Verborgene Kompetenzen entdecken



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Transkript:

Verborgene Kompetenzen entdecken am Arbeitsmarkt t überzeugen euge Beschreiben Sie die Rollen Ihres Lebens, entdecken Sie verborgene Kompetenzen, geben Sie Ihren Kompetenzen die persönliche Note, erkennen Sie was Ihnen im Berufsleben Kraft und Energie gibt, verbinden Sie Ihre Bedürfnisse mit Ihren besonderen Fähigkeiten, setzen Sie Ihre Erkenntnisse in Ziele um, planen Sie die einzelnen Schritte und tun Sie den ersten Schritt 1

Die Rollen meines Lebens Betrachte Sie Ihre Biografie und ermitteln Sie die unterschiedlichen Rollen in Ihrem Leben. Was haben Sie zu dem Zeitpunkt gemacht? Alter Ausbildung Beruf Familie und Freunde Besondere Lebens situationen Projekte und Interessen Politisches und soziales Engagement 15 25 35 45 2

Welche Aktivitäten, Fertigkeiten und Kompetenzen stecken in Ihren Rollen? Shi Schritt 1: Wählen Sie eine Rolle aus und erzählen Sie einem Interviewpartner was Sie in der Rolle genaue getan haben, welche Schritte Sie gemacht haben, wie Sie vorgegangen sind ( Ich habe.. ) Schritt 2: Formulieren Sie die einzelnen elnen Aktivitäten itäten um, je nachdem welche Transferleistung ng Sie für diese Tätigkeit erbringen können: Ich kann unter Anleitung einer anderen Person oder mit Handbuch, Betriebsanleitung, etc.. Ich bin in der Lage selbständig unter ähnlichen Voraussetzungen.. Ich kann auch an einem anderen Ort und/oder unter andern Bedingungen.. Ich kann anderen erklären und zeigen (Kompetenz) Schritt 3: Wie oft konnten Sie diese Fertigkeiten in verschiedenen Situationen einsetzen? In welchen verschiedenen Situationen haben Sie diese Kompetenz gebraucht? Über welche Fertigkeiten müssen Sie noch verfügen, wenn diese Kompetenz gefragt ist? Wie gerne nutzen Sie diese Fertigkeit und wie leicht fällt sieihnen? Welche Fähigkeiten ziehen sich wie ein roter Faden durch Ihr Leben? Schritt 4: Bewerten Sie die Fertigkeiten aus Ihren verschiedenen Rollen nach Methodische Kompetenzen: Wie gehe ich an ein Problem heran?wie löse ich Anforderungen? Soziale Kompetenzen: Wie gehe ich mit anderen Menschen um? Persönliche Kompetenzen: Wer bin ich? Was macht mich aus? Welche Eigenschaften habe ich? Fachliche Kompetenzen: Wie sind meine fachlichen Voraussetzungen um Aufgaben zu lösen? Schritt 5: Wir haben im Schnitt acht persönliche Alleinstellungsmerkmale mit denen wir uns auf dem Arbeitsmarkt präsentieren sollten. Finden Sie eine aussagekräftige Beschreibung Ihrer besonderen Fähigkeit (sehr hilfreich ist dafür ein Synonymwörterbuch) 3

Was brauche ich und was erwarte ich im Berufsleben? Überlegen Sie was Ihnen Kraft und Energie im Arbeitsleben gibt, lernen Sie sich mit Ihren Bedürfnissen besser kennen und stellen Sie sich folgende Fragen: 1. In Arbeit und Privatleben will ich vor allem entdecken, analysieren, erforschen, ausprobieren, verbessern, weiterentwickeln, beweisen, zum Laufen bringen unterstützen, anderen helfen, aufbauen, erklären, zeigen, beraten, andere interessieren, erziehen, andere ermutigen verantworten, entscheiden, organisieren, etwas voranbringen, Einfluss nehmen, etwas bewirken, etwas durchsetzen 2. Das ist mir wirklich wichtig: Verantwortung Anerkennung hoher Lebensstandard Ehrlichkeit im Team Integration anderer Zuverlässigkeit Unabhängigkeit Entspannung Loyalität Geduld höflicher Umgang Wissen teilen Wertschätzung meiner Arbeit neues Entwickeln Herausforderungen Bestimmen können gutes Arbeitsklima Sachorientierung mich beweisen harmonisches Miteinander Sicherheit Offenheit Respekt Umweltschutz Gleichberechtigung 3. Das erwarte ich im Berufsleben: Entscheidungsfreiheit Stressfreiheit Abwechslung Guter Verdienst Lernen Selbstverantwortung Angesehenes Unternehmen Sicherheit freie Zeiteinteilung Aufstiegschancen Körperlich was leisten am Lieblingsort sein Herausforderungen Kontakt zu anderen Menschen Freundschaftlicher Umgang Routinetätigkeiten Alleine arbeiten schnelles Arbeitstempo im Team Teamarbeit Führen Personalverantwortung Ansehen in der Öffentlichkeit Anerkennung Risiken eingehen dürfen Kreativ sein Suchen Sie sich dabei drei Faktoren aus, die Ihnen besonders wichtig sind. 4. Überlegen Sie jetzt t in welchem Arbeitsbereich, in welchem Berufsfeld und in welchem Unternehmen Sie diesefaktoren vorfinden werden und wo Sie Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen sinnvoll einsetzen können. 4

Von der Zielvorstellung zur Umsetzung Sie wissen wo Sie stehen, was Sie für eine ausgefülltes Arbeitsleben brauchen, welche Fähigkeiten Sie haben, wo Sie Ihre Kompetenzen einsetzen wollen. Nun geht es darum eine konkrete Zielplanung zu machen: Formulieren Sie die Ziele die Sie kurzfristig (innerhalb der nächsten 6 Monate), mittelfristig (innerhalb der nächsten 2 Jahre) und langfristig erreichen wollen. Betrachten Sie dabei Ihre Ziele unter folgenden Fragestellungen: Was will ich erreichen? Was nicht? Was stattdessen? Was reizt mich an diesem Ziel? Welche mir wichtigen Werte und Bedürfnisse verwirkliche ich damit? Kann ich das Ziel aus eigener Kraft erreichen? Was genau will ich erreichen? (Beschreibung der Details) l) Woran würden ich und auch andere erkennen, dass ich das Ziel erreicht habe? Ist die Zielerreichung objektiv messbar? Welche Veränderungen ergeben sich dadurch für mein Umfeld (PartnerIn, Kinder, Familie, ) Überlegen Sie was sie brauchen um die Ziele zu erreichen: ih Was werde ich in meinem Leben umorganisieren (z.b. Haushalt, Kinderbetreuung, Wohnsituation, Fahrtweg, etc.) Welche Menschen können mich auf meinem Weg unterstützen? Brauche ich eventuell zusätzlichen Qualifikationen und Prüfungen? Wasbrauche ich anmateriellen Mitteln (z.b. Kredit, Auto, Lehrmittel, Seminare, Bewerbungsmappen, etc.) Suchen Sie sich die 1 3 wichtigsten Ziele heraus, zerlegen Sie Ihre Ziele in kleine Teilschritte und setzen Sie den ersten kleinen Schritt innerhalb von 3 Tagen um. Informationen und Anregungen g zum Thema habe ich in den Seminaren von Antje Wegmeth www.xing.com/profile/antje_wegmeth und Dr. Monica Clausen www.clausen netzwerkpartner.ch gefunden. 5