Haase GFK-Technik GmbH Adolphstr. 62 0900 Großröhrsdorf Tel. (0 59 52) 5 50 Fax (0 59 52) 55 email: info@ichbin2.de www.ichbin2.de Tanks Speicher Abscheider Einbau- und Inbetriebnahmeanleitung für den Haase - Leichtflüssigkeitsabscheider LPA Schematische Darstellung Schachtabdeckung Abdeckplatte GFK-Adapter Domschacht Zulauf Ablauf Schwimmer Koaleszenzelement Leichtflüssigkeit Wasser Technische Änderungen sowie Irrtümer vorbehalten Stand 06/206 Schlammfang Typ NS Schlammfangvolumen [l] max. Schlammfanghöhe max. Ölspeichermenge [l] max. Ölschichtdicke Ruhewasserstand max. Betriebsflüssigkeitsspiegel LPA 06-200 6.200 90 700 260 940.0 LPA 06-6460 6 6.460.0 700 260.720.88 LPA 0-2500 0 2.500 60 700 260.200.45 LPA 0-6460 0 6.460.0 700 260.720.955 LPA 5-000 5.000 680.00 55.720.99 LPA 5-8960 5 8.960.075.470 55 2.5 2.88 LPA 20-5000 20 5.000 70.420 55.770 2.2 LPA 20-8960 20 8.960.075.470 55 2.5 2.466
Transport ausreichend befestigte Zufahrt zum Einbauort für LKW muss gegeben sein der Abscheider darf nur an den dafür vorgesehenen Kranösen gehoben werden zum Heben ist ein Anschlagmittel erforderlich, das entweder min. 2,00 m lang ist oder eine Spreizung oberhalb des Schachtes besitzt, deren Länge dem Durchmesser des Schachtes (.000 mm) entspricht der Abscheider darf nicht ruckweise angehoben oder abgesetzt werden Lieferung auf Vollständigkeit und eventuelle Transportschäden sorgfältig kontrollieren, beschädigte Teile keinesfalls einbauen 2 Einbau der Einbau ist nur von Firmen durchzuführen, die über fachliche Erfahrungen, geeignete Geräte und Einrichtungen sowie ausreichend geschultes Personal verfügen die Baugrube ist nach Anlage auszuführen Abscheider mit geeignetem Gerät stoßfrei in die Baugrube einsetzen Verfüllmaterial entsprechend Anlage verwenden das gesamte Verfüllen und Verdichten hat lagenweise und lückenlos zu erfolgen, ohne Beschädigung der Behälterwand sowie der Rohranschlüsse falls erforderlich Betonplatte zur Auftriebssicherung gießen (mit erdfeuchtem Beton), auszuführen nach Anlage 2 verfüllen bis zur Höhe der Anschlüsse Zu- und Ablaufrohre anschließen; KG-Rohre mit Schiebemuffe sowie HDPE-Rohre mit separater Rohrkupplung anschließen falls erforderlich Domschachtverlängerung anlaminieren (Ausführung nur durch zertifizierten Haase-Partner) weiter verfüllen bis zum KG 00-Anschluss (seitlich im Domschacht) KG-Rohr anschließen und Kabel für die Warnanlage (ggf. Schläuche für das Leckanzeigegerät) durchführen GFK-Adapter aufsetzen, mit Abstandshaltern auf die entsprechende Höhe einrichten und mit Sand, Splitt oder Beton unterfüttern; dabei muss der GFK-Adapter mindestens 50 mm über dem Domschacht greifen falls nötig GFK-Adapter kürzen bzw. aussparen im Bereich des KG-Rohranschlusses Moosgummiring 20 mm unterhalb der Schachtoberkante zwischen Schacht und GFK-Adapter einbringen, danach den Spalt zusätzlich mit Sikaflex abdichten fertig verfüllen bis zur Oberkante und verdichten Lastverteilungsplatte mittig auf den GFK-Adapter auflegen und dazwischen ebenfalls mit Sikaflex abdichten Abdeckplatte GFK-Adapter Moosgummiring Abscheider BITTE BEACHTEN: die Klebeflächen müssen trocken, sauber und staubfrei sein die aufgelegte Lastverteilungsplatte kann nicht mehr angehoben werden, da das Sikaflex sofort anhaftet!
Erstinbetriebnahme Die voreingestellten Sensoren der Warnanlage in den Bügel einhängen und senkrecht nach unten in den Abscheider herabhängen Beim Verwenden von separaten Warngeräten sind die einzustellenden Alarmpunkte dem beigefügten Betriebstagebuch zu entnehmen Gummipressdichtung vom Schacht aus in das KG-Rohr einsetzen; durch die beiden kleinen Durchführungen (ohne Blindkappe) sind die Kabel für die Warnanlage zu führen Beim Einsatz eines Leckanzeigegeräts sind die Schläuche auf die im Schacht vorgesehenen Anschlüsse zu stecken (Messleitung (rot), Saugleitung (durchsichtig) und durch den Dreifachverteiler der Gummipressdichtung nach außen zu führen. Die Blindleitung der Flüssigkeitssperre ist vom oberen Anschluss abzuziehen und an den LAG- Anschluss zu stecken. Die Saugleitung ist vom frei gewordenen oberen Anschluss der Flüssigkeitssperre nach außen zu führen. Die grüne Auspuffleitung des Leckanzeigegeräts ist frei in den Schacht zu hängen Warnanlage und ggf. Leckanzeigegerät (LAG) elektrisch anschließen Vor Inbetriebnahme der Abscheideranlage ist eine Generalinspektion durch eine fachkundige Person durchzuführen (Hinweise zur Durchführung erhalten Sie im Betriebstagebuch) Belüftungsschlauch (falls Probenahmestelle vorhanden) auf festen Sitz prüfen, es ist darauf zu achten, dass die Belüftung der Probenahmestelle gegeben ist, dafür darf der Schlauch weder abgeknickt noch verschmutzt sein Abscheideranlage über den Domschacht bis zum Überlauf mit Wasser füllen; falls integrierte Probenahmestelle vorhanden, ist der ausreichende Füllstand erkennbar am Eintritt von Wasser in die integrierte Probenahmestelle 4, ansonsten Wasser bis Höhe Ablauf füllen (das Wasser muss den örtlichen Einleitbestimmungen entsprechen) Schwimmer in den Schwimmerkorb einsetzen 2 Koaleszenzeinsatz auf korrekten Sitz überprüfen (Gitterrost, nur bei NS20 Kombinationsgestrick) Probenahmestelle (falls vorhanden) schließen Abdeckung auflegen 5 6 4 7 2 8 Schwimmer 9 5 6 Schachtbügel Belüftungsschlauch 2 Schwimmerkorb 7 KG-Rohr Koaleszenzelement 8 LAG-Anschluss 4 Probenahmestelle 9 Flüssigkeitssperre
420-790 B Ø470 DN800/DN000 DN000 DN600/DN800/DN000 DN600 20 geruchsdichte Schachtabdeckung gemäß DIN EN 24 Geländeoberkante/ Fahrbahnbelag c 00 2 2 00 Ø D A Sand oder anstehender Boden in rieselfähigem Sand Zustand, oder anstehender Boden in rieselfähigem Zustand, Körnung max. Körnung 6 mm max. 6mm 22 Sand oder anstehender Boden in in rieselfähigem Maßtabelle Sand oder anstehender Zustand, Körnung max. 40mm Aushub Körnung rund, Boden max. in rieselfähigem 40 mm Zustand, Körnung max. Im 6mm Typ c D A 2 Sand B oder anstehender überfahrbaren Bereich ist ein tragfähiger Untergrund Boden in rieselfähigem Zustand, Körnung max. Wird mit 40mm die Baugrube vor dem Einbau oder LPA 06-200.40 2.00 2.00 Empfehlung: 4.000 während selbstverdichtendes entsprechendem Material herzustellen und eine durch des Einbaus Material begangen, verwenden ist die Baugrube LPA 06-6460 2.200 2.00 2.500 (Rollkies.900 8-6mm) entsprechend Haase freigegebene DIN424 Lastverteilungsplatte auszubilden. zu verwenden. LPA 0-2500.700 2.200 2.00 Aushub 4.00 LPA 0-6460 2.200 2.00 2.500.900 Wird die Baugrube nicht begangen, Wird die Baugrube LPA 5-000 2.200 2.00 2.500.900 Wird darf die vor Baugrube dem Einbau vor entsprechend oder dem während Einbau des oder Einbaus während des begangen, ist Einbaus LPA 5-8960 2.600 2.800.000 4.400 der die Zeichnung Baugrube begangen, entsprechend ausgebildet ist die werden. DIN Baugrube 424 auszubilden. entsprechend Wird die Baugrube DIN 424 nicht auszubilden. begangen, darf die Baugrube entsprechend LPA 20-5000 2.250 2.700 2.900 4.400 der Zeichnung Bei ausgebildet anstehendem werden. Grundwasser ist eine LPA 20-8960 2.600 2.800.000 4.400 Wird Auftriebssicherung die Baugrube nicht nach begangen, Anlage 8 vorzusehen. Bei überfahrbaren Behältern ist zusätzlich eine Abdeckung darf die Baugrube entsprechend entsprechend Anlage.5 Blatt der Zeichnung vorzusehen. ausgebildet werden. Abscheider Klasse I mit integriertem Schlammfang und Probenahmestelle Erdeinbau im befahrbaren Bereich (E4) Anlage 6
Geländeoberkante B C Lage der Bewehrung Beton c E 00 80 Ø D A ØD C Maßtabelle Typ c D A B C E Auftriebs- Bewehrung erforderlich bei sicherung Grundwasser Beton unter Geländeoberkante [m³] [Ringanker] LPA 06-200.40 2.00 2.00 4.000.00 250,50 IVS d0 700 LPA 06-6460 2.200 2.00 2.500.900.400 250,50 IVS d0 900 LPA 0-2500.700 2.200 2.00 4.00.400 250,50 IVS d0 800 LPA 0-6460 2.200 2.00 2.500.900.400 250,50 IVS d0 900 LPA 5-000 2.200 2.00 2.500.900.400 250,50 IVS d0 900 LPA 5-8960 2.600 2.800.000 4.400 4.000 550 5,00 IVS 5d0.50 LPA 20-5000 2.250 2.700 2.900 4.400.900 400,00 IVS 4d0 900 LPA * 20-8960 bei der höchst 2.600 zulässigen 2.800 Einbautiefe.000 (hü=.600 4.400 mm) ist 4.000 beim NS0, 550 mit einem 5,00Schacht DN800, IVS 5d0 keine Auftriebssicherung.50 notwendig! siehe auch Hinweise zur Baugrube auf Anlage 9 Abscheider Klasse I mit integriertem Schlammfang und Probenahmestelle Erdeinbau mit Auftriebssicherung Anlage 8