Innovative Musikserver

Ähnliche Dokumente
Marlex GmbH. audiophile Produkte AYON FRANCO SERBLIN JORMA LEHMANN AUDIO MARTEN MUSICAL FIDELITY ORTOFON PS AUDIO PRO-JECT ROON SUMIKO VIENNA WSS

Klang und Design. Manchmal werden Träume wahr!

Primare MM 30 Streaming/DAC-Modul

Marlex GmbH. audiophile Produkte

Verkaufspreisliste Schweiz

DSD IST DAS NEUE ANALOG.

Server. Der Schnäppchen- HiFi. einsnull. Magazin für digitales HiFi

Vorführgeräte / Occasionen

Joy S119 + Re:sound G column

Verkaufspreisliste Schweiz

LIVE ENCODING AT 4K. Switching Encoding Recording Streaming

HiFi. Musikserver mit Vollausstattung. HiFi. Streaming fürs Smart Home. High-End-DAC mit Spitzentechnik. Auch CDs in HiRes genießen.

Digital Audio Converter

HiFi. High End zum S. 60 Schnäppchenpreis. Drei-Wege-Aktivbox mit über 400 Watt Moderne DSP-Technik für besten Klang

Test: Digital Audio Player Cayin idap-6 Streamer

Ergänzende Produktinformationen (SNPI) PD-301DAB-X

HiFi. D/A-Wandler. HiFi

X-i50BT NEU! X-i125 NEU!

Vorführgeräte/Occasionen

Netzwerk Audio-Player

Netzwerk Audio-Player

Primare CD 32 CD Spieler

1. Schließen Sie den AnyCast Dongle an den HDMI Anschluss des Fernsehers, Monitors oder Beamers an.

Vorführgeräte/Occasionen

Primare NP 30 Netzwerkspieler und Digital/Analog-Wandler

CD-Spieler / Netzwerkstreamer

Die klangvolle Verbindung

PREISLISTE STAND

So muss das sein. Test: D/A-Wandler Linnenberg Telemann DAC Vorverstärker

AMC_v2.FH10 Wed Aug 12 15:49: Seite 1 C M Y CM MY CY CMY K H.O.M.E. Automation Probedruck

HOME ENTERTAINMENT FOR ALL

CX SERIES CUTTING EDGE DIGITAL AUDIO CXN NETWORK PLAYER

Bedienungsanleitung: Medienanlage Raum A104

Vorführgeräte/Occasionen

Die R-Line von Roberts. Premium Lautsprechersystem mit kabelloser Multiroom Funktion.

Netzwerk Audio-Player

Streamer DAC Vorstufe

Test: Mediatransport und D/A-Wandler MSB Universal Media Transport V und The Analog DAC Disc-Transport Streamer DAC Vorstufe

Test: Mediatransport und D/A-Wandler MSB Universal Media Transport V und The Analog DAC Disc-Transport Streamer DAC Vorstufe

Die Denon Design Serie.

299, 99 (UVP) CoreStation Compact. Stand:

Software-Update. Version 4.3

HiFi. Vinyl wird digital. HiFi. einsnull. Magazin für digitales HiFi. Musiksoftware

Test: Netzwerkplayer, DAC-Vorstufe und Endstufe SOtM sms-200 Ultra, Manunta Young Mk III und Manunta Crosby Streamer DAC Vorverstärker Endstufe

Test: Vollverstärker mit optionalem DAC JE Audio IS250 DAC Vorverstärker Endstufe

Neue Maßstäbe. Test: D/A-Wandler MSB The Reference DAC DAC Vorstufe

Marlex GmbH. audiophile Produkte AYON-EINSTEIN-FRANCO SERBLIN-JORMA-LEHMANN-LIVING VOICE-PS AUDIO-MARTEN-PRO-JECT-SUMIKO-VIENNA-WSS

Intelligentes AV-Zubehör macht den Anschluss einfachdproof

Multi Source Audiosystem

DAS PRODUKT OliPad OliPad Multimedia - Funktionen, Mobilität sowie 3G-, WLAN- und Bluetooth- Verbindung OliPad

Revox. Re:system M100. Preisliste. gültig ab Dezember 2010

Mehr Kraft mehr Klang. mehr Glanz...

Pro-Ject Box-System Preisliste

Kleiner Multi-Instrumentalist

HiFi. Musikserver. HiFi. einsnull. Magazin für digitales HiFi. Endlich auch Vinyl streamen. Einstieg leicht gemacht. HiRes ohne Grenzen

audio COMPONENTS McIntosh Preisliste 04 / 2016 VK Stand April 2016

M700 HIGH-END-STEREO-MUSIKSYSTEM MIT CD-PLAYER UND RÖHRENRECEIVER. MAGNAT Audio-Produkte-GmbH Lise-Meitner-Str. 9 D Pulheim

Workstation Rack-Mount 4 RU Workstation, 4 HE Rack Mount, Hexa-Core 3,5 GHz CPU, 16 GB DDR4 RAM, 256 GB SSD

MK385. HD Audio Converter. HDMI Eingang HDMI, optisch, koaxial und 3,5mm Klinke Audio Ausgang

Marlex GmbH. audiophile Produkte AYON-EINSTEIN-FRANCO SERBLIN-JORMA-LEHMANN-LIVING VOICE-PS AUDIO-MARTEN-PRO-JECT-SUMIKO-VIENNA-WSS

HiFi. Innovative Musikserver. HiFi. einsnull. Magazin für digitales HiFi. Drei neue HiFi-Alleskönner im Test. Sonderdruck von HiFi einsnull, 2018

Primare I 22 Stereo Vollverstärker

audio COMPONENTS McIntosh VK-Preisliste Österreich Nr gültig ab 15. September 2017 tel , fax

Häufig gestellte Fragen

AUDIOMODULE MULTIROOM AUF UNSERE ART.

Quick Start Guide PMA-60. Start Here Starten Sie hier Commencez ici Iniziare qui Iniciar aquí Begin hier Starta här Начните здесь Zacznij tutaj

Schnell und einfach zu DAB+ in Ihrem Fahrzeug

Be the UltimAte. POrtABle HiGH FiDelitY sound system

Music Produktfamilie. Music das intelligenteste kabellose Musiksystem der Welt.

HDMI VIDEOUMSCHALTER 4+1 PORT + INTEGRIERTE PC-VERBINDUNG

Marlex GmbH audiophile Produkte AYON FRANCO SERBLIN JORMA LEHMANN ORTOFON PS AUDIO MARTEN PRO-JECT SUMIKO VIENNA WSS.

HDMI über Cat5/6 Ethernet LAN Netzwerk Extender Empfänger p

i3sync DRAHTLOSES "PLUG&PLAY" PRÄSENTATIONSTOOL

Bedienungsanleitung CSM 2 A

Netzwerk Projektor Bedienungsanleitung

Digital Audio Converter

Anleitung: Musik über UPnP auf Devialet-Produkten mit MELCO

Einzeltest: AVM Inspiration CS 2.2

2 Port Mini DisplayPort KVM Switch - USB 2.0-4K bei 60Hz

Wireless Music Adapter

Preisliste tubeline. Musik. Vincent. German Brand since in perfektion. People & Music

Installations- und Kurzanleitung. ampire DVC62. 6-fach DVD-Wechsler

VOLLAKTIVE HEIMKINO-SOUNDBAR MIT WIRELESS SUBWOOFER, WLAN-AUDIO-STREAMING, BLUETOOTH UND HDMI

Test: Streaming-Lautsprecher Bluesound Pulse Flex, Pusle Mini und Pulse 2 Streamer DAC Vorstufe Endstufe Lautsprecher

SCHRITT 1: VERBINDUNGEN

HD-Wiedergabe von Filmen auf Bluray Disc und DVD, mit Internetstreaming

AU-D4. Analogue to Digital Audio Converter OPERATION MANUAL

Schlank, ausdauernd, schnell: Edles MEDION Tablet mit Android 4.4 ab 22. Mai bei ALDI

Streamer DAC Vorverstärker. Endstufe. Test: Musikserver Entotem Plato

MEDION Multimedia-Tablet mit brillantem 10,1" Full- HD LIFELIGHT Display ab sofort im MEDIONshop erhältlich

the ultimate portable Hi-Fi audio

Einrichtung Ihres Jongo-Geräts und Verbindung mit Ihrem Netzwerk

Transkript:

6/2016 Januar/Februar Deutschland 4, 90 Schweiz CHF 9,50 Ausland 5,00 Magazin für digitales www.hifieinsnull.de Drei neue -Alleskönner im Test Innovative Musikserver Magazin für digitales einsnull Vinyl trifft Smartphone Kompakter Verstärker mit 150 Watt Phono-Vorstufe und Bluetooth-Receiver in einem S. 60 Die komplette Anlage in einem Gerät Schallplatten automatisch in HiRes speichern Millionen von Titeln über Netzwerk oder Internet hören Mehr HiRes geht nicht D/A-Wandler mit 10-facher DSD-Rate Streaming direkt integriert S. 34 Anlage einfach aufgerüstet DAC für jeden Verstärker Bluetooth und HiRes für bestehende Anlagen S. 52 So sieht modernes aus Vollverstärker mit Streaming-Modul Über 200 Watt für digitale und analoge Quellen S. 30

Test: Digital Music Player Bryston BDP-Pi Streamer So schließt sich der Kreis Neben dem großen BDP-2 Player bietet Bryston seit Neuestem auch den kleinen BDP-Pi an. Und ebenso wie die Kreiszahl, die ihm seinen Namen gibt, scheint auch der Funktionsionsumfang des Players unendlich zu sein. Peripherie: Quellen: Audiodata Musikserver MS II TIDAL USB-Massenspeicher USB-Kabel: CAD Revelation DAC: PS Audio DirectStream DAC Junior Mytek Brooklyn Cinch-Kabel: Avinity Reference Line Endstufe: Quad Areta Stereo Verstärker: NAD C356 BEE Media Lautsprecher: KLANG+TON Nada Wenn man an Geräte der Firma Bryston denkt, kommen einem normalerweise keine Kompaktsysteme in den Sinn. Schließlich kommen die Kanadier eigentlich aus dem Studiobereich, wo den Geräten stets der nötige Platz im Gehäuse zugestanden wird, um ihre Arbeit optimal zu erledigen. Auch bei den bisherigen Systemen für den Heimgebrauch hielt Bryston an diesem Credo fest und verzichtete auch dort nicht auf stabile Gehäuse, die gerne mit großen, metallenen Frontplatten ausgestattet sind und damit Systeme anderer Hersteller oft schon beinahe fragil aussehen lassen können. Mit dem BDP-Pi kommt aber nun ein für die Firma beinahe als Mikrogerät zu bezeichnender Digital-Player hinzu, der den vollformatigen Quellgeräten der BDP-Serie eine kompakte Alternative gegenüberstellt. Trotz der Grundfläche von nur etwa 14 mal 21 Zentimetern wirkt der kleine BDP- Pi jedoch nicht unbedingt zierlich, sondern folgt in seinem Design der typischen Bryston-Optik. Ein stabiles 42

Metallgehäuse umschließt die inneren Komponenten, während die bekannte massive Frontplatte an der Vorderseite oben und unten ein wenig über den quaderförmigen Rest des Gerätes herausragt. Ungewöhnlich für Geräte der Kanadier, die normalerweise klassische monochrome Displays bevorzugen, wird die solide Frontplatte hier sogar von einem kleinen Farbdisplay geziert, das eine Textdarstellung, eine Coveranzeige oder ein VU-Meter bietet. Brillante Farben und enormen Kontrast sollte man von der klein gehaltenen Anzeige jedoch nicht erwarten. Dennoch werden die notwendigen Informationen hier gut an den Nutzer weitergegeben, und zur eigentlichen Bedienung nutzt man, wie bei jedem Streamer, am besten sowieso ein externes Mobilgerät. Dies liegt unter anderem auch an den eher ungewöhnlichen Bedienelementen am Gerät. Während man bei Systemen von Bryston normalerweise hervorragend konstruierte Bedienfelder mit klar definierten Tasten findet, muss das recht komplexe Gerät aufgrund des geringen Platzes mit nur drei Tasten auskommen. Dabei dienen zwei davon als Tasten für hoch und runter beziehungsweise links und rechts. Die jeweilige Funktion der doppelt belegten Bedienknöpfe muss hingegen mit der dritten Taste umgeschaltet werden. Das ist alles in allem sehr gewöhnungsbedürftig, doch zwischendurch lässt sich das Gerät so durchaus schnell bedienen oder man verwendet gleich die Bryston-BR-2-Fernbedienung. Wesentlich komfortabler gestaltet sich die Bedienung des BDP-Pi über den Webbrowser eines Laptops oder Tablets. Über die Adresszeile muss dazu nur die IP-Adresse des BDP- Pi eingegeben werden, die nach dem Einschalten des Gerätes auf dem Display angezeigt wird. Von dort aus gelangt man dann auf die Bedienoberfläche des kleinen Digital-Players, die sich Manic Moose, also etwa Durchgedrehter Elch nennt. Hier entfaltet sich die volle Funktionalität des BDP-Pi, der trotz seiner Größe alles kann, was auch vollformatige Streamer beherrschen. Über die NAS-Konfiguration lassen sich Speicherfreigaben, die sich im selben Netzwerk wie Player und Tablet befinden, aufrufen und anschließend zur Bibliothek zusammenfügen. Das bedeutet, dass man nicht zwischen den einzelnen vorhandenen Speichern hin und her wechseln muss, sondern eine zentrale Schnittstelle für sämtliche vorhandene Musik erstellt. Gleichzeitig lässt sich der BDP-Pi aber auch selbst als Network Attached Storage einsetzen, um anderen Quellgeräten Musik zur Verfügung zu stellen. Da das Gerät jedoch nicht über einen eigenen internen Speicher verfügt, müssen dafür Massenspeicher wie USB-Sticks und externe Festplatten an den Player angeschlossen werden. Gleich vier USB-Anschlüsse stellt der BDP-Pi trotz der eingeschränkten Gehäusegröße zur Verfügung, und auch die hier übertragene Musik wird der Bibliothek des Gerätes hinzugefügt. Dabei können Titel und Alben nachträglich über den Browser bearbeitet werden, so dass fehlende Metadaten oder falsche Beschriftungen korrigiert werden können. Doch die USB-Anschlüsse erfüllen noch einen weiteren Nutzen, denn hier handelt es sich nicht nur um einen Eingang, sondern auch um einen Ausgang, der mit einem passenden D/A- Wandler verbunden werden kann. Dabei kann man beim Anschluss auf die Installation eines Treibers verzichten, denn dank Plug-and-Play reicht es aus, den entsprechenden DAC einfach über die Browsersteuerung als Ausgabegerät auszuwählen. So lässt sich aus dem BDP-Pi, dem optischen Laufwerk BOT-1 und einem passenden DAC wie dem Bryston BDA-3 praktisch ein vollwertiger Musikserver mit Ripping- Gehörtes: Probot Probot (ALAC,44,1 khz, 16 Bit) Marialy Pacheco Intoroducing (FLAC, 96 khz, 24 Bit) Pittsburgh Symphony Orchestra & Manfred Honeck Beethoven: Symphonies Nos. 5 & 7 (FLAC, 192 khz, 24 Bit) Ferenc Husta Weihnachten mal anders (FLAC, 44,1 khz, 16 Bit) Neil Young Greatest Hits (FLAC, 96 khz, 24 Bit) Beastie Boys Solid Gold Hits (TIDAL, 44,1 khz, 16 Bit) Im Webbrowser lassen sich verschiedenste Einstellungen am System des BDP-Pi vornehmen. Auch die Bedienung am Gerät kann hier simuliert werden Der Wiedergabebildschirm ist klar aufgeteilt und bietet Playlist, Metadaten und angeschlossene Speicher auf einen Blick 43

Test: Digital Music Player Bryston BDP-Pi Die Signalverarbeitung für die Ausgangsstufe basiert im BDP-Pi auf der - Berry-Plattform Der kleine Raspberry Pi bietet die eigens von Bryston entwickelte Manic Moose Software Funktion zusammenstellen, der dank der geringen Größe des Players und des Laufwerks nur geringfügig größer ist als der D/A-Wandler alleine. Damit erklärt sich auch die ungewöhnliche Entscheidung von Bryston, ein Kompaktsystem zu entwickeln, um so die eigenen Wandler unkompliziert und unauffällig erweitern zu können. Doch natürlich kann der BDP-Pi auch mit jedem anderen Wandler als Quellgerät verwendet werden. Musik in der Bibliothek steht dann, angeordnet nach wählbaren Parametern, im Menü auf der rechten Seite des Wiedergabebildschirms in der Browsersteuerung zur Auswahl bereit. Nach der Wahl des richtigen Albums erscheinen alle ausgewählten Titel in der Warteschlangenanzeige auf der linken Seite, von der aus sich außerdem unkompliziert Playlisten für den späteren Gebrauch speichern lassen. Die Mitte des Wiedergabebildschirms ist hingegen einer großen Abbildung des jeweiligen Albumcovers vorbehalten, ergänzt durch verschiedene Informationen wie Metadaten, Dateiformat, Bitrate und Auflösung. Essenzielle Bedienelemente wie die Fortschrittsanzeige, Play und Pause bleiben bei der Bedienung des BDP-Pi stets an der Oberseite des Bildschirms eingeblendet, egal ob man sich in den verschiedenen Menüs befindet oder im Wiedergabebildschirm selbst. Neben den Titeln aus der eigenen Bibliothek gibt es außerdem die Möglichkeit, Musik über das Internet zu streamen. Dazu gibt es einen Radiodienst, über den verschiedene Sender aus aller Welt gehört werden können, und das On-Demand-Streaming ist mit dem BDP-Pi ebenfalls möglich. Über den Menüpunkt Applications lässt sich nämlich der komplette Katalog von Tidal aufrufen, wobei alle Funktionen des Dienstes in die Webbrowserbedienung integriert wurden. Doch nicht nur das eigens integrierte Manic Moose kann zur Verwendung des Players genutzt werden, denn auch andere Programme und Apps sind in der Lage, den Player zu nutzen. So können Fans Mit nur drei Tasten am Gerat gestaltet sich die Bedienung eines so komplexen Gerätes ein wenig gewöhnungbedürftig, erfüllt aber ihren Zweck der legendären Squeezbox den kleinen Streamer ebenso als Quelle verwenden wie Nutzer des wesentlich neueren, aber ebenso beliebten Roon. So stellt sich der kompakte BDP-Pi als erstaunlich vielseitig heraus und kann sowohl auf die bereits vorhandene Hardware des Nutzers als auch auf die präferierte Software abgestimmt werden. Ermöglicht wird dies durch die von Bryston verwendete Hardwareplattform, die Bryston BDP-Pi Preis: um 1.500 Euro Vertrieb: AViTech, Wien (AT) Telefon: +43 1214 78701 Internet: www.avitech.at B x H x T: 145 x 57 x 210 mm Eingänge: 1 x Ethernet, 4 x USB-A (auch Ausgang) Unterstützte Formate: Alle gängigen PCM-Formate Unterstützte Abtastrate: PCM bis 192 khz, 24 Bit Ausgänge: 4 x USB-A (auch Eingang), 1 x S/PDIF koaxial, 1 x Toslink optisch, 1 x HDMI <checksum> Brystons BDP-Pi ist deutlich mehr als ein reiner Digital-Player, denn die vielseitig begabte Hardware ist bei Anschluss, Formaten, Aufl ösungen, Bedienung und Funktionsumfang voll auf den Nutzer anpassbar. Bei all dem bleiben außerdem die hohen Ansprüche der Kanadier an Verarbeitung und Klang auch bei ihrem kleinsten System gewahrt. </checksum> 44

Für ein so kleines Gerät bietet der Bryston eine Menge Anschlüsse und verschiedene Übertragungsarten für unterschiedliche D/A-Wandler außerdem für den Namenszusatz des BDP verantwortlich ist. Als zentrale Recheneinheit dient im BDP-Pi nämlich der beliebte Minicomputer Raspberry Pi in Kombination mit der -Berry-Plattform. Gerade im Audiobereich hat sich der winzige Rechner als ernst zu nehmende Hardware etabliert. Das offene System ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen, wodurch der BDP-Pi bei versierten Nutzern noch zusätzliche Funktionen erfüllen kann, die nicht ab Werk in die Software implementiert wurden. Außerdem bietet das vergleichsweise schlanke System in Kombination mit der fokussierten Hardware wenig Angriffspunkte für Beeinflussungen und Signalstörungen. Auch wenn der Raspberry Pi nicht mit der größten Rechenleistung ausgestattet ist, arbeitet der BDP-Pi doch flüssig und ist natürlich voll HiRes-fähig. PCM-Signale Neben der Darstellung des Coverbildes kann auch eine Textanzeige oder ein VU-Meter auf dem Display angezeigt werden können mit bis zu 192 khz bei 24 Bit verarbeitet werden, während das vorliegende Format sogar beinahe völlig egal ist, denn Brystons Player kommt mit verlustbehafteten, verlustfreien und unkomprimierten Formaten verschiedenster Art klar. So arbeitet der BDP-Pi seine Daten für jeden angeschlossenen D/A-Wandler mit S/PDIF-, HDMI- oder USB- Eingang wunderbar auf. Klanglich wird das Signal vom Player praktisch nicht angetastet, sondern mit tonaler Neutralität, dafür aber mit einer guten Detailtreue und Offenheit ausgegeben. Bryston schafft hier also einen cleveren digitalen Player, der gut mit bereits bestehenden Analgen harmoniert und dank Raspberry Piund -Berrybasiertem System nicht nur vielseitige Funktionen erfüllen kann, sondern alle HiRes-Audio-Ansprüche erfüllt. Philipp Schneckenburger Eingänge: 4 x Cinch, 1 x XLR, 1 x USB; Ausgänge: 1 x Lautsprecher, Tape-Out, Pre-Out; Leistung 200 Watt/Kanal, silber oder schwarz, 17Kg, 2.450,- MEHR PRODUKTE UND HÄNDLER: TELEFON 077 28-10 64 WWW.REICHMANN-AUDIOSYSTEME.DE