Isolierung einer Kelleraußenwand Hier steht mein Baubüro (Bauwagen) direkt auf der Baustelle. Immer ansprech- und erreichbar! Die örtliche Bauleitung! Die Ausschreibung wurde bereits erledigt. Die Vergabe an eine Baufirma wurde vorgenommen. Es kann mit der Bauleistung angefangen werden. Der Auftrag lautet die Treppe entfernen, aufgraben, isolieren und alles wieder verfüllen. Es sollen auch neue Betonwerksteine (Pflastersteine) verlegen werden. Die Treppe aus Beton wird abgebrochen und als Bauschutt abgefahren. 1
Eine weitere Treppe aus Mauerwerk und Beton wird abgebrochen und als Bauschutt abgefahren. Mit dem Aufgraben kann angefangen werden. Es werden ca. 2,30 m tief aufgegraben. Der Aushub wird seitlich gelagert und anschließend abtransportiert. Der Aushub ist leider nicht zu verwenden, da dieser nicht sickerungsfähig ist. 2
Der Graben wird abgestützt, damit das Erdreich nicht in die Grube fällt. Der Arbeitsraum wird somit gesichert. Das Mauerwerk wird gereinigt und ausgebessert. Der Grundanstrich wird aufgetragen. Der Anschluss Fundament / Bodenplatte zum Außenmauerwerk wird freigelegt, gereinigt und bekommt auch den Grundanstrich. 3
Die Kelleraußenwand erhält eine 2k Dickbeschichtung. Das ist eine polystyrolgefüllte, hochflexible 2- Komponenten-Bitumendickbeschichtung zur sicheren Bauwerksabdichtung. Weiterhin wird noch ein Gewebe mit eingebaut. Der Bereich vom Fundament zum Mauerwerk bekommt nach der Reinigung auch eine Dickbeschichtung aufgetragen. Nachdem die Isolierbeschichtung angebracht wurde, wird die Außenwand mit Styrodurplatten belegt. 4
Damit die Styrodurplatten nicht beschädigt werden, wird eine Noppenbahn zwischen Styrodurplatten und Erdreich befestigt. Die Baugrube wird somit auch wieder mit sickerungsfähigem Material aufgefüllt und lagenweise verdichtet. Zwei Lichtschächte werden neu montiert. 5
Die Baugrube wird weiter verfüllt und verdichtet. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Kellerabgangstreppe auch defekt ist und es sollte die Kelleraußenwand in diesem Bereich isoliert werden. Das Regenentwässerungsrohr scheint auch defekt zu sein. Der Beton von der Treppe wird aufgestemmt. 6
Im Bereich der Treppe wurde der Beton aufgestemmt, das Erdreich ausgegraben und abgefahren. Die Muffe war gerissen, somit konnte Regenwasser austreten und im unteren Bereich durch die Wand in den Kellerinnenraum gelangen. Ein Schaden war im Innenbereich schon sichtbar. Ein Übergang vom KG zum Ton wurde hergestellt. 7
Eine Bodenentwässerung wurde hergestellt. Die Podestplatte wurde betoniert. Ein weiterer Anschluss für das Regenrohr wurde hergestellt. Der Bereich Fundament und Mauerwerk im Bereich Entwässerungsrohr wurde zubetoniert. Die Treppenauflagerung wurde hergestellt. Die Bewehrung wurde eingebaut und die Treppe wird eingeschalt. Der Beton kann kommen. 8
Die Treppe wird betoniert. Die Treppe ist fertig betoniert und bleibt, bis sie ausgehärtet ist, zwei Tage liegen. 9
Die Treppe ist ausgehärtet und wird ausgeschalt. Der Bereich, wo die neuen Verbundsteine verlegt werden, wird aufentsprechende tiefe ausgehoben. Es werden im Mittel 38 cm tief ausgehoben. Der Aushub wird seitlich gelagert und abgefahren. Die Einfassplatten oder auch Bordsteine werden gesetzt. Der Schotter wird angeliefert. 10
Die Fundamente für die beiden neuen Treppen werden hergestellt. Wobei ein Fundament bis zur Gründung 2,30 m tief ausgegraben werden muss. Das Fundament wird aus Stampfbeton hergestellt. Der Schotter wurde eingebracht und wird mit einer Rüttelplatte verdichtet. Die Verbundsteine sind angeliefert und stehen zur Verlegung bereit. 11
Die Verbundsteine werden verlegt. Das Muster wurde von mir als Bauleiter für den Auftraggeber festgelegt. 12