1. Runde VB Ost Möllner SV 1 (1890) - Sk Doppelbauer Kiel 2 (1810) 4,5 : 3,5 Der erste Mannschaftskampf nach unserem Vorbereitungsseminar. Alle sind ganz gespannt. Hat es was gebracht? Wie kommen wir mit der neuen Bedenkzeit zurecht? Mit was für einer Mannschaft erscheint der Sk Doppelbauer? In der Mannschaft sind schliesslich jede Menge Jugendliche, die in der 1. Jugendbundesliga spielen. Man darf gespannt sein. Mölln an fast jedem Brett etwas stärker Brett 1: Lukas Wanner (2009) Wolfgang Krüger (2058) 0,5 : 0,5 Wolfgang bekam es heute mit der Englischen Eröffnung zu tun. Nach 19 Zügen kam es zum remis. Stellung nach 19. Sc4 Ein kampfloser Punkt und die anderen Bretter sahen ganz gut aus. Kann man annehmen. Oder doch lieber mit dem Läuferpaar weiterspielen? Brett 2: Mike Schlüter (1873) - Magnus Arndt (1946) 0,5 : 0,5 Mike hatte heute als einziger einen stärkeren Gegner. Hatte er in der letzten Begegnung erhebliche Probleme mit dem Holländischen Aufbau seines damaligen Gegners, wurde sich hierfür speziell etwas rausgesucht. Leider kam es nicht aufs Brett. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit beim anderen Mannschaftskampf oder im Betriebsschach. Im 8.Zug kam die Entscheidung mit den weißen Springern gegen das schwarze Läuferpaar zu spielen.
Schwarz zog 7...a6. Und Weiß entschied sich für 8.L:c6 - Mit 24.S:b5 kam ein remisangebot. Brett 3: Joachim Hoffmann (1835) - Sven Sonntag (1941) 0,5 : 0,5 Sven wollte heute unbedingt gewinnen und hat recht früh angegriffen. Leider waren der Lc8 und der Ta8 noch nicht im Spiel. Am Ende für ihn wohl ein enttäuschendes remis. Nach 11...Dh5. Da schläft noch einiges.. Nach 34...Sh3 kam es zum remis. Brett 4: Andreas Lenk (1948) Ursula Hielscher (1708) 0,5 : -0,5 Andreas spielte gegen Ulla. Sie war tags vorher erst aus Italien angereist. War vielleicht unser Glück. Ulla meinte nach der Partie: 1. Hat sie ihren weißfeldrigen Läufer noch nie so gut ins Spiel gebracht. 2. Ich kann keine Turmendspiele. Sie musste unbedingt gewinnen. Es stand 4:3 für Mölln.
Hier hätte Ulla statt Tb3+ lieber T:d4 mit erheblich besserer Stellung spielen sollen. Nach 58.Kg2 hätte T:f2 gefolgt von a2 schnell gewonnen. Es kam aber Tb2. Schwarz zog 74...Tb1. Wie hält Weiß remis? Richtig! Es folgte 75.T:a2! Die Idee: Der schwarze König wird noch etwas weiter vom Bauern weggelockt. Und Weiß kann durch geschicktes Absperren und Unterstützen des Bauern leicht remis halten. Super aufgepaßt! Brett 5: Moritz Karlisch (1831) Manfred Luchs (1891) 1,0 : 0,0 Manfred war heute unser Unglückskind. Es kam Königsindisch aufs Brett. Es sah auch alles ganz normal aus. Schwarz spielt am Königsflügel. Weiß auf der anderen Seite. Irgendwann/-wo hat Manfred 2 Tempi verloren. Dies hat sein Gegner geschickt ausgenutzt. Auch ein Figurenopfer half nicht mehr.
Nach 16...g5 ist noch alles o.k. Nach 32. Kh2 gab Schwarz auf. Brett 6: Simon Henke (1852) Sebastian Dittmann (1736) 1,0 : 0,0 Simon konnte seinen Gegner recht früh einen Doppelbauern auf der a-linie verpaßen. Durch recht schnelles Abtauschen; auch durch Hilfe seines Gegners bekam Simon eine schön zu spielende Stellung, die er recht leicht zum Sieg führen konnte. Nach 14. S:c4.. Nach 44.Ta1 hatte Schwarz keine Lust mehr. Brett 7: Tilo v. Koschlitzky (1713) Andreas Werner (1797) 0,5 : 0,5 In der Partie von Andreas kam es zu verschiedenen Rochaden und somit zu einem schönen Angriffsspiel. Im 19. Zug hätte Andreas mit S:c3 schon alles klar machen können. Hat er leider nicht gesehen (Noch mal nachsitzen). Am Ende opferte er seinen Läufer für ein Dauerschach bzw. einer besseren Stellung.
Nach 19...S:c3 sollte Schwarz besser stehen. Die Endstellung mit Schachs auf c1 und a3. Brett 8: Dragan Guzvic (1759) Andreas Slesicki (1790) + : - Die frühe Führung durch einen kampflosen Punkt. Ist für einen Ersatzspieler immer etwas ärgerlich kampflos zu gewinnen. Fazit: Wieder mal ein schwerer Sieg gegen nur 7 Gegner/innen. Liegt es evtl. daran, dass sich die Mannschaft mit dem Punktvorsprung zu sicher fühlt? Keine Ahnung. Wir werden es aber weiter beobachten.