Professor Dr. Lassar

Ähnliche Dokumente
SONDEREINRICHTUNGEN IM KRANKENHAUS

Die Gesetze des Wasserund I_Juftwiderstandes

Günter Schmidt. Prozessmanagement. Modelle und Methoden. 3. überarbeitete Auflage

William K. Frankena. Ethik. Eine analytische Einführung 6. Auflage

Kommunikation im Krankenhaus

DIE RADIOAKTIVITÄT VON BODEN UND QUELLEN. VoN DR. A. GOCKEL PROFESSOR AN DER UNIVERSITÄT ZU FREIBURG. (SCHWEIZ) MIT 10 TEXTABBILDUNGEN

HAUPTPROBLEME DER MODERNEN ASTRONOMIE

BETRIEBS-HANDBUCH BHR 64

Vorrichtungen im Maschinenbau

Jahrbuch. Motorluftschiff -Studiengesellschaft der. Fünfter Band. in den Text gedruckten Figuren. Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH

Einführung in. die Akustik. Von. Abteilungsleiter im ForsdlUngslaboratorium der Siemens-Werke a. o. Professor an d er Universität Berlin

CHEMISCHE TECHNOLOGIE IN EINZELDARSTELLUNGEN HERAUSGEBER: PROF. DR. FERD. FISCHER, GÖTTINGEN-HOMBURG SPEZIELLE CHEMISCHE TECHNOLOGIE

DIE UNFRUCHTBARKEIT DER FRAU

Die Edelmetalle und ihre Legierungen

HANDBUCH DER WISSENSCHAFTLICHEN UND ANGEWANDTEN PHOTOGRAPHIE

Prüfungs-= und Übungsaufgaben aus der Memanik des Punktes und des starren Körpers

Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik

Aufgabensammlung Technische Mechanik 2

/,x-diagramme feuchter Luft

Prof. Dr. M. MüLLER, Bern, Bolligenstraße 117 Prof. Dr. H. SPATZ, Gießen, Friedeichstraße 24 Prof. Dr. P. VoGEL, Heidelberg, Voßstraße 2

Studienbücher zur Kommunikationsund Medienwissenschaft

GRUNDRISS DER HISTOLOGIE

Die Pumpwerksarten. Steuer- und Schaltmöglichkeiten für elektrisch betriebene Kreiselpumpen. Von. Dipl.-Ing. Friedrich Koller W ienl München

Herausgegeben von Professor Dr. Nikolaus Franke Universität Wien, Wien, Österreich

Zimmermann. Die Diplomarbeit

Instrumente des Care und Case Management Prozesses

Anlage B zum Achtzehnten Hauptgutachten der Monopolkommission 2008/2009

Grundlagen der doppelten Buchführung

Das Ingenieurwissen: Technische Thermodynamik

Das I(alt-Biegen von Rohren

Aufgabensammlung Fertigungstechnik

Die Mathematiker an den Ziircher Zürcher Hochschulen

Springer Spektrum, Springer Vieweg und Springer Psychologie.

SCHLAFMITTEL= THERAPIE

ispa Prof. Dr. K.-F. Ackermann. Risikomanagement im Personalbereich

Planimetrie. Mit einem Abrifi über die Kegelschnitte. Ein Lehr- und Übungsbuch zum Gebrauche an technischen Mittelschulen. von. Dr.

Das Recht der Arbeitnehmererfindung

Fitter. Chilenische Entwicklungswirklichkeit und Entwicklungsstrategie

63. Sitzung am 18. März 1959 in Düsseldorf

Das Alte Hallenbad Heidelberg

Kraft, Energie, Leistung

Springer Essentials sind innovative Bücher, die das Wissen von Springer DE in kompaktester Form anhand kleiner, komprimierter Wissensbausteine zur

Hygiene in Kindertagesstätten

Die Stromversorgung der Großindllstrie.

Nr Herausgegeben. im Auftrage des Ministerpräsidenten Dr. Pranz Meyers. von Staatssekretär Professor Dr. h. c. Dr. E. h.

HANDELSRECHT MIT WECHSEL- UND SCHECKRECHT

Schwierige Menschen am Arbeitsplatz

Kosmetik. Ein Leitfaden für praktische Ärzte. von. Dr. Edmnnd Saalfeld, Sanitätsrat in Berlin. Dritte, vermehrte und verbesserte Auflage.

Alsheimer Studientechnik für Betriebswirte

Wie man Elementarteilchen entdeckt

WIN Team. Abschluss-Prüfungen für Steuerfachangestellte

ANATOMISCHEN NAMEN VON ANHANG: EIGENNAMEN, DIE FRÜHER IN DER ANATOMIE VERWENDET WURDEN

Sperrwerke und Bremsen

Projektmanagement im Hochbau mit BIM und Lean Management

Geheimsache Siel oder kann Wasser bergauf fließen?

Die Krebsbehandlung in der Thoraxklinik Heidelberg

Paul A. Tipler Gene Mosca Jenny Wagner Hrsg. Physik. für Wissenschaftler und Ingenieure 7. Auflage. Der Begleiter bis zum Bachelor

in Schwangerschaft und Wochenbett

Roland Gabriel Heinz-Peter Röhrs. Social Media. Potenziale, Trends, Chancen und Risiken

Tobias Kollmann Holger Schmidt. Deutschland 4.0 Wie die Digitale Transformation gelingt

Die Steuerungen der Dampfmaschinen

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure

Hydraulische Pressen und Druckflüssigkeitsanlagen

Kunst- und Kulturmanagement. Herausgegeben von A. Hausmann, Frankfurt (Oder), Deutschland

Heiner Keupp. Reflexive Sozialpsychologie

Bettina Heberer. Grüne Gentechnik. Hintergründe, Chancen und Risiken

Experimentelle Vermessung von Dampf-Flüssigkeits-Phasengleichgewichten

FLUGLEHRE VORTRÄGE ÜBER THEORIE UND BERECHNUNG DER FLUGZEUGE IN ELEMENTARER DARSTELLUNG VON. DR. RICHARD VON l\tlises

GESCHICHTE DER MEDIZIN

Die Stuttgarter Hofkapelle

Uwe Hecker Eric Meier Unterwegs im Krankenhaus

Psychologie in Bildung und Erziehung: Vom Wissen zum Handeln

Nach dem Crash ist vor dem Crash

Übungsbuch Makroökonomik

Alice Sendera Martina Sendera. Skills-Training bei Borderline- und Posttraumatischer Belastungsstörung. 4. Auflage

Oliver Kruse I Volker Wittberg (Hrsg.) Fallstudien zur Unternehmensführung

Lösungen zum Lehrbuch Angewandtes Rechnungswesen

Die Buchhaltung. für die gewerblichen Betriebe der Gemeinden. Erläutert an einem Beispiel der Buchführung eines Elektrizitätswerkes.

DURCHBLUTUNGSSTORUNGEN

Hermann Korte Bernhard Schäfers (Hrsg.) Einführung in Hauptbegriffe der Soziologie

Rauchfrei in 5 Wochen

1 Humphry Davy ( bis )

Volkstümliche Namen. der Arzneimittel, Drogen Heilkräuter und Chemikalien

Das Maschinenwesen der Preussisch -hessischen Staatseisenbahnen

Illegale Migration und transnationale Lebensbewältigung

Springer-Verlag Wien GmbH

Transkript:

Professor Dr. Lassar der Begründer der Deutschen Gesellschaft für Volksbäder.

Das Volksbad Seine Errichtung und sein Betrieb Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Volksbäder in Berlin Mit einem Titelbild Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH 1919

ISBN 978-3-662-42308-0 DOI 10.1007/978-3-662-42577-0 ISBN 978-3-662-42577-0 (ebook)

Vorwort. Bei der Abfassung dieses Buches war der Wunsch leitend, auf alle Fragen, die beim Planen, beim Bau und beim Betriebe von Badeanstalten aufzutauchen pflegen, kurze, möglichst genaue Antworten zu geben, es war aber nicht die Absicht, alle Einzelheiten der Ausführung von Bädern zu behandeln, die im üblichen Wirkungskreise der Architekten und Ingenieure liegen, weil es in unserem Vaterlande genug tüchtige und kenntnisreiche Männer in diesen Berufen gibt. Namentlich solchen Städten, Orten und Privatpersonen, die zum ersten Male eine Badeanstalt errichten wollen, sollen für ihre Entscheidungen in diesem Handbuch die nötigen Unterlagen geboten werden. Es sind in ihm alle Bäderarten, wie sie für die weitesten Schichten des Volkes in Frage kommen, behandelt, und zwar in zwei Hauptabschnitten : als Bäder im Freien und als Bäder in Gebäuden. Was das Gesetz vorschreibt, was eine fürsorgliche Regierung anrät, was die Erfahrung lehrt, ist in der Darstellung verwertet. Es sind die Fluß-, Seen- und Teichbäder, ebenso wie die Brause, Wannen- und Hallenbäder für Schule, Fabrik und Anstalt für Dorf und Stadt im einzelnen besprochen, und zwar ihre Vorbedingungen, ihre Größe und ihre Ausstattung. Die Abmessungen der Räume, Hallen, Becken, Zellen, Plätze und Gänge sind an der Hand ausgeführter Anlagen angegeben. Die Beschaffung, Reinigung, Erwärmung und Beseitigung des Wassers, die Beleuchtung, Heizung und Lüftung der Räume werden eingehend erörtert und durch Beispiele ausgeführter Bäder aller Art, aus großen und kleinen Orten erläutert. Das Zustandekommen des Werkes verdanken wir in erster Linie der hingebungsvollen Mitarbeit unseres Mitgliedes, des Magistratsbaurats M atzdorff Berlin, der dabei von dem Ingenieur Max Küster, Berlin- Steglitz durch hervorragende Sachkenntnis und reiche Erfahrungen aufs beste unterstützt wurde Ein Nachweis der bei der Bearbeitung des Buches benutzten Quellen ist an seinem Ende zusammengestellt. Die Drucklegung des Werkes wurde bei den Schwierigkeiten, die gegenwärtig in der Beschaffung von Papier und in hohen Löhnen liegen, durch eine hochherzige von Frau Professor Dr. Lassar im Andenken an ihren verstorbenen Gatten, dargebotene Spende wesentlich erleichtert. Wir schmücken deshalb das Werk mit seinem dem Begründer unserer Gesellschaft gewidmeten Bildnis. Möge dieses Buch dazu beitragen, alle Bestrebungen zu unterstützen, die im Badewesen einen wichtigen Zweig der öffentlichen Gesundheitspflege erkennen. Berlin, im Juni 1919. Der geschäftsführende Ausschuß der Deutschen Gesellschaft für Volksbäder.

Vorwort Inhaltsverzeichnis. Emer Teil. Bäder im Freien. I. AIlgemeinl3S. 1 n..anlagen an Flüssen, Seen und Teiohen.. 7 A. Bauliche Erfordernisse und innere Einriohtung... 7 B. Herstellungskosten....... 13 m. Anlagen mit künstlichen Vorkehrungen zur Wasserbeschaffung 14 A. Gewinnung und Reinigung des Wassers... 14 B. Erwärmung des Wassers..... 19 C. Beispiele ausgeführter Anlagen. 19 D. Luft und Sonnenbäder.. 24 E. Tummelbäder und Planschwiesen 26 F. Betriebskosten, Unterhaltungskosten und Badepreise. 27 Saite III Zweiter Teil BUer In geschlossenen Räumen, I. llugedleuies n. Haus- und Wohnungsbäder. m. Fabrik- und Betriebsbider.. IV. Bäder ftlr Heer und Marine... 17. Sohulbäder 171. Bäder ftlr Strafanstalten. 17II. Dorfbäder vm. Stadtbäder. A..Allgemeines B. Brause- und Wannenblder. C. Städtische Bilder mit Brausen, Wamt.en und Schwimmhallen. D. Kosten der Herstellung... E. Kosten des Betriebes.. F. Bäderpreise vor 1914 G. Besucbszahlen. H. Wirtschaftliohkeit der Volksblder Litera.tur Sa.chennachweis................. 29 50 53 57 59 63 64 68 68 75 77 86 94 96 97 99 102 103