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P i l g e r s e g e n

Transkript:

Heiligen Abend... feiern Träumen, hoffen, dem Weg vertrauen, ankommen beim Kind.

Werden Sie ein Licht für alle... Oft ist davon die Rede, dass uns ein Licht aufgehen möge, vor allem nun zu Weihnachten. Dieses Licht kann von außen kommen oder von uns selbst, es kann hell leuchten oder ganz dezent unser Leben erhellen. Doch im Trubel ist es schwer, dieses Licht zu erkennen oder anzunehmen. Und vor allem: Was nützt es, wenn uns ein Licht aufgeht, wenn wir Möglichkeiten sehen, wenn wir den Auftrag vernehmen, aber nicht aufstehen, nicht einstehen, nicht aufbrechen, nicht handeln? Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein frohes und schönes Weihnachtsfest 2010. Vielleicht werden auch Sie zu einem Licht für andere. Mag. Armin Haiderer Präsident der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten Vorschläge für den Heiligen Abend zu Hause: Wir versammeln uns um den geschmückten Weihnachtsbaum. Wir stellen das Friedenslicht aus Bethlehem zur Krippe. Wir singen einige Lieder. Ein Familienmitglied liest das Weihnachtsevangelium vor. Gemeinsam beten wir das Vater Unser. Wir wünschen einander ein frohes Fest und beschenken uns. Anschließend essen wir miteinander am festlich gedeckten Tisch. Später gehen wir gemeinsam zur Christmette.

Dank und Bitte vor der Krippe Jede/r liest einen Absatz und entzündet dazu ein Teelicht, das zur Krippe gestellt wird Jesus, heute an deinem Geburtstag danken wir dir für unsere eigene Geburt und für unser Leben. Jesus, du bist in einer Familie zur Welt gekommen. Danke für unsere Familie, für (Namen der Familienmitglieder einfügen) und für unsere Freunde. Danke, dass wir einander haben. Jesus, viele Menschen leiden Not. Im vergangenen Jahr waren viele Erdbeben und Überschwemmungen und andere Katastrophen. Schenke den Betroffenen deine Nähe und lass viele Menschen zur Hilfe bereit sein. Jesus, viele Menschen sind traurig oder hoffnungslos, weil sie keinen Arbeitsplatz finden oder schwer krank sind. Schenke uns offene Augen und Ohren, damit wir das Leid anderer wahrnehmen. Schenke uns und allen Menschen Phantasie und Mut, dass wir anderen etwas Gutes tun können.

Das Weihnacht nach Lukas 2,1-14 In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. Vater Unser Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

sevangelium In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade. Stille Nacht 1. Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht nur das traute, heilige Paar. Holder Knab im lockigen Haar: Schlafe in himmlischer Ruh! Schlafe in himmlischer Ruh! 2. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund: Jesus in deiner Geburt! Jesus, in deiner Geburt! 3. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht; durch der Engel Halleluja tönt es laut bei ferne und nah: Jesus, der Retter ist da! Jesus, der Retter ist da! T: Josef Mohr 1818 (Urfassung)

Tinas Weihna Es war kurz vor Weihnachten. In der Schule duftete es nach Mandarinen. Wir bastelten Strohsterne für den Christbaum. Wir malten und schrieben Weihnachtskarten, und wir übten die Weihnachtslieder. Jeden Morgen erzählte uns die Lehrerin eine Weihnachtsgeschichte. Manchmal sprachen wir auch über unsere Weihnachtswünsche. Ein Computerspiel! Ein ferngesteuertes Auto! Eine Puppe, die sprechen und Pipi machen kann! Eine Ritterburg! ein Piratenschiff! Neue Schier! Einen Sack mit Vanillekipferln! Einen großen Christbaum! Neue Eislaufschuhe... Als nichts mehr zu hören war, fragte die Lehrerin: Und du, Tina? Du bist ja ganz still. Hast du keinen Wunsch? Tina sagte nichts. Und als sie alle anstarrten, meinte sie: Meinen Wunsch für Weihnachten möchte ich nicht vor allen Kindern sagen. Die Schüler lachten. Ich lachte nicht, denn Tina ist meine Freundin. Hört endlich auf zu lachen!, rief die Lehrerin. Wenn Tina nicht will, muss sie ihren Weihnachtswunsch nicht sagen. Jeder darf ein Geheimnis haben. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Auf dem Heimweg wollte ich mit Tina darüber reden. Doch als ich aus dem Klassenzimmer lief, hatte Tina schon die Schuhe an. Sie riss den Mantel vom Haken und sauste aus dem Schulhof, bevor ich mit ihr reden konnte. Schon in den letzten Tagen hatte Tina kaum

chtswunsch Zeit für mich. Das kam mir erst jetzt in den Sinn. Wenn ich sie morgens abholen wollte, war sie schon unterwegs. Und bei mir zu Hause schaute sie überhaupt nicht mehr vorbei. Du, Tina, redete ich sie am nächsten Morgen auf dem Schulhof an. Was habe ich denn getan? Was hab ich falsch gemacht? Warum sprichst du nicht mehr mit mir? Was ist denn passiert? Tina schaute mich gar nicht an. Dann sagte sie leise: Du, das wird schon wieder. Das hat nichts mit dir und mit uns zu tun! Lass mich jetzt, bitte! Das machte mich sehr traurig. Doch zwei Tage später wartete Tina am Morgen vor meiner Haustüre auf mich. Es war noch fast dunkel, und es regnete. Ohne etwas zu sagen, gingen wir zusammen zur Schule. Du, platze ich dann aber doch heraus. Mein größter Weihnachtswunsch ist, dass wir wieder Freunde sind. Was hab ich denn falsch gemacht? Gar nichts!, sagte Tina. Wir sind doch Freunde, und wir bleiben es! Du hast gar nichts falsch gemacht. Ich sah Tinas Gesicht und wusste nicht, ob es Regentropfen oder Tränen waren. Da ist nichts zwischen dir und mir, sagte Tina und fuhr mit der Hand über das Gesicht. Gar nichts ist zwischen uns. Mein Weihnachtswunsch! ist nur, dass mein Papa wieder eine Arbeit hat. Dass er endlich wieder Arbeit findet. - Das ist auch mein Weihnachtswunsch!, sagte ich ohne nachzudenken. Dann fasste ich Tinas Hand. Und irgendwie war ich glücklich und traurig zugleich. Aus: Bernhard Lins, Wenn ich das Christkind wär (Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit) Tyrolia Verlag, Innsbruck 2005)

Ihr Kinderlein kommet Wo ist Jesus geboren? Gleich um die Ecke. An der nächsten Kreuzung. Hier um die Ecke. Vor unserer Haustür. Im Zimmer nebenan. Zwischen dir und mir. In meinem Herzen und in deinem. Da ist Jesus geboren. Telefonseelsorge, Notruf 142 Wenn Sie einsam sind: Aussprechen hilft. Kostenlos rund um die Uhr vertraulich F.d.I.v.: Dipl.-Geol. Axel Isenbart; Titelbild: Isabella Isenbart Gestaltung: Andreas Reichebner; Druck: Gradwohl, Melk