Myomembolisation. Patientinneninformation

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Transkript:

Dept. Geburtshilfe und Gynäkologie Myomembolisation Patientinneninformation

Sehr geehrte Patientin Ihr Wohl und eine qualitativ hochstehende Behandlung und Versorgung stehen im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Dazu gehört, dass Sie über den Ablauf des Spitalaufenthalts und die Zeit danach informiert sind. Diese Broschüre zeigt auf, wie der Ablauf in der Regel aus sieht. Es ist aber selbstverständlich, dass er individuell auf Sie abgestimmt wird. Die Broschüre soll Sie und Ihre Angehörigen informieren und eine Hilfestellung für die Zeit vor, während und nach Ihrem Aufenthalt am KSW sein. Wir setzen alles daran, dass während des Spitalaufenthalts alles reibungslos abläuft und Sie zufrieden entlassen werden können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Gynäkologen oder an den behandelnden Arzt am Departement Geburtshilfe und Gynäkologie. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Prof. Dr. med. Christoph A. Binkert Direktor Institut für Radiologie und Nuklearmedizin Dr. med. Thomas H. Hess Direktor Departement Geburtshilfe und Gynäkologie

Vor dem Spitaleintritt Sie haben sich für eine Behandlung im KSW entschieden. Bei einem persönlichen Gespräch wurden Sie über die Behandlung und den Spitalaufenthalt informiert. Gynäkologische Jahreskontrolle Vor dem Spitaleintritt müssen Sie sich einer gynäkologischen Untersuchung bei Ihrem Gynäkologen oder am Kantonsspital Winterthur unterziehen. Für den Eingriff sollte diese Untersuchung nicht länger als ein Jahr zurückliegen.

Eintrittstag (vor dem Eingriff) Essen und trinken vor dem Eingriff Da der Eingriff am Eintrittstag vorgenommen wird, dürfen Sie vor dem Eintritt weder trinken noch essen. Vorbereitung auf den Eingriff Für den Eingriff müssen Sie Kleider und Schmuck ablegen (Zimmersafe) und ein Spitalnachthemd anziehen. Ihnen wird Blut abgenommen, und Sie erhalten Medikamente und ein Antibiotikum über eine Infusion. Für den Eingriff wird Ihnen ein Blasenkatheter eingelegt. Dieser wird bis zum nächsten Morgen belassen. Voraussichtlich müssen Sie im Zimmer noch etwas warten, bevor Sie in die Röntgenabteilung begleitet werden. Eingriff Der Eingriff dauert 60 bis 120 Minuten.

Eintrittstag (nach dem Eingriff) Nach dem Eingriff Sie werden nach dem Eingriff direkt auf die Abteilung zurückverlegt. In den ersten Stunden werden Blutdruck und Puls regelmässig kontrolliert. Teilen Sie es der Pflegefachperson mit, wenn Sie das erste Mal aufstehen möchten oder sich unwohl fühlen. Medikamente Sie erhalten Schmerzmittel über die Infusion. Bei zusätzlichem Schmerzmittelbedarf wenden Sie sich an die Pflegefachperson. Dasselbe gilt, wenn Sie ein Medikament zum Schlafen wünschen. Abends erhalten Sie eine Spritze mit einem Blutverdünnungsmittel zur Thromboseprophylaxe. Essen und trinken Nach dem Eingriff dürfen Sie trinken und essen. Bewegung Nach dem Eingriff wird Ihnen über der Leiste (Einstichstelle) ein Druckverband angelegt. In den ersten 2 Stunden nach dem Eingriff sollten Sie auf dem Rücken liegen bleiben. Danach dürfen Sie sich auf die Seite drehen. 4 Stunden nach dem Eingriff wird der Druckverband entfernt. Ungefähr 4½ Stunden nach dem Eingriff können Sie sich wieder frei bewegen. Das erste Aufstehen sollte nur in Anwesenheit einer Pflegefachperson erfolgen.

1. Tag nach dem Eingriff Behandlung Es werden Blutdruck und Puls gemessen, und der Blasen katheter wird entfernt. Essen und trinken Sie dürfen wie gewohnt essen und trinken. Visite Während der Visite mit dem Abteilungsarzt und der Pflegefachperson besteht die Möglichkeit, Unklarheiten und Unsicherheiten zu besprechen. Bewegung Bewegen Sie sich regelmässig, ohne sich zu überanstrengen. Nach Rücksprache mit der Pflegefachperson dürfen Sie duschen. Medikamente Sie erhalten nochmals Flüssigkeit über die Infusion. Danach wird diese entfernt. Sollten Sie trotz der Schmerzmittel Schmerzen verspüren, melden Sie sich bei der für Sie zustän digen Pflegefachperson. Sie dürfen Ihre gewohnten Medikamente in der Regel wieder einnehmen. Im Spital werden diese vom Arzt verordnet und vom Pflegefachpersonal abgegeben.

Austritt Am Austrittstag führen Sie ein Gespräch mit dem Arzt und der für Sie zuständigen Pflegefachperson. Dabei werden Ihnen ein Austrittsbericht, gegebenenfalls ein Rezept für Medikamente und ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis für 10 Tage abgegeben. Der Arzt erklärt Ihnen, wie Sie sich nach dem Eingriff verhalten und welche Medikamente Sie weiterhin einnehmen müssen. Geben Sie Ihr Bett nach Möglichkeit bis 10 Uhr frei. Sollten Sie später abgeholt werden, dürfen Sie gerne im Aufenthaltsraum warten und auch das Mittagessen dort einnehmen. Verhalten nach dem Eingriff Bewegung Regelmässige Bewegung dient der Thromboseprophylaxe. Medikamente Es ist möglich, dass Sie in den ersten Tagen nach der Operation noch Schmerzmittel benötigen. Achten Sie darauf, nur ärztlich verordnete Medikamente einzunehmen. Halten die Schmerzen über längere Zeit an, vereinbaren Sie einen Termin mit dem Chefarztsekretariat des Departements für Geburtshilfe und Gynäkologie (Tel. 052 266 27 02). Kontrolle 2 3 Wochen nach dem Eingriff wird am Kantonsspital Winterthur eine gynäkologische Untersuchung durchgeführt. Ungefähr 3 Monate nach dem Eingriff werden Sie zu einem Besuch der radiologischen Sprechstunde aufgeboten.

KantonsspiTAl Winterthur Brauerstrasse 15 Postfach 834 8401 Winterthur Tel. 052 266 21 21 info@ksw.ch www.ksw.ch Kontakt Departement Geburtshilfe und Gynäkologie Dr. med. Thomas H. Hess Direktor Departement Geburtshilfe und Gynäkologie Tel. 052 266 27 02 thomas.hess@ksw.ch Sekretariat Tel. 052 266 27 02 Fax 052 266 45 12 maya.ryser@ksw.ch Institut für Radiologie und Nuklearmedizin Prof. Dr. med. Christoph A. Binkert Direktor Institut für Radiologie und Nuklearmedizin Tel. 052 266 26 02 christoph.binkert@ksw.ch Sekretariat Tel. 052 266 26 02 Fax 052 266 45 09 marion.truempy@ksw.ch 2/2016