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D i e W e t t e d e s P a s c a l

D i e W e t t e

Blaise Pascal lebte von 1623 1662. Er war ein hervorragender Mathematiker, Physiker und Erfinder, er war von tiefer Religiösität und hatte eine großartige literarische Begabung. Er wurde in Clermont in Zentralfrankreich geboren und gilt als Geistesgröße in der menschlichen Geschichte. D e s P a s c a l Blaise Pascal war ein Wunderkind. Im Alter von elf Jahren stellte er bereits grundlegende geometrische Lehrsätze auf, die heute noch Gültigkeit haben. Später befähigte ihn sein hervorragendes Wissen, die Grundsätze der Wahrscheinlichkeitslehre zu entwickeln und zu begründen.

Als sein Vater sich als Zollbeamter mit zeitraubenden Berechnungen für die Zolltarife aufhalten musste, entwickelte Pascal die erste Rechenmaschine. Diese Maschine funktionierte über rotierende Scheiben. Sie war die entscheidende Grundlage für die Entwicklung der modernen Rechenmaschinen. Pascal hat noch viele weitere Erfindungen gemacht und wichtige Lehrsätze aufgestellt. 1654 kam Pascal zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Er schrieb später an einer Verteidigungsschrift für den christlichen Glauben, konnte aber dieses Werk nicht mehr vollenden, weil er im Alter von 39 Jahren starb. D i e W e t t e

In dem Buch Kann man Gott entfliehen eine Selbstbiographie des bekannten Chirurgen Dr. Viggo Olson und seiner Frau Jean wird von dem berühmten Mathematiker Pascal gesprochen. D e s P a s c a l Dr. Olson und seine Frau wehrten sich mit Händen und Füßen dagegen, von den Eltern den christlichen Glauben zu übernehmen. Sie suchten alle Argumente gegen den christlichen Glauben zusammen, gingen den angeblich naturwissenschaftlichen Widersprüchen in der Bibel nach und schlitterten Zug um Zug in ein Abenteuer ohne Gleichen. Beim Lesen der Bibel kamen sie schließlich zum lebendigen Glauben an Jesus Christus.

Eine entscheidende Hilfe war ihnen die Wahrscheinlichkeitslehre von Blaise Pascal, von der hier als der Wette des Pascal gesprochen wird. Dr. Olson berichtet darüber: Der berühmte französische Wissenschaftler und Mathematiker Blaise Pascal befasste sich eingehend mit der gleichen Entscheidung, vor der wir heute am Ende des 20. Jahrhunderts auch noch stehen. Er kam zu dem Schluss, dass sich jeder vernünftig denkende Mensch für Jesus Christus entscheiden müsste, selbst wenn die Chancen für die Richtigkeit der christlichen Lehre nur 50:50 ständen. D i e W e t t e

D e s P a s c a l Hier seine Begründung: 1. In diesem Spiel, das wir Leben nennen, muss jeder Mensch eine Wette eingehen. Bei jeder Wette gilt ein Einsatz. Der Mensch muss sein Leben entweder auf die Behauptung setzen, dass die christliche Lehre wahr ist, oder auf die Behauptung, dass sie nicht wahr ist. Wenn der Mensch diese Wette nicht eingeht, setzt er automatisch auf die Möglichkeit, dass sie nicht wahr ist. 2. Nehmen wir an, ein Mensch entscheidet sich für den christlichen Glauben: Liegt er richtig mit seiner Annahme, hat er alles zu gewinnen, liegt er mit seiner Annahme falsch, hat er nichts zu verlieren.

3. Nehmen wir an, ein Mensch entscheidet sich gegen den christlichen Glauben: Liegt er mit dieser Annahme richtig, hat er nichts gewonnen; liegt er aber mit dieser Annahme falsch, hat er alles verloren und verbringt seine Ewigkeit in der Hölle. Da ich in der Vergangenheit ein leidenschaftlicher Spieler war, konnte ich diesem Argument Pascals gut folgen. Ich sagte zu meiner Frau, sein Argument beruhe lediglich auf der glatten 50:50 Wahrscheinlichkeit, dass der christliche Glaube richtig sei, ohne Berücksichtigung der unzähligen Beweise für die Wahrheit der christlichen Lehre. Später entdeckten wir dann, dass D i e W e t t e

Blaise Pascal auch die Suche nach Beweisen erwähnt hat. D e s P a s c a l Nach dem Grundsatz der Wahrscheinlichkeit sollte sich der Mensch die Mühe machen, nach der Wahrheit zu suchen, denn wenn er stirbt, ohne den wahren Schöpfer angebetet zu haben, ist er verloren. Aber der leichtfertige Mensch sagt, wenn Gott gewollt hätte, dass ich ihn anbete, hätte er mir an Hand von Zeichen seinen Willen zu erkennen gegeben. Das hat Gott getan, aber die Menschen beachten die Zeichen nicht. In dieser Zeit kam mir eine deutliche Erkenntnis im Blick auf den Glauben. Ich

sah, dass sich Millionen von Menschen Christen nennen, in Wirklichkeit aber keine wahren Christen sind, weil ihr Glaube stumpf und krank geworden und kein Besitz ergreifender Glaube ist. Nehmen wir einmal an, sagte ich zu meiner Frau Jean, zwei Patienten leiden an der gleichen tödlichen Krankheit. Beide halten mich für einen geschickten Arzt, sie glauben an die Richtigkeit meiner Diagnose und auch daran, daß die von mir verordnete Spritze sie vor dem Tod bewahren wird. Einer der beiden lässt sich die Spritze geben und überlebt. Der andere hat, trotz des Vertrauens, das er zu mir und meiner D i e W e t t e

Behandlung hat, eine unlogische Angst vor Spritzen und lehnt sie deshalb ab. Er stirbt. Worin liegt der Unterschied? Beide Patienten besaßen den Glauben beide glaubten an die Heilkraft der Medizin. Aber der Glaube, der nicht in Besitz nimmt, genügt nicht. D e s P a s c a l In gleicher Weise kann die Erlösung oder das Wunder der Wiedergeburt einem Menschen niemals widerfahren, der lediglich einen stumpfen, sterilen, verstandesmäßigen Glauben besitzt. Um in den Genuss der optimalen Vorzüge eines Glaubenslebens zu kommen, bedarf es eines Glaubens,

mit dem der Mensch den Sohn Gottes, Jesus Christus, als den Heiland seiner Seele für sich persönlich annimmt. Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! Johannes 14,6. Und weiter: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Johannes 11,25 und 26. Durch diesen Akt des Glaubens gelangt der Gläubiggewordene in den Besitz der fünf grundsätzlichen göttlichen Gaben, nach D i e W e t t e

denen die meisten Menschen sich sehnen und suchen: 1. Vergebung der Sünden 2. Eine göttliche innere Wiedergeburt 3. Ein rechtes Verhältnis zu Gott 4. Liebevolle Aufnahme durch Gott 5. Errettung vor der Hölle D e s P a s c a l Doch damit nicht genug. Der lebendige Gott hält neben den fünf grundsätzlichen Gaben mindestens weitere fünf für den Gläubiggewordenen bereit: 6. Ewiges Glück nach dem Tod 7. Ein neues inneres Leben ewiges Leben das jetzt schon beginnt

8. Ein verändertes Leben mit ganz anderen Wünschen und Zielen 9. Einen Freund und Führer, der in uns wohnt, den Geist Gottes 10. Eine neue innere Kraft, mit der wir das Böse überwinden, ehrbar leben und unsere Mitmenschen lieben und ihnen helfen können. Diese gewaltige Erkenntnis, dass es so viele herrliche Gaben zu erlangen gab und dazu noch eine Ewigkeit in der Hölle zu vermeiden war, führte uns den Ernst der Entscheidung, vor der wir standen, noch deutlicher vor Augen. Welch ein Konflikt! So viel zu gewinnen so viel zu verlieren! D i e W e t t e

Quellenangabe: Zum Teil entnommen aus der Autobiographie des Chirurgen Dr. Viggo Olson, dessen Buch unter dem Titel: Kann man Gott entfliehen? im Verlag Schulte und Gerth, Asslar, erschienen ist. D e s P a s c a l Weitere lieferbare Verteilschriften: Krank und was nun? Letzte Worte großer Männer www. Was wäre wenn...? Was ist Wahrheit? Ist Jesus Christus tatsächlich gestorben und auferstanden?