CAP-Vorgabewertermittlung (PP-BD-CAP) HELP.PPBDCAP Release 4.6C
SAP AG Copyright Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software- Komponenten auch anderer Software-Hersteller enthalten. Microsoft, WINDOWS, NT, EXCEL, Word, PowerPoint und SQL Server sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, OS/2, DB2/6000, Parallel Sysplex, MVS/ESA, RS/6000, AIX, S/390, AS/400, OS/390 und OS/400 sind eingetragene Marken der IBM Corporation. ORACLE ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation. INFORMIX -OnLine for SAP und Informix Dynamic Server TM sind eingetragene Marken der Informix Software Incorporated. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. JAVA ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc. JAVASCRIPT ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, SAP Logo, R/2, RIVA, R/3, ABAP, SAP ArchiveLink, SAP Business Workflow, WebFlow, SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, mysap.com Logo und mysap.com sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit. Alle anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen. 2 April 2001
SAP AG Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Empfehlung Hinweis Syntax Tip April 2001 3
SAP AG Inhalt... 6 CAP Vorgabewertermittlung (PP-BD-CAP)...7 Einführung...8 CAP-Vorgabewertermittlung im R/3-System...9 Integration der CAP-Vorgabewertermittlung in die Produktionsplanung und -steuerung...10 Einstieg in die CAP-Vorgabewertermittlung...11 Überblick...12 CAP-Elemente...14 Grundlagen der CAP-Elemente...15 Formeln...17 Methoden...18 Merkmalherkunft...19 Wertarten...20 Vorschriften...21 Verfahren...23 Schnittstelle zu anderen Stammdaten...24 Arbeitsplatz...25 Arbeitsplan...26 Teiloperationen...27 Arbeiten mit der CAP-Vorgabewertermittlung...28 CAP-Elemente pflegen...29 CAP-Elemente anlegen...30 Formel anlegen...31 Langtext zur Formel anlegen...32 Formelstring eingeben...33 Formel löschen...35 Methode anlegen...36 Basisdaten pflegen...37 Merkmalstruktur anzeigen und pflegen...39 Vorschlagswert zum Merkmal pflegen...40 Merkmalherkunft pflegen...41 Merkmal manuell eingeben...42 Merkmal über eine Formel bestimmen...43 Merkmal über ein Tabellenfeld bestimmen...44 Prüfvorschrift pflegen...46 Suchvorschrift pflegen...47 Konvertierungsvorschrift pflegen...48 Weitere Anzeigefunktionen nutzen...49 Langtext zur Methode anlegen...51 Methode löschen...52 Verfahren anlegen...53 4 April 2001
SAP AG Basisdaten pflegen...54 Einem Verfahren Methoden zuordnen...55 Langtext zum Verfahren anlegen...56 Verfahren löschen...57 CAP-Elemente ändern...58 Technologiedaten im Arbeitsplatz pflegen...59 Einem Arbeitsplatz Verfahren zuordnen...60 CAP-Vorgabewertermittlung durchführen...61 CAP-Vorgabewertermittlung simulieren...62 Simulation aufrufen...63 CAP-Elemente prüfen...65 Manuelle Simulation durchführen...66 Verfahren und Methoden auswählen...67 Merkmale bewerten...68 Ergebnis der Simulation anzeigen...69 Teiloperationen anzeigen...70 Methode erneut berechnen...72 Automatische Simulation durchführen...73 CAP-Vorgabewertermittlung im Arbeitsplan...74 Vorgabewertermittlung durchführen...76 Automatische Vorgabewertermittlung...77 Manuelle Vorgabewertermittlung...78 Berechnungsnachweis anzeigen...79 CAP-Vorgabewertermittlung bei Auftragseröffnung...80 Anschluß an die Konfiguration...81 Verwalten...82 Benutzerstammsatz...83 Verwendungsnachweis...84 Verwendungsnachweis Merkmal...85 Verwendungsnachweis Tabelle...86 Verwendungsnachweis Formel...87 Verwendungsnachweis Methode...88 Verwendungsnachweis Verfahren...89 CAP-Elemente ohne Verwendung...90 April 2001 5
SAP AG 6 April 2001
SAP AG CAP Vorgabewertermittlung (PP-BD-CAP) CAP Vorgabewertermittlung (PP-BD-CAP) Einführung [Seite 8] Einstieg in die CAP-Vorgabewertermittlung [Seite 11] CAP-Elemente pflegen [Seite 29] CAP-Vorgabewertermittlung durchführen [Seite 61] Verwalten [Seite 82] April 2001 7
SAP AG Einführung Einführung CAP-Vorgabewertermittlung im R/3-System [Seite 9] Integration der CAP-Vorgabewertermittlung in die Produktionsplanung und -steuerung [Seite 10] 8 April 2001
SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung im R/3-System CAP-Vorgabewertermittlung im R/3-System Die CAP-Vorgabewertermittlung gehört, wie Materialstammsatz, Stücklisten und Arbeitspläne, zu den Grunddaten der Produktionsplanung (PP). Die Produktionsplanung besitzt u.a. Schnittstellen zu Materialwirtschaft (MM) Controlling (CO) Personalplanung und -entwicklung (PD) Sämtliche Komponenten sind Realtime-Anwendungen, d.h. Mengen und Werte werden direkt gesichert. Dadurch stehen allen Benutzern dieses Systems die gleichen, aktuellen Daten zur Verfügung. April 2001 9
SAP AG Integration der CAP-Vorgabewertermittlung in die Produktionsplanung und -steuerung Integration der CAP-Vorgabewertermittlung in die Produktionsplanung und -steuerung Wie Materialstamm, Stücklisten, Arbeitspläne und Arbeitsplätze gehört auch die CAP- Vorgabewertermittlung zu den Stammdaten der Produktionsplanung und -steuerung (PP). Arbeitsplan Die CAP-Vorgabewertermittlung (CAP = Computer Aided Planning, CAPP = Computer Aided Process Planning) ist die maschinelle Unterstützung der Arbeitsplanung bei der Bestimmung von Vorgabewerten im Arbeitsplan. Dabei erfolgt die Berechnung über Methoden bzw. Verfahren, die auf dem Arbeitsplatz des Vorgangs zulässig sind. Vorgabewerte Die Vorgabewerte finden im SAP-System Verwendung in Formeln Terminierung bei der Terminierung, bei der Kapazitätsplanung und bei der Kalkulation. Die Terminierung ermittelt anhand der Vorgabewerte und der Mengen im Vorgang eines Arbeitsplans die Termine für die Vorgänge. Kapazitätsplanung Die Kapazitätsplanung ermittelt anhand der Vorgabewerte und der Mengen im Vorgang den Kapazitätsbedarf für die Ausführung der Vorgänge. Dieser Kapazitätsbedarf wird dem im Arbeitsplatz definierten Kapazitätsangebot gegenübergestellt. Kalkulation Mit Hilfe der Kalkulation werden die bei der Herstellung anfallenden Kosten eines eigenerstellten Materials ermittelt. Die Kalkulation liefert die Basisinformationen für: Preisbildung und Preispolitik Bewertung Kosten-Controlling Ergebnisrechnung Die Kalkulation verbindet den Vorgang des Arbeitsplanes über den Arbeitsplatz durch die Pflege von Kostenstellen und Leistungsarten mit der Kostenrechnung. Wird der Arbeitsplatz in einem Vorgang verwendet, können die Vorgabewerte für die im Arbeitsplatz hinterlegten Leistungsarten eingegeben werden. Die Bewertung der Eigenleistungen greift bei der Erzeugniskalkulation auf die Verrechnungssätze zurück, die für diese Leistungsarten geplant wurden. Über die Leistungsarten wird festgelegt, wie die Vorgabewerte bewertet werden. 10 April 2001
SAP AG Einstieg in die CAP-Vorgabewertermittlung Einstieg in die CAP-Vorgabewertermittlung Überblick [Seite 12] CAP-Elemente [Seite 14] Grundlagen der CAP-Elemente [Seite 15] Formeln [Seite 17] Methoden [Seite 18] Verfahren [Seite 23] Schnittstelle zu anderen Stammdaten [Seite 24] Arbeitsplatz [Seite 25] Arbeitsplan [Seite 26] Arbeiten mit der CAP-Vorgabewertermittlung [Seite 28] April 2001 11
SAP AG Überblick Überblick Vorgabewerte werden im Rahmen der Terminierung, der Kapazitätsplanung und der Kalkulation zur Berechnung der Termine, der Kapazitätsbedarfe und der Kosten genutzt (siehe auch Integration der CAP-Vorgabewertermittlung in die Produktionsplanung und -steuerung [Seite 10]). Sie besitzen in der Regel die Dimension Zeit. Im PP ist es jedoch möglich, nicht nur Vorgabewerte der Dimension Zeit, sondern jeder Dimension des SI-Systems zu berechnen. Das ist es z.b. dann sinnvoll, wenn das benötigte Volumen eines Glühofens berechnet werden soll. Vorgabewerte können nach unterschiedlichen Verfahren ermittelt werden: konventionelle Zeitermittlungsverfahren (z.b. Zeitaufnahmen, Schätzen, Befragen) Stichproben und statistische Zeitermittlungsverfahren (z.b. Multimomentaufnahmen) kalkulatorische Verfahren (z.b. MTM, WF und Planzeiten) Im Gegensatz zu den genannten Verfahren ist die CAP-Vorgabewertermittlung ein rechnerisches Verfahren. Die Grundlagen der CAP-Vorgabewertermittlung sind in der folgenden Abbildung dargestellt. Anhand dieser Grundlagen werden über die Vorgabewertermittlung Vorgabewerte berechnet. Außerdem kann ein Berechnungsnachweis erstellt werden. Grundlagen Technologie Verfahren Methoden Formeln Merkmale Tabellen Ergebnisse Vorgabewerte Beschreibung der Teiloperationen Berechnungsnachweis Funktionen Vorgabewertermittlung Simulation Verwendungsnachweise Die Vorgabewertermittlung kann bei der Planerstellung oder -änderung oder beim Einlesen des Plans während des Anlegens eines Fertigungsauftrages für einen oder mehrere Vorgabewerte eines Vorganges angestoßen werden. Dabei werden sowohl die Technologiedaten als auch ein oder mehrere Verfahren des Arbeitsplatzes berücksichtigt, an dem der Vorgang ausgeführt wird. Die Berechnung der Vorgabewerte erfolgt anhand der Methoden, die dem oder den Verfahren zugeordnet sind. Über die Methode wird festgelegt, welcher Vorgabewert berechnet wird. Bei der 12 April 2001
SAP AG Berechnung der Methoden wird auf Formeln zugegriffen, die wiederum auf andere Formeln und/oder auf Tabellen zugreifen können. Überblick Die Struktur der Vorgabewertermittlung ist in folgender Abbildung dargestellt. In ihr werden die CAP-Bausteine und ihre hierarchische Anordnung abgebildet. Arbeitsplatz Technologiedaten Verfahren Vorgangstexte Vorzugsmethoden Methoden Wertart VRG Wertermittlung Drehen Bohren Schleifen Rüstzeit Nebenzeit Bearbeitungszeit Formeln Tabellen BTZ+(0,3xBD) (ANZxBT)/(NIxS) April 2001 13
SAP AG CAP-Elemente CAP-Elemente Für eine Vorgabewertermittlung ist die Pflege der CAP-Elemente notwendig. Sie legen fest, wie welche Vorgabewerte unter welchen Bedingungen berechnet werden sollen. Es gibt folgende CAP-Elemente: Formeln Methoden Verfahren Siehe auch: Grundlagen der CAP-Elemente [Seite 15] Formeln [Seite 17] Methoden [Seite 18] Verfahren [Seite 23] 14 April 2001
SAP AG Grundlagen der CAP-Elemente Grundlagen der CAP-Elemente Merkmale und Tabellen sind Grundlage der CAP-Vorgabewertermittlung. Sie werden in CAP- Elementen genutzt. Merkmale Ein Merkmal beschreibt ein beliebiges Detail oder eine Eigenschaft eines Objektes, wie z.b. die Länge einer Schraube oder die Farbe eines Gehäuses. Merkmale werden bei der Vorgabewertermittlung in den Formeln genutzt. Außerdem werden sie u. a. in der Klassifizierung verwendet. Sie können die Merkmale für die Formeln entweder aus der Merkmalverwaltung heraus pflegen oder beim Anlegen einer Formel durch den Sprung in die Merkmalpflege. Um den Eingabeaufwand bei der Berechnung von Vorgabewerten zu verringern, können Sie ein Merkmal im Rahmen der Merkmalverwaltung mit einem oder mehreren Vorschlagwerten vorbesetzen. Weitere Informationen zu Merkmalen finden Sie im Dokument CA - Merkmale. Tabellen Tabellen dienen dazu, Informationen tabellarisch abzulegen. Diese Informationen können für eine Vorgabewertermittlung genutzt werden. Tabellen bestehen aus Schlüsselfeldern (z.b. Werk und Arbeitsplatz) und einem oder mehreren Werten im Funktionsteil der Tabelle, die für die Schlüsselfelder gelten. Tabellen werden über das ABAP/4 Dictionary angelegt. Dort können Sie die Struktur der Tabelle mit Datenelementen und Domänen festlegen und z.b. angeben, wieviele Werte im Funktionsteil einer Tabelle eingegeben werden können. Informationen zum Anlegen von Tabellen finden Sie im Dokument BC - ABAP/4 Dictionary. Folgende Tabellenarten können für die Vorgabewertermittlung genutzt werden: Normaltabellen: In einer Normaltabelle werden beliebigen Tabellenschlüsseln Funktionsfelder zugeordnet. Über Suchvorschriften können Sie festlegen, wie ein Wert aus der Tabelle übernommen werden soll. Arbeitsplatzspezifische Tabellen: In arbeitsplatzspezifischen Tabellen werden einem Tabellenschlüssel aus Arbeitsplatz und Werk Funktionsfelder zugeordnet. Über Suchvorschriften können Sie festlegen, wie ein Wert aus der Tabelle übernommen werden soll. Matrixtabellen: In Matrixtabellen wird einem Tabellenschlüssel eine Reihe einzelner Werte zugewiesen. Diese Werte müssen aufsteigend sortiert sein. Matrixtabellen eignen sich z.b. dazu, Zahlenreihen für Vorschübe oder Drehzahlen festzulegen. Über Konvertierungsvorschriften können Sie festlegen, welcher Wert aus der Zahlenreihe bei einer Vorgabewertermittlung genutzt werden soll. Alle Felder im Funktionsteil einer Matrixtabelle müssen die gleiche Domäne besitzen. Datenbanktabellen: Eine Datenbanktabelle beinhaltet eine Menge von Informationen aus einem abgegrenzten Informationsgebiet. Diese Informationen sind in Tabellenform abgelegt. In der CAP-Vorgabewertermittlung können Daten aus den Datenbanktabellen April 2001 15
SAP AG Grundlagen der CAP-Elemente der folgenden Stammdaten bzw. Objekte für die Ermittlung von Merkmalen genutzt werden: Materialstammsatz Stückliste Plankopf Vorgang Materialkomponentenzuordnung Weitere Informationen zu Suchvorschriften und Konvertierungsvorschriften finden Sie im Abschnitt Vorschriften [Seite 21]. Normaltabellen Schlüssel Werkstoff Durchmesser Funktion Schnittgeschwindigkeit ST37 15 ST37 17,5 ST37 19 30 31 32 Arbeitsplatzspezifische Tabellen Schlüssel Arbeitsplatz Werk Funktion Grundrüstzeit (Min) 4711 0001 4712 0001 5,00 5,20 Matrixtabellen Schlüssel Arbeitsplatz Werk Funtion Drehzahlen 4711 0001 4712 0001 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1.000 100 1.000 Bei Vorgabewertermittlung ist es möglich, für ein Merkmal, das in einer Formel verwendet wird, den Namen eines Feldes in einer Tabelle anzugeben, aus dem der Wert des Merkmals bestimmt werden soll. Sie können nur Felder im Funktionsteil der Tabelle als Merkmalherkunft angeben. Schlüsselfelder können nicht angegeben werden. In der Methodenpflege werden alle Merkmale aus der Formel und den Schlüsselfeldern aufgelistet. Für jedes Schlüsselfeld kann in der Methodenpflege eine Vorschrift angegeben werden. 16 April 2001
SAP AG Formeln Formeln Eine CAP-Formel ist die mathematische Beschreibung einer Berechnung, die zur Ermittlung von Vorgabewerten über CAP genutzt wird. CAP-Formeln können sowohl End- als auch Zwischenergebnisse berechnen. Sie können Formeln in beliebiger Form hinterlegen. Formeln bestehen aus Merkmalen, die über mathematische Operanden und Funktionen miteinander verknüpft sind. Weitere Informationen zu Operanden und Funktionen, die Ihnen beim Anlegen einer Formel zur Verfügung stehen, finden Sie im Abschnitt Formelstring eingeben [Seite 33]. April 2001 17
SAP AG Methoden Methoden Methoden fassen Formeln und Tabellen zu einer logischen Bearbeitungsfolge zusammen. Eine Methode berechnet einen Vorgabewert im Vorgang für bestimmte Verfahren (z.b. Längsdrehen). Über die Methode legen Sie fest, welcher Vorgabewert berechnet werden soll. Die Methode kann einen komplexen hierarchischen Aufbau haben, da die Herkunft der Merkmale in der Grundformel der Methode andere Formeln und/oder Tabellen sein können. Siehe auch: Merkmalherkunft [Seite 19] Wertarten [Seite 20] Vorschriften [Seite 21] 18 April 2001
SAP AG Merkmalherkunft Merkmalherkunft Sie legen die Herkunft eines Merkmals in der Methodenpflege fest. Sie können einem Merkmal in der Methode eine Herkunft und die zugehörige Vorschrift zuordnen. Folgende Herkünfte sind möglich: manuelle Eingabe Formel Tabelle April 2001 19
SAP AG Wertarten Wertarten Für das Ergebnis der Berechnung einer Methode legen Sie eine Wertart fest. Die Wertart bestimmt über die Zuordnung einer Parameter-ID, welche Dimension das Ergebnis der Methode besitzt in welchen Vorgabewert des Arbeitsplans das berechnete Ergebnis übergeben werden soll Damit die berechnete Wertart in einen Vorgabewert des Arbeitsplans übergeben werden kann, muß der Vorgabewert über den Vorgabewertschlüssel im Arbeitsplatz festgelegt werden (siehe auch Arbeitsplatz [Seite 25] und Arbeitsplan [Seite 26]). Der Vorgabewert ist ein Parameter, der über die Parameter-ID identifiziert wird. Im Customizing des Arbeitsplatzes wird der Parameter-ID u.a. eine Dimension zugeordnet. Im Customizing des CAP erfolgt die Zuordnung der Wertart zu einer Parameter-ID, d.h. zu dem Vorgabewert, in den das Ergebnis der Methodenberechnung übergeben werden soll. In der Methode wird die Wertart und die Einheit des Methodenergebnisses festgelegt. Die zugeordnete Parameter-ID und das Methodenergebnis müssen die gleiche Dimension besitzen. Einer Wertart können über das Customizing des CAP Parameter-IDs mit folgender Herkunft zugeordnet werden: Vorgabewert Allgemeiner Vorgangswert, wenn es sich um die Erholzeit, die maximale Liegezeit, die prozeßbedingte Liegezeit oder die normale Wartezeit handelt Benutzerfeld aus dem Vorgang Arbeitsplatz Vorgabewertschlüssel Vorgabewert Parameter-ID Arbeitsplatz Parameter-ID Customizing CAP Zuordnung Dimension Bedeutung Herkunft Wertart Paramater-ID Dim. Wertart = Dim. Parameter-ID Arbeitsplan Vorgabewert Parameter-ID Wertart(en) 20 April 2001
SAP AG Vorschriften Vorschriften Vorschriften werden für Ausnahmefälle vereinbart, um realistische Vorgabewerte zu erhalten. Vorschriften werden z.b. dann benötigt, wenn eine in einer Teilberechnung der Methode berechnete Drehzahl aufgrund der maschinenspezifischen Drehzahlreihe nicht eingehalten werden kann. In diesem Fall muß entschieden werden, ob der nächstkleinere oder der nächstgrößere Wert für die weitere Berechnung genutzt werden soll. Zu einem Merkmal können Sie folgende Vorschriften für die Wertbestimmung festlegen: Prüfvorschrift Suchvorschrift Konvertierungsvorschrift Prüfvorschrift Die Prüfvorschrift prüft den Wert oder Wertebereich eines Merkmals. Suchvorschrift Die Bohrtiefe darf 50 mm nicht überschreiten. Der Wert des Merkmals muß daher <= 50 mm sein. Eine Suchvorschrift gibt an, wie eine Normaltabelle oder eine arbeitsplatzspezifische Tabelle gelesen werden soll. Diese Vorschrift bezieht sich auf die Schlüsselfelder der Tabelle. Für jedes Merkmal, das zu den Schlüsselfeldern der Tabelle generiert wurde, können Sie in der Methode eine Suchvorschrift angeben. Folgende Verarbeitungskennzeichen gelten beim Tabellenzugriff für die Selektion der generierten Merkmale: >= oder GE : der nächstgrößere Wert wird selektiert <= oder LE : der nächstkleinere Wert wird selektiert = oder EQ : nur der exakte Wert wird selektiert Ist z.b. die Schnittgeschwindigkeit abhängig von den Schlüsselfeldern Werkstoff, Schnittiefe und Vorschub und kommt die eingegebene oder berechnete Schnittiefe nicht in der Tabelle vor, muß mit der Suchvorschrift festgelegt werden, ob vom System der nächstgrößere oder der nächstkleinere Wert genommen werden soll. Handelt es sich z.b. um die Schlüsselfelder Arbeitsplatz, Werk oder Material oder haben Sie zu einem anderen Schlüsselfeld keine Suchvorschrift gepflegt, wird vom System automatisch nach exakt dem Wert gesucht. Wird bei der späteren Berechnung kein Wert gefunden, können Sie dies im Protokoll nachlesen. April 2001 21
SAP AG Vorschriften Konvertierungsvorschrift Eine Konvertierungsvorschrift gibt an, welcher Wert aus einer Tabelle entnommen werden soll. Diese Vorschrift bezieht sich auf den Funktionsteil von Matrixtabellen. Ist z.b. die errechnete Drehzahl in einer Drehzahlreihe nicht vorhanden, muß festgelegt werden, ob die nächstkleinere oder die nächstgrößere Drehzahl für die weitere Berechnung genutzt werden soll. Datenbankvorschrift Eine Datenbankvorschrift bezieht sich auf Datenbanktabellen. Über den Zugriff auf Datenbanktabellen ist es möglich, Felder aus Stammdaten zur Bestimmung des Merkmals heranzuziehen. Mit der Datenbankvorschrift wird festgelegt, ob Daten aus der Datenbanktabelle des zu planenden Materials (Enderzeugnis) oder ob Daten aus der Datenbanktabelle der benötigten Materialkomponente zur Berechnung des Merkmals genutzt werden. Die Datenbankvorschrift wird bei den Herkünften Materialstammsatz und Stückliste benötigt. Sie wird abhängig vom gewählten Menüeintrag vom System automatisch gesetzt. 22 April 2001
SAP AG Verfahren Verfahren Ein Verfahren beschreibt eine Fertigungstechnologie wie z.b. Bohren, Drehen oder Montage. In einem Verfahren werden alle Methoden und die dazugehörigen Wertarten zusammengefaßt, die zur Vorgabewertermittlung einer Fertigungstechnologie genutzt werden können. Es ist möglich, in einem Verfahren mehrere unterschiedliche Methoden und damit mehrere unterschiedliche Vorgabewerte zu berechnen oder eine Methode mehrfach zu berechnen, die Ergebnisse zu addieren und in einen Vorgabewert zu übergeben oder mehrere unterschiedliche Methoden zu berechnen, die Ergebnisse der Berechnung zu addieren und in einen Vorgabewert zu übergeben. Dem Verfahren Bohren können die Methoden Bohren, Aufbohren, Reiben, Senken, Gewindeschneiden und Rüstzeit zugeordnet sein. Damit können mehrere unterschiedliche Vorgabewerte bestimmt werden. Die Wertart der Methode steuert, welche Ergebnisse addiert werden. Verfahren werden dem Arbeitsplatz zugeordnet, an dem die Technologie verwendet werden kann. Wollen Sie eine Vorgabewertermittlung aus dem Arbeitsplan heraus durchführen, muß dem Arbeitsplatz des Vorgangs mindestens ein Verfahren zugeordnet sein. April 2001 23
SAP AG Schnittstelle zu anderen Stammdaten Schnittstelle zu anderen Stammdaten Die CAP-Vorgabewertermittlung greift auf die Stammdaten Arbeitsplätze und Arbeitspläne zu. Dabei werden beim Anstoß der Vorgabewertermittlung Daten des Arbeitsplatzes, auf dem der Vorgang ausgeführt wird, mitgegeben. Diese Daten werden bei der Berechnung des Vorgabewertes berücksichtigt. Das Ergebnis der Berechnung wird aus der Vorgabewertermittlung in einen Vorgabewert des Vorgangs des Arbeitsplans übergeben. Arbeitsplan Vorgangsdaten Arbeitsplatz Technologiedaten Verfahren CAP-Vorgabewertermittlung Vorgabewerte Beschreibung der Teiloperationen Berechnungsnachweis Siehe auch: Arbeitsplatz [Seite 25] Arbeitsplan [Seite 26] 24 April 2001
SAP AG Arbeitsplatz Arbeitsplatz Ein Arbeitsplatz ist ein räumlicher Bereich innerhalb eines betrieblichen Arbeitssystems. An ihm wird ein Vorgang ausgeführt. Bei einem Arbeitsplatz kann es sich sowohl um eine Maschine oder eine Gruppe von Maschinen handeln. Es ist jedoch ebenfalls möglich, eine Person oder eine Gruppe von Personen als Arbeitsplatz anzulegen. Wollen Sie eine Vorgabewertermittlung durchführen, ist es notwendig, daß Sie im Vorgang des Arbeitsplans den Arbeitsplatz angeben, an dem der Vorgang bearbeitet werden soll und für den die Vorgabewerte ermittelt werden sollen. Diesem Arbeitsplatz müssen Technologiedaten zugeordnet sein, die den Arbeitsplatz aus Sicht der Vorgabewertermittlung beschreiben. Zu ihnen gehören z.b. Maschinendaten und Rundungs- und Zuschlagsschlüssel. Außerdem geben Sie im Rahmen der Technologiedaten die Verfahren an, die dem Arbeitsplatz zugeordnet sind. Soll eine Vorgabewertermittlung über einen Arbeitsplatz durchgeführt werden, muß diesem Arbeitsplatz mindestens ein Verfahren zugeordnet sein, nach dem gerechnet werden soll. Im Arbeitsplatz wird über den Vorgabewertschlüssel festgelegt, welche Vorgabewerte im Rahmen der Terminierung, der Kapazitätsplanung und der Kalkulation genutzt werden können. Diese Vorgabewerte können im Arbeitsplan gepflegt werden oder es kann für sie eine Vorgabewertermittlung durchgeführt werden. Haben Sie im Arbeitsplatz keinen Vorgabewertschlüssel angegeben (z.b. bei einem statistischen Arbeitsplatz), ist eine Vorgabewertermittlung nicht möglich. Weitere Informationen zum Arbeitsplatz finden Sie im Dokument PP - Arbeitsplätze. April 2001 25
SAP AG Arbeitsplan Arbeitsplan Ein Arbeitsplan enthält alle Informationen, die benötigt werden, um einen Fertigungsablauf zu beschreiben. Die Beschreibung der Fertigungsabläufe erfolgt mit Hilfe von Arbeitsplanobjekten. Die wichtigsten Arbeitsplanobjekte sind Vorgänge, Untervorgänge, Folgen von Vorgängen, Materialkomponenten, Fertigungshilfsmittel und Prüfmerkmale. Weitere Informationen zum Arbeitsplan finden Sie im Dokument PP - Arbeitspläne. Im Vorgang und Untervorgang des Arbeitsplans können Sie die Vorgabewerte pflegen, die im Arbeitsplatz über den Vorgabewertschlüssel festgelegt wurden. Zu jedem der Vorgabewerte kann ebenfalls eine Vorgabewertermittlung über CAP durchgeführt werden. Die Selektion der Verfahren und Methoden kann aus dem Arbeitsplan heraus sowohl manuell von Ihnen als auch automatisch durch das System erfolgen. Ein berechneter Vorgabewert wird vom System im Arbeitsplan in das Vorgabewertfeld übergeben, das über die Wertart im Customizing festgelegt wurde (siehe Wertarten [Seite 20]). Dabei muß beachtet werden, welche Pflegevorschrift im Arbeitsplatz angegeben ist (d. h., ob der Vorgabewert überhaupt gepflegt werden darf, soll oder muß). Sie können den berechneten Wert überschreiben. 26 April 2001
SAP AG Teiloperationen Teiloperationen Im Vorgang oder Untervorgang eines Arbeitsplans kann die Berechnung eines Vorgabewertes in mehreren einzelnen Teilen, den Teiloperationen erfolgen. Das kann z.b. dann notwendig sein, wenn sich ein Vorgabewert aus mehreren Zeitabschnitten zusammensetzt (z.b. Rüstzeit, Hauptzeit und Nebenzeit). Jede Teiloperation ist das Ergebnis einer Methodenberechnung. Existieren mehrere Teiloperationen, kann es sich sowohl um die Ergebnisse einer mehrmaligen Berechnung derselben Methode als auch um die Berechnung mehrerer unterschiedlicher Methoden handeln. Wird bei einer Vorgabewertermittlung nur eine Methode berechnet, wird vom System auch nur eine Teiloperation angelegt. Wurde in einigen Teiloperationen dieselbe Wertart ermittelt, werden die berechneten Werte dieser Teiloperationen addiert und in das betreffende Feld des Vorgabewertes übertragen. Arbeitsplan Vorgabewert- ermittlung Vorgang 10 Arbeitsplatz DREHEN Teiloperation 10 Plandrehen Vorgang 20 Arbeitsplatz FRÄSEN Vorgang 30 Arbeitsplatz PRÜFEN Teiloperation 20 Längsdrehen Teiloperation 30 Schleifen April 2001 27
SAP AG Arbeiten mit der CAP-Vorgabewertermittlung Arbeiten mit der CAP-Vorgabewertermittlung Für alle Aufgabenbereiche, die Sie mit dem R/3-System bearbeiten können, wurden eigene Menüs entwickelt. Alle Eingaben und Auswertungen, die notwendig sind, können Sie aus dem Menü auswählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, über Funktionstasten bestimmte Funktionen auszuwählen. Menü CAP-Vorgabewertermittlung Um in das Einstiegsmenü zur Pflege der CAP-Elemente zu gelangen, wählen Sie Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte. Das Einstiegsbild zur CAP-Vorgabewertermittlung enthält folgende Menüeinträge: Formel: Über diesen Menüeintrag gelangen Sie in die Pflege von Formeln, die im Rahmen der Vorgabewertermittlung genutzt werden können. Sie haben die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie eine Formel anlegen, ändern oder anzeigen wollen. Ausgehend von diesem Menüpunkt werden Sie in den folgenden Menüs auf weitere Funktionen, z.b. in die Merkmalpflege, geführt. Methode: Über diesen Menüeintrag gelangen Sie in die Pflege von Methoden, die im Rahmen der Vorgabewertermittlung genutzt werden können. Sie haben die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie eine Methode anlegen, ändern oder anzeigen wollen. Verfahren: Über diesen Menüeintrag gelangen Sie in die Pflege von Verfahren, die im Rahmen der Vorgabewertermittlung genutzt werden können. Sie haben die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie ein Verfahren anlegen, ändern oder anzeigen wollen. Hilfsmittel: Über diesen Menüeintrag können Sie eine Simulation der Vorgabewertermittlung durchführen und sich die einstufige Verwendung von CAP- Elementen und Merkmalen anzeigen lassen. Umfeld: Über diesen Menüeintrag gelangen Sie in die Pflege von Arbeitsplätzen. Sie haben die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie einen Arbeitsplatz anlegen, ändern oder anzeigen wollen. Außerdem finden Sie anwendungsübergreifende Menüeinträge, die auf jedem Bild vorhanden sind: System: Über diesen Menüeintrag können Sie u. a. Modi erzeugen oder löschen, Benutzervorgaben pflegen, Druckaufträge bearbeiten und v. a. m.. Hilfe: Über diesen Menüeintrag können Sie u.a. Dokumentation zu bestimmten Begriffen suchen oder sich die Dokumentation zu unterschiedlichen Anwendungen anzeigen lassen. 28 April 2001
SAP AG CAP-Elemente pflegen CAP-Elemente pflegen CAP-Elemente anlegen [Seite 30] Formel anlegen [Seite 31] Methode anlegen [Seite 36] Verfahren anlegen [Seite 53] CAP-Elemente ändern [Seite 58] Technologiedaten im Arbeitsplatz pflegen [Seite 59] April 2001 29
SAP AG CAP-Elemente anlegen CAP-Elemente anlegen Die Pflege der CAP-Elemente sollte nur von wenigen Personen zentral erfolgen. Die Anwendung dieser zentral gepflegten Elemente kann von beliebig vielen Personen erfolgen. Der Status eines CAP-Elementes bestimmt, inwieweit eine Formel, eine Methode oder ein Verfahren für die Vorgabewertermittlung genutzt werden darf. Besitzt ein CAP-Element den Status inaktiv, ist es zum Löschen vorgesehen und kann nicht mehr in anderen CAP-Elementen und zur Vorgabewertermittlung verwendet werden. Wollen Sie es dennoch verwenden, ändern Sie den Status. Siehe auch: Formel anlegen [Seite 31] Methode anlegen [Seite 36] Verfahren anlegen [Seite 53] 30 April 2001
SAP AG Formel anlegen Formel anlegen 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte und anschließend Formel Anlegen. 2. Geben Sie einen alphanumerischen Schlüssel ein, der Ihre Formel identifiziert. Wollen Sie eine bereits angelegte Formel als Vorlage nutzen, geben Sie diese an. 3. Drücken Sie ENTER. Sie gelangen auf das Bild Basisdaten, auf dem Sie Basisdaten zur Formel pflegen können und auf dem folgende Verwaltungsdaten ausgegeben werden: das Anlegedatum der Formel, durch wen die Formel angelegt wurde und falls die Formel geändert wurde, das Änderungsdatum und der Änderer. 4. Pflegen Sie auf dem Bild Basisdaten den Kurztext zur Formel, und geben Sie folgende Daten ein: Sortierbegriff: Nach dem Sortierbegriff können Sie CAP-Elemente sortieren und suchen. Er wird z. B. im Matchcode verwendet. CAP-Planer: Geben Sie die Person oder Personengruppe ein, die für die Pflege der CAP-Elemente und der Technologiedaten verantwortlich ist. Status: Der Status gibt an, ob ein CAP-Element in Bearbeitung, aktiv oder inaktiv st. In übergeordneten CAP-Elementen (d. h., bei einer Formel z. B. in einer Methode) können nur die CAP-Elemente verwendet werden, die den Status in Bearbeitung oder aktiv besitzen. Inaktive CAP-Elemente sind zum Löschen vorgesehen. Sie werden bei einem Reorganisationslauf gelöscht. Es ist jedoch möglich, durch das Ändern des Status ein inaktives CAP-Element zu aktivieren, so daß es wieder verwendet werden kann. Siehe auch: Formelstring eingeben [Seite 33] Langtext zur Formel anlegen [Seite 32] Formel löschen [Seite 35] April 2001 31
SAP AG Langtext zur Formel anlegen Langtext zur Formel anlegen 1. Wählen Sie Bearbeiten Langtext. Sie gelangen in den SAP-Editor. 2. Geben Sie den gewünschten Text ein. 3. Sichern Sie den eingegebenen Text, indem Sie Text Sichern wählen. 32 April 2001
SAP AG Formelstring eingeben Formelstring eingeben 1. Wählen Sie auf dem Bild Basisdaten Springen Formel oder die entsprechende Funktionstaste. Sie gelangen auf das Bild Formel. 2. Geben Sie die Formel ein. Zur Eingabe stehen Ihnen drei Zeilen zur Verfügung. Die Operatoren und Funktionen, die Sie zur Berechnung verwenden können, entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle. 3. Drücken Sie ENTER. Die Merkmale, die Sie in der Formel angegeben haben, werden mit den ggf. gepflegten Maßeinheiten vom System aufgelistet. Mögliche Operatoren, Funktionen und Operanden in Formeln Operator Bedeutung Beispiel + Addieren A + B - Subtrahieren A - B * Multiplizieren A * B / Dividieren A/B ** Potenzieren A**B = Gleich ><, <> Ungleich < Kleiner > Größer <=, =< Kleiner gleich >0, => Größer gleich AND OR NOT Logisches UND Logisches ODER Logische Negation Funktion Bedeutung Beispiel ABS Absolutbetrag ABS(3-5) 2 SIN Sinus SIN(A) COS Cosinus COS(A) TAN Tangens TAN(A) LOG natürl. Logarithmus LOG(A) April 2001 33
SAP AG Formelstring eingeben EXP Potenz zur Basis e EXP(A) SQRT Quadratwurzel SQRT(A) ROUND Aufrunden ROUND(3,5) 4 INT Abrunden INT(3,5) 3 TRUNC Ohne Dezimalstellen TRUNC(3,5) 3 MOD Modulo, Rest b. Div. 7 MOD 3 1 DIV Ganzzahl. Dividieren A DIV B Operand Bedeutung TRUE Logisch richtig FALSE Logisch falsch Merkmalherkunft angeben Die Angabe der Herkunft einzelner Merkmale kann sowohl beim Pflegen einer Formel auf dem Bild Formel als auch in der Methodenpflege auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen erfolgen. Die Angabe in der Methode hat jedoch den Vorteil, daß Sie zu der gepflegten Herkunft des Merkmals gleichzeitig die dazugehörige Vorschrift pflegen können. Die Pflege der Herkunft einzelner Merkmale erfolgt in der Formelpflege genauso wie in der Methodenpflege. Positionieren Sie den Cursor auf die Merkmalzeile, zu der Sie die Herkunft pflegen wollen und gehen Sie vor, wie in Merkmalherkunft pflegen [Seite 41] beschrieben. 34 April 2001
SAP AG Formel löschen Formel löschen So löschen Sie eine Formel: Beim Ändern einer Formel: Wählen Sie auf dem Einstiegsbild oder auf dem Bild Basisdaten Formel Löschen. Die Formel wird physisch von der Datenbank gelöscht. Sie können die Formel nicht löschen, wenn sie bereits verwendet wird. Über den Status der Formel: Setzen Sie den Status der Formel auf inaktiv. Die Formel darf nicht mehr verwendet werden. Die Formel wird beim nächsten Archivierungslauf von der Datenbank gelöscht. April 2001 35
SAP AG Methode anlegen Methode anlegen In der Methode erfolgt u. a. die Eingabe der Wertart, die berechnet wird, und der Einheit, in der das Ergebnis der Methode ausgegeben wird. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte und anschließend Methode Anlegen. 2. Geben Sie den Schlüssel der Methode ein, die Sie anlegen wollen. Geben Sie als Vorlage entweder eine Methode oder die Formel an. Wenn Sie eine Formel als Vorlage angeben, wird sie als Grundformel, also als das oberste Element der Methode, übernommen. Wenn Sie eine Methode als Vorlage angeben, wird u.a. die Grundformel dieser Methode in die neue Methode übernommen. 3. Drücken Sie Enter. Sie gelangen auf das Bild Basisdaten, auf dem Sie Basisdaten zur Methode pflegen können und auf dem folgende Verwaltungsdaten ausgegeben werden: das Anlegedatum der Methode durch wen die Methode angelegt wurde alls die Methode geändert wurde, das Änderungsdatum und der Änderer Siehe auch: Basisdaten pflegen [Seite 37] Merkmalstruktur anzeigen und pflegen [Seite 39] Vorschlagswert zum Merkmal pflegen [Seite 40] Merkmalherkunft pflegen [Seite 41] Prüfvorschrift pflegen [Seite 46] Suchvorschrift pflegen [Seite 47] Konvertierungsvorschrift pflegen [Seite 48] Weitere Anzeigefunktionen nutzen [Seite 49] Langtext zur Methode anlegen [Seite 51] Methode löschen [Seite 52] 36 April 2001
SAP AG Basisdaten pflegen Basisdaten pflegen Die Daten, die Sie auf dem Bild Basisdaten pflegen können, werden abhängig von Ihrer Eingabe auf dem Einstiegsbild vorgeschlagen und können von Ihnen geändert werden. Haben Sie eine Formel als Vorlage angegeben, werden folgende Daten auf dem Bild Basisdaten vorgeschlagen: Kurztext der Formel Sortierbegriff CAP-Planer Haben Sie eine Methode als Vorlage angegeben, werden außer den oben genannten Daten folgende Daten aus der Methode vorgeschlagen: Wertart: Schlüssel, mit dem Sie festlegen, in welchen Vorgabewert des Arbeitsplanes das Ergebnis dieser Methode übergeben wird. Dabei ist es mit Hilfe des Customizing möglich, festzulegen, daß die Ergebnisse der Berechnung mehrerer Methoden in denselben Vorgabewert übergeben werden. Die Teilergebnisse der einzelnen Methoden werden in diesem Fall addiert. Ein Vorgabewert ist ein Parameter, der über die Parameter-ID identifiziert wird. Einer Wertart können im Customizing nur Parameter-IDs mit folgender Herkunft zugeordnet werden: Vorgabewert Die Berechnung von Wertarten zu Vorgabewerten, bei denen im Arbeitsplatz festgelegt wurde, das sie nicht eingegeben werden dürfen oder sollen, ist nicht vorgesehen. Allgemeiner Vorgangswert, wenn es sich um die Erholzeit, die maximale Liegezeit, die prozeßbedingte Liegezeit oder die normale Wartezeit handelt Benutzerfeld aus dem Vorgang Wenn Sie einen der möglichen allgemeinen Vorgangswerte oder ein Benutzerfeld über die Vorgabewertermittlung berechnen möchten, geben Sie bitte zuvor die gewünschte Einheit auf dem Vorgangsdetailbild ein. Einheit der Wertart: Geben Sie die Einheit an, in der das Ergebnis der Methode berechnet wird. Das Ergebnis der Methode und die Parameter-ID müssen dieselbe Dimension besitzen. Haben sie unterschiedliche Einheiten, erfolgt die Ausgabe des Ergebnisses in der Einheit der Parameter-ID. Basismenge: Geben Sie die Menge an, für die der mit dieser Methode berechnete Wert gilt. April 2001 37
SAP AG Basisdaten pflegen Weicht die Basismenge des Vorganges von der der Methode ab, wird bei einer Vorgabewertermittlung das berechnete Ergebnis der Methode in die Basismenge des Vorganges umgerechnet. Einheit der Basismenge: Geben Sie die Einheit der Basismenge an, auf die sich die Methode bezieht. Diese Daten können von Ihnen geändert werden. Die Grundformel ist jedoch nicht änderbar. In übergeordneten CAP-Elementen (d. h. bei einer Methode in einem Verfahren) können nur die CAP-Elemente verwendet werden, die den Status in Bearbeitung oder aktiv besitzen. 38 April 2001
SAP AG Merkmalstruktur anzeigen und pflegen Merkmalstruktur anzeigen und pflegen 1. Wählen Sie auf dem Bild Basisdaten Springen Merkmalstruktur oder die entsprechende Drucktaste. Sie gelangen auf das Bild Merkmalstruktur pflegen. Vom System wird der hierarchische Aufbau der Methode durch die Angabe der einzelnen Merkmale der Methode und ihrer Hierarchiestufe angezeigt. Bei einem Verweis auf eine Formel oder eine Tabelle wird die Stufennummer erhöht. Erfolgte der Verweis auf eine Formel, werden die Merkmale der Formel angezeigt. Erfolgte der Verweis auf eine Tabelle, werden die Schlüsselfelder der Tabelle angezeigt. Auch wenn ein Merkmal innerhalb der Struktur mehrfach vorkommt, wird es nur einmal angezeigt. 2. Wollen Sie sich den hierarchischen Aufbau in einer Grafik anzeigen lassen, wählen Sie Springen Methode grafisch oder die entsprechende Drucktaste. April 2001 39
SAP AG Vorschlagswert zum Merkmal pflegen Vorschlagswert zum Merkmal pflegen Um den Eingabeaufwand bei der Berechnung von Vorgabewerten zu reduzieren, können Sie Merkmale mit Vorschlagwerten vorbesetzen. Diese Werte werden bei der Merkmalbewertung vorgeschlagen, können aber überschrieben werden. Wenn Sie eine automatische Simulation oder Vorgabewertermittlung durchführen, greift das System auf diese Werte zurück. Vorschlagwerte, die Sie in der Methodenpflege definieren, sind methodenspezifisch. Vorschlagwerte, die Sie aus der Formelpflege heraus oder in der Merkmalverwaltung definieren, sind allgemeingültig. So pflegen Sie einen Vorschlagswert zu einem Merkmal: Wollen Sie einen Vorschlagwert zu einem Merkmal aus der Formelpflege heraus pflegen, wählen Sie auf dem Bild Formel Umfeld Merkmal Anlegen oder Ändern. Sie gelangen auf das Einstiegsbild zur Merkmalpflege. Wollen Sie einen Vorschlagwert zu einem Merkmal aus der Methodenpflege heraus pflegen, wählen Sie auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen Bearbeiten Vorschlagwert. Sie gelangen auf das Bild Merkmal anzeigen: Zulässige Werte. Wollen Sie einen Vorschlagwert zu einem Merkmal über die Merkmalverwaltung pflegen, wählen Sie Logistik Zentrale Funktionen Klassensystem und anschließend Merkmal Anlegen oder Ändern. Sie gelangen auf das Einstiegsbild zur Merkmalpflege. Beachten Sie bitte folgendes, wenn Sie Vorschlagwerte für ein Merkmal festlegen: Auf dem Bild Zulässige Werte können Sie einen oder mehrere zulässige Werte für ein Merkmal festlegen. Haben Sie für ein Merkmal zulässige Werte festgelegt, können Sie bei der Merkmalbewertung während der Simulation oder der Vorgabewertermittlung nur dann andere als die zulässigen Werte eingeben, wenn Sie auf dem Bild Zulässige Werte das Kennzeichen Zusätzliche Werte gesetzt haben. Von den festgelegten zulässigen Werten können Sie auf dem Bild Zulässige Werte einen als Vorschlagwert kennzeichnen, indem Sie zu dem Wert das Kennzeichen Vorschlag setzen. Sollen zu einem Merkmal mehrere Vorschlagwerte gelten, muß in der Merkmalpflege auf dem Bild Basisdaten das Kennzeichen Mehrwertig gesetzt sein. Weitere Information zur Pflege von Merkmalen finden Sie im Dokument CA - Merkmale. 40 April 2001
SAP AG Merkmalherkunft pflegen Merkmalherkunft pflegen Um die Herkunft für ein Merkmal anzugeben, positionieren Sie den Cursor in der Methodenpflege auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen auf die entsprechende Merkmalzeile. Die weitere Vorgehensweise ist abhängig von der Herkunft, die Sie pflegen wollen. Für die Herkunft stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: manuelle Eingabe (siehe Merkmal manuell eingeben [Seite 42]) Formel (siehe Merkmal über eine Formel bestimmen [Seite 43]) Tabelle (siehe Merkmal über ein Tabellenfeld bestimmen [Seite 44]) April 2001 41
SAP AG Merkmal manuell eingeben Merkmal manuell eingeben Wenn Sie zu einem Merkmal keine Herkunft angeben, können Sie zu diesem Merkmal bei der Durchführung einer Simulation oder einer Vorgabewertermittlung einen Wert eingeben. 42 April 2001
SAP AG Merkmal über eine Formel bestimmen Merkmal über eine Formel bestimmen Soll der Wert des Merkmals über eine Formel bestimmt werden, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen Bearbeiten Herkunft Formel, oder drücken Sie die entsprechende Funktionstaste. Sie gelangen auf das Dialogfenster Merkmalherkunft: Formel. 2. Geben Sie die Formel an, mit der das Merkmal berechnet wird, und drücken Sie ENTER. April 2001 43
SAP AG Merkmal über ein Tabellenfeld bestimmen Merkmal über ein Tabellenfeld bestimmen Der Wert eines Merkmals kann über ein Tabellenfeld bestimmt werden. Dabei kann es sich um folgende Tabellenarten handeln: Normaltabellen arbeitsplatzspezifische Tabellen Datenbanktabellen Normaltabellen/Arbeitsplatzspezifische Tabellen Wollen Sie als Herkunft eine Normaltabelle/Arbeitsplatzspezifische Tabelle und ein Tabellenfeld angeben, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie Bearbeiten Herkunft Tabelle. Sie gelangen auf das Dialogfenster Merkmalherkunft: Tabelle. 2. Geben Sie den Namen der Tabelle an, aus der der Wert für das Merkmal bestimmt werden soll, und drücken Sie ENTER. Sie gelangen auf das Dialogfenster Feldzuordnung pflegen. Auf diesem Dialogfenster werden Ihnen die Felder der von Ihnen zuvor festgelegten Tabelle angezeigt. Es wird auch angegeben, ob es sich um ein Schlüsselfeld oder ein Feld aus dem Funktionsteil der Tabelle handelt. Wollen Sie sich vorher mögliche Tabellen anzeigen lassen, drücken Sie die Drucktaste Tabellenauswahl. Es werden die Tabellen angezeigt, die zuvor bereits im Rahmen der Vorgabewertermittlung verwendet wurden. 3. Positionieren Sie auf dem Dialogfenster Feldzuordnung pflegen den Cursor auf ein Tabellenfeld aus dem Funktionsteil der Tabelle, dessen Wert in das Merkmal übergeben werden soll. Drücken Sie die Drucktaste Auswählen. Haben Sie als Herkunft eine Tabelle angeben, jedoch noch keine Feldzuordnung gepflegt oder möchten Sie die Feldzuordnung ändern, wählen Sie auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen Bearbeiten Feldzuordnung. Datenbanktabellen Über den Zugriff auf Datenbanktabellen ist es möglich, Felder aus Stammdaten zur Bestimmung des Merkmals heranzuziehen. Auf die Datenbanktabellen folgender Objekte kann zugegriffen werden: Materialstammsatz Stückliste Plankopf Vorgang 44 April 2001
SAP AG Merkmal über ein Tabellenfeld bestimmen Außerdem können Sie auf die Datenbanktabelle zu den materialspezifischen Detaildaten zum Vorgang zugreifen. Möchten Sie eine dieser Herkünfte festlegen, gehen Sie folgendermaßen vor: Wählen Sie Bearbeiten Herkunft Stückliste oder Materialstamm oder Daten aus Plankopf oder Daten aus Vorgang oder Detaildaten Vorgang. Vom System wird geprüft, ob eine Zuordnung des Merkmals zu einem Feld der zur Herkunft gehörenden Datenbanktabelle besteht. Existiert die Zuordnung bereits, wird das Feld automatisch übernommen. Existiert keine Zuordnung, gelangen Sie auf das Dialogfenster Feldzuordnung pflegen, auf dem die Felder der zugehörigen Datenbanktabelle ausgegeben werden, und Sie das gewünschte Feld selektieren können. Der weitere Ablauf entspricht dem für die Herkunft Normaltabelle/Arbeitsplatztabelle. Die Datenbankvorschrift wird für die Herkünfte Stückliste und Materialstammsatz abhängig vom gewählten Menüeintrag automatisch durch das System vergeben. Eingabemöglichkeiten für die Herkunft Tabelle Folgende Eingabemöglichkeiten können Sie auf den Bildern Merkmalstruktur pflegen und Merkmalstruktur anzeigen speziell bei der Herkunft Tabelle nutzen: Wenn der Cursor auf Objekt positioniert ist, und Sie eine Tabelle eingegeben haben, wird die Bezeichnung der eingegebenen Tabelle angezeigt. Wenn der Cursor auf Feld positioniert ist, und Sie einen Tabellennamen und einen Feldnamen angegeben haben, wird die Bezeichnung des Feldes angezeigt. Wenn der Cursor auf Feld positioniert ist, und Sie einen Tabellennamen, aber keinen Feldnamen angeben haben, werden die Felder der Tabelle aufgelistet. April 2001 45
SAP AG Prüfvorschrift pflegen Prüfvorschrift pflegen 1. Positionieren Sie auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen den Cursor auf die Zeile des Merkmals, und wählen Sie Bearbeiten Vorschriften Prüfvorschrift. Sie gelangen auf das Dialogfenster Pflegen Prüfvorschriften. 2. Geben Sie die Vergleichsoperatoren und die dazugehörigen Werte ein, und drücken Sie ENTER. Die Prüfvorschrift wird dem Merkmal zugeordnet. 3. Um bestehende Prüfvorschriften zu löschen, wählen Sie Löschen Vorschrift auf dem Dialogfenster Pflegen Prüfvorschriften. 46 April 2001
SAP AG Suchvorschrift pflegen Suchvorschrift pflegen 1. Positionieren Sie auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen den Cursor auf die Zeile eines Merkmals, für das die Herkunft Tabelle gepflegt ist. Wählen Sie Bearbeiten Vorschriften Suchvorschrift. Sie gelangen Sie auf das Dialogfenster Pflegen Schlüsselfelder. Auf ihm werden die Schlüsselfelder der Tabelle aufgelistet. 2. Geben Sie die Vergleichsoperatoren zu den Schlüsselfeldern ein, und drücken Sie ENTER. Haben Sie zu einem der Schlüsselfelder keinen Vergleichsoperatoren eingegeben, wird er vom System auf EQ gesetzt. Die Suchvorschrift wird dem Merkmal zugeordnet. Findet das System bei einer späteren Berechnung keinen Wert, der den Kriterien entspricht, wird, falls mathematisch möglich, bei numerischen Feldern mit dem Wert Null weitergerechnet. Bei Feldern anderen Datentyps wird mit dem Initialwert gerechnet. 3. Um bestehende Suchvorschriften zu löschen, wählen Sie Löschen Vorschrift auf dem Dialogfenster Pflegen Schlüsselfelder. April 2001 47
SAP AG Konvertierungsvorschrift pflegen Konvertierungsvorschrift pflegen Wollen Sie den Merkmalwert aus einer Matrixtabelle bestimmen, geben Sie eine Konvertierungsvorschrift und den Namen der Matrixtabelle zusammen an. Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Positionieren Sie auf dem Bild Merkmalstruktur pflegen den Cursor auf die entsprechende Zeile, und wählen Sie Bearbeiten Vorschriften Konvertierung. Sie erhalten das Dialogfenster Pflegen Konvertierungsvorschrift. 2. Geben Sie eine Matrixtabelle ein, und legen Sie über das Verarbeitungskennzeichen den Vergleichsoperatoren fest. Für den Operator LE wird z. B. gegen den nächstkleineren Wert konvertiert. Wenn das System bei einer späteren Berechnung keinen Wert findet, der den Kriterien entspricht, erhalten Sie im Protokoll einen Hinweis. 3. Drücken Sie ENTER. Die Konvertierungsvorschrift ist zugeordnet. 4. Um bestehende Konvertierungsvorschriften zu löschen, wählen Sie Löschen Vorschrift auf dem Dialogfenster Pflegen Konvertierungsvorschrift. Wenn Sie Vorschriften pflegen wollen, ist es nur bei Angabe einer Suchvorschrift notwendig, eine Herkunft (in diesem Fall die Tabelle) angegeben zu haben. Wenn Sie Prüfvorschriften oder Konvertierungsvorschriften pflegen wollen, ist die vorherige Angabe der Herkunft des Merkmals nicht notwendig. 48 April 2001
SAP AG Weitere Anzeigefunktionen nutzen Weitere Anzeigefunktionen nutzen Im folgenden werden Anzeigefunktionen beschrieben, die Sie auf den Bildern Merkmalstruktur pflegen oder Merkmalstruktur anzeigen aufrufen können. Inhalt einer Tabelle anzeigen 1. Wählen Sie Zusätze Tabellen Tabelleninhalt. Sie gelangen in die Tabellenpflege. 2. Wählen Sie Tabelle Anzeigen oder Tabelle Pflegen oder die entsprechenden Funktionstaste. Der Inhalt der Tabelle wird ausgegeben. Struktur einer Tabelle anzeigen 1. Wählen Sie Zusätze Tabellen Tabellenstruktur: Sie erhalten das Dialogfenster Anzeigen Struktur lt. Data Dictionary. Sie sehen folgende Daten: Feldnamen ob es sich um ein Schlüsselfeld handelt Datenformat Feldlänge Anzahl der Dezimalstellen Bezeichnung des Merkmals Zulässigen Werte des Merkmals anzeigen Wählen Sie Umfeld Merkmal anzeigen. Sie gelangen auf das Bild Drucken Merkmaldaten, auf dem alle für das Merkmal relevanten Daten (z. B. das Format und die zulässigen Werte) ausgegeben werden. Vorschlagswerte zu einem Merkmal anzeigen Wählen Sie Zusätze Anz. Vorschlagwert. Sie gelangen auf das Bild Merkmal anzeigen: Zulässige Werte. Die Merkmale sind mit den zulässigen Werten aufgelistet. Vorschrift zu einem Merkmal anzeigen: Wählen Sie Zusätze Anzeigen Vorschrift. Sie erhalten ein Dialogfenster, auf dem Sie abhängig von der vorhandenen Vorschrift folgende Daten sehen: Prüfvorschrift: Verarbeitungskennzeichen und Werte Suchvorschrift: Schlüsselfelder der Tabelle und die dazugehörige Suchvorschrift April 2001 49
SAP AG Weitere Anzeigefunktionen nutzen Konvertierungsvorschrift: Matrixtabelle und ihre Bezeichnung und das Verarbeitungskennzeichen 50 April 2001
SAP AG Langtext zur Methode anlegen Langtext zur Methode anlegen So legen Sie einen Langtext zu einer Methode an: 1. Wählen Sie auf dem Bild Basisdaten Bearbeiten Langtext. Sie gelangen in den SAP-Editor. 2. Geben Sie den gewünschten Text ein. 3. Sichern Sie den eingegebenen Text, indem Sie Text Sichern wählen. April 2001 51
SAP AG Methode löschen Methode löschen Sie haben folgende Möglichkeiten, eine Methode zu löschen: Beim Ändern einer Methode: Wählen Sie z.b. auf dem Einstiegsbild oder dem Bild Basisdaten Methode Löschen. Die Methode wird physisch von der Datenbank gelöscht. Wird die Methode in der Vorgabewertermittlung verwendet, ist ein Löschen nicht möglich. Über den Status der Methode: Setzen Sie den Status der Methode auf inaktiv. Die Methode darf nicht mehr verwendet werden. Das Löschen der Methode erfolgt bei einem Reorganisationslauf. 52 April 2001
SAP AG Verfahren anlegen Verfahren anlegen 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte und anschließend Verfahren Anlegen. Sie gelangen auf das Bild Einstieg. 2. Geben Sie den Namen des Verfahrens ein, das Sie anlegen wollen. Wollen Sie ein bereits angelegtes Verfahren als Vorlage nutzen, geben Sie es an. In diesem Fall werden die Basisdaten und eventuell zugeordnete Methoden in das neue Verfahren übernommen. Die Daten können von Ihnen geändert werden. 3. Drücken Sie ENTER. Sie gelangen auf das Bild Basisdaten, auf dem Sie Basisdaten zum Verfahren pflegen können und auf dem folgenden Verwaltungsdaten ausgegeben werden: das Anlegedatum des Verfahrens durch wen das Verfahren angelegt wurde falls das Verfahren geändert wurde, das Änderungsdatum und der Änderer Siehe auch: Basisdaten pflegen [Seite 54] Einem Verfahren Methoden zuordnen [Seite 55] Langtext zum Verfahren anlegen [Seite 56] Verfahren löschen [Seite 57] April 2001 53
SAP AG Basisdaten pflegen Basisdaten pflegen Auf dem Bild Basisdaten können Sie einen Kurztext zum Verfahren angeben. Außerdem können Sie einen Sortierbegriff, den CAP-Planer, den Status und Schlagwörter pflegen. Mit Hilfe der eingegebenen Schlagwörter können Sie zu einem späteren Release die Verfahren klassifizieren. Ist dem Verfahren mindestens eine Methode zugeordnet, und wurde zum Verfahren bereits ein Text erzeugt, ist das Kennzeichen Verfahrenstext gesetzt. In einen Verfahrenstext werden z. B. der Name des Verfahrens, der Kurztext und die Merkmale der zugeordneten Methoden ausgegeben. Sie haben zwei Möglichkeiten, einen Verfah-renstext zu erzeugen: Wählen Sie Zusätze Verfahrenstext oder die Funktionstaste Verfahrenstext. Sie gelangen in den SAP-Editor. Geben Sie den gewünschten Text ein. Sichern Sie den eingegebenen Text, indem Sie Text Sichern wählen. Wollen Sie einen Verfahrenstext durch das System erzeugen lassen, wählen Sie Zusätze VerfText erzeugen. Der Verfahrenstext wird durch das System erzeugt und kann von Ihnen geändert und ergänzt werden. Wählen Sie zum Ändern des Verfahrenstextes Zusätze Verfahrenstext. Ein Verfahrenstext kann nur dann vom System erzeugt werden, wenn dem Verfahren mindestens eine Methode zugeordnet ist. Ist das Kennzeichen Verfahrenstext gesetzt, können Sie das Kennzeichen Textgenerierung setzen. Dieses Kennzeichen bewirkt, daß bei einer Vorgabewertermittlung oder einer Simulation ein Verfahrenstext generiert wird. Bei einer Vorgabewertermittlung kann der Verfahrenstext in den Vorgangstext übergeben werden. 54 April 2001
SAP AG Einem Verfahren Methoden zuordnen Einem Verfahren Methoden zuordnen 1. Wählen Sie auf dem Bild Basisdaten Springen Methodenzuordnung oder die entsprechende Drucktaste. Sie gelangen auf das Bild Methodenzuordnung. 2. Geben Sie die Methoden ein, die mit diesem Verfahren berechnet werden sollen, und drücken Sie ENTER. Das System zeigt an, welche Wertarten über die zugeordneten Methoden berechnet werden. 3. Kennzeichnen Sie die Methoden, die bei einer automatischen Vorgabewertermittlung oder Simulation (d. h., einer Vorgabewertermittlung oder Simulation im Hintergrund) vom System berücksichtigt werden sollen, indem Sie das Standardkennzeichen setzen. Methodenzuordnungen sortieren Sie können Methoden, die einem Verfahren zugeordnet sind, auf dem Bild Methodenzuordnung nach zwei Kriterien sortieren: Alphabet: Wählen Sie Bearbeiten Sort. alphabetisch. Die Methoden werden alphabetisch sortiert. Standardkennzeichen: Wählen Sie Bearbeiten Sort. StdKennzeichen. Die Methoden, bei denen das Standardkennzeichen gesetzt ist, werden vom System auf dem Bild Methodenzuordnung zuerst angezeigt. April 2001 55
SAP AG Langtext zum Verfahren anlegen Langtext zum Verfahren anlegen 1. Wählen Sie auf dem Bild Basisdaten Bearbeiten Langtext. Sie gelangen in den SAPscript-Editor. 2. Geben Sie den gewünschten Text ein. 3. Sichern Sie mit Text Sichern. 56 April 2001
SAP AG Verfahren löschen Verfahren löschen Sie haben folgende Möglichkeiten, ein Verfahren zu löschen: Beim Ändern eines Verfahrens: Wählen Sie auf dem Einstiegsbild oder dem Bild Basisdaten Verfahren Löschen. Das Verfahren wird physisch von der Datenbank gelöscht. Wird das Verfahren verwendet, ist ein Löschen nicht möglich. Über den Status des Verfahrens: Setzen Sie den Status des Verfahrens auf inaktiv. Das Verfahren darf nicht mehr verwendet werden. Das Löschen des Verfahrens erfolgt beim einem Reorganisationslauf. April 2001 57
SAP AG CAP-Elemente ändern CAP-Elemente ändern Wollen Sie Daten eines CAP-Elementes ändern, wählen Sie die selben Menüeinträge wie beim Anlegen des CAP-Elementes. Wählen Sie jedoch anstelle des Menüeintrags Anlegen den Menüeintrag Ändern. Wird ein CAP-Element bereits verwendet, sind Änderungen an ihm nur noch eingeschränkt möglich. Geändert werden können nur folgende Felder auf dem Bild Basisdaten: Kurztext Status CAP-Planer Sortierbegriff 58 April 2001
SAP AG Technologiedaten im Arbeitsplatz pflegen Technologiedaten im Arbeitsplatz pflegen Um eine CAP-Vorgabewertermittlung durchführen zu können, ist es notwendig, Technologiedaten im Arbeitsplatz zu pflegen. Die Pflege der Technologiedaten kann beim Anlegen und Ändern eines Arbeitsplatzes erfolgen. Weitere Informationen zum Anlegen und Ändern von Arbeitsplätzen finden Sie im Dokument PP - Arbeitsplätze. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte und anschließend Umfeld ArbPlatz ändern oder Logistik Produktion Stammdaten Arbeitsplätze und anschließend Arbeitsplatz Ändern. Sie gelangen auf das Einstiegsbild zur Arbeitsplatzpflege. 2. Geben Sie das Werk und den Schlüssel des Arbeitsplatzes ein, zu dem Sie Technologiedaten pflegen wollen. 3. Wählen Sie Springen Technologie. Sie gelangen auf das Bild Technologie, auf dem die Anzahl der bereits zugeordneten Verfahren angezeigt wird. 4. Pflegen Sie folgende Technologiedaten: Maschinentyp: Über den Maschinentyp werden Arbeitsplätze mit gleicher Technologie zusammengefaßt (z. B. Drehmaschinen oder Bohrmaschinen). Sortierbegriff: Nach dem Sortierbegriff können Sie CAP-Elemente sortieren und suchen. Er wird z. B. im Matchcode verwendet. CAP-Planer: Geben Sie die Person oder Personengruppe ein, die für die Pflege der CAP-Elemente und der Technologiedaten verantwortlich ist. 5. Geben Sie den Schlüssel für Rundung und Zuschläge an: Über diesen Schlüssel wird festgelegt, welche Rundungen und Zuschläge berücksichtigt werden, ob z. B. auf- oder abgerundet wird und ob vor- oder nach dem Hinzufügen der Zuschläge gerundet wird. April 2001 59
SAP AG Einem Arbeitsplatz Verfahren zuordnen Einem Arbeitsplatz Verfahren zuordnen 1. Wählen Sie auf dem Bild Technologie Zusätze Verfahrenzuordnung. 2. Geben Sie die Verfahren ein, die Sie dem Arbeitsplatz zuordnen wollen. Wenn Sie möchten, daß ein Verfahren bei einer automatischen Vorgabewertermittlung oder einer Simulation genutzt wird, setzen Sie zu diesem Verfahren das Standardkennzeichen. 3. Sichern Sie mit Arbeitsplatz Sichern. 60 April 2001
SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung durchführen CAP-Vorgabewertermittlung durchführen CAP-Vorgabewertermittlung simulieren [Seite 62] Simulation aufrufen [Seite 63] CAP-Vorgabewertermittlung im Arbeitsplan [Seite 74] CAP-Vorgabewertermittlung bei Auftragseröffnung [Seite 80] Anschluß an die Konfiguration [Seite 81] April 2001 61
SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung simulieren CAP-Vorgabewertermittlung simulieren Mit Hilfe der CAP-Vorgabewertermittlung werden Vorgabewerte berechnet und in den Arbeitsplan übergeben. Mit Hilfe einer Simulation können Sie die angelegten Formeln, Methoden und Verfahren testen, ohne daß die genutzten Eingabewerte und die ermittelten Ergebnisse vom System gespeichert werden. Die Simulation errechnet das Ergebnis einer Methode. Lesen Sie bitte weiter in Simulation aufrufen [Seite 63]. 62 April 2001
SAP AG Simulation aufrufen Simulation aufrufen Eine Simulation können Sie auf drei Arten starten: Aus dem CAP-Menü heraus: Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte und anschließend Hilfsmittel Simulation. Beim Ändern oder Anzeigen einer Formel, einer Methode oder eines Verfahrens: Wählen Sie Umfeld Simulation. Aus der Arbeitsplatzpflege heraus: Wählen Sie auf dem Bild Verfahrenzuordnung Umfeld Simulation. Haben Sie die Simulation aufgerufen, gelangen Sie auf das Bild Vorgabewertermittlung simulieren: Einstieg. Geben Sie folgende Daten ein: Das Werk und den Arbeitsplatz, für den Sie eine Simulation durchführen wollen. Diese Daten müssen bei einer Simulation angegeben werden. Ist dem Arbeitsplatz kein Verfahren zugeordnet, müssen Sie auf dem Einstiegsbild außerdem ein Verfahren angeben. Das Verfahren, für das Sie die Simulation durchführen wollen. Sind diesem Verfahren keine Methoden zugeordnet, müssen Sie auf dem Einstiegsbild außerdem die Methode angeben, die getestet werden soll. Haben Sie ein Verfahren eingegeben, obwohl dem Arbeitsplatz ein oder mehrere Verfahren zugeordnet sind, rechnet das System mit dem eingegebenen Verfahren. Die Methode, die Sie über die Simulation berechnen wollen. Haben Sie bereits ein Verfahren angegeben, dem eine Methode zugeordnet ist, ist die Angabe einer Methode nicht erforderlich. Haben Sie eine Methode angegeben, rechnet das System in jedem Fall mit der angegebenen Methode. Das ist auch dann der Fall, wenn dem angegebenen Arbeitsplatz über ein Verfahren eine Methode oder mehrere Methoden zugeordnet sind oder wenn dem angegebenen Verfahren eine oder mehrere Methoden zugeordnet sind. Bei einer Simulation können beliebige Methodenberechnungen simuliert werden. Der für die Simulation angegebene Arbeitsplatz, das eventuell angegebene Verfahren und die Methode müssen dabei nicht miteinander verknüpft sein. Geben Sie an, ob Sie die Simulation manuell oder automatisch durchführen wollen. Bei einer automatischen Simulation erfolgt der Ablauf im Hintergrund. Lesen Sie bitte weiter in: CAP-Elemente prüfen [Seite 65] Manuelle Simulation durchführen [Seite 66] April 2001 63
SAP AG Simulation aufrufen Automatische Simulation durchführen [Seite 73] 64 April 2001
SAP AG CAP-Elemente prüfen CAP-Elemente prüfen Bei der Simulation können Sie CAP-Elemente prüfen. Das System überprüft z. B., ob mit der angegeben Methode eine Wertart berechnet wird, der ein Vorgabewert des Arbeitsplatzes zugeordnet ist oder ob die angegebenen CAP-Elemente bereits freigegeben sind. So prüfen Sie ein CAP-Element: Wählen Sie auf dem Einstiegsbild zur Simulation Zusätze CAP-Elemente prüfen. Beim Aufruf der Vorgabewertermittlung aus dem Arbeitsplan erfolgt die Prüfung der CAP- Elemente automatisch. April 2001 65
SAP AG Manuelle Simulation durchführen Manuelle Simulation durchführen So führen Sie eine manuelle Simulation durch: 1. Rufen Sie die Simulation auf. Lesen Sie dazu Simulation aufrufen [Seite 63]. 2. Pflegen Sie die Daten und drücken Sie ENTER. Wohin gelangen Sie nach dem Einstiegsbild? Wenn Sie und gelangen Sie auf das Bild einen Arbeitsplatz und weder ein Verfahren noch eine Methode angegeben haben ein Verfahren angegeben haben ein Verfahren oder eine Methode angegeben haben dem Arbeitsplatz mehrere Verfahren zugeordnet sind dem Verfahren mehrere Methoden zugeordnet sind dem Verfahren nur eine Methode zugeordnet ist Verfahrenauswahl Methodenauswahl Merkmalbewertung Lesen Sie bitte weiter in: Verfahren und Methoden auswählen [Seite 67] Merkmale bewerten [Seite 68] Ergebnis der Simulation anzeigen [Seite 69] Teiloperationen anzeigen [Seite 70] Methode erneut berechnen [Seite 72] 66 April 2001
SAP AG Verfahren und Methoden auswählen Verfahren und Methoden auswählen Haben Sie die Daten des Einstiegsbildes gepflegt, werden bei einer manuellen Simulation vom System alle relevanten Bilder durchlaufen. Befinden Sie sich auf dem Bild Verfahrenauswahl, gehen Sie bitte folgenderweise vor: 1. Markieren Sie das oder die Verfahren, für das/die Sie die Simulation durchführen wollen, 2. Wollen Sie alle Verfahren markieren, bei denen das Standardkennzeichen gesetzt ist, wählen Sie Bearbeiten Markieren StandardK markieren. 3. Wählen Sie Springen Nächstes Bild. Abhängig davon, ob Sie noch eine Methode auswählen müssen, gelangen Sie auf das Bild Methodenauswahl oder Merkmalbewertung. Befinden Sie sich auf dem Bild Methodenauswahl, gehen Sie bitte folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie die Methode bzw. die Methoden, die Sie bei der Simulation berechnen wollen. 2. Wollen Sie alle Methoden markieren, bei denen das Standardkennzeichen gesetzt ist, wählen Sie Bearbeiten Markieren StandardK markieren. Außerdem können Sie angeben, wie oft nacheinander die Methode bewertet und berechnet werden soll. 3. Wählen Sie Springen Nächstes Bild. Sie gelangen auf das Bild Merkmalbewertung. Lesen Sie bitte weiter in Merkmale bewerten [Seite 68]. April 2001 67
SAP AG Merkmale bewerten Merkmale bewerten Auf dem Bild Merkmalbewertung werden vom System der Arbeitsplatz, das Verfahren, die Methode und die Wertart ausgegeben, die berechnet wird. Sie können hier die Werte für die Merkmale pflegen, die zur Berechnung der Methode benötigt werden. Vorschlagwerte zu Merkmalen, die Sie in der Methode oder in der Merkmalverwaltung gepflegt haben, werden vom System ausgegeben und können von Ihnen ggf. geändert werden (siehe auch Vorschlagswert zum Merkmal pflegen [Seite 40]). Haben Sie ein oder mehrere Merkmale nicht bewertet, rechnet das System, falls mathematisch möglich, bei numerischen Feldern mit dem Wert Null. Weitere Information zur Merkmalbewertung finden Sie im Dokument CA - Das Klassensystem. Haben Sie die Merkmale bewertet, drücken Sie die Funktionstaste Nächstes Bild. Sie gelangen auf das Bild Methodenergebnis. Lesen Sie bitte weiter in Ergebnis der Simulation anzeigen [Seite 69]. 68 April 2001
SAP AG Ergebnis der Simulation anzeigen Ergebnis der Simulation anzeigen Auf dem Bild Methodenergebnis werden vom System folgende Daten ausgegeben: Arbeitsplatz Teiloperation Verfahren Methode Ergebnis der Methode Merkmalwerte So zeigen Sie das Simulationsergebnis an: Wählen Sie Springen Nächstes Bild. Auf welches Bild gelangen Sie? Wenn mindestens eine weitere Methode berechnet wird keine weitere Methode berechnet wird gelangen Sie auf das Bild Merkmalmewertung. Geben Sie hier die Werte für die Berechnung der nächsten Methode ein. Teiloperationen. Lesen Sie bitte weiter in Teiloperationen anzeigen [Seite 70]. April 2001 69
SAP AG Teiloperationen anzeigen Teiloperationen anzeigen Auf dem Bild Teiloperationen erhalten Sie einen Überblick der berechneten Methoden und ihrer Ergebnisse. Vom System werden folgende Daten ausgegeben: Nummer der Teiloperation Die Methode, ihre Bezeichnung und die mit ihr berechnete Wertart Die Art der Verfahrenstextgenerierung Berechnetes Methodenergebnis und dessen Einheit Die Schrittweite für die Numerierung der Teiloperationen wird über das Customizing zur Vorgabewertermittlung festgelegt. Generierten Verfahrenstext anzeigen lassen Auf dem Bild Teiloperationen wird über den Schlüssel T (Textgenerierung) ausgegeben, ob und wie ein Verfahrenstext zu einer Teiloperation generiert wurde. Dabei sind folgende Ausgaben möglich: 0: Am Verfahren ist kein Text hinterlegt 1: Der Verfahrenstext wurde vom System erzeugt 2: Der Verfahrenstext ist vorhanden, es wurden jedoch keine Texte anhand von Textsymbolen ersetzt 3: Der Verfahrenstext ist vorhanden, das Kennzeichen Textgenerierung im Verfahren ist jedoch nicht gesetzt So zeigen Sie einen generierten Verfahrenstext an: Wählen Sie auf dem Bild Teiloperationen Bearbeiten CAP-Texte und Text je TOP anzeigen, wenn Sie den Verfahrenstext zu einer Teiloperation sehen wollen. Text je Vorgang, wenn Sie im Arbeitsplan oder Fertigungsauftrag den Verfahrenstext eines Vorgangs sehen wollen. Bei der Ausgabe des Verfahrenstextes werden die Texte zu den einzelnen Teiloperationen durch die im Customizing zur Vorgabewertermittlung gepflegten und mit dem Kennzeichen Aktiv versehenen Textzwischenzeilen getrennt. Über jeder Teiloperation wird die jeweilige Nummer ausgegeben. Darstellungsformen der Methodenergebnisse Auf dem Bild Teiloperationen können Sie die Ergebnisse der Methodenberechnungen in unterschiedlicher Form ausgeben: Summe je Vorgabewert: Die Ergebnisse der Berechnung verschiedener Wertarten können auf den gleichen Vorgabewert addiert werden. Wählen Sie dazu Zusätze Summen je Vorg.Wert. Sie erhalten das Dialogfenster Summen je Vorgabewert. 70 April 2001
SAP AG Teiloperationen anzeigen Sie erhalten die über den Vorgabewertschlüssel im Arbeitsplatz festgelegten Vorgabewerte, die Summe mit der dazugehörigen Einheit, den Zuschlag und die gerundete Summe. Summe je Wertart: Wenn Sie das Ergebnis der Berechnung für die unterschiedlichen Wertarten sehen wollen, wählen Sie Zusätze Summen je Wertart. Sie gelangen auf das Bild Summen je Wertart. Sie erhalten die berechneten Wertarten und für jede Wertart die Summe mit der dazugehörigen Einheit. Lesen Sie bitte weiter in Methode erneut berechnen [Seite 72]. April 2001 71
SAP AG Methode erneut berechnen Methode erneut berechnen So bewerten Sie die Merkmale erneut für eine neue Berechnung: Auf dem Bild Methodenergebnis: Wählen Sie Bearbeiten Methode neu bewerten. Sie gelangen auf das Bild Merkmalbewertung und können für die Merkmale neue Werte eingeben. Auf dem Bild Teiloperationen: 1. Markieren Sie die Methode, die Sie neu bewerten wollen. 2. Wählen Sie Bearbeiten Methode neu bewerten. Sie gelangen auf das Bild Merkmalbewertung und können für die Merkmale neue Werte eingeben. 72 April 2001
SAP AG Automatische Simulation durchführen Automatische Simulation durchführen Der Ablauf einer automatischen Simulation erfolgt im Hintergrund. Er entspricht dem Ablauf der Simulation mit manueller Eingabe. Dabei berücksichtigt das System nur folgende CAP-Elemente: Verfahren, die im Arbeitsplatz mit dem Standardkennzeichen gekennzeichnet sind. Wenn bei keinem der Verfahren im Arbeitsplatz ein Standardkennzeichen gesetzt ist, müssen Sie auf dem Einstiegsbild zur Simulation explizit ein Verfahren angeben. Methoden, die in einem Verfahren mit dem Standardkennzeichen gekennzeichnet sind. Wenn bei keiner Methode ein Standardkennzeichen gesetzt ist, müssen Sie auf dem Einstiegsbild zur Simulation explizit eine Methode angeben. April 2001 73
SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung im Arbeitsplan CAP-Vorgabewertermittlung im Arbeitsplan Die CAP-Vorgabewertermittlung kann im Normalarbeitsplan und im Standardarbeitsplan in den Bearbeitungsformen Anlegen und Ändern durchgeführt werden. Sie kann aus folgenden Bildern aufgerufen werden: Aus der Vorgangsübersicht Aus dem Vorgangsdetailbild Aus der Objektübersicht Um eine CAP-Vorgabewertermittlung für einen Vorgang durchführen zu können, muß dem Arbeitsplatz, auf dem der Vorgang ausgeführt wird, mindestens ein Verfahren zugeordnet sein. Weitere Information zur Arbeitsplanpflege finden Sie im Dokument PP - Arbeitspläne. Beachten Sie folgende Punkte: Vom System während der Vorgabewertermittlung bei der Berechnung ausgegebene Meldungen werden in einem Protokoll gesammelt. Sie können das Protokoll aufrufen, indem Sie z. B. auf dem Bild Methodenergebnis Zusätze Protokoll anzeigen wählen. Die Vorgabewerte, die über das CAP ermittelt wurden, werden vom System im Arbeitsplan i.a. auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Vorgabewerte ausgegeben. Sie können jedoch auch in benutzerspezifischen Feldern oder in folgenden allgemeinen Vorgangsdaten ausgegeben werden: Normale Wartezeit Erholzeit prozeßbedingte Liegezeit maximale Liegezeit Durch die Zuordnung der Parameter-Id zu einer Wertart im Customizing zur Vorgabewertermittlung legen Sie über die Herkunft des Parameters fest, in welchem Feld ein vom System berechneter Vorgabewert ausgegeben wird. Wenn Sie einen der möglichen allgemeinen Vorgangswerte oder ein Benutzerfeld über die Vorgabewertermittlung berechnen möchten, geben Sie bitte zuvor die gewünschte Einheit auf dem Vorgangsdetailbild ein. Nach Durchführung der CAP-Vorgabewertermittlung werden im Arbeitsplan auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Vorgabewertermittlung das Jahr der Vorgabewertermittlung und der Hinweis, daß die Vorgabewerte über CAP ermittelt wurden, automatisch ausgegeben. Dazu muß im Customizing zum CAP die Vorgabewertermittlungsart definiert sein. Im Arbeitsplan wird auf dem Bild Vorgangsdetail im Bereich CAP über das Ausgabekennzeichen CAP-Text generiert angezeigt, ob zum Vorgang ein CAP- Verfahrenstext generiert wurde. 74 April 2001
SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung im Arbeitsplan Lesen Sie bitte weiter in: Vorgabewertermittlung durchführen [Seite 76] Automatische Vorgabewertermittlung [Seite 77] Manuelle Vorgabewertermittlung [Seite 78] Berechnungsnachweis anzeigen [Seite 79] April 2001 75
SAP AG Vorgabewertermittlung durchführen Vorgabewertermittlung durchführen So führen Sie im Arbeitsplan eine Vorgabewertermittlung durch: 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Markieren Sie den Vorgang oder die Vorgänge, zu denen Sie eine Vorgabewertermittlung durchführen wollen. Wenn zu einem dieser Vorgänge bereits CAP-Daten vorhanden sind, erhalten Sie eine Meldung. In diesem Fall ist eine erneute CAP-Vorgabewertermittlung nur manuell möglich. Wenn Sie zu einem Vorgang, zu dem bereits Vorgabewerte vorhanden sind, erneut eine Vorgabewertermittlung durchführen, werden die vorhandenen Vorgabewerte gelöscht. Die neuen Werte werden entsprechend ihrer Wertart übergeben. 3. Wählen Sie Zusätze CAP, und entscheiden Sie, ob die Auswahl der Verfahren und Methoden manuell oder automatisch erfolgen soll. Lesen Sie bitte weiter in: Automatische Vorgabewertermittlung [Seite 77] Manuelle Vorgabewertermittlung [Seite 78] Berechnungsnachweis anzeigen [Seite 79] 76 April 2001
SAP AG Automatische Vorgabewertermittlung Automatische Vorgabewertermittlung Wollen Sie die Vorgabewertermittlung automatisch durchführen, beachten Sie folgende Punkte: Bei einer automatischen Auswahl erfolgt die Berechnung im Hintergrund. Das System verzweigt für jede Methodenberechnung nur dann auf das Bild Merkmalbewertung, wenn zu einem Merkmal oder mehreren Merkmalen keine Werten vorliegen. Auf dem Bild Merkmalbewertung können Sie dann die Merkmale der jeweiligen Methode bewerten. Bei der automatischen Vorgabewertermittlung werden bei der Berechnung nur die Verfahren und Methoden berücksichtigt, die mit dem Standardkennzeichen versehen sind. Treten bei der automatischen Vorgabewertermittlung zu einem Vorgang Inkonsistenzen während des Ablaufs auf, wird der Ablauf vom System unterbrochen. Sie können die Vorgabewertermittlung dann manuell fortsetzen. Sind weitere Vorgänge zur Vorgabewertermittlung markiert, können Sie die Vorgabewertermittlung für den nächsten Vorgang automatisch fortsetzen, indem Sie Zusätze Fortsetzen autom. wählen. April 2001 77
SAP AG Manuelle Vorgabewertermittlung Manuelle Vorgabewertermittlung Sind dem Arbeitsplatz, auf dem der Vorgang ausgeführt wird, mehrere Verfahren zugeordnet, gelangen Sie bei der manuellen Auswahl auf das Bild Verfahrenauswahl. Auf ihm werden Ihnen alle dem Arbeitsplatz zugeordneten Verfahren zur Auswahl angeboten. Selektieren Sie das gewünschte Verfahren, und wählen Sie Nächstes Bild. Die weitere Selektion bzw. die Bewertung der Merkmale auf den Bildern Methodenauswahl und Merkmalbewertung erfolgt analog zur Simulation. Nähere Informationen dazu finden Sie in CAP- Vorgabewertermittlung simulieren [Seite 62]. Das Ergebnis der Vorgabewertermittlung wird innerhalb des CAP auf dem Bild Methodenergebnis ausgegeben. Haben Sie eine oder mehrere Berechnungen durchgeführt, werden die Ergebnisse dieser Berechnungen auf dem Bild Teiloperationen ausgegeben. 78 April 2001
SAP AG Berechnungsnachweis anzeigen Berechnungsnachweis anzeigen Wollen Sie sich die Ergebnisse der Methodenberechnungen zu einem oder mehreren Vorgängen anzeigen lassen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie den oder die Vorgänge, zu denen Sie sich den Berechnungsnachweis anzeigen lassen wollen. 2. Wählen Sie z. B. auf den Bildern Vorgangsübersicht oder Vorgangsdetail Zusätze CAP Anzeigen. Sie gelangen auf das Bild Teiloperationen. Auf diesem Bild werden vom System die Ergebnisse der Berechnung der einzelnen Methoden zum ersten markierten Vorgang angezeigt. 3. Wollen Sie sich den Berechnungnachweis für den nächsten markierten Vorgang anzeigen lassen, wählen Sie Springen Weitere Nächster Vorgang oder die entsprechende Funktionstaste. April 2001 79
SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung bei Auftragseröffnung CAP-Vorgabewertermittlung bei Auftragseröffnung Im Arbeitsplan können Sie festlegen, ob und wie eine CAP-Vorgabewertermittlung bei Auftragseröffnung durchgeführt werden soll. Pflegen Sie dazu folgende Schlüssel: CAP Auftrag: Über diesen Schlüssel können Sie auf dem Bild Kopfdetail im Bereich Steuerung festlegen, daß und für welche Auftragstypen Vorgabewerte bei Auftragseröffnung neu berechnet werden sollen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen den Auftragstypen Fertigungsauftrag und Planauftrag oder einer Berechnung für beide Auftragstypen. Haben Sie über den Schlüssel CAP Auftrag festgelegt, daß eine Vorgabewertermittlung bei Auftragseröffnung durchgeführt werden soll, müssen Sie für die einzelnen Vorgänge, für die Vorgabewerte berechnet werden sollen, den Schlüssel CAP FertAuftrag auf dem Bild Vorgangsdetail ebenfalls pflegen. Liegen bereits im Arbeitsplan berechnete Vorgabewerte vor, und haben Sie den Schlüssel CAP Auftrag gepflegt, werden die vorhandenen Daten bei Auftragseröffnung nachgerechnet und ggf. für den Auftrag aktualisiert. Die Daten im Arbeitsplan bleiben davon unberührt. haben Sie den Schlüssel CAP Auftrag nicht gepflegt, werden die bereits im Arbeitsplan berechneten Daten in den Auftrag übernommen. CAP FertAuftrag: Über diesen Schlüssel können Sie auf dem Bild Vorgangsdetail im Bereich CAP festlegen, ob die CAP-Vorgabewertermittlung für den Vorgang durchgeführt werden soll und ob sie im Dialog oder im Hintergrund erfolgen soll. Der Schlüssel CAP FertAuftrag wird jedoch nur dann berücksichtigt, wenn der Schlüssel CAP Auftrag auf dem Bild Kopfdetail gepflegt wurde. Bei Planaufträgen erfolgt die Berechnung immer im Hintergrund, auch wenn beim Schlüssel CAP FertAuftrag eine Berechnung im Dialog eingestellt ist. 80 April 2001
SAP AG Anschluß an die Konfiguration Anschluß an die Konfiguration Die CAP-Vorgabewertermittlung ist an die Konfiguration angeschlossen. Dadurch ist es möglich, auch für konfigurierbare Vorgänge, d.h. Vorgänge, für die Beziehungswissen gepflegt ist, bei Auftragseröffnung CAP-Werte zu berechnen. Ziel ist es, die Merkmale, die zur Auswahl der Vorgänge herangezogen wurden, an die Vorgabewertermittlung zu übergeben. Dadurch verringert sich der Erfassungsaufwand, da die Merkmale, die z. B. für die Ermittlung einer Rüstzeit oder einer Hauptzeit im Rahmen der Vorgabewertermittlung benötigt werden, in der Konfiguration bereits bewertet wurden. Der Ablauf sieht folgendermaßen aus: 1. Legen Sie für das konfigurierbare Material einen Kundenauftrag an. Sind dem Material mehrere Klassen der Klassenart 300 (konfigurierbares Material) zugeordnet, gelangen Sie auf ein Dialogfenster, auf dem Sie die gewünschte Klasse selektieren können. Sie gelangen in die Merkmalbewertung der Merkmale aller dem konfigurierbaren Material zugeordneten Klassen der Klassenart 300. 2. Bewerten Sie die Merkmale im Kundenauftrag für die Auswahl der Vorgänge des Arbeitsplans und der Stücklistenpositionen die Berechnung von CAP-Vorgabewerten 3. Pflegen Sie im Arbeitsplan zu den konfigurierbaren Vorgängen Beziehungswissen. 4. Pflegen Sie im Arbeitsplan auf dem Bild Kopfdetail den Schlüssel CAP Auftrag, wenn bei Eröffnung des Fertigungsauftrages eine CAP-Vorgabewertermittlung durchgeführt werden soll. 5. Legen Sie für die konfigurierbaren Vorgänge, für die eine CAP-Vorgabewertermittlung durchgeführt werden soll, auf dem Vorgangsdetailbild über den Schlüssel CAP FertAuftrag fest, ob die Vorgabewertermittlung im Dialog oder im Hintergrund durchgeführt werden soll. 6. Eröffnen Sie den Fertigungsauftrag für das konfigurierbare Material in bezug auf eine Kundenauftragsnummer und eine Positionsnummer. Die Vorgänge werden vom System auf Basis der Merkmalbewertung ausgesucht. 7. Haben Sie für einen oder mehrere der Vorgänge eine Vorgabewertermittlung im Dialog festgelegt, gelangen Sie auf die entsprechenden Bilder. Das Ergebnis der CAP-Vorgabewertermittlung wird für die entsprechenden Vorgänge auf dem Vorgangsdetailbild angezeigt. April 2001 81
SAP AG Verwalten Verwalten Benutzerstammsatz [Seite 83] Verwendungsnachweis [Seite 84] 82 April 2001
SAP AG Benutzerstammsatz Benutzerstammsatz Ein Benutzer hat nur dann Zugang zum SAP-System, wenn ein entsprechender Benutzerstammsatz angelegt ist. Im Benutzerstammsatz wird definiert, welche Berechtigungen ein Benutzer besitzt. Für die Pflege des Benutzerstammsatzes und die Vergabe von Berechtigungen ist Ihr Systemverwalter zuständig. Die Vergabe von Berechtigungen erfolgt über das Customizing. Berechtigungsprüfungen Der Zugriff der Benutzer auf die CAP-Stammdatenpflege hängt von der Aktivitätsberechtigung ab. Die Aktivitäten werden in Anlegen, Ändern, Anzeigen und Löschen von CAP-Elementen unterschieden. Die Berechtigung zur Durchführung einer CAP-Vorgabewertermittlung hängt ebenfalls von der Aktivitätsberechtigung ab. Ein Benutzer hat die Berechtigung zum Anlegen, Ändern und Anzeigen der CAP- Elemente, jedoch keine Berechtigung zur Durchführung einer CAP- Vorgabewertermittlung. April 2001 83
SAP AG Verwendungsnachweis Verwendungsnachweis Über Verwendungsnachweise können Sie festzustellen, wo CAP-Bausteine verwendet werden. Verwendungsnachweise sind einstufig, d. h. nur die Verwendung eines CAP-Elementes im direkt übergeordneten CAP-Element wird angezeigt. Verwendungsnachweise können einstufig für folgende CAP-Elemente durchgeführt werden: Merkmale Formeln Methoden Verfahren So rufen Sie den Verwendungsnachweis auf: Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten CAP Vorgabewerte und anschließend Hilfsmittel Verwendung einstufig oder rufen Sie den Verwendungsnachweis aus der Pflege eines CAP-Elementes (z. B. beim Ändern) z. B. auf dem Bild Basisdaten auf. Wählen Sie dazu Umfeld Verwendungsnachweis. Sie gelangen auf das Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig). Lesen Sie bitte weiter in: Verwendungsnachweis Merkmal [Seite 85] Verwendungsnachweis Tabelle [Seite 86] Verwendungsnachweis Formel [Seite 87] Verwendungsnachweis Methode [Seite 88] Verwendungsnachweis Verfahren [Seite 89] CAP-Elemente ohne Verwendung [Seite 90] 84 April 2001
SAP AG Verwendungsnachweis Merkmal Verwendungsnachweis Merkmal Der Verwendungsnachweis für ein Merkmal zeigt Ihnen, in welchen Formeln und Methoden das Merkmal verwendet wird. Geben Sie auf dem Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) das Merkmal ein, dessen Verwendung Sie sehen wollen, und geben Sie an, ob Sie die Verwendung des Merkmals in Formeln und/oder in Methoden sehen wollen. Wenn Sie den Verwendungnachweis aus der Methodenpflege aufrufen, positionieren Sie den Cursor auf die Zeile des Merkmals, dessen Verwendung Sie sehen wollen. Der Name des Merkmals wird in diesem Fall vom System auf das Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) übergeben. April 2001 85
SAP AG Verwendungsnachweis Tabelle Verwendungsnachweis Tabelle Der Verwendungsnachweis für eine Tabelle zeigt Ihnen, in welchen Formeln und Methoden die Tabelle verwendet wird. Geben Sie auf dem Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) die Tabelle ein, deren Verwendung Sie sehen wollen, und geben Sie an, ob Sie die Verwendung der Tabelle in Formeln und/oder in Methoden sehen wollen. Wenn Sie den Verwendungnachweis aus der Methodenpflege aufrufen, positionieren Sie den Cursor auf die Zeile des Merkmals, in der die Tabelle steht, deren Verwendung Sie sehen wollen. Der Name der Tabelle wird in diesem Fall vom System auf das Bild Verwendung von CAP- Elementen (einstufig) übergeben. 86 April 2001
SAP AG Verwendungsnachweis Formel Verwendungsnachweis Formel Der Verwendungsnachweis für eine Formel zeigt Ihnen, welchen anderen Formeln oder Methoden die Formel zugeordnet ist. Geben Sie auf dem Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) an, die Verwendung welcher Formel Sie sehen wollen und ob Sie die Verwendung der Formel in anderen Formeln und/oder in Methoden sehen wollen. Wählen Sie Programm Ausführen. Sie gelangen auf eine Ausgabeliste mit den Formeln und Methoden, in denen die Formel verwendet wird. April 2001 87
SAP AG Verwendungsnachweis Methode Verwendungsnachweis Methode Der Verwendungsnachweis für eine Methode zeigt Ihnen, welchen Verfahren die Methode zugeordnet ist. Geben Sie auf dem Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) den Namen der Methode an. Wenn Sie den Verwendungsnachweis aus der Pflege der Methode aufrufen, können Sie durch das Positionieren des Cursors festlegen, ob der Name der Methode vom System auf das Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) übergeben wird oder ob der Name eines zur Methode gehörenden Merkmals, nach dem Sie suchen wollen, übergeben wird. Wählen Sie Programm Ausführen. Sie gelangen auf eine Ausgabeliste mit den Verfahren, in denen die Methode verwendet wird. 88 April 2001
SAP AG Verwendungsnachweis Verfahren Verwendungsnachweis Verfahren Der Verwendungsnachweis für ein Verfahren zeigt Ihnen, welchen Arbeitsplätzen das Verfahren zugeordnet ist. Geben Sie auf dem Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) den Namen des Verfahrens an, das Sie ausgeben lassen wollen. Wählen Sie Programm Ausführen. Sie gelangen auf eine Ausgabeliste, auf der Ihnen die Arbeitsplätze ausgegeben werden, in denen das Verfahren verwendet wird. April 2001 89
SAP AG CAP-Elemente ohne Verwendung CAP-Elemente ohne Verwendung Mit Hilfe des Verwendungsnachweises haben Sie die Möglichkeit, die Formeln, Methoden und/oder Verfahren auszugeben, die zwar im System angelegt sind, aber nicht verwendet werden, d. h., keinem anderen CAP-Element oder keinem Arbeitsplatz zugeordnet sind. Das hat z. B. den Vorteil, daß Sie sich vor dem Löschen von CAP-Elementen einen Überblick über die nicht verwendeten CAP-Elemente verschaffen können. Wollen Sie sich die im System angelegten CAP-Elemente ohne Verwendung anzeigen lassen, geben Sie auf dem Bild Verwendung von CAP-Elementen (einstufig) an, ob Formeln und/oder Methoden und/oder Verfahren gesucht werden sollen. 90 April 2001