Dipladenia Sundavillea Steckbrief: Diese kleinlaubige, rankende, ursprünglich aus den Tropen stammende Pflanze. Ihre Blätter haben eine Wachsschicht, die sie vor Schädlingen und Pilzkrankheiten schützt. Die scharlachroten, trompetenförmigen Blüten mit gelbem Schlund erscheinen von April bis November, bei guter Haltung (Wintergarten, konstant über 15 C) sogar ganzjährig. Die Pflanze kann bis zu 3m hoch werden und braucht eine Rankhilfe. Eigentlich ist dieser immergrüne Schlinger eine Balkon- bzw. Kübelpflanze, aber auch als Zimmerpflanze interessant. Falls die Pflanze zurück geschnitten werden sollte, dann dieses erst im Herbst nach der Wachstumsperiode. Licht: verträgt volle Sonne als auch Halbschatten. Temperatur: kommt gut mit Hitze zurecht, ebenso mit Regenwetter. Frostempfindlich! Überwintern bei 10-15 C (heller Standort) Feuchtigkeit: dank der Speicherwurzeln macht ihr gelegentliche Trockenheit nichts aus. Die Erde nach jedem (eher sparsamerem) Gießen abtrocknen lassen. Staunässe verursacht Wurzel und Blattschäden. Im Winter trockener halten und kühler stellen. Vermehrung: von der ursprüngliche Art (Dipladenie) kann man ganzjährig, durch Kopf- bzw. Triebstecklinge, Ableger gewinnen. Erde: lockere, humose Blumenerde (Balkon- und Kübelpflanzenerde) Dünger: Im Sommer alle zwei Wochen düngen. Umpflanzen: Umpflanzen all 2-3 Jahre im März/April in einen geringfügig größeren Topf. Verträgt Rückschnitt. Pflanzenschutz: Es können Schild-, Woll- oder Schmierläuse auftreten. MUSTER BILD 1
Impatiens Wallerianna gefüllt (Fleißiges Lieschen) Steckbrief: Der Reichblühende Halbstrauch aus dem tropischen Afrika hat elliptische Blätter und bildet große vielfarbige Blüten. Verwendung: Beete Gräber und Zimmerpflanze Standort: Halbschatten, keine pralle Sonne Gießen: mäßig, im Winter weniger gießen Vermehrung: Kopfstecklinge können fast ganzjährig geschnitten werden, sie bewurzeln sich relativ leicht, oder durch Samen; am besten im Herbst Stecklinge schneiden und diese Jungpflanzen hell und kühl überwintern Boden: mittelschwere, humose Erde, z.b. Kompost- oder Gartenerde, Torf und Sand, auch Einheitserde Dünger: 1 x pro Woche mit Flüssigdünger oder mit Langzeitdünger. Blütezeit: ganzjährig Pflanzenschutz: Blattläuse, Spinnmilben und Thripse. Auftretende Erkrankungen können Echter Mehltau oder Blattflecken-Erkrankung sein. MUSTER BILD 2
Impatiens New Guinea (Fleißiges Lieschen) Steckbrief: Seit vor einigen Jahren die F{1}-Hybriden auf den Markt kamen, ist die einjährige Pflanze äußerst begehrt. Niedrigbleibende Sorten können als Bodendecker verwendet werden. Blüht von Juni bis Oktober. Verwendung: Zimmer-, Topf-, Balkon-, Kübelpflanzen Standort: Die Pflanze liebt einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Selbst bei lichtem Schatten gedeiht die windverträgliche Pflanze noch zufrieden stellend. Impatiens benötigt einen humosen, lockeren Gartenboden Gießen: Die Pflanze hat einen hohen Wasserbedarf, aber Staunässe vermeiden. Pflegetipp: Die Wassermenge muss dem Standort angepasst werden. Impatiens lieben einen stets feuchten Boden, wobei der Nährstoffbedarf gering ist. Es reicht, wenn Sie die Pflanzen alle 2 Wochen düngen. Wer seine Pflanzen hin und wieder etwas stutzt, erreicht ein buschiges Wachstum. Muster Bilder 3
Lantana (Wandelröschen) Steckbrief: Wandelröschen (Lantana camara, meist Kultivare und Hybriden) haben auffällig hübsche Blüten, deren Farbe sich mit der Zeit wandelt (->Name). Sie wird meist dunkler. Da viele verschieden alte kleine Blüten in einem Blütenstand zusammenstehen, entstehen auffällige bunte Blütenköpfchen aus zwei bis drei Farben. Verwendung: Balkonkästen, Kübelpflanze und Beet Standort, Ansprüche: Keine Besonderheiten, pflegeleicht. Licht: Platz in der Sonne oder hellem Halbschatten, im tieferen Schatten lässt die Blüte nach. Gießen: Mäßig feucht halten und Staunässe vermeiden, d.h. kein Wasser im Untersetzer oder Übertopf stehen lassen und immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht wieder trocken ist. Abgestandenes Wasser verwenden (kalkempfindlich). Düngen: Während der Wachstumsperiode vom Frühling bis Spätsommer (Februar bis August) gelegentlich düngen, am einfachsten mit handelsüblichem Flüssigdünger (Menge und Häufigkeit nach Herstellerangaben auf der Verpackung keinesfalls überschreiten). Nie düngen, wenn keine Blätter vorhanden sind. Boden, ph-wert: Das Substrat kann sauer oder neutral und darf nicht kalkhaltig (alkalisch), sondern muss kalkfrei sein. Schneiden: Bei Austriebsbeginn alle Triebe zurückschneiden um die Hälfte bis zwei Drittel bzw. auf ca. 10cm. Der kräftige Rückschnitt ist wichtig, da nur junge Triebe voll blühen, ältere werden mit der Zeit blühfaul. Erst wieder normal gießen und düngen, sobald der Neutrieb vollständig ausgebildete Blätter hat. Nicht früher! Überwintern: Frostempfindlich, vor dem ersten Frost einräumen. Im Kalthaus oder Zimmer überwintern, Temperatur mindestens 10 Grad Celsius, hell, da immergrün. Im Winter nicht düngen, trockener halten, nur nicht völlig austrocknen lassen (Ruhephase!). Im Vorfrühling ab Anfang Februar wärmer stellen, um den Austrieb anzuregen. MUSTER BILDER 4
Solanum Jasminoides (Jasmin) Steckbrief: immergrüner Kletterstrauch, stammt aus Südamerika, seine Ranken werden bis zu 4-5 m hoch. Er hat verholzende, kriechende oder kletternde Ranken, die zur besseren Entwicklung Kletterhilfen benötigen; die Blätter sind oval oder langzettlich, glänzend dunkelgrün. Von April bis September entstehen viele Blüten, weißhellblau oder weiß-rosa, sie stehen in Trauben. Man rät, regelmäßig die neuen Äste an die Kletterhilfe zu befestigen, und sie zum Winternde um ein Drittel zu kürzen, sodass mehr Blüten entstehen und die Pflanze ein kompakteres Aussehen bekommt. Verwendung: Kübelpflanzen, Balkon Standort: sonnig oder halbschattig; sie vertragen Temperaturen nur bis -3 C, man muss sie daher im Winter an einen frostsicheren Platz bringen oder mit Schutzvlies bedecken Gießen: von März bis September regelmäßig gießen, den Boden dazwischen immer gut abtrocknen lassen; alle 10-15 Tage mischt man Dünger für Blühpflanzen ins Gießwasser. Boden: lockere, leichte und gut drainierte Böden, reich an organischer Materie. Für eine richtige Entwicklung setzt man diese Pflanzen in den Garten oder in sehr große Töpfe, man topft in diesem Fall alle 2-3 Jahre um. Vermehrung: Im Sommer und zu Frühlingsbeginn kann man Stecklinge praktizieren, man nimmt die noch nicht verholzten Astspitzen. Parasiten und Krankheiten: Blattläuse und Milben. MUSTER BILDER 5