Erdkunde Erdbeben. Sendemanuskript

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Erdkunde Erdbeben Sendemanuskript ZUSPIELUNG 1 (Bumeder) "Es dürfte so gegen halb vier Uhr früh gewesen sein. Ich hatte mich gerade ein bisschen ausgeruht, hatte mich aufs Bett gelegt, und plötzlich wackelt das ganze Zimmer. Die ganzen Wände wackeln, die Lampen, die von der Decke hängen, wackeln, das ganze Bett wackelt und man reagiert völlig panisch. Man springt aus dem Bett, weiß aber nicht, wo man hin soll. Ich hab damals im 5. Stock eines Hauses gewohnt, mit war völlig klar, ich würde es nie mehr schaffen, wenn es wirklich zu einem harten Beben kommt, vom 5. Stock die Treppe nach unten zu rennen, den Aufzug zu benutzen wäre lebensgefährlich ja, man sitzt da und denkt: Das war s dann." Franz Bumeder war im Jahr 2005 als Korrespondent des Bayerischen Rundfunks in Pakistan und erlebte dort ein Nachbeben eine im wahrsten Sinne des Wortes erschütternde Erfahrung in einer verwüsteten Welt. ZUSPIELUNG 2 (Bumeder) "Der erste Blick erinnert eigentlich an fast so was wie Krieg. Man fährt einen Berg runter, fährt in ein Tal, das vom Erdbeben besonders betroffen war und man sieht erst mal keine Häuser mehr. Man sieht Städte, die vor dem Beben 20-, 30 000 Einwohner hatten, Häuser, Marktplätze, Krankenhäuser, Schulen, alles war da und innerhalb von ein paar Minuten muss das alles kaputt gegangen sein. Nur noch Zerstörung, überall wo man hinblickt. Was mich vielleicht am meisten erschüttert hat, war die Verzweiflung der Leute, die zwischen den Trümmern, den Ruinen herumlaufen. Vor allem Kinder rennen völlig ziel- und planlos durch die Gegend, wissen überhaupt nicht, wo sie hin sollen, wissen nicht, was sie als nächstes machen sollen. Sie rennen irgendwohin weil sie hören, da gibt es was zu essen, da gibt es was zu trinken Die einzige Chance ist, dass die Nachbarschaft so einigermaßen funktioniert, dass überlebende Eltern andere Kinder bei sich aufnehmen und so zumindest das Überleben für die nächsten Tage zu gewährleisten." ZUSPIELUNG 3 Atmo Seismographisches Observatorium ZUSPIELUNG 4 (Igel) "Es ist natürlich immer furchtbar, wenn Menschen zu Schaden kommen bei Erdbeben, aber es ist natürlich so, Erdbeben sind für uns Informationsquelle." Wir befinden uns im seismographischen Observatorium von Fürstenfeldbruck. In einem kleinen Raum voller Geräte überprüft der Geophysiker Heiner Igel die aktuellen Daten. Auf einem Monitor ist die

graphische Darstellung von Bodenbewegungen zu sehen sie erinnert an eine stark verkleinerte mittelalterliche Schrift. Obwohl im Moment alles ruhig zu sein scheint, verzeichnen die Seismometer Ausschläge. ZUSPIELUNG 5 (Igel) "Das hat Ursachen wie die Bundesstraße, die hier ein paar 100 Meter von uns weg ist, auf der anderen Seite ist aber auch die ganze Erde ständig am Brummen. Das ist auch etwas, das erst seit kurzem bekannt ist, dass die Erde, die Schwingungen, ständig angeregt sind. Also es gibt nicht den total ruhigen Ort auf der Erde. Das ist eben eine Eigenart des Planeten, dass der immer am Rauschen ist." Im Nebenraum steht ein Wiechert-Seismometer aus dem Jahr 1905, benannt nach seinem Erfinder Emil Wiechert, einem Pionier der Erdbebenforschung. Das beeindruckende Instrument ist so groß wie ein Gestell eines Webstuhls: viel blank poliertes Messing, in der Mitte ein zentnerschweres Gewicht, das jede Regung des Erdbodens auf einen spitzen Metallarm überträgt, der sie wiederum an ein mit Ruß beschichtetes langes Papier weitergibt. Mit Schellack fixiert stellen solche Papiere sozusagen das historische Archiv der Seismografie dar. Heiner Igel zeigt eines, das datiert ist mit "18.4.1906. Der Tag des großen Bebens von San Francisco. ZUSPIELUNG 6 (Igel) "Das Kuriose an dem San Franzisko Beben ist, dass die, selbst wenn das Erdbeben, das war mehrere 1000 Kilometer entfernt, war die Bodenbewegung hier so stark, das heißt die Verstärkung des Instrumentes auch so stark, dass die Nadel letztendlich so stark ausgelenkt wurde, dass sie nicht mehr aufgezeichnet hat. Man sagt, das Instrument ist übersteuert." Heutzutage hingegen lassen sich die Daten auch schwerster Erdbeben auf dem Computer sogar akustisch umsetzen. ZUSPIELUNG 7 (Igel) "Also wir haben jetzt hier vier Tage der Aufzeichnung der Bodenbewegung in Fürstenfeldbruck genommen und die in ein paar Sekunden komprimiert und die Frequenzen ins Hörbare gebracht. Das heißt was man hört, das Starke, den Einsatz des Sumatra-Beben, und danach jedes peitscheartige Geräusch ist jeweils ein Nachbeben. Und selbst diese Nachbeben sind von gigantischer Größe Magnitude sieben und größer zum Teil, es waren also noch mal gewaltige Erdbeben." Das Sumatra-Beben vom 26. Dezember 2004 verursachte einen zerstörerischen Tsunami eine riesige Meereswelle, der hunderttausende von Menschen zum Opfer fielen. Wenn die Erde in Bewegung gerät, diese scheinbar so gelassene und zuverlässige Basis des menschlichen Daseins, dann verursacht sie

Schrecken und Zerstörung wie kein anderes Element in seiner katastrophischen (sic!) Form. ZITATOR 464 vor Christus Sparta, 20 000 Tote 526 nach Christus: Türkei, 250 000 Tote 856 Iran 200 000 Tote 1456 Neapel 40 000 Tote 1556 China 830 000 Tote 1662 China, Japan, Sizilien 360 000 Tote 1703 Japan 200 000 Tote 1746 Peru 600 000 Tote 1755 Lissabon, 60 000 Tote 1850 China 300 000 Tote 1855 Japan 106 000 Tote 1868 Chile 25 000 Tote 1896 Japan 26 000 Tote 1906 Chile 20 000 Tote 1920 China 100 000 Tote 1976 China 400 000 Tote 1990 Iran 50 000 Tote 2004 Sumatra 250 000 Tote 2005 Pakistan und Indien 78 000 Tote ZUSPIELUNG 8 (Bumeder) "Das Ganze ist zusammengekracht innerhalb weniger Minuten. Da liegt immer noch Staub in der Luft, man kann teilweise kaum atmen. Dazu kommt dieser immense Geruch nach Leichen; es dauert Tage, bis sich dieser Geruch verflüchtigt hat. Tierkadaver, auch menschliche Leichen liegen im Wasser, können teilweise nicht weggeräumt werden. Dazu kommt, dass Quellen, die über Jahrhunderte hinweg bekannt waren, plötzlich nicht mehr da sind. Die Erdschichten haben sich so verschoben, dass die Quellen verschüttet sind, dass die Quellen plötzlich an anderer Stelle wieder auftreten; das ist das eine Problem. Das zweite Problem ist, natürlich, die ganze elektrische Versorgung ist zusammenkracht. Die Leute können nicht mehr kochen, die Leute können, vor allem dann wenn es kalt wird in der Nacht, nicht mehr heizen, all diese Probleme ziehen sich nach einem Erdbeben wirklich über Tage hinweg dahin." ZITATOR 2004 Sumatra 250 000 Tote 2005 Pakistan und Indien 78 000 Tote. ZUSPIELUNG 9 (Igel) "In Deutschland gibt es ein paar Regionen, die relativ stark gefährdet sind, dazu gehört der Rheingraben und das Kölner Becken und auch noch die Schwäbische Alp. Dort sind Erdbeben mit der Magnitude Größe 6 möglich und das kann dann auch zu erheblichen Schäden führen. Das Problem ist oft, dass die Wiederkehrzeit von größeren Erdbeben in Regionen wie Deutschland die Deformationsrate ist gering, das sind wenige Millimeter im Jahr, das heißt es braucht viel länger bis sich Spannungen aufbauen, das heißt es braucht viel länger bis ein großes Erdbeben passiert, und das fällt dann aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschen raus und man geht dann eben auch nicht von einer Gefährdung aus."

Eine andere Bezeichnung für Magnitude ist die häufig in den Nachrichten erwähnte nach oben offene Richter-Skala. Benannt wurde sie nach dem amerikanischen Seismologen Charles Richter, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ein einheitliches Messsystem entwickelte, mit dem überall auf der Welt nach den gleichen Kriterien die Stärke eines Erdbebens bestimmt werden kann. Und warum "nach oben offen?" ZUSPIELUNG 10 (Igel) "Das ist um es zu unterscheiden von der so genannten Merkalli-Skala, die hat 12 Einheiten, so wie die Windstärken, und die beschreibt die Auswirkungen eines Bebens in irgendeiner Distanz von der Quelle. Es ist nur die Richter Skala, da wirklich die Stärke des Erdbebens an der Quelle und in gewisser Weise auch die Energie eines Erdbebens charakterisiert." Bei einem Erdbeben verschieben sich die Kontinentalplatten gegeneinander, die die oberste Schicht des etwa 3000 Kilometer in die Tiefe reichenden Erdmantels darstellen. Um zu erklären, was im Erdinneren geschieht, greift Erdbebenforscher Heiner Igel zu einem Vergleich. Das Ganze sei so ähnlich wie beim Spielzeug "Silly Putty". ZUSPIELUNG 11 (Igel) "Ich weiß nicht, ob sie das kennen: Das ist eine Masse, aus der können sie einen kleinen Ball machen, wenn sie den runter werfen, dann dopst der zurück wie ein Superball, also elastisch, und wenn sie den an die Tischkante legen über lange Zeit, dann fließt der ganz langsam, über Tage, runter. So stellen wir uns das Material im Erdmantel vor. Das heißt, die seismischen elastischen Wellen die da durchlaufen, die sehen den Erdmantel als elastisches Medium. Und über lange Zeiträume hinweg bewegt sich diese Masse wie ne Flüssigkeit. Und unsere ganze Erde ist immer noch am Abkühlen, und am heißesten ist es im Erdinneren, das heißt, das ist unsere Herdplatte und die treibt die darüber liegende Flüssigkeit an zu Konvektionsströmungen. Und die versuchen die Wärme wegzutransportieren nach oben und treibt die darauf liegenden Kontinentalplatten an". Zu den rund 15 bis 20 Platten, die sozusagen auf der Erde schwimmen, gehören neben der afrikanischen, eurasischen oder indisch-australischen auch die sogenannte Süd-Sandwichplatte oder die Kokosplatte, die sich unter anderem durch Nicaragua zieht. Sie alle bewegen sich eng aneinander vorbei, driften auseinander oder schieben sich in den so genannten "Subduktionszonen" über- beziehungsweise untereinander. Dieser Prozess funktioniert allerdings nicht reibungslos. Die Platten verhaken sich ineinander, um dann irgendwann ruckartig auf ihrem Weg weiter zu ziehen. Und dieser Ruck ist es, der die Erdbeben verursacht, die sich dann von einem Zentrum aus ausbreiten. ZUSPIELUNG 12 (Igel) "Ganz plötzlich fängt der Bruch an, loszugehen. Das ist sehr ganz ähnlich wie bei der Windschutzscheibe. Wenn man mal einen Stein an der

Windschutzscheibe hat und denkt, das ist nicht schlimm, das ist ein Riss, der ist vielleicht zwei oder drei Zentimeter breit und man fährt einfach weiter und kümmert sich nicht drum. Das ist sehr ähnlich wie in der Erdkruste. Das heißt man hat immer an den Rändern dieses Bruches sehr sehr hohe Spannungen." ZUSPIELUNG 13 (Igel) "Was Ähnliches denkt man, passiert beim Erdbeben, und eine der wichtigsten Aufgaben im Moment in Hinblick auf Erdbeben-Vorhersage ist, dass man versucht, diesen Prozess zu beobachten." Im Voraus können die Forscher, ähnlich wie beim Wetterbericht, immer nur von Wahrscheinlichkeiten reden. Und da ist ein Beben in Regionen entlang der Plattengrenzen wahrscheinlicher als in der Mitte der Flächen. In den kritischen Zonen ist zudem ein Beben wahrscheinlich umso stärker, je länger das letzte her ist. Denn wenn immer wieder kleine Bewegungen der Platten stattfinden, bedeutet das eine verhältnismäßig "sanfte" Entladung der aufgebauten Spannung. Wäre das nicht ein Ansatzpunkt für die Wissenschaft? Könnte man nicht schwere Erdbeben verhindern, indem man kleine Verschiebungen der Erdplatten künstlich auslöst? Das ist zumindest theoretisch tatsächlich möglich. ZUSPIELUNG 14 (Igel) "Man hat das entdeckt in den 60er Jahren, als man in Denver in stillgelegte Erdölbohrungen - gesagt hat, wir machen da mal unser Abwasser rein, das geht 3 km tief, da passiert nichts. Plötzlich kamen da Erdbeben. Und man hat einfach gemerkt, wenn man da Wasser reinpumpt, reduziert man die Normal-Spannung an den Flächen und begünstigt dadurch Erdbeben. Und natürlich kommt man dadurch aber sofort in Probleme. Wenn man Erdbeben künstlich erzeugen würde und es entstehen Schäden, wer bezahlt die dann?" Allein durch das Erdbeben kommen übrigens nur wenige Menschen ums Leben es sind ihre direkten Folgen, die so gefährlich sind: Tsunamis vor allem, also Flutwellen, die durch unterseeische Beben ausgelöst werden. Abseits der Küsten sind es vor allem die Trümmer einstürzender Bauten, die viele Menschen unter sich begraben. Davor kann man durch eine angemessene Bauweise schützen. ZUSPIELUNG 15 (Igel) "Man kann mit relativ wenig Aufwand erdbebensichere Gebäude bauen. Also wenn wir mal in die schwäbische Alp gehen, da gibt es überall Fachwerkhäuser. Also wenn sie Häuser bauen mit einem Holzgerippe, dann sind die relativ erdbebensicher, weil das ganze Gebäude in sich schwingen kann. Was ganz schlecht ist, sind Backsteingebäude, weil wenn sie einen Versatz dann haben, bricht einfach das ganze Gebäude zusammen. Auch Hochhäuser sind zum Teil weniger gefährdet, weil sie die Schwingungen aufnehmen können. Das ist auch oft die Kritik, die man anbringt, wenn viele Menschen ums Leben kommen, dass einfach nicht darauf geachtet wurde, dass man diese Maßnahmen nicht konsequent genug verfolgt hat."

SPRECHER In der Erdbebenforschung immer noch nicht weit über die Anfänge hinaus gekommen. Das liegt in der Natur der Sache. Denn jede Wissenschaft beginnt mit der Beobachtung. Doch da stoßen die Forscher an fast unüberwindbare Grenzen. ZUSPIELUNG (Igel) "Wir können nicht wirklich runter und uns anschauen, ja, wie sieht's denn wirklich aus? Das heißt auch, dass es sehr große Unsicherheiten gibt, wenn wir versuchen, diese Prozesse und Strukturen zu verstehen. Und man muss sich immer vor Augen halten: wir wissen erst seit 30, 35 Jahren, wie Plattentektonik funktioniert, wir wissen eigentlich immer noch nicht wirklich gut, wie Erdbeben funktionieren." Paradoxerweise können sich die Forscher genau dann den besten Einblick ins Innere der Erde verschaffen, wenn die Katastrophe eintritt. ZUSPIELUNG "Bei großen Erdbeben schwingt die Erde wie 'ne Glocke. Und das eröffnet die Möglichkeit, ganz ähnlich wie in der medizinischen Tomografie eine seismische Tomografie zu machen, das heißt, die Struktur des Erdinneren zu ermitteln. Das heißt, genau wie man versucht in der Medizin ein dreidimensionales Bild eines Körpers abzubilden, versucht man in der Seismologie ein dreidimensionales Bild. In der Medizin ist das zum Beispiel die Dichte des Körpers, womit man dann Tumoren entdecken kann; im Erdinneren ist es ein 3-D-Abbild der seismischen Geschwindigkeiten. Und die Wellen laufen mal schneller, mal langsamer. Man geht davon aus, wenn sie schneller laufen, ist es relativ kälter, und wenn sie langsamer laufen ist es relativ wärmer, und das lässt sich zusammenbringen mit der Konvektion; wenn es irgendwo heißer ist, wärmer ist, dann steigt was auf, und wenn s kälter ist, dann sinkt was ab. Und das kann man verknüpfen mit der Tektonik abtauchende Subduktionszonen sind relativ kalt, die kommen von der Erdoberfläche, sinken runter und sie alle kennen die so genanten "Hot Spots" unter Hawaii ist es relativ langsam, das heißt, es ist relativ heiß. Und das ist wie eine Rauchfahne, die aus dem Erdmantel steigt und den Vulkanismus erzeugt, den wir beobachten." Doch nicht nur in Hawaii, auch in Bayern kann man durch Erdbeben Interessantes über das Innere unseres Planeten erfahren. Rund um den Berg Hohenstaufen bei Bad Reichenhall rumort es in regelmäßigen Abständen, und zwar immer dann, wenn es regnet. Was zunächst nur ein Kuriosum war, wird nun von den Forschern entschlüsselt: Vermutlich laufen zwei Schichten schräg durch den Berg, die durch das eindringende Regenwasser etwas auseinander gedrückt und damit in Bewegung gesetzt werden. Zu einem dramatischen Beben wird das allerdings nicht führen. In anderen Regionen hingegen kann man fest davon ausgehen, dass es irgendwann wieder so weit sein wird. Im San Andreas Graben zum Beispiel, auf dem San Francisco liegt, in Tokio, bestimmten Gebieten Chinas, der Türkei oder des Iran. Die Erde wird mit Sicherheit wieder beben doch niemand weiß, wo genau, wann und wie

stark. Vielleicht ist das der Grund, warum die Bewohner sich von der permanenten Gefährdung genau so wenig einschüchtern lassen wie Besucher. Auch Erdbebenforscher sind da keine Ausnahme. ZUSPIELUNG "Nein, also unsere Seismologenkonferenz oder Geophysikerkonferenz findet jeden Dezember in San Francisco statt ich reise auch nach Tokio man muss sagen, ne Gefährdung ist grundsätzlich immer da."