Gefahrenmeldesysteme

Ähnliche Dokumente
DM 210 LSN / SM 210 LSN

DT1101A / DT1102A / DO110xA Automatische Brandmelder

Automatische Brandmelder GLT FCP-320/FCH-320. Betriebsanleitung

DICTATOR Feststellanlagen für. Explosionsgefährdete Bereiche. Explosionsgeschützte Feststellanlagen. Technische Daten

RAS 100 LSN Rauchansaugsysteme mit optischen Rauchmeldern O 400 LSN-RAS

Bedienungs- und Installationsanleitung Feuerwehrbedien- und Anzeigeteil (Schweiz) FMF-420-FBF-CH

Bedienungsanleitung. Analogeingang 4fach

Im Rahmen von Planungsgesprächen, und Beratungen bietet ihnen die Brandschutzdienststelle der Feuerwehr Bonn folgende Optionen:

Hausmeistertableau HMT 04

FDOOT241-9, FDO241, FDT241 Automatische Brandmelder

FDSB291 / FDSB292 / FDS221-R / FDS221-W Signalsockel, Alarmtongeber

LSN Brandmelder Serie 500 (EU)

Rauchmelder RM Rauch- und Wärmemelder RM 3000 und WM mit Relaissockel RS 3000 für Feststellanlagen. Technische Daten

FERION 3000 O Rauchmelder

Automatische Brandmelder LSNi

Bedienungsanleitung. Bereichs-/Linienkoppler

BZ 872. Anzeige (Digital Display) 1. Funktion / Anforderung 2 2. Technische Daten 2 / 3 3. Blockschema 4 4. Massbild 5 / 6.

Kleinwächteranschlusstechnik

Rauchmelder RM Rauch- und Wärmemelder RM und WM mit Relaissockel RS 3000 für Feststellanlagen. Technische Daten

RAUCHSCHALTER SRS24. Art.Nr.: B10188S VdS / IfBt Nr.: Z Technische Änderungen vorbehalten. Inhaltsverzeichnis:

DO115xA / DT1152A / DOT115xA Automatische Brandmelder

MODEL CG2 Zusammenschaltbar

ABB i-bus KNX Bedien- und Anzeigegerät für GM/A, AP BT/A 1.1, 2CDG R0011

Faseroptische-Sensoren

AS-i Safety Analogeingangsmodule, IP20

Bedienungsanleitung Instrumententafel IT 300 Solar Art.-Nr Seite 1 / 3

Bedienungsanleitung für

Installationsanleitung. PIR-Bewegungsmelder (311) Merkmale und Anschluss. DALI-Anschluss

Optische-Sensoren. Einweg-Schranken, Reflex-Schranken, Taster Miniaturbauform mit integriertem Verstärker

BZ-IZ BETRIEBS-h / IMPULS-ZÄHLER LCD digital Baureihe 38

H 4011: (Ex)i-Schaltverstärker, sicherheitsgerichtet

BZ-IZ

TECHNISCHE DOKUMENTATION GSM MODEM SPZ-GSM-MODEM

Bedienungsanleitung. Wetterstation

Kontaktschutzrelais und Alarmrelais

UGM de Anschaltehandbuch

Digitale Anzeigegeräte

SOL-LX-W, SOL-LX-C, RoLP-LX, RoLP Akustische, optische und optischakustische

TS-770 SERIE DISKUSSIONSSYSTEM

Relaismodul L 208/R Ausgabemodul L 208/A

Produktinformation Einbau-FDE-Strangtrenner für Audioanlagen FBC

Betriebsanleitung (sicherheitsrelevanter Teil ATEX) AS-i Module (AirBox) AC246A / AC528A / AC542A / AC546A / AC551A / AC570A /00 12/2014

W23-2: Die ökonomische Konzentration auf das Wesentliche

TECHNISCHES DATENBLATT Inkrementalgeber RI 58-H

Fluidtechnik. Temperatur-Sensoren Intelligenter Temperatursensor Folientastatur, USB Opto Schnittstelle

NOT-HALT TASTER EDI Bedieneinheit

EMV Filter Fernleitung F11

Rauchmelder retten Leben. Eine Information der Feuerwehr Aachen.

Analoger Temperatur-Transmitter Typ T91.10, Kopfversion DIN Form B Typ T91.20, Kopfversion Form J

DC Unter-/ Überspannungsmess-Relais

FDOOT221, FDO221, FDT221

588/21 5WG AB21

Rauchmelder Gebrauchsanweisung

Berührungslose Temperaturmessung

Montage- und Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis. Heizlüfter / Türluftschleier. PA1508 für Öffnungen bis 1,5 m Seite ADA für Öffnungen bis 2,5 m / ohne Heizung Seite 11.

Bedienungsanleitung Dienstzimmeranzeige

Schulung Brandmeldeanlagen. OF Schlins

Dachaufbau-Wärmetauscher CS

Antriebe VAP für VPA050-C bis VPA150-C

Entwicklung eines optischen Verfahrens zur Erkennung von Störaerosolen und einer Prüfapparatur zum quantitativen Vergleich ähnlicher Methoden

Produktinformation TKM Türöffner-Relais REG TKTR24REG

5 Feldbus-Technik. Ex e Feldgeräte-Koppler Reihe 9411/11

KNX I4-ERD. Auswerteeinheit für Erd-Sensoren. Technische Daten und Installationshinweise

FIBS-DIN A3 / FIBS-DIN A4

KNX T-UN 100. Temperatursensor. Technische Daten und Installationshinweise

Zubehör. Feststellanlagen. Produktinformation SYSTEMTECHNIK FÜR DIE TÜR ECO

Betriebsanleitung. Erkennt. Löcher. Risse Fehlstellen. Lochsuchgerät GLSL. Erfaßt Löcher > 1mm. Überwachungsbreite bis 2,8m

Gerätebeschreibung. Mit Hilfe der Schnittstelle PSEN i1 lassen sich mehrere Sicherheitsschalter oder Positionsschalter an Schutztürwächter

ES-D3B Tür-/Fenster-Funkkontakt

WGT. Temperatursensor für WS1 Color, WS1000 Color und KNX WS1000 Color. Technische Daten und Installationshinweise

Betriebsanleitung Rückfahrvideosystem 7Zoll Funk

1 Sicherheitshinweise. 2 Geräteaufbau. Licht-Management NV-Drehdimmer. Bedienungsanleitung

Industrie-Infrarotstrahler IR Für große Gebäude mit hohen Decken

Elektromotorische Stellantriebe

Hinweise für den sicheren Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen

Pt100 Elektronischer Temperaturschalter mit LED-Anzeige. Beschreibung

LED MINI TUBE 12V 15 X 3IN1 RGB

Automatische Brandmelder der Serie 420 Intelligente Erkennung. Höchster Schutz.

RAUCH- UND WÄRMEWARNMELDER

MADE BY TELENOT INFRAROT- LICHTVORHANG IRL/2

mit fest eingebauter 10-Jahres-Lithiumbatterie

Auf- und Unterputz - Kleinverteiler xboard BC-NK-U-... / BC-NK-I-...

Manometer Lieferübersicht

TREICHL-ATM Electronic, Auf der Bült 10-12, MÖNCHENGLADBACH Tel. +49 (0) Fax. +49 (0)

Induktive und kapazitive Sensoren für industrielle Anwendungen: Induktive Sensoren mit

Automatische Brandmelder. Planungshinweise

Brandmeldeanlagen. Alles im Griff. Brandmelderfamilie Integral CUBUS.

Lichtgitter Typ LT20

TPM 048/05 GÜLTIG AB: DESTRATIFIKATOR D1, D2, D3

1 Sicherheitshinweise. 2 Geräteaufbau. BLC BLC Zeitschalter REG und Einsatz für Treppenhauslicht

Montageanleitung. solar-pac Flachdach Plug & Play

SDS 049. Konstant Temperaturregler für Mischkreis zum Heizen oder Kühlen SDS 049. T-sens. T-set

Bedienungsanleitung. Vorverstärker 8fach

Bedienungsanleitung. RK-Tec Zentralenumschaltung RKZ/UM. Version 1.2. Stand

Personenaufrufsystem EWQ-E EWQ-8L

Transkript:

PRODUKTINFORMATION PI 34.63b Gefahrenmeldesysteme Optischer Melder GOM 120 Seite 1 Seite 1 A2.de / 29.12.2004

Inhaltsverzeichnis 1. Systembeschreibung............................. 3 1.1. Allgemeines.............................................. 3 1.2. Leistungsmerkmale........................................ 4 1.3. Planungshinweise......................................... 5 2. Bestellumfang.................................... 6 2.1. Grundausbau............................................. 6 2.2. Ergänzungen............................................. 6 2.3. Zubehör.................................................. 6 2.4. Lieferbeginn.............................................. 6 3. Peripherie........................................ 7 4. Technische Beschreibung......................... 8 4.1. Funktionsbeschreibung.................................... 8 4.2. Konstruktiver Aufbau...................................... 10 4.3. Technische Daten......................................... 12 5. Montage......................................... 13 5.1. Montageanleitung......................................... 13 5.2. Anschaltung.............................................. 14 6. Hinweise für Wartung und Service................. 15 6.1. Allgemeines.............................................. 15 6.2. Service Zubehör.......................................... 16 6.3. Unterlagen............................................... 16 6.4. Ersatzteilübersicht......................................... 16 7. Abkürzungsverzeichnis........................... 16 Seite 2 von 16

1. Systembeschreibung 1.1. Allgemeines Der Gleichstrom Optische Melder GOM 120 arbeitet nach dem Streulichtverfahren und eignet sich zum Einsatz in allen Fällen, bei denen im Brandfall mit der Bildung von Rauch zu rechnen ist. Eine besonders hohe Empfindlichkeit weist der Melder dann auf, wenn ein heller, sichtbarer Rauch entsteht (z.b. Schwelbrände). Bei anderen Raucharten (z.b. offenen Bränden mit kaum sichtbarem Rauch und bei dickem, schwarzem Rauch) ist die Detektionsempfindlichkeit prinzipbedingt zwar etwas geringer, entspricht aber in jedem Fall den nach EN 54 geforderten Werten. Der GOM 120 ist nicht geeignet für Flüssigkeitsbrände ohne Rauchentwicklung. Der GOM 120 wird in Zweidrahttechnik (Primärleitung) an eine Brandmelderzentrale angeschlossen. VdS Anerkennungsnummer: G 295034 Seite 3 von 16

1.2. Leistungsmerkmale Hohe Betriebssicherheit Hohe Ansprechempfindlichkeit Schutz gegen Überspannungen Niedriger Ruhestrom Verpolungssicher Installations und Servicefreundlich Verriegelung durch Ausbrechen eines vorgestanzten Teiles am Meldergehäuse aktiviert (nicht umkehrbar) Für den Melder stehen mehrere Sockelausführungen zur Verfügung. (siehe hierzu: PI 34.95c Meldersockel NMS 200) Anschließbar an die Brandmelderzentralen vom Typ: BZ 1012/1024 BZ 1060 GMT UGM 2020 GLT UEZ 1000 (GLT) Bei Zentralen / Empfangsbaugruppen mit identischen Anschaltebedingungen Anschließbar an den LSN Koppler NBK Seite 4 von 16

1.3. Planungshinweise Der Brandmelder ist geeignet zur Montage in trockenen Räumen. Einsatz gemäß Raum Klimamodelle DIN 50019, Teil 3, R 11 R 14 Einsatzempfehlung saubere, gepflegte Räume leicht verschmutzte Räume stark verschmutzte Räume 1 stark verschmutzte Räume 2 elektrische Risiken 1 elektrische Risiken 2 Räume mit korrosi ver Umgebungsluft Räume mit Rauch / und Dampfbildung 1 Räume mit Rauch / und Dampfbildung 2 Büroräume, Hotels, Krankenhäuser, Altenheime, Warenhäuser, Theater, Museen, Kirchen, Versammlungs /Austellungsräume etc. Lager /Maschinenhallen, Produktions /Fertigungsstätten mit geringem Staubanfall etc. Räume mit Staub und Flusenanfall (Holz /Textilindustrie) Räume der Roh /Halbzeugproduktion des Maschinenbaus etc. mit Ausnahme von starkem ölhaltigem Niederschlag Kabelkanäle, Kabelschächte, Kabelböden, Räume mit elektrotech nischen /EDV /Schaltanlagen etc. Objektüberwachung in Schalt /Vermittlungsschränken etc. Chemische Industrie, Kunststoffverarbeitung etc. Fertigungsstätten, Raucherbüros, Konferenzräume, Wäschereien Hallen mit Fahrzeugbetrieb (Verbrennungsmotoren) empfohlen nicht empfohlen Ein Einsatz bei höheren Luftgeschwindigkeiten bis max. 20m/s ist möglich. Er ist nicht geeignet bei Flüssigkeitsbränden ohne Rauchentwicklung. Weitergehende Normen, Planungsrichtlinien etc. bezüglich Anbringungsort, Überwachungsfläche usw. sind entsprechend zu berücksichtigen (siehe Brandmeldehandbuch und VdS Richtlinien). Seite 5 von 16

2. Bestellumfang 2.1. Grundausbau Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 27.9933.0860 1 Gleichstrom Optischer Melder GOM 120 *LE = Liefereinheit 2.2. Ergänzungen Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 11 27.9933.0863 1 Meldersockel NMS 200 mit Verriegelung 12 27.9933.0864 1 a.p. Zusatzsockel NMZ 200 13 27.9933.0867 1 Satz (2 Stk.) PG7 Verschraubungen für Feuchtraumeinsatz *LE = Liefereinheit 2.3. Zubehör Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 27.9933.0669 1 Externe Melderanzeige MPA *LE = Liefereinheit 2.4. Lieferbeginn Alle Positionen lieferbar. Lieferung abhängig von Vertriebsfreigabe und Auftragsbestätigung. Seite 6 von 16

3. Peripherie Externe Melderparallelanzeige MPA Der Einsatz einer MPA wird dann erforderlich, wenn die Orte alarmgebender Melder schwer zugänglich, schlecht oder nicht unmittelbar sichtbar sind und sofort ermittelt werden müssen. Einsatzorte sind Flure und Zugänge zu einzelnen Brandabschnitten oder Zwischenböden und Zwischendecken in denen Brandmelder montiert sind. Aufgrund der drei Eingänge kann die MPA durch Verdrahtung den unterschiedlichen Linientechniken so angepasst werden, dass bei Auslösung immer eine blinkende Anzeige erfolgt. 85 85 39 11 Weitere Information siehe PI 34.95c (Meldersockel NMS 200) Seite 7 von 16

4. Technische Beschreibung 4.1. Funktionsbeschreibung Der GOM 120 arbeitet nach dem Streulicht Prinzip. Eine lichtemittierende Halbleiterdiode sendet über eine Optik Lichtblitze in eine Messkammer, wo sie in einem so genannten Lichtfänger absorbiert werden. Erst wenn Rauchpartikel in die Mess kammer eindringen, wird dieses Licht durch Streuung an den Rauchpartikeln auf die Fotozelle gelenkt. Dadurch entsteht an der Fotozelle eine Spannungsänderung, die in der nachfolgenden Auswerteschaltung bei Überschreiten eines Schwellenwertes als Alarm ausgewertet wird. Die für die Empfindlichkeit maßgebende Impulshöhe ist werkseitig nach der EN 54 T7 eingestellt. Dieser Alarmzustand wird an die Brandmelderzentrale gemeldet und über eine rote LED im Melderkopf angezeigt. Prinzipdarstellung Ansprech schwelle Alarm Anzahl der Lichtblitze Lichtblitze für Rauchmessung Streulicht bei Rauch Seite 8 von 16

4.2. Konstruktiver Aufbau Der Melder besteht aus einem Meldereinsatz und einem Meldersockel. Das Meldergehäuse und der Meldersockel bestehen aus hochwertigem, schlag festem Kunststoff. Der Meldereinsatz enthält das Kammersystem, den Lichtsender und Lichtempfänger, die Auswerteelektronik, die optische Individualanzeige (LED), eine Abschirmung gegen elektrische Fremdfelder, sowie ein Drahtsieb als Insektenschutz. Der Meldersockel enthält die Kontaktfedern, die Anschlussklemmen für die Melde leitungen und die Individualanzeige, sowie den Verriegelungsmechanismus. Der Meldereinsatz rastet durch eine Steck /Drehbewegung in den Meldersockel ein. 52 106 Seite 9 von 16

Melder mit Sockel 61 Unterseite des Melders Ausbruch bei Verriegelung Seriennummer/ Herstellungsdatum Melderangaben Kontaktstifte Seite 10 von 16

4.3. Technische Daten Betriebsspannung 20V (15V bis 30V) Stromaufnahme Ruhe Alarm Alarmausgang (Stromerhöhung über Alarmwiderstand) Indikatorausgang (schaltet 0V im Alarmfall über 1k5Ω) Ansprechempfindlichkeit (nach EN 54 T7) zulässige Windgeschwindigkeit 80μA max. 23mA ca. 800Ω offener Kollektor <0,2dB/m 20m/s max. Überwachungsbereich 120m 2 (VdS Richtlinien beachten) max. Montagehöhe zulässige Umgebungstemperatur zulässige Lagertemperatur zulässige Luftfeuchtigkeit Einsatzhöhe Maße ohne Sockel ( x H) Gewicht mit NMS 200 16m (VdS Richtlinien beachten) 273K bis 333K (0 bis +60 C) 243K bis 353K ( 30 bis +80 C) 98% rel. (o. Betauung) bis 6000 m über NN 106 x 52 mm 0,155kg Gehäuse Material ABS Schutzart nach EN 60529 IP 32 Farbe ähnlich RAL 9010 weiß Seite 11 von 16

5. Montage 5.1. Montageanleitung Für den Melder steht ein Sockel zur Verfügung, der stets mit Verriegelung (Ent nahmesicherung bei Einsatz im Handbereich) ausgestattet ist. Diese Verriegelung muss durch das Ausbrechen eines vorgestanzten Plastikteils am Melder aktiviert werden. An den Meldersockel lässt sich eine Individualanzeige (Melder Parallelanzeige) anschließen. Für die a.p. Kabelzuführung steht der Zusatzsockel NMZ 200 zur Verfügung. Über diesen Sockel können seitlich a.p. Leitungen eingezogen werden (vorgestanzte Öffnungen bzw. die PG7 Verschraubungen). Für die u.p. Kabeleinführung im Feuchtraum ist die Kabelzufuhr durch eine Gummimanschette auf der Rückseite des Sockels möglich. Kabel abisolieren und die einzelnen Adern durch die vorgestanzten Löcher der Gummimanschette schieben, gewährleistet die Abdichtung. Der Meldersockel NMS 200 kann auf den Zusatzsockel mit zwei Haltefedern aufgeschnappt werden. Montagemaße NMS 200 70 Verriegelungs mechanismus Richtungspfeil für LED Öffnung 30mm für u.p. Kabeleinführung 108 Weitere Information siehe PI 34.95c (Meldersockel NMS 200) Seite 12 von 16

5.2. Anschaltung GxM über Meldersockel NMS 200 BMZ M n R E 1 2 3 1 4 1 M 1 2 3 4 R L /2 a 8 7 6 5 8 7 6 5 R L /2 b 2 Endmelder R E 1 M n 1 2 3 4 1 M 1 2 3 4 R L /2 a 8 7 6 5 8 7 6 5 R L /2 b 2 + + + Kl. Kl. Kl. Kl. 1 2 3 MPA 4 Einzelanzeige auf Tableau 150 M = Melder R E = abhängig von BMZ 1 R L = abhängig von R E Linienspannung 20V der Melderruheströme max. 3mA pro Meldergruppe 1 / 2 siehe AHB Seite 13 von 16

6. Hinweise für Wartung und Service 6.1. Allgemeines Wartungs und Inspektionsmaßnahmen müssen in festgelegten Zeitabständen und durch entsprechendes Fachpersonal ausgeführt werden. Im übrigen gelten für alle diesbezüglichen Arbeiten die Bestimmungen der DIN VDE 0833. Wird der Melder an eine Brandmelderzentrale angeschlossen, so sollte aus Gründen der Störsicherheit in der Zentrale die Alarmzwischenspeicherung (Variante 2) programmiert werden. 6.2. Service Zubehör Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 2.799.330.868 1 Service Set bestehend aus: 1 Universaltauscher für Melder ohne Verriegelung 1 Melderprüfer für Optisch/ Ionisations Melder 1 nichtleitende Grundstange 100cm 5 Verlängerungsstangen à 100cm 1 Adapterhülse 02 2.799.330.871 1 Meldertauscher für Melder mit Verriegelung 03 2.799.330.869 1 Prüfgas FPA 16 *LE = Liefereinheit Seite 14 von 16

6.3. Unterlagen Pos. Sachnummer LE* Bezeichnung 01 30.0221.8156 1 Anschaltehandbuch AHB EMZ/ BMZ 02 30.0221.8155 1 Anschaltehandbuch AHB UGM *LE = Liefereinheit 6.4. Ersatzteilübersicht Bei Defekt wird der Melder komplett ersetzt siehe Kundendienstinformation KI 7. 7. Abkürzungsverzeichnis BMZ LED MPA MPL Brandmelderzentrale Leuchtdiode Melder Parallel Anzeige Melderprimärleitung VdS VERBAND DER SCHADENVERSICHERER e. V. Seite 15 von 16

Bosch Sicherheitssysteme GmbH Robert Koch Straße 100 D 85521 Ottobrunn Info Service zum Nulltarif Telefon 0800 700 04 44 Telefax 0800 700 08 88 www.bosch sicherheitssysteme.de info.service@de.bosch.com Seite 16 von 16