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Transkript:

7 435 Gasfeuerungsautomaten LGB... ISO 9001 Der LGB... ist geeignet für Brenner mit kleiner bis mittlerer Leistung, mit oder ohne Gebläse im intermittierenden Betrieb*. Die Gasfeuerungsautomaten sind nach EN298 geprüft und CE-zertifiziert auf Basis der Richtlinien über Gasverbrauchseinrichtungen und elektromagnetische Verträglichkeit. * Aus sicherheitstechnischen Gründen (Eigentest des Flammenüberwachungskreises usw.) muß mindestens eine Regelabschaltung pro 24 h sichergestellt sein. Anwendung Die Feuerungsautomaten der Baureihe LGB... übernehmen die Inbetriebsetzung und Überwachung von 1- oder 2-stufigen Gas- oder Gas-/Ölbrennern bis ca. 350 kw im intermittierenden Betrieb. Die Flammenüberwachung erfolgt, je nach Automatentyp, mit Ionisationsstromfühlerelektrode, mit Blauflammenfühler QRC1... für Gas- /Ölgebläsebrenner oder mit UV-Fühler QRA... (mit Zusatz AGQ1...). Mit den entsprechenden Adaptern ersetzen sie funktionell und größenmäßig die Vorgängertypen LFI7..., LFM1... und LFD... (siehe «Ersatztypen» unter «Erforderliche Bestellangaben»). Weitere anwendungsspezifische Merkmale sind: Unterspannungserkennung entsprechend den einschlägigen Vorschriften Luftdrucküberwachung mit Funktionsprüfung des Luftdruckwächters während Start und Betrieb Möglichkeit der elektrischen Fernentriegelung Type LGB41... für atmosphärische Gasbrenner Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 1/18

Typenübersicht Die Typenbezeichnungen gelten für Automaten ohne Sockel und ohne Flammendetektor. Bestellangaben für Stecksockel und weiteres Zubehör siehe ab «Ausführung der Automaten» bis «Flammenüberwachung mit UV- Fühler QRA... und Zusatzgerät AGQ... für LGB21.../22.../41...». Flammendetektor Typ Zulassung in: tw/s ca. t1/s min. t2/s max. t3n/s ca. t3/s ca. t4/s ca. t5/s 9) max. t10/s min. t11/s ³) max. t12/s ³) max. t20/s ca. Automaten mit Luftklappensteuerung für Vorspülung mit Kleinlastluftmenge Fühlerelektrode (FE) LGB21.130A27 4)7) CH, EU, S, SF 8 7 3 2,4 2 8-5 - - 6 oder UV-Fühler QRA... LGB21.230A27 5) CH, EU, S, SF 8 15 3 2,4 2 8-5 - - 38 LGB21.330A27 5) CH, EU, H, S, SF 8 30 3 2,4 2 8-5 - - 23 LGB21.350A27 5)7) CH, EU, H, S, SF 8 30 5 4 2 10-5 - - 21 LGB21.550A27 5) AUS, CH, EU 8 50 5 4 2 10-5 - - 2 Automaten mit Luftklappensteuerung für Vorspülung mit Nennlastluftmenge Fühlerelektrode (FE) LGB22.130A27 4) CH, EU, N, S 9 7 3 2,4 3 8-3 12 12 21 oder UV-Fühler QRA... LGB22.230B27 5) CH, U, N, S, SF 9 20 3 2,4 3 8-3 16,5 16,5 2 LGB22.330A27 5)7) AUS, CH, EU, H, 9 30 3 2,4 3 8-3 12 11 2 N, S, SF LGB22.330A270 5)8) EU 9 30 3 2,4 3 8-3 12 11 2 Blauflammenfühler LGB32.130A27 4)10) CH, EU 9 7 3 2,4 3 8-3 12 12 21 QRC1... LGB32.230A27 5)10) CH, EU 9 20 3 2,4 3 8-3 16,5 16,5 2 LGB32.330A27 5)7) CH, EU 9 30 3 2,4 3 8-3 12 11 2 LGB32.350A27 5)7) CH, EU 9 30 5 4,4 1 10-3 12 9 2 Automaten für atmosphärische Brenner Fühlerelektrode (FE) LGB41.258A27 2)5)7) CH, EU, H SF 18-5 4 2 10 9 - - - 10 oder UV-Fühler QRA... Legende tw Wartezeit 2) Für atmosphärische Brenner bis 120 kw t1 Kontrollierte Vorspülzeit 3) Maximal zur Verfügung stehende Laufzeit t2 Sicherheitszeit für den Luftklappenantrieb t3n Nachzündzeit 4) Auch für Schnelldampferzeuger t3 Vorzündzeit 5) Auch für Warmlufterzeuger t4 Intervall BV1-BV2 bzw. BV1-LR 7) Auch für 100...110 V lieferbar; die beiden t5 Zweite Sicherheitszeit (nur beim LGB41...) letzten Ziffern lauten...17 anstatt...27 t10 Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung 8) Ohne interne Gerätefeinsicherung. Nur t11 Programmierte Öffnungszeit für den einsetzen mit Anschlußkonsolen vom Typ Stellantrieb SA AGK86... bzw. mit externer Feinsicherung t12 Programmierte Schließzeit für den 6,3 A träge! Stellantrieb SA 9) t5 + Abmeldezeit des Flammenrelais t20 Intervallzeit bis zur Selbstabschaltung des 10) Auf Anfrage Programmwerks 2/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

LGB21... Automaten für 1- oder 2-stufige Gebläsebrenner. Luftklappensteuerung für Vorspülung mit Kleinlastluftmenge. Flammenüberwachung LGB21...: Mit Fühlerelektrode oder mit Zusatz AGQ1... für UV-Fühler der Type QRA... Anschlußbeispiele für die Luftklappensteuerung 2-stufiger bzw. 2-stufig gleitender Brenner. Vorspülung (t1) mit Kleinlastluftmenge. Exakt gleiche Kleinlastluftklappenposition (Schaltnocke III) während Inbetriebsetzung und Betrieb! Information über die Stellantriebe: SQN30...: Geräteblatt 7808 SQN90.../91...: Geräteblatt 7806 SQN3...121... * Achtung: Bei 2-stufig gleitenden Brennern (mit Gasregelklappe RV) entfällt BV2 sowie die markierte Verbindung zwischen den Klemmen (*) Brenner ohne Gebläse ohne LP SQN91.140.../2-stufige Steuerung QRC1... am LGB3... (Bild oben) QRA... mit Zusatz AGQ1... am LGB2.../LGB4... (Bild unten) Brenner mit Gebläseansteuerung über Hilfsschütz (HS) mit LP Gilt nicht für LGB41... bl blau br braun rt rot sw schwarz * Bei LGB41... Klemme 3 Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 3/18

LGB22.../32... Flammenüberwachung Automaten für 1- oder 2-stufige Gebläsebrenner. LGB22...: Mit Fühlerelektrode oder mit Zusatz AGQ1... für Luftklappensteuerung für Vorspülung mit Vollastluftmenge. UV-Fühler der Type QRA... LGB32...: Mit Blauflammenfühler QRC1... Nur LGB22... Nur LGB32... Anschlußbeispiele für die Luftklappensteuerung 2-stufiger oder 2-stufig gleitender Brenner. Vorspülung (t1) mit Nennluftmenge. Information über die Antriebe: SQN30...: Geräteblatt 7808 SQN90.../91...: Geräteblatt 7806 SQN3...151... oder SQN3...251... SQN90.220.../2-stufig gleitende Steuerung Achtung: Bei 2-stufig gleitenden Brennern (mit Gasregelklappe RV) entfällt BV2 sowie die markierte (*) Verbindung zwischen den Klemmen (*) Legende A Start (Reglereinschaltung durch «R») AL Störmeldung (Alarm) B-B Intervall für die Flammenbildung BV Brennstoffventile C Betriebsstellung des Brenners bzw. Freigabe der 2. Stufe durch den bv Hilfsschalter in den Brennstoffventilen (für Schließkontrolle) Leistungsregler LR Dbr1 Drahtbrücke D Reglerabschaltung durch «R» Dbr2 Drahtbrücke notwendig beim Fehlen der Kontakte «bv» bzw. «zv1» tw Wartezeit EK2 Fernentriegelungstaster t1 Kontrollierte Wartezeit FE Fühlerelektrode t2 Sicherheitszeit FS Flammensignal t3 Vorzündzeit GP Gasdruckwächter t4 Intervallzeit BV1-BV2 / LGB22.../32...: Intervall BV1-LR HS Hauptschalter t5 2. Sicherheitszeit KL Kleinlast t10 Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung L Phasenleiter t11 Programmierte Öffnungszeit für den Stellantrieb SA LKP Luftklappenposition t12 Programmierte Schließzeit für den Stellantrieb SA LP Luftdruckwächter Erforderliche Eingangssignale LR Leistungsregler Ausgangssignale des Automaten M Gebläsemotor N Nulleiter R Temperatur- oder Druckregler SA Stellantrieb SQN... zv1 Hilfsschalter im Zündgasventil VL Vollast ZV1 Zündgasventil W Temperaturwächter oder -begrenzer Z Zündtransformator 4/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

LGB41... Automaten für atmosphärische Gasbrenner mit oder ohne Hilfsgebläse. Keine Luftklappensteuerung. Flammenüberwachung mit Fühlerelektrode. Legende A Start (Reglereinschaltung durch «R») AL Störmeldung (Alarm) B-B Intervall für die Flammenbildung BV Brennstoffventile C Betriebsstellung des Brenners bzw. Freigabe bv Hilfsschalter in den Brennstoffventilen der 2. Stufe durch den Leistungsregler LR (für Schließkontrolle) D Reglerabschaltung durch «R» Dbr1 Drahtbrücke tw Wartezeit Dbr2 Drahtbrücke notwendig beim Fehlen der t2 Sicherheitszeit Kontakte «bv» bzw. «zv1» t3 Vorzündzeit EK2 Fernentriegelungstaster t4 Intervallzeit BV1-BV2 FE Fühlerelektrode t5 2. Sicherheitszeit FS Flammensignal HR Hauptrampe Erforderliche Eingangssignale HS Hauptschalter Ausgangssignale des Automaten L Phasenleiter M (Hilfs-) Gebläsemotor Anschluß der Ventile bei Zündbrennern mit N Nulleiter Hauptflammenüberwachung R Temperatur- oder Druckregler Anschluß der Ventile bei 2-stufigen W Temperaturwächter oder -begrenzer atmosphärischen Brennern mit Überwachung Z Zündtransformator der 1. Stufe (BV1) ZR Zündrampe ZV1 Zündgasventil zv1 Hilfsschalter im Zündgasventil Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 5/18

Hinweise für die elektrische Installation der LGB...-Automaten Zum Trennen vom Netz ist ein allpoliger Schalter mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite vorzusehen. Schalter, Sicherungen, Erdung usw. sind gemäß den örtlich gültigen Vorschriften zu installieren. Der Berührungsschutz am Feuerungsautomaten und sämtlichen angeschlossenen elektrischen Teilen ist durch entsprechenden Einbau sicherzustellen. Die Erdungslasche im Klemmensockel ist mit einer metrischen Schraube und Lockerungsschutz anzuschließen. Die Schemata sind gezeichnet für Feuerungsautomaten mit geerdetem Nulleiter. In Netzen mit nicht geerdetem Nulleiter muß bei Ionisationsstromüberwachung die Klemme 2 über ein RC-Glied mit dem Erdleiter verbunden werden; Lager-Nr. des RC-Gliedes: ARC 4 668 9066 0 Max. zulässige Strombelastung der Anschlußklemmen nicht überschreiten. Die Steuerausgänge des Feuerungsautomaten dürfen von außen keine Netzspannung erhalten. Bei einer Funktionsprüfung der vom Automaten gesteuerten Apparate (Gasventile o.ä.) darf der Feuerungsautomat daher grundsätzlich nicht aufgesteckt sein. Bei Brennern ohne Gebläsemotor muß die Klemme 3 mit dem AGK25.00A27 (230 V) bzw. AGK25.00A17 (110 V) belastet werden; sonst erfolgt kein Brennerstart. Aus sicherheitstechnischen Gründen muß der Nulleiter unbedingt auf den Nulleiterverteiler des Stecksockels bzw. die Klemme 2 geführt werden und von dort auf die Apparate (Gebläse, Zündtransformator und Gasventile) oder einen externen Nulleiterverteiler. Korrekter Anschluß über den Nulleiterverteiler des Stecksockels: Achtung! Feuerungsautomat nicht öffnen! Die Feuerungsautomaten sind Sicherheitsgeräte. Jeder unbefugte Eingriff kann unabsehbare Folgen haben! 6/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

Funktionen LGB21... LGB22.../32... LGB41... Die erforderlichen bzw. die zulässigen Eingangssignale zum Steuerteil und zum Flammenüberwachungskreis sind im entsprechenden Funktionsdiagramm durch Schraffierung hervorgehoben. Fehlen diese Eingangssignale, dann unterbricht der Automat das Inbetriebsetzungsprogramm und löst dort, wo die Sicherheitsbestimmungen dies fordern, eine Störabschaltung aus. Die LGB-Typen erkennen Unterspannung, d.h. bei einer Netzspannung, die niedriger als ca. 160 V (für nom. 220...240 V) bzw. 75 V (für nom. 100...110 V) ist, fällt das Arbeitsrelais AR ab. Der Feuerungsautomat führt automatisch einen neuen Startversuch durch, wenn die Spannung wieder auf einen Wert > 160 V bzw. 75 V ansteigt. Voraussetzung für den Brennerstart Automat entriegelt Die Kontakte des Gasdruckwächters «GP», des Temperatur- oder Druckwächter «W» sowie des Reglers «R» müssen geschlossen sein Gebläsemotor muß angeschlossen sein Luftdruckwächter muß in Ruheposition sein Inbetriebsetzungsprogramm A-C A tw t11 t10 t1 Inbetriebsetzungsprogramm Startbefehl (Reglereinschaltung) Dieser erfolgt durch «R». Klemme 12 erhält Spannung und das Programmwerk läuft an. Nach Ablauf der Wartezeit tw beim LGB21... bzw. nach dem Auflaufen der Luftklappe SA auf Vollaststellung (d.h. nach t11) beim LGB22.../32... wird der Gebläsemotor angesteuert. Wartezeit Hier wird der Luftdruckwächter und das Flammenrelais auf korrekte Kontaktstellung überprüft. Programmierte Öffnungszeit für den Stellantrieb SA (Nur beim LGB22.../32...): Die Luftklappe öffnet bis zur Vollaststellung, erst dann erfolgt die Inbetriebsetzung des Gebläsemotors. Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung Nach Ablauf dieser Zeit muß der eingestellte Luftdruck aufgebaut sein, andernfalls erfolgt Störabschaltung. Vorspülzeit Durchspülung des Feuerraums und der Nachschaltheizflächen: Mit Kleinlastluftmenge beim LGB21..., mit Vollastluftmenge (Nennluftmenge) beim LGB22.../32... In der «Typenübersicht», den Funktions- und Schaltwerkdiagrammen wird die sogenannte kontrollierte Vorspülzeit t1 dargestellt, während welcher der LP den geforderten Luftdruck nachweisen muß. Die effektive Vorspülzeit umfaßt das Intervall Ende tw / Beginn t3. Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 7/18

t12 t3n t3 t2 t4 t5 B-B C C-D D Programmierte Schließzeit für den Stellantrieb SA (Nur beim LGB22.../32...): Während t12 läuft die Luftklappe in Kleinlaststellung. Nachzündzeit Zündzeit während der Sicherheitszeit. Kurz vor Ende der Sicherheitszeit t2 wird der Zündtrafo ausgeschaltet. Die Zündzeit t3n ist also etwas kürzer als die Sicherheitszeit t2. Dies ist notwendig, damit das durch Zwangsanzug aufgezogene Flammenrelais Zeit hat, bei nicht vorhandener Flamme abzufallen. Vorzündzeit Während der Vorzünd- und bis zum Ablauf der Sicherheitszeit t2 erfolgt ein Zwangsaufzug des Flammenrelais. Nach Ablauf von t3 erfolgt die Brennstofffreigabe an Klemme 4 bzw. an Klemme 11 beim LGB41... Sicherheitszeit Am Ende von t2 muß an Klemme 1 ein Flammensignal vorhanden sein und bis zur Regelabschaltung ununterbrochen erhalten bleiben, sonst fällt das Flammenrelais ab, der Automat löst Störabschaltung aus und verriegelt sich in Störstellung. Intervallzeit LGB21...: Zeit bis zur Freigabe des 2. Brennstoffventils LGB22.../32...: Nach Ablauf von t4 erfolgt die leistungsabhängige Regulierung des Wärmeerzeugers (Freigabe des Leistungsreglers) LGB41...: Zeit bis zur Freigabe des 2. Brennstoffventils Nur LGB41...: 2. Sicherheitszeit für Zündbrenner mit Hauptflammenüberwachung, die mit einem Zündgasventil ZV1 ausgerüstet sind. Intervall für die Flammenbildung Betriebsstellung des Brenners erreicht Brennerbetrieb (Wärmeproduktion) Leistungsabgabe mit Vollast oder, in Verbindung mit einem Leistungsregler, mit Teillast. Reglerabschaltung durch «R» Der Brenner wird sofort ausgeschaltet und das Schaltwerk ist bereit für einen neuen Start. Steuerprogramm bei Störungen Grundsätzlich wird bei allen Störungen die Brennstoffzufuhr sofort unterbrochen. Erfolgt die Störabschaltung zu irgendeinem anderen, nicht durch Symbole markierten Zeitpunkt zwischen Start und Vorzündung, dann ist die Ursache hierfür normalerweise ein Abschalten durch den Luftdruckwächter LP oder ein vorzeitiges, fehlerhaftes Flammensignal. Nach Netzspannungsausfall oder unterschrittener Unterspannungsschwelle: Startrepetition mit unverkürztem Programmablauf Bei vorzeitigem Flammensignal ab Beginn der Vorspülzeit: Sofortige Störabschaltung Bei verschweißtem Kontakt des Luftdruckwächters LP während tw: Startverhinderung Bei ausbleibender Luftdruckmeldung: Störabschaltung nach Ablauf von t10 Bei Luftdruckausfall nach Ablauf von t10: Sofortige Störabschaltung Bei Nichtzünden des Brenners: Störabschaltung nach Ablauf der Sicherheitszeit t2 Bei Flammenausfall während des Betriebs: Sofortige Störabschaltung Entriegelung des Automaten Nach jeder Störabschaltung kann der Automat sofort entriegelt werden. 8/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

Störstellungs- und Steuerprogrammanzeige Automat Durch das Schauglas auf der Automatenvorderseite kann die Position des Programmwerks abgelesen werden. Bei Störungen bleibt das Programmwerk stehen und damit auch der Störstellungsanzeiger. Das im Schauglas sichtbare Symbol kennzeichnet sowohl die Stellung im Programmablauf als auch die Art der Störung gemäß folgender Legende: Kein Start, weil die Startsteuerschlaufe unterbrochen ist Intervall tw bzw. t10 (LGB21...) Intervall tw bzw. t11 (LGB22.../32...) Intervall tw, t3 bzw. t2 (LGB41...) Luftklappe offen (LGB22.../32...) 2 Störabschaltung wegen ausbleibender Luftdruckmeldung Intervall t1, t3 und t2 (LGB21...) Intervall t1, t3 (t12) (LGB22.../32...) Brennstofffreigabe Störabschaltung, weil nach Ablauf der 1. Sicherheitszeit kein Flammensignal vorhanden ist Freigabe des 2. Brennstoffventils (LGB21..., LGB41...) Freigabe des Leistungsreglers (LGB22.../32...)! Störabschaltung, weil das Flammensignal nach Ablauf der 2. Sicherheitszeit ausgeblieben ist (LGB41...) Teillast- oder Vollastbetrieb (bzw. Rücklauf in die Betriebsstellung) Ausführung der Automaten/Stecksockel Das klein dimensionierte Gehäuse der steckbaren Automaten (nur 91 x 62 x 63 mm einschließlich Sockel) besteht aus schlagfestem und wärmebeständigem Kunststoff und umschließt das Programmschaltwerk mit Synchronmotor den elektronischen Flammensignalverstärker mit dem Flammenrelais und die weiteren Schaltungskomponenten den spritzwasserdichten Entriegelungstaster mit eingebauter Störungsmeldelampe Der ebenfalls aus schlagfestem und wärmebeständigem Kunststoff gefertigte Stecksockel ist mit Schraubklemmen oder für Clipanschluß lieferbar. Die Kabeleinführung kann mittels des einschiebbaren Stopfbuchsenhalters AGK65... oder des Kabelhalters AGK66... von vorn oder seitlich erfolgen. Die Kabeleinführung von unten ist ebenfalls möglich. Der Stecksockel besitzt an beiden Schmalseiten federnde Zungen, die beim Aufstecken des Automaten am Gehäuse einrasten. Zum Lösen genügt die leichte Kippbewegung eines Schraubendrehers in den Führungsschlitzen dieses Verschlusses. Länge und Breite des Sockels sowie die Position der Befestigungslöcher und des Entriegelungsleuchttasters sind identisch mit den Abmessungen der Vorgängertypen LFM... und LFI7.... Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 9/18

Erforderliche Bestellangaben Automat (ohne Sockel) siehe «Typenübersicht» Flammendetektoren Ionisationsstromfühlerelektrode bauseits UV-Fühler QRA... siehe Geräteblatt 7714 Blauflammenfühler QRC1... siehe Geräteblatt 7716 RC-Glied für die Ionisationsstromüberwachung in Netzen mit nicht geerdetem Nulleiter ARC 4 668 9066 0 PTC-Widerstand zur Belastung der Klemme 3 AGK25.00A27 (230 V) (bei Brennern ohne Gebläsemotor an Klemme 3 zwingend erf.) AGK25.00A17 (110 V) Zusatzgerät für die UV-Überwachung, passend unter den LGB...-Stecksockel; Höhe 27,5 mm AGQ1.1A27 (Kabellänge 500 mm) AGQ1.2A27 (Kabellänge 300 mm) Stecksockel, ohne Stopfbuchsen- oder Kabelhalter. 2 Löcher 16,2 mm für die Kabeleinführung von unten mit Schraubklemmen AGK11 für Clipanschluß AGK12 Clipse einzeln, à 100 Stck. AGK 4 408 5625 0 auf Band, à 10 000 Stck. AGK 4 408 5626 0 Montage-/ Demontagewerkzeug Montagewerkzeug KF8883 Demontagewerkzeug KF8884 Stopfbuchsenhalter für 5 x Pg11, einschiebbar im Sockel Kabelhalter, einschiebbar im Sockel, mit 6 Ausbrechöffnungen für die Kabeleinführung (ohne Zugentlastung), davon seitlich je 1 x 8,8/17 mm, vorn 3 x 7 mm sowie eine Längsöffnung 6 x 20 mm Untersatz (Leergehäuse) zur Vergrößerung der LGB-Bauhöhe (62,5 mm) auf LFM... bzw. LFI7... Bauhöhe (90 mm) Service-Adapter mit Signallampen zur Funktionsprüfung, Fühlerstrommessung usw. der Feuerungsautomaten Prüfkoffer zur Funktionsprüfung der Automaten AGK65 AGK66 AGK21 KF8872 KF8843 Adapter/Ersatztypen für Automaten LFI7..., LFM1... und LFD... (Umverdrahtung nicht erforderlich) LGB21... mit Adapter KF8852 LFI7... KF8880 LFM1... KF8880 LFM1...-F KF8857 LFD1... LGB22... mit Adapter KF8853-K LFI7... KF8880 LFM1... LGB41... mit Adapter KF8862 LFM1... KF8858 LFD2.35 10/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

Flammenüberwachung mit Fühlerelektrode Die Flammenüberwachung erfolgt unter Ausnützung der Leitfähigkeit und der Gleichrichtereinwirkung heißer Flammengase. Dazu wird eine Wechselspannung an die in die Flamme ragende Fühlerelektrode aus hitzebeständigem Material angelegt. Der beim Vorhandensein einer Flamme fließende Strom (Ionisationsstrom) bildet das Flammensignal, das auf den Eingang des Flammensignalverstärkers gegeben wird. Dieser ist so ausgelegt, daß er ausschließlich auf die Gleichspannungskomponente des Flammensignals reagiert. Damit ist sichergestellt, daß ein Kurzschluß zwischen Fühlerelektrode und Masse kein Flammensignal vortäuschen kann (da in diesem Fall ein Wechselstrom fließen würde). Grundsätzlich ist der Flammenüberwachungskreis unempfindlich gegenüber den negativen Einflüssen des Zündfunkens. Sollten trotzdem die Störeinflüsse des Zündfunkens auf den Ionisationsstrom zu groß sein, so ist entweder der primäre elektrische Anschluß des Zündtransformators umzupolen und / oder die Plazierung der Zündelektrode gegenüber der Ionisationselektrode zu überprüfen. Anschluß des Transformators Ionisationsstromüberwachung bei 110 V-Automaten Da sich der Ionisationsstrom bei 110 V-Automaten gegenüber den 220 V-Automaten um etwa die Hälfte verringert, muß er in gewissen Fällen mittels Transformator erhöht werden. Leistung des Transformators: min. 2 VA; Übersetzungsverhältnis : ca. 1,1...1,5; Primär- und Sekundärwicklung galvanisch getrennt. Technische Daten Automat Netzspannung 230 V -15 %/+10 % (LGB32...!) Netzfrequenz 50 Hz -6 %...60 Hz +6 % 100 V -15 %...110 V +10 % Eigenverbrauch 3 VA Funkentstörgrad N nach VDE0875 Eingangsstrom zu Klemme 12 max. 5 A 1) Vorsicherung max. 10 A, träge Schutzart IP40 Zul. Klemmenbelastung Zulässig Einbaulage beliebig - zu Klemme 3 max. 3 A (15 A während max. 0,5 s) Gewicht, ohne/mit Sockel ca. 230/310 g - Klemmen 4, 5, 7 max. 2 A Gewicht AGK65... oder AGK66... ca. 12 g - Klemme 10 max. 1 A - Klemme 12 (bei Umax. 264 V) max. 5 A Identifizierungscode nach EN298 Leitungslänge Klemme 8 und Klemme 10 20 m LGB21.../22... F T L L X N bei 2-stufig. Betrieb LGB32... F M L L X N bei 2-stufig. Betrieb LGB41... A B L L X N bei 2-stufig. Betrieb (BV1+BV2 oder ZBV+BV2) A M L L X N bei 1-stufig. Betrieb Umweltbedingungen CE-Konformität - Transport/Lagerung IEC721-3-2 Nach den Richtlinien der Europäischen Union klimatische Bedingungen Klasse 2K2 Elektromagnetische Verträglichkeit EMV Temperaturbereich -50...+60 C 89/336 EWG inclus. 92/31 EWG Feuchte < 95 % r.f. Gasgeräterichtlinie 90/396 EWG mechanische Bedingungen Klasse 2M2 Störaussendung EN 50081-1 - Betrieb IEC721-3-3 Störfestigkeit EN 50082-2 klimatische Bedingungen Klasse 3K5 Temperaturbereich -20...+60 C Feuchte < 95 % r.f. Betauung, Vereisung und Wassereinwirkung sind nicht zulässig Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 11/18

Flammenüberwachung mit Blauflammenfühler QRC1... Der QRC1... ist speziell für blau brennende Flammen konzipiert. Lichteinfall frontal und seitlich. Steckbefestigung mittels Weichplastikstopfen. Anschluß 3-adrig (Vorverstärker im Fühlergehäuse integriert). Ausführungen und Anwendungstechnik: Geräteblatt 7716. Betriebsspannung 230 V ±10 %, 50 Hz Eigenverbrauch 0,35 VA Zulässiger Fühlerstrom während Länge der Fühlerleitung siehe Geräteblatt 7716 der Vorspülzeit (Dunkelstrom) 5 µa Schutzart IP40 Min. erforderlicher Fühlerstrom während Zulässige Umgebungstemperatur -20...+60 C des Betriebes 50 µa (kurzzeitig max. 60 s 75 C) Gewicht (mit 350 mm Kabel) 29 g Meßschaltung mit Blauflammenfühler QRC1... M bl br sw Mikroampèremeter Ri max. 5000 Ω blaue Ader braune Ader schwarze Ader Flammenüberwachung mit UV-Fühler QRA... und Zusatzgerät AGQ... für LGB21.../22.../41... UV-Fühler QRA... Zusatzgerät AGQ... Für Gas- und Gas-/Ölbrenner universell einsetzbarer Flammendetektor. Lichteinfall frontal bis seitlich. Gesamtlänge 97 mm. Lieferbar mit normaler oder, als Typ QRA2M, mit erhöhter Empfindlichkeit. Steckbefestigung mittels Flansch und Bride. Als Type QRA10... auch in metallgekapselter Ausführung lieferbar. Detail im Geräteblatt 7712. In Verbindung mit den LGB-Automaten muß ein spezielles UV-Zusatzgerät AGQ... verwendet werden. Dieses wird über zwei Leitungen an das Netz sowie über die Klemmen 1, 2 und 11 am Automaten angeschlossen. Je nach Anschlußart des AGQ... (siehe Anschlußschema unten) ergeben sich zwei Möglichkeiten, die Durchzündtendenz alternder Röhren zu überprüfen bzw. das UV-Licht zu detektieren: A B Betrieb mit Dauerphase UV-Test mittels doppelter Speisespannung (2 x UN = AC 460 V) an der UV- Röhre beim Start (d.h. bis Klemme 11 Spannung erhält) sowie nach der Reglerabschaltung. Betrieb mit gesteuerter Phase UV-Test mittels doppelter Speisespannung nur beim Start, d.h. während des Intervalls zwischen Reglereinschaltung und Luftdruckmeldung. Nach der Reglerabschaltung herrscht an der UV-Röhre ein spannungsloser Zustand. Da sich in diesem Falle eine gealterte UV-Röhre regenerieren könnte und der Löschtest entfiele, stellt diese Variante keinen vollwertigen Ersatz für die vorgeschriebene Betriebsweise A mit permanenter Phase dar. AGQ1.1A27 AGQ1.2A27 A Betrieb mit permanenter Phase B Betrieb mit gesteuerter Phase * Bei LGB41...: Klemme 3 12/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

Technische Daten Netzspannung 220 V -15 %...240 V +10 % Netzfrequenz 50 Hz -6 %...60 Hz +6 % Eigenverbrauch 4,5 VA Funkstörgrad N nach VDE0875 Schutzart IP40 Zulässige Einbaulage beliebig Zulässige Umgebungstemperatur Gewicht ca. 140 g - während Betrieb -20...+60 C - QRA2...; QRA2M... 60 g - während Transport und Lagerung -40...+70 C - QRA10..., QRA10M... 450 g Max. zul. Länge der Fühlerleitung 20 m Max. zul. Länge des Verbindungskabels 20 m (separates Kabel verwenden für den AGQ1... zu LGB... Anschluß des UV-Fühlers QRA... am AGQ1...) Fühlerspannung unbelastet für QRA... bei Netzspannung UN: 220 V 240 V - bis Ende t10 und nach Regelabschaltung DC 620 V DC 675 V - ab Beginn t1 DC 300 V DC 300 V Fühlerspannung (Belastung durch DC-Meßinstrument Ri > 10 MΩ) - bis Ende t10 und nach Regelabschaltung DC 500 V DC 550 V - ab Beginn t1 DC 280 V DC 280 V Gleichstromfühlersignale mit UV-Fühler QRA... - a: Messung am LGB... 3 µa 15 µa - b: Messung am UV-Fühler 200 µa 500 µa Meßschaltung mit UV- Fühler QRA... und Zusatzgerät AGQ1... C M bl gr sw Elektrolytkondensator 100...470 µf; DC 10...25 V Mikroampèremeter Ri max. 5000 Ω blau grau schwarz Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 13/18

Elektrischer Anschluß der Ionisations- und UV-Fühler Wichtig ist eine möglichst verlustlose Signalübertragung: Die Kabellänge zur Flammendetektion darf sowohl bei der Ionisationsstrom- als auch bei der UV-Überwachung 20 m nicht überschreiten. Sowohl bei Ionisationsstrom- als auch bei UV-Überwachung darf die Fühlerleitung nicht zusammen mit anderen Leitern in einem gemeinsamen Kabel verlegt werden, da Leitungskapazitäten die Größe des Flammensignals verringern. Der Isolationswiderstand zwischen Fühlerelektrode und Masse muß auch nach längerer Betriebszeit noch wenigstens 50 MΩ betragen. Voraussetzung hierfür ist nicht nur eine hochwertige, wärmebeständige Isolierung des Elektrodenkabels, sondern auch der Fühlerelektrode selbst (keramische Halterung). Eine verschmutzte Halterung der Fühlerelektrode begünstigt Kriechströme, welche die Größe des Flammensignals verringern. Der Brenner (als Gegenelektrode) muß vorschriftsmäßig geerdet sein, da sonst kein Ionisationsstrom fließen kann. Die Erdung des Kessels allein genügt nicht! Phasen- und Null- bzw. Mittelpunktleiter dürfen nicht vertauscht an die Klemmen 2 und 12 des Automaten angeschlossen werden, da sonst kein Flammensignal zustande kommt! Elektrischer Anschluß des Blauflammenfühlers QRC1... siehe Geräteblatt 7716. Warnhinweise Zum Schutz des Feuerungsautomaten vor elektrischer Überlastung müssen Zünd- und Fühlerelektrode so plaziert werden, daß der Zündfunke nicht auf die Fühlerelektrode überschlagen kann. Montage und Installation müssen im DIN-Gebiet den Forderungen des VDE, insbesondere den Normen DIN/VDE 0100 und 0722 genügen! Betauung und Feuchteeinflüsse müssen vermieden werden! Zündkabel immer separat mit möglichst großem Abstand zum Gerät und zu anderen Kabeln verlegen. Hinweise zur Verlegung der Fühlerleitungen beachten. Siehe Technische Daten. Die Elektroverdrahtung muß nach den landes- und ortsüblichen Vorschriften erfolgen. LGB... ist ein Sicherheitsgerät. Öffnen des Geräts, Eingriffe und Veränderungen sind daher unzulässig! Vor Inbetriebnahme Verdrahtung sorgfältig prüfen! Bei sämtlichen Arbeiten im elektronischen Anschlußbereich des LGB..., den Automaten komplett vom Netz trennen! Bei Inbetriebnahme und nach Sicherungswechsel sämtliche Sicherheitsfunktionen überprüfen! Berührungsschutz am Automaten und an sämtlichen elektrischen Anschlüssen durch Einbau sicherstellen! Elektromagnetische Emissionen müssen applikationsspezifisch überprüft werden! Die für die Anwendung im Einzelnen geltenden Vorschriften und Normen müssen beachtet werden! Die Installation und Inbetriebnahme darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen! Das Gerät LGB... und dieses zugehörige Geräteblatt sind für Endgerätehersteller (OEM) bestimmt, die LGB s in oder an ihren Produkten einsetzen! 14/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

Innenschema und Zeitdiagramm der Schaltwerke LGB21... Legende AL Störmeldung (Alarm) L Phasenleiter AR Arbeitsrelais mit Kontakt «ar» L1 Störungsmeldelampe BR Blockierrelais mit Kontakt «br» LP Luftdruckwächter BV Brennstoffventile M Gebläsemotor Dbr1 Drahtbrücke MS Synchronmotor EK Entriegelungstaster N Nulleiter FE Fühlerelektrode R Temperatur- oder Druckregler FR Flammenrelais W Temperatur- oder Druckwächter GP Gasdruckwächter Z Zündtransformator HS Hauptschalter 1) Zwischen Klemme 3 und N darf der Widerstand max. 1,6 kω betragen Legende zum Schaltdiagramm A Startstellung (Reglereinschaltung) t2 Sicherheitszeit AR Arbeitsrelais t3 Vorzündzeit B Betriebsstellung des Brenners t4 Intervall BV1-BV2 C Betriebsstellung des Schaltwerks bzw. Startstellung t10 Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung FR Flammenrelais t20 Intervall bis zur Selbstabschaltung des tw Wartezeit Programmwerks t1 Kontrollierte Vorspülzeit T Gesamtumlaufzeit des Schaltwerks I...IX Nockenschalter Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 15/18

Nur LGB22... Nur LGB32... Legende AL Störmeldung (Alarm) L Phasenleiter AR Arbeitsrelais mit Kontakt «ar» L1 Störungsmeldelampe BR Blockierrelais mit Kontakt «br» LP Luftdruckwächter BV Brennstoffventile M Gebläsemotor EK Entriegelungstaster MS Synchronmotor FE Fühlerelektrode N Nulleiter FR Flammenrelais R Temperatur- oder Druckregler GP Gasdruckwächter W Temperatur- oder Druckwächter HS Hauptschalter Z Zündtransformator 1) Zwischen Klemme 3 und N darf der Widerstand max. 1,6 kω betragen Legende zum Schaltwerkdiagramm A Startstellung (Reglereinschaltung) t2 Sicherheitszeit AR Arbeitsrelais t3 Vorzündzeit B Betriebsstellung des Brenners t4 Intervall BV1-BV2 bzw. BV1-LR C Betriebsstellung des Schaltwerks t10 Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung bzw. Startstellung t11 Programmierte Öffnungszeit für den FR Flammenrelais Stellantrieb SA tw Wartezeit t12 Programmierte Schließzeit für den t1 Kontrollierte Vorspülzeit Stellantrieb SA I...IX Nockenschalter t20 Intervall bis zur Selbstabschaltung des Programmwerks T Gesamtumlaufzeit des Schaltwerks 16/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa

LGB41... Legende AL Störmeldung (Alarm) L Phasenleiter AR Arbeitsrelais mit Kontakt «ar» L1 Störungsmeldelampe BR Blockierrelais mit Kontakt «br» M Gebläsemotor BV Brennstoffventile MS Synchronmotor Dbr1 Drahtbrücke N Nulleiter Dbr2 Drahtbrücke Klemmen 6-2 notwendig beim R Temperatur- oder Druckregler Fehlen der Kontakte «bv» bzw. «zv1» W Temperatur- oder Druckwächter EK Entriegelungstaster Z Zündtransformator FE Fühlerelektrode ZR Zündrampe FR Flammenrelais ZV1 Zündgasventil anstelle von BV1 bei GP Gasdruckwächter Zündbrennern mit HR Hauptrampe Hauptflammenüberwachung HS Hauptschalter 1) Zwischen Klemme 3 und N darf der Widerstand max. 1,6 kω betragen Legende zum Schaltwerkdiagramm A Startstellung (Reglereinschaltung) t2 Sicherheitszeit AR Arbeitsrelais t3 Vorzündzeit B Betriebsstellung des Brenners t4 Intervall BV1-BV2 C Betriebsstellung des Schaltwerks t5 2. Sicherheitszeit bzw. Startstellung t20 Intervall bis zur Selbstabschaltung des FR Flammenrelais Programmwerks tw Wartezeit T Gesamtumlaufzeit des Schaltwerks I...IX Nockenschalter Landis & Staefa CC1N7435D 20. Mai 1997 17/18

Maßbilder Automat mit Sockel AGK11... und Stopfbuchsenhalter AGK65..., im Sockel einschiebbar Automaten Stecksockel AGK11... Stecksockel mit Schraubklemmen. Schraffiert: Position des einschiebbaren Stopfbuchsen- oder Kabelhalters. «B»: Öffnungen für die Kabeleinführung. «31», «32»: Stützpunktklemmen. «N»: Nulleiterklemmen, mit Nulleitereingang (Klemme 2) verbunden. Darunter: 4 Erdleiterklemmen, auslaufend in eine Lasche zur Erdung des Brenners. AGK12... Stecksockel für Clipanschluß. Schraffiert: Position des einschiebbaren Stopfbuchsen- oder Kabelhalters. «B»: Öffnungen für die Kabeleinführung von unten. Anschlußmöglichkeiten: 1,3 u. 4 je max. 4 Clips Erdung: Total 6 Clips 2 max. 8 Clips verbunden mit Lasche «C» 5 bis 10 je max. 3 Clips zur Erdung des Brenners 11, 12 je max. 4 Clips 31, 32 je max. 2 Clips Zwingend erforderlich: (AGK11... und AGK12...) Verbindung der Erdungslasche «C» und den Befestigungsschrauben in «A» mit der Masse des Brenners (metrische Schraube mit Lockerungsschutz verwenden!) UV-Zusatzgerät AGQ1... Typ AGQ1.1A27 AGQ1.2A27 Maß A 500 300 B 19 34 1997 Landis & Staefa Produktion (Deutschland) GmbH 18/18 CC1N7435D 20. Mai 1997 Landis & Staefa