Armut - ein Weltproblem

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1 Armut - ein Weltproblem Armut ist das zentrale Merkmal von Entwicklungsproblemen. Armutsbekämpfung ist folglich die zentrale Entwicklungsaufgabe. Ohne durchgreifende Minderung der Armut in der Welt, vor allem in den Entwicklungsländern, lassen sich andere globale Probleme wie Umweltzerstörung und Gefährdung des Friedens nicht bewältigen, denn Armut und die sich vergrößernde Kluft zwischen Arm und Reich verstärken diese Probleme. Armut bedeutet aber nicht allein, dass Menschen sich nicht ausreichend mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen versorgen können. Wer arm ist, hat auch keinen Anteil an wichtigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens; er hat keine Möglichkeit, sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten. In den Industrieländern sind Menschen in Armut nur eine - wenn auch wachsende - Minderheit. In den Entwicklungsländern aber ist Armut ein Massenproblem; in über 40 Ländern ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung extrem arm. Die Grenze für extreme Armut wird von der Weltbank derzeit bei einem Jahreseinkommen von 370 US-$ pro Person angesetzt. Demnach ist ein Mensch extrem arm, wenn er nicht mehr als die Kaufkraft von einem Dollar pro Tag zum Leben hat. Zwar sank der Anteil der extrem Armen an der Bevölkerung der Entwicklungsländer insgesamt zwischen 1990 und 1999, ihre Zahl aber blieb mit rund 1,2 Milliarden etwa gleich; das ist fast ein Fünftel der Menschheit bzw. ein Viertel der Menschen in Entwicklungsländern. Armut in einem Entwicklungsland hat viele Gesichter: Hunger, Unter- und Mangelernährung; schlechter Gesundheitszustand und Krankheitsanfälligkeit; geringe Lebenserwartung und hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit; niedriger Bildungs- und Ausbildungsstand; Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung; menschenunwürdige Wohnverhältnisse, Obdachlosigkeit und unzureichende Bekleidung; Entwurzelung und Ausschluss von traditionellen Sozialstrukturen; Unterdrückung. Die Berichterstattung der Medien über Entwicklungsländer vermittelt den Eindruck, Not und Elend konzentriere sich auf die Slums der Großstädte und die Notlager in Kriegs-, Krisen-

2 und Katastrophengebieten. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Mehrzahl der Armen lebt auf dem Lande, vor allem in den Dörfern Asiens und Afrikas, in geringerem Umfang auch Lateinamerikas. Ursachen der Armut Um Armut wirksam und auf Dauer bekämpfen zu können, muss man ihre Ursachen kennen, also wissen, welche Umstände dazu beitragen, dass Menschen keine Möglichkeit haben, aus eigener Kraft für sich zu sorgen. Die Ursachen sind vielfältig und regional unterschiedlich. Zu unterscheiden sind interne (innerstaatliche) und externe, vor allem weltwirtschaftliche Ursachen. Interne Ursachen sind vor allem: Ungleiche Verteilung des Bodens, unterbliebene Bodenreformen und Konzentration der agrarischen Nutzflächen auf landwirtschaftliche Großbetriebe (z. B. im Iran, in Lateinamerika und Indien). Zunehmende Besitzzersplitterung in dicht besiedelten Gebieten mit starkem Bevölkerungswachstum und unterbliebene Agrarreformen. Das Bevölkerungswachstum ist in den ärmsten Ländern und Bevölkerungsgruppen am höchsten. Geringe Kreditfähigkeit von Kleinbauern, Pächtern und Landlosen, denen entsprechende Sicherheiten fehlen, um von Banken Geld geliehen zu bekommen. Unzureichende Bildungsangebote vor allem in den ländlichen Regionen und höhere gesundheitliche Gefährdung (z. B. durch HIV/AIDS, ansteckende Krankheiten); unzulängliches Wissen über reproduktive Gesundheit. Starre hierarchische soziale Ordnungen in den ländlichen Gebieten (feudalistische Strukturen in der Landwirtschaft, z. B. in Lateinamerika; Kastensystem z. B. in Indien). Sie engen innovationswillige und innovationsfähige junge Menschen ein. Mangel an Erwerbs- und Zuerwerbsmöglichkeiten im nichtlandwirtschaftlichen Sektor (Industrie, Handwerk, mittelständische Gewerbe) und damit fehlende Kaufkraft. Erzeugerpreise, die häufig staatlich festgesetzt sind und das Existenzminimum von Bauern nicht garantieren; fehlende Anreize zur Modernisierung und Intensivierung der Landwirtschaft. Ausschluss der Kleinbauern von Modernisierungsmaßnahmen, die Geld kosten (z. B. Grüne Revolution ).

3 Mangelhafte Gleichberechtigung der Geschlechter. Frauen und Kinder, insbesondere Mädchen, leiden auf Grund soziokultureller Rahmenbedingungen am stärksten unter den Folgen der Armut. Frauen sind nicht nur größeren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt (hohe Geburtenrate, rasche Geburtenfolge), sie bilden auch - gemeinsam mit den Kindern - die schwächsten Glieder in der Familie. Häufig undemokratische und ungerechte Herrschaftsstrukturen und schlechte Regierungsführung mit Bereicherung der Eliten. Arme bleiben ausgeschlossen von der Mitbestimmung über Entscheidungen, die sie betreffen; ihnen fehlen meist organisatorische Zusammenschlüsse, um sich wehren zu können. Die Armen sind also Opfer von wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Missständen in ihren Ländern. Aber auch Einflüsse von außen (externe Ursachen) wirken sich hemmend auf Entwicklungschancen der Armen aus. Überwiegend extern bedingte Armutsursachen sind: Protektionistische Maßnahmen der großen Wirtschaftsmächte USA und EU (z. B. Einfuhrzölle) behindern Agrarexporte der Entwicklungsländer (oft ihre einzigen Devisenbringer). Agrargüter aus Industrieländern, die zu staatlich gestützten Niedrigpreisen in Entwicklungsländer exportiert werden, zerstören dort nationale Agrarmärkte; unangepasste Nahrungsmittelhilfe schwächt den Willen und die Fähigkeit zur Selbsthilfe. Niedrige, z. T. stark schwankende Preise auf den Rohstoffmärkten führen zu schwankenden Exporteinnahmen; Rohstoffe sind für manche Entwicklungsländer die einzigen Exportprodukte. Hohe Schulden und Schuldendienstverpflichtungen (Zins und Tilgung) engen den Handlungsspielraum vieler Schuldnerländer ein, insbesondere zulasten der ärmsten Bevölkerungsschichten. Die Kosten für Rüstungsimporte der Entwicklungsländer übersteigen in vielen Ländern den Sozialhaushalt bei weitem und schmälern den Entwicklungshaushalt drastisch. Folgen der Armut Aus Massenarmut in den Entwicklungsländern entstehen viele andere nationale und globale Risiken und Gefährdungen, die wiederum Ursache neuer Armutsprobleme sein können:

4 Armut auf dem Lande verschärft die Armut in den Städten und das Städtewachstum, denn insbesondere jüngere Menschen zieht es in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen in die großen Städte. Das unzureichende Arbeitsangebot verstärkt hier Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, menschenunwürdige Wohnverhältnisse und Obdachlosigkeit, Kriminalität und Schutzlosigkeit usw. Massenarmut trägt insbesondere in ökologisch sensiblen Gebieten zur Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen bei (z. B. Desertifikation; Bodenzerstörung durch Verkürzung der Bracheperioden; Vordringen des Anbaus in Steilhanglagen). In armen Ländern ist das Bevölkerungswachstum hoch. Die Chancen, sich bilden und ausbilden zu lassen, an der Gesundheitsversorgung teilzuhaben und einen Arbeitsplatz zu finden, sind für Arme gering. Arme Menschen sind eher gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt (z. B. Aids und andere ansteckende Krankheiten). Extreme soziale Ungleichheit löst Unruhen und politische Destabilisierung aus; sie sind letztlich eine Gefahr für den inneren (nationalen) Frieden und für den Weltfrieden. Die Kluft zwischen Armen und Reichen zu verringern ist deshalb nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit, sondern auch Voraussetzung für eine friedliche Zukunft der Menschheit. Armutsbekämpfung Weil Armut vielfältige strukturelle Ursachen hat, die regional unterschiedlich kombiniert sind, muss auch die Bekämpfung der Armut an der Veränderung von (politischen, sozialen, wirtschaftlichen) Strukturen ansetzen. Vorrangig sind dabei Maßnahmen, die die Armen in ihrer Fähigkeit, sich selbst zu helfen, fördern und nicht einschränken; die internen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so verändern, dass selbst organisierte Entwicklung möglich und Selbsthilfe wirksam ist; die externen, insbesondere weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gestalten, dass sie die Eigenanstrengungen der Entwicklungsländer zur Befreiung von Armut fördern und nicht behindern. Armutsbekämpfung erfordert die Mitwirkung aller Ebenen, der lokalen, nationalen und

5 internationalen. Sie verlangt eine enge Koordinierung der Eigenanstrengungen der Armen mit der Veränderung der internen (nationalen) und externen Rahmenbedingungen. Dabei tragen die Entwicklungsländer die Hauptverantwortung, denn Entwicklung kann nur von innen kommen: Bildung und Ausbildung, die Schaffung von Arbeitsplätzen als Quelle von Einkommen und Kaufkraft, eine ausreichende Gesundheitsversorgung für alle sowie Rechtsstaatlichkeit und -sicherheit und Stärkung der Selbsthilfekräfte z. B. durch Förderung von Selbsthilfegruppen sind die wichtigsten internen Voraussetzungen für Armutsbekämpfung. Aber auch die Industrieländer müssen ihren Teil beitragen, insbesondere durch strukturelle Veränderungen der weltwirtschaftlichen Bedingungen, z. B. Abbau von Handelshemmnissen für Exporte aus Entwicklungsländern sowie von Schuldenbelastungen; wirkungsvolle Unterstützung des Kampfes der Entwicklungsländer gegen ihre Armut im Rahmen der bi- und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Im Rahmen des entwicklungspolitischen Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung steht die Bekämpfung der Armut deshalb ganz oben auf der Liste der zu lösenden globalen Entwicklungsaufgaben. Auf dem Millenniumsgipfel der UN im Jahre 2000 haben die Staatsund Regierungschefs acht Ziele und Aufgaben beschlossen. Sie geben der Armutsbekämpfung in der Welt nicht nur Vorrang, alle weiteren Ziele stehen ebenfalls im Dienst der Verminderung der Armut und erzeugen Synergieeffekte. Wichtigstes Ziel ist es, den Anteil extrem armer Menschen an der Bevölkerung bis zum Jahre 2015 auf die Hälfte des heutigen Standes zu drücken. Aktionsprogramm 2015 Bereits ein Jahr nach dem Millenniumsgipfel hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm 2015 zum Kampf gegen die Armut in der Welt beschlossen. Alle Bundesministerien haben die globale Armutsbekämpfung zur gemeinsamen Sache erklärt. Die zehn Kernpunkte des Programms sind Leitlinie aller Ressorts der Bundesregierung. Das Aktionsprogramm 2015 soll auf drei Ebenen ansetzen: International bei Reformen entwicklungshemmender Strukturen; in den Entwicklungsländern, die Partner deutscher Entwicklungszusammenarbeit sind; in Deutschland und in der Europäischen Union.

6 OMNIA Verlag 2004, Welt im Wandel

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