Sünde WAS IST DAS? UND WIE KANN MAN DARÜBER REDEN? DAS WESEN DER SÜNDE PERSPEKTIVEN DES DIALOGS

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1 Sünde WAS IST DAS? UND WIE KANN MAN DARÜBER REDEN? DAS WESEN DER SÜNDE PERSPEKTIVEN DES DIALOGS

2 Die vier Punkte

3 Sündenerkenntnis nur im Glauben Röm.1,16: Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes, die Rettung bringt, jedem der glaubt. Röm.1,17: Denn im Evangelium zeigt uns Gott seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, zu der man nur durch den Glauben Zugang hat; sie kommt dem zugute, der ihm vertraut. Röm.1,26: Denn trotz allem, was sie über Gott wussten erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster.

4

5 Gottlosigkeit der Heiden 18 Gott lässt nämlich auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel her lässt er ihn über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen. Denn mit dem Unrecht, das sie tun, treten sie die Wahrheit mit Füßen. 22 Weil sie sich für klug hielten, sind sie zu Narren geworden. 25 Denn sie vertauschten die Wahrheit, die Gott sie hatte erkennen lassen, mit der Lüge; sie verehrten das Geschaffene und dienten ihm statt dem Schöpfer, der doch für immer und ewig zu preisen ist. 28 Und da die Menschen es nach ihrem eigenen Urteil nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist, sodass sie Dinge tun, die sie nie tun dürften.

6 Ihr Juden seid nicht besser! 2,14 Wenn nun Menschen, die nicht zum jüdischen Volk gehören und mit dem Gesetz Gottes daher nicht in Berührung gekommen sind, von sich aus so handeln, wie es das Gesetz fordert, dann ist dieses Gesetz, auch wenn sie es nicht kennen, offensichtlich ein Teil von ihnen selbst. 2, 21 Wenn du nun andere belehrst, warum dann nicht auch dich selbst? Du predigst, man dürfe nicht stehlen; warum stiehlst du dann? 2, 25 Auch die Beschneidung nützt dir nur etwas, wenn du nach dem Gesetz lebst. Wenn du tust, was das Gesetz verbietet, bist du in Wirklichkeit nicht mehr ein Beschnittener, sondern ein Unbeschnittener. 3, 9 Wie ist es denn nun? Sind wir als Juden den anderen Menschen gegenüber im Vorteil, oder sind wir es nicht? Wir sind es ganz und gar nicht! Ich habe ja jetzt den Beweis erbracht, dass alle schuldig sind, die Juden ebenso wie die anderen Menschen, und dass alle unter der Herrschaft der Sünde stehen.

7 Was können wir daraus lernen? Ohne den Heiligen Geist geht gar nichts, ganz besonders nicht die eigene Einsicht der Sünden Wenn wir von Sünde reden, ist es wichtig, dass die andere Person dran bleibt und nicht sofort abschaltet Weil er/sie sich persönlich angegriffen fühlt Die eigene Schuld nicht nachvollziehen kann Wie kann man also über Sünde reden? Bzw. was ist Sünde?

8 Was ist Sünde? Sünde: Das Verfehlen der Bestimmung der Gemeinschaft mit Gott. Gott hat uns zum wir geschaffen Wir wollen ich sein, in der Trennung vom wir Jeder Mensch sehnt sich nach Anerkennung, Geborgenheit und Annahme. Zu finden in heilen, erfüllenden Beziehungen. Gott hat den Menschen geschaffen um in Beziehung mit ihm zu leben. Nur in dieser Beziehung erfüllen sich alle Bedürfnisse eines Menschen. Nun lebt der Mensch in Trennung mit Gott.

9 Positiv Gesprochen: Was macht also den Menschen aus? Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Er lebt nur in und durch Beziehungen Das sagen auch: Pädagogik und Sozialpsychologie Unser Hauptproblem ist also unsere Beziehungslosigkeit. Evangelisation darf also nicht bei den Symptomen ansetzten, sondern muss bei der Beziehungslosigkeit ansetzen. Gottes Beziehung zusprechen Heilvolle Beziehung erleben.

10 Was ist denn jetzt sowas wie töten, stehlen, lügen? Soll Lügen / Neid / Hass etwa keine Sünde sein? Wenn nein, was ist es dann? Es sind die Konsequenzen der eigentlichen Sünde, der Trennung von Gott. Die Verfehlung der Bestimmung zur Gemeinschaft mit Gott.

11 Was hat das für Folgen? Die Folgen von Sünde sind: Schuld Schaden Schicksal

12 Schuld Schuld vor Gott / Schuld gegenüber Menschen Was ist deine Schuld? Gibt es Schuld Anderer, die du mit er herumträgst? Es geht nicht darum einen Schuldigen zu finden, sondern sich der Schuld bewusst zu machen um die Last der Schuld bei Jesus abzugeben. Gott hat dir genug Kraft gegeben um dein ganzes Leben zu gestalten, wenn du zu wenig Kraft hast, liegt das nicht daran, dass er dir zu wenig gibt. Sondern, dass du zu viel Last mit dir rumträgst

13 Schaden Es ist nur das Sünde, was Schaden anrichtet Siehe Röm 14 Um herauszufinden was Gott in unserem Leben will und was nicht, frag danach was Schaden anrichtet und was nicht

14 Schicksal Diese Begierden ihres Herzens stillen Menschen auf anderen Wegen. (Röm. 1,24) Sie vertauschen die Wahrheit, die Gott sie hatte erkennen lassen, mit der Lüge. (Röm. 1,25) Die Sünde hat Suchtcharakter Wir wollen das was die Sünde verspricht und sehen nicht die negativen Konsequenzen Sünde ist ein Etikettenschwindel Jede Sünde, die attraktiv erscheint ist in Wahrheit eine irregeleitete Sehnsucht nach Gott

15 Was können wir daraus lernen? Es geht nicht darum uns einzureden, dass wir die Sünde nicht wollen wir wollen das Glück, das die Sünde uns verspricht Mit diesen Bedürfnissen, sollen wir zu Gott kommen, er will uns das geben was wir brauchen Bedingungslos Das Kreuz ist der Beweis der voraussetzungslosen Liebe Gottes zu uns Menschen

16 Die vier Punkte

17 Zum drüber Nachdenken: Tipps für die Evangelisation: Kein Christenvokabular / Versuchen nachvollziehbar zu erklären In Alltagssituation abholen (Anerkennung) / Für Beziehungslosigkeit sensibilisieren Die heilvolle Beziehung zu Gott verkünden Tipps für dein persönliches Leben: Wo trage ich Schuld mit mir rum? (meine eigene Schuld / die Schuld anderer) Was richtet Schaden in meinem Leben an? Wonach sehne ich mich? Wo brauche ich die Liebe Gottes?

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