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- Mathilde Hauer
- vor 10 Jahren
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1 Inhalte, Berufsbilder, Zukunftschancen Prof. Dr. Jörg Müller, Institut für Informatik Was ist? beschäftigt sich mit betrieblichen, behördlichen und privaten Informations-, Kommunikationsund Anwendungssystemen (IS) und zwar insbesondere mit deren - Analyse, Entwurf, Konzeption und Gestaltung, - Entwicklung, Anpassung, Implementierung und Test - sowie Betrieb, Wartung, Pflege und Weiterentwicklung 2 1
2 Grundverständnis Betriebswirtschaftslehre Wissenschaft von Entwurf, Entwicklung und Einsatz computergestützter betriebswirtschaftlicher Informationssysteme Vermittlung zwischen BWL und IKT: Verbindung betriebswirtschaftlicher Anwendungssysteme mit der Informationstechnik Hohe Komplexität der Entwicklung bwl. Informationssysteme: Methoden und Architekturen zur Reduktion dieser Komplexität Informations- u. Kommunikations technik (IKT) Quelle: Scheer 3 Der er steht an der Schnittstelle zwischen (und im Spannungsfeld von) - technischem System - betriebswirtschaftlicher Fragestellung / Zielsetzung - Benutzer Technisches System Betriebliche Zielsetzung Nutzer 5 2
3 Einordnung der Positionierung WI als: Schnittmenge: BWL WI Informatik zwischen BWL, Informatik und Technik und als Technik Quelle: Mertens 2001 Aufgaben der Organisationsgestaltung Geschäftsprozessorientierung Zusatzmenge: Methoden zur Abstimmung von Unternehmensstrategie und Informationsverarbeitung Informationsmanagement Gestaltung der Organisation (inner-, überbetrieblich) 6 Was ist? 2. Versuch muss, soll und kann helfen, die Innovationsfähigkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu erhöhen und so einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unseres Wohlstandes und unserer Zukunft leisten Innovation? 7 3
4 Innovationen Interdependenzen Quelle: Scheer 10 Innovationen Beispiel ebay Quelle: Scheer 11 4
5 Innovationen Beispiel Musikindustrie Quelle: Scheer 12 Zusammenfassung Innovation spielt die Schlüsselrolle für eine nachhaltige Sicherung unseres Lebensstandards und unserer Zukunft Innovation hat unterschiedliche Facetten Innovation entsteht oft an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik (IKT) Die will die Fähigkeit vermitteln, innovative technologische Lösungen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Zusammenhänge und Randbedingungen zu entwickeln, zu bewerten und einzusetzen Der Wunsch nach und die Notwendigkeit von Innovation ist ein wesentlicher Treiber der 26 5
6 Themenbereiche der Unternehmens- und Geschäftsprozessmodellierung Geschäftsprozessmanagement und -optimierung Integrierte betriebliche Anwendungssysteme Electronic Business / Electronic Commerce Enterprise Resource Planning Customer Relationship Management Betriebliches Wissensmanagement Enterprise Application Integration Informationssysteme f. Supply Chain Management und Logistik Business Intelligence (intelligente Entscheidungsunterstützung) Neue IT-Architekturen: Peer-to-Peer und Grid Computing Projektmanagement IT für Kollaboration von Unternehmen ("Virtuelles Unternehmen") 27 studium an der TU Clausthal Derzeit: Diplomstudiengang - ca. 350 Studierende - größter Anteil weiblicher Studierender an der TU Clausthal Ab WS 2006/07 geplant - B.Sc. - M.Sc, (startet möglicherweise ein Jahr später) Details zu Lehrangebot, Forschungsinhalten und Personen unter
7 Studieninhalte Informatik Mathematik Wirtschaftswissenschaften Ingenieurswissenschaften Ergänzung des Lehrangebots durch Web-basierte Veranstaltungen z.b. aus Göttingen (E-Learning) 29 Musterstudienplan Grundstudium 30 7
8 Musterstudienplan Hauptstudium 31 Lehrangebot Wintersemester Semester WI1 WI1 Grundlagen Grundlagen der der WI) WI) 3V 3V + 1Ü 1Ü Hauptstudium WI3 WI3 Integrierte Integrierte Anwendungssysteme) 2V 2V + 2Ü 2Ü Spezialvorlesung Spezialvorlesung 2V 2V Hauptseminar Hauptseminar 2S 2S Sommersemester Semester WI2 WI2 Geschäftsprozessmodellierung) 2V 2V + 2Ü 2Ü Hauptstudium WI4 WI4 E-Commerce/E-Business) 3V 3V + 1Ü 1Ü Spezialvorlesung Spezialvorlesung 2V 2V Projektseminar Projektseminar 4P 4P 32 8
9 Forschungsgebiete Interoperabilität: Konzepte und Technologien Mobile & Enterprise Computing Labor IT-Unterstützung für Verteilte / Virtuelle Unternehmen Selbstorganisierende IT-Systeme Modellgetriebene Automatisierung 33 Berufsfelder der A. IT-Kernberufe: Softwareentwickler (Programmierer, Anwendungsentwickler) Programmentwurf, Entwicklung, Wartung, Test und Freigabe der Informationssysteme Datenbankentwickler und Datenbankadministratoren Datenmodell-Entwurf, Datenbanken Einrichtung, Zugriffs- und Sicherheitsmechanismen Netzwerkadministratoren Verantwortlich für den reibungslosen Netzwerkverkehr, Installation, Wartung, Hotline Webmaster Planen, Organisation und Pflege des Internetauftritts- und dessen Anbindungen an die Informationssysteme des Unternehmens B. IT-Mischberufe: IT-Berater Analyse von Geschäftsprozessen, Definition von Anforderungen an neue Software, Softwareauswahl, Anpassung von Standardsoftware Organisatoren (Systemanalytiker) Betriebswirtschaftliche Analyse, Anforderungsdefinition, Anpassung und Weiterentwicklung der Informationssysteme Anwendungsbetreuer Benutzer Service, Einführung und Betrieb der Informationssysteme C. IT-Randberufe (Controller, Logistiker etc.) 34 9
10 Berufsfelder der Stellenmarkt 2004 IT-Kernberufe SAP / E-Business Quelle: CDI Stellenmarktanalyse Zusammenfassung Schnittstelle zwischen technischer und betrieblicher Welt Vermittelt werden fundierte Kenntnisse der Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik Interessante Forschungsthemen Zukunftsaussichten sind nach wie vor gut Bedingt durch die fundierte technische Ausbildung sind Absolventen der WI in Clausthal in der Lage, vielfältige Tätigkeiten im Spannungsfeld der auszuüben Voraussetzung: - Mathematisch-Technisches Interesse - Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge 41 10
11 Zum Abschluss 42 und noch'n Tipp Autor: Peter Mertens et al. Erschienen: Vieweg-Verlag 2002 Infos zu Fach, Studiengang, Universitäten und Perspektiven Kosten: 14,
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