Konsequenz für Forwarding Tabellen
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- Meta Hedwig Busch
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1 Konsequenz für Forwarding Tabellen Subnetznummer : Subnetzmaske : H R1 Interface 1 Interface Subnetznummer Subnetzmaske Nächster Hop direkt (if 1) direkt (if 2) nach R2 (if 2) Netznummer R3 Nächster Hop H R Beispiel: Verwendung des Class B Netzes X.X Grundlagen der Rechnernetze Einführung 31
2 Adressauflösung IP Adresse Physikalische Adresse IP Adresse Physikalische Adresse :FF:AA:36:AB: :48:A4:28:AA: ??? :48:A4:28:AA: :35:FE:36:42:55 H :FF:AA:36:AB:11 85:48:A4:28:AA:18 R1 H2 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 32
3 Motivation für Super Netting Betrachten wir als Beispiel die IT Abteilung eines Uni Campus, die autonom eine Menge von IP Adressen nutzt. Mit Subnetting können wir gegebene Menge von IP Adressen effizient nutzen. Aber, die IT Abteilung muss immer noch IP Adressmenge in den Granularitäten Class A, B, oder C Netz beantragen/verwalten. Was ist wenn wir z.b. 257 Hosts im Netz haben? 1. Beantrage ein Class B Netz. Effizienz? 2. Beantrage zwei Class C Netze. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 33
4 Lösung: Classless Interdomain Routing (CIDR) Aggregiere Netz Adressen. Beispiel: Annahme wir haben 16*256 1 Hosts. Verwenden Adressen von 16 Class C Netzen. Aber Adressen nicht beliebig, sondern hintereinanderliegend, z.b.: Beobachtung: alle Adressen beginnen mit denselben 20 Bits: Grundlagen der Rechnernetze Einführung 34
5 Lösung: Classless Interdomain Routing (CIDR) Beobachtung: alle Adressen beginnen mit denselben 20 Bits: Im Beispiel also eine 20 Bit Netzadresse Liegt zwischen Class C (24 Bit) und Class B (16 Bit) Erforderte Ausgabe von 2^4 = 16 Class C Adressen Allgemein: i Bit Netzadresse erfordert wie viele Class C Netze? Internet Router beachten nur noch die i Bit Netzadresse. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 35
6 Lösung: Classless Interdomain Routing (CIDR) Wir brauchen für das Schema noch eine passende Notation. Notation am Beispiel: wird zusammengefasst dargestellt als: /20 Also, /20 bedeutet Netzadresse besteht aus ersten 20 Bit und fasst die 2^4=16 aufeinander folgenden Class C Netze beginnend mit zusammen. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 36
7 Quiz Wie fasst man die Class C Netze bis mittels /X Notation zusammen? Wie stellt man das einzelne Class C Netz in /X Notation dar? Grundlagen der Rechnernetze Einführung 37
8 Lösung: Classless Interdomain Routing (CIDR) Umgang mit aggregierten Adressen im Router: Adressen in den Routing Tabellen: <länge,wert> Paar Vergleichbar mit <mask,wert> Paar im Subnetting, wenn Mask aus aufeinanderfolgenden 1 Bit Werten besteht CIDR erlaubt weitere Routenaggregation. Beispiel: Kunden Netze Advertise / /24 Internet Anbieter /24 Es müssen noch nicht mal alle 8 aufeinanderfolgenden Netze aktuell genutzt sein! Grundlagen der Rechnernetze Einführung 38
9 Lösung: Classless Interdomain Routing (CIDR) CIDR und Routingtabelleneinträge? Prefixe dürfen überlappen. Beispiel Routingtabelle: Network Address Next Hop /16 if /24 if2 Wohin mit der Nachricht an ? Wohin mit der Nachricht an ? Generell: Longest Prefix Match (erfordert effiziente Algorithmen/Datenstrukturen zum Finden des längsten passenden Prefix.) Grundlagen der Rechnernetze Einführung 39
10 Subnetting versus CIDR Subnetting erlaubt das Aufteilen einer Netzadresse in Teilnetze Aufteilung annähernd beliebig; alles was mit der Subnetzmaske ausdrückbar ist CIDR dient dem Aggregieren von Netzadressen in einer einzigen Adresse Aggregation nicht beliebig; Netzadressen müssen aufeinanderfolgend sein; zusammengefasst werden immer nur 2^i viele Netze Gewisse Flexibilität, indem man Dummy Netze verwendet Grundlagen der Rechnernetze Einführung 40
11 Protokolle und Schichten Grundlagen der Rechnernetze Einführung 41
12 Protokoll und Interface Host 1 Host 2 High Level Objekt High Level Objekt Service Interface Service Interface Protokoll Peer to peer Interface Protokoll Grundlagen der Rechnernetze Einführung 42
13 Message Sequence Chart (MSC) H1 H2 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 43
14 Protokollzustandsautomat connection request/ connection response file request/ file response Wait for connection request Wait for file request close request Grundlagen der Rechnernetze Einführung 44
15 Beispiel H N S Service Primitiven: File f GET_FILE(), void ABORT_FILE_RETRIVAL(),... Zustände: CLIENT_IDLE, CLIENT_WAITS_FOR_FILE,... Zeitvorgaben: if client waits 1000ms then change to state CLIENT_ERROR Nachrichtenformate: FILE_REQUEST_MESSAGE: CLIENT_ADR SERVER_ADR FILE_NAME Grundlagen der Rechnernetze Einführung 45
16 Protokollgraph Host 1 Host 2 Protokoll 1 Protokoll 2 Protokoll 1 Protokoll 2 Protokoll 3 Protokoll 3 Protokoll 4 Protokoll 4 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 46
17 Nachrichtenkapselung Host 1 Anwendung 1 Daten Protokoll 1 Host 2 Anwendung 1 Daten Protokoll 1 H1 Daten H1 Daten Protokoll 2 Protokoll 2 H2 H1 Daten H2 H1 Daten Protokoll 3 Protokoll 3 H3 H2 H1 Daten Grundlagen der Rechnernetze Einführung 47
18 Multiplexing und Demultiplexing Host 1 Host 2 Protokoll 1 Protokoll 2 Protokoll 1 Protokoll 2 Protokoll 3 Protokoll 3 Protokoll 4 Protokoll 4 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 48
19 OSI Modell Bildquelle: Andrew S. Tanenbaum, Computer Networks, Fourth Edition, 2003 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 49
20 Internet Modell Nothing stated by TCP/IP model Bildquelle: Andrew S. Tanenbaum, Computer Networks, Fourth Edition, 2003 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 50
21 Internet Protokolle Bildquelle: Andrew S. Tanenbaum, Computer Networks, Fourth Edition, 2003 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 51
22 Anwendungssicht auf TCP (oder UDP) Erzeugen eines Sockets int socket(int domain, int type, int protocol) domain : PF_INET, PF_UNIX, PF_PACKET,... type : SOCK_STREAM, SOCK_DGRAM,... protocol : UNSPEC,... Passive Open auf der Server Seite int bind(int socket, struct sockaddr *address, int len) int listen(int socket, int backlog) int accept(int socket, struct sockaddr *address, int *len) address : enthält IP-Adresse und Port backlog : Anzahl erlaubter Pending-Connections Active Open auf der Client Seite int connect(int socket, struct sockaddr *address, int len) Senden und Empfangen von Daten int send(int socket, char *message, int len, int flags) int recv(int socket, char *buffer, int len, int flags) Grundlagen der Rechnernetze Einführung 52
23 Adressen im Internet Modell Host 1 Host 2 Application Application Application Application Port TCP UDP UDP TCP Demux Key IP IP IP Adresse LINK physical Physikalische Adresse LINK physical Grundlagen der Rechnernetze Einführung 53
24 Performance Grundlagen der Rechnernetze Einführung 54
25 Bandbreite s 1 Sekunde Bandbreite b in obigem Beispiel: Grundlagen der Rechnernetze Einführung 55
26 Bps und bps Kenngröße Größenordnung Wert KBps 2 10 Byte/s MBps 2 20 Byte/s GBps 2 30 Byte/s TBps 2 40 Byte/s Kbps 10 3 Bits/s Mbps 10 6 Bits/s Gbps 10 9 Bits/s Tbps Bits/s Vereinfachung für Überschlagsrechnungen: Grundlagen der Rechnernetze Einführung 56
27 Propagation Delay H1 d H2 Zeit x zur Übertragung eines Bits bei Distanz d und Signalausbreitungsgeschwindigkeit l Grundlagen der Rechnernetze Einführung 57
28 Delay einer Single Hop Übertragung d H1 H2 Zeit x zur Übertragung von n Bits bei Distanz d Signalausbreitungsgeschwindigkeit l und Bandbreite b: Grundlagen der Rechnernetze Einführung 58
Classful IP Adressen
Classful IP Adressen 10101011 01000101 11010010 11110101 171.69.210.245 Class A 7 24 0 Netz Host Class B 14 16 1 0 Netz Host Class C 21 8 1 1 0 Netz Host Grundlagen der Rechnernetze Einführung 27 Bedarf
Protokolle und Schichten. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 41
Protokolle und Schichten Grundlagen der Rechnernetze Einführung 41 Protokoll und Interface Host 1 Host 2 High Level Objekt High Level Objekt Service Interface Service Interface Protokoll Peer to peer Interface
Adressauflösung. IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.1 57:FF:AA:36:AB:11 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18
Adressauflösung IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.1 57:FF:AA:36:AB:11 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18 IP Adresse Physikalische Adresse 128.96.34.15??? 128.96.34.16 85:48:A4:28:AA:18 128.96.34.15
Protokollgraph. Host 1. Host 2. Protokoll 2. Protokoll 1. Protokoll 3. Protokoll 4. Grundlagen der Rechnernetze Einführung 46
Protokollgraph Host 1 Host 2 Protokoll 1 Protokoll 2 Protokoll 1 Protokoll 2 Protokoll 3 Protokoll 3 Protokoll 4 Protokoll 4 Grundlagen der Rechnernetze Einführung 46 Nachrichtenkapselung Host 1 Anwendung
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