Internetprotokoll TCP / IP
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- Dorothea Silke Kaufer
- vor 10 Jahren
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1 Internetprotokoll TCP / IP Inhaltsverzeichnis TCP / IP - ALLGEMEIN... 2 TRANSPORTPROTOKOLLE IM VERGLEICH... 2 TCP / IP EIGENSCHAFTEN... 2 DARPA MODELL... 3 DIE AUFGABEN DER EINZELNEN DIENSTE / PROTOKOLLE... 3 AUFBAU EINER IP- ADRESSE ( IP V 4 )... 6 NETZBEREICHE... 6 SUBNETMASK... 6 BIT OPERATIONEN... 8 DIAGNOSEBEFEHLE... 9 SUBNETTING... 9 IP V Seite- 1 -
2 TCP / IP - allgemein Transportprotokolle im Vergleich 1. NETBEUI unkompliziert und sehr schnell nicht Routingfähig Zugriff nur auf MS-Windows und OS/2 Server / Rechner keine Internetdienste nutzbar 2. IPX / SPX o IPX = Internet Packet Exchange o SPX = Sequenced Packet Exchange schnell und relativ unkompliziert routingfähig keine Internetdienste nutzbar kein Zugriff auf Unix-Computer wird benötigt bei Novell; bis Netware 4.xx 3. TCP / IP o TCP = Transmission Control Protocol o IP = Internet Protocol kompatibel zu den meisten Computersystemen routingfähig Internetdienste nutzbar sehr langsam und kompliziert TCP / IP Eigenschaften TCP / IP ist eine Ansammlung von Protokollen Open Source Erweiterungen werden in RFC`s (Request For Comments) behandelt kostenlos und frei zugänglich Plattformunabhängig Netzwerkunabhängig weltweit einheitliches Adressierungsschema durch IP-Adressen Seite- 2 -
3 DARPA Modell FTP BOOTP TFTP RLOGIN TELNET SFTP NFS OSI 5-7 TCP UDP OSI 4 ICMP IP OSI 3 ARP RARP Netzzugangsschicht OSI 1-2 Die Aufgaben der einzelnen Dienste / Protokolle 1. ARP ( RFC 862 ) o Address Resolution Protocol Löst IP-Adressen in MAC-Adressen auf. Aktualisierung erfolgt über Broadcast Einträge werden ca. 6 Min. gespeichert 2. RARP ( RFC 903 ) o Reverse Address Resolution Protocol Auflösung von MAC-Adressen in IP-Adressen für Stationen die keine logische Adresse speichern können ( Echte Terminals ) 3. ICMP ( RFC 792 ) o Internet Control Message Protocol dient der Fehlerüberwachung Überwacht Daten und generiert Fehlermeldungen an den Absender. Dabei ist es egal ob es der Empfänger oder ein Zwischengelagerter Knoten ist (Router). 4. TCP ( RFC 793 ) o Transmission Control Protocol verbindungsorientiert ( Verbindung muss! vor Datenübertragung hergestellt werden.) sichere Datenübertragung Empfang der Datenpakete wird quittiert Seite- 3 -
4 5. UDP ( RFC 768 ) o User Datagram Protocol verbindungslos ungesicherter! Datentransfer keine Quittierung 6. SMTP ( RFC 821 ) o Simple Mail Transfer Protocol arbeitet mit TCP über PORT 25 dient zum versenden von s Daten werden im ASCII Satz übertragen 7.FTP ( RFC 959 ) o File Transfer Protocol arbeitet auf Port 20/21 einfaches Protokoll um Daten auszutauschen relativ schnell keine standardisierte Oberfläche 8. Telnet ( RFC 854/855 ) Protokoll zum Verbinden mit entfernten (Remote) Computern. Hardwareunabhängig, es muss lediglich eine Telnet-Verbindung hergestellt werden können. Clients arbeiten auf dem Terminalcomputer 9. RLOGIN Ist aus der Reihe der Remote Befehle z.b. RPC ( Kopieren von Daten auf Fremdrechnern). arbeitet ähnlich wie Telnet minimalste Sicherheit, sollte immer deaktiviert sein Port TFTP o Trivial File Transfer Protocol arbeitet nur mit UDP sehr geringe Fehlerkorrektur benötigt zusätzlich BOOTP Wird benötigt um ECHTEN Terminals eine Oberfläche zu Verfügung zu stellen. Seite- 4 -
5 11. BOOTP o Boot Protocol Einfaches Protokoll, welches in den EPROM / EEPROM Der Netzwerkkarte implementiert wird. Arbeitet mit FTP zusammen um alle Daten die benötigt werden anzufordern. BOOT P fordert TFTP transportiert 12. NFS o Network File System Erweitert die lokale Verzeichnisstruktur. Entwickelt von SUN Microsystems. Sorgt für einfache Nutzung von Netzwerkressourcen. Seite- 5 -
6 Aufbau einer IP- Adresse ( IP V 4 ) Eine IP- Adresse besteht aus 32Bit (4Byte). Sie werden dezimal dargestellt. z.b Aufgeteilt in 5 Adressklassen. o Class A (127 reserviert) 126 ( ) NET - ID Host ID Bereich (Rechner) Netzt = 127 Hosts = pro Netzwerk o Class B Netze NET ID Host ID Bereich (Rechner) Netze = (2 14 ) Hosts = (2 16-2) o Class C Netze NET ID Host ID Bereich (Rechner) Netze = (2 21 ) Hosts = 254 (2 8-2) Netzbereiche Class A (127 reserviert) Class B Class C (abgezogen Bit32) Subnetmask Class A Class B Class C Seite- 6 -
7 IP- Adresse: Subnet: Class D Gruppen Class E reserviert und nicht verfügbar Private Adressbereiche: Class A Class B Class C Spezial-Adressen: LOOPBACK Alle Host Bits auf 0 = Netzadresse Alle Host Bits auf 1 = Broadcast Seite- 7 -
8 BIT Operationen AND = = = = 0 X-OR = = = = 0 IP: IP: AND IP1+Subnet AND IP2+Subnet XOR Ergebnis 1 + Ergebnis 2 Quell IP-Adresse Ziel IP-Adresse Seite- 8 -
9 Diagnosebefehle Ping : überprüft die Verbindung zwischen zwei Rechnern zeigt Antwortzeit in ms kann Adressen in Host-Namen auflösen (-a) überprüft die eigene Netzwerkkarte IPConfig: zeigt umfangreich Einstellungen aller! oder einiger Netzwerkkarten o /all zeigt gesamte Konfiguration der Lan-Adapter o /release gibt eine DHCP Adresse wieder frei o /renew fordert eine neue IP- Adresse an (DHCP) o /flushdns leert DNS-Auflösungs-Cache o /registerdns registriert LAN-Verbindungen in DNS Tracert: dient zur Routenverfolgung im LAN / WAN ARP: Mit ARP kann man statische Zuordnungen vornehmen. (IP- Adresse in MAC Adresse) o ARP a zeigt den ARP Auflösungs-Cache Subnetting Zwei Netzwerke IP- Adresse : SUBNET-MASK: Net ID Subnet ID Host ID SUBNET-MASK: ( Bit) IP- Adresse 1 : Bereich IP- Adresse 2 : Bereich Seite- 9 -
10 2 Bits 2 Netze 3 Bits 6 Netze Beispiel: Erhaltene IP-Netzadresse: Wie lautet die Subnet Mask: Wie lauteten die Netzadressen: Wie lauten die Rechneradressen (IP-Bereich): Wie viele Netze: 2 4-2=14 4. Oktet = Net-ID IP- Netzadresse 1 : IP-Bereich IP- Netzadresse 2 : IP-Bereich IP- Netzadresse 3 : IP-Bereich IP- Netzadresse 4 : IP-Bereich IP- Netzadresse 5 : IP-Bereich Host-ID Der 1. Wert des Subnets ist gleichzeitig auch der Abstand zur nächsten IP-Netzadresse. In diesem Beispiel = 16 Die nächste IP-Netzadresse = 32 Die nächste IP-Netzadresse = 48 usw. Die letzte Zahl ist immer gerade IP- Netzadresse 6 : IP-Bereich IP- Netzadresse 7: IP-Bereich IP- Netzadresse 8: IP-Bereich IP- Netzadresse 9 : IP-Bereich IP- Netzadresse 10 : IP-Bereich IP- Netzadresse 11 : Seite- 10 -
11 IP-Bereich IP- Netzadresse 12 : IP-Bereich IP- Netzadresse 13 : IP-Bereich IP- Netzadresse 14 : IP-Bereich IP V6 Ermöglicht 3,4 * Adressen 128 Bit Indikator Hexadezimal Ersten 64 Bit Netzidentifikation Zweiten 64 Bit Schnittstellenidentifikation z.b. FFC4:05AB:FFCD:116D:BBAA:0000:ABCD:EE1D Seite- 11 -
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