SurTec 609 EC Vorbehandlung vor E-Coat
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- Lorenz Reuter
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1 Protection upgraded SurTec 609 EC Vorbehandlung vor E-Coat Eigenschaften geeignet als Multimetall-Passivierung vor der Lackierung (Stahl, Aluminium, verzinkte Oberflächen und Zinkdruckguss) erzeugt einen gleichmäßigen Film im Nanometer-Bereich, verstärkt durch Siliciumdioxid-Komponenten anwendbar im Tauch- und Spritzverfahren auf Basis von Chrom(III) für hervorragende Lackhaftung und ausgezeichneten Korrosionsschutz besonders robust gegen Flugrost ermöglicht eine automatische Dosierung über ph-wert oder Leitfähigkeit frei von Phosphaten, Zink, Nickel, Mangan und flüchtigen organischen Substanzen konform gemäß der Richtlinien von RoHS (Direktive 2002/95/EG), WEEE (Direktive 2002/96/EG) und ELV Anwendung Ansatzwert: 2,0 Vol% (1,0-3,5 Vol%) Analysensollwerte: Gesamtsäure 4,0 Punkte (3,5-17,5 Punkte) Chrom(III) ppm Zirkonium mg/l Ansatz: Arbeitsschritte beim Ansatz: 1. VE-Wasser vorlegen. Den ph-wert prüfen und ggf. mit 1 %iger Natronlauge bzw. mit 1 %iger Salpetersäure auf ph 4-6,5 einstellen. 2. SurTec 609 EC Konzentrat unter kräftigem Umrühren zugeben. 3. Anschließend den ph-wert kontrollieren und ggf. einstellen. ph-wert: 4,7 (4,2-5,2) einstellen mit 1 %iger Natronlauge bzw. mit SurTec 609 EC Temperatur: Raumtemperatur (20-40 C) Kontaktzeit: 30 s ( s) Spritzdruck: Badbehälter: Filtration: Heizung: 0,8-1,2 bar Edelstahl, oder Stahl mit säurebeständiger Auskleidung empfohlen: 0,1-0,5fache Filtration des Badvolumens pro Stunde, Porengröße: 25 µm (siehe: Hinweise ) erforderlich; aus säurebeständigem Material Seite 1
2 Absaugung: Hinweise: gemäß lokaler Gesetzgebung Mit der Zeit entsteht in der Badlösung eine sehr geringe Menge an Schlamm. Eine Ablagerung des Schlamms auf den Teilen, die unter Umständen zu Einschlüssen in der Lackschicht führt, kann durch eine kontinuierliche Filtration vermieden werden. Die leichten Rückstände im Becken können z. B. während einer Revision oder bei einem Badwechsel mit einem Spritzgerät entfernt werden. Bei der Behandlung von Stahlteilen ändert sich die Farbe der Passivierungslösung von hellgrün nach rot-braun. Die Farbe der behandelten Oberfläche ist material- und legierungsabhängig. Stahloberflächen sind silber- bis messing/gold-farben. Aluminiumoberflächen sind farblos bis gelblich. Lagerung: Durch Lagerung kann sich im SurTec 609 EC Konzentrat ein leichter Bodensatz bilden, der weder Qualität noch Wirkungsweise des Produktes beeinträchtigt. Empfohlene Prozessfolge: 1. Reinigung SurTec 168 / SurTec 086 (nur für Stahl) SurTec 132 / SurTec 086 (für Multi-Metall) 2. Spüle 3. Spüle mit VE-Wasser (max. 350 µs/cm; 100 ppm Ca) 4. Passivierung SurTec 609 EC 5. Spüle mit VE-Wasser (max. 50 µs/cm) 6. Heißlufttrocknung Die Spültechnik muss an die Vorbehandlungs-Anlage angepasst werden. Instandhaltung und Analyse Je nach Steuerungsparameter des Prozesses muss der ph-wert oder die Leitfähigkeit im angegebenen Bereich gehalten und regelmäßig geprüft werden (mindestens 2 x pro Schicht). Empfehlenswert ist eine automatische Kontrolle und Dosierung. Bei der Steuerung über den ph-wert wird dieser durch Zugabe des Konzentrats SurTec 609 EC eingestellt und im gewünschten Bereich von ph 4,2-5,2 gehalten. Weist die Spüle vor dem SurTec 609 EC Bad eine gute Qualität auf (< 100 µs/cm, max. 200 µs/cm), so kann die Steuerung über die Leitfähigkeit erfolgen. Die Leitfähigkeit kann für die Kontrolle und zur automatischen Nachdosierung genutzt werden. Die Konzentration an SurTec 609 EC kann anhand der Gesamtsäure (GS) analysiert werden. Durch Einschleppung von anorganischen oder organischen Salzen kann die GS beeinflusst werden. Im Falle einer solchen Badverunreinigung kann nach dem Einstellen des ph-wertes die Bestimmung der GS-Punkte einen irreführenden, d. h. zu hohen Wert ergeben. Durch eine gute Spülqualität kann dieser Effekt zwar stark minimiert werden, jedoch wird zusätzlich eine gelegentliche Kontrolltitration des Chromgehalts empfohlen. Übersteigt die Gesamtsäure 25 Punkte bei einem gleichzeitigen Chromgehalt von mehr als 10 ppm, muss das gesamte Bad neu angesetzt werden. Routine-Kontrollen können per photometrischer Analyse oder per Titration des Chromgehalts durchgeführt werden. Seite 2
3 Probenahme An einer gut durchmischten Stelle eine Badprobe entnehmen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Bei vorhandener Badtrübung, die Trübung absetzen lassen und die Badprobe über einen Blaubandfilter filtrieren. Gesamtsäure (GS) Analyse per Titration Reagenzien: 0,1 mol/l Natronlauge (= 0,1 N) Indikator: Phenolphthalein Berechnung: ml Badprobe in einen 250 ml Erlenmeyerkolben pipettieren Tropfen Indikator zugeben. 3. Mit 0,1 mol/l Natronlauge von farblos nach rosa titrieren. Verbrauch in ml = GS-Punkte pro fehlendem GS-Punkt = Zugabe von 0,5 ml/l SurTec 609 EC Chrom Analyse per Titration Reagenzien: Berechnung: Schwefelsäure (konz.) Ammoniumperoxodisulfat p. a. 0,1 mol/l Silbernitrat-Lösung Kaliumfluorid p. a. Kaliumiodid-Lösung (10 %) 0,01 mol/l Natriumthiosulfat-Lösung (= 0,01 N) Stärkelösung (2 %) ml Badprobe in einen 250 ml Erlenmeyerkolben pipettieren. 2. Mit 3 ml Schwefelsäure ansäuern g Ammoniumperoxodisulfat zugeben ml Silbernitrat-Lösung zugeben. 5. Erlenmeyerkolben mit einem Uhrglas abdecken. Dann die Lösung erhitzen und 20 min leicht sieden (Die Lösung darf nicht vollständig verdampfen!). 6. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen. 7. Mit einer Spatelspitze Kaliumfluorid versetzen ml Kaliumiodid-Lösung zugeben Minuten reagieren lassen. 10. Mit 0,01 mol/l Natriumthiosulfat-Lösung titrieren, bis die Lösung nur noch schwach gelb ist ml Stärkelösung zugeben (Lösung färbt sich bläulich-schwarz). 12. Bis zum Farbumschlag nach milchig-hellgrün weiter titrieren. Verbrauch in ml 1,6 = ppm Chrom pro fehlendem ppm Chrom = Zugabe von 0,7 ml/l SurTec 609 EC Übersteigt die Gesamtsäure 25 GS-Punkte bei einem gleichzeitigen Chromgehalt von weniger als 10 ppm, so muss das gesamte Bad neu angesetzt werden. Seite 3
4 Zirkonium Analyse per Photometer Geräte: Zirkonium Küvetten-Test LCK 364 der Firma HACH Tischphotometer oder POCKET Photometer mit 500 nm Wellenlänge mit Adapter für HACH-LANGE Küvettentests und POCKET Lichtschutzkappe Verdünnung 1:4 (F = 4) für Bäder mit 0,5-3,5 Vol% SurTec 609 EC: ml filtrierte Badprobe in einen 100 ml Messkolben pipettieren, mit VE-Wasser bis zur Markierung auffüllen und gut vermischen. Messung des Nullwertes: 2. Den Küvettenschacht des Photometers schließen und bei 500 nm gegen Luft den Nullwert setzen. 3. Dann die Versiegelung von dem DosiCap entfernen, die Kappe von der Küvette abschrauben und umgedreht wieder fest auf die Küvette schrauben. 4. Anschließend den Farbstoff 10 Sekunden lang in die Lösung der Küvette einschütteln (Lösung färbt sich gelb und muss klar und frei von Luftblasen oder Partikeln sein). Die Küvette mittels Tuch von Fingerabdrücken reinigen und im Photometer bei 500 nm die Extinktion EXT (Null) messen. Messung der Badprobe: 5. Küvette aus dem Photometer nehmen, die Kappe abschrauben und 0,2 ml verdünnte Badprobe in die Küvette pipettieren. 6. Kappe wieder zuschrauben und sehr gut schütteln (Lösung färbt sich je nach Zirkoniumgehalt leicht bis kräftig orange). 7. Nach 5 Minuten bei 500 nm die Extinktion EXT (Null + Probe) messen. Berechnung: Bestimmung mit POCKET- und Tischphotometer bei 500 nm (Messung ohne Programm): Zunächst muss die Volumenänderung um 0,2 ml in der Küvette bei der Bestimmung des Nullwertes berücksichtigt werden. EXT (Null) 0,9643 = EXT (korr.) Mit der korrigierten Extinktion des Nullwertes die Extinktion der Probe berechnen (für Verdünnungsfaktor F = 4): EXT (Null + Probe) EXT (korr.) = EXT (Probe) EXT (Probe) 644 = mg/l Zirkonium im Bad Zugabe von 1 ml/l SurTec 609 EC = Erhöhung um 4 mg/l Zirkonium Seite 4
5 SurTec 609 EC Analyse per Leitfähigkeit Geräte: Leitfähigkeitsmesser Ein neuer Ansatz in VE-Wasser hat folgende Leitfähigkeit: 2 Vol% SurTec 609 EC = 5,3 GS-Punkte = 550 µs/cm Zu Beginn der Produktion lösen sich Fe, Zn und Al, was GS und Leitfähigkeit ansteigen lässt. Während des Prozesses stabilisieren sich die Konzentrationen (aufgrund von Verschleppung und Ausfällungen der zuvor gelösten Metalle). Nach dem Stabilisieren gelten folgende Werte: 2,0 Vol% SurTec 609 EC = 7,0-10,5 GS-Punkte = µs/cm Kann eine gute Spülqualität vor dem SurTec 609 EC Bad gewährleistet werden, so kann die Leitfähigkeit durch eine automatische Nachdosierung von SurTec 609 EC auf µs/cm eingestellt werden. Technische Spezifikation (bei 20 C) Aussehen Dichte (g/ml) ph-wert (Konz.) SurTec 609 EC flüssig, blau-grün, klar 1,020 (1,01-1,03) ca. 1,5 Inhaltsstoffe Chrom(III)salze Fluoride Vorratshaltung Damit es keine Verzögerungen im Produktionsablauf gibt, sollte folgende Produktmenge pro 1000 l Bad auf Vorrat gehalten werden: SurTec 609 EC Vorbehandlung 100 kg Produktsicherheit und Umweltschutz Hinweise zu Einstufung und Kennzeichnung sind den EU-Sicherheitsdatenblättern zu entnehmen. Die Sicherheits- und Umweltschutzhinweise müssen im Umgang mit den Produkten befolgt werden, um Menschen und Umwelt nicht zu gefährden. Detaillierte Angaben hierzu sind ebenfalls in den EU-Sicherheitsdatenblättern enthalten. Gewährleistung Wir haften für unsere Produkte im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Gewährleistung greift ausschließlich für den Anlieferungszustand eines Produktes. Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche nach Weiterverarbeitung unserer Produkte bestehen nicht. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen (AGB). Seite 5
6 Ansprechpartner Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage: Wenn Sie Fragen haben, helfen Ihnen unser Außendienst und unsere Technische Zentrale gerne weiter: Tel.: 06251/ , Fax: 06251/ , SurTec Deutschland GmbH SurTec-Straße Zwingenberg Amtsgericht Darmstadt - HRB Geschäftsführung: Dr. Karl Brunn, Wolf Becker 23. Mai 2017/DK, PV Seite 6
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25 Vol% (10-50 Vol%) 20 Vol% (10-50 Vol%) Tauchen: Temperatur: 25 C (20-35 C) 40 C (30-40 C)
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Protection upgraded SurTec 885 Dreiwertiges Dekorativchromverfahren (Sehr dunkler Typ) Eigenschaften dreiwertige Chrombeschichtung mit sehr gleichmäßiger und attraktiver dunkler Farbe umweltfreundliches,
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40 g/l. 35 g/l. SurTec 852 A Glanzträger 20 ml/l (18-22 ml/l) SurTec 852 B Träger B 12 ml/l (10-14 ml/l) SurTec 852 V Perlbildner
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Analysensollwerte: Chromsäure 225 g/l ( g/l) Sulfat 0,9 g/l (0,75-2 g/l; je nach CrO 3-Gehalt) Fluorid 0,2 g/l (0,18-0,3 g/l)
SurTec 871 Glanzchromverfahren Eigenschaften Verfahren mit zwei flüssigen Katalysatorkomponenten hervorragende Tiefenstreuung bei Temperaturen um 30 C beste Ergebnisse bei der Verchromung geometrisch komplizierter
Analysensollwerte: Nickel 6 g/l (4,9-6,4 g/l) Na-Hypophosphit 30 g/l (26-34 g/l)
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SurTec 831 III nur zum Nachdosieren. Analysensollwerte: 6 g/l (4,9-6,4 g/l)
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Ansatzwerte: SurTec 833 I 15 Vol % SurTec 833 II 6 Vol % SurTec 833 III nur zum Nachdosieren
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Analysensollwerte: Chromsäure 225 g/l ( g/l) Sulfat 0,9 g/l (0,75-2 g/l; je nach CrO 3 -Gehalt) Fluorid 0,2 g/l (0,18-0,3 g/l)
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RIAG Ni 120. Hochleistungs Trommel-Glanznickelverfahren
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Küvetten-Test LCK 319 Cyanid leicht freisetzbar
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Deoxidizer 6 Dekapierungsmittel für Aluminium - flüssiges, chromsäurehaltiges Produkt -
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H1 Bestimmung des Löslichkeitsprodukts von Magnesiumhydroxid
H Löslichkeitsprodukt und Komplexgleichgewichte Auch bei den Komplex-Reaktionen beschäftigen wir uns im Wesentlichen mit Gleichgewichtsreaktionen, in denen Liganden ausgetauscht werden. Dabei sollen Kriterien
Wir machen Chemie nutzbar
Neue Trends in der Multimetalloberflächenvorbehandlung mit Berücksichtigung der Energieeffizienz Autor: Referent: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Distler Ing. Karl Braunsteiner Leiter Oberflächentechnik Generalvertretung
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Küvetten-Test LCK 327 Wasserhärte Calcium/Magnesium
Küvetten-Test Prinzip Calcium- und Magnesiumionen reagieren mit Metallphthalein zu einem violetten Farbstoff. Anwendungsbereich Roh- und Trinkwasser, Oberflächenwasser, Kesselwasser, Prozesskontrolle Lagerhinweis
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NITEC LS. Glanznickel für duktile, glänzende Abscheidungen, speziell für technische Anwendungen
Postfach 169 CH-9545 Wängi TG 19.08.2009 Glanznickel für duktile, glänzende Abscheidungen, speziell für technische Anwendungen ist ein ein Zusatz, um innere Spannungen in Watts - oder Sulfamat-Nickelelektrolyten
Versuch 412: Photometrische Bestimmung von Phosphatspuren als "Phosphormolybdänblau"
Instrumentelle Bestimmungsverfahren 131 Versuch 412: Photometrische Bestimmung von Phosphatspuren als "Phosphormolybdänblau" Phosphationen reagieren mit Molybdat MoO 4 in saurer Lösung zur 2 gelben Dodekamolybdatophosphorsäure
