Technisches Zeichnen
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- Edmund Engel
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1 Technisches Zeichnen Grundlagen, Normen, Beispiele Darstellende Geometrie Ein Lehr-, Übungs- und Nathschlagebuch für Schule, Umschulung, Studium und Praxis ven Hans Heischen 27., überarbeitete Außage mit über 1000 Zeichnungen und Tabellen Cornelsen GIRARDET
2 GELEITWORT Das fortschrittliche Lehr-, Lern-, Übungs- und Nachschlagebuch "Technisches Zeichnen - Grundlagen, Normen, Beispiele, Darstellende Geometrie" hat sich infolge der umfassenden Darstellung des technischen Zeichnens von heute bei der Aus- und Weiterbildung der technischen Nachwuchskräfte von Jahr zu Jahr in Neuauflagen immer wieder bewährt. Den Besuchern der Zeichnerklassen, der Berufsaufbau- und Fachoberschulen, der Fach- und Fachhochschulen, der Technischen Universitäten wie auch den Teilnehmern von Lehrgängen, Meister- und Umschulungskursen vermittelt es die unerläßlichen neuesten Zeichen- und Normenkenntnisse sowie praktischen Gestaltungsrichtlinien anhand instruktiver, praxisnaher Beispiele und fertigungsreifer Konstruktionen aus den verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus. Auch den in der Praxis Tätigen bietet" Technisches Zeichnen" als griffbereiter Informationsspeicher eine schnelle und zuverlässige Auskunft über eine Vielzahl behandelter einschlägiger Normen, über zahlreiche gängige Narmteile mit Normabmessungen und Tabellenwerten. Dieses anerkannte Fachschulbuch ist dadurch eine unentbehrliche Hilfe für das normgerechte, funktions- und fertigungsgerechte Zeichnen und Bemaßen, das praxisnahe Teilkonstruieren sowie das konstruktive Gestalten, das zum ingenieurmäßigen Denken anregt. Im Anhang werden u. a. Testaufgaben mit Lösungen dargeboten. Diese wie auch die Hinweise auf die jeweiligen Informationen an entsprechender Stelle im Text zeigen dem Leser die Vielfalt der in Zwischen- und Abschlußprüfungen gestellten Anforderungen, so daß er sich rationell und erfolgreich darauf vorbereiten kann. So besteht die Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch Teilerfolgs- und Gesamterfolgskontrollen selbst zu testen. In der 27., überarbeiteten Auflage wurden neue Normen weitgehend berücksichtigt. Ferner wird ein Einblick in das rechnergestützte Konstruieren und Zeichnen (ead) gegeben, das sich immer mehr zum Werkzeug des Konstrukteurs entwickelt. In demselben Verlag ist in 11., überarbeite1.ter Auflage "Praxis des Technischen Zeichnens - Metall - E.rklärungen, Ubungen, Tests" erschienen mit ausgewählten und gestuften Ubungsaufgaben, darunter einer Reihe von Baueinheiten. Diese beiden neuzeitlich, methodisch-didaktisch gestalteten Bücher ermöglichen durch Inhalt, Aufbau und Darstellung einen viel.eitigen Einsatz für ein modernes, rationelles und effektives Lehren, Lernen, Uben und Testen. Allen Freunden und Firmen, die zur Förderung dieses Buches beigetragen haben,danke ich seh Anregungen und Verbesserungsvorschläge wurden in der 27. Auflage berücksichtigt und werden auch weiterhin dankbar begrüßt. Düsseldorf, Sommer 1998 Dr.-Ing. Hans Hoischen
3 Ratschlöge und Hinweise für die erfolgreiche Benutz:ung dieses Buches Lesen Sie sich beim selbständigen Erarbeiten und Aneignen der Kenntnisse und Fertigkeiten des technischen Zeichnens sowie bei der Unterrichtsvor- und -nachbereitung die neuen Lehr- und Lernstoffe wiederholt satz- und abschnittweise durch. Überprüfen Sie nach der Erarbeitung jedes Lehr- und Lernstoffes Ihren Wissensstand durch die meist folgenden Erfolgskontrollen. Können Sie die dort gestellten Fragen nicht beantworten, so erarbeiten Sie erneut den Lehrstoff. Versuchen Sie stets, die Musterzeichnungen anhand der Symbole, Kurzzeichen und Maße zu lesen und eindeutig zu verstehen. Dabei stellen Sie sich anhand der zweidimensionalen Darstellung in der technischen Zeichnung die Werkstücke räumlich vor. Das systematische Zeichnungslesen einer Teilzeichnung führen Sie, wie S. 70 am Beispiel Kugelgelenkbolzen zeigt, nach bestimmten Gesichtspunkten durch. Das entsprechende Lesen einer Gruppenzeichnung zeigen S Gewöhnen Sie sich von Anfang an an eine systematische Reihenfolge beim Zeichnen nach Zeichenschritten, bei der Maßeintragung und Normenkontrolle, dann gelingt Ihnen die Arbeit immer leichter, schneller und sicherer. Das fertigungsgerechte Bemaßen wird erleichtert durch gedankliches Nachvollziehen der Fertigungsfolge, wie S. 47, 71 und 98 zeigen. Beim normgerechten Zeichnen von Teil- und Gruppenzeichnungen beachten Sie alle zu berücksichtigenden Normen, wie Beispiel S. 99 zeigt. Suchen Sie alle zu berücksichtigenden Normen anhand der Inhaltsübersicht, dem Normenverzeichnis und dem Sachwortverzeichnis in diesem Buch heraus. Beachten Sie die in diesem Taschenbuch enthaltenen zahlreichen Anleitungen,.. Zeichen- und Normenregeln, Hinweise und Richtlinien verschiedener Art, Ubungsaufforderungen, Erfolgskontrollen und Testaufgaben. Wichtige Hinweise bei der Gestaltung von Werkstücken, z. B. Guß-, Schmiedestücken, Biege- und Ziehteilen sowie geschweißten Bauteilen können dem Abschnitt" Konstruktives Zeichnen" entnommen werden. Erst wenn der Lehr- und Lernstoff, den "Technisches Zeichnen" bringt, beherrscht und gekonnt ist, sind die Voraussetzungen gegeben, die vielseitigen Testaufgaben im Anhang und die programmierten Prüfungsaufgaben sicher und schnell zu lösen. Versuchen Sie stets, in der Darstellenden Geometrie die Gesetzmäßigkeiten der technischen Kurven und ihre Anwendung in der Technik sowie das Gemeinsame der Grundkonstruktionen der Darstellenden Geometrie zu erkennen. TZ ist ein bewährtes Nachschlagewerk sowohl beim manuellen als auch beim rechnergestützten Konstruieren und Zeichnen. Als Datenbank ermöglicht es einen schnellen Zugriff auf Regeln, Normen und Beispiele, die für das technische Zeichnen unentbehrlich sind. 4
4 1.1 Bedeutung der technischen Zeichnung und der Zeichnungs normen Bei der konventionellen Auftragsabwicklung ist die technische Zeichnung als Informationsträger das Verständigungsmittel zwischen den einzelnen Abtei- 1 lungen eines Werkes, z. B. dem Konstruktionsbüro, der Arbeitsvorbereitung, der Fertigung und dem Zusammenbau. In der technischen Zeichnung ist das räumliche Werkstück durch senkrechte Parallelprojektion in den notwendigen Ansichten dargestellt. Die Bemaßung legt dabei die form und Abmessungen des Werkstückes eindeutig fest. ferner enthält die technische Zeichnung alle notwendigen Angaben über Maßtoleranzen, Oberflächengüten, Werkstoffe und Wärmebehandlungen, so daß das Werkstück ohne Rückfragen gefertigt werden kann. Der Konstrukteur entwirft und zeichnet ein Werkstück als Einzelteil einer Maschine oder eines Gerätes nach den Gesichtspunkten der Funktion, Beanspruchung und günstigsten Herstellung. Danach wird in der Arbeitsvorbereitung anhand der technischen Zeichnung ein Fertigungsplan erstellt, der die nacheinanderfolgenden Arbeitsgänge enthält. Die Arbeitsvorbereitung erstellt auch alle weiteren Arbeitsunterlagen, z. B. die Programme für die Bearbeitung auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Anschließend wird die technische Zeichnung mit den notwendigen Arbeitsunterlagen und dem bereitgestellten Werkstoff dem Facharbeiter an der Werkzeugmaschine zugeleitet. Dieser muß die Zeichnung einwandfrei lesen und die Form des Werkstückes klar erkennen, um Ausschuß zu vermeiden. Die moderne fertigung ist heute gekennzeichnet durch die Anwendung der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) in den technischen Bereichen. Der Konstrukteur entwirft und zeichnet ein Werkstück mit Hilfe eines CAD-Systems auf dem Bildschirm. Dabei werden Zeichnungsdaten rechnerintern als Geometriemodell des Werkstückes abgespeichert. Mit Hilfe der EDV werden dann in der Arbeitsvorbereitung anhand der Geometrie- und Werkzeugdaten die Werkzeugverfahrwege festgelegt und das NC-Programm unter Berücksichtigung von Technologiedaten erstellt. Sowohl beim manuellen als auch beim rechnergestützten Konstruieren und Zeichnen müssen die Regeln und Normen des technischen Zeichnens zugrunde gelegt werden, damit keine Unklarheiten oder Fehlinterpretationen bei technischen Zeichnungen auftreten können. Die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) herausgegebenen Zeichnungsnormen berücksichtigen weitgehend die Normen und Empfehlungen der Internationalen Normenorganisationen ISO, z. B.: DIN 6 Ansichten und Schnitte (DIN ISO u. -40)* DIN 15 Linien in Zeichnungen (DIN ISO ) DIN 406 Maßeintragung in Zeichnungen, Regeln (DIN ISO u.2)* DIN Blattgrößen (DIN EN ISO 5457) DIN 6776 ISO - Normschrift (DIN EN ISO 3098)" DIN ISO 1302 Angabe der Oberflächenbeschaffenheit in Zeichnungen DIN ISO 5455 Maßstäbe für technische Zeichnungen DIN ISO 2162 Darstellungen von federn DIN ISO 6410 Darstellungen von Gewinden Es sei erwähnt, daß technische Zeichnungen und Stücklisten die Grundlagen der technischen Produktdokumentation sind. *) z. Z. noch Normentwürfe 5
5 1.2 Zeichengeräte für das manuelle Zeichnen Zeichenplatten A 4 und A 3 für das exakte technische Zeichnen in Schule, Büro und Werkstatt Nachfüllbarer Feinminenhalter :0':i!r",,,,,,Q,'Ü}Q9,", rrtftli,? ";*f*@o,,;, Röhrchen-Tuschefüller zum normgerechten Zeichnen und Beschriften mit Tusche + Ziehfeder für das Ausziehen mit Tusche ;;' Einsatzzirkel. Auf die richtige schräge Anspitzung und die gleichlange Einstellung der beiden Spitzen ist zu achten Buchstaben kennzeichnen die Härtegrade von Minen: B = schwarz (weich) H = hart HB = hart, schwarz (mittel hart) F = fest Ziffern verweisen auf feinere Abstufungen, B und H Der Zirkel wird nur in einer Drehrichtung geführt, wobei der Zirkelgriff nur mit Daumen und Zeigefinger anzufassen ist. Die parallele Stellung der gelenkartigen Zirkelenden Stechzirkel dienen zum Abgreifen, Übertragen und Nachprüfen von Maßen Nullenzirkel für kleinste Kreise Geometrie-Dreieck "'Ie!:I"'! %11ft'1'e"T' %:.J. Zerc.h ne'n von c -l.',...,.'.1.'-"; Maßstab für Verkleinerungen und Vergrößerungen
6 Bewährte Zeichen hilfsmittel Schablonen erleichtern und rationalisieren das technische Zeichnen von Hand. 7.1 Radien- und Kreisschablone mit einseitigen Kreistangenten für Uber gänge von Rundung und Gerade mit Winkelmesser und Ober flächenangaben 7.2 Sechskantschrauben und Mutternschablone für Schraubengrößen M4 bism Schriftschablone für das manuelle Beschriften von Zeichnungen li!adc'qla",!1iqwqml2naxau=+:ilc o\'o's3t2qllo8cl 0\ ".251'5 St Cl.. ' 1603_/,.'NU,,!! gr:':;:... J\3CoEFGHiiLI'iNORRSTÜV\II)(VZlo aßnl(j [(ß?!!;;CIO{lI 7.4 Oberflächenangabenschablone nach DIN ISO 1302 mit zusätzlichen Symbalergänzungen für Werkstückkanten OIN lJ9 geschliffen poliert äbcdejkmfiöquvwxzß NXYZ R,,.'lt, II.'.;R;;;; Rz max PtptOI ;0, %0( 1-.) ( O, !!9VV R ;"ax Ptplol ; J.=XHCR!,. ;'''LII Otoetlrechenangab." OIlIHSO m," Uo 35!! ST... O... ADO"... PH 'I, _351 C,'. 7.5 Form- und Lagetoleranzschablone, wobei durcli Parallelverschieben und Wenden Symbole aneinandergereiht werden können. p.ftgnq=mh :Ot1P :;jö lii'ei+i;;]i ;: -'i ;:r 7
7 8.1 Schablonen für Verfahrenstechnik z. B. für Wärmekraftanlogen noch DIN 2481 und Rohrleitungen noch DIN 2429 Zeichen- und Lichtpausmaschinen -J II 8.2 u. 3 Zeichenmaschine n mit Laufwagen Zeichenmaschinen 8.2 und 8.3 erleichtern das Zeichnen von Hand durch Höhen- und Neigungsverstellung des Zeichenbrettes. Schnelles, genaues Zeichnen wird durch einen präzise parallelgeführten und drehbaren, mit Maßstäben ausgerüsteten Zeichenkopf ermöglicht. 9.3 zeigt eine Zeichenmaschine mit digitaler Wegstrecken- und Winkelanzeige, die sich u. a. besonders für eine Ne-gerechte Zeichnungsbemaßung eignet. Regulierbare Lichtpausmaschinen gestatten, von Stammzeichnungen oder von Mutterpausen (2. Originale) in einem Arbeitsgang durch Belichten und anschließendes Entwickeln Lichtpausen herzustellen. 8.4 Schematische Darstellun(J der Belichtung und EntwIcklung 8.5 Kombinierte Belichtungs- und Entwicklungsmaschine 8
8 ZeichnungsverfIlmung durch MIkrofIlmtechnik \ Filmdatenkarten für die Archivierung und den Informationsaustausch 9.2 Kartensatzkamera de Fa. MICROBOX 9.3 Lesegerät der Fa. MICROBOX Zeichnungsverfilmung s. DIN bis-6 Mikrofilmkarte DIN T9053 Der Mikrofilm ist ein idealer Informationsspeicher für technische Zeichnun- 1 gen. Bei der Mikrofilmtechnik wird die Information vornehmlich auf Filmdatenkarten gespeichert. Sie wird zur Archivierung von Zeichnungen eingesetzt und eignet sich gut auch zur dezentralen Archivierung und zum innerbetrieblichen Informationsaustausch. Durch ihren geringen Platzbedarf und hohe Qualität erlaubt die Filmdatenkarte jederzeit den zuverlässigen und direkten Zugriff auf Informationen, 9.1. Mit speziellen Aufnahmekameras 9.2 werden die Zeichnungen auf Filmdatenkarten gespeichert. Kartensatzkameras erlauben die Herstellung von ganzen Kartensätzen, d. h. sie erstellen automatisch eine gewünschte Anzahl von Duplikaten. Mit Hilfe von Mikrofilm-Laserplottern können auch CAD-Daten direkt auf Filmdatenkarten ausgegeben werden. CAD- und Papierzeichnungen können somit auf einem Medium gespeichert und gemeinsam archiviert werden. Silberlilmkarten sind nahezu unbegrenzt haltbar. Eine sichere Archivierung ist somit auch dort gewährleistet, wo aufgrund von Haftungsbestimmungen Zeichnungen lange aufbewahrt werden müssen. Das Speichern grafischer Daten auf Filmdatenkarte bietet vor allem Vorteile bei der Organisation des Zeichenwesens. Der Konstrukteur muß häufig an bereits vorhandene Konstruktionen anschließen und daher vorhandene Zeichnungen, Stücklisten und Normblätter berücksichtigen. Auf diese kann er durch die Mikrofilmkarte schnell zurückgreifen. Die Filmkarten können ganzflächig mit computerlesbarer OCR-Schrift beschriftet werden oder mit Barcode oder Hollerith codiert werden. Zeichnungsbegleitende Informationen können so auf die Filmdatenk-arte gedruckt werden und erleichtern die Handhabung. Die Information kann mit Hilfe von Lesegeräten 9.3 auf einem Bildschirm erfolgen, ohne daß eine Rückvergrößerung notwendig ist. Durch entsprechende Printer und Reader-Printer können schnell bedarfsorientierte Rückvergrößerungen von A4 bis AO erstellt werden. 9
9 1.3 Rechnerunterstütztes Zeichnen, CAD CAD-SYSTEM /---\ Tastatur I Digitalisiertablett I Alphanumerischer Bildschirm I o Grafik Bildschirm I Plotter Drucker I 7 Rechner Kopplung NC-Steuerung 10, 1 Wesentliche Bestandteile eines CAD-Systems CAD Anwendungsmodule 1,lml4rsl...InO Das rechnergestützte Konstruieren und Zeichnen, auch CAD (Computer Aided Design) genannt, findet immer mehr Anwendung. Bild 10.1 zeigt die wesentlichen Bestandteile eines CAD-Systems, das man in Hardware (Geräte) und Software (Rechen programme) unterteilt. Beim rechnergestützten Konstruieren werden die Geometriedaten im Rechne'r abgespeichert und die Zeichnung auf dem graphischen Bildschirm dargestellt oder von einem Plotter ausgegeben. CAD-Programme ermöglichen mit Hilfe der Menütechnik (Digitalisiertablettl oder der Windowtechnik am Rand des Bildschirms eine schnelle Anfertigung von Konstruktionszeichnungen. Die Verwendung von Normteilbibliotheken erleichtert die Konstruktionsarbeit. Die Archivierung der Zeichnungen erfolgt raumsparend auf Magnetplattenspeichern und Magnetbändern, auf die jeder Zeit zurückgegriffen werden kann, 10
10 11. 1 Möglichkeiten der Weiterverwendung von CAD-Daten 11 Die beim rechnergestützten Konstruieren im Rechner abgelegten Daten können verschiedenartig genutzt werden. Mit der Wiederholteilsuche kann festgestellt werden, ob ein geometrisch ähnliches Bauteil bereits vorhanden ist, das nicht mehr neu konstruiert sondern nur geringfügig geändert werden muß. Die Bauteile können mit Hilfe entsprechender Programme auf Festigkeit nachgerechnet werden. Die Finite Elemente Methode führt an kritischen Stellen durch Netzgenerierung zu genaueren Ergebnissen. Die CAD-Daten können durch Kopplung oder Integration mit einem NC Teileprogramm für die NC-Steuerprogramme der Bearbeitungsmaschinen verwendet werden. Die Bewegungsabläufe von Robotern z. B. für das Schweißen lassen sich von den Geometriedaten des Bauteils ableiten. Die Produktionsplanung und -steuerung verwendet die I<:.onstruktionsstücklisten und Arbeitspläne für die Planung, Steuerung und Uberwachung der Fertigung. Bei der Erstellung einer technischen Dokumentation wird auf CAD-Daten zurückgegriffen. Durch Simulation kann z. B. die Bearbeitung auf dem Bildschirm dargestellt werden, um Kollisionen zwischen Werkzeug sowie Werkstück und Spannvorrichtung auszuschließen. Das rechnergestützte Konstruieren bietet die Möglichkeit der integrierten Datenverarbeitung in allen Produktionsbereichen eines Werkes. Voraussetzung dafür ist das rechnerinterne Produktmodell. 11
11 1.4 BegriHe im Zeichnungs- und Stücklistenwesen, Zeichnungen nach DIN (Auswahl) Diese Norm bringt in alphabetischer Reihenfolgedie wichtigsten Zeichnungsbegriffe und dient der Vereinheitlichung der Terminologie für Zeichnungen. Anordnungs-Plan Diagramm stellt die räumliche Lage von Gegenständen zueinander dar. zeigt Zahlenwerte oder funktionale Zusammenhänge in einem Koordinatensystem. Einzelteil-Zeichnung enthält ein Einzelteil ohne die räumliche Zuordnung zu anderen Teilen. Entwurf-Zeichnung bringt eine Darstellung, über deren endgültige Ausführung nach nicht entsch ieden wu rde. Fertigungs-Zeichnung enthält die Darstellung eines Teiles mit weiteren Angaben für die Fertigung. Ergänzungs-Zeichnung zeigt Einzelheiten von Gegenständen, auf die in anderen Zeichnungen Bezug genommen wird. Foto-Zeichnung Gesamt-Zeichnung Gruppen-Zeichnung Konstru ktions Zeichnung Maßbild Original-Zeichnung Patent-Zeichnung -Plan Skizze Standard-Zeichnung Technische Unterlage Technische Zeichnung Teil-Zeichnung Varianten-Zeichnung Vordruck-Zeichnung Zeichnung Zeichnungssatz Zusammenbau Zl!!' hat als wesentlichen Bestandteil fotografische Abbildungen. enthält eine Maschine, eine Anlage oder ein Gerät im zusammengebauten Zustand. zeigt maßstabsgetreu die räumliche Lalle und die Form der zu einer Gruppe zusammengefaßten Teile. stellt einen Gegenstand in seinem vorgesehenen Endzustand dar. enthält für ein Teil nur die für den jeweiligen Anwendungsfall wesentlichen Maße und Informationen. zeigt eine für weitere Arbeitsschrille verbindliche Fassung. entspricht in ihrem formalen Aufbau und in ihrer zeichnerischen Darstellung den Vorschriften der "Verordnung über die Anmeldung von Patenten". stellt z. B. Funktionszusammenhänge durch Symbole dar. Beispiele: Rohrleitungsplan, Stromlaufplan. ist eine nicht unbedingt maßstäbliche, vorwiegend freihändig erstellte Zeichnung. muß durch Hinzufügen oder Verändern bestimmter vorgesehener Daten dem jeweiligen Anwendungsfa 11 angepaßt werden. dient durch ihren Informationsinhalttechnischen Zwecken. ist eine Zeichnung in der für technische Zwecke erforderlichen Art und Vollständigkeit, z. B. durch Einhalten von Darstellungsregeln und Maßeintragung. zeigt ein Teil ohne räumliche Zuordnung zu anderen Teilen. ist z. B. eine Zeichnung von Gegenständen, die von einem anderen Gegenstand in bestimmten Maßen abweicht. ist eine reproduzierte Standard-Zeichnung. enthält eine aus linien bestehende bildliehe Darstellung. ist die Gesamtheit aller Zeichnungen, die zur vollständigen Darstellung eines Gegenstandes erforderlich sind. dient zur Erläuterung von Zusammenbauvorgängen. ". _ 3egr;;",m Zeichnungs- und Stücklistenwesen, Stücklisten, Stücklistenver- ::"'!:','r"",ng 12
12 Papier-Endformate nach DIN (EN20216) Y Y/z Y o = 1.189m Y 1 = X AO O E ::; A 1 X :.='IN X "" X Y x /...,, / '-? I "t Das DIN-Formatsystem ist nach drei Grundsätzen aufgebaut: 1. Metrische Formatordnung Die Formate basieren auf dem metrischen Maßsystem. Die Fläche des Ausgangsformates ist gleich der metrischen Flächeneinheit, d. h. A = x. y = 1 m Formatentwicklung durch Hälften Die Formate lassen sich durch fortgesetztes Hälften des Ausgangsformates entwickeln, Die Flächen zweier aufeinanderfolgender Formate verhalten sich wie 2: Ähnlichkeit der Formate Die Seiten x und y der Formate verhalten sich zueinander wie die Seite eines Quadrates zu dessen Diagonale, Für die Seiten eines Formates gilt die Gleichung x : y = 1 : V2. Die beiden Bestimmungsgleichungen Xc. yo = 1 und Xo : Yo = 1 : Y2 ergeben als Lösungen die Seiten längen des Ausgangsformates A 0: Xo = 0,841 mund Yo = 1,189 m. Die A-Reihe erhält man durch abwechselndes Halbieren der beiden Seitenlängen des Ausgangsformates A 0, Tab, S. 14. Formate und Gestaltung von Zeichnungsvordrucken DIN EN ISO 5457 (bisher DIN ) legt die Formate und Gestaltung von Zeichnungsvordrucken für manuell und rechnerunterstützt erstellte Zeichnungen fest. Ir;: rfi J 13.3 : : I I I I : ro.on.5.0'" I I I I l I b l b1 b l : zj al 13.4 Formate AO bis A Format A4 I a1 al : ", x 13 11
13 I Formate der ISO A Reihe für beschnittene und unbeschnittene Bögen und der Zeichenflöche. Maße in mm Bezeichnung siehe Bild beschnitten (Tl Zeichenfläche unbeschnitten (U) al b 1 a2 b 2 a3 b3 AO Al A A A Grenzabmaße siehe ISO 216 ± 0,5 ± 2 Streifenformate sollen möglichst vermieden werden. Maßstäbe für technische Zeichnungen nach DIN ISO 5455 Diese Norm gilt für Maßstäbe und deren Angabe in technischen Zeichnungen für alle Gebiete der Technik. Es gibt folgende Maßstäbe: Natürlicher Maßstab mit dem Verhältnis 1 : 1 Vergrößerungsmaßstab mit dem Verhältnis größer als 1 Verkleinerungsmaßstab mit dem Verhältnis kleiner als 1 Zeichnungsangabe Die vollständige Angabe eines Maßstabes besteht aus dem Wort "SCALE", in Deutschland aus dem Wort "Maßstab" sowie aus dem Maßstabsverhältnis: Maßstab 1 1 für den natürlichen Maßstab Maßstab X : 1 für den Vergrößerungsmaßstab Maßstab 1 : X für den Verkleinerungsmaßstab Eintragung Der in der Zeichnung angewendete Maßstab ist in das Schriftfeld der Zeichnung einzutragen. Wenn mehr als ein Maßstab in einer Zeichnung benötigt wird, soll der Hauptmaßstab in das Schriftfeld und alle anderen Maßstäbe in der Nähe der Pos i tionsnummern oder der Kennbuchstaben der Einzelheit, z. B. X 10 : 1, und/oder Schnitte, z. B. A-B 5 : 1, geschrieben werden. Es entfällt das bisher übliche Wort Maßstab (M). Festgelegte Maßstäbe Kategorie Empfohlene Maßstäbe Vergräßerungsmaßstäbe 50 : 1 5: 1 20 : 1 2: 1 10 : 1 Natürlicher Maßstab 1 : 1 Verkleinerungsmaßstäbe In Deutschland war früher der Maßstab 1 : 2,5 üblich. 14
14 Faltung auf Ablageformate nach DI N 824 Diese Norm gilt für das Falten von Vervielfältigungen technischer Zeichnungen, um das Ablegen des Faltgutes in Schriftgutbehälter nach DIN 821 Teil 1 wie Aktendeckel, Hefter und Mappen sicherzustellen. Für das Ablageformat gelten die Maße und zulässigen Abweichungen nach den BildernI I 15.1 Form A Foltung DIN 824-A 15.2 Form B Faltung DIN 824-B 15.3 Form C Faltung DIN 824-C Handfultung entsprechend Form A fur Ablage mit gelochtem Heftrand Faltungsschema Erst tangs falten, dann quer falten -. 2// / AO' 641, l I-- 190"L Zwischenfulte -M-, A 1, 594 x l 1 Ir r-- N l ZWIschenfalte -T, A2 420 " l 1l.::'.l ej N r N N N 210 -EJ 210 dm Al, 297, ,1B,[ -ru 210 ::.s gibt auch eine Handfoltung entsprechend Form C tt.r Ablage ohne Haftung
15 1 1.5 Linienarten nach DIN ISO (früher DIN 15-1) und ihre Anwendung in der technischen Mechanik nach DIN 15-2 (künftig DIN ISO ) DIN ISO enthält allgemein gültige Regeln für die Ausführung von Linien in der technischen Produktdokumentation_ Anwendungsregeln in Zeichnungen verschiedener technischer Bereiche werden in entsprechenden Teilen von DIN ISO 128 festgelegt, z. B. für die technische Mechanik künftig Teil 24, bisher DIN Durch die Übernahme von DIN ISO und -24 für DIN 15-1 und-2 ergeben sich keine Änderungen in der Anwendung der linienarten. Bisher wurden die linienarten durch Kennbuchstaben und künftig werden diese durch Kennzahlen gekennzeichnet. Hierbei entspricht der erste Teil der Nummern denen der Grundarten von linien noch Bild Linien, Grundregeln nach DIN ISO Eine linie ist ein geometrisches Gestaltungselement mit einer Länge> 0,5 x linienbreite, das einen Anfangspunkt mit einem Endpunkt in beliebiger Weise verbindet, z. B. gerade oder kurvenförmig, ohne oder mit Unterbrechungen. Ljnienarten werden in Grundarten nach 16.1, Variationen der Grundarten z. B und Kombinationen von linien gleicher Länge unterschieden, z. B Variationen _._._.- _._ Grundarten (Auswahl) Linienmaße Linienbreite 16.3 Kombinationen Die Breite d aller Linienarten ist in Abhängigkeit von sier Art und Größe aus der folgenden Reihe auszuwählen, die im Verhältnis 1 : V 2 (1 : 1,4) gestuft ist: 0,13 mm, 0,18 mm, 0,25 mm, 0,5 mm, 0,7 mm, 1,4 mm, 2 mm. Das Verhältnis der Breiten von sehr breiten, breiten und schmalen linien ist 4: 2 : 1. Normenhinweis: DIN ISO Grundregeln der Darstellung von linien DIN ISO Ausführung von linien mit CAD-Systemen E DIN ISO linien in Zeichnungen der mechanischen Technik. 16
16 Zeichnen von Linien Der Abstand paralleler linien muß mindestens 0,7 mm betrogen, wenn in anderen internationalen Normen keine davon abweichenden Werte festgelegt 11 sind. Beim Einsatz rechnerunterstützter Zeichenprogramme können die dargestellten linienabstände in bestimmten Fällen davon abweichen. Kreuzungen und Anschlußstellen Grundorten der linien Nr. 02 bis 06, Bild 16.1, sollen sich mit Strichen kreuzen und berühren, Bild I + i P= I ) /' /' ( I "- "-/"-, ( \ _--1 L Linienarten und ihre Anwendung in Zeichnungen der mechanischen Technik nach E DIN ISO Bei der Üb.rnahme von DIN ISO u. -24 für DIN 15-1 u. -2 ergeben sich keine Anderungen bei der Anwendung von Linienarten. Während die Linienorten noch DIN 15-2 durch Kennbuchstaben gekennzeichnet sind, werden diese noch DIN ISO durch Kennzahlen festgelegt. Die Kennzahlen legen die Linienort fest z. B. 01 für die Vollinie. Wird als Kennziffer eine 1 oder 2 hinzugefügt, so kann es sich um eine schmale Volllinie 01.1 oder eine breite Vollinie 01.2 handeln. Durch Hinzufügen einer weiteren Kennziffer kann die Anwendung der Linie bestimmt werden z. B Vollinie, schmal für lichtkonten bei Durchdringungen Vollinie, breit für sichtbare Konten Anwendungsbeispiele zeigt Seite 19. Linienbreiten und Liniengruppen In Zeichnungen der mechanischen Technik werden in der Regel zwei linienbreiten or)gewendet, deren Verhöltnis 1 :2 beträgt. Für Maße und graphische Symbole wird eine weitere linienbreite angewendet, die zur gleichen Liniengruppe gehört s. Tabelle. Die liniengruppe soll nach der Art und Gräße und dem Maßstab der Zeichnung gewählt werden. linien- linienbreiten in mm gruppe für die linien mit den Kennzahlen lauswahl) ) ,35 0,35 0,25 0,18 0,5 ) ' 0,5 0,35 0,25 0,7 ' ) 0,7 0,5 0, ,7 0,5 '1 Vorzugs-liniengruppe 2 linienbreite für Maf)e und graphische Symbole 17
17 linie Nr. Benennung Anwendung (Auswahl) Darstellung 01.1 Vollinie, schmal.1 lichtkanten bei Durchdringungen.2 Maßlinien.3 Maßhilfslinien.4 Hinweis- und Bezugslinien.5 Schraffuren.6 Umrisse eingeklappter Schnitte.7 Kurze Mittellinien.8 Gewindegrund.9 Maßlinienbegrenzungen.10 Diagonalkreuze zur Kennzeichnung ebener Flächen.11 Biegelinien an Roh- und bearbeiteten Teilen.12 Umrahmungen von Einzelheiten Freihandlinie, schmal.18 Vorzusweise manuell dar2estellte Begrenzung von ') Teil- 0 er unterbrochenen nsichten und Schnitten, wenn die Begrenzung keine Symmetrie- oder Mittellinie ist1) Zickzacklinie, schmal ---"v---'y-- ').19 Vorzugsweise mit Zeichenautomaten dargestellte Berenzung von Teil- oder unterbrochenen Ansichten un Schnitten, wenn die Begrenzung keine Symmetrie- oder Mittellinie ist'l 01.2 Vollinie, breit.1 Sichtbare Kanten.2 Sichtbare Umrisse.3 Gewindespitzen.4 Grenze der nutzbaren Gewindelänge.5 Haußitdarstellungen in Diagrammen, Karten, Flie bildern.6 Systemlinien (Metallbau-Konstruktionen).7 Formteilungslinien in Ansichten 02.1 Strichlinie, schmal.1 Unsichtbare Kanten Unsichtbare Umrisse 02.2 Strichlinie, breit.1 Kennzeichnung zulässiger Oberflächenbehandlung Strich-Punktlinie.1 Mittellinien (langer Strich), schmal.2 Symmetrielinien Teilkreise von Verzahnungen.4 Teilkreise für löcher 04.2 Strich-Punktlinie.1 Kennzeichnuna' begrenzter Bereiche, z. B. der (langer Strich), breit Wärmebehan lung. _... _--.2 Kennzeichnungen von Schnittebenen.3 Formteilungslinien in Schnitten 05.1 Strich-Zweipunktlinie.1 Umrisse benachbarter Teile (langer Strich), schmal.2 Endstellungen beweglicher Teile Schwerpunktlinien ') Es soll nur eine dieser linienarten in ein und derselben Zeichnung angewendet werden. 18
18 Anwendungsbeispiele für Linienarten mit Kennzahlen nach DIN ISO f u u c=::j k#to Für die zeichnerische Darstellung und Beschriftung ist vorzugsweise die Liniengruppe 0,5 und für die größeren Formate Al und AO die Liniengruppe 0,7 anzuwenden. Liniengruppe 0,5 mit den Linienbreiten 0,5; 0,35 (Schrift, graph. Symbole) und 0,25 Liniengruppe 0,7 mit den Linienbreiten. 0,7; 0,5 (Schrift, graph. Symbole) und 0,35 In einer technischen Zeichnung sollen möglichst nur Linienbreiten einer Liniengruppe verwendet werden. Beim Uberdecken von Linien in technischen Zeichnungen gilt folgende Rangfolge: a) sichtbare Kanten und Umrisse (01.2) b) verdeckte Kanten und Umrisse (02.1 ) c) Schnittebene (04.2) d) Mittellinien (04.1) e) Schwerlinien (05.1) Maßhilfslinien (01.1) 19
19 1.6 Grundregeln für die Ausführung von Schriften in technischen Zeichnungen nach DIN EN ISO Als wesentliche Merkmale für die Beschriftung technischer Zeichnungen gelten Lesbarkeit, Einheitlichkeit und Eignung für die Mikroverfilmung und sonstige fotografische Reproduktionsverfahren. Um diese Anforderungen zu erreichen, sind folgende Regeln zu beachten: Die Zeichen sollen sich klar voneinander abheben, um Verwechselungen zu vermeiden. Für die Mikroverfilmung ist es erforderlich, daß der Abstand zwischen zwei benachbarten Linien oder der Zwischenraum zwischen Buchstaben und Ziffern mindestens das Zweifache der Linienbreite beträgt. Für Klein- und Großbuchstaben wird die gleiche Linienbreite angewandt. Die Nenngröße der Schriftzeichen ist die Höhe h der Großbuchstaben. Die Nenngrößenreihe der Schrifthöhe h hat die Stufung y2 wie die Normreihe der Zeichnungsformate nach DIN und lautet: 1,8; 2,5; 3,5; 5; 7; 10; 14 und 20 mm. Die Höhe h der Großbuchstaben und die Höhe c der Kleinbuchstaben sollen mindestens 2,5 mm betragen. Bei gleichzeitiger Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben soll mindestens c = 2,5 und h = 3,5 mm sein. Die beiden Normverhältnisse von Linienbreite/Schriftzeichenhöhe d/h = 1/14 bzw. d/h = 1/10 bedingen ein Minimum an Linienbreiten. Die Schriftform A mit d = h/14 und die Schriftform B mit d = h/1 0 können unter einem Winkel von 15 nach rechts geneigt, kursiv, oder vertikal geschrieben werden. Vorwiegend wird die Schriftform B vertikal angewendet, während die Schriftform A nur bei eingeschränkten Platzverhältnissen zu bevorzugen ist. Die Verhältnisse für die Höhe der Kleinbuchstaben, für den Mindestabstand zwischen den Zeichen, den Grundlinien und zwischen den Wörtern enthält die Tabelle m u Rfld : 0 j eb t----l Für das freihändige Üben der Normschrift in Schulen ist die kursive Schriftform B und für das Beschriften technischer Zeichnungen die vertikale Schriftform B zu bevorzugen. 20
20 Tabelle 1 Schriftform B (d = h/1 0) Beschriftungsmerkmal Verhältnis Maße in mm Schriltgröße h (l0/10) h 1,8 2,5 3, Hähe der Kleinbuchstaben c, (7/10) h 1,26 1,75 2,5 3, Unterlängen C2 (3/10) h 0,54 0,75 1,05 1,5 2,1 3 4,2 6 Oberlängen c, (3/10) h 0,54 0,75 1,05 1, ,2 6 Abstand zwischen Schriftzeichen a (2/10) h 0,36 0,5 0,7 1 1,4 2 2,8 4 Abstand zwischen Grundlinien b, (l4/10) h 3,42 3, Abstand zwischen Wörtern e (6/10) h 1,08 1,5 2,1 3 4,2 6 8,4 12 linienbreite d (l/10) h 0,18 0,25 0,35 0,5 0,7 1 1, Schriftform B, vertikal nach DIN EN ISO (DIN ) ') Die Schriftformen Q und 7 sollen künftig in Zeichnungen und Stücklisten nicht mehr angewendet werden. 21
21 1 Griechische Schriftzeichen, Schriftform B vertikal nach DIN EN ISO I 11 I " I I Ypsilon Phi Chi Psi Omega 1I 11 III I I I I1 I I I I Alpha Beta Gamma Delta Epsilon Zeta Eta Theta ') Jota I1I 1 1I I I I Kappa My Rho I I I 1I I! 1 Tau Ypsilon Phi') Chi Psi Omega I1I Griechische Schriftzeichen nach DIN EN ISO werden im wesentlichen als Formelzeichen und bei Winkelangaben angewendet. Bei den Kleinbuchstaben "Theta" und "Phi"l) sind zwei verschiedene Formen zugelassen, wobei in einem Dokument nur eine Form anzuwenden ist. Als Formelzeichen soll der Kleinbuchstabe "Sigma" nur in der Form wie bei 2) angewendet werden. Die Schriftgrößen entsprechen der Tab. 1 auf S
22 1.7 Anforderungen für die Mikroverfilmung technischer Zeichnungen nach DIN ISO 6428 Die Mikroverfilmung ermöglicht es, den Platzbedarf der in technischen Zeich- 11 nungen und anderen Dokumenten enthaltenen Informationen zu verringern. Hierbei ist zu beachten, daß nur Mikrofilme hoher Qualität verwendbare Rückvergrößerungen ergeben. Diese Norm enthält eine Zusammenfassung der Regeln für die Ausführung von Originaldokumenten, die mikroverfilmt gut leserliche Rückvergrößerurigen ergeben. Die Zeichnungsträger (vorgedruckt oder nicht) soll so beschaffen sein, daß zwischen dem Grund und den darauf zu zeichnenden linien der bestmögliche Kontrast erzielt wird, z. B. Transparentpapier. Die verwendeten Zeichnungsformate müssen den in DIN EN ISO 5457 festgelegten Formaten entsprechen. Alle Linien für die Darstellung der graphischen Symbole, Beschriftungen usw. müssen matt und von Ieicher Dichtei) sein. Es sind die in DIN 6 (ISO 128) und in DIN u. -11 (ISO 129) festgelegten linienbreiten anzuwenden. Um Mikrofilm-Rückvergrößerungen von Originaldokumenten mit AO- und A 1- Formaten in kleinere Formate erstellen zu können, soll für AO- und Al-Formate eine minimale linienbreite von 0,35 mm angewendet werden. Der Abstand zwischen zwei parallelen linien muß mindestens 0,7 mm betragen oder mindestens zweimal so breit sein wie die breitere linie. Größere Flächen sind zu schraffieren oder zu rastern und möglichst nicht zu schwärzen. Schmale Schnitte (Stahlbauprofile), die in der Originalzeichnung nicht breiter als 3 mm sind, dürfen geschwärzt werden. Die auf allen Originaldokumenten anzuwendende Schrift muß DIN EN ISO entsprechen. Kleinste Schriftgröße Beschriftung Format ISO AO Al A2 A3 A4 A (h = 14 d) 5 5 3,5 3,5 3,5 B (h = 10 d) 3,5 3,5 2,5 2,5 2,5 h = Schriftgröße der Großbuchstaben, d = linienbreite Erfolgskontrolle: 1. Welche Gesetzmößigkeiten bestehen für den Aufbau der DIN.formate nach DIN 476? (5. 1 3) 2. Wie erhölt man aus einer DIN Blattgröße die nöchst kleinere Blattgröße? (5. 13) 3. Welche Maßstäbe sind für technische Zeichnungen nach DIN ISO 5455 festgelegt? (5. 14) 4. Wie faltet man DIN-Formate auf die Größe A4 für Ordner nach DIN 824? (5. 15) 5. Welche liniengruppen und linienarten sind nach DIN ISO festgelegt? (5. 16 und 17) 6. Wie sind die linienbreiten nach DIN gestuft? (5. 16, 17) I) Definition der Dichte s. DIN ISO
23 1 B 24.1 Strecke AB halbiert und Mitte/senkrechte errichtet Strecken, Winkel, Dreiecke und Kreise a) Strecke AB halbieren b) Mittelsenkrechte errichten Um A und B wird ein Kreisbogen mit beliebigem Radius r geschlagen und die Schnittpunkte C und D miteinander verbunden. 1.8 Geometrische Grundkonstruktionen A 24.2 Senkrechte im Endpunkt errichtet Senkrechte im Endpunkt errichten Um den Endpunkt B wird ein Kreisbogen mil dem Radius r geschlagen, und der gleiche Bogen um C und D. Dann ist durch die Schnittpunkte C und D über D hinaus eine Gerade bis zum Kreisschnittpunkt E zu ziehen. Die Verbindungslinie EB steht senkrecht auf AB in B. ( 24.3 Lot gefällt B Vom Punkt P das Lot auf eine Gerade fällen Um P wird ein beliebiger Kreis mit dem Radius r geschlagen. Dieser schneidet die Gerade in den Punkten A und B. Dann sind um A und B Kreisbögen mit r zu schlagen, die sich im Punkt C schneiden. Die Verbindung von P und C stellt das gefällte Lot dar. A ( 24.4 Parallele gezogen B Parallele zu AB durch den gegebenen Punkt D ziehen Um einen beliebigen Punkt, z. B. C auf AB, wird ein Kreisbogen mit dem Radius CD = r geschlagen, dann der gleiche um D und um den Schnittpunkt E. Die Verbindungslinie DF verläuft parallel zu AB. B 24.5 Strecke in drei gleiche Teile geteilt Strecke AB in z. B. drei gleiche Teile teilen Zu der Strecke AB wird durch den Punkt A unter beliebigem Winkel eine Gerade gezogen. Hierauf sind drei beliebige, aber gleich lange Teilstrecken abzutragen. Dann wird der Endpunkt C mit B verbunden und die Parallelen hierzu durch die Teilpunkte auf AC gezogen. 24
24 Goldener Schnitt Die Strecke AB wird halbiert und in Beine a Senkrechte errichtet. Dann ist um B mit BC = 2" ein Kreisbogen zu schlagen und 0 mit A 2;U verbinden. Um 0 wird mit OB ein Kreisbogen A r'-----::+-...;=--i B geschlagen, der auf AO den Schnittpunkt E ergibt. Mit der neuen Strecke AE ist um A ein Kreisbogen zu schlagen, der AB im Punkt F schneidet. Es verhalten sich die Strecken 25.1 Goldener Schnitt AB:AF = AF:FB oder a:b = b:c. o Winkel CAB halbieren Um A wird ein Kreisbogen mit beliebigem Radius r geschlagen, der die Schenkel des Winkels CAB in C und B schneidet. Dann sind A mit gleichem Radius r um Bund C Kreisbögen 25.2 Winkel holbiert 2;U schlagen. Die Verbindungslinie AO halbiert den Winkel CAB. Winkel von 90 in drei gleich große Winkel teilen Um A wird ein beliebiger Kreisbogen und mit der gleichen Zirkelöffnung je ein Bogen um Bund C geschlagen. Die Verbindungslinien von A durch die neuen Schnittpunkte 0 und E dritteln den rechten Winkel. A B 25.3 Winkel von 90 in drei gleich große Winkel geteilt Winkel CAB von Aufgabe 2 an eine Gerade im Punkt A antragen Um Punkt A ist ein Kreisbogen mit dem gleichen Radius r wie in Aufgabe 2 zu schlagen. Dann wird die Schenkelneigung BC mit dem Zirkel abgegriffen und von B aus auf den Kreisbogen um A übertragen. Der Schnittpunkt C ist mit A zu verbinden. /!Y A B 25.4 Winkelongetrogen Gleichseitiges Dreieck konstruieren Mit der Strecke AB = r werden um A und B A'---"..-.lf Kreisbögen geschlagen. Dann ist der Schnittpunkt C mit A und B zu verbinden Gleichseitiges Dreieck 25
25 Kreismiffelpunkt gesucht Mittelpunkt eines Kreises suchen Es werden zwei nicht parallele Sehnen durch den Kreis gezogen und auf diesen die Mittelsenkrechten errichtet. Ihr Schnittpunkt ist der Kreismittelpunkt Umkreis eines Dreiecks Umkreis eines Dreiecks zeichnen Auf zwei beliebigen Dreieckseiten sind die Mittelsenkrechten zu errichten wie unter 24. f. Der Schnittpunkt M der MitteIsenkrechten ist Mittelpunkt des Umkreises. A 26.3 Inkreis eines Dreiecks Inkreis eines Dreiecks zeichnen Zwei beliebige Dreieckwinkel werden wie unter 25.2 halbiert. Die Winkelhalbierenden schneiden sich im Mittelpunkt M des Inkreises Tangente in einem Kreispunkt Tangente in einem Kreispunkt konstruieren Der Punkt P wird mit dem Kreismittelpunkt M verbunden und auf der Strecke MP im Endpunkt P die Senkrechte wie unter 24.2 errichtet Tangente von einem außerhalb liegenden Punkt 26 Von einem Punkt außerhalb die Tangente konstruieren Es ist der Punkt P mit dem Kreismittelpunkt M zu verbinden und über der Strecke MP der Halbkreis zu zeichnen. Dieser schneidet den Kreis in A. Die Verbindung von A und P ist die Tangente.
26 1.8.2 Regelmößlge Vielecke In einem gegebenen Kreis Dreieck - Siebeneck im gegebenen Kreis Um D wird ein Kreisbogen mit dem Kreishalbmesser fl geschlagen. Die Verbindung von B mit A und C ergibt ein gleichseitiges Dreieck. Um das Siebeneck zu konstruieren wird V. AC 7mal auf dem Kreis abgetragen. 11 Viereck - Achteck im gegebenen Kreis Die Schnittpunkte A, B, C und D des rechtwinkligen Achsenkreuzes mit dem Kreis werden zu dem Quadrat ABCD verbunden. Dann sind die Quadratseiten zu halbieren und die entsprechenden Verbindungslinien durch den Mittelpunkt zu ziehen. Die neuen Schnittpunkte ergeben die Eckpunkte des Achtecks. Merke: Beim einbeschriebenen Quadrat gilt: d = V2. s = 1,414. s, d = Durchmesser oder Eckenmaß, s = Quadratseite Drei- und Siebeneck o 27.2 Vier- und Achteck Fünfeck - Zehneck im gegebenen Kreis Me wird halbiert und vom Halbierungspunkt E aus die Strecke EB bis' F abgetragen. Dann ist BF die Seite des regelmäßigen Fünfecks. BF 5mal auf dem Kreis abgetragen ergibt 'ein Fünfeck. - Die Fünfeckseite wird halbiert und A vom Mittelpunkt durch die Halbierungspunkte Linien bis zum Kreis gezogen. Diese neuen Schnittpunkte sind die Eckpunkte des Zehnecks. [ Sechseck - Zwölfeck im gegebenen Kreis Der Halbmesser wird 6mal von A auf dem Kreis abgetragen. Die entstandenen Schnittpunkte sind zum Sechseck zu verbinden. Die Halbierung der Sechseckseiten ergibt ein Zwölfeck. Merke: Beim einbeschriebenen Sechseck gilt: d = 1,155. SW, d = Durchmesser, SW = Schlüsselweite Fünf- und Zehn eck 27.4 Sechs- und Zwölfeck 27
27 A Regelmäßige Vielecke, z. B. Neuneck Regelmäßige Vielecke, z. B. Neuneck in einem Kreis Der senkrechte Durchmesser AB wird z. B. in neun gleiche Teile geteilt. Dann werden um A und B mit dem gegebenen Kreisdurchmesser als Halbmesser Kreise geschlagen, die sich in den Punkten C und 0 schneiden. Von C und o aus werden durch die geradzahligen Teilungspunkte 2, 4, 6 und 8 Linien gezogen, die den Kreis in den Eckpunkten des Neunecks schneiden. Bestimmen der Seitenlängen regelmäßiger Vielecke in einem Kreis Die Verbindung der Punkte A und C ergibt die Quadratseite, die Halbierung der Strecke AC die Achteckseite AG. Durch den Kreisbogen mit dem Radius BM um B erhält man die Dreieckseite EF, durch Verbinden der Punkte Fund B die Sechseckseite und F mit 0 die Zwölfeck- L B seite. Außerdem ist EF/ 2 die Seite des Siebenecks. Der Kreisbogen um Hals Halbierungs SeJtenlängen regelmäßiger.punkt der Strecke MC mit dem Radius HA Vielecke ergibt die Zehneckseite MJ und mit Al um A die Fünfeckseite AK. Teilt man den Kreisbogen über der Dreieckseite EF in drei gleiche Teile, dann ist EL die Neuneckseite Kreisanschlüsse durch Kreisbogen 28.3 im spitzen Winkel KreisanschluB in einem spitzen Winkel mit gegebenem Radius Es wird ein spitzer Winkel gezeichnet. Im Abstand des gegebenen Halbmessers r sind zu den beiden Schenkeln Parallelen (oder die Winkelhalbierende und zu einem Schenkel die Parallele) zu ziehen. M ist der Mittelpunkt des Kreisbogens im stumpfen Winkel KreisanschluB in einem stumpfen Winkel mit gegebenem Radius Es wird ein stumpfer Winkel gezeichnet und dann weiter wie unter 28.3 verfahren. 28
28 KreisanschluB von zwei Geraden Um die Endpunkte A und B der Geraden sind Kreise mit dem Radius r zu schlagen. Diese schneiden sich im Mittelpunkt M des gesuchten Kreisbogens Kreisanschluß von zwei Geraden Verbinden eines Punktes mit einerri Kreis durch Kreisbogen Um den Mittelpunkt MI des Kreises wird ein Kreisbogen mit dem Radius R + r und um den Punkt P ein Kreisbogen mit dem Radius r geschlagen. Die bei den Kreisbogen schneiden sich im Mittelpunkt M2 des Kreisanschlußbogens Kreis und Punkt durch Kreisbogen verbunden Verbinden von Kreis und Gerade durch Kreisbogen Um den Mittelpunkt MI eines gegebenen Kreises ist.ein Kreisbogen mit dem Halbmesser R + r zu schlagen. Zur gegebenen Geraden g wird im Abstand r eine Parallele gezogen. Diese schneidet den Kreisbogen im Mittelpunkt M2 des Anschlußkreisbogens Kreis und Gerade durch Kreisbogen verbunden Verbinden zweier Kreise durch Kreisbogen Anschluß zweier gegebener Kreise mit dem Radius rl und r2 durch Kreisbogen mit dem Radius R. Um die Mittelpunkte' MI und M2 werden Kreisbogen mit den Halbmessern rl + R bzw. r2 + R geschlagen. Um die Schnittpunkte M 3 und M 4 dieser Kreisbogen sind dann die Anschlußkreisbogen mit dem gegebenen Halbmesser zu zeichnen. M mittels zweier Kreisbogen Erioigskontrolle: Zeichnen.ie jeweils geometrische Grundkonstruktionen in doppelter Größe ouf ein A4-Blatt. Uberprüfen Sie Ihre Konstruktionen anhand der entsprechenden Beispiele in
29 2 Normgerechtes Darstellen und Bemaßen der Grundkörper und einfacher Werkstücke, räumliches Vorstellen 2.1 Grundregeln der Bemaßung nach DIN S t= '" N C> LI1 Maßlinie Maßzahl Maßpfeil Maßhilfslinie 30.7 Blechbemaßung " -=t=-=t= Vergrößerte Maßlinienbegrenzungen 1=4 so 30.6 Blechbemaßung 30 '" LI1 Die Bemaßung legt die Farm und Abmessungen eines Werkstückes fest. Sie kann nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen, z. B. fertigungsbezogen, s. auch S Flache Werkstücke (Bleche) können im allgemeinen in einer Ansicht dargestellt und bemaßt werden, Als sichtbare Körperkonten werden die Umrisse eines Werkstückes in breiter Volllinie je nach Größe des Zeichnungsformates in einer der liniengruppen 0,5 mm und größer nach DIN ISO ) gezeichnet. Durch die Wahl der Breite der Vollinie ist bereits die Liniengruppe mit den Breiten für die verschiedenen linienarten festgelegt, die in der gleichen Zeichnung beibehalten werden müssen, s. S. 17. Maßlinien sind als schmale Vollinien zu zeichnen. Sie stehen im allgemeinen rechtwinklig zwischen den Körperkanten bzw. Maßhilfslinien. Die erste Maßlinie hat von den Körperkanten einen Abstand von etwa 10 mm, während Maßlinien voneinander etwa 7 mm entfernt sein sollen. Die Maßlinien werden durchgezogen, wobei die Maßzahlen über den Maßlinien stehen. Maßlinien sollen sich mit anderen Linien und untereinander möglichst nicht schneiden. Maßhilfslinien werden ebenfalls als schmale Vollinien gezeichnet. Sie ragen 2 mm über die Maßpfeile hinaus und dürfen nicht von einer Ansicht in eine andere durchgezogen werden. Als Maßlinienbegrenzung dienen im allgemeinen ausgefüllte Maßpfeile und Punkte 30.:6 u. 4 sowie nicht ausgefüllte Maßpfeile und Punkte 30.3 u. 5. Bei Platzmangel dürfen Punkte angewendet werden. d entspricht der linienbreite der schmalen Vollinie. ') z. Z. noch Entwurf als Ersatz für DIN 15-2.
30 Offene (nicht ausgefüllte) Pfeile und Punkte si nd für das rechnerunterstützte Zeichnen bestimmt, 30.3 u. 5. Weitere Maßlinienbegrenzungen zeigt Seite 102. Mittellinien kennzeichnen symmetrische, d. h. spiegelbildgleiche Ansichten. Sie werden als schmale strichpunktierte Linien gekennzeichnet, Beim Zeichnen eines symmetrischen Werkstückes ist mit der Mittellinie zu beginnen. Mittellinien schneiden sich nur in den Mitten der Strichlinien, nie in den Punkten, s. S. 45. Die Enden der Mittellinien bilden Striche, die einige Millimeter aus den Ansichten herausragen. Mittellinien sind nicht als Maßlinien zu verwenden. Als Maßhilfslinien werden sie außerhalb der Ansichten in schmaler Vollinie ausgezogen, s. S. 44 u. 45. Maßzahlen sind in ISO-Normschrift nach DIN 6776 in Fertigungszeichnungen nicht kleiner als 3,5 mm hoch, in Millimetern ohne Maßeinheit, über der Maßlinie einzutragen. Wenn andere Maßeinheiten als Millimeter verwendet werden, so ist die Maßeinheit hinter die Maßzahl zu setzen, z. B. 20 m, 1/2",45. Die Schreibrichtung der Maße verläuft wie die dazugehärende Maßlinie. Alle Maße sind so einzutragen, daß sie von unten oder von rechts lesbar sind, wenn die Zeichnung in Leserichtung gehalten wird, Bemaßungsmethode 1 S Winkelmaße stehen tangential zur Maßlinie, Maßzahlen und Winkelangaben, die wegen Platzmangels in der Nähe der Maßlinie oder an eine Bezugslinie geschrieben werden, sollen möglichst in der gleichen Lage eingetragen werden, die sie an der Maßlinie hätten. Maßzahlen dürfen nicht durch Linien getrennt oder gekreuzt werden. Sie dürfen auch nicht ohne Maßlinien direkt auf dargestellten Kanten, Umrissen oder Eckpunkten stehen Längenmaße Winkelmaße t = Lehre Teslaufgabe s. S. 405 u = Ihick (engl.: dick) 31
31 2.2 Darstellungsmöglichkeiten und Bemaßen der Grundkörper sowie einfacher Werkstücke und ihre Formerfassung Flache Werkstücke (Bleche) Perspektivische Darstellungen unsymmetrischer und symmetrischer Bleche CD QI... e:: c [.0 "" C y C> N MQßbezugSkQnteA Technische Zeichnungen 20 C> '" t = a) Skizzieren der b) der Fertigform Hüllform (schmale Vollinien) (Entwurf) e) Maße eintragen, Beschriften 32.5 Zeichenschritte bei der Darstellung eines Bleches 32 c) Radieren, Fertigform ausziehen (breite Vollinien) d) MaBhilfs-, MaBlinien, MaBpfeile (schmale Vollinien)
32 Flache Werkstücke, z. B. Bleche, zeichnet man meist nur in der Vorderansicht, da diese die Form und Maße eindeutig erkennen läßt. Die Werkstückdicke soll nach DIN , S.l 04 in oder neben der Darstellung mit dem Buchstaben t angegeben werden, z. B. t = 2. In Schriftfeldern und Stücklisten ist die Blechdicke mit dem Kurzzeichen BI anzugeben, z. B. B12. Bei unsymmetrischen Teilen erfolgt das Eintragen der Maße von zwei rechtwinklig aufeinanderstehenden Maßbezugsebenen, den Maßbezugsflächen bzw. Maßbezugskanten aus, z. B und 32.3 Bei symmetrischen, d. h. spiegelbildgleichen Teilen sind die Hähenmaße von der Maßbezugskante A und die Breitenmaße von der Mittellinie als Maßbezugslinie B aus einzutragen, z. B und An Blechen sind Winkel im allgemeinen durch längenmaße anzugeben, weil dies für das Anreißen vorteilhafter ist, z. B. 33.1, Ausnahme s I - f =2 t = 2 I I u. 2 B/eche mi/ Durchbrüchen Darstellen und Bemaßen prismatischer Werkstücke I '-.c.,-vl oe: >" Prisma in der Raumecke als Drei/afe/projektion 33.3 zeigt, wie man durch Betrachten eines Prismas von vorn die Vorderansicht (V), von oben die Draufsicht (D) und von links die Seitenansicht von links (S) erhält. Die Draufsicht und die Seitenansicht von links können auch durch entsprechendes Kippen bzw. Drehen um 90 gewonnen werden, Durch die flächenhafte Darstellung eines Körpers in den drei üblichen Ansichten wird dessen Form festgelegt, damit aus der technischen Zeichnung die Gestalt klar erkannt und die zugehörigen Maße eindeutig entnommen werden können. Siehe auch Senkrechte Parallel-Projektion S. 55 u
33 (6) I I I I '" I -- 'Iorder Ql'\sich\ <:> 0- E (4) Prisma aus der Vorderansicht in die Oraufsicht gekippt und in die Seitenansicht von links gedreht Übung: 1. Drehen Sie das Prisma, z. B. eine Streichholzschachtel, in die drei üblichen Ansichten. Halten Sie dabei den Körper in Augenhöhe! 2. Suchen Sie die einzelnen Eckpunkte und Kanten nach nacheinander in allen drei Ansichten auf! 3. Üben Sie das räumliche Vorstellen durch Vergleichen der körperlichen mit der technischen Darstellung! Prisma mit rechteckiger Grundfläche GIO GI " als Rechteck in der V, 0, und S, I) 34.3 als Rechteck in der V und 0,') 34.4 als Rechteck in der V mit eingetragener Querschnitts form, anzuwenden, wenn nur eine Ansicht vorhanden ist.') Flache prismatische Werkstücke werden vereinfacht in Stücklisten mit den Abmessungen Breite x Dicke x Höhe bzw. Länge angegeben, z. B. für Bild 34.2: 35 x 15 x 50. ') Kurzzeichen siehe S
34 Röumliches Vorstellen durch Erfassen der Grundkörperformen und der Formen einfacher Werkstücke Eine wichtige Voraussetzung für das Lesen und Verstehen technischer Zeichnungen ist die Fähigkeit, aus den zweidimensionalen, flächenhaften Ansichten und Schnitten sowie den Symbolen der technischen Zeichnungen sich die Körperformen, das Körperbild, in dreidimensionaler Form eindeutig vorstellen zu können und auch umgekehrt. Um das zu erlernen, betrachtet man z. B. auf S. 34 das Körperbild des Rechteckprismas mit der Breite = 35, der Dicke = 15 und der Höhe = 50 mm. Dann vergleicht man dieses Körperbild mit den drei Ansichten der technischen Zeichnung 1 und ihren Maßen 35 X 15 X 50. Darauf stellt man sich das Rechteckprisma bei verdecktem Körperbild aus den drei Ansichten der technischen Zeichnung körperlich vor. Die gleiche Vorstellungsübung führt man mit den Zeichnungen 3 und 4 durch, nachdem der zugehörige Text verstanden ist. I Die anschließende Zeichen- bzw. Skizzierübung zunächst als Nachzeichnen im M 1 :1, dann aus dem Gedächtnis fördert die Zeichenfertigkeit und das räumliche Vorstellen. Durch die Erfolgskontrolle, das Selbstvergleichen der erstellten Zeichnungen bzw. Skizzen mit den Musterzeichnungen dieses Fachbuches können die bisher erlangten Fähig- und Fertigkeiten festgestellt und gegebenenfalls verbessert werden. In ähnlicher Weise führt man die Übungen mit den anderen Grundkörpern durch: Text lesen und verstehen, Erfassen jeder Grundkörperform und ihrer Maße, räumliches Vorstellen aus dem Gedächtnis, Zeichnen, Skizzieren, Bemaßen und Selbsttesten sowie Verbessern, falls erforderlich. Siehe 36.1, 36.2, bis Beispiel: 36.2 hat ohne die Ausschnitte die übergeordnete Form (Hüllform) eines Rechteckprismas (Quaders) 25 X 15 X 40 mm. Der obere Vierkantzapfen 10 X 15 mm,10 bzw.15 mm lang, sitzt 8 mm von der linken Bezugsebene entfernt. Der untere rechteckige Zapfen 25 X 10,10 mm hoch, ist mit der Rück- und den Seitenflächen bündig. Skizzieren Sie die jeweils beschriebene Form in dimetrischer bzw. isometrischer Darstellung. Vergleichen Sie auch Seite 69. Übungen zur Auswahl: Zeichnen Sie im M 1 : 1 je in der V, 0 und S die dargestellten Körper 36.1, 36.2, 37.3 und 37.6, nachdem Sie diese vorher in der Vorstellung 1. um 90 nach rechts gedreht, oder 2. um 90 nach vorn herüber gekippt haben. Aufgaben und Übungen finden Sie auch in dem Fachbuch "Praxis des Technischen Zeichnens" vom gleichen Verfasser. 35
35 Prismatische Werkstücke mit Ausschnitten und verdeckten Körperkanten 10 c-! I I i '" l t--j l s Verdeckte Körperkanten ITR1verdeckte Körperkante und verdeckte Umrisse werden durch schmale Strichlinien dargestellt, s. S. 17. Die einzelnen Striche sind gleich lang und werden von kurzen Lücken ljnterbrochen. Die Länge der einzelnen Striche richtet sich nach der Größe der Zeichnung und kann bis 10 mm betragen. Zu kurze Striche sind zu vermeiden: Beim Zeichnen haben Vollinien stets Vorrang vor den Strichlinien, wenn diese zusammenfallen. Zeichnen von verdeckten Körperkanten Strichlinien für verdeckte Kanten schließen in der Zeichnung im allgemeinen direkt 9n, Beim Ubergang von einer sichtbaren in eine verdeckte Kante darf eine Lücke von 1 mm (1,5 d) gelassen werden, Strichlinien stoßen nur an den Enden zusammen und bilden dort volle Ecken, 36.3b. Dicht benachbarte, parallele Strichlinien sollen möglichst gegeneinander versetzt gezeichnet werden, 36.3c. 8 Q 36.3 Eintragen der Strichlinien beim manuellen Zeichnen 36 10
36 Prisma mit quadratischer Grundfläche an.rrßj ffib m r-' ) '" N '" C> als Rechteck in der V und als Quadrat in der D, ') 37.2 als Rechteck in der V mit Diagonalkreuz. ') 37.3 Sockel Maßzahl mit D-Symbol Ein quadratisches Formelement, das als Quadratform oder nur als Strecke sichtbar ist, wird stets mit einer Maßzahl und vorangestelltem D-Symbol bemaßt. Das D-Symbol hat die Größe und Strichbreite der Kleinbuchstaben, Wird in Ausnahmefällen ein Werkstück mit ebenen, vierseitigen Mantelflächen nur in einer Ansicht gezeichnet, so ist zur Kennzeichnung der ebenen Flächen zusätzlich ein Diagonalkreuz mit schmaler Vollinie einzutragen, Auch bei zwei Ansichten ist dies zulässig, s. S Würfel rn rxr.r.rr:2e t3.' n.30 LL::nt als Quadrat in der V und D, ') 37.5 als Quadrat in der V mit dem gleichen Kantenmaß der Breite, Dicke und Länge und dem Diagonalkreuz ') 37.6 Konsole Kurzzeichen siehe S
37 Prismatische-Werkstücke mit schrägen Flächen Die wahren Längen von Kanten einer ebenen Fläche erhält man nur dann. wenn die Blickrichtung senkrecht zur Fläche steht. Je kleiner der Neigungswinkel zwischen Blickrichtung und Fläche ist. um so kürzer erscheint die Fläche. Werkstücke mit Flächen und Kanten. die in den entsprechenden Ansichten verkürzt erscheinen. werden dort verkürzt gezeichnet. Die Bemaßung erfolgt nur in den Ansichten Wahre Längen und ihre in denen die Flächen und Kanten in wahrer Verkürzung Größe erscheinen Dreikant- und Trapezkantprisma ITBO mr [TI 38.2 Dreikantprisma mit 3 Maßen 38.3 mit 4 Maßen 38.4 mit 5 Maßen Bei Dreikantprismen werden die Höhe und die Querschnittsform bemaßt. Für rechtwinklige. gleichseitige und gleichschenklige Dreieckflächen sind nur zwei Maße erforderlich; alle übrigen Dreieckflächen erhalten zur Festlegung der Dreieckspitze ein weiteres Maß f-- 50 r--,., 11\ -I 25 J "'" \ l Bei Drei- und Sechskantprismen zeichnet man die Ansicht zuerst. welche die Querschnittsform erkennen läßt. Bei dem parallelgeschnittenen Dreikantprisma 38.5 werden die senkrechten Schnittkanten der Draufsicht aus der Vorderansicht gelotet und die Lage der waagerechten Kanten von der Mittellinie mit dem Zirkel aus der Seitenansicht übertragen bzw. projiziert Dreikantprisma mit Ausschnitten 38
38 Sechskantprisma 'lliffirn 2 3 I als drei Rechtecke in der V; zwei Rechtecke in der S und als Sechseck in der 0, 39.2 als Sechseck in der 0 auf der Ecke stehend, dazu entsprechende Rechtecke in der V unds Verschlußkappe Nur das mittlere Rechteck in der Vorderansicht 39.1 ist in wahrer Größe zu sehen. Die beiden schräggestellten Rechtecke in der Vorderansicht und Seitenansicht von links erscheinen verkürzt und sind daher entsprechend schmaler gezeichnet. Bei der Darstellung von Sechskantprismen beginnt man nach dem Zeichnen der Mittellinien mit der Ansicht, welche die Querschnittsform zeigt, im Beispiel mit der Draufsichl. Die senkrechten Kanten des stehenden Sechskantprismas werden aus der Draufsicht nach oben projiziert. Die Höhe der Seitenansicht entnimmt man der Vorderansicht und die Dicke durch Abgreifen mit dem Zirkel aus der Draufsichl. Die Konstruktion eines Sechsecks zeigt S.28. Zur Maßangabe gehören das Eckenmaß e, das Seiten maß s, auch Schlüsselweite SW genannt, und die Höhe h. Das Seilenmaß s läßt sich aus dem Eckenmaß berechnen und umgekehrt: Seitenmaß Beispiel: Eckenmaß Beispiel' s = 0,5. 11'3. e = 0,866. e e = 27,7; s = 0, ,7 = 24 mm 2 e = V3. s = 1,155. s 5=24; e=i,155 24=27,7mm 39.4 Scllraubenroll/ing SW24 DIN 475 Schlüsselweitenmaße sind durch die Großbuchstaben SW zu kennzeichnen und z. 8. nach DIN 475, Seife 278 zu wählen. 39
39 2.2.3 Prismatische Werkstücke mit Abwicklungen Eine Abwicklung ist die in einer Ebene aufgezeichnete Oberfläche eines Körpers. Aus der Vorderansicht werden die wahren Höhen bzw. Längen und aus der Draufsicht die Breiten und Dicken des Körpers in die Abwick lung übertragen. Deckfläche,..., 0 Mantelfläche 25 Grundfläche 40.1 Die Abwicklung de s Viert sich kantprismas ergib durch entsprechendes Aufzeichnen der Breite, Dicke und Höhe des Werkstückes,..., o 40.2 Die Abwicklung des Drei kantprismas erhält man mit Hilfe der Länge der Dreieckseite und der Werkstückhöhe,..., o (s) Bei der Abwicklung des Sechskantprismas wird das Seitenmaß s 6x abge tragen sowie Grund und Deckfläche aufgezeichnet Hierbei handelt es sich um theoretische Abwicklungen von Hohlkörpern ohne Berück sichtigung der Fertigung, z. B. durch Zugaben für Lötnähte. 40
40 Schröggeschnittene prismatische Werkstücke mit Abwicklungen Erscheint die Schnittfläche eines schräggeschnittenen prismatischen Werkstückes in der Vorderansicht als Strecke, so läßt sich die Seitenansicht aus der Vorderansicht durch Projizieren ermitteln. Schnittflächen, die durch Bearbeitung entstehen, sind ohne Schraffur zu zeichnen. I o rn Grundfläche 41.1 Bei der Abwicklung des schröggeschnittenen Vierkantprismas werden die Höhen der Mantelnöche aus der Vorderansicht entnommen 41.2 Bei der Abwicklung des schräggeschnittenen Dreikanfpr;smas ergeben sich die Höhen aus der Vorderansicht und die wahren Seitenlöngen der Deckfläche beim Aufzeichnen der Mantelabwicklung l' 4' 3' S' 6' (5) 41.3 Bei der Abwicklung des schräggeschniftenen Sechskantprismas erhölt man die verschiedenen Höhen aus der Vorderansicht und die Deckfläche durch Umklappen in die Zeichenebene 41
41 2.2.4 Anfertigen von technischen Zeichnungen Ln g :J: '" a- '" """ 'C> '" Ln Ln I Ln.. r Schriftfeld I- 5 -g CI l,}5 Blattaufteilung für A4-Formate in Hochlage Beispiel fü r Rechtecksaule 55 x 40 x 90 Höhenaufteilung Vorderansicht (Höhe) 90 Draufsicht (Dicke) 40 Zwischenabstand 30 Schriftfeldhöhe 55 2 x Blattrand = 2 x 5 = 10 es verbleiben für Randabstand oben und unten je mm 2 Breitenauftei lu ng Heftrand 20 Vorderansicht (Breite) 55 Seitenansicht (Dicke) 40 Zwischenabstand 30 Blattrand es verbleiben für 2 x Abstand mm 2 2 Grundschriftfeld ohne Anderungen nach DIN für A4-Formate. Für Schulzwecke gibt es auch ein vereinfachtes Schriftfeld s Nach den im Schriftfeld eingetragenen Maßen können seine Größe und die der einzelnen Felder aufgezeichnet werden. Die eingeklammerten Bezeichnungen in den Feldern deuten an. welche Eintragungen in ihnen zu erfolgen haben IZul.Abw, ) (Oberfläche) Maßstab I(Gewicht) 10 (Werkstoff) Ln 04 i Datum Name (Benennung) Bear Gepr. Norm I (Firma) I Zeithnungsnummer ) l Urs r. Ers. für, Ers. ure, Blott Blätter... Alle MQße sind UngefährmQße I l- 130 Genormte Schriftfelder und Stücklisten siehe Seiten """ Ln Ln
42 Anleitung zum Anfertigen von technischen Zeichnungen nach Zeichenschritten I Festlegen der zu zeichnenden Ansichten und des Maßstabes! -1-'-r--- I,"" Beispiel für Blattaufteilung A Zeichenblatt mit den Maßen von Bild 43.1 für die Breite und Höhe wie in Bild 43.2 aufteilen I "'J/ -I- ---t-- / '" "" A 43.3 Zeichnen der Mittellinien in der " V sowie der Umrisse des Werkstückes (Hüllform) durch schmale Linien mit Schiene und Winkel zugleich in der V, Du. S -Eß 43.4 Festlegen der Werkstückform, d. h. die Lage und Länge jeder Kante bestimmen, zugleicfi aus der V in die D und 5 durch Projizieren (Loten) mit Schiene und Winkel 90' 43.5 Abradieren [J[IJ[J aller I I I I des Entwurfs Hilfslinien, Prüfen des Ent- I I I I wurfs, Ausziehen unter Einha/tung der linienbreiten, z. B. Liniengruppe 0,5 mm co '" 43.6 Eintragen der Maßlinien, -pfeile, -zahlen, Oberflächenangaben 43.7 Schriftfeld ausfüllen, Endkontrolle :l,e hier zur Verdeutlichung gelrennt dargestellte Zeichenlolge in den Bildern 43.3 bis.;.;3.6 erlolgl beim Zeichnen schrittweise nacheinander nur in einer Darslellung,
43 1 2.3 Radien Radien bzw. Halbmesser dienen zum Bemaßen von Rundungen an Werkstücken. Bei der Wahl der Radien sind die Rundungshalbmesser nach DIN 250 zu bevorzugen, insbesondere die fettgedruckten Maße. Rundungshalbmesser nach 01 N 250 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,8 1 1,2 1,6 2 2, Maßzahl mit vorangestelltem R Maßzahlen für Radien werden stets durch den vorangestellten Großbuchstaben R gekennzeichnet, Die Maßlinien für Radien erhalten nur einen Maßpfeil am Kreisbogen. Dieser Maßpfeil soll bevorzugt von innen und bei Platzmangel aber auch von außen an den Kreisbogen angesetzt werden, Der Mittelpunkt des Radius muß nur gekennzeichnet werden, wenn seine Lage aus Funktions- oder fertigungsgründen festgelegt sein muß. Der Mittelpunkt ist dann durch ein Mittellinienkreuz zu kennzeichnen, Muß bei großen Radien die Lage des Mittelpunktes maßlich festgelegt werden, so darf nur beim manuellem Zeichnen die Maßlinie zweifach rechtwinklig abgeknickt und verkürzt gezeichnet werden. Hierbei muß der Teil der Maßlinie mit dem Maßpfeil auf den geometrischen Mittelpunkt gerichtet sein, Viele Radien, die zentral angeordnet sind, dürfen im Zentrum an einem kleinen Hilfskreis enden, Die Bemaßung eines Langloches bei Blechen berücksichtigt das Anreißen, Blech mit Radien 44.3 Blech mit großen Radien 44.4 Blech mit Lang/och 44
44 Unrunde 1) Flansche von Stopfbuchsen haben die Form der Unrunde. Sie besitzen bezüglich ihrer Breite im allgemeinen 3 Formen: I schmal millel 45.1 Formen der Unrunde breit schmal: R 1 = b 1 breit: R 3 = 0,5 X b 3 millel: R 2 = 0,5 X b 2 -+ b 3 "" 1,4... 1,2 X b 2 Maße in Millimeter schmaler und mittlerer Unrunde L r b 1 schmal S b 2 mi"el 22 2S b 3 breil In der Fertigungszeichnung ist die Breite nicht einzutragen. Die Dicke des Werkstückes richtet sich nach der jeweiligen Beanspruchung. <P1Z 45.2 Flansch als schmales Unrund 45.3 Dreieckflansch t = Viereckflansch Das Bemaßen von Rundflanschen zeigen die Seiten 355 u Bei regelmäßigen Teilungen auf Lochkreisen sind Winkelangaben im allge 'lleinen nicht erforderlich, Jas Eintragen von Abmaßen zeigt die Seite 121. Übung: Zeichnen Sie auf einem A 4-8/011 je ein schmales, mittleres und breites Unrund mit L = 80 mm. ') früher DIN
45 Durchmesser Eintragung des "'-Symbols Das f21-symbol zur Kennzeichnung der Kreisform wird stets vor die Maßzahl gesetzt, 46.1 u. 2. Dies gilt für die Bemaßung von Formelementen, bei denen die Kreisform zu erkennen ist oder nur als Strecke erscheint, Die Höhe des f21-symbols ist die der entsprechenden Maßzahl. Der Kreis hat die Größe der Kleinbuchstaben und einen schrägen unter 75 bzw. 60 stehenden Strich, der durch den Kreismittelpunkt geht. Seine Höhe und Linienbreite sind die der Maßzahl, S Maßzahl mit "'-Symbol 2.4 Zylinder /::, -:- &4>32.. +! I 1..!lL >16 = Durchgangsloch 46.3 als Rechteck in der V und S sowie als Kreis in der D, 46.4 oder vereinfacht als Rechteck in der V, 46.5 Stulenbolzen mit Vierkantkopf gekennzeichnet durch Diagonalkreuz. <:> '" I I I -t-- <:> '" 46.6 Zeichenschritte bei der Darstellung eines stehenden Zylinders 46
46 Beispiele f'ür fertigungsbezogenes Bemaßen, Formerfassen und Fertigungsdenken "p}eim Drehen 1 RaW ( Ra1 ) ' beim sen und Hobeln 2 ;::: I I 1 Bolzen mit Absätzen E Au ann latte m. T -Nut E 295 Pos. Benenl"KJ Werkstoff Pos Benennun Werkstoff (]O q wf"'ru.ey EffI@ al Absatz I auf c,l30,60 lang SCichten 0 OJ t.-o al Fräsen aller Außenflächen I auf Maß oder Hobeln aller Außenbl Absatz n auf c,l20,5, t.o lang schruppen und mit Radiusstahl1 auf c,l20, ß=tit1 cl Absatz m auf c,l15, 18 lang schruppen und mit Radiusstahl1 auf c,l15, 18 lang schlichten (DOtn dl Kegelkuppe 1'5Xt.50 f;en (]Jto el Bolzen auf Länge 55 abstechen und Kante mit Radius 2 brechen Übung: Erkennen Sie flächen auf Dill bl Fräsen der Längsnut 11. breit 20 tief mit Scheibenfräser j8 B DIJI] cl Fräsen mit T -Nutenfräser 25 breit 11 hoch oder HObeln der T -Nut 1. durch Vergleich des Körperbildes mit der entsprechenden technischen Zeichnung, wie sich bei jeder Fertigungsstufe Werkstückform, Maße und Oberflächengüte ändern, 2. wie in den beiden Fertigungszeichnungen alle erforderlichen Maße und Oberflächenangaben eingetragen sind. Oberflächenangaben nach DIN ISO 1302 entsprechen der früheren DIN Reihe 2. 47
47 Bemaßen zylindrischer Drehteile Zylindrische Werkstücke werden nach der Arbeitsfalge ihrer Fertigung bemaßt, 48.1 und Die Längenmaße gehen von der Maßbezugsebene aus; das ist beim Stufenbolzen 48.1 die zuerst plangedrehte Endstirnfläche des rechten dünnen Zapfens, beim Eintreibdorn beim Drehen zunächst die rechte und nach d em U mspannen d ann d le I' In k e E n d s t' Irn Ra 3.2/(Ra 12.5/) Sfufenbo/zen \l \l fläche. Längenmaße werden beim manuellen Zeichnen gegeneinander versetzt eingetragen. Maßketten sind zu vermeiden, da sich Maßungenauigkeiten bei der Fertigung addieren würden. Die Durchmessermaße trägt man möglichst wechselseitig zur Mittellinie ein. Bei Platzmangel ist die Mittellinie für die Maßzahl zu unterbrechen, Einfreibdorn für Traghebelbuchsen Längenmaße und zugehörige Durchmesser werden in der gleichen Ansicht bemaßt. Unnötiges Suchen wird dadurch vermieden. Typische Schnitte an zylindrischen Werkstücken SO 48.3 Schnitte an zylindrischen Werkstücken ergeben: 1. parallel zur Zylinderachse Rechtecke (0. und b), wobei die Rücksprünge bei den Gabelausschnitten in der Oraufsicht zu berücksichtigen sind, 2. unter 45 zur Zylinderachse Halbkreise bzw. Kreise (c), 3. unter einem beliebigen Winkel (auber 45 ) Ellipsen (d). 48
48 Einfache Zylinderschnitte 49.1 Zylinderabflachung 49.2 Zylinderausschnitt 49.1 zeigt einen Zylinderschnitt parallel und senkrecht zur Zylinderachse. Die Breite des in der Seitenansicht durch den Schnitt entstehenden Rechtecks ist durch Abgreifen mit dem Zirkel aus der Draufsicht zu entnehmen. Dieses Rechteck wird nicht bemaßt, da für die Bearbeitung in der Vorderansicht die Breite 16 und die Schnittiefe 10 angegeben sind. Der Gabelausschnitt 49.2 zeigt, wie das Maß für die zurückspringenden Schnittkanten in der Seitenansicht ebenfalls aus der Draufsicht von der Mittellinie aus abgegriffen und in die Seitenansicht übertragen wird. Als Maße sind außer Durchmesser und Höhe des Zylinders die Breite und Tiefe des Ausschnitts einzutragen. 20 t-=- :r I 1--,- i 01 1 i t- I --r- 40 I I 1 IV / Das Zwischenstück 49.3 weist zwei parallele Zyli nderschnitte auf, und zwar einen Zylinderaussch nitt und eine beidseitige Zyli nderabflachung. Die zurückspri ngenden Kanten können mit Hilfe der Draufsicht in der Seitenansicht durch Projizieren konstruiert werden. Man fällt das Lot von den Schnittkanten der Vorderansicht in die Draufsicht und zieht durch die Schnittpunkte der 49.3 Zwischenstück mit Nut und Abflachung 49
49 Schnittkanten mit dem Umfang des Zylinders Parallelen. Diese werden mit einer 45 -Geraden, die durch den Schnittpunkt der Verlängerung der Zylinderachsen der Draufsicht und Seitenansicht geht, zum Schnitt gebracht. Die Senkrechten durch die Schnittpunkte auf der 45 -Geraden ergeben mit den entsprechenden Parallelen aus der Vorderansicht die rücksprin,. genden Kanten der Zylinderschnitte in der Seitenansicht Vierkant am Rundstahl Werden quadratische Vierkante mit vollen Ecken an einem Rundstahl gefräst, dann ist die Diagonale so groß wie der Durchmesser d. Bei gegebener Quadratseite s errechnet sich der erforderliche Durchmesser d des Rundstahls zu d=v2 s=1,414.s z. B. d = 1, ,7 mm Werkzeug-Vierkante und Schaftdurchmesser enthält DIN 10, Seite Bolzen mit T-Nut so q,40
50 28 I I \2! I 10! I 0 -D j I 51.1 Bolzen mit T-Führung /' / I' I \ -t- - I 1- +H- 1\ I, I /..../ I/>O " '" Abwicklung eines geraden Zylinders U=dx'1T'= ,2 Gerader Zylinder mit Abwicklung :Jie Abwicklung eines geraden Zylinders besteht aus der Mantelfläche sowie :er Grund- und Deckfläche. Für die Mantelabwicklung teilt man den Grund,reis in z, S, 12 gleiche Teile und trägt diese als Umfang der Zylinder,antelabwicklung ab. Der Umfang des Zylinders ergibt sich zu J = d X 1t = 62,8 mm, 51
51 1 2.5 Vlerseltlge Pyramide J Gerade Pyramiden mit quadratischer Grundfläche dargestellt in zwei oder einer Ansicht besitzen jeweils zwei Maße..\ Lßj. \ <=>. \ _{.-:' \ a40, 2 Vlerseltlge abgestumpfte Pyramide 52.7 als Dreieck in der V und als Quadrat mit Diagonalkreuz in der D, 52.2 ader vereinfacht als Dreieck in der V Gerade abgestumpfte Pyramiden mit quadratischer Grund- und Deckfläche, dargestellt in zwei oder einer Ansicht, besitzen jeweils drei Maße J, 040 _ als Trapez in der V und den beiden Quadraten in der D, 52.4 ader vereinfacht als Trapez in der V Verjüngung und Neigung s. S. 114 u Rundgesenk 52
52 2.6 Kegel Der spitze gerade Kegel besitzt zwei Maße, und zwar den Durchmesser der Grundfläche und die Kegelhöhe. Der abgestumpfte gerade Kegel weist drei Maße auf, die beiden Durchmesser der Grund- und Deckfläche sowie die Höhe des Kegelstumpfes. Spitzer Kegel 53.7 als Dreieck in der V und als Kreis in der 0, 53.2 in vereinfachter Darstellung als Dreieck. Abgestumpfter Kegel 53.3 als Trapez in der V und als zwei konzentrische Kreise in der 0, 53.4 in vereinfachter Darstellung als Trapez in der V, 53.5 Die Maßhilfslinien beim Maß </J 30 stehen unter 60' zur Maßlinie. Dadurch wird die Maßeintragung deutlicher. Beispiele: <> m Qie Bemaßung von kegeligen Ubergängen an Werkstücken, die span los hergestellt werden, zeigt Nur genaue Kegel, die eine Funktion zu erfüllen haben, z. B. 53.6, werden nach DIN ISO 3040 bemaßt, s. S Stütze 5v'() D1N 228-MK-A Körnerspitze DIN 806 -MK 3 53
53 2.7 Kugel Die Voll kugel wird im allgemeinen in einer Ansicht, der Kugelabschnitt in zwei Ansichten dargestellt. Q$IDnID c..,1t 'c..,1t l!j -, - -, -.-t-. -, Die Val/kugel als Kreis in der Vorderansicht, 54.2 der Kugelabschnitt als Kreisabschnitt in der Vorderansicht und zwei konzentrische Kreise in der Seitenansicht, 54.3 als Kreisabschnitt in der Vorderansicht 54.4 Kugelscheibe DIN 6319-A34 a:> - N :o N,,"' = $0 Der Großbuchstobe 5 (sphärisch) kennzeichnet die Kugelform. Er steht nach DIN 406 Tll vor dem <t>-symbol oder vor dem Großbuchstaben R sowie der Maßzahl. Ist der Kugelmittelpunkt angegeben, so wird vordem Kugelmaßstetsdas <t>-symbol eingetragen, Ist der Kugelmittelpunkt nicht angegeben, so wird anstelle des <t>-symbols der Großbuchstabe R für den Kugelradius eingetrogen, 54.4 und Gabe/kopf RQ 54.6 Kugelkopf '" o '" $0... m '" $0 '" Erfolgskontrolle: 1. Stellen Sie. sich anhand der Ansichten Maße und Symbale die entsprechenden Körper- 6 zw. Werkstückfarmen der Grundkörper var. Zeichnen Sie dann aus dem Gedächtnis ihre möglichen Ansichten mit Maßen und Symbalen. Vergleichen Sie dann diese mit den abgebildeten Musterzeichnungen. 2. Lösen Sie die Testaufgaben S und die Auswahlaufgaben S. 403 u Zeichnen und bemaßen Sie die als Raumbilder dargestellten Werkstücke in den Testaufgaben S. 405 u Siehe auch entsprechende Übungen "Praxis des Technischen Zeichnens". Bei allseitig gleicher Oberflächenbeschaffenheit am Werkstück kann am Oberflächensymbol ein Kreis eingefügt werden. Erläuterung siehe S. 82. in: 54
54 3.1 Darstellen von Werkstücken in technischen Zeichnungen in Normalprojektion nach DIN 6-1 (DIN ISO ) In technischen Zeichnungen werden die Ansichten von Werkstücken in rechtwinkliger Parallelprojektion auf rechtwinklig zueinander angeordneten Ebenen projiziert. Die Hauptlläche oder Symmetrieachsen der Werkstücke liegen dabei parallel zu den Projektionsebenen. Diese Projektionsart wird Normalprojektion bzw. orthogonale Darstellung genannt Anordnung der Ansichten und Darstellungsmethoden Benennung der Ansichten Vorderansicht (V)l) N) a 3 ) Draufsicht (D) B b Seitenansicht von links (SL) C c Seitenansicht von rechts (SR) D d Untersicht (U) E e Rückansicht (R) F f Als Vorderansicht ist stets die aussagefähigste Ansicht eines Werkstückes zu 55.1 wählen, wobei die Anzahl der Ansichten und evtl. Schnitte im Hinblick auf die e Bestimmung der Werkstückgeometrie und Bemaßung aul das Notwendige beschränkt bleiben soll. In Teilzeichnungen ist als Vorderansicht die Fertigungslage des Teiles zu bevorzugen, z. B. die waagerechte Lage bei Achsen und Wellen. In Gesamt- und Gruppenzeichnungen ist als Vorderansicht die Gebrauchs- oder Einbaulage zu wählen. Darstellungsmethoden Projektionsmethode 1 Diese wird im deutschsprachigen Raum bevorzugt angewendet. Bezogen auf die Vorderansicht als Hauptansicht sind die anderen Ansichten wie folgt anzuordnen: Draufsicht liegt unterhalb, Seitenansicht von links liegt rechts, Seitenansicht von rechts liegt links, Untersicht liegt oberhalb, Rückansicht darf links oder rechts liegen. D{$} 55.3 Symbol für - Proiektions methode 1 Seitenansicht (SR) 0 Projektionsmethode 3 Diese wird vorwiegend in den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien angewendet sowie im Stahlbau aber als Pleilmethode. Bezogen auf die Vorderansicht als Hauptansicht sind die anderen Ansichten wie lolgt anzuordnen: I bisherige Kurzzeichen, 2) Kurzzeichen nach ISO 128, 3) Betrachtungsrichtung I 55.2 Anordnen der Ansichten bei Methode 1 Rückansicht (R) F 55
55 Seitenansicht (Sl) ( Rückansicht (R) F Draufsicht liegt oberhalb, Seitenansicht von links liegt links, Seitenansicht von rechts liegt rechts, Untersicht liegt unterhalb, Rückansicht kann links oder rechts liegen. Besondere Ansichten Anordnen der Ansichten bei Methode 3 * E Symbol für Pro;ektionsmethode 3 Ist eine andere Ansichtsanordnung als bei den beiden Projektionsmethoden vorgeschrieben notwendig, z. B. um durch ungünstige Projektionen Verkürzungen zu vermeiden, dann ist die Pfeilmethode anzuwenden. Bei der Pfeilmethode dürfen die Ansichten beliebig zur Vorderansicht angeordnet werden, wobei die Betrachtungsrichtungen für diese Ansichten bezogen auf die Vorderansicht durch einen Pfeil festgelegt werden. Diese Pfeile sollen einen Winkel von etwa 15 einschließen und etwa die 1,5fache Länge der Maßpfeile besitzen. Pfeile und zugehörige Ansichten sind durch Großbuchstaben zu kennzeich- 0"0'1 Z xr U-' Teilansichten 56.3 u. 5 Besondere Ansichten 56.4 Gedrehte Ansicht Werkstücke dürfen abgebrochen oder unterbrochen dargestellt werden, wenn sie damit eindeutig und vollständig bestimmt werden können. Bei symmetrischen Werkstücken kann an Stelle einer Gesamtansicht eine halbe oder eine Viertelansicht gezeichnet werden. Die Teilansichten werden dabei durch ihre Mittellinien begrenzt. An ihren Enden sind die Mittellinien durch zwei rechtwinklig zu ihr angeordnete kurze parallele, schmale Vollinien zu kennzeichnen Abgebrochene und unterbrochene Ansichten Jß! ') Empfohlen werden die letzten Buchstaben des Alphabets 56
56 Bruchkanten nach DIN 6 Durch Bruchkanten werden Werkstücke verkürzt dargestellt, um Platz zu sparen. Die Bruchkanten werden im allgemeinen als schmale Freihandlinie oder als Zickzacklinie gezeichnet, s. Beispiele Die Zickzacklinien zeichnet man etwas über die Umrißlinien hinaus. Bei Rundkörperformen sollen die Bruchkanten als Freihandlinien oder Zickzacklinien und nicht mehr als Schleifenformen gezeichnet werden, s. Beispiele 8 u. 10. Umrißlinien von verkürzt dargestellten kegeligen Teilen und Teilen mit Neigungen dürfen versetzt gezeichnet werden, s. Beispiel 9 u. 10. Flachstähle, Bleche t-ff-t 1 1 Tft Flachslücke Profilstähle für Metal/bau n -& -& zusammengebaute Teile 7 Vol/zylinder mit Ausbruch 8 Flachslücke mit Anzug 9 Kegelstumpf 10 Erfolgskontrollen über Ansichten und Schnitte s. S. 403 u
57 3.1.2 SchniHdarstellung nach DIN ) 58.1 Vol/schnitt 58.2 Anordnen der Schraffurlinien 58.3 Zusammentreffen mehrerer Schnittflächen 58.4 Schmale, vol/ geschwärzte Schnittflächen [I 58.5 u. 6 Schmale Profilquerschnitte, Zwischenfugen beim Blechträger 58.7 Randschraffur bei großen Schnittflächen 58 Im Schnitt dargestellt werden Hohlkörper, z. B. Gehäuse, Werkstücke mit Bohrungen und Durchbrüchen, um die innere Form klar erkennen zu können. Man denkt sich bei der Schnittdarstellung einen Teil des Werkstückes weggeschnitten und zeichnete den übriggebliebenen Teil. Die durch den Schnitt sichtbar werdenden inneren Körperkanten sind als breite Volllinien zu zeichnen. Dort, wo der gedachte Schnitt durch den Werkstoff führt, sind die Flächen zu schraffieren, Hohlräume dagegen nicht, Die Schraffurlinien werden durch parallel Iaufende schmale Vollinien unter 45 zu den Hauptumrissen oder zur Symmetrieachse in gleichmäßigem Abstand gezeichnet, Der Abstand der Schraffurlinien hängt ab von der Größe der Werkstücke und dem Maßstab. Er soll jedoch nicht zu eng gewählt werden. Treffen Schnittflächen mehrerer Teile zusammen, so sind die Schraffurlinien der verschiedenen Schnittflächen entgegengesetzt unter 45 bzw. 135" und der Abstand außerdem entsprechend enger bzw. weiter zu zeichnen, Bei Maßzahlen und Beschriftungen sind die Schraffurlinien zu unterbrechen, Schmale Schnittflächen werden voll geschwärzt gezeichnet, z. B. dünne Buchsen, Walzprofile, dünne Bleche usw., 58_4 u. 5. Stoßen mehrere schmale Schnittflächen zusammen, so ist zwischen diesen ein geringerer Abstand zu lassen, damit Zwischenfugen entstehen, Bei großen Flächen darf die Schraffur auf eine Zone, die den Umrissen der Schnittfläche folgt, beschränkt werden, In Zusammenbauzeichnungen können dargestellte Gruppen, die aus mehreren unlösbar miteinander verbundenen, z. B. verschweißten Teilen bestehen, wie ein Teil schraffiert werden. ') künftig DIN ISO
58 SchniHarten 1. Beim Val/schnitt denkt man sich die vordere Werkstückhälfte herausgeschnitten, und es wird nur die hintere Hälfte gezeichnet, Die Schnitte können beliebig gelegt werden, vorwiegend jedoch in Richtung der Längsachse oder senkrecht zu ihr, Beim Ha/bschnitt 59.3 u. 4 ist ein Viertel des Hohlkörpers herausgeschnitten gedacht. Er wird angewendet als vereinfachte Darstellung von spiegelbildgleichen Hohlkörpern, um durch die Schnitthälfte die innere Form (die inneren Kanten) und durch die Ansichtshälfte die äußere Form (die äußeren Kanten) zu verdeutlichen. Verdeckte Körperkanten werden in Schnittdarstellungen möglichst nicht gezeichnet. Bei symmetrischen Werkstücken wird der Halbschnitt bevorzugt rechts angeordnet, wenn die Schnittebene senkrecht verläuft, 59.4, und unter der Mittellinie, wenn sie waagerecht zur Längsachse liegt, Zum Tei/schnitt zählen: 3.1 Der Teilausschnitt, bei dem die umschließende Schnittfläche nicht durch Bruchlinien begrenzt wird, Der Ausbruch hat als Begrenzungslinie die Freihandlinie oder eine Zickzacklinie auf Plotterzeichnungen. Diese dürfen nicht mit Umrissen, Kanten oder Hilfslinien zusammenfallen, Der Ausbruch dient zur Verdeutlichung eines Teiles am Werkstück. 4. Der Profi/schnitt darf in die zugehörige Ansicht gedreht oder neben der Ansicht dargestellt werden. In der Ansicht werden die Umrisse des Profilschnitts in schmalen Vollinien gezeichnet, Neben der Ansicht sind die Umrisse in breiten Volllinien darzustellen.. Volle Werkstücke werden nicht im Längsschnitt gezeichnet, z. B. Wellen, Bolzen, Niete, Stifte, Schrauben, Paßfedern, Keile, Wälzlagerkörper sowie Rippen von Gußstücken und Arme von Handrädern, s u zeigt die Darstellung angrenzender Teile, wobei die Umrisse des Hahnkükens in schmaler Strich-Zweipunkt-Linie und die sichtbaren Körperkanten des Hauptteiles in breiten Vollinien gezeichnet werden. Geschnittene angrenzende Teile werden nicht schraffiert. linienarten und ihre Anwendung s. S. 17 u Val/schnitt //öngs} 59.2 Val/schnitt (quer) 59.3 u. 4 Ha/bschnitte % 59.5 Tei/ausschnitt 59.6 Ausbruch 59.7 Profi/schnitte 59
59 .. J. 11 [: Vol/körper nicht geschnillen 60.2 Rippen nicht geschnillen Teile :l "" angrenzender Kennzeichnen des Schnitfverlaufes Beim Voll- und Halbschnitt ist der Schnittverlauf eindeutig erkennbar und wird daher nicht besonders gekennzeichnet, 59.1 und Schnillkennzeichnung A A-O I ---i o 60.5 Geknick/e Schnillverlaufslinien 60.6 Ge/renn/liegende Schni11ebenen Ist der Schnittverlauf jedoch nicht klar zu erkennen, so wird er durch breite, kurze strichpunktierte linien gleich der Breite der Volllinien angedeutet, die in das Zeichnungsbild etwas hineinragen. Die Pfeile für die Blickrichtung auf den Schnitt sind mit der Spitze auf die Strichpunktlinie des Schnittes zu setzen, Führt der Schnitt durch mehrere parallele. versetzte Ebenen. so werden die Schnittverlaufslinien geknickt; an die Knickstellen sind ebenfalls Großbuchstaben in alphabetischer Reihenfolge zu setzen Der Schnitt wird so gezeichnet. als ob die Schnittflächen in einer Ebene lägen und durch die Angabe.. A_D u gekennzeichnet. Die Stellung der Schnittbuchstaben richtet sich nach der Schreibrichtung in der Zeichnung. s. S Sie werden eine Schriftgröße größer als die Bemaßung geschrieben. Werden parallele versetzte Schnittebenen durch eine gemeinsame Mittellinie begrenzt. so können die Schraffurlinien für die versetzten Schnittflächen an der Mittellinie voneinander abgesetzt gezeichnet werden Nach ISO 128 sollen Wortangaben in Zeichnungen vermieden werden, z. B. auch die Wortangaben "Ansicht", "Schnitt" und "Einzelheit", s. S
60 61.2 Andeutung gerundeter Kanten Profi/schnitte an Wellen 61.1 zeigt eine abweichende Anordnung vn symmetrischen Profilschnitten an länglichen Teilen, z. B. bei Wellen direkt unterhalb ihrer zugehörigen Schnittebene. Gerundete Kanten, sogenannte lichtkanten, werden durch schmale Vollinien, die vor den Körperkanten enden, anschaulich dargestellt, Schnitte können um schrägliegende Kanten geklappt werden, um schiefe Projektionen zu vermeiden, Darstellen von Einzelheiten s. S K/appung um schrdg/iegende Kanten SchraHuren nach DIN 201 Sie werden nur dann zur Kennzeichnung der verschiedenen Werkstoffe angewendet, wenn dadurch die Werkstoffarten besser erkennbar sind, z. B. in Gruppenzeichnungen. Das entbindet jedoch nicht von der genauen Angabe der Werkstoffe in Schriftfeld und Stückliste. c " c o '" Naturstoff. fes t. S Ioff. 1$ n M.tall. I 1 % I Werkstoff, allgemein 1 $ Kunststoffe I ---- flüssige Stoft. = gasförmige Stoff. weitere Schraffuren zeigt die Norm 61.4 Schraffurarten 61
61 .. Beispiele für die Sehnittdarslellung A 8 17'7::/]-."""",,,----, Es sind dargestellt: t-- t%/",, Im Vollschnitt Teile I, 2, 3, 10 u. 11,! V /. /7 im Halbsehn;tt TeilS, I / im Teilschnitt Teil 6, c V/ '" im Querschnitt Teil 6 als C!> H1? V 'I'/ // A / // 'I' '// SehnittA-A sowie die Kupp, v////y//, /, //. r--i IL"fj'T;Ift lungswelle und mit Paßfeder nicht Teil im 5; Schnitt Teile 4. :I: rl:9 I:': 7,8, 9u. 12. U'I 1'6 QI----bll'\c-- :.: -f- I & _3tc "li 12?Y(;:;;///% 'V'h940) )o t f----""" /r-... I L ;... '\ A-A das Eintragen van 6-tM '. fr -ra t _ Beispiele Toleranzangaben. für ' Bei den zusammengefügten Teilen sind von den Poßmoßen 6H8/h9, rf> 5H72, rf> 75H7/f7, rf> 20H7/e8, t-if-'-...l.----, \ t r 1j I rf> 30H7/i6 und I/J 70H7/f7 die TaleranzklasseningleicherGröße --- I,- J-I-"I-'---- hinter den Nennmoßen einzutro- --l- :t " f}e= 11 1 Stck Gewindestift 11 1 Stck ZWQllochmutter 10 1 Stck Druckfeder 9 1 Stck Paf1feder a 4 Stck Zylmderschraube 7 1 Stck Spannstift 6 1 Stck Welle 5 1 Stck Kupplungshülse <' Ausrückstein 1 1 SI<, Ausrückhebel z 1 Sfck Flansch(age:r 1 1 SI<' Ausruckhandrad Bntnnung ISO 1434-MS1C10 DIN 541-H10 3,5 fed. Wdg. DIN 688S-A6M6x20 IS01107-MS.2S ISO 875z-Sx24-A Sa(nummer/Norm-Ku;zbeZf1chnung Draht DIN A-2BxnO E295 +C 8.8 SI El15 [45E [1SE, EN-GJL-100 EN-GJL-200 EN-GJl kung!\;nt;n ISO 2768-m IG."i<hll Beis i.1 ein SfUtklist. OIN6i71-B2 out Zeichnu.n 62 B. Gepr Norm lyst Anderung Datum Ursp. AusrUCKvorrichtung mit Klo.ut?nkupplung h Ers.durch
62 3.1.3 Vereinfachte Darstellungen in technischen Zeichnungen nach DIN 6 1) Regelmäßig sich wiederholende Formelemente Regelmäßig sich wiederholende Formelemente eines Teiles brauchen nur so oft dargestellt werden, wie es zur eindeutigen Bestimmung notwendig ist. Die Mitten der sich wiederholenden Formelemente, z. B. Löcher, sind durch Miltellinienkreuze festzulegen, 63.1 u. 2. Dabei ist die Anzahl der Formelemente stets anzugeben. Bei anderen Formelementen wird der Bereich für die restlichen Elemente durch eine schmale Vollinie angedeutet, 63.3 u.4. Geringe Neigungen Lassen sich geringe Neigungen an Schrägen, Kegeln usw. in der zugehörigen Projektion nicht deutlich zeigen, so kann auf ihre Darstellung verzichtet werden. Es ist dann nur eine Kante zu zeichnen, die der Projektion des kleinen Maßes entspricht, 63.5 u g) t.?. r , \ l' 12" Durchdringungen Bei der Durchdringung von Körpern, z. B. Zylinder-Zylinder, kann auf die Darstellung sehr flacher Durchdringungskurven bzw. sehr gering versetzter Sch n ittl i nien verzichtet werden ) künftig DIN ISO
63 3.1.4 Positionsnummern in technischen Zeichnungen nach 01 N ISO 6433 Positionsnummern sollen sich von allen anderen Angaben deutlich unterscheiden durch Anwenden entsprechend großer Schriftzeichen, die z. B. doppelt so groß sind wie die Bemaßung und ähnliche Angaben '), durch Umkreisen der Positionsnummern, wobei alle Kreise den gleichen Durchmesser haben und mit schmaler Vollinie gezeichnet werden, größere Schriftzeichen und Umkreisen. Positionsnummern sind möglichst außerhalb der Umrißlinien der Teile anzuordnen, wobei diese mit dem zugeordneten Teil durch eine Hinweislinie zu verbinden sind. Diese darf entfallen, wenn die Zuordnung von Positionsnummer und betreffendem Teil eindeutig ist. Hinweislinien dürfen sich nicht kreuzen. Sie sollen so kurz wie möglich sein und aus der Darstellung herausragen. Bei umkreisten Positionsnummern sind sie auf den Mittelpunkt gerichtet. Die Positionsnummern sollen im Hinblick auf Klarheit und Lesbarkeit senkrecht untereinander oder in horizontalen Reihen angeordnet werden. Positionsnummern von zusammengehörenden Teilen dürfen an derselben Hinweislinie eingetragen werden, Bei identischen Teilen brauchen Positionsnummern nur einmal eingetragen werden. Eine zweckmäßige Reihenfolge der Positionsnummern sollte nach bestimmten Gesichtspunkten gewählt werden, z. B. nach der Zusammenbau-,o,.o.om 9U yd Hinweislinien bei Posilionsnummern Positionsnummern in einer zusammengebauten Gruppe ') In Deutschland üblich, mindestens eine Schriftgröße größer als die Bemaßung zu schreiben. Dos Umkreisen von Positionsnummern sollte in technischen Zeichnungen vermieden werden. 64
64 3.2 Darstellen von Gewinden nach DIN ISO Bolzen- und Außengewinde Sämlliche Gewindearten werden nach ISO 6410 vereinfacht dargestellt, und zwar zu meist als breite und schmale Vollinie, Bilder , oder aber in Ansichtdarstellung bei Innengewinde durch 2 Strichlinien, Bilder 6 und 7. Die Lage dieser Gewindelinien zu den jeweiligen Mittellinien beim Bolzengewinde zeigen Bilder 1 und 2; beim Innengewinde Bilder Die Gewindebegrenzung ist mit breiter Vollinie zu zeichnen, Bilder 1, 2, 8 und 9. Bei der Gewindedarstellung ist die Lage und Öffnung des 3/.-Kreises nicht zwingend vorgeschrieben. Die Bilder 4 und 5 finden häufiger Anwendung. Muttern- und Innengewinde In den dargestellten Vorder- und Seitenansichten der Mutter wird kein Gewinde gezeichnet, Bild 10, auch nicht in verschraubten Muttern (siehe nächste Seite). Erfolgt bei einer im Schnitt gezeichneten Senkung die Gewindelochsenkung bis auf den Kerndurchmesser, so wird sie, in Achsrichtung auf das Gewindeloch gesehen, nicht gezeichnet, Bild 6; entsprechend für Bolzengewinde siehe Bild 1. Der Gewindeauslauf liegt außerhalb der nutzbaren Gewindelönge und wird daher außer bei Sack löchern für Stiftschrauben nicht gezeichnet, Bilder 1, 2, 7 und 9. Konstruktion der Fasenbogen einer Sechskantmutter Die erforderlichen Moße sind Normtabellen zu entnehmen, S. 283, z. B. für Nennmaß M 8: Schlüsselweite s = 13 Eckenmaß e = 5 x 1,55 = 14,4 Mutterhöhe m = 6,8 Zuerst werden in den Ansichten die Mittellinien gezeichnet, um den Mittelpunkt der Draufsicht ein Kreis mit dem Durchmesser s geschlagen und um diesen ein regelmäßiges Sechseck gezeichnet. Mit Hilfe der Mutterhöhe m sind die Umrisse der Vorderansicht und Seitenansicht in schmaler Volllinie zu zeichnen. Die Fasenbogen werden vereinfacht als Kreisbogen dargestellt, und zwar der große Bogen in der Vorderansicht mit dem Halbmesser 3/4e, der bis zur Außenkante durchgezogen wird. Der Zirkeleinsatzpunkt für den kleinen Bogen liegt auf der Waagerechten durch den Schnittpunkt mit der Außenkante. In der Seitenansicht werden die Kreisbogen mit e/2 gezogen, deren Mittelpunkte auf den Haibierungslinien der beiden äußeren Felder liegen. In der Ansicht, in der die drei Seitenflächen der Mutter erscheinen, fallen die Ecken fort. AuOendUfchmesser und Gewmdebegrenzung als breite Voilinie Kegelkuwe Kreis Gewindekernlinie als schmale Vollinie Wz 5echskanfschraube ISO M 8 X Tj1l6 KemduN:hmesser als breite Voltlnle Gewindesacklöcher 1:1' 1 1 Jj"i 1, '.' ",.,i!i? / 6,S Gewindeauslauf echskantmulfer ISO M8-8 65
65 Schraubverbindungen nach ISO-Darstellung durch Sechskantschrauben und -muttern d IJ ""' Darstellung mit Fasenkreisen, -kanten und Kuppen Vereinfachte Darstellung ohne Fasenkreise, -kanten und Kuppen erspart Zeichenarbeit durch Stiftschraube DIN 938 und Rohrverschraubung Bolzen mit Metrischem Links- und Rechtsgewinde, Außengewinde In Schnittdarstellungen von Verschraubungen sind die Gewinde der Innenschraubteile, z. B. Stiftschraube 66.3 und Rohr 66.4, vollständig zu zeichnen, als wenn sie allein vorhanden wären, und vom Muttergewiride der Außenteile nur der nicht verdeckte Teil. Die Außengewindebegrenzungen sollen in Schnittdarstellungen nur dann gezeichnet werden, wenn dies zum Verständnis erforderlich ist, s Linksgewinde wird durch dos Kurzzeichen LH (Left Hand) gekennzeichnet. Weist ein Teil Rechts- und Linksgewinde auf, so ist nicht nur dos Linksgewinde, sondern auch dos Rechtsgewinde zu kennzeichnen mit dem Kurzzeichen RH (Right Hand), Vereinfachte Darstellung von Gewindeeinsäh:en nach DIN ISO u. 2 zeigen die vereinfachte Darstellung von eingebauten Gewindeeinsätzen im Schnitt, die bevorzugt anzuwenden ist. Hierbei wird nur die Außenlinie der Gewindeeinsätze nicht ober der Nenn-0 des Inneneinsatzes und der Einsatz selbst ohne Schraffur gezeichnet. 66
66 g M 30.1,5 INS 67.1 u.2. Die Bezeichnung des Gewindes für das der Gewindeeinsatz vor gesehen ist, ist d x P (Gewi nde nenn 0 x Steigung). Ist der Ge windeeinsatz eingesetzt, so ist die Abkürzung INS (Einsatz) an zugeben, z. B. M30 x 1,5 INS. Beispiele abgekürzter Gewindebezeichnungen nach DIN 202 (Auswahl) : Eingän'gi ge Rechtsgewinde Zeichen Für Kurzzeichen Erklärung vor Maß- Gewinde angabe nach DIN M20 Metrisches ISO-Gewinde millo mm Außen-<t> M 13 Teil1 M BOx2 Metrisches ISO-Feingewinde mit 80 mm Außen-<t> und 2 mm Steigung M 13 Teile MO,S Metrisches ISO-Gewinde mito,b mm Au ßen-<t> für Uhren M 14 Teil2 M 30 Sn 4 Metrisches Gewinde mit30 mm Außen-<t> fü r Festsitz M 13 u.14 M 30 Sn 4 dicht Metrisches Gewinde mit30 mm Au ßen-<t> für Festsitz, dichte Verbindungen M 13 u. 14 G3/ 4 Zylindrisches Rohrgewinde für nicht im Gewinde dichtende Verbindungen G ISO 228 Rtf DIN 2999 Tr40x7 S 4BxB Rd 40x'!. Wh itworth-roh rgewi nde zyli nd risches Innengewinde mit 1 J2" Rohrinnenct> Metrisches ISO-Trapezgewinde mit 40 mm Außen-<t> und 7 mm Steigung Sägengewinde mit4b mm Außen-<t> und B mm Steigung Rundgewinde mit40 mm Außen-<t> Steigung 6 Gang auf 1 inch R 2999 Tr S Rd 103 Teil2 513 Teil2 405 Teil1,:ohrgewinde für nicht im Gewinde dichtende Verbindungen nach DIN ISO :28 werden mit dem Buchstaben G vor der Maßzahl in Zoll (U) angegeben, : B. G3/.. Die Angabe der Gewindegröße bezieht sich auf die Nennweite -Innendurchmesser) des Rohres, siehe S Ku rzzeichen Linksgewinde und mehrgängige Gewinde Erklärung der Zusatzbezeichnung Zusatzbezeichnung gülligfür M 60-LH Linksgewinde mit Kurzzeichen LH Metrisches, Tr 32x 6-LH hinter der Gewindebezeichnung Whitworth-, Tr 4Bx 6 (P 3) Zweigängiges Gewinde rechts') Trapez-, Rund- und Tr 4B X 6 (P 3)-LH Zwei gängiges Gewinde links Sägengewinde : e Gangzahl eines Gewindes errechnet sich aus der Steigung Ph geteilt :.'ch die Teilung P..:: 3. Tr 48 x 6 (P3) mit Gangzahl = Steigung Ph : Teilung P = 6 : 3 = 2 67
67 Vereinfachte Darstellung von Gewinden und GewindeteIlen nach DIN ISO Bei der vereinfachten Darstellung von Gewindeteilen werden Fasen bei Muttern und Schraubenköpfen, Gewindeausläufe, Gewindeenden und Freistiche nicht gezeichnet. Die vereinfachte Darstellung wird angewendet, wenn nur wesentliche Merkmale gezeigt werden sollen, z. B. in Zusammenbauzeichnungen. Bezeichnung Vereinfachte Darstellung Bezeichnung Vereinfachte Darstellung $ +=---±-8-1 Sechskant- 7 Holz-und schraube selbstschneidende Schraube mit Schlitz a 2 Vierkant- S Flügelschraube schraube $ mutter $ -±- 4 Senk- 10 Kranenschraube mutter mit Kreuzschlitz 5 Linsensenk- 11 Vierkantschraube mit Schlitz mutter 68 6 Stift- 12 Flügelschraubmutter mit Schlitz -$- H I-l- t--- $ 3 Innensechs- 9 Sechskantkantschraube -8- $ -8- { Kleine Gewinde können I verei nfacht dargestellt werden, wenn der ;-- Durchmesser::; 6 mm ist, oder es ein regelmäim hs.16/4>4.20 chern oder Gewinden ßiges Muster von Lö- derselben Größe gibt. Die Gewindebezeichnung erscheint auf einer I i i Hinweislinie, die auf die Mitte des Loches weist m h,s.16/4>4.20 und mit einem Pfeil endet.
68 3.3 Lesen und Verstehen technischer Zeichnungen Typische Körperformen, die an Werkstücken häufig vorkommen, ihre Darstellung und technische Bezeichnung cßnführ -ffi SchwatbensclrW'onz U:mgsnut ITJ][1]][ill][ID] T-Nut ITJ]illIIJJ t:96j, :: LY Ausfrdsung c :: Senkung 90' I:.: 1 üo' zylindersenk;n g Vier:anttoch m <antenrundung Durchbruch. -+ Durchgangslach Durchgangsloch Abschrägung.pe ;n.. u Rundzapfe.Bund Kuppe erbung. ; -oe - Hohlkehle Bolz"n....A CIIeJ DD ti).' t'f'l sloch Ge'oljndeHle Bahrung i i : ; I - Schraubenbolzen Senkung 90 Durchgangs[och Ubung: Prägen Sie sich die einzelnen Kärperformen und ihre technische Darstellung durch Vergleichen ein. Testen Sie dann Ihr räumliches Vorstellungsvermögen durch Skizzieren der Werkstücke in den entsprechenden Ansichten aus dem Gedächtnis. 69
69 Lesen der technischen Zeichnung Kugelgelenkbolzen (Teilzeichnung) Ir> N '& Vl 46 (21,5) I nformation aus Schriftfeld : 2. Aufgabe und Funktion: 3. Formerfassen : Der Kugelgelenkbolzen ist in der Vorderansicht im M 1 : 1 dar gestellt. Der Kugelaelenkbolzen ist Teil der lenkung eines Vorderrades und stellt die bewegliche Verbindung zwischen Traghebel und Achs schenkel her. Die in der technischen Zeichnung flächenhaft dargestellten For men, z. B. Kreis, Trapez, Rechteck, Trapez, Rechteck und Recht eck, stellt man sich erst In Verbindung mit den zugehörigen Maßen und Angaben, z. B. S</>25 den Symbolen, z. B. </> 17, 1 :5 und den Kurzzei ehen, z. B. M 1 Ox 1, räum.llch als entsprechende Körper vor, wie 70.2 zeigt. Die Radien bilden Ubergänge zwischen den Formelementen. Betrachten Sie in 70.2 iedes einzelne Formelement mit seiner Bezeichnung und vergleichen es mit den entsprechenden Maßen, Symbolen und Kurzzeichen in Formelemente : Angaben: Symbole Kurzzeichen und Maße 4. Werkstoff: 5. Oberflächen: 70 S <I> 25 (Kugel) </> 13/ <I> 17 10lg (Kegel) I </>17 61g (Zyl.) 1:5 <I> 17/r{) 13 20lg (Kegel) <I> 8,4 31g (Zyl.) M10x 1 18,5 la (Gewinde bolzen) CrMa4 ist ein niedriglegierler Stahl mit 0,5 % Kohlenstoff und bis zu 4 % Legierungsbestandteilen aus Chrom und Molybdän. Oberflächen an gaben (?) bedeuten: alle Flächen sind zu schruppen, ausgenommen jene, an denen das Feinschlichtzeichen,JR.,3 steht. Die Flächen dürfen die angegebenen gemihelten Rauhtiefen nicht überschreiten.
70 Einzelfertigung eines Prismenfu8es auf einer Universalfräsmaschine Fertigungsstufen: 1. Rohstück aus St 50 mit den Mindestmaßen = 65 X 45 X 105 in Maschinenschraubstock spannen. Werkstückflächen allseitig mit 80 mm breitem Walzenfräser auf Maß 60 X 38 X 100 winklig und parallel fräsen (Bild a). Werkstückprofil und Gewindebohrung für M 6 anreißen. Nut für 90 -Prisma mit 3 mm dickem Scheiben fräser nach Anriß fräsen (Bild b) Winkelprisma mit 90 Prismen fräser nach Anriß fertigfräsen (Bild cl. Rechtecknut mit 12 mm breitem Nutenfräser nach Anriß herstellen (Bild d). - Kernloch für Senkschraube M 6 mit Spiralbohrer'" 5 mm bohren. Loch mit 90 Senker'" 10 mm ansenken. Mit Gewindebohrer M 6 Gewinde schneiden. Prismen fuß für Parallelreißer --;;--=--:::----, J ,p.---= L 8. Die beiden Spannuten mit 10 mm breitem Nutfräser nach Anriß fräsen (Bild e). 9. Beiderseitiges Halbrundprofil mit konkavem Hatbkreis-Formfräser von'" 24 mm absetzen. 10. Werkstück entgraten. Führungsflächen von Hand durch Schaben einpassen. 11 Fräser im FertigungsprozeB Schnitt- und Vorschubrichtung 71
71 3.4 Beispiel für die Reihenfolge beim Anfertigen einer technischen Zeichnung Oben im räumlichen Vorstellen, Lesen und Verstehen einer technischen Zeichnung Räumliche Darstellung Grundkorperformen /- -:--_- Nabe mit Bohrung ---- Lagerbock 2 o ':,;; Steg/g@ Grundplatte mit Schraubenlöchern Technische Zeichnung Die Nabe ist ein Hohlzylinder Maße, Außen-IP = 60mm Innen - IP = 32mm Länge =120mm Beim Erlernen des systema. tischen Aufzeichnens VOr gegossenen und geschweißten Werkstücken zerle man diese gedanklich ir ihre Grundkörperformen. Sind die Ansichten. Blatt auf teilung. Lage. Größe und Mittellinien festgelegt so wird zunächst jede Einzelform der Reihe naein allen drei Ansichte' dünn im Entwurf gezeich. net In den Bildern ist dieses zur besseren Ver anschaulichung getrennt nacheinander dargestellt. In der Zeichenpraxis ergibt die Vereinigung der Einzel teile in einer Zeichnung stufenweise die Gesamt darstellung des Werk stücks als Entwurfszeich nung.5. Die Grundpla tte ist ein Rechteckprisma Maße, Länge = 120mm Breite = 120mm Dicke = 20mm Beim Aufzeichnen jeder Einzelform sind auch derer Maße erforderlich. Ihre planmäßige Eintragung wie auch die der Oberflächen zeichen und die Ausfü/lun der Stückliste erfolgt ers nach dem Ausziehen der Zeichnung
72 Für den späteren Einbau des Lagerbocks sind noch die Baumaße 125 mm Bauhöhe, das ist von Unterkante Grundplatte bis Mitte Nabenbohrung, einzutragen, außerdem die Lage der zwei Schraubenlöcher von 20 mm Durchmesser mit dem Lochmittenabstand 70 mm und Randabstand von je 60 mm. 4 6!Jc Der steg 1 I 1 -<1 1 [I 1 I 11 hat die Grundform einer Trapezsäule mit einer Ausrundung Maße: Breite 120 u.70mm Höhe 105 mm Dicke 15 mm Radius 30mm Nach dem Ausziehen der Zeichnung in Blei oder Tusche wird sie normgerecht bemaßt, mit Oberflächenangaben und Schweißsymbolen versehen (siehe Seite 333, Schweißen). Dann werden das Schriftfeld und die Stückliste ausgefüllt. 5 Die Rippe ist ein Rechteckprisma Maße: 75 x 20 x 85 2 Ecken je 15x15 abgeschrägt Räumliches Vorstellen Erfassen Sie die einzelnen Bauteilformen mit Maßen durch Vergleich des jeweiigen Körpefbildes mit der entsprechenden Zeichnung eschreiben Sie nach der 'echnischen Zeichnung 6 jie Einzelteile der Bau ; ruppe Lagerbock, geschweißt, deren Funktion, =orm, MaUe, Oberflächen :ngaben und Schweiß ;.'mbole (Ra1 RaW) Lagerbock, geschweißt S275JR t r Nerkstücke, die durch spanende Formung entstehen, werden vorteilhaft in ',nlehnung an ihren Fertigungsablauf vom Roh- zum Fertigstück bemaßt, I ehe Seite 47. = erflächenangaben nach DIN ISO 1302 entsprechen der früheren DIN Reihe 2, 73
73 Reihenfolge beim Ausziehen einer Zeichnung in Tusche 74.1 Mittellinien 74.4 Senkrechte Linien 74.2 Kreise und Kreisbogen 74.5 Schräge Linien 74.3 Waagerechte Linien 74.6 Bemaßen und Beschriften 74
74 Zeichenschritte bei der Aufnahme eines Werkstückes durch Freihandskizze Ein Slützbock einer Stangen- 2 fü hrung soll als Schweißkonstruktion skizziert werden. Vor dem Skizzieren ist die Anzahl der erforderlichen Ansichten bzw. Schnitte festzulegen. Zeichenschritte : 1. Zuerst werden die Mittellinien und die Bohrung in der V und S sowie die Hauptbaumaße festgelegt. Hierbei ist der Bohrungs- als Grundmaß B zu benutzen und alle anderen Maße im Verhältnis dazu aufzuzeichnen. 2. Die Zylinderbuchse sowie das Grund- und Seitenblech ist zu skizzieren. 3. Die Rippe mit einer Kantenneigung und die Zylinderbuchse im Halbschni" werden dargestellt. Die Schraubenlöcher und die Gewindebohrung für den Schmiernippel werden skizziert und die Körperkanten dick ausgezogen. Abschließend sind die erforderlichen Angaben wie Maße, Oberflächenanga Den und Schweißsymbole einzutragen. q() 5235 JR
75 3.5 Technische Oberflächen Begriffe der Gestaltabweichungen einer Oberfläche nach 01 N 4760 BelsplIi'lefiJr Die Oberflächenrauheit eines Werkstückes G!stalf'abw!lCtlung die Art der lais Profilschnltt Liberhoht dargestelltl Abweichung wird im Hinblick auf seine Funktion und 1 Ordnung: Formabwelchungtn Geradhel-. wirtschaftliche Fertigung gewählt. Ebenhelts-. Rundheits- Abweicllung Oberflächenbegriffe 2.0rdnung,Welligkelt Wirkliche Oberfläche ist die Ober fläche. die das gefertigte Werkstück gegen 1 Ordnung. Rauheit über seiner Umgebung abgrenzt. Rillen Istoberfläche ist die meßtechnisch erfaß 4.0rdnung.Rouhelt Riefen bare Oberfläche und damit das angenäherte Abbild der wirklichen Oberfläche. Schuppen Kuppen 5. Ordnung, Rautleit GlIfugenicht mehr Irl einfacher \oitin Geometrische Oberfläche ist eine struktur blldllchdorstellbaf ideale Oberfläche. deren Nennform durch 6. Ordnung Gitteroutbau,.. nicht mehr in einfacher Weisel die Zeichnung definiert ist. bildlichdars.tellbar 'w'erksroffes Gestaltabweichungen sind die Gesamtheit aller Abweichungen der Istoberfläche von der geometrischen Oberfläche. Die Gestaltabweichungen 1 bis 4. Ordnung uberlqgem sich zur Istoberfldche Beispiele für Gestalt Die Gestaltabweichungen der 3. bis 5. Ordnung ergeben die Rauheit. abweichungen Nach DIN 4761 kann der Oberflächencharakter beschrieben werden. Diese Norm enthält die Grundlagen zur qualitativen Beschreibung. Einteilung und Klassierung technischer Oberflächen. Als Oberflächentypen werden rillige Oberflächengruppen (P1... P4) und nicht rillige Oberflächengruppen (A1... A4) unterschieden. Zeichnungsangabe z. B. für gleichmäßig spitzkämmige Rillen: DIN 4761-P2. "r " Rauheitsmeßgrößen nach OIN 4768 Folgende Rauheitsmeßgrößen sind für Angaben in Zeichnungen nach DIN ISO 1302 x festgelegt: 1Aga Mitten ra u hwert Ra (11m) ist der arithmetische Mittelwert der absoluten Beträge der 76.2 Mittenrauhwert Ra Abstände y des Rauheitsprofils von der mittleren Linie innerhalb der Meßstrecke. Der Mittenrauhwert ist gleichbedeutend mit der Höhe eines Rechtecks. dessen Länge +-"' '='-'''----f!4.- gleich der Gesamtmeßstrecke Im und das flächengleich mit der Summe der zwischen 76.3 Bilden der gemittelten Rauheitsprofil und mittlerer Linie eingeschlossenen Flächen ist. Rauhtiefe Rz Ge mitte Ite Ra u hti efe R z (J.1m) ist das arithmetische Mittel aus den EinzeIrauhtiefen fünf aneinandergrenzender Einzelmeßstrecken. 1 Rz =5 (Z, + z. + Z3+ Z.+ Zs) 76
76 Maxi male Rauhtiefe Rmax (11m) ist die größte der auf der Gesamtmeßstrecke Im vorkommenden Einzelrauhtiefen Z;, z. B. Z3 in Weitere Rauheitsmeßgrößen sind die Glättungstiefe R p = 0,6 R z (11m), der Profiltraganteil t p (%) und der Flächentraganteil ta (%). L f\i\ :ioere BerU'.hruv"g: ; l v V V IJV; \/1 --'-r- a I Ry = Rp + Rm Profilunregelmäßigkeiten untere Berührungslinie Prüfen der Rauheit an Werkstückoberflöchen Nach DIN 4762 ist die maximale Profilhöhe Ry innerhalb der Bezugsstrecke I der Abstand zwischen oberer und unterer Berührlinie und damit gleich der Summe der maximalen Höhe der Profilkuppen R p (Glättungstiefe) und der maximalen Talliefe Rm, Die maximale Profil höhe Ry entspricht der maximalen Rauhtiefe Rmax. Zur Ermittlung der Rauheit ist aus wirtschaftlichen Gründen nur eine geringe Zahl von Einzelmessungen durchzuführen. Im Hinblick auf das anzuwendende Prüfverfahren soll zweckmäßig nach folgender Reihenfolge verfahren werden: 1. Sichtprüfung Diese Prüfung soll aufgrund eines Gesamteindruckes der zu prüfenden Oberfläche bereits die Grobausscheidung von Werkstücken mit Fehlern wie Rissen, Rillen, Poren usw. ermöglichen, bei denen eine Rauheitsmessung unnötig ist. 2. Sicht- und/oder Tastvergleich Der Sicht- und/oder Tastvergleich von Werkstücken mit Oberflächenvergleichsmustern nach DIN bis -4 läßt in den meisten Fällen eine schneie und genügend scharfe Auslese fehlerhafter Werkstücke zu. 3. Rauheitsmessung mit elektrischen Tastschnittgeräten nach DIN EN ISO 4288 )ie Rauheit der Oberfläche ist mit elektrischen Tastschnittgeräten zu messen, Nenn die Sichtprüfung und der Sicht- und/oder Tastvergleich keine Entschei :Jung über die Einhaltung der Rauheit zulassen. :ür die Messung von Ra, R z und Rmax sind die Meßbedingungen nach )IN festgelegt. Stufung der Zahlenwerte von Rauheitsmeßgrö8en gemittelte Rauhtiefe R, und maximale Rauhtiefe Rmax in IJm Mittenrauhwert R o in m 0,1 1, ,16 1, ,25 2, ,04 0,06 0,4 0,63 4,0 6, ,006 0,2 6,3 0,012 0,4 12,5 0,025 0,8 25 0,05 1,6 50 0,1 3,2 - -:filtraganteil t p und Flächentraganteil t, in %:
77 3.5.3 Trennverfahren und erreichbare gemittelte Rauhtiefen Trennverfahren Erreichbare gemittelle Rauhliefe R, in Ilm '" M 00.- r-n'" '01.00("') 0"'000"00"0"..-,..." ('.I" -.::t" '0'" 0 '-01.00("')000 r-c"'-.:t'oo-.qll) '" Schneiden Länqsdrehen Plandrehen EinSlechdrehen Hobeln Slaßen Schaben Bahren Aufbahren Senken Reiben Umfangfräsen Slirnfräsen Räumen Feilen Rund-Längsschleifen Rund-Planschleifen Rund-Einslechschleifen Flach-Umfangsschleifen F I ach-sli rnsch le ifen Polierschleifen Langhubhonen Kurzhubhonen Rundläppen Flachläppen nach DIN 4766 Tl Die vorstehende Tabelle gibt nur Erfahrungswerte über die bei den T rennverfahren unter üblichen Fertigungsbedingungen erreichbaren gemittelten Rauhtiefen. Die erreichbare Rauheit an Werkstücken wird wesentlich beeinflußt von der Güte und dem Verschleißzustand der verwendeten Werkzeuge und Werkzeugmaschinen. Bei der Fertigung gleichartiger Teile unter gleichbleibenden Fertigungsbedingungen ist der Streubereich wesentlich kleiner. Die linke schmalere Balkenbreite deutet jeweils an, daß für das Erreichen der angegebenen Rauheitswerte besondere Maßnahmen erforderlich sind. Daher dürfen die unteren Rauheitswerte der jeweiligen Bereiche nicht als Grenzwerte in Zeichnungsangaben verwendet werden. 78
78 Umrechnung von Ra in Rz und umgekehrt nach DIN Mit Hilfe des nachstehenden Diagramms nach DIN kann für spanend hergestellte Flächen der Mittenrauhwert Ra bei vorgeschriebener gemittelter Rauhtiefe Rz bzw. die gemittelte Rauhtiefe Rz bei vorgeschriebenem Mittenrauhwert Ra unter Berücksichtigung des Streu bandes und einer ausreichenden Sicherheit ermittelt werden , ,3 3,15 2, ,25 1 0,8 0,63 E 0,5 "" 0,4 0,315 0,25 0,2 0,16 ; 0,125 0,1 >' 0,08 0,063 0,05 0,04 0,031 0,025 Obere Grenze von Rz / / R,,/ V' V - - I R, / / I,/ I l/ I L I /: I / I R, Y /' /' /./ ß", ;' < / e./ 9(", l/ ;'"Obere Grenze von R/),/ / 0,02 / t R, I 0,016 0,2 0,315 0,5 0,8 I 1,25 2 3, , , ,16 0,25 0,4 0,63 1,6 2,5 6, gemittelte Rauhtiefe Rz in pm 1) bei UmsteUung von Ra auf R z 2J bei Umstellung von R t auf R il,.cgleich der Oberflächenangaben nach DIN 3141 und DIN ISO 1302 Oberflächen- Gemittelte Rouhtiefe Rz in J.lm Mittenrauhwert Ra in m zeichen noch DIN 3141 Reihe1 Reihe2 Reihe3 Reihe4 Reihe1 Reihe2 Reihe3 Reihe4 chruppbearbeitung '\ ,5 6,3 3,2 3 chi ichtbearbeitun '\1'\ ,3 3,2 1,6 0,8 =el nschl ichtbeorbeitunq '\1'\1'\1 16 6,3 4 2,5 1,6 0,8 0,4 0,2 =elnstbearbeitung '\l'v'\l'v ,4-0,1 0,1 0,02 : -=e Tabelle darf nicht für das Umrechnen von Rz in Ra und umgekehrt benutzt werden. - ::erflächenangaben nach DIN 3141 sollen für Neukonstruktionen nicht mehr verwendet werden, da diese.: -..., zurückgezogen wurde. I I I V 79
79 3.5.4 Angabe der OberflächenbeschaHenheit in Zeichnungen nach DIN ISO 1302 Das Grundsymbol für die Kennzeichnung der Oberflächenbeschaffenheit von Werkstücken besteht aus 2 Linien von ungleicher Länge, die um 60 geneigt sind, s.,.,. Größe und Linienbreite der Symbole s. S Oberflächensymbole und ihre Bedeutung 1.1 Grundsymbol soll nur benutzt werden, wenn seine Bedeutung durch V eine zusätzliche Wortangabe erläutert wird. 1.2 v' Kennzeichnung für eine materialabtrennend zu bearbeitende Oberfläche ohne nähere Angaben r 1.5 r 1.6 </ Bei Beiieicher Kennzeichnung für eine Oberfläche, für die eine materialobtren nende Bearbeitung nicht zugelassen ist, z. B. wenn die Oberfläche in dem Zustand eines vorhergehenden Arbeitsganges zu belassen ist. besonderen Oberflächenangaben erhält der längere Schenkel der graphischen Symbole eine zusätzliche linie. Oberflächenbeschaffenheit aller Flächen eines Teiles wir dem graphischen Symbol ein Kreis hinzugefügt. o = Rauheitswerte in m hinter d = Rillenrichtung dem Kurzzeichen b e = Bearbeitungszugabe b = Fertigungsverfahren oder In mm (ei W d Behandlung f = Rauheitswert in,",m, c = Bezu!;Jsstrecke in mm oder anders als R o, Welhgkeit in m z.b. R z 25 in m 1.7 \I 1.8 {j Die angegebene Oberflächen beschaffen heil kann durch jedes Fertigungsverfahren erreicht werden. Die aneebene Oberflächenbeschaffenheit kann durch ein beliebiges er ohren der Moterialabtrennung erreicht werden. Die angeebene Oberflächenbeschaffenheit wird durch ein belie- 1.9 bi(les an eres Verfahren aber nicht durch Materialobtrennung erreicht. gefräst 1.10 Die oneebene Oberflächenbeschaffenheit soll durch ein besonderes er ohren nämlich durch Fräsen erreicht werden yl'l Bezuibstrecke in mm für die Rauheitsmessung, nicht bei Re- und R z- Anga en. Rillenrichtung der vorherrschenden Oberflächenstruktur senkrecht zur Projektionsebene der Ansicht. 80
80 2. Symbole für die Rillenrichtung - i szc i I I I I..L 1IIIIIIlIIIIIIIl X Parallel zur Prajektions- Senkrecht zur Projektions- Gekreuzt in 2 schrägen ebene der Ansicht, in der ebene der Ansicht, in Richtungen zur Prolekdas Symbol ongewendet der das Symbol ange- tionsebene in der Ansicht, wird wendet wird in der das Symbol angewendet wird R szc" I i M ( Oberfläche, zu der das Symbol gehört fläche, zu der das Symbol gehärt i i P IU(Wm1 Nichtrillige Oberfläche, ungerichtet oder muldig I 3. Symbole für vereinfachte Zeichnungseintragungen 3_1 Eine zusätzliche Erklärung in der Zeichnung -I gibt die Bedeutung des Symbols an 3.2!j ;J Eine zusätzliche Erklärung in der Zeichnung gibt die Bedeutung der Symbole an 4. Angabe der arithmetischen Mittenrauhwerte Ra durch Rauheitsklassen Rauhigkeitswert Ra m., in , , , ,6 63 0,8 32 0,4 16 0,2 8 0,1.4 0,05 2 0,025 1 Viele Richtungen Annähernd zentrisch Annähernd radial zum zum Mittelpunkt der Mittelpunkt der Ober- Rauhigkeitsgrad Nr. N12 N 11 N10 N 9 N 8 N 7 N 6 N 5 N 4 N 3 N 2 N 1 In der vorherigen Ausgabe von DIN ISO 1302 wurden für die Angabe in Zeichnungen für bestimmte Rauheitskennwerte Ra Rauheitsklassen angegeben, die nur im Ausland Anwendung finden. 81
81 82 2o/k/) u Angaben in Zeichnungen Die Symbole und Zusatzangaben sind so anzuordnen, daß sie von unten oder nach rechts zu lesen sind. Wenn diese Regel nicht eingehalten werden kann, darf das Symbol auch in jeder anderen Lage gezeichnet werden. Es darf dann aber keine Angaben für besondere Oberflächenbeschaffenheiten oder für Bearbeitungszugaben enthalten, Wenn notwendig, darf das Symbol auf einer Hinweislinie, die zur entsprechenden Oberfläche führt, stehen. Die Hinweislinie hat am Ende einen Maßpfeil, Das Symbol oder der Maßpfeil sollen von außen auf das Werkstück zeigen oder auf eine Maßhilfslinie als Verlängerung der Körperkante, Die Größe der Oberflächensymbole außerhalb des Werkstückes entspricht denen am Werkstück, z. B und 83.1, oder kann auch eine Schriftgröße größer gewählt werden. Wird für alle Flächen eines Teiles die gleiche Oberflächenbeschaffenheit gefordert, dann ist das entsprechende Oberflächensymbol in die Nähe der Darstellung des Teiles, z. B. hinter die Positionsnummer 82.3 oder in die Nähe des Schriftfeldes zu setzen. Nach der neuen DIN ISO 1302 soll bei allseitig gleicher Oberflächenbeschaffenheit am Oberflächensymbol ein Kreis eingefügt werden, Die bisherige Angabe zeigt Tritt eine Oberflächenbeschaffenheit an einem Teil häufiger, andere seltener auf, dann wird das Symbol für die Hauptoberflächenbeschaffenheit in der Nähe der Darstellung oder des Schriftfeldes und die selteneren Oberflächenbeschaffenheiten in Klammern dahinter angeordnet, 82,6 und außerdem an die betreffenden Flächen des Teiles gesetzt. Die in Klammern gesetzten Oberflächensymbole dürfen durch ein Grundsymbol ersetzl werden', 82.5.
82 In der Regel wird das graphische Symbol oder die mit einem Pfeil endende Hinweislinie von außen auf die die Oberfläche darstellende linie oder auf deren Verlängerung weisen. Dies soll in der Ansicht erfolgen, die die Maßeintagung enthält, Wenn eine Mißdeutung ausgeschlossen werden kann, darf die Angabe der Oberflächenrauheit in Verbindung mit den Maßen angegeben werclen, Oberflächenbeschaffenheit und Maßeintragung können angegeben werden: zusammen auf der verlängerten Maßlinie, 83.2, oder getrennt auf der entsprechenden Projektionslinie und der Maßlinie, Wenn es nur eine Rauheitangabe gibt ist diese auch gültig für die anschließenden Radien und Fasen. Um eine mehrmalige Wiederholung komplizierter Angaben zu vermeiden, darf eine vereinfachte Eintragung an die Oberfläche gesetzt werden. Hierbei muß die Bedeutung in der Nähe der Darstellung des Teiles, in der Nähe des Zeichnungsschriftfeldes oder in dem Feld tür allgemeine Angaben stets näher erläutert sein, B3.4. Eine Zuordnung der einzelnen Buchstaben z. B. w, x, y und z zu bestimmten Oberflächenangaben ist nicht festgelegt. Wird dieselbe Oberflächenangabe an mehreren Einzelflächen desselben Teiles benötigt, so darf eines der Symbole Seite 80 an den entsprechenden "Iächen eingetragen werden. Seine Bedeutung muß an anderer Stelle auf der Zeichnung angege :Jen werden. lereinfachte Eintragungen von 8berflächenangaben zeigen z.b. die Seiten 98, 183 u \j= {/=? ij= z \j Ra1 {/ = Rao/ V = Ra 83 11
83 ''''hliff'" Sind Werkstücke in mehreren Ansichten oder Schnitten dargestellt, dann werden die Oberflächenangaben nur in der Darstellung eingetragen, wo auch die betreffende Fläche bemaßt ist, An Berührungsflächen zusammengesetzt gezeichneter Teile mit gleicher Oberflächenbeschaffenheit werden Oberflächeangaben nach 84.2 eingetragen. Bei der Angabe der Oberflächenbeschaffenheit von Zahnflanken, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, werden die Oberflächenangaben an die Teilkreise gesetzt, 84.3 oder Die Oberflächenbeschaffenheit wiederkehrender Formen an einem Werkstück ist nur einmal im Zusammenhang mit der Maßeintragung in der Darstellung einzutragen, An Gußteilen mit überwiegend rohen Flächen können die Oberflächenangaben für die rohen Flächen entfallen, oder es kann auch das Symbol als allgemeiner Hinweis verwendet werden, Die Flächen sind mit Oberflächensymbolen zu versehen. Angaben über Rauheit, Herstellungsverfahren oder Bearbeitungszugaben sind nur dann zu machen, wenn sie für die Funktionsfähigkeit der Werkstücke erforderlich sind und nur an den Oberflächen, an denen sie notwendig sind. Die künftige Angabe der gemittelten Rauhtiefe R z zeigt bereits
84 6. Beispiele für Symbole mit Zusatzangaben Zeichnungsangabe :aj«erklärung Spanend hergestellte Oberfläche mit eil nem gerundeten Mittenrauhwert R,,; 3,2 pm 2 Ra3,2 anend ader spanlos hergestellte R::t., berfläche mit einem gerundeten Mittenrauhwert R, = 3,2 bis,6 pm roh Unbearbeitete Oberfläche im Rohzustand 3 d::, oder geputzt Span los hergestellte Oberfläche mit ei- 4 ner Jlrößten gemittelten Rauhtiefe R,'; 1 pm anend oder span los hergestellte 5 Rz2,5 berfläche mit einer gemittelten Rauhtiefe R, = 10 bis 2,5 pm 6 Spanend hergestellte Oberfläche mit einem Flächentraganteil tfm;, 50% 11 geschliffen 0,3 =,; 7 R anend durch Schleifen hergestellte berfläche mit einer Searbeitunszugabe von 0,3 mm, maximalem Mlttenrauhwert R,,; 1 pm Rillenrichtung parallel zur Praiektionsebene DfN mo-ilb Srenngeschnittene Oberfläche, Güte 11, 8 i, Genauigkeitsgrad S nach DIN 2310,,, Teil 3 Oberfläche mit galvanischem Nickel- Chromüberz$l' größte ßemittelte Rauh- 9 Rz 2,5 tiefe R,,; 2 pm. Die berfläche darf : deanend oder spanlos bearbeitet weren. 10 Oberflächensymbole, die an anderer Stelle auf der Zeichnung erläutert sind, z. S.: gehont 0"- - lacklertral6011 V'V 7. Verhältnisse und Maße der Symbole für Angaben der OberflöchenbeschaHenheit Jm die Größe der in dieser Norm festgelegen Symbole mit anderen Beschrif 'Jngen in der Zeichnung abzustimmen, gelten folgende Regeln: Alle Symbole und Zusatzangaben sind in derselben Linienbreite (d') zu zeichen, die in Abhängigkeit von der Schriftgröße (h) für die Maßeintragung 1/10 h beträgt. Alle Ziffern und Buchstaben für Angaben in den Feldern al, a2, b, c (f) und e sind in Abhängigkeit von der Schriftgröße für die Maßeintragung in derselben Linienbreite (d), Höhe (h) der Schriftform nach 85
85 1 86 DIN EN ISO zu schreiben, die für die Maßeintragung in der Zeichnung angewendet wird. 3. Der Mindestabstand zwischen benachbarten linien soll der doppelten Breite der breiteren linie entsprechen, mindestens aber 0,7 mm betragen. 1,,1mf IM 11#llm1 1 Großenverhaltnl; fur Grundsymbol und Zusatze 11i= lloxi M 1([ 1 e Form und Größe der Symbole Alle Schriftgrößen in den Feldern al, a2, c und d sollen gleich h sein. Bei Beschriftungen in Feld b darf die Feldhöhe größer als h sein wegen der Unterlängen der Kleinbuchstaben. Die eingestragenen Werte für die Rauheit und die Bezugsstrecke in den Feldern a2 und c sollen möglichst in derselben linie stehen. b :0 N a, :0 az cl d f z 86.3 Symbole mit zusötzlichen Eintragungen Tabelle für Größen der Symbole und zusätzlichen Eintragungen 86 Höhe der Ziffern und Großbuchstaben (h) 3, linienbreite für Symbole (d') 0,35 0,5 0,7 1 1,4 2 linienbreite für die Schrift (d) Die linienbreite (d') sollte mit dem Schrift!yp, der für die Maße der Zeichnung gebrauct wird, übereinstimmen, z. B. d = (/'0) h Höhe H, Höhe H
86 Erfolgskontrolle: 1. Welche Möglichkeiten gibt es für die Prüfung der Rauheit van Werkslückaberflächen? (5.77) 2. Was verstehen Sie unter der gemittelten Rauhtiefe R" der maximalen Rauhtiefe Rmax und dem Mittenrauhwert Ra? (5. 76) 3. Wie erfolgt die Wohl für die Größe und Linienbreite der Symbole noch DIN ISO 1302? (5.85) 4. Erklären Sie die lage der verschiedenen Oberflächenangaben am Symbol nach DIN ISO (5.80) 5. Wie erfolgt die Anordnung der Symbole mit Zusatzangaben, z. B. Herstellverfahren? (5.83) 6. Wie erfolgt die vereinfachte Oberflächenangabe der gemittelten Rauhtiefe R, nach DIN ISO 1302?' (5. 81) 7. Welche Symbole gibt es für die Kennzeichnung der Rillenrichtung? (S. 81) 8. Welche Möglichkeit gibt es für die Umrechnung der gemittelten Rauhtiefe R, auf den entsprechenden Mittenrauhwert Ra bei spanend hergestellten Oberflächen? (s. 79) 3.6 Rändel nach DI N 82 Von Hand betätigte zylindrische Teile werden durch Rändeln griffiger. Beim Rändeln werden spitzgezahnte und gehärtete Rändelräder nach DIN 403 in die Mantelflächen der sich drehenden Werkstücke eingedrückt. Hierbei vergrößert sich der Nenndurchmesser dl gegenüber dem Ausgangsdurchmesser d2. Dieser läßt sich in Abhängigkeit von der Form des Rändels (x) und der Größe der Teilung t berechnen d 2 = d 1 - x t Die Rändelteilungen t sind genormt: 0,5, 0,6, 0,8, 1, 1,2 und 1,6 mm. Die Größe der Teilung t ist in Abhängigkeit vom Ausgangsdurchmesser dl und der Breite der Rändelung zu wählen. Bei der Bezeichnung folg! dem Wort Rändel und der Norm-Nummer als erster Buchstabe ein R, als zweiter zur Kennzeichnung der Grundform ein A, B, G oder K und als dritter Buchstabe für Richtung und Form der Riefen: A = achsparallel, L = links, R = rechts, E = erhöht, V = vertieft. Danach ist die genormte Rändelteilung t einzutragen. Beispiel: Rändel DIN 82 - RKE 1 bedeutet Kreuzrändel, Spitzen erhöht, mit einer Teilung t= 1 mm. Rändel DIN 82- R A A 0,5 B L 0,6 G R 0,8 K E Grundform V 1,2 Richtung + Form 1,6 Rändelteilung I Jie Bilder 1...7, Seite 88 zeigen die Darstellung der 7 Rändelformen, ihre <urzbezeichnungen und deren Bedeutung. Der Profilwinkel beträgt 90 und - Jr in Sonderfällen 105, was dann in der Bezeichnung anzugeben ist. 90 a 87
87 Rändel nach DIN 82, Formen, Benennung, Darstellung 1 Rändel mit achsparallelen Riefen: RAA T A- A f;i aj Werkstück... A Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RAA 05 x = 0,5 Links-Rechtsrändel, Spitzen vertieft: RGV F-F..,,,,,. '1'./'G 5 Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RGV 1,2 x == 0,33 Linksrandei: RBL Kreuzrändet, H -.H U B - B SpItzen erhöht: RKE irfa t,3i ', w' Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RBL 06 x = 0,5 Rechtsrändel : RBR t;i,-,..",. '( 3 Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RBR 08 x = 0,5 Links-Rechtsrändel, Spitzen erhöht: RGE 0-0 T W.. k,,"ck E 4 Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RGE 1 x = 0,67 W.. k,'"k HrU]lh H 2 6 Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RKE 1,6 x = 0,67 Kreuzrändel, K K Spitzen vertieft: RKV -f;ni- Z --l- L - L w.i""ück Kr[]lhK ( Norm-Bezeichnung z. B.: Rändel DIN 82 - RKV 1 x = 0,33 Rändel-Angabe : Narm-Bezeichnung mit Hinweislinie 8 Rändel werden in der Linienbreite breiter Vollinien gezeichnet, wie in den Bilder , möglichst aber nur stellenweise angedeutet, s. S. 99. Sie weisen keine seitlichen Begrenzungslinien auf, wenn sie nur auf einem Teil des Zylindermantels liegen oder auf einer Wölbung auslaufen. 88
88 Werkstückkanten nach DIN ) gra tfrei scharfkantig Abtragung Ub.rhang scharfkantig 89.1 u. 2 Kantenzustand bei Außen- und Innenkante Kantenbereich einer Außenkante Tabelle 1 Bedeutung der Symbolelemente reoi Außenkante Bedeutung Innenkante + gratig Übergang - grotfrei Abtragung ± gratig oder grotfrei Übergang oder Abtragung Tabelle 2 Empfohlene Kantenmaße,,0" in mm ') + 2,5 + 1 für gratige + 0,5 Konten oder + 0,3 Ubergang + 0,1 + 0,05 + 0,02 für scharfkantige - 0,02 Konten - 0,05-0,1-0,3 für grotfreie - 0,5 Konten oder - 1 Abtragung - 2,5 ') 'I Künftig DIN ISO Weitere Maße noch Erfordernis r Kantenbereich einer Innenkante Diese Norm legt sprachunabhängige Zeichnungsangaben für Kantenzustände mit unbestimmter Form fest. Eine bestimmte Kantenform muß nach DIN 406 T 11 bemaßt werden. Die Kantenzustände für Innenund Außenkanten zeigen die Bilder 89.1 u. 2. Bei Außenkanten unterscheidet man die Kantenzustände gratig, scharfkantig und gratfrei. Bei Innenkantn können als Kantenzustände Ubergang, scharfkantig oder Abtragung vorliegen. Die Kantenbereiche der Außenund Innenkanten mit Maßen zeigen die Bilder Die Bedeutung der Symbalelemente + oder - auf den Kantenzustand enthält Tabelle 1, während Tabelle 2 empfohlene Kantenmaße a angibt. Bei Zeichnungseintragung ist auf diese Norm hinzuweisen: Werkstückkanten DIN
89 - - I l a2 I I I I b I a, 1 I,6'" / ).il l j a3 I (".",,,) 1 /' r--''iw.h..- ""so Größe der Symbole mit Zusafzfeldern Schrifthöhe h 3, Linienbreite für Symbole d' Linienbreite für Beschriftung Je +1 }- ) ;-0,3 )=-0,3 ;-0,3 0,35 0,5 0,7 1 '/'0' h Die Werkstückkante wird mit dem Symbol 90.1 und den entsprechenden Maßangaben in den Feldern a1, a2 und a3 gekennzeichnet. Die Länge und Richtung kann den Gegebenheiten der Zeichnung angepaßt werden. Das Kantenmaß ist mit dem Symbolelement + oder - für den Kantenzustand nach Tabelle 1 einzutragen. Die Gratrichtung bzw. Abtragrichtung ist dann beliebig, und das eingetragene Kantenmaß gilt als Größtmaß. Der Kantenzustand kann alleine mit dem Symbolelement + oder - angegeben werden, Die Gratrichtung einer Außenkante oder die Abtragrichtung einer Innenkante läßt sich durch Eintragen der Maßangaben in Verlängerung eines Schenkels am Grundsymbol festlegen, Falls notwendig, kann für das Kantenmaß auch eine obere und untere Grenze angegeben werden,,3 -r,3 '\)!9,02) ,02-0,02 +0, )=-0,5 (;-) 90.5 u Soll für die Kanten eines Teiles die gleiche Angabe zum Kantenzustand gelten, genügt eine einmalige Eintragung an geeigneter Stelle der Zeichnung, 90.5 u. 6. Sind zusätzlich zu einer allgemeinen Angabe weitere Angaben von Kantenzuständen erforderlich, dann werden diese neben die allgemeine Angabe in Klammern gesetzt, Anstelle zusätzlicher Angaben darf vereinfacht ein in Klammern gesetztes Grundsymbol eingetragen werden, Angaben, die nur für Außenkanten gelten sollen, sind nach 90.5 für Innenkanten nach 90.6 einzutragen. 90
90 I 2.3 Beispiele fbr Zeichnungsangaben von Kantenzustönden an WerkstOkken nach DIN 6784 und deren Bedeutung Maßangaben in mm Nr. Beispiel Bedeutung Erläuterung 1. Außenkanten atig bis 0,1 1.1 ratrichtung beliebig atig, Grathähe und 1.2 ratrichtung beliebig 1.3 I atig 1.4 bis 0,1 ratrichtung vargegeben gratfrei bis 0,5 gratfrei im Bereich 1.5 van 0,1 bis 0, !22 2.lnnenkanten L L gratfrei, Abtragung eliebig mit Abtragung bis 0,5 :;y mit Abtrasun im Bereich van 0,1 bis 0, Abtragrichtung beliebig L mit Übergang bis 0,5 mit Überllang im Bereich 2.4 % von 0,1 bis 0,5 Eine Angabe ± 0,05 an einer Außen kante bedeutet wahlweise gratig bis 0,05 oder gratfrei bis 0,05 (scharfkantig). 91
91 3.7 Härteangaben in Zeichnungen nach DIN bis 5 Diese Normen kennzeichnen den Endzustand gehärteter Teile in Zeichnungen. Sie machen keine Angaben über die Art und Weise, wie dieser End zustand erreicht wird. Falls notwendig, sind ergänzende Angaben in den Fertigungsunterlagen wie Wärmebehandlungsanweisungen (WBA) oder Wärmebehandlungsplan (WBP) zu machen. Die Härte wird als Rockwellhärte HRC nach DIN EN 10109, als Vickershärte HV nach DIN oder in Sonderfällen als Brinellhärte HB nach DIN EN angegeben. Meßstellen für die Härteprüfung am Werkstück können durch ein Symbol in der Zeichnung gekennzeichnet werden, 93.1 und Wird die Darstellung eines Teiles durch die Wärmebehandlungsangaben unübersichtlich, dann ist ein Wärmebehandlungsbild zu zeichnen. Beim Härten, Härten und Anlassen sowie Vergüten werden die gewünschten Zustände nach der Wärmebehandlung durch die Wortangaben "gehärtet", "gehärtet und angelassen" oder "vergütet" festgelegt, Man unterscheidet hierbei die Wärmebehandlung des ganzen Teiles, die Wärmebehandlung des ganzen Teiles mit Bereichen unterschiedlicher Härte sowie eine örtlich begrenzte Wärmebehandlung. Die Bereiche unterschiedlicher Härte sind zu kennzeichnen und gegebenenfalls zu bemaßen. Die örtlich begrenzte Wärmebehandlung ist durch breite Strichpunktlinien nach DIN 15 und Maßangaben zu kennzeichnen. Durch Randschichthärten bleibt das Härten auf die Randschicht des Werkstückes beschränkt. Hierbei ist die Wortangabe "randschichtgehärtet" zu verwenden, Randschichthärten erfolgt durch Flammoder Induktionshärten. Die Einhärtungstiefe Rht in mm ist der senkrechte Abstand von der Oberfläche eines gehärteten Werkstückes bis zu dem Punkt, on dem die Härte einem zweckentsprechenden Grenzwert entspricht. Beim Einsatzhärten findet ein Aufkohlen oder Carbonitrieren (Aufkohlen und Nitrieren) der Randschicht des Werkstückes mit anschließendem Härten statt. Der gewünschte Zustand wird nach dem Einsatzhärten mit der Wortangabe "einsatzgehärtet" oder "einsatzgehärtet und angelassen" festgelegt, 93.7 und Die Einsatzhärtungstiefe Eht in mm, die mit einer Plus-Toleranz zu versehen ist, ist der senkrechte Abstand von der Oberfläche des gehärteten Werkstückes bis zu dem Punkt, am dem die Härte einem zweckentsprechenden festgelegten Grenzwert entspricht. Das Nitrieren ist ein Anreichern der Randschicht eines Werkstückes mit Stickstoff durch eine thermotechnische Behandlung. Die entsprechende Wortangabe ist "nitriert", 93.9 und Der Nitrierhärtetiefe Nht in mm ist eine größtmögliche, jedoch funktionsgerechte Plus-Toleranz zuzuordnen.
92 Beispiele für Hllrteangaben In Zeichnungen Hllrten, Anlassen, VergOten Die Angaben für die Wärmebehandlung des ganzen Teiles durch Härten, Härten und Anlassen sowie Vergüten zeigen Neben der Wortangabe, z. B. "gehärtet", ist die Härteangabe in HRC mit einer entsprechenden Plus Toleranz zu versehen. In 93.3 ist bei der Angabe der Brinellhärte HB 2,5/ 187,5 hinter der Abkürzung HB der Kugeldurchmesser sowie die zugehärige Prüfkraft nach DIN EN angegeben. 1 *1] gehälfet J-RC gehärtet und angelassen HRC Randschlchthllrten Beim Randschichthärten werden die randschichtaehärteten Bereiche durch breite Strichpunktlinien außerhalb der Kärperkanten gekennzeichnet, In 93.5 ist der Verlauf der Randschichthärtung im Zahn durch schmale Strichpunktlinien verdeutlicht und eine Meßstelle angegeben. Ergibt sich bei der Randschichthärtung eines Teiles durch Flammhärten eine Schlupfzone, so wird ihre lage durch ein Symbol gekennzeichnet, Elnsatzhllrten Das Einsatzhärten von Werkstücken kann allseitig 93.7, allseitig mit unterscniedlicher Oberflächenhärte bzw. Einsatzhärtungstiefe oder stellenweise 93.8 durchgeführt werden. Im letzteren Falle ist der einsatzgehärtete Bereich durch breite Strichpunktlinien außerhalb der Kärperkanten zu kennzeichnen. Nltrlerharten Beim Nitrieren unterscheidet man die Nitrierung des ganzen Teiles 93.9 oder eine örtlich begrenzte Nitrierung Im letzten Falle sind die Bereiche des Werkstückes, die nitriert werden müssen, durch breite Strichpunktlinien außerhalb der Kärperkanten zu kennzeichnen. vergütet HB 2,5/187, randschichtgehärtet und angelassen HRC Rht 500 = 0,8.0,8 einsatzgehärtet und angelassen HRC Eht=0,8.0, randschichtgehärtet HV 50 Rht500 = 0,8 +0, randschichtgehärtet und angelassen 50+4 HRC Rht 400 = 1,3.1,1 --- einsatzgehärtet und angelassen HV30 Eht600HV30=0,5+0, te3 nitriert ---nitriert Nht =0,3.0,1 Nht HV 0,3= 0,1+0,05 93
93 3.8 Lesen einer Gruppenzeichnung: FreistromventIl 1" 1. Information aus Schriftfeld und Stückliste, s. Seite 95. Über Schriftfelder und Stücklisten nach DIN 6771 Teil 1 und 2 berichten die Seiten 42, Von der dargesteilten Baugruppe ist im Schriftfeld angegeben: die Benennung Freistromventil 1" (Schrägsitzventil) I) die Zeichnungs-Nr. 1401, die Herstellerfirma: Metallwerke Gebr. Seppelfricke G.m.b.H., Gelsenkirchen, der Maßstab M 1 : 1 (natürliche Größe). Die auf das Schriftfeld aufgesetzte Stückliste enthält von den 13 Einzelteilen, aus denen die Baugruppe besteht, jeweils: Position, Menge, Einheit, Benennung, Sachnummer/Norm-Kurzbezeichnung, Werkstoff, Gewicht kg/einheit, Bemerkung. 2. Zeichnerische Darstellung Aus der Gruppenzeichnung erkennt man: Teile 1,2,3,6 und 8 sind im Vollschnitt, Teil 7 im Teilschnitt und Teile 9, 10, 11, 12 und 13 in der Vorderansicht gezeichnet. 3. Formerfassen der Einzelteile Jedes durch eine Teil-Nr. gekennzeichnete Einzelteil sucht man anhand der Positions-Nr. der Stückliste in der Zeichnung auf. Aus den Schnittdarstellungen, Ansichten, Maßen, Kurzzeichen und Symbolen ( r/!-, D-Zeichen) stellt man sich deren Form vor und erkennt ihre Lage zueinander, siehe auch Seite Aufgabe Das in eine Rohrleitunl;! eingebaute Freistromventil soll durch Schließen das Absperren, durch Offnen das Durchfließen des Wassers bewirken. 5. Funktion Das Zusammenwirken der Einzelteile ergibt die Gesamtfunktion der Baugruppe. Durch Rechtsherumdrehen der Ventilspindel mit Gewindesteigung 7 mit dem Handrad 4 schraubt sich diese vorwärts durch das Kopfstück 2, bis der durch den Kegelbolzen 9 in ihr befestigte Kegelteller 10 in Dichtung 11 auf den Ventilsitz preßt. Dadurch ist der Durchfluß abgesperrt. Für das Öffnen des Ventils ist das Handrad und die Ventilspindel links herumzudrehen. Dies bewirkt die Rückwärtsbewegung der Spindel mit Kegelbolzen, Kegelteller und Dichtung, wobei der Durchfluß freigegeben wird. I) 5 DIN
94 I t iff % r //.-,... 9", 1 -._-- -_.. :; ;=;=; / ///// 'dff 90 W 13 I SIek Sechskantmutter ISO M 6 (uzn40pb2 12 I Stck Unterlegscheibe CuZn40Pb2 11 I Siek Dichtung Gummi 10 I SIek KogelloUer Cu Zn 100 Pb 2 9 I Siek Kegelbolzen Cu Zn 40 Pb 2 B I Siek Oiehrung Fiber 7 I SIek Sp"del (uzn40pb2 6 I Siek Packung Baumwolle 5 I Siek Linsen -Senksehr. IS02010-M4.5 Cu Zn 40Pb 2 4 I Stck Handrad Cu Zn 40 Pb 2 3 I Siek Stopfbuchse Cu Zn 40Pb 2 2 I Stck Kopfstuck Cu Zn 40 Pb 2 I I Stck Gehäuse Cu Zn 40Pb 2 Po. "oe Eloh Btnl'nnung Sachnummer/Non'n-Kurz:beZliclYlung Werkstoff Atlgemell'l- Mo6stob 1:1 IGewicht) toleranz ISO 2168-m,rum Nornt Go Schrägsitzventi I 1" -MetallwIrke (ji!brsltfrkt h Andtrun ""rum Ue< ErsfiJr Ers.durch 3elsplel einer Stuckl,st!! OIN 6771-B2 auf Zeichnungen 95
95 14 M4-10tief 10lf SWBtjR,-,,--,D_'N_4_7S Tj!t 88 d' v'? 10 1 tck Kegeltl.ler 9 1 Stck Ke Ibolzen 7 1 Stck Spindel 3 1 Skk Stopf buchse 2 1 $fl:k KopfstÜCk,, Stck Gehö.U5e (uzn40pb (uzn40pb Cu Zn 40Pb CuZn40Pb (uzn40pb Cu Zn 40Pb2 :!l=n B-1I Freistromventil1" Gebr4ckt Oberflächenangaben nach DIN ISO 1302 entsprechen der früheren DIN Reihe 2. 96
96 Lesen, Vorstellen und Verstehen der Teilzeichnung: Stopfbuchse, Teil 3 1. Information aus Schriftfeld und Stückliste s. Seite 94 und 95 Teil 3 ist als Stopfbuchse benannt, hat die Zeichnungs-Nr und ist im Original im M 2:1, also in doppelter Größe gezeichnet. Sie wird hergestellt vom Metallwerk Gebr. Seppelfricke G.m.b.H., Gelsenkirchen. 2. Zeichnerische Darstellung s. Seite 96 Die Stopfbuchse ist in der V im Halbschnitt dargestellt als obere Ansichtshälfte und untere Schnitthälfte. 3. Bestimmen der übergeordneten Form = Hüllform Die zylindrische Hohlform der Stopfbuchse ist erkennbar an den </>-Zeichen vor den Durchmessermaßen, dem Außengewindemaß, den äußeren schraffierten und inneren nichtschraffierten Flächen der Schnitthälfte. Erfassen der Einzelformen und Maße 3.1. Außenform : Außengewindeteil M 17 x 1,5 = Metrisches Feingewinde M 17 mit 1,5 Gewindesteigung und 8 mm Gewindelänge. Der Gewindeanfang hat eine Kegelkuppe zum leichteren Einschrauben in das Kopfstück 2. Die Gewinderille hat den</> 15 und ist 3 mm lang. Der Sechskant mit SW 17 dient zum Anziehen der Stopfbuchse und hat eine Abfasung Innenform : Die Durchgangsbohrung </> 10,5 dient zur Führung der Gewindespindel im Kopfstück 2. Sie hat eine Einsenkung von 30, 1 mm tief. 4. Aufgabe und Funktion Durch das Einschrauben der Stopfbuchse in das obere Ende des Kopfstückes 2 preßt sie die eingelegte Packung 6 gegen die Mantelfläche der Ventilspindel und gegen die Bohrungswände des Kopfstückes. Dadurch wird der Kopfstückinnenraum gegen die Ventilspindel abgedichtet. 5. Werkstoff Die Stopfbuchse besteht aus CuZn 40 Pb 2 (bisher Ms 58) einer Kupfer Zink-legierung nach DIN mit 58% Kupfer, 40% Zink und 2% Blei. Dieser Werkstoff läßt sich bei Formdrehteilen gut zerspanen und ist korrosions beständig. 6. Oberflächen angaben Die Mantelflächen des Sechskantkopfes werden nicht bearbeitet q', da von gezogenen Sechskantstangen SW 17 ausgegangen wird. Die übrigen Flächen sind spanend zu bearbeiten und dürfen die angegebenen gemittelten Rauhtiefen R z 100 beim Schruppen und R z 25 beim Schlichten nicht überschreiten. 7. Massenfertigung Die Massenfertigung der Stopfbuchsen erfolgt auf einem Sechsspindeldrehautomaten, s. Seite 98. Hierbei werden die einzelnen Fertigungsstufen auf 6 Spindeln verteilt und jeweils von Werkzeugen auf Längsschlitten (1.1), auf Querschlitten (1.2) sowie in Sonderbearbeitungseinrichtungen (1.3) durchgeführt. Der Werkstoff wird in Form von Sechkantstangen SW 17 verwendet. 97
97 SW17 OIN 475 Massenfertigung von Stopfbuchsen auf einem Mehrspindeldrehautomaten Werkzeugmaschine: ;1:- v!(v) Schütte Mehrspindeldrehautomat SE 25 \ r7' Werkstoff: ;1 t: I Spindel lage Sech.kantstange SW 17 au. CuZn 40 Pb 2 (M r; f bestimmende Schnittgeschwindigkeit (d=19,51 = 184m.min-l g gewählte Drehzahl n = 3000 min-l - 1 Ö:I? 14- Hauptzeit th:: 1,95. Nebenzeit t n = 1,05. stopf buchse Grundzeit t g Cu Zn 40Pb2 = 3,0 FertigungsdatIIn Fertigungsfolge Fertigungsbeschreibung ci'. a s, Sq mm m.min- 1 mm mm/u mm/u 1.1 Längsschlitten : ,25 0,1 Zentrieren und überdrehen ' Querschlinen: ,5 0,04 Begrenzen 1.3 Sondereinrichtung 1J- 2.1 Bohren und Kanten ,1 brechen 2 fr ' Frei.tieh für Gewinde 19, ,04 einstechen 2.3 jr Bohren , Abstichseitig vorstechen und Kante brechen 19, , m UD 4.3 Gewindestrehlen ,08 6 Gänge, 12 Durchgänge 5.1 Bohrung au!bohren 10, , Abstechseite vor.techen , Abstechen , Oberflachenangaben nach DIN ISO 1302 entsprechen der fruheren DIN ReIhe 2. 98
98 4 Normgerechte Maßeintragung 4.1 Normung in der Fertigungszeichnung Die technische Zeichnung als Informationsträger dient bei einem Fertigungsauftrag als Verständigungsmittel zwischen dem Technischen Büro und der Werkstatt. Beim Zugrundelegen der Zeichnungsnormen, z. B. Maßeintragung DIN 406, wird die Zeichenarbeit erleichtert und eine klare Darstellung des Werkstückes erreicht. Außerdem sind beim Entwurf einer Zeichnung alle Normen zu berücksichtigen, welche die Konstruktion, z. B. Normmaße DIN 323, die Fertigung, z. B. Freistiche DIN 509, und die Funktion, z. B. Auswahl von Passungen DIN 7157, betreffen. Das ist die wesentliche Voraussetzung für ein wirtschaftliches Arbeiten im Technischen Büro, in der Fertigung und beim Zusammenbau. Die Zeichnung Welle zeigt die verschiedenen Normen, die in diesem Beispiel zu berücksichtigen sind m geschliffen () Allgerneilltolerallz ISO 2768-m atum Name Maßstab 1 1 (Gewicht) Werkstolt: Rd DI 668 -:'0 1:,O-E 29:'.( Welle BlaH DIN ISO ISO 6410 Zu Ander n Ansichten, Schnittdarstellung Linien (DIN ISO ) Teil 6 I3/attgrößen Maßstäbe Teil 1 Grundschriftfeld Technische Zeichnungen Ausführungsrichtlinien 150-Normschrift Narmmaße Teil 11 Maßeintragung Darstellen van Gewinden Ers.fUr :in Hinweis auf DIN ISO 1302 ist im Schriftfeld nicht erforderlich. DIN 76 Gewindeauslauf, Gewindeenden 78 Schrauben enden 82 Rändel ISO 1302 Oberflächenangaben 509 Freistiche 6885 Paßfedernuten 7157 Passungsauswahl ISO 2768 Allgemeintaleranzen EN Werkstoffangaben für Baustähle Übung: 1. Lesen Sie die Zeichnung wie Beispiel S. 96 zeigt. 2. Erklären Sie die hier angewandten Normen. 99
99 4.2 Normmaße sind die Normalzahlen nach DIN Hauptwerte und Rundwerte (Grundreihen und Rundwerlreihen) R5 RU 5 R 10 R' 10 RU 10 R 20 R' 20 RU 20 R40 R' ,0 1,0 1,06 1,05 1,12 1,1 1,12 1,1 1,18 1,2 1,25 (1,2) 1,25 (1,2) 1,25 1,32 1,3 1,4 1,4 1,5 1,6 (1,5) 1,6 (1,5) 1,6 1,6 1,7 1,8 1,8 1,9 2 2,0 2,0 2,12 2,1 2,24 2,2 2,24 2,2 2,36 2,4 2,5 2,5 2,5 2,5 2,65 2,6 2,8 2,8 3,0 3,15 3,2 (3) 3,15 3,2 (3,0) 3,15 3,2 3,35 3,4 3,55 3,6 (3,5) 3,55 3,6 3,75 3, ,0 4,0 4,25 4,2 4,5 4,5 4,75 4,8 5 5,0 5,0 5,3 5,6 (5,5) 5,6 6,0 6,3 (6) 6,3 (6) 6,3 (6,0) 6,3 6,7 7,1 (7,0) 7,1 7,5 8 8,0 8,0 8,5 9,0 9,0 9, ,0 10,0 Als Normmaße sind die Haupt- und Rundwerte der Normalzahlen nach DIN zu wählen, wobei eingeklammerte Werte vermieden werden sollen. Sie gelten für die Zehnerpotenzen 0,1, 1, ro, 100 usw., s. auch S Die Normmaße sollen die Wahl von willkürlichen Konstruktionsmaßen, z_ B_ bei Wellen, Bohrungen usw_, einschränken_ Dadurch tritt für den Zusammenbau eine Vereinheitlichung der Anschlußmaße ein_ Außerdem wird durch die häufige Wiederkehr der gleichen Maßzahlen die Anzahl der lagerhaltigen Werkstoffabmessungen, z. B. für Profilstähle, Rohre, Bleche usw_. verringert. ferner die Anzahl der Werk- und Meßzeuge sowie der Vorrichtungen eingeschränkt und ihre Ausnutzung infolge des öfteren Einsatzes gesteigert_ Man erreicht so eine größere Wirtschaftlichkeit bei der Konstruktion, der Fertigung, dem Zusammenbau und dem Austausch. 100
100 4.3 Grundlagen, Regeln und Beispiele der Maßeintragung 1 ) BegriHe der Ma8eintragung DIN erläutert die Begriffe der Maßeintrogung wie Maßarten, Elemente, Symbale und Systeme der Maßeintragung. Die wichtigsten Begriffe werden an verschiedenen Stellen dieses Buches erläutert. Nachfolgend wird nur auf die Systeme der Maßeintragung näher eingegangen. Systeme der Ma8eintragung Eine funktionsbezogene Maßeintragung liegt vor, wenn die Auswahl, Eintragung und Tolerierung der Maße nach den Gesichtspunkten des funktionellen und reibungslosen Zusammenwirkens aller Teile eines Erzeugnisses vorge nommen wird, Die jeweiligen Fertigungs- und Prüfbedingungen bleiben dabei unberücksichtigt. Die fertigungsbezogene Maßeintragung hängt von den jeweils vorgesehenen Fertigungsverfahren ab, z. B. spanend oder spanlos. Hierbei sind die für die Fertigung benötigten Maße aus der funktionsbezoge. nen Maßeintragung berechnet und in die Zeichnung eingetragen unter Berücksichtigung fertigungsgerechter Toleranzen, Die prüfbezogene Maßeintragung liegt vor, wenn die Maße und Maßtoleronzen für die vorgesehene Prüfung in die Zeichnung eingetragen sind, Nachfolgende Beispiele zeigen die drei Bemaßungsarten für die Bohrungen einer Lochplatte, die mit zwei Zylinderstiften gefügt werden soll. Die Durchbrüche der Lochplatte sollen gebohrt werden. Ausgehend von der funktionsbezogenen Maßeintragung sind für die fertigungsbezogene und prüfbezogene Maßeintragung die Maße und Toleranzen entsprechend gewählt worden. 11 Cll.l Funktionsbezogene Fert!gungsbezogene Prüfbezogene Maßeintragung Maf5eintragung Maßeintragung )ie nachfolgenden Bemaßungsbeispiele zeigen nur das Wesentliche der Be "laßungsregeln und sind daher nicht immer vollständig bemaßt. DIN , 11 und 12 sind auf der Basis von ISO 129 (1985) erarbeitet worden DIN : Maßeintragung, Allgemeine Grundlagen, Begriffe DIN : Maßeintragung, Grundlagen der Anwendung JIN : Maßeintragung, Eintragung von Toleranzen für längen und Winkelmaße qjnftig DIN ISO u
101 Grundlagen und Anwendungsbeispiele für die MaBeintragung in technischen Zeichnungen nach DIN ) Maßzahl HMQßlinie4\ / I- 1E3 I Mafllinien- begrenzung Maßhilfslinie + 6 qt I' 20 J I\! 1\ 1 f 1 10 I \ 1 f 11\ 1 10 I I I I Maßangaben in technischen Zeichnungen gelten für den Endzustand eines Teiles, und zwar als Rohteil, vorbearbeitetes Teil oder Fertigteil. Für die Anordnung der Maße in Zeichnungen oder die Wahl der Maßlinienbegrenzungen kann die Art der Zeichnungsanfertigung manuell oder rechnergestützt maßgebend sein. Im allgemeinen gelten gleiche Bemaßungsregeln für das manuelle und rechnerunterstützte Zeichnen. Elemente der Maßeintragung siehe Ein Maß besteht aus einer Maßzahl und einer Maßeinheit. In technischen Zeichnungen wird bei Millimeterangaben auf die Maßeinheit verzichtet. Wird von dieser Maßeinheit abgewichen, 50 ist z. B. hinter die Maßzahl ein m (Meter) zu setzen. Bei der Maßeintragung sind die Maß- und Maßhilfslinien als schmale Vollinien der für die Zeichnung gewählten Liniengruppe auszuführen. Maßlinienbegrenzungen zeigt 102.2: 1 geschwärzter Pfeil als Regelfall, 2 offener Pfeil für rechnerunterstützt angefertigte Zeichnungen, 3 offener Pfeil für Bauzeichnungen, 4 Schrägstrich unter 45 für Bauzeichnungen, 5 Punkt als Regelfall, 102.3, 6 Kreis bei rechnerunterstützt angefertigten Zeichnungen, 102.4, 7 Kreis als Ursprungsangabe bei einer Bezugsbemaßung, und S In einer Zeichnung darf nur eine Art von Pfeilen oder Schrägstriche, bei Erfordernis in Kombination mit Punkten angewendet werden I>.. Die Abmessungen der Pfeile, Schrägstriche, " '" Punkte und Kreise sind zu entnehmen. Hierbei bedeutet der Maßbuchstabe d die Breite der gewählten schmalen Vollinie. Ist eine der Maßhilfslinien eine -+ 5d -+5d -v:-8d 50 Körperkante, ist den Punkten bzw. Kreisen die entsprechende breite Vollinie zugrunde zu legen künftig DIN ISO u
102 Ma81inien und Ma8hilfslinien w= -F gemeinen 2 mm. Hinweislinien - Hinweislinien zum Eintragen von Maßen Maßlinien werden im allgemeinen gezeichnet bei (nach Methode 1) längenmaßen parallel zu dem anzugebenden Maß und rechtwinklig zu den Körperkanten, u. 2 Winkel- und Bogenmaßen als Kreisbogen um den Scheitelpunkt des Winkels bzw. Mittelpunkt des Bogens, u. 4. Die Maßlinien sollen etwa 10 mm von der Körperkante entfernt sein. Parallele Maßlinien müssen einen genügend großen Abstand voneinander haben, etwa 7 mm. Maßlinien werden vorzugsweise durchgezogen, auch bei unterbrochen dargestellten Teilen, Bei der durchgezogenen Maßlinie muß die Maßzahl über der Maßlinie stehen. Ausnahmen s u. 2. Maßlinien sollen sich untereinander und mit anderen Linien möglichst nicht schneiden, Mittellinien, Maßhilfslinien und Schraffuren sind im Bereich der Maßzahlen zu unterbrechen. I n besonderen Fällen, z. B. bei Unübersichtlichkeit können Maßhilfslinien unter einem Winkel von etwa 60 schräg jedoch parallel zueinander heraus gezeichnet werden, Maßhilfslinien dürfen nicht von einer zur anderen Ansicht durchgezogen und nicht parallel zu Schraffurlinien eingetragen werden. Der Maßhilfslinienüberstand beträgt im allo Ddr u u sind als schmale Vollinien schräg aus der N_ $ Darstellung zu ziehen und enden mit einem Pfeil an einer Körperkante, , mit einem Punkt in einer Fläche, 103.8, ohne Begrenzung an allen anderen Li- 3 nien, z. B. Maßlinien und Mittellinien, Maßzahlen 1/>5 'lei den Maßzahlen wird die Schriftform B _ 'ertikal nach DIN EN ISO und deren ::;röße nach dem Zeichnungsformat (DIN :N ISO 5457) gewählt u.8 '" 103
103 4.33 Methoden der Maßeintragung Maßeintragung in zwei Hauptleserichtungen (Methode 1) (Schnftfeld) Bei der Methode 1, die bevorzugt angewendet werden soll, sind. die Maßzahlen so einzutragen, daß sie in Leselage der Zeichnung in den beiden Hauptleserichtungen von unten und von rechts gelesen werden können. Bei Paralielbemaßung werden die Maßzahlen parallel zur Maßlinie, u. 2 und bei Winkelbemaßung tangential zur Maßlinie, eingetragen. Dabei sind die Maßzahlen im allgemeinen mittig über der Maßlinie anzuordnen Weicht die Gebrauchslage des Werkstückes von der Leserichtung der Zeichnung ab, werden die Maßzahlen auch von unten oder von rechts lesbar eingetragen. Bei Platzmangel sind die Maßzahlen mit einer Hinweislinie oder über der Verlängerung der Maßhilfslinie einzutragen. o C> "" t=2 C> N In ist die vereinfachte Dikkenangabe t = 2 gezeigt, die eine zusätzliche Ansicht erspart. Diese Angabe kann innerhalb der Umrißlinien, außerhalb der Umrißlinien mit Hinweislinie oder in einer Tabelle eingetragen werden. Nach ISO 3892 sind eine Reihe von Maßbuchstaben und ihre Bedeutung festgelegt, z. B.: b = Breite h = Höhe (Tiefe) I = Länge t = Dicke 104
104 705.7 MaBeintragung in einer Hauptleserichtung (Methode 2) Nach der Methode 2 ist es zugelassen, alle Maße nur in Leserichtung des Schriftfeldes einzutragen, Zum Eintragen der Maßzahlen werden nichthorizontale Maßlinien vorzugsweise in der Mitte unterbrachen, u. 2. Entsprechendes gilt auch für Winkelmaße, Diese können auch ohne Unterbre :hung der Maßlinien in Leselage :les Schriftfeldes eingetragen Herden, Sei Platzmangel dürfen die Maße Jn einer verlöngerten und abge Hinkelten Maßlinie eingetragen Nerden. \ 24 I :(\t/ y'lt\ / t \ )ie Maßeintragung nach der 'Aethode 2 wird in diesem Fach :Jch nicht weiter angewendet, :0 die Methode 1 bevorzugt.,erden soll. 50 t=
105 1 N lj"i 0 0 N N' lj"i_ X..j- N :E 20 B 30 B , a 1 2 I -$-! t Nr. I, b d a ±O, BO B 20 BO I t co :E d Anordnen und Eintragen von Maßen nach Methode 1 Anordnen von Maßen Jedes Maß eines Teiles ist in der Zeichnung nur einmal einzutragen, und zwar in der Ansicht, die die Zuordnung von Darstellung und Maß am deutlichsten erkennen läßt. Dabei sind zusammengehörende Maße möglichst auch zusammen einzutragen. Maße für Innen- und Außenformen sind getrennt voneinander anzuordnen, Sind mehrere Teile in einer Gruppe gezeichnet und bemaßt, dann sollen die Maße getrennt eingetragen werden, so daß sie sich nur auf ein Einzelteil beziehen, Sammelzeichnungen ermöglichen die Darstellung von ähnlichen Teilen mit variablen Maßen. Anstelle von Maßzahlen werden Maßbuchstaben in der Zeichnung eingetragen und die zugehörigen Zahlenwerte in einer Tabelle angegeben. Jede Zeile gilt für eine Ausführung, Symbole und Kennzeichen werden den Zahlenwerten in der Tabelle und nicht den Maßbuchstaben in der Zeichnung zugeordnet. Die Summierung van Einzeltoleranzen bei einem Gesamtmaß wird vermieden, wenn ein Maß einer Maßkette nicht eingetragen ist, oder dieses Maß als Hilfsmaß in runden Klammern steht oder die Maße als theoretische Maße eingetragen werden
106 4.3.5 Bemaßen von Formelementen Durchmesser Das <t>-symbol wird bei kreisförmigen Formelementen stets vor die Maßzahl gesetzt. Die Bemaßung kreisförmiger Farmelemente erläutern die S. 46ff. Bei dicht übereinanderliegenden Maßlinien sollen die Durchmessermaße möglichst versetzt angeordnet werden. Hierbei kann auf die zweite Maßlinienbegrenzung verzichtet werden, 107.l. Bei Platzmangel oder zur besseren Übersichtlichkeit dürfen Durchmessermaße von außen an die Formelemente gesetzt werden, Bei der Halbdarstellung symmetrischer Teile wird jeweils am Ende der Mittellinie (Symmetrielinie) ein Symmetriezeichen bestehend aus zwei parallelen schmalen Vollinien von etwa 3,5 mm Länge angeordnet, Radien Radienmaße werden durch den vorangestellten Buchstaben R gekennzeichnet. Sie stehen mit dem Maßpfeil entweder innerhalb oder außerhalb der Rundung. Einzelheiten der Radienbemaßung zeigen die Seiten 44 u. 45. Radienmaße gleicher Größe können :luch zusammengefaßt werden, Besteht das zu bemaßende Formele -nent aus einem Halbkreis, der zwei Darallele Linien miteinander veroindet, so muß der Radius angegeben werden bei 107.4, kann der Radius bei wegen Eindeutigkeit entfallen, kann der Radius als Hilfsmaß in Klammern angegeben werden, >150 4>135 4>120 4>105 f% % 4> R f--_---'s:.-::o
107 Beziehen sich unterschiedliche Radien auf einen Mittelpunkt, so enden die Maßlinien an einem kleinen Hilfskreis oder werden gebrochen, ,, u. 4 Kugeln Der Großbuchstabe S wird bei Kugeldurchmessermaßen und Kugelradienmaßen stets vor die Maßzahl gesetzt, Die Bemaßung verschiedenartiger Kugelelemente zeigt S. 54. Bemaßen kegeliger Formelemente siehe Seite 127ff. Bögen Bei Bogenmaßen wird das Symbol als Halbkreis vor die Maßzahl gesetzt. Beim manuellen Zeichnen darf das Bogensymbol als Kreissegment über die Maßzahl gesetzt werden, u. 4. Die Maßhilfslinien werden bei Zentriewinkeln < 90 parallel zur Winkelhalbierenden gezeichnet, Bei Zentriewinkeln über 90 sind die Maßhilfslinien auf den Mittelpunkt des Bogens gerichtet. Gegebenenfalls ist zwischen Maßlinie und zu bemaßendem Element (z. B. Mittellinie) ein Bezug mit Punkt und Hinweislinie herzustellen,
108 Quadratische Fonnen Bei der Bemaßung quadratischer Formelemente wird das 0- Symbol stets vor die Maßzahl gesetzt, u. 2. Quadratische Formen sollen vorzugsweise in der Ansicht bemaßt werden, in der die Form erkennbar ist, S. 37. Schlüsselweiten Die Schlüsselweite kennzeichnet den Abstand zweier gegenüberliegender Flächen. Beim Schlüsselweitemaß werden die Großbuchstaben SW vor die Maßzahl gesetzt,109.3u.4. Schlüsselweiten sind z. B. nach DIN 475 zu wählen, S Arten der Kennzeichen Bei der Maßeintragung in technischen Zeichnungen werden zwei Arten von Kennzeichen angewendet: Kennzeichen, die durch vorgegebene Raster festgelegt sind als graphische Symbole, z. B. S. 373 H. und Buchstaben, deren Bedeutung festgelegt ist, z. B. SW für Schlüsselweite. Rechteckige Formen Rechteckige Formelemente als Durchbrüche oder erhabene bzw. vertiefte Formen können über dem Querstrich einer Hinweislinie als Produkt der Seitenlängen angegeben werden. Dabei steht die Seitenlänge an erster Stelle, an der die Hinweislinie eingetragen ist, u. 6. Bei erhaben'en und vertieften Formelementen ist eine zweite Ansicht erforderlich, u. 4 6 t=10 -f--- / x20x5 / / x10x6 I f- J ----_. I-- '
109 t=;rt>: tl- t=;rt 0-1" 0 o, 1,5 ' 1,5 f- 1l,.,045' 1,5x u u. 4 0 f-if 1,5 45' b----."..._'r'j u. 6 1,5x u. 8 C) C) --("..I --N $ $ ffi1x45 {i1x450 ril 1=4 I 110 ::: 90' 110.9u.l0 Fasen und Senkungen Bei Fasen mit einem von 45 abweichenden Winkel werden Winkel und Breite getrennt voneinander angegeben, Winkelangaben bis 30 dürfen auch mit geraden Maßlinien eingetragen werden. Die Maßlinie steht dabei senkrecht auf der Winkelhalbierenden, u. 4. Fasen mit einem Winkel von 45 werden vereinfacht als Produkt aus Winkel und Fasenbreite angegeben, Dargestellte und nicht dargestellte Fasen unter 45 dürfen auch mit einer abgewinkelten Hinweislinie eingetragen werden, Kegelige Senkungen können bemaßt werden mit Außendurchmesser und Senkwinkel, oder Senktiefe und Senkwinkel, Gewindebemaßung 4>9 4>9::;- Die Gewindebemaßung erfolgt mit Kurzbezeichnungen nach u. 12 DIN 202, Seite 67. I co C) N UnmaßstCibliche Maße Nur in Ausnahmefällen dürfen nicht maßstäbliche dargestellte Formelemente durch Unterstreichen der Maße gekennzeichnet werden, Dies ist nicht bei rechnerunterstützt angefertigten Zeichnungen erlaubt.
110 4.3.6 Bemaßen sich wiederholender Formelemente Teilungen Bei Bauteilen, die gleiche Formelemente mit gleichen Teilungen aufweisen, werden die Längenund Winkelmaße nach den Bildern bemaßt. Die Anzahl der Formelemente muß. entweder dargestellt oder angegebenen werden, z. B oder Ferner muß zusätzlich zu dem Teilungs- bzw. Winkelteilungsmaß das Produkt aus der Anzahl der Teilungen und dem Teilungsmaß sowie das Ergebnis in Klammern angegeben werden, u Gleiche, sich wiederholende Formelemente werden nur einmal dargestellt und bemaßt. Die übrigen Formelemente werden nur verkürzt gezeichnet, z. B. durch Mittellinien angedeutet, >6 9x4> x4 -+-t- 10 4x10 (=40)
111 Sind bei Kreisteilungen die Formelemente am Umfang oder om Lochkreis gleichmäßig verteilt, so darf die Anzahl gleicher Formelemente über eine Hinweislinie angegeben werden, x x zeigen die Maßeintragung von gleichmäßig verteilten Bohrungen gleicher Größe auf Lochkreisen. Unterschiedlich sich wiederholende Formelemente werden durch Großbuchstaben gekennzeichnet, deren Bedeutung in der Nähe der Darstellung angegeben ist, Weichen bei einer Anzahl von Formelementen nur wenige ab, so sind nur die abweichenden durch Großbuchstaben zu kennzeichnen,
112 4.3.7 Nuten in Wellen und Naben Nuten in Wellen und Naben werden nach den Bildern bemaßt. Bei Paßfedernuten in zylindrischen Wellen wird die Nuttiefe bei nicht offenen Nuten von der Nutseite und bei offenen Nuten von der Gegenseite bemaßt, u. 2. Die Abmessungen der Nuten sind nach DIN bzw. -2 zu wählen. Die Bemaßung der Paßfedernuten in zylindrischen Bohrungen zeigen u. 4. Die vereinfachte Bemaßung von Paßfedernuten in Wellen inder Draufsicht sind aus u. 6 zu ersehen. Hierbei wird die Tiefe mit einer abgewinkelten Hinweislinie angegeben. Das Kurzzeichen h für die Tiefe ist nach ISO 3898 festgelegt. Scheibenfedernuten werden noch bemaßt. Hierbei sind die durch die Durchdringungen entstehenden Rücksprünge nicht zu berücksichtigen. Bei Paßfedernuten in kegeligen Wellenenden kann der Nutgrund parallel zur Mantellinie oder parallel zur Kegel achse verlaufen. Entsprechend ist die Nuttiefe von der Kegelmantellinie oder von der Mantellinie des nöchstliegenden Zylinders zu be -naßen, u. 2. 1/150 h9 / h I a u u <1>50 h9 / N 0- + r--_ N N 6 + r--_ N 8 P9 x 4+02 / j-- rf. -, I , u ,2 6 N9 6 + Ln r
113 114 //// '""'l1: N 0- + N..:I u ,3 H13x1/)26,2 Hll u N o +..:lrr; U'l 13 H13 x 1/)23,9 hl1 Paßfedernuten in kegeligen Bohrungen werden bemaßt, wenn der Nutgrund parallel zur Kegelachse verläuft nach 114.4, wenn der Nutgrund parallel zur Kegelmantellinie verläuft nach Bei Keilnuten in zylindrischen Bohrungen ist die Richtung der Neigung durch das Symbol für die Neigung mit dem Neigungsverhältnis z. B....::::::::l1 : 100 anzugeben, Die vereinfachte Bemaßung von Einstichen für Halteringe in Wellen und Bohrungen zeigen u. 7. Neigung Die Neigung ist das Verhältnis aus der Differenz der rechtwinklig zur Grundlinie stehenden Hähen und deren Abstand, Neigung = H - h I In Zeichnungen wird die Neigung als Verhältnis oder in Prozent mit vorangestelltem Symbol angegeben, Die Neigungsangabe soll möglichst auf einer abgewinkelten Hinweislinie eingetragen werden, Die Eintragung an der Linie der geneigten Fläche in schräger oder in waagerechter Richtung ist weiterhin zulässig. Das Symbol für die Neigung symbolisiert die Form des Bauteils an der Stelle der Neigung. Der Neigungswinkel kann für die Fertigung zusätzlich als Hilfsmaß angegeben werden,
114 14% I:::::::,.. 1 :10..::::::::114% / I:::::::... 1 : u. 3 C> N Veriüngung Die Verjüngung an pyramidenförmigen Formelementen ist das Verhältnis der Differenz der Seitenlänge a - b zur Pyra -nidenlänge I. '.. a-b V equngung = -1- Die Kegelverjüngung ist auf S. 126 erläu ert. Das Symbol für die Verjüngung bei kegeligen und pyramidenförmigen Formelementen wird vor der Maßzahl als Ver- 1öltniszahl oder in Prozenten mit einer abgewinkelten Hinweislinie angegeben, Die Richtung des Symbols weist stets in Richtung der Verjüngung. :intragungder Maße und Toleranzen für <egelige Formelemente enthält DIN ISO 3040 S Symmetrische Teile Teile mit symmetrischen Formen und/ :Jder Formelementen werden nur einmal :Jemaßt. Dabei sind die Maße der Formelemente an einer Stelle einzutragen,, ymmetriezeichen bestehend aus zwei <urzen parallelen schmalen Vollinien.."erden bei Halb- und Vierteldarstelungen angewendet, Abwicklungen '15.7 zeigt die Bemaßung einer dargestellten Abwicklung als Hilfsmaß und bei mit nichtdargestellter Abwicklung,.."obei die gestreckte Länge mit dem entsprechenden Symbol gekennzeichnet ist. ;::; 0 1:
115 1.-t--r---_ -&+--11-=:""":" f3ß j beschichtet... -J:=;}f -lif o m Begrenzte Bereiche Begrenzte Bereiche an Werkstücken, für die besondere Bedingungen gelten, werden mit der breiten Strichpunktlinie gekennzeichnet. Bei symmetrischen Teilen ist es bei Eindeutigkeit erlaubt, nur eine Seite zu kennzeichnen, Legt die Kontur des Teiles den begrenzten Bereich fest, dann sind keine Maße erforderlich. Beschichtete Teile Bei Teilen mit beschichteten Oberflächen dürfen Maße vor und nach der Beschichtung in derselben Darstellung angegeben werden, Beschichtungsangaben s. DIN Tl u. T2. Meßstelien Eine Meßstelle, z. B. für die Härteprüfung, wird am dargestellten Bauteil durch ein Symbol mit entsprechenden Maßen festgelegt. Dieses Symbol ist ein rechtwinkliges Dreieck mit einer seitenhalbierenden Linie, die über die Grundlinie hinausragt, Besondere Maße Hilfsmaße Hilfsmaße als zusätzliche Maße werden in runden Klammern gesetzt und kennzeichnen funktionelle Zusammenhänge. Sie gelten nicht für die geometrische Bestimmung des Teile: Ihre Anwendung soll auch maßliche Uberbestimmungen vermeiden, z. B u.2. Theoretisch genaue Maße Theoretisch genaue Maße werden ohne Toleranzen in einen rechtwinkligen Rahmen gesetzt. Durch zusätzliche Angaben, z. B. einer Positionstoleranz nach DIN ISO 1101, wird die Lage der Formelemente festgelegt, u
116 Rohma8e Rohmaße werden in eckigen Klammern in Fertigungszeichnungen eingetragen, wenn keine Rohteilzeichnung vorhanden ist. Prüfma8e Prüfmaße, die vom Besteller besonders geprüft werden, sind in einem Rahmen mit Halbkreisen zu setzen. Die zusätzliche Angabe, z. B. 100%, weist darauf hin, daß alle Teile bei der Abnahme geprüft werden, Arten der Ma8eintragung Parallelbema8ung Bei der Paralielbemaßung werden die Maßlinien parallel oder konzentrisch zueinander angeordnet, (60 ) Die Maße werden vom Bezug ausgehend in einer Richtung oder in zwei oder drei senkrecht zueinander stehenden Richtungen eingetragen. Unter Bezug versteht mon z. B. bei Drehteilen die Stirnfläche als Ausgang der Maße, bei rechteckigen Blechen entsprechend zwei senkrecht aufeinander stehende Außenkanten, os N! $ t
117 o Steigende Bemaßung C> lj'\ N Bei steigender Bemaßung wird ausgehend vom Ursprung in jeder der drei möglichen und aufeinander senkrecht stehenden Richtungen im allgemeinen nur eine Maßlinie eingetragen. Die Maßzahlen werden nahe dem Maßpfeil parallel zur Maßlinie bzw. parallel zur Maßhilfslinie angeordnet. Der Ausgang der Maßlinie ist mit der Maßlinienbegrenzung "Ursprung" zu versehen, " r- I I $ 300 o C> UlO 0 N lj'\ C> m...:t r- 0tU '1.j.\ C> o 00<:) o 00<:> =-=--=-+-=-JI In ist der Ursprung durch einen Kreis mit kurzen Maßpfeilen angegeben. Die Maßzahlen stehen mit einer Maßlinienbegrenzung und der abgebrochenen Maßlinie am Formelement zeigt eine steigende Bemaßung in drei Richtungen und mit vier Ursprüngen. Geht die Bemaßung vom Ursprung in zwei Richtungen, so muß eine Richtung mit dem Minuszeichen gekennzeichnet werden,
118 Koordlnatenbemaßung Polarkoordinaten Polarkoordinaten werden ausgehend vom Ursprung durch einen Radius und einen Winkel festgelegt und werden von der Polarachse ausgehend entgegen dem Uhrzeigersinn positiv angegeben und in Tabellen eingetragen, Y -$1 +4 -$1 X Pos x Y 1 10 BO Kartesische Koordinaten Diese werden durch Längenmaße ausgehend vom Ursprung in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen angegeben, Die Koordinatenwerte sind in T a bellen, oder unmittelbar an den Koordinatenpunkten, ei nzutragen. Die Festlegung der positiven und negativen Richtung der Koordinatenachsen zeigt Nur die Maßzahlen auf den negativen Richtungen der Koordinatenachsen sind mit einem Minuszeichen anzugeben. Entsprechend handelt es sich in den Bildern 119.2, 4 u. 5 um Draufsichten. In liegt der Koordinatenursprung außerhalb der Darstellung zeigt eine zugelassene Eintragung der Maße der Formelemente an den Koordinatenpunkten. Bei Platzmangel können Hinweislinien angewendet werden. d </J10 </JB </J12 </J5 </J6 y )(= 0 y=100 z -X _y -z x = 45 +y=75 </J12 Pos r ljj x = 110 y=100 x =120 Y = 45 +y +X x = 20 + X=100 Y = 40 M 12 +Y=15 t=10 </J6 x=150 y= 0 ce----x
119 Koordinaten-Hauptsystem mit Nebensystemen zeigt ein Koordinaten-Hauptsystem mit zwei Nebensystemen. Die entsprechenden Maße werden in Tabellen eingetragen. Die Ursprünge der Koordinatensysteme und die einzelnen Positionen erhalten fortlaufende Ziffern. Als Trennzeichen wird der Punkt angewendet. 1 Koordinatenursprung Pos x Koordinatentabelle (Maße in mm) Koordinaten y r (jl d H7 300 <P120 H7 750 <p200 H <P 400 H8 150 <P 50 H9-150 <P 50 H <P <P <P <P <P <P 23 :? <P <P <P <P <P <P
120 4.4 Eintragen von Toleranzen für Längen- und Winkelmaße') Toleranzen können angegeben werden durch: Abmaße, Kurzzeichen der T oleranzklasse 2 ), Allgemeintoleranzen DIN ISO u. -2, Form- und Lagetoleranzen DIN ISO 110l. Die Toleranzangaben sollen künftig bevorzugt in der gleichen Schriftgröße wie das Nennmaß geschrieben werden. Die Schriftgröße der Toleranzangaben kann auch wie bisher üblich eine Schriftgröße kleiner geschrieben werden als das Nennmaß, jedoch nicht kleiner als 2,5 mm. Die kleinere Schriftgröße ist nur bei Platzmangel zu bevorzugen, u. 9 sowie S Kurzzeichen der Toleranzklasse Kurzzeichen der Toleranzklasse werden hinter dem Nennmaß eingetragen. Falls erforderlich, können zu den Kurzzeichen der Toleranzklasse die Abmaße oder Grenzmaße in Klammern, u_ 3, oder in Form einer Tabelle, s. S. 440 u. 441, angegeben werden. Abmaße Abmaße werden bei einem tolerierten Maß hinter das Nennmaß bevorzugt in gleicher Schriftgröße geschrieben. Dabei ist das untere Abmaß in Höhe des Nennmaßes und das obere Abmaß erhöht über das untere Abmaß zu schreiben, Unterscheiden sich das untere und obere Abmaß nur durch das Vorzeichen, so erfolgt die Eintragung nach Ist ein Abmaß Null, so kann dies durch die Ziffer Null angegeben werden, Grenzmaße Grenzmaße können als Höchst- und Mindestmaße angegeben werden. I. 40 g6 Das obere Grenzmaß wird dabei über dem unteren Grenzmaß eingetragen, '1 nach DIN Kurzzeichen der Toleranzklassen wurden bisher ISO-Toleranzkurzzeichen genannt. 1 ( -0,009) ,025 I ( 39,991 ) ,975.1 I I I +0,2 42-0,1 42-0,1 42 :!:0,1 42,298 42,294 4>30 H7/f
121 1 2 Eintragen von Toleranzen zusammengebauter Teile Das Kurzzeichen der Toleranzklasse für eine Bohrung wird stets vor dem für die Welle oder auch darüber eingetragen, u.122.l. Die Werte der Abmaße können falls not wendig in Klammern oder in einer Tabelle angegeben werden, u. S. 427ff. Toleranzen für Winkelmaße Das Eintragen von Toleranzen für Winkel maße entspricht dem bei Längenmaßen. Ab weichend hiervon sind die Angaben von Einheiten für das Winkel-Nennmaß und für Abmaße wie zeigen. In diesen Eintragungsbeispielen von Toleranzen für Winkelmaße ist die Maße.intragung nach Methode 1 angewendet worden, s. S ,2 4>32+0, >32-0:3 Ein Summieren der Toleranzen von EinzeImaßen wird vermieden, wenn die Maßeintragung z. B. einzeln von einem gemeinsamen Bezugselement vorgenommen ist, Soll eine Toleranz nur für einen bestimmten Bereich gelten, so darf die Maßeintragung in eindeutigen Fällen wie in u. 9 erfolgen. 4> u.9 122
122 4.5 Sonderfalle der Darstellung und Bemaßung Einzelheiten nach DIN 6 Z5:1 Z5:1 8 0,2-0, Einzelheif Z Einzelheiten werden zur deutlichen Darstellung und Bemaßung im vergrößerten Maßstab herausgezeichnet. Die herauszuzeichnende Stelle ist einzurahmen z. B. mit einem Kreis in der Linienbreite schmaler Vollinien sowie mit einem Großbuchstaben zu kennzeichnen. Es sollen möglichst die letzten Buchstaben des Alphabetes verwendet werden, um Verwechselungen mit Buchstaben des Schnittverlaufes zu vermeiden. Die Vergrößerung ist durch einen Großbuchstaben, z. B. "Z" zu kennzeichnen und der Maßstab anzugeben, u.2. Die herauszuzeichnende Einzelheit darf ohne Begrenzungslinie und bei Schnitten auch ohne Schraffur und ohne umlaufende Kanten gezeichnet werden, Freistiche nach DIN 509 Freistiche als Innen- und Außeneinstiche dienen an Absätzen von Drehteilen, die geschliffen werden sollen, dazu, daß die Schleifscheibenkante frei auslaufen kann. Sie verringern auch die sonst an scharfen Übergängen auftretende Kerbwirkung. Anwendung der Freistiche Form E wenn an die Planfläche keine erhöhten Anforderungen gestellt werden, Form F wenn die rechtwinklig zueinander stehenden Flächen weiter bearbeitet werden sollen, Form G Vfenn bei gering belasteten Werkstücken ein möglichst kleiner Ubergang zwischen den rechtwinkligen Flächen erreicht werden soll, Form H ist bei stärker ausgerundeten Übergängen anzuwenden. Die in der Tabelle angegebenen Maße für die Freistichformen gelten für das Fertigteil, so daß die Bearbeitungszugabe bei der Vorbereitung der Werkstücke zu berücksichtigen ist. Bearbeitungszugaben können DIN 509 entnommen werden. Die Bezeichnung eines Freistiches, z. B. DIN 509-F 1 x 0,2 enthält den Radius rl = 1 mm und die Tiefe t 1.. 0,2 mm, wobei eine geschlichtete Oberfläche mit R z 25 fl-m bzw. Ra 3,2 fl-m vorliegt, Andere Oberflächengüten müssen besonders gekennzeichnet werden. Die Freistichformen A, B, C und D sind entfallen. 123
123 Form E '/ u;: -0 H..a Maße für Freistiche in mm Form r') ±0,1 I, f g I, Durchme:rrrWerkstücke Reihe 1 Reihe 2 + 0,1 + 0,2 +0,05 mit üblicher mit erhöhter Beanspruchung Wechselfesligkeil E und F über 1 6 bis 3-0, über 3 bis c;- 0, , über 10 bis 18 E und F 0,3 2,5 0,2 über 18 bis 80 0, über 18 bis 50 E und F über 80 1, über 18 bis über über 18 bis über 50 bis 80 f---la-- E und F ,3 über 80 bis über 125 ') Freistiche mit Radien der Reihe I nach DIN 250 sind zu bevorzugen; bei den Formen G und H entsprechen die Radien den Radien der Wendeschneidplatten nach DIN 4967, DIN 4768 und DIN ) Die Zuordnung zum Durchmesserbereich gilt nicht bei kurzen Ansätzen und dünnwandigen Teilen. Die Freistiche können entweder vollständig gezeichnet und bemaßt werden oder vereinfacht mit der Bezeichnung angegeben werden ,6 u. 7 DINS09-Elx02 DIN S09-FlxO: 124
124 Vereinfachte Darstellung von Zentrierbohrungen nach DIN ISO ) Zentrierbohrungen dienen zum Spannen von Werkstücken zwischen Spitzen. Die gängigen Zentrierbohrungen haben die Formen R (Radiusform), A (ohne Schutzsenkung) und B (mit Schutzsenkung). Diese Zentrierbohrungen werden mit genormten Zentrierbohrern hergestellt. Daher ist die vereinfachte Darstellung einer vollständigen Bemaßung vorzuziehen. Letztere ist DIN 332 zu entnehmen. R mit Radiusform A ohne Schutzsenkung B mit Schutzsenkung d=3,15 0,=6,1 Maße für bevorzugt anzuwendende Zentrierbohrungen (Auswahl) Form R A B nach ISO 2541 nach ISO 866 nach ISO 2540 d Nennmaß D, D2 t D 3 t 1,0 2,12 2,12 0,9 3,15 0,9 1,6 3,36 3,36 1,4 5 1,4 2,0 4,25 4,25 1,8 6,3 1,8 2,5 5,3 5,30 2,2 8 2,2 3,15 6,7 6,70 2,8 10 2,8 4,0 8,5 8,50 3,5 12,5 3,5 6,3 13,2 13,20 5,5 18 5,5 10,0 21,2 21,20 8,7 28 8,7 Die Bezeichnung z, B, Zentrierbohrung ISO B 2,5 / B besteht aus der ISO-Nummer, dem Buchstaben für die Form B, dem Führungsdurchmesser d und dem Senklochdurchmesser D3, Zentrierbohrung ist am fertigen Teil erforderlich darf am fertigen Teit verbleiben darf am fertigen Teil nicht verbleiben Er'" '"'-''.'''.---- ISO /8 +-.-k" L- '} ErsetztDIN &'" "H-""" 125
125 Eintragen von Maßen für Kegel nach DIN ISO 3040 Diese Norm gilt für Kegel, bei denen es auf die Genauigkeit der Kegelfor!)1 ankommt. Die Bemaßung von kegeligen Ubergängen an Werkstücken, die durch Gießen, Schmieden usw. hergestellt werden, zeigt Seite 53. Die normgerechte Bemaßung genauer Kegel nach DIN ISO 3040 erfordert folgende Angaben: 1. Die Kegelverjüngung, die entweder als Verhältnis 1 : x oder durch den eingeschlossenen Kegelwinkel a angegeben wird, 2. der Durchmesser an einem ausgewählten Querschnitt, z. B. größter Kegeldurchmesser oder Durchmesser eine Querschnitts 126.4, 3. das Maß für die lage des Querschnitts, z. B. länge des Kegelstumpfes oder lage des Querschnitts der Einstellwinkel aiseingeklammer- tes Hilfsmaß für die Fertigung, Zusötzlich können weitere Maße als eingeklammerte Hilfsmaße angegeben werden, z. B. der 2. Durchmesser beim Kegelstumpf. Die Kegelverjüngung ist der Verhältniswert aus der Differenz von 2 Kegeldurchmessern D und d und deren Abstand L, K ege I vequngung '.. C = -l- D-d Mit Hilfe der trigonometrischen Funktionen kann man die Kegelverjüngung auch auf folgende Art bestimmen: Somit ist D d tan ==.!.D-d 2 l 2 l 2.tan = D-d 2 l Kegelverjüngung C = 2. tan Das Kegel-Symbol ist ein gleichseitiges Dreieck und weist in die Richtung der Kegelverjüngung. Es ist mit abgewinkelter Hinweislinie über der Kegelmantellinie parallel zur Kegelachse anzuordnen. Symbole stehen stets vor der Maßzahl (Kegelverjüngung) Kegelstumpf Kegel-Symbol 1 5 / f Kegelbemaßung C) -:t -& -f----- ;..- -= Kegelbemaßung../" '" f
126 I, L \! Eine Kegelverjüngung und deren Symbol darf nicht mit einer Neigung und deren Symbol verwechselt werden. Neigung = H -h = ton f3 L Die Berechnung und Angabe der Verjüngung an pyramidenförmigen Werkstücken zeigt Seite 115. Berechnungen für die Kegelbemaßung Kegel Beispiel: D = 20 k = Kegelverjüngung C als Verhältniswert von Durchmesser D zur Kegellänge K D 20 C = k = 100 C = 1: Kegelstumpf o Beispiel: D = 20 d = 10 L = 100 Kege Iverjü ng u ng als Verhältn iswert aus der Differenz von 2 Kegeldurchmessern D und d und deren Abstand L C = D - d = = L C = 1 :10 Einstellwinkel f kann als Tangensfunktion der halben Kegelverjüngung C ermittelt werden '" D tan 2" = 2k '" 20 tan 2" = 200 = 0, 1.::. = 5 42'30" 2 CI D-d tan 2" = 2L CI tan 2 = -wo = 0,05 CI 2052' 2= Kegelwinkel CI ist gleich dem doppelten Einstellwinkel 2 CI Neigung als Gefälle der wie die Kegelverjüngung D Neigung: 1: 2x = 2 : k 20 1 :2x = 2" : 100 1: 2x = 10 : :2x = 1 : 10 Mantellinie zur Kegelachse ist halb so groß C und entspricht dem Verhältnis 1: 2x Neigung: 1: 2x = D ;- d : L 1: 2x = : : 2x = 5: :2x = 1:20 127
127 Kegel sind nach 01 N 254 genormt Die fettgedruckten Kegel in der Auswahl sind stets zu bevorzugen. Kegel- Einstellverjüngung Kegel- <j: C <j:<x 2 Anwendungsbeispiele 1 :0, Schutzsenkungen für Zentrierbohrungen 1: 0, Ventilkegel, Bunde an Kolbenstangen, blanke Senkschrauben bis 20 mm 1: 0, ' Senkniete von 10 bis 16 mm '" 1: 0, Körnerspitzen, Zentrierbohrungen. Dichtungskegel für leichte Rohrverschraubungen. Senkschrauben von 22 bis 27 mm 1: 1, ' 18 26' Dichtungskegel schraubungen für schwere Rohrver- Reibungskupplungen, Spur2apfen, leicht ab- 1: ' 5 42'30" nehmbare Maschinenteile (Beanspruchung quer zur Achse und auf Drehung) 1: ' 4 46' Dichtungskegel für Hähne 1: ' 2 52' Kupplungsbolzen, nachstellbare Lagerbuchsen, Maschinenteile bei Beanspruchung quer zur Achse, auf Drehung und längs der Achse 1 : ' 2 23' Wälzlager, Kegelbuchsen für Wälzlager Schäfte von Werkzeugen und Aufnahme- I : ' 1 26' kegel der Werkzeugmaschinenspindeln, Reibahlen (DIN 204, DIN 205) 1: '34" 57'17" Bohrungen -senker der Aufsteckreibahlen und 1: '44" 34'22" Kegelstifte, Reibahlen DIN 9 Ne Eil Die Kegelverjüngung, z. B. C = 1 : 10, gibt an beim spitzen Kegel bei weicher Länge der Durchmesser um 1 mm abnimmt, beim stumpfen Kegel bei weicher Länge die Durchmesserdifferenz D - d = 1 mm beträgt. Bei Werkzeugkegeln nach DIN 228, s. S. 130, wird statt der Kegelverjüngung C z. B. "e> DIN 228-MK-A 80" als Metrischer Kegel 80 oder "e> DIN 228-MK-A 3" als Morsekegel 3 eingetragen. Beim Drehen und Schleifen von Kegeln erleichtert die Angabe des Einstellwinkels das Einstellen der Werkzeugmaschinen, Kegeldrehen durch Supportver.tellung um Ein.tellwinkel 128
128 Normgerechte BemaBung von Kegeln nach DIN ISO Außen- und Innenkegel Eintragen der Toleranzen für Kegel nach DIN ISO 3040 DIN ISO 3040 zeigt mehrere Methoden für die Eintragung der Toleranzen für Kegel. Nachfolgend wird nur auf zwei Methoden kurz hingewiesen. Kegeltolerierung bei festgelegtem Kegelwinkel Zeichnungsangabe ltlj u 5 Erläuterung Kegeltolerierung bei festgelegter Kegelverjüngung Zeichnungsangabe Erläuterung u
129 Morsekegel und Metrische Kegel nach DIN und -2 Als Werkzeugkegel für Schäfte und Hülsen werden die Morsekegel 0,1, 2, 3, 4, 5 und 6 sowie die metrischen Kegel 4, 6 und angewendet. Ke gelschäfte Kegelhülse DIN228-1 FormA DIN22B-1 FormB DIN22B-2 FormD tte\-i+f.+ Allgemeintoleranz ISO 276B-m..j = Be- Metrische Morsekegel Metr. zeich- Kegel Kegel nung dt 4 6 9,045 12,065 17,780 23,825 31,27 44,399 63, d2 '" 4,1 6,2 9,2 12, ,1 31,6 44,7 63,8 80,4 d3 '" 2,9 4,4 6,4 9,4 14,6 19,8 25,9 37,6 53,9 70,2.:= d4max 2, , ds - - 6, ,1 25,2 36,S 52,4 69 Vl ix , ,5 6,5 8 8 b h ,9 5,2 6,3 7,9 11,9 15, Itmax , ,5 129, , ,5 149, d6 3 4,6 6,7 9,7 14,9 20,2 26,5 38,2 54,2 71,5 il: CA13 2,2 3,2 3,9 5,2 6,3 7,9 11,9 15, m in Z 0,5 0, ,5 Einstell- 1 25' 1 29' 1 25' 1 25' 1 26' 1 29' 1 30' 1 29' 1 25'.:r. ix/2 56" 27" 43" 50" 16" 15" 26" 36" 56" Verjüngung C 1 :20 1:19,212 :20,047 1 :20,02 1 :19,922 :19,25 :19,00 1 :19,18 1 :20 Steilkegelschäfte für Werkzeuge und Spannzeuge nach DIN 2080 X Form At) FlJ++ +-t.h*'ii+.t+-l "m Bezeichnung eines Steilkegelschaftes mit Gewindeanzug der Form A Nr_ 40 mit Kegelwinkel Toleranzqualitäf AT 4: Sfeilkegelschaff DIN 2080-A 40 AT 4 Nr. a b dt d2 d3 d4 d5 d6 d7 k It h 30 1,6 16,1 31,75 17,4 16,5 M ,4 48, ,5 5,5 16,2 40 1,6 16,1 44,45 25,3 24 M ,S ,4 65, ,5 8,2 22,S 45 3,2 19,3 57,15 32,4 30 M ,8 82, ,S ,2 25,7 69,85 39,6 38 M , ,8 101, ,5 11,5 35,3 i ') ISO / DIS 297 und ISO
130 131.1 Zahnradpaar im Eingriff " Bestimmungsgrößen der Geradstirnräder 5.1 Zahnräder Modul Verhältniszahl, die der Modulreihe p m= - nach DIM 780 entnommen wird. 1< Die Bestimmungsgrößen der Zahnräder mit parallelen Radachsen werden auf die Teilkreise bezogen. Die Teilkreisteilung p ist das Bogenmaß auf dem Teilkreis und setzt sich zusammen aus der Zahndicke sund der Lückenweite e, p = s + e. Der Modul m ist das Verhältnis der Teilung p zur Zahl lt, m = p/lt. Der Teilkreisdurchmesser ergibt sich als Produkt aus Modul und Zähnezahl, d = m. z. Rad und Gegenrad besitzen stets den gleichen Modul. Dieser ist für Stirnräder nach DIN zu wählen. Beispiel: 'I = 20, m = 3 3 mm Teilung p = Modul' p = m' 3 3,14 = 9,42 mm Tellkreis-.p d = Modul. Zöhnezahl d = m z 3 20 = 60 mm Zahnhöhe h = 2. Modul + Kopfspiel h = 2 m+ c') 6 + 0,75 = 6,75 mm Kopfhöhe ha = Modul ha = m 3 mm FuBhöhe hf = Modul + Kopfspiel hf = m + c 3 + 0,75 = 3,75 mm I Kopfkreis-.p da = d + doppelter Kopfhöhe da =d+2m da = 66 mm da =m (z+2) Fußkrels-.p df = d - doppelter FuBhöhe df=d-2 hr 60-7,5=52,5 mm Ahsabsland m(zi tz2) a = Summe der Teilkreishalbmesser a--2- z. B. Z2 = 40 ZI = Zöhnezahl des kleineren Rades dl + d2 a 3-(20+40) 90 mm Z2 = Zöhnezahl des gröberen Rades a--2-2 ') Nach DIN 867 kann das KopfspIel c = 0,1. m bis 0,3. m betragen, genormt c = 0,25. m. Moduln für Stirnräder nach DIN Reihe I ist gegenüber Reihe 11 zu bevorzugen. Alle Moduln in mm! Reihe Moduln m I 0,05 0,06 0,08 0,1 0,12 0,16 0,2 0,25 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1 1,25 1, Il 0,055 0,07 0,09 0,11 0,14 0,18 0,22 0,28 0,55 0,65 0,75 0,85 0,95 1,125 1,375 1,75 3,5 (3,75) 4,5 5, , ,35 2,25 22 Moduln fur Schnecken Im AXIalschnitt, fur Schneckenrader Im Stirnschnitt DIN ,25 1,6 2 2,5 3, , , ,4 2,5 25 0,45 2,75 (3,25)
131 Übung: Bestimmen Sie die Abmessungen eines Geradstirnradpaares nach der Tabelle S. 131 mit: ZI = 18 Zähne, Z2 = 34, m = 4. Damit die Zahnflanken der Stirnräder sich mit geringer Reibung aufeinander abwälzen, werden die Flankenprofile vorwiegend als Evolventen und in Sonderfällen als Zykloiden ausgebildet. Evolventenverzahnungen haben den Vorteil, daß sie gegen Achsabstandänderung unempfindlich sind. Bei der Evolventenverzahnung berühren sich die Zahnflanken im Wälzpunkt, der längs der Eingrifflinie wandert. Diese bildet mit der Horizontalen einen Eingriffwinkel von 20, bei Verwendung des Bezugsprofils nach DIN 867. In anderen Fällen kann der Eingriffwinkel15 betragen. Konstruktion der Evolventen-Flankenprofile d b =d cos 20 =d 0,9397 Durch den Punkt C, den Schnittpunkt des Teilkreises mit der Mittellinie, zieht man unter 20 zur Waagerechten die Eingrifflinie. Diese rollt zur Erzeugung der Evolvente auf dem Grundkreis ab. Die Senkrechte vom Teilkreismittelpunkt M auf die Eingrifflinie mit dem Fußpunkt A bestimmt den Halbmesser des Grundkreises. Zu beiden Seiten von A wird die Eingrifflinie in eine Anzahl gleicher Teile geteilt, und diese Teilpunkte E, EI, E 2 usw. werden auf den Grundkreis übertragen. In den Teilpunkten des Grundkreises zeichnet man die Tangenten und trägt auf ihnen von Al> A 2 usw. die abgewälzten Kreisbogen, die den Strecken E 1 C, E 2C usw. entsprechen, ab. Die Endpunkte Cl> C 2 usw. auf den zugehörigen Tangenten bilden die Evolvente, die nur bis zum Grundkreis reicht. Zur Vereinfachung kann der Fußkreis in einzeln dargestellten Zähnen entfallen
132 Die Evolvente. wird vom Grundkreis als Tangente bis zum Fußkreis weitergeführt und erhält dort eine Fußrundung mit ef = 0,38 m. Um die andere Zahnflanke konstruieren zu können, zeichnet man die ZahnmiHenlinie (mit p/4 auf dem Teilkreis) ein und überträgt die symmetrisch liegenden Evolventenpun kte. Bezugsprofil der Evolventenverzahnung Durch das Bezugsprofil nach DIN 867 ist die Evolventenzahnform für Stirnund Kegelräder mit einem Eingriffwinkel von a = 20 festgelegt. Der Eingriffwinkel ist gleich dem halben Flankenwinkel des Bezugsprofils, Das Bezugsprofil kann als Zahnstange aufgefaßt werden, die mit dem zugehörigen Zahnrad kämmt. Die Profilverschiebung dient zur Erhöhung der Zahnfußfestigkeit, um die Unterschneidung bei geringen Zähnezahlen zu vermeiden, und zur Einhaltung eines bestimmten op Achsabstandes. Sie wird Gegenprofil durch den Profilverschiebungsfaktor x in Teilen des.j Profilbozugslinio Moduls angegeben. P Bezugsprofil für Stirnräder mit Evolventenverzahnung als Zahnstangenprofil Normenhinweise: DIN 867 DIN 868 DIN 3960 DIN DIN DIN DIN DIN 3967 DIN 3971 DIN 3975 DIN 3990 DIN 3999 Die Zeichnungsangaben bei Stirnschraubrädern entsprechen denen bei Schrägstirnrädern, Zwei miteinander kämmende Schrägstirnräder besitzen entgegengesetzte Flankenrichtungen. Bezugsprofil für Evolventenverzahnungen an Stirnrädern Allgemeine Begriffe und Bestimmungsgrößen für Zahnräder Begriffe und Bestimmungsgrößen an Stirnrädern mit Evolventenverzahnung Toleranzen für Stirnradverzahnungen Angaben für Stirnräder mit Evolventenverzahnung in Zeichnungen Angaben für Geradzahn-Kegelradverzahnungen in Zeichnungen Angaben in Zeichnungen für Schnecken- und Schneckenradverzahnungen Getriebe-Paßsystem Begriffe und Bestimmungsgrößen an Kegelrädern Begriffe und Bestimmungsgrößen an Zylinderschneckengetrieben Tragfähigkeitsberechnung von Stirn- und Kegelrädern KurzzeIChen für Verzahnungen Geradstirnrad Kegelrad Schnecke Schneckenrad Stirnschraubrad 133
133 Darstellung von Zahnrädern nach DIN ISO 2203 Diese Norm legt die Darstellung der gezahnten Teile von Zahnrädern einschließlich Schnecken- und Kettenrädern fest. Sie gilt für Teil- und Zusammenstellungszeichnungen und ersetzt teilweise DIN 37. Ein Zahnrad wird grundsätzlich (ausgenommen in Schnittzeichnungen) als ein ganzes Teil ohne einzelne Zähne dargestellt, aber die Bezugsfläche wird als schmale Strichpunktlinie hinzugefügt. Teilzeichnungen (Einzelne Zahnräder) Die Konturen und Körpeikanten jedes Zahnrades werden so gezeichnet, daß sie in ungeschnittener Ansicht, ein volles von der Kopffläche begrenztes Zahnrad darstellen, im Schnitt ein Stirnrad mit zwei gegenüberliegenden ungeschnittenen Zähnen darstellen. Die Bezugsfläche der Verzahnung ist, auch bei verdeckten Teilen eines Zahnrades oder in Schnitten mit einer schmalen Strichpunktlinie, wie folgt anzugeben: in einer Darstellung senkrecht zur Achse ist zu zeichnen: bei einem Stirnrad und einem Schneckenrad der Teilkreis, bei einem Kegelrad der Teilkreis am Rückenkegel, bei einer Zylinderschnecke der Mittenkreis, s. 1., 2. u. 3. S. 135, in einer Darstellung parallel zur Achse sind die sich in einem Axialschnitt ergebenden Schnittlinien der Bezugsfläche zu zeichnen: bei einem Stirnrad bzw. einem Kegelrad sind dies die Teilzylinder- bzw. Teilkegelmantellinien, bei einer Zylinderschnecke die Mittenzylindermantellinien, bei einem Schneckenrad die Mittelkehlkreise, s. 1., 2. u. 3. S Diese Linien sind über die Körperkanten hinweg zu zeichnen. Zusammenstellungszeichnungen (Zahnradpaare) Die Regeln für die Darstellung von Zahnrädern in Einzelteilzeichnungen werden auch für Zusammenstellungszeichnungen angewendet. Bei der Darstellung eines Kegelradpaares in einer achsparallelen Projektion werden jedoch die Linien zur Angabe der Teilkegelflächen bis zum Schnittpunkt der Achsen verlängert, s S Im allgemeinen wird nicht davon ausgegangen, daß eines der beiden gepaarten Zahnräder am Zahneingriff von dem anderen verdeckt wird mit Ausnahme der beiden Fälle: 1. Wenn eines der bei den Zahnräder vollständig vor dem anderen liegt, und so tatsächlich Teile des anderen Zahnrades verdeckt, s S Wenn beide Zahnräder im Achsschnitt dargestellt werden, so daß wahlweise eine der beiden Verzahnungen leilweise von der anderen verdeckt wird, s S In diesen beiden Fällen müssen verdeckte Körperkanten nicht dargestellt werden, wenn sie für die Eindeutigkeit der Zeichnung nicht notwendig sind. 134
134 Oal1ll8llung von Zahnridem nach OIN ISO 2203 Teilzeichnungen Zusammenstellungszeichnungen 1. Stirnrad 1.1. Stirnrad mh aubenliegendem Gegenrad In Einzelteil zeichnungen von Zohnrädern ist die Achse zweck mäßigerweise woogerecht zu legen. 2. Kegelrad 1.2. Stirnrad mit inneniiegendem Gegenrad $..... : "...!f.. 'iitfj 0: I Kegeiradpaar mit Achsenschnitlpunkt 3. Schneckenrad 3.1. Schnecke und Schneckenrad 135
135 Angaben für Verzahnungen in Zeichnungen nach DIN 3966 Angaben für Stirnrad-Evolventenverzahnungen nach Angaben für Geradzahn-Kegelradverzahnungen nach DIN Maße und Kennzeichen in Zeichnungen für Stirnräder Kopfkreisdurchmesser 1.2. Fußkreisdurchmesser 1.3. Zahnbreite 1.4. Kennzeichen der Bezugselemente 1.5. Rundlauf- und Planlauftoleranz sowie Parallelität derstirnflächen d. Rad körpers 1.6. Oberflächen-Kennzeichen für die Zahnflanken nach DIN ISO Maße und Kennzeichen in Zeichnungen für Geradzahn Kegelräder Kopfkreisdurchmesser 2.2. Zahnbreite 2.3. Kopfkegelwinkel 2.4. Komplementwinkel des Rückenkegelwinkels 2.5. Komplementwinkel des inneren Ergänzungswinkels bei Bedarf 2.6. Kennzeichen des Bezugselementes 2.7. Rundlauf- und Planlauftoleranz des Radkörpers 2.8. Axiale Abständevon der Bezugsstirnfläche Oberflächen-Kennzeichen für die Zahnflanken nach DIN ISO 1302 Angaben für Schnecken- und Schneckenradverzahnungen nach DIN Maße in der Zeichnung für die Schneckenverzahnung Kopfkreisdurchmesser 3.2. Fußkreisdurchmesser 3.3. Zahnbreite 3.4. Kennzeichen der Bezugselemente 3.5. Rundlauftoleranz des Radkörpers 3.6. Oberflächen-Kennzeichen nach DIN ISO 1302 Ist die Bezusachse die gemeinsame Achse aller Elemente auf dieser Achse, so kann sie nach DIN ISO 1101 nur durch einen Bezugsbuchstaben gekennzeichnet werden,
136 Teilzeichnungen von Zahnrädern mit Angaben Maße in der Zeichnung fü r die Schneckenradverzahnung Außendurchmesser 4.2. Kopfkreisdurchmesser 4.3. Kopfkehlhalbmesser 4.4. Kehlkreis-Mittenabstand 4.5. Fußkreisdurchmesser 4.6. Zahnbreite 4.7. Kennzeichen der Bezugselemente 4.8. Rundlauf- und Planlauftoleranz des Radkörpers 4.9. Oberflächen-Kennzeichen nach DIN ISO 1302 In Teilzeichnungen von Zahnrädern sind folgende Maßeintragungen erforderlich: Kopfkreis-0, Fußkreis-0 und Zahnbreite sowie Oberflächenangaben für die Zahnflanken, die an den Teilkreis bzw. an die Teilkreislinie gesetzt werden. 11 Nach DIN 3966 ist die Maßangabe für den Teilkreis für die Herstellung und Prüfung des Zahnrades nicht erforderlich. Der Teilkreisdurchmesser geht stets aus den zusätzlichen Angaben hervor, z. B. beim Geradstirnrad aus Modul mund Zähnezahl z, d = m. z. Kopfkreise werden in breiter Vollinie, Teilkreise in schmaler Strichpunktlinie und Fußkreise in Ansichtdarstellungen als schmale Vollinie gezeichnet. In Zusammenstellungszeichnungen enfällt zumeist der Fußkreis, s. S Oft reicht in Teilzeichnungen eine Schnittdarstellung und die Nabenform mit den zugehörigen Maßeintragungen und Angaben aus, Stirnräd!r übertragen Drehbewegungen zwischen parallelerr Wellen, wobei eine Ubersetzung durch das Zähnezahlverhältnis z2/z1 stattfinden kann. RaW ( Ra,w Rao/ ) Werkstoff: 15 Cr 3 _.- einsatzgehärtet und angelassen lx HR( Eh! Teilzeichnung eines GeradsHrnrades Stirnrad außenverzahnt ia 8AlUill=: CIRt Modul mn 3 Zähnezahl z 4S Bezugsprofil DIN 867 Schrägungswinkel ß 0' Flankenrichtung Profilverschiebungsfaktor x 0 Verzahnungsqualität 8 e 26 Toleranzfeld DIN 3967 Achsabstand im Gehäuse mit Abmaßen 0 100,5 ± 0,027 Sach- Gegen- nummer rad Zähnezahl z 22 Oberflächen angaben nach DIN ISO 1302 entsprechen der früheren DIN Reihe 2 137
137 Kegelräder werden zwischen sich schneidenden Achsen angeordnet. 1 Geradzahn-Kegelrad Modul mp 3 Zähnezahl z 20 Teilkegel winkel 6 45 ÄußErer Teil kreisdurchm. de 60 Äußere Teil kegellänge Re Fußwinkel.?f 4 41'21" Profilwinkel "p 20 Verzah nun gs qualität 8 DIN 3965 Sach Gegen. nummer rad Zähne zahl z 20.ZOH? Werkstoff (SOE --- rnndschichtgehärtet 55.6 HRC ganzes Teil angelassen Rht 500= Teilzeichnung eines Geradzahnkegelrades mit einem Achswinkel 2: = 90" Ein- und mehrgängige Schnecken und zugehörige Schneckenräder über tragen Drehbewegungen zwischen sich kreuzenden Achsen mit großer Übersetzung ins Langsame. Stirn- bzw, Axialmodule siehe DIN 780T2. Schneckenrad Zähnezahl % ' Modul (Stirn modul) m 3.15 Teilkreis durchmesser d Profilverschie bungsfaktor X2 - Zahnhöhe h 6,93 Flanken rechts richtung steigend Verzahnungs nach Ver qualität einbarung $ach nummer Schnecke Zähne zahl z, 1 Achsabstand im Werks toff: G - Cu Pb 10 Sn Gehäuse mit Abmaßen a 78 ± 0, Teilzeichnung eines Schneckenrades Erfolgskontrolle 1. Welche Aufgaben haben die verschiedenen Arten der Zahnräder, wie Stirnräder, Kegelräder, Schnecken und Schneckenräder sowie Schraub räd er? ( ) 2. Erklären Sie die Konstruktion der Evolventenzahnform! (5. 132) 3. Was ist die Grundlage der Evolventenverzahnung für Stirn und Kegel räder? (S. 133) 138
138 geschliffen r() Schnecke Zöhnezahl z, 1 Mitten kreisdurchmesser d m, 30 Modul (Axialmodul) m 3,15 Zahnhöhe h 6,93 WerkstofU6MnCrS - -- einsntzgehärtet und angelnssen 60.4 HRC Eht = 0,8.0,4 139,1 Teilzeichnung einer Schnecke Schraubröder werden zwischen sich kreuzenden Wellen angeordnet, Miteinander kämmende Schraubräder besitzen die gleiche Flankenrichtung. Flankenrichtung Steigungshöhe Pz, Mittensteigungswinkel Ym Flankenform nach DIN 3975 Axialteilung Verzahnungs qualität Sachnummer des Schneckenrades Px rechts steigend 9, '40 I 9,896 nach Ver. einbarung 11 g(!schliffen yirzts() 6 P9 Schraubrad Modul Zähnezahl Bezugsprofil mn z 1,75 27 DIN H7 Rz 100 Werkstoff' C 50 E --- randschichtgehärtet 55.6 HRC ganzes Teil angelassen Rht 500 = 1+1 Außenkanten 1 )(45 0 gebrochen Teilzeichnung eines Schraubrades,,' Schrägungswinkel ß Flankenrichtung Profilverschiebungsfaktor Verzahnungsqualität Toleranzfeld Achsabstand im Gehäuse mit Abmaßen Gegenrad a Sachnummer Zähnezahl z 45 linkssteigend - 6 fe S' 47,25 ± 0, Erklären Sie folgende Bezeichnungen an einem Geradstirnrad: m. p. d. h. ha hf. da. df und a. (S. 131) 5. Welche Darstellungsmäglichkeiten gibt es für Zahnräder und Zahnradpaarungen 1 (S. 135) 6. Welches sind die wichtigsten zusätzlichen Angaben bei der Darstellung eines Geradstirnrades nach DIN 3966 (S. 136 u. 137) 7. Übungen s, "Praxis des Technischen Zeichens". 139
139 Abmessungen von Schrägstirnrädern b '0" Die Zähne des Schrägstirnrades sind vereinfacht dargestellt (Schraubenlinien). 1 Benennung Beziehungen Normalmodul mm mn = = mt cosß; gewählt nach DIN 780 TI Stirnmodul mm mt = = mn 1t cosß Normalteilung mm Pn = Pt cosß = mn.1t Stirnteilung mm Pt = Pn mn 'TI cosß = cosß Zähnezahl = d cosß z = mt mn z Teilkreis-<1>') mm d mn = z'mt=-- cosß Kopfkreis-<1>') mm da = d + 2mn Grundkreis-<1>') mm db =d'cosat Zahn höhe') mm h = 2mn + c; c = 0,1... 0,3 mn') Kopfhöhe') mm ha = mn Fußhöhe') mm hf = mn + c Achsabstand') dl + d2 ZI + Z2 mm 0 = --2-= mt Eingriffswin kel 0 db "t; COSott=d" an; tan IX" = tan at cosß Schrägungswinkel 0 I ß I = I y I für normale Lagerung :0; ) Steigungswinkel 0 Irl=90o-IßI Zähnezahlverhältn is Z2 U =-; u 2: 1 ZI Übersetzung i na = Drehzahl des treibenden Rades = "a; nb nb = Drehzahl des getriebenen Rades ') festgelegt c = 0,25 mn; ') ohne Profilversch.ebung; 3) festgelegt nach DIN 3978 Bei Schrägstirnrädrn sind mehr Zähne gleichzeitig in Eingriff als bei Geradstirnrädern (größerer Uberdeckungsgrad). Daher sind sie höher belastbar als Geradstirnräder mit gleichen Abmessungen. Schrägstirnräder laufen auch ruhiger in Getrieben als Geradstirnräder. Sie sind deshalb für höhere Drehzahlen besser geeignet. Schrägstirnräder ergeben aber zusätzliche Lagerbelaslungen durch Axialkräfte aufgrund des Schrägungswinkels ß. 140
140 Abmessungen von Gerodzohnkegelrädern Beim Kegelrad werden die Maße für Modul, Teilung, Teilkreis-0 und 11 Kopfkreis-0 auf den Radrücken (Rückenkegel) bezogen. Benennung Modul Teilung Zähnezahl iiußerer Teilkreis-<t> äußerer Kopfkreis-<t> äußere Teilkegellänge Zahnhöhe Kopfhöhe Fußhöhe Zahnbreite Profilwinkel Achsenwinkel Teilkegelwinkel.., Kopfkegelwinkel Kopfwinkel Fußwinkel Zähnezahlverhältn is Übersetzung 'l gewählt c = 0,2 m mm mm mm mm mm mm mm mm mm Ritzel I Rad m = me frei wiihlbar, z, B. nach DIN 780 T 1 p=m 1t :1 = Z1. m I :2 = Z2. m dael = dei + 2m' cosöl dae2 = de2 + 2m' cosö2.i; tan Öl = d z m Re = 2. sinö = 2 sin h = 2m + c; c =0,1... 0,3 m'l h Q = m hf = m + c < Re - 3 "'p = 20 1: = Öl + Ö2 sin E I sin I: u + cos 1: Ö2; tan ö2 = ""'1-'-"'---- 1C- _+ cos E u lan Da = h Q Re lan Df =.!!i Re u = ; u 2: 1 ZI nq i = nb 141
141 Abmessungen von Schnecke (Zylinderschnecke) und Schneckenrad b c;..c: :;:: E "t:i "t:i c; C "t:i N -0 1 Benennung Schnecke Schneckenrad Px Modul mm mx= - " Bei einem Achsenwinkel E = 90 0 ist Modul mx der Schnecke gleich Modul mt des Schneckenrades: m = mx = mt gewählt nach DIN 780 Teil 2 Teilung Zähnezahl Steigungshöhe mm mm Millensteigungswi nkel 0 Eingriffswinkel 0 Millenkreis-<j> Kopfkreis-<j> Fußkreis-<j> Außen-<j> Zahnhöhe Kopfhöhe Fußhöhe Zahn breite mm mm mm mm mm mm mm mm Nutzbare Zahnbreite mm Zahnbr. d. Schneckenr. mm Achsabstand Zäh nezah Iverhältnis Übersetzung mm Px = m. 7t Zl (ein- oder mehrg.) PZI = ZI. Px Z1. m P2 = m 'n =- d2' " Z2 d2 Z2 m Pz1 Ym: tan Ym = """"d;1 = d m 1.1t "'n = z.b. 20" m. Z1 d m1 = fan Ym dal = d ml + 2 m du = dml - 2,4 m hl = 2,2' m hai = m hll = 1,2 m bl 2': 2 m. V1 + Z2 d a2 = d m dl2 = d 2-2,4 m d e2 d a2 + m h 2 = 2,2' m h a2 = m hf2 = 1,2 m b2 b a = dml + d Z2 u = - ; u 2': 1 Zl nq i = nb =VdQI-dl = b m 142
142 5.3 Darstellungen von Federn in technischen Zeichnungen nach DlN-ISO Darstellung Ansicht Schnitt vereinfacht IJ! 111 WN+It Benennung Zylindrische Schrauben-Druckfed er aus Draht mit rundem c: Querschnitt Q) i "0 D IDm E3 Druckfeder EJWv Kegelige Schraubenaus Band mit rechteckigem Querschnitt (Kegels\umpffeder) E Zylindrische Schrau- :r Q) ben-zugfeder aus il g. Draht mit rundem N Querschnitt c: Zylindrische SchrautlMffiW,.=m thmp Q) ben-drehfeder aus "0 Draht mit rundem Q) Querschnitt (Wickel- i!' richtung rechts) 0 (Schenkelfeder) 11 c: Q) il t: Gi t- c::t=> cp I 3A...- I... I &I Tellerfeder und Tellerfederpaket c: :;; "0 iii Halbelliptische Blattfeder Halbelliptische Blattfeder mit Augen In den Ansichts- und Schnittdarstellungen von Federn, die unterbrochen erfolgt, werden nur die Mittellinien der kreisförmigen Drahtquerschnitte durchgezogen. DIN ISO legt die Regeln für die vereinfachte Darstellung von Druck-, Zug-, Dreh-, Teller-, Spiral- und Blattfedern fest, wie im oberen Bild gezeigt wird. Bei vereinfachten Darstellungen von Federn mit nichtkreisförmigem Querschnitt ist das entsprechende Symbol nach ISO 5261 z. B. 0, D anzugeben. Die übliche Winkelrichtung rechts (RH) muß im Unterschied zur Winkelrichtung links (LH) nicht angegeben werden. DIN ISO enthält ein vorgedrucktes Datenblatt für Druckfedern. DIN ISO erläutert die Begriffe für die technische Produktdokumentation von Federn. 143
143 Zylindrische Schraubenfedern als Druck- und Zugfedern werden vorwiegend auf Verdrehung beansprucht. Druckfedern Richtlinien für die Darstellung und Ausführung von kaltgeformten Druckfedern enthält DIN 2095 und von vergüteten DIN An den Enden einer Druckfeder ist stets eine Windung angelegt und auf dj4 abgeschliffen, um eine gleichmäßige Beanspruchung zu erreichen. Notwendige Eintrogungen Angaben: Anzahl der federnden Windungen.. d je Ende eine Windung angebogen und auf 4 abgeschliffen Anzahl der Gesamtwindungen... Maße: Da = äußerer Windungsdurchmesser, wenn die Feder sich in einer Bohrung bewegt. L@ Dj = innerer Windungsdurchmesser, wenn die Feder auf. einem Dorn geführt wird. o -+.. Dm = mittlerer Windungsdurch- ':? 0 messer für die Berechnung..Lll. I\<!!, d Drahtdurchmesser '\. Lo = Länge der unbelasteten Feder Te,/zeichnung einer zylindrischen falls für die Genauigkeit erforderlich: Druckfeder mit Prüfdiagramm zulässige Abweichung der Mantellinie von der Senkrechten an der unbelasteten Patentiertezogener Federdraht nac DIN Feder. e2 = zulässige Abweichung in der Kurz- Draht- Verwendung Parallelität der geschliffenen zeichen rp Federauflageflächen. A 0,3 geringe ruhende und Für die Federprüfung ist ein Prüfdiagramm mit folgenden Angaben einzu... geringe schwingende 10 Beanspruchung 0,3 ruhende und geringe größte im Betrieb auftretende B C schwingende Bean- 17 spruchung ,07 Il... 2 hoch beanspruchte Federn, auch für schwingende Beanspruchung Draht-rp : 0,1; 0,2; 0,32; 0,4; 0,5; 0,63; O,B; 1,0; 1,25; 1,6; 2,0; 2,5;3,2;4,0;5,0; 6,3; 8,0; 10,0; 12,5; 16,0 mm tragen: F I Federkraft Fn Prüfkraft LI u. Ln = Längen der belasteten Feder, zugeordnet zu FI und Fn LBI = Blocklänge der Feder, wenn alle Windungen anliegen. Sa = Summe der Mindestabstände zwischen den einzelnen federnden Windungen. Bezeichnung eines Federdrahtes rp 1 der Maßgenauigkeitsktasse A nach DtN 2076 und der Drahtsorte C nach D/N 17223: Draht D/N A 1-C. Normenhinweis DIN 2076 Runder Federdraht, Maßgenauigkeitsklassen A, Bund C DIN Berechnung und Konstruktion von Druckfedern DIN Berechnung und Konstruktion von Zugfedern DIN Zylindrische Schraubenfedern aus runden Drähten, Baugräßen DIN u. -2 Angaben für Druck- und Zugfedern, Vordrucke DIN Runder Federstahldraht, Drahtsorten A, B, C u. 11 DIN Runder Federstahldraht, vergütet, Drahtsorten FD u. VD 144
144 Zugfedern Richtlinien für die Darstellung und Ausführung von zylindrischen Zugfedern enthält DIN Zugfedern werden bis 17 mm Draht-cp aus federhartem Werkstoff kaltgeformt und über 17 mm sowie bei hoher Beanspruchung schon ab 10 mm schlußvergütet. Sie besitzen an den Enden Ösen, wobei als Ösenform die ganze deutsche Öse, s zu bevorzugen ist. Notwendige Eintragungen ih'hrt-i--r-i'r-1r Teilzeichnung einer zylindrischen Zugfeder mit Prüfdiagramm Angaben: Anzahl der federnden Windungen i... je Ende ei ne ganze deutsche Öse angebogen. Maße: Da oder Di = Äußerer oder innerer Wi ndun gsdu rehmesser. Dm = millierer Windungsdurchmesser. Lo = LK + 2 LH Lange der unbelasteten Feder. Lo '" LK + 2 x 0.8 x Di LK = d X (i + 1) m = Hakenöffnungsweite 11 Für die Federprüfung ist ein Prüfdiagramm mitfolgenden Angaben einzutragen: Fo = Vorspann kraft. die durch das Wickeln erzeugt wird. F1 = Größte im Betrieb auftretende Federkraft. Fn = Prüfkraft. Lo L1 u. Ln = Federlangen zugeordnet zu den Federkraften Fo F1 und Fn. ' 3 2 Kugelventil für Kraftstoffförderpumpe Ventil käfig Werkstoff: 34 CrV4 kegelige Druckfeder mit rundem Querschnitt Draht DIN 17Z23-C-O.8C In ist die künftige Oberflächenangabe von Rz Werten dargestellt
145 Drehfedern (Schenkelfedern) sind räumlich gewundene Biegefedern. Sie zählen zu den zylindrischen Schraubenfedern. Bei Belastung dürfen sich ihre Windungen nur zusammenziehen. U'n---ml!fJ-IJlI Tellerfedern sind scheibenförmige Biegefedern mit der Form kegeliger Ringscheiben. Sie werden bevorzugt bei großen Kröften und kleinen Federwegen eingesetzt und zumeist als Federpakete oder Federsöulen eingebaut. Norm-Bezeichnung z. B. für Reihe A. Da = 20, Di = 10,2, s = 1,1: Tellerfeder DIN 2093-A u. 3 Drehstabfedern sind auf Verdrehung beanspruchte gerade Rundstäbe. Die Drehmomentenübertragung erfolgt durch Vierkant-, Sechskant- oder verzahnte Köpfe. Normenhinweis DIN 2088 Berechnung und Konstruktion von Drehfedern. DIN 2091 Drehstobfeaern mit rundem Querschnitt, Berechnung und Konstruktion. DIN 2092 Tellerfedern, Darstellung, Berechnung. DIN 2093 Tellerfedern
146 Erfolgskontrolle: 1. Welche Maße sind bei der Darstellung einer Schrauben-Druckfeder ohne Prüfdiagramm anzugeben? (Seite 144) 2. Zeichnen Sie das Sinnbild einer Schrauben-Druckfeder! (Seite 143) 3. Welche Maße sind bei der Darstellung einer Schrauben-Zugfeder ohne Prüfdiagramm anzugeben? (Seite 145) 4. Zeichnen Sie das Sinnbild einer Schrauben-Zugfeder! (Seite 143) 5. Nach welcher DIN-Norm ist die Zeichnungsvereinfachung von Schrauben Druck- und -Zugfedern durch Vordruckzeichnungen möglich? (Seite 144) 5.4 Schriftfelder und Stücklisten nach DIN und-2 Die technischen Zeichnungen erhalten ein Schriftfeld. Es wird im Abstand von je 5 mm von den Blattkanten so angeordnet, daß es nach dem Falten der Zeichnung auf Din A 4 sichtbar in der unteren rechten Ecke erscheint, siehe Seite 16. Aus organisatorischen Gründen und im Hinblick auf die maschinelle Datenverarbeitung sowie der wirtschaftlichen Erstellung der Unterlagen legt DIN für alle Benutzer die gleiche Unterlage durch das gemein- IVerwendungsbereich) IZul. Abw.1 IOberfläc Manstab C1.J IGewic1Tt1 (5) (Workstoff. Halbzougl CD a> a> lrohteil- (Modell- oder Gesenk-Nr.1 Oatun Name IBenennung I Ilear. IGoor. CBln C9Ja liii NIrm BJ 9 l/l,i! Anderun Oatum,.,.,.,. IUrspr. 1110) Ers. f.' Ers. d.' Grundsc hri M e Id für Zeichnun g en a b l. I LAusgabel INachbaufirmal IZeichnungs -Nr. der I Verwondungsbereichl I Auftraggoborl IZeichnungs - Nr. Datum Name Schriftfeld für Zeichnungen mit Zusatzfeldern (Höhe dieser Zusatzfelder je 3 ai lv<!rwendungsbereichl IAuftraggeberi IZeichnungs - Nr. des Auftraggobers) :2::_L.L.:::T!... -at:.'...,. '-/f-' I Datum Name Erweitertes Schriftfeld für Zeichnungen mit Angaben des Auftraggebers und der zugehörigen Prüfvermerke 147
147 1 i -- --r- :- -y- _ Darum 8ear. lilopr.l Nann Name Anderuna Darum Nam Ursor.) (Ers. f.,) (Ers.d.') Grundschriftfeld mit Zusatzfeldern für Pläne und Listen, z. 8. für getrennte Stücklisten same Grundschriftfeld und für die unterschiedlichen Anwendungsfälle entsprechende Zusatzfelder fest. Die Maße hierfür enthält Tabelle und Bild Das Grundschriftfeld nach DIN 6771-i ohne oder mit Zusatzfeldern, Bilder , ist für Teilzeichnungen, z. B. S. 410 sowie für auf gesetzte Stücklisten, 435, zu verwenden. Für getrennte Stücklisten gilt das Grundschriftfeld Bild ohne die Felder Beispiel: S Die Maße für die Schriftfelder lassen sich aus den jeweiligen Rasterzahlen mal der Zeilenhöhe a und mal dem Schreibschrill b errechnen. Siehe nachstehende Tabelle und Bild Format h Rastermaße GröBe des Schriftfeldes a b c e DIN A4 bis DIN AO 4,23') 4,25') 2,54 2 ) 2,6') 54,99 55,25 182,88 187,2 Für DIN Al und DIN AO auch zulässig 5,6 3,6 72,8 259,2 ') Zeilenhöhe beim Schnelldrucker 2) Buchslabenabstand beim Schnelldrucker ') Grundzeilenabstand nach DIN 2107 ') Teilung nach DIN 2107 Linien Linienbreiten DIN 15 DIN Begrenzung des Schriftfeldes 0,7 mm 2p = 0,752mm Begrenzung der Hauplfelder 0,35 mm 1 p = 0,376mm Übrige Linien 0,18 mm 2/5p = 0,15 mm Q..:21 Q.17 4o.. 21b 4a.. 17b 4ox21b 4o " 1Gb 4o.7b 4.. Q b Q.. J ,5a.14b 2,Sa.34b.. 34b a.3b 3a ",, Maße und Raster des Grundschriftfeldes und der Zusatde/der 148
148 Die Stücklisten nach DIN sind das Verzeichnis der Einzelteile einer Baugruppe oder eines ganzen Erzeugnisses. Sie dienen zum Austausch von technischen Informationen innerhalb und außerhalb eines Betriebes, insbesondere für die Fertigungsvorbereitung. Stücklisten werden entweder in der Gruppen- oder Gesamtzeichnung auf das Schriftfeld aufgesetzt oder wegen der besseren Datenverarbeitbarkeit als getrennte (lose) Stücklisten auf A4-Format untergebracht. Nach DIN werden zwei Stücklistenformen unterschieden. Die Stückliste der Form A besteht aus dem Schriftfeld für Pläne und Listen nach DIN und dem darüber angeordneten Stücklistenfeld mit den Spalten: (1) Pos., (2) Menge, (3) Einheit, (4) Benennung, (5) Sachnummer und (6) Bemerkung. Diese Stückliste hat das Format A 4 hoch nach DIN 476, Beispiel siehe S Die Stückliste der Form B besteht ebenfalls aus dem Schriftfeld für Pläne und listen nach DIN und dem darüber angeordneten Stücklistenfeld, das gegenüber der Stückliste der Form A um die Spalten (6) Werkstoff und (7) Gewicht kg/einheit erweitert ist. Die Spalten des Vordruckes dürfen auch ohne Spaltenüberschrift oder mit geänderter Spaltenüberschrift 5 ausgeführt werden. Beispiel s. S Diese Stückliste hat das Format A 4 quer nach DIN 476. Der Heftrand beträgt mindestens 15 mm. Das Kurzzeichen für die Bezeichnung des Vordruckes einer Stückliste setzt sich aus dem Kennbuchstaben für die Stücklistenform und der Kennziffer für das Rastermaß (DIN ) zusammen. Kurzzeichen Rastermaß Form Raster a x b (mm) A 1 4,23 x 2,54 B 1 4,23 x 2,54 Die Bezeichnung eines Stücklistenvordruckes der Form A mit dem Rastermaß 4,23 x 2,54 lautet: Vordruck DIN 6771-A 1. Zwecks Einteilung sind die einzelnen Spalten und Zeilen zweckmäßigerweise durch Linien zu trennen. Die Einteilung ist aus den Bildern auf den Seiten 150 und 151 zu ersehen. Für jede Position ist eine Zeile mit der Teilung 2 x a vorgesehen, die doppelreihig beschrieben werden darf. Die Trennlinien können entfallen, wenn durch entsprechende programmierte Schreibweise ein klares, eindeutiges Bild gewährleistet ist. Innerhalb des Listenfeldes ist bei losen Stücklisten am oberen Rand, bei $.tücklisten auf Zeichnungen am unteren Rand, jeweils eine Zeile mit den Uberschriften für die einzelnen Spalten angeordnet. Die auf Seite 436 angegebene Reihenfolge ist einzuhalten und fortlaufend zu.. numerieren. Mit den Eintragungen ist unmittelbar unter bzw. oberhalb der Uberschriftenzeile zu beginnen. Der Schutzvermerk nach DIN 34 ist auf dem Heftrand einzutragen. 149
149 f-- 7!!.2.!C!! I I L j r 2 l Pos HIng. inmit SQcnnu-r/ Notll-lCunlMl:z.ichnung S.hrkung 1 1 Stek Treibstange E Stek Buchse (usn12pb 3 2 Stek Lagersegmenl (usn12pb 4 2 Stek SteUkeii E Ste Sechskantschraube ISO 4017-H Stek Scheibe S 275 JR 7 2 Ste Scheibe S275JR 8 1 Stc Kronenmutter OIN 979-M Stek Splint ISO St 10 2 SIe Seehskantsehraube ISO 4017-M Ste Sehei be OIN St llr-1_2t-_2-rs_te_krk_eg_el_-_se_h_m_ie_rnipp_el-+_dl_n_7_1_4_12_-_a_h_6_._1 S_t I i If l I I, I I Lj _- l Dat Mallt I l :::-I-----I-----.j Treibstange mit Gleitlagern ZU5.t. Andtrung Dutu. Malle IUrspr.J (Erst.:l ters.d.:j Beispiel eines ausgefüllten Stücklisten vordruckes nach DfN A 7 Erfolgskontrolle: I Was ist der Unterschied zwischen dem Grundschriftfeld für Zeichnungen und dem für Pläne und listen nach DIN 6771? und 148) 2. Welche Rastermaße sind nach DIN 6771 genormt? (5.148) 3 Was verstehen Sie unter der Bezeichnung: Vordruck DIN AI? 4. Wie isl der 51ücklistenvordruck der Form A bzw. der Form B nach DIN aufgebaut? ( und 151) 150 F h
150 """. " S m Q " C!:' " R ib " Ci R m " Q 9- o Z <>- 3l 1 2 Menge p" B J 4 Einhei Benennung 1 SIek Einsalzkegel 1 SIek Flansch 1 SIek Bolzen 1 SIek Führungsachse 1 SIek Flansch 1 SIek Zylinderslifl 1 SIek Nulmuller 1 SIek Senk schraube 1 SIek Ring 1 SIek Zylinderslift 1 SIek Zylinderslifl Zust r---"--"-"i 112Mb Feld für Schutzvermerk J SQchnummerl Norm -KurzbntlChnung Werkstoff k':it Bemerkung ISO 233B-A-4x12 ISO 2009-M4xB ISO 2338-A-3x6 ISO 233B-A-5x12 Bearb. GlI!pr Norm Datum (15 E E295 E295 E295 E295 SI (45E B.B E295 SI SI No me Einsatzdorn Anderung Datum Name!Urspr.l IErs.f:) (Ers.d.:) 11 h Sl.
151 6 Grenzmaße, Toleranzen, Passungen, Allgemeintoleranzen, ISO-System für Grenzmaße und Passungen, Passungsauswahl, Form- und Lagetoleranzen 6.1 Grundbegriffe Maße, Grenzmaße, Toleranzen und Passungen Da bei der Fertigung von Werkstücken die Nennmaße nicht genau eingehalten werden können, erhalten je nach Funktion und Berücksichtigung einer wirtschaftlichen Fertigung die Nennmaße durch Angabe von Grenzabmaßen zugelassene Abweichungen. Diese legen die Grenzmaße fest, zwischen denen das am fertigen Werkstück gemessene Istmaß liegen darf. :z: I /:tnie 1 -:: 0 11 <t." < <j <1 '/ V// t I- 11 <t. t ".d < '",!!../,!! 77 1.(' Nennmaß mit Grenzabmaßen und Maßtaleranzfeld <I t Das Nennmaß N ist ein Maß zur Größenangabe, auf das Grenzabmaße bezogen werden. Ein toleriertes Maß ist ein Nennmaß mit zugeordneten Grenzabmaßen, wobei die Grenzabmaße am Nennmaß eingetragen, siehe Beispiel, oder mit Hilfe von Allgemeintoleranzen, z. B. nach DIN ISO 2768 Tl, angegeben oder durch Toleranzkurzzeichen nach DIN ISO 286 gekennzeichnet sind. Das Höchstmaß Go als größtes zugelassenes Maß weicht um das obere Abmaß Ao unoclcis Mindestmaß G u als kleinstes zugelassenes Maß um das untere Abmaß Au vom Nennmaß ab. Ein I91JCIl1zwird in der graphischen Darstellung durch die beiden Grenzmaße oder durch die beiden Grenzabmaße begrenzt, sowie u.2. Die MgßtQl51EqrgJjst die Differenz zwischen den Grenzmaßen, und zwar zwischen Höchstmaß Go und Mindestmaß Gu. T = Go-G u Die NullinllList in der graphischen Darstellung die gerade linie, die dem Nennmaß entspricht. Sie ist die Bezugslinie für die Grenzabmaße. Diese erhalten ein + Vorzeichen, wenn sie über der Nullinie liegen und ein - Vorzeichen, wenn sie unter der Nullinie liegen. Das am Werkstück gemessene Istmaß I (Fertigmaß) muß zwischen den Grenzmaßen liegen, andernfalls ist äas Teil Ausschuß oder muß nachgearbeitet werden. Nach DIN ISO 286 sind außer für Abmaße keine weiteren Maßkennzeichnungen durch Buchstaben festgelegt, S Die vorübergehende Anwendun!j der früheren Maßl<ennzeichnungen, z B , dient nur zur Erleichterung des Verständnisses
152 Toleranzfeld + V), "-'.. Ö.. E feld " c;: LI LI :oe "" "" Toleranz- "" " " N E +- e 'ä,.e" on 0 «c;: :ß -5.. " c: :I: c;:""." '0 Z E i: Nullinie, on w ra.. 0- "" " E Z E c;: LI :J « u. 2 Darstellungsmöglichkeiten für Toleranzfelder, wobei zu bevorzugen ist Beispiel: ,011-0,005 Nennmaß 50 mm oberes Abmaß unteres Abmaß Höchstmaß 1) Mindestmaß2) Istmaß (gemessen) Maßtoleranz 0,011 mm = - 0,005 mm 50,011 mm 49,995 mm 50,005 mm 0,016 mm früher genannt: 1) Größtmaß und 2) Kleinstmaß 11 Hilfsmaße werden in Klammern gesetzt und sind für die geometrische Bestimmung der Form der Werkstücke nicht erforderlich, s. S Theoretisch genaue Maße besitzen keine Grenzabmaße. Sie bestimmen z. B. die theoretisch genaue Lage eines Punktes oder einer Linie und werden durch rechteckige Rahmen gekennzeichnet, s. S Die Maximum-Material-Grenze ist dasjenige Grenzmaß, welches das größere Materialvolumen ergibt. Es ist bei der Welle das Höchstmaß und bei der Bohrung das Mindestmaß. Die Minimum-Material-Grenze ist dasjenige Grenzmaß, welches das kleinere Materialvolumen ergibt. Es ist bei der Welle das Mindestmaß und bei der Bohrung das Höchstmaß. Die Allgemeintoleranz ist eine Toleranz nach einem Toleranzsystem, die durch eine allgemeingültige Eintragung in der Zeichnung, z. B. im Schriftfeld festgelegt wird, z. B. Allgemeintoleranz ISO 2768-m. Das ISO-System für Grenzmaße und Passungen nach DIN ISO 286 enthält die Grundlagen und die berechneten Werte der Grundtoleranzen und Grundabmaße. Diese dienen zur Festlegung von Toleranzfeldern für tolerierte Maße. 153
153 Das Grundabmaß legt die Toleranzfeldlage zur Nullinie fest. Es ist im allgemeinen das Abmaß, das der Nullinie am nächsten liegt, Die Grundtoleranz (Maßtoleranz), ist diejenige Toleranz, die durch den Grundtoleranzgrad, z. B. IT 7 und den Nennmaßbereich, z. B mm festgelegt ist. Der Grundtoleranzgrad wird durch die Buchstaben IT und einer nachfolgenden Zahl, z. B. 7 gekennzeichnet. Die Zahl ohne die Buchstaben wird Toleranzgrad genannt. Für den Nennmaßbereich mm gelten 20 Grundtoleranzgrade (IT O... 18) und für den Nennmaßbereich mm 18 Grundtoleranzgrade (IT ). Der Grundtoleranzfaktor i (I) ist ein Faktor, der in Abhängigkeit vom Nennmaß zur Berechnung der Grundtoleranz dient. Der Grundtoleranzfaktor i gilt für Nennmaße 500 mm und der Toleranzfaktor I für Nennmaße > 500 mm. Spiel oder Übermaß tritt beim Fügen von Paßteilen (Bohrung und Welle) auf. Diese ergeben sich aus dem Maßunterschied der Paßflächen vor dem Fügen, u. 2. Die geometrischen Formen der Paßflächen sind kreiszylindrische Flächen oder parallele Ebenen. Entsprechende Beispiele sind Lager und Welle sowie Nut und Feder. Bohrung ist ein Begriff zur Beschreibung eines Werkstückes mit zumeist zylindrischen Innenpaßflächen. Welle ist ein Begriff zur Beschreibung eines Werkstückes mit zumeist zylindrischen Außenpaßflächen. Spiel Übermaß NuUinie u.2 Darstellung von Spiel und Übermaß bei Paßteilen vor dem Fügen Unter Spiel versteht man die positive Differenz zwischen dem Maß der Bohrung und dem Maß der Welle vor dem Fügen, Höchstspiel ist entsprechend die positive Differenz zwischen Höchstmaß der Bohrung und Mindestmaß der Welle. Mindestspiel ist die positive Differenz zwischen Mindestmaß der Bohrung und Höchstmaß der Welle, Übermaß ist die negative Differenz zwischen dem Maß der Bohrung und dem Maß der Welle vor dem Fügen, wenn der 0 der Welle größer ist als der o der Bohrung, Höchstübermaß ist die negative q,fferenz zwischen Mindestmaß der Bohrung und Höchstmaß der Welle (bei Ubermaß- und Ubergangspassungen). Mindestübermaß ist die negative Differenz zwischen Höchstmaß der Bohrung und Mindestmaß der Welle,
154 Unter Passung versteht man die Beziehung, die sich aus der Maßdifferenz zweier Paßteile (Bohrung und Welle) vor dem Fügen ergibt. Eine Passung wird bestimmt durch die Angabe des Nennmaßes und der Kurzzeichen für die beiden Toleranzklassen von Bohrung und Welle, z. B. 40 H7/f7 Bei einer Spie/passung entsteht beim Fügen von Bohrung und Welle immer Spiel. Das Mindestmaß der Bohrung ist größer oder gleich dem Höchstmaß der Welle. Qie Übermaßpassung weist beim Fügen von Bohrung und Welle immer Ubermaß auf. Das Höchstmaß der Bohrung ist kleiner oder gleich dem Mindestmaß der Welle. Bei einer Übergangsp'assung entsteht beim Fügen von Bohrung und Welle entweder Spiel oder Ubermaß. Dies ist abhängig von den Istmaßen von Bohrung und Welle. Spiel oder Übermaß Übermaß T 8 "Tol,ronzf.ld der Bohrun!l linnenpaßteil ) Tw"Tot.ranzf.ld der Welle [Außenpaßted ) Darstellung von Passungen im System der Einheitsbohrung Spielpassung Übergangspassungen I Übermaßpassung I Darstellung von Paßtoleronzfeldern Die Paßto/eranz ist die arithmetische Summe der Toleranzen von Bohrung und Welle, die zu einer Passung gehören. Die Paßtoleranz besitzt kein Vorzeichen. PT = TB + T w Das f.aßfo/eranzfeld einer Passung wird durch die Grenzwerte von Spiel und Ubermaß festgelegt, z. B. bei einer Spiel passung durch Höchst- und Mindestspiel. Die Lage des Paßtoleranzfeldes zur Nullinie läßt die Art der Passung erkennen. Ein Paßsystem dient zur Bildung verschiedenartiger Passungen durch geeignete Kombination von Toleranzklassen für Bohrungen und Wellen. Beim /SO-Paßsystem der Einheitsbohrung werden Spiele und Übermaße dadurch erreicht, daß Bohrungen mit einer Toleranzklasse, z. B. H7, Wellen mit verschiedenen Toleranzklassen zugeordnet sind, Im Paßsystem der Einheitsbohrung ist das Mindestmaß der Bohrung gleich dem Nennmaß. Entsprechend ist das untere Abmaß der Bohrung Null, 164. Beim /SO-Paßsystem der Einheitswelle werden Spiele und Übermaße dadurch erreicht, daß Wellen mit einer Toleranzklasse, z. B. h6, Bohrungen mit verschiedenen Toleranzklassen zugeordnet sind, Im Paßsystem der Einheitswelle ist das Höchstmaß der Welle gleich dem Nennmaß. Entsprechend ist das obere Abmaß der Welle Null. 155
155 6.2 Aligemeintoieranzen nach DIN ISO Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße mit vier Toleranzklassen dienen zur Vereinfachung von Zeichnungen. Durch die Wahl einer Toleranzklasse soll die jeweilige werkstaltübliche Genauigkeit berücksichtigt werden. Ist für ein einzelnes Nennmaß eine kleinere Toleranz erforderlich oder eine größere wirtschaftlich, dann wird diese neben dem Nennmaß angegeben. 1 Tabelle 1 Grenzabmaße für Längenmaße Grenzabmaße in mm für Nennmaßbereich in mm über über über über über über über Taleranz- 0, klasse bis bis bis bis bis bis bis bis f (fein) :t 0,1)5 :t 0,05 :t 0,1 :i: 0,15 :t 0,2 ± 0,3 ± m (mittel) ;:I:: 0,1 ;:I:: 0,1 ;:1::0,2 :t 0,3 :t 0,5 :tu ± 1,2 ±2 c (grab) ± 0,15 ± 0,2 ± 0,5 ± 0,8 ± 1,2 ±2 ±3 ±4 v (sehr grab) - ± 0,5 ± 1 ± 1,5 ± 2,5 ±4 ±6 ±8 Bel Nennmaßen unter 0,5 mm sind die Grenzabmaße direkt am Nennmaß anzugeben. Tabelle 2 Grenzabmaße für Rundungshalbmesser und Fasenhähen Grenzabmaße in mm für Nennmaßbereich in mm Taleranzklasse 0,5 über 3 über 6 bis 3 bis 6 f (fein) m (mittel) c (grab) v (sehr grob) ±0,2 ±0,5 ±1 ± 0,4 ± 1 ±2 Bel Nennmaßen unter 0,5 mm sind die Grenzabmaße direkt am Nennmaß anzugeben. Tabelle 3 Toleranzklasse f (fein) m (mittel) Grenzabmaße für Winkelmaße Grenzabmaße in Winkeleinheiten für Nennmaßbereiche des kürzeren Schenkels in mm bis 10 über 10 über 50 über 120 über 400 bis 50 bis 120 bis 400 :\:tb ±c3o' :1:20' ± 11)' ± 5' c (grab) ± 1'30' ± l' ± 30' ± 15' ± 10' v (sehr grab) ± 3' ± 2 ± l' ± 30' ± 20' Sollen die Aligemeintoieranzen nach ISO gelten, so ist im oder neben dem Schriftfeld folgendes einzutragen,z. B. für Toleranzklasse mittel ISO moder Allgemeintoleranz ISO m Für Neukonstruktionen sollen nur noch die Allgemeintoleranz nach DIN ISO gelten. Die Grenzabmaße der Toleranzklassen mund f in DIN ISO sind identisch mit denen in DIN , s. geschwärzte Bereiche. 156
156 Allgemeintoleranzen für Form und Lage nach DIN ISO DIN ISO dient zur Vereinfachung von Zeichnungen und legt AIIgemeintoleranzen in drei Toleranzklassen für Form und Lage fest. Durch die Wahl einer bestimmten Toleranzklasse soll die jeweils werkstattübliche Genauigkeit berücksichtigt werden. Wenn kleinere Toleranzen für Form und Loge erforderlich oder größere wirtschaftlich sind, sollen diese Toleranzen direkt nach ISO 1101 angegeben werden, s. 174 H. Auf diesen Seiten sind auch die Begriffe Form- und Lagetoleranzen kurz erläutert. Allgemeintoleranzen für Form und Lage sollen angewendet werden, wenn der Tolerierungsgrundsatz nach ISO 8015 gilt und dies in der Zeichnung eingetragen ist. Dieser Tolerierungsgrundsatz besagt, daß keine gegenseitige Beziehung zwischen Maß-, Form- und Lagetoleranzen besteht [Unabhängigkeitsprinzip). Aligemeintoieranzen für Gerodheit und Ebenheit in mm Nennmaßbereich mm Toleranz- über 10 über 30 über 100 über 300 über 1000 klosse bis 10 bis 30 bis 100 bis 300 bis 1000 bis 3000 H 0,02 0,05 0,1 0,2 0,3 0,4 K 0,05 0,1 0,2 0,4 0,6 0,8 L 0,1 0,2 0,4 0,8 1,2 1,6 Aligemeintoieranzen für Rechtwinkligkeit Nennmaßbereich mm Taleranz- über 100 über 300 über 1000 klasse bis 100 bis 300 bis 1000 bis 3000 H 0,2 0,3 0,4 0,5 K 0,4 0,6 0,8 1 l 0,6 1 1,5 2 Allgemeintaleranzen für Symmetrie Nennmaßbereich mm Toleronz- I über 100 I über 300 I über 1000 klasse bis 100 bis 300 bis 1000 bis 3000 H 0,5 K 0,6 0,8 1 l 0,6 1 1,5 2 Allgemeintoleranzen für Form und Loge gelten für Formelemente, bei denen Form- und Lagetoleranzen nicht einzeln angegeben sind. Sie sind für alle Eigenschaften der Formelemente anwendbar mit Ausnahme der Zylinderform, Profil einer beliebigen Linie oder Fläche, Neigung, Koaxialität, Position und Gesamtlauf. 157
157 Allgemeintoleranzen für Lauf (Rundlauf und Planlauf) haben für die Toleranzklassen folgende Werte (mm): Toleranzklasse H K L Lauftoleranzen 0,1 0,2 0,5 Zeichnungsei ntragung Sollen die Allgemeintoleranzen nach ISO in Verbindung mit den Allgemeintoleranzen nach ISO gelten, dann sind folgende Eintragungen in der Zeichnung erforderlich, z. B. ISO mk Sollen die Allgemeintoleranzen für Maße nicht gelten, dann entfällt der entsprechende Kennbuchstabe, z. B. ISO K 1 Aligemeintoieranzen und Bearbeitungszugaben an Gu8rohteilen') In DIN sind die Allgemeintoleranzen und die Bearbeitungszugaben an spanend zu bearbeitenden Flächen von Gußrohteilen aus metallischen Werkstoffen erläutert. DIN enthält das System der Allgemeintoleranzen für Gußrohteile sowie die Werte der Grenzabmaße für Längenmaße und Dickenmaße in Abhängigkeit von der Toleranzklasse und dem Nennmaßbereich. Gußaligemeintoleranzen (Kurzzeichen GT) sind Toleranzen für Maße an unbearbeiteten Flächen, für die in Zeichnungen keine besonderen Angaben über die erforderliche Maßhaltigkeit enthalten sind. Die Toleranzklasse berücksichtigt die Maßabweichungen, die durch die Maßgenauigkeit der Modelleinrichtung entstehen, das Schwindmaß, die Sorgfalt beim Formen und Gießen und die in Abhängigkeit von der Losgröße verwendeten Form- und Gießeinrichtungen. Es werden zwei Gußaligemeintoleranz-Gruppen unterschieden, und zwar die Gruppe GTA, deren Werte vom ISO-Toleranzsystem abgeleitet worden sind, mit den Toleranzklassen GTA GTA 21 und die Gruppe GTB, deren Werte anhand von Messungen an Gußrohteilen empirisch ermittelt worden sind, mit den Toleranzklassen GTB GTB 21. Die Bearbeitungszugabe BZ bei Gußrohteilen ist eine Stoffzugabe, um durch nachfolgendes spanendes Bearbeiten gießtechnisch bedingte Einflüsse an der Oberfläche zu beseitiijen sowie den gewünschten Oberflächenzustand und die erforderliche Maßhaltigkeit zu erreichen. Die Bearbeitungszugabe GZ ist vom größten Ausmaß des Gußrohteiles abhängig. Beispiel für Angabe der Allgemeintoleranz für Gußrohteile aus Stahlguß nach DIN 1683 Allgemeintoleranz DIN GTB 17 - BZ 6 11 Für Neukonstruktionen von Gußstücken aus metallischen Werkstoffen gilt nur das System für Maßtoieranzen und Bearbeitungszugaben nach DIN ISO
158 6.3 ISO-System für Grenzmaße und Passungen nach DIN ISO 286 Bedeutung Um die steigende Nachfrage nach technischen Erzeugnissen zu decken und gleichzeitig die Herstellkasten zu senken, sind hohe Stückzahlen erforderlich. Voraussetzung für eine große Serien- oder Massenfertigung ist, daß die gefertigten Teile ihre Funktion erfüllen und ohne Nacharbeit eingebaut und untereinander ausgetauscht werden können. Ein Werkstück ist daher so zu fertigen, daß sein Istmaß innerhalb zweier Grenzmaße liegt. Diese bilden ein Toleranzfeld, das die in der Fertigung zugelassenen Abweichungen darstellt. Die Maße der zu fügenden Teil.müssen so festgelegt werden, daß entsprechend ihrer Funktion Spiel oder UbermaJ? entsteht, z. B. Welle in Bohrung mit Lagerspiel oder Bolzen in Bohrung mit Ubermaß. Die sich aus der Maßdifferenz zweier zu fügender Teile ergebende Beziehung wird Passung genannt. Um verschiedenartige Passungen zu erreichen, wurde das System für Grenzmaße und Passungen entwickelt. Entstehung Die ISA = International Federation of the National Standardizing Associations (Internationale Vereinigung der nationalen Normenvereinigungen) hat im Jahre 1928 begonnen, die damals in verschiedenen Ländern bekannten Passungssysteme zu vereinheitlichen. Das Ergebnis waren die nach ihr benannten international gültigen ISA-Passungen. Die nach dem ersten Weltkrieg in Deutschland geschaffenen DIN-Passungen wurden durch die ISA Passungen ersetzt. Die Nachfolgerin der ISA ist seit 1947 der Internationale Normenausschuß ISO = International Organization for Standardization. Nach ihr sind die ISA-Passungen in ISO-Passungen umbenannt worden. Die Grundlagen des ISO-Systems für Grenzmaße und Passungen wurden in der DIN ISO 286 Tl u. T2 zusammengefaßt Grundlagen Das ISO-System für Grenzmaße und Passungen nach DIN ISO 286 gilt für Nennmaße von mm mit 20 Grundtoleranzgrade (IT ) und für Nennmaße von mm mit 18 Grundtoleranzgrade (IT ). Die Nennmaße sind festgelegten Bereichen zugeordnet. Im folgenden soll nur auf den Nennmaßbereich von mm eingegangen werden, der in 13 Bereiche unterteilt ist. DIN ISO 286 Tl bringt die Grundlagen und Begriffe des Systems für Grenzmaße und Passungen, während Teil 2 Tabellen über Grundtoleranzgrade und Grenzabmaße der Toleranzfeldlagen für Wellen und Bohrungen enthält. Berechnung der Grundtoleranzen bis Nennmaß 500 Die Werte der Grundtoleranzen und Grundabmaße für die verschiedenen Nennmaßbereiche werden aus dem geometrischen Mittel der Grenzen 0 1 und 02 berechnet o = ; Beispiel 01 = 50 mm, O 2 = 80 mm, 0 = 63,25 mm Die Werte der Grundtoleranzen für die Grundtoleranzgrade IT 01, IT 0 und IT 1 werden nach folgenden Formeln ermittelt IT 01 : T = 0,3 + 0,008 0 IT 0: T = 0,5 + 0,012 0 IT 1: T = 0,8 + 0,020 0 Für die Werte von IT 2... IT 5 gibt es keine Formeln. Diese liegen geometrisch ungefähr zwischen den Werten von IT 1 und IT 5. Durch DIN ISO 286 Tl u. T2 entfallen DIN 7150,7151,7152,7160,7161 u
159 Die Grundtoleranzen der Grundtoleranzgrade IT 5... IT 18 sind ein Vielfaches der ihnen zugeordneten Grundtoleranzfaktoren i. Die Anzahl sowie die errechneten Grundtoleranzen können S. 162 entnommen werden. Der Grundtoleranzfaktor i in 11m wird nach folgender Formel berechnet: i = 0,45 Vo+ 0,001 0 (i in 11m = 0,001 mm, D in mm) Beispiel: Festlegen der Grundtoleranz für den Grundtoleranzgrad IT 7 und den Nennmaßbereich mm. Grundtoleranzfaktor i = 0,45 x 63,25 + 0,001 x 63,25 i = 1,856 11m Grundtoleranz T = 16 x i = 30 11m 1 Berechnung der Grundabmaße für Wellen und Bohrungen Die Grundabmaße für Wellen und Bohrungen werden nach den Formeln in DIN ISO 286 Tl, s. S. 25, berechnet. Das Grundabmaß ist im allgemeinen jenes, das den der Nullinie am nächsten liegenden Grenzen entspricht. Das ist jeweils das obere Abmaß für die Wellen abis h und das untere Abmaß für die Wellen k bis zc, Im allgemeinen ist das Grenzabmaß, das dem Grundabmaß einer Bohrung entspricht, genau symmetrisch bezogen auf die Nullinie zu dem Grenzabmaß, das dem Grundabmaß für eine Welle mit demselben Buchstaben entspricht. Entsprechend ist das Grundabmaß jeweils das untere Abmaß für die Bohrungen der Toleranzfeldlagen Abis H und das obere Abmaß für die Bohrungen der Toleranzfeldlagen K bis Zc. Beispiele: Festlegen der Grenzmaße für Bohrungen 0 60 H7 Nennmaßbereich 50 bis 80 mm Grundtoleranz = 30 11m Grundabmaß = 0 11m oberes Abmaß = Grundabmaß + Grundtoleranz = 30 11m unteres Abmaß= Grundabmaß = 0 11m Höchstmaß = ,03 = 60,03 mm Mindestmaß = 60-0 = 60 mm Festlegen der Grenzmaße für Wellen 0 60 g6 Nennmaßbereich 50 bis 80 mm Grundtoleranz = 19 I1ml Grundabmaß = m oberes Abmaß = Grundabmaß = m unteres Abmaß= Grundabmaß - Grundtoleranz = m Höchstmaß = 60-0,01 = 59,990 mm Mindestmaß = 60-0,029 = 59,971 mm Für die gebräuchlichen Toleranzfelder können die Grenzabmaße Tabellen entnommen werden, z. B. S
160 Kennzeichnung der ISO-Toleranrlelder Nach DIN ISO 286 wird bei einem tolerierten Moß (Poßmoß) dos entsprechende Toleronzfeld durch die Angabe von Nennmaß und Toleranzklasse, z. B. 30 H7 bestimmt. Bei der Toleranzklasse dient der Buchstabe zur Lagebestimmung und die Zahl zur Gräßenbestimmung des Toleranzfeldes. Eintragen von Kurzzeichen der Toleranzklasse s m +300 QI co <:l ].g l!j t:äi----- Großbuchstaben für Bohrungen linnenpaßflächen ) Kleinbuchstaben für Wellen I Außenpaßflächen ) co z Lage der ISO-Toleranzfelder dargestellt für Nennmaß 30 mm Grundabmaße bestimmen die Lage der To/eronzfe/der zur Nullinie ' Die Kennzeichnung der Abmaße nach DIN ISO 286 ist für Bohrungen ES und EI, für Wellen es und ei, für obere Abmaße ES und es sowie für untere Ab maße EI und ei. m 60 co Größe der Toleranzfelder 50 QI in Abhängigkeit von den N co 40 Toleranzgraden 01..,18 t dargestellt für I 30 Nennmaß 30 mm.!; m ' v für Lehren für Werkstücke ' v-- größere Toleranzen für Passungen für Walz-, Stanz-, Preßund Schmiedeerzeugnisse Grundto/eronzen (Maßto/eronzen) bestimmen die Größe der T a/eronzfe/der 161
161 Grundtoleranzen (Auswahl) (Zahlenwerte in flm) -"U " Q) 00 E Nennmaßbereich in mm') :::Ce-:;- 0'- >3 >6 > 10 > 18 > 30 > 50 > 80 > 120 > 180 N" bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis " a «> IT01-0,3 0,4 0,4 0,5 0,6 0,6 0,8 1 1,2 2 IT 0-0,5 0,6 0,6 0, ,2 1,5 2 3 IT 1-0, ,2 1,5 1,5 2 2,5 3,5 4,5 IT 2-1,2 1,5 1,5 2 2,5 2, IT 3-2 2,5 2, IT IT IT IT IT IT IT IT IT IT IT IT IT IT IT ') Nennmaßbereich mm; 2) Anzahl der Grundtoleranzlaktoren i. Nach DIN sind die Grundtoleranzen lür Längenmaße von mm lest gelegt. 162
162 Zur Erreichung der verschiedenen Toleranzgrade wählt man in der Regel als Bearbeitungsverfahren : für die feinen Toleranzgrade 01, 0, 1...4, deren Maßtoieranzen einige 0,001 mm betragen: Läppen, Honen und Feinstschleifen; für die mittleren Toleranzgrade , deren Maßtoieranzen einige 0,01 mm ausmachen: Schleifen, Reiben, Feindrehen, Ziehen, Räumen, Fräsen, Hobeln u. 0.; für die groben Toleranzgrade , deren Maßtoieranzen einige 0,1 mm (sogar bis einige Millimeter) groß sind: Stanzen, Walzen, Pressen, Schmieden, Gießen u. a. Jede für den ;eweiligen Betriebszweck zu klein gewählte Toleranz verteuert in erheblichem Maße das Erzeugnis. Daher werden, wenn es die Betriebssicherheit erlaubt, weite Maßtoieranzen angewendet. Die Lage der Toleranzfelder zur Nullinie bzw. zum Nennmaß ist durch Buchstaben gekennzeichnet, und zwar bei Bohrungen (Innenpaßmaßen) durch die Großbuchstaben A... Z und bei Wellen (Außenpaßmaßen) durch die Kleinbuchstaben a... z. Außerdem gibt es die Toleranzfeldlagen: CD, cd, EF, ef, FG, fg (nur bis zum Nennmaß 10 mm für die Feinmechanik); JS., js für alle Nennmaßbereiche; sowie ZA, za, ZB, zb, und ZC, zc (letztere für Ubermaßpassungen mit großem 11 Übermaß). Die Großbuchstaben I, L, 0, Q, W und die Kleinbuchstaben i, I, 0, q, w entfallen, um Verwechselungen zu vermeiden. Wie zeigt, liegen die Toleranzfelder der Großbuchstaben A... H über der Nullinie. Daher haben ihre Grenzabmaße das Vorzeichen +; ihre Grenzmaße sind größer als das Nennmaß. Das Mindestmaß bei H ist gleich dem Nennmaß. Die Toleranzfelder der Großbuchstaben M... ZC liegen unter der Nullinie. Folglich haben ihre Grenzabmaße das Vorzeichen -, und ihre Grenzmaße sind kleiner als das Nennmaß. Wie zeigt, liegen die Toleranzfelder der Kleinbuchstaben a... hunter der Nullinie. Die Grenzabmaße haben daher das Vorzeichen -, ihre Grenzmaße sind kleiner als das Nennmaß. Das Höchstmaß bei h ist gleich dem Nennmaß. Die Toleranzfelder der Kleinbuchstaben k... zc liegen über der Nullinie. Folglich haben ihre Grenzabmaße das Vorzeichen +, und ihre Grenzmaße sind größer als das Nennmaß. Beispiel: Paßmaß 60H7 60f7 Nennmaß 60,000 mm 60,000 mm oberes Abmaß + 0,030 mm - 0,030 mm unteres Abmaß 0,000 mm - 0,060 mm Grenzmaße Höchstmaß 60,030 mm 59,970 mm Mindestmaß 60,000 mm 59,940 mm 163
163 6.3.2 Bilden von Passungen durch Kombinieren von Toleranzklassen Spiel Übermaß Dargestellt tür Nennmaß 60mm W! Welle (Außenpaßteil ) B : Bohrung (Innenpaßteii ) m i5,. 30 (I') ca -20 E LI -50 '::::l -60 I Spielpassung 60H7/g6 I Übermaßpassung 60 H7/r Maßtoleronzfelder von Possungen Paßtoleranzfelder von Passungen Bei einer Paarung von Paßteilen besitzen Bohrung und Welle je ein toleriertes Maß mit gleichem Nennmaß, z. B. 60 mm. Die Toleranzklassen der beiden Paßteile legen die entsprechenden Toleranzfelder fest. Diese werden im Hinblick auf die Funktion der zu fügenden Teile gewählt, z. B. H7/g6 (Spielpassung). Die Grenzmaße der beiden zugehörigen Toleranzfelder bestimmen das Höchst- und Mindestspiel der zu fügenden Teile, Höchstspiel = Goß - G uw = 60,030-59,071 = 0,059 mm Mindestspiel = Guß - Gow = 60,000-59,090 = 0,010 mm Die an den gefe!ftigten Teilen gemessenen Istmaße bestimmen das tatsächliche Spiel oder Ubermaß. Die graphische Darstellung eines Paßt91eranzfeides einer Passung zeigt die mögliche Schwankung von Spiel bzw. Ubermaß, Die Lage des P9,ßtoleranzfeldes li.ur Nullinie (Spiel = 0) läßt die Art der Passung (Spiel-, Ubergangs- oder Ubermaßpassung) erkennen. Übungen zum Erkennen von Passungen zeigen S. 171 u Paßsysteme der EInheitsbohrung und EInheitsweIle Da alle Toleranzklassen für Bohrungen und Wellen beliebig miteinander kombiniert werden können, ergibt sich eine Vielzahl von Toleranzklassenkombinationen. Meßzeuge, insbesondere Grenzlehren, sind infolge ihrer Genauigkeit in der Anschaffung sehr teuer. Aus Gründen der Kostenersparnis werden die Toleranzklassenkombinationen nach dem System der Einheitsbohrung oder der Einheitswelle ausgewählt und somit die Anzahl der erforderlichen Arbeits- und Prüflehren verringert. Im ISO-Paßsystem der Einheitsbohrung nach DIN 7154 erhält bei allen Toleranzklassenkombinationen die Bohrung der Toleranzfeldlage H mit dem Grundabmaß EI = o. Um die verschiedenartigen Passungen festzulegen, wird für Wellen die lage der Toleranzfelder zur Nullinie entsprechend gewählt,
164 Beim Paßsystem der Einheitsbohrung wurden für die H-Toleranzfelder der Bohrungen 8 Toleranzklassen H6... H13 ausgewählt. Diesen Toleranzklassen ist je eine Reihe bestimmter Toleranzklassen für Wellen zugeordnet, s. Tabellenauswahl Paßsystem der Einheitsbohrung H7 H8 Hll za6 z6 x6 ze8 zb8 za8 zell zbll zall u6 z8 zll t6 s6 r6 p6 x8 u8 t8 58 xll h9 hll d9 H7 H8 Hll n6 m6 k6 h8 h9 f7 dll ell bll Spiel- Übergangs- ÜbermaO passungen 16 f8 b12 h6 9 6 f6 f7 e8 d9 e9 b9 all Im ISO-Paßsystem der Einheitswelle nach DIN 7155 erhält bei allen Toleranzklassenkombinationen die WeIle die Toleranzfeldlage h mit dem Grundabmaß es = O. Um die verschiedenartigen Passungen festzulegen, wird für Bohrungen die lage der Toleranzfelder entsprechend gewählt, Paßsystem der Einheitswelle 11 Beim Paßsystem der Einheitswelle wurden für die h-toleranzfelder der Welle folgende 8 Toleranzklassen ausgewählt: h5, h6, h8... h13. Diesen Toleranzklassen ist je eine Reihe bestimmter Toleranzklassen für Bohrungen zugeordnet, s. Tabellenauswahl. h6 ZA7 Z7 X7 U7 T7 57 R7 P7 h9 ZC9 ZB9 ZA9 Z9 X9 U9 T9 H8 hll Zell ZBll ZA 11 Zll Xll H9 Hll D9 h6 N7 M7 K7 J7 H7 G7 F7 F8 h9 H9 Hll F8 E9 Dl0 CIO Cll BIO hll Dl0 Dll Cll Bll B12 All 165
165 Passungsauswahl nach DIN Auswahl von ISO-Toleranzfeldern (Zahlenwerte in m) pm Innenpoßmoße (Bohrungen) h--r..,.,.,.y /...:: I I I I T t;n:ß oelit Außenpoßmoße (Wellen) = F-"'- ISO-Tole-l ranzk.-...c:: zeichen &2 NE> E > > > z> > > > > > > > H7 H8 F8 :1) r6 n6 h6 h9 17 Hll G7 56 k6 j6 hl1 g von 1 bis 3 > > > > > > :;:]Q ' ) Bis Nennmaßbereich 24 mm gilt Toleranz/eid x8 erst über 24 mm ue 2) Nennmaßbereich von mm.
166 Passungsauswahl nach DIN Auswahl von Paßtoleranzfeldern (Zahlenwerte in m) Spiele und Übermaße in!'m pm.500 I I I I I I Paßloleronzfelder aus Toleranz T Poßloleronzfelder.400 I--- feldern der Reihe 1 dargestellifür - - I Nennmaß 100 mm.300 Poßloleronzfelder aus Toleranz feldern der Reihen 1 und 2 T I.200 r-- I Poßloleronzfelder aus Toleranz -.l. feldern der Reihe 2 T I T T T T I i I co l..l. 0 I I T ---0 :i c 1 ISO T oleranz- I!:!?: H7!:!?: H7 H7 H7 Ha Hll Hll H7 Fa Ha QZI!:!?: kurzzeichen x8 u8.6 ;6 "6 k6 16 h6 h9 h9 hit h6 96 i7 h6 i7 von' bis 3 > > > > > > > E > > i> z> > > > > > > > ') Bis Nennmaß 24 mm: H8, über 24 mm Nennmaß: H8 x8 u8 2) Nennmaßbereich von mm 167
167 Aus der Lage der Toleranzfelder gefügter Paßteile entstehen: Spielpassungen: Bohrungen H mit Wellen abis h, Wellen h mit Bohrungen Abis H; Übergangspassungen: Bohrungen H mit Wellen j, k, m, n, Wellen h mit Bohrungen J, K, M, N; Übermaßpassungen: Bohrungen H mit Wellen r... zc, Wellen h mit Bohrungen R... Ze Passungsauswahl nach DIN Die Auswahl engt die anzuwendenden Toleranzklassenkombinationen im System der Einheitsbohrung und Einheitswelle zum Zwecke einer wirtschaftlichen Fertigung durch Verringerung der Werk-, Spann- und Meßzeuge weiter ein. Diese Auswahl genügt fast allen Anforderungen der Praxis, so daß nur in Sonderfällen hiervon abgewichen werden soll, z. B. beim Einbau von Wälzlagern. Die Paarung der Toleranzklassen ist in DIN festgelegt. Die Reihe I aus Reihe 1, S. 166, die den meisten Anforderungen der Fertigung genügt, soll stets bevorzugt werden: Reihe I I x8 H7 H7 H7 H8 H7 F8 H8 F8 E9 010 Cll r6n6"""ii6h9f7h6f7h9h9h9h9 L- Reicht die Reihe I nicht aus, so können die folgenden Toleranzklassenkombinationen aus den Reihen 1 und 2, S. 165 gewählt werden: Reihe II H7 H7 H7 Hll G7 H7 H8 H8 010 Cll S6k6J6h9h6g-6eaFiliili Die Bohrungen der Paarungen für Toleranzklassenkombinationen aus Reihe 2, die bereits mit Spiralbohrern ohne Nacharbeit hergestellt werden können, sind folgende: Reihe III I Hll Hll Hll All Hll L- ili G1T ili F C11 Die einzelnen Firmen wählen sich aus den Auswahlreihen entsprechend ihrem Fertigungsprogramm nur einige Toleranzklassenkombinationen aus und erklären diese durch die Werknormen für ihr Werk verbindlich. Nach der Auswahl sind die Übermaß- und Übergangspassungen vorwiegend im System der Einheitsbohrung und die Spielpassungen im System der Einheitswelle festgelegt, wobei auch die Toleranzklassen g6, f7, e8, d9, c11 und all für abgesetzte Wellen mit H-Bohrungen Spiel passungen der Einheitsbohrung ergeben. Gezogene Halbzeuge, z. B. Wellen und Bolzen ohne Absätze, werden vorteilhaft ohne Nacharbeit für Spiel passungen im System der Einheitswelle verwendet. Wo aus konstruktiven Gründen abgesetzte Wellen notwendig sind, wählt man das Paß system der Einheitsbohrung. 168
168 6.3.5 Richtlinien für die Anwendung wichtiger Toleranzklassenkombinationen DIN 7154 DIN 7155 DlN 7157 I. Bohrg. I. Welle Auswahl H7/s6 H7/r6 R7/h6 S7/h6 H8/x8 bis u8 H7/r6 Slttarl') Übermaßpassungen Anwendungsbal'l'lele Preßsitzteile können nur unter Kupplungen auf Wellenenhohem Druck ader durch den, Buchsen in Radnaben, Schrumpfen zusammenefügt festsitzende Zapfen und Bunwerden. Zusötzliche iche- de, Branzekrönze auf Schnekrung gegen Verdrehung ist kenradkörpern, Ankerkörper nicnt erforderlich. auf Wellen. Übergangspassungen Festsitzteile lassen sich nur Zahn- und Schneckenräder, unter hohem Druck zusom- Lagerbuchsen, Winkel hebel, H7/n6 N7/h6 H7/n6 menfüen. Hierbei ist eine zu- Raakränze auf Radkärpern, sätzlic e Sicherun gegen Antriebsräder. Verdrehen erforder Ich. Treibsitzteile lassen sich unter Teile an Werkzeumaschinen, erheblichem Kraftaufwand, die ohne Beschä igung ausz. H7/m6 M7/h6 B. mit Handhammer, zu- gewechselt werden müssen, sammenfügen und wieder aus- z. B. Zahnräder, Riemenscheieinandertreiben. Sichern J.e- ben, Kug,plungen, Zylinderstif- Ren Verdrehen ist erfor er- te,. Pa shrauben, Kugella- Ich. gennnennnge. Haftsitzteile lassen sich unter Riemenscheiben, Zahnräder geringem Kraftaufwand zu- und Kupplungen sowie Wälz- H7/k6 K7/h6 H7/k6 sammenfügen. Ein Sichern Qe- lagerinnenringe auf Wellen en Verdrehen und Verscnle- für mittlere Belastungen, en ist erforderlich. Bremsscheiben. H7/j6 J7/h6 H7/j6 H7/h6 H7/h6 H7/g6 Schiebesitzteile lassen sich Häufig auszubauende aber bei juter Schmierung von durch Keile gesicherte Schei- Han zusammenfüen und ben Räder und Handräder; verschieben. Ein Sic ern J!e- Buchsen, Laerschalen, Kol- en Verschieben und Ver re- ben auf der olbenstange und en ist notwendig. Wechselräder. Spielpassungen Gleitsitzteile können bei uter Pinole im Reitstock, Fräser auf Schmierung durch Hand ruck Fräsdornen, Wechselräder, verschoben werden. Säulenführungen, Dichtungsnnge. Enge Laufsitzteile gestatten Schieberäder in Wechselgegegenseitige Bewegung ohne trieben, verschiebbare Kupp- H7/g6 G7/h6 H7/g6 merkliches Spiel. lunen, Spindellagerungen an Sch eifmaschinen und Teilapparaten. H7/f7 F8/h6 H7/f7 H8/e8 E8/h8 ') nach DIN ISO 286 auch Paßcharakter genannt Laufsitzteile aewähren ein Meist angewandte Lagerpasleichtes Verschieben der Paß- suna bei Lagerung von Welteile und weisen ein reichli- len In zwei Laern, z. B. Kurches Spiel auf, das eine ein- bel- und Noc enwellenlagewandfreie Schmierung er- rung; Gleitführungen. leichtert. Leichte Laufsitzteile haben Mehrfach gelagerte Wellen, reichliches Spiel. bei denen ein einwandfreies Ausrichten und Fluchten nicht voll gewährleistet ist. 169
169 6.3.6 Prüfen der Paßmaße durch Grenzlehren Die Paßmaße der gefertigten Werkstücke prüft man im allgemeinen mit Festen Grenzlehren, und zwar die Innenpaßmaße, z. B. Für Bohrungen, mit Grenzlehrdornen, 170.1, und die Außenpaßmaße, z. B. Für Wellen, mit Grenzlehrringen oder Grenzrachenlehren, Es wird Festgestellt, ob das Istmaß zwischen dem vorgeschriebenen Höchst- und Mindestmaß liegt und somit das gefertigte Werkstück maßhaltig bzw. lehrenhaltig ist. Bei dieser PrüFung mit Grenzlehren nach dem Tolerierungsgrundsatz "alt" liegen alle Formabweichungen innerhalb der Maßtoleranz (Hüllbedingung), Gut Ausschuß ""'.,., u Grenzlehren Gut Ausscnuß Hüllprinzip nach DIN ) Bei Wellen darf die Oberfläche des Formelementes die geometrisch ideale Form (Zylinder) mit Höchstmaß nicht überschreiten. Ferner darf an keiner Steile das Istmaß das Mindestmaß unterschreiten. Bei Bohrungen darf die OberFläche des Formelementes die geometrisch ideale Form (Zylinder) mit Mindestmaß nicht unterschreiten. Ferner darf an keiner Stelle das Istmaß das Höchstmaß überschreiten. Bohrung Zylinder Bohrung Zylinder Zylinder Welle Zylinder Welle Mindestm. Höchstm Mindestm. Höchstm Hüllbedingung für Tolerierungsgrundsotz "alt" Die Anwendung des Unabhängigkeitsprinzips Für Maß-, Form- und Lagetoleranzen in einer Zeichnung soll durch den Hinweis ISO 8015 gekennzeichnet werden. Hierbei erfolgt das Prüfen der Istmaße an Formelementen von Werkstücken durch Zweipunktmessungen. An Formelementen mit PaßFunktionen ist vorzugsweise das Hüllprinzip anzuwenden. Die entsprechenden Paßmaße sind dann mit dem Symbol engl. Envelope zu kennzeichnen, s. S Das Hüllprinzip nach ISO 8015 entspricht DIN Ist in der Zeichnung keine Angabe über den Tolerierungsgrundsatz gemacht, so gilt stets das Hüllprinzip nach DIN 7167.'). I) Weitere Erläuterungen siehe Tolerierungsgrundsätze S. 180 u
170 6.3.7 Übung zum Erkennen einer Passung (5. auch u. 2) Innenpaßflöche (Bohrung) AußeWaßllöche ( elle) Paarung Paßmaß 25 H H7/17 Paßsystem Tabellenwert ,021 0, ,020-0,041 Einheitsbohrung Nennmaß oberes Abmaß /9 + 0,021-0,020 - unteres Abmaß:' J 0,000-0,041 - Höchstmaß 25,021 24,980 - Mindestmaß 25,000 24,959 - Maßtolereanz 0,021 0,021 - Istmaß, z. B. 25,010 24,970 - Höchstspiel t::..> ,062 Mindestspiel u ,020 Istspiel, z. B ,040 Passungsart - - Spielpassung Paßtoleranz (, - if - Darstellen der Maßtoleranzfelder und des zugeordneten Paßtoleranzfeldes einer Passung - 0, Maß toleranz felder Paßtoleranzfeld 0 }J m 60 }Jm '" / 10 E.c V1 «0 // '" -30 "'.c ::::) Maßfoleranzfelder und Paßfoleranzfeld für Paßmaß 25 H7/f7 171
171 6.3.8 Toleranzklassen für den Einbau von Wölzlagern nach DIN 5425 Bei einem eingebauten Wälzlager sitzt der Innenring auf der Welle und der Außenring im Gehäuse. Je noch der Lostrichtung, z. B. Punktlost, Umfangslast oder unbestimmte Lostrichtung, und dem Verwendungszweck sind für Wellen und Gehäuse verschiedene Toleranzklassen festgelegt. Wälzlagerbohrungen weisen die Toleranzfeldloge Hund Wälzlageraußenringe die Toleranzfeldloge h auf. Siehe auch S Lastrichtung Taleranzfeldlagen für Wellen Kugellager Rallenlager Anwendungsbeispiele Umfangslast für Innenring Punktlast für Innenring h, k, i, m, n k, m, n, P, r Stirnradgetriebe Elektromotoren i, h, g, f Laufräder mit stillstehender Achse Seilrollen unbestimmt bestimmt der vorherrsehende Lastfall Schwinggetriebe Kurbelgetriebe 1 Lastrichtung Punktlast für Außenring Umfangslast für Außenring Toleranzfeldlagen für Gehäuse Kugellager -I Rollenlager Anwendungsbeispiele J, H, G, F Stirnradgetriebe Elektromotoren J, K, M, N, P Laufräder mit stillstehender Achse Seilrollen unbestimmt bestimmt der vorherrsehende Lastfall Schwinggetriebe, Kurbelgetriebe ll 7:/ c.l... Bohrungstoleranz des Innenrings " "'li Ta leranz -fe Idlage -gr ad h j k m n p r To/eranzklossen für Wellen Der Toleranzgrad für Wellen hängt von den Anforderungen on die Laufgenouigkeit und Laufruhe ob. Allgemein gilt der Toleronzgrad
172 .ll Toleranz -feldlage -grad F G M p Toleranzklassen für Gehäusebohrungen Die Gehäusebohrungen besitzen im allgemeinen den Toleranzgrad 7 und bei erhöhten Anforderungen den Toleranzgrad 6.. Die Rauheit der Paßflächen ist den Lagerungsfällen anzupassen. Bei untergeordneten Lagerungsfällen sollen relativ größere Rauheitswerte Rz und bei höheren Anforderungen an die Genauigkeit kleinere Rauheitswerte Rz gewählt werden. Normenhinweise DIN 7167 DIN 7172T1.. 3 DIN 7186T1 Zusammenhang zwischen Maß., Form- und Parallelitätstoleranzen Toleranzen und Grenzabmaße für längenmaße über 3150 bis mm Statistische Tolerierung, Begriffe, Anwendungsrichtlinien, Zeichnungsangaben Tolerierungsgrundsatz IUnabhängigkeitsprinzip) DIN ISO 8015 DIN EN Qualitätssicherungsnormen I Erfolgskontrolle: 1. Wie wird ein toleriertes Maß (Paßmaß) nach DIN ISO 286 angegeben, und welche Bedeutung haben die Kurzzeichen der Toleranzklasse? (S. 121) 2. Was verstehen Sie unter einer Maßtoleranz und unter einer Paßtoleranz? (S. 152 u. 155) 3. Erläutern Sie den Begriff Passung, welche Arten von Passungen gibt es und wie unterscheiden sich diese? (S. 155) 4. Wie ist das Paßsystem der Einheitsbohrung und wie das der Einheitswelle aufgebaut? (S. 155 u. 163) 5. Bestimmen Sie für die tolerierten Maße 30 H7/f7, 30 H7/h6, 36 H7/k6 und 36 H7/r6 das Paßsystem, die Grenzabmaße und Maßtoieranzen für Bohrung und Welle, Höchstspiel, Mindestspiel bzw. Höchstübermaß und Mindestübermaß, Art der Passungen und die jeweilige Paßtoleranz. Tragen Sie diese Angaben in eine Tabelle ein, und zeichnen Sie in ein Schaubild (Einheit m) in übersichtlicher Anordnung mit selbstgewähltem Maßstab die Maßtoleranzfelder und Paßtoleranzfelder der tolerierten Maße. (S. 409) 173
173 6.4 Eintragen von Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101 Form- und Lagetoleranzen dienen dazu. die Funktion und Austauschbarkeit von Werkstücken und Baugruppen mit zu gewährleisten. Sie werden nur dann zusätzlich zu den Maßtoieranzen mit Hilfe von Grundzeichen eingetragen. wenn sie für die Funktion und/oder die wirtschaftliche Herstellung der Teile unerläßlich sind. Ein Werkstück setzt sich im allgemeinen aus einzelnen geometrischen Formelementen zusammen. Da es nicht möglich und auch nicht wirtschaftlich ist. geometrisch ideale Werkstücke herzustellen. weichen die Formelemente der Werkstücke von der geometrisch idealen Form und Lage ab. Die Toleranzzone ist die Zone. innerhalb der alle Punkte eines geometrischen Elementes. z. B. Punkt. Linie. Fläche. Mittelebene. liegen müssen. In der Zeichnung ergeben sich die auf S. 177 u. 178 angegebenen Zonen. Formtoleranzen begrenzen die zulässige Abweichung eines Elementes von seiner geometrisch idealen Form. Sie bestimmen die Toleranzen. innerhalb der das Element liegen muß und beliebige Form haben darf. Lagetoleranzen sind Richtungs-. Orts- und Lauftoleranzen. Sie begrenzen die zulässigen Abweichungen von der idealen Lage zweier oder mehrerer Elemente zueinander. von denen meist eines als Bezug festgelegt wird. Als Bezug für ein toleriertes Element soll möglichst das geometrische Element gewählt werden. das auch bei der Funktion des Werkstückes als Ausgangsbasis dient. z. B Die Maximum-Material-Bedingung gestattet, eine eingetragene Toleranz um den Betrag der Differenz zwischen Paarungsmaß und Maximum Material-Maß zu überschreiten. Das Maximum-Material-Maß ist dasjenige Maß, das das Maximum an Stoff hergibt, also das Höchstmaß der Welle bzw. das Mindestmaß der Bohrung. Symbole für tolerierte Eigenschaften Geradheit - Profil einer Fläche CI Ebenheit 0 Parallelität // Symmetrie - Rundheit 0 Rechtwinkligkeit...L Lauf I Zylinderform /:I Neigung L Gesamtlauf U Profil einer linie t) Position... Zusätzliche Symbole direkt direkt.,.k. Kennzeichnung Kennzeichnung des tolerierten des Elements A Bezugselements mit Buchstabe.",b mit Buchstabe Theoretisch genaues Maximum-Material-Bedingung Projizierte (vorgelagerte) Bezugsstelle') Toleranzzone, Al Eine Toleranzangabe bezogen auf die gemeinsame Mittellinie mehrerer Formelemente wie in und 12 sowie in u. 2 sollte möglichst vermieden werden. 174
174 Toleranzrahmen Die geometrischen Toleranzen werden in einem rechteckigen Rahme" angegeben, der in zwei oder menrere Kästchen unterteilt ist. Diese Kästchen enthalten von links nach rechts, : das Symbol für die zu tolerierende Eigenschaft, den Toleranzwert in der Einheit der Längenmaße, Bucllstaben für Bezugselemente falls notwendig. Wortangaben zur Toleranz z. B. 4 Löcher oder 4 x sind über dem Toleranzrahmen, weitere Angaben sind in der Nähe einzutragen. Tolerierte Elemente Der Toleranzrahmen wird mit dem tolerierten Element durch eine Bezugslinie mit Bezugspfeil wie folgt verbunden: Bezieht sich die Toleranz auf die linie oder Fläche, so wird der Bezugspfeil auf die Umrißlinie des Elementes oder eine Maßhilfslinie gesetzt, dabei muß der Bezugspfeil versetzt von der Maßlinie angebracht werden, u. 8. Bezieht sich die Toleranz auf die Achse oder Mittelebene als toleriertes Element, so werden Bezugspfeil und Bezugslinie als Verlängerung der Maßlinie gezeichnet, u. 10. Bezieht sich die Toleranzangabe auf alle durch die Mittellinie dargestellten Achsen oder Mittelebenen, dann steht der Be 2feil auf dieser Mittellinie, Toleranzzonen Die Weite der Toleranzzone gilt in Richtung des pfeiles der Bezugslinie, der den Toleranzrahmen mit dem tolerierten Element verbindet, , ausgenommen, wenn dem Toleranzwert das 0 -Zeichen vorangestellt ist, Im allgemeinen ist die Richtung der Weite der Toleranzzone senkrecht zur geometrischen Form des Tei les. Bezüge Bezieht sich ein toleriertes Element auf einen Bezug, so wird dieser im allgemeinen durch einen Bezugsbuchstaben gekennzeichnet, der im Toleranzrahmen wiederholt wird. Zur Kennzeichnung des Bezuges wird ein Großbuchstabe in einem Bezugsrahmen angegeben, der mit einem ausgefüllten oder leeren Bezugsdreieck verbunden' ist, Das Bezugsdreieck mit dem Bezugsbuchsta ben steht: auf der Umrißlinie des Elementes oder auf der Maßhilfslinie (dber getrennt von ihr), wenn der Bezug die linie oder Flächeselbstist, , als Verlängerung der Maßlinie, wenn der Bezug die Achse oder Mittelebene ist, u. 19, , nicht kortwli ffiefill VIF u u u. 12 m u. 14! u
175 176.1 u u. 4 17/d I+lfO.02 I A I 6'1f15H7 fo,1 A B am P B A auf der Achse oder Mittelebene. wenn der Bezug die Achse oder Mittelebene eines einzelnen Bezues isl. z. B. ein Zylinder. die gemeinsame Achse oder Mittelebene von zwei Elemenlen isl Der Bezugsbuchslabe kann entfallen. wenn der Toleranzrahmen auf klare und einfache Weise mit dem Bezug durch eine Bezugslinie verbunden werden kann u. 4. sowie Ein einzelner Bezug ist durch einen Großbuchstaben zu kennzeicnnen Ein durch zwei Bezüge gebildeter gemeinsamer Bezug wird durch zwei Bezugsbuchslaben gekennzeichnet. die durch einen Strich getrennt sind IS! die Reihenfolge bei mehreren Bezügen von Bedeutung. so werden diese nach angegeben. wobei die Reihenfolge von links nach rechts die Rangordnung angibt. Ist die Reihenfolge von z. B. zwei Sezügen nicht von Bedeulung. so sind diese wie in anzugeben. Einschrilnkende Festlegungen Soll die Toleranz auf eine eingeschränkte Länge an jeder möglichen Sielle gelten. so wird der Wert dieser Länge hinter dem Toleranzwert angegeben uno von diesem durch einen Schrägstrich gelrennt Im Falle einer Fläche wird dieselbe Kennzeichnung angewendet. Wird die Toleranz nur auf eine eingeschränkte Länge angewendet. so wird dies wie in bemaß"!. Theoretisch genaue MaBe Sind für ein Elemenl Posltlons-. Profil- oder Neigungstoleranzen vorgeschrieben. so dürfen ilie Nlaße. die die theoretisch genaue Lage bzw. das theoretisch genaue Profil oder den theoretisch genauen Winkel bestimmen. nicht toleriert werden Diese Maße werden in einen rechteckigen Rahmen gesetzt Die entsprechenilen Istmaße des Teiles unterliegen nur der im Toleranzrahmen angegebenen Positions-. Profil- oder Neigungstoleranz. Projizierte (vorgelagerte) Toleranzzone Eine projizierte (VOrgelagert Tolerannone wird nicht auf das Element z. B. Bohrung) selbst sondern auf dessen äu ere Proktion angewendet und mit dem Symbol \V gekennzeichnet Maximum-Material-8ecIingung Soll für den angegebenen Toleranzwert die Maximum-Material-Bedin$.!.ng gelten. wird dies durch das Symbol gekennzeichnet. und zwar hinter: dem Toleranzwert dem Bezugsbuch.slaben.176.1S. beidem je nachdem. ob sich die Maximum-Material Bedingung auf das tolerierte Element. das Bezugselement oder beide bezieht. 176
176 Eintragen von Form- und Lagetoleranzen nach DI N ISO 1101 Nr. Ar- Sym- Toleranzzone ten bole Zeichnungseintragung und Erklärung Geradheltstoleranzen einer Linie Die Achse des tolerierten ZJiinders 0,04 liegen Toleranzzone vom Durchmesser 1.. muß innerhalb einer zylin rlschen J Ebenheilstolera nz Die Fläche muß zwischen zwei "arallelen Ebenen vom Abstand 0,04 liegen. J-- Rundheitstoleranz Die Umfangslinie jedes Querschnitts muß zwischen zwei in derselben Ebene liegenden konzen- 3 0 e: e GI tri sehen Kreisen vom Abstand 0,06.. e: liegen. GI ] Zylinderformtoleranz 4 Die tolerierte Zylindermantel-.f t1 fläche muß zwischen zwei koaxi- - ;..: alen Zylindern vom Abstand 0,1 liegen. - - ue3 Profilformtoleranz einer beliebigen Linie Das tolerierte Profil muß in jedem 5 r. parallelen Schnill zur Zeichenebene zwischen zwei Linien li,en, B die Kreise vom Durchmesser,06 einhüllen e: GI e: GI - // c5 Profilformtoleranz einer beliebiq gen Fläche -:IJI-t' Die tolerierte Fläche muß zwischen zwei parallelen Flächen lie%en, die Kugeln vom Durchmesser,04 einhüllen. Parallelitälstoleranz z. B. einer linie zu einer Bezugslinie Die tolerierte Achse muß innerhalb teines Zylinders vom Durchmesser 0,04 liegen, der parallel zur Be- zugsachse A ist. ; cn Rechtwinkligkeitstoleranz z. B. eie:.2 $ 1:1 ner Linie zu einer Bezugsebene il Die tolerierte Achse des Zylinders S ä< l. muß zwischen zwei parallelen, zur Bezugsfläche und zur Pfeilrichtun9 senkrechten Ebenen vom Abstan 0,1 liegen. 177
177 Eintragen von Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101 Nr. Ar- Sym- Toleranzzone ten bole Zeichnungseintragung und Erklärung,e: Nei!;jungstoleranz z. B. einer Linie A zu einer Bezugsebene., QlN e:e: 9 L. cjd muß D', m"",n, zwischen zwei M., ö.arallelen." ""'""' Ebe- -5.,., nen vom Abstand,08 liegen, die '-0 "'- um 60 zur Bezugsfläche A geneigt sind. 1r "GP in Positionstoleranz z.b. eines Punktes Der tatsächliche Schnittpunkt muß einem Kreis vom 0 0,2 liegen, dessen Mitte mit der theoretisch enauen Lage des tolerierten unktes übereinstimmt. 10 -$- W I-- e: e: '.'o',.m'"o"' """ ",.. A Die tolerierte Achse des Zinders E' muß innerhalb eines zur ezugs- -'" ].. -_..._. achse A-B koaxialen Zylinders vom0 0,06 liegen. '-- a Symmetrietoleranz z. B. einer Mit- telebene ', Die tolerierte Mittelebene der Nut 12 - ; muß zwischen zwei ö.arallelen Ebe- 1.., nen vom Abstand,04 lieen, die E/':mmetrisch zur Mittelac se des ezugselementes A liegen. Rundlauftoleronz ä Bei einer Drehung um die Bezugst;. :,' weichung in jeder Maßebene senkachse A-B darf die Rundlaufab- 13 A B recht zur Achse 0,1 nicht überschreiten. - I Planlauftoleranz Bei einer Drehun um die Achse 0 14 e: darf die Planlau abweichung an.. c jeder beliebigen Meßstelie nicht tft! N e: größer als 0,1 sein. -.. E' Gesamtrundlauftoleranz Ci '5 t3r Bei mehrmalier Drehunp, um die Be- 11 ' I 0 zugsachse A- und axia er Verschie- --',,- - " "- bung van Werkstück und Meßvar- 15 richtung müssen alle Punkte der Oberfläche des talerierten Elements innerhalb der Gesomtrundlauftalef--- U ranz t = 0,1 sein. Gesamtplanlauftoleranz Bei mehrmoliger Drehung um die Be- zugsachse 0 und radialer Verschiebung von Werkstück und Meßvor- 16 richtung müssen alle Punkte der ;: U Oberfläche des talerierten Elementes innerhalb der Gesamtplanlauftaleranz van t = 0,1 bleiben. 178
178 Beispiele für das Eintragen von Form- und Lagetoleranzen Der Winkelhebel 1 sitzt Cluf einer Welle r/j 8 und trägt zwei RClSlboizen, die durch Drehen der Welle wechselweise einrasten sollen. Das einwandfreie Einrasten kann am besten durch Angabe von Funktionstoleranzen für die Achsen der bei den äußeren Löcher in Verbindung mit den theoretischen Maßen ihrer Lochabstände gewährleistet werden. 3tO,2.. A 1 ßeim Gewindeflansch 2 sind im Hinblick auf seine Funktion angegeben: die Positionstoleranzen der Achsen der vier Löcher zur Bezugsachse ß, die Rechtwinkligkeitstoleranz der Gewindeachse zur Bezugsebene A, die Parallelitätstoleranz der FIClnschfläche zur Bezugsebene A Der Kugelzapfen 3 dient als Teil der Lenkung zur Führung eines Rades. Um einen festen Sitz zu erzielen ist am Kegel eine Geradheits- und Rundheitstoleranz eingetragen. Eine einwqnd freie Lagerung gewährleistet die Angabe einer Rundlauftoleranz für den Kugelkopf in bezug auf den Kegel. Bei der Hohlwelle 4 werden hohe Anforderungen an die Laufgenauigkeit gestellt. Um diese Bedingungen zu erfüllen, sind Laufloleranz'ln für Rund- und Plan lauf zur Bezugsachse Asowie Zylinderform- und Rundheitstoleranzen am Außen-r/J 45 eingetrclgen. I 0002 A I 0002 A I 0002 A Größenverhältnisse und Moße der Symbole für Form- und Logetoleranzen siehe DIN ISO 7083 und S
179 6.5 Tolerierungsgrundsätze Maßtoieranzen in Verbindung mit den zugehörigen Nennmaßen können weder die Geometrie eines Bauteiles genau beschreiben noch die geometrische Funktionsfähigkeit der Paßflächen hinreichend festlegen. Die geometrische Funktionsfähigkeit wird durch die bei der Fertigung entstehenden Abweichungen von Maß, Form und loge (Grobgestalt) erheblich beeinflußt. Daher wurden in den letzten Jahren zwei Tolerierungsgrundsätze für die Abhängigkeit zwischen Maß-, Form- und lagetoleranzen entwickelt. Hüllprinzip nach DIN 7167 ohne Zeichnungsangabe Dos Hüllprinzip als sog. alter Tolerierungsgrundsatz basiert auf dem Taylorschen Grundsatz für ein Grenzlehrensystem, das für zylindrische Wellen und Bohrungen sowie parallele ebene Flächen gilt, die miteinander gepaart werden sollen. Wenn nur Maßtoieranzen angegeben sind, dann begrenzen diese auch die Form- und Parallelitätsabweichungen. Der gesamte Toleranzraum darf für die Formabweichungen genutzt werden. Der bei der Fertigung entstehende Formtoleranzanteil engt den verbleibenden Toleranzraum zur Ausnutzung der Maßtoleranz entsprechend ein, u. 2. Die Hüllbedingung lautet: bei Wellen darf die Oberfläche des Formelementes die geometrische ideale Form (Zylinder) mit Höchstmaß (Maximum-Materialmaß) nicht überschreiten. Ferner darf das Istmaß dos Mindestmaß an keiner Stelle unterschreiten. Der Zylinder mit Höchstmaß entspricht dem Gutlehrring; bei Bohrungen darf die Oberfläche des Formelementes die geometrisch ideale Form (Zylinder) mit Mindestmaß nicht unterschreiten. Ferner darf das Istmaß das Höchstmaß an keiner Stelle überschreiten. Der Zylinder mit Mindestmaß entspricht dem Gutlehrdorn. Zei<:hnungseintragung Die Hülle ist nur für einfache Formelemente definiert, z. B. für Kreiszylinder. Die Hüllbedingung gilt stets, wenn in der Zeichnung nicht auf die Tolerierung nach ISO 8015 hingewiesen ist, z. B. S. 185, 186,438 und u
180 Unabhängigkeitsprinzip für Maß, Form und Lage nach DIN ISO 8015 mit Zeichnungsangabe Mit Überarbeitung der Internationalen Norm ISO 1101 Form- und Lagetoleranzen wurde ein neuer Tolerierungsgrundsatz ISO 8015 erarbeitet, der die Nachteile des alten T olerierungsgrundsatzes vermeidet. Danach gelten alle Maß-, Form- und Lagetoleranzen unabhängig voneinander. Die MaßtoIeranzen begrenzen nur die Istmaße an einem Formelement nicht aber seine Formabweichungen, z.b. nicht die Rundheits- und Geradheitsabweichungen bei zylindrischen Flächen und nicht die Ebenheitsabweichungen an parallelen Flächen. Die Messung der Istmaße erfolgt durch Zweipunktmessungen, wobei Formabweichungen nicht erfaßt werden können, außer mit Meßmaschinen und entsprechenden Auswertprogrammen, die sehr kostenintensiv sind. Formabweichungen können durch Zeichnungseintragungen begrenzt werden und zwar durch einzeln eingetragene Formtoleranzen, Allgemeintoleranzen für Form und durch Anwendung der Hüllbedingung. Form- und Lagetoleranzen gelten nach ISO 8015 unabhängig von den Istmaßen der einzelnen Formelemente eines Bauteils. Form- und Lageabwei. chungen dürfen ihren Größtwert erreichen, unabhängig davon ob die Querschnitte der Formelemente Maximum-Material-Maß haben oder nicht. So darf ein Zylinder mit Maximum-Material-Maß an jedem Querschnitt die Rundheitstoleranz durch ein Gleichdick ausnutzen und zusätzlich über die Länge um die Geradheitstoleranz gebogen sein, wie zeigt. 11 C> $.-L l Zei chnung seintragung Rundh eitsabwei chung durch ein Gleichdick u. 2 Die Anwendung des Unabhängigkeitsprinzips ist in der Zeichnung durch den Hinweis Tolerierung ISO 8015 angezeigt. An Paßflächen, die eine Funktion zu erfüllen haben, ist zur Erfassung der Formabweichungen das Hüllprinzip anzuwenden. Die Maße der Paßflächen sind hinter der Maßtoleranz mit dem Symbol (Dzu kennzeichnen, z. B. 385, Das Hüllprinzip nach ISO 8015 entspricht dem Hüllprinzip nach DIN
181 6.6 Gesamtbehandlung der Baueinheit bzw. Baugruppe Schneckengetriebe Schneckengetriebe zählen zu den Wälzschraubtrieben. Sie bestehen aus der treibenden Schnecke und dem getriebenen Schneckenrad, deren Achsen sich normalerweise unter dem Achsenwinkel = 90 kreuzen. Die Schnecke gleicht einem Bewegungsgewinde und kann als breites Schrägstirnrad aufgefaßt werden. Die Flankenrichtung der Schnecke ist wie die des Schneckenrades meist rechtssteigend. Die am häufigsten verwendeten Schneckengetriebe besitzen eine Zylinderschnecke mit der Zahnform I nach DIN 3975 (Evolventenschnecke) und ein Globoidschneckenrad (Globoid = Kreisbogen als Bahnkreis des Gegenrades). Schneckengetriebe ermöglichen große Übersetzungen ins Langsame. Die Mindestübersetzung soll imin ;:: 5 und die Größtübersetzung imax 100 sein, weil im letzteren Fall der Verschleiß der Schnecke infolge zu hoher Gleitbewegung zu groß würde. Die Übersetzung i eines Schneckengetriebes ausgedrückt durch die Dreh zahlen n a des treibenden Rades (Schnecke) und nb des getriebenen Rades (Schneckenrad) ist i = na/nb. Das Zähnezahlverhältnis u = ZJZl ist stets ;:: 1. Die Zähnezahl des Schneckenrades soll Z2 ;:: 30 sein. Daher müssen für Schneckengetriebe mit kleineren Zähnezahlverhältnissen mehrgängige Schnecken mit ZI = verwendet werden. Schneckengetriebe haben gegenüber Stirn- und Kegelradgetrieben einen geräuschärmeren Lauf und werden bei gleichen Übersetzungen und Leistungen in kleineren Baugrößen ausgeführt. Die größere Gleitbewegung der Zahnflanken hat neben dem stärkeren Verschleiß auch einen geringeren Wirkungsgrad zur Folge. Durch die Steigung der Zahnflanken werden neben den Radialkräften auch Axialkräfte hervorgerufen, die bei den Wellenlagerungen berücksichtigt werden müssen. Im Beispiel ist die Schneckenradwelle in kombinierten Radial- und Axialgleitlagern gelagert. Die Lagerung der Schneckenwelle ist als Stütz-Traglagerung ausgeführt, wobei die Radialkugellager die Radial- und Axialkräfte aufnehmen. Die Schnecke läuft im Ölbad, dessen Höhe durch die bei den Ölstandsaugen kontrolliert werden kann. Das Schneckenrad fördert das notwendige Öl zu den Gleitlagern. Das Gehäuse des Schneckengetriebes besteht aus Grauguß EN GJL 200 (GG 20) und ist geteilt ausgeführ.t. Radialdichtringe dichten das Getriebegehäuse ab und verhindern den Olaustritt. Schneckengetriebe werden verwendet z. B. für Aufzüge, Flaschenzüge, Winden, Krane, als Lenkgetriebe für Kraftfahrzeuge usw. 182
182 , 1, 4 5, Po. Menge Einheit Benennung Sachnummer/Norm-Kurzbu.eichnung Semer\o(ung 1 1 stck Gehäuse-Oberteil EN-GJL stck Gehäuse-Unterteil EN-GJL stck Schneckenradwelle ( 45 3a 1 stck Schneckenradwelle ( 45 (Antrieb beidseitig) 4 1 stck Schneckenrad G-snPbBz stck Schneckenwelle Mn (r stck Lagerdeckel EN-GJL stck Lagerdeckel EN-GJL stck Lagerbuchse MKE 9 2 stck Rillenkugellager DIN stck Wellendichtring DIN 3760-A20x35x7-NB 11 1 stck Wellendichtring DIN AlS x30x7 -NB 12 1 stck Paßfeder DIN A6 x 6 x 20 E ( 13 1 stck Paß feder DIN A4x4x32 E ( 14 1 stck Paß feder DIN A6 x 6 x 32 E ( 15 4 stck Zylinderschraube I SO 4762-M8xSO Stck Senkschraube I SO M6 x stck Senkschraube ISO 2009-M6x stck Zylinderschraube ISO M8xl Stck Dichtung Abil stck Zylinderstift ISO 233B-A-5xl0 St 21 3 stck Ölstandsauge stck Dichtung (orbit Stck Paßscheibe Datum Name Bearb Geor. Schneckenge trie be Noem ZUst Anderunc Datum Nom Ursor. Ers. für Ers.durch h BI Die auf das Schriftfeld einer Zeichnung aufgesetzte Stückliste wird im Gegensatz zur losen Stückliste s. o. in der Reihenfolge von unten nach oben ausgefüllt, s. S. 438 H. 183
183 CXl cg 0 ce,,""0?;"g " N 1 o. "OT -." ce ce cd 3 " 3 ; ii> 3!!" 0 3![. ce g :li! c, N.. C ce :; c "- c 3 :11 g c: B I 15,1 --- I 1 r=p I \ I i Gruppenzeichnung i B 65 B-B 65 Achsabstand nicht korrigiert Ä-Ä Erarbeiten Sie systematisch die Baugruppe Schneckengetriebe nach folgenden Gesichtspunkten: 1. Vor- und Nachteile der Schneckengetriebe (5. 182). 2. unktion und Aufbau des Schneckengetriebes ( u. 184). 3. Ubersetzung i ( u. 142). 4. Wellenlagerungen ( u. 307). 5. Dichtungen ( u. 312). 6. Schmierung (5. 182). 7. Passunsen (5. 168, 169, 185 u Oberllachenangaben (5.185,186 u. 88). 9. Die in den Teilzeichnungen S. 185 u. 186 noch zu berücksichtigenden Normen.
184 Wärmebehandlungsbild -6uD-=t===J- - -einsatzgehärtet und angelassen 58+ 4HRC Eht = 0,8.0,4 Werkstoff, 16 Mn Cr 5 11 l'1,tttnkl'll5-fdllll 20 AQnktmchtung '.' rechtssogend '" Aankenforln nnrnoln197s- ''''ßlNllunq VerzQI'lnllflQsqtJal,tal 35,010 30,033 35,0 ''9 -r,3 12k ,984 15,009 M,ndst1llQn 34,994 30, ,958 12,001 14, ' AII!lemell\ Werkstü(,M",'""ß''"t'"''-'.',,-1 _",ig",.w",k",ht",-i--1 toll!ranz -kanten IS01768-m OIN 6784 Datum Name on S(hneckenweUe mit 'oe orm Lagerung 0, Zu Anderun Datum Ur r. Ersfur Ers.durch Rahteilmaße sind in dieser Zeichnung nicht in Klammern gesetzt. 185
185 avrvorgedreht Lagerbuchse vorgesintert $chl1l!ckenrad ModullStlrnmodul) l8 ',6 Teilkreisdurchmesser d, 60,8 Profllver.;chlebungsf Flankenrichtung VerzahnungsquQlltat Sdulecke " 3,52 rechtssh1lgefld Sachnummer Zannezahl Ad'lsabstond Im Gehause mit Abmaß6lIl " 40,l.!O,O2 N - ""i ::! V'({/) Ubersetzungstofel Poßmaß Mmd@stmoß 35H ,0 20,021 20,0 20f7 19,990 19,959 22,021 22,0 22,015 22,002 26H7 26,021 26,0 26M 26,0 25,987 25H7 25,021 25,0 2St? 24,980 24,959 29H8 29,033 29,0 5,012 5,0 Sm6 5,012 5,0010 8P9 7,985 7,949 5,988 5, I:n- IS02768-m G" Norm atum _kak,"""",ß,,,,,,,,,b-,'-,' --'"I G"''''''''c'''h',-' DlN6784 Norne lust Anderun DatUIII alll Urspr Ers fur Schneckenrad mit Welle und Lagerung 200,001.03/4/6 Zeichnungen der S. 785 u, 786 haben eine Bemaßung mit Hüllprinzip nach DIN 7767, 186
186 7 Darstellende Geometrie 7.1 Konstruktion technischer Kurven Ellipsenkonstruktionen Bei allen Punkten der Ellipse ist die Summe ihrer Entfernungen von den beiden Brennpunkten F, und F 2 gleich der großen Achse 2a. Für alle Ellipsenpunkte, auch für die Scheitelpunkte A, B, C und D gilt: F 1P + F 2 P = 2a Ellipse Die bei den Verbindungslinien eines Ellipsenpunktes mit den Brennpunkten werden auch Brennstrahlen genannt. Die Brennpunkte F 1 und F2 liegen auf der großen Achse und ergeben sich durch Zirkelschlag um einen der Endpunkte C und D der kleinen Achse 2b mit der halben großen Achse a als Halbmesser. Eine Ellipse kann gezeichnet werden, wenn die große Achse 2a und die kleine Achse 2b bekannt sind. Zeichnen einer Ellipse mittels zweier Kreise Beschreibe um M mit der halben großen AB/2-Achse und halben kleinen CD/2-Achse je einen Hilfskreis. Ziehe durch M beliebig viele Durchmesser. Von deren Schnittpunkten mit dem großen Kreis ziehe senkrechte Linien, von den Schnittpunkten mit dem kleinen Kreis waagerechte Linien. Die Verbindung ihrer Schnittpunkte ergibt die Ellipse. Ellipsenkonstruktion mit Hilfe beider Achsen Zeichne die große (2a) und kleine (2b) Ellipsenachse. Um einen Endpunkt der kleinen Achse schlage einen Kreis mit dem Halbmesser a, der die große Achse in den Brennpunkten F 1 und F2 schneidet. Teile die Hauptachse in zwei Strecken rl und r2 auf und beschreibe um den Brennpunkt F 1 Kreise mit dem Halbmesser r2 und um F 2 mit rl und umgekehrt. Diese Kreise schneiden sich in Ellipsenpunkten. Um eine Anzahl A L--.,;...-/'AI"----.J' '- B EI/ipsenkonstruktion mittels zweier Kreise 2a Ellipsenkonstruktion mittels beider Achsen 187
187 von Ellipsenpunkten zu erhalten, sind die Halbmesser rl und r2 zu verändern; ihre Summe muß aber stets 2a ergeben. Einzeichnen einer Ellipse Parallelogramm in ein Schlage über der schmalen Seite eines Parallelogramms den Halbkreis und teile den Halbmesser BE vom Punkte B aus stets wieder im gleichen Verhältnis. Errichte in den Teilungspunkten 1, 2, Ellipse in einem Parallelogramm auf dem Halbmesser BE die Senkrechten. Fälle dann von den Schnittpunkten mit dem Halbkreis Lote auf die Parallelogrammseite und ziehe durch die Fußpunkte Parallelen zur Parallelogrammachse AB. Diese Parallelogrammachse AB ist vom Mittelpunkt aus ebenfalls stets wieder im gleichen Vrhältnis wie BE zu teilen, durch die Teilungspunkte sind die Parallelen zur Achse De zu ziehen. Die Schnittpunkte einander entsprechender Parallelen sind Ellipsenpunkte. Vereinfachte Ellipsenkonstruktionen siehe S. 250 u. 253! Parabelkonstruktionen Für jeden Punkt der Parabel ist die Entfernung von einer Geraden, der Leitlinie I, und einem festen Punkt, dem Brennpunkt F, stets gleich. P1F = P1L1 P 2 F = P 2 L 2 Der Scheitelpunkt S der Parabel ist der Mittelpunkt der Strecke LF Parobel Konstruktion der Parabel, wenn Leitlinie und Brennpunkt gegeben sind Fälle vom Brennpunkt F das Lot auf die Leitlinie L und halbiere die Strecke LF. Der Mittelpunkt ist der Scheitelpunkt S. Ziehe in verschiedenen Abständen Parallelen zur Leitlinie L. Beschreibe mit dem jeweiligen Abstand a der Parallelen von der Leitlinie Kreise um F. Die Schnittpunkte der Kreise mit den zugehörigen Parallelen sind Parabelpunkte Parabelkonstruktion mit Leitlinie und Brennpunkt 188
188 Konstruktion der Parabel, wenn die Achse mit dem Scheitelpunkt A und zwei symmetrischen Parabelpunkten gegeben ist Zeichne die Parabelachse mit dem Scheitelpunkt A und den beiden symmetrischen (= spiegelbildlichen) Parabelpunkten P, 4 und P 2 Konstruiere das Rechteck A,. P" P 2 A 2, dessen Mittellinie die Parabelachse ist. A Teile die Rechteckseite A 2 P 2 in eine Anzahl P, gleicher Teile und verbinde die Teilpunkte Porobe/konstruktion mit dem Scheitelpunkt A. Die Halbseite BP 2 ist ebenfalls in die gleiche Anzahl Teile wie A 2 P 2 zu teilen; durch die Teilpunkte sind die Parallelen zur Parabelachse zu ziehen. Die Schnittpunkte gleichbezeichneter Geraden sind Parabel punkte. Die rechte Parabelseite ist genauso zu konstruieren. Konstruktion der Parabel bei gegebenen Tangenten (Hüllkonstruktion) Teile die Tangenten AB und AC in die gleiche Anzahl Teile. Kennzeichne die Teilpunkte laufend von A nach B und von C nach A. Verbinde die gleichbezeichneten Teilpunkte miteinander. Dadurch entstehen Tangenten, welche die Parabel einhüllen. Zeichne die Parabel mit Hilfe eines Kurvenlineals ein Porcbe/konstruktion bei gegebenen Tangenten 4 B Hyperbelkonstruktionen Für jeden Punkt der Hyperbel ist die Differenz der Entfernungen von den beiden Brennpunkten F, und F2 gleich 20. F2P,-F,P, = 2a F,Pr-F2P2 = 20 Die Hyperbel besteht aus zwei getrennten Ästen. Die Asymptoten sind Tangenten, die die Hyperbel im Unendlichen berühren. Durch die Angabe der Entfernungen der bei den Brennpunkte und Scheitelpunkte ist eine Hyperbel bestimmt und kann gezeichnet werden Hyperbe/ 189
189 Hyperbel konstruktion Zeichne zunächst eine Gerade und lege darauf die gegebene Hyperbelachse = 2a und die beiden gegebenen Brennpunkte Fl und F2 sowie den Mittelpunkt M fest. Zum Bestimmen der Asymptoten schlage um M einen Kreis durch die beiden Brennpunkte Fl und F2. Dann errichte auf der Hyperbelachse in SI und S2 Senkrechte, die den Kreis um M in den Punkten A, B, C und D schneiden. Die Verlängerungen der Verbindungslinien AD und BC sind die Asym ptoten der Hyperbel. Bei Hyperbelkonstruktion der Punktkonstruktion nimmt man z. B. auf der rechten Verlängerung der Hyperbelachse einen Punkt X beliebig an und erhält so die Strecke x. Dann schlägt man mit dem Radius x nacheinander um Fl und F2 Kreisbogen, ferner mit dem Radius 2a + x ebenfalls Kreisbogen um Fl und F2. Dadurch ergeben sich 4 Punkte auf beiden Hyperbelästen. Um eine Anzahl von Hyperbelpunkten zeichnen zu können, ist die Lage des Punktes X und damit die Strecke x zu verändern. Konstruktion einer gleichseitigen Hyperbel bei gegebenen Asymptoten und einem Hyperbelpunkt Ziehe durch den Punkt P zu den Asymptoten gl und g2 die Parallelen. Ziehe beliebige Strahlen durch den Punkt O. In den Schnittpunkten, z. B. A und B einer jeden Geraden mit den beiden Parallelen zu den Asymptoten, werden die Senkrechten errichtet. Die Schnittpunkte sind Punkte der Hyperbel. Druck p Hub h Konstruktion einer gleichseitigen Die adiabatische Kompressions- Hyperbel und Expansionslinie von Gasen verläuft nach einer gleichseitigen Hyperbel. Dabei wird auf der Asymptoten gl der Druck des Gases im Zylinder und auf der Asymptoten g2 der Kolbenhub aufgetragen. Unter einer adiabatischen Kompression oder Expansion versteht man eine theoretische Verdichtung oder Entspannung, die ohne Wärmeabgabe des Gases im Zylinder an die Umgebung erfolgt. 190
190 7.1.4 Konstruktion von Spiralen Die Spirale ist eine ebene Kurve, die Windungen mit einer bestimmten Öffnung um einen Punkt zieht. Archimedische Spirale Zeichne zunächst das Achsenkreuz und dann mit dem gegebenen Radius den Umkreis für eine bestimmte Anzahl von Spiralgängen, z. B. 1'/2 Gänge. Entsprechend dieser Gangzahl teile den senkrechten Halbmesser in ebenso viele Teile, z. B. 1'/2 Teile. Den ersten Teil von und von 8 bis zum Mittelpunkt unterteile dann in eine Anzahl unter sich gleicher Teile, in diesem Beispiel 8 gleiche Teile. Durch Eintragen des Diagonalkreuzes ist die Kreisfläche in 8 gleiche Teile zerlegt. Wenn man durch die vorhin gefundenen acht Teilungspunkte Hilfskreise um den Mittelpunkt zieht, erhält man in den Schnittpunkten der Kreise mit den 8 Halbmessern 8 Punkte der gesuchten Spirale, die zu einem Spiralengang miteinander zu verbinden sind. Für das Festlegen der übrigen inneren Spiralenpunkte ziehe die (im Beispiel 2) kleineren Hilfskreise mit einem gleichen Kreisabstand wie beim 1. Teil der Spiralengänge. Dann verbinde die Schnittpunkte der Hilfskreise mit den entsprechenden Radien. Bei verfahre zur Konstruktion der Spirale entsprechend von innen nach außen Archimedische Spirale Spiralenkonstruktion Angenäherte Spiralenkonstruktion mit gegebenem Quadrat Eine angenäherte Spirale, die in den meisten Fällen für die Praxis genügt, zeichnet man mit Hilfe eines gegebenen Quadrats, z. B. ABCD, dessen Seiten über A, B, C und D hinaus zu verlängern sind. Schlage nun nacheinander Viertelkreisbogen, und zwar mit AB als Radius um B vom Punkte C aus beglnnend, G Spiralenkonstruktion mit gegebenem Quadrat 191
191 dann von dem gefundenen Schnittpunkt E aus mit dem Radius AE um Aals Zirkelaufsatzpunkt, weiter mit DF um D, sodann mit CG um C, mit BH um B, mit AJ um A usw. So erhält man die Spirale. Archimedische Planspiralen werden in Drehfuttern zum zentrischen Spannen der Spannbacken verwendet Evolvente (Abwicklungslinie) Ein Punkt auf einer Geraden, die auf einem Kreis abrollt, beschreibt eine Evolvente. Entsprechend beschreibt auch das freie Ende eines strammgezogenen Fadens, der von einem feststehendem Zylinder abgewickelt wird, eine Evolvente. Evolvente Zeichne mit dem gegebenen Radius, z. B. 10 mm, einen Kreis und teile diesen in 12 gleiche Teile ein. Dann ziehe durch die Teilungspunkte Tangenten an den Kreis. Auf jeder Tangente trage die Strecke ab, die jeweils vom Anfangspunkt 0 (das ist der Schnittpunkt der waagerechten Mittellinie mit dem Kreis) bis zum zugehörigen Tangentenberührungspunkt mit dem Kreis reicht, z. B. von 0 bis 2 auf der Tangente, die den Kreis in 2 berührt. Durch die Verbindung der so gefundenen Punkte erhält man die Evolvente. Die Zahnflanken der Zahnräder werden vorwiegend als Evolventen ausgebildet, damit sie sich mit geri nger Rei bu ng aufei nander abwälzen Zykloide (Radlinie) Evolvente Eine Zykloide wird von einem Punkt eines Kreises beschrieben, der auf einer Geraden abrollt t) dxl! Zykloide 192
192 Zykloide Zeichne zunächst eine Gerade und bestimme auf ihr einen beliebigen Punkt O. Dann zeichne einen beliebigen Kreis, der die Gerade im Punkt 0 berührt. Den Kreis teile in gleiche, z. B. 12, Teile und trage diese Teile van o aus auf der Geraden ab. In den Teilungspunkten der Geraden errichte Senkrechte. Darauf ziehe Parallelen durch die Teilpunkte des Kreises zur Geraden. Um die Schnittpunkte der Senkrechten mit der Kreismittellinie schlage dann Hilfskreise mit dem gegebenen Radius. Dort, wo jeweils der entsprechende Hilfskreis, z. B. 3, die zugehörige Parallele, z. B , in MI schneidet, findet man die Zykloidenpunkte, die dann zur Zykloidenkurve zu verbinden sind, Zahnräder in Uhrwerken haben Zykloidenverzahnung, wobei der Zahnfuß als Hypozykloide (Inradlinie) und der Zahnkopf als Epizykloide (Aufradlinie) ausgeführt ist. Epizykloide (Aufradlinie) Eine Epizykloide beschreibt ein Punkt eines Kreises. der außen auf dem Kreisbogen des Grundkreises abrollt Epizykloide Zeichne den Kreisbogen des Grundkreises mit dem Radius R und dann den Rollkreis in seiner Anfangsstellung. Darauf teile den Rollkreis in eine Anzahl gleicher Teile. z. B. 8. und trage ebenso viele Teile der gleichen Größe auf dem Grundkreis von der Anfangsstellung des Rollkreises aus ab. Dadurch ergibt sich die Länge der Rollbahn. die gleich dem Umfang des Rollkreises ist. Die weitere Konstruktion entspricht der der Zykloide. Hypozykloide (Inradlinie) Eine Hypozykloide beschreibt ein Punkt eines Kreises. der innen in dem Kreisbogen des Grundkreises abrollt. Die Konstruktion der Hypozykloide entspricht in etwa der der Epizykloide und der Zykloide. 193
193 " Hypozykloide Schraubenlinie, Schraubenfläche, Schraubengang Eine Schraubenlinie, auch Wendel genannt, entsteht, wenn ein Punkt auf einem sich gleichmäßig drehenden Zylinder in Richtung der Drehachse mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird, z. B. die Drehstahlschneide beim Langdrehen. \ -\-- _\ 6 1/ 9/ I "'\5 I f-"" / 11 ' 3 1 JA ,, Steigung h recht"'<) Rechtsgängige Schraubenlinie Die Steigung ist die Entfernung zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt einer Windung. Die Abwicklung der Schraubenlinie ergibt ein rechtwinkliges Dreieck. Bei der Konstruktion teile den Kreisumfang und die Steigung einer Schraubenlinienwindung in die gleiche Anzahl Teile. Zeichne die Mantellinien und numeriere sie fortlaufend. Die Schnittpunkte gleich benannter waagerechter und senkrechter Mantellinien ergeben Punkte der Schraubenlinie. Eine Schraubenfläche entsteht, wenn eine Strecke, deren Verlängerung durch die Drehachse geht, längs eines sich gleichmäßig drehenden Zylinders verschoben wird. Durch die Endpunkte der Strecke AB entstehen zwei Schraubenlinien, wie bei beschrieben ist. Ein flacher Schraubengang entsteht, wenn ein Rechteck, dessen verlängerte Seiten durch die Drehachsen gehen. längs eines sich gleichmäßig drehenden Zylinders verschoben wird. Die entstehenden vier Schraubenlinien werden wie bei konstruiert. 194
194 - f--t- K., - t- --f-- t:i "' / 1/ h t-i- -- Cl / linksg "!9 A+l-. 20" B I'\.3 -"'-t t, 5 "' \ Linksgewundene Schraubenfläche 6 J 11\ \ 9/\ I /5 " / I/' 1'\ /'-..JX '/J?'>./'\ -- V '/ r. r2 - P>9 4 j)f- -'-f-- -- ;j Cl - \\./ l/ "- 11\/Vj/ 'Nrh. /3 I V \ 1\ '" "'-./ :7)f(ß Ein scharfer Schraubengang entsteht, wenn ein gleichschenkliges Dreieck längs eines sich gleichmäßig drehenden Zylinders bewegt wird Scharfer links gewundener Schraubengang h ---i Flacher rechtsgewundener Schraubengang 1 \ \ / \ \ \ V h-i re("ts<> link_gon f"t.3 Wh \4 ><0) '(/5 6 Erfolgskontrolle: 1. Was verstehen Sie unter folgenden geometrischen Kurven: Ellipse, Parabel, Hyperbel, Spirale, Evolvente, Zykloide, Epizykloide, Hypozykloide, Schraubenlinie, Schraubenfläche, Schraubengang. (s. 7.1.) 2. Wo finden in der Technik die verschiedenen geometrischen Kurven Anwendung 1 (7.1.) 3. Zeichnen Sie auf DIN-A4-BläHer je eine der unter 1. aufgeführten geometrischen Kurven in doppelter Größe wie die Konstruktionen in I
195 7.2 Projektionszeichnen (Dreitafelprojektion) Mit Hilfe der Projektion (lateinisch projektio = Entwurf) lassen sich Punkte, Strecken, Flächen und Körper auf einer Ebene darstellen. Dabei bedient man sich der Zentralprojektion und der Parallelprojektion nach DIN ISO Projektionsstrahlen ProJektion Zentralprojektion Allgemeine Parallelprojektion Senkrechte Parallelprojektion Bei der Zentralprojektion gehen Projektionsstrahlen durch einen festen Punkt A, berühren die Ecken und Kanten des Körpers, treffen dann auf die Projektionsebene und bilden dort den Gegenstand ab. Auch die Abbildungen in den Projektionsebenen werden Projektionen genannt. Der Punkt A kann mit dem Auge und die Projektionsstrahlen können mit den Sehstrahlen verglichen werden. Die Zentralprojektion liefert anschauliche, aber wenig maßgerechte Abbildungen, Bei der allgemeinen Parallelprojektion verlaufen die Projektiansstrahlen parallel zueinander und treffen schräg auf die Projektionsebene. Der Punkt A bzw. das Auge sind ins Unendliche gerückt. Diese Projektionsart wird auch schräge oder schiefe Parallelprojektion genannt und liefert sehr anschauliche Abbildungen, die aber nur eine gewisse Maßgenauigkeit aufweisen, Sie wird auch bei der axonometrischen Projektion angewendet, mit der Maschinenteile und Rohrleitungsverläufe anschaulich dargestellt werden. Bei der senkrechten Parallelprojektion, auch orthogonale oder rechtwinklige Parallelprojektion genannt, verlaufen die Projektionsstrahlen parallel zueinander und treffen senkrecht auf die Projektionsebene. Der Punkt A bzw. das Auge sind ins Unendliche gerückt. Diese Darstellung liefert weniger anschauliche, jedoch maßgerechte Abbildungen. Daher wird sie im technischen Zeichnen angewendet, Senkrechte Parallelprojektion als Dreitafelprojektion Ein Punkt, eine Strecke, eine Fläche oder ein Körper wird meist in drei zueinander senkrecht stehende Ebenen projiziert, und zwar in die Projektionsebene der Vorderansicht (Aufriß), der Draufsicht (Grundriß) und der Seitenansicht (Seitenriß). Die drei Projektionsebenen bilden zusammen mit 196
196 den Achsen x, y und zeine Raumecke, Durch Klappen der Draufsicht um die x-achse nach unten und der Seitenansicht um die y-achse nach rechts kommen die beiden aufgeklappten Projektionsebenen in die Ebene der Vorderansicht zu liegen. Aus der dreiachsigen Raumecke entsteht somit eine fläche mit den senkrecht aufeinanderstehenden Achsen y und XZ. Zwischen der Seitenansicht und Draufsicht werden die Körperkanten durch Zirkelschläge oder mittels einer Geraden unter 45 zur Projektionsachse übertragen, Projektion eines Punktes Die Projektionen eines in der Raumecke liegenden Punktes P bezeichnet man im allgemeinen in der Ebene der Draufsicht (Grundriß, erste Projektionsebene) mit p' oder PI Vorderansicht (Aufriß, zweite Projektionsebene) mit P" oder P 2 Seitenansicht (Seitenriß, dritte Projektionsebene) mit p", oder P 3 y Vorderansicht (Aufriß).i! It l--,c. 'rp j' P' Draufsicht (Grundriß) P'" X P" P' P'" Z in der Raumecke als Dreitafelprojektion Punkt P in den drei aufgeklappten Projektionsebenen Ein Punkt P im Raum wird eindeutig festgelegt durch zwei Projektionen, z. B. P' und P" bzw. durch die entsprechenden senkrechten Entfernungen von zwei Projektionsebenen. Die dritte Projektion p", bzw. die senkrechte Entfernung von der dritten Projektionsebene läßt sich konstruktiv bestimmen Projektion von Strecken Zwei Punkte A und B bestimmen im Raum eine Strecke. Eine Kante bzw. Strecke erscheint nur in der Projektionsebene in wahrer Länge, zu der sie parallel verläuft. Eine zur Projektionsebene geneigte Strecke bildet sich stets verkürzt ab. 197
197 y '" B" A'''(B''') x 0 z Projektionsebenen A' B' Strecke AB parallel zu zwei Praiektionsebenen in der Raumecke in den drei aufgeklappten Praiektionsebenen In liegt die Strecke AB parallel zu den Projektionsebenen der Vorderonsicht und Draufsicht und steht senkrecht auf der Ebene der Seitenansicht. Die Projektionen A'B' und A"B" besitzen daher die wahre Länge der Strecke AB. In der Projektionsebene der Seitenansicht erscheint sie als Punkt A''', der eingeklammerte Punkt B'" ist verdeckt. A...,...-- B.. A.. r-----, B" A ,B.. A --_+----t'" Strecke AB parallel zu einer Proiektionsebene In liegt die Strecke AB nur zur Projektionsebene der Draufsicht parallel, daher erscheint sie hier als A'B' in wahrer Länge. Da AB zu der Projektionsebene der Vorderansicht als A"B" und der Seitenansicht als A'"B''' schiefwinklig stehen, sind sie in diesen Ansichten beide verkürzt gezeichnet. Bei der Projektion der Strecke AB in der Raumecke bilden AB mit ihrer Projektion A"B" und den Projektionsstrahlen AA" und BB" ein 198 B'
198 Projektionstrapez, das auf der Ebene der Vorderansicht senkrecht steht. Ein weiteres Trapez steht senkrecht auf der Ebene der Seitensicht. Es wird entsprechend gebildet aus AB, A"'B''', AA'" und B'''. Die Pro'\ektionstrapeze dienen bei Strecken, die zu keiner Projektionsebene paral el verlaufen, zum Ermitteln der wahren Länge, Bestimmen der wahren Längen von Strecken, die zu keiner Projektionsebene parallel liegen: Durch Umklappen Da in die Strecke AB zu allen drei erscheinen alle drei Projektionen verkürzt. In ist ihre wahre Länge durch Umklappen des Projektionstrapezes A'B' BlAl in die Ebene der Draufsicht ermittelt. Dies geschieht durch Abgreifen der bei den parallelen Trapezseiten a und b aus der Vorderansicht bzw. Seitenansicht, die an die Projektion A'B' rechtwinklig angetragen werden. Die Verbindung ihrer Endpunkte Al und Bl ergibt die wahre Länge der im Raum liegenden Strecke AB. ' Die auf den Projektionsebenen der Vorder- und Seitenansicht senkrecht stehenden Projektionstrapeze können auch entsprechend umgeklappt werden. Projektionsebenen schräg liegt, /J:'rL A'" a A' t-<==-----\---i" B Ermitteln der wahren Länge durch Umklappen des Proieklionslrapezes y B'" B A V' A'" B' A''''''''-----j'' A'L.<::::------r u. 3 Ermitteln der wahren Längen durch Umklappen 199
199 Durch Drehen Die wahre Länge der Projektion, z. B. A"B" in der Vorderansicht, entsteht, wenn man die Projektion NB' in der Draufsicht so weit um den festen Punkt B' dreht, daß A'B' parallel zu der Projektionsachse x und damit auch parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht zu liegen kommt. Der Endpunkt A 2 der A wahren Länge in der Vorderansicht ergibt sich durch Übertragen der Senkrechten aus der Draufsicht von AI aus und durch Verlängern der Waagerechten A" A'" über A" Bes/immen der wahren Länge durch hinaus. Die Verbindung A 2 B" ist die Drehen gesuchte wahre Länge der im Raum liegenden Strecke AB. Die wahre Länge kann auch in der Draufsicht und Seitenansicht ermittelt werden, "IV-' '------l---i----\.-a'" u. 3 Bes/immen der wahren Länge durch Drehen Bei der Konstruktion von Abwicklungen werden die wahren Längen der gesuchten Strecken durch Drehen oder Umklappen bestimmt, da die Abmessungen der Mantelflächen in den Ansichten in vielen Fällen verkürzt erscheinen. Übungen im räumlichen Vorstellen 1. Fertigen Sie eine räumliche Ecke aus Karton an, wie in dargestellt. Halten Sie entsprechend einen Bleistift in die räumliche Ecke, und erkennen Sie die Projektionen in den drei Ansichten. Führen Sie die beim Bestimmen der wahren Länge erforderlichen Drehungen und Umklappungen aus, wie auf den Seiten beschrieben. 2. Ermitteln Sie die wahre Länge der im Raum liegenden Strecke AB durch Klappen des Projektionstropezes in die Projektionsebene der Vorderansicht und Seitenansicht auch zeichnerisch, S Bestimmen Sie die wahre Länge der im Raum liegenden Strecke AB durch Drehen parallel zur Projektionsebene der Droufsicht bzw. der Seitenansicht auch zeichnerisch, S
200 7.2.3 Projektion von ebenen Flächen A'" D' 1----(...,' - A' B' Bestimmen der wahren Größe der Fläche ABCD durch Drehen Bestimmen der wahren Größe der Fläche ABC durch Drehen Bestimmen der wahren Größe einer Fläche durch Drehen zeigt die Fläche ABCD, die senkrecht zur Proiektionsebene der Vorderansicht steht und daher dort als Gerade erscheint. Da diese Fläche zur Ebene der Draufsicht und Seitenansicht schräg liegt, wird sie hier verkürzt gezeichnet. Eine ebene Fläche bildet sich nur dort in wahrer Größe ab, wo sie parallel zur Proiektionsebene liegt, Durch Drehen der Fläche ABCD um die Seite AD parallel zur Projektionsebene der Draufsicht ergibt sich dort die wahre Größe A'B1C 1 D' dieser Fläche. Die im Raum liegende Dreieckfläche ABC, liegt zu keiner Proiektionsebene parallel, daher muß ihre wahre Größe ermittelt werden. Die Fläche ABC, die auf der Proiektionsebene der Seitenansicht senkrecht steht und dort als Strecke A"'C''' erscheint, wird z. B. um den Eckpunkt A'" in die parallele Lage A'''C 3 zur y-achse gedreht. Sie erscheint nun in der Vorderansicht in ihrer wahren Größe (strichpunktiert eingezeichnet). Zum Bestimmen der Eckpunkte der Fläche A"B 2 C 2 in der Vorderansicht zieht man die Parallelen zur xz-achse durch B 3 und C 3 der Seitenansicht und projiziert aus der Draufsicht die Proiektionsstrahlen von B' und C' in der Vorderansicht. Die Verbindung der so gefundenen Schnittpunkte B 2 und C 2 mit A" ergibt die Fläche A"B 2 C 2, welche die wahre Größe der im Raum liegenden Fläche ABC darstellt. Beim Konstruieren der wahren Größe der Proiektionsfläche A'B'C' in der Draufsicht muß 'die Proiektion A'"C''' in der Seitenansicht parallel zur xz-achse gedreht werden. 201
201 7.2.4 Bestimmen von Durchstoßpunkten Die meisten Durchdringungen lassen sich auf zwei Grundkonstruktionen zurückführen: Den Durchstoßpunkt einer Geraden mit einer ebenen oder gekrümmten Fläche bestimmen. Bei der Konstruktion von Durchstoßpunkten werden Hilfsebenen bzw. Hilfsschnitte gelegt. Hilfsebene Gerade durchstößt ebene Fläche Durch die räumliche Darstellun!! des Durchstoßpunktes wlfd die Hilfsebene, die senkrecht zur Vorderansicht liegt, sichtbar Durchstoßpunkt einer Geraden mit einer ebenen Fläche Von der Dreieckfläche, die geneigt und gedreht im Raume liegt, und der Geraden g sind die Vorderansicht, die Draufsicht und die Seitenansicht mit den Projektionen g", g' und g'" gegeben. Gesucht ist der Durchstoßpunkt in den drei Ansichten. Durch die Gerade 9 legt mon eine Hilfsebene, die auf der Projektionsebene einer Ansicht, z. B. auf der Vorderansicht, senkrecht steht, In der Vorderansicht erscheint dann die Hilfsebene als Strecke und fällt mit der Geraden g" zusammen. Der Schnittpunkt der Geraden g' mit der in der Draufsicht eingezeichneten Schnittgeraden von Hilfsebene und Dreieckfläche ist der Durchstoßpunkt in der Draufsicht. Bei der Konstruktion projiziert man aus der Vorderansicht die scheinbaren Schnittpunkte der Geraden g" mit den Dreieckseiten auf die entsprechenden Seiten der Draufsicht und verbindet sie miteinander. Der Schnittpunkt dieser Schnittgeraden mit g' ist der Durchstoßpunkt in der Draufsicht. Senkrecht darüber liegt der Durchstoßpunkt in der Vorderansicht. Durch entsprechendes Projizieren ergibt sich der Durchstoßpunkt in der Seitena nsicht. 202
202 Bestimmen von Durchstoßpunkten einer Geraden mit ebenflächigen Körpern am Beispiel einer Pyramide Die Wahl der Hilfsebene zur Ermittlung der Durchstoßpunkte einer Geraden mit ebenflächigen Körpern wird am Beispiel einer Pyramide gezeigt. 1. Hilfsebene senkrecht zur Draufsicht (Normalebene) Bild Wählt man eine Hilfsebene, in der die Gerade g liegt und die senkrecht zur Draufsicht liegt, dann ist g' zugleich die Projektion der Hilfsebene in der Draufsicht. Die Hilfsebene schneidet die Pyramide in der Vorderansicht in den Schnittgeraden E"F" und F"G", auf denen die Projektionen der Durchstoßpunkte D I " und D 2" liegen. D I ' und D 2 ' liegen auf Senkrechten durch D I " und D 2". 2. Hilfsebene senkrecht zur Vorderansicht (Hauptebene) Bild Wählt man eine Hilfsebene, in der die Gerade g liegt und die senkrecht auf der Vorderansicht steht, dann ist g" zugleich die Projektion der Hilfsebene in der Vorderansicht. Diese Hilfsebene schneidet die Pyramide in der Draufsicht in den Schnittlinien E'F', F'G' und E'G', auf denen die Projektionen der Durchstoßpunkte D,' und D 2' liegen. 3. Hilfsebene durch die Pyramidenspitze (Scheitelebene) Bild Legt man die Hilfsebene, in der die Gerade g liegt, durch die Pyramidenspitze, dann ergibt sich in der Draufsicht E'F' als Schnittgerade dieser Hilfsebene mit der Projektionsebene. Diese Schnittgerade wird mit Hilfe der beiden freli gewählten Punkte E und F konstruiert. Die Hilfsebene schneidet die Pyramide in der Draufsicht in den Schnittlinien S'D,o' und S'D 2O ' und in der Vorderansicht in den Schnittlinien S"D,o" und S"D 20". Die Schnittpunkte dieser Schnittlinien mit den Projektionen der Geraden sind die gesuchten Durchstoßpunkte. B" "';B' (' Normalebene S" A"f ,.4-H A' Ic t+--+ (' Hauptebene S" Scheitelebene (' 203
203 Konstruktion von Durchstoßpunkten an verschiedenen Grundkörpern Durchstoßpunkte einer Geraden mit der Mantelfläche eines Sechskantprismas Die Hilfsebene wird entlang der Geraden senkrecht zur Projektionsebene der Draufsicht gelegt (Normalebene). Aus der Draufsicht projiziert man die Schnittgeraden der Hilfsebene mit der Prismenmantelfläche in die Vorderansicht, wobei sich die gesuchten Durchstoßpunkte ergeben. Die Gerade g zeichnet man in drei Ansichten mit Hilfe der Projektionen zweier Hilfspunkte auf der Geraden Gerade - Sechskantprisma g' Gerade - Zylinder Gerade - Kegel 204 Durchstoßpunkte einer Geraden mit einer Zylindermantelfläche Die Hilfsebene wird entlang der Geraden senkrecht zur Projektionsebene der Draufsicht gelegt. Aus der Draufsicht wird die Schnittgerade der Hilfsebene mit der Zylindermantelfläche in die Vorderansicht projiziert, wobei sich die gesuchten Durchstoßpunkte ergeben. Durchstoßpunkte einer Geraden mit einer Kegelmantelfläche Beim Kegel legt man die Hilfsebene zweckmäßigerweise durch die Kegelspitze (Scheitelebene) und durch die Gerade g. Dabei ergeben sich die Schnittgeraden der Hilfsebene mit der Kegelmantelfläche als Mantellinien. Die Schnittgerade der Hilfsebene mit der Projektionsebene der Draufsicht wird mit Hilfe zweier Punkte A und B auf der Geraden g konstruiert. Diese bestimmt die Mantellinien, welche die Schnittfläche der Hilfsebene begrenzen. Auf ihnen liegen die gesuchten Durchstoßpunkte. Übung: Konstruieren Sie auf einem DIN-A4-Blatt in doppelter Größe wie in die Durchstoßpunkte einer Geraden mit einem Sechskantprisma, einem Zylinder und einem Kegel.
204 7.2.5 Durchdringungen von ebenen Flächen Zwei ebene Flächen schneiden sich in einer Geraden Begrenzte ebene Flächen, z. B. Dreieckflächen schneiden sich in Schnittkanten. Hierbei erhält man die Schnittkante der bei den Dreieckflächen durch Verbinden der Durchstaßpunkte zweier Seiten einer Dreieckfläche mit der anderen Dreieckfläche. F" IG") A" S" I D''''')-----.,.", ,..I('') In liegt die Rechteckfläche ABCD parallel zur Projektionsebene der Draufsicht, und die Rechteckfläche EFGH steht senkrecht auf der Projektionsebene der Vorderansicht. Die Projektion von I" und K" in die Draufsicht ergibt die Endpunkte der Schnittkante I'K'. E"IH") D', ,C' H' r:;k:..' ---1 G' E,L---L----..JF' I' Schnittkante zweier Rechteckflächen A' B' Um in die Schnittkante der bei den zur Projektionsebene der Vorderansicht und Draufsicht schräg liegenden Dreieckflächen ABC und DEF zu erholten, werden zwei Hilfsebenen senkrecht zur Vorderansicht gelegt. Diese verlaufen durch die Dreieckseiten D"F" und E"F". Die in die Projektionsebene der Draufsicht projizierten entsprechenden Schnittkanten der Hilfsschnittflächen mit der Dreieckfläche A'B'C' schneiden die Dreieckseiten D'F' und E'F' in den Durchstoßpunkten G' und H'. Die Schnittkante in der Droufsicht erhält man durch Verbinden der Punkte G' und H', die in die Vorderansicht übertragen werden müssen Schnittkante zweier Dreieckflächen E' I Der Kreiskegel in wird aus seiner senkrechten Lage um 30 zur Projektionsebene der Draufsicht gekippt. Die Verkantung erfolgt parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht. Hierbei erscheint die Höhe des Kreiskegels in wahrer Größe, während der Grundkreis als Ellipse sichtbar wird. Diese kann in der Draufsicht aus dem Grundkreis des senkrecht stehenden Kegels und aus dem geneigten Kegel in der Vorderansicht konstruiert werden. 205
205 7.2.6 Projektion von geneigten Körpern Geneigter gerader Kreiskegel Darstellen eines zu allen drei Projektionsebenen geneigten Körpers durch Kippen und Drehen Körper zu zwei Projektionsebenen zu drei Projektionsebenen geneigt ;i7 r- / I q r VI t I I :<: I \ \ J /. I / \ V": '" \ Stahl aus der senkrechten Stellung parallel zur Proiektionsebene der Vorderansicht um 30 gekippt Gekippter Stahl um 30 zur Proiektionsebene der Vorderansicht gedreht Den Körper kippt man zunächst parallel zu einer Ebene, den Winkelstahl z. B. um 30 parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht. Die Drehung erfolgt um einen bestimmten Winkel gegenüber der parallelen Projektionsebene, z. B. beim Winkelstahl um 30 zur Projektionsebene der Vorderansicht. Dabei wird die betreffende Projektion des gekippten Körpers, im Beispiel die Draufsicht, nur unter einem anderen Winkel zur Projektionsachse aufgezeichnet. Die beiden übrigen Projektionen der V und S bestimmt man durch Loten aus der gekippten und gedrehten Projektion. 206
206 7.3 Schnitte und Abwicklungen Normalschnitte an Grundkörpern Bei Normalschnitten steht die Schnittebene senkrecht zu zwei oder zu einer Projektionsebene. Schnittebene senkrecht zu zwei Projektionsebenen 00 D LU Schnittebenen senkrecht zu einer Projektionsebene und geneigt zu einer anderen I Bei Normalschnitten an Grundkörpern verlaufen die Schnittebenen entweder senkrecht zu zwei Projektionsebenen, Bild 207.1, oder senkrecht zu einer Projektionsebene und zu einer anderen geneigt, Bild Diese verändern die Körper je nach ihrer Grundform und der Lage der Schnittebenen. Normalschnitte parallel oder geneigt zur Grundfläche verändern bei prismatischen und zylindrischen Körpern die Draufsicht nicht. Normalschnitte an Pyramiden, Kegeln und Kugeln, die parallel zur Grundfläche verlaufen, verändern die Draufsicht, während Schnittebenen, die geneigt zur Grundfläche liegen, die Draufsicht und Seitenansicht verändern. Schiefe Schnitte an Grundkörpern Schief im Raum liegende Schnittebenen, die zu keiner Projektionsebene senkrecht stehen, verändern je nach Form des geschnittenen Grundkörpers zwei oder alle drei Ansichten. Diese Schnittebenen können durch ihre Spuren e, und e2 oder durch die Projektionen der Eckpunkte der Schnittfläche gegeben sein. Die Konstruktion dieser Punkte erfolgt entweder mit Hilfe von Höhenlinien oder mit Hilfe von Frontlinien, s. S Prismenschnitte und Abwicklungen s. S. 40 und
207 7.3.1 Zylinderschnitte und Abwicklungen Ellipsen Je nach Lage der Schnittebene am Zylinder ergeben sich: a) Kreise, b) Ellipsen oder c) Rechtecke. Rechteck Lage der Schnittebenen am Zylinder Schrägschnitte an Zylindern und Abwicklung nach dem Mantellinienverfahren Deckt läche. WQ hre Grö ße o "., 8 H-+-I-t-ti Schräggeschnittener Zylinder und Abwicklung nach dem MantellinienverfcJhren. Die. Schnittflächeerscheint in der Vorderansicht als Schnittgerade Zur Konstruktion der Schnittkurve eines schräggeschnittenen Zylinders und deren Mantelabwicklung sowie zur Ermittlung der wahren Größe der Schnittfläche ist es zweckmäßig, zuerst den Zylindermantel in der Draufsicht gleichmäßig zu unterteilen. Die Teilungspunkte erhalten fortlaufende Ziffern. Man denkt sich Hilfsschnitte parallel zur Zylinderachse durch entsprechende Teilungspunkte der Drauf sicht, z. B. 4 und 8, gelegt. Dort, wo sich in der Seitenansicht die Umrißlinien der entsprechenden Hilfsschnittfläche mit der Körperschnittfläche schneiden, liegen Punkte der Schnittkurve. Die Umrißlinien der Hilfsschnittfläche ermittelt man durch senkrechte und waagerechte Projektionsstrahlen. Bei der Mantelabwicklung ist die Schnittkurve die Verbindung der Schnittpunkte der waagerechten Projektionsstrahlen aus der Vorderansicht und der senkrechten Mantelteilungslinien des abgewickelten Zylinderumfanges d. 1\'. 208
208 Zum Bestimmen der wahren Größe der Deckfläche errichtet man in der Vorderansicht auf der Schnittgeraden in den Teilungspunkten Senkrechte und überträgt die in der Draufsicht abgegriffenen halben Sehnen längen (z. B. a) beiderseits der Mittellinie auf die zugehörigen Senkrechten. Beim Herstellen von Rohrecken, Rohrkrümmern, T-Rohrstücken und Rohrabzweigen sowohl aus Rohrstücken als auch aus Blechen, die dann entsprechend gebogen und zusammengelötet, geschweißt oder genietet werden, sind die Einzelteile als Abwicklungen auf dem Blech oder einer Schablone anzureißen. Die Papierschablone ist auf das Blech oder um das Rohr zu legen. Danach wird angerissen und ausgeschnitten. Die entsprechenden Zugaben für Falzen, Löten und gegebenenfalls für Bördelschweißnähte sind zu berücksichtigen. Die aufzureißenden Werkstücke bzw. Teile werden stets in natürlicher Größe gezeichnet und angerissen o 1 46 n1111itrbn o t Abwicklung einer Rohrecke 90 Die Abwicklung entspricht der Mantelabwicklung des schräggeschnittenen Zylinders, 209.2, nach dem Mantellinienverfahren. 11 o N '& -[f-ffi-eb-a-+-b o N rn tt-m-te-m-e -f8++-ffh-m4-tt fb-fh-ffi-h-t-8 n-ffl 1W-m-9 fdhliillll[] Rechtwinkliger, vierteiliger Rohrbogen mit Abwicklung 209
209 Beim Aufreißen des 4teiligen Rohrkrümmers von 90 mit Anschlußstutzen zeichnet man mit dem Baumaß r = 320 den mittleren Viertelkreis, dann den inneren mit r = 220 und den äußeren mit r = 420 mm. Zum Ermitteln der Lage der Trennfugen zwischen Anschlußstutzen und der Segmente wird der mittlere Viertelkreis in = 10 gleiche Teile eingeteilt. Die Mittelpunktstrahlen durch die entsprechenden Teilungspunkte ergeben die Lagen der Trennfugen. Die Konstruktion läßt erkennen, daß die Anschlußstutzen je ein halbes Segment darstellen. Beim Abwickeln eines Segmentes teilt man den Grundkreis eines Änschlußstutzens in z. B. 12 gleiche Teile und errichtet in diesen Teilungspunkten fortlaufend Senkrechte auf den Trennfugen. Die Höhe der Mantelfläche in den Teilungspunkten kann als Abstand zwischen den Trennfugen von den zugehörigen Senkrechten abgetragen werden. Die halbe Höhe wird beiderseits einer Mittellinie in die Abwicklung übertragen zeigt die gesamte Abwicklung des Rohrbogens als Sparschnitt auf einer Blechtafel. Die Abwicklung der einzelnen Segmente, die gegeneinander verschoben sind, erfolgt, wie in dargestellt ist. Übungen siehe: Praxis des Technischen Zeichnens Kegelschnitte und Abwicklungen Je nach Lage der Schnittebene an einem Kegel entstehen die folgenden Kegelschnitte: a) Schnitt rechtwinklig zur Achse durch die Kegelspitze: Punkt b) senkrecht zur Achse in beliebiger Höhe: Kreis c) schräg zur Achse: Ellipse d) parallel zu einer Mantellinie: Parabel e) parallel oder schiefwinklig zur Hauptachse durch beide Kegel: Hyperbel f) durch die Kegelspitze: Dreieck Schnitte am Kegel Zeichnerische Darstellung eines Kegels mit Mantelabwicklung Die Abwicklung eines Kegels mit zylindrischergrundfläche ist ein Kreisausschnitt mit dem Radius der Mantellänge L. Die Bogenlänge des Kreisausschnittes ist gleich dem Umfang des Kegelgrundkreises (U = d X lt). Bei bekanntem Winkel oe kann die Abwicklung gezeichnet werden Kegel und Abwicklung 210
210 Kegel mit Kreisschnitt und Abwicklung O Abgesl"mpfler Kegel "nd Abwickl"ng Zeichnerische Darslell"ng der Manlelabwickl"ng o Der Winkel IX wird berechnet nach der Formel: IX = T X beim Voll kegel, wenn 0 und H gegeben: L = y = V L=y4000 beim abgestumpften Kegel, wenn 0, d und h gegeben: O' h H=- O-d L = 63,25 mm 40 IX = -- X = ' 63,25 d h x=- O-d Die Mantelabwicklung eines abgestumpften Kegels ist ein Kreisringausschnitt. Er ist durch die Größe des Winkels IX und der beiden Radien L und I bestimmt. Bei der Mantelabwicklung eines abgestumpften Kegels nach werden der Grundkreis der Draufsicht in 12 gleiche Teile geteilt, dann um S mit den Radien L und I Kreisbogen geschlagen. Von dem Schnittpunkt der Teilungslinie mit dem großen Kreisbogen trägt man je 6 gleiche Teilstrecken des Kegelgrundkreises ab. Die Verbindung der so gefundenen Schnittpunkte 0 und 12 mit dem Punkt S ergibt zwischen den Kreisbögen die Mantelabwicklung. An die Teilungspunkte 6 und 6' legt man die Kreise der Grund- und Deckfläche. 211
211 Kegel mit Ellipsenschnitt und Abwicklung 12 Zwei Arten von Hilfsebenen bzw. Hilfsschnitten ermöglichen die Konstruktion der Schnittkurven : 1. Hilfsschnitte werden so durch die Kegelachse gelegt, daß sie den Kegel in der Vorderansicht in Mantellinien schneiden und in der Draufsicht als Durchmesser des Kegelgrundkreises erscheinen. Die Hilfsschnitte sind dabei so zu führen, daß der Kegelgrundkreis in eine Anzahl gleicher Teile geteilt wird, z. B. 12 Teile, (Mantellinienverfahren). Die Schnittpunkte der Mantellinien mit der Schnittgeraden in der Vorderansicht werden auf die entsprechenden Hilfsdurchmesser der Draufsicht gelotet und ergeben dort Schnittkurvenpunkte. Die Schnittkurve in der Seitenansicht ist die Verbindungslinie der Schnittpunkte von waagerechten Parallelen aus der Vorderansicht mit den zugehörigen Mantellinien der Seitenansicht. Die Abwicklung des Kegels beginnt mit der Darstellung des Kreisausschnittes vom Radius L = Mantellänge und der Bogenlänge d. TC des Kegelgrundkreises. Die Bogenlänge wird in eine Anzahl gleicher Teile geteilt. Durch die Teilungspunkte des Kreisbogens sind jetzt Mittelpunktstrahlen (Mantelteilungslinien) zu legen. Ihre zugehörigen Längen findet man in der Vorderansicht auf den äußeren Mantellinien, indem durch den Schnittpunkt der Schnittgeraden mit der entsprechenden Mantellinie eine Waagerechte gelegt wird. Der Abstand von der Kegelspitze bis zum Schnittpunkt der Waagerechten ist dann die gesuchte Länge. Die wahre Größe der Schnittfläche ergibt sich durch Umklappen in die Zeichenebene. In den Teilungspunkten werden Senkrechte zur Schnittgeraden errichtet und auf diesen beiderseits einer Mittellinie die zugehörigen, aus der Draufsicht entnommenen Mittenabstände abgetragen, z. B. x. 2. Hilfsschnille senkrecht zur Kegelachse erscheinen in der Vorderansicht als Durchmesser und in der Draufsicht als Kreisabschnitte. Die Schnittpunkte der Haupt- und Hilfsschnittflächen in der Vorderansicht werden auf die zugehörigen Hilfskreise in der Draufsicht gelotet, z. B
212 Kegel mit Parabelschnitt und Abwicklung 12 Grundfläche Hilfsschnittfläche von Kegel mit Hyperbelschnitt und Abwicklung 12 Grundfläche 11 Hilfsschnittflä.che von $ Kegel mit Dreieckschnitt und Abwicklung
213 Die Schnittkurve in der Seitenansicht läßt sich durch Übertragen der Kurvenpunkte aus der Vorderansicht und der Draufsicht konstruieren. Die Darstellung der Abwicklung und der wahren Größe der Deckfläche entspricht der Beschreibung nach Schiefer Kreiskegel mit Abwicklung Schiefer Kreiskegel mit Abwicklung Man teilt in der Draufsicht den Grundkreis in z. B. 12 gleiche Teile und zeichnet die zugehörigen Mantellinien ein, die hier verkürzt erscheinen. Es ist zweckmäßig, in der Vorderansicht die Mantellinien in wahrer Länge einzutragen. Daher sind in der Draufsicht um die Kegelspitze S Kreise durch die Teilungspunkte zu schlagen und mit der Kegelachse zum Schnitt zu bringen. Danach werden die Schnittpunkte in die Vorderansicht projiziert. Dort ergibt ihre Verbindung mit der Kegelspitze S die wahren Längen der Mantellinien. Bei der Abwicklung sind die wahren Längen der Mantellinien aus der Vorderansicht zu entnehmen. Man zeichnet zunächst die Mantellinie S 0, schlägt dann um 0 einen Kreisbogen mit der Teilung t und um S einen Bogen mit der wahren Länge der Mantellinie S 1, die sich in den Punkten 1 und 11 der Abwicklungskurve schneiden. Die übrigen Kurvenpunkte ergeben sich als Schnittpunkte der Kreise mit der wahren Länge der Mantellinien und der Teilung t als Radien. Die Abwicklung eines abgestumpften schrägen Kreiskegels wird ebenso konstruiert wie die vorhergehende Die wahren Längen der Mantellinien werden in der Vorderansicht durch die als Gerade erscheinende Schnittfläche festgelegt. 214
214 7.3.4 Abwicklung von Obergangskörpern nach dem Dreieckverfahren Nach dem Dreieckverfahren lassen sich selbst schwierige Körperformen abwickeln. Die abzuwickelnde Fläche wird dabei in einzelne schmale Drei ecke zerlegt, deren wahre Seitenlängen in einer getrennten Zeichnung ermittelt werden. Die Abwicklung ergibt sich dann durch das Aneinanderreihen der Dreiecke in wahrer Größe. Obergangskörper Quadrat - Kreis Dunstrohr mit Abwicklung Beim Übergangskörper mit quadratischer und kreisrunder Endfläche wird in der Draufsicht ein Viertelkreis in z. B. 4 gleiche Teile geteilt, und die Teilungspunkte werden mit 1, 2, 3, 2 und 1 beziffert sowie mit dem Punkt B verbunden. Kreisbogen um B durch die Teilungspunkte schneiden die Seite A B. Die Schnittpunkte werden in die Vorderansicht gelotet und ergeben die Teilungspunkte 1', 2', 3' usw. Ihre Verbindung mit B' ist die jeweilige wahre Seitenlänge. Bei der Abwicklung wird zunächst das gleichschenklige Dreieck A 1 B mit der wahren Seitenlänge B' l' gezeichnet. Die dann um 1 mit dem Radius t und um B bzw. A mit B' 2' geschlagenen Kreisbogen schneiden sich beiderseits in den Punkten 2. Auf gleiche Weise findet man alle übrigen Kurvenpunkte. 215
215 x 1 3 I I 5 I 7 I 1113 I I 700 Man teilt in der Draufsicht den halben Kreisumfang der beiden Kreise des Übergangskörf>ers je in eine gleiche Anzahl Teile. z. B. 6. und projiziert die entsprechenden Teilungspunkte in die Vorderansicht rn beiden Ansichten entsteht durch wechselseitiges Verbinden der Teilungspunkte des großen und kleinen Kreises die Zickzacklinie usw. Zum Bestimmen der wahren Länge der Verbindungsstrecken wird neben der Vorderansicht ein rechter Winkel gezeichnet und auf dem enkrechten Schenkel die Höhe X Y des Ubergangskörpers abgetragen. Dann sind auf dem waagerechten Schenkel vom Punkte y aus die aus der Draufsicht entnommenen Verbindungsstrecken. z. B usw. abzutragen. die dort verkürzt erscheinen. Die Verbindungslinien der so erhaltenen Endpunkte mit dem Punkte X sind die wahren Längen der einzelnen Dreieckseiten. Bei der Abwicklung zeichnet man zunächst d ie Strecke ()...:.1. sch lägt dan n um 1 einen Kreisbogen mit der lrj%ee;t;: bogen mit t. die sich im Punkte 2 schneiden. Darauf wird um 2 ein Kreisbogen mit der wahren Länge der Strecke und um 1 ein Bogen mit t geschlagen. die sich in 3 schneiden usw. Die Verbindung der gefundenen Teilungspunkte ergibt die halbe Mantelabwicklung. l' Obergangskörper '" 400 auf
216 Bei der Abwicklung des Hosenrohres teilt man in der Draufsicht den halben größeren und kleineren Kreisumfang in je eine gleiche Anzahr Teile, z. B. 6 und projiziert die Teilungspunkte in die Vorderansicht. Durch wechselseitiges Verbinden der Teilungspunkte entstehen Zickzacklinien. Die wahren Längen dieser Verbindungsstrecken werden neben der Vorderansicht über Hilfsdreiecke be- chlieenb;;iiknpe w wahren Längen der Verbindungslinien konstruiert Hosenrohr mit Abwicklung Übungen siehe: Praxis des Technischen Zeichnens 217
217 7.3.5 Pyramidenschnitte und Abwicklungen Bei der Abwicklung von Pyramiden und abgestumpften Pyramiden ist zunächst die wahre Mantellänge zu ermitteln. Man schlägt um M mit MA' einen Kreisbogen bis zur waagerechten Mittellinie und projiziert den Radius bis zur Grundkante der Pyramide in der Vorderansicht. Die Verbindungslinie AB' ergibt die wahre Mantellänge. Die Abwicklung ähnelt der eines Kegels. "h \- ysl Vierseiliger Pyramidenslumpf mil Abwicklung Schräggeschnillene vierseilige Pyramide mil Abwicklung
218 MQntel Sechsseitige schräggeschnittene Pyramide mit Abwicklung Übungen siehe: Praxis des Technischen Zeichnens Kugelschnitte und Abwicklungen u. 3 Kugelschnitte Hilfsschnittflöche Da die Oberfläche einer Kugel allseitig gekrümmt ist, kann eine Abwicklung nur annähernd genau mit Hilfe von Radialschnitten oder parallelen Scheiben schnitten erfolgen. Je mehr Schnitte gelegt werden, desto genauer wird die Abwicklung. Kugelabwicklung durch Radialschnitte Bei der Kugelabwicklung teilt man den Kreis in beliebig viele gleiche Teile, z. B. 12 oder wie in in 16 gleiche Teile, verbindet die entsprechenden 219
219 Teilungspunkte durch Geraden, welche durch den Mittelpunkt gehen. Von diesen Kreisteilungspunkten sind Senkrechte auf die waagerechte Mittellinie zu fällen. Mit den Abständen dieser neuen Schnittpunkte vom Mittelpunkt als Radien werden um den Mittelpunkt Hilfskreise geschlagen. Die Senkrechten von den Schnittpunkten zu den gegenüberliegenden Schnittpunkten dieser Hilfskreise mit den Kreisdurchmessern trägt man in 8 gleichen Kugelabwicklung Abständen auf einer Geraden ab, die gleich der Hälfte des Kugelumfanges ist. Die Verbindung der einzelnen Endpunkte ergibt die Form und Größe eines der 16 gleichen Teile des Kugelmantels, die auch sphärische Zweiecke genannt werden. Kugelabwicklung durch parallele Scheibenschnitte Kugelabwicklung Durch parallele Schnitte wird die Kugel in z. B. 3 Scheiben zerlegt und deren Oberfläche als Mantel eines Kegelstumpfes abgewickelt. Für jede Kugelscheibe wird ein entsprechender Kegel ermittelt, dessen Seitenlängen rj, r2, r3 der Abwicklung der Kegelstümpfe zugrunde gelegt wird. Je größer die Anzahl der Kugelscheiben, desto genauer ist die Kugelabwicklung. 220
220 7.3.7 Drehkörper Wird ein Drehkörper, z. B. ein Stangenende, parallel zur Drehachse geschnitten, so erfolgt die Konstruktion der Schnittkurve durch Hilfsschnitte, die senkrecht zur Drehachse liegen. Der Hilfsschnitt ergibt in der Vorderansicht einen Durchmesser d, zu dem in der Draufsicht der entsprechende Hilfskreis gezeichnet wird. Die Punkte, in denen der Hilfskreis die Hauptschnittebene schneidet, werden in der Vorderansicht auf die Gerade, welche die Hilfsschnittebene darstellt, übertragen. Diese Schnittpunkte sind Kurvenpunkte. Der höchste Punkt der Schnittkurve wird durch Übertragen aus der Seitenansicht von links ermittelt Stangenende Ist der Durchmesser des Bolzens gleich der Breite des Fußes, so weist die Schnittkurve eine Spitze auf. Übungen siehe: Praxis des Technischen Zeichnens 7.4 Durchdringungen und Abwicklungen Durchdringen sich Körper mit ebenen Flächen, so entstehen als Durchdringungsfiguren gerade Linien, wenn aber ein oder beide Körper gekrümmte Flächen haben, dann entstehen Kurven. Bei Körperdurchdringungen legt man zweckmäßigerweise nur Hilfsebenen bzw. Hilfsschnitte, die die Körper möglichst in geradlinig begrenzten Flächen oder Kreisflächen schneiden. Ist das nicht möglich, so müßten die entstehenden Schnittkurven wie Ellipse, Parabel oder Hyperbel besonders konstruiert werden. Die Konstruktionen von Körperdurchdringungen lassen sich im allgemeinen auf folgende Grundkonstruktionen zurückführen: eine Kante oder Mantellinie durchstößt die ebene oder gekrümmte Fläche eines Körpers Durchdringungen und Abwicklungen von Prismen Durchdringen sich ebene Körper, so entstehen an den zusammenstoßenden Oberflächen gerade Durchdringungslinien. Die Durchstoßpunkte von Körperkanten mit Körperflächen sind Endpunkte der Durchdringungsgeraden. 221
221 Rechtwinklige Durchdringung zweier Prismen mit Abwicklung nach dem Kantenverfahren Es werden zunächst die Ansichten, in denen die Durchdringungslinien mit den Körperkanten zusammenfallen, z. B. in die Draufsichf und die Seitenansicht, gezeichnet. Dann ermittelt man die senkrechten Kanten der Vorderansicht aus der Draufsicht und die waagerechten aus der Seitenansicht. Danach sind die Durchstoßpunkte aus der Draufsicht in die Vorderansicht zu projizieren. Die Verbindung dieser Durchstoßpunkte ergibt die Durchdringungsgeraden. Kantenverfahren. Die Mantelabwicklung des Durchdringungsprismas ist mit den Maßen u, v, w nach zu zeichnen. Bei der Mantelabwicklung des senkrechten Prismas werden die Maße x, y und z für die Eckpunkte der Mantelausschnitte aus der Vorderansicht und Draufsicht nach entnommen. Schiefwinklige Durchdringung Schiefwinklige Durchdringung eines Vierkantmit einem Dreikantprisma und Abwicklung 222
222 222.4 zeigt die Durchdringung einer Vierkant- und Dreikantsäule, deren Körperachsen schiefwinklig zueinander liegen. Der besseren Übersicht wegen tragen die Durchstoßpunkte Ziffern und die Körperkanten Buchstaben. Die Durchstoßpunkte 1,3,5,6,7,8 und 9 findet man aus der Draufsicht. Da die anderen Durchstoßpunkte 2, 4 und 10 aus keiner der Ansichten zu bestimmen sind, werden Hilfsschnitte gelegt, und zwar für 4 und 10 ein Schnitt 51 parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht durch a-c. Dieser Hilfsschnitt erscheint in der Draufsicht als Gerade und wird von hier in die Vorderansicht gelotet. Dort, wo sich die Umrißlinien der Hilfsschnittfläche beider Körper treffen, liegen die Durchstoßpunkte 4 und 10. Den Durchstoßpunkt 2 findet man mit Hilfe eines durch b gelegten Hilfsschnittes 52. Aus der Vorderansicht und Draufsicht werden die Durchstoßpunkte in die Seitenansicht übertragen. Beim Festlegen der Ausschnitte der Mantelabwicklungen ermittelt man die Lage der Durchstoßpunkte jeweils aus der Ansicht, in der die hierfür erforderlichen Längen und Breitenmaße in wahrer Größe abzugreifen sind. So greift man für die Ausschnitte der Mantelabwicklung des stehenden Vierkantprismas zum Bestimmen des linken Mantelausschnittes die Abstände der Punkte 7, 2, 6, 4, 5 und 3 von den Bezugskanten a und b bis zu den entsprechenden Durchstoßpunkten in der Draufsicht, die zugehörigen Höhen in der Vorderansicht a b und überträgt sie in die Mantelabwicklung. In gleicher Weise werden die Punkte 7, 2, 8, 10 und 9 gefunden. Punkt 1 kann mit Hilfe der Abstände y aus der Draufsicht und x aus der Vorderansicht bestimmt werden Pyramidendurchdringungen und Abwicklungen 223. f Rechtwinklige Durchdringung einer Pyramide mit einer Quadratsäule und Mantelabwicklung Obungen siehe: Praxis des Technischen Zeichnens 223
223 Die Ausschnitte der Mantelabwicklung des schrägliegenden Dreikantprismas ergeben sich durch die Abstände und Höhen der Durchstoßpunkte, die aus der Vorderansicht zu entnehmen sind. Die Entfernungen von den Bezugskanten werden für die Punkte 2, 4 und 10 an dem eingeklappten Dreieck abgegriffen. Pyramidendurchdringungen nach dem Hilfsebenenverlahren Schräge Durchdringung Pyramide - Prisma Schräge Durchdringung Pyramide - Prisma Die Durchstoßpunkte der Kanten des Dreikantprismas durch die Pyramidenflächen, die sich nicht aus den Ansichten erkennen lassen, werden durch Hilfsschnitte parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht, z. B. SI und S2, ermittelt. Dort, wo sich in der Vorderansicht die Umrißlinien der Hilfsschnittflächen beider Körper, die von S2 ist eingezeichnet, schneiden, liegen die gesuchten Durchstoßpunkte. Diese werden in die Draufsicht und Seitenansicht übertragen. Die Konstruktion entspricht in etwa der in
224 7.4.3 Zylinderdurchdringungen und Abwicklungen Typische rechtwinklige Zylinderdurchdringungen 225,1 Verschieden große Val/zylinder ergeben Kurven Zwei gleich große Vol/zylinder ergeben ein Diagonalkreuz Zwei Bohrungen mit verschiedenem Durchmesser ergeben Kurven Zwei Bohrungen mit gleichem Durchmesser ergeben ein Diagonalkreuz Durchdringung zweier Zylinder mit gleichen Durchmessern i 4) ""' 4 3/ "3 "- / /2 1 1 o I Rechtwinklige Durchdringung zweier Zylinder mit gleichen Durchmessern und Abwicklung 225
225 I Zylinderdurchdringungen nach dem Mantellinienverfahren Die Durchdringungskurven zweier Zylinder gleicher Durchmesser, deren Achsen sich rechtwinklig schneiden, erscheinen als Geraden. Bei der Abwicklung werden die Höhen der Mantellinien aus der Vorderansicht entnommen. U-dx1T - -12xl 1 35 (b a '/ I \ GI -H I I aiiirrr1illj 0' l' 2' 3' 4' 5' 6' 7' B' 9' 10' 11' 12' I U = dx1t=12 xtz I Rechtwinklige Durchdringung zweier Zylinder verschiedener Durchmesser mit Abwicklung 226,1 zeigt die Durchdringung zweier Zylinder verschiedener Durchmesser, Der Umfang des kleinen Zylinders wird in z. B. 12 gleiche Teile geteilt, die zugehörigen Mantellinien werden in beiden Ansichten eingezeichnet. Die Punkte der Durchdringungskurve werden als Durchstoßpunkte der Mantellinien des kleinen mit der Fläche des großen Zylinders ermittelt. Dabei denkt man sich Hilfsschnittebenen durch die Mantellinien senkrecht zur Projektionsebene der Draufsicht gelegt. Die Schnittpunkte der Mantellinien des kleinen Zylinders mit der als Kreis erscheinenden Fläche des großen Zylinders werden aus der Draufsicht auf die zugehörigen Mantellinien der Vorderansicht projiziert. Die Verbindung der so gefundenen Punkte ergibt die Durchdringungskurve. Bei der Abwicklung des großen Zylindermantels zeichnet man in das Rechteck die Mantellinien, z. B. 1-12, ein. Von der waagerechten Mittellinie des Ausschnittes aus werden beiderseits in den Abständen e, fund g Parallelen gezeichnet. Aus der Draufsicht entnimmt man die zugehörigen Bogenmaße a, bund c und zieht in diesen Abständen Parallelen zu der Mantellinie 6. Die entstehenden Schnittpunkte sind Kurvenpunkte des Ausschnittes. Die Abwicklung des kleinen Zylinders erfolgt wie unter beschrieben. 226
226 Rechtwinklige Durchdringung eines Zylinders und eines Dreikant prismas nach dem Hilfsebenenverfahren CP40 o r- o (Tl / / \ \. \ / \ / \ Durchdringung Zylinder-Dreikantprisma mit Abwicklung des Zylinders und des Dreikantstutzens Einzelne Punkte der Durchdringungskurven in werden durch Hilfsschnitte, z. B. parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht, ermittelt. Diese erscheinen in der Draufsicht und Seitenansicht als Geraden und in der Vorderansicht als Hilfsschnittflächen. Die Hilfsschnittfläche SI ist eingezeichnet. Hilfskugelverfahren Das Hilfskugelverfahren vereinfacht die kurven von I?rehkörpern. Nach dem Hilfskugelverfahren werden die Durchdringungskurven von Drehkörpern vorteilhaft konstruiert, wenn sich deren Achsen schneiden und dabei in derselben Ebene liegen. Zur Ermittlung der Durchdringungskurven benötigt man hierbei nur eine Ansicht. o (Tl '& I-----'-"--"----l Durchdringungs- Um die Schnittpunkte der Drehkörperachsen werden Kugeln beliebiger Durchmesser gelegt. Jede Hilfskugel schneidet die Oberfläche der Drehkörper in Kreisen, die in der Ansicht als Durchmesser erscheinen. Die Schnittpunkte einander zugehöriger Durchmessergeraden sind Punkte der Durchdringungskurve. Berührt eine Hilfskugel die Mantellinien beider Drehkörper, so erscheinen die Durchdringungskurven als Geraden, Um die Schnittpunkte MI und M 2 der Zylinderachsen werden Kreise beliebiger Durchmesser gezogen, die die Umrißlinien der Zylinder schneiden. Daraufhin zeichnet man die zugehörigen Durchmesser ein. Die Schnittpunkte entsprechender Geraden sind Punkte der Durchdringungskurve. 227
227 Schiefwinklige Durchdringung zweier Zylinder mit versetzten Achsen nach dem Mantellinienverfahren 1/> Schiefwinklige Durchdringung zweier Zylinder mit versetzten Achsen Die Durchdringungskurve in wird ebenso konstruiert wie die in Bei der Abwicklung I zieht man beiderseits der senkrechten Mittellinie Parallelen mit den Abständen der Bogenmaße a, b usw. aus der Draufsicht. Die Punkte der Ausschniltkurve werden auf diese Parallelen durch die Maße d, e usw. aus der Vorderansicht übertragen. In der Abwicklung 11 entnimmt man die Höhen der Mantellinien aus der Vorderansicht. Durchdringung von Zylindern mit versetzten und einer räumlich geneigten Achse Um die Durchdringung von zwei Zylindern mit versetzten Achsen, wobei eine Achse räumlich geneigt ist, konstruieren zu können, wird zweckmäßigerweise die Durchdringung in eine neue Projektionsebene, auch Hilfsriß genan nt, projiziert. Diese steht senkrecht auf der Projektionsebene der Draufsicht und verläuft parallel zur räumlich geneigten Zylinderachse. Die neue Projektionsebene wird in die Ebene der Draufsicht umgeklappt. Alle gesuchten Abmessungen erscheinen hier in wahrer Größe. Die Durchdringung wird in der umgeklappten Projektionsebene konstruiert und von hier aus in die Ebene der Draufsicht und Vorderansicht gelotet. Die Konstruktion der Ellipsen erfolgt ebenfalls mit Hilfe der Umklappung. Für eine Abwicklung können die wahren Größen aus der Hilfsebene entnommen werden. 228
228 11 Konstruktion von Durchdringungen mit Hilfe einer neuen Projektionsebene Zylinderdurchdringungen mit versetzten Achsen, wobei eine Achse räumlich geneigt ist 229
229 7.4.4 Kegeldurchdringungen Kegeldurchdringungen mit sich schneidenden Achsen werden zweckmäßigerweise nach dem Hilfskugelverfahren konstruiert Rechtwinklige Durchdringung zweier Kegel Berührt eine Hi/fskugel die Mantel/inien beider Drehkörper, so erscheinen die Durchdringungslinien als Geraden In ist in der Vorderansicht die Durchdringungskurve nach dem Hilfskugelverfahren konstruiert. Die Hilfskugeln schneiden die Kegeloberflä<:hen in Kreisen, die sich in der Draufsicht als Kreise bzw. als Strecken abbilden, deren Schnittpunkte Kurvenpunkte ergeben. Aus der Vorderansicht und Draufsicht wird die Durchdringungskurve der Seitenansicht ermittelt. Hilfsebenen bzw. Hilfsschnitte ergeben eine zweite Möglichkeit der Kurvenkonstruktion. Diese ist anzuwenden, wenn die Kegelachsen sich nicht schneiden, Schiefwinklige Durchdringung zweier Kegel, deren Achsen sich schneiden. Hi/fskuge/ konstruktion 230
230 11 Bei der Durchdringung Kegel- Zylinder mit versetzfen Achsen, 231.1, sind die Hilfsebenen (Scheitelebenen) so durch die Kegelspitze zu legen, daß die entstehenden Hilfsschnittflächen am Kegel Dreiecke und am Zylinder Rechtecke ergeben. Die Schnittpunkte der Umgrenzungslinien entsprechender Hilfsschnittflächen sind Punkte der Durchdringungskurven Hilfsebenenverfahren (Scheite/ebene) Abwicklung eines kegeligen Rohrabzweiges Die wahren Längen der Mantellinien für die Abwicklung des kegeligen Rohrabzweiges ergeben sich in der Vorderansicht auf den Begrenzungslinien des Kegels. Sie werden von dort z. B. durch Zirkelschläge um die Kegelspitze in die Abwicklung übertragen, Z V \ t, I }, I 5 I Abwicklung eines kegeligen Rohrabzweiges 231
231 7.4.5 Kugeldurchdringungen Bei der zentrischen Durchdringung einer Kugel mit einem Zylinder oder Kegel ist die Durchdringungskurve in der V eine Gerade, und u. 2 Durchdringung Kugel - Zylinder Kugel - Kegel Durchdringung Kugel - Kegel a) Hilfsebenenverfahren 232 Es werden Hilfsebenen bzw. Hilfsschnille parallel zur Projektionsebene der Seitenansicht gelegt, z. B. SI. Diese schneiden den Kegel und die Kugel in Kreisflächen. Dort, wo sich die beiden Kreisbogen der Hilfsschnittfläche schneiden, liegen Punkte der Durchdringungskurve. Aus der Seitenansicht werden diese Punkte in die. Vorderansicht und Draufsicht übertragen. Der Hilfsschnill S5 durch die Kegelachse ergibt in der Draufsicht und Seitenansicht jeweils die beiden äußersten Punkte der Durchd ring ungskurve.
232 233.1 Hilf.kugelverfahren b) Hilfskugelverfahren Die Hilfskugeln, z. B. Hf, sind um den Schnittpunkt Ader Kegelachse mit der senkrechten Kugelachse zu legen. Diese schneiden beide Körper in Kreisen, die sich in der Vorderansicht als Strecken, z. B. 9 und f, abbilden. Die Schnittpunkte der Strecken sind Punkte der Du rchd ri ng u ngsku rve Rohrkrümmer mit kegeligem Abzweig Ringkörperdurchdringungen Bei der Konstruktion der Durchdringungskurven eines Rohrkrümmers mit kegeligem Abzweig nach dem Hilfskugelverfahren sind zuerst die Mittelpunkte der Hilfskugeln zu bestimmen. Es wird eine Gerade 9 durch den Mittelpunkt des Rohrkrümmers gelegt. Im Schnittpunkt 1 der Geraden g legt man an den Mittenkreis des Rohrkrümmers eine Tangente t. Diese schneidet die Kegelachse im Mittelpunkt Mf der Hilfskugel, deren Radius durch die Schnittpunkte 2 und 3 der Geraden g mit den Mantel linien des Rohrkrümmers festgelegt wird. Der Schnittpunkt 4 der 7 Geraden g mit dem Durchmesser d ist ein Punkt der Durchdringungskurve. Zur Bestimmung weiterer Durchdringungspunkte ist eine Anzahl von Geraden durch den Mittelpunkt des Rohrkrümmers zu legen. Erfolgskontrolle: 1. Welche Schnillkurven können durch die Lage der Schnillebenen am Zylinder und am Doppelkegel entstehen? ( u. 210) 2. Konstruieren Sie auf einem DIN-A4-Blall je einen Schrägschnill am Sechskantprisma, Zylinder und Kegel mit Abwicklung. (5. 41, 208 u. 212) 3. Worauf ist bei der Wahl der Hilfsebenen für die Konstruktion von Durchdringungskurven an Körpern zu achten? (S. 221) 4. Wann kann bei der Konstruktion von Durchdringungskurven an Körpern das Hilfskugelverfahren angewandt werden? (S. 227) 5. Konstruieren Sie auf DIN-A4-Blällern folgende Körperdurchdringungen: Vierkant- mit Dreikantprisma'), (S. 222), Pyramide mit Vierkantprisma'), (S. 223), zwei Zylinder mit ungleichen <1>'), (S. 225 u. 226), Kegel mit Kegel, (S. 230), Kegel mit Zylinder'), (5. 231), Kegel mit Kugel, (5. 232), Ringkörper. (5. 233) ') mit rechtwinklig schneidenden und mit versetzten Achsen 233
233 7.5 Darstellende Geometrie (Zweitafelprojektion)') Die Darstellende Geometrie ist die Grundlage des Projektionszeichnens. Daher werden in diesem Abschnitt als Ergänzung und Vertiefung zu den Abschnitten die wichtigsten Begriffe und Grundkonstruktionen der Darstellenden Geometrie näher behandelt. In der Darstellenden Geometrie bedient man sich zur Darstellung eines räumlichen Gegenstandes in einer zweidimensionalen Ebene neben der Eintafel- im wesentlichen der Zwei tafel- und der Dreitafelprojektion. J A' Il, AU Il, AU A '11 '" I Il, A' u. 2 Projektion eines Punktes +",,, Il' AU A, Senkrechte Zweitafelprojektion Bei der senkrechten Zweitafelprojektion werden zwei aufeinander senkrecht stehende Projektionsebenen verwendet, und zwar die der Draufsicht (Grundrißebene 7t,) und die der Vorderansicht (Aufrißebene 7t2). Die Gerade, in der sich beide Ebenen schneiden, ist die Projektionsachse oder Rißachse Xu. Diese trennt die erste und zweite Projektionsebene voneinander. Bei der Zweitafelprojektion dreht man die Projektionsebene der Draufsicht so um die Projektionsachse, daß sie in die Ebene der Vorderansicht fällt, Bild Dabei läßt man die Umrandung und Bezeichnung der Bildebene fort, Bild Projektion eines Punktes A' Abbildungen von Raumpunkten auf die Projektionsebenen werden neben den Buchstaben meist mit Strichen versehen, um sie den Projek u. 4 Projektion eines Punktes tionsebenen zuordnen zu können. So erhält die Abbildung eines Raumpunktes in der Draufsicht einen Strich A' und in der Vorderansicht zwei Striche An. Fällt man das Lot von An auf die Draufsicht, so erhält man den Punkt A, auf der Projektionsachse XI2. Bild u. 4. Um die Strecke A,A' liegt der Raumpunkt A vor der Ebene der Vorderansicht und um die Strecke AnA, über der Ebene u. 6 Lage der Raumpunkte der Draufsicht. 'l Für Fachschulen. Fachoberschulen und Weiterbildung 234
234 Die Raum punkte können auch hinter der Ebene der Vorderansicht oder unter der Ebene der Draufsicht liegen. Bild u. 6 und Bild u. 4. Ihre Lage läßt sich mit Hilfe der vier Raumquadranten I und IV ermitteln. in die der Raum von den zwei Bildebenen der Draufsicht und der Vorderansicht geteilt wird. Bild u. 2. Hierbei liegt der I. Quadrant über der Draufsicht und vor der Vorderansicht. 11. Quadrant über der Draufsicht und hinter der Vorderansicht Quadrant unter der Draufsicht und hinter der Vorderansicht. IV. Quadrant unter der Draufsicht und vor der Vorderansicht. n 1ll -z u. 2 Raumquadranten C' Die Lage der Raumpunkte kann eindeutig mit einem räumlichen x. y. z Koordinatensystem festgelegt werden. Dann haben die Koordinaten x. y. z der Raumpunkte in den vier Quadranten folgende Vorzeichen: PI: I. Raumquadrant: u. 4 Lage der Raumpunkte PU: 11. Raumquadrant: PIII: 111. Raumquadrant: PIV: IV. Raumquadrant: Liegt ein Punkt auf einer Ebene. die den 11. und IV. Quadranten halbiert. dann fallen seine Projektionen zusammen. z. B. A' und A" sowie B' und B" in Bild u. 6. Diese Ebene wird Koinzidenzebene (koinzidieren = lat. zusammenfallen) genannt. Liegt ein Punkt auf einer Ebene, die den I. und 111. Quadranten halbiert. dann liegen seine Projektionen symmetrisch zur Rißachse u. 6 Punkte auf der Koinzidenzebene 235
235 236.1 u. 2 Punkte auf einer Ebene Falls Punkte in einer Bildebene liegen, dann ist A = A' und B = B" wobei A" und B' auf der Projektionsachse x 12 liegen, Bild u.2. Übungen: 1. In welchem Raumquadranten liegen folgende Raumpunkte (x, y, z) s u. 2: A: (20, -30, -30) B: (20, 20, 40) C: (40, -SO, 30) D: (40, 20, -SO) 2. Auf welcher Ebene liegen folgende Raumpunkte: E: (30, 0, 30) F: (20, 20, 0) u. 4 Projektion einer Geraden Projektion einer Geraden Eine Strecke wird im Raum durch zwei Punkte z. B. A und B bestimmt. Verlängert man diese Strecke über ihre beiden Endpunkte hinaus, so erhält man eine Raumgerade g. Durch die Projektionen A' und B' ist g' in der Draufsicht und durch A" und B" ist g" in der Vorderansicht festgelegt, Bild u u. 6 Geraden als Sonderfälle Verschiedene Logen einer Geraden Die Projektionen einer Geraden sind im allgemeinen wieder Gerade, wobei die Ausnahmen Bild u. 6 zeigen. Steht die Raumgerade g senkrecht auf der Ebene der Draufsicht, dann ist die Projektion g' ein Punkt und g" eine Gerade, die senkrecht auf der Projektionsachse X12 steht. Steht die Raumgerade g senkrecht auf der Ebene der Vorderansicht, dann ist die Projektion g' eine Gerade, die senkrecht auf der Projektionsachse X12 steht und g" ein Punkt. 236
236 Verläuft eine Raumgerade 9 parallel zu reben e der Draufsicht, so wird sie als Höhenlinie bezeichnet, Bild Liegt die Raumgerade 9 parallel zur Vorderansicht, so wird sie als Frontlinie bezeichnet, Bild Höhen- und Frontlinien werden auch Hauptlinien genannt. Zwei Raumgeraden, die nicht zusammenfallen, können entweder sich schneiden, sich kreuzen, windschief sein oder parallel zueinander sein. Zwei Raumgeraden g1 und g2 schneiden sich, wenn auch ihre Projektionen gt' und g2' sich schneiden und die Schnittpunkte ihrer Projektionen S' und S" auf einer Senkrechten zur Projektionsachse X12, einer Ord- nungslinie, liegen, Bild 237.S u. 6. g" Verläuft eine Raumgerade 9 parallel zur Ebene der Draufsicht und der Vorderansicht, dann liegen ihre Projektionen g' und g" parallel zur Bildachse X12. In diesem Falle ist die Raumgerade 9 zugleich Höhen- und Frontlinie, Bild Verläuft eine Raumgerade 9 parallel zur Ebene der Seitenansicht, die senkrecht auf der Ebene der Draufsicht und Vorderansicht steht, dann stehen die Projektionen g' und g" senkrecht auf der Projektionsachse X12, Bild u. 2 Projektionen von Hauptlinien g" g' 11 g' u." Projektionen von Roumgeroden Loge zweier Geraden zueinander u. 6 Zwei sich schneidende Geraden 237
237 Zwei Raumgeraden gl und g2 kreuzen sich, wenn die Schnittpunkte ihrer Projektionen in Draufsicht S' und Vorderansicht S" nicht auf der gleichen Ordnungslinie liegen, Bild u. 2. Zwei Raumgeraden gl und g2 sind parallel zueinander, wenn die Projektionen der Geraden in Draufsicht und Vorderansicht auch parallel sind, Bild u u. 2 Zwei sich kreuzende Geraden u. 4 Zwei parallele Geraden "1 "2 " u. 6 Projektionen von Ebenen Darstellen einer Ebene durch ihre Spuren Es wird zwischen begrenzten Ebenen, z. B. Seitenflächen von Prismen und Pyramiden, und unbegrenzten Flächen, z. B. wenn Seitenflächen über ihre Seitenlinien verlängert werden, unterschieden. Die unbegrenzten ebenen Flächen schneiden die Projektionsebenen in Schnittlinien, die als Spuren oder Spurgeraden bezeichnet werden. Mit Hilfe dieser Spuren in Draufsicht und Vorderansicht kann eine unbeg renzte Ebene dargestellt werden. Je nach Lage der Ebenen im Raum gibt es verschiedene Lagen der Spuren: 1. Die Ebene liegt parallel zur Draufsichf. Es bildet sich nur die Spur e2 in der Vorderansicht ab, die gleichzeitig auch Höhenlinie ist, Bild Die Ebene liegt parallel zur Vorderansicht. Es bildet sich nur die Spur el in der Draufsicht ab, Bild Die Ebene steht senkrecht zur Draufsicht und Vorderansicht. Die Spuren bilden eine Gerade, die senkrecht auf der Projektionsachse X12 steht, Bild
238 4. Die Ebene steht senkrecht zur Vorderansicht und bildet mit der Draufsicht einen Winkel, Bild Die Projektionsebene liegt parallel zur ProjektionsQchse X12 und ist zur Draufsicht und zur Vorderansicht geneigt. Die Spuren e, und e2 verlaufen parallel zur Projektionsachse X'2, Bild Die Ebene liegt schief zu den Projektionsebenen und zur Projektionsachse. Die Spuren e, und e2 schneiden sich auf der Projektionsachse X'2, Bild Die Ebne geht durch die Projektionsachse X12. Hier fallen die Spuren e, und e2 mit der Projektionsachse X12 zusammen. Punkt in der Ebene Ein Raumpunkt P liegt dann in einer durch ihre Spuren e, und e2 gegebenen Ebene e, wenn seine Projektionen p' und P" auch auf den Projektionen h' und h", der durch den Raumpunkt P verlaufenden Höhenlinie h liegen. Die Höhenlinie hund ihre Projektion h' verlaufen parallel zur Spur e, in der Draufsicht, Bild u. 6. Ein Raumpunkt P liegt in einer durch ihre Spuren e, und e2 gegebenen Ebene e, wenn seine Projektionen p' und P" auch auf den Projektionen f' und f" der durch den Raumpunkt P verlaufenden Frontlinie f liegen. Die Frontlinie f und ihre Projektion f" verlaufen parallel zur Spur e2 in der Vorderansicht, Bild u. 8. Mit Hilfe der Hauptlinien (Höhenund Frontlinien) kann überprüft werden, ob ein gegebener Raumpunkt in einer durch seine Spuren festgelegten Ebene liegt u. 2 Projektionen von Ebenen el I I<J e, u. 4 Projektionen von Ebenen u. 6 Punkt P liegt auf Höhenlinie h u. 8 Punkt P liegt auf Frontlinie "2 239
239 Gerade in der Ebene u. 2 Gerade g liegt in einer Ebene 8 Eine Gerade g liegt in einer durch ihre Spuren el und e2 gegebenen Ebene e, wenn die Spurpunkte SI und S2 der Geraden g auf den Spuren der Ebene el und e2 liegen. Hierbei muß SI auf el und S2 auf e2 liegen, Bild u.2. Sfüfzdreieck einer Ebene " u. 4 Stützdreieck einer Ebene Das rechtwinklige Dreieck PP'F' mit der Frontlinie PF' als Hypotenuse und mit den Katheten PP' und P'F' wird Stützdreieck der Ebene e genannt, weil es die räumliche Lage der Ebene gegenüber der Projektionsebene der Draufsicht festhält, Bild u. 4. Der Winkel Ct: = <J: PF'P' ist der Neigungswinkel der Ebene e gegenübe r der Projektionsebene der Draufsicht. Er wird durch Umklappen des Stützdreiecks in die Ebene der Draufsicht gefunden. Die Strecke F'[P] ist die wahre Größe der Frontlinie F'P. Ermitteln der Spuren einer Ebene Spurenermittlung bei einer Dreieckfläche Eine begrenzte Ebene sei als Dreieckfläche durch die Projektionen ihrer Eckpunkte A, Bund C in beiden Ansichten gegeben, Bild Es werden in beiden Ansichten die Dreieckseiten über die Eckpunkte verlängert und zum Schnitt mit der Projektionsachse XI2 gebracht und in diesen Punkten die Senkrechten errichtet. Die Schnittpunkte dieser Senkrechten mit den Verlängerungen der Dreieckseiten in der jeweils anderen Ansicht ergeben die Spurpunkte der entsprechenden Dreieckseiten auf den gesuchten Spuren el und e2 der Ebene. 240
240 Bestimmen der wahren Größe einer Flöche durch Drehen um eine Hauptlinie (Höhen- oder Frontlinie). Das Bestimmen der wahren Längen von Strecken ist auf den Seiten behandelt. Die wahre Größe einer Dreieckfläche erhält man durch Drehen des Dreiecks, z. B. um eine Höhenlinie ha, die durch den Punkt A geht, parallel zur Draufsicht, Bild Hierbei wandern die Eckpunkte B und C auf Kreisen, die sich in der Draufsicht als Senkrechte zur Höhenlinie ha' abbilden. Der Punkt [C'] ergibt sich durch Umklappen des Stüfzdreiecks für Punkt C in die Draufsicht. Der Schnittpunkt der Verlängerung von [C'] D' mit der Senkrechten durch B' auf ha' ergibt [B']. Die Konstruktion kann auch mit einer Frontlinie durchgeführt werden, wobei die Dreieckfläche parallel zur Vorderansicht gedreht wird. cu Wahre Größe durch Drehen um eine Höhen/inie I Ermitteln der wahren Größe einer Dreieckflöche durch Drehen um eine Spur Die Spur der Ebene kann als Höhenlinie mit der Höhe h = 0 aufgefaßt werden. Daher entspricht die Konstruktion der wahren Größe der Dreieckfläche in Bild der in Bild Der Punkt [B'] wird mit Hilfe des Stüfzdreiecks B' B, Do bestimmt. Er liegt auf der Senkrechten zur Spur e, durch B' und auf dem Kreis um Do mit dem Radius B,Do. [A'] und [C'] liegen auf den Senkrechten zur Spur e" die durch A' und C' gehen, Die Lage von [A'] und [C'] auf den Senkrechten ist aus der Vorderansicht zu entnehmen Wahre Größe durch Drehen um eine Spur 241
241 FH Durchstoßpunkt von Gerade und Ebene Der Durchstoßpunkt D der Geraden g mit einer durch ihre Spuren e, und e2 gegebenen Ebene soll bestimmt werden, Bild Dazu wird durch die Gerade g eine Hilfsebene gelegt, die z. B. senkrecht zur Draufsicht steht. Dort fällt die Spur der Hilfsebene mit g' zusammen. Die Hilfsebene schneidet die Ebene der Vorderansicht in der Spur E"F". Diese schneidet g" in der Projektion des Durchstoßpunktes D". D' liegt auf der Senkrechten bzw. Ordnungslinie durch D". Die Konstruktion des Durchstoßpunktes einer Geraden g mit einer durch ihre Eckpunkte gegebenen Dreiecksfläche, Bild 242.2, beschreibt S E' , eh Schnittgerade zweier Ebenen Zwei Ebenen, die nicht zueinander parallel sind, schneiden sich in einer Geraden. Die bei den Ebenen sind durch ihre Spuren et und e3 in der Draufsicht und e2 und e4 in der Vorderansicht gegeben, Bild Die Spurpunkte Dt und D2 der Schnittgeraden s der beiden Ebenen sind die Schnittpunkte der Spuren et und e3 in der Draufsicht sowie von e2 und e4 in der Vorderansicht. Die Konstruktion der Schnittgeraden zweier ebener Dreieckflächen, Bild 242.4, beschreibt S
242 7.5.4 Schiefe Schnitte an Grundkörpern Steht eine Schnittebene, die einen Körper schneidet, und durch ihre Spuren el und e2 gegeben ist, nicht mehr senkrecht auf der Projektionsebene der Draufsicht und auch nicht mehr senkrecht auf der Projektionsebene der Vorderansicht, so liegt ein schiefer Schnitt vor. Die Projektion der Schnitt- bzw. Deckfläche erscheint in der Vorderansicht nicht mehr als Strecke wie in 244.1, sondern als Vieleck mit der gleichen Eckenzahl wie die Deckfläche in Die Konstruktion der Deckfläche löst man mit Hilfsebenen, die entweder parallel zur Projektionsebene der Draufsicht verlaufen und die Deckfläche des Körpers in Höhenlinien schneiden, oder parallel zur Projektionsebene der Vorderansicht verlaufen und die Deckfläche des Körpers in Frontlinien schneiden. Die Höhenlinien h und ihre Projektionen h ' verlaufen parallel zur Spur el in der Draufsicht, s u. 6. Die Frontlinien f und ihre Projektionen f" verlaufen parallel zur Spur e2 in der Vorderansicht, s u. 8. Schiefer Schnitt an einem geraden Dreikantprisma Bild Die schief im Raum liegende Schnittebene, die das Dreikantprisma in Bild schneidet. ist durch ihre Spuren el und e2 gegeben. Die Eckpunkte der Schnitt- bzw. Deckfläche A"B"C" in der Vorderansicht sollen mit Hilfe der Höhenlinien bestimmt werden. Bei der Konstruktion mit Hilfe der Höhenlinien zieht man in der Draufsicht zur Spur el Parallelen durch A', B' und C'. Die zugehörigen Projektionen der Höhenlinien ha'" hs" und he" schneiden die Kanten des Prismas in den Punkten A", B" und C". Die wahre Größe der Schnitt- bzw. Deckfläche wird über eine neue Seitenansicht konstruiert. Diese wird so gelegt, daß die neue Projektionsebene senkrecht auf der Draufsicht und senkrecht auf der Schnittebene steht. Ihre Projektionsachse X13 steht daher senkrecht auf el. Die Schnitt- bzw. Deckfläche erscheint in der neuen Projektionsebene als Strecke. Ihre wahre Größe erhält man durch Umklappen der Schnittfläche um e,. Die Höhen für die Mantelabwicklung können aus der Vorderansicht entnommen werden. Schiefer Schnitt an einer geraden Pyramide Bild Für die Konstruktion der Deckfläche einer schiefgeschnittenen geraden Pyramide wird eine neue Projektionsebene X13 gewählt, die senkrecht auf der Draufsicht und senkrecht auf el steht. Diese Projektionsebene wird um X13 in die Zeichenebene geklappt, so daß die Schnittebene dort als Normalschnitt erscheint. Die Eckpunkte der Deckfläche werden aus der neuen Projektionsebene in die Draufsicht übertragen und von dort mittels Frontlinien f/, die in der Draufsicht parallel zur Projektionsachse X12 und f", die in der Vorderansicht parallel zur Spur e2 verlaufen, in die Vorderansicht übertragen. Die Abwicklung der schiefgeschnittenen geraden Pyramide wird mit Hilfe der neuen Projektionsebene mit der Projektionsachse X13 genauso konstruiert wie die Abwicklung der geraden Pyramide mit Normalschnitt in
243 244.1 Normalschni" am geraden Vierkantprisma mit Abwicklung Schiefer Schnitt am geraden Dreikantprisma, konstruiert mit Hilfe der Höhenlinien und Abwicklung
244 [e 19-"'==---f--+--H--"rl"'1l IDlk---f--+--H----,."-I:;;Ä, Normalschni" an gerader Pyramide mit Abwicklung Schiefer Schni" an gerader Pyramide, konstruiert mit Hilfe der Frontlinien 245
245 1 Schiefer Schnitt an einem geraden Zylinder Bild Steht die Schnittebene bei einem geraden Zylinder weder senkrecht auf der Draufsicht noch senkrecht auf der Vorderansicht, so erscheint die Schnittfläche in der Vorderansicht als Ellipse. Der tiefste und höchste Punkt der Ellipse A" und B" liegt auf einer Frontlinie, die durch den Mittelpunkt der Ellipse geht und in der Draufsicht senkrecht auf el steht und durch A' und B' verläuft. Die Punkte C' und D' liegen auf der Achse, die als Frontlinie anzusehen ist und in der Vorderansicht parallel zu e2 verläuft. Ihre Schnittpunkte mit den Außenkanten des Zylindermantels ergeben die Punkte C" und D". Weitere Punkte der Ellipse in der Vorderansicht werden mit Hilfe der Höhenlinienkonstruktion gefunden. Für die Konstruktion der wahren Größe der Deckfläche bzw. Schnittfläche wird eine neue Projektionsebene mit der Projektionsachse Xl3 gewählt, die senkrecht auf der Draufsicht und senkrecht auf el steht, so daß dort die Schnittfläche als Strecke erscheint und hier ein Normalschnitt vorliegt. Die wahre Größe der Schnittfläche erhält man durch Umklappen der Draufsicht um el. Die Konstruktion der Abwicklung des schiefgeschnittenen Zylinders erfolgt mit Hilfe der neuen Projektionsebene mit der Projektionsachse Xl3' weil dort ein Normalschnitt vorliegt, der dem in entspricht. Schiefer Schnitt an einem geraden Kegel Bild Für die Konstruktion der Schnittellipse an einem schiefgeschnittenen geraden Kegel wird eine neue Projektionsebene mit der Projektionsachse XI3 gewählt, die senkrecht auf der Draufsicht und senkrecht auf el steht. Diese Projektionsebene wird um XI3 in die Zeichen ebene geklappt, so daß die Schnittebene dort als Normalschnitt erscheint. Von dort werden die Schnittpunkte der Mantellinien mit der Schnittgeraden in die Draufsicht projiziert und ergeben dort die Punkte der Schnittellipse. Mit Hilfe der Höhenlinienkonstruktion werden die zugehörigen Schnittpunkte auf die Mantellinien in die Vorderansicht übertragen. Die wahre Größe der Schnittfläche erhält man durch Umklappen der Draufsicht um el' Erfolgskontrolle: 1. Was sind Hauptlinien (Höhen- oder Frontlinien) und wie verlaufen diese! (S. 237) 2. Was verstehen Sie unter den Spuren einer Ebene! (S. 238) 3. Wann wird eine Ebene als Höhenlinie und wann als Frontlinie abgebildet! (S. 237) 4. Wann liegt ein Punkt bzw. eine Raumgerade in einer durch ihre Spuren e, und e, gegebenen Ebene.! (S. 240) 5. Konstruieren Sie je einen schiefen Schnitt mit Abwicklung an folgenden geraden Körpern auf DIN-A3-Blatt in doppelter Größe wie in diesem Buch: Dreikantprisma, Pyramide, Zylinder und Kegel. Vergleichen und überprüfen Sie danach ihre Konstruktionen mit den entsprechenden Konstruktionen auf den Seiten 244, 245, 247 und
246 I Normalschnitt Gm geraden Zylinder mit Abwicklung ' Schiefer Schnitt am geraden Zylinder, konstruiert mit Hilfe der Höhenlinien 247
247 248.1 Normalschnitt am geraden Kegel., Schiefer Schnitt am geraden Kegel, konstruiert mit Hilfe der Höhenlinien 248
248 7.6 Axonometrische Darstellungen nach DIN ISO ') Axonometrische Projektionen sind parallel perspektivische Darstellungen. Da der Fluchtpunkt der Körperkanten ins Unendliche gerückt ist, werden parallele Körperkanten auch als Parallelen gezeichnet. Zu den axonometrischen Projektionen zählen die isometrische und die dimetrische Darstellung. Sie geben von Gegenständen anschauliche Bilder wieder. Der darzustellende Gegenstand wird mit seinen Hauptansichten, Achsen und Kanten parallel zu den Koordinatenachsen gezeichnet. Die Lage des Gegenstandes ist so zu wählen, daß die Hauptansicht und die anderen Ansichten, die in der technischen Zeichnung ausgewählt wurden, deutlich erkennbar sind. Achsen sowie der Verlauf von Symmetrieebenen eines Gegenstandes sind nur zu zeichnen, wenn diese unerläßlich sind. Verdeckte Umrisse und Kanten sind möglichst nicht darzustellen. z Eine Schraffur zum Hervorheben eines Schnittes ist vorzugswelse mit dem Winkel von 45 zu den Achsen und Umrissen eines Schnittes zu zeichnen. Eine Schraffur zum Hervorheben von Ebenen, die parallel zu den Koordinatenachsen liegen, ist vorzugsweise parallel zu den Koorx dinatenebenen zu zeichnen, Die Maßeintragung an axonometrischen Darstellungen Y' sollte nur in Sonderfällen erfolgen unter Berücksichtigung der Bemaßungsregeln nach ISO 129. Die Lage der Koordinatenachsen X bzw. Y ist noch Vereinbarung zu wählen, wobei eine Achse (Z-Achse) vertikal ist. Isometrische Projektion Die isometrische Projektion ist eine rechtwinklige Parallelprojektion, bei der die Projektionsebene drei gleiche Winkel mit den drei Koordinatenachsen X, Y und Z bildet. Die Projektionen X', Y' und Z' der drei Koordinatenachsen X, Y und Z auf die Projektionsebene (Zeichenfläche) zeigt Die isometrische Projektion eines Würfels mit Kreisen in den sichtbaren Seiten ist in dargestellt. Die vereinfachte isometrische Darstellung von Rohrleitungen zeigen die Seiten Z' I X' ') Ersetzt DIN 5 ) u.-2 Y' u
249 Die angenäherte Ellipsenkonstruktion erfolgt durch Krümmungskreise. Ihre Mittelpunkte liegen auf den Ellipsenachsen bzw. ihren Verlängerungen. Krümmungs R "" 1,06. 5 Kreisradien r "" 0,3. 5 z. B. R R! 53 mm r R! 15 mm Die einzuzeichnenden Viertelkreisbogen werden von den Mittellinien der Körperflächen begrenzt. Seitenverhältnis a : b : c = 1 : 1 : 1. a< = 3D ß = 3D D Isometrische Darstellung eines Würfels mit Kreisen Ellipsenkonstruk Vereinfachte tion Die vereinfachte Konstruktion der Ellipse durch 4 Kreisbogen erspart die Berechnung der Krümmungsradien. In dem Rhombus werden die beiden stumpfen Ecken A und C mit den Mitten E und F der beiden gegenüberliegenden Rhombusseiten verbunden. Die Schnittpunkte der Verbindungslinien mit der großen Ellipsenachse ergeben die Mittelpunkte der kleinen Krümmungskreise. Die Mittelpunkte der beiden großen Krümmungskreise sind die stumpfen Rhombusecken, c ( \'" ) b B Beispiel für isometrische Darstellung mit Maßeintrag,ung Isometrisches Liniennetz 250
250 Dimetrische Projektion Die dimetrische Projektion wird angewendet, wenn eine Ansicht des darzustellenden Bauteils besonders wichtig ist. Die Projektion der drei Koordinatenachsen zeigt Das Verhältnis der Maßstäbe auf den Koordi natenachsen entspricht dem Seitenverhältnis des Würfels a:b:c = 1: 1 :0,5. Die dimetrische Projektion eines Würfels mit Kreisen auf den sichtbaren Seiten zeigt Z' X' Y' u. 2 Angenäherte Ellipsenkonstruktionen 7 a:b:c = 1:1 :1/2 a=7" ß= 42 Die großen und kleinen Achsen der in den Flächen eines dimetrisch dargestellten Würfels einbeschriebenen Ellipsen stehen aufeinander senkrecht. Ist s die Kantenlänge des Würfels, so gilt für die Achsen der Ellipsen EI und E2 in den Deck- und Seitenflächen: Große Achse DI = D2 1,06. s Kleine Achse d l = d2 D: 3 Seitenverhältnis a : b : c = 1 : 1 : '/2 Neigungswinkel zur Waagerechten rund 42" Dimetrische Darstellung eines Würfels mit Kreisen z. B. s = 50 mm DI 53 mm dl 17,6 mm 251
251 Die Achsen der Ellipse E3 in der Vorderfläche fallen mit den Diagonalen dieser Fläche zusammen. D3"" 1,06 S d3",,0,9.d3 z. B. 0 = 50 mm D3"" 53 mm d3 "" 47,7 mm Die Ellipsen EI und E2 werden annähernd genau durch Krümmungskreise konstruiert. Ihre Radien betragen: Krümmungs-R "" 1,6. s Kreisradien r "" 0,06. s z. B. 0 R 50 mm 80 mm 3 mm Der Mittelpunkt des großen Krümmungskreises liegt auf der Verlängerung der kleinen Ellipsenachse d und der des kleinen Krümmungskreises auf der großen Ellipsenachse D. Den großen und kleinen Krümmungskreisbogen verbindet man mit dem Kurvenlineal oder von Hand. Die Ellipsen berühren die Körperkanten in den Mittellinien der Flächen. Da die Ellipse E3 in der Vorderfläche nur geringfügig von der Kreisform abweicht, wird sie meistens als Kreis gezeichnet Beispiele für die dimetrische Darstellung mit Maßeintragung 252.2Schrägbildpapier Vereinfachte isometrische Darstellung von Rohrleitungen nach DIN ISO Rohre und Rohrleitungen, auch Fließlinien genannt, können nach DIN ISO vereinfacht in orthogonaler oder isometrischer Projektion mit Hilfe von graphischen Symbolen dargestellt werden. Die Fließlinie wird als einzelne breite Vollinie gezeichnet, wobei Bögen vereinfacht als Scheitelpunkt der Verlängerungen oder als Kreisbögen dargestellt werden. B zeigen die isometrische Darstellung von Fließlinien mit Hilfsprojektionsebenen, s. auch S
252 u. 2 Höhenangaben sind auf einer Hinweislinie parallel zur zugeordneten Fließlinie einzutragen Rohre mit Bögen werden von Mittellinie zu Mittellinie bemaßt Bemaßung von Radien und Winkeln an Bögen u. 6 Beispiele von isometrisch dargestellten Symbolen für Ventile und Reduzierstücke Beispiele für Verbindungen und Flansche Beispiele für Hänger, Stützen und Kreuzungen. Darstellen von Rohrleitungen im Koordinatensystem Zur Vereinheitlichung ist es zweckmäßig, die Hauptrichtungen der Koordinaten festzulegen. Die positive Richtung der Z-Achse entspricht der Richtung, in der sich eine Rechtsschraube drehen würde, wenn sie mit der positiven X-Achse zur positiven Y-Achse dreht, Alle Koordinatenwerte in PFeilrichtung vom Ursprung gesehen sind positiv und in entgegengesetzter Richtung negativ. Die Richtungen der Koordinaten X, Y, Z werden als Hauptrichtung und die von ihnen eingeschlossenen Flächen als Hauptebenen bezeichnet. 253
253 Um Linienzüge in isometrischer Projektion eindeutig darzustellen ist es sinnvoll, die Hauptebenen durch eine Schraffur zu kennzeichnen, Dabei sind die Ebenen der Vorderansicht (Koordinaten Y Z) und Seitenansicht (Koordinaten X Z) senkrecht und die Ebenen der Draufsicht (Koordinaten X Y) unter _30 0 zu schraffieren. Eine Koordinatenbemaßung ist zweckmäßig für die Errechnung gestreckter Längen, für Biege- und Verdrehwinkel mit Hilfe der Datenverarbeitung. Die Koordinatenbemaßung eines Rohrstranges zeigt Die zugehörigen Koordinatenwerte enthält Tabelle Diese können positive und negative Werte haben Hauptrichtungen der Koordinaten Schraffur der Hauptebenen x Pos.-Nr. Koordinaten 1 Xl =- 80 Y' Z, X2= - 80 Y2 = +720 Z2 = X3= + 70 Y3 = +420 Z3 = X4= 0 Y Z4= 0 5 Xs= 0 ys Zs= 0 6 X Y6-0 Z6= 0 7 X Y7= 0 Z xa--loo ya- 0 Za= Isometrische Darstellung einer Fließlinie mit Koordinatensystem und Koordinatentabelle 254
254 Zeichnen einer Konsole in dimetrischer Darstellung nach gegebener technischer Zeichnung in Zeichenschritten 40 I -\ l16 J -t-- l ; I i i J-- LI"l A Aufgabe: 1. Zu der gegebenen V und S mit Maßen im M 1:1 ist die D zu ergänzen. 2. Anhand dertechnischen Zeichnung ist im M 1:1 auf A3-Blatt (Transparent) die dimetrisehe Darstellung zu zeichnen, wobei die S von links als Hauptansicht zu wählen ist, ohne die verdeckten Körperkanten und Maße einzutragen. Der Entwurf ist in Tusche auszuziehen, die kennzeichnende Hilfskonstruktion muß stehen bleiben. B Arbeitsfolge: Erfassen der Aufgabe. Lesen der technischen Zeichnung. Ergänzen der D und Erkennen der Teilformelemente. Die schrägen Kanten am Aufbaukörper bilden sich in der D verkürzt ab. Durch Projizieren aus V und S ergibt sich die D. Diese dient als Hilfskonstruktion bei m Erstellen der Dimetrie. C Zeichenschritte: 1. Ergänzen der D. 2. Entwerfen der Grundplatte D 71 X 10 X 90 an der Waagerechten unter -0:: YO und 42, 255
255 I 11 5 dabei die vorderen Kanten 71 und 10 mm in M 1 :1, die nach hinten führenden nur zur Hälfte = 45 mm lang zu zeichnen sind. 3. Einzeichnen der D des Aufbaukörpers als dimetrische Fläche mittig in die Grundfläche der Grundplatte. 4. In deren Eckpunkten sind die Senkrechten der Hilfskonstruktion zu errichten. Dadurch werden die Umrißkanten des Unterteiles des Auflagebockes gefunden und mit den Höhenund Breitenmaßen aus V und S auch die Eckpunkte der Auflageflächen. Durch Verbinden der entsprechenden Eckpunkte ergeben sich die Umri ßkanten des Auflageteiles = die dimetrische Gestalt der Konsole. Testen des Dimetrie-Entwurfes. 5. Ausziehen der Dimetrie in Tusche unter Beibehaltung der kennzeichnenden Hilfskonstruktion. Übungsaufgaben siehe "Praxis des Technischen Zeichnens". 8 Normung 8.1 Sinn und Zweck der Normung Normung ist die planmäßige durch interessierte Kreise gemeinschaftlich durchgeführte Vereinheitlichung von materiellen und imateriellen Gegen. ständen zum Nutzen der Allgemeinheit. Sie fördert die Rationalisierung und Qualitätssicherung in Wirtschaft, Technik, Wissenschaft und Verwaltung. Die Normung dient der Sicherheit von Menschen und Sachen, der Qualitätsver besserung in allen"lebensbereichen sowie der sinnvollen Ordnung und der Information auf dem jeweiligen Normungsgebiet. Die Normungsarbeit wird auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene durchgeführt. 256
256 Normen der Technik sind onerkannte Regeln, die im allgemeinen als Empfehlungen anzusehen sind. Sie sind bewährte Lösungen für häufig wiederkehrende Aufgaben. Ihre Anwendung führt zu sinnvollen Vereinheitlichungen und bringt daher Kostenersparnisse. DIN Deutsches Institut für Normung e.v. Das Deutsche Institut für Normung e.v. ist der Träger der Normung in der Bundesrepublik Deutschland. Innerhalb des DIN gibt es für verschiedene Arbeitsgebiete Normenausschüsse NA. Das Deutsche Institut für Normung e.v. ist auch Mitglied der Internationalen Normenorganisation ISO (IEC) und des Europäischen Kommites für Normung CEN (CENEC). Internationale Normung 150 Der Name ISO ist von International Organisation for Standardization abgeleitet worden. Die nationalen Normeninstitute sind die Mitgliedskörperschaften der ISO. Die ISO erarbeitet ISO-Normen (ISO-Standards), früher ISO-Empfehlungen, die von den Mitgliedsländern unverändert übernommen werden sollen, z.b. in der Bundesrepublik Deutschland als DIN ISO Normen. Der Zweck der ISO ist die Förderung der Normung in der Welt, um den Austausch von Gütern und Dienstleistungen zu unterstützen und die gegenseitige Zusammenarbeit in verschiedenen technischen Bereichen zu entwickeln. Die Internationale Elektrotechnische Kommission IEC betreibt die internatio nale Normung auf dem Gebiet der Elektrotechnik, deren Mitglied die Deutsche Elektrotechnische Kommission DEK ist. DIN IEC Normen sind IEC Normen der Internationalen Kommission, die als deutsche Übersetzung erscheinen. Europäische Normung EN Das Europäische Kommitee für Normung CEN und das Europäische Kommitee für elektrotechnische Normung CEN ELEC bilden die gemeinsame Europäische Normenorganisation CEN/CEN ELEC mit dem Sitz in Brüssel. Diese wurde nahezu gleichzeitig mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft EG gegründet. Mitglied im CEN ist das DIN Deutsches Institut für Normung. Zu den vordringlichsten Zielen der Europäischen Gemeinschaft gehört die Vollendung des europäischen Binnenmarktes. Das Ziel von CEN ist die technische Harmonisierung und Normung in der EG. Durch Erstellen Europäischer Normen wird die Harmonisierung der bestehenden nationalen Normen beschleunigt. Hierbei werden soweit wie möglich die internationalen Normen ISO und IEC zugrunde gelegt, um nicht an den Grenzen der EG neue technische Handeishemmnisse gegenüber Drittländern entstehen zu lassen. Wurde bei Produkt-Normen eine ISO-Norm als EN Norm übernommen, so entstand die EN Nr. aus der ISO-Nr. durch Addieren der Zahl Die ISO-Bezeichnung des Produktes blieb aber unverändert, S
257 Die Normungsarbeit wird im CEN und CEN ELEC jeweils durch das Technische Büro (BT) gesteuert, in das jedes Mitglied eine entscheidungsbefugte Person entsendet. Die Normungsarbeit wird in Technischen Kommitees geleistet, wobei jedes Mitglied das Recht hat, durch eine Delegation mitzuarbeiten. Die Delegationen sollen alle Interessen eines Mitgliedslandes vertreten. Das jeweilige Sekretariat eines Technischen Kommitees wird einem Mitglied übertragen. DIN E Normen sind unverändert übernommene Europäische Normen in deutscher Ubersetzung. EN Normen haben stets den Status von DIN Normen. Europäische Vornormen (pren) dürfen als beabsichtigte Normen zur vorläufigen Anwendung erarbeitet werden, wenn ein dringender Bedarf für eine Leitlinie besteht. EURONORMEN (EU) wurden von der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiete der Eisen- und Stahlerzeugnisse herausgegeben, die in Europäische Normen EN überführt werden. Hier entsteht die EN-Nr. aus der EU-Nr. durch Addieren c r Zahl Im Zuge des Ausbaus des Europäischen Binnenmarktes tritt das Europäische Normenwerk mehr und mehr an die Stelle der nationalen Normenwerke. Europäische Normen EN behandeln aber nicht den vollen Inhalt und Umfang der nationalen Normenwerke, sodaß es weiterhin nationale Normenwerke geben wird. Entstehung der DIN Normen In den Normenausschüssen des DIN sind Fachleute aus der Industrie, der Wissenschaft und den Behörden vertreten, die aus den Erfahrungen oder aus den zur Verfügung gestellten Werknormen Normenentwürfe erarbeiten. Diese Entwürfe werden nach eingehender Kontrolle durch die Normenprüfstelle <;i.es DIN in den "DIN-Mitteilungen + elektronorm" angezeigt und damit der Offentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Nach Ablauf der Einspruchfrist und Beratung der Einsprüche läßt der jeweilige Normenausschuß die DIN Norm veröffentlichen. Weiteres siehe DIN 820 Normungsarbeit. DIN Normen enthalten die vom deutschen Institut für Normung erarbeiteten Fassungen der Normen. Diese werden auf besonderen Blättern, den Normblättern, herausgegeben. Kopf- und Fußleiste einer DIN Norm s DK DEUTSCHE NORM Technische Zeichnungen Maßeintragung Grundlagen der Anwendung Dezember 1992 DIN 406 Teil 11 I Technical drawings; Dlmensioning; Rules for the application Dessins techniques: Cotallon; Regles pour I'application Normenausschuß Zeichnungswesen (NZ) im DIN Deutsches Institut tur Normung e.v. Ersatz tur DIN 406 T3/07.75 und mit DIN 406 T10/12 92 und DIN 406 T12J12.92 Ersatz für DIN 406 T2/08.81 AllelOverkauf der Normen durch Beulh Verlag GmbH. BurggralenstraBe 6, 1000 Berl,n DIN 406 Tel/U
258 Vornormen werden nur dann herausgegeben, wenn noch hinreichende praktische Erfahrungen fehlen. Noch Vornormen soll bereits gearbeitet werden. Beiblätter enthalten nur Informationen zu Normen, jedoch keine zusätzlichen Festlegungen. Inhalt der DIN-Normen Dienstleistungsnormen Gebrauchstauglichkeitsnormen Liefernormen Maßnormen Planungsnormen Prüfnormen Qualitätsnormen Sicherheitsnormen Stoffnormen Verfahrensnormen Verständigungsnormen Einführung der DIN-Normen Die DIN-Normen gelten als verpflichtende Empfehlungen und sind daher noch Mäglichkeit überall anzuwenden unter Berücksichtigung der DIN EN und DIN ISO Normen. Änderung der DIN-Normen Von Zeit zu Zeit wird der Inhalt der Norme.r geprüft, um sie gegebenenfalls dem Stand der Technik anzupassen. Die Anderungen stehen in den regelmäßig erscheinenden DlN-Mitteilungen + elektronorm. DIN-Katalog für technische Regeln Der DlN-Katalog enthält in Bond 1 die noch Sachgruppen geordneten technischen Regeln wie Normen, Normenenlwürfe und Vorschriften wie Gesetze und Verordnungen mit technischen Festlegungen. Der Bond 2 beinhaltet internationale Normen und ausgewählte ausländische Normen. Der DIN Katalog wird monatlich aktualisiert. Normnummerung Auch bei der neuen Schreibweise der DIN-Nummern, die aus Teilen beste- - hen, werden die Teilnummern nur noch mit einem Bindestrich angeschlossen, wobei der Zusatz Teil entfällt, z.b. Gewinde und Gewindeteile DIN ISO Im Interesse einer höheren Anwenderfreundlichkeit von 150- und lee-normen, die unverändert zu Europöischen Normen erklärt werden, wurde beschlosse.l), diese künftig mit EN ISO... zu benummern. Bei der Ubernahme ins Deutsche Normenwerk wird entsprechend die Normnummer DIN EN ISO... eingeführt. Bei der Produktbezeichnung in Stücklisten wird wie bisher üblich nur die ISO Normnummer angegeben. Als Beispiel für dos neue Benummerungssystem sind die Normnummern einer Zylinderschraube mit Schlitz (bisher DIN 84) gewählt worden: international: ISO 1207 europäisch: EN ISO 1207 national: DIN EN ISO 1207 Die Normnummern älterer DIN EN Normen werden erst bei deren Überarbeitung entsprechend umgestellt. 259 t:
259 Deutsches Informationszentrum für technische Regeln Das Deutsche Informationszentrum für technische Regeln DITR im DIN ist die zentrale Auskunftsstelle für alle in Deutschland Beachtung findenden in- und ausländischen sowie internationalen Regeln, die dort in einer Datenbank gespeichert sind. Ferner bietet das DITR eine DIN-Normenbibliothek als CD ROM an, die durch den Beuth-Vertrieb bezogen werden kann. Normung innerhalb eines Werkes Die Normung innerhalb eines Werkes wird von der NormensteIle aus durchgeführt. Sie bestellt die Normen und überwacht ihre Gültigkeit an Hand der DIN-Mitteilungen + elektronorm. Die NormensteIle arbeitet mit dem DIN zusammen, bereitet die Normen für den Betrieb auf, leitet die Schaffung von Werknormen für die Konstruktion und Fertigung und prüft die Zeichnungen auf Norm. 8.2 Normzahlen und Normzahlreihen nach DIN 323-1, Grundreihen Hauplwerte Grundreihen R5 R 10 R 20 R 40 R5 R 10 R 20 R 40 1,00 1,00 1,00 1,00 3,15 3,15 3,15 1,06 3,35 1,12 1,12 3,55 3,55 1,18 3,75 1,25 1,25 1,25 4,00 4,00 4,00 4,00 1,32 4,25 1,40 1,40 4,50 4,50 1,50 4,75 1,60 1,60 1,60 1,60 5,00 5,00 5,00 1,70 5,30 1,80 1,80 5,60 5,60 1,90 6,00 2,00 2,00 2,00 6,30 6,30 6,30 6,30 2,12 6,70 2,24 2,24 7,10 7,10 2,36 7,50 2,50 2,50 2,50 2,50 8,00 8,00 8,00 2,65 8,50 2,80 2,80 9,00 9,00 3,00 9,50 10,00 10,00 10,00 10,00 Zweck Die Normzahlen NZ dienen einer weitgehenden Ordnung und Vereinfachung im technischen und wirtschaftlichen Schaffen. Ihre Anwendung bringt erhebliche wirtschaftliche Vorteile. 260
260 Man wendet sie an zur Bemessung van Größen aller Art, die durch Zahlen ausgedrückt werden können, z. B. Hauptabmessungen von Gegenständen, Kräfte, Drücke, Inhalte, Drehzahlen, Leistungen, Fördermengen, Ubersetzungen usw., mit dem Ziel, daß an verschiedenen Stellen die gleichen Größen bevorzugt werden. Auch Einzeigrößen sind noch NZ festzulegen, da meist später eine Stufung erforderlich wird. Besonders geeignet sind die NZ für die Stufung von Größen nach Normzahlreihen. Bei Größenreihen von Konstruktionen wählt man für die Kenngrößen, z. B. bei zylindrischen Behältern für Durchmesser und Höhe, Normzahlreihen, so daß sich für die übrigen Kenngrößen bei multiplikativen Zusammenhängen wieder Normzahlen ergeben. Die Reihen mit den gröbsten Stufensprüngen sind zu bevorzugen. Siehe DIN 323 Teil 2. Aufbau Die Grundreihen der Normzahlen entstehen, indem die Zwischenbereiche der Zehnerstufen (Zehnerpotenzen) 1, 10, 100 usw. in eine den Reihen entsprechende Anzahl geometrisch gleicher Stufen aufgeteilt werden. Teilt man die Zehnerpotenzen in 10 geometrisch gleiche Stufen, so erhält man die Grundreihe R10. Bei feineren Stufungen wird je ein Glied dazwischen geschoben, so daß sich 20 Glieder je Zehnerstufe ergeben (R20). Bei weiterem Einschieben eines Gliedes ergibt sich die Reihe R40. Die Grundreihen R5, R10, R20 und R40 sind als Hauptwerte in DIN 323 Teil 1 aufgeführt. Die theoretischen Werte der Normzahlen sind unendliche Dezimalbrüche, die für die praktische Verwendung ausscheiden. Rundwerte sollen nur dann angewendet werden, wenn die Hauptwerte in der Praxis Schwierigkeiten bereiten oder wenn handelsübliche Größen übernommen werden sollen, s. S Die Normzahlreihen sind geometrische Reihen, bei denen jedes Glied aus dem vorhergehenden durch Multiplizieren mit einem bestimmten Faktor, dem 8 Stufensprung, hervorgeht. Dieser beträgt: 1,6 für R5, 1,25 für R10, 1,12 für R20 und 1,06 für R40. Die Hauptwerte sind Glieder dieser Grundreihen. Abgeleitete Reihen entstehen aus den Grundreihen, indem man nur jedes 2., 3.,4., usw. Glied entnimmt. Beim Entnehmen z. B. jedes 3. Gliedes der Reihe R10 lautet die abgeleitete Reihe R10/3: 1, 2, 4, 8, 16,... Normzahlreihen können begrenzt werden, z. B. eine begrenzte Reihe mit 6 Gliedern R 10/3 ( ) : 1,2,4,8, 16,32. Nur bestimmte Abmessungen sind arithmetisch gestuft, z. B. Blechdicken Schraubenlängen und Werkzeugmaschinenvorschübe. Stufungsbeispiel von Abmessungen und Inhalt bei zylindrischen Behältern noch Normzahlen Größe Nr Durchmesser d (R 10) mm Höhe h (R 10) mm Inhalt V (R 10/3) Liter
261 8.3 Werkstoffe Einteilung der Stöhle nach DIN EN Als Stahl werden Werkstoffe bezeichnet, deren Massenanteil an Eisen größer ist als der jedes anderen Elementes und die im allgemeinen weniger als 2% Kohlenstoff aufweisen. Ausnahmen sind Chromstähle mit> 2 % C. Nach dieser Norm werden die Stähle im Hinblick auf die maßgebenden Gehalte der einzelnen Elemente bzw. die Kombination der Elemente in unlegierte und legierte Stähle unterschieden. Die Stahlsorten werden nach folgenden Hauptgüteklassen unterteilt: Grundstähle (BS): unlegierte Stähle mit Güteanforderungen, deren Einhaltung keine besonderen Maßnahmen bei der Herstellung erfordert; sie sind nicht für eine Wärmebehandlung vorgesehen. Qualitätsstähle (QS): unlegierte und legierte Stähle, deren Herstellung Sorgfalt erfordert im Hinblick auf die Sprödbruchempfindlichkeit, Korngröße, Verformbarkeit usw. Edelstähle (SS): unlegierte und legierte Stähle mit höherem Reinheitsgrad insbesondere im Hinblick auf nichtmetall ische Einschlüsse, deren Herstellung besondere Sorgfalt erfordert; sie sind meist für Vergütung oder Oberflächenhärtung bestimmt. Neue Kur:z:namen der Stöhle Nach der DIN EN und CR werden die neuen Kurznamen der Stähle nach dem folgenden Schema gegliedert. Hauptsymbole Zusatzsymbole Zusatzsymbole für fürstähle Stahlerzeugnisse Buchstabe I Eigenschaften Gruppe 1 Gruppe 2 s. Tabellen I an.. _... +an +an... Das Hauptsymbol beinhaltet den Buchstaben für den Verwendungszweck und die Angaben für die mechnischen oder physikalischen Eigenschaften, z. B. die Mindeststreckgrenze Re für die geringste Erzeugnisdicke. Die Zusatzsymbole für Stahl werden in zwei Gruppen unterteilt, nämlich in die Gruppe 1 und die Gruppe 2. Die Zusatzsymbole der Gruppe 2 sind stets nur in Verbindung mit denen der Gruppe 1 zu verwenden und an diese anzuhängen. Die Zusatzsymbole der Stähle für den Stahlbau sind als Beispiel auf S. 263 aufgeführt. Die Zusatzsymbale der Stahlerzeugnisse sind den Tabellen 1, 2 und 3 in EN zu entnehmen, S Sie werden mit einem Pluszeichen an den Stahlnamen angehängt. Mit der Veröffentlichung der DIN EN und der CR gelten die neuen Kurznamen der Stähle, die im Zuge der Uberarbeitung der Normen dann auch in den Schriftfeldern und Stücklisten dieses Buches verwendet werden. 262
262 Hauptsymbole der Stöhle nach EN Kennbuch- Kennzeichnende Stahlgrupper stabe Eigenschaft S R emin Stähle für den Stahlbau GS für Stahlguß (wenn erforderlich) P R emi, Druckbehälterstähle Gf' für Stahlguß (wenn erforderlich) L R emin Fernleitungsrohre E R emin Maschinenbaustähle B R emi, Betonstähle y R m Spannstähle R R m Schienenstähle H R emin Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus höherfesten Stöhlen zum Kaltumformen D ( = Kaltgewalzt Flacherzeugnisse zum Kaltumformen D = Warmgewalzt T H (R( Härte) bzw. R emi, Verpackungsblech und Band M Höchstzulässige Elektroblech und Band Ummagnetisierungsverluste in W /kg ( mittlerer C-Gehalt Unle8ierte Stähle mit einem mittlerem xloo Mn- ehalt< 1 % außer Äutomatenstähle G( für Stahlguß (wenn erforderlich) mittlerer (-Gehalt xl 00, danach Sym- Unlegierte Stähle mit 1 % Mn, unleterte Äutomatenstöhle sowie legierte Stöh e sofern bole für Legierungs- der mittlere Gehalt der einzelnen Legierungselemente elemente unter 5 % liegt (G für Stahlguß) X mittlerer (-Gehalt Legierte Stähle (außer HS-StähleL sofern xl 00, danach Sym- der mittlere Gehaltzumindest eines Legiebole für Legierungs- run!:jselementes 5 % beträgt elemente GX ür Stahlguß (wenn erforderlich) HS Zahlen, die den %-Ge- Schnellarbeitsstähle halt der Legierungselemente angeben Zusab:symbale der Stöhle für den Stahlbau nach DIN EN Gruppe 1 Gruppe 2 ( = Mit besonderer Kaltumformbarkeit Kerbschlagarbeit in Joule Prüftemp. D = Für Schmelzüberzüge 27 J 40 J 60 J oe E = Für lierung F = Zum Schmieden J R KR l R +20 L = Für Niedrigtemperatur J 0 KO lo 0 M = Thermomechanisch umgeformt J 2 K2 l2-20 N = Normalgeglühtodernormalisierend umgeformt J 3 K3 l3-30 o = Für Offshore J 4 K4 l4-40 Q = Vergütet J 5 K5 l5-50 S = FürSchiffsbau J 6 K6 l6-60 T = Für Rohre, W = Wetterfest 263
263 Beispiele der Zusatzsymbole für Stahlerzeugnisse (Auszüge) Tab.l Symbole für besondere Anforderungen Tob.2 Symbole für die Art der U berzüge +C Grobkornstahl +A Feueraluminiert +F Feinkornstahl +AR Aluminium-walzplatiert +H mit besonderer Härte +CE Elektrolytisch verchromt +Z15 Mindestbrucheinschnürung 15 % +CU Kupferüberzug Bei VerwechselunJen soll der BuchstabeS vorangestellt wer en Tab. 3 Symbole für den Behondlungszustand +A Weichgeglüht + Cnnn Koltverfesti;rt auf nnn N/mm 2 +AC Mindestzug estigkeit Geüht zur Erzielung kugeliger Kar ide +CR Kaltgewalzt +AT Lösungsgeglüht +N Normalgerlüht oder normalisierend gewa zt +C Kaltverfestigtz. B. durch Bei Verwechselun9.en soll der Buchstabe Walzen oder Ziehen vorangestellt wer en Beispiel: bisherige Bezeichnung St 50-2K (kallverfestigt) entspricht E295+C Unlegierte Baustähle für warmgewalzte Erzeugnisse nach DIN EN Die Norm DIN EN Warmgewalzte Erzeugnisse aus unlegierten Baustählen ersetzt DIN Die Baustähle nach DIN EN umfassen Grund- und Qualitätsstähle. Gütegruppen DIN EN enthält die Gütegruppen JR, JO, J2 und K2. Die Gütegruppen J2 und K2 sind nach J2G3, J2G4 und K2G3, K2G4 unterteilt. Grundstähle sind S 185 und die Stähle S235, S275 und S355 der Gütegruppe JR sowie die Stähle E295, E335 und E360 für den Maschinenbau, sofern keine Eignung zum Kaltumformen vorgeschrieben ist. Qualitätsstähle besitzen die Gütegruppen JO, J2 und K2. Die einzelnen Gütegruppen unterscheiden sich voneinander im wesentlichen in der Schweißneigung und in der Kerbschlagarbeit. Erschmelzungsverfahren Das Erschmelzungsverfahren bleibt im allgemeinen dem Hersteller überlassen und kann für die Stahlsorten der Gütegruppen JO, J2G3, J2G4, K2G3 und K2G4 vereinbart werden. Die Desoxidationsarten werden wie folgt bezeichnet: Freigestellt: Nach Wahl des Herstellers. FU: Unberuhigter Stahl. FN: Unberuhigter Stahl nicht zulässig. FF: Vollberuhigter Stahl mit ausreichendem Gehalt an stickstoffbindenden Elementen. Technologische Eigenschaften: DIN EN enthält auch Angaben über die technologischen Eigenschaften der Baustähle im Hinblick auf Schweißeignung, Warmumformbarkeit und Kaltumformbarkeit (Kaltbiegen, Walzprofilieren u. Stabziehen). 264
264 Mechanische Eigenschaften unlegierter Baustähle nach DIN EN Stahlsorte Kurzname Streckgrenze ReH, N/mm 2, min. Zugfestigkeit R m N/mm 2 nach bisher Desfür oxidations- Stahl- Nenndicken in mm für Nenndicken in mm DIN EN '1 DIN Werkstoll- ort art > 16 > 40 > 63 > 80 3 nummer ",,16 "" "" 40 "" 63 "" 80 ",,100 < SI85 St freigestellt BS bis bis S235JR St freiütellt BS S235JRGI USt BS S235JRG2 RSt FN BS bis bis S235JRO St 37-3 U FN QS S235J2G3 St 37-3 N FF QS S235J2G FF QS S275JR St FN BS S275JO St 44-3 U FN QS S275J2G3 St 44-3 N FF QS S275J2G FF QS S355JR FN BS S355JO St 52-3 U FN QS S355J2G3 St 52-3 N FF QS bis bis bis bis S355J2G FF QS S355K2G FF QS S355K2G FF QS E295 St FN BS bis bis E335 St FN BS bis bis E360 St FN BS bis bis N ; I) Ausgabe
265 Unlegierte Baustähle (Auswahl) Werkstoff J:. 3 C Zug- u C -c Nach DIN EN Kurzname in festigkeit " Sonstige bisher % R m ') "'" min. Eigenschaften = N/mm 2 % Vergütungs- C22; C22 E; C22 R C22 0, stahl C35; C35 E; C35 R C35 0, hohe DINEN Festigkeit und C45; C45 E; C45 R C45 0, Zähigkeit (DIN 17200) C60; C60 E; C60 R C60 0, Einsatzstahl DIN EN ClO E; ClO R ClO; CklO 0, verschleißfest, (DIN 17210) C15 E; C15 R C15; Ck15 0, zäher Kern Autamaten- 15S10+C 15SlO K 0, kalt verformt stahl DIN1651 los20+c 10S20 K 0, (gezogen) Gezogener Stahl DIN1652 S235JR+AC St37-2KG 0, kalt verformt (gezogen) und geglüht bzw. C35 QT C35 KV 0, vergütet Niedrig legierte Stöhle (Auswahl) Diese Stähle enthalten nicht mehr als insgesamt 5 % an Legierungsmitteln. 1:. 3 Kurzname Werk- C Zug- u C Sonstige -c Werk- stoff in festigkeit Eigenstoff Nr. % R m ') '" min. " schaften Verwendung = N/mm 2 % 34Cr , Vergü- 37Cr , tuns- hohe hochbeansta I 41Cr , Festigkeit spruchte Bau- (Edel- 34CrMa , roße teile: Wellen, stahl) ähigkeit Achsen, Trieb- DINEN 42CrM , werksteile (DIN 34CrNiM , ) 36CrNiM , Einsatz- 17Cr , harte,ver- Zahn-, Kegelstahl schieiß- räder, Zapfen, DIN EN 16MnCr , feste Ober- Bolzen, Wellen MnCr ,20 fläche,wei Getrieberäder!p IN eher und urauszyan ) 15CrNi , zäher Kern adgeh.) Feder- 51Si , Wasserh. Fahrzeu(lstahl federn mittlerer DIN 60SiCr , Beanspruchung Ölhärler 55Cr , hachbean- (ver- spruchte gütet) 51CrV , Autofedern 1) zumeist für Proben mm 266 Cl Cl
266 Stahlguß für allgemeine Verwendungszwecke nach DIN 1681 IE DIN EN 1559) Streck- ZUß- Bruch- Bruch- Kerbschlaggrenze festlg- deh- ein arbeit keit nung schnü- (ISO-V-Probel Kurz- Kurz- Werk- rung 30mm I> 30mm name name stoff- RpO,2 R m 1 bisher EN Nr. Mittelwert vor N/mm 2 N/mm 2 % % J gesehen min min min min min GS-38 GE GS-45 GE 240 1, GS-52 GE GS-60 GE Die Stahlgußsorten GS-38 (GE 200), GS-45 JGE 2401 und GS-52 GE 2601 sind J,ut schweißbar. Bei den Stohl8ußsorten GS-45 (G 2401 und GS-52 (GE 601 kann ein orwärmen erforderlich sein, S-60 (GE 3001 läßt sich nur unter Einhaltung besonderer Maßnahmen schweißen. Gußeisen mit Lamellengraphit nach DIN EN 1561 IDIN 1691) Kurzname Zugfestig- Brinellhärte bisher keit Rm HB 30 Hinweise DIN EN 1561 DIN 1691 N/mm 2 Die technoloischen Angaben EN-GJl-100 GG beziehen sie auf Normalpro- EN-GJl-150 GG ben 1= 30 mm "1_ Mit stellen- EN-GJl-200 GG der bkühlungsgeschwin Ig- EN-GJl-250 GG keit, vor allem mit abnehmen- EN-GJl-300 GG der Wanddicke entsteht ein EN-GJl-350 GG zunehmend pe,(itisches Grundgefüge höherer Festigkeit. Gußeisen mit Kugelgraphit nach DIN EN 1563 IDIN 1693) Kurzname ZUil; Dehn- Bruchfestig eit grenze dehnung R m A5 bisher N/mm 2 N 2 mm 2 % DIN EN 1563 DIN mm min min Gefüge EN-GJS GGG vorwiegend ferritisch EN-GJS GGG ferritisch1;erl itisch EN-GJS GGG perlitisch ferritisch EN-GJS GGG vorwiegend perlitisch EN-GJS GGG perlitisch Entkohlend geglühter TemperguB (GTW) nach DIN EN 1562 IDIN 1692) Kurzname Zu- Bruch- Brinelifest" eit 'I dehnung härte Kennzeichnende bisher N mm 2 % HB Gefügebestandteile DIN EN 1562 DIN 1692 min min max 11 EN-GJMW GTW EN-GJMW GTW-S EN-GJMW GTW EN-GJMW GTW siehe Bild Keilprobe in DIN 1692 Nicht entkohlend geglühter TemperguB (GTS) nach DIN EN 1562 IDIN 1692) EN-GJME> GTS bis 150 Ferrit + T emperkohle EN-GJMB GTS Perlit + Ferrit + T pk. EN-GJMB GTS Perlit + Tpk, + Ferrit EN-GJMB GTS Perlit + Temberkohle EN-GJMB GTS Entkohlung. t < 8 mm 'I Durchmesser der Zug proben 12 mm 267
267 Kupfer-Zink-Legierungen nach DIN Iz. B. DIN EN 1652) 1 neu Kurzname früher Zusammensetzung in % Verwendung Cu Zn 30 Ms 70 Cu = , Zn Rest sehr gut tiefziehfähig, Hülsen, Instrumente Cu Zn 33 Ms 67 Cu = , Zn Rest sehr gut kaltumformbar, Drahtgeflecht, Rohrniete Cu Zn 37 Ms 63 Cu = , Zn Rest gut kaltumformbar, Tiefziehen, Drücken Cu Zn 40 Ms 60 Cu = 59, ,5, Zn Rest gut warm- u. kaltumformbar, Beschlag- u. Schloßteile Cu Zn 39 Pb 2 Ms58 Cu = 58, ,8 gut warmumformbar, Pb = 1,5. 2,5, Zn Rest Formdrehteile aller Art Blei- und Zinn-Gu8legierungen nach DIN ISO 4381 IAuswahl)l) Kurzname Zusammensetzung R 02 HB 10/ Verwendung in % N!m'm 2 250/180 als lagermetall Pb Sb 15 Sn 10 Pb Gleitbeanspruchung bei Sb mittlerer Belastung im Sn hydrodynam. Bereich, Cu 0,7 mittl. Schlagbeanspruchung PbSb 14 Sn 9Cu As Pb gute Gleitbeanspruchung, Sb Einsatz im Mischreibungs- Sn 8, 10 gebiet, mittlere Schlagbean- Cu 0,7. 1,5 spruchung Sn Pb 8 Cu 4 Sn gute Gleiteigenschaften, Sb 7. 8 mittlere Belastung, hohe Cu 3,.. 4 Gleitgeschwindigkeit im hy- Pb 0,35, As 0,1 drodynamischen Bereich Sn Sb 8 Cu 4 Cd Sn gute Gleiteigenschaften, ho- Sb 7. 8 he Gleitgeschwindigkeit im Cu 5. 7 hydrodynamischen Bereich, Cd 0,8. 1,2 hohe Schlag beanspruchung Kupfer-Knetlegierungen nach DIN ISO Kurzname Zusammensetzung R 02 HB 2,5/ Verwendung als in % N!mm 2 62,5/10 lagermetall Cu Sn 8 P Cu Kombinotion von hoher Belastung, Sn 7,5..9 Geschwindigkeit, Schlag- und Stoß- Zn 0,3 beanspruchung möglich, gehörtete Ni 0,3 Welle erforderlich (55 HRC) Cu Zn 31 Si 1 Cu Kombination von hoher Belastung, Zn 28, ,3 mittlerer Geschwinkigkeit, Schlag- Fe 0,4 und Stoßbeanspruchung möglich, Si 0,7. 1,3 gehörtete Welle erforderlich Cu Zn 37 Mn 2- Cu Hoher Verschleißwide"tand, AI2 Si Zn brauchbar bei Mangelschmierung, AI 1 2,5 gehörtete Welle erforderlich Mn 1,5... 3,5 Cu AI 9 Fe 4 Ni 4 Cu Sehr harte legierung für Kanstruk- Sn 0,2 tiansteile mit Gleitbeanspruchung, Zn 0,5 gehörtete Welle erforderlich AI Ni 2,5. 5 1) Norm-Bezeichnung eines lagermetalls z. B.: lagermetall ISO Pb Sb 15 Sn
268 Aluminium und Aluminiumlegierungen nach DIN EN bis -4 Diese Normen geben Auskunft über ein numerisches Bezeichnungssystem und ein Bezeichnungssystem mit chemischen Symbolen von Aluminium und Aluminiumlegierungen sowie deren chemische Zusammensetzungen und Erzeugnisformen. DIN EN beschreibt das neue numerische System mit 4 Ziffern zur Bezeichnung von Aluminium und Aluminiumknetlegierungen. Diese setzt sich nacheinander aus folgenden Elementen zusammen: - der Vorsilbe EN - dem Buchstaben A für Aluminium - dem Buchstaben W für Halbzeug - einem Bindestrich - vier Ziffern für die chemische Zusammensetzung - wenn erforderlich durch einen Buchstaben zur Kennzeichnung einervariante Die erste der vier Ziffern in der Bezeichnung beschreibt die Legierungsgruppe: 1 xxx Reinaluminium z. B. EN AW-1050A 2xxx AI Cu (AI Cu-Legierung) EN AW xxx AI Mn (AI Mn-Legierung) EN AW xxx AI Si (AI Si-Legierung) EN AW xxx AI Mg (AI Mg-Legierung) EN AW xxx AI Mg Si (AI Mg Si-Legierung) EN AW xxx AI Zn Mg (AI Zn Mg-Legierung) EN AW xxx sonstige AI-Legierungen EN AW-8011A Das Bezeichnungssystem mit chemischen Symbolen nach DIN EN basiert auf der Angabe der Mindestreinheit bei AI-Werkstoffen und auf den chemischen Symbolen der wichtigsten Bestandteile von Legierungen, die falls nötig, mit Angaben des jeweiligen Massenanteils versehen sind. Bezeichnungsbeispiele für Aluminium-Knetlegierungen nach DIN EN und DIN Numerisch Chemische Symbole DIN Bezeichnung EN AW1050A EN AW-AL 99,5 DIN AI 99,5 EN AW-2024 EN AW-AL Cu 4 Mg 1 DIN AI Cu Mg 2 8 EN AW-3003 EN AW-AL Mn 1 Cu DIN AI Mn Cu EN AW-4046 EN AW-AL Si 10 Mg EN AW-5182 EN AW-ALMg 4,5 Mn 0,4 DIN AIMg5Mn EN AW-6082 EN AW-AL Si Mg Mn DIN AI Mg Si 1 EN AW-7020 EN AW-AL Zn 4,5 Mg 1,5 DIN AI Zn 4,5 Mg 1 EN AW-8011A DIN AI Fe Si In DIN EN sind die Grenzen der chemischen Zusammensetzungen von Aluminium und Aluminium-Knetlegierungen nach Legierungsgruppen numerisch geordnet festgelegt. DIN EN gibt eine Übersicht der zur Zeit lieferbaren Erzeugnisformen von Aluminium und Aluminium-Knetlegierungen, wobei die einzelnen Hauptanwendungsgebiete aufgelistet sind. Künftig soll bei der Bezeichnung von Aluminium-Werkstoffen immer die numerische Bezeichnung verwendet werden. Diese ist eindeutig, weltweit in fast allen Industrienationen anerkannt und über das Internationale Legierungregister harmonisiert. nach VAW-aluminium AG, Bonn Normenhinweis: E DIN EN 1706 Aluminium und Aluminiumlegierungen für Gußstücke 269
269 8.4 Ma8normen für Angabe in Stück und Bestell Listen Stahlprofile für Stahlsorten nach DIN EN (DIN 17100), DIN EN (DIN 17200) und DIN EN (DIN 17210) Warmgewalzter Bandstahl, Dicke< 3 mm Warmgewalzter Flachstahl für allgemeine Verwendung Warmgewalzter Vierkantstahl Warmgewalzter Sechskantstahl Warmgewalzter Rundstahl Warmgewalzter Rundstahl für Schrauben und Niete Warmgewalzter Halbrundstahl und Flachhalbrundstahl Warmgewalzter Breitflachstahl Warmgewalzter gleichschenkliger scharfkantiger Winkelstahl Warmgewalzter scharfkantiger T-Stahl mit parallelen Flanschund Stegseiten (TPS-Stahl) Warmgewalzter rundkantiger T-Stahl Warmgewalzte schmale I-Träger, I-Reihe Warmgewalzte breite I-Träger, IPB-Reihe und IB-Reihe Breite I-Träger, IPBl-, IPBv-, IPE-Reihe auft3, 4, 5 Warmgewalzter rundkantiger U-Stahl Warmgewalzter rundkantiger l-stahl Warmgewalzter gleichschenkliger rundkantiger Winkelstahl Warmgewalzter ungleichschenkliger rundkantiger Winkelstahl Federstahl, warmgewalzt, für geschichtete Blattfedern Blankstahlerzeugnisse Blanke Stahlwellen, ISO-Toleranzfeld h 9 } Blanker Rundstahl, ISO-Toleranzfeld h 11 Polierter Rundstahl, ISO-Toleranzfeld h 9 Blanker Rundstahl, ISO-Toleranzfeld h 8 Blanker Rundstahl, ISO-Toleranzfeld h 9 Blanker scharfkantiger Flachstahl Blanker Sechskantstahl Blanker Vierkantstahl Keilstahl, gezogen Bleche und Drähte aus Stahl Maße und Grenzabmaße DIN EN 10051'1 DIN 1017 DIN 1014 DIN 1015 DIN 1013 DIN DIN 1018 DIN DIN 1022 DIN DIN EN DIN '1 DIN DIN , -4, _5 3 1 DIN 1026 DIN 1027 DIN EN DIN EN DIN 4620 DIN EN DIN 6880 Warmgewalztes Blech unter 3 mm Dicke (Feinblech) DIN EN Kaltgewalztes Blech unter 3 mm Dicke (Feinblech) DIN EN Warmgewalztes Blech von 3 bis 150 mm Dicke (Mittel- und Grobblech) DIN EN Wellblech, Pfannenblech, verzinkt DIN Stahldraht, kalt gezogen DIN EN Stahldrähte für Stahlseile DIN 2078 Runder Federstahldraht, patentiertgezogen, A, B, C u. DIN Runder Federstahldraht, vergütet, FD u. VD DIN Rohre Übersicht über Normen für Stahlrohre Nahtlose Rohre aus unlegierten Stählen Nahtlose Präzisionsstahlrohre, kalt gezogen oder gewalzt Geschweißte Stahlrohre, Abmessungen und Gewichte Geschweißte Präzisionsstahlrohre, kalt gezogen mit besonderer Maßgenauigkeit Geschweißte Präzisionsstahlrohre, einmal kaltgezogen oder -gewalzt Stahlrohre, mittelschwere Gewinderohre Stahlrohre, schwere Gewinderohre 11 u. DIN EN 10048, 2) u. DIN EN 10024, 3) u. DIN EN 10034, 4 u. DIN EN und DIN EN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN DIN
270 Vereinfachte Angabe von Stäben und Profilen nach DIN ISO 5261 Diese Norm enthält Festlegungen für die vereinfachte Angabe von Stäben und Profilen in Zusammenbou- und Einzelteilzeichnungen z. B. für Metalibaukonstruktionen aus Blechen und Profilen und Zusammenbauten. Die vereinfachte Angabe von Stäben und Profilen besteht aus der Normbezeichnung und bei Erfordernis der länge, die durch einen Mittestrich voneinander getrennt werden. Dies gilt auch für das Ausfüllen von Stücklisten. Beispiel: Winkelprofil ISO x 50 x Wenn in Normen keine Bezeichnung festgelegt ist ergibt sich die Bezeichnung aus dem graphischen Symbol oder Kurzzeichen sowie den erforderlichen Maßen. Beispiel: l 89 x 60 x Die Bezeichnung wird in der Zusammenbau- oder Teilzeichnung in der Nähe des entsprechenden Stabes oder Profiles angeordnet, s. S Benennung der Stähle Rundstab Rohr Flachstab Maße Symbol Maße Benennung der Stähle Maße Symbol Maße Quadratid scher Stab b 0 Rohr mit 0 quadratibxt d x t schem 0 Sechskantbxh stab S Rohr mit c::::i Rohr mit rechtecki- sechseckigem Quer- bxhxt gem'quer- Sx t schnitt schnitt Dreikantstab Benennung der Profile Symbol 6 Kennzeichen Halbrundb stab C bxh Benennung der Profile Symbol Kennzeichen 11 Winkelprofil L L H-Profil H H T-Profil T T U-Profil [ U I-Profil I I Z-Profil 1 Z DIN ISO 5261 ersetzt DIN Abkürzungen von Benennungen für Halbzeug. In Stücklisten und Schriftfeldern sollen vorerst die bisherigen Abkürzungen noch weiter verwendet werden, sofern in Halbzeug-Normen keine anderen Bezeichnungsbeispiele enthalten sind. Beisp'iele für Abkürzungen von Benennungen nach DIN sind z. B.: Band Bd, Draht Dr, Rund Rd, Schlauch Shl, Blech BI, Folie FI, Rohr Ro, Tafel TlI. 271
271 8.5 Anschlußmaße Gewindearten (Auswahl) Die Form der Außen- und Innengewinde richtet sich nach dem Verwendungszweck als Befestigungs- oder Bewegungsgewinde. Spitzgewinde dient vorwiegend für Befestigungen. Metrisches ISO-Gewinde Theoretisches Profil Regelgewinde nach DIN 13-1 d = D = Gewinde-Nenn- </> P = Steigung H = Höhe des Profildreiecks = 0,86603 P H 1 = Flankenüberdeckung = 0,54127 P d 2 = D 2 = Flanken- </> = d - 0,64953 P D1 = Kern- </> der Mutter = d - 2H1 d 3 = Kern- </> des Bolzens = d -1,22687 P h 3 = Gewindetiefe am Balzen P = 0,61343 P Steigungswinkel : tan ß = d2' 7t H R ="6 = 0,14434 P Kernquerschnitt : 1t (d2 + d3)2 SpannungsquerschnItt As = 4" --2- Gewinde Stei- Flan- Run- Spannungs- Nenn-0 gung ken-0 Kern-0 Gewindetiefe dung querschnitt d=o Reihe 1 P d 2=02 da 0, ha H, R As mm 2 0,072 5,03 0,101 8,78 5 0,8 4,48 4,019 4,134 0,491 0,433 0,115 14, ,35 4,773 4,917 0,613 0,541 0,144 20, ,5 0,7 2,675 3, ,141 2,459 3,242 0,307 0,429 0,271 0, ,25 7,188 6,466 6,647 0,767 0,677 0,18 36,6 10 1,5 9,026 8,16 8,376 0,92 0,812 0,217 58,0 12 1,75 10,863 9,853 10,106 1,074 0,947 0,253 84, ,701 13,546 13,835 1,227 1,083 0, ,5 18,376 16,933 17,294 1,534 1,353 0, ,051 20,319 20,752 1,84 1,624 0, ,5 27,727 25,706 26,211 2,147 1,894 0, ,402 31,093 31,670 2,454 2,165 0, ,5 39,077 36,479 37,129 2,76 2,436 0, ,752 41,866 42,587 3,067 2,706 0, ,5 52,428 49,252 50,046 3,374 2,977 0, ,103 56,639 57,505 3,681 3,248 0, Die Metrischen ISO-Feingewinde sind in DIN nach Steigungen geordnet festgelegt. Vorzugsweise ist stets das Regelgewinde anzuwenden. Kommen Feingewinde in Betrocht, so sind nach DIN die Nenn-0 der Reihe 1 denen der Reihe 2 vorzuziehen. Auswahl der ISO-Feingewinde nach DIN 13-12, Reihen ' ) Nenn- </> d Reihe TI 27 Steigung P fein 1 1,25 1,25 1,5 1,5 1,5 1,5 1, Reihe extra fein 0, ,5 1,5 1,5 Nenn-</> d Reihe Steigung P fein Reihe extra fein 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5 1, ) ISO 261; Reihe 3 wurde nicht berückslchhgt. Angabe von Durchmessermaßen in Tabellen siehe Hinweis Seite
272 Whitworth-Rohrgewinde nach DIN ISO Whitworth-Rohrgewinde mit zylindrischem Innen- und Außengewinde für nicht im Gewinde dichtende Verbindungen.') GewindemaBe (Auswahl) Außen-0 dd Flanken-0 d2-d2 G 1 h6 7,723 7,142 Gl/s 9,728 9,147 Gl/. 13,157 12,301 G3/S 16,662 15,806 G1h 20,955 19,793 (G'!s) 22,911 21,749 G3/4 26,441 25,279 (G'/,) 30,201 29,039 GI 33,249 31,770 (G'/,) 37,897 36,418 Gl 1 / 4 41,910 40,431 (Gl'1s) 44,323 42,844 Gl'h 47,803 46,324 (G1'I.) 53,746 52,267 G2 59,614 58,135 Kern-0 d; D, 6,561 8,566 11,445 14,950 18,631 20,587 24,117 27,877 30,291 34,939 38,952 41,365 44,845 50,788 56,656 P = 25,4 z r = 0,137329P H = 0, P h = 0, P Steigung Gangzahl Gewindauf 25,4 tiefe P z h 0, ,581 0, ,581 1, ,856 1, ,162 2, ,479 Bewegungsgewinde sind Trapez- und Sögengewinde p ' E c :i) :z Nennmaße für Trapezgewinde (Auswahl) D 11 es' Nenn-0 '" Flanken-e Außen-0 Kern-0 Nenn-0 '" d P d 2 = 02 D. d, D, d 8 1,5 7,250 8,300 6,200 6, ,500 7,500 8, ,500 12,500 8,500 9, ,000 16,500 11,500 12, ,000 20,500 15,500 16, ,500 24,500 18,500 19, ,500 28,500 22,500 23, ,000 33,000 25,000 26, ,000 37,000 29,000 30, Metrisches ISO-Trapezgewinde DIN 103 (Nennprofil) wird,n Bewegungsspindeln geschnitten zur Ubertragung von Kräften in beiden Achsriclitungen, z. B. bei Leitspindeln. D, = d-2h, = d-p, H, = 0,5 P H. = H, + a, = 0,5 P + a, h 3 = H, + a, = 0,5 P + a, z = 0,25 P= H, /2 D. d+2a" d 3 =d-2h 3 d2 = D2 = d-2z = d-o,5 P '" Flanken-li Außen-0 Kern-0 '" P d 2 = 02 D. d, D, 7 36,500 41,000 32,000 33, ,500 45,000 36,000 37, ,000 49,000 39,000 40, ,000 53,000 43,000 44, ,500 61,000 50,000 51, ,000 71,000 59,000 60, ,000 81,000 69,000 70, ,000 91,000 77,000 78, , ,000 87,000 88,000 1) DIN Whitworth-RohrBewinde mit zylindrischem Innengewinde und kegeligem Außengewinde für druckdichte Gewindeverbindungen
273 Maße für die Gewindeprofile nach DIN 103 P 1, O 0, 0,15 0,25 0,25 0,25 0,25 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 h 3 ;o H 4 0,9 1,25 1,75 2,25 2,75 3,5 4 4,5 5 5,5 H, 0,75 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 R1 mox 0,075 0,125 0,125 0,125 0,125 0,25 0,25 0,25 0,25 0,25 R2 mox 0,15 0,25 0,25 0,25 0,25 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 Sögengewinde findet Anwendung zur Übertragung van Kräften durch Bewegungsspindel in nur einer Achsrichtung, z. B. bei Schlagspindelpressen. '"' c 11 c: m.,-0 Z o..+'f7'l ,", c N E "'0 D.- o.. Z Sögengewinde, theoretische Werte (Auswah I) P h3 H, W 0, R P h3 2 1,736 1,5 0,528 0,236 0, , ,603 2,25 0,792 0,353 0,373 1O 8, , ,055 0,471 0, , ,339 3,75 1,319 0,589 0, , ,207 4,5 1,583 0,707 0, , ,074 5,25 1,847 0,824 0, , , ,111 0,942 0, ,355 Metrisches Sögengewinde DIN 513 (Nennprofil) H, = 0,75 P h 3 = H, + a, = 0,86777 P a = 0,1. yp(axialspiel) a, = 0,11777 P w = 0,26384 P e = 0,26384 P-O,1 w-a R = 0,12427 P D, = d-2h, = d-l,5. d 3 = d-2h 3 d, 0, = d-o,75 P D2 = d-o,75. P + 3,1758 a H, W 0, R 6,75 2,375 1,060 1,118 7,5 2,638 1,178 1, , ,491 10,5 3,694 1,649 1, ,221 1,884 1,988 13,5 4,749 2,120 2, ,277 2,355 2,485 Rundgewinde ist für wechselseitige stoßartige Beanspruchungen, wabei die Gewinde durch Schmutz starkem Verschleiß unterliegen, z. B. Eisenbahnkupplungen. Sie. lassen sich auch in Blech pressen, z. B. Edisan-Gewinde an Glühlampenfassungen. Rundgewinde OIN 405 h 3 = 0,25 P ="2 Zuordnung der Steigungen zu den Durchmessern d z P h3= H4 H, 8 bis 12 1O 2,540 1,270 0, bis 3B B 3,175 1,5BB 0, bis ,233 2,117 0, bis ,350 3,175 0,530 z bedeutet Gangzahl auf 1 Zoll...c: :x: " 04 = d + 2a, = d + 0,1 P 0, = 0.-2 H4=0.-P=d-O,9 P d 3 = d-2h 3 =d-p d, = 0, = d - 2z = d - 0,5 P a, = Spiel = 0,05 P R, = 0,23851 P R2 = 0,25597 P R, = 0,22105 P R, R, Ra 0,606 0,650 0,561 0,757 0,813 0,702 1,010 1,084 0,936 1,515 1,625 1,
274 Toleranzen für Gewinde nach DIN und ) DIN legt ein Toleranzsystem für Gewinde nach DIN 13-1 bis -11 mit einem Grundprofil nach DIN fest, wobei DIN die Abmaße und Toleranzen angibt. Gewlndetoleranzfelder für normale Elnschraublöngen (N) 0,55 1,5 d Toleranzklasse Toleranzfelder für Oberflächenzustand Bolzen- MulIer Oberfläche gewinde gewinde Gewindetoleranzen Beim Toleranzsystem für Gewinde wird die Ziffer zur Kennzeichnung der Breite des Toleranzfeldes vor dem Buchstaben zur Kennzeichnung der Lage des Toleranzfeldes zur Nullinie angegeben. f m g blank oder dünn 4h 4H5H phosphatiert blank, phosphatiert oder mit dünner Schutz schicht blank (mit grosem Spiel) oder mit dicker galvani scher Schutzschicht Den bei handelsüblichen Befestigungsmitteln gebräuchlichen Toleranzklassen fein (fl, mittel (m) und grob (g) sind unter Berücksichtigung der drei Einschraubgruppen normal (N), kurz (5) und lang (L) empfohlene Gewindetoleranzfelder zugeordnet, s. Tabelle. Die Bezeichnung eines Gewindes besteht aus dem Gewindemaß mit Kennbuchstaben und dem Kurzzeichen der Toleranzfelder beim Muttergewinde für Flanken 02 und Kerndurchmesser 01 und beim Bolzengewinde für Flanken- d 2 und Außendurchmesser d, u. 4. Sind die Toleranzfelder für Flanken- und Kerndurchmesser bzw. für Flankenund Außendurchmesser gleich, was im allgemeinen der Fall ist, dann werden die Kurzzeichen nicht wiederholt, Für Gewinde ohne Toleranzangabe gilt die Toleranzklasse mittel mit 6H für das Muttergewinde und 6g für das Bolzengewinde. Eine Passung zwischen Gewindeteilen wird durch das Toleranzfeld des Muttergewindes und das Toleranzfeld des Bolzengewindes angegeben, die durch einen Schrägstrich getrennt sind, ternfb]ibnegn 6g 8g 6H 7H 1) ISO Eintragen von Gewindetoleranzen 275
275 Gewindeenden und Schraubenüberstände nach DI N 78 für Metrisches ISO Gewinde nach DI N 13 für verschiedene Verwendungszwecke Die Bezeichnung der verschiedenen Schraubenenden und deren Maße sind für Metrisches ISO-Gewinde genormt. Die Schraubenenden werden wie der Kegelansatz in die Gewindelänge mit einbezogen. Sie sind bei Metrischem ISO-Gewinde für Gewinde-<t> d = mm genormt. Ka Kernansatz f«u, " zzape: " tu r =gerundet 1l Einsenkung zulässig Gewinde- Gewindedurch- steigung d 1 messer P d H13 3, ,7 0,8 4,5 0,75 0, ,2 8 1,25 1,6 10 1, ,2 18 2, , d 2 h , , " d 3 d 4 z1 z2 z3 h16 h14 +1T14 +IT14 +IT , ,25 1,12-2,5 1, ,25 1,5 3 1,5 3,1, , , , , , Splint z4 z5 w nach DIN 94 min '" 0.9 '" x ,5 0.8x ,25 1,8 0.8x 6 0, x 8 0, x ,5 1.2x10 1 2, x x14 1, ,5x16 1,5 4 4,5 3,2 x , x20 2 4,5 6 4 x x25 2, x25 2, x28 Norm-Bezeichnung eines Gewindeendes mit Kegelkuppe (K): Gewindeende DIN78-K Sechskantschrauben stiftschraube Nach DIN 78 gilt für Schraubenüberstände: ft bei Sechskantschrauben verschraubt mit Sechs-.....' kant- und Kronenmuttern Schroubenüberstand v = Mutternhöhe + 2P '. V,. V ",. v bei Stiftschrauben verschraubt mit Sechskant-, I I und Kronenmuttern Schraubenüberstand v"" Mutternhöhe + 3P Sl!chskantmutter Kronenmutter Sechskantmuthit Ik"Klemmlänge Die Nennlänge der Schraube errechnet sich aus Nennlänge 1= Klemmlänge Ik +Schraubenüberkünftig DIN EN ISO 4753 stand v 276
276 Gewindeausläufe und Gewindefreistiche nach DIN 76-1 für Metrische ISO-Gewinde nach DIN Außengewinde (Bolzengewinde) 2. Innengewinde 1.1 Gewindeausläufe (Muttergewinde) Gewindegrundlöeher p 2.1. mit Gewindeauslauf $$ Je!: UH±JI o X u i b e2 e3 t1 1J lp1 e, 1.2 Abstand des letzten vollen Gewindeganges 2.2 mit Gewindefreistich von der Anlagefläehe Form C (Regel) u. 0 (bei Teilen mitgewinde annähernd bis Kopf) 9fl3 f}33 Q2 Q 3 Q2 Q 3 //h'.,s" g F m" g2 I- b t 1J 1.3 Gewindefreistieh Form ARegelfali b nutzb. Gewindelänge Form B kurz ""C - ""C e, Regelfall Gewindeauslaufx, e2 = kurz, e, lang und Abstand a, el- ') Zulässige Abweichungen ten immer, wenn ei für das errechnete g ne anderen Angaben Maßt: +0,5 P. gemacht sind. 0 Maße in mm Gewinde Ge- Ab- Außengewindefreistich Grund- Innengewindefreistich d win- stand lochde- überaus- hang lauf c1 d 9, 9 92 r 1 d r Stei- x1 min. mox. min. max. gung Regel- A A C C P gewinde Re!,!el Re!,!el h13 Regel Regel Regel H13 Regel Regel '" '" ,25 1,5 d-o.8 1, ,2 2,8 d+o,3 2 2,7 0,2 0,6 3,5 1,5 1,8 d-l 1,2 2, ,4 d+o,3 2,4 3,3 0,4 0,7 4 1,75 2,1 d-1,1 1, ,4 3.8 d+o,3 2,8 3,8 0,4 0,75 4,5 1,9 2,25 d-1,2 1,6 2,6 0,4 4 d+o, ,4 0, ,4 d-l,3 1,7 2, ,2 d+o,3 3,2 4,2 0,4 1 6:7 2,5 3 d-l,6 2,1 3,5 0,6 5,1 d+o,5 4 5,2 0,6 1, ,75 d-2 2,7 4, ,2 d+o,5 5 6,7 0,6 1,5 10 3,8 4,5 d-2.3 3,2 5,2 0,8 7,3 d+o,5 6 7,8 0,8 1, ,3 5,5 d-2.6 3,9 6,1 1,0 8,3 d+o,5 7 9,1 1,0 2 14: d-3 4, ,3 d+o,5 8 10,3 1 2,5 18:20:22 6,3 7,5 d-3.6 5,6 8,7 1,2 11,2 d+o, ,2 3 24: d-4,4 6,7 10,5 1,6 13,1 d+o, ,2 1,6 ISO 3508; Norm-Bezeichnung für Gewindefreistich Form B: Gewindefreistich DIN 76-B 277
277 1 Schlüsselweiten nach DIN und -2 - Auswahl für Schrauben, '@ Nenn- Schrauben, Armaturen, Fittings Schraubenschlüssel maß Eckenmaß Schlüsselweite s SW SW 2kant 4kant 4kant 6kant 8kant d el e2 e3 e4 (maxi min min min min min m Reihe Reihe Reihe Reihe , ,90 18,72 17,05 17, , ,4 23,5 20,03 19,85 18,05 18, , , ,10 20,88 19,06 19, , , ,23 21,65 20,06 20, , , ,36 22,78 22,7 21,06 21, , , ,49 23,91 23,8 22,06 22, , ,5 30,5 25,62 25,04 24,9 23,06 23, , , ,75 26, ,06 24, , ,5 33,5 27,88 27, ,06 25, , ,8 34,5 29,01 28,43 28,1 26,08 26, , , ,14 29,56 29,1 27,08 27, , ,6 37,5 31,27 30,69 30,2 28,08 28, , , ,53 32,95 32,5 30;08 30, , , ,72 35,03 34,6 32,08 32,48 Norm-Bezeichnung für Schlüsselweite SW 17, Reihe 1: DIN SW Schlüsselweiten und Eckenma8e nach DIN für Sechskantschrauben und -muttern Nenn-0 M3 M4 M5 M6 M8 SW,S 5, kt, e3 6,01 7,71 8,84 11,05 14,31 17,7 20,0;: 23,3/ 26,75 33,53 39,91 51,28 Werkzeug-Vierkante u. Schaftdurchmesser nach 150, DIN 10 für rotierende Werkzeuge Maße in mm Ml0 M12 M14 M16 M20 M x. Reihe 2 17,40 18,40 19,46 20,46 21,46 22,46 23,46 24,46 25,46 26,58 27,58 28;58 30,58 32,58 Durchmesser Vierkant Durchmeser Vierkant d Nennmaß Lö7ge d Nennmaß Lö7ge über.. bis a über... bis a 3,75 _.. 4,25 3, , , ,25..4,75 3, , ,2 14 4,75..5, ,5 16 5, , , , ,7.. 7,5 5,6 8 21, , ,5.. 8,5 6,3 9 23, , ,5.. 9,5 7, , ,4 26 9,5.. 10, , ,6.. 11, , , Norm-Bezeichnung fur Werkzeug-Vierkant mit a = 6,3 mm: ISO-Vierkant DIN 10-6,3 Vierkante und Vierkantlöcher für Spindeln und Bedienteile s. DIN M30 46
278 Schraubensenkungen nach DIN 66, DIN 74-1, DIN u.-2 Durchgangslöcher nach DIN Bohrerdurchmesser für Gewindekernlöcher nach DIN 336 Senkungen nach d OINENISO DlN1991 OlNENIS01101 OIN EN ISO DlNEN14011 OIN EN z. B. fur 2009u.2010 DIN EN1S u.7041 OIN 6912 Nach DIN 974 sind die Senkliefen 13, 14 und 15 je nach Anwendungsfall zu wählen, d. h.: Senkliefe 1 = max. Schraubenkopfhöhe + max. Scheibendicke + Zugabe Durchgang. Senkungen nach löcherd, DIN66 DIN 74-1 DlN974 1 DIN Gewinde Kern- DIN EN z.b.für z.b.für z.b.für z.b. für nach lach. Senkschraube Senkschraube Zylinderschraube Sechskanlschr. DIN 13 dfür fein mihel DIN EN ISO 2009 DIN 7991 DINEN SO DIN EN Reihe 1 Slchl f m FormB Reihe Reihe 1 H12 H13 d, tj= d, t2"" d,h13 b 11 t"l) d,h13 t5 1 ) M 3 2,5 3,2 3,4 6,3 1,55 6,6 1,6 6,5 2,4 3,4 11 2,6 M 4 3,3 4,3 4,5 9,4 2,55 9 2,3 B 3,2 4,6 13 3,4 M 5 4,2 5,3 5,5 10,4 2, , ,7 15 4,3 M 6 5 6,4 6,6 12,6 3, ,2 11 4,7 6,8 18 4,8 M 8 M 10 6,8 8,5 8,4 10, ,3 20 4,28 4,65 17,2 21,5 4,1 5, ,3 7,5 M 12 10, ,5 24 5,4 25, ,6 M ,5 32 7,45 31, ,5 17, ,5 M20 17, , ,5 21, M , ,5 25, ') Maße für Senkungen ausgewählter Schrauben ohne Unterlegscheibe bzw. Sicherungselemente. D1N 66-4 OIN ;6-4 OIN 74-Af4 Senkungenkonnen 900:!:10 durch Maße oder durch _+ ;::;.+. Kurzbezeichnungen ' I ' angegeben werden DIN 74 1 nur fur Senkschrauben ohne Elnhelt,kopf DIN 74 2 fur Flachsenkungen 1St durch DIN u 2 ersetzt 4145 H13 279
279 Wellenenden Zylindrische und kegelige Wellenenden sind in ihren Abmessungen genormt. Sie übertragen Drehmomente durch Kupplungen, Zahnräder, Riemenscheiben usw. DIN 748 enthält die mit dem jeweiligen Durchmesser der zylindrischen Wellen,mden übertragbaren Drehmomente. Zylindrische Wellenenden nach DIN Ohne Wellenbund Mit Wellenbund J Kegelige Wellenenden mit Außengewinde nach DIN 1448 Paßfeder parallel zur Achse bis d1 = 220 mm Kegelige Wellenenden mit Innengewinde nach DIN 1449." '"'0 I." " - Abmessungen der Wellenenden nach DIN 748-1, DIN 1448 und DIN 1449 (Auswahl) dl r t bxh d2 d3 d4 'l lang kurz lang kurz min max lang kurz ,7 - - I 2x , ,3 M 8x1 M 4 4,3 16 2,5 2,2 3x ,5 17 0,6 r-- M 1 Ox1,25 M 5 5,3 20 4x ,4 3,1 M 12x1,25 M 6 6,4 24 3,9 3, ,1 3,6 5x5 M16x1,5 M 8 8, rrr 32 7, M20x1,5 M10 10, ,4 6x , ,5 M24x2 10x8 M ,1 6,4 M30x x8 M U M 36x3 1) Toleranzklasse k 6 für d, bis 50 mm und m 6 für d, mm. Norm-Bezeichnung für zyl. Wellenende nach DIN 748 z. B.: Wellenende DIN x" 0 Zylindrische Wellenenden für elektrische Maschinen DIN Paßfeder nach DlN X t5- }r'! '' 1----i I Zentrierung nach DlN 332 Norm-Bezeichnung z. B. Wellenende DIN 748-E60 m 6 x I, I;. I,
280 9 Normteile Normteile werden in der Regel in Zeichnungen nicht bemaßt, sondern nur in Stücklisten mit der genauen Norm-Bezeichnung aufgeführt. Bei der Bezeichnung genormter Produkte folgt nach der Benennung die Norm Nummer und noch einem Mittenstrich der Merkmaleblock. Dieser kann bestehen aus Kennbuchstaben für Form und Art, Zählnummer, Kennwerte, z. B. Maße, Werkstoffangaben und Ausführungsangaben, z. B. Oberflächenbehandlungen. Beispiel für die Norm-Bezeichnung eines Fertigteils, z. B. Sechskantschraube nach DIN EN mit Gewinde M8, Länge L = 50 mm, der Festigkeitsklasse 8.8 und Produktklasse A: Sechskantschraube ISO M8 x A Beispiel für die Norm-Bezeichnung eines Halbzeugs, z. B. Rundstahl nach DIN 1013 mit 020 mm aus einem Stahl mit dem Kurznamen C 35 E: Rund DIN C 35 E oder Rd DIN C 35 E 9.1 Schrauben und Muttern Die Produktklassen legen nach DIN ISO 4759-I in Übereinstimmung mit DIN die Toleranzen für Schrauben und Muttern fest: Produktklasse A = Ausführung m (mittel) Produktklasse B = Ausführung mg (mittelgrob) Produktklasse C = Ausführung g (grob) Die Festigkeitsklassen für Schrauben werden nach DIN EN durch zwei Zahlen festgelegt, die durch einen Punkt getrennt sind. Die erste Zahl gibt 1/100 der Nennzugfestigkeit in N/mm 2 und die zweite das I Ofache des Verhältnisses der Nennstreckgrenze Rel (R p 0,2) zur Nennzugfestigkeit R m (Streckgrenzenverhältnis) an. Beispiel: 8.8 bedeutet: 8 : R m = 8, 100 = 800 N/mm 2 8 : R p 0,2/Rm = 640 /800 = 8/10 Die Multiplikation bei der Zahlen ergibt 1/ 10 der Nennstreckgrenze. Das Streckgrenzenverhältnis kennzeichnet die Zähigkeit einer Schraube. Bezeichnungssystem der Festigkeitsklassen für Schrauben lohne Festigkeitklasse 9.8) N ennzu 9 fe 5 ti gkei t R. N/mm 2 I I Bruchdehnung 14 As in% , , Verhältnis Nennstreckgrenze zur Nennzugfesti keit Zweite Zahl des Be zeic hn un 9 ss ys tem 5 I,6,8 I,9 Nenns treck gren z@ R'l bzw. R e % Nenn zu gfestigkei t R m 281
281 Um die Mindestabstreiffestigkeit einer Mutter auf einer Schraube zu gewährleisten, sind die nachstehenden Festigkeitsklassen für Muttern und die zugehörigen Festigkeitsklassen der Schrauben festgelegt. Festigkeitsklassen für Muttern mit Nennhöhen 0,8 D nach DIN EN Kennzahl der Festigkeitsklasse de Mutter Prüfspannung Spmin N/mm Vickershärte HVmax Festikeitsklasse der bis I bis u. I zuge örigen Schraube Schrauben und Muttern der Festigkeitsklassen nach ISO und -2 können im Temperaturbereich von -50 oe bis +300 oe eingesetzt werden. Die mechanischen Eigenschaften gelten nur für Raumtemperatur zwischen 15 und 35 oe. Tabelle zur überschlägigen Dimensionierung von Schraubenverbindungen mil Regelgewinde nach Schraubenwähler der Fa. Bauer u. Schaurle, Neuss Belriebskraft pra Schraube statisch dynamisch statisch Varspann- Nenndurchmesser ' } in Achs- In Achs- und/ader kraft'} (mm) richtung richtung dynam. senkrecht für zur Achs- Fesligkeilsklasse FB FB richtung Fy (N) (N) Q(N) (N) } 72 } } 8 72} 72} } l} Die anegebenen Nenndurchmesser und Varspannkräfte gelten für Schaftschrauben; bei De nschrauben ist wegen des verringerten Taillenquerschnittes diejenige Abmessung zu wählen, die der nächsthäheren Laststufe entspricht 2} Abmessungen M7 und M9 nur in Sonderfällen verwenden Beispiel: Welchen Gewindedurchmesser muß eine Schaftschraube haben, wenn sie eine axiale schwellende Betriebskraft von FB = N aufnehmen soll? Aus abenstehender Tabelle erhält man folgende Abmessungen: 6.8: M22; 8.8: M20; 10.9: M16; 12.9: M16; Eine genaue Schraubenberechnung unter Berücksichtigung aller Randbedingungen ergibt folgende Abmessungen: 6.8: M18; 8.8: M16; 10.9: M14; 12.9: M12. Mit der überschlägigen Dimensionierung nach abenstehender Tabelle liegt man stets auf der sicheren Seite. 282
282 Sechskant, Zylinderschrauben und Sechskantmuttern DIN EN (DIN 931) DIN EN (DIN 933) DIN EN W1f (t b Z k, I, 5, ( k I k, 1 2 Sechskontschrauben Sechskontschrauben Zylinderschrauben mit Innensechsk. ISO 4762 Produktklassen A u. B Produktk/ossen Au. B Produktk/ossen Au. B d 0 b, b, d, e, e2 kl k2 s, 52 t I, I, b min von bis von bis von bis M 4 2, ,66 3,6 2, M 5 2, ,5 8,79 4,7 3, , M ,05 5, M 8 3, ,38 7 5, Ml0 4, ,77 9,4 6, M 12 5,3 g ,03 11,7 7, M 16 6 l ,75 16, M20 7, ,53 19,8 12, M ,98 ". 22,1 ij DINEN24032 DIN EN DIN EN ISO 7040 (DIN934) (DIN439) oo;' t tf 0 0 :\2 "'C C ;;'"'C 1n1 5, In? s h, h, Sechskantmuffern Flache Sechskant- 5echskonm.uHem fürs2= Nrs= muhem ISO 4035 selbstsichemd Kronenmuffem DIN 779 P.klassen A u. B Au. B Produktklassen A u. B d d, el e2 hl h2 ml m2 mj m. m, n s, Splint 52 ISO 8747 M 4 7,66 8,1 5,5 3,2 2,2 2,9 2,3 7 7 M 5 8,79 10,4 6,2 4,7 2,7 4,4 3,5 8 8 M 6 11,05 11,5 7,4 7,5 5,2 3,2 4,9 3, ,6x 14 M 8 14,38 16,2 8,9 9,5 6,8 4 6,4 5,1 6,5 2, x16 Ml0 19,6 19,6 11,2 12 8,4 5 8,0 6,4 8 2, ,5 x20 M ,9 21,9 14, ,8 6 10,3 8,3 10 3, ,2 x 22 M ,7 27,7 17, ,8 8 14,1 11,2 13 4, x28 M ,6 34,6 20, ,9 13,5 16 4, x36 M ,6 41,6 25, , ,2 16,1 19 5, x40 Bitte beachten: Bel den ISO-Sechskantschrauben und -muttern liegen Im Vergleich zu den entsprechenden DIN-Produkten bei einigen Größen veränderte Schlüsselweiten und Mut- 283 ternhähen vor!
283 InllQ4i< Zylinder-, Senk-, Vierkantschrauben und Gewindestifte t, t, J 2.. b -c._-. ;;"._. u I u k, l, k 2 '" I, k 3 " Zylinderschrauben Zy/inderschrauben cg;httchrauben mit Schlitz mit Innensechskant DIN EN ISO 1207 DIN EN ISO 1580 DIN 7984 d b d, d 2 e k, k 2 k 3 n s I, t 2 t 3 I, 1 2 M , ,81 0, M ,87 2,6 2,4 2,8 1 2,5 1,1 1 2, M ,5 3, ,5 1,2 3 1,3 1, M ,58 3,9 3,6 4 1,6 4 1,6 1, M , ,9 3, Ml m j!js j '/ t.s, I. tj= I+- ---l Q Z T Q ul k, k -:-,.- Vierkantschrauben Vierkantschrauben Vierkantschrauben mit mit Bund DIN 478 mit Kernansatz DIN 479 Bund und Kuppe DIN 480 d a b c d, d 2 e k s Z, Z2 Z3 M ,5 35 6, ,2 M , ,5 M ,5 5, ,8 2,5 1 Ml0 3, , M , ,5 35 1,25 M " N -c - 'C " Gewindestifte mit Spitze DIN EN d P ') M 3 0,5 M4 0,7 M5 0,8 M 6 1 M Ml0 1,5 M I) Steigung 284 d, d 2 0,3 0,4 0,5 1,5 2 2,5 3 C i Z..c - "0 -c' " Gewindestdle mit Zapfen DIN EN d 3 d. n t max max von 2 1,4 0,4 1,05 4 2, ,42 6 3,5 2,5 0,8 1, ,5 5 1, , I, von bis von bis von bis j c / "Oo. j 0." p+-u_.! T,I» '( " Gewindestifte mit Ringschneide DIN EN I, bis von bis von bis
284 Scheiben DIN 125 für Sechskantschrauben und -muttern Form Au. 8 Federringe DIN 728 FormA 8ezeichnung, z. 8. Federring DIN 728-A8 Scheiben und Ringe rt=vl X ill 'RW- Federscheiben DIN 137 Form A gewölbt Form 8 gewellt für Sechsfür Zylinder, kantschrauben und Holbrundschrau- -muttern ben und -muttern M4... M JO'} M 4... M 24 I-,-M-=--:4_1,-,-,5=-t4,,-=-3-t-..:,9-t-::,7',:-6-t-..:'-4,,,-1-t-,-=8:_+4:,,-,3_-:-,:-9+-,-,1,6_1 2 0,8 0,8 0,5 M 5 1,8 5,3 10 9,2 5,1 10 5,3 11 1,8 2, ,5 I-,-M,:,-6:-t,-=2=.c,5=-t-=,6,c:4-t-1:-=2-t..:'-1..:.1,c:8-t--=-6,,,-1+_1:...:1c_+_6:,-,4+,-=1-=2+2,=2+2:,-,6::...!A...!.2... M 8 3 8, ,8 8,1 15 8,4 15 3,4 3 1,6 1,6 0,8 M 10 3,5 10, ,1 10, , ,2 2 1,8 1 M ,1 12, ,5 2,1 I M ,4 16, ,3 3 2,8 1,6 M ,6 20, ,4 3 3,2 1,6 M , , ,8 \" il 'ifftij d, dj b :11 Federnde Zohnscheiben Spannschei- Scheiben mit Scheiben mit DIN6797 A außengezahnt J innengezahnt bendin6796 Lappen DIN 93 i}6 pen d b d, d 2 d 3 d. d, d, f h I, 1 2 5, M 4 5 4, ,5 1,3 14 6,5 0,5 1 0,38 M 5 6 5, ,5 1, ,6 1,2 0,5 M 6 7 6, , ,7 1,5 0,5 M 8 8 8, ,5 2, ,8 2 0,75 Ml , ,5 3, ,9 2,5 0,75 M , ,5 3, M ,5 5, ,2 4 1 M ,5 6, ,4 5 1 M ,5 7, ,5 6 1 Darstellung von Schraubensicherungen s. S. 287; 11 form A DIN 137 entfällt 285
285 Senkschrauben mit Schlitz: und Kreuzschlitz: (Einheitskopf) ') Senkschrauben t_ EN ISO 2009 o ;-11 /' j Linsen- Senkschrauben t_ ;fn EN ISO f2 '1;:..;" :J= H----,;-I o.{; I::E /'---,;-1 j --'--!, b f LJ Y I, ;r'soj' f r-!4- I, ;ioj:1 I, f I, Kreozsc hlitzformen H Z i i d, Gewinde M3 M4 M5 M6 M8 Ml0 P Steiun max b d, max. Kopf I = k max m Hilismaße Form H Form Z n Nennmaß r, max r, = t, min x max I, von I, bis von bis Stulen der längen I, und b 'I Werte nicht lür b '1 80'1 Norm.ßezeichnunt einer Senkschraube mit Kreuzschlitz noch IN EN ISO 7046 z_ B_: Senkschraube ISO M5 x 30-4_8 - Z Senkungen für Senkschrauben mit Einheitsköpfen nach DIN 66 I) Auswahl t:1 Nenngräße d 3 3,4 4,5 5,5 6, d. 6,3 9,4 10,4 12,6 17,3 20 t,= 1,55 2,55 2,58 3,13 4,28 4,65 d, Norm-Bezeichnun einer SenkU"8 z_ B_ für Nenngrä e 5: Senkung IN 66-5
286 9.2 Schraubenverbindungen mit Schraubensicherungen Schraubenverbindungen sind zu sichern, wenn sie sich durch Stöße und Erschütterungen losdrehen können. Die Sicherungen sind kraftschlüssig, z. B. durch Federrinse, Federscheiben, selbstsichernde Muttern, oder formschlüssig, z. B. durch Splinte, S,cherungsbleche mit Nase. Eine wirksame Schraubenverbindung liegt erst dann vor, wenn neben der Mutter auch der Schraubenkopf gesichert ist. Ausgenommen hiervon ist Kronenmutter mit Splint. Kraftschlüssige Sicherungen Sechskantschraube mit Doppe/mutter Formsch/üssige Sicherungen B Ü Zy/inderschraube mit /nnensechskant ISO 4762 mit Federring DIN 128 Stiftschraube DIN 833 mit Sicherungsmutter ISO 7040 Sechskantschraube ISO mit Sechskantmutter und Sicherungsmutter DIN 7967 Sechskant-Paßschraube Sechskantschraube D/N 609 ISO 4014 mit Kronenmutter mit Splintsicherung DIN 979 ISO 1234 ""dsi"' [tj Schraubenkopf sicherung Muttersicherung durch Scheibe mit Nase durch Scheibe mit DIN 432 Nase DIN 432 Zr/inderschr. m. /. ISO 4762 a mit Kerbstift b) mit Sp/int- 1i1J"8'Jb 1i1J"f'2"j!, 11 8 mj Schraubenkopfsiehe rung durch Scheibe mitiappen DIN 93 Nu/mu//er DIN 1804 mit Scheibe mit Innennase DIN 462 Sichern von Schraubenverbindungen siehe DIN
287 9.3 Niete und Nietverbindungen Nietverbindungen sind unlösbare Verbindungen im Metallbau. Sie können nicht ohne Zerstören der Niete gelöst werden. Feste Nietverbrndungen finden im Stahlbau, dichte im Kesselbau, feste und dichte im Behälterbou Anwendung. Nietverbindungen werden immer mehr durch Schweißverbindungen ersetzt. Ein geschlagener Niet besteht aus Setzkopf, Schaft und Schließkopf. Erfahrungswerle für die Niellänge L: Halbrundniele DIN 124 (d < 20), I Klemmlänge + 1,5' d Halbrundniele DIN 124 (d > 20), I "" Klemmlänge + 1,7' d SenknieIe DIN 302 I "" Klemmlänge + d Schaft i i:"";. Vl :':...J '" '" c / :0/, e' E' '" "-, 52, Setzkopf Nietverbindung Nietverbindungsarten jrt Einreihige Laschennietung Einreihige Doppel Laschenniefung Einreihige Überlappungs. nietung Bei der Überlappungsnietung werden überlappte Bleche, bei der einseitigen Laschennietung voreinanderstoßende Bleche mit einer Lasche und bei der Doppellaschennietung voreinanderstoßende Bleche mit einer oberen und einer unteren Lasche vernietet. Nach der Anzahl der beanspruchten Querschnitte eines Nietes auf Abscheren unterscheidet man einschnitlige, z. B und 288.4, und mehrschnittige Nietverbindungen, z. B. zweischnittig Erfahrungswerte für Nietabstände bei kraftbeanspruchten Nieten im Metallbciu: Nielleilung I = 3,0... 3,5 d, Endabsland in Kraftrichlung e, = 2,0.. 2,5 d1 Randabsland senkr. zur Kraflrichlg. e2=1,5.. 2,Od, Nielreihenabsland e3 = 3,0... 3,5 d, JB e',t,te.. -, '" , Nietabstände Normenhinweis: DIN 101 DIN 997 DIN 998 DIN Niete, Technische Lieferbedingungen Anreißmaße (Wurzel maße) für Form und Slabslahl Lochabstände in ungleichschenkligen Winkelstählen Lochabslände in gleichschenkligen Winkelstählen
288 Niete von mm cp vorwiegend für die Blechnietung. Die Nietlöcher werden 0,2... 0,5 mm größer gebohrt als der Nietdurchmesser. Die Blechnietung erfolgt kalt. Niete von mm cp für den Stahlbau, z. B. DIN 124, werden warm genietet. Die entsprechenden Nietloch-cp sind 1 mm größer zu bohren. Halbrundniete nach OIN 660 und Senkniete nach OIN 661 Halbrundniet 5chließkopfform 5enkniet 5chließkopfform DIN 660 A B DIN 661 A B "'" Rohniet-4> d, 1 1,2 1,6 2 2, Loch-4> d 1,05 1,25 1,65 2,1 2,6 3,1 4,2 5,2 6,3 8,4 d Halbrund- 2 1,8 2,1 2,8 3,5 4,4 5,2 7 8,8 10,5 14 k 0,6 0,7 1 1,2 1,5 1,8 2,4 3 3,6 4,8 kopf r1 1 1,2 1,6 1,9 2,4 2,8 3,8 4,6 5,7 7,5 Senkkopf d 2 1,8 2,1 3,5 4,4 5,2 7 8,8 10,5 14 k 0,5 0,6 0,8 1 1,2 1,4 2 2,5 3 4 DIN 660 I von bis DIN 661 I von bis Stufung der Länge I: Norm-Bezeichnung, z. B. (d, = 4, I = 20 aus U5t 36-2): Niet DIN X 20-5t Linsenniete nach 01 N 662 und Flachrundniete nach 01 N 674 Linsenniet DIN 662 Flachrundniet DIN 674 Norm-Bezeichnung, z. B. (d, = 4, I = 8 aus USt 36-2): Niet DIN X 8-5t.r t Rohrniete nach DIN 7340 werden aus Rohr gefertigt und z. B. bei Geräten der Fernmeldetechnik als feste Verbindungen angewendet. Form A Form B mit Flachkopf mit angerolltem Rundkopf Beispiel: Rohrniet!$i5=r'"I" DIN I'" B 0,4 X 0,5 X 10- Cu 99,5 L:.t d, = 4 mm, [(i Dicke s = 0,5 mm, Länge' = 10 mm, Werkstoff Cu 99,5 = Kupfer mit 99,5 % 289
289 9.4 Stifte und Stiftverbindungen Befesligung durch Zylinderschroube und Zy/inderslift Stifte sichern als Verbindungselement eine bestimmte Lage aneinanderliegender Teile_ Bei Schraubverbindungen nehmen sie zusätzlich die Scherkräfte auf, da Schrauben, ausgenommen Paßschrauben, nicht auf Abscherung beansprucht werden sollen_ Zylinderstifte nach DIN EN Sie werden verwendet für nicht oder nur selten zu lösende Verbindungen_ Form B Ra 1.6 Form ( Zylinderslift /50 233B-A-5 x q,d 1,2 1,5 2 I von bis Stufung der I Norm-Bezeichnung (d x I), z. B.: Zylinderslift Zylinderslift ISO 233B-B-5 x / C-5 x , SO ISO Ltinge SO Kegelstifte nach DIN EN ' ) und DIN EN Die zugehörigen Bohrungen werden mit Kegelreibahlen nach DIN 9 aufgerieben. Norm-Bezeichnung (d x I), z. B.: Kegelstift / A-70 x q, d/h 10 1,5 2 2, a 0,2 0,25 0,3 0,4 0,5 0,6 0,8 I, von bis SS Stufung der " Ltinge ) Ausführung A geschliffen, Ausführung B gedreht S Norm-Bezeichnung (d x I), z. B: Kegelslift ISO B736-A-70 x Kegelslift millnnengewinde für lösbare Verbindungen S 30 1,2 1,6 2 2, ISO SO 8S 90 9S -_
290 Kerbstifte bis 0 25 mm haben am Umfang drei eingedrückte Kerben. Man verwendet sie für feste Verbindungen. Die zugehörigen Bohrungen werden m;t»;';'"'b"h'.' g.:::gt "',, It JiE 1= fo Jil Norm-Bezeichnung (d x I), z. B.: Kerbstift Kerbstifi Kerbstift ISO x 30 - St ISO x 30 - St ISO x 30 - St '1ft,Pt"It 4J ( f1 Norm-Bezeichnung (d x I), z. B.: Kerbstift ISO x 30 - St Kerbstift ISO x 30 - St fildl 2 2, DIN EN ISO 8744/, on IS DIN EN ISO on IS DIN EN ISO on IS DIN EN ISO n IS Kerbnägel DIN EN ISO 8746 und DIN EN ISO 8747 stellen Verbindungen her, die weder gelöst noch belastet werden dürfen, z. B. bei der Befestigung von Schildern. Die Bohrungen besitzen die Toleranzklasse H9 für d bis 3mm, Hll für d über 3 mm. Norm-Bezeichnung (d x I), z. B.: Kerbnogel Kerbnogel ISO x 20 - St ISO x 20 St DIN EN ISO DIN EN ISO 8747 I Anwendungsbeispiel fild, d 3 3,7 5,45 7,25 9,1 10,8 14,4 k, 13 1,95 2,55 3,15 3,75 5,0 c 0,6 0,9 1,2 1,5 1,8 2,4 von bis von bis
291 Spannstifte, geschlitzt nach DIN EN ISO 8752 können auch zusammen mit Sechskantschrauben zur Sicherung der Lage gefügter Teile zueinander verwendet werden. Die Aufnahmebohrungen haben den gleichen Nenndurchmesser der Spann stifte und die Toleranzklasse H 12, so daß sie nur durch Bohren hergestellt werden. "0 V.,;' o 0 ""'- c'" f: - \ Ä d,>12 mm - -Ci I- -- Norm-Bezeichnung (d x I), z. B.: Sponnslift ISO x 40-A -SI Nenn-0 2 2,5 3 s 0,4 0,5 0,6 DIN EN ISO a 0,35 0,45 0, d, 2,3 2,8 3,3 d 2= 1,5 1,8 2,1 fürschrauben I von 4 bis 30 Anwendungsbeispiele für Spannslifte 3,5 4 4, ,75 0,8 1 I 1,2 1,5 I 2 I 2,5 0,6 0,7 0,8 1,6 2 3,8 4,4 4,8 5,4 6,4 8,5 10,5 12,5 2,3 2,8 2,9 3,4 4 5,5 6,5 7,5 M3 M4 M5 M Spiralspannstifte nach DIN EN ISO 8750 und DIN EN ISO 8751 weisen aufgrund ihres spiralförmigen Querschnitts eine hohe elastische Verformbarkeit auf, so daß sie dynamisch belastbar sind. Nietstifte, DIN 7341, werden bei festen Verbindungen angewendet, die keiner besonderen Beanspruchung unterliegen. Der Außendurchmesser d l hat die Toleranzklasse h9 oder h 11. I Anwendungsbeispiele der Form A 292
292 9.5 Bolzen und Bolzenverbindungen Bolzen verbinden zwei oder mehr Teile formschlüssig, wobei meist ein Teil beweglich bleibt, z. B. der Gelenkbolzen bei Laschenverbindungen und Gliederketten. Für Neukonstruktionen sollen nur noch Bolzen nach DIN EN und DIN EN verwendet werden. Bolz.n ohne Kopf D1N EN Bolz.n mit Kopf D1N EN ,_Oh_n r_.y_'''1+ $'::'k-lf0--1r_m_a_o_hn_.r_as-,"._n_tl_o(_h-1 lj!?m... Form B mit Splinttöcher I-,Jt Ubrige Malle wie Form A Form B mit Sptintloch fo?jfi Ubrige Malle wie Form A Norm-Bezeichnung eines Bolzens DIN EN Form A, d, = loh 11, " = 50 aus St: Bolzen ISO 2340-A-10 x 50 - St eines Bolzens DIN EN Form B, d, = 10 h 11, " = 100, J, = 88 (Splintlochabstand) aus St: Bolzen ISO 2340-B-10 x 100 x 3,2 - St d,') hll d 2 h 14 da H 13 k js 14 r w c e max. t, von js 15 bis Scheibe') d. ISO 8738 s Splint ISO 1234 Stufung der Länge I" Anwendungsbeispiele: ,2 1,6 2 3,2 3, , ,5 5 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 1 2,2 2,9 3,2 3,5 4,5 5, , ,6 1,6 1,6 1, ,8 1 1,6 2 2, lx6 1,2x8 1,6xl0 2x12 3,5x12 3,2x20 4x25 4x25 5x V x30 1) d 4 Scheibenaußendurchmesser nach DIN EN 28738, d, (H 11) Scheibe = d, Bolzen. Länge der Bolzen mit Splintlöcher sind aus der Klemmlänge (Werkstück) plus Spiel (Erfahrungswert) plus d 3 /2 (halber Splintloch-ct» bzw. plus Sdieibendicke 5 (25) zu ermitteln. Hierbei ist falls nötig auf die nächste Bolzenlänge aufzurunden. 293
293 9.6 Sicherungen für Achsen und Wellen Stell ringe nach DIN 70S Form Abis d,=70 mit 1 Gewindestift Form B nur bis d,=150 über d,= 70 mit 2 Gewindestiften d J!R,25 dl, i fo,---,l_d---t V - Y ( tj =O,lbx45 Übrige Maße und Angaben wie Form A Norm-Bezeichnung, z. B. für d, = 16 mm: SteIfring DIN Runddraht-Sprengringe und Sprengringnuten für Wellen und Bohrungen nach DIN 7993 Form A für Wellen Form B für Bohrungen rm e e, 61. t: _:,, _ Norm-Bezeichnung, z. B. für d, = 24 mm: Sprengring DIN A24 Sicherungsscheiben nach DIN 6799 Norm-Bezeichnung z B für d 2 = 10 mm' Sicherungsscheibe DIN d2') zul. d, d3 s zul. a zul. m zul. Abw. von bis max Abw. Abw. Abw ,3 0,7 3,34 0,74 5-0, ,3 0,7 ±0,02 4,11 0,74 +0, ,3 0,7 5,26 ±0,048 0, ,3 0,9 5,84 0, ,3 1 6,52 1,05 9-0, ,8 1,1 7,63 1,15 +0, ,4 1,2 ±0,03 8,32 ±O,058 1, ,4 1,3 10,45 1, ') Nennmaß 294 n 1,2 1,2 1,2 1,5 1, , ,1 1,3 1,5 1,6 1,8 1,9
294 Sicherungsringe für Wellen nach DI N 471 und für Bohrungen nach DIN 472 Sie sichern Teile gegen Längsverschieben, wobei auch Längskräfte aufgenommen werden können. d'.0. Eembauraum $ " d,' " 1 '\.'.. : A X X z T nach Wohl des Herstellers S.1 2t A Norm-8ezeichnung, z. 8. für d, = 30, s = 1,5 mm: Sicherungs ring DIN X 1,5 1 "t' X X z.1 nach Wohl des Herst. s ""löahfl-t IJ t=lagetoleranzen Norm-8ezeichnung, z. 8. für d, = 20, s = 1 mm: Sicherungsring DIN Abmes.ungen der Sicherungsringe, Regelausführung (Auswahl) 20 X Weilen- für Wellen DIN 471 für Bohrungen DIN 472 u. Boh- d4 d4 rungs- s m n a'" b", d rn 2 ge- n s a"" b", d2 ge- </> d, h11 spannt +0,1 ;;;; h11 spannt + 0,1 ;;;; 10 3,3 1,8 9,6 17 0,6 3,2 1,4 10,4 3,3 0,6 12 3,3 1,8 11,5 19 0,75 3,4 1,7 12,5 4,9 0,75 1 1,1 14 3,5 2,1 13,4 21,4 0,9 3,7 1,9 14,6 6,2 0,9 16 3,7 2,2 15,2 23,8 1,2 11'1.1 3,8 2 16,8 8 1,1 J 18 3,9 2, ,2 4,1 2,2 19 9, , ,4 1,5 4,2 2, ,2 1,5 22 4,2 2, ,8 4,2 2, ,2 1,2 1,3 24 4,4 3 22,9 33,2 4,4 2,6 25,2 14,8 25 4,4 3 23,9 34,2 1,7 4,5 2,7 26,2 15,5 1,8 26 4,5 3,1 24,9 35,S 4,7 2,8 27,2 16,1 1,2 f ,7 3,2 26,6 37,9 4,8 2,9 29,4 17,9 1,3 2,1 2, ,5 28,6 40,S 4,8 3 31,4 19,9 1,5 1,6 32 5,2 I-- 3,6 30,3 43 5,4 3,2 f-- 33,7 20,6 2,6 2,6 34 5,4 3,8 32, ,4 3,3 35,7 22,6 f , ,8 1,5 5,4 3, ,6 1, ,8 4, ,2 5,5 3, ,4 40 1,75 6 4,4 37,S 52,6 1,85 5,8 3,9 42,S 27,8 42 6,5 4,5 39,S 55,7 3,8 1,75 5,9 4,1 44,S 29,6 1,85 3,8 45 6,7 4,7 42,S 59,1 6,2 4,3 47,S 30,2 48 6,4 4,5 50,S 34,S 50 6,9 5, ,S 4,5 6,5 4, ,3 2,15 4,5 6,9 5 45,S 62,S a = radiale BreIte des Auges on Eonzelhelt X
295 9.7 Keile und Keilverbindungen Bei Keilverbindungen unterscheidet man im Hinblick auf die Eintreibrichtung zur Achse Längs- und Querkeile und nach der Verwendung Befestigungs-, Spann- und Stellkeile. Keile erzeugen durch ihren Anzug, auch Neigung genannt, feste aber wieder lösbare Spannungsverbindungen. Die geringe Neigung 1 : 100 der Keilflächen bewirkt die Selbsthemmung der eingetriebenen Keile. Keilneigung : Stellkeile 1 : 5 bis 1 : 15, keine Selbsthemmung, öfter zu lösenden Kei le 1 : 20, selten zu lösende Keile 1 : 30 oder 1 : 40, Dauerverbindungen 1 : 100. Für Keile verwendet man blanken Keilstahl, und ar für h :0; 25 mm E295 + C (St 50-2K) und für h > 25 mm E335 + C (St 60-2K) nach DIN Längskeile finden Anwendung zur Befestigung umlaufender Teile auf Wellen, z. B. Riemenscheiben, Kupplungen usw. A rundstirnig (Ein/egekeill Keile nach DIN 6886 fur Wellen-I/! d von mm B geradstirnig.l::(tre::ii:oo.1100 b :.Ll l /._-. -,+ -C-C Norm-Bezeichnung eines Keiles der Form A (b X h Xl), z. B.: Keil DIN 6BB6 - A 20 X 12 X 125 ' Kantenbrechung (allseitig) nach Wahl des Herstellers Schrägung Rundung Rundung des Nutgrundes fur Welle und Nabe Die Toleranzklasse für die Breite der Wellen- und Nabennut ist D 11 der Keile nach DIN 6886, für alle anderen Keile ist es D "' < '<, Hohlkeile nach DIN 6881 vfur Wellen-I/! d von 22$'" f50.mm b :"'''".',. t Norm-Bezeichnung (bxh X I). z. B.: Hohlkeil DIN 6BBf - Bx3,5x40 296
296 Flachkeile nach DIN 6883 für Weflen-ip d von mm ; "" Norm-Bezeichnung (b x h x I), z. B.: Flachkeil DIN x 6 x 70 Nasenflachkeile nach DIN 6884 für Weflen-ip d von mm ---t.s::: h'=hoo zpb 4 N I + "C"C --i Norm-Bezeichnung (b x h x I), z. B.: Nasenflachkeil DIN X 6 X 50 Nasenkeile nach DIN 6887 für Weflen-ip d von mm Norm-Bezeichnung, z. B.: Nasenkeil DIN X 7 X 63 Nasenhohlkeile nach DIN 6889 für Weflen-ip von mm I L!_. b N N100.--:-}Iv =i? Norm-Bezeichnung, z. S.: Nasenhohlkeil DIN X 6 X
297 Abmessungen der Länglkeile, Hohlkeile, Flachkeile, Nasenflachkeile, Nasenkeile und Nasenhohlkeile (Auswahl) Wellen-</> über d bis Breile b bzw. b, ; DIN 6881, , , DIN 6883, J: DIN 6886, I, DIN 6881, ,3 1,8 1,8 1,4 1,9 1,9 1,9 1, ,6889 3,2 3,7 3,7 4 4,5 4,5 5,5 6,5 I, DIN 6886, ,5 3 3, , , ,6887 1,2 1,7 2,2 2,4 2,4 2,4 2,9 3,4 3,4 3,9 4,4 h, DIN ,2 6,2 6,2 6,2 7,2 7,2 8,2 9,2 h h, DIN ,1 5,1 6,1 7,2 8,2 8,2 9,2 10,2 11,2 12,2 14,2 h h, DIN ,7 4,2 4,2 4,7 5,2 5,2 6,2 7,2 h 2 7, r, = r2 0,2 0,2 0,4 0,4 0,4 0,5 0,5 0,5 0,5 0,6 0,6 r I DIN 6883 von bis DIN 6881, von 6884 bis und 6889 bis Das Bemaßen von Keilnuten in Naben und Wellen zeigt S Querkeile verbinden gewöhnlich Stangen zur axialen Übertragung von Zug- und Druckkräften. Sie erhalten meist einseitigen, selten doppelten Anzug. Querkeile sind noch nicht genormt. h, Querkeilverbindung Slellkeilverbindung Stellkeile werden zum Spannen und Nachstellen benutzt, wobei das Anstellen durch eine Schraube und das Lösen durch eine Gegenschraube erfolgt. 298
298 9.8 Paßfedern Paßfedern bilden formschlüssige Mitnehmerverbindungen ohne Anzug für Riemenscheiben. Zahnräder, Kupplungen usw. mit Wellen bei vorwiegend einseitigen Drehmomenten. Sie überfragen die Umfangskräfte nur mit den Seitenflächen. Bei Gleitsitzen können Welle und Nabe gegeneinander verschoben werden. Paßfedern und Nuten, hohe Form, nach DIN für Wellen 0 von mm Sie sind rund oder geradstirnig, je nachdem ob die Nut mit einem Schaftoder Scheibenfräser gefertigt worden ist. Der Werkstoff ist E C (St 50-2K) für h 25 mm und E C (St 60-2K) für h > 25 mm. Für Werkzeugmaschinen gilt DIN mit den Formen A, C und E. Paßfedern mit niedriger Form enthält DIN A rundstirnig ohne Halteschraube B geradstirnig ohne Halteschraube C rundstirnig für Halteschrauben o geradstirnig für Halteschraube Toleranzklossen für Breife der Wellennuf: P9 bzw_ PB fester Sitz N9 bzw. NB leichter Sitz HB Gleitsitz Nabennut: P9 bzw. PB fester Sitz JS9 bzw. JSB leichter Sitz 010 Gleitsitz E rundstirnig für 2 Halteschrauben und 1 oder 2 Abdrückschrauben M N Bohrung für Halteschraube K -L.''I ' M Senkung... nqch DIN 974-1,.!!' '..., d 7 ' F gerodsfirnig für 2 Holteschrauben und 7 oder 2 Abdrückschrauben Bohrung für Abdrückschraube M-N I Kantenbrechung (allseitig) Schrägung crt% nach Wahl des Herstellers Rundung Rundung des Nutgrundes für Welle und Nabe /! 299
299 Nutformen für Wellen N 1 8E-sq N2 [±f-4 N 3 7?77) \4-24 Abmessungen der Paßfedern nach DIN 6885 Teil 1 (Auswahl) für Wellen-<t> d1 über bis Paßfeder- b querschnitt h Wellennulliefe 11 Nabennuttiefe, 2,5 3 3, , ,5 9 9 milübermaß 12 1,2 mil Rückenspiel 1,7 2,2 2,4 2,4 2,4 2,9 3,4 3,4 3,9 4,4 4,4 12 1,8 2,3 2,8 3,3 3,3 3,3 3,8 4,3 4,4 4,9 5,4 5,4 Schrägung od. Rundung r1 max. 0,25 0,4 0,4 0,4 r2 rnax. 0,16 0,25 0,25 0,25 0,6 0,4 0,6 0,4 0,6 0,4 0,6 0,4 0,6 0,4 0,8 0,6 0,8 0,6 0,8 0,6 Bohrungen: d4 3,4 3,4 4,5 5,5 5,5 6,6 6,6 6,6 9 d. Paßfeder d d. Halle- ds/d 7 schrauben 13 M3 M3 M4 M5 M5 M6 M6 M6 M8 2,4 2,4 3,2 4,1 4,1 4,8 4,8 4,8 6 der Welle Is Slufung der I Paßfederlängen : Jedem Wellendurchmesserbereich isl ein enlsprechender Bereich für die Länge der Paßfeder zugeordnel. Norm-Bezeichnung einer Paßfeder der Form A (b X h X I), z. B.: Paßfeder DIN A 12 X 8 X 40. J Tangentkeile und -nuten, DIN 268 für stoßartigen Wechseldruck und 271 für nicht stoßartigen Wechseldruck, dienen zur Befestigung von Schwungrädern auf Wellen. Sie werden paarweise um versetzt eingebaut. Tangentkeile ermöglichen eine spielfreie Übertragung großer Kräfte in bei den Richtungen. [3450 r Tangenfkeilverbindung Tangenfkeil DIN 268/271 Norm-Bezeichnung: Tangenfkeil DIN x 24 x
300 Scheibenfedern nach 01 N 6888 für Wellen-0 d] von mm. Werkstoff E335 (St 60-2); Halbrundstahl nach DIN V:R'15. I ID. Rz 25 Norm-8ezeichnung (b x h), z. 8.: Scheibenfeder DIN x 5 Kantenbrechung (allseitig) nach Wahl des Herstellers Schrägung Rundung "I t Nabennut-8reite b: fester Sitz P9 leichter Sitz J 9 Rundung des Nutgrundes für Welle und Nabe Wellennut-8reite b: fester Sitz P9 leichter Sitz N 9 Abmessungen der Scheibenfedern nach DIN 6888 (Auswahl)..cl:... I über 8 I g bis :; e = :;;IIuber e=- bis b h Feder- h h12 3,7 5 6,5 5 6,5 7,5 6,5 7,5 9 7,5 9 (10) 11 abmesd lungen r, =r. 0,2 0,2 0,2 0,4 I 9,6612,6515,7212,6515,7218,57 15,7218,5721,63 18,5721,6324,4927,35 Wellen- Reihe A 2,5 3,8 5,3 3,5 5,0 6,0 4,5 5,5 7,0 5,1 6,6 7,6 8,6 nut t, Reibe 8 2,8 4,1 5,6 4,1 5,6 6,6 5,4 6,4 7,9 6,0 7,5 8,5 9,5 Naben- Reihe A 1,4 1,7 2,2 2,6 nut h Reihe 8 1,1 ] 1,1 1,3 1,7 11 Die Reihe A für hohe Nabennut ist zu bevorzugen. Sie gleicht DIN (t 2 mit Rückenspiei). Die Reihe B (niedrigere Nabennut) ist für Werkzeugmaschinen, sie gleicht DIN Die Zuordnung I wird gewählt, wenn das gesamte Drehmoment durch die Scheibenfeder ähnlich wie bei einer Paßfeder übertragen wird. Die Zuordnung 11 gilt dort, wo die Scheibenfeder nur zur Feststellung der Lage des Antriebselementes dient und das Drehmoment durch Querkeil oder Kegel übertragen wird. 301
301 Keilwellenverbindungen mit geraden Flanken nach DIN ISO 14 Keilwellenverbindungen werden als feste oder längsbewegliche Verbindungen von Welle und Nabe zur Übertragung von Drehmomenten eingesetzt. Sie besitzen gerade Flanken und sind innenzentriert. Diese Norm legt die Maße für eine leichte und mittlere Reihe fest. Anwendung finden Keilwellenverbindungen z. B. bei Schieberädern in Schaltgetrieben. J u. 2 Nennmaße in mm (Auswahl) Anzahl der Keile n d leichte D, Reihe B mittlere D, Reihe B 3 3,5 4 n ISO (: I Toleranzklassen für Paßflächen d (Auswahl) Gleitsitz Übergangssitz Festsitz Weitere Toleranzen s. DIN ISO 14. H71f7 H7/g7 H7/h zeigt die vereinfachte Darstellung einer Keilwelle nach DIN ISO 6413 mit Angabe der Kurzbezeichnung. Die Art der Wellenverbindung wird durch Symbole angegeben. Dem Symbol können die genormten Bezeichnungen angehängt werden mit dem Kurzzeichen W (Welle) und N (Nabe). Ein Zeichnungsbeispiel mit ausführlicher Bemaßung zeigt Zahnwellenverbindungen mit Evolventenflanken nach DIN Die Evolventenzähne werden nach den Gesetzmäßigkeiten der Verzahnung berechnet. Entsprechend wird die Verzahnung durch das Bezugsprofil, den Bezugsdurchmesser und die Zähnezahl bzw. den Modul bestimmt. Der Eingriffswinkel beträgt im allgemeinen 30 (37,5 oder 45 ). Zahnwellenverbindungen können durchmesserzentriert (Außen-0 oder Innen-0) oder flankenzentriert sein zeigt die vereinfachte Darstellung einer Zahnwelle nach DIN ISO 6413 mit Symbol und genormter Kurzbezeichnung. Diese besteht aus Normnummer, Kurzzeichen W (Welle), Bezugsdurchmesser, Modul, Eingriffswinkel, Zähnezahl, Flankenbreite mit Toleranzklasse. Weitere Zeichnungsangaben sind Kopfkreis-0 CD, Verzahnungsbreite sowie 302
302 Kerbverzahnungen nach DIN 5481 t B Zohnwellenprofil Norm-Bezeichnung z. B. fur Nenn.JZi d, X a,: Kerbverzahnung DIN X 12 Kerbverzahnungen und Wellenverbindungen mit Evolventenzahnflanken dienen als verschiebbare oder feste Verbindungen von Welle und Nabe zum Zentrieren und zur Drehmomentenübertragung, z. B. zwischen Achsschenkeln und Drehstabfedern am PKW. Sie hoben gegenüber den Keilweilenverbindungen mit geraden Flanken eine geringere Kerbwirkung durch größere Mitnehmerzahl und kleinere Profilhöhe. Nenn-0 d,' d,') d"f A X 12 10, x ,18 14,2 15 x 17 14,9 17,28 17,2 17 x 20 17, x 24 20,8 23,76 23,9 26 x 30 26,S 30, x 34 30,S 34, x ,16 39,9 ') Nennmaß ') errechnel d.') 10,2 12,06 14,91 17,37 20,76 26,40 30,38 35,95 d. r1 I') z Teilung Zähnefür d. zahl ,1 0,1 1,152 1, ,15 1, ,5 0,15 1, ,15 0,25 2,033 2, ,3 2, ,5 3, zeigt die vereinfachte Darstellung einer Kerbzohnnabe noch DIN ISO 6413 mit der genormten Kurzbezeichnung. Diese besteht aus der Normnummer, dem Kurzzeichen N (Nabe) und dem Produkt der Nenndurchmesser d 1 x d3. Ein Zeichnungs beispiel mit ausführlicher Bemaßung zeigt u. 4. Polygonprofile hoben die Form von Unrunden, wodurch ein kontinuierliches Anwachsen der Mitnehmerwirkung und dadurch eine geringe Kerbwirkung erzielt wird. Polygonprofile P3G nach DIN für Festsitze und Schiebesitze mit H7j k6, g6. d, d, d, 18 19,12 16, ,26 18, ,4 20, ,6 23, ,8 26, ,24 29, ,S 33,S 40 42,8 37, ,2 53,6 41,8 46,4 e, 0,56 0,63 0,7 0,8 0,9 1 1,12 1,25 1,4 1,6 1,8 A: Polygonwellenprofil B: Polygonnabenprofil Norm-Bezeichnung z. B. für Polygonwellenprofil A P3G mit der Nenngröße,;- 30 und Toleranzklasse k6 für d 1: Profil DIN A P3G 30- k N 303 I
303 Polygon profil P4C nach DIN 32712fürSchiebesitze und Festsitze mit H7j g6, k6 d, d, e, r ,0 39, ,0 56, , ,0 90, , ,0 92, ,0 93, , ,0 113, ,0 6, ,5 Maße nur fur Wellenprofile A: Polygonwellenprofil B: Polygonnabenprofil Norm-Bezeichnung z, B, r für Polygonwellenprofil _ N A P4C mit der Nenngröße " " 30 und Toleranzklasse g6 ' für d 1: Profil DIN A P4C 30 - g fandschichtgehärtet und angelassen 1x HRC Rht=2+2 Kurvenscheibe C 45 E IJ 112-0,3 26-0,3 75.0,3 ISO B 1 6/5 Drehstubfeder Werkstoff, 50 CrV4 H vergütel 3S0.S0HB 2,5/187,5 304,3 u. 4 Drehstabfeder und Klaue 304
304 9.10 Benennung der Wälzlager as Lager dient zur Ubertrogung von: Radialkräften Rodialkröften und einseitig wirkenden Axialkräften Benennung Nadellager $chulterkugelloger Kegelrollenlager DIN-Nr. DIN 617 DIN 615 DIN 720 Bildbeispiel Zylinderrollenlager Schrägkugellager einreihig zweireihig einreihig zweireihig DIN 5412 OIN 5412 DIN 628 DIN 628 Radialkräften und zweiseitig einseitig wirkenden zweiseitig wirkenden wirkenden Axialkröften Axialkräften Axialkräften Rillenkugellager Tonnenlager Axial-Rillenkugellager m DIN 625 DIN 635 DIN 711 DIN 715 Pendelkugellager Pendel rollenlager Axial- Pendelrollenlager Axial-Rillenkugell. mit kugligen GehÖuseschei. m DIN 630 DIN 635 DIN 728 DIN 715 Die Bezeichnung von Wälzlagern setzt sich nach DIN zum Zweck der Identifizierung zusammen aus: Benennung, Norm-Nr. und Merkmalegruppen. Merkmalegruppen sind: Vorsetzzeichen (Einzelteile, Werkstoffe) Basiszeichen (Lagerart, Maßreihe) Nachsetzzeichen (Konstruktion, Käfig, Genauigkeit, Lagerluft) Ergänzungszeichen (nach Angabe der Hersteller) Bezeichnungsbeispiel eines Rillenkugellagers nach DIN 625, Maßreihe 6024, mit 2 Deckscheiben 2Z, Lagerluft C3, Wärmebehandlung SO und Schmierfettfüllung GH: Rillenkugellager DIN Z C3 SO GH Normenhinweise: DIN 616 Wälzlager, Maßpläne DIN 5418 Einbaumaße für Wälzlager DIN ISO 281 Dynamische Tragzahlen und nominelle lebensdauer DIN ISO 8826 Vereinfachte und symbolische Darstellung von Wälzlagern 305 I
305 rli Abmessungen von Wölzlagern nach DIN (Auswahl) C Irl-- r -- r :-- :g ± M f= 8 '-I-. 0 "C 1-'- ' a /ji 0 -- Wo "C x.: - "C B I-----'!t:; B --1i-- -I.. Rillenkugellager D/N 625 Axialrillenkuifellager D/N71 -I einseitig wirkend Rillenkuellager DIN Lagerrei e 62, Maßreihe 02 Zy/inderro//en/ager Kege/rol/en/ager D/N 5412 D/N 720 Axialrilienku!ellaJ!i'r DIN Lagerreihe 12, aßreihe 12 Kurz- d D B r Kurzzeichen zeichen dw d g D g H r , , , ,5 620B , , , , , , , , , , , , ,5 Zylinder rollenlager DIN 5412 Lagerreihe NU 2, MaBreihe 02 Kegelrollenlager DIN 720 Lagerreihe 302, MaBreihe 02 Kurz- d D B r Kurzzeichen zeichen d D B C T r r, NU , ,25 1,5 0,5 NU , ,25 1,5 0,5 NU , ,75 1,5 0,5 NU ,252 0,8 NU ,75 2 0,8 NU ,75 2 0,8 NU ,75 2 0,8 NU , ,75 2,5 0,8 NU , ,75 2,5 0,8 NU , ,75 2,5 0,8 NU , ,25 2,5 0,8 NU , ,25 2,5 0,8 NU , Die ausgewählten Rillenkugellager und Zylinderrallenlager gleicher Maßreihe sind gegeneinander austauschbar. Anschlußmaße für Wälzlager s. DIN
306 Lagerung von Wellen mit Wälzlagern Die Lagerung von Wellen erfolgt meist in zwei Lagerstellen. Hierbei muß beachtet werden, daß Bautoleranzen und Längenänderungen im Betrieb (Wärmedehnung) sich auswirken können, ohne daß zusätzliche Kräfte (Verspannkräfte) auf die Lager wirken. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Lagerung: 1. Fest- und Loslagerung Hierbei übernimmt eine Lagerstelle neben ihrem Radiallastanteil auch alle auftretenden Axialkräfte in bei den Richtungen (Festlager). Die andere Lagerstelle überträgt nur ihren Radiallastanteil, da sie in der Axialrichtung nicht festgelegt ist und somit auch keine Kräfte übernehmen kann (Loslager). 2. Stütz-Traglagerung Hierbei übernehmen beide Lager neben ihren Radiallastanteilen auch Axialkräfte, und zwar das eine Lager Axialkräfte in der einen Richtung, das andere Lager solche in der Gegenrichtung. Dies erfordert ein gewisses Axialspiel innerhalb der Lagerung, damit durch Toleranzen der Teile und Wärmedehnungen keine Verspannung auftreten kann. Je nach der Kraftrichtung, ob Umfangslast für Innen- oder Außenring vorliegt, ist der Lagereinbau entsprechend zu gestalten. Dabei gilt die Regel: Ringe mit Umfangslast erfordern Festsitze, Ringe mit Punktlast können Schiebesitze erhalten, s Hiermit ergeben sich die im Bild gezeigten 4 Kombinationen. Die Lagerungen sind symbolisch mit Rillenkugellagern dargestellt, die auch bestimmte Axialkräfte übernehmen können. Die gleiche Anordnung gilt auch für Pendel kugellager und Pendel rollenlager usw. Umtangslast für Innenring Punktlast für Außenring Umfangslost für A.ußenring Punktlast für Innenring I Lagerungen van Wellen mit Spie/andeutung 307
307 Vereinfachte Darstellung von'wälzlagern nach 1+1 DIN ISO u.-2 Neben der aufwendigen bildlichen Darstellung von Wälzlagern in Zeichnungen ermöglicht DIN ISO 8826 die vereinfachte Darstellung von Wälzlagern, wobei der Einbauraum als Quadrat oder Rechteck gezeichnet wird, auch wenn es keinen Innen- oder Außenring gibt, Bei der allgemeinen vereinfachten Darstellung nach DIN ISO werden die Wälzlager durch ein aufrechtes Kreuz in der Mitte des Wälzlagers gekennzeichnet, das die Begrenzungslinien nicht berühren darf, Die Darstellung wird in breiter Vollinie!'jezeichnet, Die detaillierte vereinfachte Darstellung mit Elementen nach DIN ISO ermöglicht die Agabe der Lastrichtung und der EinsteIlbarkeit der Wälzlager, Schraffuren sind in vereinfachten Darstellungen zu vermeiden, Element Beschreibung Anwendung -- lange, gerade Vollinie linie, die die Achse des Wälzelementes darstellt, r'\ mit Einstellmäglichkeit lange, gebogene Vollinie linie, die die Achse des Wälzelementes darstellt, Kurze, gerade Vollinie, iden- ohne Einstellmäglichkeit I tisch mit der Mittellinie (ra- Die Anzahl der Reihen und dial) jedes Wälzelementes die lage der Wälzelemente 0 0 = Kugel, Rolle, Nadel Kreis, schmales u, breites Rechteck Abbildung 1) Detaillierte, vereinfachte Darstellun" Abbildung ' ) Detaillierte, ver- einfachte DarstellunlL RadiaRillen- Zylinder- Schrägkugellager, kugellager, Rollenlager, zweireihig, einreihig selbsthaltend t=j fbj Radial-Rillen- Zylinderkugellager, Rollenloger, zweireihig Einseitig wirkendes Axial-Kugellager m tgj Kep,el- Schräg- Zweiseitig wirkendes rol enlager, kugellager, Axial-Kugellager einreihig g rnj Pendel- Radiol-Pend.' Axial.-Rillenk1ellaer, einkugellager, rollenlager, seitig wirken I mit ugelizweireihig ger Gehäusescheibe 11 Auswah I, unvollständige Zeichnungen 308
308 9.12 Gleitlager Die wichtigsten genormten Gleit- <N <_-I. : Flansch lager und werden mit Staufferfett geschmiert. Sie finden Anwendung : :, :_NI<I("'''''I-I-''Ulf.-+--llH''-+ lager sind in Augen-, Hebe- und Deckel- Förderan und anlagen sowie in Landmaschinen. Beim Augenlager nach DIN 504 erfolgt die Wahl der Form des fl-1-- I--_--'*+fll'!-v+ Schmierloches nach DIN 1591 du rch w b2 den Hersteller Augen/ager D/N 504 Form A mi t Buchse für dl = Form B ohne Buchse für dl = ; t = 10 Norm-Bezeichnung, z. B. für Form B, dl = 40: Augen/ager D/N B 40 Stehlager mit Ringschmierung nach DIN 118 besitzen einen Ölvorratsraum, in den der Schmierring eintaucht und das Öl zu den Gleitlagern fördert. Ij. Ij. y..ji"" Allgemeintoleranzen an bearbeiteten Flächen DIN m unbearbeiteten Flächen DIN 1686 T 1 - GTB 18 Werkstoff: Lagerkörper GG Deckellager D/N 505 für d l = Norm-Bezeichnung eines vollständigen Deckel/agers, z. B. mit dl = 60: Deckel/ager D/N L 60 Abmessungen der Augenlager nach DIN 504 (Auswahl) Normenhinweis: DIN 118 Stehlager mit Ringschmierung DIN 502 Flansch lager DIN 736 Stehlager für Wälzlager d, D 10 A B a b, b 2 c d 2 D7 d 3 d 4 ds d. 0) h, h 2 m M M Gy M M Abmessungen der Deckellager nach DIN 505 (Auswahl) dl a bl b2 b3 C d2 d3 d4 ds hl h2 ml m2 0 0 Dl0-0,3-0,1 K7 ±O,2 max, GTB r# c.$- 15 M12 Ml #= *= 19 M16 M fa Tc
309 Gleitlagerbuchsen aus Kupferlegierungen nach DIN ISO 4379 Form C Form F w.li. AlIg.m.intol"anz ISO 216B-m v: Ra VI: Ra6,y V : Ra3&, V: Ra\y Diese Norm enthält zwei Formen von Gleitlagerbuchsen aus Kupferlegierungen für den allgemeinen Anwendungsfall. Der Innendurchmesser der Buchse erhält vor dem Einpressen ein Übermaß der Toleranzklasse E6, wobei sich nach dem Einpressen ein Toleranzfeld mit der Toleranzfeldlage Hergibt. Toleranzen Aufnahmebohrung Wellen-0 d H7 e 7/g 7 IJ Abmessungen der Gleitlagerbuchsen in mm (Auswahl) Fasen d, b, d 2 l d 3 I b 2 d 2 I d 3 j b 2 C, C 2 C 2 u Reihe 1 Reihe 2 max. max Als Werkstoffe sind Kupfer-Gußlegierungen nach DIN ISO oder Kupfer-Knetlegierungen nach DIN ISO zu verwenden_ Norm-Bezeichnung z. B. Buchse ISO 4379-C 20 x 26 x 20 - Cu Sn 8 P bedeutet: Buchse Form C mit d] = 20 mm, d 2 = 26 mm und b] = 20 mm aus Cu Sn 8 P nach DIN ISO DIN ISO Schmierlöcher, -nuten und -taschen für Gleitlager. 310
310 9.13 Dichtungen nach DIN 3750 Aufgabe, Arten, Benennung, Anwendung, Darstellung Dichtungen haben die Aufgabe, ruhende oder bewegliche Trennflächen in Maschinen, Apparaten, Rohrleitungen, Armaturen usw. abzudichten. Sie werden gegliedert in: Berührungsdichtungen on ruhenden und an gleitenden Flächen, berührungsfreie Dichtungen sowie Bälge und Membranen. Flachdichtungen Berührungsdichtungen an ruhenden Flächen Profildichtungen jl ft.. _. Berührungsdichtungen an gleitenden Flächen Packungen Metall-Weichstoff-Packungen Weichmetall-Packungen Knetpackungen ea Manschetten Gleitflächendichtungen Manschetten Wellendichtringe Runddichtringe (O-Ringe) Kolbenringe ggij 11} Berührungsfreie Dichtungen er Spaltdichtungen 11 labyrinthspaltdichtungen labyrinthdichtungen 11 Allgemeine, vereinfachte Darstellung von Dichtungen und Wölzlagern, Ifml X +" D----L L---- Allgemeine und detaillierte vereinfachte Darstellungen van Dichtungen nach DIN ISO 9222 und Wälzlagern nach DIN ISO
311 Radial-Wellendichtringe nach 01 N 3760 dienen zum Abdichten von drehenden Wellen und von Räumen mit geringem Druckunterschied. Form A Form AS mit Schutzlippe übrige Maße und Angaben wie Form A S(hU?ltilPpe, Verstelfungsfmg Feder u. 2 Formen A und AS Einbauhinweise Norm-Bezeichnung eines Wellendichtrings (WDR) Form A für Wellendurchmesser d, = 25 mm. von Außendurchmesser dz = 40 mm und Breite b = 7 mm. Elastomerteil aus Nitril-Butadien-Kautschuk (NB): Wellendichtring DIN A 25 x 40 x 7 - NB oder WDR DIN A 25 x 40 x 7 - NB O-Rlnge nach DIN 3771 ' ) dienen zum Abdichten ruhender und beweglicher Teile sowie sich zueinander drehender Teile, die keinem Dauerbetrieb unterliegen (Armaturenspindeln). IJ Kanten gebrochen Kanten gebrochen 1) x siehe Norm frei von Rattermarken frei von Rattermarken Narmbezeichnung eines O-Ringes mit Innendurchmesser d, = 13,2 mm, Querschnittsdurchmesser d 1 = 1,8 mm, dem Sortenmerkmal N und dem Werkstoff NBR 70: O-Ring DIN , 2 xl, 8 - N - NBR 70 Filzringe und Filzstreifen nach DIN 5419 dichten Wälzlager in Gehäusen gegen Fettaustritt und Eindringen von Schmutz ab. Abmessungen der Filzringe DIN 5419 d, dz b f d, dz b f d3=d,.d 4 =d, +1.ds(H,z)=dz +1mm für den angegebenen Bereich Filzring Ringnut u. 8 Norm-Bezeichnung eines Filzringes. z. B. d, = 40. Filzhärte M 5: Filzring DIN M 5. 1) DIN enthält die Maße der Einbauräume 312
312 Vereinfachte Darstellung von Dichtungen für dynamische I X I Belastung nach DIN ISO u. 2 Bei der vereinfachten allgemeinen Darstellung von Dichtungen nach DIN ISO wird die Dichtung durch ein Quadrat und ein freistehendes diagonales Kreuz in der Mitte aes Quodrates in breiter Vollinie dargestellt. Das Kreuz darf die Begrenzungslinien nicht berühren. Wenn es notwendig ist die Dichtrichtung anzugeben, oarf dem diagonalen Kreuz ein Pfeil hinzugefügt werden. Bei der detaillierten vereinfachten Darstellung von Dichtungen nach DIN ISO werden die Merkmale durch Elemente dargesfeilt Dichtelemente Staublippen Dichtlippen U-Dichtungen labyrinthdichtungen statische dynamische (männlichl (wei lich) / " /./ Abbildung 1) Detaillierte, vereinfachte DarstellunQ EJ [] U-Dichtungen rm L T u Erklärung Radial-Wellendichtringe ohne Staublippe Radial-Wellendichtringe mit Staublippe Packungs-Satz V-Ringe Labyrinthdichtung 6 unabhängig von der Anzahl der Labyrinthe ') Auswahl, unvollstandlge Zeichnungen
313 9.14 Kupplungen übertragen Drehmomente Sie dienen als Wellenverbindungen (starr oder ausgleichend) oder als Wellenschalter (Reibkupplung). Die Kupplungen können wie folgt unterteilt werden: n ichl schaltbar (formschlüssig) I Kupplungen schaltbar (kraftschlüssig) starre Kupplg. I Ausgleichskupplg 1 fremd betätigt I selbstbetätigt I Anlaufkupplg. Scheibenkupplungen nach DIN ff6 sind starre Kupplungen. Form A Form C 1) (für d, bis 160 mm) (Y?) ''I'' d, d, d, d, d, d, ') H7 N7 li8 H I, I, 1) d, = Norm-Bezeichnung einer Scheibenkupplung der Form A mit d, = 140: Scheibenkupplung DIN A 140. Wellengelenke nach DIN 808 dienen zum Ausgleich von Winkel- und Parallelverlagerungen von Wellen. 90' Form E Einfach- WeIlengelenk E=d, = ,6 d, M über. Dreh tragzahl bares Dreh- Anzahl minmoment 1 Nm 46,2 87, ' /2$1 Form D Doppel- WeIlengelenk d, = u. 3 Norm-Bezeichnung eines Einfach-Wellengelenkes (E) von d, = 20 mm und d2'= 40 mm mit Gleitlager (G), Wellengelenk DIN E 20 X 40 - G. Norm-Bezeichnung eines Doppel-Wellengelenkes (D) von d, = 20 mm und d2 = 40 mm mit Nadellager (W). Wellengelenk DIN D 20 X 40 - W. Die Wellengelenke brauchen der bildlichen Darstellung nicht zu entsprechen; nur die angegebenen Maße sind einzuhalten. 314
314 9.15 Keilriemen und Keilriemenscheiben Beim Keilriementrieb wird die Umfangskraft durch Reibungsschluß infolge Flächenpressung an den Flanken übertragen. Die Schmalkeilriemen nach DIN 7753 werden wegen der kleineren Scheibendurchmesser, -breiten und,<i",..,.".,",.. hoh." D",hI" Imm., hö"g" "g. wirksamer Riemen- Abstand Scheibenhöhe hw durchh.. messer dw.=dr;'; ,8 3, ,8 224 Riemen- obere wirksame profil Riemen- Riemen- ISO-Kurz- breite breite zeichen bo bw=br SPZ 9,7 8,5 SPA 12,7 11 SPB 16,3 14 SPC f1 Schmalkeil. riemenprofil Schmalkeilriemenscheiben nach DIN für Schmalkeilriemen nach DIN und -2 sind auch für Keilriemen nach DIN 2215 und DIN 2216 geeignet. ;. gr.b' 1 liiehrrillig T,A ""nu,". f f- ".,." v'(y.-i/) - +" + Kantengefas.,;,... "",,.,.,,. yi: :!/=.;;._. 'oileetnmliigekrcmzfotlll Übflgt Mo.I1e und Angaben T,=Rund-u.Planlauftoleronl Allgellll!lntoleronunDIN1168-m b, Schmalkeilriemen- DIN 7753 Tt ISO-Kurz- 5PZ SPA SPB profile zeichen nach Kei riemen- DIN 2215 Nennbrei'e profile nach DIN 2216 Nennbreite Richtbreite br 8, b.'" 9,7 12,7 16,3 c 2 2,8 3,5 Nabendurchmesser d3 '" (1,8.. 1,6)' d. Rillenabsta,nd e 12±O,3 15±O,3 IHM I 8±O,6 10±O,6 12,5±O,8!!lllenliele I 11 +g,6 14+g,6 IS+g,6 34,;;80 ';;118 ';;190 IX 380 für Richtdurchmesser dr >80 >118 >190 Zulässige Abweichung für IX - 34 und 38 ±1 ±1 ± SO Kranzbreite für Rillenzahl b.= (z-l) e z ISS Richtdurchmesser dr ;:;:: 2000 mm sind nach Tabelle 2 in DIN 2211-' zu wählen. Norm-Bezeichnung einer Schmalkeilriemenscheibe von Profil spe, einteilig PT} mit Richtdurchmesser d, = 500 mm, Rilrenanzahl z - 8, Nabenbohrung d, - 90 mm mit Paßfedernut il'n) nach DIN : Scheibe DIN SPC - 1 T 500 x 8 x 90 PN Normenhinweis: DIN 2215 Endlose Keilriemen DfN Kei/riemenscheiben DIN 2216 Endliche Keilriemen DIN 2218 Keilriemen, Berechnung SPC ,8 25,5±O,5 17±1 24+g,6 ';;315 >315 ±30' 34 59,S , , , , ,5 315
315 9.16 Bohrbuchsen nach DIN 172 und 179 (Auswahl) Sie dienen als genaue Führung von Spiralbohrern in Bohrvorrichtungen und auch als Grundbuchsen für Steckbohrbuchsen nach DIN 173. DIN 179 Form A Form B DIN 172 Form A Form B Eio,"",'a" W oder Zentner- Ubnge Maße ansatz und Angaben ",ie Form A Bohrbuchsen DIN 179 A Bohrung an einem Ende gerundet B Bohrung an beiden Enden gerundet Bundbohrbuchsen DIN 172 A Bohrung an einem B Bohrung an beiden Ende gerundet Enden gerundet Norm-Bezeichnung einer Bohrbuchse Form A von d, = 12 mm und I = 16 mm: Bohrbuchse DIN A 12 X 16 d, F7 Ober bis d 2 n6 d. I, kurz mittel S ls S I. r 2, ,01 0,03 1,25 1,5 3-1,5 0,02 0, '--- " '2 2, ,04 0,05 -y- 3 3,5 T-Nuten und T-Nutenmuttarn D WerkstückkCUlten DIN6784. y'r.ioo.v"'" o,h8 0, b , & =8: I c d 7 M 6 7 +' 0 M 8 +- M10 9 M M M20 M M M36 T-Nufenabmessungen sind nach DIN 650, T-Nufenmuffern nach DIN 508 und T-Nutenschrauben nach DIN 787 genormt. Norm-Bezeichnung einer T-Nut mit Breite a = 8 mm und Taleranzklasse H 8: T-Nut DIN H 8 e f h, h, k n t 13 1, , r- 2, , ! r- - 5L ,
316 9.17 Übersicht über genormte Bedienteile f!.,..., Bezeichnungsbeispiele Bild Hauplabmessungen Kugelknopf d, 6 bis 50 DIN F 25- d2 M 2,3 bis M 12 Fs/Ms d3 = 4,5 bis 13 i-i d, = 10 bis 36 Ballengriff d2 = 4 bis 16 DIN 39 - D 32 - SI d3 = M4bisM16 I, = 32bisl12 n" =i-i d, = 16 bis 36 Ballengriff d2 = 7 bis 16 DIN 98 - D 32 - SI d3 = M 6 bis M 16 I, = 49 bis 106 e;.-i'dul d, = 6 bis 32 d4 5 bis 24 Kegelgriff ds M 5 bis M 24 DIN 99- K80 s = 5,5 bis 19 d] L I, d2 I, = 40 bis = 38 bis 190 h = 19 bis 97 = 6 bis 24 Kugelgriff d3 = M 6 bis M 24 DIN B 100 I, = 63 bis 250. \, s = 4,5 bis 19 Handkurbel DIN 469- F 100 X 14 - GT d, I, f{[ = 16 bis 36 I, = 40 bis 315 s = 9 bis = 78 bis 184 Handrad d, 80 bis 800 DIN 950- D X 22 - GG d2 = 10 bis 50 Slerngriff T.., d, d, = 32 bis 80 0 DIN B 50- d4 = 6 bis 16 GG ds = M 6 bis M
317 10 Fertigungsgerechtes Gestalten und Bemaßen 10.1 Einteilung der Fertigungsverfahren nach DIN 8580 AII Fertigungsverfahren können in 6 Hauptgruppen eingeteilt werden und zwar unter den Gesichtspunkten den Zusammenhalt der Teilchen eines festen Körpers (Werkstücks): schaffen: Hauptgruppe 1 vermindern: Hauptgruppe 3 beibehalten: Hauptgruppe 2 vermehren: Hauptgruppen Urformen 2. Umformen 3. Trennen 1.2. aus dem 2.2. Zug Spanen flüssigen, druckumfor- mitgeomebreiigen men,z. B. trisch beoder pasten- Tiefziehen stimmter förmigen von zylin- Schneiden- Zustand, drischen forro, z. B. z. B. Gießen Teilen Drehen, mit geometrisch unbestimmter Schneidenform, z. B. Schleifen 1.3. durch 2.3. Zug Abtragen, elektro- umformen, z. B. Elektrolytische Ab- z. B. Streck- Erodieren scheidung, ziehen z. B. Galvanoplastik 1.4. aus dem 2.4. Biege Zerlefesten (kör- umformen, gen, z. B. nigen oder z. B. Ab- Abschrauben, pulverigen) kanten Auspressen Zustand, z. B. Pressen und Sintern 2.5. Schub Rei n igen, 4.5. durch umformen, z. B. Waz. Umformen, B. Ver- sehen, Ent- z. B. Falzen, winden zundern 3.6. Evakuieren, z. B. einer Elektronenröhre Vernieten 4.6. durch Stoffverbinden,z. B. Schweißen 4.7. durch andere Haftverfahren, z. B. Binden, Nähen 4. Fügen 5. Beschichten 6. Stoffeigen. schaftändern 1.1. aus dem 2.1. Druck 3.1. Zerteilen, 4.1. durch Zu 5.1. aus dem 6.1. Stoff teil gas-oder umformen, z. B. Abdampf- z. B. Fließ- schneiden legen, z. B. SQmmen dampf- gas- oder ehen umla- gern, z. B. förmigen pressen Einlegen, förmigen Härten, An- Zustand Einhängen Zustand, lassen, örtl. z. B. Auf- Umformen, dampfen z. B. Festwalzen, sonstige Verfahren, z. B. Magnetisieren.. 2. durch 5.2. aus dem 6.2. Stofftei 1- Füllen, z. B. flüssigen oder ehen QUS- Tränken pastenförm i- sondern, z. B. gen Zustand, Entkohlen z. B. Auf tragschweißen, Anstreichen 4.3. durch An 5.3. aus dem 6.3. Stoff teilund Ein- ionisierten ehen einbrinpressen, Zustand, gen, z. B. Zez. B. Keilen z. B. Galva- mentieren nisieren k durch 5.4. aus dem Urformen, festen (körz. B. Um- nigen oder gießen, pulverigen) Umpressen Zustand, z. B. Pu Ive r- aufspritzen (Aufkohlen), Nitrieren Kombinationen zwischen Hauptgruppen oder innerhalb einer Hauptgruppe sind möglich. 318
318 10.2 Gestalten und Bemaßen von Gußstücken Gußstücke können Handformguß Masch i nenformg u ß Maskenformguß Feinguß VolIformguß Druckguß nach folgenden Urformverfahren hergestellt werden: für Einzelferiigung mit Hilfe von Modellen, Kernkästen sowie Dreh- und Ziehschablonen ; für die Serienfertigung mit Hilfe von Modellen und Kernkästen aus metallischen Werkstoffen; mit Modellen aus Metall und einmalig zu verwendenden Masken aus kunstharzgebundenem Sand; mit einmalig verwendbaren Modellen aus thermoplastischen Werkstoffen, die ausgeschmolzen werden; mit einmalig verwendbaren Kunststoffschaummodellen, die in der Form verbleiben und beim Gießen vergasen und verbrennen; für die Massenfertigung von Teilen hoher Genauigkeit und Oberflächengüte aus Zn-, AI-, Mg-, Cu-, Sn- und Pb-Legierungen. 6J Gießtrichter 2S Rolle Gußstück Rolle, hergestellt durch Handformguß Gießform für Rolle Rohteilzeichnungen enthalten im Gegensatz zu Feriigteilzeichnungen nur die erforderlichen Maße für das Gußstück. Sie können auch als Modellzeichnungen verwendet werden. In Fertigteilzeichnungen können Bearbeitungszugaben durch außen liegende schmale Strich-Zwei punktlinien oder durch besonders breite Vollinien angedeutet werden. Neben dem werkstoff-, bearbeitungs- und beanspruchungsgerechten Gestallen ist bei der Einzelferiigung von Gußstücken noch zu achten auf: 1. Anstreben einer einzigen Formteilung im Hinblick auf die Arbeitszeitersparnis und auf die Genauigkeit, Bild Einfache Formgebung möglichst ohne Hohlräume, um Kerne zu vermeiden, andernfalls ist eine gute Kernlagerung vorzusehen. 3. Aushebeschrägen mit Neigungen 1: 20 bis 1: 50 und Rundungen an den Streifen kanten. 4. Vermeiden von Lunkerbildungen und Gußspannungen durch Werkstoffanhäufungen und schroffe Querschnittsübergänge. 5. Berücksichtigen der zulässigen Maßabweichungen bei Gußstücken sowie der notwendigen Bearbeitungszugaben. Im I 319
319 Werkstoffgerechtes Gestalten durch Berücksichtigen der Eigenschaften und Abkühlungsvorgänge der Gußwerkstoffe, z. B. sind bei Stahlguß die Wanddicken wegen der hohen Volumenkontraktion beim Erstarren besonders sorgfältig auszulegen. Bei richtiger Wanddickengestaltung müssen die KontroJlkreise zum Speiser hin größer werden. schlecht bqsset gut Lun i+ schlecht gut 2 Richtiges Gestalten von Knotenpunkten und Wand verdickungen vermeidet Lunker und Rißgefahr. Fertigungsgerechtes Gestalten durch Berücksichtigen der späteren spanenden Bearbeitu ng schlecht schlecht gut Stets genügenden Auslauf für die Bearbeitungswerkzeuge vorsehen. & 45 Durch Fortfall der Hinterschneidung wird ein Kern eingespart. Beanspruchungsgerechtes Gestalten durch Kenntnis der auftretenden Beanungünstig spruchung und Ausnutzung der Eigenschaften der Werkstoffe &11 et Druck Umgewandelt wurden Biege- in Druckund Zug- in Druckspannungen. Beanspruchungsgerechter T-Querschnitt hat geringere Zugspannungen. 320
320 10.3 Gestalten und Bemaßen von Gesenkschmiedestücken Gesenkschmieden ist ein Warmumformen oberhalb der Rekristallisationstemperatur - für Stahl üblicherweise zwischen 1050 oe und 1200 oe. Hierbei findet ein Druckumformen mit gegeneinander bewegten Formwerkzeugen (Gesenken) statt. die das Werkstück ganz oder zu einem wesentlichen Teil umschließen. Die Gravur (Hohlform) der Gesenke ist das negative Abbild der Werkstückform. Gesenkschmiedestücke werden in Hämmern und Pressen hergestellt. Während des Schmiedens bildet sich an den Gesenkschmiedestücken eine Gratnaht. Vor der Gestaltung von Gesenkschmiedestücken sollte bei Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen darauf geachtet werden. daß die Summe der Kosten des Schmiedens und der nachträglichen Bearbeitung ein Minimum ergibt. Deshalb kann je nach der Stückzahl ein unterschiedlicher Annäherungsgrad des Schmiedestücks an das Fertigteil in Betracht kommen. Wegen der:.formenvielfalt der Gesenkschmiedestücke können Hinweise für ein konstruktives Uberarbeiten der Werkstücke nach schmiedetechnischen Gesichtspunkten nur allgemein gegeben werden. Gestaltungsregeln sind in DIN 7522 und DIN 7523 enthalten. Beispiele von Gesenkschmiedestücken zeigt DIN Für das Gestalten von Gesenkschmiedestücken gibt es vier Hauptgesichtspunkte: I. Fließgerechtes Gestalten $=-$$ =$ $.w2p $--wt.$ günstig: fließende Übergänge. gerundete Kanten ungünstig: scharfe Übergänge. scharfe Kanten Rundungen und Übergänge f""m", t Gestaltung T-förmiger Querschnitte Der Werkstoff setzt dem Umformen in den Schmiedegesenken Widerstand entgeßen, der dann besonders steigt, wenn der Werkstoff scharte Kanten umfließen oder tiefe, enge Gravurteile ausfüllen muß. Bei fließllerechten Konstruktionen v.ermeidet man schroffe Richtungswechsel oder entschörft sie durch ausreichende Ubergangsradien und führt Querschnittsübergänge weich aus Bilder und Rippen und Stege sollen möglichst niedrig und gedrungen, Böden und Wönde so dick wie möglich ausgeführt werden. Empfohlene Wanddicken verschiedener Querschnittsformen enthält DIN '::"':..,,eicher b' :r::te 2 b ':" 5'h"b."':" a.j:;..c <:,,-»..c _. 'CI) Vi - I Mindestwanddicken der Querschnittformen siehe DIN , vl E DIN EN '0243-' u. -2 Gesenkschmiedestücke aus Stahl, Maßtaleranzen, bisher DIN 7526, E DIN EN, 0254 Gesenkschmiedestücke aus Stahl Lieferbedingungen, bisher DIN
321 2. Werkzeuggerechtes Gestalten Gesenkschmiedestücke weisen im allgemeinen Seitenschrägen für Innen- und Außenflächen auf, damit sie besser aus dem Gesenk entfernt werden können. In der Praxis hat sich eine Neigung der äußeren Seitenflächen von 1: 1 0 (6") und der inneren von 1:6 (9") als zweckmäßig erwiesen, siehe DIN Lage und Verlauf der Gratnaht beeinflussen die Form des Werkstückes, seine Maßgenauigkeit sowie die Höhe der Werkzeug kosten. Anzustreben ist die Gratnaht in halber Höhe des Schmiedestückes, da dies häufig eine symmetrische Form mit geringem Werkstoffaufwand für die Seitenschrägen und damit für das Stückgewicht ergibt, Bild gunstig 1 Abzuspanende Werkstoffmenge bei verschiedener Lage der Gratnaht. ungünstig. günstig, ebener Gratnahtllerlauf m 3. Maßgerechtes Gestalten Beim Festlegen der Maße und Toleranzen von Gesenkschmiedestücken muß berücksichtigt werden, daß Schwinden und Werkzeugverschleiß Maßschwankungen verursachen. Daher sind die Toleranzen so groß wie möglich zu wählen_ Erforderliche engere Toleranzen sollten nur an den wirklich notwendigen Stellen vorgeschrieben werden. Sie verteuern die Fertigung, können aber dann vorteilhaft sein, wenn mit ihrer Hilfe entsprechende Bearbeitungskosten eingespart werden. Bei Gesenkschmiedestücken aus Stahl unterscheidet man nach DIN 7526 hinsichtlich der Toleranz für Längen-, Breiten- und Höhenmaße, Versatz, Außermittigkeit und Gratansatz die Schmiedegüte F (ausreichende Toleranzen) und die Schmiedegüte E (enge Toleranzen), die vom Gewicht, der Feinglieorigkeit und der Stoffschwierigkeit der Schmiedestücke abhängen. 4. ßearbeitungsgerechtes Gestalten Gesenkstücke eignen sich vorzüglich für eine spanende Bearbeitung. Die Bearbeitungszugaben sind nach DIN zu wählen. Sie hängen ab von der Größe der zu bearbeitenden Fläche, der Haup'tabmessung und der Formenklasse des Werkstückes. 125 ungimstig, gekröpfter Gratnahtverlauf 2 Gesenke mit ebener und mit gekröpfter Gratnaht. günstig 3 Spannen dunner Schmiedestticke. Schrift erhöht Teil-Ne Gratnaht Bezugsfläche Spannfläche ungunstig Radnabe (Rohteil) sandgestrahlt Werkstoff: C 35 N nach DI N
322 10.4 Schnitt-, Biege- und Ziehteile Das Schneiden mit Schneidwerkzeugen ist ein Trennen (Zerteilen) von Werkstoff. Das Biegen mit Stempel und Gegenstempel und das Tiefziehen mit Stempel, Niederhalter und Ziehring sind Umformverfahren..-lJj l ;:::,.::,.l I WQrkshick i ZIehrIng Anlaglstift Gfgenstempl{ Gegenhalter Folgeschneiden U-Biegen Tiefziehen Die durch spanlose Formgebung hergestellten Schnitt-, Biege- und Ziehteile werden im allgemeinen in ihrem Fertigzustand, und zwar in der Gebrauchslage, dargestellt. Ist diese Lage für die Darstellung infolge auftretender Verzerrungen durch eine schiefe Lage ungeeignet, so ist das Teil in eine günstigere Lage zu drehen. Die Maßeintragung hat neben den Funktionsmaßen im wesentlichen Fertigungsmaße aufzuweisen, die auf die Herstellung der Schneid-, Biege- und Ziehwerkzeuge Rücksicht nehmen. Biegeteile werden im allgemeinen ausgeschnitten und anschließend gebogen. Daher ist es zweckmäßig, sich das Zuschnitteil mit den Formmaßen und den Biegekanten vorzustellen, siehe 323.S. Bei der Bemaßung.des Biegeteiles wird dann von Bezugsflächen und Bezugslinien ausgegangen, wobei auftretende Funktionsmaße, z. B. r/j 6 H 7 und 10+0,2 in zu berücksichtigen sind. Beim Ziehteil ist der Ziehstempeldurchmesser 25, der Stempelradius 5, der Ziehringradius 5 und der Hub ährend de Ziehvorganges 20 neben der Blechdicke 1 anzugeben. Normenhinweise: DIN 6930 Stanzteile aus Stahl, Allgemeintaleranzen. DIN 6932 Gestaltungsregeln für Stanzteile Zahnsegment Halterung <1>56 I Napf 323
323 10.5 Gebogene Werkstücke, gestreckte Längen und Abwicklungen Nach DIN 6935 lassen sich Flachstähle und Bleche bis etwa 12 mm Dicke kaltabkanten und kaltbiegen. Um einheitliche Rundungen an den Abkantschienen zu erreichen, sind nur Biegehalbmesser nach DIN 250 zu verwenden. Es soll möglichst nur quer zur Walzrichtung abgekantet werden. /, r = 8iegehalbmesser IX = 8iegewinkel {I = Offnungswinkel I i mm Der kleinste zulässige Biegehalbmesser rmin ist abhängig von der Blechdicke s, der Zugfestigkeit des Werkstoffes und dem Abkanten quer oder längs zur Walzrichtung. rmin = X s. Die gestreckte Länge I = a + b + verrechnet man mit Hilfe des Ausgleichswertes v, der je nach Größe des Öffnungswinkels ß von negativ oder positiv und über 65 nur negativ sein kann, nach folgenden Beziehungen: ( ß) ( s ) v = 1t" r + 2". k - 2 (r + s) ß = > 90 bis 165 : v = 1t" C 8; ß). (r +. k) ß - 2 (r + s). tan 2 ß = > 165 bis 180, hierbei ist v = 0 und kann vernachlässigt werden. Der in den Formeln angegebene Korrekturfaktor k ist abhängig vom Verhältnis r : s und gibt die Abweichung der Lage der neutralen Faser von s/2 an. Inneer 8iegehalbmesse r in Abhängigkeit von Blechdicke s Ve- hältnis übe 0,65 übe 1 übe 1,5 über 2,4 über 3,8 r:s bis 1 bis 1,5 bis 2,4 bis 3,8 Korrekturlaktor k '- 0,6 0,7 0,8 0,9 1 Der Ausgleichswert v kann auch einem Diagramm in DIN entnommen werden. Beim maschinellen Abkanten ist die kleinste Schenkellänge b 4 X r: 324
324 An gebogenen Teilen sind der Biege-Innenhalbmesser, die einzelnen Schenkellängen, der Öffnungswinkel und der Querschnitt anzugeben. Wird neben der Teilzeichnung eine Abwicklung dargestellt, so legt diese Form und Abmessung der Blechzuschnitte fest und erleichtert die Berechnung und Herstellung der Schneid- und Biegewerkzeuge. Die Biegelinie als schmale Vollinie kennzeichnet die Mitte der Biegerundung. Ihre Lage ist durch die anliegende Schenkellänge und die Hälfte des v-wertes bestimmt. a+b+c+v, +V 5 2 a+ c "- r--1l Haken Abwicklung (Zuschnitt) Gestreckte Ldngen sind stets auf volle Millimeter aufzurunden. Abwicklung: Summe der Schenkelldnge = 125 für {J = 135, r = 10, s = 5 ergibtsich v = -3,0 für {J = 45, r = 10, s = 5 ergibtsich v = -1,7 "" - 4,7 gestreckte Ldnge 120,3, Lage der Biegelinien : für Schenkelldnge = 30, ergibt sich 30 - = 30-1,5 = 28,S "" 29 für Schenkelldnge = 45, ergibt sich 45 -:} = 45-0,85 = 44,15 "" 44 t"s 44 t r ) Halter Abwicklung (Zuschnitt) Vereinfacht können die gestreckten Ldngen der Zuschnitte über die mittlere Faser berechnet werden. 325
325 10.6 Bemaßungsrlchtlinlen für die Werkstückbearbeitung auf numerisch gesteuerten Werlaeugmaschlnen Numerisch, d. h. durch Zahlen gesteuerte Werkzeugmaschinen dienen zur Automatisierung der Einzel- und SerienFertigung, um dos Anreißen der Werkstücke und teure Vorrichtungen zu ersparen. Bei der NC-Steuerung (NC = Numerical Control) werden die notwendigen Informationen über Maße, Drehzahlen, Vorschübe usw. in verschlüsselter Form eingegeben, noch denen die Werkzeugmaschinen die Bewegungen und Schaltungen selbsttätig ausführen. Bei CNC-Steuerungen (CNC = Computerized Numerical Control) werden die Daten on der Werkzeugmaschine z. B. von Hand eingegeben oder über Datenträger eingelesen, wobei ein eingebauter Prozeßrechner die Steuerung durchführt. Bei DNC-Steuerungen (DNC = Direct Numerical Control) werden zumeist mehrere Werkzeugmaschinen von einem Zentralrechner mit Programmdaten versorgt. Bei den numerischen Werkzeugmaschinensteuerungen unterscheidet mon drei Arten: Punktsteuerung, z. B. bei Bohr- und Streckensteuerung, z. B. bei Fräs- und Bahnsteuerung, z. B. bei Fräs- und Punktschweißmaschinen Drehmaschinen Drehmaschinen Bei Bearbeitung auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen erleichtert die steigende Bemaßung oft die Programmierung bzw. die Maßeingabe, da hierbei keine Maße umzurechnen sind Einfache Bemaßung Bemaßung nach Steigende Bemaßung Funktiansebenen für die Fertigung Bild zeigt die einfache Bemaßung des Niederhalters eines Schneidwerkzeuges. Die in Bild dargestellte funktionsbezogene Bemaßung für die herkömmliche Fertigung geht von zwei wichtigen Bezugsebenen des Schneidstempels aus, die für dos genaue Einpassen in die Führung wichtig sind. Die steigende Bemaßung in Bild für die Fertigung auf einer numerisch gesteuerten Koordinatenbohrmaschine mit einem absoluten Wegmeßsystem geht von zwei und bei abgesetzten Bohrungen von drei Bezugsebenen aus, Bild Bei der Werkslückkonstruktion ist anzustreben, daß eine Fertigbearbeitung ohne Umsponnen erfolgen kann. 326
326 Programmmanuskript c:;> NC Informationsfluß bei manueller Programmierung für eine Ne-Steuerung Bild zeigt den Informotions- und Arbeitsfluß bei der manuellen Programmierung. Ausgehend von der technischen Zeichnung ist zunächst die für die Fertigung vorgesehene Werkzeugmaschine festzulegen, im Beispiel eine Koordinatenbohrmaschine. Unter Berücksichtigung der technischen Zeichnung und der Werkzeugmaschine wird ein Arbeitsplan erstellt und in ihm die Bearbeitungsfolge festgelegt. Neben dem Arbeitsplan ist ein Werkzeugplan aufzustellen. Gleichzeitig mit dem Aufstellen des Arbeits- und Werkzeugplanes ist die zweckmäßigste Aufspannung festzulegen und die Lage des Nullpunktes in die Zeichnung einzutragen. In vielen Fällen ist auch eine für die Programmierung zweckmäßigere Bemaßung und gegebenenfalls eine Maßumrechnung erforderlich. Danach beginnt das eigentliche Pragrammieren, das Schreiben des Programm-Manuskriptes. Die dazu notwendigen Angaben werden der Programmieranleitung für die jeweilige Werkzeugmaschine entnommen. Neben den 11 geometrischen Angaben aus der technischen Zeichnung ist auch die Festlegung der technologischen Werte, wie z. B. von Vorschüben und Schnittgeschwindigkeiten, erforderlich. Diese Angaben werden z. B. aus Tabellen entnommen und entsprechend der maschinengebundenen Programmieranleitung verschlüsselt. Die Sätze des Programmanuskriptes werden entweder von Hand an der Ne-Werkzeugmaschine eingegeben oder über Datenschnittstellen (z. B. mit Disketten oder über Datenleitung) in den Datenspeicher der Werkzeugmaschine eingelesen. Das Programmanuskript S. 330 kann durch Nutzung der Ablaufprogramme für Bearbeitungszyklen nach DIN (z. B. Gal für Bohrzyklen) erheblich verkürzt werden. 327
327 Progra mmlerbelsplel Lochplatte ± 50±T ± 4>6,5 :t=1=?d=*=1 o.. '" Lochplatte mit steigender Bemaßung In dem Programmierbeispiel Lochplatte sollen die einzelnen Arbeitsschritte kurz erläutert werden. Die Bearbeitung der Lochplatte auf einer numerisch gesteuerten Koordinatenbohrmaschine erfordert eine Punktsteuerung. Bei zwei der Bearbeitungsstellen ist Gewinde zu schneiden, drei Bohrungen sind einfache Durchgangsbohrungen und drei Bohrungen sind zylindrisch anzusenken, Bei der Konstruktion wurde bereits so weit auf die Fertigung Rücksicht genommen, daß alle Bohrungen und auch der Kerndurchmesser des Gewindes mit dem gleichen Bohrer gebohrt werden kännen. Der Arbeitsplan ist wie folgt aufgebaut: Alle Bohrungen werden zunächst zentriert und anschließend mit einem 6,5-mm-Bohrer vorgebohrt. Danach erfolgt das zylindrische Senken der Bohrungen Nr. 1,2 und 3. Anschließend werden die drei Bohrungen auf dem Teilkreis sowie die Bohrung Nr. 4 und 5 mit einer 60 -Fase angesenkt. Als letztes folgt das Gewindeschneiden an den Bearbeitungsstellen 4 und 5. Die Werkzeuge werden z. B. von Hand gewechselt. Bei größerer Stückzahl ist der Einsatz einer Koordinatenbohrmaschine mit einer automatischen Werkzeugwechselvorrichtung, einem Revolver, wirtschaftlich. Aus den für die Maschine zur Verfügung stehenden Spannmitteln werden diejenigen ausgesucht, die eine leicnte Aufspannung des Werkstückes ermöglichen. Hat die Werkzeugmaschine eine ausreichende Möglichkeit der Nullpunktkorrektur, so können die Maße des Werkstücks direkt übernommen werden. Hat der Konstrukteur die Teilkreisbohrungen noch nicht in kartesischen Koordinaten ausgerechnet und eingetragen, so muß dies der Programmierer nachholen. Nach dem Arbeitsplan, dem Werkzeugplan und der Zeichnung erfolgt unter Beachtung der maschinenabhängigen Programmieranleitung das Ausfüllen des Programmformulars. In dieses werden die einzelnen Arbeitsschritte in Form von Sätzen eingetragen, Seite 330. Normhinweis: DIN Programmaufbau für numerisch gesteuerte Arbeitsmaschinen. 328
328 Arbeitsschritte bel manueller Programmierung am Beispiel Lochplatte: Problem ± 50! i-- I.O± t=t=:ii4=+ o Arbeitsplan 1 Zentrieren oller Bearbeitungsstellen 2 Bohren oller Bohrungen 0 6,5 mm 3 Senken der Bohrungen 1, 2, 3 4 Ansenken der Bohrungen 4, 5 5 Ansenken der Bohrungen 6, 7, B 6 Gewindeschneiden in Bearbeitungsstelle 4, 5 Werkzeugplan Zentrierbohrer Spiralbohrer r/j 6,5 mm Spiralsenker </> 11 mm Spitzsenker 60 Moschinengewindeb. MB Spannmöglichkeit Bemaßung zur Programmierung 65 ± 50 ± '-- I.O± x +1 IJ"I , co l/"i N IJ"\..,oco:= 329
329 Programm-Manuskript for Lochplatte NOOOO I LOCHPLA TTE I N0335 X68 N0005 I ZENTRIERBOHRER 0=3 M M I N Z-24 M08 N0010 I BOHRER 0=6.5 M M I N0015 / SENKER 0=11X5 M M I N Z3 M09 N0350 X85 Y20 N0020 I AN SENKEN 6EWO-8.6 M M I N Z-24 MOB N0025 I ANSENKENBOHRUN6 0=6.8 M M I N Z3 M09 N0030 I 6EWINOE M8 I N0365 Z100 N N0040 M05 N0370 M05 N0375 I STIRN SENKER 0-11 M M I N0045 I ZENTRIERBOHRER 0=3 M M I N T03 M06 N T01 M06 N X15 Y65 S600 M03 N X15 Y65 S1100 M03 N0390 Z3 N0060 Z3 N Z-5 F150 M08 N Z-5 F55 M08 N X.3 N X.2 N Z3 M09 N Z3 M09 N0410 HO N0080 HO N Z-5 M08 N Z-5 M08 N0420 G04 X.3 N X.2 N Z3 M09 N0095 GOO Z3 M09 N0430 Y15 N0100 Y15 N0435 G01 Z-5 M08 N Z-5 M08 N X.2 N0440 G04 X.3 N Z3 M09 N Z3 M09 N0450 Z100 N0120 X45 N0455 M05 N0125 G01 Z-5 M08 N0460 I SPITZSENKER 0=8.6 I N0130 G04 X.2 N T04 M06 N Z3 M09 N X45 Y15 S600 M03 N0140 X115 N0475 Z3 N Z-5 M08 N Z-1.05 F60 M08 N0150 G04 X.2 N0485 G04 X.3 N Z3 M09 N Z3 M09 N0160 X102 Y50 N0495 X115 N Z-5 M08 N Z-1.05 M08 N X.2 N X.3 N0175 GOO Z3 M09 N Z3 M09 N0180 X68 N0515 Z100 N Z-5 M08 N0520 M05 N X.2 N0525 I SPITZSENKER 0=6.8 I N Z3 M09 N TOS K1l6 N0200 X85 Y20 N X102 Y50 S600 M03 N0205 G01 Z-5 M08 N0540 Z3 N X.2 N Z-0.15 F60 M08 N Z3 M09 N X.3 N0220 Z100 N Z3 M09 N0225 M05 N0230 I SPIRALBOHRER 0=6.5 I N0560 X68 N Z-0.15 H08 N0235 G17 T02 H06 N0240 GOO X15 Y65 S1100 H03 N X.3 N Z3 M09 N0245 Z3 N0580 X85 Y20 N0250 G01 Z-24 F220 H08 N Z-0.15 H08 N Z3 H09 N X.3 N0260 HO N Z3 H09 N Z-24 H08 N0600 Z100 N Z3 H09 N0605 H05 N0275 Y15 N0610 I 6EWINOEBOHRER H8 I N Z-24 M08 N T06 H06 N Z3 H09 N X45 Y15 S300 H03 N0290 X45 N0625 Z3 N Z-24 H08 N Z-26 B45 F600 H08 N Z3 H09 N0635 Y7 H04 N0305 X115 N X115 H03 N Z-24 M08 N0645 Z3 H09 N Z3 H09 N Z-26 B115 H08 N0320 X102 Y50 N Z-24 H08 N0655 Y7 M04 N H05 N Z3 H09 N0665 Z100 H09 N0670 H30 330
330 10.7 Schweißgerechtes Bemaßen und Gestalten Das Schweißen gehört nach DIN 8580, Einteilung der Fertigungsverfahren, im wesentlichen zur Hauptgruppe 4.6.: Fügen durch Stoffverbinden. Das Schweißen ist das Vereinigen von Werkstoffen in der Schweißzone unter Anwendung von Wärme und/oder Kraft ohne oder mit Schweißzusatz Einteilung der Schweißverfahren Die Schweißverfahren werden nach der Art des Grundwerkstoffes, dem Zweck des Schweißens, dem Ablauf des Schweißens und der Art der Fertigung eingeteilt: 1. Einteilung nach der Art des Grundwerkstoffes: Schweißen von Metallen s. DIN 1910 Teil 2, 4 und 5, Schweißen von Kunststoffen s. DIN 1910 Teil 3, Schweißen von anderen Werkstoffen oder Werkstoffkombinationen, 2. Einteilung nach dem Zweck des Schweißens: Verbindungsschweißen, Auftragschweißen, 3. Einteilung nach dem Ablauf des Schweißens: Preßschweißen, Schmelzschweißen, 4. Einteilung nach der Art der Fertigung: Handschweißen (manuelles Schweißen), Kurzzeichen m, teilmechanisches Schweißen, Kurzzeichen t, vollmechanisches Schweißen, Kurzzeichen v, automatisches Schweißen, Kurzzeichen a. In Zeichnungen sind bei Angabe von Schweißverfahren nur die Ordnungsnummern nach DIN EN zu verwenden, S Symbolische Darstellung von Schweiß- und Lötnähten nach DIN EN DIN EN enthält Regeln, die bei der symbolischen Darstellung von Schweiß- und Lötnähten anzuwenden sind, um eine übersichtliche Darstellung von Nähten in Zeichnungen zu erreichen. Ist die eindeutige Darstellung durch Symbole und Kurzzeichen nicht möglich, dann sind die Nähte gesondert zu zeichnen und vollständig zu bemaßen. Die bisher an die Projektionsmethoden 1 und 3 gebundenen Darstellungsarten von Nähten wurden nach ISO 2553 vereinheitlicht. Die Lage einseitiger Nähte am Stoß ist in Abhängigkeit von der Stellung des Nahtsymbols zur Bezugs-Vollinie durch Ergänzen einer Bezugs-Strichlinie jetzt eindeutig geregelt, s. S
331 Begriffe und Benennungen f"ür Schweißstöße und -nähte nach DIN 1912 Teil 1 Zu schweißende Teile werden am Schweißstoß durch Schweißnähte zu einem Schweißteil vereinigt. Eine Schweißgruppe entsteht durch Schweißen von Schweißteilen. Der Schweißstoß ist der Bereich. in dem die Teile miteinander durch Schweißen vereinigt werden. Die Stoßart wird durch die konstruktive Anordnung der Teile zueinander bestimmt. während die Stoßform durch die Vorbereitung der Teile festgelegt wird. Die Schweißnaht vereinigt die Teile am Stoß. Die Nahtart wird bestimmt z. B. durch: Art des Schweißstoßes. Art und Umfang einer Vorbereitung. z. B. Fugenform. den Werkstoff. das Schweißverfahren Stu m pfstoß _l- 4. T-Stoß - 1/\ -1/ 7. Eckstoß Stoßarten Parallelstoß I 5. Doppe-I--1- T-Stoß (Kreuzstoß) -1-/'\ /\ 8. Mehrfachstoß Nahtarten (Beispiele) Überlappstoß,/' 6. Schrägstoß +,f 9. Kreuzungsstoß f-40sr Wulstnaht Gratnaht fl7l77 2)1 < S ( 5 5 S S S SI Foliennaht rr-", Bördelnaht!7 7 Z ;tt \\\\'q I-Naht Kehlnaht Doppelkehlnaht HV-Naht mit Kehlnaht liniennaht am Überlappstoß V-Naht Doppel-HY-Naht Buckel naht (V C?rbereitg.). Punktnaht am Uberlappst. 332
332 Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten nach DIN EN Symbole kennzeichnen die Form, Vorbereitung und Ausführung der Naht, sollen aber nicht das anzuwendende Verfahren festlegen. Grundsymbole der Nahtarten Benennung Erläuterung Benennung Bördelnaht 1 11 Symbol Symbai Erläuterung J\... Lochnaht n I-Naht 2 "'" GD Punktnaht 0 ;;:- V Liniennaht :@: V-Naht 3 13 Steilflanken- HV-Naht V naht 4 14 U-Naht 7 y HU-Naht (Jot-Naht) -'" 8 V-Naht y "" Halb-Steil- flankennaht 11 HY-Naht Stirnflach- 6 r' naht Gegennaht (Gegenlage) 9 Auftragung ry"'i 17 V GD /17/ Flächen naht - 18 '7 Schräg naht -.:? 19 Kehlnaht Falznaht f} /:;;2> 333
333 ;;9 Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten Soll nur dajlestellt werden, daß die Naht Joeschweißt wir ohne Anpabe der Nahtart, so ist as nebenstehende Symbo zu verwenden. Wird die Naht gelötet, so ist die Kennzahl 9 nach DIN EN in der Gabel anzugeben, u. 2 Beispiel zusammengesetzter Symbole der Nahtarten Benen-!traI-) D(oel-) nung (X-Naht) HV- aht (K-Naht) -(Nfl-) D(pel-) U- aht Symbol X K X X Darstellung Benennung,ßi' Symbal 'g m D(oppel-) D(oel-) HU-Naht HY- aht V-Naht mit Doppel- (Dappel-Jat-Naht) (K-Stegnaht) Gegenlage Kehlnaht Darstellung Zusatz- und Ergänzungsmbale Grundsymbole können urch ein Symbol für die Form der Oberfläche oder für die Ausführung der Naht ergänzt werden. Form Wurzel aus- Naht einge- N.ajJtüber- Ausfühflach konvex konkav cearbeitet ebnet durch rung (eben) (gewölbt) (hohl) egen-lage zusätzl. Beausgeführt arbeitung /b1ei Symbol - n V 'CJ J..J Anwendungsbeispiele für Zusatzsymbole Flache Kehlnaht Benen- Flache Gewälbte Hohle V-Naht Flache mit kerbnung V-Naht V-Naht Kehlnaht mit Gegen- V-Naht freiem Nahtnaht eingeebnet übergang Symbol V V J Darstellung Q -'" Q tj 334
334 I Ringsum-Naht! Baustellennaht Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten ir : Teil mit ringsum verlaufender Kehlnaht Ergänzungssymbole Ergänzungssymbole geben Hinweise auf den Verlauf der Nähte, z. B. ringsum verlaufende Nähte und auf Baustellennähte, Lage der Symbole in Zeichnungen Die symbolische Darstellungsart für Nähte enthält neben dem Symbol noch eine Pfeillinie, die mit einer Pfeilspitze auf den Stoß weist (unter 60 ), eine Bezugslinie, bestehend aus zwei parallelen Linien, einer Vollinie und einer Strich linie, u. 5. Letztere kann über oder unter der Vollinie stehen, entfällt aber bei symmetrischen Nähten, eine bestimmte Anzahl von Maßen und Angaben, s. S. 339 u Pfeillinie und Bezugslinie bilden das Bezugszeichen, Die Bezugslinie wird an ihrem Ende durch eine Gabel ergänzt auch für Angaben z. B. über Verfahren, Bewertungsgruppe, Position, Zusatzwerkstoffe und Hilfsstoffe, s. S Die Linienbreite der pfeillinie, Bezugslinie, des Symbols und der Beschriftung sollen der Linienbreite für die Maßeintragung nach ISO 128 entsprechen, d. h. gleich sein. 1 Phillinie 2a Bezugslmie (Vollinie) 2 b Bl!zugst inie ( Strichlinie ) l Symbol Darstellungsart Bezugslinien Beziehung zwischen Pfeillinie und Stoß Die Pfeilseite ist die Seite des Stoßes, auf die die pfeillinie hinweist. Die andere Seite des Stoßes ist die Gegenseite. Die pfeillinie soll möglichst auf die obere Werkstückfläche weisen. Die Begriffe Pfeilseite des Stoßes und Gegenseite des Stoßes erläutern die Bilder Richtung der Pfeillinie Die Richtung der Pfeillinie zur Naht hat im allgemeinen, d. h. bei symmetrischen Nähten keine besondere Bedeutung, und 8. Bei unsymmetrischen Nähten der Ausführung 4, 6 und 8, S. 333, muß die Pfeillinie zu dem Teil zeigen, an dem die Nahtvorbereitung vorgenommen wird, Um das bearbeitete Teil noch eindeutiger zu kennzeichnen, kann die Pfeillinie auch abgewinkelt dargestellt werden. 335
335 Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten Naht auf der Pfeilseite Naht auf der Gegenseite Gegenseite Philtmie Phll,,,to e o.g.n"ilo T-Stoß mit einer Kehlnaht stoß A GI!genseite Stoß A Ptellseite stoß A Gegense,h Stoß A _b.._ stoß B Pfeilseite stoß B Doppel-T-Stoß mit zwei Kehlnähten -"l- Gegenseite Stoß B Lage der Bezugslinie * Die Bezugslinie ist möglichst parallel zur Unterkante der Zeichenunterlage, a. h. in Leserichtung der Zeichnung zu zeichnen, andernfalls ist sie senkrecht anzuordnen u. 8 beliebiije Lage der pfeillime bei symmetrischen Nähten Das Symbol steht stets senkrecht zur Bezugslinie. Es Lage des Symbols zur Bezugslinie dorf entweder über oder unter der Bezugslinie gesetzt werden, wobei folgende Regel gilt: wird das Symbol auf der Seite der Bezugs-Vollinie gesetzt l dann befindet sich die Naht auf der pfeilseite oes Stoßes, wird dos Symbol auf der Seite der Bezugs-Strichlinie gesetzt, dann befindet sich die Naht auf der Gegenseite des Stoßes Lalle der pfeillinie bel unsymmetrischen Nähten u. 73 für symmetrische Nähte 336 Noch der Festlegung für die symbolische Darstellung der Nähte gibt es vier Möglichkeiten für dieselbe Naht, s. S Daher soll bei Anwendung dieser Norm im deutschsprachigen Raum dos Symbol stets an der Bezugs-Vollinie angeordnet werden, dos Symbol für die im Querschnitt oder in der Vorderansicht dargestellten Nähte so angeordnet werden, daß oer Nahtquerschnitt mit der Stellung des Symbols übereinstimmt, innerhalb einer Zeichnung stets die gleiche Darstellungsart benutzt werden.
336 Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten I v u. 2 Naht auf der Pfeilseite Bemaßung der Nähte Jedem Symbol können Maße zugeordnet werden. Die Hauptmaße für die Nahtdicke sind vor dem Symbol (auf der linken Seite) und die Längenmaße hinter dem Symbol (auf der rechten Seite) einzutragen, s. S. 341 u ; u. 4 Naht auf der Gegenseite z = a {2 A a = Nahtd icke z = Schenkeldicke Eintragung bei Kehlnähten e=wurzeleinbrand theoretischer Wurzelpunkt Kehlnaht mit tiefem Einbrand Das Fehlen einer Angabe nach dem Symbol bedeutet, daß die Naht ununterbrochen über die gesamte Werkstücklänge verläuft. Stumpfnähte gelten im allgemeinen als voll angeschlossen. Bei Kehlnähten gibt es für die Angabe von Maßen zwei Eintragungsarten, und zwar die Kehlnahtdicke a oder die Schenkeldicke z, Daher ist der Buchstabe a oder z stets vor das entsprechende Maß zu setzen. In deutschsprachigen Ländern ist es üblich, bei Kehlnähten die Kehlnahtdicke a anzugeben, während in den USA und anderen Ländern die Schenkeldicke z eingetragen wird. Die Kehlnahtdicke a ist gleich der Höhe des im Nahtquerschnitt eingeschriebenen größten gleichschenkligen Dreiecks, wobei der Wurzeleinbrand nur in Sonderfällen anteilmäßig berücksichtigt wird, Um das Zeichnen von Hand und das rechnerunterstützte Zeichnen zu vereinfachen, werden in DIN EN für beidseitige Nähte die zusammengesetzten Grundsymbole nicht durch den Abstand der beiden Bezugslinien getrennt dargestellt, u. 13. Die Anordnung von Bezugs-Vollinie und Bezugs-Strichlinie sowie Nahtsymbol kennzeichnet jetzt eindeutig die Lage der Schweißnaht am Stoß und zwar einheitlich bei beiden Projektionsmethoden 1 (E) und 3 (A), s. S
337 j ( ( - d Nahtarten zeigt. Anwen dungsbeispiele für die sym b 0 I ISC he Darstellung er 338 mn CN "","bi
338 Nr. Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten Eintragung Erklärungen Vorderansicht/Draufsicht 1 Stutnpfnaht (V-Naht) /7 1 s: Mindestmaß von der Oberfläche des Teiles bis zur Unterseite der Durch- schweißung rn Stumpfnaht (I-Naht) 2,42::3d Oberfläche c=:e; s: Mindestmaß von der des Teiles bis zur Unterseite der Durch- schweißung rn 3... '(/ zur Unterseite 4 r=!f! Bördelnaht s: Mindestmaß von der Außenfläche der Schweißnaht der Durchschweißung VI g Durchgehende Kehlnaht a: Höhe des größten J? gleichschenkligen Dreiecks, das in die Schnittdarstellung eingetragen werden 'I> kann Cf] [IB I 339
339 Nr. Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten Erklärungen Unterbrochene Kehlnaht I: EinzeInahtlänge ohne Krater e: Nahtabstand n: Anzahl der Einzelnähte a: Höhe des größten gleichschenkligen Dreiecks Eintragung Vorder.ansicht/Draufsicht 6 Versetzte, unterbrochene Kehlnaht v 1 e 1 1 I I I Im...) I!'''''1 1"''''1 1"""1 1 I e 1I I e e' " n; } s. Nr. 5 a: v: Vormaß') a t'-.. nxi7(e) I ja V nxl L(e) V 1) gehört zur Bemaßung des Teiles 7 Widerstandsgeschweißte Punktnaht. vi I }s. Nr. 5 d: Punktdurchmesser v: Vormaß') 1) gehört zur Bemaßung des Teiles 8!rI!1"1 -»- Widerstandsgeschweißte Liniennaht, unterbrochen c: Breite der Liniennaht e: Nahtabstand I: Länge der Liniennaht c@nxi(e) I ( i I tffi nx1(e) l--- i i 340
340 Zeichnerische Darstellung Schweißen und Löten Für einfache Schweißverbindungen genügt meist eine Eintragung, die sich auf alle oder einen Teil der Nähte bezieht, z. B. für Kelnähte: Schweißnähte die nicht besonders gekennzeichnet sind Bei gering beanspruchten Kehlnähten wird die Nahtdicke im allgemeinen mit a = 0,7 x t ausgeführt, wabei t die geringste Blechdicke ist. Die Kehlnahtdicke sollte aber mindestens 3 mm betragen. Sind für die Ausführung einer Naht nähere Angaben wie Nahtart und Bemaßung erforderlich, so werden diese mit dem Bezugszeichen in die Zeichnung eingetragen, wobei die Pfeillinie auf den Stoß weist. Weitere Angaben können in der Gabel ergänzt werden, und zwar in folgender Reihenfolge: Ordnungsnummer des Verfahrens nach DtN EN 24063, z. B. 111 für lichtbogenschweißen, s. S. 343 Bewertungsgruppe, z. B. nach DIN EN 25817, s. S. 343 Arbeitsposition nach DIN EN ISO 6947 Schweißzusatzwerkstoffe, z. B. nach DIN EN 440, DIN EN 499. Die einzelnen Angaben sind durch Schrägstriche voneinander zu trennen. ;--<EillB( Sollen die zusätzlichen Angaben nicht in der Gabel sondern getrennt aufgeführt werden, dann ist in der geschlossenen Gabel eine Bezugsangabe einzutragen und diese z. B. in der Nähe des Schriftfeldes zu erläutern, Erläuterung Durchgehende V-Naht rn Symbolische Darstellung 5 Vorderansicht 1111 ISO CI ISO 6941-PAI - - EN E JB 2 RR.-----f-I--, Draufsicht oder 111/ ClISO 6941-PAI E N E JB 2 RR Durchgehende V-Naht, hergestellt durch lichtbogenhandschweißen Ordnungsnummer 1 11 nach DIN EN 24063, geforderte Bewertungsgruppe C nach DIN EN 25817, Wannenposition PA nach DIN EN ISO 6947, umhüllte Stabelektrode nach DIN EN E 38 2 RR Unterbrochene Kehlnaht mit Vormaß Vorderansicht F n'ii'1 111/ [/ PBfEN499-E3B 2 RR v Draufsicht (nicht möglich) Unterbrochene Kehlnaht mit Vormaß hergestellt mit lichtbogenhandschweißen Ordnungsnummer 111 nach DIN EN 24063, geforderte Bewertungsgruppe C nach DIN EN 25817, Horizontal-Vertikalposition PB nach E DIN ISO 6947, umhüllte Stabelektrode nach DIN EN E 38 2 RR 341
341 w l>. t-.l m X lohne Pos. 4) 3 c:> -0 CD -& c:> & c:> c:> N -& Zeichnungsbeispiel : Symbolhafte Darstellung 4 der Schweißnähte eines Laufrades l Da die Angaben für die Schweißi nähte z. B. Verfahren, Bewertungs S235JRG2 SRSt c:> m gruppe, Arbeitsposition usw. fast gleich sind, werden diese vereinfacht über dem Schriftfeld angegeben Zust! Änderun DaFumlNarill UrSDr. y lohne Pos.4) Schweißverfahren: Kehlnähte: Bewertungsgruppe : ( Arbeitsposition : PBIISO 6941 Zusatzwerkstoff: EN 499-E 35 2 B Nachbehandlung: spannungsarm gegl. Prüfung: Doppel-HY Naht 100% US-geprüft auf Durchschweiß. Allgemeint. Maßstab 1:10 IIGewichtl EN iso 1l920-BF turn Werkstoff 5235 J R G 2 Laufrad (Rohteil ) Ers. rur; Ers. durch: 8lnhr
342 Ordnungsnummern für Schwei8verfahren DIN EN (Auswahl) lichtbogenschmelzschw. 1 Widerstandsschw. 2 Metall-lichtbogenschw. 101 Widerstands-Punktschw. 21 lichtbogenhandschw. 111 Rollennahtschw. 22 Schwerkraftlichtbogenschw. 112 Überlapp-Rollennahtschw. 221 Metall-lichtbogenschw. Gasschmelzschw. 3 mit Nacktdrahtelektrode 113 Gasschweißen mit Sauerstoff- 31 :::::n:hwmig 1 1 sem:it Sauerstoff- Metall-Aktivgasschw. MAG 135 Acetylen-Flamme 311 Wolfram-Schutzgasschw. 14 Gasschweißen mit Sauerstoff- Wolfram-Intergasschw. WIG 141 Propan-Flamme 312 Arbeitspositionen nach DIN EN ISO 6947 Die Arbeitsposition wird durch die lage der Schweißnaht im Raum und durch die Schweißrichtung bestimmt. Alle Arbeitspositionen der Schweißnähte werden genau durch die Neigung S und die Drehung R festgelegt. Die Hauptpositionen sind in Bild und in nachfolgender Tabelle mit ihren Kurzzeicnen oeschrieben. Tabelle 1 Benen- Hauptpositionen Kurznung Beschreibung zeichen Wan- waagerechtes nen- Arbeiten, Nahtposition mittellinie senk- PA recht, Decklage oben Steigposition Fallposition Querposition steigendes Arbeiten fallendes Arbeiten Hori- hori- Decklaga nach PB zontal- zontales oben Vertikal- Arbei- Decklage position ten nach PD unten Arbeiten, Nahtmittellinie horizontal Über- waagerechtes vertikale Bezugsebene kopf- Arbeiten, Nahtposition mittellinie senk- PE recht, Decklage Hauptpositionen (Beispiele) unten PF PG PC Sicherung der Güte von Lichtbogenschwei8verbindungen an Stahl durch Bewertungsgruppen nach DIN EN Beanspruchung u. Anforderung hohe mittlere geringe Bewertungsgruppe: B C D DIN EN legt die Anforderungen für drei Bewertungsgruppen B, C und D von Unregelmäßigkeiten in Lichtbogen-Schweißverbindungen von Stahl entsprechend dem Anwendungsbereich und für Schweißnahtdicken zwischen 3 und 63 mm fest. 343
343 Die Grenzwerte für die nachfolgend aufgeführten Unregelmäßigkeiten von Schweißverbindungen sind der Tab. 1 in DIN EN zu entnehmen. Unregelmäßigkeiten in Schweißverbindungen sind z. B.: Risse örtlicher Vorsprung Porösität und Poren Kantenversatz leste Einschlüsse Decklagenunterwölbun Kuplereinschlüsse Ungleichschenkligkeit bel Kehlnähten Bindeiehier Wurzelrücklall ungenügende Durchschweißung Schweißgutüberiaul sclilechte Passung, Kehlnähte Ansatzlehler Einbrandkerben Zündstelle Nahtüberhöhung Schweißspritzer Nahtdicken Mehrlachunregelmäßigkeiten Wurzelüberhöhung im Querschnitt Schwei8nahtvorbereitung nach DIN EN (Auswahll Fugenlormen an Stahl lür Gas, lichtbogenhand- und Schutzgasschweißen i Naht u"" Fugenlorm t <; 2 I<; 4 -'" Maße ""M ". :j Q.) i:c) g", ] Schnitt E "" -'" Steg- ID "=> ON Winkel Spalt " hölie S1 }t 1 ;}j- 0, ß b c UJ g Bördel naht +- VI <. " 111 J\ I-Naht 3<;1<; 10 V-Naht 5<;1<;40 V-Naht I> 12 U-Naht t> 10 DII V aht (X-Nah b= V?t 40'<;0<;60" b<;4 c2 3 y Y4 0=60' 1 <;b<;4 2::Sc:S Y 8'<; ß<; 12' 1 <;b<;4 c<; a 0= 60' <;b<;3 c::s2 f---- X 40"<;0<;60" ab h=.!. 2 '"
344 Schweißgerechtes Gestalten Ungünstig Günstig Erläuterungen 1 I" "':J I ::::_y_:::: I Stumpfnähte ermöichen einen ungestörten raftfluß durch die Schweißnaht. JL Kehlnähte ÄJL _. -- _... sind mölichst doppelseitig QU$ZU ühren. 2 i i ii Bei dynamischer Beanspruchung sind Hohlkehlnähte am günstigsten wegen geringerer Kerbwirkung Nahfwurzeln sollen nicht In Zonen mit Zugspannungen 3,,,, liegen. Schlechter Wurzeleinbrand verursacht Kerbwirkung. Kraftumlenkung in den Schweißnähten ist ungünstig. daher Bleche abkanten oder 4 Profilstähle stumpf verschweißen. 5 =# Die Nähte müssen beim Schweißen gut zugänglich sein. 6 T Die ß- L1L Der Nachahmung von Nietkonstruktionen erfordert zu viele Schweißnähte. Beim Kastenprofil werden dicke Bleche als Eckstöße und dünne Bleche abgekantet verschweißt. Anschluß durch Kehlnähte ist meist wirtschaftlicher, da die Kosten für die Nahtvorbereitung entfallen. 1tf- Die Funktionsfläche soll bei hoher Oberflächengüte oder 8 geringer Maßtoleranz nicht urch eine Schweißnaht gestört werden. 1? :.. 9 '\... :,J rl/22? Das Einschweiße" einer dickeren Platte Ist vielfach zweckmäßiger, da sich eine d ü n ne Platte wöl bt. 345
345 SchweiBgerechtes Gestalten Ungünstig Günstig Erläuterungen Beim Aufschweißen von Bearbeitungsflächen oder Verstärkungen sind Ent- ÜS:hh;;h:Ißnähte vorzusehen. 11 YZZz rzzz In Querschnittsübergängen sind SchweiBnähte zu vermeiden I_ Um ein Abbrennen der Kanten zu vermeiden. sind Abflächungen und Überstände (mindestens 2 x Nahtdicke) vorzusehen. Naben müssen in Abhängigkeit ihrer Funktion eingeschweißt werden. 14 t :, I " n; ib os 'CL t z z z? 15 (:1 I SchweiBnähte sind möglichst nicht in bearbeitete Flächen zu legen. Dichtnähte sind nach innen zu legen. Es ist unzweckmäßig, Rundstäbe an gerade Flächen anzuschweißen, da der Öffnungswinkel zu klein ist. Nah'anhäufungen werden durch Aussparen der Rippen vermieden. Das T-Profil.er Konsole verringert die Spannungen in der Zugzone und damit die EinriBgefahr. 346
346 A1lgemeintoleranzen für Schwei8konstruktionen nach DIN EN ISO Diese Europäische Norm legt Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße sowie für Form und Lage bei Schweißkonstruktionen in vier Toleranzklassen fest. Bei der Festlegung der Toleranzklassen werden unterschiedliche Anforderungen in den verschiedenen Anwendungsgebieten berücksichtigt, wobei werkstanübliche Genauigkeiten zugrunde gelegt werden. Die Anwendung der Allgemeintoleranzen nach dieser Narm vermeidet weitgehend die Angabe einzelner Taleranzen bzw. Grenzabmaße bei jedem Nennmaß. Die Grenzabmaße für Längenmaße in Abhängigkeit vom Nennmaßbereich für die vier Toleranzklassen enthält Tab. 1. Bei der Bestimmung der Grenzabmaße für Winkelmaße ist die Länge des kürzeren Schenkels zugrunde zulegen. Es kann auch die Schenkellänge bis zu einem festgelegten Bezugspunkt ausgedehnt werden, der in der Zeichnung anzugeben ist, u. 2. Tab. 2 enthält die entsprechenden Grenzabmaße. Die Geradheits-, Ebenheits- und Parallelitätstoleranzen sind in Tab. 3 sowohl für die Gesamtabmessungen eines Schweißteils, einer Schweißgruppe als auch für sonstige bemaßte Teile festgelegt. Als Zeichenangabe ist die gewählte Toleranzklasse aus den Tab. 1 u. 2 im entsprechenden Zeichnungsfeld einzutragen, z. B. EN ISO B Die Toleranzklasse für Grenzabmaße nach Tab. 1 u. 2 kann auch mit einer Toleranzklasse nach Tab. 3 kombiniert werden, z. B. EN ISO BE \ \ Bezugspunkt,/ -r----,::j( / Bezugspunkt u. 2 / u. 4 I Bezugspunkt 347
347 Tab. 1 Grenzabmaße für Längenmaße (Auswahl) Nennmaßbereich Toleranz- über über über über über über über klasse bis bois bis bis bis bis bis A ± 1 ± 1 ±2 ±3 ±4 ±5 ±6 B ±2 ±2 ± 3 ±4 ±6 ±8 ± 10 C ±3 ±4 ±6 ±8 ± 11 ± 14 ± 18 D ±4 ±7 ±9 ± 12 ± 16 ± 21 ± 27 Für Maße bis 30 mm gilt eine zugelassene Abweichung von ± 1 mmo Tab. 2 Grenzabmaße für Winkelmaße (Auswahl) Nennmaßbereich I gn mm) Nennmaßbereich I gn mm) (lönge oder kürzerer chenel) (länge oder kürzerer chenel) Toleranz- bis 400 über 400 I I über bis 400 über 400 I I über klasse bis bis Grenzabmaße d oe Gerechnete und gerundete (in Grad und Minuten) Grenzabmaße t (in mm/m 1)) A ± 20' ± 15' ± 10' ±6 ± 4,5 ±3 B ± 45' ± 30' ± 20' ± 13 ±9 ±6 C ± l' ± 45' ± 30' ± 18 ± 13 ±9 D ± 1'30 ± 1'15' ± l' ± 26 ± 22 ± 18 Tab. 3 Geradheits-, Ebenheits- und Parallelitätstaleranzen (Auswahl) Nennmaßbereich I (in mm) (bezieht sich auf die längere Seite der Oberfläche) Toleranz- über über über über über über über klasse bis bis bis bis bis bis bis Toleranzen t (in mm) E 0,5 1 1,5 2 F ,5 G 1,5 3 5,5 9 H 2, j Richtlineal Kante des Schweißteils l!vi> 348 hmax - hmin t Bei der Geradheitsprüfuna der Kante eines Schweißteils mit dem Richtlineal werden diese so zueinander ausgerichtet! daß der größte Abstana zwischen Richtlineal und Oberfläche ein Mindestwert ist.
348 Normenhinweis: DIN EN Prüfung von Schweißern; Schmelzschweißer Teil 1, Stähle DIN EN Anforderung und Anerkennung von Schweißverfahren für metallische Werkstoffe; Allgemeine Regeln tür das Schmelzschweißen DIN EN 440 Schweißzusätze; Drahtelektroden und Schweißgut zum Metall-Schutzgasschweißen von unlegierten Stählen und Feinkornstählen, Einteilung DIN EN 499 Schweißzusätze; Umhüllte Stabelektroden zum lichtbogenhandschweißen von unlegierten Stählen und Feinkornstäben, Einteilung DIN Schweißen; Begriffe, Einteilung der Schweißverfahren DIN Zeichnerische Darstellun!J Schweißen, löten; Begriffe und Benennungen für Schweißstäbe, -fugen, -ncihte DIN Krane; Grundsätze für Stahltragwerke; Berechnung DIN EN Schweiß- und lötnähte, symbolische Darstellung in Zeichnungen DIN EN lichtbogenschweißverbindunen an Stahl; Richtlinie für die Bewertungsgruppen für Unregelmäßigkeiten DIN EN Einteilung und Erklärung von Unregelmäßigkeiten in Schmelzschweißungen von Metallen DIN EN ISO 6947 Schweißnähte; Arbeitspositionen, Definition der Winkel von Neigung und Drehung 10.8 Vereinfachte Darstellung von Verbindungselementen für den Zusammenbau nach DIN ISO DIN ISO enthält allgemeine Grundlagen für die vereinfachte Darstellung von Löchern, Schrauben und Nieten in technischen Zeichnungen für den Metallbau und DIN ISO für die Luft- und Raumfahrt. In Zeichnungen des Metallbaus werden Verbindungselemente in der Zeichenebene senkrecht und parallel zur Achse vereinfacht durch Symbole dargestellt, s. S Darstellung in der Zeichenebene senkrecht zur Achse der Verbindungselemente. Bei der Darstellung von Löchern, Schrauben und Niete in der Zeichenebene senkrecht zur Achse wird die Loge der Verbindungs- + elemente symbolisch durch ein Mittenkreuz mit breiten Vollinien dargestellt. Zusätzliche Informationen sind noch Tob. 1 anzugeben. Ein deutlicher Punkt dorf in der Mitte des Kreuzes gesetzt werden. Der Durchmesser des Punktes soll der fünffachen Breite der für dos Mittenkreuz verwendeten linie entsprechen. Darstellung in der Zeichenebene parallel zur Achse des Verbindungselementes. Bei der Darstellung von Löchern, Schrauben und Niete in der Zeichenebene parallel zu ihrer Achse ist die symbolische Darstellung noch Tob. 2 u. 3 anzuwenden. Die horizontale linie des Symbols wird mit einer schmalen linie, olle anderen Elemente mit einer breiten Vollinie gezeichnet. 349
349 Tab.l Symbolische Darstellung von löchern sowie von in die löcher passenden Schrauben und Nieten loch loch und ohne Senkung Senkung auf Senkun1 auf Senkun auf Schraube ader Niet der Vorderseite der Rüc seite bei den eiten in der WerkstaH gebohrt und eingebaut + -+ T * in der Werkstatt ebohrt und auf er Baustelle eingebaut auf der Baustelle gebohrt und eingebaut Tab.2 Symbolische Darstellung von löchern -f * -* -t,( * loch loch ohne Senkung Senkung auf einer Senkung auf beiden Seite Seiten in der Werkstatt gebohrt tfr itr t& auf der Baustelle gebohrt ttr -8f 1Ir Tab.3 Symbolische Darstellung von in die löcher passenden Schrauben und Nieten loch Schraube oder ohne Senkung Senkung auf Senkun auf Schraube mit Niet m einer Seite bei den eiten lageangabe der Mutter in der Werkstatt ijf 4lt eingebaut {jf auf der Baustelle +ijy {fy 1tY ity eingebaut loch auf der Baustelle gebohrt und Schraube oder Niet auf der Baustelle eingebaut 1lr W 1lY +8Y 350
350 11 Ma8eintragung Maßhilfslinien müssen von der symbolischen Darstellung für Löcher, Schrau -ben und Niete in der Zeichenebene parallel zu ihren Achsen getrennt werden, Als Maßlinienbegrenzungen sind geschlossene Pfeile nach ISO 129 (DIN ) anzuwenden. Die Bezeichnung von Schrauben und Nieten wird nach der jeweiligen Norm oder gebröuchlichen Vorschrift auf der Hinweislinie angegeben, die auf die symbolische Darstellung gerichtet ist, A - A Die Bezeichnungen von Löchern, Schrauben und Nieten, die auf eine Gruppe gleicher Elemente bezogen ist, soll nur an einem öußeren Element angegeben werden, Löcher, Schrauben und Niete mit gleichem Abstand von der Achse sollten wie in u. 3 bemaßt werden r-f-- r---- N 1i
351 Vereinfachte Angabe von Stäben und Profilen nach DIN ISO 5261 Die graphischen Symbole bzw. Kurzzeichen, die in Verbindung mit den erforderlichen Maßen für die vereinfachte Angabe von Stäben und Profilen in Metallbau-Zeichnungen anzuwenden sind, wenn in Normen keine Bezeichnung festgelegt ist, zeigt S Die graphischen Symbole sind so anzuordnen, daß sie die lage der Profile beim Zusammenbau widerspiegeln, u. 2. \ / / / / / 4M16/S0.. uo x, x ! I /._.==--=-- :..o..-=-=-.=j jl Zusammengebaute Tragwerke von Metallbau-Konstruktionen können schematisch mit breiter Vollinie (linienart Al anstelle der Schwerlinien der Elemente dargestellt werden. Hierbei müssen die Abstände zwischen den Schnittpunkten der Schwerlinien direkt an den Darstellungen der Elemente eingetragen werden. Geschlossene Maßketten dürfen eingetragen werden. Summieren sich die Toleranzen, so muß ein Ausgleich über eines der Maße 3033 geschaffen werden o \0,0,' g '" N '" N
352 10.9 Rohrleitungsbau Aus Rohrplänen ist der Verlauf von Flüssigkeits-, Dampf- und Gasleitungen sowie die Anordnung der verschiedenen Durchfluß- und Absperrorgane, der Meß- und Regelgeräte zu erkennen. Stufen der Nennweiten DN nach DIN EN ISO 6708 Zu bevorzugende DN-Stufen: DN 10 DN 15 DN 20 DN 25 DN 32 DN 40 DN 50 DN 60 DN 65 DN 80 DN 100 DN 125 DN 150 DN 200 DN 250 DN 300 DN 350 DN 400 DN 450 DN 500 DN 600 DN 700 DN 800 DN 900 DN 1000 DN 1100 DN 1200 DN 1400 DN 1500 DN 1600 DN 1800 DN 2000 DN 2200 DN 2400 DN 2600 DN 2800 DN 3000 DN 3200 DN 3400 DN 3600 DN 3800 DN 4000 Die Nennweite (DN) ist eine Kenngröße, die bei Rohrleitungssystemen als kennzeichnendes Merkmal zueinander gehörender Teile, z. B. Rohre, Rohrverbindungen, Formstücke und Armaturen benutzt wird. Sie hat keine Maßeinheit, entspricht jedoch annähernd den lichten Durchmessern der Rohrleitungsteile. Beispiel: DN 80 = Nennweite 80. (DN: Diameter Nominal) Stufen der Nenndrücke PN nach DIN EN 1333 Folgende PN-Stufen stehen zur Auswahl: PN 2,5 PN 6 PN 10 PN 16 PN 25 PN 40 PN 63 PN 100 Der Nenndruck PN ist das Kennzeichen für eine Druckstufe, in der Teile gleichartiger Ausführung und gleicher Anschlußmaße zusammengefaßt sind. Der Zahlenwert eines Nenndruckes entspricht dem Druck (1 bar = 10 N/cm 2 ) Der zulässige Druck eines Rohrleitungsteiles hängt von der PN-Stufe, dem Werkstoff und der Auslegung des Bauteils, der zulässigen Temperatur usw. ab und ist in Tabellen der Druck/Temperatur-Zuordnung in entsprechenden Normen angegeben. (PN: Pressure Nominal) Die Europäische Norm DIN EN 764 enthält die im Rohrleitungs- un::: Apparatebau wichtigen Begriffe und Definitionen für Druckgeräte hinsich lich Druck, Temperatur und Volumen. In DIN 2403 ist die Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflel>stoff und der -richtung festgelegt. Der Durchflußstoff wird durch farbige rechteckige Schilder und die Durchflußrichtung durch eine Spitze (Pfeil) angegeben. 353
353 Nahtlose Stahlrohre nach DIN 2448 (Auswahl) Maße und längen bezogene Massen IGewichte) Normal- Wanddicke Rohr-Außendurchmesser mm Reihe mm 10,2 1,6 13,5 1,8 16 1,8 17,2 1, , ,4 2 26,9 2,3 30 2,6 31,8 2,6 33,7 2,6 38 2,6 42,4 2,6 44,5 2,6 48,3 2,6 51 2, ,9 60,3 2,9 63,5 2,9 70 2,9 73 2,9 76,1 2,9 82,5 3,2 88,9 3,2 101,6 3, ,6 114,3 3, , ,4 4, ,5 168,3 4,5 177, ,7 5,6 Längenbezogene Massen IGewichte) in kg/m für Normalwanddicken 0,339 0,519 0,630 0,684 0,838 0,888 0,952 1,13 1,15 1,4 1,76 1,87 1,99 2,27 2,55 2,69 2,93 3,10 3,30 3,87 4,11 4,33 4,80 5,01 5,24 6,26 6,76 8,70 9,27 9,83 12,1 12,7 13,4 16,4 17,1 18,2 21,3 26,0 Norm-Bezeichnung eines nahtlosen Stahlrohres aus St 35 von 60,3 mm Rohr-Außendurchmesser und 2,9 mm Wanddicke: Rohr DIN St 35-60,3 x 2,9. Es sollen stets Rohre mit Außendurchmessern der Reihe 1 mit Vorzugswanddicken, gekennzeichnet durch fettgedruckte längenbezogene Massen IGewichte), bevorzugt werden. 354
354 Flansche und Flanschverbindungen Rohre werden häufig durch Flansche lösbar verbunden. Nach der Größe der Nennweite, des Nenndruckes, der Temperatur des Durchflußproduktes und dem Betri.llbszweck sind verschiedene Flanscharten genormt. DIN 2500 bringt eine Ubersicht über folgende genormte Flanscharten: Gewindeflansche, Löt- und Schweißflansche, Blindflansche, Gußeisenflansche, Stahlgußflansche, Vorschweißflansche und lose Flansche. Nach DIN sind für Flansche die Anschlußmaße, die Anordnung der Schraubenlöcher und die Formen der Dichtflächen festgelegt. m feste Flansche mit kegeligem feste glatte Flansche lose Flansche mit glattem Ansatz mit Dichtleiste ohne Dichtleiste Bund oder Vorschweißbund Anschlußmaße Anschlußmaße für Nenndrücke 10, 16'), 25 u Anordnung der Schraubenlöcher Nenn- Schrauben weite D d. k An- Ge- DN zahl winde d M10 M M M M12 M M M16 M M M M M M24 26 (175) M27 30 ') Abweichungen der Anschlußmaße für Nennweiten Bezeichnung eines Flanschanschlusses in Zeichnungen und Fertigungsunterlagen, z. B. für Nennweite 100 und Nenndruck 10: Flanschanschluß DIN DN 10. Rundflansche hoben eine durch 4 teilbare Anzahl von Schroubenlöchern. Die Schrauben löcher sind bei Rohrleitungen und Armaturen so anzuordnen, daß sie symmetrisch zu den beiden Hauptachsen liegen und daß in diese. keine Löcher fallen, Bei im Schnitt dargestellten Flanschen legt man die Schroubenlöcher mit in die Schnittfläche, klappt dann den Lochkreis um 90 0 in die Zeichenebene und zeichnet die Löcher als schmale Vollinien ein, u. 3. DIN 2500 und DIN werden künftig durch DIN EN ersetzt. 355 BI
355 Vorschwei8flansche sind nach DIN genormt. d, Richtlinien für das Schmelzschwei Ben von StumJ'fstöBen an Stahlrohren und die Fugenformen enthält DIN Form der 5chweißfuge: Regelausführung s;ii 16 Fugenform DIN s > 16 Fugenform DIN Normbezeichnung eines Vorschweißflansches DIN 2633 mit Dichtleiste Form C, Nennweite DN gedreht 109" Rohraußen mm, Werkstorr R5t 37-2: Flansch DIN C x 108 \I= \I=? - RSt VorschweiBflansche PN 10 DIN 2632 u. PN 16 DIN 2633 (Auswahl) Rohr Flansch Ansatz Dicht- Schrauben leiste An- DN d, D b k h, d, s r h Gewinde d 2 2 d 4 f zahl M12,/z" , , , , , M16 51," , / , Beispiele für Vorschweiß-Flanschverbindungen h, Vorschweißflansche DIN 2633 mit Flachdichtung nach DIN EN "nach DlN Vorschweißflansche DIN 2629 mit Linsendichtung nach DIN 2696
356 Graphische Symbole für Rohrleitungen nach DIN (Auswahl) Diese Norm legt die Form und Bedeutun graithischer Symbole zur funktionellen Dorstellung von Rohrleitungsteilen fest. Die esta tungsregeln entsprechen DIN T10. Leitungen und Verbindungen I Rohr allgemein LI I ---.J Zusammenfassung mehrerer Rohr Ire (Fließlinien) mit Fließrichtung Schlauch ') 11 " I I11I Rippenrohr ' ) + Überschneidung OQmmung-bllrl '/////; 2 z',',s'/, Rohr gedämmt ' ) ') Das Symbol darf mehrfach aneinander;b'reiht werden. Es enügt, dieses Sym 01 am Anfang und nde aer Rohrleitung anzugeben. von Absperrarmatur: Rohren ohne Verbin- ---t><j- ohne Angabe der dung Verbindungsart geschweißte, gelöte- te oder geklebte Verbindung -ti><h-- geflanscht ----1><t--- geschweißt geflanschter geschraubt Kondensatableiter --3><Ey --H eingesteckt Blindflansch eingesteckt und --P<f- geschweißt g.ho""h.., Apparat ---t::>--- Reduzierung allgemein oder konzentrisch
357 Graphische Symbole für Rohrleitungen nach DIN (Auswahl) l><j Absperrarmatur allgemein [)kj Absperrschieber Absperrventi I [:():] Absperrhahn Armaturen und sonstige Rohrleitungsteile Absperrarmatur in Eckform, allgemein Dreiwegearmatur allgemein Vierwegearmatur allgemein C!;:] Absperrklappe Ab'pe,,",ma'" I M manuell betätigt Absperrarmatur motorisch betätigt Absperrventil mit stetigem Stellverhalten (Regelventil) c::<j t:<j!$l. tsj --ITJJ--- Druckminderventil Rückschlagventil Schauglas allgemein -0- Kompensator allgemein -1J1- Be- und Entlüftungsarmatur Rückschlagklappe Wellrohrkompensoter -ay-ß>- Kugelgelenke z. B. in Tankrohrleitung -l- Drosselscheibe geflanscht m Brause ;t;: Sprinklerdüse Normenhinweise: DIN 2425 Richtlinien für Pläne der Wasserversorgung im Brandschutz DIN 6654 Rohrpost, Sinnbilder DIN Elektrische Schaltanlagen; Graphische Symbole für Druckluftscholtpläne DIN 1986 Teil 1 Entwässerungsanlogen für Gebäude und Grundslücke; Technische Bestimmungen für den Bau DIN 1986 Teil 2 Entwässerungsanlogen für Gebäude und Grundslücke; Bestimmungen für die Ermittlung der lichten Weiten der Rohrleitungen DIN 1988 Trinkwosser-Leitungsanlogen in Grundstücken; Technische Bestimmungen für Bou und Betrieb DIN 2403 Kennzeichnung von Rohrleitungen noch dem Durchflußstoff DIN ISO u. 2 Vereinfachte Darstellung von Rohrleitungen. 358
358 if 3 m- in'!j- ",.'... \O c,t.,,;.;,\'a.... o Zugeh. Schema: No Temp. SOO( Die erforderlichen Paßlängen sind bauseitig vorzusehen! => o -;;; CD" 3 '" '" "'''x 19 1 Stck Re elenlll ON SO-- "le i - StÖl Durth an -Abs rrve;midn2si 11 StckKell-Rundscher DN80 "" 16 Sltk Olchtunr StckDlchtun, StckDlchtu.!!9. ""13 f{ Skk Sechskantscf1--;:aube I Mutter 1i- +fo!. {:'I : 10 2 Shk FlansCh Stc.kFlansch JL_+--_L Sltk Flansch 1 'la SltkFlansch 6 2 StckT-stuck SJtk Reduzrerstuck 4 2StckBooen -"3 l' Stck Ba (In 2 I StckRohr StckRohr I if,ell,.r! [:J EI Rohrleitung DN80 der Vacuum DestrUatlOfl mit Regetstation
359 Graphische Symbole der Fluidtechnik nach DIN ISO Schaltzeichen I Erklärung Schaltzeichen [ Erklärung E Linienbreite Pumpen u. Kompressoren: D = Linienabstand L = linienlönge Hydropumpe mit konstant I>IOE -- Arbeitsleitung Ö fern Verdröngungsvolumen für Steuerleitung C!> Siromrichtung Leckleitung ClI 1<5E 2 Strom richtungen Welle, Hebel D<5E Umrahmen von Hydropumpe mit ver- Baugruppen stell barem Verdrängungs- Biegsame Leitung volumen für 1 Strom richtung Elektr. Leitung 2 Strom richtungen 0000 Kreise in verseh. Größe: Pumpe, Kompressor mit konstan- Meßgerät usw. lern Verdröngungsvolumen V OJ ITIJ Ventile Hydromotor mit kon- Filter, Öler e) stantem Verdrängungs- <) volumen für,._----, Umrahmung einer 1 Strom richtung._--- Baugruppe 2 Stromrichtungen --- d Leitungsverbindung = e5 Hydromoter mit verstellbarem Verdrängungsvolumen Leitungskreuzung Pneum. Motor mit verstellbarem Verdrängungsvolumen Entlüftungsstelle...L =+ Wellen in 1 Richtung lvvv Feder Hydro-Schwenkmotor f) für 2 Stromrichtungen Drossel y Pneumatik-Schwen kmotor 1\ Blende V= für 2 Stromrichtungen Ahyd[ Dreieck: für Richtung des als Pumpe oder Motor in D.pneu. Stromes und Art des Cl) zwei Strom richtungen Druckmediums Pfeil: I : + Kompaktgetriebe Stromrichtung Pumpe und Motor mit verstellbarem Verdrängungsvolumen Drehbarkeit ( { 0 1 r : j tl Durchflußweg und Druckquelle, allgemein Richtung durch Ventile Elektromotor Stufen lose Verstellbarkeit / Wärmekraftmaschine Die Sinnbilder für Ölhydraulik und Pneumatik unterscheiden sich nur durch die Zeichen in der Leitung und durch die Art der Auslässe. 360
360 Graphische Symbole der Fluidtechnik nach DIN ISO Schaltzeichen I Erklärung Schaltzeichen I Erklärung OB Einfachwirkende Zylinder Rückhub durch äußere Kraft ITIJ Q OJ Einfachwirkende Zylinder Rückhub durch Feder Wegeventile haben so viele verschiedene Stellungen wie Quadrate vorhanden sind. Durchflußwege 1 Durchflußweg OB Doppeltwirkende Zylinder 2 Anschlüsse gesperrt CJ m mit einfacher Kolbenstange [] mit zweiseitiger Kolbenstange 2 Durchflußwege Q ([g Differentialzyl inder 2 Durchflußwege Doppeltwirkende Zylinder [TI 1 Anschluß gesperrt mit: einfacher nicht verstelllbl einander verbunden 2 Durchflußwege mitbarer Dämpfung doppelter nicht versteil- 1 Durchflußweg CE barer Dämpfung Id ce 2 Anschlüsse gesperrt Nicht drosselnde Wegeeinfacher einstellbarer ventile: Dämpfung CD,chaltungszustände je durch ein Quadrat dardoppelter verstellbarer gestellt 2/2 Wegeventi I: Dämpfung mit Handbetätigung durch Druck betätigt Teleskopzylinder - gegen eine Rückholfeder einfachwirkend 3/2 Wegeventil : durch Druck betätigt in --w-- beiden Richtungen doppeltwirkend 3/3 Wegeventil') betätigt durch Elektromagneten mit Rückholfeder Druckübersetzer für: Drosselnde Wegeventile gleiches Druckmittel z. B. Luft-Luft CD mit Parallellinien über den Kästchen Fühlerventil mit Stift wirunterschiedliche Druck- "') kend gegen eine Feder mittel z. B. Luft-Flüssigkeit Elektrohyd rau lische Servoventi le: einstufig mit direkter Wirkungsweise Druckmittelwandler z. B. Luft-Flüssigkeit zweistufig mit hydraulischer Rückführung 00 _It: ') 3/3 bedeutet: 3 Anschlüsse/3 Schaltstellungen: hier 1 Sperrstellung und 2 DurchflußsteIlungen
361 Graphische Symbole der Fluidtechnik nach DIN ISO Schaltzeichen I Erklärung Schaltzeichen I Erklärung D -- (J ro oder QJ Rückschlagventile y Auslaß ohne Rohranrohrohne und mit Feder anschluß Entsperrbare Rückschlagventile durch Vorsteuerung Druckanschlußstellen ---?< verschlossen ----xt- mit Anschlußleitung Druckventile mit: oder gedross. Durchfluß Schnellkupplung ohne u. geschl. Ruhest. mech. äff. Rückschlagventil oj im -- Q - mit Entlastungsöffnung Filter Drosselventi le: vereinfachtes Symbol -V- -V- mechanisch betätigt gegen Rückholfeder Strom regelventi le: mit konstantem Ausgangsstrom Wasserabscheider V Wasserabscheider mit Gewinde für Rohranschluß 1 gedross. Durchfluß Schalldämpfer u. offener Ruhest. Behälter mit Leitung Druckbegrenzungs- über Flüssigkeitsspiegel ventile: LLJ unter Flüssigkeitsspiegel Einlaßdruck gegen Gegenkraft gesteuert Einlaßdruck durch Energiesammler : Vorsteuerung begrenzt Hydrospeicher Druckreduzierventi le: 0 ohne Entlastungsöffnung Pneumatikspeicher ohne Entlastungsöffnung mit Fernbedienung -I=handbetätigt 9Ö y mit automat. Entleerung Lufttrockner Öler '.J_._ mit konstantem Aus- '--..--' Wartungseinheit: gangsstrom und Ent-.. Filter. Druckregellastungsöffnung zum Behälter ventil,oler, Manometer -cx:j- Absperrvenlil -ffij-- vereinfacht 362
362 Graphische Symbole der Fluidtechnik nach DIN ISO Schaltzeichen Erklärung Schaltplan mit Erklärung Sprungwerk. Raste Muskelkraftbetätigung allgem. Druckknopf Hebel. Pedal Mechan. Betätigung Taster, Feder Tastrolle Tastrolle mit Leerrücklauf Elektrische Betätigung """lt1 durch Elektromagnet rechts, links gegeqsinnig wirkend gleichsinnig wirkend Eine Zweistufenpumpe wird durch einen Elektromotor angetrieben. In der zweiten Stufe befindet sich ein Druckbegrenzungsventil. und ein Verhältnisdruckbegrenzungsventi I hält den Druck in der ersten Stufe aufrecht, z. B. auf der halben Höhe des Druckes der zweiten Stufe. verstellbare Wirkung c -.[ durch Druckanstieg -+-[ -.q: _-<1--[ durch Druckabfall..--r Betätigung durch: - Druckbeaufschlagung...,...r- Elektromagnet und L.L..E...L. LL..JL.L. Vorsteuerwegeventil Druckmessung : Manometer Die Verstellpumpe einer Nachformeinrichtung,angetrieben durch einen Elektromotor. wird verstellt durch einen Servomotor mit Differentialzylinder über einen Fühlerstift mit zwei drosselnden Kanälen und mechanischer Rückführung. durch E-Motor Temperaturmessung : Thermometer Strommessung : Strommesser Volumenmesser Druckschalter (elektrisch) Der Einstufenkompressor, angetrieben durch einen Elektromotor, wird auto a matisch ein- und ausgeschaltet je nach Druckabfall oder Druckanstieg im Druckbehälter. 11 Schaltpläne der Fluidtechnik zeigt DIN ISO
363 11.2 Graphische Symbole für Wärmekraftanlagen nach DIN 2481 (Auswahl)' Dampf Darstellung der Stoffe Leitungen Benennung Darstellung Benennung Darstellung Ölhaltiger Dampf Rohrleitung allgemein Fließlinie allgemein -----,) Kreislaufwasser ') Wirklinie Steuerleitung Signalleitung ') Ölhaltiges Wasser Rohwasser Schlammwasser, Schmutzwasser Lösungen, Chemikalien Öl 1) ') Angabe der Durchflußrichtung Rohrleitung mit Heizung oder Kühlung allgemein (Bewegung in Pfeilrichtung DIN Bl-Nr 28) ') Rohrleitung mit Dampf beheizt Flüssigmetall Luft Rohrleitung elektrisch beheizt _.-- Brennbare Gase Nicht brennbare Gase Feste Brennstoffe Brennbare Abfälle Sonstige Stoffe Weitere Kennzeichnung Weitere Kennzeichnung Wärmedämmung (Isolierung) Überschneidung I I I ==--===-==-=') von Rohrleitungen oder Fließlinien - - (Kreuzung ohne =*,)v_e_r_bi_nd_u_n_g_ss_te_ll_e)_.-+ + Verbindung von =======x 1) ;i9t Verbi nd ungsstelle) *X-1(X--1)«(--') AbzweigstelJe ++ Die graphischen Symbole nach DIN 2481 basieren auf Bildzeichen, die in den Folgeteilen von DIN genormt sind. 1) Es genügt, wenn Kreise, Striche und Punkte nur streckenweise angebracht sind. 2) linienbreite für Hauptstoffe 1 mm, für untergeordnete Stoffe 0,5 mm. 3) Linienbreite 0,25 mm. *) ISO
364 Graphische Symbole f"ür Wärmekraftonlagen noch DIN 2481 Benennung Bz-Nr Graphisches Symbol') Benennung Bz-Nr Graphisches Symbol ') Oberflächen Wärmeaustauscher. Absperrarmatur allgemein, ohne Form allgemein!><l Kreuzung A der Stoffflüsse Absperrventil. 588 [><) Wasservorwörmer, Durchgangsventil abgqsbeheizt Rückschlag- 604 durchgangsventil tx:j Absperrschieber 586 t::kj + $= Kondensator mit Luftkühlung ---{#- Oberflächen- Wärmeaustauscher, 618 allgemein, Form mit Kreuzung der A Stoffflüsse Heizkessel für Warmwasserbereitung, ölgefeuert Wasserdampfkondensator, allgemein Wasserdampf-.rzeuger mit Kondensatableiter 629 Uberhitzer WQserdampfkessel mit Uberhitzer $ Wasserdampf-.rzeuger mit Uberhitzer. gasgefeuert 4 Wasserdampf-.rzeuger mit Uberhifzer, ölgefeuert Wasserdampf- Warmwasser-.rzeuger mit bereiter, Uberhitzer, elektrisch beheizt kohlenstaubgefeuert Speisewasservorwörmer, beheizt durch strömenden Dampf 1) ohne Rastermaße Behölter mit Rieselentgasung "ES
365 Graphische Symbole für Wärmekraftanlagen nach DIN 2481 Benennung Bz-Nr Graphisches Benennung Bz-Nr Symbol ') (]--- Antriebsmaschine Stromerzeuger mit Expansion 623 umlaufend. 636 des Arbeitsstoffes allgemein Graphisches Symbol ') Dampfturbine Dampfturbine mit Anzapfung (ungeregelt) Antriebsmaschine mit Hubkolben q- Wechselstrom- Generator, allgemein Gleichstrom- Generator. allgemein ce}- Angetriebene 633 mechanische Arbeitsmaschine Kolbendampf-, maschine Dieselmotor, Ottomotor Kreiselpumpe Flüssigkeitspumpe. allgemein ed Elektromotor, allgemein 635 Hubkolbenpumpe D Verdichter, Wechselstrom- allgemein ; Motor, allgemein Vakuumpumpe, allgemein Hubkolbenverdichter. 716 Hubkolben- vakuumpumpe Gleichstrom- Motor, allgemein - 1) ohne Rastermaße 366
366 0,06 bar u. 2 Wärmegrundschaltplan für eine Kondensationsturbine mit drei Anzapfungen Beide Schaltpläne zeigen die gleiche Anlage. und zwar in Kreislauf- (367.1) und Fließdarstellung (367.2). Das Speisewasser wird in drei Oberflächen Wärmetauschern und einem Mischvorwärmer. der mit einem Warmwasserspeicher zusammengebaut ist und Dampf über ein Druckminderventil. vorgewärmt. Bei der vierten Vorwärmstufe (16 bar) wird das Kondensat aus dem Oberflächenwärmeaustauscher in die nächst niedere Stufe durch Drosselung zurückgeführt. Die Anzapfungen dienen der Speisewasservorwärmung. die eine erhebliche Verbesserung des Prozeßwirkungsgrades bewirkt. Die erforderlichen Pumpen sind eingezeichnet. Aufgabe: Erklären Sie die einzelnen Symbole in dem Wärmegrundschallp/an mit Hilfe der Seiten
367 Dokumente der Elektrotechnik nach DIN EN Diese Norm enthält Regeln und Richtlinien für die Erstellung von Dokumenten der Elektrotechnik. Eine Dokumentatian besteht aus verschiedenartigen Dokumenten und ist für die Erstellung, Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung einer Anlage oder eines Gerätes wichtig. Ein Dokument enthält auf einem bestimmten Datenträger (z. B. Papier) in einer bestimmten Darstellungsform (z. B. Stromlaufplan) Informationen (z. B. Stromwege und Wirkweisen der Betriebsmittel). Die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Arten der Informationen, Darstellungsformen, Arten von Datenträgern sowie Klassifizierung der Dokumente zeigt Nachfolgend werden nur ein Überblick und einige Beispiele von Dokumenten als Schaltpläne gegeben, die ein wichtiger Bestandteil der Dokumentation von Anlagen und Geräten in der Elektrotechnik sind. Information Darstl!lIungsform Datenträger D Dokum.nt Üb.rsichtsscha Itplan Anordnungsplan Funktionsplan V.rbindungstab.tt Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Arten von Informationen, Darstellungsformen und Dotenträgern sowie Klassifizierung der Dokumente, die noch erweitert werden können. 368
368 Ein Schaltplan ist eine graphische Darstellung mit graphischen Symbolen (Schaltzeichen) und beschrifteten Konturen, die zeigen wie die Bestandteile eines Systems zueinander in Beziehung stehen und miteinander verbunden sind. In Schaltplänen kännen Bauteile und Verbindungen wie folgt dargestellt werden zusammenhängend, aufgelöst, wiederholt oder in Gruppen, einpolig oder mehrpolig wobei jede einzelne Beziehung bzw. Verbindung durch eine eigene Linie dargestellt wird. Als Darstellungsart von Schaltplänen unterscheidet man die funktionelle Anordnung, wobei die Bauteile im Schaltplan so plaziert sind, daß die funktionellen Beziehungen leicht zu erkennen sind, die lagerichtige Anordnung, bei der die Schaltzeichen für die Komponenten so plaziert sind, daß ihre Lage im Schaltplan der räumlichen Lage der Komponenten entspricht. Beispiele für funktionsbezogene Anordnungen Übersichtsschaltplan häufig in einpoliger Darstellung ausgeführter Schaltplan, der die wichtigsten Verbindungen oder Beziehungen zwischen den Betriebsmitteln eines Systems zeigt, Stromlaufplan zeigt die Stromkreise einer Baueinheit oder Anlage wie sie ausgeführt sind. Aus deren Anordnung ist die Funktion erkennbar, ohne daß die räumliche Lage der Betriebsmittel berücksichtigt ist, Netzwerkkarte ist ein Übersichtsschaltplan, der ein Netzwerk auf einer Karte darstellt, beispielsweise Kraftwerke, Umspannstationen, Fernmeldeanlagen, Beispiele für lagerichtige Anordnungen Installationszeichnung zeigt die Lage der Teile eines Systems oder einer (Installationsplan) Einrichtung, Installationsschaltplan ist eine Installationszeichnung, welche auch die Verbindung zwischen den Teilen zeigt, Gruppenzeichnung Zeichnung welche die räumliche Lage und die Gestalt einer Gruppe von zusammengebauten Teilen darstellt, üblicherweise maßstäblich gezeichnet, Beispiele für verbindungsbezogene Anordnungen Verdrahtungsplan Schaltplan (Tabelle) der die Verbindung einer An (Verdrahtungstabelle) lage oder einer Ausrüstung zeigt oder auflistet, Geräteverdrahtungsplan Verdrahtungsplan (Verdrahtungstabelle) der die Verbindung innerhalb einer Baueinheit zeigt oder auflistet, Anschlußplan Verdrahtungsplan (Verdrahtungstabelle) der die (Klemmenplanl Anschlußpunkte einer Baueinheit sowie die inneren und/oder äußeren Verbindungen zeigt,
369 F1 Uberlast Q$)H1 Ein Aus \S1 (S1 L1 -, ,r L1-+-, r- =4=+============= M1 M1 M Geräteliste: S 1 Druckknopf taster "Aus" S2 Druckknopftaster "Ein" Kl Schütz F 1 Hauptsicherungen F2 thermisches Überstromrelais (mit Sperre) F3 Steuerkreissich,!fung H 1 Meldeleuchte "Uberlast" Ml Motor Motorsteuerung mit Drucktasterbetätigung und Überlaststöranzeige durch Leuchtmelder Übersichtsschaltplan Stromlaufplan, zusammenhängende Darstellung Stromlaufplan vom Hauptstromkreis Stromlaulplan vom Hilfs- oder Steuerstromkreis, aufgeläste Darstellung.. N " Z ::t: E E 'i1 N 'i1 " Beispiel für einen Geräteverdrahtungsplan für eine Baulilruppe in einer Schaltgerateliombinotion Beispiel für einen AnschlußfJlan dorgestellt für eine Steuereiriheif 370
370 Wohnzimmer X 1.1 Legende 1 Stromkreisnummer 1.4 Stromkreisnummer mit Angabe der Kennziffer für einander zugeordnete Betriebsmittel. Verlegeart: unter Putz mit Abzweigdosen Montagehöhe der Installations-Geröte über OKFFB: Installationsschalter: Schutzkontakt-Steckdosen: Küche, Hausarbeitsraum sonstige Räume 1,10 m 1,10 m 0,30 m Schutz bei indirektem Berühren: Schutz durch AbschaltungIm TN-Netz nach DIN Teil 41 O/VDE 0100 Teil 410 zusätzlicher Schutz: Fehlerstrom-Schutzeinrichtn9. im TN-S-Netz nach DIN Teil41 O/VDE 01 00Teil41 0 im Baderaum: zusätzlicher Potentialausgleich nach DIN Teil70T /VDE Teil 701 Der Elektro-Installationsplan, z. B , zeigt die Leitungsverlegung einer Licht- und Kraftanlage in einer Wohnung. Es wird im allgemeinen lagerichtig in eine Bauzeichnung eingetragen und enthält alle Angaben für die Leitungsverlegung. Der Übersichtsschaltplan zeigt die Energieverteilung einer Wohnung. 371 I
371 w g < -< :<!;:, '" z '"., ---r-.. -_-, - -+='C---. Flur,Küche Hausarbeitsraum, we -- Schlafzimmer, Bad [ ' ::;t-'>--r;::=t:ij5=o Wohnzimmer,Kinderzimmer " c; ::; r - ;., '" Flur :t---'------j---j-l Wohnzimmer,,; ::: N U; " Kinderzimmer.Bad Schlafzimmer, Flur Küche (Kühlger. Gefrierger:1 Hausarbeitsraum Küche. Flur W( 2 kw (Kleinspeicherl Hausarbeitsraum, W( 2 kwiflachheizkörper) Küche 2kW IFlachheizkörper} Bad 2kW (Flachheizkörper) Küche 2kW IKleinspeicherJ Küche 3,3 kw (Geschirrspülmaschine) Kuche (Dunsthaube) Hausarbeitsraum 3.3kW(WaschmaschineJ l------'l.-h4---- a..jalh:fr(knerl NH-----#------'l.-hr-""",- : Bad ;.---m', ':t 'I, w r. 8kW(Heiflwasserspeicherl ;;:;r---'1ii"-""':::::'!::=::::::::titl'-""'''''-- 0; ce(herd).- -c»... <I'<.) w 4"----!!lade:.. g...j Schlafzimmer 2,5 kw (Speicher heiz ung) Kinderzimmer 2 kw (SpeicherheizungJ Wohnzimmer 6 kw ISpeicherheizungJ Wecker Au ßente mper at urfüh (er D 372_ I Übersichtsplan einer Wahnung AUe Kabel und leitungen Cu Alle nicht bezeichneten leitungen sind 1.5mm 2 Schutzmaßnahmen siehe OIN Teil 5 Bei der Erstellung von Schaltplänen sind folgende Normen zu beachten: DIN 6; ISO 128 Orthogonalproiektion als europäische Projektion oder amerikanische Projektion DIN ISO Unienarten DIN ISO 5455 Maßstäbe DIN EN ISO 5457 Maße und Gestaltung von Zeichnungsvordrucken DIN bis -12 Maßeintragung EN Graphische Symbole für Schaltungsunterlagen DIN Kennzeichnung von elektrischen Betriebsmitteln 372
372 11.5 Gestaltungsregeln für graphische Symbole Form, Ausführung und Größe graphischer Symbole sollen nach einheitlichen Regeln unter Beachtung von DIN ISO festgelegt werden. Graphische Symbole werden angewendet: in technischen Zeichnungen zur Darstellung, z. B. von Fertigungsangaben wie Oberflächenangaben, von funktionellen Zusammenhängen bei Schaltplänen der Elektrotechnik, an Gegenständen zur Kennzeichnung oder als Hinweis für Betätigen, Benutzen und Handhaben, zur Information der Öffentlichkeit, z. B. in Beförderungsmitteln. Bei Schriftzeichen in graphischen Symbolen ist bevorzugt die Schriftform B, vertikal nach DIN EN ISO anzuwenden, =-10,051 AI Raster für das Gestalten graphischer Symbole Das Bezugsmaß für die Nenngröße h eines Symbols ist die in der Zeichnung gewählte Höhe der Großbuchstaben nach DIN EN ISO SchriftfORD B. Es werden folgende Maße für die Nenngröße h mit der Stufung V 2 festgelegt: Nenngröße h 1,8 2,5 linienbreite d='/lo h 0,18 0,25 3, ,35 0,5 0,7 1,0 y- A(hs.e Jedes graphische Symbol für technische Zeichnungen ist in seinem Raster einer x-achse und einer y-achse zugeordnet, deren Nullpunkt der Bezugspunkt ist. Jedes graphische Symbol und jedes Symbolelement soll über ei- 11 nen Bezugspunkt ansprechbar (speicherbar) sein und damit unterschiedliche Plazierungen innerhalb eines Symbolsystems ermöglichen, Gestaltungsbeispiel zeigt Grundregeln für die Gestaltung graphischer Symbole künftig DIN EN
373 \V \V Gestalten von Symbolen mit Hilfe von Symbolelementen Graphische Symbole für Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 7083 Diese Norm legt die Größenverhältnisse und Maße von graphischen Symbolen fest, die beim Eintragen von Form- und Lagetoleranzen angewendet werden. Die Maße sind auf die in DIN EN ISO festgelegten Schriftgrößen bezogen, s. Tabelle. Die Rahmenbreite ergibt sich aus der Breite der drei Kästen, wobei der erste Rahmen der Rahmenhöhe H entspricht und die beiden folgenden Kästen von der Länge der Eintragung abhängen, d 2d u. 5 ID Tabelle für Schriftform B nach DIN EN ISO Maße in mm Symbalelement Empfohlene Maße Höhe des Rahmens (H) Schriftgröße (h) 2,5 3, Durch messer (D) ') linienbreite (d) 0,25 0,35 0,5 0,7 1 ') für Kennzeichnung der Bezugsstelle nach ISO
374 Graphisches Symbol für die vereinfachte Darstellung von Zentrierbohrungen nach DIN ISO 6411 d - o ;,0-..c :r Das Symbal für die vereinfachte Darstellung von Zentrierbohrungen ist mit derselben Linienbreite d zu zeichnen wie die Schriftgröße h für die Maßeintragung d = 1/10 h. Die Schriftgröße für die Angabe der Normbezeichnung entspricht der für die Maßeintragung. Das Symbol ist entsprechend den Verhältnissen und Maßen nach Bild zu zeichnen. 2d Y' - i Graphisches Symbol noch DIN ISO Schriftgröße h 3, linienbreite d 0,35 0,5 0,7 1 Maß H, Verhähnis5e und Maße für graphische Symbole nach DIN 6 min.3d 2d H, ".cl In DIN 6 sind Symbole vorgesehen zur Kennzeichnung der Projektionsmethode 375.2, für gedrehte Darstellungen und für die Angabe der Walzrichtung bzw. Faserrichtung. Die Linienbreite der Symbole und Zusatzangaben entspricht ebenfalls der Linienbreite der Schriftgröße für die Maßeintragung. Die Symbole sind entsprechend den Verhältnissen und Maßen der Bilder zu zeichnen. Schriftgröße h 3, Linienbreite d 0,35 0,5 0,7 1 Maß H, Graphische Symbole nach DIN 6 375
375 CAD/CAM, Testaufgaben, Zeichnungsbeispiele 12.1 Rechnerunterstüt:z:ung in der Konstruktion Ko n s trukt i 0 nsa rte n Gruppenbegriffe Konstruktionsphasen Konzipieren Entwerfen gebräuchliche Begriffe Funktions- Prinziper- findung arbeitung Gestaltung Neukonstruktion Neukonstruktion Ent wicklungskonstr. Angebotskonstr. Anpassungskonst Anpassungskonstr. Angebotskonstr. F,ert igungskonstr. Anderungskonstr. Variantenkonstr. Variantenkonstr Konstruktionsorten und Konstruktionsphasen Ausarbeiten Detaillierung Die kürzer werdende Beibehaltungszeit von Produkten in der Fertigung macht es notwendig, immer schneller neue Produkte auf den Markt zu bringen. Das erfordert eine Beschleunigung des Konstruktionsprozesses. Dieser Bereich hat sich aber oft als Engpaß bei einem Auftragsdurchlauf erwiesen. Eine Verbesserung läßt sich neben der Systematisierung des Konstruktionsprozesses vor allem durch den Einsatz von EDV-Anlagen im Konstruktionsprozeß erreichen. Nach der VDI-Richtlinie 2210 wird der Konstruktionsprozeß wegen seiner Komplexität in verschiedene Konstruktionsphasen (Teilvorgänge) und Konstruktionsarten unterteilt, In den ersten Phasen beim Funktionsfinden und Prinziperarbeiten für eine Konstruktionsaufgabe werden Ol'timierungsüberlegungen angestellt, die im wesentlichen geistig-schöpferischer Art sind. In den Phasen des Gestaltens und Detaillierens kann der Zeitaufwand für sich wiederholende Tätigkeiten durch Rechnereinsatz erheblich verringert werden. Bei den Konstruktionsarten unterscheidet man im wesentlichen Neukonstruktionen, Anpassungskonstruktionen und Variantenkonstruktionen. Neukonstruktionen erstrecken sich über alle Konstruktionsphasen, wobei die ersten im Hinblick auf eine Optimierung wiederholt werden müssen. Bei Anpassungskonstruktionen liegt die Gesamtfunktion der Teile fest, wobei nur einige Teile unwesentlich verändert oder ergänzt werden müssen. Bei Variantenkonstruktionen liegt eine festgelegte Funktion vor, wobei nur die Gestalt und die Abmessungen einiger Teile verändert werden. Eine Untersuchung hat ergeben, daß im Maschinenbau etwa 25% Neukonstruktionen, 55% Anpassungskonstruktionen und 20% Variantenkonstruktionen vorliegen. Durch Standardisierung kommt der Werkzeugmaschinenbau auf 50% Variantenkonstruktionen. Hierbei kommen die Vorteile von CAD beim Gestalten und Detaillieren besonders zum Tragen. 376
376 12.2 Rechnerunterstütztes Konstruieren und Zeichnen, CAD Das rechnerunterstützte Konstruieren und Zeichnen wird als CAD (Computer Aided Design) bezeichnet. Im Vergleich zum manuellen Zeichnen sind am CAD-Arbeitsplatz Zeichenbrett und Zeichenstift durch elektronische Geräte ersetzt worden, die wesentlich leistungsfähiger sind. Zum CAD-Arbeitsplatz gehört ein graphisches Tablett, auf dem der Konstrukteur mit Hilfe einer Lupe oder eines elektronischen Tablettstiftes die geometrischen Elemente wie Linien, Flächen oder Körper aktiviert, um die Geometrie eines Bauteils zu erzeugen, die auf dem graphischen Bildschirm sichtbar erscheint. Gleichzeitig wird im Rechner die Bauteilgeometrie als Datenmodell erzeugt. Durch Einführung graphischer Benutzeroberflächen hat sich die Bedienung der CAD-Programme von der Steuerung durch Eingabe reiner Textbefehle zu einer überwiegenden Befehlseingabe durch graphische Symbole (Icons) gewandelt. Die Eingabe-Icons können entweder auf einem angeschlossenen Graphiktablett angeordnet sein oder sich direkt auf dem graphischen Bildschirm befinden, so daß eine Bedienung des CAD-Programms mit der Maus möglich ist. Durch die graphische Benutzerführung der modernen CAD-Programme verliert der bisher übliche zusätzliche alphanumerische Bildschirm, der der Dialogführung mit dem Benutzer dient, seine Bedeutung. Die Dialogtexte werden heute mit Hilfe der Window-Technik ein- und ausgeblendet, ohne sich störend auf den Zeichenprozeß auszuwirken. Zum CAD-Arbeitsplatz gehört in der Regel ein graphikfähiger Drucker zur Ausgabe von Bildschirm-Hardcopys und Ubersichtsskizzen. Die Ausgabe der technischen Zeichnungen erfolgt vorwiegend über Stift- oder Tintenstrahlplotter in Trommel- oder Flachbettausführung. Diese können meistens über einen Netzwerkanschluß von mehreren CAD-Arbeitsplätzen aus angesprochen werden, u. 2. War es früher üblich, die einzelnen CAD-Arbeitsplätze mit einem Großrechner zu vernetzen, der alle intensiven Rechenoperationen für die Arbeitsplatzrechner übernahm, ist es heute durch ständigen Preisverfall der Hardwarekomponenten möglich geworden, die einzelnen Arbeitsplätze so leistungsfähig zu gestalten, daß alle notwendigen Operationen an den Arbeitsplätzen selber durchführbar sind. Eine Vernetzung der EinzeIarbeitsplatzrechner untereinander ist jedoch für einen vereinfachten Datenaustausch, wie er für die heute praktizierte Team-Arbeit erforderlich ist, üblich und empfehlenswert. Zur Archivierung der Zeichnungsdaten kommen unterschiedliche Massenspeicher zum Einsatz. Die zunächst im Rechner auf mehrere Gigabyte große Festplatten zwischen gespeicherte Daten werden zu Archivierungszwecken auf Magnetbänder oder neuere Medien wie CD's oder magnetoptische Datenträger überspielt. 377
377 D.CAD Arbeitsplatz als Einbildschirmkonfiguration Tast atur CD -ROM Persona I Computer er -mind 16MB RAM - besser 64 MB RAM Tablett Maus Plotter Wichtige Komponenten eines CAD.Arbeitsplatzes bestehend aus Zentraleinheit (Mikrocomputer/PC), hochauflösendem Graphikmonitor und Menütableff mit Stift oder Lupe 378
378 Cad-$ystem mit [I'aphischem und alphanumerischem Bildschirm und Eingabegeräten. CAD/CAM Die im Rechner abgespeicherten Daten des Geometriemodells, das auf dem Bildschirm als technische Zeichnung erscheint, können in ein CAM-System (Computer Aided Manufacturing) weitergeleitet werden zur Erstellung von Steuerinformationen für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen, S Werden CAD und CAM miteinander gekopplt, so können die technischen Bereiche Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Fertigung datenmäßig integriert werden. Diese haben Zugriff zur Datenbank des Rechners, in der die geometrischen Daten des Bauteils gespeichert sind. Beim rechnerunterstützten Konstruieren ist daher nicht mehr die technische Zeichnung, sondern es sind die rechnerinternen Modelldaten des Bauteils von Bedeutung. Diese sind die Grundlage für die integrierte Datenverarbeitung im technischen Bereich eines Unternehmens, die als CIM (Computer Integrated Manufacturing) bezeichnet wird. Als CAD-Zeichnungsbeispiel wird auf S. 384 die schrittweise Erstellung der Teilzeichnung einer Lagerbuchse mit einem linienorientierten 2D-CAD System gezeigt. Die Teilgeometrien der Getriebewelle S. 385 wurden mit Hilfe von Menüfeldern eines flächenorientierten 2D-CAD-Systems erzeugt und anschließend bemaßt. Das Fließpreßwerkzeug mit Einzelteilen wurde nach Eingabe der Werkstückabmessungen des zu pressenden Teiles an der Bildschirmmaske mit Hilfe D eines Variantenprogramms automatisch erzeugt, Der fluidtechnische Schaltplan S. 390 wurde mit Hilfe von Menüfeldern auf dem Bildschirm erstellt. 379
379 11 0 1=1 D l/i L:::::7 Il [ill [[] L:::::7 /1 /1 I/ []!b Jede CAD-Zeichnung besteht aus einem DatenmodeH, dos sich aus der rechnerinternen Beschreibung der graphischen Elemente ergibt. Durch dos Datenmodell werden bestimmte Eigenschaften eines CAD-Systems festgelegt und die Art und Weise der Zeichnungserstellung beeinflußt. Bei der 2dimensionalen Darstellung unterscheidet man das linien- und flächenorientierte Datenmodell. In 2D linienorientierten Systemen werden die Zeichnungen mit Hilfe einfacher Grundelemente, wie Strecke, Kreis, Ellipse usw. aufgebaut, z. B Die 2D flächenorientierten Systeme stellen zusätzlich Grundflächen, z. B. Vieleck, Kreis, Ellipse zur Verfügung. Durch Addition und Subtraktion können beliebig neue Flächen definiert werden, Bei der 3dimensionalen Darstellung unterscheidet mon linien-, flächen- und volumenorientierte Datenmodelle. In den linien- und flächenorientierten Systemen werden die gleichen Grundelemente und -flächen der 2D-Darstellung zur Verfügung gestellt, wobei zusätzlich eine Ausrichtung im Raum r:!1öglich ist. Da Bouteile, die mit linienorientierten Systemen erstellt werden, Ahnlichkeit mit Drohtmodellen hoben, spricht mon auch von Draht- oder Kontenmodellen. Volumenorientierte Modelle entstehen durch Verknüpfung von Grundkörpern, wie Quader und Zylinder. Die gesamten Informationen eines realen Bouteiles können nur in diesen Datenmodellen verarbeitet werden. Freiformflächen sind Flächennetze, die aus räumlichen Kurven (Spline-Kurven) aufgebaut sind. Diese finden Anwendung bei Komplexteilen wie Karosserie- und Kunststofformteilen. 380
380 11 CAD-Arbeltstechnlken Die Programmsprachen der interaktiven, d. h. dialogorientierten Datenverarbeitung stellen für die Erstellung von Zeichnungen mit Hilfe des Rechners auf dem Bildschirm verschiedene Funktionen zur Verfügung, z. B. Elementerzeugung Zeichnen von Punkten, Strecken, Kreisen, Ellipsen, Interpolationskurven, Text. Manipulationsfunktionen Identifizieren, Vergrößern, Verkleinern, Kopieren, Spiegeln, Rotieren, löschen. Komplexe Funktionen Schraffieren, Bemaßen, Erzeugen von Parallelkonturen, Aufrufen von Normteilen und Symbolen, Erstellen von isometrischen Darstellungen aus drei Ansichten. CAD-Systeme werden benutzt, um Teil- und Baugruppenzeichnungen sowie Schaltpläne und Stücklisten zu erstellen und auf einem Massenspeicher, z. B. einer Festplatte, zu archivieren. Eine Zeichnungsverwaltung ermöglicht die gezielte Suche noch bereits vorhandenen bewährten Bouteilen und Bougruppen. Menütechnik Die Menütechnik ermöglicht ein schnelleres Arbeiten bei der CAD-Zeichnungserstellung im Vergleich zur alphanumerischen Eingabe der Befehle über die Tastatur. Bei der Menütechnik sind die Verarbeitungsschritte im Menüfeld symbolhaft dargestellt, die vom Benutzer nacheinander aufgerufen werden können. Die Menüfelder können auf einem Tablett oder auf dem graphischen Bildschirm, angeboten werden. Die Menüvorlage auf dem Tablett enthält Bereiche mit je einer Anzahl von Menüfeldern und ein Fadenkreuzsteuerungsfeld. Jedem Menübereich ist ein Funktionsbereich zugeordnet. Durch Ansteuern eines Menüfeldes mit dem Fadenkreuz oder dem lichtstift kann eine bestimmte Folge von Kommandos, die in einem Makro enthalten sind, ausgeführt werden. Menüs werden in besonderen Dateien gespeichert und verwaltet. Sie können vom Benutzer eigenen Bedürfnissen angepaßt werden. Folientechnik/Ebenentechnik Eine 2D CAD-Zeichnung besteht aus einer Anzahl von Folien (Ebenen, Layer). Mit der Folientechnik werden gral'hische Elemente oder Grup'pen bestimmten Fohen zuge wiesen. Damit enthält eine Folie die Kontur, eine andere die Schraffur und eine weitere die Bemoßung, Durch Folienoperationen wie Sichtbar oder Unsich barschalten kann der Bildschirmaufbau und die Plotterausgabe beschleunigt werden. Hilfslinien, die zur Konstruktion nur zeitweilig benötigt werden, legt mon sinnvoller Weise in eine separate Folie, die noch Fertigstellung der Konstruktion wieder gelöscht wird. <1>
381 I II I I j fit e- Bemaßung '141) ' 12P9-3,3 Schraffur '4.. ;;; '!! /; /:: Kontur, /; / Folientechnik/Ebenentechnik "I'" ". Fl I I I I I Rest sind Eltmtntt 382 I Gruppentechnik I
382 Gruppentechnik Die Gruppentechnik ermöglicht in linienorientierten 2D-CAD-Systemen die Zusammenfassung von einzelnen Geometrieelementen eines Bauteils zu Einheiten. Diese können mit Nummern oder Namen gekennzeichnet, einzeln angesprochen und verändert werden. Gruppen können auch wieder zu neuen Gruppen zusammengefaßt werden. Die Gruppentechnik ermöglicht die Manipulation von Bauteilen, z. B. durch Spiegeln, Rotieren usw. In flöchenorientierten 2D-CAD-Systemen kann man Einzelteile in verschiedene Gruppen legen und mit Hilfe der Gruppentechnik Baugruppen- und Zusammenbauzeichnungen erstellen. Makrotechnik Die Makratechnik kann als Erweiterung von Grundbefehlen angesehen werden zur Vereinfachung des rechnerunterstützten Zeichnens. Hierbei handelt es sich um Programme, bei denen eine feststehende Folge von Befehlen nacheinander abläuft. Als Hilfsmittel zur Erzeugung von Makros werden in einigen CAD-Systemen benutzerfreundliche Makrosprachen angeboten. Die Makrotechnik dient z. B. zur Erzeugung häufig wiederkehrender gleicher Formelemente und Symbole. Variantentechnik Die Variantentechnik vereinfacht erheblich das rechnerunterstützte Zeichnen ähnlicher Bauteile (Teilefamilie). Hierbei wird für ein Ausgangsteil ein Programm erstellt, wobei die variablen Maße als Parameter eingesetzt werden. Bei Aufruf des Variantenprogramms werden für die Variablen bestimmte geometrische Werte eingesetzt. Danach übernimmt das Variantenprogramm die Zeichnungserstellung des Bauteils. Der Vorteil der Variantentechnik besteht in der Darstellung ähnlicher Bauteile, die sich in ihrer Größe und auch in ihren Formen unterscheiden. Ferner wird eine Überprüfung der eingegebenen Maße hinsichtlich der Konstruktionslogik vorgenommen. Die Variantentechnik ermöglicht nicht nur das Zeichnen ähnlicher Teile, sondern auch das Zeichnen ganzer Baugruppen. Berechnungen zur Bestimmung von Hauptabmessungen und beanspruchten Querschnitten können der Variantenkonstruktion vorausgehen, S. 386 H. Das Zeichnen von Symbolen, Wiederholteilen und Normteilen mit Hilfe von Variantenprogrammen erfolgt sehr schnell und benötigt einen geringeren Eingabeaufwand als beim interaktiven Konstruieren. Beim Datenaustausch zwischen CAD-Systemen sind Variantenprogramme auch leichter zu konvertieren als Makrobefehle. 383
383 Interaktive Erstellung der Teilzeichnung Lagerbuchse Am Beispiel Lagerbuchse wird die systematische Vorgehensweise für die interaktive Erstellung einer Teilzeichnung aufgezeigt. Definieren der Zeichnung durch Angabe von Zeichnungsname, Format, Maßstab und Folienname/ -nummer r L. 2 Spiegeln der symmetrischen Bauteilhälfte on der Mittellinie. Verketten der beiden Symmetriehälften zu einer Obergruppe. r; Erstellen der äußeren Kontur als Polygonzug mit breiter Vollinie. Zeichnen der Mittellinie als schmale, strichpunktierte Linie ,I- 3 Identifizieren der zu schraffierenden Flächen, Schraffieren der Schnittflächen durch Angabe von Schraffurrichtung und -abstand. Automatisches Ablegen der Schraffur in eine eigene Folie. 1 4 Zeichnen der Bohrungs- und Fasenkanten als Streckenelemente. Anschließend Verkettung mit dem Polygonzug. J Automatisches Ausrunden des Überganges, sowie automatisches Fasen der Innen- und Außenkanten x 45" ::;:... s Ra 0.8 s Raty (Rao/ Ra 0/ )... Bemaßen des Bouteils in einer separaten Folie, Eintragen der Oberflächenangaben mit Hilfe eines Symbolkataloges und Speichern der Zeichnung.
384 I-- Zeichnen von Standgetriebewellen mit Hilfe von Menüfeldern 1. Erstellen des Schriftfeldes und Zeichnen der Teilgeometrie -tf[-1[j 3 2 B emo ß ung, üb er fi"" oc h enongo b en. ROW RoW Ra RW_, I' '1 - '-----, - _. :;: I '-,...=..::; " " " -..i [A] [BJ Moßtoleronzen, Form- und Logetoleronzen BO AllE'Fslkhe DINS09- FO Zusotzongoben ToI.e:'IeNlg ISO 8015 "". "",. - irt" I 1S07168-mK... - "",.... t-kjpstab1:1 (Gewicht) Werkstoff E360 Getriebewelle "".foo ""."'"
385 _ l 12 5 _ Fertigtet (JJ RoIi Varianten konstruktion eines Flie8pre8werkzeuges Die Varianten konstruktion ermöglicht die Erstellung von ähnlichen Konstruktionen wie am Beispiel eines Fließpreßwerkzeuges für kleine Zinnbecher gezeigt. In einem entsprechenden Variantenprogramm ist die variable Geometrie der Becherform beschrieben. Die Maße des Bechers, die in bestimmten Grenzen variiert werden können, werden zur laufzeit des Programms über eine Maske im Dialog am Bildschirm erfragt und eingegeben. Mit 386
386 Hilfe der eingegebenen Maße erstellt das Variantenprogramm die Zusammenstellungszeichnung mit Stückliste sowie die Einzelteilzeichnungen bzw. die Zeichnungen der Fügeteile. Im Hinblick auf eine sinnvolle Standardisierung sind nur die formgebenden Teile wie Preßbuchse 5, Gegenstempel 6-7 und Druckstempel 8-9 variabel gehalten. Die übrigen Teile sind Wiederholteile und werden in anderen Fließpreßwerkzeugen gleichartig verwendet. Die erzeugten Geometriedaten können auch für die NC-Drehbearbeitung der Werkzeugteile verwendet werden. Da es sich um Rotationsteile handelt, kommt man mit einer 2D-Datenstruktur aus. Die Umsetzung der Geometriedaten in einen werkzeugmaschinenneutralen Datenbestand (CLDATA) erfordert zusätzliche Technologieinformationen. Mit einem Postprocessor wird dieser Datenbestand an die zu verwendende Werkzeugmaschine (Drehmaschine) angepaßt. Die Feinbearbeitung der werkstückformenden Werkzeugflächen erfolgt durch anschließende manuelle Nachbearbeitung durch Polieren. Durch Napf-Rückwärtsfließpressen im geschlossenen Werkzeug können Becher aus Zinnlegierungen mit hoher Oberflächengüte fertig gepreßt werden. Eine weitere Möglichkeit der Variantenkonstruktion bietet die parametrisierte Bauteilkonstruktion. Diese ist mit bestimmten CAD-Systemen direkt mölich, während bei anderen CAD-Systemen dafür Zusatzmodule erforder ich sind. Bei der parametrisierten Bauteilkonstruktion müssen bestimmte Zwangsbedingungen zwischen den geometrischen Elementen definiert sein, wie z. B. senkrecht, symmetrisch, parallel usw. I) 6 Stek Z"UnderscrraLiJe m-lnnens. ISO 4762-M12x)O Stek blinderscly'altle m.lnnens. ISO 4762-M16xl Stek untere [)-uckolatte X165CrMoVI Stek obere DruckDLutte X165CrMoV Stek DruckstemoeL S6-5-) 8 1 Stek StemDeloufnehmer 56NiCrMoV7 7 1 Stek GeoenstemoeL 56-5-) 6 1 Stek FGl'/'lJlo 56NiCrMoV7 5 t Stek PreAhoChse X165CrMoV12 4 t Stek VJo.nnrina 56NiCrMoV7 ) t Stek CXlerteil S6NiCrMoV7 2 t Stek Futterrin S6NiCrMoV7 1 1 Stek Lklterteil S6NiCrMoV7 Pos. t'<nge Einheit Benennung SaclYlummer/ Norm-KlJ'zbezeichnlllg Werkstoff Maßstab 1:1 I (Gewicht)... ""... "','" "'.. Fließpress - Werkzeug F H ZustJ "'''''' _""nm ErsQtztiir, El'satzdul'Ch, Blatter
387 Innenform beim Drehen bereitsriefenfrei poliert! \I () Y 20: 1 Z 5: 1 \j=? Tol.erierI.l'gIS0801S AtlgemeilloterQl'l2 1S02768-mK J1ßßslab 1.1(, 1 : 21),1 )!Ge-wid11l = Prebu(hse F H
388 0110 h6 070 f7 049.J DIN509 -F O.S, O.J \I (V') \/= V'=r... ISO 2768-m F H D... Druckstempel getügt I 389
389 Erstellen eines Schaltplanes der Fluidtechnik mit Hilfe von Menüfeldern sow.ter []D BfT... ETl6IJIIGS-... RTENf"EOi eetaetiilnis ARTENEIPIH yt..,. p = <I=' ß = e==- r Eintragen der Betätigungselemente und Verbindungsleitungen
390 12.3 Numerisch gesteuerte Zeichenmaschinen Trommelplotter Flachbellploller Stiftplotter sind numerisch gesteuerte Zeichenmaschinen. Sie dienen der graphischen Ausgabe der auf dem Bildschirm erstellten Zeichnungen, Pläne, Graphiken usw. Die Datenübertragung vom Rechner erfolgt über eine parallele oder serielle Schnittstelle. Der Plotprozessor als Programmbaustein der CAD-Software überträgt die darzustellenden Obiekte in die Steuerdaten der numerisch gesteuerten Zeichenmaschinen und optimiert die Zeichenfolge. Stiftplotter sind vektororientiert, d. h. die Darstellungen werden in Vektoren aufgelöst und ausgegeben. Da technische Zeichnungen im allgemeinen mehrere Linienbreiten aufweisen, sind die Plotter mit mehreren Stiften ausgestattet, die im Zeichen kopf oder am Plotterrand gelagert sind. Bei Trommelplottern wird in einer Achse der Zeichenkopf und in der anderen das Zeichenpapier über eine Trommel bewegt. Diese Zeichengeräte haben relativ geringe Abmessungen, Der Antrieb des Zeichnungsträgers durch Micro-grip gewährleistet eine hohe Wiederholgenauigkeit, die auch von der Qualität des Zeichnungsträgers abhängig ist. Bei Flachbettplottern liegt das Zeichenpapier auf einer ebenen Fläche auf, wobei der Zeichenkopfdie Bewegung in x- und y-richtung übernimmt, Die Befestigung der Zeichnung auf dem Plotterbett erfolgt zumeist elektrostatisch. Trommel- und Flachbettplotter werden auch mit Tintenstrahldruckern 11 ausgerüstet. Für die Bildschirmausgabe gibt es auch elektrostatisch arbeitende Plotter sowie Foto- und Mikrofilmplotter. 391
391 12.4 Kopplung eines CAD-Systems mit der NC-Teileprogrammierung, CAD/CAM Beim rechnergestützten Zeichnen und Konstruieren beschreibt der Konstrukteur die geometrische Form eines Werkstückes mit der vom CAD-System vorgegebenen Eingabe im interaktiven Dialog auf dem Rechner. Dabei wird das Werkstück als rechnerinternes 2D- oder räumliches 3D-Modell erfaßt und im Rechner abgespeichert. Dies geschieht mit Hilfe von Dateien und einem Datenverwaltungssystem. Die in einem Rechner mit einem CAD-System erstellten und gespeicherten Werkstückdaten lassen sich durch Koppeln eines CAD-Systems mit einem NC-Teileprogrammiersystem wie EXPT oder APT für die Fertigung verwenden. Dazu ist eine Schnittstelle als Ubergabestelle erforderlich, damit die gespeicherten Werkstückdaten aus der CAD-Datenbank zur Weiterverarbeitung in das NC-Teileprogramm übertragen werden können. Beim EXAPT-Programmiersystem erfolgt die Daten- und Modellübergabe u. a. auf der Basis von IGES, einer standardisierten Schnittstelle, wobei die geometrischen und technologischen Daten miteinander verknüpft werden können. Aus den Daten des CAD-Systems wird eine neue Datenstruktur erzeugt, die das NC-Programmiersystem verarbeiten kann. Die graphisch-interaktive Geometrieverarbeitung durch den NC-Teileprogrammierer ermöglicht es, CAD-Daten abzuändern und zu ergänzen, um sie den Fertigungsbedingungen anzupassen. Der NC-Teileprogrammierer beschreibt im graphisch-interaktiven Dialog mit dem Rechner ausgehend von der gespeicherten Werkstückgeometrie die erforderlichen Werkzeugverfahranweisungen in Abhängigkeit der zu verwendenden Werkzeuge und unter Berücksichtigung der Schnittaufteilung. Dabei wird der jeweilige Werkzeugweg als Aquidistante zur Werkstückkonturlinie bestimmt. Somit wird dem CAD-Geometriemodell ein geometrisches NC-Werkzeugmodell zugeordnet. Zu bestimmten Werkzeugwegabschnitten werden fertigungstechnologische Angaben wie Werkzeuge, Drehzahlen und Vorschübe in einer Datei angelegt. Das Kopplungsmodul CADCPL liefert ein komplettes NC-Teileprogramm einschließlich aller Arbeitsablaufdefinitionen. Der modulare Aufbau des EXAPT-Programmiersystems erlaubt durch zusätzliche Technologiebausteine nach einer Grobplanung durch den NC-Teileprogrammierer eine automatisierte NC-Programmierung für die am häufigsten vorkommenden Bearbeitungen wie Drehen, Bohren, Fräsen, Brennschneiden, Drahterodieren usw. Hierbei werden die Werkzeugverfahrwege aus der CAD-Teilegeometrie automatisch berechnet und die Werkzeuge, Schnittaufteilungen, Vorschübe und Drehzahlen mit Hilfe entsprechender Dateien festgelegt und Kollisionsüberprüfungen der Werkzeuge teilautomatisch durchgeführt. Nach der NC-Teileprogrammierung kann die Simulation der Werkzeugverfahrbewegung auch auf dem Bildschirm oder Plotter durchgeführt werden, um Werkzeugkollisionen mit dem Werkstück und den Spannmitteln auszuschließen. Das EXAPT-Programmiersystem findet Anwendung bei der NC-Teileprogrammierung für NC-, CNC- und DNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen und läßt sich durch seinen modularen Aufbau in CAD/CAM-Sysyteme integrieren. 392
392 L- ca_o_-_s_y_s_te_m I<J Technologle-, MAKRO-, Werkstuckdatei Betnebsmittel dateien Postprozessor für CAO-System "V /'... r-... EXAPT Standard- Werkstuck- Datenbasis '- Inach IGESI / "V Kopplungsmodul CAOCPL I'" "V..., f'....-/ EXAPT - Teileprogramm '-.. "7 CLOATA Entwurf Konstruktion OetaiUierung Zeichnungserstellung Graphlsch-int eraktive Aufbereitung der Werkstuc k- geometrie Aufbereitung der 'Werkstüc k- technologie Planung der Bearbeitungstechnologie I I DNC I I I I NC-Maschinen Postprozessor für NC - Steuerinformationen I 1 Liste L...---' Arbeitsunterlagen =SM Si mu lationslauf auf Graphik-Bildschirm oder Plotterzeichnung Kopplung des EXAPT-NC-Progrommiersystems durch den Kopplungsbaustein EXAPT CADCPL mit einem CAD-System für die NC-Teileprogrammierung 393 I
393 MODUL-EXAPT-POSTPROZESSOR MASCHINE: MD5S PART. : EINSPANNUNG: MD5S :54:46 SEITE: STEUERUNG: ELTROPILOT H FA: EXAPT-NC-SYSTEMTECBNllt AACBEN PROGR. -KR. : 1234 ZAHNRAD EINRICHTEBLATT lier1<st.-nr.: '8 AEND.-NR.: 1 EIN!AUFSP. : 1 lier1<stoff ROHTEIL I BEARBEITER MEHR DATUM GEPRUEFT ABGEARB. AENDERUNG DATIlM ANSCHLAG SPANlfZBUG IDIIN'!-troIMBR 1 SPANN-DORCRN AIISCIILAGLAEIIGB: POSITION NOLLPUlIl<'lIIERSCBIEBONG x Z ANPRESSDRUClt ro"l'teil REITSTOCK SPANNSKIZZE :,?-'L '" '" '" d... '" '" S '? '" "" 2.5 x S Ra 0/ ( V = Ra '0/ ) AUSGIlGBBENB NC-SAETZE: 112 AOSGBGEB&IIE ZEICBEN 1456 BI!IIER1<OIIGEH PROGR. -NR. : 1234 ZAHNRAD WERItZEUGLIS'lE WERKST. -NR.: ABND.-NR.: 1 EIN/AOFSP. : 1 I BEARBEITER: MEHR I DATUM : I lierl<zeog SCHNEIDST. I IDEN"l'-NR I MAG-PZ I KOR-SR I RADIOS I SINN X I ZINN Z I VORG-STZT I BPT-ZT I TLB!WZ I IST I IST I IST DREBWERKZEOG Pl0 394 I I 1. I 1. I I I 3 I I I
394 DItEBWElUtZEUG P I I I I BORRWERKZEUG P10 DREllllERKZEUG P I 10. I I I I 4. I 4. I 1.0 I I 3 I DREllllBRKZEUG P10 I I I I 3 I I MODUL-EXAPT-POSTPROZESSOIt MD5S :54:46 SEITE: MASCHINE: MD5S STEUERUNG: ELTROPlLO'l' M FA: EXAPT-NC-SYSTEMTECBNIK PART. : AACBBN EINSP ANHUNG: N G G G x N 1 G95G90 H 2 G92 X315. H 3 G96 H 4 GOO x147. H 5 G01 X-2. H 6 GOO H 7 x147. H 8 G97 H 9 H 10 G92 X315. H 11 G96 H 12 GOO X N 13 G01 N 14 N 15 X135. H 16 H 17 H 18 N 19 X145. H 20 N H 22 N 23 X N 24 G01 N 25 N 26 X \I 27 X H 28 H 29 GOO X H 30 H 31 Xl H 32 G01 H 33 H 34 x H 35 H 36 GOO H 37 H 38 X G X H 42 H 43 GOO H 44 H 45 X H 46 G01 H 47 N 48 X H 49 H 50 GOO H 51 F 8 TOM M M ANW. TB lfj Z50.., Z FO z Z Z50. T z Z FO Z FO Z21. FO FO Z Z z27.5 FO s F(} Z z Z z27.5 FO FO Z2& Z Z27.5 FO FO z Z Z27.5 FO FO Z Z
395 Volumenorientiertes Modellieren von 3D-Bauteilen Folgeschneidwerkzeug für Flansche ohne Abschirmung Der Vorteil der volumenorientierten 3D-Bauteilmodellierung gegenüber der 2D-Zeichnungserstellung liegt darin, daß neben der reinen geometrischen Form des Bauteils noch weitere wichtige Daten wie z. B. Schwerpunktlage, Lage der Trägheitsachsen, Gewicht und Volumen des Bauteils berechnet und gespeichert werden. Die einfachste Methode, ein 3D-Bauteil zu modellieren besteht darin, es aus Grundkörpern (Primitiven) wie Quader, Kugel, Zylinder, Rohr usw. zusammenzusetzen. Eine weitere Möglichkeit 3D-Volumenmodelle zu erzeugen ist das Extrudieren oder Rotieren von Grundflächen bzw. Schnittflächen. Ersatz Funktionen, wie z. B. FreiFlächenmodellierung, gestatten durch Extrudieren einer Kontur entlang eines PFades (Sweep) oder durch Verbinden von mehreren Querschnitten zu einem Körper (Lofting) auch komplexe 3D-Modelle zu erzeugen. Die prinzipielle Vorgehensweise bei der Bauteilmodellierung ist dabei mit der BauteilFertigung vergleichbar. Zunächst wird das Bauteil grob vormodelliert (vergleichbar mit Halbzeug), Details wie Bohrungen, Fasen, Rundungen usw. werden erst dann durch HinzuFügen oder Ausschneiden von Material wie bei der realen Fertigung erzeugt. Änderungen an den so erzeugten Bauteilen lassen sich auch im Nachhinein vornehmen, da der gesamte ModeliierungsablauF in der Historie (Entstehungsgeschichte des Bauteils) Festgehalten wird. Diese beschreibt die Art jedes einzelnen Konstruktionsschrittes und den AblauF der Konstruktion. Nach der Änderung des entsprechenden Konstruktionsschrittes wird das gesamte Bauteilvolumen neu berechnet. Die Neuberechnung stützt sich dabei auf den ehemaligen AblauF der Ursprungskonstruktion. 396
396 Ein großer Vorteil der 3D-CAD-Systeme gegenüber herkömmlichen 2D-CAD-Systemen ist ihre Fähigkeit durch Ausblenden der verdeckten Kanten und durch Schattieren (Rendern) der Bauteiloberfläche ein räumliches Bild des Einzelbauteils oder ganzer Bauteilgruppen auf dem Bildschirm zu erzeugen, weiches der Realität sehr nahe kommt, Durch Verschieben, Zoomen und Drehen ist die Bauteilansicht auf dem Bildschirm frei manipulierbar. Andere Funktionen, z. B. zur Erstellung einer Explosionszeichnung ermöglichen die übersichtliche Präsentation auch umfangreicher Baugruppen. Derart darstellbare Bauteile eignen sich besonders für Montage- und Wartungssimulationen. Handelt es sich bei dem 3D-CAD System um ein volumenorientiertes Programm, so lassen sich die zusätzlichen Daten, die sich neben den Geometriedaten aus der Verwendung von Bauteilvolumina ergeben, dazu nutzen, um Steuerungsprogramme für die NC Fertigung zu erstellen oder um thermische und kroftschlüssige Einflüsse auf die Bauteile zu simulieren Expfosionszeichnung Selbstverständlich ist auch eine einfache Ableitung von 2D-Zeichnungen aus den gegebenen 3D-Geometriedaten möglich. Alle Bauteildaten, die durch volumenorientierte ModelIierung entstanden sind, sind voneinanger abhängig und beeinflussen sich gegenseitig. Qadurch führt eine Anderung z. B. der Geometriedaten sofort auch zu einer Anderung der Simulationsdaten. Diese Datenassoziativität ermöglicht ein zeitparalleles Bearbeiten verschiedener Entwicklungsschritte (Simultaneous 11 Engineering). die in der bisherigen Produktentwicklung nur nacheinander ausgeführt werden konnten. Dies führt zu einer Verkürzung der Produktentwicklungszeiten (time to market). 397
397 CIM-Baustelne für eine Integrierte Auftragsabwicklung Im Produktionsbereich C omputer I ntegrated M anufacturing I I Terminptanung I 1 1- I C/M-8austeine 1- Ka pa Z I tä tsplanung Mater Jalwirtschaf t p roduktions- Technische EDV -Anwendungen p lanung und S teuerung Produkhons- programmplanung omputer Konstruktion Entwurf ided Zeichnungserstellun 9 esign Stückt istenerstetlung 1 omputer Arbeitsplanung ided Fertigung lanning Montage omputer Ne - Programmierung Arbeitssteuerung ided Überwachung anufacturing Kontrolle von BetrJebsdaten CU alitätssicherung omputer,i Prüfplanung ided Prüfsteuerung Prüfausführung uality Assurance Prüfmfttelüberwilc h un 9 Stammdatenverwaltung CIM umschreibt den integrierten Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) in allen Produktionsbereichen eines Unternehmens. Hierzu gehören alle Tätigkeiten von der Entwicklung über die Konstruktion, Fertigung bis hin zur Qualitätssicherung. Ferner werden auch die Aufgaben für die Auftragsabwicklung wie Planung, Steuerung der Fertigung, Angebotserarbeitung und Kostenkalkulation hinzugerechnet. CAD bezieht sich im engeren Sinne auf die graphisch-interaktive Erzeugung und Manipulation von Objekten und ihrer Darstellung, z. B. von Werkstükken, Maschinen und Anlagen. Im weiteren Sinne bezeichnet man mit CAD z. B. auch rechnerunterstützte Konstruktionsoptimierungen und Simulationsverfahren. CAP bezeichnet die EDV-Unterstützung bei der Arbeitsvorbereitung. Hierbei handelt es sich um Planungsaufgaben, die auf den Arbeitsergebnissen der Konstruktion aufbauen wie Arbeits-, Fertigungs- und Montageplanung. CAM bezeichnet die EDV-Unterstützung zur Steuerung und Überwachung des Fertigungsprozesses. Dies bezieht sich auf die Steuerung von Werkzeugmaschinen, Handhabungsgeräten sowie Transport- und Lagerungssystemen. CAQ bezeichnet die EDV-Unterstützung der Planung und Durchführung der Qualitätssicherung. Hierzu zählen die Erstellung von Prüfplönen, Prüfprogrammen sowie die Durchführung rechnerunterstützter Maß- und Prüfverfahren. PPS bezeichnet den Einsatz rechnerunterstützter Systeme zur organisatorischen Planung, Steuerung und Überwachung der Produktionsabläufe von der Angebotserarbeitung bis zum Versand. 398
398 12.5 Testaufgaben zum Selbsttesten und Vorbereiten auf ZwIschenund Abschlußprüfungen Die den Lehr- und Lernstoffen zumeist folgenden Aufforderungen zum Üben und Selbsttesten (Erfolgskontrollen) sowie die Tests: Räumliches Vorstellen und Zeichl}unglesen S dienen dem Feststellen des jeweiligen Lern- und Ubungsfortschritts. Erst nach dem Lösen des Tests vergleichen Sie Ihre Resultate mit den entsprechenden Ergebnissen auf S Die Auswahlaufgaben auf den S. 403, 404 und 408 sollen die Art, den Umfang der zu lösenden programmierten Prüfungsaufgaben früherer Abschlußprüfungen erkennen lassen und die eigene Prüfungsreife feststellen helfen. Überprüfen Sie auch Ihre Zeichenfertigkeit durch Zeichnen nach Zeichenschritten der in Raumbildern dargestellten Werkstücke S. 405, 406 und 411. Hierbei wandeln Sie das dreidimensionale Raumbild in eine zweidimensionale technische Zeichnung um. In den Tests Ergänzungszeichnen S. 412 und 413 ist aus zwei Ansichten die dritte zu erkennen und dadurch der Beweis zu erbringen, daß der Körper räumlich erfaßt ist. Hierbei sollen Sie sich den Körper aus den flächenhaften Ansichten räumlich vorstellen. Beim fertigungsgerechten Herauszeichnen der Einzelteile aus Gruppenzeichnungen, z. B. S. 419, sind die Einzelteile nach Funktion, Körperform mit Maßen und Passungen zu erkennen. Hierbei müssen die Gesamtfunktion der Baugruppe und die Einzelfunktionen der Bauteile durchdacht werden. Bei den Tests Schnitte, Durchdringungen und Abwicklungen S. 414, 415 sowie 416,417 und 418 sind die günstigsten Hilfsverfahren zum Lösen der Aufgaben zu ermitteln und anzuwenden. Bei Fehllösungen der Testaufgaben erarbeiten Sie erneut den entsprechenden Lehrstoff, z. B. anhand der Informationen und verbessern dann Ihre Lösungen. Es ist auch ratsam, nach einigen Wochen erneut eine Leistungskontrolle mit den gleichen oder auch ähnlichen selbstgestellten Testaufgaben durchzuführen und dann die Ergebnisse bezüglich Richtigkeit und Zeit mit den ersten zu vergleichen. Die Inhalte und Erklärungen der behandelten Zeichenregeln, Normen, zahlreichen Kurzzeichen, Musterzeichnungen und Konstruktionen der Darstellenden Geometrie sowie Richtlinien für das fertigungsgerechte Gestalten bieten vielfache Möglichkeiten für das Erstellen von Prüfungs- bzw. Erfolgskontrollaufgaben und deren Ergebnisüberprüfung. Die Voraussetzung für das richtige Lösen unter Einhaltung vorgegebener Zeit der in Datenbanken erstellten programmierten Prüfyngsaufgaben ist ein vorhergehendes systematisches Erarbeiten.< Lernen, Uben, Anwenden und Selbsttesten der einzelnen Lehr-, Lern- und Ubungsstoffe, wie sie dieses Buch in kompakter Weise umfassend und übersichtlich als Informationsspeicher, Helfer und Ratgeber darbietet. I!I 399
399 > v ';;; r:: GI '"... 0 > Cl 11 v " 15..r:: v ';;; r:: " r::.!! 'ijj '" g 2J rn BtB [ J [ cill djj [TI] I I W12 m qj t []JJ B [FE [ij] I ' I Eill db ' [doffidb[ J t:ff1j Zuordnungsaufgaben : Ordnen Sie der V die zugehörige D und S zu. Dabei stellen Sie sich den Körper vor. Danach tragen Sie in die Tabelle die entsprechende Nummer der D und S von links ein. 2. Zeichnen Sie von einigen Teilen je die zugehörige V, D und S als technische Zeichnung. 3. Skizzieren Sie einige Beispiele in perspektivischer Darstellung. 400
400 1. Zuordnungsaufgaben : Ordnen Sie der V die zugehörige 0 und 5 zu. Dabei stellen Sie sich den Körper vor. Danach tragen Sie in die Tabelle die entsprechende Nummer der 0 und 5 ein. 2. Zeichnen Sie von einigen Teilen je die zu- lfj gehödge V, 0 und 5 als technische Zeichnung. 3. Skizzieren Sie diese Beispiele in perspektivischer 401
401 1. Zuordnungsaufgaben : Ordnen Sie der V die zugehörige D und S zu. Dabei stellen Sie sich den " ml I I I. I Körper vor. Danach tragen Sie in die Tabelle die entsprechende Nummer der D und S von links ein. 2. Zeichnen Sie von einigen Teilen je die zugehörige V, D und S als technische Zeichnung. 3. Skinieren Sie einige Beispiele in perspektivischer Darstellung. 402
402 Test: Darstellung in tec:hnisc:hen Zeic:hnungen (A.uswahlaufgaben) Gegeben: Vorderansicht und Draufsichl. Gesucht: Welche Seitenansicht von Teil 1 : 1.1,1.2 oder 1.3 sowie von Teil 2: 2.1, 2.2 oder 2.3 ist norm gerecht dargestellt! ±-'- - - I
403 Test: Darstellung in technischen Zeichnungen (Auswahlaufgaben) Gegeben: Vorderansicht und Draufsicht von Teillu. 2. Gesucht: Welche Seitenansicht als Schni«A-A bzw ist normgerecht dargestellt? A-A A-A A-A A-A i B-B A A-A A-A 404 L...,!--"-'
404 Test: Zeichnen von Werkstücken nach Raumbildern 1 Sohrprisma 2 Halter 3 Spannbrücke 4 SpannsWck 5 Auflagebock 6 Auflagebock Aufgabe: Zeichnen Sie obige Werkstücke im M 1 : 1 in der V, D und S nach Zeichenschrillen je auf einem A4-Blall mit allen Maßen. Zeichnen Sie auch das genormte Grundschriftfeld nach DIN 6771 Teil 1 (s. S. 147) und füllen es aus. 405
405 Test: Zeichnen von Werkstücken nach Raumbildern 50 Lager 2 Gabel 3 Abschroter 4 Vierkantgesenk '\," 5 Gewindeflansch 6 Exzenter Aufgabe: Zeichnen Sie obige Werkstücke im M 1 : 1 je auf ein A4-Blall in Zeichenschrillen mit allen Maßen, und zwar 1. die Teile in der V, D und S, 2. das TeilS in V im Halbschnilt (unter der Mittellinie) 3. das Teil 6 in V und S im Vollschnitt. Zeichnen Sie auch das genormte Grundschriftfeld nach DIN 6n1 Teil 1 (s. S. 147) und füllen es aus. 406
406 Test: Darstellen und Bemaßen von Zahnrädern, Kegel und Gewinde Z2 :: 32 m :: geschliffen Rz 6.3 (ylrz6.l ) _.- randschichtgehärtet Aufgabe: 1.1 Berechnen Sie den d und da Durch messer sowie die Kegelverjüngung 1 : x und den Einstellwinkel a/2 und tragen diese Maße und An gaben und auch die Gewindemaße in die Zeichnung Zahnrad welle IM 1 : 2) ein. 1.2 Ergänzen Sie im Teilschnitt ein In nengewinde M 12 mit wirksamer Gewindelänge 16 mm Als Oberflächenangabe tragen Sie ein: lür die Zahnflanken von z, und z, leingeschlichtet R z 6,3 und rand schichtgehärtet sowie geschliffen, lür die Kegelfläche leingeschlichtet R z 6,3 und geschliffen, alle übrigen Flächen geschruppt R z 100. Wählen Sie lür die Angabe der Kegelverjüngung das entsprechen. de Symbol nach DIN ISO 3040, s. S Fehlende Maße sind entsprechend zu wählen. Berechnungen: Kegel 1 : x Neigung 1 : 2x (J. Einstellw. tan "2 ot "2 (D-d):1 (55-50): 50 5: 50 1: 10 D-d -2-: ' '2: 50 1: 20 D-d X = 0, ' Information ous TZ: Berechnung der Stirnräder 5.1 Fertigungszeichnung von Zahnrädern 5.2 Kegel, Verjüngung, Neigung S. 114 u Gewindedarstellung 3.2 Eintragen der Wortangaben für Oberflächen Härteangaben 3.7 Weitere Übungsaufgaben in "Praxis des Technischen Zelchnens" 407
407 Test: Oberflächen kennzeichnung, Freistiche, Ma8toleranzen, PaBma8e o N -& 50 r(y!rz25) Exzenterbolzen 1. Welcher Oberflächenreihe nach der früheren DIN 3141 entsprechen die angegebenen gemittelten Rauhtiefen der Oberflächenangaben nach DIN ISO 1302? (s. S. 79) Reihe Reihe Reihe Reihe 4 Geben Sie ferner für die Rauheitswerte Rz die entsprechenden geometrischen Mittenrauhwerte Ra an. 2. Welcher der aufgeführten Freistiche ist normgerecht und bei nur einer zu schleifenden Werkstückfläche anzuwenden? 2.1. DIN A2 x 0, DIN EO,6 x 0, DIN B2 x 0, DIN FO,6 x 0,2 3. Welches ist die richtige Maßtoleranz in mm des Paßmaßes 16h6? ,02 mm ,011 mm ,11 mm ,04 mm a 4. Welches von den durch Kontrolle an 5 Werkstücken ermittelten Istmaßen in mm ist beim Paßmaß 12f7 (= g:g) das günstigste? ,984 mm ,974 mm ,964 mm ,800 mm ,979 mm 408
408 Test: Berechnen von Passungen und Darstellen der Maß- und Paßtoleranzfelder. Aufgabe: 1. Bestimmen Sie für die Paßmaße 30 H7/f7, 30 H7/h6, 36 H7/k6 und 36 H7/r6 die Grenzabmaße, die Maßtoieranzen, die Höchst- und Mindestspiele sowie die Höchst- und Mindestübermaße, die Art der Passungen sowie die Paßtoieranzen. Tragen Sie die errechneten Werte in eine Tabelle ein. 2. Zeichnen Sie ein Schaubild (Einheit m) in übersichtlicher Anordnung (4 Spalten) mit selbstgewähltem Maßstab: 2.1 die Maßtoleranzfelder und 2.2 die Paßtoleranzfelder. Lösung: (Angaben in mm) Paßmaße H7/f7 30 H7/h6 Grenzabmaße ES +0,021 +0,021 Bahrg. EI Maßtoleranz 0,021 0,021 Welle Grenzabmaße es ei -0,020-0,041-0,013 Maßtoleranz 0,021 0,013 Höchstspiel +0,062 +0,034 Mindestspiel +0,020 Höchslübermaß Mindestübermaß Art der Spiel- Spiel- Passung passung passung Paßtoleranz 0,042 0, H7/k6 36 H7/r6 +0,025 +0,025 0,025 0,025 +0,018 +0,002 +0,050 +0,034 0,016 0,016 +0,023-0,018-0,050-0,009 Übermaß- passung Übergangspassung 0,041 0,041 Maßtoleranzfelder Paßtoleranzfelder pm pm """ b E 40 i 40 «JS.:=.0 VI 20 t«'0 20 I o ''/ "" GI, T Information aus TZ, ISO-Taleranzsystem für Grenzmaße und Passungen Bilden von Passungen Paßsysteme der Einheitsbohrung u. Einheitswelle Passungsauswahl Prüfen der Paß maße Übung zum Erkennen einer Passung
409 Test: Fachzeichnen nach dimetrischer Darstellung "Steuerteil" tl90fl tl20 f7 Aufgabe: Dos Steuerteil ist im MI: 1 in V, 0 und 5 normgerecht zu zeichnen und zu bemaßen. Als Oberflächenangaben sind einzutragen: die Flächen zu den Paß maßen 0 20F7 und sowie die Schwolbenlührung 60 0 sind leingeschlichtet R, 6, 3, alle übrigen Flächen geschlichtet R, 25. In der Läsung sind die entsprechenden Oberflächenangaben noch DIN ISO 1302 vereinfoclit einzutragen. Lösungsfolge: 1. Noch Erlassen der einzelnen Werk stücklormen den Platzbedarl und die Blottoulteilung lestlegen. 2. Mittellinien lur V, 0 und 5 zeichnen. 3. Entwerlen der 0, V und 5 durch Pro jjzieren. 4. Testen des Entwurls, danach auszie hen. 5. Moßlinien, Maße und Oberflächenangaben eintragen. 6. Prülen der Fertigzeichnung..., r---'...l_--+-"i.,- Cf N o' I '" 59 ;:t 1----\...L-.Il..d:±:E::;:::75;.=±=I: 1302, Information aus TZ: 1. Normung in der Fertigungszeihnung Kurvenscheibe Oberflächenongaben nach DIN ISO 4. Schriftfelder und Stücklisten 5.3 Weitere ÜbungsauFgaben in "Praxis des Technischen Zeichnens" 410
410 Test: Zeichnen von Werkstücken nach Raumbildern 1 y/(\/) 2 \/(\/) Klauen- Kupplungshältte Steuerungsbuchse Spannteil 3 \/(\/) f Zentrierteil Aufgabe: Zeichnen Sie obige Werkstücke im M 1:1 in der V, 0 und 5 nqeh Zeichensehri"en je Quf ein A4-BIQII mit Qllen MQßen und mit den OberflächenQngQben nqch DIN ISO Zeichnen Sie auch dqs genormte Grundschriftfeld nqch DIN 6771 T1 (s: S. 147) und füllen es QUS
411 J: IV 11 (y1 \I) Test: Erg6nzungszelchnen: Spann-Unterteil Lösung A-A ;;: Aufgabe: Zu ergänzen sind: 1. Schnitt A-A und Schnitt B-B, 2. die fertigungsbezogene Bemoßung, v'= V"= \/= 3. die Oberflächenongaben nach DIN ISO Die Rechteckousfräsung in der V links, ist ollseitig geschlichtet R, 25 und die durchgehende Nut in der V Mitte, allseitig feingeschlichtet R, 6,3. Die Maße beider Ausfrasungen haben die Toleranzklasse H7. Die ijbrillen Flächen in der V links sind geschlichtet, alle übrigen Flächen geschruppt R, 100. Die Oberflächenongaben sind nach DIN ISO 1302 vereinfacht einzutragen. Information aus TZ: lesen, Vorstellen und Verstehen der Teilzeichnung "Stopfbuchse" 3.8, desgl. Pumpendeckei, Z,9hnrodgehäuse, Grundplatte Weitere Ubungsaufgaben in "Praxis des Technischen Zeichnens"
412 Test: Ergänzungszeichnen ,1 20.0, d(ij) A-A B -1 A \1= ij= 65 2 \I(ij) Aufgabe: Zeichnen Sie je auf einem A4-Blott im M 1:1 von Teil 1 : 1. die V und 0, ferner die 5 im Vollschnitt, 2. Eintragen der fertigungsbezogenen Bemoßung, der Kurzzeichen der Toleranzklasse und der Oberflöchenongoben noch DIN ISO von Teil 2: 1. die V, ferner die 5 als Schnitt A-A und die 0 als Schnitt B-B 2. Eintragen der fertigungsbezogenen Bemoßung, der Kurzzeichen der Toleranzklasse und der Oberflöchenongoben noch DIN ISO
413 11 Test: Kegelschnitte und -durchdringungen - Kurvenkonstruktion <1> Aufgabe: Zeichnen Sie das Vorrichtungsteil im M 1 : 1 auf die Blallgröße A3 in der V und D, die 5 im Halbschnill mit allen Kurven (Konstruktion erkennen lassen). A Information aus "TZ" B Weitere übungsauf- Lösungsbeispiele für gaben in "Praxis des Kegelschnitte und Technischen Zeichnens" Durchdringungen 7.3 u.7.4
414 Test: Schnitte und Durchdringungen - Kurvenkonstruktionen <> N <>.:I'\---,- <> N Aufgaben: 1. Zeichnen Sie im M 1 : 1 jeweils auf Blattgröße A3 die Teile 1 und 2 in den drei Ansichten und konstruieren Sie die Kurven. 2. Zeichnen Sie im M 1 : 1 auf Blattgröße A3 von Tei! 3 die V. die S im Schnitt. und konstruieren Sie die D. Die Kurvenkonstruktionen sind durch Hilfslinien und Schnittpunkte deutlich zu ken nzeichnen
415 Test: Zeichnen eines Zuschnittes nach technischer Zeichnung Werkstück Lösung: Berechnung des Zuschnittes länge I = 54 _ 4 + (8 + 2). 1t (l ) + 10 = = 84 mm Zuschnitt co Aufgabe: Zeichnen Sie den Zuschnitt des Werkslückes im M 1: 1 mit fertigungsgerechter Bemaßung. Die gestreckten Längen sind vereinfacht über die mittlere Faser des Bleches zu berechnen. Kennzeichnen Sie Beginn und Ende der Biegungen durch schmale Volllinien, die zu bemaßen sind. P10 25 I /EBr\ '-1/ $,., TI Breite b = '110-4) = , =74mm :K O -$, Information in TZ: Gebogene Werkstücke, gestreckte Längen und Abwicklungen, " In <::> Weitere Übungsaufgaben in "Praxis des Technischen Zeichnens". '" 416
416 Test: Abwicklung eines Rohrabzweiges Aufgabe: Von Teil Bund C des Rohrabzweiges ist die Abwicklung im M 1 : 1 zu zeichnen. Die Blechdicke bleibt unberücksichtigt. Die Konstruktion ist deutlich zu kennzeichnen. Lösung A -,3O -+---,'.L-i 825 Zeichenschri"e: Teil B 1. Eingeklappter Halbkreis am Abzweigrohr '" 40 in 6 gleiche Teile teilen, 2. Rohrumfang auf gerade Strecke von 0 ab die Teilung 0--1 des Umfangs 12 X auftragen. 3. In jedem Teilungspunkt 0, je eine Senkrechte errichten. 4. Durch die Teilungspunkte des Halbkreises'" 40 senkrechte Projektionslinien ziehen, die auf der Gehrungsschrögen von 45' die Teilungspunkte 0',1',2' und 3' und auf der oberen Zwickelgeraden die Teilungspunkte 3', 4', 5' und 6' ergeben. 5. Durch die waagerechten Projektionslinien je von den beiden Schrägen 0'... 3' und 3'... 6' hin zu den senkrechten Linien erhält man die Kurven punkte des Ausschnittes. Ihre Verbindung ergibt die Abwicklung des Rohrabzweiges. Teil C Die Abwicklung des Zwickels erfolgt in ähnlicher Weise wie bei Teil B. Sie ist aus der Lösung zu ersehen. Information aus TZ: Schnitte und Abwicklungen Rohrecke 90', 4teiliger Rohrbogen, Übergangskörper, Hosenrohr, Durchdringungen und Abwicklungen von Zylindern, Kegeln und Kugeln, 7.4. Weitere ÜbungsQufgaben in "Praxis des Technischen Zeichnens" 417
417 Test: Zeichnen von Zuschnitten und Abwicklungen Aufgaben: 1. Zeichnen Sie die Biegeteile 1 und 2 im M 1 : 1, und konstruieren Sie jeweils den Zuschnitt mit BemaBung. 2. Zeichnen Sie die Blechkörper 3 und 4 im M 1: 1, und konstruieren Sie jeweils die Abwicklung, wobei die Blechdicke unberücksichtigt bleiben soll. 418
418 lösung. 1</ (ijl 60 Rohtei/maße sind in dieser Zeichnung nicht in K/ammern gesetzt.,. die Teile 1,2,3,4,6 und 7 mit allen MaBen und Fartigungsangaben. 2. Schriftfeld mit Stückliste und slmtlichen Angaben. 3. Passungstafeln mit PaBmaßen UM. 12 ek Ko el-sd1niern. DlN AM SIek Scheibe OIN432-H 10 SIel< Sechskantsdl: ISO 4011-M SIek 10,1 SO SltkKronenmutler OIN919-M Siek Scheibe 6 2 SIek Stheibe SI SI 5.6 SI S215JR S215JR 5 1 Itk Seehskan.lschr ISO 4011-M SIek Sleilkeil E295 2 Stck La ers ment (usn12pb 2 SIek Buthse (usn12pb 1 Siek Treibst.n e E295 MIr. Einh. Benorn Nonn-Kur_ Werkst Treibstange mit nachstellbaren Gleitlagern 419
419 ::;. R W V'= R' I i Werkstlickkanten U OlN6184 -!.5.' Aufgabe: Anhand der Einzelteilzeichnungen und der in der Stückliste angegebenen Normteile istvom verstellbaren Einsatzdorn nach Erkennen der Funktionen axiale Verstellung von 10 mm und Feststellung der Schreifscheibe auf dem Einsatzdorn eine Gesamtzeichnung im Schnill anzufertigen. wobei eine Schleifscheibe'" 1 SO x 8 anzudeuten ist stckzylmderstlft A SI 10 1 StckZytinderstift A-3-6 SI 9 1 5tck Ring E295 1 Stck Senkschraube ISO 2009-MI,.. 8,., 1 Stck Nutmutter (4SE 1 Stck ZylInderstift A-4><12 SI 1 5fck Flilllsch E295 1 Stck Fuhrungsilchse E295 1 S!t:k Bolzen E tck Flansch E tck Einsatzkegel C15E Pos. Men. Einh Benennung Norm-Kurzbezeichn. Werkstoff Verstellbarer Einsatzdorn für Werkzeugschleifmaschinen 420
420 Ergebnisse der Tests für Zwlschen- und Abschlußprüfungen Zuordungsaufgaben 1. Seite 400 V D S Seite 401 V D S Seite 402 V D S Seite 403 Ansicht 1.3 und Seite 404 Schnitt 1.4 und Seite I 2.3 I 3.3 I
421 12.6 Gesamt-, Gruppen- und Tellzeichnungen Zeichnungs- und StOcklistensatz Ein Zeichnungs- und Stücklistensatz umfaßt alle zur Herstellung eines Erzeugnisses notwendigen Zeichnungen und Stücklisten. Den Aufbau eines konventionellen fertigungsorientierten Zeichnungs- und Stücklistensatzes zeigt Dieser ist nach dem Zusammenbaufluß der Baugruppen bei der Montage des Erzeugnisses aufgebaut. Stücklisten sind für jede Gesamt- und Gruppenzeichnung aufzustellen und können fest oder lose sein. Aus den Konstruktionsstücklisten entstehen die für die Abwicklung eines Auftrages bestimmten Fertigungsstücklisten Zeichnungsstammbaum eines Erzeugnisses Der modernen industriellen Fertigung liegt der innerbetriebliche informationsfluß mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung zugrunde. Für jedes Erzeugnis wird eine technische Produktdokumentation angefertigt. Diese umfaßt alle Informationen, die für die Beschreibung (Zeichnung) Herstellung (Ne-Programme), Installation, Wartung und Gebrauch benötigt werden. Technische Zeichnungen und Stücklisten sind für die Produktdokumentation von grundlegender Bedeutung. Sie enthalten geometrische (Maßangaben), technologische (Werkstoffangaben) und organisatorische Informationen (teilebezogene Angaben) S Der Aufbau eines Zeichnungs- und Stücklistensatzes soll dem Anwendungszweck und der Erzeugnisstruktur entsprechen. Im allgemeinen empfiehlt sich die Anwendung der Baukastenstückliste. Hierbei werden in der übergeordneten Stückliste nur die Hauptgruppen und in den Hauptgruppenstücklisten nur die Baugruppen angegeben. Wegen ihres modularen Aufbaus liegen Baukastenstücklisten allen EDV-Stücklistenverwaltungssystemen zugrunde. Aus Baukastenstücklisten können leicht andere Stücklistenformen abgeleitet und aufgestellt werden, z. B. Strukturstücklisten, Mengenübersichtsstücklisten usw. Normenhinweise: DIN 4000 DIN 6763 DIN bis -5 Sachmerkmalleiste Nummerung, Grundbegriffe Dokumentationssystematik 422
422 Informationsinhalt von Technischen Zeichnungen und Stücklisten I nformotionsmerkmale
423 Sachnummernsystem Man ist bestrebt, die in den einzelnen Bereichen eines Unternehmens verwendeten verschiedenen Nummernsysteme, z. B. für die Zeichnungsverwaltung, Arbeitsplanverwaltung, Lager- und Ersatzteilwesen den modernen Erfordernissen insbesondere im Hinblick auf den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) anzupassen. Die Tendenz geht dahin, die in einem integrierten Produktionsablauf notwendigen Unterlagen wie Zeichnungen, Stücklisten, Arbeitspläne, Material- und Lohnkarten mit Hilfe der EDV zu erstellen. Dazu benötigt man in dem jeweiligen Unternehmen ein Sachnummernsystem, das allen Anforderungen gerecht wird. Das in der Praxis angewandte zweckmäßige Sachnummernsystem stellt ein Parallelnummernsystem dar, das aus einem identifizierenden und klassifizierenden Teil besteht. Die Identifizierungsnummer dient der eindeutigen und unverwechselbaren Kennzeichnung eines Gegenstandes. Sie besteht aus einer systemfreien Zählnummer und einer angehängten Vergabebereichsnummer, die die einzelnen Werke eines Konzerns oder einzelne Konstruktionsabteilungen eines Unternehmens kennzeichnen. Die Klassifizierungsnummer ist eine aussagefähige Nummer und hat zwei Aufgaben: 1. die nähere verwendungsunabhängige Beschreibung eines Werkstückes, wie Form, Funktion, Abmessungen, Gewicht, Werkstoff usw. 2. die Zusammenführung gleicher und ähnlicher Werkstücke durch die gleiche oder ähnliche Klassifizierungsnummer durch Anwenden von Klassifizierungssystemen, Sachmerkmalleisten, Formenschlüssel usw. Zähl-Nr Ilverg.obe Bereich Grobklassifizierung Feinklassifizierung I I Formbe- I chornkt Ec 1 I I schrelb\jng Daten ganzung I I I I I 4 I I I 0 Richtlinien I I I 1 Rohmaterial I I I I I I 2 Kauftelle Fonnbe- charakt Ec I I 3 Einzelteile schreibung Daten I ganzung I I 4 Baugruppen [ 5 Werkzeuge 6 Modelle 7 Vorrichtungen B frei 9 Fertigungsmittel vi', Formbe- charakt Ecschreibung Daten ganzung ldenti flzlerung KlassifiZierung Aufbau eines Sachnummernsystems mit Parallelverschlüsselung 424
424 Gesamtbehandlung der Baugruppe: "Zahnradpumpe für hydromatische Vorschubpumpe" 1. Aufgabe: Die Zahnradpumpe liefert einen Volumenstrom von 15 IImin bei einem Öldruck von 50 bar und einer Drehzahl von 1500 min- 1 für eine angebaute Vorschubpumpe. Diese gestattet, den hydraulischen Vorschub einer Werkzeugmaschine den zu bearbeitenden Werkstoffen stufen los anzupassen. 2. Aufbau: Aus Stückliste, Gruppen- und Teilzeichnungen erkennen Sie als Einzelteile: Das plattenförmige Zahnradgehäuse 2 zur Aufnahme der Zahnräder 4 und 5, die Grundplatte 3 und den Pumpendeekel 1, die den Pumpenraum abschließen. In den Außenplatten 1 und 3 sind die Wälzlager 15 und 16 für die Antriebswelle 6 eingebaut. Das Zahnrad 4 läuft über Nadellager lose auf der Achse 7. Der Bolzen 8 verhindert ein Verschieben der drei Platten gegeneinander. Vier Zylinderschrauben 9 pressen die Gehäuseteile zusammen und zwei weitere befestigen sie an der Vorschubpumpe. Auf dem linken Ende der Antriebswelle befindet sich eine elastische Kupplung zum Übertragen des Drehmomentes vom Antriebsmotor. 3. Funktion: In einem plattenförmigen Gehäuse mit Deckel und Grundplatte kämmen zwei achsparallele Zahnräder ineinander. Das Öl wird auf der Saugseite durch die frei werdenden Zahnlücken angesaugt, dann in den Zahnlücken am Umfang außen herum zur Druckseite befördert. Der Zahneingriff verdrängt nun das Öl in die Druckleitung. Austretendes Quetschöl wird durch Kanäle und Rohrleitungen zum Druckraum geleitet.. Das Fördervolumen und der Öldruck sind abhängig vom seitlichen Laufspiel zwischen Zahnrädern und Deckeln sowie von der Vergrößerung der Gehäusebohrung für die Zahnräder durch Verschleiß. Die Öldruckbelastung auf die Pumpenräder verursacht eine erhebliche Beanspruchung der Lagerstellen, so daß Wälzlager gewählt wurden. 4. Fertigung: Teil 1, 2 und 3 werden vorgegossen, gedreht, gefräst, gebohrt und geschliffen. Zu achten ist dabei auf die Parallelität der Seitenflächen, die fluchtenden Bohrungen in den drei Platten und das erforderliche Laufspiel zwischen den Zahnrädern und Deckeln von 0, ,06 mm sowie auf die einzuhaltenden Passungen und Oberflächenrauheiten. Stellen Sie die für die Teile erforderlichen Fertigungsstufen auf. Erklären Sie die Prüfung des seitlichen Laufspiels der Zahnräder und den Zusammenbau der Zahnradpumpe. 5. WerkstoHwahl: Für Zahnradgehäuse, Grundplatte und Deckel ist ein öldichter, lunkerfreier und verschleißfester Grauguß gewählt worden. Zahnräder und Zahnradachse bestehen aus dem Werkstoff 16 MnCr 5, der durch Einsatzhärten auf eine Härte von HRC gebracht wird im Hinblick auf die auftretende Beanspruchung. Für den Bolzen wurde C 45 gewählt. 6. Lesen der Teilzeichnungen: , nach dem Lehrbeispiel "Stopfbuchse" Seite 99: Erklären Sie von den Einzelteilen jeweils: 6.1 die zeichnerische Darstellung, 6.2 die Werkstückformen und Maße, 6.3 die Passungen und 6.4 die Oberflächenrauheiten im Hinblick auf die Funktion. 425
425 ,1>.0:> tv!!. 0- "0 '" CI> 3 o " "'" in m o Z <>... :::l 0:>..., 11 1 Pos r Menge Einh. Benennung Srek pumpemeckel Stek Zahnradgehäuse Stek Grundplatte Stek Pumpen zahnrad Stek Pumpenzahnrad Stek Antriebswelle Stek Achse Stek Bolzen Stek Zylinderschraube Stek Zylinderschraube Stek Gewindesti I Saehnummer /Norm- Kurzbezeichnung Werkstoff k tv'jfht inheit Bemerkung EN-GJL EN-GJL-300 : EN-GJ L Mn[r5 I Mn [r [rv Mn er 5 i [45 ISO 4162-M10x ISO 4r62-M12x I DIN M8x Stek Sicherungsring DIN , Stek Paßloder DIN x1x 20 E 335. [ 14 1 Stek Paß leder DIN x,.32 EB5.[ 15 2 Stek Rillenkugellager DIN Stek Lagernadel DIN ,5.9,8 Datum Name Bearb.l Ge Norm Zahnrad pumpe für hydromatische Vorschubpumpe tus. IAMerun a m Nam rsp. rs. r I trsetz aure 1 BI.
426 (-( A-A Maßstab 1 1!Gl!wlcht) Gruppenzeichnung N m Dat m Geb, Heller GmbH Zahnradpumpe für hydromatische Vorschub um e <h I.. " BI. 427
427 l::>. IV (X) m... so 1111 A-A A N... Übung: Erklären und begründen Sie die in den Teilzeichnungen dieser Baugruppe angewendeten Normen, s, S, 99, Ubersetzungstafel Paßmaß Höchstmaß Mindestmaß 120 h6 120, , K H H6 11,011 11,000 Ra 0/ (Ra l&' Ra 0/ ) -t,5,3 Zustl ÄnderunaTöatUm INam.IUrsor Ers fur EN-GJl Pumpendeekel 4004,01 lge... cht) Ers durch
428 --i (1). N (I) C co " A-A Ra1 9.. [Al B - B, 1 1& --i B oe '" 0 N /:\ I.. er>.- '"./>.. N -0 Paßmaß 120 h6 46 E6 34 E 6 11 H6 13.5H1 EI Übersetzungstafel Höchstmaß 120,000 46, ,518 Mindestmaß 119,918 46,050 34,050 EQQ 13,500 Ra \V (Ra 0/ Ra 0/ ) --t,3 q) 15 Allgemeln-Iwerkstuck Mallstab 1 1 I (GewIcht) toleranz -kanten Werkstoff EN-GJL-300 IS0216ß-mK DIN 6181,. if.i12 5 M]O earb [ lli Norm laturn I Name Zahnradgehäuse lustl Anderunl Datum INam.!UrSDf Ers fur Ersdurch
429 -. J>. w o /,,,,fi} "' "'.::>' ==:B B-B A B N <D 0' :::r c: CO " Paßmaß 120 h6 S2i<6 13,5 H1 11 H6 Ubersetzungstafel Höchstmaß 120,000 52,004 13,518 11,011 Mindestmaß 119, ,500 _ 11,000 Ra 0/ (Ra 1f Ra 0# ) -r,5,3 TallHll!rung ISO 8015 AI19E'meln-lwerkstuck Maßstab 1.1 f li!s6or6a;mk Dt:;4 Werkstoff IZustJ Änderun' Bearb GeOf. IO.atumINamJUrSOf. Ers.fur: (Ge'Wlchtl EN-GJL-300 otl125d2 Grundplatte lets. durch:
430 Stirnrad al.ßenverz.... Modul m, 2 Zähnezahl z ,011 A 1 Bezucs rofil DlN Schräaunaswinket 0',-- Flankenrichtung - Profilverschiebun(Jsf. x Verzahnungsquclität 6024 Toleranzfeld DlN mit Abmaßen 36:!:O,02 $ Achsabstand im Gehäuse m / Ra geschliffen 0,5_45 0 4k 9 9f" ' Gegenrad Sat:hnumlfter S $ Zäl'tnezal'tl 1S einsatzgehärtet = und angelassen 25,1-0,04,3O,l 60.4HRC Eht:O,a.O,4 1/ 0,01 i --t A \ 4>25G6 Tolerierung ISO 8015 Aligemein- Werkslücl MaOstab 1:1 (Gewicht) toleranz -kanten Werkstoff: Rd DIN do-16mn(rs ISO 2168-mH DlN 6184 m mo, Pumpenzahnrad rm Zust Anderuna Datum Nom UrSDr. Ers. für: Ers. durch: auoenverz. Stirnrad geschliffen Modul m, -2 Ra 0/ Zähnezahl z 1S Sez uasorofi I OIN 861 Schrägungsyinkel 11 0,011 B 1 0' Flankenrichtung - j 0,5 _45 0 Profilverschiebungsf.lC Verzahnungsquati tät 6014 <., 99 Toleranzfeld OIN 3961 LI'\ Y '".r. '" AchSibstand im G«Iäuse N CD 04- mit Abmaßln 36 '0,02 $ $ m Glglnrad Sachnummer $ Zihnezahl 21 -r,3 einsatzgehärtet und angelassen 25,1-0,04 B 60.4HRC /I 0,01 Eht=O,a.O,4 8lätttr Teilzeichnungen Tolerierung ISO 8015 AlIgemelR- Wtrkstuck Maßstab 11 (Gewicht) toleranz -kanten Worksloff, Rd DlN 1013-l6.lO-16Mn(rS ISO DIN r. Pumpenzahnrad IR Zust Anderuno Oll... INIII Ursor. Ers. für: Ers. durch: Iliitttr 431
431 -. j>.. w '" ISO 6411-B2,5/8 DIN509-EO,6xO,2 RaW 6 0 '" 1 '" + '" U'l...:t... (',j & A 1 x ,3 H13 ---l , f-1-\iso 6411-B2,5 /8 i ,2, 30 [=c I rt----eje-' ,3 12,3 RaW( Ra) N CD t CO Ubersetzungstafel Paßmaß Höchstmaß IMindestmaß 25 j 5 25,005 24, h6 24,000 23,981 22,9 h12 22, ,690 1,3 H13 1,300 1,440 8 P9 1,988 1,958 vergütet TolHierunglS08015 Allgeml'm- \Werkstuck Manstab 1:1 lgelo'i(ht) HB 2,5/181,5 t jl toll!fanz -kanten Werkstoff: RdOINl013 32><130-51CrV4 IS02168-mK DIN 6184 aame,,' Antriebswelle Olm -10,3 O,1 lust.i ÄnderunQ IOatumlr'Jarnlurspr. E.rs.fur: E.rs.dUfch I'''"
432 ISO B 2,5/8-1, einsatzgehärtet und angelassen HRC Eht 0,8+0,4 Tolerierung ISO 8015 Allgemein- Werkstück Maßstab 1:1 (Gewicht) t j toleranz -kanten Werkstoff Rd DIN :c85-16MnCrS ISO 216B-mH DIN 61B4 turn Name er. Achse Zus Anderun Datum Nam Urs r. Ers. fur: Ers. durch: 11,5 ISO 'P8 B 2,5/8! I RaW "- W [---I B2,5/8..- <9 I l',... G: 0, Ra(RaW) -10,2 I! Teilzeichnungen Tolerierung ISO 8015 Allgemein- Werkstüc Maßstab 1:1 ';,ö_ toleranz -kanten Werkstoff, Rd OIN 1013-::. : ISO 216B-mH OIN 61B4 at um me e, Norm Bol zen ust AnderunQ Datum Na Urs f. Ers. für: :-.,; :.- f'!i",. "!I.r " I
433 N '" N >25 k
434 Stirnradgetriebe über!.ragen Leistungen von einem Antriebsmotor auf eine Arbeitsmaschine. Durch das Ubersetzungsverhältnis i = Z2: z" gegeben durch die Zähnezahlen, wird die Ausgangsdrehzahl n2 = n,: i und das Ausgangsdrehmoment T 2 = T,. i geändert. Getriebe mit Schrägstirnrädern laufen ruhiger und geräuschärmer als Getriebe mit Geradstirnrädern, da mehr Zähne gleichzeitig im Eingriff sind (größerer überdeckungsgrad). Daher sind sie für höhere Drehzahlen besser geeignet. Ferner sind Schrägstirnräder höher belastbar als Geradstirnräder mit gleichen Abmessungen. Schrägstirnräder ergeben aber zusätzliche Lagerbelastungen durch Axialkräfte aufgrund des Schrägungswinkels ß. Erarbeiten Sie systematisch diese Baugruppe an Hand der Beispiele dieses Buches, z. B. Lesen einer Gruppen- und Teilzeichnung Freistramventil und Stopfbuchse und Zahnradpumpe 3.8 nach folgenden Gesichtspunkten: 1. Funktion und Aufbau des Schrägslirnradgetriebes, 2. übersetzungsverhällnis i, 3. Bedeutung der Schrägverzahnung, 4. Wellenlagerungen durch Kegelrollenlager, X-Anordnung, 5. Gehäuseabdichlungen, 6. Schmierung, 7. Werksloffwahl und Wärmebehandlung für Schrägstirnräder und Wellen im Hinblick auf die Beanspruchung, 8. verwendeie Passungen und Oberflächengülen bei Schrägslirnrädern und Wellen, 9. die in den Teilzeichnungen Schrägslirnräder und Wellen berücksichtigten Normen. 8erb,.. Stirnradgetriebe SENW 100 i =
435 b " "2 11 x b b b b Pos. Einh. Benennung Saehnummer/Norm-Kurzbezeiehn Werksloff 1 1 Siek G,h"us.unl.rt.il EN-GJL Slck Gehäuseoberteil EN-GJL SIek Lag.rabsch lußdeck EN-GJL Slck Lag.rab schlußdeck EN-GJL Slck La g.ra bschl uß deck EN-GJL SIek Lag.ra b schlußdeck EN-GJL SIek Sehaulochdeck EN-GJL SIek Abslandbuchso EN-GJL SIek Abslandbuchs EN -GJL SIek 101, E SIek Sehrägshrnradw.lI (45 E 12 1 SIek Sehrägstirnrad (45 E 13 2 SIek Olabslreiter S 235 JR 14 2 Siek alslaublech S 235 JR 15 2 Siek alslaublech S 235 JR 16 2 Siek K'g.lrolienlager DIN SIek K.g.lroll.nlager DlN SIek Paßt.der DlN x1x 50 E ( 19 1 SIek Paßt.der DIN x9x30 E ( 20 1 SIek Paßt.der DlN x8xl00 E335+( 21 8 Siek Sechskantschraube ISO 4014-M6 x SIek Sechskanlschraub. ISO 4014-M 10 x SIek Sechskanlschraub. IS04011-Ml0x SIek Sechskanlschraub. ISO 4014-M 6x Siek Versehlußsehraub. DIN 910-R 3/8" Siek Sechskantmutter I SO 4032-M SIek K.g.Istitl ISO 2339-A-6x24 SI 28 1 Siek Dichlsch.ib Siek Dichtring DIN (11x32x Siek Atmungstiller Siek Olplalt. Gr Siek Schulzslopf.n Siek Firm.nschild b "2 I '"! 436 Datum Name Bear Ge r. Sti rnradgetriebe Norm SENW BI. Zust. Änderu_ Datum N... Uspr Ers.fiJr Ers.durch Beispiel einer losen Stückliste DIN 6771-A2
436 DIN 509-EO,6x \I k/ ij) nitriert HV 30 Nht-O,3.0,1 1:1 Werkstoff. [45 E r---, _o 14 D10rt 12 v' (\I ij ) I 50 H1 CD nitriert HV 30 Nht-O,l+O,1 Werkstoff. [45 E Bezugsprofil Schrägungswinkel Flankennetdung Profilverschlebungst J( Verzahnungsqualit;it Toleranzteld ß 19 OlNB61 0,4411 BelS DIN3961!:abb: im tiehäus,,1! 100!O,O21 Gegen- Sachnummer ud Ziltmezahl 11 St,rnrild Ted 12 außenverz ---- H rechtssteigend Modul m, 2 Zähnezahl Bezugsprofil DIN86i Schragungsl.llnkel ß 10' Flankenrichtung linkssteigend Profllversct"lIi!bungsfx 0,9216 VerzahrlLlngsqllalität B e2s Toleranzfeld DIN 3961!hs:ß im Gehäus: 100!O,021 Gegen Sachnummer rad Zahnenhl ,5 ----i2- v' = \I O,3 Tole"uunglSQ8015 Stirnradgetrie be Einzelteile lbitt ror: I 437
437 6r!ä i 16H' m 1Sfl1..O18 -/0.5 O.l " 9 32H' M 0-0,016, 24HB..m ::; yirz63 \I yir't6 \I yir'4 24hB HJ..02S 36h , h6 0-0,011 loh,.0, r6 O.Ol -o,oza gehont \I StrkFllhrunqsbuetrse, Slck'-lutrlnQ StckRunddothtr,ng, SkliNutr,ng, SlckBuchse SkkKo(bln Std<Zylonder, Std!Fuhrunyskopf Sh:kKolbenstanye 8entn/lung 362 NB 10 32KZ4.S, Rd DIN Je -15 S 10 K RdDIN ,.26-15S10K Rohr DIN 2446-U.3.Z.9S-0IN1629-StH Rd CIN ' 'SS10K RdOINl S-(I.SE '9 A,:::.;,._:M.ft,"b'1 ISO 1'''_'' OlM,, Univesalzylinder ZU-32 Hub 10.m Gruppenteilzeichnung; Pneumatische Norm-Zylinder s. DIN ISO 6431 u
438 "0 "0. N t (I) (0 35 OIN 228-MK-A4 12,3 48 vergutet HB2,S/1S1,S Ft--j-l1l] I ß V! (V') '.""@ ',.' Werkstück-Spannvorrichtungen sind Betriebsmittel für die Fertiaung. Sie dienen zum Bestimmen der lage und zum Spannen des Werkstuckes und in manchen Fällen auch zum Führen des Werkzeuges, z. B. eines Bohrers durch eine Bohrbuchse. Diese Vorrichtungen haben die Aufgabe, die Werkstücke schnell und fehlerfrei in eine arbeitsgerechte lage zu bringen und dort zu seannen. Ihre Benennung erfolgt nach dem Fertigungsverfahren. Werkstuck-Spannvorrichtungen verürzen die Nebenzeiten durch Fortfall des Anreißens, Kärnerns und Messens und beim Mehrstückspannen auch die Hauptzeiten. Sie gewährleisten eine höhere MaßgenaUigkeit der Werkstüce und damit ihre Austauschbarkeil. Bei der AufstellunQ des Fertigungsplanes für ein Werkstück muß I "".1." w.,d. ob " oll,.rn"",,,, D..,b,,,k "', m e bereits vorhandene oder eine San oerspannvorrichtung benutzt werden muß.. g: --- DiN = _= -.0 )=9.5 1::9.3 IS04162-M12d r I.!( Rd D1N1013-(3SEO _ SachnummerINorm-Kurzbez. Werkstoff.I:>w -0 EI 1'9 --- einsatzgehärtet und angelassen SB.4HRC Eht",U+O,6 \j = Ra 0/ I Arbeitsgang 11;I;m-,:i;.r Maßstab 1, \I: RaW SI= R' Drehen auf Schleifmaß 20,3 und Fertigmaß 1f.12Q schleifenlf.l20j6 ---t- Aoo.,,,"" III.t"RI[N.m B... Dre 1-und Schleifvorrichtg...: fü. Exzenterwellen "[",tu"h
439 11 t: Aufgabe und Funktion o Die Kraftfahrzeugkupplung hat die Aufgabe, beim Anfahren den Antrieb des Fahrzeuges gleichmäßig und ruckfrei an den Motor anzukuppeln und während der Fahrt den Kraftfluß zu unterbrechen, damit die Getriebegänge lastfrei geschaltet werden können. Die Membranfederkupplung besteht grundsätzlich aus der Kupplungsdruckplalle, der Kupplungsscheibe und dem Ausrücker. Die Kupplungsscheibe mit den Reibbelägen wird durch die unter Kraft der Membranfeder stehendeanpreßplalle gegen das Schwungrad gedrückt. Zur Unterbrechung des Kraftflusses muß die Anpreßplalle entgegen der Federkraft von der Kupplungsscheibe abgehoben werden. Dies geschieht über ein fußbetätigtes Ausrücksystem, das den auf der Getriebewelle sitzenden Ausrücker gegen die Membranfederzungen drückt. Dabei kippt der Außenrand der Membranfeder um zwei am Gehäuse befestigte Drahtringe und hebt damit die Anpressung der Kupplungsscheibe auf, so daß die Kupplung den Kraftfluß trennt. I--'W'<"," \ t Membranfederkupplung "''''''''1 t:t:::: Typ MF190.!!?. '"hl" ""h,," h n 4 S,h.'mro.1 2 (0
440 ;;;:;-::>,OE+ o06 Zu den Fertigungszeichnungen der s. 441 u. 442 sind Rohteilzeichnungen erforderlich. 441
441 B-B 5chmiernut nach Einpressen der Buchse mit Fräser SOx4 gefräst -,A Allgemeln-."..d!'\ y t=22 t=40 X / /liz63 11 H6.,." "I",", 3-. / \: 0.( V, 'V z 41 G6 :göl ISO z:::: " (y1-1) Maßstab Werkstoff 34(r4 Itt-= t- ::7i::i8t.-l'<'6 Y / lrzi6 38 b8 : 'b Pleuelstange <e $/- 2 'i/' 'V 19 F1 :&"10,oe. N? tr-==- 19 H BI.II..,> 'I t=40 z /? 0.. (Ge...!(M) I'"'' ::r I VI 232 V= Paßmaß Abmaße I--t--- Zust Anderung Datum Nam. Urspr - Ers fur Ers durch CO
442 Sachwortverzeichnis Abmaß 152, 153 Abmaße Schreibweise 121 Abweichungen, zul. 156 Abwicklungen Achsabstand 131, 137 Achteck 27 AI-Gußlegierungen 269 AI-Knetlegierungen 269 Allgemein-.. toleronzen 156ff. Anderung von DIN-Normen 260 Anordnung der Maße 106 Anschlußkreise 29 Anschlußmaße 273fl. Ansicht X 56 Ansichten, ISO-Meth. A: Amerikanische 56 E: Europäische 55 Arbeitsschritte bei Anfertigung einer Zeichnung 43,72 Archimedische Spirale 191 Asymptote 189 Augenlager 309 Ausbruc 59 Auswahlaufgaben 404ff. Ausziehen in Tusche 74 Automatenstahl 266 Axialmodul 139, 142 Ballengriffe 317 Baustähle 264 Bedeutung der techno Zeichnung 5 Belichtungsgeräte 8 Bemaßen gebog. Werkstücke 324 gescw. Bauteile 331 Gewinde 65fl. Gußstücke Kegel Kreisteilungen 112 Schmiedestück 322 Schnitt-, Biegeu. Ziehteile 323 Sehnen 105 Bemaßung Koordinaten- 119 Parallel- 117 steigende- 118 Bewertungsgruppen 344 Bezugsprofil 133 Blatt -auf teilung 42 -federn 143 -gräßen 13 Blech abwicklungen.bemaßung 32 nieten 288 Bleche 271 Bogenmaße 108 Borbuchsen 316 Bolzen 293 Brennp'unkt 185 Brinellhärte 267ff. Bronze 268 Bruch.darstellungen 57 -dehnung kanten 57,58 Buchsen für Gleitlager 309 Buchstabenabstand CAD Ebenentechnik 381 Gruppentechnik 382 Mahotechnik 383 Menütechnik 381 3D-Modellieren 396 CAD/CAM 390,392 Charakter der Oberflächen 76 CIM-Bausteine 398 Darstellen einfacher Werkstücke 32fl. gebog. Werkstücke 324 Gewinde 65fl. Gußstücke 319 Rohrleitungen Schmiedestücke 321, 322 Schweißnähte Darstell. Geometrie Dreitafelproj Techn. Kurven Zweitafelproj Darstellung axonometrische dimetrische 251 grafische 256 ISO Methoden 55f. isometrische 249 nach DIN 6 55 Sonderfälle 123 Deckellager 309 Denken, räumliches 35,400 Diagonalkreuz 37, 109 Dichtungen 311 Dimetrische Projekt. 251 DIN, Name 5,259 DIN.Mitteilungen 258 Drehstabfedern 146 Dreikantprisma 38 Druckfedern 144 Druckstufen 353 Durchdinguns Durchgangslocher 279 Durchmessermaße 0 46 Durchstoßpunkte Eingriffwinkel 132f. Einhärtungstiefe 92 Einheitsbohrung 162 Einheits -nummernplan 424 Einheitswelle 163 Einsatzhärtung 93 Einsatzstähle 266 Einschraublängen 275 Einzelfertigung 113 Einzelheit Z 123 Ellipse 187 Ellipsenschnitt 210,212 EURONORM (EU) 258 Europäische Norm (EN) 257 Europäische Projek. 55 Evolventen verzahnung 133 I Falten der Formate 15 Fasenbemaßung 110 Federn Biege- 143 Dreh- 143 Drehstab- 146 Druck- 144.Zug- 145 Sinnbilder 143 spiral. 143 Teller- 146 Federringe 285 Federsceibe 285 Federstahl 266 Federstahldraht 144 Feingewinde 272 Fertigungs. denken 47 stufen 47 verfahren 318 zeichnung 12,99 Festigkeitsklassen 281 Fläcentroganteil 77 Flammhärtuns.. 92 Flanken Flankenwinkel 273 Flansche 355 Flanschlager 308 verbindunger.:.:.: Fluidtechnik Symbole 36:" Formate 13
443 FormerFassen 35ff. Formnormun-.a der Stähle 270 Formtaleranzen 174ff. Freihandlinien 17 Freihandskizzieren 75 Freistiche 123 Freistromventil 95 Funktionsmaße 101 Gebogene Werkstücke 324 Geometrische Konstruktionen 24FI. Geometr. ideale OberFläche 76 Geradstirnrad 131, 137 Gesamtzeichnung 12 Gestaltabweichung 76 Gestalten von Gesenkschmiedest. 322 Gußstücken 320 Schnitt-, Biege- und Ziehteilen 323 Schweißbauteilen gestreckte längen gebogener Flachstähle 324 Gewinde -arten 272 -auslauf 277 -bezeichnungen 67 -darstellung 65,68- -enden 276 -kleindarst. 68 -kurzzeichen 67 Metrische ISO Regel- 272 Rund- 274 Sägen steigung 272 -toleranzen 275 Trapez- 273 Whitworth-Rohr- 273 GießForm 319 GlättungstieFe 77 Gleitlager 309 -bucsen 310 Goldener Schnitt 25 Grauguß 267 Grenzlehren 170 Grenzmaße 152 Griechische Schrift 22 Grundkärper Darst. 33ff. Grundtoleranzreih. 161 Gußeisen 267 Gußstücke 319F. Halbmessermaße 44 -zeichen 44 Halbschnitt 59 Handkurbel Handrad 317 Härteangaben 92 Härtungszone 93 HilFsebenenverf. 202 Hilfskus.elverF. 230 Hilfsmcille 116, 153 Hilfsschnitte 202ff. Hinweislinien 103 Hohlkeile 296 Höchstmaß 153 Höchstspiel 154 Höchstübermaß 154 HüllForm 36 Hydraulik -symbole 360 -zyli nder 438 Hyperbel 189 -schnitt 210 Hypozykloide 194 Information aus Schriftfeld 70 InFormationsfluß bei man. Programmierung 327 Innenteil 161 Innensechskantschr. 283 Installatiansplan 371 is6 N 25,?ung 257 -EmpFehlungen 259 -Gewinde 273 -Grundabmaß 160, 162 -Grundtoleranz 160, 161 -Methode Methode Paßsysteme 164 -Toleranzfaktor 154 -ToleranzFeld 161,166 -Toleranzklassen 154,161 -Toleranzystem 154, 159 Isometrische Proi. 249 Istmaß 152 Istoberfläche 76 Kaltabkanten und -biegen Kegel -abwicklungen 210 Außen drehen 128 -durchdringungen Innen maße 126 Metrische- 130 Morse 130 -räder 136, 138 -rollenlager 305 -schnitte 212 -stifte 290 -stumpf ff. -veriüngung 126 Werkzeug winkel 127 Kehlnähte 333,337 Keil -naben 296 -neigung 296 -nuten 298 -riemen 315 -riemenscheiben 315 -wellen 302 Keile 296 Kennbuchstaben Für Schnittlinien 60 Kerbnägel 291 -stifte 291 -verzahnung 303 Kettenmaße 106 Klammermaße 116 Klassifizierungs-Nr. 424 Klauenkupplung 62 Körperka nten sichtbare 18 verdeckte 18, 36 Kugel -abwicklung 220 -bemaßung 54 -durchdringungen 232 -graphit 267 -schnitte 219 Kup'plungen 314,440 Kurbelwelle 441 Kurzzeichen Für ProFile u. Bleche 271 Lap,e Efg55 55 Gebrauchs- 55 Hoch- u. Quer- 13 -toleranzen 174ff. lager -metall 268 lagerung von Wellen 307 langlachbemaßung 107 laufrad 342 lauftoleranzen 178 lehren, Passungen 170 leitlinie 188 Lesen einer Gruppenzeichnung 94 Teilzeichnung 98 leserichtung 102 lichtbogenschweißen 343 lichtkanten in Zeichnungen 61 Linien -arten 16 -breiten 17 -gruppen 19 linsgewinde Angaben 67 linsenkup'pe Schrauben 276
444 Loch -abstä nde 111 -kreis 112 Sinnbilder Stahlb. 349 Manschetten 311 Maß -abweichungen zul anordnung 106 -bezugsebene 32 -bezugskante 32 -buchstaben 106 eingerahmte 117 -eintragung Regeln Roh- 117 fertigungsbez. 101 funktionsbez. 101 p'rüfbez hilfslinien 30 -ketten 106 -linien 30 Linienbegrenzung 102 -pfeile 30 -stäbe 14 theoretische 116 -toleranzen 152 unmaßstäbliche 110 -zahlen 31 Massenfertigung von Drehteilen 98 :irau Metrisches 150- Gewinde 273 Mikrofilmtechnik 9 Mindestmaß 152 Mindestspiel 154 Mindestübermaß 154 Mittellinien 18,32 Modul 131 Muttern -abmesungen 283 -darstellung 65f. Nabennut 296,300 Nahtformen 332 Name DIN 257 ISO 257 Nasenflachkeile 297 Neigung 114 Nennmaß 152 Niet -abstände 352 -stifte 292 -verbindungen 288 Niete 289 Norm -maße 100 -schrift: 201f. B vertikal 20 griechische 22 -teile zahlen 260 Narmblattverz Normung Nullenzirkel 6 Nullinie 152 Nummerungstechnik 424 Nuten 300 Oberfläche Geometr. ideale 76 Ist- 76 Soll- 76 Wirkliche- 76 Oberflächen -angaben 77, gestalt 76 -güte 77 -symbole 80 g;;':ra;;n 178 Parabel 188 Parallelproiektion allgemeine 196 senkrechte 196 Paßfedern 299 federnut 300 toleranz toleranzfeld Passung IRiel- 155 Ubergangs- 155 Ubermaß- 155 Passungsauswahl beg rille 152{f. beispiele 169 Pleuelstange 442 Polygonprofile 303 Prellschweißen 331 Prismenfuß 71 Produktdokumentation 423 Programmierbeispiel 328 Programmmanuskript 330 Prol"ektion von F ächen 201 Körpern Parallel- 196 Punkten 197 Strecken 198 Zentral- 196 Prüfmaß 117 Quadratzeichen 37 Qualitäten-ISO 162 Radienbemaßung 44 Radial -wellendichtringe 312 Rändel 87 Rauheit 76 Rauheitsmaße 76 Rauhtiefen 76 Rechts- u. linksgewinde 67 Regelgewinde 273 Reihenfolge beim Auszielien 74 Zeichnen 43 Richtungstoleranzen 177 Riemenscheiben 315 Rohmaße 117 Rohr -bemaßun!! 359 -bogen 359 -flansche 355 -leitungsbau 353 -Nenndrücke PN 353 -Nennweiten DN 353 -Sinnbilder 357 -Verschraubung 356 Rohteilzeichnung 322 Rückansicht 56 Runddichtringe 311 Rundflansche 355 Rundlauftoleranzen 178, 179 Rundstahl gezogen 270 Rundungen 44 Rundungshalbmesser 44 Sachmerkmalleiste 422 Sachnummernsystem 424 Sägegewinde 274 Sclia510nenschrift 7 Schaltpläne Anschluß- 369 Elektrolostallations- 369 Ubersichts- 368 Strom lauf- 369 Verdrahtungs- 369 Schaltzeichen für Fluidtechn ik 3601f. Wärmekraftanlagen Scheiben 285 Scheibenfedern 301 Scheibenkupplungen 312 Schlüsselweiten 278 Schmelzschweißen 331 Schmiedeteilzeichnungen 322 Schneckengetriebe Schnecken -rad 186 -welle 185 Schnitt -arten 59 -beispiele
445 -darstellung 58 -flächen 59 -kennzeichnung 60 Schnitt -linien 60 -verlauf 60 Schralluren 58 Schrägstirnrad 140, 437 Schrauben -abmessungen 283f. -beispiele 450 -enden 276 -fläche 195 :r,ig 15 -rad 139 -senkung 279 -sicherung 287 -tabellen verbindungen 66 -wähler BuS 282 Schrift -felder formen 201f. -größen 21 Scliweiß -gerechtes Gestalten 345f. -nähte 333 -richtlinien 345f. -stöße 332 -symbole 333 -verfahren 343 Sicherungsringe 295 Sicherungsscheiben 294 Sonder -behandlungen 88 -formen 106 Spannstifte 292 Spiralen 191 Splinte 293 Sprengringe 294 Stahlbauzeichnungen Stahlguß 267 Stahrohre; nahtlos 354 Stanzteile Stellkeile 419 Stellringe 294 Steuerung Bahn- 326 Numerische 326 Punkt- 326 Strecken- 326 Stifte 290 Stiftschrauben 449 Stirnradgetriebe Stirnräder Stoßarten 332 Streckgrenze Strichlinien 17 Stücklisten Symmetrische Teile 59 Tangentkeile 300 Teclinische -Oberflächen Zeichnungen 12 Teilansicht 56 Teilschnitt 59 Teilunßen III TeilzelchnunBen 96, 4291f. Tellerledern 146 Temperguß 267 Tests 3991f. Theoretische Maße 116 Toleranz Allgemein angaben 121 -falitor 154 -felder, Kurzz. 153, 161 Form- 177 tr.- lva 4 Maß Orts- 178 Richtungs zone 175 Tolerierungsgrundsätze 170, 180 Traganteil 85 Trapezgewinde ISO 273 Überdruck 353 Ubergänge,.. gerundet 44 Ubergangspassung.. 155,169 Ubermaß -passung 155 Unebenheit 177 Unrunde 45 Unrundheit 177 Unterlegscheibe 285 Untersicht 55 Verbindungsschweißen 331 Vergräßerunaen 14 Veraütungsstahle 266 Verjüngung 115 Verkleinerungen 14 Verständigungsnormen 259 Vickershärte 93 Vierkante, Werkzeug 278 Vierkantstahl 271 Vollschnitt 59 Vorderansicht 55 Vordrucke für Schriftfelder Stücklisten 150 Zeichnungen Vorrichtungen Dreh- u. Schleif- 439 Vorstellen räuml Tesls 400II. Vorzeichen Grenzabmaße 121 Wahre Gräße 199 Wahre länge 196f. Wälzlager -Abmessungen 306 -Benennunllen 305 -Einbau 307 -Kurzzeichen 305 -Toleranzklassen für Einbau 173 Wärmeschaltplan 367 Wellen -enden 280 -gelenke 314 Werknormen 260 Werkstoll -benennung 265 -kurzzeichen 265 -nummern Werkstückanten 89 Werkzeug -kegel 130 -vierkante 278 Whitworth -Rohrgewinde 273 Winkel -maße 31 -stahl 351 Zahn -flankenprofil 132 -fuß hähe 131 -radpumpe räder, Darst scheiben 285 Zeichen -anlagen 8 numerisch gesteuert 391 -gerate maschinen 8 -platte 6 -schablonen 711. Zeichnungen Gesamt- 12 Gruppen- 12 Teil- 12 Maßeintragung 301f., 101If. Zeichnungs -arten 12 -nummerung 424 -systematik 7211., 386 -verfilmung 9 Zentrierbohrungen 125 ZU_edern 145 -festigkeit Zusatzangaben 85 Zykloiden 193 Zylinderstifte 290
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