Fettabscheider Allgemeines
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- Christina Pfaff
- vor 10 Jahren
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1 Allgemeines Schwerkraftprinzip Ein Fettabscheider arbeitet rein physikalisch nach dem Schwer kraftprinzip (Dichteunterschied zwischen Wasser und Fett), d. h. schwere Stoffe im Abwasser (Schlamm) sinken auf den Boden, während leichte Stoffe (z. B. tierische Öle und Fette) im nach oben steigen. In regelmäßgen Abständen muss der komplette Inhalt des s, d. h. Fett/Öl, Wasser und Schlamm, komplett entsorgt werden. Nach der Reinigung des s ist dieser wieder komplett mit Wasser (z. B. Trinkwasser, Betriebswasser, aufbereitetes Abwasser) zu befüllen, das den örtlichen Einleitbestimmungen entspricht. Das zulaufende fetthaltige Abwasser wird zunächst über eine integrierte Prallplatte in den Fettabscheider geführt. Dadurch wird eine Ver rin g e rung der Strömungsgeschwindigkeit sowie eine gleichförmige Strö mungs verteilung bewirkt. Die Trennung der abscheidbaren Leichtstoffe (Fett) und Sinkstoffe (Schlamm) vom Schmutzwasser wird alleine durch Wirkung der Schwerkraft erreicht. Emulgierte und dispergierte Öle und Fette können in Schwerkraftabscheidern nicht oder nur ge ring fügig zurückgehalten werden. Hier kann eine nachgelagerte biologische Nachbehandlung zu einer deutlichen Reduktion lipophiler Reststoffe führen. nach DIN EN 1825 Abb. zeigt NS 4, Fließrichtung rechts Zulauf Entlüftungsleitung Fülleinrichtung Fettabscheiderbehälter Schauglas Auslauf Probenahmeeinrichtung nach DIN 4040 Abb. zeigt NS 4, Fließrichtung rechts Prallwand Schlammfang Trennwand Tauchwand Fettabscheideraum Schauglas Deckelhaube Tauchwand Probenahmeeinrichtung 276
2 Allgemeines Abwasserzulauf Prinzipiell darf einer Fettabscheideranlage nur Schmutzwasser zugeführt werden, aus dem Fette und Öle organischen Ursprungs zurückgehalten werden müssen. Somit darf kein fäkalienhaltiges Abwasser, Regenwasser oder Abwasser mit Leichtflüssigkeiten mineralischen Ursprungs eingeleitet werden. Fetthaltige Abwässer können der Fett ab scheider anlage zugeführt werden von: Bodenabläufen mit Ge ruchver schluss, Entwässerungsrinnen, Ausgussbecken, Spülen, Spül ma sch i nen und Behältern. Schlammfang Der Schlammfang dient zur Speicherung der abgeschiedenen Sinkstoffe (Schlamm). Die Wirkung der Schwerkraft bewirkt bei Stof fen, die spezifisch schwerer als Wasser sind, dass sie zu Boden sinken und sich dort ablagern. Bei Fleischereien/Fleischwarenfabriken mit Schlachtung sowie sonstigen Betrieben mit erhöhtem Schlammanfall ist ein doppelter Schlammfang vorzusehen. Fettabscheiderraum Im Fettabscheideraum wird die Trennung der Öle/Fette vom Abwasser durch die Schwerkraft bewirkt. Ölund Fettanteile schwimmen durch ihre geringere Dichte gegenüber Wasser oben auf. Sie bilden an der Oberfläche eine stetig wachsende Fettschicht, die zwischen den Zulauf- und Auslaufeinbauten zurückgehalten wird. 1 Fetthaltiges Abwasser mit Sinkstoffen fließt dem zu 2 Stoffe, die schwerer sind als Wasser, setzen sich am Boden im Schlammfang ab 3 Stoffe (Fette/Öle), die leichter als Wasser sind, steigen nach oben und setzen sich als Fettschicht zwischen den beiden Tauchwänden ab 277
3 Normen, Vorschriften und Zulassungen Spezielle rechtliche und technische Bestimmungen anlagen für Fette nach DIN EN 1825 und DIN Neben den allgemeinen, rechtlichen und technischen Bestimmungen gelten für Einbau, Betrieb, Wartung und Kontrolle von Fettabscheideranlagen folgende spezielle Regelungen: Rechtliche Bestimmungen: Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz Lebensmittelhygiene-Verordnungen der Länder Richtlinien für Betrieb und Überwachung von Fettabscheideranlagen Bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis der spezifischen Anlage (Zulassung, Prüfzeugnis, etc.) Technische Bestimmungen: DIN EN , anlagen für Fette - Teil 1: Bau-, Funktions- und Prüfgrundsätze, Kennzeichnung und Güteüberwachung DIN EN , anlagen für Fette Teil 2: Wahl der Nenngröße, Einbau, Betrieb und Wartung DIN , anlagen für Fette - Teil 100: Anforderungen an die Anwendung von anlagen nach DIN EN und DIN EN DIN EN 1717, Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasser verun reinig ungen durch Rückfließen - Technische Regel des DVGW DWA - DVWK - M 767, Abwasser aus der fleischverarbeitenden Industrie DWA - DVWK - M 768, Abwasser aus der Fischindustrie Entscheidungskriterien Was unterscheidet einen Fettabscheider nach DIN 4040 und EN 1825? Die DIN 4040 gibt klare konstruktive Vorgaben für das Mindestvolumen Schlammfang das Mindestvolumen Fettabscheider das Mindestvolumen Fettsammelraum die Mindestoberfläche des Fettabscheider-Raumes die Trennung des Schlammraumes vom Fettabscheider Nur ein Fettabscheider, der alle diese Anforderungen - abhängig von der Nenngröße - erfüllt, ist ein Fettabscheider nach DIN Was bedeutet Fettabscheider nach DIN 4040 / EN 1825? Der Eignungsnachweis erfolgt über eine hydraulische Prüfung nach der EN Mindestens ein oder mehrere Konstruktionsmerkmale der DIN 4040 sind nicht erfüllt. Diese Fettabscheider besitzen meist keinen getrennten Schlammfang und haben ein kleineres Fettabscheidervolumen. Anforderungen nach Norm Anforderungen DIN 4040 Teil 1 EN 1825 Teil 1 Schlammfang Mindestoberfläche des Fettabscheideraumes in m 3 Mindestvolumen Fettabscheideraum in m 3 Mindestvolumen Fettsammelraum in m 3 Getrennt 0,25 x NS 0,24 x NS 0,04 x NS integriert 0,25 x NS oder hydraulischer Nachweis 0,24 x NS oder hydraulischer Nachweis 0,04 x NS oder hydraulischer Nachweis 278
4 Normen, Vorschriften und Zulassungen Zulassungen bei Fettabscheidern KESSEL-Fettabscheider Zulassung Fettabscheider Euro E+S PV zur freien Aufstellung Z Fettabscheider Euro E+S M zur freien Aufstellung Fettabscheider Euro D+S-P1 zur freien Aufstellung Fettabscheider Euro D+S zur freien Aufstellung Fettabscheider Euro D zur freien Aufstellung Fettabscheider Euro G zur freien Aufstellung Fettabscheider Euro D zum Erdeinbau Z Fettabscheider Euro G rund zum Erdeinbau NS 1, 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25, 30, 35 Fettabscheider rund NS 1 NS 2 zur freien Aufstellung nach DIN 4040 (bis 2009) Z Fettabscheider DIN 4040 G rund zum Erdeinbau (bis 2007) Z Fettabscheider E+S PV oval zur freien Aufstellung (bis 2007) Z Fettabscheider E+S M oval zur freien Aufstellung (bis 2007) Fettabscheider D oval zur freien Aufstellung (bis 2007) Fettabscheider G oval zur freien Aufstellung (bis 2007) Z Fettabscheider DIN 4040 eckig zum Erdeinbau (bis 2001) Z Fettabscheider E+S PV zur freien Aufstellung eckig (bis 2007) Fettabscheider/Doppelanlage E+S PV zur freien Aufstellung eckig Z Fettabscheider zur Selbstentsorgung SE M zur freien Aufstellung (bis 2009) Z
5 Fettabscheider Auswahlkriterien AUSWAHLKRITERIEN / EMPFEHLUNGEN - H i e r f i n d e n S i e d e n p a s s e n d e n KESSEL-Produkte Erdeinbau freie Aufstellung Version SE Version E+S PV * als Individuelle Speziallösung erhältlich Version E+S M * als Individuelle Speziallösung erhältlich Version D+S-P1 Version D+S Abs chei der Version D Version G Version D Version G 280 Geruchsfreie Entsorgung Geruchsreduzierte Entsorgung
6 Fettabscheider Auswahlkriterien für Ihre Bedürfnisse Entsorgungspumpe (für Saughöhen, die mit Entsorgungsfahrzeug nicht entleert werden können) 281 Absch ei der Seite 289 Seite 288 Seite 287 Seite 286 Seite 285 Seite 284 Seite 283 Vollautomatische Reinigungseinrichtung Seite 290 Manuelle Reinigungseinrichtung Seite 291 Konventionelle Entsorgung
7 Produkt- und Systemargumente Gewährleistung Über die gesetzliche Regelung hinaus erhöht KESSEL die Gewährleistungsfrist für Behälter und Aufsatzstücke auf 20 Jahre. Dies betrifft die Dichtheit, Gebrauchstauglichkeit und statische Sicherheit dieser Bauteile kgewährleistung auf Werkstoff f PE 20 Jahre Leichte Reinigung Durch die wachsähnliche Oberfläche wird Krustenbildung an den Wandungen vermieden. Leichte Reinigung der Anlage möglich, dadurch kürzere Entsorgungszeiten und geringerer Spülwasserverbrauch. Beständig gegen aggressive Fettsäuren Das eingesetzte Material Polyethylen garantiert eine lange Lebensdauer, da es keine frühzeitige Schädigung des Werkstoffes, z.b. durch Korrosion, gibt. Einfache und schnelle Montage Durch das geringe Gewicht und die einfache KESSEL-Verbindungstechnik kann das KESSEL-Fettabscheidersystem runder Bauart mühelos auf die Mindesteinbringmaße demontiert werden, wodurch eine Aufstellung in Räumen mit beengtem Zugang möglich ist. Geruchsdicht Der einteilige Fettabscheiderbehälter aus Polyethylen ist gas- und wasserundurchlässig. Die Deckelhauben sind mit Dichtung und Schnellspannverschluss dicht verschlossen. Teleskopisches Aufsatzstück serienmäßig Bei Erdeinbauten ist zur Anpassung an das Bodenniveau und zum Ausgleich von Bodenbelagsabsenkungen das Aufsatzstück stufenlos um 500 mm höhenverstellbar und um 5 neigbar. Die geruchsdichten Abdeckungen sind in den Belastungsklassen A/B, D lieferbar. Absolute Dichtigkeit PE-HD ist absolut wasser un durch lässig. Die Abdichtung der einzelnen Elemente und Rohrverbindungen erfolgt durch Dichtungen nach DIN EN 681-1, die gleichzeitig axial und radial abdichten und so eine hohe Sicherheit gewährleisten. Kompakte Bauweise, geringes Gewicht Minimale Abmessungen bedeuten leichte Einbringung, z.b. über schmale Treppenabgänge in enge Kellerräume sowie minimierten Platzbedarf zur Aufstellung. Leichter Transport Durch das geringe Gewicht können die KESSEL- Fettabscheider leicht transportiert werden. Die spezielle Bodenkonstruktion der erlaubt den problemlosen Transport mit einem Gabelstapler. 282
8 Einbauvorschlag Version SE freie Aufstellung Beschreibung Durch die separate Entsorgung von Fett und Schlamm in 60 Liter-Kunststoffässern können die Entsorgungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fettabscheidern deutlich reduziert werden, da das Abwasser (ca. 90 % vom Gesamtvolumen) im verbleibt. Kostbares Trinkwasser wird gespart, da bei der Entsorgung keine Wasserzufuhr zur Spülung, Reinigung und Wiederbefüllung des s benötigt wird. Bei der Entsorgung entsteht keine Geruchsbelästigung. Die Fettabscheideranlage KESSEL-Selbstentsorger wird je nach Bedarf mindestens zweimal wöchentlich entsorgt. Fett und Schlamm werden über manuell betätigte Hähne in die Sammelbehälter abgelassen. Diese können dann mit Lieferfahrzeugen zur Wiederverwertung im Austauschverfahren abgeholt werden. Kostenaufwändige Entsorgungsfahrzeuge, wie bei herkömmlichen Fettabscheiderentsorgungen, sind nicht mehr nötig. Einbau Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Die Raumbreite sollte so gewählt werden, dass auf der Bedienungsseite des Fettabscheiders ein Arbeitsraum von ca. 1 m Breite noch zur Verfügung steht Anlage montierbar zur Bedienung von links oder rechts in Fließrichtung gesehen Hinweise Besonders geeignet bei Gebäuden, zu denen kein Entsorgungsfahrzeug gelangen kann (z.b. Berghütte). Das System Selbstentsorger ist in allen Bereichen besonders geeignet, in denen nur geringe Schlammund Fett mengen anfallen und vor allem dort, wo viel pflanzliches Öl verwendet wird Die Selbstentsorger-Technologie ist für Bereiche ungeeignet, in denen viel Schlamm, ungestockte Eiweißstoffe und roher Teig anfallen. Dies sind insbesondere Fleischereien, Metzgereien oder Bäckereien 283
9 Einbauvorschlag Version E+S PV freie Aufstellung Beschreibung Die Bezeichnung PV steht für KESSEL-Fettabscheider mit programmgesteuerter, vollautomatischer Entsorgungs- und Spüleinrichtung und dem bewährten Schredder-Mix-System zur Homogenisierung des Abscheidegutes. Die Ausführung entspricht jeweils den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Das Abscheidegut wird durch die anlageneigene Pumpe über bauseitig fest installierte Leitungen in den Entsorgungswagen gepumpt. Dadurch entstehen beim Entleeren keine Geruchsemissionen. Zur Spülung der Anlage wird optional nur kaltes Frischwasser verwendet (wir empfehlen warmes Wasser). Sämtliche Entsorgungsschritte laufen programm gesteuert vollautomatisch ab. Einbau Unmittelbar hinter Vorbehandlungsanlagen ist eine Prüf- oder Probenahmeeinrichtung anzuordnen Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Wird die Fettabscheideranlage unter der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut, muss gemäß DIN EN eine Abwasserhebeanlage nachgeschaltet werden. In Anlagen, in denen die Abwasserableitung nicht unterbrochen werden darf, ist eine automatische Reservepumpe oder eine Doppelanlage einzubauen Hinweise Fettabscheider E+S PV sollten überall eingesetzt werden, wo Geruchsbelästigungen während der Entsorgung unzumutbar und unzulässig sind E+S PV -Anlagen können als Option auch mit einer Fernbedienung ausgestattet werden; damit muss der Entsorger nicht in das Gebäude und kann den Entsorgungszeitpunkt frei wählen - auch außerhalb der Betriebszeit Das Schredder-Mix-System ermöglicht das Umwälzen und Zerkleinern des Inhaltes sowie das Reinigen des s In Betrieben, bei denen große Schlammengen anfallen (z.b. Fleischereien), sind Zwei-Pumpen-Versionen vorzuziehen, da der Schlammfang separat entsorgt wird. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam Vor-Ort Verschweißung möglich (auf Anfrage) Entsorgungspumpe ist nicht überflutungssicher Die Version E+S PV ist ebenfalls als Fettabscheider nach DIN 4040 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 284
10 Einbauvorschlag Version E+S M freie Aufstellung Beschreibung Die Bezeichnung M steht für KESSEL-Fettabscheider mit manueller Entsorgungs- und Spüleinrichtung und dem bewährten Schredder-Mix-System zur Homogenisierung des Abscheidegutes. Die Ausführung entspricht den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Das Abscheidegut wird durch die anlageneigene Pumpe über bauseitig fest installierte Leitungen in den Entsorgungswagen gepumpt. Dadurch entstehen beim Entleeren keine Geruchsemissionen. Zur Spülung der Anlage wird warmes Frischwasser verwendet. Sämtliche Entsorgungsschritte werden manuell an der Anlage eingestellt. Einbau Unmittelbar hinter Vorbehandlungsanlagen ist eine Prüf- oder Probenahmeeinrichtung anzuordnen Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Wird die Fettabscheideranlage unter der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut, muss gemäß DIN EN eine Abwasserhebeanlage nachgeschaltet werden. In Anlagen, in denen die Abwasserableitung nicht unterbrochen werden darf, ist eine automatische Reservepumpe oder eine Doppelanlage einzubauen Hinweise Fettabscheider E+S M sollten überall eingesetzt werden, wo Geruchsbelästigungen während der Entsorgung unzumutbar und unzulässig sind Das Schredder-Mix-System ermöglicht das Umwälzen und Zerkleinern des Inhaltes sowie das Reinigen des s In Betrieben, bei denen große Schlammengen anfallen (z.b. Fleischereien), sind Zwei-Pumpen-Versionen vorzuziehen, da der Schlammfang separat entsorgt wird. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam Entsorgungspumpe ist nicht überflutungssicher Die Version E+S M ist ebenfalls als Fettabscheider nach DIN 4040 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 285
11 Einbauvorschlag Version D+S-P1 freie Aufstellung Beschreibung Bei den KESSEL-Fettabscheidern mit Direktentsorgung und Schredder-Mix-System erfolgt die Absaugung über bauseitig fest installierte Leitungen durch die an der Gebäudeaußenseite angekuppelte Pumpe des Entsorgungsfahrzeugs. Dadurch entstehen beim Entleeren keine Geruchsemissionen. Das Schredder-Mix-System dient dem Umwälzen und Zerkleinern des gesamten Behälterinhaltes des Fettabscheiders. Zerkleinern, Mischen und Reinigen laufen gleichzeitig ab. Bei der Anlage D+S-P1 wird über ein Schaltgerät die Schredder-Mix-Pumpe und zwei Magnetventile zum Befüllen/ Reinigen des Behälters automatisch angesteuert. Die Ausführung entspricht den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Einbau Unmittelbar hinter Vorbehandlungsanlagen ist eine Prüf- oder Probenahmeeinrichtung anzuordnen Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Wird die Fettabscheideranlage unter der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut, muss gemäß DIN EN eine Abwasserhebeanlage nachgeschaltet werden. In Anlagen, in denen die Abwasserableitung nicht unterbrochen werden darf, ist eine automatische Reservepumpe oder eine Doppelanlage einzubauen Zu berücksichtigen ist die maximal mögliche Saughöhe der Entsorgunsfahrzeuge. Wird eine gewisse Entsorgungsleitungslänge und -höhe überschritten, ist eine Absaugung nicht mehr möglich. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Entsorgunsunternehmen Hinweise Fettabscheider D+S-P1 sollten überall eingesetzt werden, wo Geruchsbelästigungen während der Entsorgung unzumutbar und unzulässig sind Das Schredder-Mix-System ermöglicht das Umwälzen und Zerkleinern des Inhaltes sowie das Reinigen des s Steuerung des Schredder-Mix-Systems und der Fülleinrichtung über ein Schaltgerät mit Fernbedienung In Betrieben, bei denen große Schlammengen anfallen (z.b. Fleischereien), sind Zwei-Pumpen-Versionen vorzuziehen, da der Schlammfang separat entsorgt wird. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam Schredder-Mix-Pumpe ist nicht überflutungssicher Die Version D+S-P1 wird mit einem modernem Schaltgerät mit Display ausgeliefert. Einige Schritte bei der Entsorgung sind automatisch zu erledigen. Zulassungsnr. Z
12 Einbauvorschlag Version D+S freie Aufstellung Beschreibung Bei den KESSEL-Fettabscheidern mit Direktentsorgung und Schredder-Mix-System erfolgt die Absaugung über bauseitig fest installierte Leitungen durch die an der Gebäudeaußenseite angekuppelte Pumpe des Entsorgungsfahrzeugs. Dadurch entstehen beim Entleeren keine Geruchsemissionen. Das Schredder-Mix-System dient dem Umwälzen und Zerkleinern des gesamten Behälterinhaltes des Fettabscheiders. Zerkleinern, Mischen und Reinigen laufen gleichzeitig ab. Die Ausführung entspricht den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Zur Reinigung der Anlage wird kaltes Frischwasser verwendet. Einbau Unmittelbar hinter Vorbehandlungsanlagen ist eine Prüf- oder Probenahmeeinrichtung anzuordnen Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Wird die Fettabscheideranlage unter der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut, muss gemäß DIN EN eine Abwasserhebeanlage nachgeschaltet werden. In Anlagen, in denen die Abwasserableitung nicht unterbrochen werden darf, ist eine automatische Reservepumpe oder eine Doppelanlage einzubauen Hinweise Zu berücksichtigen ist die maximal mögliche Saughöhe der Entsorgunsfahrzeuge. Wird eine gewisse Entsorgungsleitungslänge und -höhe überschritten, ist eine Absaugung nicht mehr möglich. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Entsorgunsunternehmen Fettabscheider D+S sollten überall eingesetzt werden, wo Geruchsbelästigungen während der Entsorgung unzumutbar und unzulässig sind Das Schredder-Mix-System ermöglicht das Umwälzen und Zerkleinern des Inhaltes sowie das Reinigen des s In Betrieben, bei denen große Schlammengen anfallen (z.b. Fleischereien), sind Zwei-Pumpen-Versionen vorzuziehen, da der Schlammfang separat entsorgt wird. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam Schredder-Mix-Pumpe ist nicht überflutungssicher Die Version D+S ist ebenfalls als Fettabscheider nach DIN 4040 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 287
13 Einbauvorschlag Version D freie Aufstellung Beschreibung Die Bezeichnung D steht für KESSEL-Fettabscheider mit Direktentsorgung. Die Ausführung entspricht den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Bei KESSEL-Fettabscheidern mit Direktentsorgung werden die inhalte bei geschlossenem Behälter über bauseitig fest installierte Leitungen durch die an der Gebäudeaußenseite angekuppelte Pumpe des Entsorgungsfahrzeugs abgesaugt. Dadurch entstehen beim Entleeren keine Geruchsemissionen. Die Reinigung und Spülung erfolgt vorzugsweise mit warmem Wasser. Einbau Unmittelbar hinter Vorbehandlungsanlagen ist eine Prüf- oder Probenahmeeinrichtung anzuordnen Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Wird die Fettabscheideranlage unter der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut, muss gemäß DIN EN eine Abwasserhebeanlage nachgeschaltet werden. In Anlagen, in denen die Abwasserableitung nicht unterbrochen werden darf, ist eine automatische Reservepumpe oder eine Doppelanlage einzubauen Fettabscheider D sollten überall eingesetzt werden, wo Geruchsbelästigungen während der Entsorgung unzumutbar und unzulässig sind Hinweise Zu berücksichtigen ist die maximal mögliche Saughöhe der Entsorgunsfahrzeuge. Wird eine gewisse Entsorgungsleitungslänge und -höhe überschritten, ist eine Absaugung nicht mehr möglich. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Entsorgunsunternehmen Eine komplette Fettabscheiderreinigung ist in aller Regel bei jeder dritten Entsorgung durchzuführen Überall dort, wo eine Verlegung flexibler Entsorgungsleitungen schlecht oder gar nicht möglich ist, empfehlen wir die Version mit Direktentsorgung Durch den Einbau einer Fülleinrichtung ist das Befüllen des Fettabscheiders ohne Geruchsemission bei geschlossenem Behälter möglich Ungeeignet für fleischverarbeitende Betriebe und Betriebe mit schnell und stark härtenden Fetten Die Version D ist ebenfalls als Fettabscheider nach DIN 4040 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 288
14 Einbauvorschlag Version G freie Aufstellung Beschreibung Die Bezeichnung G steht für die KESSEL-Fettabscheider Grundversion. Die Ausführung entspricht den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Zum Entleeren und Reinigen müssen die geruchsdichten Deckelhauben des Fettabscheiders geöffnet werden. Das Absaugen und Spülen des Fettabscheiders erfolgt manuell vom Entsorgungsfahrzeug aus. Einbau Unmittelbar hinter Vorbehandlungsanlagen ist eine Prüf- oder Probenahmeeinrichtung anzuordnen Die Anlage ist in einem frostfreien Raum auf einer ebenen Fläche waagrecht und vollflächig aufzustellen Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass die Anlage über die Deckelhauben zugänglich ist Wird die Fettabscheideranlage unter der örtlich festgelegten Rückstauebene eingebaut, muss gemäß DIN EN eine Abwasserhebeanlage nachgeschaltet werden. In Anlagen, in denen die Abwasserableitung nicht unterbrochen werden darf, ist eine automatische Reservepumpe oder eine Doppelanlage einzubauen Hinweise Die Grundversion G kann nachträglich zur Grundversion D mit Direktentsorgung nachgerüstet werden Fettabscheider Grundversion G sind für Bereiche zu empfehlen, bei denen: die Geruchsbelästigung während der Entsorgung keine Rolle spielt das Einbringen der Saugleitung vom Entsorgungswagen kein Problem darstellt. Die Version G ist ebenfalls als Fettabscheider nach DIN 4040 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 289
15 Einbauvorschlag Version D Erdeinbau Beschreibung Die Bezeichnung D steht für KESSEL-Fettabscheider mit Direktentsorgung. Die Ausführung entspricht den Anforderungen DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Bei KESSEL- Fettabscheidern mit Direktentsorgung werden die inhalte bei geschlossenem über bauseitig fest installierte Leitungen angekuppelt und über die Pumpe des Entsorgungsfahrzeugs abgesaugt. Dadurch entstehen beim Entleeren keine Geruchsemissionen. Das Absaugen und Spülen erfolgt vorzugsweise mit warmen Wasser. Die Fettabscheider zum Erdenbau sollten außerhalb der Gebäude so nah wie möglich an den Ablaufstellen (z.b. Küchenabwässer) eingebaut werden. Gegebenenfalls sind die Anschlussleitungen der Zuläufe zum Fettabscheider wärmegedämmt oder beheizt zu verlegen. Mit den teleskopischen Aufsatzstücken wird die erforderliche frostfreie Einbautiefe erreicht sowie die einfache Anpassung an Zu- und Ablaufleitung (Kanal) hergestellt. Die Abdeckungen für die Belastungsklassen A/B/D sind geruchsdicht verschraubt und entsprechen der DIN EN 124. Einbau Der Baugrund muss waagrecht und eben sein, um die Anlage vollflächig aufstellen zu können. Außerdem muss der Baugrund eine ausrechende Tragfähigkeit gewährleisten Bei den Nenngrößen über NS 7 ist auch der Einbau im Grundwasser möglich, wenn der Grundwasserstand die Ablaufunterkante nicht überschreiet. Den Fettabscheider in die vorbereitete Baugrube setzten und die Anlage bis zur Höhe des Auslaufs mit Wasser füllen Die Auffüllung muss mit nichtbindigem, grobkörnigem Boden (Sand, Kies, Schotter), der stufenweise verfüllt und verdichtet wird, erfolgen. Für den Einbau in LKW-befahrene Bereiche (Abdeckung Kl. D) muss als oberste Schicht eine Stahlbetonplatte vorgesehen werden. EIn zugehöriger Schal- und Bewehrungsplan ist bei KESSEL erhältlich Zu- und Ablaufleitungen anschließen. Entsorgunsleitung prüfen Hinweise Fettabscheider D sollten überall eingesetzt werden, wo Geruchsbelästigungen während der Entsorgung unzumutbar sind Die Fettabscheideranlage D zum Erdeinbau ist überall dort geeignet, wo: die Geruchsbelästigung während der Entsorgung vermeiden werden soll. eine Verlegung flexibler Entsorgungsleitungen schlecht oder gar nicht möglich ist. eine komlette Fettabscheiderreinigung ist in aller Regel bei jeder dritten Entsorgung durchzuführen Ungeeignet für fleischverarbeitende Betriebe und Betriebe mit schnell und stark härtenden Fetten Die Version D Erdeinbau ist in den Nenngrößen 1-35 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 290
16 Einbauvorschlag Version G Erdeinbau Beschreibung Die Bezeichnung G steht für KESSEL-Fettabscheider Grundversion. Die Ausführung entspricht den Anforderungen nach DIN EN 1825 oder DIN Die Anlagen zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau und ihren wartungsarmen Betrieb aus. Zum Entleeren und Reinigen muss der Fettabscheider geöffnet werden. Das Absaugen und Spülen des Fettabscheiders erfolgt manuell vom Entsorgungsfahrzeug aus. Die Reinigung und Spülung erfolgt vorzugsweise mit warmem Wasser über die Wartungsöffnungen. Die Fettabscheider zum Erdeinbau sollten außerhalb der Gebäude so nah wie möglich an den Abläufen eingebaut werden. Gegebenenfalls sind die Anschlussleitungen der Zuläufe zum Fettabscheider wärmegedämmt oder beheizt zu verlegen. Mit den teleskopischen Aufsatzstücken wird die erforderliche frostfreie Einbautiefe erreicht sowie die einfache Anpassung an Zu- und Ablaufleitung (Kanal) hergestellt. Die Abdeckungen für die Belastungsklassen A/B/D sind geruchsdicht verschraubt und entsprechen der DIN EN 124. Einbau Der Baugrund muss waagrecht und eben sein, um die Anlage vollflächig aufstellen zu können. Außerdem muss der Baugrund eine ausreichende Tragfähigkeit gewährleisten Bei den Nenngrößen 7, 10,15, 20, 25, 30 und 35 ist auch der Einbau im Grundwasser möglich, wenn der Grundwasserstand die Ablaufunterkante nicht überschreitet Den Fettabscheider in die vorbereitete Baugrube setzen und die Anlage bis zur Höhe des Auslaufs mit Wasser füllen Die Auffüllung muss mit nichtbindigem, grobkörnigem Boden (Sand, Kies, Schotter), der stufenweise verfüllt und verdichtet wird, erfolgen. Für den Einbau in LKW-befahrene Bereiche (Abdeckung Klasse D) muss als oberste Schicht eine Stahlbetonplatte vorgesehen werden. Ein zugehöriger Schal- und Bewehrungsplan ist bei KESSEL erhältlich Hinweise Zu- und Ablaufleitung anschließen Die Fettabscheideranlage G zum Erdeinbau ist überall dort geeignet, wo: die Geruchsbelästigung während der Entsorgung keine Rolle spielt das Einbringen der Saugleitung vom Entsorgungsfahrzeug kein Problem darstellt Die Version G Erdeinbau ist in den Nenngrößen 1, 2 und 4 ebenfalls als Fettabscheider nach DIN 4040 erhältlich. Zulassungsnr. Z Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Service Team gerne zur Verfügung. 291
17 Installations- und Einbauhinweise Anforderungen an den Einbauort Vor dem Einbau von freistehenden anlagen ist zu prüfen, ob der geplante Aufstellort frostfrei ist, einen waagerechten tragfähigen Boden (Deckenlast) besitzt, ausreichend Raum für Aufstellung, Bedienung, Wartung und Kontrolle der anlage vorhanden und der Raum gut be- und entlüftet ist. Ein Wasseranschluss zum Befüllen und Reinigen der anlage muss vorhanden sein, ebenso die je weils erforderliche Elektroinstallation. Bei Erdeinbau von anlagen ist vor dem Ausheben der Bau grube zu überprüfen, dass im geplanten Bereich keine Ver sor gungs lei tungen oder Kabel vorhanden sind. Es ist zu berücksichtigen, dass die Zugänglichkeit für Wartung, Überprüfung und Entsorgung jederzeit gewährleistet sein muss. Der Einbauort sollte möglichst außerhalb des befahrenen Bereichs liegen und ist so zu wählen, dass die spätere Flächennutzung nicht be ein trächtigt wird. anlagen für Fette sollten in der Nähe der Anfallstellen des Schmutzwassers eingebaut werden, jedoch möglichst nicht in unbelüfteten Räumen oder in Verkehrs- oder Lagerflächen. Um Ge ruchsbe läs tigung en zu vermeiden, sollte keine Anordnung in der Nähe von Auf ent halts räumen und insbesondere von Fenstern oder Lüftungsöffnungen erfolgen. Die Anlagen müssen für Entsorgungsfahrzeuge leicht erreichbar sein. Besondere Betriebsbedingungen oder bauliche Ge geben heiten können eine von den Anfallstellen des Schmutzwasssers entferntere Anordnung erforderlich machen. anlagen sollten so angeordnet werden, dass Frostschäden vermieden werden, und alle regelmäßig zu wartenden Teile zu jeder Zeit leicht zugänglich sind. Wo erforderlich, müssen Abdeckungen von anlagen so auf ge lagert sein, dass die Auflast auf den seine Tragfähigkeit nicht überschreitet. Einleitungsbegrenzungen Es darf nur Schmutzwasser, das Fette und Öle pflanzlichen und tierischen Ursprungs enthält, in eine anlage für Fette eingeleitet werden. Insbesondere darf kein fäkalienhaltiges Schmutzwasser ( Schwarzwasser ), kein Regenwasser und kein Schmutzwasser, das Leichtflüssigkeiten, z. B. Benzine und Öle mineralischen Ursprungs enthält, in eine anlage für Fette eingeleitet werden. Zulaufleitung Fetthaltiges Abwasser muss dem beruhigt zugeführt werden, damit keine Verwirbelungen im erzeugt werden. Hierzu muss ein Übergang in die horizontale Leitung mit zwei 45 -Rohrbögen erstellt werden. Zwischen beiden Bögen ist ein Zwischenstück mit mindestens 250 mm einzubauen. Anschließend ist in Fließrichtung eine Beruhigungsstrecke vorzusehen, deren Länge mindestens der 10fachen Nennweite in Millimeter des Zulaufrohres des s entspricht (Beispiel bei einer Zuleitung DN 100 : L = 100 x 10 = 1000 mm Be ruhigungs strecke). Die Zulaufleitung muss immer im Gefälle verlegt werden, Mindestgefälle 2% (1:50). Werden Zulaufleitungen über längere Strekken bzw. durch nicht beheizte Räume geführt, empfiehlt sich die Montage einer Begleitheizung mit Thermostat und/oder einer Wärmedämmung. Länge min. 10 x DN 292
18 Anschluss an die Entwässerungsanlage Sofern keine behördlichen Vorgaben bestehen, müssen anlagen für Fette wie folgt an die Kanalisation angeschlossen werden: Das Abwasser ist der anlage für Fette im freien Gefälle zuzuführen. anlagen für Fette, deren Wasserspiegel unter der Rückstauebene liegt (siehe DIN EN 752-1), sind über eine nachgeschaltete Doppelhebeanlage zu entwässern. Fettabscheider Installations- und Einbauhinweise Rückstauebene Die Zulaufleitungen der anlagen müssen, um Fettansätze zu verhindern, ein Gefälle von mindestens 2% (1:50) besitzen. Ist dies aus Beispiel einer nachgeschalteten KESSEL-Hebeanlage baulichen und betrieblichen Gründen nicht möglich, und/oder sind längere Leitungen erforderlich, so sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Fettansatz und Ablagerungen zu verhindern. Behördliche Vorgaben können die Schmutzwassertemperatur an der Anschlussstelle zur öffentlichen Kanalisation begrenzen. Ablaufstellen, z.b. Bodenabläufe, sind mit Geruchverschlüssen und erforderlichenfalls mit Eimern zu versehen, die zur Reinigung herausgenommen werden können. Entsorgungsleitung Die Entsorgungsleitung sollte vom Fettabscheider bis zur Übergabestelle an das Entsorgungsfahrzeug stetig steigend verlegt werden, Richtungsänderungen der Leitung durch 90 -Bögen sollten dabei möglichst mit einem großen Radius ausgeführt werden. Je nach Anlageausstattung sind Entsorgungsleitungen als Druck- bzw. Saugleitungen in der erforderlichen Druckstufe auszuführen. Es sind zugfeste Verbindungen der einzelnen Rohre und Formstücke zu verwenden. Die Entsorgungsleitungen sollten mit gleichbleibendem Durchmesser bis zur Übergabestelle verlegt werden. Die Saugleitung muss mindestens in der Nennweite DN 65 ausgeführt werden. Die Auswahl des Rohrwerkstoffes der Entsorgungsleitung sollte entsprechend den Abwasserinhaltsstoffen (extrem hoher Feststoffanteil), besonderen Betriebssituation (Überdruck/Unterdruck) und der Beständigkeit (Fettsäure) erfolgen. Überwachung Einleitungen von Abwasser aus Fettabscheideranlagen in die öffentliche Abwasseranlage werden in der Regel im Rahmen der kommunalen Indirekteinleiterkontrolle überwacht. Die jeweiligen Einleitbedingungen sind zu beachten (siehe auch DWA-M 115, Teil 1 bis 3, DIN ). Überprüfung Fettabscheideranlagen sind in Abständen von längstens fünf Jahren von einem Fachkundigen zu überprüfen (siehe DIN ). Hierbei ist folgendes zu überprüfen: Baulicher Zustand der Anlage Dichtheit der Anlage Zustand der Innenbeschichtung Zustand der Einbauteile Zustand der elektrischen Einrichtungen und Installationen, sofern vorhanden Bemessung auf der Grundlage der aktuellen Betriebsdaten Einhaltung der Anforderungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Die jeweiligen landesrechtlichen Regelungen sind zu beachten. Ggf. ist der Prüfbericht unaufgefordert oder auf Verlangen der zuständigen Stelle (z. B. Wasserbehörde, Stadtentwässerung) vorzulegen. Werden bei der Überprüfung Mängel festgestellt, so sind diese unverzüglich zu beseitigen. 293
19 Installations- und Einbauhinweise / Be- und Entlüftung Normgerechte Be-und Entlüftung eines Fettabscheiders DIN EN : Hat die Zulaufleitung oberhalb der anlage fu r Fette auf einer Länge von u ber 10 m keine gesondert entlu ftete Anschlussleitung, so ist die Zulaufleitung so nah wie möglich an der anlage mit einer zusätzlichen Lu ftungsleitung zu versehen. Fettabscheider-Ruhewasserspiegel über der Rückstauebene Rückstauebene F = Fettabscheider P = Probenahme DIN EN : Zulauf- und Ablaufleitungen an anlagen für Fette sind ausreichend zu lüften. Zu diesem Zweck ist die Zulaufleitung als Lüftungsteilung bis über das Dach zu führen. DIN : Zuführende Leitungen und gegebenenfalls der Fettabscheider müssen entsprechend DIN EN in Verbindung mit DIN unmittelbar über Dach be- und entlüftet werden. An diese Lüftungsleitungen dürfen keine anderen Lüftungen angeschlossen werden. DIN EN : anlagen für Fette müssen so hergestellt werden, dass eine Lüftung zwischen Zu- und Auslauf möglich ist. Der Lüftungsquerschnitt muss zumindest dem Querschnitt des Zulaufrohres entsprechen. Fettabscheider-Anschlussleitung länger als 5 m F = Fettabscheider P = Probenahme Rückstauebene DIN EN : Alle Anschlussleitungen von mehr als 5 m Länge sind gesondert zu entlüften. 294
20 Installations- und Einbauhinweise / Be- und Entlüftung Fettabscheider-Anschlussleitung länger als 10 m F = Fettabscheider P = Probenahme Rückstauebene DIN EN : Die Lüftungsleitungen der Zuleitung und gegebenenfalls des Fettabscheiders können zu einer Sammellüftung zusammengeführt werden. DIN EN : Hat die Zulaufleitung oberhalb der anlage für Fette auf eine Länge von über 10 m keine gesondert entlüftete Anschlussleitung, so ist die Zulaufleitung so nah wie möglich an der anlage mit einer zusätzlichen Lüftungsleitung zu versehen. Zusammenfassung Aus Gründen des Explosionsschutzes, sowie zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen und Korrosionsgefahren innerhalb der Entwässerungsanlage ist bei Fettabscheideranlagen eine natürliche Durchlüftung sicherzustellen. Dazu sind folgende Maßnahmen einzuhalten: 1. Es dürfen nur anlagen für Fette verwendet werden, bei denen eine Durchlüftung zwischen Zu- und Auslauf möglich ist. Der Lüftungsquerschnitt muss zumindest dem Querschnitt des Zulaufrohres entsprechen. (DIN EN ) 2. Zulauf- und Ablaufleitungen an anlagen für Fette müssen unmittelbar über Dach be- und entlüftet werden. An diese Lüftungsleitungen dürfen keine anderen Lüftungen angeschlossen werden. (DIN EN : und DIN ) 3. Falls zum Schutz gegen Ruckstau nachgeschaltete Hebeanlagen installiert werden, darf die Luftung von Hebeanlagen nicht mit der zulaufseitigen Lüftungsleitung eines Fettabscheiders verbunden sein. (DIN EN ) 4. Die Lüftungsleitungen der Fettabscheider- und Hebeanlage sollen in einem deutlichen Abstand voneinander über Dach ausgeführt werden. (Kommentar zu DIN ) 5. Alle an der Fettabscheideranlage angeschlossenen Anschlussleitungen von mehr als 5 m Länge sind gesondert zu entlüften (DIN EN ). 6. Hat die Zulaufleitung oberhalb der anlage für Fette auf einer Länge von über 10 m in horizontaler Richtung keine gesondert entlüftete Anschlussleitung, so ist die Zulaufleitung so nah wie möglich an der anlage mit einer zusätzlichen Lüftungsleitung zu versehen. (DIN EN ). 7. Die Lüftungsleitungen der Zuleitung und gegebenenfalls des Fettabscheiders können zu einer Sammellüftung zusammengeführt werden. (DIN EN ) Schulungsprogramm Alle aktuellen Seminartermine für Sach- und Fachkundeschulungen in unserem Hause finden Sie im Internet unter: 295
21 Installations- und Einbauhinweise Rückstau hinter Lösungen Situation nach aktueller Norm Ecolift hinter Fettabscheider nachgeschaltete Ecolift -Anlage hinter einem Fettabscheider, NS 2 Rückstauschutz hinter einem Fettabscheider durch eine Ecolift - Anlage Vorteile Geräuschlose Entwässerung Netzunabhängige Rückstauüberwachung durch Batteriebetrieb halbjährliche Wartung Geringer Wartungsaufwand Keine Betriebsunterbrechung bei Stromausfall Keine Ablagerungen, da kein Vorlagebehälter vorhanden ist Höchstmöglicher Rückstausicherung durch Druckleitung 296 Bitte beachten Abhängig von Freispiegelentwässerung Je nach Rohrleitungsführung bis NS 4 einsetzbar Einsatz mit den örtlichen Behörden abstimmen
22 Installations- und Einbauhinweise Pumpfix F hinter Fettabscheider nachgeschaltete Pumpfix F-Anlage hinter einem Fettabscheider, NS 2 Rückstauschutz hinter einem Fettabscheider durch eine Pumpfix F - Anlage Vorteile Geräuschlose Entwässerung Netzunabhängige Rückstauüberwachung durch Batteriebetrieb Halbjährliche Wartung Geringer Wartungsaufwand Keine Betriebsunterbrechung bei Stromausfall Keine Ablagerungen, da kein Vorlagebehälter vorhanden ist Bitte beachten Abhängig von Freispiegelentwässerung Je nach Rohrleitungsführung bis NS 4 einsetzbar Einsatz mit den örtlichen Behörden abstimmen Aqualift Shinter Fettabscheider nachgeschaltete Hebeanlage Aqualift S hinter einem Fettabscheider, NS 2 Rückstauschutz hinter einem Fettabscheider durch eine Hebeanlage Vorteile Als Doppelanlage hohe Ausfallsicherheit 100 % Rückstauschutz nach DIN In jedem Fall einsetzbar Bitte beachten Ablagerungen von lepophilen Reststoffen Nach DIN muss eine Hebeanlage im gewerblich eingesetzten Bereich 4x jährlich gewartet werden Netzabhängig (keine Funktion ohne Strom) Geräuschentwicklung wärend des Betriebs Separate Entlüftungsleitung notwendig Einsatz mit den örtlichen Behörden abstimmen 297
23 Installations- und Einbauhinweise Pumpfix F hinter Fettabscheider nachgeschaltete Pumpfix F-Anlage hinter einem Fettabscheider Rückstauschutz hinter einem Fettabscheider durch eine Pumpfix F - Anlage Vorteile Pumpt nur bei Rückstau Keine Betriebsunterbrechung bei Stromausfall Bitte beachten Einsatz Pumpfix F empfohlen bis NS 4 Leistungsdiagramm 298
24 Betrieb und Wartung Anwendungsbegrenzung Stoffe, die das Abscheidesystem beeinträchtigen können, z.b. zerkleinerte Grob- und Feststoffe einschließlich der Abwasserinhaltsstoffe aus Nassentsorgungsanlagen, dürfen nicht eingeleitet werden. Der Einsatz biologisch aktiver Mittel (z.b. enzymhaltige Produkte) direkt in anlagen für Fette nach dieser Norm sowie in die zugehörige Entwässerungsleitung zur Umsetzung der Fettstoffe bzw. zur sogenannten Selbstreinigung ist nicht zulässig. Gelangen Wasch-, Spül-, Reinigungs-, Desinfektions- und Hilfsmittel ins Abwasser, so dürfen sie kein Chlor enthalten bzw. freisetzen, müssen abscheidefreundlich sein und keine stabilen Emulsionen bilden. Betrieb der Anlage Der Betrieb der Anlage hat durch sachkundiges und eingewiesenes Personal zu erfolgen. Es ist ein Betriebstagebuch gemäß DIN zu führen. Eine Anlagedokumentation, bestehend aus Betriebstagebuch Genehmigung, Zulassung, Erlaubnis Betriebs- und Wartungsanleitung Bestandsunterlagen Abnahmeprotokoll bauaufsichtlicher Zulassung ist am Anlagenstandort vorzuhalten. Es dürfen nur Wasch-, Spül-, Reinigungs-, Desinfektions- und Hilfs mittel ins Abwasser gelangen, die kein Chlor enthalten, bzw. freisetzen, abscheiderfreundlich sind und keine stabilen Emulsionen bilden. Es dürfen keine Stoffe eingeleitet werden, die das system beeinträchtigen können, z. B. Frittierfett, zerkleinerte Grob- und Fest stoffe, Abwässer aus Nassentsorgungsanlagen sowie biologische Mit tel (Enzyme, Bakterien) zur sogenannten Selbstreinigung der Anlagen. Kontrolle Die Funktionsfähigkeit der anlage sollte regelmäßig, mindestens wöchentlich, durch eine sachkundige Person kontrolliert werden. Diese Kontrolle umfasst folgende Maßnahmen: Volumen des Schlamms im Schlammfang feststellen (max. 1/2 Schlammfangvolumen) Feststellung der Fettschichtdicke im (max. 160 mm bzw. Erreichen des max. Fettspeichervolumens gemäß Typenschild) ggf. Entfernen grober Schwimmstoffe an der Schlammfangoberfläche Wartung Die anlage ist jährlich entsprechend den Vorgaben des Herstellers durch einen Sachkundigen zu warten. Neben den Maßnahmen der Entsorgung sind dabei folgende Arbeiten durchzufu hren: Kontrolle der Innenwandflächen des Schlammfanges und des Fettabscheiders, bei Beton insbesondere auf Rissbildung, und bei metallenen Werkstoffen auf Korrosion im Bereich der Dreiphasengrenze (Wasser, Fett-, Luftschicht), Zustand der Innenbeschichtung Funktionskontrolle der elektrischen Einrichtungen und Installationen, sofern vorhanden. Die Feststellungen und durchgefu hrten Arbeiten sind in einem Wartungsbericht zu erfassen und zu bewerten. Entleerung und Entsorgung Für die Entleerung der anlage und die Entsorgung der Inhalts stoffe sind die DIN EN 1825, DIN und das geltende Abfallrecht zu beachten. Die Entsorgungsintervalle sind so festzulegen, dass die Speicher fähig keit des Schlammfanges (halbes Schlammfangvolumen) und des Ab scheid ers (Fettsammelraum) nicht überschritten wird. Schlammfang und sind mindestens einmal im Monat, vor zugsweise zweiwöchentlich vollständig zu entleeren und zu reinigen. Das anschließende Wiederbefüllen der anlagen muss mit Was ser erfolgen, das den örtlichen Einleitungsbestimmungen entspricht. 1. Schlammfang: vollständige Entleerung Reinigung Wiederbefüllung mit Frischwasser 2. : vollständige Entleerung Reinigung Wiederbefüllung mit Frischwasser 3. Probenahmeeinrichtung/-schacht: Reinigung der Ablaufrinne Insbesondere sind Verkrustungen und Ablagerungen gründlich zu entfernen. 299
25 Betrieb und Wartung Schichtdickenmessgerät SonicControl für Fettabscheider SonicControl ist ein automatisches Schichtdickenmessgerät mit Ultraschallsensor. Mit diesem ist eine exakte Überwachung und automatische Meldung der Schichtdicke und der Temperatur in einem Fettabscheider möglich. Betreiber können so einen geringen Fettanfall jederzeit nachweisen und dadurch Entsorgungskosten sparen. Die Entsorgung des anfallenden Fettes in Fettabscheidern ist klar geregelt: Sofern nicht anders vorgeschrieben, sollten Schlammfänge und gemäß DIN EN mindestens einmal im Monat entleert, gereinigt und wieder mit Frischwasser gefüllt werden. Die DIN schreibt außerdem vor, dass die Entsorgungsintervalle so festzulegen sind, dass die Speicherfähigkeit des Schlammfangs und des s nicht überschritten werden. Zusätzlich ist in dieser rein deutschen Norm auch festgelegt, dass Schlammfang und mindestens einmal im Monat, vorzugsweise zweiwöchentlich, entleert und gereinigt werden müssen. Bei geringem Fettanfall gehen immer mehr Kommunen deshalb dazu über, Betreibern eine bedarfsgerechte Entsorgung zu ermöglichen und die Entsorgungsintervalle bei geringem Fettanfall zu verlängern. Den Nachweis dafür muss jedoch der Betreiber selbst erbringen. SonicControl ermöglicht diesen Nachweis durch automatische Ermittlung der Fettschichtdicke. SonicControl Viewer Mit der Software SonicControl Viewer können die folgenden Daten aus dem SonicControl Ultraschallmessgerät ausgelesen werden: Fettschichtdicke Temperatur Die chronologische Darstellung der Fettschichtdicke erfolgt im Programm als Diagramm und Tabelle. Der SonicControl Viewer kann im Servicebereich der KESSEL-Homepage heruntergeladen werden. Für den Download wird das auf dem Schaltgerät angegebene Passwort benötigt. Funktionsprinzip 1. Das Fettschichtmessgerät SonicControl wird am Auslauf des Fettabscheiders montiert. 2. Der Sensor sitzt im unteren "Finger" und sendet in definierten Zeitabständen Ultraschallsignale nach oben. 3. Die Unterkante des Auslaufs (abhängig vom Fettabscheidertyp) dient als Referenzmaß für die Messung (bspw. 350 mm). 4. Bei wachsender Fettschicht benötigt das Signal eine kürzere Zeit für die Messung der Wegstrecke vom "Finger" bis zur Unterkante des Fetts. 5. Die Zeit dieses Signals wird automatisch in die Wegstrecke umgerechnet (bspw. 300 mm). 6. Anschließend wird die ermittelte Wegstrecke von dem Referenzmaß abgezogen ( = 50) und mit dem Faktor 1,1 multipliziert (50 * 1,1 = 55 mm). 7. Der Faktor berücksichtigt die unterschiedliche Dichte von Wasser und Fett. Der errechnete Wert entspricht der Dicke der Fettschicht und wird dem Betreiber an dem Schaltgerät angezeigt. Vor Erreichen der max. Fettschichtdicke wird der Betreiber auf die notwendige Entsorgung hingewiesen. 300
26 Bemessungsbogen Nach DIN EN Der KESSEL-Bemessungsbogen dient zur Berechnung der Fett ab scheider-nenngröße sowie zur Auswahl der richtigen Anlagenart. Nutzen Sie den KESSEL-Bemessungsbogen ebenfalls zur Vorlage und Genehmigung Ihrer ausgewählten Fettabscheider-Nenngröße bei der Behörde. TIPP! Nutzen Sie die komfortable KESSEL-Software Planungsassistent Fettabscheider für die Berechnung der Fettabscheider-Nenngröße nach DIN EN Kostenloser Download über das Internet: Anforderung der KESSEL-CD-ROM (incl. Planungsass.-) 1. Allgemeine Angaben 1.1. Bauvorhaben/Anschriften Objekt/Einbauort Bauherr Planung Ausführung 1.2. Betriebsart Verpflegungsstätte Hotelküche Spezialitätenrestaurant Werksküche / Mensa / Kantine Schlacht-/Fleischverarbeitungsbetrieb Fleischwarenfabrik mit Schlachtung Fleischwarenfabrik ohne Schlachtung Fleischerei mit Schlachtung Öl-/Fettverarbeitungsbetrieb Margarinefabrik Speiseölraffinerie Ölmühle Krankenhaus-Großküche Fleischerei ohne Schlachtung Fertiggericht-Hersteller Ganztagsgroßküche Supermarkt mit Fischverwertungsbetrieb Fleischverarbeitung/-verkauf Gastwirtschaft Geflügelschlachterei Betriebszeiten Betriebszeit/Tag Betriebszeit/Woche Schmutzwasseranfall Std/Tag Tage/Woche kontinuierlich diskontinuierlich/stoßweise 1.4. Geforderte Grenzwerte für die Abwassereinleitung (Beim zuständigen Entwässerungsamt erfragen oder der kommunalen Entwässerungssatzung entnehmen) An der Übergabestelle zur öffentlichen Kanalisation Abwassertemperatur C Zulässiger ph-wert Verseifbare Öle und Fette (lipophile Stoffe) C ph-wert max mg/l 301
27 Bemessungsbogen 2. Berechnung der Fettabscheider-Nenngröße Textbereich 2.1. Ermittlung des maximalen Schmutzwasserabflusses Qs Variante 1: Q s -Ermittlung durch Messung des Schmutzwasserabflusses während der Betriebszeit Gemessener Schmutzwasserabfluss Q s : l/s Q s = l/s Variante 2: Q s -Ermittlung nach Betriebsarten Die Bemessung erfolgt durch Ermittlung des maximalen Schmutzwasserabflusses für die Einsatzfälle a) gewerbliche Küchen und b) Fleischverarbeitungsbetriebe nach Volumenstrom und Art des abzuleitenden Schmutzwassers. a) Gewerbliche Küchen Berechnung des maximalen Schmutzwasserabflusses Q s Q s = l/s Formel Eintrag Q s = V M x F x M M t x x x Q s = = x 3600 V M : betriebsspezifische Schmutzwassermenge je warmer Essensportion nach Tabelle 1 in Liter ( l ) F: Stoßbelastungsfaktor in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen nach Tabelle 1 M M : monatlicher Mittelwert der täglich produzierten, warmen Essensportionen t: durchschnittliche tägliche Zeitdauer der Beaufschlagung der anlage für Fette mit Schmutzwasser in Stunden ( h ) Tabelle 1 (Betriebsarten) Betriebsarten (gewerbliche) Küchenbetriebe Hotelküche Spezialitätenrestaurant Werksküche / Mensa (Systemgastronomie, Fast-Food-Restaurants) Krankenhäuser (Küchenbetriebe von Kliniken oder Heimen) Ganztagesgroßküche (Kasernen- oder Truppenküchen) V M (Liter) F 5 8, M M t (Stunden) b) Fleischverarbeitungsbetriebe Berechnung des maximalen Schmutzwasserabflusses Q s Q s = l/s Formel Eintrag Q s = Q s = V P x F x M P t x x x x 3600 = V P: betriebsspezifische Schmutzwassermenge je Kilogramm Wurstwarenproduktion nach Tabelle 2 in Liter ( l ) F: Stoßbelastungsfaktor in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen nach Tabelle 2 M P: täglich produzierte Wurstwarenmenge in Kilogramm (kg) t: durchschnittliche tägliche Zeitdauer der Beaufschlagung der anlage für Fette mit Schmutzwasser in Stunden ( h ) Tabelle 2 (Fleischverarbeitungsbetriebe) Fleischverarbeitungsbetriebe V P (Liter) F M P (kg) t (Stunden) Klein Mittel Groß bis 5 Großvieheinheiten* bis 10 Großvieheinheiten* bis 40 Großvieheinheiten* *1 Großvieheinheit = 1 Rind = 2,5 Schweine Hinweis: Bei handwerklichen Fleischverarbeitungsbetrieben wird eine Wurstwarenproduktion von etwa M P = 100 kg/gv gerechnet. Zusätzliche Schmutzwassermengen, z.b. aus Partyservice oder Imbiss, sind der Ermittlung der durchschnittlichen Schmutzwassermenge V hinzuzurechnen. 302
28 Bemessungsbogen Variante 3: Q s-ermittlung nach Betriebseinrichtungen Die Bemessung erfolgt durch Ermittlung des maximalen Schmutzwasserabflusses aus der Summe des durch die Arbeitsvorgänge verschmutzten Wassers. Das Berechnungsverfahren basiert auf Art und Anzahl von Schmutzwasser verursachenden Einrichtungen. Es kann auf alle Arten von bereits bestehenden und zu planenden Küchen, Restaurants, Fleisch- und Fischverarbeitungsbetrieben angewandt werden. Berechnung des maximalen Schmutzwasserabflusses Q s(k) von Kücheneinrichtungsgegenständen Q s (K) = l/s Tabelle 3 (Schmutzwasserabfluss Q s(k) in l/s von der unter n angegebenen Anzahl von Kücheneinrichtungsgegenständen) Anzahl Kochkessel Kippkessel Spülen mit Geruchverschluss Spülen ohne Geruchverschluss (n) Auslauf Ø 25 Ø 50 Auslauf Ø 70 Ø 100 Ø 40 Ø 50 Ø 40 Ø ,45 0,9 0,45 1,35 0,36 0,68 1,13 1,8 2 0,62 1,24 0,62 1,86 0,5 0,93 1,55 2,48 3 0,75 1,5 0,75 2,25 0,6 1,13 1, ,84 1,68 0,84 2,52 0,67 1,26 2,1 3, ,8 1,5 2, ,2 2,4 1,2 3,6 0,96 1,8 3 4,8 7 1,4 2,8 1,4 4,2 1,12 2,1 3,5 5,6 8 1,6 3,2 1,6 4,8 1,28 2,4 4 6,4 9 1,8 3,6 1,8 5,4 1,44 2,7 4,5 7, , n > 10 n x 0,2 n x 0,4 n x 0,2 n x 0,6 n x 0,16 n x 0,3 n x 0,5 n x 0,8 Summe *Kartoffelschälgeräte sind über einen separaten Stärkeabscheider anzuschließen. 0,05 0,06 0,07 0,08 0,1 0,12 0,14 0,16 0,18 0,2 n x 0,02 Geschirrspülmaschine 1,2 2 2,4 2,72 3 3,6 4,2 4,8 5,4 6 n x 0,6 Kippbratpfanne 0,45 0,62 0,75 0,84 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 n x 0,2 Bratpfanne HD- Gerät 0,9 1,24 1,5 1,68 2 2,4 2,8 3,2 3,6 4 n x 0,4 0,68 0,93 1,13 1,26 1,5 1,8 2,1 2,4 2,7 3 n x 0,3 Schälgerät* Gemüsewaschgerät 0,9 1,24 1,5 1,68 2 2,4 2,8 3,2 3,6 4 n x 0,4 abweichend zur Norm: keine Einzel- sondern Sammelwerte Berechnung des maximalen Schmutzwasserabflusses Q s(a) von Auslaufventilen Q s (A) = l/s Tabelle 4 (Schmutzwasserabfluss Q s(a) in l/s von der unter n angegebenen Anzahl von Auslaufventilen ohne Zurechnung zu einem Kücheneinrichtungsgegenstand) Anzahl der Wasserzapfstellen Nennweite der Ventile (n) DN 15 DN 20 DN 25 R 1 /2 R 3 /4 R n > 10 0,23 0,31 0,38 0,42 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1 n x 0,1 0,45 0,62 0,75 0,84 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 n x 0,2 0,77 1,05 1,28 1,43 1,7 2,04 2,38 2,72 3,06 3,4 n x 0,34 Summe abweichend zur Norm: keine Einzel- sondern Sammelwerte Q s -Ermittlung nach Betriebseinrichtungen Summe Schmutzwasserabfluss Q s = Q s(k) + Q s(a) Q s = l/s 303
29 Bemessungsbogen 2.2. Ermittlung der Einflussfaktoren Zur Bestimmung der Fettabscheider-Nenngröße sind die nachfolgend aufgeführten Einflussfaktoren zu ermitteln Ermittlung des Dichtefaktors f d Dichte der maßgeblichen Fettstoffe bei 20 C bis 0,94 g/cm 3 über 0,94 g/cm 3 f d = Dichtefaktor f d 1,0 1,5* *gilt z.b. für Rizinusöl, Wollfett, Harzöl, Rindertalg. Bei Schmutzwasser aus Küchen, Gaststätten, Verpflegungsstätten, Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben sowie Fischverarbeitungsbe trieben kann in der Regel der Dichtefaktor f d = 1 angenommen werden Ermittlung des Erschwernisfaktors f t (Schmutzwassertemperatur) f t = Temperatur im Zufluss Erschwernisfaktor f t bis 60 C 1,0 über 60 C 1,3 Nach DIN soll die Abwassertemperatur an der Grundstücksgrenze 35 C nicht überschreiten Ermittlung des Erschwernisfaktors f r (Spül- und Reinigungsmittel) f r = Einsatz von Spül- und Reinigungsmitteln Erschwernisfaktor f r nein 1,0 ja 1,3 In einigen speziellen Fällen, z.b. Krankenhäusern, kann ein Faktor f r 1,5 erforderlich sein Ermittlung der Nenngröße nach DIN NS = Q s x f d x f t x f r NS = x x x = Genehmigung der Behörde Antragsteller Ort, Datum Unterschrift Ort, Datum Unterschrift 3. Auswahl der Fettabscheideranlage 3.1. Ermittlung des Schlammfangvolumens Gastwirtschaften/Verpflegungsstätten: Fleischereien/Fleischwarenfabriken ohne Schlachtung; Supermärkte, etc. Schlachthöfe: Fleischereien/Fleischwarenfabriken mit Schlachtung sowie sonstige Betriebe mit erhöhtem Schlammanfall NS x 100 Liter = Liter NS x 200 Liter = Liter 304
30 Bemessungsbogen 3.2. Ausführung der Fettabscheideranlage Einbauort: Freie Aufstellung im frostgeschützten Raum Einbringung/Transport zum Aufstellungsort Engste Stelle bei Türzargen oder Gängen besonders beachten: Einbauort: Erdeinbau im frostgeschützten Raum Erdeinbau im Außenbereich Grundwassergefährdeter Bereich L x B = mm x mm Art der Ausführung/Typ Fettabscheideranlage: Fettabscheider Typ SE zur Selbstentsorgung* (getrennte Entsorgung von Fett und Schlamm in 60 l Kunststoffbehältern) Fettabscheider Typ E+S PV (vollautomatische, programmgesteuerte Entsorgung und Reinigung der Anlage über festinstallierte Entsorgungsleitung) Fettabscheider Typ E+S M (halbautomatische Entsorgung und Reinigung der Anlage über festinstallierte Entsorgungsleitung) Fettabscheider Typ D+S-P1 (Entsorgung über festinstallierte Entsorgungsleitung. Durch das Schaltgerät ist eine automatische Reinigung und Belüftung der Anlage mit dem Schredder-Mix-System möglich) Fettabscheider Typ D+S (Entsorgung über festinstallierte Entsorgungsleitung, Reinigung der Anlage durch das Schredder-Mix-System mögl.) Fettabscheider Typ D Direktentsorger* (Entsorgung über festinstallierte Entsorgungsleitung, Reinigung der Anlage über geöffnete Deckelhauben, manuell) Fettabscheider Typ G Grundversion (Entsorgung und Reinigung der Anlage über geöffnete Deckelhauben, manuell) * Gewünschte Position der Zubehörteile (in Fließrichtung): Schauglas Saugstutzen Füll-/Spüleinrichtung links links links rechts rechts rechts Art der Ausführung/Typ Fettabscheideranlage: Fettabscheider Typ D ** (Entsorgung über festinstallierte Entsorgungsleitung) Fettabscheider Typ G (Entsorgung und Reinigung der Anlage über geöffnete Abdeckung, manuell) Einbautiefe T: Die örtliche frostfreie Tiefe ist besonders zu beachten. T gemessen von der Oberkante Gelände bis zur Sohle des Zulaufanschlusses Fettabscheider. T = mm ** Bitte beachten Sie bei der Version D die maximale Saughöhe und Sauglänge der Entsorgungsleitung. Abdeckungen bei Fettabscheider Erdeinbau: Klasse A (1,5 t) Klasse B (12,5 t) PKW-befahrbar Klasse D (40 t) LKW-befahrbar Zubehör Schauglas in Fließrichtung Fülleinrichtung in Fließrichtung Probenahmeeinrichtung Ablauf waagrecht/senkrecht Hebeanlage Automatisches Fettschichtdickenmessgerät SonicControl Zubehör Probenahmeschacht Hebeanlage im Schacht Automatisches Fettschichtdickenmessgerät SonicControl 3.3. Gewählte Fettabscheideranlage Fettabscheider/Zubehör Artikelnummer
31 Technische Daten Maße Behälter DN/OD l 420 E+S PV Bild zeigt Art.Nr /P1 SE Zulauf H h2 DN 100 L DN 100 Ablauf h1 h2 h3 h1 h3 Fettsammelbehälter Schlammsammelbehälter OD = Außendurchmesser a b1 = Aufstellmaße b b1 SE freie Aufstellung* Abwasserinhalt Schlammfang 400 l 400 l 530 l 1000 l Leer gewicht 200 kg 260 kg Nenngröße 2 4 H L b B h h h * Fettabscheider zur Selbstentsorgung wird als Individuelle Speziallösung angeboten Betriebsgewicht 1200 kg 1750 kg E+S PV freie Aufstellung Fettspeicher 106 l 177 l 302 l 423 l Nenngröße NS 2 NS 4 NS 7 NS 10 DN OD a Einbringmaße l x b b h h h Abwasserinhalt Schlammfang 200 l 212 l 400 l 354 l 700 l 567 l 1000 l 794 l E+S M freie Aufstellung Fettspeicher 106 l 177 l 302 l 423 l Nenngröße NS 2 NS 4 NS 7 NS 10 DN OD a Einbringmaße l x b b h h h Abwasserinhalt Schlammfang 200 l 212 l 400 l 354 l 700 l 567 l 1000 l 794 l D+S-P1 freie Aufstellung Fettspeicher 106 l 177 l 302 l 423 l Nenngröße NS 2 NS 4 NS 7 NS 10 DN OD a Einbringmaße l x b b h h h Abwasserinhalt Schlammfang 200 l 212 l 400 l 354 l 700 l 567 l 1000 l 794 l 306
32 Technische Daten D+S freie Aufstellung Fettspeicher 106 l 177 l 302 l 423 l Nenngröße NS 2 NS 4 NS 7 NS 10 DN OD a Einbringmaße l x b b h h h Abwasserinhalt Schlammfang 200 l 212 l 400 l 354 l 700 l 567 l 1000 l 794 l D freie Aufstellung Fettspeicher 106 l 177 l 302 l 423 l Nenngröße NS 2 NS 4 NS 7 NS 10 DN OD Einbringmaße a l x b b h h h Abwasserinhalt Schlammfang 200 l 212 l 400 l 354 l 700 l 567 l 1000 l 794 l Gewicht ca. 54 kg 69 kg 104 kg 129 kg G freie Aufstellung Fettspeicher 106 l 177 l 302 l 423 l Nenngröße NS 2 NS 4 NS 7 NS 10 DN OD a Einbringmaße l x b h h h Abwasserinhalt Schlammfang 200 l 212 l 400 l 354 l 700 l 567 l 1000 l 794 l Gewicht ca. 50 kg 65 kg 100 kg 125 kg Euro D und G Erdeinbau DN/OD Abwasserinhalt Schlammfang 140 l 200 l 400 l 230 l 370 l 370 l Nenngröße NS 1 NS 2 NS 4 DN OD a b h 1) h h ) Angaben gelten für Typ 80. Bei Typ 120 gilt h* = h mm. Fettspeicher 70 l 120 l 160 l Gewicht ca. 111 kg 120 kg 130 kg h2 Zulauf h2 T DN/OD L TEÜ** h1 Ablauf h h1 a B b NS 7 NS 10 NS 15 NS 20 NS 25 NS 30 NS 35 DN OD L B h h Abwasserinhalt Schlammfang 700 l 1000 l 1500 l 2000 l 2500 l 3000 l 3500 l 1100 l 1600 l 2800 l 3800 l 5300 l 4800 l 4800 l Nenngröße Fettspeicher 280 l 400 l 600 l 800 l 2000 l 2000 l 2000 l T-TEÜ 155 mm 155 mm 180 mm 180 mm 480 mm 480 mm 330 mm Gewicht ca. 305 kg 360 kg 455 kg 530 kg 570 kg 570 kg 570 kg 307
33 Technische Daten Schaltgeräte E+S M E+S PV und D+S-P1 SE Gehäuseabmessungen (LxBxH) 190 x 280 x 130 mm 190 x 380 x 130 mm 190 x 380 x 130 mm Gewicht Schaltgerät ca. 2,5 kg ca. 5 kg ca. 5 kg Betriebsspannung 400 V AC 50 Hz 400 V AC 50 Hz 230 V AC 50 Hz Nennstrom (in Betrieb) 7,9 A 7,9 A je nach Ausführung Strombereich 6,3-10 A 6,3-10 A je nach Ausführung max. Schaltleistung cosφ=1 4 kw 4 kw je nach Ausführung Leistung standby ca. 5 W ca. 5 W ca. 5 W Potentialfreier Kontakt (Zubehör) max. 42 V / 0,5 A max. 42 V / 0,5 A max. 42 V / 0,5 A Einsatztemperatur Schaltgerät 0 C bis 50 C 0 C bis 50 C 0 C bis 50 C Schutzart IP 54 IP 54 IP 54 Schutzklasse I I I Anschlusstyp Direktanschluss Direktanschluss Direktanschluss Kabellänge Erforderliche Sicherung C 16A 3 pol. C 16A 3 pol. C 16A 1 pol. SonicControl für Fettabscheider Gehäuseabmessungen (LxBxH) Gewicht Schaltgerät Betriebsspannung Nennstrom (in Betrieb) Strombereich max. Schaltleistung cosφ=1 Leistung standby Potentialfreier Kontakt (Zubehör) Einsatztemperatur Schaltgerät Schutzart Schutzklasse 190 x 210 x 70 mm ca 1 kg 230 V AC 50 Hz 30 ma - - ca. 5 W 42 V / 0,5 A 0 C bis + 50 C IP 54 I Anschlusstyp Kabellänge Erforderliche Sicherung Schuko-Stecker 1,3 m C 16A 1 pol. 308
34 Technische Daten Pumpen Pumpe 3,0 kw Textbereich Gewicht Leistung P1 / P2 Drehzahl Betriebsspannung Nennstrom Förderleistung Förderhöhe max. Förderguttemperatur Schutzart Schutzklasse Motorschutz Anschlusstyp Kabellänge Erforderliche Sicherung Betriebsart Schalthöhe Schwimmer Ein/Aus 27 kg 3,6 kw / 3,0 kw V 50 Hz 6,2 A 25 m 3 /h bei 0,7 bar 18 m - IP 54 I Wicklungsüberw. 140 C - 5 m 16 A S2-30 Min. - Leistungsdiagramm Fettabscheiderpumpe [m] ,0 kw [Qm 3 /h] Weitere Produktdaten bzw. Maßangaben finden Sie in der aktuellen Programmübersicht oder im Internet unter 309
35 Notizen 310
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