Lehrbereich: Arbeit Wirtschaft Technik
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- Caroline Haupt
- vor 9 Jahren
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1 Lehrbereich: Arbeit Wirtschaft Technik Lehreinheit : Zahlungsverkehr Name : Kerstin Scheglmann Schule : MS Unterschleißheim Stundenthema: Was beinhaltet das Girokonto? Datum : 29.März.2011 Klasse : M 9c Zeit : 07:55 bis 08:40 Min. : 45 Minuten Grobziel : Feinziele: Die Schüler sollen: Die Schüler sollen die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs anhand ausgewählter Leistungen eines Girokontos kennen lernen. - ihr Vorwissen bezüglich der Entwicklung des Geldes und des Girokontos abrufen können - durch die Bearbeitung der Arbeitsaufträge in der Partnerarbeit die Funktionen des Dauerauftrags, der Lastschrift, der Bankkarte, der Geldkarte und des Schecks kennen lernen. - in Einzelarbeit ein Überweisungsformular ausfüllen und erkennen, was beim Ausfüllen beachtet werden muss. - den Kontoauszug und dessen einzelne Inhalte lesen können und diesen als wichtige Leistung des Girokontos wahrnehmen. - die Bankkarte als Form des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wertschätzen, kritisch reflektieren und die damit verbundenen möglichen Gefahren abschätzen können. Arbeitsmittel / Medien :,, Wortkarten, Bildkarten, Realgegenstände, Arbeitsblätter, Informationstexte, Umschläge, CD-Player, Glocke
2 Unterrichtsphase Unterrichtsverlauf Sozialform Medien 1. Hinführung und Motivation Begrüßung Morgenbesinnung L öffnet Memory am S kommen abwechselnd nach vorne und lösen das Memory St. Aktivierung von Vorwissen Fallbeispiel und Problemstellung L zeigt Realgegenstände (Brot und Ei) S äußern ihr Vorwissen zum Thema: - früher hatten die Menschen kein Geld, sondern betrieben Tauschhandel - sie tauschten z.b. Brot gegen Eier -. S beschreiben die Entwicklung des Geldes: Naturalgeld Metallgeld Münzgeld Papiergeld Buchgeld L heftet entsprechend passende Bildkarten an die (Eventuell dienen die Bildkarten auch als Hilfsimpuls) L öffnet Fallbeispiel Markus am S liest den Fall vor: Markus ist 17 und hat gerade den Mittleren Bildungsabschluss an einer Mittelschule erreicht. Er wird in einer Woche eine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen. Um seinen Lohn jedoch pünktlich zu bekommen, benötigt er ein S vervollständigen den Satz: Ein Girokonto Ein Girokonto hat er bereits. Leider weiß Markus noch nicht sehr viel über ein Girokonto, außer, dass er ein Konto benötigt, um sein Gehalt zu bekommen. Man kann damit aber noch einiges mehr machen! Markus fragt sich: L blendet ein? am ein S formulieren das Stundenthema: V- (Hilfsimpuls) St. S-Äußerung Realgegenstände Bildkarten 2. Zielangabe Was beinhaltet das Girokonto? S-Äußerung TA
3 3. Erarbeitungsphase TZS 1 Vermutungsphase Erarbeitung I L öffnet die und zuckt mit den Schultern S vermuten und bzw. äußern ihr Vorwissen: - Ein Girokonto ist - Man kann sich einen Kontoauszug holen - Man kann mit Karte bezahlen, überweisen - Man kann Geld vom Konto abziehen - L heftet entsprechend den Antworten der S Bildkarten an die L: Du hast bereits viele richtige Vermutungen geäußert; Deine Aufgabe ist es nun, die Funktionen des Girokontos herauszufinden. Du bekommst einen Umschlag, in dem du alles findest, was du wissen musst. Arbeite mit deinem Partner. S erhalten Arbeitsblatt und Informationstext zu den Themen Dauerauftrag Lastschriftverfahren Bankkarte Schecks L schaltet CD-Player ein; Musik begleitet die Arbeitsphase Aufgabenstellungen: 1. Lest euch die einzelnen Leistungen des Girokontos genau durch! 2. Beschreibt in Stichpunkten: Was beinhalten die verschiedenen Leistungen? St. Partnerarbeit Arbeitsaufträge Bildkarten Umschläge Text, Arbeitsblatt CD-Player, Musik Sicherung I TZS 2 Differenzierung: Differenzierung für Schwache: Der Informationstext ist an den Schlüsselstellen kursiv gedruckt. Differenzierung für Schnelle: Diskutiert: Was genau ist der Unterschied zwischen einem Dauerauftrag und einem Lastschriftverfahren? Nennt jeweils Beispiele! Findet Beispiele dafür, wo die Verwendung eines Schecks die sinnvollste Zahlungsform ist! L beendet Arbeitsphase mit einem Tonsignal S formulieren ihre Ergebnisse, welche mit Hilfe von Wortkaten und dem Abdecken entsprechender Informationen an der gesichert werden. Ak. Glocke, Wortkarten L: Dir ist sicher etwas aufgefallen! (HI: Jetzt sprechen wir schon die ganz Zeit darüber, wissen aber noch gar nicht was es ist! ) S äußern sich: (Hilfsimpuls)
4 Erarbeitung II Sicherung II TZS 3 TZS 4 Lehrervortrag Reflexion der Erarbeitung die Überweisung und der Kontoauszug fehlen noch! man überweist von einem Konto auf ein anderes Konto L deckt entsprechend der S-Antworten das bild auf L: Einen Tag nachdem Markus seinen ersten Lohn auf sein Girokonto bekommen hat, wendet sich sein Chef ganz aufgewühlt an ihn! Er hat ihm versehentlich zu viel Geld zukommen lassen und bittet Markus, ihm die überschüssigen 180 zurück zu überweisen. Seine Daten gibt er ihm gleich mit. S äußern sich: - Er muss sich ein Überweisungsformular von der Bank holen - Er muss es ausfüllen - S erhalten ein (kopiertes) Überweisungsformular, sowie die Informationen über den Empfänger in einem Umschlag. (Achtung! Aus rechtlichen Gründen muss auf ein Original verzichtet werden!) S füllen das Formular eigenständig aus L öffnet Überweisungsformular am S trägt Ergebnisse mit einem Stift am ein L tippt auf die Bildkarte Überweisung an der und zuckt mit den Schultern S vervollständigen das bild mit eigenen Worten: eine Überweisung ist. man überweist Geld, wenn. L deckt entsprechend die Antworten an der auf. L: Ja und wozu braucht Markus einen Kontoauszug? Braucht er den überhaupt? S reflektieren den Sinn eines Kontoauszuges: - Soll / Haben - Abrechnungszeitraum - Kontostand - Überblick über alle Ausgaben - L öffnet am einen Kontoauszug, der an bestimmten Stellen nummeriert ist. S erklären die Nummerierung bzw. den Kontoauszug in eigenen Worten und wenden somit ihr erlangtes Wissen an. S-Äußerung Arbeitsauftrag Einzelarbeit L-Provokation Vis. Text, Umschlag, Überweisungs -formular
5 4. Gesamtsicherung L klappt zu. St. Rückbezug zur Stundenfrage L: Markus hat sich gefragt, was ein Girokonto beinhaltet. Du weißt nun die Antwort! S zählen alle Inhalte des Girokontos auf: Dauerauftrag Lastschriftverfahren Bankkarte Schecks Transfer L zeigt in einer Hand eine Bankkarte, in der anderen Hand eine Geldbörse. L: Na wenn der bargeldlose Zahlungsverkehr so toll ist, dann brauche ich den (zeigt Geldbörse) ja nicht mehr! S äußern sich: man kann ja nicht immer mit Karte zahlen das geht nur, wenn man kleine Geldbeträge hat man kann schnell den Überblick über seine Ausgaben verlieren wenn man die Karte verliert, kann es gefährlich werden Geldbörse, Bankkarte TZS 5 Fachspezifische Arbeitsweise L öffnet Statistik So bezahlen die Deutschen am S lesen die Statistik und erklären diese: viele Menschen zahlen bar, weil es nicht so gefährlich ist! man kann die Karte verlieren und ein anderer nutzt das Konto Kartenzahlung ist praktisch (Falls Zeit: L blendet eine zweite Statistik: Zahlungsmittel nach ihren häufigsten Zahlungsorten am ein. S erklären Statistik. ) V. S-Äußerung 5. Ausblick L: Markus möchte im Internet einkaufen. Auch dazu braucht er sein Girokonto. Doch damit werden wir uns dann in der nächsten Stunde befassen!
6 Geplantes bild: Was beinhaltet das Girokonto? Die Überweisung 1. Die Bankkarte/EC-Karte - Geld abheben - Bargeldloses Zahlen - - Datenübermittlung durch Magnetstreifen - Persönliche Identifikationsnummer (PIN) zur Sicherheit 6. Der Kontoauszug - Abbuchung und Gutschrift vom Girokonto - Name, Kontonummer, Bankleitzahl, Verwendungszweck und Geldbetrag müssen abgegeben werden - Datum und Unterschrift 2. Der Dauerauftrag 3. Das Lastschriftverfahren 4. Der Scheck Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird immer der gleiche Geldbetrag auf einem Girokonto gutgeschrieben. Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden von einem Girokonto unterschiedliche Geldbeträge abgebucht. 1. Barscheck: - wird bei der Bank eingelöst - Geldbetrag wird direkt ausbezahlt - sehr hohes Risiko 2. Verrechnungsscheck: - keine Barauszahlung, sondern Gutschrift auf das Girokonto 1 Kontonummer + Sparkasse 2 Bankleitzahl 3 Buchungstag 4 Tag der Wertstellung 5 Verwendungszweck 6 Alter Kontostand 7 Kredit 8 Neuer Kontostand 9 Datum des Auszugs 10 Nummer des Auszugs
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