BITTE UMDENKEN! Der WWF mit inspirie renden Lösungen für wirksamen Klimaschutz. S. 06

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1 AUSGABE 2019/2020 BITTE UMDENKEN! Der WWF mit inspirie renden Lösungen für wirksamen Klimaschutz. S. 06 Zwischen Tanz und Tagesschau Linda Zervakis über ihr gesellschaftliches Engagement S. 10 Helfen ist wie Schokolade essen Soziologe Joachim Winkler erklärt, warum ein Ehrenamt glücklich macht S. 13 Eine Sonderveröffentlichung des Zeitverlags in Zusammenarbeit mit gemeinnützig Engagierten

2 MEINE OMA HAT MITGEHOLFEN, DEN PLANETEN ZU RETTEN.SIE WURDE VEGAN. - BEN, 2041 Der Schritt zu einer veganen Lebensweise ist die nachhaltigste Entscheidung für die Zukunft von Tier,Mensch und Umwelt. Lass dich 30 Tage lang mit Tipps und Tricks dabei begleiten: Veganstart.de

3 EDITORIAL Titelbild: Getty Images/Maurizio Cigognetti Synapsen als Sinnstifter Unser Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können. Ei, ei, ei, ob dem französische Dadaisten Francis Picabia ( ), von dem dieses Zitat stammt, unsere Interpretation des Umdenkens gefallen hätte? Das lässt sich nur mutmaßen. Fest steht: Als Vertreter der Anti- Kunst hat Picabia oft die Perspektive gewechselt, infrage gestellt und kritisch hinterfragt. Und genau dazu möchten wir Sie, liebe Leser*innen, einladen. Sich selbst, andere, uns. Doch keine Sorge, erhobenen Zeigefingern und mahnenden Worten werden Sie beim Durchblättern nicht begegnen. Dieses Magazin erzählt Geschichten von Menschen, die Spaß stiften. Deren Augen leuchten, wenn sie davon berichten, wie sie sich für andere einsetzen und wie sich das anfühlt. Was das mit einem macht, etwas erreicht zu haben. Wie gesund es ist, süchtig nach Sinn zu sein. Woraus ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält? Was verbindet die jungen Klimaaktivisten mit dem alten Soziologen? Woher nimmt ein Mensch die Kraft, sich einzubringen, obgleich unsere Gesellschaft ihn ausgrenzt? Um im Bild zu bleiben: Das Ei ist noch nicht hart, wir haben es in der Hand. Unser Kopf ist rund, die Synapsen funken, unser Gehirn als Ort des Aufbruchs. Das große Ganze wirkt nur so lange quälend lähmend, bis wir begreifen, dass wir im Kleinen beginnen können. Lassen Sie uns im Alltag umdenken, da, wo jeder was bewegen kann. Lassen Sie uns unsere Zeit investieren, uns engagieren und uns an dem Gefühl wärmen, etwas getan zu haben. Wir wünschen eine inspirierende Lektüre! Ihre WAS TUN?/! -Redaktion protestantisch mutig weltoffen Mit dem Deutschlandstipendium fördern wir Lehramtsstudierende an Hochschulen, deren Leistung und Engagement uns beeindrucken. Investieren Sie in junge Pädagog*innen von morgen. Bauen Sie mit uns gemeinsam eine Brücke zwischen Schule, Wirtschaft und Wissenschaft. Vernetzen Sie sich in unserem großen Netzwerk der Freundinnen und Freunde der Schulstiftung. Fördern Sie mit uns eine lebendige Stipendienkultur. Spenden Sie in unseren Bildungsfonds Evangelische Bank Kassel IBAN: DE BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Deutschlandstipendium 3 schulstiftung-ekbo.de

4 INHALT Was Helfen mit Schokolode zu tun hat Seit 30 Jahren erforscht der Soziologe Joachim Winkler gesellschaftliches Engagement und verrät: Ehrenamt ist beides Egoismus und Altruismus. p Seite KLIMASCHUTZ VOR ORT Junge Visionäre entwerfen Zukunftspläne, Kommunen werden klimafit und Kohleregionen wagen den Neuanfang. WWF EIN TAG BEI ÄRZTE OHNE GRENZEN Was Tun?!-Leser können bei der Organisation in Berlin hinter die Kulissen gucken mit Mitarbeitenden über Einsätze und Engagement sprechen. Ärzte ohne Grenzen WAHRHEIT ODER FAKE? Sam Dubberley analysiert Videos und Fotos, um Menschenrechtsverletzungen aufzudecken. Amnesty International IM PORTRÄT Spannend, wie unterschiedlich gesellschaftliches Engagement sein kann! IN KINDERN LIEGT DIE ZUKUNFT Christoph Lange gründete eine eigene Stiftung, um den Jüngsten zu helfen. World Vision IMPRESSUM Dem Ehrenamt ins Netz gegangen Warum zwei Ehrenamtliche zwischen Kleiderbergen gelandet sind? Weil Gutes tun in ein paar Stunden geht und helfen Spaß stiftet. p Seite 20 Einfach machen! Früher war sie das kleine graue Mäuschen erst eine Tanz-AG machte der Tagesschau-Sprecherin Mut. Linda Zervakis als Vorbild und Vortänzerin. p Seite 10 Für mehr g-e-m vor dem -einsam Dennis Kirschbaum lässt sich nicht beirren, ist Anti-Rassismus-Trainer, engagiert sich und beeindruckt als Poetry-Slammer. Ein mitreißender Mutmacher. p Seite 18 Illustration: Joche Schievink; Andreas Laible / Hamburger Abendblatt; Boris Streubel; Ana Marija Marinov; Reinaldo Coddou 4

5 NEWS Jobs für wildentschlossene Weltverbesserer Bild: dpa-bildfunk/fiona Watson/ Survival International/dpa Preis für den Dalai Lama des Regenwaldes Der Teil des Himmels, wo die Erde geboren wurde übersetzt ist das der Name der Organisation Hutukara, die der brasilianische Schamane und Anführer der Yanomami Indigenen Davi Kopenawa 2004 gründete. Schon seit Jahrzehnten kämpft er gegen die Goldsucher, Holzfäller und Hasardeure, die vermeintlich geschützte Territorium im Amazonas einnehmen, Flüsse vergiften, Lebensraum anzünden und die brasilianische Regierung? Tut alle, um Kopenawa mundtot zu machen. Bereits 1989 nahm wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt damals für seine Arbeit mit der Menschenrechtsorganisation Survival. 30 Jahre später erhält er persönlich den Alternativen Nobelpreis. 2019, dem Jahr, indem seine Heimat in Flammen stand. Drei Gründerinnen, die helfen Gutes zu tun. tbd steht im Englischen für to be determined, was wörtlich als wild entschlossen sein übersetzt werden kann. Dahinter stecken Nadia Boegli, Naomi Ryland und Nicole Winchell vor zwei Jahren benannten die Schweizerin, die Engländerin und die US-Amerikanerin die 2014 in Berlin ins Leben gerufene The Changer - Karriereplattform für soziale und nachhaltige Jobs um. Doch nicht nur die Generation Y, die anders arbeiten möchte, wollen sie erreichen. Tbd will das digitale Zuhause für alle sein, die sich nachhaltig engagieren wollen und Menschen suchen, mit denen sie sich austauschen und von deren Erfahrungen sie lernen können. Buchtipp Aufruf einer Mut-Macherin Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete, 31, wurde über Nacht berühmt, weil sie mit 40 aus dem Mittelmeer geretteten Geflüchteten an Bord den Hafen von Lampedusa ansteuerte sie setzte sich über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinweg. Seither ist sie Mut-Macherein und Vorbild für alle, die nicht länger zusehen wollen, wie die Rettung von Menschenleben systematisch verhindert wird. In ihrem Buch erzählt sie, warum sie sich so bedingungslos für Menschlichkeit, globale Gerechtigkeit und Naturschutz einsetzt und gibt praktische Tipps, was wir für eine gemeinsame Zukunft auf unserem Planeten tun können. Carola Rackete: Handeln statt hoffen, 176 Seiten, Droemer 5

6 Klimaschutz Bitte umdenken! Veränderung beginnt bei Dir! Das Motto junger Visionäre der der WWF Jugend Change Days gilt für uns alle. Umdenken, mal den Kopf drehen, damit die Gedanken die Richtung wechseln können. Wäre das Klima ein Mensch, wäre es der schweigsame Typ, der viel einsteckt, bevor ihm der Kragen platzt, sich die Wut entlädt. Und dann: die Krise. Wie das ausgehen kann, lässt sich erahnen. Wir sehen und spüren es jetzt schon, wenn extreme Trockenheit unsere Ernten und Überschwemmungen unsere Häuser ruinieren. Der Mensch und das Klima, wir führen eine Beziehung. Doch das Klima ist nun mal kein Mensch, sondern ein komplexes Konstrukt. Das macht den Schutz so schwer. Denn es lässt sich gut verdrängen von manch Unbelehrbaren gar leugnen, dass wir an unserer Beziehung arbeiten müssen. Der WWF setzt sich dafür ein, redet aber nicht im Glaskasten über nötige Veränderungen, Sonja Ritter 6

7 Lukas Ullrich, Studioline Photography, Privat, istock sondern stößt sie an, vor Ort. Zusammen mit Jugendlichen, die noch viele Jahre Klimabeziehung vor sich haben: die 180 Teilnehmenden auf den Change Days. Zusammen mit Bürger:innen, die ihre Gemeinden für die Zukunft rüsten wollen: Aus einem VHS- Kurs des WWF sind in vielen Städten Klimastammtische hervorgegangen. Und nicht zuletzt zusammen mit denen, die an der Wurzel der Klimakrise sitzen: In den Kohleregionen braucht es Veränderungen, die sowohl dem Klima als auch den Menschen helfen. Vor Ort ist, wo sich die Beziehung retten und neu gestalten lässt, wo das Umdenken beginnt. JOHANNA KNAUF, 20 Ursprünglich aus der Eifel, wohnt sie nun im hohen Norden, denn in Kiel kann sie Physik des Erdsystems studieren und so Klimaforscherin werden. Oder soll es doch Wissenschaftsjourn a lismus sein? Für die WWF Jugend schreibt sie schon seit Jahren über Umweltprobleme.»Es gibt nicht zu viel Klimaschutz. Wer heute eine Entscheidungsposition innehat, trägt signifikant dazu bei, ob unsere heutige Zeit als Zeit der Zerstörung und Ignoranz oder des Engagements, der Solidarität und der Hoffnung in die Geschichte eingeht.«tobias SÖTH, 26 Aufgewachsen ist er als Kind der Kohle in der Nähe des Tagebaus Garzweiler II. Als Junge waren zunächst dessen Dimensionen faszinierend, bis ihm der Zusammenhang mit der Klimakrise bewusst wurde. Er engagiert sich in der WWF Jugend, für die er zum Beispiel Kampagnen plant und umsetzt.»mein Schlüsselmoment: Trotz der Anschläge in Frankreich sind 2015 Millionen Menschen auf die Straße gegangen mit Erfolg: Das Pariser Klimaabkommen ist ein Meilenstein im Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel.Ich wünsche mir von jeder Person, dass sie sich mit den Themen Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit auseinandersetzt. Wir alle müssen viel Druck auf Entscheider:innen ausüben und sie zum Handeln bewegen.«luisa SANDKÜHLER, 20 Die gebürtige Essenerin lebt in Berlin und ihr Traum ist es, als Physikerin an nachhaltigen Technologien für die Energiewende und zur Armutsbekämpfung zu forschen. Die Change Days motivieren sie, sich weiter für eine grüne und soziale Gesellschaft einzusetzen. WWF 7

8 Klimaschutz in Deutschland Kommunen werden klimafit Vom Wissen zum Handeln: Durch einen VHS-Kurs haben sich in mehreren Städten Klimaschutzinitiativen gegründet. DER WWF BRINGT KLIMASCHUTZ VORAN vor Ort in der Wirtschaft in der Politik Gaby Berghoff geht die Veränderung angesichts der dramatischen Situation zu schleppend, sagt sie in Berlin genauso wie bei sich zu Hause in Emmendingen. Und so ist die 55-jährige Lebensberaterin einfach selbst aktiv geworden. Genau wie gut ein Dutzend ihrer Nachbar:innen, mit denen sie sich nun regelmäßig zu einer Art Stammtisch für den Klimaschutz trifft. Kennengelernt hatten sie sich im Volkshochschulkurs klimafit, den der WWF und der Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderung (RE- KLIM) in verschiedenen Städten Deutschlands anbieten. Ermöglicht wird der Kurs von der Robert Bosch Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung. Im Kurs werden die Teilnehmenden klimafit gemacht: Renommierte Wissenschaftler:innen erklären die Ursachen und regionalen Folgen der Klimakrise und stellen Lösungsansätze vor. Denn für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens kommt es auch auf die Mitarbeit der Kommunen an. Nicht nur im Südwesten Deutschlands hat sich daraus ein Netzwerk aktiver Büger:innen gebildet. Auch in Greifswald im hohen Norden haben zehn Klimafitte nach dem Kurs zu einer Gruppe zusammengefunden, die sich nun alle zwei Wochen trifft und gemeinsame Aktionen plant. Was können wir vor Ort fürs Klima tun? In Greifswald (Foto oben) und Emmendingen (links) haben sich aus einem VHS-Kurs heraus Klimaschutzinitiativen gegründet. Ihr Zuhause ist schon heute von der Klimakrise betroffen. In Greifswald macht man sich Gedanken über den steigenden Meeresspiegel, in Emmendingen nehmen die Hitzetage zu. Für die Veränderungen, die nicht mehr vermeidbar sind, müssen sich die Gemeinden viel besser wappnen. In Greifswald geht man deshalb auch den Weg über die Politik. Katharina Horn, 21, auszubildende Bootsbauerin und Teil der klimafit-gruppe, bringt deren Ideen über ihre Mitgliedschaft im Kommunalparlament und der Bürgerschaft ein. Im Juni stand die Initiative gemeinsam mit anderen Gruppen vor dem Rathaus und forderte den Klimanotstand den Greifswald mittlerweile ausgerufen hat. Auch in Emmendingen nimmt der Stammtisch regelmäßig an Bürgerwerkstätten zur Stadtentwicklung teil und konnte dort schon Ideen einbringen etwa zur Stadtbegrünung. Eine unserer ersten Forderungen war ein Klimaanpassungskonzept für Emmendingen, sagt Thomas Gerber, 51, der sonst als Maschinenbautechniker arbeitet. Dieses Konzept werde nun erstellt. Wirksam sind die Gruppen aber nicht nur politisch. Ihr Wissen geben sie an lokale Unternehmen und Schulen oder über Infostände weiter. Die Greifswalder haben ihre Ideen und Anregungen im diesjährigen Klimaaktionstag integrieren können. Und sie sparen beim Stadtradeln mehrere Hundert Kilo CO₂. Die Vision dabei immer im Visier: die eigene Kommune klimafreundlich zu machen gibt es VHS-Kurse an mehr als 30 Standorten: WWF Christina Dages, Ole Kracht 8

9 Klimaschutz in der EU Das Ende der Kohle ist auch ein Anfang für Neues WWF Der WWF Deutschland engagiert sich mit WWF-Büros in Bulgarien, Griechenland und Polen in einem gemeinsamen Projekt für einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle und nimmt dabei die Menschen mit. Steffi Loos, Wolfgang Wittchen JULIETTE DE GRANDPRÉ ist Klimaexpertin des WWF. Ein gangbarer Weg in die Zukunft eröffnet sich nur dann, wenn wir gemeinsam einen Weg aus der Nutzung der Kohle finden und den Menschen neue Perspektiven eröffnen. TORSTEN PÖTZSCH ist Oberbürgermeister von Weißwasser in der Oberlausitz. Es ist gut und wichtig, selbst aktiv zu werden. Frau de Grandpré, warum setzt der WWF als Umweltverband auf die soziale Komponente? Juliette de Grandpré: Wir wissen: Kohleverstromung ist der größte Einzelverursacher von Treibhausgasemissionen. Wenn wir die Erderhitzung begrenzen wollen und das wollen wir, um Gefahren für unsere Gesundheit, Ernährungssicherheit und unser wirtschaftliches Wohlergehen abzuwenden, müssen wir von der Kohle lassen. Wir wissen aber auch: Die Kohleindustrie war und ist in vielen Regionen ein wichtiger Wirtschaftszweig. Ein gangbarer Weg in die Zukunft eröffnet sich nur dann, gemeinsam einen Weg aus der Nutzung der Kohle finden und den Menschen neue Perspektiven eröffnen. Herr Pötzsch, Sie sind Oberbürgermeister von Weißwasser in der Oberlausitz, arbeiten mit dem WWF in diesem Projekt zusammen. Warum braucht es die Initiative? Torsten Pötzsch: In der Debatte werden Kohleregionen wie die Lausitz häufig recht negativ beschrieben, ja rückständig. Das sind wir aber nicht: Bei uns gibt es viel Potenzial und Möglichkeitsräume, um neue Wege zu gehen, um vom beschlossenen Kohleausstieg zu profitieren als attraktiver Wohnort und Standort für Unternehmen und Ideen. Wir werden uns in diesem Prozess wieder einmal neu erfinden, orientieren und aufstellen müssen. Der Austausch mit anderen Bürgermeister:innen in ähnli- chen Situationen und mit Verantwortlichen bei der EU ist dafür sehr hilfreich. Warum sehen Sie etwa Bürgermeister:innen als Verbündete beim Kohleausstieg? De Grandpré: Die Bürgermeister:innen sind die Macher: Sie setzen Entscheidungen der Bundespolitik um und gestalten den Wandel vor Ort. So haben sie maßgeblichen Einfluss darauf, ob er funktioniert. Wir als WWF sehen darin großes Potenzial. Wir wollen als eine Art Vermittler und Katalysator dazu beitragen, gute Ideen sichtbar zu machen und die Kraft der Kommunen zu nutzen. Die Kraft der Kommunen nutzen das geht über das Projekt? Pötzsch: Wir können darüber einig, gemeinsam und mit stetigem Nachdruck unsere Forderungen vertreten, vom Reden ins Handeln zu kommen. Der EU-Kommission haben wir schon eine gemeinsame Erklärung der Bürgermeister:innen aus den europäischen Kohle regionen übergeben, in der wir uns klar zum Pariser Klimaabkommen bekennen und für den dafür nötigen Struktur wandel Hilfe beantragen. Es ist gut und wichtig, selbst aktiv zu werden. So können wir den Menschen die Angst vor Veränderung und der Zukunft nehmen, wenn wir den eigenen Stärken vertrauen. Mehr über das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt: 9

10 Als kleines Mädchen war sie das kleine graue Mäuschen so erinnert sich Linda Zervakis, die seit sechs Jahren als Tagesschau-Sprecherin allabendlich die Welt in Worte fasst. Erst eine Jazztanz-AG in der Schule habe ihr Mut gemacht. Heute macht Zervakis anderen Mut und verrät im Interview, wie jeder etwas tun kann. EINFACH MACHEN! Interview von SALLY WILKENS LINDA ZERVAKIS wurde 1975 als Hamburgerin mit griechischen Wurzeln geboren. Ihre Eltern betrieben einen Kiosk, ein Büdchen, einen Späti oder wie man es deutschlandweit auch nennt. Heute ist sie Mutter von zwei Kindern und moderiert seit sechs Jahren die Tagesschau. Heute Tagesschau-Sprecherin und früher eher das kleine graue Mäuschen, das haben Sie mal über sich gesagt. In einer Jazztanz-Arbeitsgruppe in der Schule haben Sie zum ersten Mal gedacht: Hey, ich kann auch was. Engagieren Sie sich deshalb als Schirmherrin des Tanz-Projekts Step by Step? Ja, in der Tat. Bei dem Projekt Step by Step nehmen hauptsächlich Klassen teil, deren Schulen sich in benachteiligten Stadtteilen befinden. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund oder kommen aus sozial schwachen Familien. Sie gelten oft als schwierig. Ich habe solche Klassen immer wieder besucht und die Veränderungen im Laufe eines Step by Step Jahres gesehen. Durch das Tanzen stärken die Kinder und Jugendlichen ihre körperliche Selbstwahrnehmung. Für die Schüler ist es eine Chance, sich hier anders zu erleben als im normalen Schulalltag. Das kannte ich auch von mir. Das Tanzen hat mich meine Sorgen vergessen lassen, ich fühlte mich frei und stark. Die Step by Step Schülerinnen und Schüler entwickeln aber nicht nur ihren künstlerischen Ausdruck, sondern auch ihre Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Sie werden offener und gehen solidarisch miteinander um. Was treibt Sie an, die Bürgerstiftung Hamburg zu unterstützen? Die Bürgerstiftung initiiert und betreut Projekte unterschiedlichster Art und das generationsübergreifend. Sei es für sozial benachteiligte Kinder, junge Familien in schwierigen Situationen oder ältere Menschen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zusammenzuführen, die Zukunft mitgestalten wollen: Menschen mit Ideen, mit Zeit und letztendlich auch Menschen mit dem notwendigen Kleingeld, um aus einer guten Idee auch ein erfolgreiches Projekt zu machen. Die Bürgerstiftung nimmt diese Leistungen auf, bündelt sie und kümmert sich darum, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie auch gebraucht wird. Diese Idee finde ich absolut sinnvoll und sinnstiftend und deshalb unterstütze ich sie gerne. Was machen Sie genau als Botschafterin der Gemeinschaftsstiftung? Thuy Pham, Andreas Laible/ Hamburger Abendblatt 10

11 Ich möchte meine Bekanntheit nutzen, andere Menschen anzustiften, Gutes zu tun für die Hamburger Gesellschaft. Wir haben uns viel zu sehr daran gewöhnt, vor dem Fernseher zu sitzen und zu meckern. Wenn ich Menschen dazu bewegen kann, sich aktiv einzubringen, wäre ich schon sehr froh. An welche sinnstiftende, schöne Begegnung erinnern Sie sich gerne? Ich habe einen Step by Step Abend in einer Schule in Jenfeld besucht. Ich gebe zu, ich war an dem Tag sehr müde und nicht gerade hoch erfreut, raus nach Jenfeld zu fahren. Dann habe ich diese sechste Klasse gesehen, die getanzt hat und anschließend gab es eine kleine Gesprächsrunde. Ich habe die Schüler gefragt, was sie an Step by Step toll finden und warum sie daran teilnehmen. Als die Kinder mir geantwortet haben, war ich baff, weil sie mir mit einem Leuchten in den Augen berichtet haben, dass sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben stark und unabhängig fühlten. Sie hätten davon gehört, dass ich auch ich in einfachen Verhältnissen groß geworden sei, und sagten dann, dass ich ein Vorbild für sie sei. Ein Beispiel dafür, dass auch sie es später mal zu etwas bringen können. Ich war emotional so ergriffen davon, dass ich fast angefangen hätte zu weinen. Der Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel sagt: Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, haben eine bessere Gefühlsbilanz und eine höhere Zufriedenheit. Stimmt das? Das kann ich sofort bestätigen. Aber, ehrlich gesagt, fängt das für mich schon mit kleinen Gesten im Alltag an den Platz im Bus frei zu machen für einen älteren Menschen, jemanden an der Kasse vor zu lassen usw. Die Freude des anderen Menschen, dem man in diesem Moment entgegengekommen ist, fühlt sich so gut an. Empfehle ich unbedingt zum Nachmachen! Was sagen Sie Ich würde ja gerne was tun, aber -Menschen? Machen! Einfach jetzt machen. Auf dem Pausenhof war die kleine Linda die Königin der bunten Tüte, doch ihr Alltag bestand aus Pfennigstückewickeln und Konservendosenstapeln. Aus dem Fenster des Kiosks ihrer Eltern warf sie einen ersten Blick auf die deutsche Gesellschaft. Linda Zervakis: Königin der bunten Tüte. Rowohlt, 14,99 Euro ANZEIGE DIE STIFTUNG WELTHUNGERHILFE ENTRÄTSELN Was ist die Stiftung Welthungerhilfe? Welches Ziel hat sie und wie können Sie dieses Ziel mit unterstützen? Lösen Sie das Rätsel, los geht s: Lösungswort: SEIT Sind die Fragen zu schwer? Hier gibt s Hilfe: Unter den richtigen Lösungswörtern, die bis zum 31. Januar 2020 bei uns eingegangenen sind, verlosen wir drei hochwertige Stofftaschen, die in unserem Skill-up-Projekt in Uganda produziert wurden, sowie zehn praktische Welthungerhilfe-Notizbücher Unter welchem Motto setzt die Welthungerhilfe Projekte um? Hilfe zur. 2. Was bekämpft die Welthungerhilfe? und Armut. 3. Wie lautet eine Zuwendung an die Stiftung Welthungerhilfe, wenn sie keine Spende ist und sie dauerhaft das Stiftungskapital erhöht? 4. An wen können Sie sich wenden, wenn Sie mehr Informationen erhalten möchten? Katharina. 5. Welche Form der Unterstützung fühlt sich an wie eine eigene kleine Stiftung? 6. Wie wirkt Ihr stifterisches Engagement? Hinweis: Gegenteil von kurzfristig 7. In welchem Dokument können Unterstützerinnen und Unterstützer die Welthungerhilfe von Todes wegen berücksichtigen? Kontakt: Stiftung Welthungerhilfe Katharina Brosch, Stichwort»Rätsel WAS TUN«Friedrich-Ebert-Str. 1,53173 Bonn Telefon: 0228 /

12 WAS TUN-Aktion EIN TAG BEI ÄRZTE OHNE GRENZEN Wenn Eltern ihre Kinder nicht mehr ernähren können, Naturkatastrophen wüten oder Gewalt herrscht, beginnt ihr Einsatz. Sie retten Leben und spenden Hoffnung weltweit. Wer sind die Menschen, die bei Ärzte ohne Grenzen arbeiten? Wie findet die Organisation neue Mitarbeiter*innen für die Arbeit in rund 70 Ländern? Wie kann man ihre lebensrettende Hilfe von Deutschland aus unterstützen und begleiten? Und: Wie arbeitet das Team in Berlin daran, dass die Einsätze in Kriegsund Krisenregionen gut vorbereitet sind und die privaten Spenden genau da ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden? Antworten auf diese Fragen gibt es bei einem ganz besonderen Einblick: Für Ein Tag bei Ärzte ohne Grenzen und Gespräche mit Mitarbeiter*innen über Einsatz und Engagement können sich WAS TUN?/! Leser*innen bewerben. Die Ärztin Katharina von Goldacker untersucht im Südsudan ihre Patientin Nyajuok Thot Tap, die im achten Monat schwanger ist.»besuchen Sie uns in Berlin.«Florian Westphal, Geschäftsführer Ärzte ohne Grenzen e. V. Deutschland MITMACHEN UND WAS TUN Wollten Sie immer schon wissen, wie Ärzte ohne Grenzen jährlich rund 10 Millionen kostenlose Behandlungen für Menschen anbietet, die sonst keine Hilfe erreichen würde? Jetzt haben Sie die Chance dazu! Zehn WAS TUN?/! - Leser*innen können sich am 2. März 2020 ein Bild davon machen, wie die Organisation arbeitet und was die Mitar beiten den bewegt. Ein Tag bei Ärzte ohne Grenzen in Berlin wird als Reportage im ZEITmagazin veröffentlicht. Wann? 2. März 2020 Wo? Am Köllnischen Park 1, Berlin Anmeldung beim Spenderservice von Ärzte ohne Grenzen unter Tel.: 030 / oder Stichwort: WAS TUN Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir als spendenfinanzierte Organisation keinerlei Reise- und Unterkunfts kosten übernehmen können! Weitere Informationen unter: Peter Bräunig; Barbara Sigge 12

13 Ehrenamt-Experte Winkler HELFEN IST WIE SCHOKOLADE ESSEN Illustration: Jochen Schievink Das Glückshormon Dopamin sorgt dafür, dass Menschen zufrieden sind, wenn sie anderen helfen. Professor Joachim Winkler erforscht seit über 30 Jahren gesellschaftliches Engagement. Kleiner Ausflug in die Sozialphilosophie, um zu verstehen, warum Ehrenamt beides ist: Egoismus und Altruismus. Von SALLY WILKENS 13

14 Wer verstehen will, warum sich Menschen für andere engagieren, der kommt an Wilhelm Busch nicht vorbei. Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben! Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab. Denn ihm werden die Verse zugeschrieben, die verlässlich in Reden von Bundespräsidenten und Politikern vorkommen, wenn es um gesellschaftliches Engagement geht. Mindestens ein Kopfschütteln wird diese Aussage jedem abverlangen, der sich schon für andere engagiert hat. Jedem, der das wohlige Gefühl im Bauch kennt, geholfen zu haben. Ähnlich wie beim Schokoladeessen oder bei körperlicher Nähe sorgt die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin im Gehirn dafür, dass man sich besser fühlt. Menschen, die zusätzlich zur eigenen Erwerbsarbeit noch freiwillig für andere tätig sind, also unterm Strich mehr arbeiten, sind zufriedener, glücklicher, leben gesünder und damit länger, das belegen Studien. Busch hat versucht, diesen Widerspruch in Worte zu fassen, und ist dabei seinem Humor treu geblieben. Dieser Satz soll übrigens auch von ihm stammen: Wer leben will, der muss was tun. Was tun, darum geht es auch Professor Joachim Winkler. Der 68-jährige erforscht seit über 30 Jahren, warum Menschen sich»willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben! Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab.«wilhelm Busch ( ) gesellschaftlich engagieren, und hat selbst früh begonnen, sich für andere starkzumachen. Mein erstes Ehrenamt war das Klassensprecher-Amt in der Oberstufe, dann war ich Fakultätsvertreter in der Uni und jetzt sitze ich in der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar, sagt Winkler. Für den promovierten Soziologen ist der Start in das Ehrenamt zentral. Wer früh die Erfahrung macht, etwas zu bewegen, der engagiert sich auch später. Unter diesem Gesichtspunkt analysiert Winkler auch die Fridays for Future -Bewegung. Um sich zu engagieren, braucht es Anlässe und Themen, die Tausende bewegen. Beim Klima zeichnet sich ein neuer Trend des Ehrenamts ab. Denn: Ich denke, dass einige der Aktivisten aus dieser Erfahrung heraus, etwas bewegt zu haben, weiter machen werden. Fridays for Future ist ein neuer Trend des Ehrenamts. Wer etwas bewegt hat, engagiert sich weiter. Winkler nennt die Freiwillige Feuerwehr als weiteres Beispiel für einen gelungenen Einstieg ins Engagement: Die Feuerwehr ist vorbildlich in ihrer Jugendarbeit. Sie schafft es auch, die Kleinsten in der Kinderfeuerwehr mit kindgerechten Spielen und Übungen emotional an sich zu binden, und sie hat deshalb keine Nachwuchsprobleme. Wie zentral diese ehrenamtliche Arbeit Einzelner für die Gesellschaft ist, wird klar, wenn man sich vergegenwärtigt, dass über 90 Prozent der Feuerwehrleute, die es in Deutschland gibt, zur freiwilligen Feuer-»Die Feuerwehr ist vorbildlich in ihrer Illustrationen: Jochen Schievink 14

15 wehr gehören. Ein Beispiel dafür, dass sich Politik und Gesellschaft auf ehrenamtliche Strukturen verlassen. Wer übernimmt in der Gesellschaft welche Aufgaben? Wie viel regelt der Staat und inwieweit verlässt sich die Politik auf Menschen, die sich freiwillig engagieren? In Deutschland sind das 30,9 Millionen, die ihrem Wunsch folgen, sich einzubringen. Das hat das Deutsche Freiwilligensurvey 2014 ermittelt. Im kommenden Jahr sollen die neuen Zahlen veröffentlicht werden. Spannend wird sein, inwieweit sich das Wir schaffen das -Jahr 2015 auswirkt und wie die Klimabewegung um Greta Thunberg. Warum vereint uns der Wunsch nach Gemeinschaftlichkeit? Den Wunsch nach Gemeinschaftlichkeit zu ergründen, das beschäftigte schon den Philosophen Aristoteles ( vor Christus). Er sah in jedem Menschen ein politisches Wesen, dem es um das Gemeinwohl geht. Das war vor knapp Jahren. Die Geschichte des Ehrenamts ist einerseits die Geschichte des Gemeinwohls und anderseits die Geschichte des Wohls des Einzelnen. Winkler erklärt das so: Sozial engagierte Menschen sind zufriedener, damit gesünder Jugendarbeit.«Prof. Joachim Winkler JOACHIM WINKLER Der Ehrenamt-Experte erforscht seit 30 Jahren, warum Menschen sich für andere engagieren. Winkler war 20 Jahre Professor für allgemeine Soziologie an der Hochschule Wismar. Der emeritierte 68-Jährige leitet das Wings-Fernstudium der Hochschule. Derzeit hat er selbst ein Dutzend Ehrenämter inne. und tun auch was für sich. Das belegen unabhängige Studien. Deshalb ist Ehrenamt immer beides: Altruismus und Egoismus, sagt der Wissenschaftler, der über das Ehrenamt am Beispiel der deutschen Sportverbände 1986 seine Dissertation schrieb. Er entwickelte darin eine Theorie des Ehrenamts: Die freiwillige Tätigkeit erzeugt Zufriedenheit, etwas für sich und andere getan zu haben. Sie bietet häufig auch öffentliche Anerkennung. Schaut man soziologisch hinter die Kulissen, verfügen die Ehrenamtlichen über ein Ethos gesellschaftlicher Partizipation. Es entspricht ihrem Naturell, ehrenamtlich tätig zu sein, erklärt Winkler. Die Übernahme eines Ehrenamtes als Ausdruck eines bestimmten Lebensstils: Ist man beruflich aktiv, ist man es auch im gesellschaftlich-öffentlichen sowie im freundschaftlichen und familiären Bereich. Es ist kein Zufall, dass Personen, die hoch leistungsorientiert im Beruf sind, dies auch in den anderen Lebensbereichen sind, sagt der Wissenschaftler. Wichtig ist, dass Engagement freiwillig ist. Es geht beim ehrenamtlichen Engagement darum, dass die Arbeit unentgeltlich ist, wichtig ist aber auch, dass es freiwillig ausgeübt wird und wirklich eine Tätigkeit darstellt. Laut des Freiwilligensurveys engagieren sich übrigens immer mehr Menschen. In den letzten 15 Jahren ist der Anteil Engagierter von 34,0 Prozent auf 43,6 Prozent angestiegen. Freiwilliges Engagement ist eine Form der sozialen Teilhabe und bedeutsam für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Frei nach Wilhelm Busch: Willst du froh und glücklich leben, lass ein Ehrenamt dir geben! 15

16 EINE FRAGE DER EHRE! 30,9 Millionen Deutsche üben ein Ehrenamt aus. Sie backen Kuchen für Kirchenbasare, bereiten sich mit der Freiwilligen Feuerwehr auf das Löschen eines Brandes vor und bringen Menschen aus anderen Kulturen die deutsche Sprache bei. Ihr Lohn: die Ehre. Und vielleicht das gute Gefühl, unentbehrlich zu sein. 700 EHRENAMTPREISE werden in Deutschland ausgelobt kamen im Elisabethenverein in Augsburg katholische Frauen zusammen, um gemeinsam Kranken zu helfen. Vier Jahre später gründeten Münchner Männer den Vinzenzverein mit dem Ziel, sich um die Armen der Stadt zu kümmern. Das 1863 in der Schweiz gegründete ROTE KREUZE galt damals als eine der größten Rettungsorganisationen der Welt. 40 % gemeinnützige VEREINE und STIFTUNGEN existierten 2017 in Deutschland. 95 Prozent der Stiftungen gelten als gemeinnützig. der deutschen Bevölkerung engagieren sich ehrenamtlich, die Mehrzahl von ihnen mit bis zu zwei Stunden pro Woche. Die BEREITSCHAFT, sich freiwillig einzubringen, nahm in den vergangenen 20 Jahren deutlich zu waren es nur 34 Prozent der ab 14-Jährigen. 16

17 DER ist der internationale TAG DES EHREN- AMTS, der 1985 im Rahmen einer UN-Resolution eingeführt wurde. Jugendleiter in Deutschland besitzen eine sogenannte JUGEND- LEITERCARD. Sie bestätigt, dass der Ehrenamtler für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geschult ist. 8 6 Bis zu haben sich zwischenzeitlich für GEFLÜCHTETE engagiert. nahmen die gemeinnützigen Organisationen in Deutschland 2017 ein. Das sind 20 Milliarden mehr als Pro Kopf SPENDEN die Ehrenamtlichen ungefähr 146 Euro im Jahr. Illustrationen: Jochen Schievink 4,6.Mrd. 19 % ARBEITSSTUNDEN verbrachten die deutschen 2009 im Ehrenamt. Das entspricht der Arbeitsleistung von 3,4 Millionen Vollzeitbeschäftigten. der Ehrenamtlichen engagieren sich als Platzwarte, Wettkampfrichter oder Trainerinnen in SPORTVEREINEN. Gefolgt von 12 Prozent der Freiwilligen im Bereich Kultur und Musik und 11 Prozent in Schulen und Kindergärten. 17

18 Kommentar Sich gesellschaftlich engagieren, lohnt sich! Nicht dazuzugehören zieht sich durch sein Leben. Trotzdem macht Dennis Kirschbaum anderen Mut und wurde dafür ausgezeichnet. Ich bin Generation Y, Generation 9/11 und Generation Wendekind. Ich trage einen europäischen, einen arabischen und einen jüdischen Namen. Obwohl ich in der DDR geboren wurde, lässt mein äußeres Erscheinungsbild nicht darauf schließen. Bereits als Kind wollten meine herkunftsdeutschen Mitschüler*innen nicht mit mir spielen, weil sie in mir etwas anderes sahen: keinen Mitbürger, sondern einen Ausländer. Menschen kennenlernen ist leichter als eine Religion Das gehört auch heute noch zu meinem Alltag. Über Sätze wie Sie können aber gut Deutsch! kann ich mittlerweile nur noch schmunzeln. Das war allerdings nicht immer so. Besonders in den Jahren nach 9/11 sahen sich viele Muslim*innen mit einem stärker werdenden Islamhass konfrontiert. Es wurde vermehrt über anstatt mit Muslimen gesprochen. In Deutschland verschärfte sich die Debatte seitdem durch islamfeindliche Autoren wie Thilo Sarrazin oder den Aufstieg der rechts-national-populistischen Partei AfD. Es bewegt sich derzeit sehr viel an den Rändern, umso wichtiger ist es, den Fokus auf die Mitte der Gesellschaft zu legen, wo täglich erfolgreich normales Zusammenleben praktiziert wird und trotzdem Unverständnis vorherrscht. Laut dem Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung 2018 haben nur rund 20 Prozent der Mehrheitsbevölkerung Kontakt mit muslimischen Menschen in ihrem Alltag. Es ist nötig, mehr Orte der Begegnung online wie offline zu schaffen, in denen Menschen aus ganz unterschiedlichen sozialen Gruppen einander kennenlernen können. Ich engagiere mich als Vorstandsvorsitzender bei JUMA e. V. (jung-muslimisch-aktiv). Wir leisten klassische Jugendarbeit ohne religiös bekennende Angebote, wollen junge muslimische Menschen vernetzen und sie dabei unterstützen, sich aktiv an dieser Gesellschaft zu beteiligen. Wir schaffen Räume zum Austausch, denn mir ist aus meiner Lebenserfahrung bewusst geworden: Es ist leichter einen Menschen kennenzulernen als eine Religion. Wir investieren unsere ganze Kraft in die Jugend, denn sie bildet die Gesellschaft von morgen. Nur gemeinsam können wir das Auseinanderdriften von sozialen Milieus aufhalten. Um dies zu schaffen, müssen wir uns aufraffen, einander begegnen und auch mal kritische Fragen aushalten. Derzeit gehen von Südamerika über die arabische Welt bis nach Asien junge Menschen auf die Straßen, die von einer neuen Form von Gesellschaft überzeugt sind. Eine, in der sie mitbestimmen und gehört werden. Auch ich versuche auf unterschiedlichen Ebenen in die Gesellschaft positiv einzuwirken und das jeden Tag. Das Leben ist kein Sprint, es ist ein Dauerlauf, und auch Du kannst es in Kauf nehmen, etwas von Deiner Freizeit zu investieren, um Dich zivilgesellschaftlich zu engagieren. Probiere es doch mal aus. Vertrau mir es lohnt sich! DENNIS KIRSCHBAUM Der 29-jährige Mutmacher aus Berlin studiert Ethik und Politik auf Lehramt, arbeitet ehrenamtlich als Anti- Rassismus-Trainer, ist Vorsitzender von JUMA e. V. (jung-muslimisch-aktiv) und beeindruckt als Poetry- Slammer wurde er vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement zum Botschafter für Junges Engagement ernannt. Reinaldo Coddou 18

19 Menschenrechte Wahrheit oder Fake? Facebook und Twitter revolutionieren die Welt und auch die Arbeit von Amnesty International. Mitarbeiter Sam Dubberley analysiert Videos und Fotos, um Menschenrechtsverbrechen aufzudecken. Amnesty International Horst Friedrichs Es sind Bilder des Schreckens: 18 Gefangene knien im Wüstensand, die Hände gefesselt, die Köpfe in schwarze Säcke gehüllt. Männer mit Maschinenpistolen treten heran und erschießen die Gefangenen. Im Sommer 2017 tauchte dieses Video auf und verbreitete sich blitzschnell im Netz. Wer hatte es hochgeladen? Wer sind die Gefangenen, wer die Mörder? Zeigen die Bilder tatsächlich eine Hinrichtung oder ist die Szene gestellt? Solche Videos sind für unsere Arbeit ungemein wichtig geworden, sagt Sam Dubberley. Der gebürtige Brite arbeitet in Berlin für das internationale Krisenteam. Viele Amnesty-Berichte sind durch gepostete Bilder und Videos überhaupt erst möglich geworden. Aber wir hinterfragen alles. Verbrechen dokumentieren mit einem Klick Dank Smartphone mit Kamera können potenziell Menschen weltweit journalistisch arbeiten. In Ländern ohne freie Presse ist das besonders wichtig: Nur ein Klick und ein Verbrechen ist dokumentiert. Ein weiterer Klick und es ist online. Aber genauso schnell kann auch eine Fälschung in Umlauf gebracht werden. Dubberley hat deshalb ein Netzwerk zur Überprüfung digitaler Bilder ins Leben gerufen. Das Digital Verification Corps (DVC) umfasst derzeit 120 Ehrenamt liche, Studierende an Universitäten in vier Kontinenten. Er bildet junge Menschen aus, damit sie für SAM DUBBERLEY Wir sehen täglich Bilder von schrecklichsten Verbrechen. Deshalb betreuen wir stets unsere Ehrenamtlichen, um Traumatisierungen vorzubeugen. DAS KÖNNEN SIE TUN: Nur mit Ihrem Engagement funktioniert dieser Einsatz. Stärken Sie die Arbeit für die Menschenrechte auch über den Moment hinaus und bedenken Sie Amnesty in Ihrem Testament. Vielen Dank. IBAN: DE Amnesty Bildmaterial im Internet sichten und herausfinden, was auf den Videos und Fotos tatsächlich zu sehen ist. Viele Täuschungen können so ganz schnell aufgedeckt werden: Jemand postet ein Video und behauptet, es zeige ein Selbstmordattentat in Syrien. Wir finden dann aber heraus, dass das Video bereits vor drei Jahren erschien und aus dem Irak stammt, erklärt Dubberley. So geht das DVC zunächst vor: Können wir herausfinden, wo die Szene aufgenommen wurde? Wir sehen zum Beispiel im Hintergrund eine auffällige Moschee oder eine merkwürdige Anordnung von Bäumen. Danach können wir auf Satellitenbildern suchen, um den Ort einer Aufnahme genau zu lokalisieren. Hinrichtungsvideo schreibt Rechtsgeschichte Amnesty kann Opfern von Menschenrechtsverletzungen nur dann glaubhaft eine Stimme verleihen, wenn die Informationen auch stimmen. Das ist umso wichtiger, als Machthaber immer häufiger dazu übergehen, unbequeme Nachrichten als Fake News zu denunzieren, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Das Hinrichtungsvideo mit den 18 Gefangenen konnte dank digitaler Recherchearbeit verifiziert werden und hat Rechtsgeschichte geschrieben. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat erstmals einen Haftbefehl aufgrund eines Internet-Clips erlassen. 19

20 Julie Wheeler (l.) und Mary Colley an ihrem Einsatzort: die Kleiderkammer im Familienzentrum Adalbertstraße in Berlin. DEM EHRENAMT INS NETZ GEGANGEN Von LISA JANSEN Gutes tun in ein paar Stunden? Das geht! Jeden Mittwoch sortieren Freiwillige in einem Familienzentrum in Kreuzberg gespendete Kleidung. Über vostel.de, einer Plattform, die Freiwillige und Organisationen zusammenbringt, sind Julie Wheeler und Mary Colley zwischen all den Kleiderbergen gelandet. Boris Streubel 20

21 Boris Streubel; Ana Marija Marinov Mary Colley bahnt sich ihren Weg zwischen Regalen und Kleiderstangen. Wenn hier mehr als vier Leute rumwuseln, wird es ein bisschen eng, sagt sie lachend. Bis in die letzte Ecke wird die Kleiderkammer genutzt, es riecht nach Secondhand-Shop. Am schmalen Eingang türmen sich Säcke mit Kleidung. Das alles schreckt Mary und Julie Wheeler nicht ab. Im Gegenteil, sie sind genau deshalb hier: um anzupacken. Gemeinsam nehmen sie an einer Aktion im Familienzentrum Adalbertstraße in Berlin teil. Jeden Mittwoch sortieren Freiwillige die gespendete Kleidung, die manchmal auch vor der Tür abgelegt wird ein Teil landet direkt auf dem Haufen für die Waschmaschine. Pro Woche werden zehn große Säcke mit Kleidung abgegeben, zusätzlich noch Spielzeug und Schuhe. Das Familienzentrum liegt auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Bethanien und gehört zur denkmalgeschützten Gesamtanlage. Es ist ein Ort der Begegnung, und ehrenamtliches Engagement spielt hier eine wichtige Rolle. Viele Leute wollen sich engagieren, aber gleichzeitig flexibel bleiben. Ein Großteil der Freiwilligen kommt über vostel.de. Der Name setzt sich aus Volunteering und Hostel zusammen und entspringt der Anfangsidee der beiden Berliner HANNA LUTZ UND STEPHANIE FROST, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von vostel.de, einer digitalen Engagementplattform, die Engagierte und Non-Profit-Organisationen zusammenbringt. Gründerinnen Hanna Lutz, 32, und Stephanie Frost, 31: ein nachhaltiges Hostel für Touristen, die sich im Urlaub engagieren wollen. 2013, beide noch Studentinnen und selber reisebegeistert, kam ihnen die Idee, das Image der Berlintouristen zu verbessern. Touristen kamen und gingen, und alles, was sie hinterließen, waren steigende Mieten und Müll, erzählt Hanna. Warum also nicht Touristen und soziales Engagement zusammenbringen? Vostel.de war geboren und damit ein Ansatz in der Freiwilligenarbeit, den es so noch nicht gab. Sie setzten zunächst auf kurzfristige und flexible Tätigkeiten, für die man nicht mal Deutsch sprechen können musste. Irgendwann haben wir festgestellt, dass die wenigsten unserer Freiwilligen tatsächlich Touristen sind, sondern viele junge, internationale Leute, die sich engagieren, aber gleichzeitig flexibel bleiben wollen, sagt Hanna. Heute sind sie ein Sozialunternehmen, das ein großes Portfolio an Engagementmöglichkeiten anbietet. Vostel.de ist der Grund, warum Julie Wheeler, 53, und Mary Colley, 44, an diesem Mittwochvormittag zwischen all den Kleiderbergen gelandet sind. Die Engländerin Julie ist erst im August nach Berlin gezogen ihrem Mann hinterher, auch aus Abenteuerlust, wie sie schmunzelnd erzählt, als sie auf der Bank vor der Kleiderkammer Platz nimmt. Gut zu sehen von hier ist der Fuchs, der einem an den Wänden des Familienzentrums immer wieder begegnet: als Leitfigur, der den Be- In der offenen Kleiderkammer des Familienzentrums können sich Familien nach geeigneter Kinderkleidung umschauen. 21

22 sucherinnen zeigt, wo es langgeht. Auch er ist das Ergebnis einer Aktion von vostel.de, entstanden an einem sozialen Tag eines größeren Unternehmens. Julie hat für Berlin einen Vollzeitjob als Buchhalterin aufgegeben. Weil sie es gewohnt ist zu arbeiten, war sie auf der Suche nach etwas Abenteuer und stieß auf vostel.de. Ich genieße die Arbeit hier, es fühlt sich gut an zu helfen, sagt sie über die Kleider kammer-aktion, bei der sie schon das zweite Mal dabei ist. Mary, ursprünglich aus London, ist 2016 von Melbourne mit ihrem australischen Mann nach Berlin gezogen. Ihre Kinder sind mittlerweile in Grundschule und Kita, und sie sah sich plötzlich alleine zu Hause mit zu viel Hausarbeit, erzählt die ehemalige Tanzlehrerin lachend. Das Familienzentrum kannte sie bereits durch ihre eigenen Kinder sie wohnt im Kiez und fühlt sich durch ihre ehrenamtliche Arbeit noch mehr als Teil der Gemeinschaft: Orte wie das Familienzentrum bringen einem so viel Dankbarkeit entgegen, wenn man sich hier engagiert. Als sie an dem heillosen Durcheinander des Schuhregals vorbeiläuft, nennt sie es augenzwinkernd das Regal der Schande, das würden sie erst ganz am Schluss aufräumen. Julie Wheeler ist bereits das zweite Mal als Ehrenamtliche in der Kleiderkammer dabei. Viele Engagements laufen nur einen Tag das erleichtert oft den Einstieg. Als ihre Kinder noch kleiner waren, hat Mary Colley selber viel Zeit mit ihnen im Familienzentrum verbracht. Hanna erzählt, dass mehr als die Hälfte der Freiwilligen, die sie vermitteln, einen internationalen Hintergrund hat so wie Julie und Mary. Dem Alter seien dabei keine Grenzen gesetzt, und die Tatsache, dass es viele Engagements gibt, die nur einen Tag laufen, erleichtert oft den Einstieg in die Freiwilligenarbeit. Neben vostel.de gibt es zahlreiche weitere Freiwilligenagenturen. Deutschlands älteste Freiwilligenagentur Tatendrang sitzt in München und wurde bereits 1980 gegründet. Über die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e. V. kann bundesweit nach Engagements gesucht werden über die Postleitzahl und Engagement-Interesse. Was vostel.de von anderen Freiwilligenagenturen unterscheidet, ist die Art der Vermittlung, die automatisiert über ihre Plattform abläuft. Es ist unkompliziert, sich über vostel.de als Freiwilliger zu registrieren und mit der jeweiligen Organisation in Kontakt zu treten bei vielen anderen Agenturen läuft dieser Vorgang noch analog. Dadurch kann vostel.de eine hohe Anzahl an Freiwilligen»Orte wie das Familienzentrum bringen einem so viel Dankbarkeit entgegen, wenn man sich hier engagiert.«mary Colley Boris Streubel (3) 22

23 vermitteln. Zudem läuft die Webseite zweisprachig, auf Deutsch und Englisch, und ist kostenlos. Finanzieren tut sie sich durch Beratungsangebote und die Organisation von Social Days für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für einen Tag freistellen, damit sie sich ehrenamtlich engagieren können. Auch Engagements, die nur einen Tag laufen, können viel bewirken. Im Familienzentrum wurden durch solche Aktionen schon ganze Areale gestrichen und der Garten neu gestaltet. vostel.de kümmert sich dabei um reibungslose Abläufe. Hanna erklärt es an einem Beispiel: Die Berliner Tafel braucht jeden Tag Leute, die Lebensmittel sortieren. Es ist also nicht nur der Einzelne, der Großes bewirkt, sondern die Summe aller zusammen. Auch das kürzeste Engagement könne durch Begegnungen mit Obdachlosen oder Flüchtlingen bis hin zu einem neuen Weltbild führen, so Hanna. Zufrieden können Julie und Mary am Nachmittag das Ergebnis ihrer Arbeit bewundern. Wo am Vormittag noch Durcheinander herrschte, sieht es nun tadellos aus, auch das Schuhregal: Wohl geordnet warten die Sachen auf ihre neuen Besitzer. Auch wenn man bei Kleiderkammer an Klamotten denkt, gibt es auch viele Schuhe. ANZEIGE

24 IM PORTRÄT Wie facettenreich gesellschaft liches Engagement ist, zeigt unsere Porträt-Reihe auf den folgenden Seiten. IMPRESSUM Hier können Sie was tun: BUND FÜR UMWELT UND NATUR- SCHUTZ DEUTSCHLAND E. V. (BUND) Mit Ihrer Mitgliedschaft untermauern Sie unsere Forderungen. Jede Stimme erhöht den Druck auf die Politik. Werden Sie deshalb jetzt BUND Mitglied! Einfach über den online Antrag Kontakt aufnehmen über Globale Klimakrise: Jetzt handeln! Eine Erhitzung von 2 Celsius hätte verheerende Folgen für die Menschheit. Deshalb muss dringend gehandelt werden. Hitze, Waldbrände, Baumsterben. Dies sind nur einige Auswirkungen der Klimakrise mit Folgen für Erwachsene wie Kinder. Die Verbrennung von Kohle und Öl verursacht eine zu hohe CO 2 -Belastung. Daher der Appell: Kraftwerke schließen und sämtliche Energie nachhaltig erzeugen. Der BUND fordert: Die Bundesregierung muss den Kohleausstieg bis 2030 beschließen und eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen sichern. Je mehr Menschen sich dem BUND mit den Forderungen anschließen, desto dringlicher wird der Handlungsbedarf für die Regierung. Herausgeber: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, Helmut Schmidt Haus, Speersort 1, Hamburg Geschäfts führung: Dr. Rainer Esser Chief Sales Officer ZEIT Verlagsgruppe:: Áki Hardarson Produktmanagement: Ute Klemp Verkaufsleitung: Felix Tiedemann Produktion: TEMPUS CORPORATE GmbH ein Unternehmen des Zeitverlags, Helmut Schmidt Haus, Speersort 1, Hamburg Geschäftsführung: Jan Hawerkamp, Dr. Mark Schiffhauer Konzeption: Dr. Joachim Schüring Projektleitung: Christina Schweitzer Redaktionelle Leitung: Sally Wilkens AutorInnen: Sally Wilkens, Carola Hoffmeister, Nina Heitele Schlussredaktion: Egbert Scheunemann Grafik: Lisa Natrup (Konzept), Jörg Maaßen Bildredaktion: Katrin Dugaro-Carrena Advertorials: SCHMITZ-WG.com Herstellung: Torsten Bastian (verantw.), Tim Paulsen Druckerei: Frank Druck, Preetz/Holstein Illustration: Jochen Schievink 24

25 Mehr Wesentliches für unheilbar kranke Kinder Das Kinder und Jugendhospiz Balthasar ist Deutschlands erstes Hospiz für unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit verkürzter Lebenserwartung. Foto: Kathrin Menke Im Balthasar in Olpe/Sauerland riecht es eher nach frisch gebackenem Kuchen als nach Krankenhausluft. Das gelb gestrichene Haus ist wohnlich und gemütlich eingerichtet, die Atmosphäre familiär und vertraut. Ein Ort zum Wohlfühlen und Krafttanken und genau das soll er sein. Denn vielen Kindern und ihren Familien dient das Kinder- und Jugendhospiz für einige Wochen im Jahr als ein zweites Zuhause. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die erkrankten Kinder und Jugendlichen. Ihre kurze Lebenszeit soll so positiv wie möglich gestaltet werden. Dabei wird nicht danach geschaut, was die Kinder und Jugendlichen aufgrund ihrer Erkrankung schon nicht mehr können, sondern darauf, was noch möglich ist.»leben bis zuletzt und die verbleibenden Fähigkeiten fördern«, lautet die Devise. Speziell ausgebildete Familienbegleiter leisten der Familie wertvolle Hilfe. Im Balthasar können die Eltern die Pflege vertrauensvoll in die Hände der geschulten Mitarbeiter legen, um selbst einmal zur Ruhe zu kommen. Viele Gespräche und auch der Austausch der betroffenen Eltern untereinander helfen, die Trauer zu bewältigen. Auch nach dem Versterben des Kindes ist das Hospiz für die Familien da für jeden so lange, wie er es braucht. Anders als bei Erwachsenenhospizen wird nur etwa die Hälfte der Gesamtkosten von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Daher werden jährlich über eine Million Euro an Spenden benötigt. Die Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar wurde gegründet, um die Arbeit im Hospiz dauerhaft zu sichern. Hier können Sie was tun: KINDER- UND JUGEND- HOSPIZSTIFTUNG BALTHASAR Tel. (02761) Spendenkonto: IBAN: DE Verwendungszweck: GemeinsamZeit und Ihre Adresse für die Spendenquittung Kontakt aufnehmen über Hier können Sie was tun: SOS-KINDERDÖRFER WELTWEIT HERMANN-GMEINER-STIFTUNG Ansprechpartner: Jörg Springer Tel. (089) kd.org Spendenkonto: IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Auf Dauer helfen: Kinder in Venezuela Misswirtschaft und Korruption haben die Menschen im südamerikanischen Venezuela in tiefe Armut gestürzt. Foto: Alfil producciones Mittlerweile ist jedes siebte Kind in Venezuela akut unterernährt. In dieser schwierigen Situation unterstützt die SOS-Familienhilfe Mütter, ihre Kinder zu versorgen. Ein Beispiel: Abwechselnd kümmern sich Mütter um die Jungen und Mädchen und bereiten Mahlzeiten zu, während die anderen Mütter die Möglichkeit haben, arbeiten zu gehen. Parallel dazu fördert die SOS-Familienhilfe die Chancen der Frauen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Als Teil des weltweiten Engagements in 137 Ländern bleiben die SOS-Kinderdörfer auch in Zukunft bei den Familien und ihren Kindern. 25

26 Hier können Sie was tun: RENOVABIS Tel. (08161) Spendenkonto: IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Hand in Hand für eine gute Zukunft Das Hilfswerk Renovabis engagiert sich seit über 25 Jahren für Menschen im Osten Europas. Einer für den anderen: Die Idee vom Zusammenhalten führte nach dem Fall des»eisernen Vorhangs«dazu, dass deutsche Katholiken 1993 Renovabis als Solidaritätsaktion ins Leben riefen. Von Beginn an war klar, dass die Hilfe im Zeichen der Partnerschaft erfolgen sollte, also gemeinsam mit den Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Bis heute macht sich Renovabis für all diejenigen stark, die am Rand der Gesellschaft stehen. Gefördert werden pastorale und soziale Projekte sowie die Bildungsarbeit. Wichtiges Ziel ist es, über Grenzen hinweg im Gespräch zu bleiben. Inklusion ganz lebendig Die Nikolauspflege ermöglicht Teilhabe: von frühkindlicher Förderung bis zur beruflichen Bildung. Blind oder sehbehindert zu sein, ist in einer visuell geprägten Gesellschaft nicht einfach. Aber mit der richtigen Unterstützung ist ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Sehbeeinträchtigung möglich. Den Menschen sehen unter diesem Leitsatz begleitet die Nikolauspflege seit mehr als 160 Jahren blinde und sehbehinderte Menschen. Damit Inklusion und Teilhabe Alltag werden. Die Stiftung bietet von schulischer Bildung über berufliche Rehabilitation bis hin zu Alltagshilfen eine neue Perspektive für Menschen aller Altersgruppen. Hier können Sie was tun: NIKOLAUSPFLEGE Daimlerstraße 73, Stuttgart Tel. (0711) Spendenkonto: IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Hier können Sie was tun: STEP STIFTUNG FREIBURG Ansprechpartner: Dr. Berndt Tausch, Geschäftsführender Vorstand Tel. (0761) stiftung.de Spendenkonto: IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Bewegen, begeistern, beteiligen Die step stiftung sorgt für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zugehörigkeit durch Sport. Einfach mit Freundinnen kicken, egal woher man kommt das leistet»kick for girls«. Ausgebildete AG-Leiterinnen und -Leiter bringen Know-how ins Spiel und ermöglichen Kindern und Jugendlichen einen unkomplizierten Zugang zum Fußballspielen.»step fortbildung«schafft Wissen und Kompetenz, um die Potenziale von Vielfalt in heterogenen Gruppen gewinnbringend zu mobilisieren. Dieses neue sozial-integrative Fortbildungsangebot ist in der Aufbauphase und soll auch bundesweit implementiert werden. Dringend gesucht werden deshalb engagierte Sozialinvestoren und Zustifter. 26

27 Hier können Sie was tun: JOSÉ CARRERAS LEUKÄMIE-STIFTUNG Spenden Hotline: (01802) (Kosten aus dem dt. Festnetz: 0,06 Euro) Online Spenden über: stiftung.de Spendenkonto: IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Einschalten und Leben retten Zum 25. Mal lädt José Carreras zur großen Spendengala: 12. Dezember 2019, Uhr, live aus Leipzig beim MDR. Alle zwölf Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie oder einer verwandten Blutkrankheit. Deshalb bittet Startenor José Carreras:»Unterstützen auch Sie Projekte, die Leben retten und Lebensqualität schenken mit Ihrer Spende, Ihrem Nachlass oder einer Zustiftung. Jeder Beitrag hilft. Leukämie muss heilbar werden.«bei der Jubiläumsgala am 12. Dezember 2019, Uhr, im MDR sind unter anderen dabei: Prominente wie Peter Maffay, Mary Roos, Johnny Logan, PUR, Barbara Schöneberger und Herbert Grönemeyer. Bildung stiften Armut besiegen! Weltweit besuchen über 120 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule Bildung ist die Voraussetzung für ein besseres Leben. Wer Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt hat, kann Preise auf dem Markt vergleichen, Verträge verstehen und sich Wissen aneignen.»wo bittere Armut herrscht, können Kinder nicht zur Schule gehen. Ich begrüße den Stiftungsfonds Bildung sichert Zukunft! von ganzem Herzen«, sagt Lutz Beisel, terre des hommes-gründer und Schirmherr des Fonds. Interessierte können Bildungspartnerin oder -partner in dem Stiftungsfonds»Bildung stiftet Zukunft«werden und damit armen und benachteiligten Kindern dauerhaft Bildung schenken. Hier können Sie was tun: GEMEINSCHAFTSSTIFTUNG TERRE DES HOMMES Ansprechpartnerin: Karin Lammers Ruppenkampstraße 11a Osnabrück Tel. (0541) Spendenkonto (Stichwort»Bildung«): IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Hier können Sie was tun: FILIA.DIE FRAUENSTIFTUNG Alte Königstraße 18, Hamburg Tel. (040) frauenstiftung.de GLS Bank Spendenkonto: IBAN: DE Kontakt aufnehmen über Wir warten nicht, bis uns die Luft wegbleibt! Weltweit werden immer mehr feministische Organisationen diffamiert und deren Aktivistinnen massiv bedroht. Gesetze und Auflagen schnüren der Zivilgesellschaft die Luft ab. Unsere Partnerin Lara Aharonian, Leiterin des Women s Resource Center in Jerewan, Armenien, ist seit Jahren Mordandrohungen rechter Gruppen ausgesetzt. Ihre Anzeige wurde abgewiesen, die Anzeige der Extremisten wurde aber gerade an die Staatsanwaltschaft übergeben. filia.die frauenstiftung setzt sich weltweit für Frauenorganisationen ein und stärkt die Frauenbewegungen. Wir brauchen dafür Ihre Spende. Zum Luft holen. Aktuell zählt bis jede Spende doppelt! 27

28 PUBLIKATIONEN Sie möchten mehr über eine der in WAS?! TUN vorgestellten Organisationen wissen? Dann bestellen Sie hier ausführliche Informationen. Caritas-Stiftung Deutschland Not sehen und handeln helfen Sie mit! WWF Deutschland Umweltstiftung Artenschutz in Zeiten des Klimawandels ein exklusiver Einblick CARE-Testament- Ratgeber Schaubilder, ein Muster-Testament und Checklisten helfen Ihnen, Ihren Nachlass nach Ihren Wünschen zu gestalten. Menschlichkeit stiften Die Caritas-Stiftung Deutschland stellt sich vor MGE 001 MGE 002 MGE 003 Welthungerhilfe Aktueller Jahresbericht Für eine Welt ohne Hunger Loki Schmidt Stiftung Geben Sie Ihrem Vermögen einen Sinn. Retten und schütze Sie mit uns wichtige Naturparadiese. Gemeinschaftsstiftung terre des hommes Bildung sichert Zukunft Werden Sie Bildungspartner für Kinder in aller Welt! MGE 004 MGE 005 MGE

29 1 1 Welthungerhilfe Werte weiter reichen Ihre Möglichkeiten der Nachlassgestaltung Unterstützen Sie die Menschenrechte mit Ihrem Testament für Amnesty. Ratgeber für die Nachlassplanung WWF Deutschland Umweltstiftung Klimaschutz leicht gemacht Tipps für einen klimafreundlichen Alltag MGE 007 MGE 008 MGE 009 World Vision World Vision Spezial Infos übers Stiften, Spenden und Vererben Tierärzte ohne Grenzen e.v. Aktueller Jahresbericht Wenn Tiere Leben bedeuten GESUNDE TIERE GESUNDE MENSCHEN GESUNDE UMWELT Hermann-Gmeiner- Stiftung SOS-Kinderdörfer weltweit Wie Sie nachhaltig helfen können Foto: TOGEV MGE 010 MGE 011 MGE 012 Ja, ich bestelle kostenfrei folgende Publikationen: MGE 001 MGE 002 MGE 003 Name / Vorname MGE 004 MGE 005 MGE 006 Straße / Nr. MGE 007 MGE 008 MGE 009 PLZ / Ort MGE 010 MGE 011 MGE 012 Datum Unterschrift Ihre Bestellmöglichkeiten: Online: zeit.de/angebote/publikationen. Postanschrift: DIE ZEIT. Felix Tiedemann. Speersort Hamburg Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist der Zeitverlag. Näheres zur Verarbeitung Ihrer Daten und Ihren Rechten nach dem geltenden Datenschutzrecht finden Sie unter zeit.de/hilfe/datenschutz. Bei Fragen oder Anmerkungen zum Datenschutz wenden Sie sich gerne an uns, beispielsweise per an Ihre Namen und Adressen werden an die jeweiligen Organisationen weitergeleitet, damit Sie die gewünschten Publikationen erhalten. 29

30 World Vision Initiative zeigen In Kindern liegt die Zukunft Christoph Lange entschied sich dazu, eine eigene Stiftung zu gründen, um den Jüngsten ein besseres Leben zu ermöglichen. Ein Brunnen in Malawi und eine Schule in Äthiopien Christoph Lange machte das möglich gründete der 52-jährige Architekt unter dem Dach von World Vision die Christoph Lange Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe. Was war Ihre Motivation, eine Stiftung zu gründen? Ich habe alles, was ich brauche, kann regelmäßig essen, mich sicher fortbewegen. Was soll ich mit einem Euro-Anzug, Luxusautos oder anderen unnötigen Spielsachen? Sein Geld kann man doch sinnvoller in den Kreislauf zurückgeben. In Kindern liegt die Zukunft. Zu viele leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Einem Teil von ihnen möchte ich helfen. Welche Rolle spielt dabei World Vision? Unter ihrem Dach ist die Gründung einer eigenen Stiftung leicht. Die Organisation holt die Genehmigung vom Finanzamt ein, schlägt Projekte vor und kümmert sich um Werbemaßnahmen wie die Website. Spenden zu sammeln funktioniert problemlos die Quittungen stellt World Vision aus. Ein für mich wichtiger Punkt: Ich weiß immer, wo eine Spende hinfließt. Das Geld darf nur für meine Stiftungszwecke verwendet werden. Was möchten Sie langfristig erreichen? Ohne Wasser und Bildung kann sich keinerlei Fortschritt entwickeln. Mit meiner Stiftung versuche ich Mittel zu generieren, um regional förderungsfähige Projekte von World Vision umsetzen zu lassen. Dabei richten wir uns nach den Wünschen der Bevölkerung. Sie wird über Rat und Tat eingebunden so nun auch beim Bau der Schule in Äthiopien. Meine Vision ist es, den Menschen dabei zu helfen, dass sie ihre Zukunft selbst aufbauen können. Was soll bei dem Schulprojekt bis 2020 alles passieren? Zwei Häuser mit sechs Klassenzimmern stehen. Über 900 Schülerinnen und Schüler können darin zeitversetzt lernen. Als Nächstes folgen Sanitäranlagen mit Duschen, außerdem soll ein Garten angelegt werden. Mit den Erträgen können die Kinder kochen lernen. Die Schule soll für alle zum Treffpunkt im Dorf werden, einem Ort für Austausch und Gemeinschaft. Ein Wiederaufforstungsprogramm ist langfristig auch angedacht. Wie beeinflussen Sie Ihr persönliches Umfeld mit Ihrem Engagement? Über meine Tätigkeit als Architekt versuche ich Firmen und Ingenieure mit Projektflyern zum Spenden zu animieren. CHRISTOPH LANGE Mit einer Patenschaft in Vietnam wurde der Frankfurter Architekt bereits 2006 bei World Vision aktiv. Heute ist er selbst Stifter. Bei privaten Spendenevents informiere ich die Anwesenden mit Informationen zum jeweiligen Projekt. Im Urlaub organisiere ich immer ein großes Dinner. Meine Gäste zahlen Eintritt der wird gespendet. Über die Jahre haben einige von ihnen bestimmt schon Euro gegeben. Weitere Informationen unter 30

31 GUT GETAN Millionen Menschen engagieren sich weltweit in Organisationen, Stiftungen, Vereinen oder privaten Initiativen. WAS TUN stellt zwei inspirierende Beispiele vor. Max Neisen; Simon Lutz Grün verpackt Pausenbrote frisch zu halten oder den Käse sicher im Rucksack zu verstauen, geht auch ohne Plastikfolie. Umweltschonender lassen sich Lebensmittel in Bienenwachstüchern verpacken. Uta und Max Neisen haben sich mit ihrem Unternehmen Speisekleid den grünen Hüllen verschrieben und Less Waste auch zur Familiensache erklärt. Uns ist wichtig, dass Eltern den Kindern nicht den Plastikwahn unserer Kindheit antrainieren, sagen sie. Der Impuls für mehr Nachhaltigkeit kam 2018 während ihrer Elternzeitreise durch Neuseeland und Australien. Durch die Enge unseres Wohnmobils und die Abgeschiedenheit in der Natur wurde der produzierte Müll sehr präsent. Bei einem Picknick mit dem australischen Zweig der Familie, die im Alltag bereits die alternative Form der Lebensmittelverpackung nutzte, formte sich die Idee, Wachstücher in Deutschland populärer zu machen. Wenn jeder ein bisschen beiträgt, ist viel gewonnen, so die Gründer. Für uns waren die Bienenwachstücher der Auftakt in ein nachhaltigeres Leben. Umweltschutz darf nicht nur sexy sein er muss es sogar, finden die Neisens. Produkte, die man schön findet, nutzt man automatisch viel häufiger. Was tun, kann jeder. Wir wollen Menschen durch eine simple Kaufentscheidung die Möglichkeit geben, sich sozial zu engagieren, so Malte Schremmer. Von der Rolle Hinsetzen, abwischen, helfen, fertig, ist das Konzept hinter Goldeimer einem Hamburger Unternehmen, das schon mit dem kleinen Geschäft Großes bewirken will. Aus 100-prozentigem Recyclingpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel, fertigt Goldeimer soziales Toilettenpapier. 4,5 Milliarden Menschen auf der Welt verfügen über keine gesicherte Sanitärversorgung, 892 Millionen verrichten ihr Geschäft schutzlos im Freien, so Mitgründer Malte Schremmer. Das Klopapier sei nicht nur ein Aufhänger, um auf ein globales Problem aufmerksam zu machen es soll gleichzeitig zur Lösung beitragen. Mit dem Verkauf co-finanziert Goldeimer den Bau von Toiletten durch die Partner Viva con Agua und die Welthungerhilfe. Langfristiges Ziel ist, Menschen weltweit eine gesicherte und geschützte Sanitärversorgung zu ermöglichen. Bei 892 Millionen ohne Klo haben wir noch viel zu tun, so Schremmer. Wir brauchen mehr Mitstreiter und eine bessere Wahrnehmung für ein in der deutschen Gesellschaft oftmals belächeltes Thema. 31

32 DIE STIFTUNGSEXPERTEN Von der Gründungsberatung bis zum Management bereits bestehender Stiftungen: Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung in der Betreuung von Stiftungen und einem breiten Spektrum an Expertenwissen verfügt das Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband (DSZ) über das notwendige Know-how, um Stiftungen in allen Bereichen effektiv zu unterstützen. Derzeit bauen 680 rechtsfähige und nichtrechtsfähige Stiftungen mit einem Anlagevermögen von mehr als 3,1 Milliarden Euro auf den Service des DSZ. Unabhängige Beratung, maßgeschneiderte Stiftungskonzepte, ein professionelles Vermögens- und Stiftungsmanagement sowie ein weit gefächertes Netzwerk in die Stiftungs- und die Förderlandschaft verhelfen den stifterischen Zielen zu einer effizienten Umsetzung. Möchten Sie weitere Informationen? Essen. Berlin. Hamburg. München. Stuttgart

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