Biosphärengebiet Schwarzwald
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- Oldwig Voss
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1 Biosphärengebiet Schwarzwald Geschäftsbericht
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3 Gemeinsam mehr erreichen Liebe Schwarzwälderinnen, liebe Schwarzwälder, wir sind im vergangenen Jahr unter Ihrer tatkräftigen Mithilfe ein gutes Stück vorangekommen, unser Biosphärengebiet zu dem zu machen, was es sein soll: eine international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Wir wollen im Kleinen ausprobieren, was wir angesichts des Klimawandels vielleicht bald schon im Großen organisieren müssen. Nämlich ein ausgeglichenes Miteinander von Mensch und Natur entwickeln und gemeinsam beispielhaft auf den Weg zu bringen. Das Biosphärengebiet Schwarzwald existiert seit 2017 und hat schon mehr als 50 Projekte gefördert, die Investitionen von mehr als zwei Millionen Euro ausgelöst haben. Das Geld fließt direkt in die Region. Für unsere jährliche Förderrunde haben wir Ende 2019 wieder 24 neue Projektanträge mit einem Volumen von Euro erhalten. Das Büro agl aus dem Saarland erstellt gerade unter Mitwirkung vieler Akteurinnen und Akteure unseren Masterplan, der die Richtschnur für die nächsten zehn Jahre bilden wird. Die UNESCO wird uns anhand dieses Rahmenkonzepts auch am Ende dieser ersten Periode messen und unsere Fortschritte bewerten. Wir werden 2020 wieder viele Veranstaltungen dazu haben. Bringen Sie sich auch weiterhin so aktiv ein und helfen Sie mit, dass unsere Biosphäre auf ganzer Linie erfolgreich ist. Wir wollen auch weiter konkret die Lebensbedingungen der ansässigen Bevölkerung verbessern und ihre Grundlagen erhalten. Das tun wir zum Beispiel mit dem Projekt Allmende 2.0, bei dem wir mit Hilfe unseres Agrarökonoms Strategien entwickeln, wie diese einzigartigen Weiden zukunftsfähig aufgestellt werden können. Zum anderen unterstützen wir die heimische Landwirtschaft mit Vermarktungsstrategien wie das Cowfunding oder die Kulinarischen Hinterwälder Wochen. Liebe Leserinnen und Leser, begleiten Sie uns auf unserer spannenden Reise in die Zukunft. Walter Kemkes Geschäftsführer Biosphärengebiet Schwarzwald 3
4 BILDNACHWEIS Bewo-TV Clemens Emmler Thomas Stephan Biosphärengebiet Schwarzwald HERAUSGEBER Regierungspräsidium Freiburg Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwarzwald Brand Schönau im Schwarzwald Tel REDAKTION Markus Adler GESTALTUNG Katharina Heinke, Regierungspräsidium Freiburg DRUCK RP- und Polizeidruckerei, Regierungspräsidium Freiburg 4
5 Inhalt Seite Grußwort von Walter Kemkes... 3 Bildnachweis und Impressum... 4 Inhalt... 5 UNESCO-Kriterien: Verwalten, organisieren, betreuen, partizipieren Rahmen konzipieren und planen Nachhaltig wirtschaften Landschaften und Lebensräume schützen, pflegen und entwickeln Biodiversität beschreiben und erhalten Umwelt beobachten und erforschen Bilden für eine nachhaltige Entwicklung Öffentlichkeit informieren und Partner gewinnen In das Weltnetz einbinden PROJEKT: ALLMENDE
6 UNESCO-KRITERIEN Verwalten, organisieren, betreuen und partizipieren GESCHÄFTSSTELLE Das Team in der Geschäftsstelle in Schönau wurde im vergangenen Jahr ergänzt und erweitert: Florian Brossette ist seit Ende April als Referent für das Projekt ALLMENDE 2.0 tätig und soll nach zukunftsweisenden Modellen im Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau im Schwarzwald Ausschau halten, wie die gemeinschaftlich organisierten Weiden auch in Zukunft offengehalten werden können. Das Projekt ist auf drei Jahre ausgerichtet und soll wegweisende Erkenntnisse für die Zukunft der Landwirtschaft im Südschwarzwald liefern. Zum 1. Mai hat Karolin Gums ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Fachbereich Naturschutz aufgenommen. Außerdem hat sie die Koordination des Förderprogramms und die Beratung der Antragstellerinnen und Antragsteller mit Unterstützung der vier Fachbereiche inne. Christine Schwartz ist seit dem 15. Juli neu im Team und vertritt die in Elternzeit weilende Lena Kaiser mit einem Stellenumfang von 50 Prozent im Fachbereich Landnutzung mit Schwerpunkt Landwirtschaft. Die bisherige Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Heike Spannagel, hat Mitte Juli die neue Aufgabe als Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg übernommen und mit Markus Adler die Stelle getauscht, der nun in Schönau tätig ist. Insgesamt arbeiten für das Biosphärengebiet Schwarzwald nun 13 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Geschäftsführer Walter Kemkes. Das Team stellte 2019 mehr als 100 Aktivitäten auf die Beine und vertrat das Biosphärengebiet (BSG) bei zahlreichen Terminen in der Region. Neu im Programm waren Führungen durch die Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt: Insgesamt gab es 30 Termine mit insgesamt mehr als 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das sind im Schnitt 25 Personen pro Führung. 6
7 Haushalt Biosphärengebiet Schwarzwald Ausgaben Geschäftsstelle Euro 2. Personalkosten Geschäftsstelle ,74 Euro 3. Ausgezahlte Fördermittel Euro In 1. bis 3. enthalten: Fraktionsmittel des Landes Euro UNTERSTÜTZUNG DER LANDWIRTINNEN UND LANDWIRTE Um mit den Landwirtinnen und Landwirten im Biosphärengebiet in engeren Kontakt zu treten, sie einerseits besser erreichen zu können und zum anderen die Möglichkeit einer schnellen, möglichst weitreichenden Informationsweiterleitung zu haben, ist im Fachbereich Landnutzung damit begonnen worden, ein Landwirtschafts-Netzwerk aufzubauen. Dafür wurden die Landwirtinnen und Landwirte zu Beginn über verschiedene Kanäle, wie die Gemeindeblätter, die Badische Bauernzeitung, aber auch Multiplikatoren, wie beispielsweise die Landschaftserhaltungsverbände, über das Vorhaben informiert und gebeten, bei Interesse mit Christine Schwartz in Kontakt zu treten. Im weiteren Verlauf wurde ein -Verteiler erstellt, der zum Jahresende bereits 168 Adressen von landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Biosphärengebiet enthielt. Für das kommende Jahr ist eine Veranstaltungsreihe mit einer Veranstaltung pro Monat geplant, wobei eine Themenabfrage der Landwirte vorangestellt wird, um durch Partizipation bei der Auswahl der Veranstaltungsthemen, deren Relevanz sicherstellen zu können. SITZUNGEN DER BETEILIGUNGSGREMIEN Die Geschäftsstelle hat 2019 zu folgenden Sitzungen der Beteiligungsgremien des Biosphärengebiets (BSG) eingeladen: Zwei Sitzungen des Lenkungskreises ( und ) Zwei Sitzungen des Beirats ( und 24.9.) VERANSTALTUNGEN DER BETEILIGUNGSSÄULEN Die Gesamtsäulenveranstaltung am 25. Februar in Todtnau war sehr gut besucht. Es kamen rund 100 Bürgerinnen und Bürger. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Vorstellung und Bewertung der Anträge zum Förderprogramm Insgesamt waren 21 Anträge mit einem Fördervolumen von Euro eingereicht worden. Zur Verteilung bereit standen Fördermittel in Höhe von Euro. Die üblicherweise im Herbst stattfindenden Termine der einzelnen Beteiligungssäulen wurden durch die öffentlichen Veranstaltungen zum Rahmenkonzept ersetzt. 7
8 UNESCO-KRITERIEN Rahmen konzipieren und planen 8 ERSTE SCHRITTE ZUM RAHMENKONZEPT Beim Rahmenkonzept ist es das Ziel, gemeinsam mit der Bevölkerung festzuschreiben, wo die Region in zehn bis fünfzehn Jahren stehen soll und damit Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Es geht darum, das, was frühere Generationen aufgebaut haben, im Sinne einer nachhaltigen Modellregion weiterzuentwickeln. Die UNESCO hat das Biosphärengebiet 2017 anerkannt und verlangt, innerhalb von drei Jahren ein solches Rahmenkonzept zu erstellen. Es enthält drei Bände: eine Bestandsanalyse, die Leitbilder und Ziele sowie die Projekte. Die Themen reichen von Natur- und Landschaftsschutz, Landund Forstwirtschaft über Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Forschung hin zu nachhaltigem Wirtschaften und Regionalförderung. Im Fokus stehen dabei vor Ort immer die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt sowie der bewusste Umgang mit vorhandenen Ressourcen. EINBINDUNG DER BEVÖLKERUNG: MITDENKEN, MITREDEN, MITGESTALTEN Ein wichtiger Bestandteil bei der Erstellung des Rahmenkonzepts ist die Einbindung der im Gebiet lebenden Menschen. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich in vielfältiger Art und Weise bei der Erarbeitung des Konzepts einzubringen. Dabei werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen, um deren spezifische Interessen in das Rahmenkonzept einzubinden. Besonderes Augenmerk legt das Team auf die Gruppen der Landnutzenden, Seniorinnen und Senioren sowie Jugendlichen. Das Beteiligungskonzept beinhaltet unterschiedliche Formate, um diese Anregungen und Ideen entgegenzunehmen. Beglei- tet wird dieser Prozess von einem Steuerkreis. Eine Akzeptanzanalyse, eine Untersuchung der regionalen ökonomischen Effekte und eine Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT) liegen bereits vor und fließen in die Bestandsanalyse ein. DIE AUFTAKTVERANSTALTUNG IN ST. BLASIEN Rund 100 Gäste kamen zur Auftaktveranstaltung für das Rahmenkonzept des Biosphärengebiets Schwarzwald ins Kolleg nach Sankt Blasien. Andrea Hartz vom beauftragten Planungsbüro agl aus Saarbrücken erläuterte den Ablauf des Prozesses. Lena Maly-Wischhof stellte ihre SWOT-Analyse zum Biosphärengebiet vor, die sie auf Basis vorhandener Literatur erarbeitet hat. Diese Analyse bewertet Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Entwicklung des Gebietes und bildet so
9 eine wichtige Grundlage. Bei einem Podiumsgespräch mit regionalen Vertretern von Landwirtschaft, Tourismus, Kommunalpolitik, Wirtschaft und einem Umweltverband ging es um die Erwartungen der Akteurinnen und Akteure. An Thementischen stand das Team des Biosphärengebiets Rede und Antwort und nahm Anregungen der Bürger entgegen. UNTERWEGS MIT DEM BIOSPHÄREN-INFOBUS Der Biosphären-Infobus war drei Tage lang unterwegs, um über das Rahmenkonzept zu informieren, auf mögliche Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu antworten und um ihre Anliegen aufzunehmen. Dabei gab es jeweils vier Stationen an zentralen Punkten, die sich auf die drei Landkreise der Gebietskulisse verteilten. Vom Team der Geschäftsstelle waren Geschäftsführer Walter Kemkes, Walter Krögner und die beiden Ranger Sebastian Wagner sowie Florian Schmidt gemeinsam mit dem Team von agl im Einsatz. Abends gab es drei Bürgerabende, bei denen die Möglichkeit bestand, sich einzubringen und eigene Themen für das Rahmenkonzept vorzuschlagen. Die Rückmeldungen waren sehr vielfältig und fließen in den Prozess mit ein. ERSTE THEMENWERKSTATT ZUM RAHMENKONZEPT IN TODTNAU Bei der ersten Themenwerkstatt mit Schlüsselakteurinnen und -akteuren, Verbänden sowie Säulen -Mitgliedern am 25. November in der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental in Todtnau ging es im nächsten Schritt darum, sich an die Erarbeitung von ersten konkreten Leitbildern und Leitzielen zu machen. Das Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets sowie des beauftragten Büros agl aus Saarbrücken hatte bereits erste Punkte verschriftlicht, die auf Basis der Bestandsanalyse eingebracht worden waren. Ziel der Werkstatt war es, gemeinsam mit Fachleuten und Schlüsselakteurinnen und -akteuren an konkreten ersten Leitzielen zu arbeiten. Dies geschah im Plenum und in thematischen Arbeitsgruppen zu Landnutzung, Naturschutz, Wirtschaft/ Energie/Mobilität, Tourismus und Erholung, Gesellschaft und Kultur sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. 9
10 UNESCO-KRITERIEN Nachhaltig wirtschaften 10 START DER KULINARISCHEN HINTERWÄLDER WOCHEN Vom 5. bis 19. Oktober haben die ersten kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald stattgefunden. Das Ziel dieser Initiative: die Erhaltung der aus dem Südschwarzwald stammenden Rinderrasse zu sichern, die Landwirte bei der Vermarktung unterstützen und damit auch zur regionalen Wertschöpfung beizutragen. Insgesamt haben während der zwei Wochen elf Gastronomen aus dem Biosphärengebiet kreative Gerichte rund ums Hinterwälder Rind zubereitet und in ihren Betrieben aufgetischt. Dabei hat die Geschäftsstelle die Vermarktungsinitiative sowohl mit intensiver Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als auch mit dem Aufbau einer Logistik, für eine auf nachhaltigen Qualitätskriterien basierende Auswahl der Tiere und deren Schlachtung, unterstützt. An der Qualitätssicherung für das Projekt haben sich der Hinterwälder Förderund Zuchtverein beteiligt. Die Evaluierung der Maßnahme hat gezeigt: Das zunächst auf drei Jahre ausgelegte Projekt war im ersten Jahr ein voller Erfolg. Für 2020 wird mit weiteren teilnehmenden Gastronomen und Landwirten gerechnet. TEAMBUILDINGANGEBOT FÜR AZUBIS DES INITIATIVKREISES OBERES WIESENTAL Der Ausbildungstag ist eine Veranstaltung für Auszubildende und Studierende der Firmen des Initiativkreises Oberes Wiesental. Das Ziel: die Azubis der IOW-Mitglieder lernen sich kennen und können über reine Fachvorträge hinaus gemeinsam Teambuilding und Lösungskonzepte praktisch erarbeiten und erfahren. In Kooperation mit der TEN Academy aus Freiburg hat die Geschäftsstelle eine Teambuilding Challenge zum Thema Umgang mit knappen Ressourcen angeboten. Am 23. Mai nahmen insgesamt 80 Azubis an der Veranstaltung am Leistungszentrum Herzogenhorn im Landkreis Waldshut teil. Zu den Mitgliedern des IOW gehören: die Firmen Celanese Production Germany GmbH, Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Frank Bürsten GmbH, Firma Heinzmann & Co. KG, Konfitürenmanufaktur Alfred Faller GmbH, Interbros GmbH, SensoPart Industriesensorik GmbH, Zahoransky AG, Zellaerosol GmbH sowie die Stadtverwaltungen von Todtnau und Schönau und die Wirtschaftsregion Südwest. KINDERFERIENFREIZEIT UND BIOSPHÄREN-VESPERBOX FÜR ZAHORANSKY AG Erstmals hat die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gemeinsam mit einem Bildungsanbieter, der TEN Academy aus Freiburg, eine Kinderferienfreizeit für Mitarbeiter der Zahoransky
11 AG in Todtnau-Geschwend organisiert. Zu Beginn der Freizeit, die durch Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Vorstand Ulrich Zahoransky von der Zahoransky AG eröffnet wurde, erhielten die teilnehmenden Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma eigene Biosphären-Vesperboxen mit regionalen Lebensmitteln. Betreut wurden die insgesamt 50 Kinder von den beiden Biosphären-Rangern Sebastian Wagner und Florian Schmidt sowie von pädagogischen Fachkräften der TEN Academy. Beim Programm wurde spielerisch Wissen vermittelt. Die Kinder lernten beispielsweise ein Floß zu bauen und dieses schwimmen zu lassen oder ein eigenes Wasserrad zu konstruieren und erfuhren so etwas über nachhaltige Energieerzeugung. Dieses Angebot steht auf Anfrage auch weiteren Unternehmen aus dem Biosphärengebiet zur Verfügung. MACHBARKEITSSTUDIE WALDSHUT In den Jahren 2018/19 wurde im Landkreis das Förderprojekt Machbarkeitsstudie im Landkreis Waldshut durchgeführt. Im Ergebnis wurden zwei Leuchttürme für den Kreis identifiziert: Holzkompetenz und Kultur und Natur. Ende 2019 haben sich fünf innovative Holzunternehmen (Holzbau Bruno Kaiser GmbH, Holzbau Amann GmbH, LIGNOTREND Produktions GmbH, GUTEX Holzfaserplattenwerk sowie BAUR WohnFaszination GmbH) zusammengefunden und erste Planungen für Praxistage.HOLZ vereinbart. Die Veranstaltung soll insbesondere für Schüler, Studierende und Lehrkörper der Fachrichtungen Holzbau, Architektur und Innenarchitektur ausgerichtet werden. Geplant ist eine Mischung aus Fachvorträgen, Präsentationen, Besichtigungen und Vertiefungsworkshops bei den Unternehmen vor Ort. Weitere Informationen sind unter zu finden. FÖRDERPROJEKT: ENTWICKLUNG DER DORFMITTE IN WIEDEN Gefördert wurde ein Entwicklungskonzept für die Gemeinde Wieden, das die Möglichkeiten für barrierefreie Zugänge, Gestaltung der Verbindungswege, Gestaltungen Kurpark (Themenpfad) und Renaturierungsmaßnahmen für Bachläufe im Kurpark ermitteln sollte. Des Weiteren sollen aus dem Konzept Maßnahmen zur Umsetzung vorgeschlagen werden. Ziel ist die ökologische und barrierefreie Umgestaltung der Dorfmitte mit Gemeindezentrum und weiteren Infrastruktur- Einrichtungen. 11
12 INFOVERANSTALTUNG FÜR LAND- WIRTE IM BSG Regelmäßig führte die Geschäftsstelle Infoveranstaltungen für Landwirte durch. Am 26. März diskutierten 35 Interessierte in St. Blasien über verschiedene Themen mit unterstützendem Input durch externe sowie interne Referenten. Neben Ergebnissen einer Bestandsanalyse zur Grünlandbewirtschaftung, einer Streuobstkartierung, einer Befragung bei den Verbrauchern zu Hinterwäldern, Informationen zu Trockenen Heiden und Entwicklungsmöglichkeiten von kleinbäuerlichen Betrieben spielten Fördermöglichkeiten sowie Beratung von Privatwaldbesitzern eine Rolle. Ein Highlight war die Vorführung des Konzepts Schlachtung mit Achtung. INFOS ZUR ZIEGENBEWEIDUNG UND VERMARKTUNG VON ZIEGENFLEISCH Im Juni fand in Kooperation mit der Weidegemeinschaft Zweistädteblick GbR eine öffentliche Infoveranstaltung zur Beweidung und Landschaftspflege sowie zu Weideprodukten statt. Während einer etwa 4,5 Kilometer langen Tour zum Zweistädteblick bei Tunau (Kreis Lörrach) gab es Informationen zu Ziegen und anderen Tieren, Pflanzen und der Offenhaltung der Schwarzwaldlandschaft im oberen Wiesental. Im Anschluss an eine kleine Produktverköstigung durch den Landwirt bestand für die Besucher die Möglichkeit, ein Mittagessen im Stall einzunehmen. EXPERTENWORKSHOPS ZU LAND- UND PRIVATWALDBEWIRTSCHAF- TUNG Mitte Mai 2019 organisierte die Geschäftsstelle einen Workshop zur Grünlandbewirtschaftung. Mit Praktikern, Experten aus der Forschung und Verwaltung wurde ein Brainstorming rund um das Thema gemacht. Ideen, Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten wurden diskutiert. Im November 2019 kam die Geschäftsstelle mit Förstern und Vertretern von Forstbetriebsgemeinschaften und Waldgenossenschaften zur Bewirtschaftung des Privatwalds ins Gespräch. In welchen Bereichen kann die Geschäftsstelle unterstützen? Welche Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten sind erfolgversprechend? Einige Gesichtspunkte sind beispielsweise öffentliche Baumpflanzaktionen, Bewusstseinsstärkung für die Waldbewirtschaftung, Leitlinien für den Wald im Modellgebiet, Konzepte für Organisationsstrukturen, Schaffung von Gemeinschaftsstrukturen oder die Verbesserung der Erreichbarkeit von Privatwaldbesitzern. 12
13 UNESCO-KRITERIEN Landschaften und Lebensräume schützen, pflegen und entwickeln LANDSCHAFTSPFLEGETAGE Erstmalig haben zwei international agierende Firmen drei Tage im Schwarzwald verbracht, um sich in der Landschaftspflege zu engagieren. Salesforce und Peak Performance legten auf Vermittlung von Nationale Naturlandschaften e.v. und mit Unterstützung vom Forstamt und Team der Geschäftsstelle, Hand an bei der Besucherlenkung im Naturschutzgebiet Feldberg und in der Weidpflege am Herzogenhorn. Am 28. September hat ein Einsatz zur Weidpflege im Natura-2000-Gebiet und Naturschutzgebiet in Dachsberg am Kreuzfelsen, gemeinsam mit der Gemeinde sowie dem Landschaftserhaltungsverband Waldshut stattgefunden. Mehrere Schulen, beispielsweise die Realschule am Giersberg aus Kirchzarten, waren bei der Landschaftspflege aktiv. Die Dreisamtäler Schüler trugen unter anderem dazu bei, die Landschaft an einer schwer zugänglichen Stelle in der Nähe von Oberried offenzuhalten. Gemeinsam die Landschaft erhalten lautete das Motto beim ersten gemeinsamen Landschaftspflegetag im Freiburger Stadtteil Kappel am 12. Oktober mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und Ortsvorsteher Christoph Brender. Ziel der Gemeinschaftsaktion zwischen der Stadt Freiburg, dem Biosphärengebiet Schwarzwald sowie der Naturschutzabteilung des Regierungspräsidiums Freiburg, war die Pflege einer Jungviehweide. SONDERPROGRAMM BIOLOGISCHE VIELFALT Im Rahmen des Sonderprogramms Biologische Vielfalt wurde die Sanierung von Trockenmauern und Steinriegeln in Menzenschwand fortgeführt. Viele der restaurierten Trockenmauern waren in einem mangelhaften Zustand oder aufgrund der starken Vegetation kaum noch einsehbar. Die Maßnahme dient neben der kulturhistorischen Bedeutung vor allem dem Biotopverbund und dem Erhalt des Lebensraums für die Kreuzotter. Die Trockenmauern sind nun als Landmarken wieder viel deutlicher sichtbar. LANDSCHAFTSPFLEGE IM RAHMEN DES FÖRDERPROGRAMMS In Tunau erleichtert nun eine Mulchraupe die aufwändige Weidpflege in schwierigem Gelände. In mehreren Teilorten Todtnaus können Rinder und Ziegen mittels eines modernen Viehanhängers sicher auf die Hochweiden transportiert werden. Bei diesem Projekt ist das Prinzip des gemeinsamen, vernetzten Han- 13
14 delns besonders ausgeprägt: Über zehn Landwirte nutzen gemeinsam diesen Anhänger. Gemeinschaftlich wird auch eine Ziegenweide in Schönenberg durch einen ehrenamtlich tätigen Verein betreut. Hier war die Modernisierung eines Weideunterstands überfällig. Relativ neu im Spektrum ist das Thema Wasserversorgung auf den Weiden, das durch die starke Trockenheit im Sommer 2018 und 2019 aktuell wurde. So wurden zwei Projekte zur Optimierung der Wasserversorgung der Allmendweiden am Belchen und in Bernau gefördert, was wiederum indirekt die Offenhaltung und Pflege der artenreichen Weidberge sicherstellt. Schon Tradition ist die Festlegung von zusätzlichen Naturschutzleistungen (ab einer Fördersumme von Euro) mit den Landschaftserhaltungsverbänden, Naturschutzund Forstverwaltung sowie den Gemeinden. Ein Klassiker ist dabei die Weidpflege, also vor allem die Entfernung von nachwachsender Vegetation, um Arten wie Arnika und Silberdistel zu fördern. Dies geschieht teilweise gemeinschaftlich durch Vereine wie in Bernau, Wieden oder in Schönenberg, oder durch einzelne Landwirte oder Weidegemeinschaften, wie in Tunau. Ein ganz anderer Ansatz wurde für zwei Förderprojekte gewählt, nämlich Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vorträgen zu Sorten- und Artenvielfalt und tradierten Landnutzungsformen. Wissensvermittlung zu Naturschutzthemen legt letztlich den Grundstein für aktives Einbringen in den Biotop- und Artenschutz. KERNZONENMANAGEMENT Die Kontrollgänge in den 2100 Hektar großen Kernzonen des BSG und die Anfertigung der zugehörigen Protokolle gehören zu den Kernaufgaben der beiden Ranger. Ziele dieser Tätigkeit sind zum einen die visuelle Groberfassung des Zustandes der Kernzonen, zum anderen die Kartierung von Wegen, jagdlichen und touristischen Einrichtungen. Diese Kontrollgänge werden jährlich wiederholt und ausgewertet haben diese Kontrollen zum ersten Mal stattgefunden. Diese dienten auch zur Aneignung der Gebietskenntnis und der Erprobung der digitalen Erfassung. Der Fokus lag hier auf der Kartierung der Wege und Einrichtungen. Die Konzeption zur Erschließung und Beschilderung wurde fortgeführt. In Zusammenarbeit mit der Forst- und Naturschutzverwaltung sind erste Aktivitäten zur Besucherlenkung angelaufen. DIGITALE ERFASSUNG/KARTIERUNG Um die Erfassung der Daten effizient und zeitgemäß zu gewährleisten, haben die Ranger eine App für Smartphones und Tablets entwickelt, mit der man in wenigen Schritten georeferentielle Objekte verorten kann. Diese Ranger-App ist mit allen gängigen Geoinformationssystemen kompatibel und hilft somit bei der Karten- und Protokollerstellung. Die Auswertung der Daten soll Aufschluss über die Nutzung und die etwaigen Nutzungskonflikte der Hotspots geben. 14
15 UNESCO-KRITERIUM 29 Biodiversität beschreiben und erhalten FÖRDERUNG DES LANDART-PROJEKTS NATURSCHUTZ MEETS LANDART Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt Naturschutz meets LandART ist eine Kombination aus Naturschutzmaßnahmen, Gestaltung der Landschaft mit Naturmaterialien und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit Hilfe fachlicher und didaktischer Anleitung Lebensräume in Form von Kunstwerken erschaffen. Diese Kunstwerke stellen Lebensräume mit besonderen Standortsbedingungen dar und sollen bedrohten Arten, beispielsweise Reptilien, aber auch Insekten, die Möglichkeit geben, wieder Fuß zu fassen. Beispielsweise wird der Aufbau eines Reptilienversteckes in Form einer Steinschlange vorgeschlagen. Diese fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Gefördert werden die Konzeption und die Maßnahmen der Umsetzung. GREIFVOGELMONITORING Das 2017 und 2018 geförderte Greifvogelmonitoring wurde unter fachlicher Anleitung und Überprüfung durch drei Ornithologen im letzten Jahr auf ehrenamtlicher Basis fortgeführt und ist damit das erste Citizen Science-Projekt. Das heißt, dass Laien die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch eigene Beobachtung verbreitern und unterstützen. Nach einem Aufruf in der Presse meldeten sich insgesamt 35 Ehrenamtliche, von denen sich 19 aktiv am Monitoring beteiligten. Bei internen Fortbildungen wurden detaillierte Informationen zur Biologie und zum Revier- und Brutverhalten der Greife vermittelt. Der Rotmilan wurde als erste Art gewählt, da er zum einen von Laien gut erkannt wird und zum anderen eine Indikatorart für eine intakte Kulturlandschaft ist. Die Ehrenamtlichen betreuten von März bis Juli einen oder mehrere Horstbäume ihrer Wahl, das heißt, es wurde mehrmals beobachtet und festgehalten ob Horst oder Revier wieder von einem Paar besetzt war, ob die Vögel brüteten, wie viele Junge aufgezogen wurden und ob die Brut letztendlich erfolgreich war. Dafür wurden standardisierte Erfassungsbögen für die Horst- und Revierkontrollen entwickelt und verwendet, sodass die Felderfassungen nach einem einheitlichen Schema erfolgten wurden 35 Reviere kontrolliert, wovon 27 von Brutpaaren besetzt waren. Sieben bisher unbekannte Reviere wurden neu erfasst. Am Rastplatz Wiedener Eck versammelten sich auch in 2019 vor dem Herbstzug viele Jung- und Altvögel mit einem Tages-Maximum von 84 (!) Rotmilanen am 29. August. Die Daten wurden an die Naturschutz und Forstverwaltung weitergegeben. So konnten in mindestens fünf Fällen 15
16 16 Hiebsplanungen optimiert werden und eine Störung während sensibler Zeiten vermieden werden. ÖKOLOGISCHE AUFWERTUNG DER ALB IN ST. BLASIEN-SCHLAGETEN Das Förderprojekt Ökologische Aufwertung der Alb in St. Blasien-Schlageten, das in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission und Danone Waters Deutschland durchgeführt wurde, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Maßnahmen gingen über den nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie erforderlichen Umfang hinaus. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt St. Blasien. Durch die naturnahe Gestaltung der Alb wurde zudem ein gesetzlich geschütztes Biotop aufgewertet. Eine neunte Schulklasse des Kollegs St. Blasien pflanzte zur naturnahen Ufergestaltung autochthone Weidenstecklinge. Dieses praktische Beispiel war auch gleichzeitig ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. WEIDBUCHENSEMINAR Die vielschichtige Bedeutung der Weidbuchen sowie ihre Gefährdung standen im Mittelpunkt der Tagung Hotspots der Biodiversität im Südschwarzwald im Mai in Schönau. Neben dem Biosphärengebiet waren weitere Veranstalter die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg, der Naturpark Südschwarzwald und das Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren in vier Vorträgen viel Wissenswertes über die traditionelle Weidewirtschaft, die Entstehung und große Bedeutung der Weidbuchen für den Artenschutz und diskutierten Wege zu deren Erhaltung. Unter anderem ging es um die Flechtenvielfalt und Käferfauna. An vielen Weidbuchen wurden bundes- und landesweit einmalige Flechtenvorkommen entdeckt. Das vermittelte Wissen wurde anschließend während einer zweistündigen Exkursion im Naturschutzgebiet Wiedener Weidberge vertieft. WILDBIENENWORKSHOP IN FRÖHND In Kooperation mit dem Biosphärengebiet veranstaltete die Gemeinde Fröhnd im Rahmen der Pflanzentauschbörse am 18. Mai einen Workshop zum Bau von Wildbienen-Nisthilfen (in einfachem Deutsch: Insektenhotels). Ein Spezialist aus der Region gab wertvolle Anleitungen und Tipps. Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets erläuterte Hintergründe zu gefährdeten Insektenarten in der Region. Gebaut wurden drei große Nisthilfen, die in der Gemeinde Fröhnd aufgestellt und von den Insekten bereits gut angenommen wurden. Diese Aktion dient vor allem der Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung hinsichtlich der Bedeutung des Artenschutzes. Geplant für 2020 ist die Aufwertung der umgebenden Wiese mit heimischem insektenfreundlichem Saatgut. TAGUNG STOPP DEM STAUDENKNÖTERICH Der Staudenknöterich breitet sich zunehmend an Bach- und Flussufern aus. Auch entlang der Wiese im Biosphärengebiet Schwarzwald verdrängt diese invasive Pflanze die heimische Flora, verändert die Lebensgrundlage von Tieren und richtet teils erhebliche wirtschaftliche Schäden an. Mehr als 50 Bauhofmitarbeiter, Stadtgärtner, Behördenvertreter und ehrenamtliche Naturschützer diskutierten Anfang Mai bei der Tagung Stopp dem Staudenknöterich in Schopfheim über Konzepte und Maßnahmen, um die Ausbreitung des Staudenknöterichs einzudämmen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Landratsamt Lörrach statt. ARTENSCHUTZ IN ÜBERGANGSBEREICHEN VON WALD ZU OFFENLAND Das durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg geförderte Projekt zur Erfassung der Brutvögel und der Vegetation in Wald-Offenland-Übergangsbereichen ging in die Umsetzung. Erste Ergebnisse für fünf Allmendweiden im Biosphärengebiet Schwarzwald liegen vor: Auf den insgesamt fünf untersuchten Weidfeldern wurden am häufigsten Reviere vom Baumpieper nachgewiesen (38 Reviere), gefolgt von Goldammer (32 Reviere) und Neuntöter (20 Reviere). Lediglich fünf Reviere wurden vom Fitis, vier Reviere vom Grauschnäpper und nur ein Revier vom Wiesenpieper erfasst. Diese Art, die früher noch relativ häufig in den Hochlagen des Schwarzwaldes anzutreffen war, ist inzwischen vom Aussterben bedroht. Nicht mehr vorgefunden wurden Zippammer, Zitronenzeisig und Bergpieper. Als nächster Arbeitsschritt steht die Erstellung von Maßnahmenvorschlägen zur Optimierung des Weidemanagements und der Weidpflege an. Dies wird in Gesprächen mit den Landwirten abgestimmt. AUERHUHN-BESTANDSERHALTUNG IM BSG Die Bestandserhaltung des Auerhuhns im Biosphärengebiet ist ein Dauerbrenner: Dazu gibt es einen beständigen Austausch mit allen Behörden, Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie Verbänden. Die Geschäftsstelle ist in der AG Rauhfußhühner und im Projektbeirat Evaluierung Aktionsplan Auerhuhn vertreten. Das Förderprojekt Habitatgestaltung auf der Gemarkung Todtnau konnte aufgrund der Borkenkäfersituation leider nicht abgeschlossen werden. Im Zuge von Landschaftspflegeeinsätzen waren Verbesserungen des Lebensraums für das Auerwild möglich. Im März 2019 trafen sich Experten zu einem fachlichen Austausch in Schönau.
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18 UNESCO-KRITERIEN Umwelt beobachten und erforschen FORSCHUNGSWORKSHOP Am 20. September fand der erste Forschungsworkshop statt. Der Workshop war der Auftakt für weitere themenbezogene Veranstaltungen mit dem Ziel der Erarbeitung eines abgestimmten, realisierbaren Forschungskonzepts, das Eingang finden soll in das Rahmenkonzept. Für die nächsten 10 bis 15 Jahre sollen gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Region und darüber hinaus verbindliche Forschungsschwerpunkte festgelegt werden. Die 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Institute tauschten sich über bisherige und zukünftig geplante Projekte im Biosphärengebiet aus und sammelten weitere Ideen. WISSENSCHAFTLICHE ARBEITEN AN UNIVERSITÄTEN Ausgehend von Kontakten zu Hochschulen und ehemaligen Praktikantinnen und Praktikanten wurden mehrere wissenschaftliche Arbeiten mit Themenbezug und oder örtlichem Bezug zum Biosphärengebiet Schwarzwald verfasst. Mehrere Arbeiten untersuchten den Themenbereich Landschaftsentwicklung und Biodiversität, mit Schwerpunkt Allmendweiden. In der Simulationsstudie zur Dynamik von Wald-Offenland-Mosaiken auf der Allmendweide Utzenfluh im Biosphärengebiet Schwarzwald unter Landnutzungs- und Klimawandeleinflüssen (Bachelorarbeit, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen) wurde mittels Computersimulation untersucht, wie sich die Vegetation und die Landschaft bei unterschiedlichen Nutzungsintensitäten entwickeln. Das Ganze wurde auch unter dem Einfluss des rezenten und zukünftig zu erwartenden Klimas beleuchtet. Letztendlich ging es um die Frage, welche Art der Bewirtschaftung erforderlich ist, um das hohe Habitatpotenzial langfristig zu erhalten. Mittels eines neuen Methodenansatzes wurde die Artenvielfalt auf mehreren Allmendweiden untersucht, indem akustische Aufnahmen zu Klanglandschaften zusammengefasst wurden. Vereinfacht gesagt: Je mehr Insekten und Vögel zu hören sind, desto vielfältiger ist die Landschaft und ihre Tierwelt (Masterarbeit, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). 18
19 Im Rahmen einer Projektarbeit untersuchten mehrere Studierende der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, inwieweit mittels Drohnenbefliegung bereits junge Sukzessionsstadien erfasst werden können. Untersuchungsobjekt war die mit Ziegen, Rindern und Pferden beweidete Zwergstrauchheide am Schwarzberg in Menzenschwand. Mit einem eher fachübergreifenden Bereich befasste sich eine Masterarbeit mit dem Thema Citizen Science (Bürgerinnen und Bürger und damit Laien als Forscher) von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn am Rhein. Auf der Grundlage zahlreicher Expertengespräche und Interviews wurden mögliche Citizen Science-Projekte im Biosphärengebiet Schwarzwald auf deren Realisierungsmöglichkeiten, Voraussetzungen und Auswirkungen für die Arbeit der Geschäftsstelle untersucht. TEILNAHME AM AUERHAHNMONITORING Am 25. und 26. April nahm das Biosphärengebiet mit den beiden Rangern und Bernadette Ulsamer am Auerhahnmonitoring teil. Sebastian Wagner und Florian Schmidt waren am ersten Abend mit dem Revierförster Iso Schmid in der Kernzone Napf tätig. Neben zwei Auerhennen wurden mehrere Waldschnepfen und Baumpieper gesichtet und gehört. Das zweite Auerhahnmonitoring fand in Kooperation mit Forst-BW in Person von Revierleiter Achim Schlosser in der Kernzone Seewald statt. Neben Auerwild wurden auch Dreizehenspechte und Sperlingskäuze gesichtet. AUSTAUSCH DER GROSSSCHUTZGEBIETE UND FORSCHUNGSANSTALTEN IM LAND Der Nationalpark Schwarzwald, das BSG Schwäbische Alb, das BSG Schwarzwald, die LUBW und die FVA Baden-Württemberg, Abteilung Waldnaturschutz treffen sich zweimal jährlich zum fachlichen Austausch. Im März 2019 standen der Wald und im Oktober 2019 das Offenland im Fokus. KERNZONENMONITORING Mit der FVA Baden-Württemberg tauscht sich die Geschäftsstelle kontinuierlich zur Waldschutzgebietsforschung aus. Im Rahmen des Förderprojektes Heimspiel für die Wildnis wurden Grundaufnahmen in den kommunalen Kernzonen Gschwender Halde und Nollenwald durchgeführt. Die Daten wurden ins Waldschutzgebietsprogramm Baden-Württemberg mit eingespeist. Außerdem wurde noch ein Brutvogelmonitoring in den beiden Kernzonen ausgeführt. Letztlich befindet sich die Erarbeitung von Empfehlungen für ein ökologisches Monitoring-Konzept für die Kernzonen im BSG Schwarzwald in den Endzügen. 19
20 UNESCO-KRITERIEN Bilden für eine nachhaltige Entwicklung FÖRDERPROJEKT DEZENTRALE INFOSTELLE IN BERNAU Gefördert wurden in dem zweijährigen Projekt die Konzeption und Planung sowie die für die Bereitstellung von Informationen zum Biosphärengebiet erforderliche Infrastruktur, wie zum Beispiel eine große Übersichtskarte zum Schutzgebiet oder ein Touchscreen-Infoterminal, für den die Geschäftsstelle eine eigene App zum Biosphärengebiet entwickeln wird. Die Infostelle im Kurhaus in Bernau wird als erste ihrer Art im Großschutzgebiet 2020 eröffnet. Dezentrale Infostellen von Biosphärengebieten sollen gemäß den UNESCO-Kriterien über das ganze Schutzgebiet verteilt entstehen, allgemeine Informationen über das Biosphärengebiet und zur nachhaltigen Entwicklung sowie zu Partizipationsmöglichkeiten bereitstellen. DIE ARBEIT DER JUNIOR-RANGER-GRUPPEN In den zwei Junior-Ranger-Gruppen im Biosphärengebiet Schwarzwald sind mehr als 30 Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren aktiv. Bei 23 Terminen engagierten sich die Kinder und Jugendlichen im Amphibienschutz, bauten Nistkästen, hängten diese auf und reinigten sie, beschäftigten sich mit Insekten und dem Insektenschutz, bauten Insektennisthilfen und setzten sich bei Pflegeeinsätzen ein. Wegen der großen Nachfrage soll es 2020 eine dritte Gruppe geben. Da die ersten Mädels und Jungs altersmäßig herauswachsen, wird 2020 eine neue Jugendgruppe gegründet. Diese sogenannten Volunteer-Ranger werden sich viermal im Jahr treffen. Alle Junior-Ranger stammen aus der Region des BSG. CAMP UND PRÜFUNG FÜR JUNIOR RANGER Knapp 20 Kinder waren am viertägigen Junior-Ranger-Camp zum Thema Moor bei St. Blasien am Start. Bei Wanderungen, einem Pflegeeinsatz und Workshops setzten sich die Kinder mit diesem Lebensraum tiefgehend auseinander und erfuhren, warum die Moore so schützenswert sind und was jeder einzelne von uns dafür tun kann. Neun Kinder bestanden am Jahresende am Schauinsland ihre Prüfung zum Junior Ranger. Sie dürfen die Ranger im Gebiet unterstützen und erfahren so noch mehr über das Biosphärengebiet Schwarzwald. 20
21 BETREUUNG VON PRAKTIKANTINNEN UND PRAKTIKANTEN SOWIE DES FÖJ-LERS Das Biosphärengebiet Schwarzwald wird sehr stark von Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schülern wegen Praktika nachgefragt arbeiteten zehn Praktikantinnen und Praktikanten mit Pflichtpraktikum im Studium, sowie drei Schülerpraktikanten und ein Commerzbank- Umweltpraktikant für eine gewisse Zeit im Team mit. Die FÖJ-Stelle wurde 2019 erneut besetzt. Die jungen Menschen bereichern die Arbeit der Geschäftsstelle und bringen sich mit ihren unterschiedlichen Qualifikationen und ihrem unterschiedlichen Wissen hervorragend in die Arbeit ein. SOMMERAKADEMIE MIT BUNDJUGEND UND HOCHSCHULE NÜRTINGEN-GEISLINGEN Im Sommer trafen sich 25 junge Erwachsene im Naturfreundehaus am Feldberg für die Sommerakademie des Biosphärengebiets Schwarzwald in Zusammenarbeit mit der BUNDjugend und der Hochschule für Umwelt und Wirtschaft Nürtingen-Geislingen. In den fünf Tagen beschäftigten sie sich mit Fragen wie Was prägt den Schwarzwald und was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun?. Teil des Programms waren Diskussionsrunden mit Expertinnen und Experten aus Landund Forstwirtschaft, dem Naturschutz, Forscherinnen und Forschern sowie Mitarbeitenden des Biosphärengebiets. Highlight der Akademie war der Besuch von Jan Haft, einem bekannten Natur- und Tierfilmer. VERANSTALTUNGEN MIT DER AKADEMIE FÜR UMWELT UND NATURSCHUTZ Gemeinsam mit der Akademie für Umwelt und Naturschutz, dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, den Naturparken im Schwarzwald sowie dem Nationalpark Schwarzwald gab es eine Veranstaltung zum Thema Lärmarme Mobilität Wie kann der Schwarzwald wieder ruhiger werden?. Mehr als 100 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen nach Bernau. Über das Jahr hinweg wurde weiter an dem Thema gearbeitet. Auch eine Veranstaltung zum Erhalt der Weidbuchen im Südschwarzwald für Landnutzerinnen und Landnutzer sowie am Naturschutz Interessierte fand in Kooperation mit der Akademie für Umwelt und Naturschutz, dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald und dem Naturpark Südschwarzwald in Schönau statt. Der theoretische Input wurde am Ende durch eine Exkursion zu den Weidbuchen bei Wieden ergänzt. DAS NATURA 2000 KLASSENZIMMER 2019 übernahm das Biosphärengebiet Schwarzwald vom Naturschutz-Referat des Regierungspräsidiums Freiburg die Betreuung der seit Jahren erfolgreichen Konzeption des Natura 2000-Klassenzimmers. Dieses naturund erlebnispädagogische Angebot für Schülerinnen und Schüler wurde bei 16 Terminen im Hotzenwald oder bei Bernau erfolgreich fortgeführt. Die Pädagogin Anke Haupt von Hauptsache.Draussen unterstützt die Geschäftsstelle dabei maßgeblich. Das Angebot wird im Jahr 2020 weitergeführt und ausgebaut. PLANUNG BESUCHERZENTRUM FÜR DAS BIOSPHÄRENGEBIET SCHWARZWALD Nach einer Ausschreibung für das Grobkonzept des geplanten Besucherzentrums für das Biosphärengebiet Schwarzwald in Todtnau konnte mit der Firma KON-TIKI aus Lüneburg bereits das Grobkonzept fertiggestellt werden. Anhand dieses Grobkonzeptes soll nun die Ausschreibung des Baus und des Feinkonzepts erfolgen. Beteiligt waren an diesem Prozess das Regierungspräsidium mit seinen Fachabteilungen, Vermögen & Bau, das Umweltministerium, die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets, die Gemeinde Todtnau, die Geschäftsstelle des Naturparks sowie des Naturschutzzentrums. Die Arbeitsgruppe mit Regierungsvizepräsident Klemens Ficht an der Spitze unternahm auch eine Exkursion nach Bayern, holte sich dort praktische Anregungen für die eigene Planung bei bestehenden Besucherzentren und nahm die Baustelle des Besucherzentrums beim Nationalpark Schwarzwald am Ruhestein in Augenschein. 21
22 22 ENTDECKERKARTE FÜR KINDER Mit der Entdeckerkarte für Kinder hat das Biosphärengebiet eine weitere spannende Publikation auf den Markt gebracht. Diese ergänzt das Entdeckerheft für die Landwirtschaft. Die Karte soll Kinder dazu animieren, hinaus in die Natur zu gehen, Tiere und Pflanzen zu entdecken, Tierspuren zu erkennen und die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner kennenzulernen. Teil der Entdeckerkarte sind Vorschläge von verschiedenen Themenwegen für Kinder und ihre Familien sowie ein Jahreszeitenkalender mit Infos, wann welche Tiere und Pflanzen im Biosphärengebiet zu entdecken sind. BARRIEREFREIHEIT AUF DEM SCHAUINSLAND Am Schauinsland soll ein barrierefreier Themenweg entstehen, damit auch Menschen mit Behinderung die Höhenlagen des Schwarzwalds erleben können. Dieser Weg soll von der Bergstation der Schauinslandbahn eine Verbindung zum Aussichtspunkt am Freiburger Hausberg schaffen. Erste Gespräche haben bereits mit allen Interessengruppen, die am Schauinsland vertreten sind, stattgefunden, um herauszufinden, welche Anforderungen ein solcher Weg erfüllen muss. Derzeit ist die Universität Freiburg, Arbeitsgruppe Heritage Interpretation, Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie damit beschäftigt, nach einer Machbarkeitsprüfung ein erstes Konzept zu erstellen. DIE FÜHRUNGEN DER BEIDEN RANGER Die Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt haben ab Mai jeweils monatliche Führungen auf dem Belchen und am Schauinsland angeboten. Bei diesen zwölf öffentlichen Touren kamen 249 Besucherinnen und Besucher. 112 Personen erlebten den hoffentlich weiten Blick vom Belchen und 137 Menschen hatten bei guter Sicht einen einmaligen Ausblick auf Freiburg. Neben den öffentlichen Touren gab es zehn Gruppenführungen (310 Personen) und acht Schulführungen (197 Kinder und Jugendliche). Die mehrstündigen Wanderungen beinhalten Aspekte von Flora, Fauna und Schwarzwälder Kultur, die auf aktuelle umweltpädagogische Weise und im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt werden. Die Rückmeldungen waren äußerst positiv und Gegenstand umfangreichen Interesses seitens der Medien. ANGEBOTE FÜR SCHULEN Die Bildungsarbeit des Biosphärengebiets Schwarzwald richtet sich auch an Schulen und lehnt sich konzeptionell an die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an. Durch die beiden Ranger waren mehr Angebote für Schulen möglich, die auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten und gemeinschaftlich ausgearbeitet wurden. So waren zum Beispiel ein Waldtag für Grundschulen und Gewässeruntersuchungen für weiterführende Schulen, Angebote zum Insektenschutz und zum Bestimmen von Insekten oder zum Bau von Nisthilfen für Kleinlebewesen im Programm. Auch Angebote zur Barrierefreiheit gab es in Kooperation mit der Esther-Weber Schule aus Emmendingen-Wasser. Auch das Thema Landschaftspflege und das Aktivsein für den Natur- und Artenschutz wurde erneut stark nachgefragt. Für das Schuljahr 2020/21 werden die Angebote für Schulen weiter ausgebaut. Halbtägige und ganztägige
23 Angebote mit verschiedenen Schwerpunkten können von den Lehrkräften angefragt und in den Schulen vor- und nachbereitet werden. KOOPERATION UND FÖRDERPROJEKT HEIMSPIEL FÜR DIE WILDNIS Der Schwerpunkt lag auf der Konzipierung und der Umsetzung eines Wildnispfades in Oberried-St. Wilhelm. Es gab Meetings der Projektpartner WWF, SC Freiburg und BSG. Zusammen mit dem SC Freiburg, WWF und der örtlichen Forstverwaltung wurde ein schwieriger Teil des Pfades instandgesetzt. In mehreren Abstimmungsrunden im Saal als auch vor Ort mit der Gemeinde Oberried, Forstverwaltung, Naturschutzverwaltung, Privateigentümer, Schwarzwaldverein wurde das Projekt vorangetrieben. Im Juni 2019 wurde die örtliche Bevölkerung vom WWF, BSG und von der Gemeindeverwaltung Oberried informiert. Viel Input von der Geschäftsstelle erforderte die Abstimmung mit allen Beteiligten, das Vertragsmanagement und nicht zuletzt die inhaltliche Gestaltung des Pfades. Derzeit läuft die Umsetzungsphase und die Planung für das Rahmenprogramm bei der Eröffnung. FÖRDERPROJEKT GAMSBEOBACHTUNGSPFAD Auf Gemarkung Todtnau beim Fahler Wasserfallsteig entsteht vom Badischen Hegeringsbezirk Lörrach ein Pfad rund um die Gams. Neben Infotafeln an vier Stationen ist die Beobachtung von Gemsen geplant. In Zusammenarbeit der örtlichen Akteure (Eigentümer, Jagd, Forst, Tourismus) sind die Inhalte abgestimmt worden und die Umsetzung läuft in vollem Gange. 23
24 UNESCO-KRITERIEN Öffentlichkeit informieren und Partner gewinnen 24 PRESSEARBEIT Die Pressearbeit macht nur einen kleinen Teil der Öffentlichkeitsarbeit im Biosphärengebiet aus. Diese wird in enger Abstimmung mit der übergeordneten Pressestelle des Regierungspräsidiums Freiburg weiterentwickelt, qualitativ optimiert und umgesetzt. Neben einer täglichen Medienauswertung zu fachlich relevanten Themen, werden regelmäßig Pressemitteilungen für die Medien erstellt oder an die Gemeindeblätter weitergeleitet. Die Zahl der Pressemitteilungen ist wieder angestiegen und lag mit 71 erneut über dem Wert des Vorjahrs. Deutlich mehr als 150 Artikel erschienen in den Printmedien der Region, ergänzt durch Radio- und Fernsehbeiträge. Dazu wurden zahlreiche Presseanfragen beantwortet, Interviewwünsche erfüllt und Kontakte zu den Medien gepflegt. AUSBAU DER WEBSEITE Der Ausbau der Webseite konnte erst in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt werden, da nach einem Agenturwechsel auch ein Umzug des Domain- und Host-Servers notwendig wurde. Die Betreuung der Seite erfolgt nun durch die Agentur Kultwerk aus Freiburg, mit der ein Supportvertrag abgeschlossen wurde. Der technische Umzug erfolgte im Frühherbst reibungslos, danach konnte auch der Ausbau des Contents weitergehen. Inzwischen sind neue Unterseiten, zum Beispiel zur Partnerinitiative, mit einer Kurzvorstellung der Partner in Steckbriefform, zu den erfolgreichen Hinterwälder Wochen und zum Rahmenkonzept-Prozess mit seinen ersten Veranstaltungen, entstanden. Dazu waren umfangreiche kleinere technisch bedingte Optimierungen an der Webseite, in der Navigation und im Hintergrund erforderlich. Der Ausbau der Website ist noch nicht abgeschlossen. NEWSLETTER UND NUTZUNG VON SOZIALEN MEDIEN Das Biosphärengebiet Schwarzwald informiert Interessierte quartalsweise über die wichtigsten Aktivitäten mit einem eigenen Newsletter. Dieser beinhaltet, neben einem kurzen Grußwort von Geschäftsführer Walter Kemkes, kurze Infos über das Leben in der Geschäftsstelle, einen Rückblick über die Veranstaltungen des abgelaufenen Quartals, einen Ausblick auf die nächsten Projekte oder Themen sowie eine Übersicht über die bereits bekannten Termine im nächsten Vierteljahr. Um das Portfolio an digitalen Medien abzurunden, ist die Geschäftsstelle seit Februar 2019 auch bei Instagram und seit April 2019 auch mit einer eigenen Facebook-Fanseite vertreten. Bei Instagram berichten die beiden Ranger aus ihren spannenden Rundgängen durch das Gebiet, haben inzwischen weit mehr als 100 Posts veröffentlicht und sich durch hochwertige Bilder
25 eine treue Community mit inzwischen rund 1000 Followern aufgebaut. Die Facebook-Seite wurde zur Bewerbung des Biosphärenfests geschaffen und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Gemeinsam mit der Social-Media-Beauftragten des Regierungspräsidiums Freiburg, Annika Niederkorn, werden die Aktivitäten bei den sozialen Medien regelmäßig ausgewertet, optimiert und perspektivisch weiterentwickelt. DER IMAGEFILM Das Biosphärengebiet Schwarzwald als Augenschmaus: Der Freiburger Journalist Christof Gerlitz und die Produktionsfirma Bewo TV haben im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg einen etwa 17-minütigen Imagefilm über das UNESCO-Biosphärengebiet gedreht. Der Film verbindet beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit der Vorstellung von Menschen aus der Region, die erzählen, was sie im Alltag mit der Landschaft verbindet und welche Chancen das Biosphärengebiet aus ihrer Sicht mit sich bringt. Der Film ist auch auf der Homepage des Biosphärengebiets Schwarzwald abrufbar. Das spannende Projekt hat Euro gekostet. BROSCHÜREN, FLYER UND POSTKARTEN Pünktlich zur Tourismusmesse CMT war der Erlebniskalender 2019 fertig. Er bietet inzwischen rund 100 Veranstaltungen von 30 Anbieterinnen und Anbietern auf 60 Seiten und wurde wegen seines gefälligen und kompakten Designs vielfach gelobt. Bei der Messe in Stuttgart gingen viele Exemplare über den Counter, was unterstreicht, dass der gedruckte Kalender inzwischen ein sehr erfolgreiches Werbemedium für das Biosphärengebiet Schwarzwald darstellt. Er bietet vielfältige Möglichkeiten, das Biosphärengebiet zu jeder Jahreszeit hautnah zu erleben. Der Kalender liegt in den Tourist-Infos und Rathäusern der Region aus und ist online verfügbar. Ein Booklet mit den wichtigsten Infos zu den Partnern wurde in einem sehr handlichen Kompaktformat erstellt. Es wurde auf der CMT 2020 erstmals verteilt, kam sehr gut an und wird bei den Partnern und in den Gemeinden verteilt. Die Kulinarischen Hinterwälder Wochen wurden in einem eigenen Flyer und einer Postkartenserie beworben (sie erleben 2020 ihre zweite Auflage). 25
26 DRITTES BIOSPHÄRENFEST IN TODTNAU Das dritte Biosphärenfest in Todtnau, am 26. Mai, brachte mit fast 50 Ausstellern nochmals eine deutliche Steigerung des Publikumsinteresses Besucherinnen und Besucher übertrafen selbst optimistische Erwartungen. Die Organisation lag bei Heike Spannagel in Zusammenarbeit mit der Stadt Todtnau und der Event-Agentur 48 Grad. Es gab wieder ein moderiertes Bühnenprogramm mit der Vorstellung von erfolgreichen Projekten aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Rückmeldungen vom Publikum und in den Medien waren rundum lobend. Das Fest war eine runde Sache. MÄRKTE UND MESSEN Das Team der Geschäftsstelle war mit dem Mitmach- und Infostand des Biosphärengebiets auf elf Märkten und Veranstaltungen in der Region am Start. Neben den Naturparkmärkten waren dies unter anderem der Waldtag des Waldhauses Freiburg und der Viehabtrieb in Oberried. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten trotz vieler Projekte und der inhaltlichen Arbeit insbesondere auch an den Wochenenden eine große Einsatzbereitschaft und standen den Besucherinnen und Besuchern der Märkte geduldig Rede und Antwort zu allen Fragen bezüglich des Biosphärengebiets. Heike Spannagel, Robin Schatzmann und Florian Wagner sowie Geschäftsführer Walter Kemkes waren am Gemeinschaftsstand der Großschutzgebiete Baden-Württembergs auf der CMT in Stuttgart präsent. Die Standbetreuung erfolgte hier gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. START DER PARTNER-INITIATIVE MIT NEUN ERSTEN PARTNERN Fünf landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb mit einem Standbein im Tourismus und vier Museen haben sich erfolgreich für die Partnerinitiative beworben, die durch den unabhängigen Vergaberat nach festen Qualitätskriterien anerkannt wurde. Die Kriterien für die Auszeichnung als Partnerbetriebe des Biosphärengebiets unterliegen bundesweiten Standards des Dachverbands Nationale Naturlandschaften. Diese umfassen einen besonderen Qualitätsanspruch gegenüber dem Gast sowie eine regionale Identität sowie Nachhaltigkeit in der Betriebsführung. Im Gegenzug erhalten die Betriebe vertraglich vereinbarte Leistungen in der Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung untereinander, Weiterbildung sowie Zugriff auf das bundesweite Marketing als Partner der nationalen Naturlandschaften. Zur Bekanntmachung der Partner-Initiative fanden zwei öffentliche Informationsveranstaltungen statt, für 2020 sind weitere vorgesehen. Mehr Infos zu den Partnern unter ERSTES NETZWERKTREFFEN DER PARTNER MIT DEM BIOSPHÄREN-RANGER Gemeinsam sind wir stärker: Das erste gemeinsame Treffen der Mitglieder der Partnerinitiative des Biosphärengebiets Schwarzwald im November brachte sehr unterschiedliche Teilnehmer zusammen. Zunächst stand eine interaktive Fortbildung zu den Zielen des Biosphärengebietes und der Rolle der Partner als Botschafter des Biosphärengebietes auf der Agenda. Anschließend gab es eine Produktschulung zu regionalen Lebensmitteln, die von drei Partnern vorgestellt worden war. Zum krönenden Abschluss ging es raus in die Kernzone Flüh mit dem Biosphären-Ranger Florian Schmidt. Netzwerktreffen der Partner-Initiative und Weiterbildungen zu Nachhaltigkeitsthemen für die Partner finden mindestens einmal jährlich statt. FORTBILDUNGEN FÜR GÄSTE- UND WANDERFÜHRER Gästeführer sind wichtige Multiplikatoren für die Themen des Biosphärengebiets. Dazu fanden 2019 verschiedene Fortbildungen statt. Rund 30 Gästeführerinnen und Gästeführer absolvierten zwei Biosphären-Fortbildungen im April und im November. ZUSAMMENARBEIT MIT HOCHSCHULEN Innerhalb des Mastermoduls Waldnutzung und Naturschutz der Albert-Ludwigs-Universität wurde im Januar 2019 zusammen mit der Forstdirektion die Vorlesung Extensive Grünlandbewirtschaftung, Naturschutz sowie Rahmenbedingungen für Sukzession und Waldweide gestaltet. Im Mai 2019 besuchten etwa 40 Freiburger Studierende mit dem Modul Ecosystem Management das Biosphärengebiet. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Förstern und eines landwirtschaftlichen Betriebs wurden die Grundprinzipien des Biosphärengebietes, Bewirtschaftung und Management der verschiedenen Zonen, in einer Tagesexkursion thematisiert. 26
27 UNESCO-KRITERIUM 40 In das Weltnetz einbinden TRINATIONALE STUDIE ZU AKZEPTANZ, IDENTIFIKATION UND ENGAGEMENT VON BIOSPHÄREN- RESERVATEN Die Biosphäre Entlebuch (CH) und der Schweizer Wissenschaftler Eike von Lindern haben eine internationale Studie in acht Biosphärenreservaten in Österreich, Schweiz und Deutschland zur Akzeptanz der Gebiete abgeschlossen. Grundlage waren eine repräsentative Befragung von zufällig ausgewählten Haushalten im Südschwarzwald. Der Rücklauf war mit 18,3 Prozent sehr gut, und die Ergebnisse fließen als Teil einer Ausgangsbeschreibung (sogenannte Nullerhebung) in die Erstellung des Rahmenkonzepts mit ein. Die Grundstimmung für das Biosphärengebiet Schwarzwald ist dabei durchaus positiv, obwohl es noch Potenzial für mehr Öffentlichkeitsarbeit gibt. Den Ergebnissen der Studie zufolge haben die Menschen im Südschwarzwald hohe Erwartungen an das Biosphärengebiet. Am wichtigsten ist ihnen der Schutz von Natur und Landschaft in der Region (rund 82 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus) sowie die Förderung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft (rund 80 Prozent). Rund 74 Prozent der Befragten erwarten eine Förderung regionaler Produkte durch das Biosphärengebiet. MITARBEIT IN DEN NATIONALEN GREMIEN VON EUROPARC (ZUKÜNFTIG: NATIONALE NATUR- LANDSCHAFTEN) Das Biosphärengebiet Schwarzwald trifft sich regelmäßig mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Schwestergebiet auf der Schwäbischen Alb, das bereits seit 2009 besteht und bezieht regelmäßig Erfahrungen von dort bei eigenen Entscheidungen mit ein. Geschäftsführer Walter Kemkes nimmt an den regelmäßigen Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft deutscher Biosphärenreservate (AGBR) teil und ist wegen seiner langjährigen Arbeit in unterschiedlichen Großschutzgebieten ein gefragter Gesprächspartner auf der nationalen Ebene. Unter anderem regte er eine deutschlandweite Imagekampagne für deutsche Biosphärenreservate an und initiiert Projekte auf nationaler Ebene. Die einzelnen Fachbereiche des Biosphärengebiets Schwarzwald sind in unterschiedlichen Fach-Arbeitsgemeinschaften vertreten und tauschen sich über Best-Practice -Beispiele im festen Turnus aus. Im Mai 2019 haben die Leiterinnen und Leiter von 17 Biosphärenreservaten in ganz Deutschland (AGBR) in Freiburg-Littenweiler getagt. Neben dem Austausch über fachliche Fragen, gab es auch eine Exkursion zu den Weidfeldern am Schauinsland und einen regionalen Abend mit badischem Essen sowie einem Mundart-Duo in Ober- 27
28 ried. Umweltstaatssekretär Andre Baumann lobte den Südschwarzwald als eine Vorbildregion beim Schutz der biologischen Vielfalt, da auf den hoch gelegenen Weidfeldern großflächig keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. BESUCHER UND EIGENE BESUCHE Internationale Gäste gab es 2019 keine, aber zahlreiche nationale Besucherinnen und Besucher, stellvertretend 19 Rangerinnen und Ranger aus dem Nationalpark Eifel. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über fachliche Themen, die Schwerpunkte der Arbeit der Ranger im Biosphärengebiet, aber auch das Kennenlernen des Großschutzgebiets im Schwarzwald. Zunächst ging es zu Bio-Landwirt Werner Rützler aus dem Kleinen Wiesental, der Mutterkuhhaltung mit Hinterwäldern betreibt. Im Anschluss führten Werner Rützler und die beiden Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt die Gäste aus der Eifel um den nahegelegenen Nonnenmattweiher im Kleinen Wiesental. Beim Mittagessen bei Maximilian Grether in der Sennhütte hatten die Eifel-Ranger dann Gelegenheit, eine Spezialität vom Hinterwälder Rind auf dem eigenen Teller zu testen. Das Team der Geschäftsstelle unternahm im Juli 2019 eine zweitägige Fachexkursion zu den Kolleginnen und Kollegen aus dem Biosphärenreservat Berchtesgadener Land. Bei hochsommerlichen Temperaturen führten die Gastgeberinnen und Gastgeber die Gäste aus dem Südschwarzwald kreuz und quer durch die dortige Gebietskulisse und fanden auch noch Zeit für einen geselligen Austausch in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Hofwirtschaft. 28
29 PROJEKT ALLMENDE 2.0 Konzepte für die Landschaftserhaltung ERARBEITUNG VON KONZEPTEN FÜR DEN ERHALT DER ALLMENDEN Im April 2019 ist das Projekt ALLMEN- DE 2.0 in Teilen des Biosphärengebiets gestartet. Ziel des auf eine Dauer von drei Jahren angelegten Projekts, ist die Erarbeitung von Konzepten und Strategien für eine zukunftsfähige Offenhaltung der arten- und strukturreichen Allmendweiden (das Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets). Dabei werden ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt. Das Projekt konzentriert sich auf den Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau. Die Zielkonzepte sollen im Endeffekt für das gesamte Biosphärengebiet anwendbar sein. ERARBEITUNG ZUSAMMEN MIT DER REGION Die Erarbeitung der Konzepte erfolgt unter enger Einbeziehung der wesentlichen Akteure: Landwirte, Gemeinden, Wissenschaft, Landschaftserhaltungsverband, Bauernverband sowie öffentliche Verwaltungen. Projektreferent Florian Brossette bearbeitet das Projekt in der Geschäftsstelle. Eine projektbegleitende Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der relevanten Akteursgruppen, trifft sich halbjährlich zur Beratung des Projektfortschritts. Darüber hinaus werden spezielle Treffen zusammen mit Landwirten organisiert, um gemeinsam Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. IST-ANALYSE LIEFERT AUFSCHLUSSREICHE ERGEBNISSE Als Grundlage für das Projekt wurde 2019 eine ausführliche Analyse der aktuellen Ist-Situation der Allmendweiden im GVV Schönau durchgeführt. Leitfragen dieser Analyse sind: Wie sind die Strukturen in der Landwirtschaft? Welche Tierarten beweiden die Allmendflächen? Welche besonders wertvollen und geschützten Lebensräume befinden sich auf den Weiden? Wie hat sich die Weidefläche in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Die Ergebnisse fließen direkt in die Arbeit des Projekts ein. 29
30 ERSTE UMSETZUNGEN Eine ständige Aufgabe zum Erhalt der Allmendweiden ist die Weidpflege, d.h. Enthurstungen, Nachmahd oder Adlerfarnbekämpfung. Wird dies unterlassen, macht sich der Wald auf der Weide breit. Dies hat rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, prüft das Biosphärengebiet die Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Verhinderung der Verbuschung. Derzeit wird, zusammen mit dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, eine Möglichkeit zur Erkennung von kritischen Verbuschungsstadien auf Basis von Luftbildern getestet. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen wurden Aspekte identifiziert, in denen das Projekt unterstützen soll. Um eine langfristige und den verschiedenen Anforderungen gerechte Bewirtschaftung zu gewährleisten, werden beispielsweise angepasste Pachtverträge entwickelt oder der Prozess der Flächenvergabe an die Landwirte neu durchdacht. 30
31 Ausgewählte Ergebnisse Ist-Analyse bezogen, GVV Schönau Fläche gesamt Grünlandfläche davon gemeindeeigen davon in Naturschutzkulisse (FFH, Naturschutz-Gebiet) Kartierte schützenswerte Biotope Betriebszahl mit Sitz in GVV Davon Verzicht auf synthetische Produktionsmittel Bio-Zertifiziert Anzahl Rinder (in Winterhaltung) Anzahl Ziegen ha ha ha ha ca ha ca. 120 Betriebe 98 Betriebe 20 Betriebe ca Rinder (Stck.) ca (Stck.) % der Betriebe Alter Betriebsleiter >50 Jahre 65% der Betriebe Fördervolumen Landwirtschaft (Beteiligung von EU-Mitteln) ,7 Mio. (entspricht ca. 740 /ha) 31
32 Herausgeber: Regierungspräsidium Freiburg Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwarzwald Brand Schönau im Schwarzwald Tel Redaktion: Markus Adler, Regierungspräsidium Freiburg Gestaltung: Katharina Heinke, Regierungspräsidium Freiburg Druck: RP- und Polizeidruckerei, Regierungspräsidium Freiburg 32 Das Biosphärengebiet Schwarzwald gehört zu den Nationalen Naturlandschaften, der Dachmarke der deutschen Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks getragen von EUROPARC Deutschland e. V.:
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