Elternbefragung 2013
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- Curt Bösch
- vor 9 Jahren
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1 Delmenhorst und Landkreis Oldenburg Postanschrift: Bismarckstraße Delmenhorst Telefon: Telefax: Internet: Auswertung der Elternbefragung 2013 Integrative Kindertagesstätte Kita Süd Südstraße Delmenhorst Telefon: Telefax:
2 1. Einleitung Die vorliegende Elternbefragung wurde im April 2013 durchgeführt. Grundlage der Befragung bildete ein Fragebogen, welcher im Jahr 2003 von den Leiterinnen der Kindertagesstätten der Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg mit Unterstützung eines externen Beraters entwickelt und seitdem 5-mal (2003, 2005, 2007, 2009, 2011) angewendet wurde. Wie schon bei der vorherigen Befragung ist das Ziel der hier vorgestellten Befragung, den Eltern die Möglichkeit zu geben ihre Wünsche und Bedürfnisse, bezogen auf die Arbeit der einzelnen Einrichtungen, zu äußern. Die Eltern können somit mitteilen, wie sie die Arbeit der Kindergärten wahrnehmen und diese Arbeit aus der eigenen (subjektiven) Perspektive bewerten. Die gewonnenen Informationen geben einen Hinweis auf Stärken und Schwächen der bisherigen Arbeit. Weiterhin können sie bei der Planung der zukünftigen Angebotsstruktur und der pädagogischen Arbeit hilfreich sein. Der verwendete Fragebogen besteht überwiegend aus geschlossenen Fragen, bei denen Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind, welche lediglich angekreuzt werden müssen. Vorteil ist dabei vor allem eine relativ einfache Form der Auswertung, durch eine reine Auszählung nach Häufigkeiten. Ergänzt wurden die geschlossenen Fragen durch die Möglichkeit in zwei Fragen, sowie am Ende des Fragebogens in freier Form schriftlich Erläuterungen, Ergänzungen, Anregungen oder Kritik mitzuteilen. Im Vergleich zu der Befragung 2009 wurde der Fragebogen leicht modifiziert. Der aktuelle Fragebogen besteht aus 22 Fragen, welche aber weiterhin in die Kategorien Allgemeine Fragen (2 Fragen), Struktur und Organisation (4 Fragen), Pädagogische Arbeit (8 Fragen), Zusammenarbeit mit den Eltern (6 Fragen), eine gezielte Frage an die Väter, sowie der zusammenfassenden Bewertung (2 Fragen) unterteilt sind. Um die Anonymität der Befragung sicherzustellen, wurde auf die Abfrage persönlicher Angaben (Alter, Geschlecht, Familienstand usw.), welche in Fragebögen häufig vorzufinden sind, verzichtet.
3 2. Verteilung und Rücklauf Insgesamt wurden 110 Fragebögen an die Eltern der Kindertagesstätte Süd ausgegeben. Diese waren für zwei Wochen, vom bis , im Umlauf. Von den Eltern ausgefüllt und abgegeben wurden 47 Fragebögen (2011/47,3%, /50,4% /57,6% /47,3% /46,3%). Daraus ergibt sich eine Rücklaufquote von 42,7 %. Da wir jetzt Vergleichszahlen für die Befragungen haben, können wir sagen, dass die Rücklaufquote in der Kita Süd von 2003 bis 2013 zwischen 40% und 57% liegt. 3. Ergebnisse Im Folgenden werden die Ergebnisse der einzelnen Fragen dargestellt. In diesem Abschnitt wird keine Bewertung oder Interpretation vorgenommen. Mit Hilfe einer Excel Auswertungsmatrix wurde eine reine Auszählung, nach Häufigkeit der angekreuzten Antwortalternativen, vorgenommen. Die angegebenen Prozentwerte beziehen sich dabei immer auf die Anzahl der ausgefüllten Fragebögen. In diesem Fall also 47. Dies ist vor allem bei der Möglichkeit von Mehrfachbenennungen zu beachten (Frage 1, 2, 15, 17), wo die Summe der Zahlenwerte über 62 und der Prozentangaben über 100 liegen kann.
4 1. Wo haben Sie von unserem Kindergarten zuerst gehört? Presse 0 0,0% Infoblatt/Flyer 4 8,4% Bekannte/Freunde 19 40,4% Internet 6 12,8% Sonstige 18 38,3% keine Angabe 0 0,0% Die Mehrheit gibt an, von Bekannten und Freunden zuerst vom Kindergarten gehört zu haben. Presse wurde gar nicht angekreuzt und Infoblatt und Internet werden nur selten genannt. Häufig wird die Angabe Sonstiges angekreuzt. Hier wäre für zukünftige Befragungen sicher interessant, genauer zu erfassen, was der Punkt Sonstiges alles beinhaltet. 2. Warum haben Sie unseren Kindergarten für Ihr Kind gewählt? (Bitte maximal 3 Möglichkeiten ankreuzen) Nähe zur Wohnung Einrichtung der Lebenshilfe Pädagogisches Konzept nette,freundliche Mitarbeiterinnen Fachlichkeit Persönliche Empfehlung 0 Nähe zur Wohnung 32 68,1% Einrichtung der Lebenshilfe 4 8,5% Pädagogisches Konzept 14 29,8% nette, freundliche Mitarbeiter/innen 23 48,9% Fachlichkeit 10 21,3% Persönliche Empfehlung 10 21,3% keine Angaben 4 8,5% Als wesentliches Kriterium für die Wahl des Kindergartens wird die Nähe zur Wohnung benannt. Danach folgen die Aussagen nette, freundliche Mitarbeiter/innen sowie das pädagogische Konzept mit fast 30%. Der Träger der Einrichtung scheint für die Wahl des Kindergartens weniger von Bedeutung zu sein.
5 3. Sind die Öffnungszeiten Ihrem Bedarf entsprechend? Ja, ich bin mit den Öffnungszeiten zufrieden 42 89,4% Nein, mir reichen die Öffnungszeiten nicht aus 5 10,6% Folgende Zeiten wären für uns/mich ideal 7:00 12:00 7:30 8:00 8:00 7:00 14:00 14:00 17:00 19:0015:00 20:00 14:00 von bis Der Kindergarten sollte ganzjährig geöffnet sein 17 36,2% Fast 90% der Befragten sind mit den bestehenden Öffnungszeiten zufrieden (2011 waren es nur ca. 82%, die zufrieden waren). Fünfmal wurden individuelle Öffnungszeiten gewünscht. Die Bandbreite reicht von 6:30 Uhr bis 18:00 Uhr. In der Frage, ob der Kindergarten ganzjährig geöffnet sein soll, sind Mehrfachnennungen enthalten. Dies bedeutet, dass Eltern zwar mit den täglichen Öffnungszeiten zufrieden sind, gleichzeitig aber auch eine ganzjährige Öffnungszeit wünschen. 4. Werden Sie über die Schließtage bzw. Ferien der Einrichtung immer rechtzeitig informiert? Ja 37 78,7% Nein 9 19,1% keine Angabe 1 2,1% 2011 fanden sich noch 91% der Eltern gut informiert hatten die Eltern den Eindruck, dass sie jetzt weniger über die Schließungszeit informiert werden. Sonstige Anmerkung: Außer Weihnachtsferien stand nirgends was dran! (Tigerenten) 5. Wie empfinden Sie das Arbeitsklima in unserer Einrichtung? gut 34 72,3% na ja 4 8,5% nicht gut 6 12,8% weiß ich nicht 3 6,4% keine Angabe 0 0,0% Der überwiegende Anteil der Eltern empfindet das Arbeitsklima als gut.
6 6. Kennen Sie alle Erzieherinnen, von denen Ihr Kind erzählt? alle 22 46,8% einige 9 19,1% nur die in der Gruppe meines Kindes 15 31,9% keine 1 2,1% Der größte Anteil der Eltern kennt alle Erzieherinnen bzw. einige, von denen ihr Kind erzählt. 7. Sind Ihnen pädagogische Grundsätze und Ziele unseres Kindergartens bekannt? Ja 36 76,6% Nein 10 21,3% keine Angabe 1 2,1% Diese bedeutsame Frage zur Transparenz der pädagogischen Arbeit wird mit ca. 77% bejaht. 8. Sind Sie ausreichend über die pädagogische Arbeit in der Gruppe Ihres Kindes informiert? Ja 33 70,2% Nein 12 25,5% keine Angabe 2 4,3% Bei der Frage über die pädagogische Arbeit in der Gruppe beantworten ca. 25 % der Befragten dies mit Nein. Hier ist sicherlich noch mehr Transparenz gefordert. 9. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind morgens gut empfangen wird? Ja 41 87,2% Nein 4 8,5% keine Angabe 2 4,3% Ein hoher Anteil der Eltern hat das Gefühl, dass ihr Kind morgens gut empfangen wird. 10. Wie empfinden Sie die Atmosphäre in der Gruppe Ihres Kindes? sehr gut 23 48,9% gut 19 40,4% weniger gut 4 8,5% nicht gut 1 2,1% keine Angabe 0 0,0% Mit deutlicher Übereinstimmung wird die Atmosphäre in den Gruppen der Kinder zu über 89% als sehr gut oder gut beurteilt.
7 11. Wie haben Sie die Eingewöhnungszeit Ihres Kindes in der Gruppe empfunden? sehr gut 22 46,8% gut 20 42,6% weniger gut 4 8,5% nicht gut 1 2,1% keine Angaben 0 0,0% 2011 wurde diese Frage noch mit 88,5% mit sehr gut und gut beantwortet, 2013 mit leichter Tendenz nach oben. 91,4% sind zufrieden mit der Eingewöhnungszeit. 12. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind in unserem Kindergarten in seiner Entwicklung genügend gefördert wird; hinsichtlich... der motorischen/körperlichen Fähigkeiten Ja 39 83% Nein 7 14,9% keine Angabe 1 2,1% der sprachlichen Fähigkeiten Ja 40 85,1% Nein 5 10,6% keine Angabe 2 4,3% der kreativen Fähigkeiten Ja 40 85,1% Nein 6 12,8% keine Angabe 1 2,1% der sozialen Kompetenz/Umgang Ja 39 83% Nein 5 10,6% keine Angabe 2 4,3% motorisch sprachlich kreativ sozial ja Nein keine Angabe In der vorliegenden Frage wird durch die eindeutigen Kategorien Ja und Nein eine differenziertere Beurteilung ausgeschlossen. 84% und mehr der Eltern bestätigen eine genügende Förderung in den vier Bereichen.
8 13. Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Kind in unserer Einrichtung genügend auf die Schule vorbereitet wird? Ja 11 23,4% Nein 6 12,8% weiß ich nicht 9 19,1% keine Angabe 21 44,7% Zunächst fällt auf, dass ca. 64% der befragten Eltern sich nicht in der Lage sehen, diese Frage zu beantworten oder gar keine Angaben gemacht haben. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass für die Eltern mit jüngeren Kindern oder Kindern in der Nachmittagsgruppe dieses Thema nicht so bedeutsam erscheint. Ca. 23 % bestätigen eine genügende Vorbereitung auf die Schule. Dies ist eine rückläufige Tendenz zu Den Eltern ist schwer zu vermitteln, dass die tagtägliche Kindergartenarbeit schon zur Schulvorbereitung gehört. Hier bedarf es sicherlich noch einer weiteren Aufklärung seitens der Kindertagesstätte. Folgende Anmerkungen wurden zu dieser Frage von den Eltern gemacht: Lese/Rechtschreibschwäche wurde erkannt, aber keine Maßnahmen bislang erfolgt Das Kind ist noch zu jung Schulclub bei den Tigerenten sehr spät gestartet Leider weiß ich nicht so genau, welche Vorbereitungen geholfen haben
9 14. Wie zufrieden sind Sie mit der Information über die Entwicklung Ihres Kindes? sehr zufrieden 20 42,6% zufrieden 22 46,8% weniger zufrieden 3 6,4% nicht zufrieden 2 4,3% keine Angabe 0 0,0% Die Zahlen zeigen, im Vergleich zu den anderen Fragen, eine relativ breite Streuung mit dem Schwerpunkt von 89,4% bei sehr zufrieden und zufrieden. (Geringfügige Steigerung zu 2011 um ca. 2,3%). Graphisch stellt sich dies folgendermaßen dar: 15. In unserer Einrichtung finden verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit Eltern statt. Welche Formen sind Ihnen besonders wichtig? (Bitte maximal 3 Möglichkeiten ankreuzen) Tür- und- Angelgespräche 21 44,7% Gespräche nach terminlicher Vereinbarung 27 57,4% Gruppenelternabende 3 6,4% Eltern-Kind-Angebote 18 38,3% Lockere Elterntreffs 20 42,6% Themenbezogene Elternabende 9 19,6% Feste und Feiern 19 40,4% keine Angabe 9 19,6% In obiger Tabelle sind die angekreuzten Nennungen nach Häufigkeit sortiert dargestellt. Auch hier ist zu beachten, dass aufgrund möglicher Mehrfachnennungen der Wert 47 überschritten wird.
10 16. Wie zufrieden sind Sie mit den Informationen über die Aktivitäten des Kindergartens? sehr zufrieden 15 31,9% zufrieden 22 46,8% weniger zufrieden 7 14,9% nicht zufrieden 0 0,0% keine Angabe 3 6,4% Der überwiegende Anteil (ca.78%) ist zufrieden bis sehr zufrieden. Allerdings sind ca. 7% der befragten Eltern mit den Informationen weniger zufrieden und nicht zufrieden. 17. An welchen Aktivitäten würden Sie sich gern intensiver beteiligen? Flohmarkt 6 12,8% handwerkliche Unterstützung 2 4,3% Ehrenamtliche Tätigkeit 10 21,3% Gesprächskreis zu aktuellen Themen 3 6,4% Garteneinsatz 4 8,5% Elternabende 6 12,8% Elterncafe 5 10,6% Feste und Feiern 19 34,0% keine Angaben 14 29,8% 18. Väter sind in der Elternarbeit von Kindergärten weitaus seltener zu finden als Mütter. Hätten Sie zukünftig Interesse an speziellen Angeboten für Väter und ihre Kinder wie z. B. Wanderungen, Ausflüge usw.? Ich wäre interessiert 27 57,4% Ich würde gerne an solchen Angeboten teilnehmen, wenn das Programm für Väter interessant wäre. 3 6,4% Die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten überlasse ich lieber meiner Frau. 7 14,9% keine Angabe 13 25,5% Frage 18 richtet sich direkt an die Väter. Summiert man die ersten beiden Antwortmöglichkeiten, zeigt sich, dass ca. 63,8 % der Väter interessiert sind, spezielle Angebote wahrzunehmen. Die Frage wurde 13-mal nicht beantwortet. Grund kann dabei unter anderem ein hoher Anteil von Alleinerziehenden sein. Folgende Anmerkungen wurden zu dieser Frage gemacht: Es entweder mal auf einen Samstag zu lagern (wegen langer Arbeitszeiten) oder auf einen Freitagnachmittag Ich kann das nicht machen, weil ich arbeite und beschäftigt bin
11 19. Wie zufrieden sind Sie mit dem Austausch, der Zusammenarbeit und der Beratung durch unser Fachpersonal? sehr zufrieden 16 34,0% zufrieden 21 44,7% weniger zufrieden 4 8,5% nicht zufrieden 2 4,3% keine Angabe 4 8,5% 78,7% sind zufrieden bis zu sehr zufrieden. 20. Wie erleben Sie unsere Mitarbeiterinnen? freundlich 38 80,9% 7 14,9% 0 0,0% keine Angabe 2 4,3% offen 35 80,9% 8 14,9% 2 4,3% keine Angabe 2 4,3% ansprechbar % 12 25,5% 1 2,1% keine Angabe 2 4,3% / freundlich offen ansprechbar
12 Bei dieser Fragestellung bekommen die Mitarbeiter eine sehr positive Rückmeldung. Bis zu 80% finden die Mitarbeiter freundlich und offen. Die Bewertung zu der Frage ansprechbar ist zu 2011 um ca. 12 % rückläufig. Das könnte daran liegen, dass wir 2012 eine große Krankheitswelle hatten und teilweise die Kollegen alleine arbeiten mussten und daher auch nicht immer so ansprechbar waren, wie die Eltern es sonst in der Gruppe gewohnt waren. Auf einigen Fragebögen wurde die Bemerkung notiert Kommt auf die Mitarbeiterin an!. Bei dieser direkten Form der Frage nach dem Erleben der Mitarbeiterinnen ist eine allgemeine Bewertung aller Mitarbeiterinnen sicherlich schwierig von den Eltern zu beurteilen. 21. Geht Ihr Kind gerne in unseren Kindergarten? sehr gerne 29 61,7% gerne 12 25,5% na ja 3 6,4% eher ungern 1 2,1% sehr ungern 1 2,1% keine Angabe 1 2,1% Die erste zusammenfassende Frage zeigt, dass bis auf drei Antworten na ja und zwei Antworten ungern die Kinder, nach Einschätzung ihrer Eltern, gerne bis sehr gerne den Kindergarten besuchen. 22. Wie zufrieden sind Sie im Großen und Ganzen mit unserem Kindergarten? sehr zufrieden 19 40,4% zufrieden 21 44,7% weniger zufrieden 4 8,5% nicht zufrieden 2 4,3% keine Angabe 1 2,1% Auch die abschließende Frage gibt ein ähnliches Bild wieder und zeigt, dass bis auf zwei Nennungen die Eltern mit dem Kindergarten zufrieden oder gar sehr zufrieden sind.
13 Anmerkungen der Eltern: Abschließend sind nachfolgend die weiteren Mitteilungen und Anregungen aufgeführt, welche von den Eltern an dem dafür vorgesehenen Ende des Fragebogens niedergeschrieben wurden. Es wäre viel schöner, wenn es mehr Platz in der Kita gebe. Da die meisten Kinder 2 Jahre lang in die Eingewöhnungsgruppe gehen. Oder das die Eingewöhnungs- Gruppe von 13 bis 17 Uhr geöffnet wird, das wäre echt viel besser. Ich würde es schön finden, wenn nur die Schulkinder am Ende des Kindergartenjahres einen Super-Ausflug (z. B. große Höhe) machen würden. Sonnenschutz im Außenbereich Es gefällt mir alles sehr gut. Ihr habt eine prima Leitung. Die Kinder müssen mehr raus, auch an kalten und Schlechtwetter-Tagen Wir haben in einem Jahr nur ein Bild bekommen. Die Kinder müssen mehr basteln, malen & kneten. Die Unterbesetzung ging immer zu Lasten der Kinder. Mein Kind war für das spezielle Turnen vorgesehen (Psychomotorisches Turnen), welches aber in den letzten 1,6 Jahren vielleicht 4-mal stattgefunden hat so viel zur Weiterentwicklung/Förderung des Kindes. Durch den steten Wechsel der Erzieher mussten sich die Kinder auch permanent an Neue gewöhnen. Schade ist auch, das wirklich kompetente Erzieherinnen dann nach kurzer Zeit die Gruppe wieder wechseln mussten! Die Gruppen untereinander könnten wesentlich besser zusammenarbeiten und Feste wie Fasching (z. B.) gemeinsam machen. Es gab mal mehr Angebote (in den Gruppen am Vormittag). Der Sand vom Spielplatz könnte komplett erneuert werden (immer nur ein bisschen bringt nichts, da immer wieder gemischt wird). Das ist kein Spielsand das ist Dreck! Die Begrüßung sowie spontane Angebote im kreativen Bereich können verbessert und ausgebaut werden. Das Malen kommt zu kurz. Wir sind nur für kurze Zeit Gäste in Deutschland. Von Ihnen haben wir Höflichkeit gesehen. Für alles Danke. Ich glaube Adina wird Sie in der Zukunft nicht vergessen. Häufiger nach draußen gehen, trotz schlechten Wetters! Mehr Spielangebote in der Gruppe, d. h. Spiel der Erzieherin mit den Kindern und weniger rumsitzen. Ich wünsche mir ein intensiveres Spielen mit den Kindern. Habe eher das Gefühl, dass die Kinder viel allein machen und nur aufgepasst wird, dass nichts passiert. Es müsste viel mehr Zeit an der frischen Luft verbracht werden, nicht nur wenn warme Temperaturen herrschen.
14 4. Schlussbemerkung und Ausblick Zunächst sollte nochmals betont werden, dass die hier vorliegende Auswertung sich auf die reine Darstellung der Daten begrenzt. Wie diese Daten bewertet werden können und welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen, bleibt noch festzustellen. Dennoch können die vorliegenden Ergebnisse eine gute Grundlage zur Diskussion bilden. Die Mitarbeiter/innen der Kita Süd haben nun die Möglichkeit, sich andeutende Stärken und eventuell auch Schwächen herauszuarbeiten und die gewonnenen Informationen für die zukünftige Planung der pädagogischen Arbeit zu nutzen. Die Daten der Frage Nr. 18 können beispielsweise hilfreich bei der Entscheidung sein, ob ein spezielles Angebot für Väter zukünftig sinnvoll ist. Ein wichtiger Aspekt ist die notwendige und geplante Rückmeldung an die Eltern. Die Rückmeldung bietet die Chance, auf Grundlage der Ergebnisse einen Dialog in Gang zu setzen und eventuell weitere detaillierte Informationen von den Eltern zu erhalten. Im Hinblick auf die Beteiligung der Eltern an zukünftigen Befragungen ist die Information der Eltern über die Ergebnisse ebenfalls von Bedeutung.
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