Allgemeiner Überblick 2012

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1 Allgemeiner Überblick 2012 Auf Basis der Fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik (DRG- Statistik) wurden im Jahr 2012 knapp 18 Mill. Patientinnen und Patienten 1 aus der vollstationären Krankenhausbehandlung entlassen. Dies waren 1,5 % mehr als im Jahr zuvor. 53 % der Behandelten waren weiblich, 47 % männlich. Im Durchschnitt waren die Patientinnen und Patienten 55 Jahre alt. Die durchschnittliche Verweildauer in den Einrichtungen lag bei 6,6 Tagen und nahm im Vergleich zum Vorjahr weiter um 0,1 Tage ab. Bei 51,4 % der Fälle erfolgte der Krankenhausaufenthalt aufgrund der Einweisung durch einen Arzt und bei 41,5 % aufgrund eines Notfalls. Im Hinblick auf den Entlassungs- /Verlegungsgrund wurde die Behandlung bei 87,8 % der Patientinnen und Patienten regulär (davon auch z. T. mit nachstationärer Behandlung) beendet. In 2,2 % der Fälle wurde die Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet. Die meisten Behandlungsfälle in der Fachabteilung Innere Medizin Der größte Teil der Patientinnen und Patienten wurde in den Fachabteilungen Innere Medizin (5,4 Mill. Fälle), Allgemeine Chirurgie (3,0 Mill. Fälle) sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe (2,0 Mill. Fälle) behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer der Behandelten lag in der Inneren Medizin bei 6,2 Tagen, in der Allgemeinen Chirurgie bei 6,4 Tagen sowie in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe bei 4,1 Tagen. Zwei Prozent aller DRGs machen rund ein Viertel des gesamten vollstationären Leistungsspektrums aus Die Versorgung gesunder Neugeborener ( Fälle), die Speiseröhrenentzündung, Magen-Darm-Entzündung oder verschiedene Krankheiten der Verdauungsorgane ( Fälle) und die Entbindungen ohne komplizierende Diagnose ( Fälle) waren im Jahr 2012 die insgesamt am häufigsten abgerechneten Fallpauschalen (DRGs). Von den knapp abrechenbaren DRGs machten dabei die zwanzig häufigsten 24 % und die fünfzig häufigsten DRGs 40 % des gesamten DRG- Leistungsspektrums aus. In Bezug auf die Hauptdiagnosegruppen MDCs (Major Diagnostic Categories) erfolgten die größten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr im Kapitel infektiöse und parasitäre Krankheiten (8 %). Danach folgten Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und die andere Inanspruchnahme des Gesundheitswesens (6 %) sowie Verbrennungen (4,8 %). Die größten Rückgänge zeigten sich bei den MDCs Verletzungen, Vergiftungen und toxische Wirkungen von Drogen und Medikamenten (8,3 %), Politrauma (6,5 %) und HIV (5,6 %). Wie im Vorjahr wurden die Patientinnen und Patienten am häufigsten aufgrund von Krankheiten des Kreislaufsystems (2,8 Mill. Fälle), von Verletzungen, Vergiftungen und anderen Folgen äußerer Ursachen (1,9 Mill. Fälle) und von Neubildungen (1,8 Mill. Fälle) behandelt. Die bei den Behandelten am häufigsten gestellte Hauptdiagnose war mit Ausnahme der gesunden Neugeborenen die Herzinsuffizienz (I50) mit Fällen. Die entsprechenden zu diesem Krankheitsbild gestellten wichtigsten Nebendiagnosen waren die chronische ischämische Herzkrankheit (I25), Vorhofflattern und Vorhofflimmern (I48) und die essentielle (primäre) Hypertonie (I10). Durchschnittlich 2,8 Operationen und medizinische Prozeduren je Krankenhausfall Im Berichtsjahr 2012 wurden bei den vollstationär in Krankenhäusern versorgten Patientinnen und Patienten insgesamt knapp 51 Mill. Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 3,3 %. Auf einen Krankenhausfall entfielen damit im Durchschnitt 2,8 Operationen und Prozeduren. Nach OPS-Kapiteln betrachtet lagen mit 30,8 % die Operationen (15,7 Mill.) an erster Stelle, an zweiter Stelle folgten mit 26,4 % nichtoperative therapeutische Maßnahmen (13,4 Mill.) und an dritter Stelle mit 19,5 % diagnostische Maßnahmen (9,9 Mill.). Spitzenreiter unter den durchgeführten Operationen auf Ebene der sogenannten Bereichsüberschriften waren auch im Jahr 2012 Operationen an den Bewegungsorganen (4,5 Mill.), gefolgt von Operationen am Verdauungstrakt (2,4 Mill.) sowie Operationen an Haut und Unterhaut (1,2 Mill.). Bei Frauen wurde auf Basis der 4-Steller am häufigsten die Rekonstruktion weiblicher Geschlechtsorgane nach Ruptur/Dammriss ( Fälle) durchgeführt, gefolgt vom sonstigen Kaiserschnitt ( Fälle) und anderen Operationen am Darm ( Fälle). Im Hinblick auf die operativen Eingriffe bei Männern lag der Verschluss einer Hernia inguinalis (Leistenbruch Fälle) im Jahr 2012 an erster Stelle. Auf den weiteren Plätzen folgten die anderen Operationen am Darm ( ) sowie die arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken ( Fälle). 1 Im Berichtsjahr aus der vollstationären Krankenhausbehandlung entlassene Patientinnen und Patienten einschl. Sterbe- und Stundenfälle. Diese werden im Folgenden Fälle bzw. Patientinnen und Patienten genannt. In die Statistik einbezogen sind ausschließlich Krankenhäuser, die nach dem DRG- Vergütungssystem abrechnen und dem Anwendungsbereich des 21 KHEntgG unterliegen. Das Behandlungsspektrum von Patientinnen und Patienten insbesondere in psychiatrischen sowie psychotherapeutischen Einrichtungen wird dementsprechend nicht abgebildet.

2 Abbildung 1: Krankenhauspatientinnen und -patienten 2012 nach Altersgruppen in insgesamt männlich weiblich unter davon im Alter von... bis unter... Jahre

3 Abbildung 2: Behandlungsfälle 2012 nach den 10 größten Fachabteilungen und Geschlecht in männlich weiblich Innere Medizin Allgemeine Chirurgie Frauenheilkunde und Geburtshilfe Neurologie Pädiatrie Kardiologie Unfallchirurgie Orthopädie Urologie Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde Abbildung 3: Operationen und Prozeduren der Patientinnen und Patienten 2012 nach OPS- Kapiteln Ergänzende Maßnahmen 1,9 Mill. Medikamente 0,3 Mill. Bildgebende Diagnostik 9,7 Mill. 15,7 Mill. Operationen 51 Mill. 9,9 Mill. Diagnostische Maßnahmen 13,4 Mill. Nichtoperative therapeutische Maßnahmen

4 Abbildung 4: Die 10 häufigsten Operationen der Patientinnen und Patienten 2012 nach Geschlecht in männlich weiblich Andere Operationen am Darm Arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken Zugang zur Lendenwirbelsäule, zum Os sacrum und zum Os coccygis Rekonstruktion weiblicher Geschlechtsorgane nach Ruptur, post partum [Dammriss] Endoskopische Operationen an den Gallengängen Chirurgische Wundtoilette [Wunddebridement] u. Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut u. Unterhaut Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk Andere Sectio caesarea (Kaiserschnitt) Operation an der Gelenkinnenhaut mittels Gelenkspiegel (=Arthroskop) Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens mit Osteosynthese Abbildung 5: Die fünf häufigsten Fallpauschalen (DRGs) der Patientinnen und Patienten 2012 Versorgung eines Neugeborenen, Aufnahmegewicht über 2500 Gramm, ohne größere Operation, ohne Beatmung über 95 Stunden (P67D) Speiseröhren- oder Magen-Darm-Entzündung oder versch. Krankheiten der Verdauungsorgane ohne komplizierende Diagnose (G67C) Vaginale Entbindung ohne komplizierende Diagnose (O60D) Herzinsuffizienz und Schock ohne schwere CC (F62B) Speiseröhren- oder Magen-Darm-Entzündung oder versch. Krankheiten der Verdauungsorgane mit komplexer Diagnose oder äußerst schwerer CC (G67B)

5 Abbildung 6: Die größten Zuwächse/Rückgänge nach Hauptdiagnosegruppen (MDCs) 2012 in Prozent MDC 18B Infektiöse und parasitäre Krankheiten 8,0 MDC 23 Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und andere Inanspruchnahme des Gesundheitswesens 6,0 MDC 22 Verbrennungen 4,8 MDC 18A HIV -5,6 MDC 21A Polytrauma -6,5 MDC 21B Verletzungen, Vergiftungen und toxische Wirkungen von Drogen und Medikamenten -8,

6 Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 24. Oktober /13 51 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten 2012 WIESBADEN Knapp 51 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren wurden bei den im Jahr 2012 aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patientinnen und Patienten durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,3 % mehr als im Jahr Dabei wird jedoch nicht berücksichtigt, ob der Zuwachs durch Veränderungen des Operationen- und Prozedurenschlüssels oder andere Gründe bedingt ist. Die Anzahl der Krankenhausfälle, bei denen eine Operation oder medizinische Prozedur durchgeführt wurde, stieg im selben Zeitraum nur um 1,6 % auf 14,8 Millionen. Bei jedem dieser Fälle wurden 2012 wie im Vorjahr im Durchschnitt 3,4 Maßnahmen durchgeführt. Knapp ein Drittel der 2012 durchgeführten Maßnahmen waren Operationen (15,7 Millionen), gefolgt von nichtoperativen therapeutischen Maßnahmen mit einem Anteil von 26,4 % (13,4 Millionen) und diagnostischen Maßnahmen mit 19,5 % (9,9 Millionen). Der Rest verteilte sich auf bildgebende Diagnostik (9,7 Millionen), ergänzende Maßnahmen wie zum Beispiel geburtsbegleitende Behandlungen (1,9 Millionen) sowie die Verabreichung spezieller Medikamente (0,3 Millionen). Von den 15,7 Millionen Operationen entfielen 41,9 % auf die über 65-jährigen Patientinnen und Patienten. Zu den häufigsten Operationen in dieser Altersgruppe zählten andere Operationen am Darm (zum Beispiel Lösen von Verwachsungen, Aufdehnung von Darmabschnitten), endoskopische Operationen an den Gallengängen sowie die Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk. Arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken spielten vor allem bei den 45- bis 64-Jährigen eine große Rolle. Auf den weiteren Rängen in dieser Altersgruppe folgte bei den Frauen Operationen am Mittelfußknochen oder den Zehengliedern und bei den Männern der Verschluss eines Leistenbruchs. Bei Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren waren Operationen, die im Zusammenhang mit Entbindungen stehen, am häufigsten. Bei Männern dieser Altersgruppe wurden in erster Herausgeber: Statistisches Bundesamt Pressestelle, Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht Kontakt: Telefon: +49 (0)611 / Telefax: +49 (0)611 / [email protected] Servicezeiten: Mo - Do: Uhr Fr: Uhr Postanschrift: Wiesbaden Deutschland

7 Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 24. Oktober /13 Seite 2 Linie operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel sowie arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken vorgenommen. Bei Kindern bis 14 Jahren gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten Operationen. Weitere Informationen aus der Krankenhausstatistik finden sich auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes unter im Bereich Zahlen & Fakten > Gesellschaft & Staat > Gesundheit > Krankenhäuser. Weitere Auskünfte gibt: Sabine Nemitz, Telefon: (0611) , Statistisches Bundesamt, Pressestelle, Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht

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