zum 80jährigen Bestehen der SBK Sozial-Betriebe Köln gemeinnützige GmbH

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1 zum 80jährigen Bestehen der SBK Sozial-Betriebe Köln gemeinnützige GmbH

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3 Festschrift zum 80 jährigen Bestehen der SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH 2007

4 Inhalt Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Köln... 5 Grußwort des Aufsichtsratsvorsitzenden... 6 Grußwort des Geschäftsführers... 7 Das städtische Seniorenzentrum Köln-Riehl- gestern, heute und morgen... 8 Projekte Das Kölner Alzheimer Forum Institut für Seniorengesundheit KölnVital Der Heimbeirat des städtischen Seniorenzentrums Köln-Riehl Profession Altenpflege: Die Zukunft gestalten Das städtische Behindertenzentrum Köln-Riehl- 80 Jahre Behindertenbetreuung in den Riehler Heimstätten - Die Zeit von 1947 bis Die Zeit von 1976 bis Die Zeit von 1984 bis Die Zeit von 1995 bis Die letzten 5 Jahre der Arbeit mit behinderten Menschen Der Betriebsrat der SBK Ausblick Jahre Städtisches Senioren- und Behindertenzentrum Köln-Riehl Eine Chronologie Zentralküche Weitere zentrale Servicebereiche der SBK Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Heimleitungen Lageplan des städtischen Senioren- und Behindertenzentrums Köln-Riehl Standorte Das Organigramm der Gesamteinrichtung Das Leitbild der SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH Das Pflege- und Betreuungsleitbild Die vernetzten Angebote der SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH Seite

5 Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Beschäftigte der SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH, zum 80-jährigen Jubiläum der SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH übermittle ich Ihnen allen meine herzlichsten Glückwünsche galten die Riehler Heimstätten als eine der fortschrittlichsten Einrichtungen der Wohlfahrtspflege in Deutschland. Die Gründerin Hertha Kraus hatte als Leiterin des Wohlfahrtsamtes der Stadt Köln für die damaligen Verhältnisse ein modernes kommunales, soziales Dienstleistungsunternehmen ins Leben gerufen. Diesen Weg hat die Einrichtung trotz mannigfacher Herausforderungen wie Kriegsschäden, Personalmangel, Streichung des Betriebskostenzuschusses etc. mit Erfolg konsequent weitergeführt. Wirtschaftliche und organisatorische Gründe waren ausschlaggebend für die bereits mehrfach erfolgte Umwandlung der Einrichtung. Aus den Riehler Heimstätten bzw. den späteren Altenheime der Stadt Köln wurde im Jahre 1991 der städtischen Eigenbetrieb SBK - Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln. Um auch in Zukunft ein wirtschaftlich vertretbares und qualitätsvolles kommunales Angebot aufrecht zu halten, wurde der Eigenbetrieb im vergangenen Jahr, rückwirkend zum , in eine gemeinnützige GmbH überführt. Mit Blick auf den demographischen Wandel, sind damit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Seit 80 Jahren kann die Einrichtung nunmehr stolz sein auf die hohe Qualität des umfassenden, sich ständig erweiternden Betreuungsangebotes für alte und behinderte Menschen. Getreu der Unternehmensphilosophie, die im Leitbild der SBK festgeschrieben wurde, vor allem das Wohlergehen des einzelnen Menschen durch optimale individuelle Pflege und Betreuung zu gewährleisten, tragen die SBK gemeinnützige GmbH auch in der heutigen Zeit in hohem Maße zum Wohle der älteren und behinderten Bürgerinnen und Bürger Kölns bei. Immer wieder gelang und gelingt es dem Unternehmen, die Hilfsangebote mit viel Weitsicht und Dynamik an die sich verändernden gesellschaftlichen und gesetzlichen Anforderungen anzupassen. Dazu gehören z.b. der Erweiterungsbau der Behinderten-Werkstatt in Poll, der Neubau des Pflegeheims in Sülz sowie konzeptionelle Weiterentwicklungen wie das Kompetenzzentrum Demenz Köln, der Neubau von Haus Ginkgo oder die Einrichtung eines Pflegebereiches für jüngere neurologisch erkrankte Menschen im Seniorenzentrum Riehl. Außerdem wurden im Behindertenbereich flexiblere Hilfeformen, z.b. kleine eigenständige Wohngruppen für jüngere und ältere Menschen mit geistiger Behinderung, geschaffen. Diese erfolgreiche Entwicklung zu einem leistungsstarken, gemeinnützigen Unternehmen ist ganz besonders dem Einsatz und Engagement der vielen ehemaligen und jetzigen Beschäftigten zu verdanken. Ihnen allen, aber auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, gilt meine Hochachtung, verbunden mit dem Wunsch auch weiterhin genügend Einsatzfreude und Kraft zu besitzen, die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern. Ich wünsche allen, die hier leben und arbeiten, Freude bei den verschiedenen Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres sowie Wohlergehen und Erfolg für die Zukunft. Fritz Schramma Oberbürgermeister der Stadt Köln

6 Liebe Leserinnen und Leser der Festschrift, als Vorsitzender des neuen Aufsichtsrates der SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH möchte ich dem Unternehmen zum 80-jährigen Jubiläum seines Bestehens meinen herzlichen Glückwunsch aussprechen. Eine weltanschaulich ungebundene kommunale Institution wie die SBK hat eine wichtige Aufgabe als großer Anbieter von Pflege- und Betreuungsleistungen für Senioren und behinderte Menschen in Köln. Vor meiner Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden konnte ich die damaligen SBK durch meine Tätigkeit im Ausschuss der Stadt Köln für Soziales und Senioren kennenlernen. Ich freue mich sehr, auch weiter mit der Einrichtung verbunden sein zu können, da ich die große und qualitativ hochwertige Angebotsvielfalt und den hohen persönlichen Einsatz der Beschäftigten schätzen gelernt habe. Mein besonderes Augenmerk als Aufsichtsratsvorsitzender wird darauf gerichtet sein, die vielgestaltigen Neuerungen, die mit der Umwandlung der Einrichtung verbunden sind für alle Bewohner/innen und Beschäftigten zu unterstützen und vorteilhaft nutzbar zu machen. Besonders erfreulich finde ich zur Zeit die enorme Erweiterung der personellen Ressourcen durch den Einsatz der zusätzlichen Kräfte aus dem Betriebsbereich In-Jobs in Zusammenarbeit mit der ARGE Köln. Dadurch konnten in vielen Bereichen Zusatzaufgaben erledigt und für die Bewohner/innen eine wesentlich höhere soziale Betreuungsdichte herbeigeführt werden. Die demographischen Herausforderungen der Zukunft verlangen auf dem Gebiet der Altenpflege vor allem im Bereich der Pflege und Betreuung der immer stärker steigenden Zahl von Menschen, die an einer Demenzkrankheit leiden, große Anstrengungen, neue Konzepte und Ideen. Ich bin jedoch sicher, dass die Geschäftsführung der SBK gemeinnützige GmbH als operativer Motor und die jeweiligen Bereichsleitungen diese Herausforderungen in den nächsten Jahren hervorragend bewältigen und mit viel Elan und Einsatzbereitschaft die betriebliche Entwicklung auch weiterhin innovativ und mit solider Wirtschaftlichkeit fördern werden. Den Teil, den ich als Vorsitzender des Aufsichtsrates dazu beitragen kann, werde ich mit Einsatz und Begeisterung im Sinne und zum Wohle aller hier lebenden und arbeitenden Menschen der SBK gemeinnützige GmbH gerne dazu leisten. In diesem Sinne wünsche ich den SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH zum 80-jährigen Jubiläum alles Gute und einen schönen Verlauf der Feierlichkeiten zum Jubiläum. Mit freundlichen Grüßen Dr. Ralf Heinen Vorsitzender des Aufsichtsrates

7 7 Liebe Leserinnen und Leser der Festschrift, verehrte Bewohnerinnen und Bewohner der SBK gemeinnützige GmbH, liebe Kolleginnen und Kollegen, das städtische Senioren- und Behindertenzentrum Riehl, im Volksmund oft noch die Riehler Heimstätten genannt, hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1927 zu einem modernen und freundlichen sozialen Dienstleistungsunternehmen mit mittlerweile 16 Standorten entwickelt. Um unsere Angebote für ältere, pflegebedürftige oder behinderte Menschen auch in Zukunft qualitätsvoll erbringen zu können und unser Angebotsspektrum weiter abzurunden hat rückwirkend zum nach mehr als einem dreiviertel Jahrhundert ein neues Kapitel unserer Firmengeschichte begonnen. Das gesamte Unternehmen hat sich unter dem Namen SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH rechtlich verselbstständigt mit der Stadt Köln als alleiniger Gesellschafterin. Dieser Schritt soll uns im Wettbewerb mit anderen Anbietern auch weiterhin konkurrenzfähig erhalten, denn die Pflege und Betreuung alter und behinderter Menschen sind in den letzten Jahren Dienstleistungen geworden, die verstärkt dem Wettbewerb am Markt unterliegen. Im Mittelpunkt unserer Philosophie steht der einzelne Mensch und die Gewährleistung einer für ihn optimalen individuellen Betreuung und Lebensqualität. Getreu unserem Motto Alles aus einer Hand bieten wir im Senioren- und Behindertenbereich ein umfassendes ortsnahes Netzwerk an Angeboten von Betreuungs- und Pflegeleistungen, wobei wir auch viele Spezialangebote entwickelt haben. Vor allem unser qualifiziertes und freundliches Personal, das wir selbst regelmäßig aus- und fortbilden, gewährleistet hohe Qualität in Pflege und Betreuung. Neben der pflegerischen und betreuerischen Grundversorgung finden die älteren und behinderten Menschen bei uns vor allem auch ein breites Spektrum an Freizeit- und Gesundheitsangeboten. Sie sollen vor allem Lebensfreude vermitteln und die Lebensqualität verbessern. Wir versichern, dass wir auch in Zukunft mit allen Kräften dafür sorgen werden, dass unser Unternehmen mit allen seinen Standorten weiterhin auf einer soliden Grundlage steht. Dazu gehören vor allem der Wille, eine wirtschaftlich positive Entwicklung zu fördern und ständig innovationsbereit zu sein. Vorrangiges Ziel ist dabei, eine Lebens- und Arbeitswelt zu erhalten, in der die Bewohnerinnen und Bewohner gerne leben und die Beschäftigten engagiert und fruchtbar arbeiten können. In diesem Sinne danke ich allen Kolleginnen und Kollegen, Freunden, Förderern und ehrenamtlichen Helfer/innen für ihren Einsatz und ihre konstruktive Begleitung in den zurückliegenden Jahren. Mit freundlichen Grüßen Otto B. Ludorff Geschäftsführer

8 Die Anfänge des städtischen Senioren- und Behindertenzentrums Riehl in den 1920 iger Jahren Dörfliche Idylle in der Großstadt Das städtische Senioren- und Behindertenzentrum Riehl blickt als ehemalige Riehler Heimstätten auf eine bewegte 80-jährige Geschichte zurück. Die Gründerin, Frau Hertha Kraus, damalige Leiterin des Wohlfahrtsamtes der Stadt Köln, lehnte das Konzept einer dreigliedrigen Einrichtung mit den Bereichen Wohnstift, Pflegeheim und Versorgungsheim an amerikanische Vorbilder an und realisierte es in den ehemaligen Pionierkasernen an der Boltensternstraße. Im sogenannten Versorgungsbereich, wurden Menschen untergebracht, die zwar nicht für sich selbst sorgen konnten, aber auch nicht pflegebedürftig waren und gegen eine Beschäftigungsprämie in den betriebseigenen Werkstätten und landwirtschaftlichen Betriebsteilen nach ihren Möglichkeiten mithalfen. Aus diesem Versorgungsbereich ging das heutige städtische Behindertenzentrum Riehl hervor. Die beiden anderen Bereiche Wohnstift und Pflegeheime entstanden zum einen aus der Notwendigkeit, für ältere Kölner Bürger Wohnmöglichkeiten zu schaffen, da es im Stadtgebiet Frau Hertha Kraus, Gründerin der Riehler Heimstätten ( ) für Familien mit Kindern eine große Wohnungsnot gab. Zum anderen lag den Pflegeheimen die Idee zugrunde, alte pflegebedürftige Menschen nicht mehr in großen Schlafsälen nur zu verwahren, wie es die sogenannten Siechenheime taten, sondern adäquat zu pflegen und zu betreuen. Infanteriekaserne Köln-Riehl um 1910/ von K.-H. Klein 1979

9 Der Verwaltungsbericht der Stadt Köln für das Jahr 1927/28 berichtet von der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes, dem Wohnstift, im Herbst Dort konnten zunächst 466 minderbemittelte Personen im vorgerückten Alter eine eigene kleine Wohnung mit Wohnraum, Schlafnische und eingebauter Küche selbständig möblieren und bewirtschaften. Diese Appartements waren für die damaligen Verhältnisse vorbildlich ausgestattet und erschwinglich (Miete 22 bis 45 Reichsmark, inklusive Heizung, Wäsche, Licht, Wasser und Bad). Neben ausgedehnten Gartenanlagen gab es 9 Wohngebäude, das Klubhaus, die Wäscherei und das Kesselhaus, an das sämtliche Gebäude über ein Fernheizungsnetz angeschlossen waren. Die übrigen Bauabschnitte umfassten den weiteren Umbau der alten Kasernengebäude in Wohnstiftswohnungen, sowie Pflegeheime und Versorgungsheime im Zeitraum von Auch die Bewohner aus dem städtischen Invalidenheim in der Quentelstraße, das aufgrund seines schlechten Zustandes aufgelöst werden musste, fanden in den Pflegeheimen ein neues Zuhause. Es wurden insgesamt 800 Plätze im Wohnstift geschaffen (Häuser A - O), 800 Plätze im Pflegebereich (Häuser P 1 bis P 6) und 550 Plätze im Versorgungsheim (Häuser V1 bis V5). Die zu dieser Zeit größte Alten- und Versorgungseinrichtung im Deutschen Reich war entstanden. Im Pflegebereich waren 6-Bett-Zimmer die Regel. Examinierte Krankenschwestern und die Schwestern aus dem Orden der Vincentinerinnen, waren für die Pflege zuständig. Schon in den 20-er und 30-er Jahren gab es für die Bewohner Gemeinschaftseinrichtungen und Angebote wie die ärztliche und physikalische Abteilung im Pflegeheim 1 oder kulturelle Großveranstaltungen (wie z.b. Karnevalssitzungen) in der ehemaligen Reithalle. Den besonderen Charakter machte damals wie heute die 25 ha umfassende großzügige Parklandschaft der Riehler Heimstätten mit den vielen Spazier- und Erholungsmöglichkeiten aus. Die Bereiche, die früher zur Sicherung der Selbstversorgung der Einrichtung als Obst- und Gemüsegärten oder als Weideflächen für Milchkühe genutzt wurden, wurden nach und nach aufgelöst und in den Park einbezogen. Von 1960 bis 1964 wurde der Park in seine jetzige Form umgewandelt. Viele wertvolle und zum Teil seltene Bäume, Sitzecken und schöne Spazierwege sorgen für Entspannung und Ruhe. Ständige Pflanz- und Umgestaltungsmaßnahmen sollen den besonderen Erholungswert des Parks in der begonnenen Tradition erhalten und fördern. Verkehrs- und Großstadtlärm sind hier nicht zu finden, statt dessen genießt man dörfliche Ruhe und viel Natur. Trotzdem sind alle Annehmlichkeiten und Aktivitäten, die eine Großstadt wie Köln zu bieten hat, in der Nähe. Nach der schweren Zeit des Wiederaufbaus, 40%- 50% aller Gebäude waren nach dem 2. Weltkrieg zerstört, folgten in den Jahren von viele Neubauten und Sanierungsprojekte, die die Wohn- und Lebensqualität in diesem Dorf in der Großstadt erheblich verbesserten und auf einen modernen Standard brachten. Die Pionierkasernen Köln-Riehl vor 1927

10 10 Fortgeschrieben wurde diese Entwicklung in den folgenden Jahren mit dem Neubau des Pflegeheimes 7 (1994/95), der Errichtung des neuen Festsaals 1997 (der Vorläufer war 1964/65 als neues Clubhaus errichtet worden und bot Platz für bis zu 700 Personen), dem Neubau einer Tagespflegeeinrichtung (1999) und Haus Ginkgo mit 24 Wohngruppenplätzen für chronisch psychisch kranke ältere Menschen (2004) sowie die Einrichtung von Außenwohngruppen und eigenen Appartments für geistig behinderte Menschen. Weitere Angebote und Entwicklungen waren die Neueröffnung des Instituts für Seniorengesundheit Köln Vital (2002), die Zusammenfassung und Vernetzung der Angebote für demente Menschen im Kompetenzzentrum Demenz Köln (2004), die Einrichtung eines Wohnbereiches für jüngere neurologisch erkrankte Menschen in P7 E (2005), eines speziellen Aufnahmebereiches, eines Pflegebereiches für Menschen mit einer MRSA- Besiedelung (2006)und von 5 Plätzen für beatmete Menschen (2007). Heute stehen im städtischen Senioren- und Behindertenzentrum Riehl ca. 400 seniorengerechte Einzelappartements, ca. 100 Ehepaarappartements sowie mehr als 550 Plätze im Pflegebereich, 14 Tagespflegeplätze und 67 Plätze im Bereich der Behindertenhilfe zur Verfügung. Pflegezimmer Pflegeheim 1, 50-er Jahre Pflegezimmer Pflegeheim 1, 60er Jahre Modernes Pflegezimmer im Pflegeheim 7 heute

11 11 Der Park Ende der zwanziger Jahre mit Blick auf die Häuser E, altes Clubhaus, G, H, W 6 und K. Der gleiche Blick heute - mit dem Festsaal.

12 12 Die Seniorenappartements mit Serviceangebot Selbständig leben - Sicherheit und Hilfen zu jeder Zeit Die Seniorenappartements befinden sich in fünf Neubauten aus den 60er und 70er Jahren und in sechs zwischen 1985 bis 1992 sanierten und umgebauten Altbauten. Alle Wohnungen sind ausgestattet mit eingerichteter Kitchenette oder Küche, viele mit Loggia oder Balkon. Ihre Größe reicht von 27 qm - 48 qm für Einzelpersonen und von 51 qm bis 64 qm für Ehepaare. Voraussetzungen für den Einzug in ein Seniorenappartement ist eine untere Altersgrenze von 60 Jahren (bei Ehepaaren gilt dies für mindestens einen Partner). Für die öffentlich geförderten Appartements ist ein Wohnberechtigungsschein erforderlich. Bei Krankheit oder bei eintretender Pflegebedürftigkeit können pflegerische Leistungen durch Fachkräfte aus der Kranken- und Altenpflege und hauswirtschaftliche Hilfen als Serviceleistungen beim hauseigenen ambulanten pflegerischen und hauswirtschaftlichen Dienst abgerufen werden. Einraumwohnungen im Wohnstift vor dem 2. Weltkrieg.

13 13 Die obligatorische Servicepauschale deckt z.b. eine 24-stündige pflegerische Rufbereitschaft und die tägliche Sprechstunde des Häuslichen Pflegedienstes ab. Das Seniorenzentrum Riehl, mit über 1000 hier lebenden Senioren/-innen der größte Betriebsteil der SBK, verfügt außerdem über eine eigene ärztliche Abteilung mit zwei niedergelassenen Ärztinnen und einem Nervenarzt. Man kann sich natürlich auch weiterhin vom eigenen Hausarzt behandeln lassen. Einraumwohnungen im Wohnstift vor dem 2. Weltkrieg. Modernes Seniorenappartement heute

14 14 Aktiv die Freizeit gestalten Annakirmes auf dem Festplatz der SBK Bewohner/-innen des Seniorenzentrums Riehl und ältere Mitbürger/-innen aus den umliegenden Stadtteilen können an den zahlreichen Angeboten der zur Einrichtung gehörenden Altentagesstätte Seniorentreff teilnehmen. Gesellige Angebote wie Bingo, Dämmerschoppen und Ausflugsfahrten ermöglichen es, Kontakte zu knüpfen. An über 40 regelmäßigen Kursen und Freizeitgruppen wie Gedächtnistraining, Gymnastik, Chor, Theater und Wandern nehmen pro Woche mehr als 500 Senioren/-innen teil. Ein großer Kreis von Seniorinnen und Senioren unterstützen als ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die Arbeit im Seniorentreff und halten sich damit gleichzeitig fit. Mehrmals in der Woche organisieren sie ein Frühstückscafé, an dem alle Interessierten teilnehmen können und helfen bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen im Festsaal und im Seniorentreff. Der Seniorentreff bietet mehrmals im Jahr betreute Ferienreisen an, die vom Kofferabholen bis zur pflegerischen Betreuung einen seniorengerechten Service bieten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm vor Ort mit Festen und Ausflügen komplettiert das Urlaubserlebnis in der Gruppe. Jedes Jahr findet im städtischen Senioren- und Behindertenzentrum Riehl die Annakirmes statt. Beschäftigte und viele Bewohnerinnen und Bewohner sorgen an bunten Buden für Spiel und Spaß oder für das leibliche Wohl der mehr als Besucher. Unter den Besuchern sind auch viele Anwohnerinnen und Anwohner des nahegelegenen Stadtteils Riehl, für die die Annakirmes ein fester Bestandteil des jährlichen Festkalenders geworden ist.

15 15 Besonders hervorzuheben ist das große Engagement von Vereinen und Stiftungen für das Wohlergehen der Seniorinnen und Senioren. Karnevalsgesellschaften wie die Ehrengarde der Stadt Köln und die Lyskircher Junge laden die Bewohnerinnen und Bewohner alljährlich zu einem Ausflug ins Blaue ein. Höhepunkte des Jahres sind die in der fünften Jahreszeit durchgeführten großen Karnevalssitzungen der Ehrengarde der Stadt Köln, der Lyskircher Junge, der Muuzemändelcher, der KG Kölsche Narrengilde und die von der Veranstaltungsleitung der SBK selbst organisierte Sitzung zum Elften im Elften. Karnevalssitzung der Lyskircher Junge 2007 im Festsaal der SBK Schiffstour 2007 mit der MS Rheinenergie Köln der KD Spenden- und Stiftungsmittel des Hermann Frank Fonds, der Altersstiftung, der Raetz Wiemer Stiftung, der Stiftung Johann Heinrich Claren, der Kämpgen-Stiftung und der Dr. Dormagen- Guffanti Stiftung stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern der SBK zur Verfügung. Diese Mittel ermöglichen es, Urlaubsfahrten, Tagesfahrten, die große alljährliche Schiffstour, den Eintritt für kulturelle Veranstaltungen, Zuschüsse zu Festen und Feiern und die Teilnahme an unterschiedlichen Kursen zusätzlich anzubieten.

16 16 Festsaal der SBK mit Festplatz Der 1997 zur 70 Jahr-Feier neu eröffnete Festsaal ermöglicht es den Bewohnerinnen und Bewohnern der SBK an einer Vielzahl von Veranstaltungen, wie z.b. Konzerten, Theateraufführungen, Weihnachtsfeiern u.v.m. teilzunehmen. Traditionsgemäß finden hier auch die beliebten Karnevalssitzungen statt. Er ist ausgestattet mit einer variablen Bühne und moderner Licht- und Tontechnik. Die Bestuhlung für 350 Personen und die Raumaufteilung sind ebenfalls variabel. Daher bietet der Festsaal auch die Möglichkeit, Konferenzen und Tagungen durchzuführen. Im Restaurationsbereich findet der tägliche Mittagstisch, an dem auch auswärtige Gäste teilnehmen können, statt. Im kleinen Lebensmittelladen im Gelände kann man alle Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen. Bis in die Wohnung wird der Einkauf auch ausgeliefert. Im nah gelegenen Geschäftszentrum von Riehl findet man darüber hinaus ein breites Angebot an Geschäften, man kann den Wochenmarkt besuchen oder einfach nur bummeln. Post, Friseur, Apotheken und Gaststätten ergänzen das Angebot. Computerkurse für Senioren Mit der Zeit gehen - im Alter geistig fit bleiben, das ist wohl der Grund, warum so viele ältere Menschen den Umgang mit dem Computer erlernen wollen. Seit 7 Jahren gibt es spezielle Computerkurse für Seniorinnen und Senioren und im Internetcafé kann man kostenlos surfen. Im ehrenamtlich betreuten Späten Mausklick kann man zudem unter Anleitung seine Computerund Internetkenntnisse vertiefen. Interrnetcafé Später Mausklick

17 17 Vollstationäre Pflege, Kurzzeit- und Tagespflege Wohnqualität und Lebensraum Das Seniorenzentrum Riehl bietet mehr als 550 Pflegeheimplätze in 4 Pflegeheimen, darunter 10 Kurzzeitpflegeplätze in Ein- oder Zweibettzimmern an. Alle Zimmer sind modern und seniorengerecht (z.b. elektrisch verstellbare Betten) möbliert. Eigene Kleinmöbel und persönliche Dinge können gerne mitgebracht werden. Viele Zimmer verfügen über eigene Sanitärbereiche (Dusche/WC). In jedem Wohnbereich befinden sich darüber hinaus ein modernes Bad mit den notwendigen Hilfseinrichtungen (Hubwanne, Einstiegshilfen etc.) und behindertengerechte Duschen. Sitzecken und großzügige Tagesräume mit Großbildfernsehern sind in allen Wohnbereichen zu finden. In den vier Pflegeheimen bieten wir vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege an. Im vollstationären Bereich haben die einzelnen Wohnbereiche unterschiedliche Behandlungs- und Betreuungsschwerpunkte, um den individuellen Bedürfnissen unserer Bewohnerinnen und Bewohner gerecht zu werden. So bieten wir neben einer geschlossenen Wohngruppe für mobil desorientierte alte Menschen auch mehrere Wohngruppen, in denen Menschen betreut werden, die aufgrund ihrer Verwirrtheit pflegebedürftig sind. Andere Bereiche pflegen und betreuen Menschen, die aufgrund ihrer Bewegungseinschränkung und ihrer Gebrechlichkeit nicht mehr zu Hause versorgt werden können. Ein weiteres Angebot halten wir für alte psychisch kranke Menschen vor. Die Kurzzeitpflege ist vorgesehen für Pflegebedürftige, die von ihren Angehörigen im häuslichen Bereich betreut werden. Bei Urlaub der betreuenden Personen können diese Menschen hier vorübergehend gepflegt werden. Viele Gäste kommen auch im Anschluss eines Krankenhausaufenthaltes, um sich hier von den Strapazen des Krankenhausaufenthaltes zu erholen und sich wieder auf die eigene Häuslichkeit vorzubereiten. Individuelle Pflege und Betreuung im Pflegeheim Ein weiteres Angebot halten wir mit der Tagespflege vor. 14 Plätze für vorwiegend demente Menschen werden in der Tagespflege angeboten. Um das richtige Angebot für den Suchenden zu finden, bieten wir ein umfassendes Beratungsgespräch für alle Interessenten an. Pflegequalität und Geborgenheit Grundlage der Pflege und Betreuung ist ein Menschenbild, das aus dem Leitbild der SBK und dem daraus entwickelten Pflege- und Betreuungsleitbild hervorgeht. Im Mittelpunkt der Arbeit mit dem pflegebedürftigen alten Menschen stehen seine individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse, die Berücksichtigung seiner Biographie und seiner Würde. Bei der Pflege und Betreuung stehen die Aktivitäten des täglichen Lebens im Vordergrund mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung von Funktionen und Energien nach den entsprechenden pädagogischen und pflegerischen Konzepten ( Pflege- und Betreuungsleitbild der SBK ). Diese Konzepte werden regelmäßig den sich veränderten Bedürfnissen und Erfordernissen angepasst.

18 18 Umfang und Qualität der pflegerischen Leistungen werden durch die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen der Pflege, insbesondere durch die Regelungen des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) maßgeblich beeinflußt. Die Mitarbeiter/innen im Pflegebereich, im Therapeutischen und Sozialen Dienst sind stets um größtmögliche Professionalität bei der Pflege und Betreuung des Einzelnen bemüht. Diese Professionalität drückt sich neben guter Pflege und menschlicher Zuwendung auch in der Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörigen in den Pflegeprozess aus. Die Qualität der Pflege und Betreuung aber auch der Hygiene wird regelmäßig durch interne Qualitätsbeauftragte kontrolliert. Zusätzlich finden regelmäßig externe Kontrollen z.b. durch die Heimaufsicht und den Medizinischen Dienst der Pflegekassen sowie durch das Gesundheitsamt statt. Persönliche Hilfen, Aktivierung, Freizeitgestaltung Neben der professionellen Pflege sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialen und Therapeutischen Dienstes in den Pflegewohnbereichen tätig. Sie geben Rat und Hilfe bei der Regelung behördlicher und finanzieller Angelegenheiten (Sozialer Dienst), sorgen für Geselligkeit und Freizeitgestaltung im und außer Haus (Freizeitpädagogen). Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten Hand in Hand bei der Bewältigung von persönlichen Krisen und Einsamkeitsgefühlen der Bewohnerinnen und Bewohner. Spielgruppe im Pflegeheim Betreuung durch den Therapeutischen Dienst im Pflegeheim

19 19 Aktuelle Projekte seit 2002 In den letzten 5 Jahren wurden verschiedene Projekte verwirklicht bzw. an den Start gebracht. Haus Ginkgo, ein Wohnheim für chronisch psychisch kranke ältere Menschen wurde 2004 nach nur etwas mehr als einem Jahr Bauzeit eingeweiht. Das Haus bietet 24 Plätze in 4 Wohngruppen. Auf jeweils zwei Geschossen befinden sich je zwei Wohngruppen mit sechs Bewohnerzimmern und den dazugehörenden Gemeinschaftsräumen. Ein weiteres Projekt war 2005 der Umzug des geschlossenen Bereiches für demente Menschen von P7 nach P1, einem Pflegeheim mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt. Der dadurch frei gewordene Erdgeschossbereich des Pflegeheims P7 wurde umgestaltet und in einen Wohnbereich für jüngere neurologisch erkrankte Menschen umgewandelt. Diese leben dort überwiegend in Einzelzimmern und erhalten speziell auf sie zugeschnittene Therapie- und Freizeitangebote. Eine weitere Spezialisierung erfolgte 2006 im Pflegeheim P8 mit der Einrichtung einer Abteilung mit 30 Plätzen für überwiegend demente Menschen mit einer MRSA-Besiedelung. Außerdem wurde 2006 im Pflegeheim P8 ein spezieller Aufnahmebereich eingerichtet, um noch besser dafür sorgen zu können, dass neue Pflegeheimbewohner/innen einen für ihre Bedürfnisse optimalen Pflegeplatz finden. Seit 2007 bieten wir im Pflegeheim P8 5 Pflegeplätze für beatmete Menschen an, die aufgrund ihrer fortschreitenden Pflegebedürftigkeit nicht mehr zu Hause leben können. Neben diesen neuen speziellen Betreuungsangeboten, mit denen wir auf einen konkreten Bedarf im Kölner Umfeld reagiert haben lag und liegt der Schwerpunkt der Arbeit des städtischen Seniorenzentrums Riehl und der anderen Seniorenzentren der SBK auch zukünftig auf der Optimierung und Vernetzung der Angebote für demenzerkrankte Menschen (Kompetenzzentrum Demenz Köln). Gabriele Patzke, Heimleiterin seit 1996 Dazu gehören die komplette Sanierung der Wohnbereiche und die Einrichtung des Café Kränzchen und eines Nachtcafés im Pflegeheim 1/ P1 ebenso wie die Einrichtung eines Nachtcafés im Pflegeheim 8/ P8. Dort wurden außerdem 2005/2006 umfangreiche Renovierungs- und Gestaltungsmaßnahmen in allen Wohnbereichen durchgeführt. Außerdem wurden die Angebote und Aktivitäten des Kölner Alzheimer Forums in den letzten Jahren stetig erweitert. Daher wird auch ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft die weitere Konzentration auf vielfältige Angebote im Bereich der Pflege und Betreuung dementer Menschen sein. Ein weiteres Thema ist die Zertifizierung der Pflegeheime nach DIN ISO 9000 ff. Unser Bestreben ist es vor allem, für unsere Kunden eine nachvollziehbare auch von externen Prüforganen bestätigte Qualität unserer Pflege und Ausstattung erkennbar zu machen.

20 20 Das Kölner Alzheimer Forum Beratung und Fortbildung für pflegende Angehörige und Interessierte Hundetherapie Das Kölner Alzheimer Forum wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, Angehörigen von an einer Demenz erkrankten Menschen helfend zur Seite zu stehen. Von Anfang an wurden ratsuchenden Angehörigen verschiedene Hilfsangebote gemacht. Seit Gründung des Kölner Alzheimer Forums finden regelmäßige für Laien verständliche Vorträge von Fachleuten statt. Über diese Fachvorträge können Betroffene ihr Wissen über die komplexe Alzheimer Krankheit erweitern. Mehr über die Krankheit zu wissen, mindert die Angst und erleichtert auch den täglichen Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen. Das Ziel des Kölner Alzheimer Forums ist es, Hilfestellung für den Alltag und den Umgang mit betroffenen Menschen zu bieten. Daher steht seit seiner Gründung die persönliche Beratung von Angehörigen im Vordergrund. In kostenlosen Beratungsgesprächen mit dem Nervenarzt des Kölner Alzheimer Forums können die privaten Probleme des Alltags besprochen und Rat für die eigene Situation eingeholt werden. Für seine Arbeit wurde das Kölner Alzheimer Forum 1999 mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie e.v. als Bundessieger ausgezeichnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kölner Alzheimer Forums sind immer bemüht, sich für Betroffene und Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen einzusetzen. Aus diesen Bemühungen sind im Laufe der Jahre verschiedene Projekte erwachsen wie z.b. die Hundetherapie: Tiere sind so etwas wie Türöffner in die Welt von dementen Menschen, so das Kuratorium Deutsche Altenhilfe in Köln. Unter diesem Gesichtspunkt wurden im Seniorenzentrum Riehl Menschen mit Demenz von trainierten Hunden besucht. Gerade alte und demenzkranke Menschen, die keinen Zugang mehr zu anderen Menschen finden, profitieren vom Kontakt mit Tieren. Das Kölner Alzheimer Forum betreibt aktive Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zum Thema Demenzerkrankung. Dies geschieht durch Teilnahme an allen wichtigen, fachbezogenen Veranstaltungen im Kölner Raum und aktive Nutzung der Medienlandschaft. Ziel der Arbeit ist es, die Tabuisierung dieses Themas in der Gesellschaft zu überwinden und ein klares Bild von den komplexen Demenzerkrankungen zu vermitteln. Darüberhinaus sind folgende Projekte geplant: Gedächtnistraining für an Demenz erkrankte Menschen (in Kooperation mit der Uniklinik Köln) Gedächtnistraining zum Erhalt der geistigen Fitness für Menschen ab 55 (in Kooperation mit der Uniklinik Köln) Fremdsprachige Beratungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige, die nicht deutsch sprechen. Großzügig gefördert wird die Arbeit des Kölner Alzheimer Forums (sowie des Kompetenzzentrums Demenz) durch Mittel der Marga und Walter Boll- Stiftung.

21 21 Das Seniorenzentrum Riehl mit über 1200 hier lebenden Senioren/-innen ist der größte Betriebsteil der SBK gemeinnützige GmbH und verfügt über ein großes Therapie- und Wellnesszentrum für Menschen ab 55 Jahren. Der Bereich der Physikalischen Therapie bietet alle Arten von Krankengymnastik und physiotherapeutischen Maßnahmen auf Rezept an. Im behindertengerechten Bewegungsbad mit Gegenstromanlage werden bei einer Wasser- Temperatur von konstant 32 C Einzeltherapien und Aquagymnastikkurse durchgeführt. Institut für Seniorengesundheit KölnVital Im Rahmen des bereits 1998 eröffneten Instituts für Seniorengesundheit KölnVital können Seniorinnen und Senioren ein breitgefächertes Angebot an Gymnastikkursen wahrnehmen oder für einen geringen Monatsbeitrag im Fitness-Studio trainieren. Alle Angebote werden von qualifizierten Fachkräften (Masseuren, Physiotherapeuten und Sportpädagogen) begleitet und sind auch für nicht im Gelände wohnende Senioren zugänglich. Ein Snoezelenraum sorgt für Entspannung und wird außerdem für die Therapie von demenzkranken Menschen genutzt. Moderne und freundliche Gestaltung sowie altenund behindertengerechte Umkleiden und Duschen, Ruheräume etc. vervollständigen diese Wohlfühl- Oase. Perspektivisch wird die Nachfrage nach Gesundheits- und Fitnessangeboten bei den Senioren ab 55 vorrangig im Fitness- und Wellnessbereich weiter steigen. Vor allem die besondere Anleitung und Betreuung durch Fachkräfte und der geschützte Rahmen abseits der üblichen Hochleistungs-Fitness-Studios wird bei Köln Vital sehr geschätzt. Nach dem kompletten Umbau der Abteilung 2002 wurde die Angebotspalette unter anderem um eine Bio-Sauna (mit Licht- und Aromatherapie) und ein Solarium erweitert. Das Fitness-Studio zeichnet sich durch modernste Fitness-Geräte aus die sowohl für Krankengymnastik- als auch für Fitness-Übungen genutzt werden können. Snoezelenraum/ Entspannungsraum Bewegungsbad/ Aquagymnastik Fitness-Studio für Senioren

22 22 Der Heimbeirat der SBK-Riehl Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der SBK gemeinnützige GmbH möchten wir uns als neugewählter Heimbeirat des städtischen Seniorenzentrums Riehl den Leserinnen und Lesern der Festschrift vorstellen. Wir können als Gremium selbst bald ein Jubiläum feiern, nämlich das 35-jährige Bestehen eines Heimbeirates im städtischen Seniorenzentrum Köln- Riehl, denn der erste Heimbeirat wurde hier bereits 1973 gewählt. Alle zwei Jahre werden von den Heimbewohnerinnen und -bewohnern die Beiratsmitglieder neu gewählt. Da die Mieter/innen der Seniorenwohnungen mit Serviceangebot seit dem nicht mehr unter das Heimgesetz fallen, vertreten nun Bewohner/innen der Pflegeheime und Angehörige die Interessen der Pflegeheimbewohner/innen. Carola Schulze Vorsitzende H. Walther Rother stellvertretender Vorsitzender Hildegard Theuring Bernd Seul Liesel Weberpals Edith Piske Hans-Claus Stierlen Elli Heidemann Angela Spantig Beschlüsse werden in einfacher Mehrheit gefasst und die schriftlichen Sitzungsprotokolle in den Häusern ausgehängt. Wir würden uns freuen, wenn viele Bewohner/ innen uns ansprechen und mit ihren Anliegen zu uns kommen. Für jeden Wohnbereich ist ein Beiratsmitglied zuständig. Ein entsprechender Aushang informiert darüber. Wir werden durch viele Gespräche und Anregungen von Mitbewohner/innen tätig oder bringen unsere eigenen Themen und Beobachtungen mit ein. Regelmäßig findet eine mehrstündige Sitzung gemeinsam mit der Heimleitung statt. Zur Erörterung stehen die aktuellen Tagesordnungspunkte an, die von den Heimbeiräten oder der Heimleitung beantragt und bearbeitet werden. Zu Änderungen wie z.b. der Pflegeentgelte haben wir ein Anhörungsrecht.

23 23 Profession Altenpflege: Die Zukunft gestalten Ausbildung und Fortbildung in den SBK Um die professionelle Pflege und die Personalsituation in der Altenpflege zu verbessern, wurde 1969 eine eigene Ausbildungsstätte geschaffen. Hier wurden zunächst Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer ausgebildet wurde das Fachseminar für Altenpflege gegründet und durch die Bezirksregierung staatlich anerkannt. Seit dieser Zeit bildet das Fachseminar staatlich anerkannte Altenpflegerinnen und Altenpfleger aus. Es gab viele Neufassungen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Altenpflege, die immer nur landesweit geregelt waren. Seit dem ist die Altenpflege durch ein Gesetz erstmalig bundeseinheitlich geregelt. In der 3-jährigen Ausbildung sind 2100 theoretischer und fachpraktischer Unterricht sowie 2500 Praxisstunden verankert. Außerdem bildet das Fachseminar seit November 2005 staatlich anerkannte Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer aus. Diese Ausbildung wurde mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein- Westfalen möglich. Im Jahr 2006 wies das Fachseminar für Altenpflege nach, dass ein Qualitätsmanagement für den Geltungsbereich Entwicklung, Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen angewendet wird und erhielt damit die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2000. Weiter wurde das Fachseminar durch die Certqua als anerkannter Träger von Weiterbildungsmaßnahmen laut der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung zugelassen. Seit Bestehen des Fachseminars für Altenpflege sind rund 1000 Schüler/innen zu staatlich anerkannten Altenpfleger/innen ausgebildet worden. Zugleich wurden in den letzten 12 Jahren die Angebote im Fortbildungsbereich der SBK erheblich erweitert. In über 100 Veranstaltungen zu Themen aus Pflege, Hauswirtschaft, Psychiatrie, Pädagogik, EDV und anderen Fachgebieten können Mitarbeiter/innen der SBK, aber auch externe Teilnehmer/innen, ihr Fachwissen auffrischen und erweitern.

24 24 80 Jahre Behindertenbetreuung in den Riehler Heimstätten Schlafkoje im Versorgungsheim vor dem 2. Weltkrieg Der Anfang zwischen den Kriegen Als ab 1927 die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einzogen, war auch bereits die Planung der Versorgungsheime im vollen Gange. Im August 1929 zogen die ersten Bewohnerinnen in V1 ein. Dieses Gebäude, das spätere P7 wurde vor 7 Jahren abgerissen. Es diente zur Unterbringung von Frauen, die aufgrund ihrer Behinderung oder der sozialen Situation nicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar waren und die im Heim nicht nur versorgt wurden, sondern auch Arbeit fanden, so daß einem weiteren sozialen Abstieg vorgebeugt wurde. Bis 1931 kamen noch die Häuser V2 und V3 (heute Haus Eiche und Haus Linde) sowie V5 (heute das leerstehende P4) hinzu, die für versorgungsbedürftige Männer vorgesehen wurden. Von den insgesamt 550 Plätzen des Versorgungsbereichs waren 326 für Männer und 224 für Frauen, die Unterbringung erfolgte in Sechsbettzimmern, die z.t. in Schlafkojen unterteilt waren. Von diesen Bewohnerinnen und Bewohnern war ca. die Hälfte Behinderte in jüngerem Lebensalter, für die die Einbindung in eine Arbeit obligatorischer Bestandteil der Versorgung war. Deshalb sah man in den Wirtschaftsbereichen der Gesamteinrichtung von Anfang an Beschäftigu ngsmöglichkeiten vor, die sich gleichzeitig auch auf die Kosten günstig auswirkten, denn diese Bewohnerinnen und Bewohner erhielten lediglich eine monatliche Beschäftigungsprämie von 3,-- bis 10,-- RM. Es gab vielfältige Tätigkeiten, die sie unter Anleitung verrichteten: Neben der Zentralküche waren es besonders die Wäscherei, die Näherei und der Reinigungsdienst, die Beschäftigunsfelder der Frauen waren. Die Männer arbeiteten unter Aufsicht von Vorarbeitern in der Schreinerei, Polsterei, Schneiderei, Schusterei und bei den Transportdiensten. Im Mittelpunkt stand die Produktion und Instandhaltung von Gegenständen für das Heim selbst, aber es wurde beispielsweise auch Kinderspielzeug für die Kinderheime gefertigt. Besonders der Arbeitsbereich Ökonomie hatte eine hohe Bedeutung, da man die Meinung vertrat, daß Arbeit in der Landwirtschaft für Behinderte besonders geeignet sei, und weil hierdurch die Selbstversorgung der Einrichtung gesichert wurde. Frau Brokmeier, damals zeitweise Leiterin des Versorgungsbereichs erinnert sich, daß zwischen den Wohnstiften K und H und der heutigen Gürtelbahn riesige Obst- und Gemüsefelder bewirtschaftet wurden. Im Bereich der heutigen Gürtelstraße befand sich damals eine große Aufzuchtgärtnerei. Sogar in Höhe des heutigen Aldi gab es von den Bewohnerinnen und Bewohnern bewirtschaftete Felder. Einen besonderen Schwerpunkt hatte auch die Viehhaltung: in Höhe des heutigen P8 weideten Milchkühe, Transportpferde waren im Gelände tätig und über 500 Schweine wurden gemästet.

25 25 Eine Zeitlang bevölkerten 1000 Legehennen die Ökonomie und nebenbei wurden Volieren mit Zierhühnern im Bereich des heutigen Hauses B gepflegt. Sogar einige Pfauen zierten den Park. Die Aktivitäten der Arbeitsbereiche wurden dem Bedarf angepaßt, so daß auch ausgefallene Aufträge übernommen wurden: bedingt durch die Kriegsereignisse begann man für kurze Zeit die Seidenraupenzucht einschließlich der Anzucht von Maulbeerbäumen, die einzige Nahrung dieser Tierchen sind. Wäscherei Erntedankfest vor dem 2. Weltkrieg Verkaufsstände mit selbst hergestellten Produkten Freizeit hatte damals einen wesentlich geringeren Stellenwert als heute. Einige Feste bildeten eine Ausnahme. Die wenigen Stunden, die den Bewohnerinnen und Bewohnern übrig blieben, wurden damit verbracht, sich mit Nützlichem zu beschäftigen: man nähte z.b. Schürzen für den eigenen Bedarf, wurde bei den hauswirtschaftlichen Pflichten im eigenen Haus angeleitet, aber es gab auch einen Singkreis. All dies leitete im jeweiligen Haus eine Hausmutter, die nicht nur die Aufsicht zu führen hatte, sondern auch die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner fördern sollte. In einzelnen Fällen gelang es denn auch, Bewohnerinnen und Bewohnern wieder in eine Anstellung zu vermitteln und unabhängig vom Heim zu machen. Diese Aufgabenstellung auszubauen und den Lebensbereich der Bewohnerinnen und Bewohner zu gestalten, war keine lange Zeit gegönnt: Nach guten 10 Jahren machten die Kriegsereignisse dem Ausbau des Bereichs ein Ende und 1944 mußten auch die letzten Bewohnerinnen und Bewohner evakuiert werden. Die Spuren der meisten verloren sich in den Wirren der letzten Kriegstage und der ersten Zeit nach dem Krieg. So fand der erste Abschnitt der Behindertenbetreuung ein Ende, ohne daß die Erfolge der Arbeit groß sichtbar geworden wären. Eine Bemerkung zu dieser furchtbaren Zeit des nationalsozialistischen Regimes: mit besonderem Mut versuchten viele in den Riehler Heimstätten tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, besonders auch die Ordensschwestern, Bewohnerinnen und Bewohner vor Verschleppung und Ermordung zu schützen. Die Diagnosen und Aufenthalte der Behinderten konnten bei akuter Gefahr so verändert werden, daß der Zugriff der Behörden erfolgreich verhindert wurde.

26 26 Auch nach dem Krieg gab es neben dem Seniorenbereich die Versorgungsheime, in denen Menschen ein Zuhause fanden, die aufgrund ihrer sozialen oder geistigen Behinderung bzw. Krankheit einer Betreuung bedurften. Man nannte sie damals Die Zeit von 1947 bis 1976 V6 vor der Zerstörung die Nervösen. Schwerpunkt ihrer Betreuung war die Arbeit, um auch ihnen vom gesellschaftlichen Gesichtspunkt ein nützliches und damit wertvolles Leben zu ermöglichen. Ein ganzes Leben in den Riehler Heimstätten unsere Bewohnerinnen und Bewohner berichten In dem wiederaufgebauten V6 lebten wir Männer mit 100 Personen zusammen. Die großen 12-Bett- Zimmer wurden durch die Spindreihen in zwei 6-Bett-Zimmer unterteilt. Jede Einheit hatte einen Tisch mit 4 Stühlen. Jeder nannte ein Bett, einen Nachttisch und ein Spind sein eigen; was nicht in den Spind paßte, mußte abgegeben werden. Es gab zwei große Waschräume. Die Glocke rief uns in den Speisesaal. Beaufsichtigt wurden wir tagsüber von 2 bis 3 Pflegern, die darauf achteten, daß wir gewaschen und ordentlich gekleidet und medikamentös gut eingestellt waren. Für letzteres sorgte auch der Amtsarzt vom Gesundheitsamt. Die Butterbrotschwestern haben uns mit Essen versorgt. Geputzt und das ganze Haus in Ordnung gehalten haben wir selber.

27 27 Es galt, viel und schwer zu arbeiten, um den Seniorenbereich zu versorgen. In der großen Zentralwäscherei wurde die gesamte Riehler Wäsche sortiert, gewaschen, gemangelt und gebügelt, gefaltet und auf die Stationen verteilt. In der Näherei haben wir geflickt und gestopft. Viele waren auch auf den Stationen zum Putzen oder in der Küche beschäftigt. Die Transportarbeiter des Lagers schleppten nicht nur alle benötigten Materialien bis zu den Außenheimen, sondern arbeiteten auch als Möbelpacker bei Umzügen u.ä. Anstreicherei In der Zentralküche wurde für ganz Riehl gekocht. Wir waren vor allem mit dem Schälen der Kartoffeln, dem Putzen des Gemüses und dem Transportieren der schweren Essenskübel beschäftigt. Die Gärtnerei sorgte für die Pflege des Geländes (Laub-, bzw. Schneefegen, Rasenmähen, Unkrautzupfen, Bänke abwaschen u.a.m.), züchtete und pflanzte Blumen. Anstreicherei, Schlosserei, Polsterei und Schreinerei waren ständig mit der Instandhaltung beschäftigt. Näherei In allen diesen Bereichen waren viele von uns beschäftigt, beaufsichtigt und angeleitet von ein paar Meistern oder den Angestellten. Etwa 50 behinderte Beschäftigte wohnten gar nicht im Heim sondern kamen nur zum Arbeiten hierher. Da wir auch zum Teil Samstags, Sonntags und Feiertags den Seniorenbereich mitversorgen mußten, blieb uns nur wenig Freizeit. Diese nutzten wir vor allem zum Spazierengehen oder Ausruhen. Oft haben wir natürlich auch unsere Familien (Eltern, Geschwister etc.) besucht. medizinisches Hilfsmittellager

28 28 Die Zeit von 1976 bis 1984 Hausmusik Im Laufe der Jahre wurde das Heim modernisiert, viele Bereiche wurden ganz aufgegeben. Die Arbeit wurde dadurch leichter, aber für viele gab es auch keine Arbeit mehr. Die Älteren von uns Männern, die nicht mehr so gut arbeiten konnten, kamen nach P6 und durften auf Station bleiben. Jüngere kamen nur noch vereinzelt hinzu zogen wir Männer dann aus V6 nach P6. Hier hatten wir alle Waschbecken im Zimmer. Es gab überwiegend 4-Bett-Zimmer, aber sogar 2- und 1-Bett-Zimmer und viel mehr Platz für unsere persönlichen Sachen. Nicht nur der Schrank war größer, sondern auch im Zimmer selbst durften wir Radio, Fernseher, Kaffeemaschine u.ä. besitzen. Unsere Gemeinschaftsräume waren gemütlich gestaltet; es gab sogar zwei kleine Aufenthaltsräume -wie Wohnzimmer- Da viele nicht mehr richtig arbeiten konnten, wurden Kolonnen gebildet, die von ein bis zwei Pflegern begleitet im Gelände arbeiteten. Für Schlecht-Wetter-Tage hat man uns einen Hobbykeller eingerichtet mit Flipper, Kicker, Tischtennisplatte, wo wir uns bis zum Arbeitsende aufhalten konnten. Die Freizeitgestaltung hat sich im großen und ganzen nicht viel verändert, aber auch bei uns spürte man das Wirtschaftswunder. Es wurden immer mehr Feste mit richtig viel und tollem Essen und Trinken veranstaltet. Und es kamen immer bessere Geschenke und woanders ausrangierte Dinge bei uns an. Wir Frauen wohnten woanders, in V1/P7/P4 und zuletzt in P2. Wir waren immer eine kleinere Gruppe zwischen 30 und 40 Mädchen. Bei uns gab es 3-Bett-Zimmer und schon recht bald auch viele Einzelzimmer und 2-Bett-Zimmer. Über Tag durften wir uns allerdings nur in den Gemeinschaftsräumen, dem Speisesaal mit Fernsehen, aufhalten. Ansonsten war aber auch unser Leben vom Arbeiten, vor allem in der Wäscherei und Näherei, bestimmt. Beim Arbeiten lernten wir auch die Männer kennen und fanden unsere Freunde, mit denen wir gerne unsere Freizeit verbrachten. Es war jedoch nicht erlaubt, daß sie uns besuchten. Später gab es feste Zeiten, zu denen die Männer bei uns Fernsehen durften. Aber mehr und mehr wurden wir auch gegenseitig zu unseren Festen eingeladen und 1980 konnten wir das erste Mal gemeinsam in Urlaub fahren.

29 29 Die Zeit von 1984 bis konnten Männer und Frauen dann zusammenziehen. Die älteren zogen nach P6 (heute Haus Ahorn), 31 jüngere nach P2 (heute Haus Eiche). Das Haus war zwar klein und vom Aussehen auch nicht das schönste, aber wir bekamen fast alle ein Einzelzimmer und hatten deshalb viel mehr Platz für unser Eigentum. Nach und nach konnten wir uns dann die Zimmer sogar ganz persönlich gestalten und jeder bekam einen Schlüssel und konnte sich in sein Zimmer zurückziehen. Manche von uns, die seit langem einen festen Partner hatten, bekamen dann später die letzten Doppelzimmer. Eine weitere Veränderung war, daß seitdem in unserer Freizeit wesentlich mehr Betreuer/innen da sind, um mit uns das Leben zu gestalten. Sehr schnell entstanden kleinere Wohngruppen mit 12 Bewohnerinnen und Bewohnern. Jede Wohngruppe hatte nun eine eigene Küche und ein Wohnzimmer, wo wir gemeinsam essen, kochen und beisammen sitzen konnten. Vieles war ungewohnt für uns. Es gab keine Schwestern mehr, die uns die Brote machten, den Tisch deckten und das Geschirr wegspülten. Überhaupt war das Personal ganz anders. Es trägt jetzt keine Kittel mehr und ist dafür da, gemeinsam Kochen uns beizubringen, alles selber zu machen, uns zu fördern, damit wir selbständiger werden. Jeden Tag macht einer von uns Küchendienst für die Gruppe, wir haben gelernt, mit den verschiedensten Küchengeräten umzugehen, kochen uns oft selbst etwas, halten unser Zimmer in Ordnung und waschen unsere Kleidung selbst. Neben diesen vielen Pflichten kamen aber auch Rechte. Wir bekamen immer mehr Mitspracherecht in Bezug auf unsere Lebensgestaltung. In einem wöchentlich stattfindenen Gruppengespräch lernten wir nach und nach Probleme anzusprechen, Uneinigkeiten zur Sprache zu bringen und auch gemeinsam zu lösen. Manchmal geht es ganz schön hoch her in der Gruppe. Wir planen gemeinsame Freizeitunternehmungen, Feste und Feiern, Geburtstage, Grillpartys, Kegeln und anderen Sport und vieles andere. Wir kommen auch mehr in die Stadt, gehen mit der Gruppe ins Kino oder Theater, besuchen Trödelmärkte, Straßenfeste, machen Fahrradtouren, Campingwochenenden, viele Städtetouren und andere Ausflüge, vor allem nachdem wir einen 9 Sitzer-Bus zur Verfügung gestellt bekamen. Und viele von uns lernten noch mehr, besuchten Kurse bei der Volkshochschule, um Lesen und

30 30 Schreiben zu verbessern, Englisch zu lernen oder Theater zu spielen. Auch unsere Urlaube änderten sich: Fuhren wir die beiden ersten Male noch nach Adenau -mit Vollpension-, so starteten wir in unserem dritten Urlaub schon ein großes Abenteuer nach Italien. In Ferienhäusern versorgten wir uns mit Hilfestellung durch die Betreuer selbst und lernten so auch im Urlaub viel für das Leben zu Hause. Da es im Urlaub in den kleineren Gruppen so viel besser klappte, wurden dann auch im Wohnheim die Gruppen verkleinert. Nach einer Umbaumaßnahme 1988/89 entstanden mehr Zimmer und wir lebten nun in fünf Wohngruppen mit 5 bis 7 Personen. Dadurch fühlen wir uns fast wie Familien und der Kontakt zu den Betreuern ist noch intensiver. Die Veränderung in unserem Arbeitsleben ging etwas langsamer vonstatten. So arbeiteten wir zunächst noch alle an unseren bisherigen Arbeitsplätzen in den verschiedensten Versorgungsbereichen der Riehler Heimstätten. Allerdings wurden die Arbeits- und Pausenzeiten geregelter, nach und nach die Wochenenddienste abgeschafft und eine neue Urlaubsregelung vereinbart. Im Stadtgebiet von Köln waren über die Jahre sechs Werkstätten für Behinderte entstanden. In diese Werkstätten wurden wir ab 1987 nach und nach eingestellt. Manche von uns werden mit Bussen abgeholt, andere lernten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln selbständig hin und zurück zu fahren. In der Werkstatt leitet uns geschultes Personal an, kompliziertere Arbeiten zu machen oder an Maschinen zu fertigen. Und vor allem die Verdienstmöglichkeiten sind dort besser. Wir führen dadurch mittlerweile ein immer normaleres Leben wie jeder Erwerbstätige. Arbeitswelt und Wohnen beziehungsweise Privatleben wurden zwei getrennte Bereiche richtete man V3 für 28 der Älteren von uns her. Nachdem früher der Speisesaal und die Mehrbettzimmer das Bild bestimmten, bekamen wir jetzt fast alle wohnlich eingerichtete Einzelzimmer. Außerdem hat nun jede Gruppe ein schönes Eßzimmer mit einer Anbauküche - Wohnzimmer sind zur Zeit in Vorbereitung. Für die Hausgemeinschaft gibt es einen Klubraum im Erdgeschoß. Die meisten von uns, die dort wohnen, gehen bereits nicht mehr arbeiten, sondern haben nur noch die häuslichen Pflichten in der Wohngruppe und können ansonsten ihr Leben frei genießen. Um unsere Rechte als Heimbewohnerinnen und - bewohner besser wahrnehmen zu können, wählten wir 1994 erstmals einen eigenen Heimbeirat. Wir lernten, uns mit alltäglichen Problemen und auch mit wichtigen Entscheidungen auseinanderzusetzen und diese mit der Heimleitung zu verhandeln.

31 31 Die Zeit von 1995 bis 2003 Pädagogische Werkstatt 1995 war ein wichtiger Einschnitt: Wir wurden das Städtische Behindertenzentrum Riehl. Und unseren Häusern gaben wir neue Namen, wir benannten sie nach Bäumen, die am jeweiligen Haus stehen: P2 heißt jetzt Haus EICHE. V3 haben wir Haus LINDE genannt. P6 erhielt den Namen Haus AHORN, nachdem es vorher ganz renoviert worden war. Im Oktober 1995 zogen 44 von uns dorthin. Für viele war es eine Rückkehr, weil sie früher schon einmal da gelebt hatten. Aber das Innenleben des Hauses war ganz neu: geräumige eigene Einzelzimmer, schöne Ess- und Wohnzimmer, vor allem aber ein abwechslungsreiches Gemeinschaftsleben in der Wohngruppe und auch draußen. Wir sind jetzt 104 Bewohnerinnen und Bewohner: Ungefähr die Hälfte, nämlich die jüngeren gehen alle arbeiten in den verschiedenen Behindertenwerkstätten in Köln. Die von uns, die nicht mehr arbeiten gehen, beginnen Zuhause eine neue Phase, wir können unsere Zeit zuhause sinnvoll gestalten, weil es viele Möglichkeiten der Beschäftigung gibt: Die pädagogische Werkstatt: seit 1999 gibt es nämlich ein eigenes mit vielen Maschinen und Arbeitsgeräten ausgestattetes Gebäude, wo wir uns zusammen finden. Da stellen wir nützliche Dinge her, die wir zum Verkauf anbieten, z.b. Handarbeiten und Holzarbeiten, Pinwände, keramische Artikel. Wir arbeiten aber auch im Garten. Oft machen diese Aufträge richtig Spaß, so daß wir neue Hobbies für uns entdecken. Trotz Ruhestand bleiben wir auf diese Weise aktiv und jung. Im Haus Ahorn gab es bis 2003 das Café Cultura, dort konnten wir uns in der Woche mit unseren Freunden und Bekannten zusammenfinden, um zu diskutieren, zu spielen, zu basteln, zu lesen und so weiter. Daneben lagen noch zwei weitere Gruppenräume, wo wir in Gruppen musizieren, malen, diskutieren oder auch einmal lernen konnten. Nach wie vor machen wir natürlich auch viele Ausflüge zu Konzerten, Museen, in die weitere Umgebung oder zum Sportverein, wo wir Mitglied sind. Einmal im Jahr können wir eine Urlaubsreise unternehmen, die durchaus auch ins weitere

32 32 Ausland gehen kann, wir waren schon in Holland, Mallorca und Griechenland. Im Herbst 2000 konnten neun von uns in eine Außenwohngruppe ziehen, eine ganz normale Wohnung in Ossendorf, die wir selbst eingerichtet haben. Da können wir sehr selbstständig in einem schönen Viertel leben und uns mit Hilfe der Betreuer selbst versorgen. Das ist zwar anstrengend, aber wir sind stolz darauf und hoffen, dass bald noch mehr Bewohner in solch eine Wohnung ziehen können. Der Umzug Besonders diejenigen von uns, die schon lange in Riehl leben, können gut beurteilen, wie sich alles entwickelt hat von den Anfängen, wo man in einer Anstalt untergebracht war, bis heute. Und Wir möchten, dass wir in Zukunft mit Unterstützung unserer Betreuer so wohnen können, wie es für andere Bürger in Köln selbstverständlich ist. Wir sind optimistisch, dass dieses Ziel erreichbar ist, denn wir sind ihm schon ein gutes Stück näher gekommen! Pädagogische Werkstatt Verantwortung tragen für die Gemeinschaft: Küchenarbeit und Frühstück in der Außenwohngruppe Café Cultura Der Umzug

33 33 Die letzten 5 Jahre der Arbeit mit behinderten Menschen Inzwischen besteht das Städtische Behindertenzentrum Köln-Riehl 12 Jahre, die sich durch viele Veränderungen auszeichneten Der größte Einschnitt war die Aufgabe des Hauses Ahorn nach 8 Jahren: Im Oktober 2003 zogen 24 Bewohner um nach Ossendorf, in die Wohngruppen Rochusstr. Dort ist der Komfort viel größer, jeweils vier Bewohner haben ihre Einzelzimmer in einem Gebäudetrakt und ein Duschbad teilen sich nur zwei Bewohner. Acht Personen leben auf einer Etage und haben dort zusätzlich eine Küche und ein Wohn-Esszimmer. Im Dachgeschoss befindet sich noch ein Veranstaltungsraum und einen schönen Garten besitzt das Haus auch. Sicher war es für viele Bewohner mühevoll, die neue Heimat zu erobern, die Umgebung zu erkunden, alte Kontakte aufrecht zu erhalten. Aber das Haus erhielt inzwischen einen zweiten Bus mit einer Rollstuhlrampe, so dass der Weg nach Riehl oder in die Stadt wesentlich erleichtert wurde. Eine Gruppe von 5 jungen Bewohnern zog schließlich aus dem Haus Ahorn in die Außenwohngruppe Chorweiler. Dort haben sie sich eine Wohnung nach ihrem Geschmack eingerichtet, ohne jede Erinnerung an Heim. Gleichzeitig bezog auch das Café Cultura ein neues Refugium, nämlich das bis dahin als Fortbildungsräume genutzte W3. Dort ist für die Aktivitäten der Bewohner viel mehr Platz und vor allem, die Café- Eine Gruppe von 8 Bewohnern konnte Appartements im Haus D beziehen. Hier entwickelte sich in den Komplettwohnungen, die jetzt jeder für sich hat, eine ganz neue Form eigenständigen Zusammenlebens, ein wichtiger Zugewinn an Privatheit trotz der Unterstützung, die jeder erhält.

34 34 behinderte Menschen hat ein großes Interesse am Ausbau dieser Betreuungsform. Dies und das Interesse der Nutzer veranlasst uns, das Betreute Wohnen sukzessive auszuweiten mit mehreren dezentralen Stützpunkten in den verschiedenen Stadtteilen, unter anderem im D-Haus. Josef Gerlach Heimleiter seit 1991 Räume liegen ebenerdig und nahe bei den Häusern Eiche und Linde und sind viel besser erreichbar erhielt das Café Cultura eine neue moderne Küche mitfinanziert durch die Kämpgen- Stiftung. Jetzt haben die Besuchergruppen viel bessere Möglichkeiten zum Kochen und Backen. Diese Veränderungen führten zu einer weiteren erfreulichen Zunahme der Angebote und der Besucherzahlen. Die Organisation des Zusammenlebens haben wir weiter an die heutigen Bedürfnisse angepasst: Inzwischen versorgen sechs der 12 Wohngruppen sich hauswirtschaftlich autonom: sie nehmen nicht mehr die Zentralküche und die Wäscherei in Anspruch sondern kaufen selbst ein, kochen selbst, waschen selbst. Statt Fremdversorgung wird hier Selbstständigkeit mit Unterstützung praktiziert. So war es folgerichtig, eine neue Leistung für diejenigen Menschen anzubieten, die trotz ihrer Behinderung gerne ganz unabhängig wohnen möchten und dies auch mit entsprechender Unterstützung und Förderung realisieren können: das ambulant Betreute Wohnen ist ein Service für diesen Personenkreis, der inzwischen auf 26 Personen gewachsen ist. Der Landschaftsverband Rheinland als Kostenträger der Leistungen für Durch die geschilderten Veränderungen sank die Zahl der Heimplätze in Riehl von 104 auf jetzt 67. Mittelfristig werden wir diesen Umbau weiter betreiben: Das Haus Eiche, in dem heute 31 berufstätige Menschen mit Behinderung wohnen, wir innerhalb der nächsten Jahre an einen anderen Standort umziehen. Übrig bleiben wird das Haus Linde, das für die dort lebenden älteren Menschen so angepasst wird, dass ein lebenslanges Wohnen die Regel sein kann. Seit Oktober 2004 betreibt das Städtische Behindertenzentrum Köln-Riehl zusammen mit den gemeinnützigen Werkstätten Köln eine Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung. Dies dient dem Ziel, Betroffene und Angehörige praxisnah über die Wohn- und Hilfsmöglichkeiten zu beraten und ihnen Wege zu einer angemessenen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufzuzeigen und 2006 konnten für über 500 Personen weit über 1000 Beratungen durchgeführt werden. Daneben wurden vielfältige Hilfen initiiert und koordiniert und damit die Versorgungslandschaft positiv mitgestaltet. Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit war es, die Qualität der Leistungen des Städtischen Behindertenzentrums Köln-Riehl zu sichern und weiterzuentwickeln haben wir ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und dieses nach den Normen der International Organization for Standardization (ISO 9001) erfolgreich zertifizieren lassen. Die eingeführten überprüfbaren Qualitätsstandards der fachlichen Arbeit sind damit eindrucksvoll bestätigt worden.

35 35 Der Betriebsrat der SBK Obwohl schon 2003 alle Voraussetzungen geschaffen waren, erfolgte erst 3 Jahre später im Oktober 2006 endlich die lang angekündigte Umwandlung der SBK von einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung der Stadt Köln in eine gemeinnützige GmbH. Für die Beschäftigten der SBK und deren Arbeitnehmervertretung gab es während dieser Zeit noch einmal einschneidende Veränderungen, die aus unserer Sicht für alle Beteiligten mit erheblichen Nachteilen verbunden waren. Wenn auch auf Umwegen und an einem anderen Gesetz orientiert, gibt es inzwischen wieder für die SBK eine eigenständige Arbeitnehmervertretung. Im Jubiläumsjahr 2007, dem 80 jährigen Bestehen der SBK, wurde erstmals nach der Umwandlung der Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln in die Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH ein Betriebsrat gewählt. Das Gremium setzt sich aus 15 Kolleginnen und Kollegen zusammen. Um organisatorisch eine reibungslose Betriebsratsarbeit sicherstellen zu können, gibt es ebenso viele Kolleginnen und Kollegen die als Ersatzmitglieder zur Verfügung stehen. Zeitgleich zu den BR Wahlen, waren in einem gesonderten Wahlverfahren, vier Arbeitnehmervertreter/Innen in den schon bestehenden Aufsichtsrat zu wählen. Dort sind und waren die Arbeitnehmervertreter/ Innen auf Grund einer gesetzlichen Regelung mit einer Drittelparität zu berücksichtigen. Von den vier, für die Arbeitnehmerschaft zur Verfügung ste- henden Sitze, entfielen erfreulicherweise drei auf Mitglieder des Betriebsrates. Beide Wahlen waren bis zum Schluss äußerst spannend, denn in beiden Fällen fanden Persönlichkeitswahlen statt. Die zur Arbeit des BR erforderlichen Voraussetzungen und Arbeitsstrukturen sind weitgehend geschaffen. Dazu gehörten u.a. personelle und organisatorische Maßnahmen ebenso wie der Besuch von Seminaren. Da das Betriebsverfassungsgesetz für alle Beteiligten noch Neuland ist, gibt es noch die eine oder andere Schwierigkeit bei der Umsetzung mancher Maßnahmen. Wir sind aber davon überzeugt, dass es zu schaffen ist, die in diesem Zusammenhang stehenden Probleme bei den beteiligten Parteien im Laufe der Zeit auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Vor uns liegt eine ereignisreiche, spannende und wahrscheinlich auch zunehmend angespannte Zeit. Die Anforderungen der SBK sich am Markt zu behaupten, werden auf Grund der Änderung von Gesetzen und anderen Rahmenbedingungen zunehmend schwieriger. Wir werden uns vermutlich auf stürmische Zeiten einstellen müssen, die wir nur gemeinsam und mit der Unterstützung aller Betroffenen, in erster Linie unserer Kolleginnen und Kollegen überstehen werden.

36 36 Ein Blick in die Zukunft Die demografischen Veränderungen - der Anstieg der Zahl älterer und hochbetagter Menschen und die damit verbundenen gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen - werden auch die Entwicklung der SBK beeinflussen. Multimorbidität, Pflegebedarfe für spezielle Krankheitsbilder und aus verschiedenen Gründen nicht ausreichende häusliche Betreuungsstrukturen werden auch in Zukunft stationäre Einrichtungen unumgänglich machen. Hier gilt es die bauliche Infrastruktur entsprechend den heutigen Anforderungen zu modernisieren. Neu-, Ersatz- und Umbauten sind in der Planung und zum Teil schon realisiert. Die Konzepte der Betreuung von Menschen mit Behinderung sind seit einiger Zeit darauf ausgerichtet, dem Leben in der eigenen Häuslichkeit Vorrang einzuräumen. Dazu werden stationäre Plätze abgebaut und das betreute Wohnen ausgebaut. Flankierend werden Angebote, auch in Kooperation mit anderen Trägern, zu tagesstrukturierenden Maßnahmen gemacht. Beratung und Unterstützung für ein teilhabeorientieres Leben stehen im Vordergrund. Im Bereich der Pflege gilt es zunächst einmal, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder hinauszuzögern. Dazu werden Präventionsmaßnahmen zum Beispiel zum Erhalt der körperlichen Fitness hohen Stellenwert erhalten. Mit dem Angebot des Fitnessstudios ist ein erster Schritt getan. Ebenso wichtig ist die geistige Fitness mit den Bereichen Bildung, Entspannung und Wellness. Diese Bereiche werden auch für Hochaltrige ausgebaut. Mit SenioAss, dem Ehrenamtler-Programm für Menschen mit Demenz, Ob Jöck, dem Begleitdienst für Senioren und Menschen mit Behinderung und den Kölner R(h)einperlen mit haushaltsnahen Hilfen haben wir Angebote entwickelt, die den Verbleib in der eigenen Wohnung sichern. Begonnen sind die Planungen für die Ausweitung der wohnortnahen Pflegearrangements. Für die große Gruppe der Menschen, die zwar pflegerische Hilfen benötigen, aber noch nicht in eine stationäre Pflegeeinrichtung einziehen müssen, werden um Pflegestützpunkte herum seniorengerechte Wohnungen, entweder in Wohngemeinschaften aber auch als Einzelwohnung entstehen. Beratung und Hilfe sind dann vor Ort erhältlich. Auch für den Standort Riehl heißt das, den Veränderungsprozess weiter fortzuführen. Die bisherigen Angebote, das Lebensmittellädchen, der Seniorentreff, der Physiotherapie- und Fitnessbereich, der häusliche Pflegedienst und nicht zuletzt die Arztpraxen bilden den Grundstein für ein rundum Angebot für ältere Menschen, die selbstbestimmt aktiv sein wollen, aber alle Hilfen die sie benötigen, schnell und problemlos erhalten können.

37 37 80 Jahre Städtisches Senioren- und Behindertenzentrum Riehl eine Chronologie Die ehemaligen Pionierkasernen an der Boltensternstraße in Köln-Riehl stehen nach Abzug der dort stationierten Besatzungstruppen leer Die Riehler Heimstätten sind gegründet. Die Leiterin des Wohlfahrtsamtes der Stadt Köln, Hertha Kraus, veranlaßt den Umbau der Kasernen zu einem Altenheim nach amerikanischem Vorbild mit einer 3-stufigen Gliederung. Die für Deutschland neue Konzeption unterscheidet erstmalig zwischen Wohnstift, Altenheim und Pflegeheim Der Umbau und die Belegung der Gebäude findet statt. Das Wohnstift hat 800 Plätze, Kleinstwohnungen für 30 RM, mit dem Recht zur selbständigen Wirtschaftsführung. Das Altenheim, der sogenannte Versorgungsbereich, hat 550 Plätze in Schlafsälen zunächst in 8-Bettzimmern, später in 6-Bettzimmern mit Schlafkojen, Gemeinschaftsversorgung und Arbeitstherapie. Der tägliche Pflegesatz beträgt 1,90 RM, die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten ein monatliches Taschengeld von 2 RM. In den Pflegeheimen mit 800 Plätzen werden pflegebedürftige alte Menschen in 6-Bettzimmern gepflegt und versorgt. Der tägliche Pflegesatz beträgt 3,40 RM, auch hier beträgt das monatliche Taschengeld 2 RM. Die Pflege wird der Genossenschaft der Vincentinerinnen durch einen Gestellungsvertrag übertragen, wie zuvor bereits im städtischen Invalidenheim in der Quentelstraße, das aufgrund seines schlechten Zustandes aufgelöst worden war. Auch nicht ordensgebundene examinierte Krankenschwestern arbeiten auf den Stationen Die Riehler Heimstätten sind nach erfolgter Belegung der Pflegeheime, mit ihrer 3-stufigen Gliederung Modelleinrichtung für ganz Europa. Die Gesamtzahl der hier lebenden Bewohner/-innen beträgt Beginn des 2. Weltkrieges 1941 Heimbewohner ausgebombter Heime aus Köln und Aachen, sowie obdachlos gewordene Kölner Bürger, Krankenhauspatienten und verletzte Kriegsgeschädigte werden aufgenommen. Dies führt zu enormer Überbelegung und der Notwendigkeit, Bewohner/-innen der Riehler Heimstätten umzuquartieren.

38 38 Juli 1942 Sept Bewohner/-innen werden nach Düren umquartiert. 300 Bewohner/-innen kommen ins Kloster Zülpich/Hoven und 50 ins Schloß Rhyftt bei Herbesthal. Es ist anhand von Verwaltungsakten nachvollziehbar, daß ein Teil der ursprünglichen Bewohner von Kloster Hoven in die Tötungsanstalt Hadamar verbracht wurden. Aufgrund eines ausgeklügelten Systems von Umquartierungen in Zwischenanstalten ist nicht nachvollziehbar, ob auch Bewohner der Riehler Heimstätten von der Verlegung in Tötungsanstalten betroffen waren. Augenzeugenberichten zufolge gab es in den Riehler Heimstätten, besonders während der ersten und zweiten Welle der Euthanasieaktion vom März 1941 bis August 1941 bzw. September 1941 bis Kriegsende, häufige Befragungen von Behinderten durch die Gestapo. Vereinzelt wurden laut diesen Berichten auch Zwangssterilisierungen bei geistig behinderten Bewohnern durchgeführt. Nähere Erkenntnisse darüber liegen jedoch nicht vor. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Vorgänge ist den Verfassern nicht bekannt Durch Bombenschäden werden ab 1942 ca. 40% - 50% der Gebäude zerstört. Die technischen Einrichtungen (Zentralküche, Wäscherei, Strom- und Wasserversorgung) sind ausgefallen, ein Heimleben ist danach nicht mehr möglich Die Evakuierung beginnt Personen aus den Riehler Heimstätten werden in 10 Lazarettzügen nach Schlesien, Thüringen und in die Karpaten verschickt (bis ). Sept Okt März 1945 Mai 1945 Evakuierung von weiteren 450 Personen nach Dassel und Mark/Oldendorf. Die letzten Bewohner (261) der Riehler Heimstätten werden nach Altenberg evakuiert, städtische Angestellte beziehen die noch nutzbaren Räume. Riehl wird durch die alliierten Truppen besetzt und zum Kampfgebiet erklärt. Alle Personen, die in den Riehler Heimstätten leben, müssen diese verlassen. Wie fast überall gibt es auch in den Riehler Heimstätten nach dem 2. Weltkrieg weder Wasser noch Strom und fast nichts zu essen. Heimkehrende Soldaten helfen bei den Aufräumarbeiten. Wasser wird von einem Sprengwagen geliefert. Im Mai werden die ersten bedürftigen und würdigen Kölner Bürger wieder aufgenommen. Der Wiederaufbau und die Renovierung der zerstörten und beschädigten Kasernenbauten beginnt. Hilfe kommt durch die Quäkergemeinschaft, insbesondere Miss Betty Adshead, mit Carepaketen. Ebenso werden die Bewohner und Bewohnerinnen durch die Dr. Dormagen-Guffanti-Stiftung und die Markthalle mit Material- und Lebensmittellieferungen unterstützt Beschreibung eines Pflegeheimes in den Riehler Heimstätten (Haus P 5, heute Seniorenwohnungen Haus B ): jede der drei Stationen hat Betten, je Zimmer acht Patienten. Kanonenöfen besorgen die nötigste Wärme (soweit Heizmaterial vorhanden). Für über 200 Patienten und das Personal stehen drei Wasserstellen zur Verfügung. Zum Baden wird das Wasser im Freien über Holzfeuer erwärmt und mit Eimern in die Pflegestation gebracht. Die Möblierung ist unzureichend (für je zwei Patienten ein Kleiderspind, Nachttische fehlen ganz). Für das Pflegepersonal gilt die 60-Stundenwoche, Urlaub wird maximal 18 Tage gewährt.

39 /1950 Das Versorgungsheim 6 ( V6 ) wird wieder aufgebaut, die Bewohner/innen helfen bei Räumungs-, Garten- und Transportarbeiten. 1952/53 Die Fernheizung ist wieder intakt. 1953/54 Der rechte Flügel des Versorgungshauses 1 (später P 7, heute abgerissen) wird wieder bewohnbar gemacht Die erste notdürftige Instandsetzung des Wohnstifthauses 0 (1991 abgerissen) ist abgeschlossen, die notwendigsten Werkstätten wieder instandgesetzt und das Pflegeheim 6 (heute Haus Ahorn) renoviert. 1954/55 Das Wohnstifthaus K wird wieder aufgebaut. 1955/56 Das Wohnstifthaus G, sowie das Kesselhaus und der rechte Teil des Personalwohnhauses W 6 (ehemaliges Haus J ) werden wieder errichtet. Die Installation der Straßen- und Wegebeleuchtung beginnt. Das AV-Haus (Altenversorgungsheim) wird an der Stelle des zerstörten Pflegeheims 2 ( P2 ) errichtet. 1957/58 Die neue katholische Kirche wird auf dem Platz der früheren Reithalle (Veranstaltungssaal) errichtet. 1959/61 Die Renovierung des Wohnstifthauses K, des Pflegeheims 1 und des Pflegeheims 5 (später Altenwohnheim B ) ist beendet. Das Wohnstifthaus L (abgerissen 1991) wird renoviert. Das Versorgungshaus 2 und der linke Flügel des Versorgungsheimes 1 werden instandgesetzt und renoviert Die Modernisierung der Parkanlage beginnt. Sie ist 1964 beendet. 1964/65 Der erste Neubau, das Neue Clubhaus entsteht. Es bietet die Möglichkeit für bis zu 700 Personen große Veranstaltungen durchzuführen. 1964/69 Es schließen sich die Errichtung weiterer Häuser (Personal- und Altenwohnheime) an Das Ärztehaus (heute W 8) ist bezugsfertig Zentrallager, Gärtnerei und Ökonomie sind fertiggestellt. 1967/68 Die Altenwohnheime C + D werden bezogen: Die 36 Einzelappartements und 12 Ehepaarappartements zwischen 38 qm² und 45 qm² bestehen aus Wohnschlafraum, Küche, Diele und Bad Die Schule für Krankenpflegehilfe wird eröffnet. Sie soll insbesondere Frauen nach Beendigung der Kindererziehung den Einstieg in den Pflegeberuf ermöglichen. Es herrscht Pflegenotstand wegen Personalknappheit. Um der zunehmenden Personalnot zu begegnen werden ausländische Arbeitskräfte angeworben und ausgebildet erhält die erste Gruppe von 19 Koreanerinnen die Ausbildung in dieser Schule. Der 1. demokratisch gewählte Heimbeirat in der Bundesrepublik wird gebildet, um die Interessen der Heimbewohner zu vertreten und aktiv an der Gestaltung des Heimlebens mitzuwirken.

40 40 Die Erfahrungen mit diesem Gremium bilden die Grundlage für die spätere Verankerung der Mitwirkungsverantwortung der Heimbewohner im Heimgesetz Die Beschäftigungstherapie, heute therapeutischer Dienst, wird als ein neuer Bestandteil aktivierender und rehabilitativer Altenpflege eingerichtet Die anhaltende Personalnot im Pflegebereich zwingt zur Anwerbung weiterer ausländischer Krankenschwestern. 10 Philippinen beginnen - zunächst mit einem 3 Jahresvertrag - ihre Arbeit in den Pflegebereichen Der Rat der Stadt Köln billigt einen 20-jährigen Zielplan, der eine planmäßige und umfassende Sanierung der Riehler Heimstätten vorsieht. Die Errichtung eines Altenkranken- und Pflegeheimes (das heutige Pflegeheim 8) mit 240 Betten in Ein- und Zweibettzimmern ist die erste Baumaßnahme auf der Grundlage dieses Zielplanes. In neuzeitlicher Konzeption, mit einer pflegetechnisch hochwertigen Ausstattung und einem bedarfsgerechten medizinisch-therapeutischen Zentrum (Ärztliche Abteilung, Physikalische Therapie- und Bäderabteilung) sollen die zukünftigen Bewohner/-innen nach den neuesten Erkenntnissen der Altenpflege betreut werden. Trotz einer seit Ende der 60er Jahre stattgefundenen Bettenreduzierung zugunsten von mehr 2 Bettzimmern, höchstens 3-Bettzimmern und durch die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen in ehemaligen Pflegezimmern, herrscht weiterhin Personalnot. 15 % der Stellen sind nicht besetzt, 67 % der Mitarbeiter/innen haben keine qualifizierte Ausbildung. Der Rat der Stadt Köln wird über die Mangellage im Pflegepersonalbereich unterrichtet und es wird ein Belegungsstop verfügt. Weitere ausländische Pflegekräfte müssen eingestellt werden sind in der Pflege 42 % der Mitarbeiter/-innen ausländische Arbeitnehmer/-innen Das neu eröffnete Fachseminar für Altenpflege (die frühere Schule für Krankenpflegehilfe) soll durch die Ausbildung zum/zur examinierten Altenpfleger/Altenpflegerin zu einem höheren Qualifikationsgrad der Mitarbeiter/-innen und zu einer Verminderung der Personalnot beitragen Das Alten/Kranken- und Pflegeheim P 8 wird eröffnet. Die Schwestern des Ordens der Vincentinerinnen verlassen nach fast 50-jährigem Wirken die Riehler Heimstätten und hinterlassen eine große Lücke. Das durchschnittliche Aufnahmealter ist von 72,8 auf 78 Jahre gestiegen. Es ist eine erheblich Zunahme der Zahl der schwerstpflegebedürftigen Patienten mit Mehrfacherkrankungen und - behinderungen zu verzeichnen. Erstmals wird eine Schiffstour mit 450 Heimbewohnern durchgeführt. Sie wird aus städtischen Mitteln finanziert und jährlich wiederholt. 6 Jahre später wird die Finanzierung durch die Stadt eingestellt. Ab 1987 findet sie, finanziert aus Mitteln der Margret Raetz-Wiemer Stiftung, wieder jährlich statt. Es nehmen jeweils bis zu 650 Personen daran teil Das F-Haus, ein als freifinanziertes Personalwohnheim konzipiertes 13-geschossiges Gebäude, wird eröffnet und, der veränderten Bedarfslage entsprechend, überwiegend dem Altenwohnbereich zur Verfügung gestellt.

41 Nach zweijähriger Bauzeit wird der Neubau des Altenwohnhauses R mit 71 öffentlich geförderten Wohneinheiten, (63 Einzel- und 8 Ehepaarappartements) seiner Bestimmung übergeben. Die Baukosten betrugen ca. 5 Mio. DM. Zum ersten Mal erscheint die Heimzeitung ECHO Das benachbarte Altenwohnhaus (heute A-Haus ) wird in die Betreuung der Riehler Heimstätten einbezogen. Erstmals in Köln ist der Tag der älteren Generation Anlaß für eine Reihe von Veranstaltungen. So findet auch ein bunter Nachmittag im Festsaal des Neuen Clubhauses zu diesem Tag statt Zur besseren Anbindung an die City und die Ortsteile Riehl und Nippes erhält die Buslinie 134 eine Haltestelle an der Pforte Boltensternstraße. Eine Fernsehübertragungsanlage wird in Betrieb genommen, die es auch ermöglicht, Veranstaltungen aus dem Neuen Clubhaus in die Wohnungen und die Pflegeheime zu übertragen (Hauskanal) Das S -Haus mit 62 öffentlich geförderten Wohneinheiten (39 Einpersonen- und 23 Zweipersonenappartements) wird seiner Bestimmung übergeben Die Gesamtsanierung und der Umbau der Altbauten zu modernen seniorengerechten Appartementhäusern wird im Rahmen der Fortschreibung des Zielplanes vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Das umgebaute Haus B (früher Pflegeheim P 5) wird seiner Bestimmung übergeben. Es bietet 42 Wohnungen, davon 7 Ehepaarwohnungen. Die Umbaukosten betrugen 3.7 Mio. DM Das sanierte Haus E mit 44 öffentlich geförderten Wohnungen wird bezogen. Es bietet 29 Einpersonen- und 15 Ehepaarwohnungen Das Neue Clubhaus wird mit Mitteln der Margret Raetz-Wiemer Stiftung um einen Anbau mit Verteilerküche erweitert. Die Baukosten betrugen DM ,--. Ebenfalls finanziert durch die Raetz-Wiemer-Stiftung findet die erste Schiffstour seit sieben Jahren mit 650 Heimbewohnern wieder statt Der Freizeitclub im Alten Clubhaus wird eröffnet und der Mittagstisch vom Alten in das Neue Clubhaus verlegt Haus G ist saniert und umgebaut und bietet 48 öffentlich geförderte Wohnungen (33 Einzelund 15 Zweipersonenappartements) Eine Umwandlung der Beschäftigungstherapie in den Therapeutischen Dienst und die Erweiterung um 11 Stellen verbessern das Freizeit- und Therapieangebot für die Bewohner/-innen im Pflegebereich erheblich. Das Fachseminar für Altenpflege wird von 2 auf 4 Lehrgänge erweitert. Haus H ist saniert und umgebaut und bietet 47 öffentlich geförderte Wohnungen (35 Einund 12 Zweizimmerwohnungen) Die Altenheime der Stadt Köln werden in einen städtischen Eigenbetrieb umgewandelt. Nach der vom Rat erlassenen Betriebssatzung werden strategische Unternehmensentscheidungen von Rat und Werksausschuß, operative Entscheidungen von der neu gebildeten Betriebsleitung wahrgenommen.

42 Der städtische Betriebskostenzuschuß für die SBK konnte von ca. 8. Mio DM im Jahre 1991 auf Null DM 1997 reduziert werden. Die leerstehenden baufälligen Wohnheime L/M/O werden abgerissen. Erstmals findet eine Urlaubsmaßnahme nach Bad Salzschlirf mit ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Wohnheimbereich statt, organisiert vom Freizeitclub. Jährlich wird diese 2-wöchige Fahrt zweimal angeboten. Bis 1997 haben an den 14 Urlaubsmaßnahmen 800 Seniorinnen und Senioren teilgenommen Haus K ist saniert und umgebaut und wird im April bezogen. Es bietet 50 öffentlich geförderte Wohneinheiten (45 Ein- und 5 Zweipersonenwohnungen). Die Umbaukosten betrugen 6 Mio. DM. seit 1993 Die innerbetriebliche Fortbildung (IBF) wird erheblich erweitert, insbesondere die jährlichen Praxisanleiterseminare (seit 1996 Mentorenschulungen). Die jährliche Teilnehmerzahl ist von 100/ 1993 auf 500/ 1995 bis zu 700/ 1997 gestiegen Der Senioren- und Behindertenbereich in Riehl wird aus konzeptionellen Gründen voneinander getrennt; in jedem Bereich gibt es eine eigene Heimleitung. Das auch von Bewohnern betriebene Heimfernsehen Silberdistel geht auf Sendung. Im Fachseminar für Altenpflege wird lt. veränderter Ausbildungsordnung für den Beruf der/des ex. Altenpflegers/Altenpflegerin die Lehrgangsdauer von zwei auf drei Jahre erweitert. Der Freizeitclub wird Altentagesstätte und in Seniorentreff umbenannt. Auch ältere Menschen, die nicht im Gelände wohnen, können nun an den Angeboten teilnehmen. Die Teilnehmerzahlen an den 40 regelmäßigen wöchentlichen Angeboten steigt von ca. 200/1988 auf an. Ca. ein Drittel der Besucher sind 1997 ältere Mitbürger aus Riehl oder Nippes, teilweise auch aus dem gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus Die Altenheime der Stadt Köln werden umbenannt in Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln (SBK). Damit wird deutlich gemacht, daß es sich um verschiedene Betriebsstätten der Alten- und Behindertenhilfe handelt und die SBK ein zeitgemäßes soziales Dienstleistungsunternehmen darstellen Die Pflegeversicherung für den Bereich der ambulanten Pflege tritt in Kraft. Der ambulante pflegerische und hauswirtschaftliche Dienst für die Seniorenwohnungen wird eingerichtet Nach 18-monatiger Bauzeit wird das neue Pflegeheim 7 mit 123 Pflegeheimplätzen überwiegend in Einzelzimmern bezugsfertig und am 22. März 1995 offiziell eröffnet. Das alte Pflegeheim 7 wird abgerissen. Das Neue Clubhaus wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Veranstaltungen finden vorübergehend in anderen Sälen und im Festzelt statt 1996 Am werden die Werkstätten für Behinderte in Bickendorf, Poll und Weidenpesch an die SBK angegliedert. Die Pflegeversicherung für den Bereich der stationären Altenpflege tritt in Kraft ( ). Das Servicebüro für Bewohner und Angehörige im städtischen Seniorenzentrum Riehl wird eingerichtet ( ).

43 43 Die erste großangelegte Werbeaktion für die SBK (Megaplakate) wird im Stadtgebiet durchgeführt und ein zentrales Infotelefon geschaltet. Die ersten 17 Teilnehmer/-innen der mehrwöchigen Mentorenschulung der innerbetrieblichen Fortbildung (IBF) schließen mit Zertifikat ab. Die Verwaltungsabteilungen der SBK in Riehl werden neu organisiert und in zentrale Serviceabteilungen umgewandelt. Zur weiteren Qualitätsverbesserung wird die Serviceabteilung Betriebsentwicklung/ Qualitätssicherung/Pflegeberatung eingerichtet. Die SBK übernehmen die Krankenhausnachsorge Merheim und errichten den ambulanten Pflegedienst Köln rechtsrheinisch. Das Kölner Alzheimerforum wird im städtischen Seniorenzentrum Riehl gegründet. Es bietet kostenlose Beratungen und Vorträge für Betroffene und deren Angehörige Der Festsaal der SBK wird neu gebaut und am im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung zum 75-jährigen Bestehen des städtischen Senioren- und Behindertenzentrums festlich eröffnet. Der Platz vor dem Festsaal wird neugestaltet und umgewandelt in einen Platz mit südländischem Flair. Eine Baumpflanzaktion von 70 weiteren Bäumen verschönt das Gelände. Viele Bäume und Bänke werden gespendet. Das Pflegeheim 1 wird renoviert Das städtische Seniorenzentrum Köln-Riehl, übernimmt im Rahmen der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem die Patenschaft für das Altenheim der Anthonian Charitable Society in Bethlehem Am 21. Januar 1999 wird das Internetcafé für Senioren eröffnet. Dort kann man im Internet surfen und zur Vorbereitung darauf einen Kurs für einen Internetführerschein belegen. Am erhält das Kölner Alzheimer Forum den mit 5000,- DM dotierten Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie. Im Mai 1999 wird in der Abteilung Physikalische Therapie das bundesweit erste Fitness-Studio speziell für Senioren in Köln eröffnet. Der Erlös des diesjährigen 26. Annafestes wird den Erdbebenopfern in der Türkei gespendet. Am findet unter dem Motto Chöre für Bethlehem ein Benefizkonzert im Festsaal statt, dessen Erlös von DM,- für den Bau eines Aufzuges im Patenschaftsheim in Bethlehem verwendet wird. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernimmt Hans- Jürgen Wischnewski, Bundesminister a.d. und 1.Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem e.v, dem im Rahmen der Veranstaltung das Ehrenkreuz von Jerusalem sowie die Ehrenritterschaft des patriarchalischen Ritterordens vom Tempel zu Jerusalem verliehen wird. Am findet die feierliche Eröffnung der neuen Tagespflegeeinrichtung der SBK statt. Die Einrichtung stellt 14 Tagespflegeplätze für pflegebedürftige, überwiegend gerontopsychiatrisch veränderte alte Menschen zur Verfügung. Das Angebot kann individuell von einem bis zu fünf Tagen, montags bis freitags von 8.00 Uhr bis Uhr, in Anspruch genommen werden, wenn tagsüber die Versorgung durch Angehörige nicht ausreichend gesichert ist oder diese dringend eine Entlastung benötigen.

44 44 Das Institut für Seniorengesundheit KölnVital wird eröffnet. Es ist ein Angebot für alle über 55 Jahre, die sich mit Aktivitäten von der Gymnastik bis zum Selbstverteidigungskurs fit und gesund halten wollen. Die Umbaumaßnahmen im UG des Pflegeheims 8 beginnen. Zunächst wird dort der Stützpunkt der Häuslichen Pflege eingerichtet. Im Zuge des Umbaus zieht die Bücherei nach P1 EG um Am wird im Rahmen der Ordnungspartnerschaft die Sicherheit der KVB- Haltestelle Slabystrasse und des Umfeldes am Zugang verbessert. Die Ordnungspartner sind Schüler der Nordparkschule, die KVB, die Polizeiinspektion V, das Bezirksmat V und das städtische Seniorenzentrum Köln-Riehl Am findet das 1. Kölner Alzheimer Symposium im Festsaal der SBK mit über 300 Fachbesuchern und Interessierten statt Im September führen die SBK eine große Werbeaktion zur Gewinnung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit Megaplakaten durch. Außerdem wird das Bonussystem der SBK für ehrenamtliche Helfer/innen im Rahmen der Teilnahme am 1.Kölner Tag des Ehrenamtes auf der Infobörse am im Hotel Maritim präsentiert Das AV-Haus wird vollständig renoviert. Das 2. Kölner Alzheimer Symposium mit dem Thema Lebensformen für Demente findet mit 300 Teilnehmern im Festsaal der SBK statt Am 17. Juni 2002 findet die 55. Kaffeefahrt der Ehrengarde der Stadt Köln für die Seniorinnen und Senioren des städtischen Seniorenzentrums Riehl statt. KölnVital, das Gesundheitsinstitut für Seniorengesundheit im städtischen Seniorenzentrum Riehl wird am neu eröffnet. Es bietet in komplett renovierten Räumen : Wellnesscenter mit Fitness-Studio, Sauna, Solarium, Bewegungsbad mit Gegenstromanlage, Raum der Sinne, Aquafitness und Gymnastikkurse, sowie Behandlungen auf Rezept (Krankengymnastik, Massagen, Fango etc.). Der Umbau wurde finanziert mit Mitteln der Marga- und Walter Boll-Stiftung wird die Kölner Kampagne Alt werden ohne Angst gegründet, die sich trägerübergreifend für bessere Lebens- Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in der Pflege einsetzt. Von Juli bis Oktober 2002 gibt es zahlreiche Aktionstage und Veranstaltungen. Am 11. September 2002 findet die 50. Kaffeefahrt der Karnevalsgesellschaft Lyskircher Junge e.v. für die Seniorinnen und Senioren des städtischen Seniorenzentrums Riehl statt. Im November 2002 wird das ambulant Betreute Wohnen des Behindertenzentrums Riehl als Service für den Personenkreis selbstständig lebender Menschen mit Behinderung angeboten (inzwischen 26 Personen) Am Dirk Bach liest Heinz Erhard im Festsaal der SBK Taxifahrt in die Vergangenheit: am lädt der Taxi-Ruf Köln 40 Pflegeheimbewohner/innen zu einer Fahrt durch ihre früheren Veedel ein. 1. große Adventgala im Festsaal Befreundete Künstler und Kölner Firmen veranstalten am Sonntag, dem 1. Dezember 2002 im Festsaal eine große Feier mit Show und Bewirtung für alle Pflegeheimbewohner/innen und Mieter/innen des städtischen Seniorenzentrums Köln-Riehl Am wird der Grundstein für den Neubau Haus Ginkgo gelegt. Am ist bereits das Richtfest. Das Haus bietet 24 Plätze in 4 Wohngruppen für chronisch psychisch kranke ältere Menschen im EG und auf der ersten Etage und neun Seniorenwohnungen auf der zweiten Etage.

45 45 Am 23. September 2003 beginnen die Dienstagdemos des Vereins Alt werden-ohne Angst. Heimbewohner, Angehörige und Pflegekräfte demonstrieren jeden Dienstag vor 27 Kölner Einrichtungen gegen weitere finanzielle Einschränkungen in der stationären und ambulanten Pflege und halten Mahnwachen vor dem Kölner Dom. Im Oktober 2003 ziehen 24 Bewohner des Behindertenzentrums Riehl nach Ossendorf, in die Wohngruppen Rochusstraße um. Eine Gruppe von 8 Bewohnern können Appartements im Haus D beziehen. Eine Gruppe von 5 jungen Bewohnern ziehen in die Außenwohngruppe Chorweiler. Gleichzeitig bezieht auch das Café Cultura das bis dahin als Fortbildungsräume genutzte Haus W Am 04. Mai 2004 findet die große Abschlusskundgebung des Vereins Alt werden-ohne Angst auf dem Roncalliplatz statt. Anfang Juli 2004 fassen die SBK, Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln ihre Angebote für demenzkranke Menschen unter dem Namen Kompetenzzentrum Demenz Köln zusammen und eröffnen gleichzeitig ein Nachtcafé für diesen Personenkreis im städtischen Seniorenzentrum Riehl/ P8 Tagespflegehaus. Im Oktober 2004 wird eine Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung eröffnet. Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit ist es, die Qualität der Leistungen des städtischen Behindertenzentrums Köln-Riehl zu sichern und weiterzuentwickeln. Am findet das 4. Kölner Alzheimer Symposium mit dem Thema: Alternative Methoden in der Betreuung oder Behandlung von Menschen mit Demenz statt. Am findet in Anwesenheit von Bürgermeister Josef Müller die offizielle Eröffnung des Wohnheims Haus Ginkgo statt. Im Dezember 2004 feiern das heimeigene Fernsehen Silberdistel und die ehrenamtlich geführte Bücherei 10-jähriges Jubiläum Am 13. Januar besucht das Kölner Dreigestirn die Bewohner/innen des Pflegeheims 7/ P7. Im Mai 2005 richten die SBK einen eigenen Betriebsteil für Integrationsjobs ( In-Jobs-Köln ) auf dem Gelände des städtischen Senioren- und Behindertenzentrums Riehl ein. Aufgabe ist es für Langzeitarbeitslose Qualifizierungen und die Vermittlung in praktische Einsätze bei den SBK oder anderen Arbeitgebern durchzuführen und zu organisieren. Am wird im Pflegeheim P1 das Bewohner- und Angehörigencafé Café Kränzchen eröffnet. Es wird vor allem mit der Unterstützung ehrenamtlicher Helferinnen betrieben. Ab Oktober 2005 steht im Pflegeheim 7/ P7 E ein neuer Wohnbereich mit 30 Plätzen für jüngere neurologisch erkrankte Menschen zur Verfügung Im Januar 2006 wird unter der Trägerschaft der Deutschen Sporthochschule Köln am Institut für Sportwissenschaften und Sport der Universität Bonn das einjährige Modellprojekt Fit für 100 durchgeführt. Im Seniorenzentrum Riehl nimmt im Pflegeheim P1 eine Gruppe demenzkranker Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren an diesem Modellprojekt teil. Ziel ist es, vor allem die körperliche aber auch die geistige Mobilität der Teilnehmenden zu stabilisieren und insgesamt ihre Lebensqualität zu verbessern. Ebenfalls ab Januar 2006 wird unter der Regie des Kölner Alzheimer Forums im Pflegeheim 1/P1 eine tiergestützte Therapie mit Hunden für eine Gruppe demenzkranker Seniorinnen angeboten.

46 46 Im März 2006 wird die Initiative Senio-Ass (Senioren-Assistenz) im städtischen Seniorenzentrum Riehl/Kompetenzzentrum Demenz ins Leben gerufen, bei der Freiwillige sich nach einer intensiven Schulung um demenzkranke Pflegebedürftige in der häuslichen Umgebung (auch in den Seniorenwohnungen auf dem Gelände) kümmern. Ziel ist vor allem die Entlastung pflegebedürftiger Angehöriger und die Steigerung der Alltagskompetenz der Betroffenen. Im April 2006 führt das städtische Behindertenzentrum Riehl ein Qualitätsmanagementsystem ein und kann dieses nach den Normen der International Organization for Standardization (ISO 9001) erfolgreich zertifizieren lassen. Im September 2006 wird das Lebensmittelgeschäft auf dem Gelände neu eröffnet. Es wird nach umfassender Renovierung von Mitarbeitern und behinderten Menschen aus den SBK Werkstätten in Eigenregie betrieben. Im Oktober 2006 werden die SBK / Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln rückwirkend zum in die SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH umgewandelt. Im Rahmen der Initiative Neue Arbeit für Köln stellt der Häusliche Pflegedienst der SBK im Oktober 2006 ein neues Projekt mit dem Namen R(h)einperlen vor, das Dienstleistungen für Senioren rund um den Haushalt anbietet Im Februar 2007 nimmt der Begleitdienst für Senioren und behinderte Menschen Op Jöck seine Arbeit auf und kann bereits im Mai 2007 den 250. Einsatz feiern. Am findet im Festsaal der SBK eine Tagung des Projekts Fit für 100 statt. Professor Dr. H. Mechling als Projektleiter konnte als Gäste NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Altersforscherin Professor Ursula Lehr und den Rektor der Kölner Sporthochschule Prof. Walter Tokarski begrüßen. Ab Juli 2007 bietet das städtische Seniorenzentrum Riehl 5 spezielle Pflegeheimplätze für beatmete Menschen im Pflegeheim 8/ P8 an.

47 47 Zentralküche Die Zentralküche Riehl stellt sich vor Essen und Trinken ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Die Mahlzeiten gliedern die Tagesstruktur und bieten täglich neuen Gesprächsstoff. Jeder kann die Qualität der Mahlzeiten auf seine Weise beurteilen. Für die Mitarbeiter/innen der SBK Zentralküche steht der Kunde Tag für Tag im Mittelpunkt. Dazu leisten wir unseren Beitrag an 365 Tagen im Jahr und produzieren täglich neben dem Frühstück und dem Abendbrot weit über 1200 warme Mahlzeiten. Wer sind wir? Wir, das ist ein Team von über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, angefangen bei den Lageristen, die jeden Tag zentnerweise Ware annehmen und verräumen. Es sind die Mitarbeiter/innen der kalten Küche, die z.b. täglich 80 kg Wurst und Käse verarbeiten. Es sind die Mitarbeiter/innen der warmen Küche, die z. B. täglich bis zu 270 kg Kartoffeln, 150 kg Gemüse etc. zubereiten die Mitarbeiter/ innen der Diätküche, die die Sonderkost herstellen und die Mitarbeiter des Fahrdienstes, die das Essen zu den verschiedenen Standorten der SBK im gesamten Stadtgebiet ausliefern. Wir sind jeden Tag bestrebt, eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten zu bieten. Wir nutzen dazu die langjährigen Erfahrungen der Bewohner/innen, die im Arbeitskreis Menüplanung ihre Anregungen einbringen und damit dem Küchenteam helfen, die Speisenpläne bewohner- und kundenorientiert zusammen zu stellen. Unser Ansatz ist die klassische Frischkostküche, d.h. es werden vorwiegend frische Produkte verwendet. Nur so ist eine vollwertige Ernährung sichergestellt und jeder weiß, dass eine vollwertige Ernährung die Voraussetzung für die Entwicklung und den Erhalt körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit ist. Wir wollen eine hohe Leistungstransparenz der Küche sicherstellen. Dazu schaffen wir strukturelle Rahmenbedingungen, die die Prozesse, also die Arbeitsabläufe steuern und täglich zu einer gleich bleibenden und guten Qualität der Mahlzeiten führen. Alle Prozesse müssen ständig überprüft und an neue Erkenntnisse angepasst werden, d.h. die Ergebnisprüfung steuert den Prozess, also den Ablauf der Produktion. Die Mitarbeiter/innen der Zentralküche/ links Küchenleiter Jakob Eich

48 48 Weitere zentrale Servicebereiche der SBK Neben dem Senioren- und dem Behindertenzentrum, dem Fachseminar für Altenpflege und der Zentralküche sind in Riehl weitere (zentrale) Einrichtungen der SBK untergebracht. Das Zentrallager beliefert die einzelnen Häuser mit den Artikeln, die zentral vorgehalten werden müssen und erledigt die übergreifenden Transportdienste. Für die Riehler Gartenanlage, aber auch die anderen Standorte ist die eigene Landschaftsgärtnerei zuständig, die die Wege, Rabatten, Pflanzkübel und die Park- und Gartenanlagen pflegt und instandhält und die Wege reinigt. Um die technischen Anlagen, die Gebäude und die Wohnungen kümmern sich die Bauabteilung und die Werkstatt mit ihrem Hausmeister- und Instandsetzungsdienst. Schließlich sind die Geschäftsführung, der Betriebsrat und weitere Serviceabteilungen der SBK im Gelände in Köln-Riehl zu finden. Diese sind: die Personalabteilung die Abteilung Wirtschaft und Einkauf die Abteilung Finanz- und Rechnungswesen die Abteilung Betriebsentwicklung/ Qualitätssicherung und Fortbildung Die weitläufige Parklandschaft im städtischen Senioren- und Behindertenzentrum Riehl benötigt viel Pflege durch die Gärtnerei der Werkstatt für behinderte Menschen

49 49 Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Heimleitungen Aufsichtsratsmitglieder Dr. Ralf Heinen SPD-Fraktion, MdR Vorsitzender Bernhard Ensmann CDU-Fraktion, MdR stellv. Vorsitzender Ossi Helling Walter Kluth Hans-Heinrich Lierenfeld Mark Stephen Pohl Monika Rotsch-Schultes Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, MdR SPD-Fraktion, MdR CDU-Fraktion, MdR FDP SPD-Fraktion, MdR Annemarie Fleischmann Mitarbeitervertreterin Marion Krohn-Muheibesch Mitarbeitervertreterin Elisabeth Freke Mitarbeitervertreterin Josef Gerlach Mitarbeitervertreter obere Reihe von links: Herr Gerlach Herr Lierenfeld Frau Fleischmann Herr Ensmann (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) Frau Freke Frau Krohn-Muheibesch Herr Pohl untere Reihe von links: Herr Dr. Heinen (Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Kluth Frau Rotsch-Schultes Herr Helling Geschäftsführung Otto B. Ludorff Geschäftsführer Heimleitungen im Städtischen Senioren- und Behindertenzentrum Köln- Riehl Gabriele Patzke Städtisches Seniorenzentrum Köln-Riehl Josef Gerlach Städtisches Behindertenzentrum Köln-Riehl

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