Besondere Gefahren eines Hochhauses:
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- Annegret Haupt
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1 Besondere Gefahren eines Hochhauses: Der Einsatz von Leitern zur Personenrettung ist ausgeschlossen Der Außenangriff steht nicht zur Verfügung Aufgrund des großen Höhenunterschiedes ist die Verweildauer, der aus den oberen Geschossen Flüchtenden im Treppenraum sehr lang Die Eingreifzeiten der vorgehenden Kräfte verlängert sich, aufgrund der Gebäudedimensionen. (ca. 15min) Die unterschiedliche Art der Nutzung Wohnhochhaus hohe Belegungsdichte Verwaltungshochhaus Großraumbüros (schnelle Ausbreitung) Hotel Ortsunkenntnisse der Personen Kommunikation der Kräfte untereinander
2 120 BMZ in ständig besetzter Stelle im Gebäude (Schaltzentrale) 100 Ein weiterer Feuerwehraufzug Tragende Wände = mind. 120 Minuten widerstandfähig, Treppen in Sicherheitstreppenräume, Steigleitung trocken, Feuerlöschanlage, Alarmmöglichkeit für Personen - BMZ mit Durchschaltung zur Feuerwehr Feuerwehraufzug, selbsttätige Feuerlöschanlage (z.b. Sp) kann verlangt werden oder bei erhöhter Brandgefahr Tragende Wände = feuerbeständig, mind. 2 Treppen oder 1 Treppensicherheitsraum
3 Ausrüstung des Stoßtrupp: persönliche Schutzausrüstung Atemschutzgerät Fluchthauben Feuerwehrleine 2 Handsprechfunkgeräte (ELW) Beleuchtungsgerät 3x 2 Tragekörbe mit je 3 C-Schläuchen Signierkreide C-Strahlrohr Brechwerkzeug Handräder Wasserpumpenzange Feuerwehraxt Übergangsstück B-C Kupplungsschlüssel Verteiler Wärmebildkamera
4 1. HLF Staffelführer Auf der Anfahrt rüstet sich aus: mit PA, Feuerwehrleine, 1.Handfunkgerät, Signierkreide (Staffelführer, Angriffstrupp und Unterstützungstrupp rüsten sich aus mit Hochhausausrüstung) Beleuchtungsgerät, Feuerwehraxt, Wärmebildkamera, Wasserpumpenzange und Übergangsstück B/C leitet und unterstützt den Stoßtrupp Hochhaus 1:4 übermittelt Nachrichten (Rückmeldung an Zugführer)
5 1. HLF Maschinist positioniert Einsatzfahrzeug mit Rücksicht auf nachrückende Einheiten rüstet sich aus mit 2. Handfunkgerät und AEF-Box bedient Pumpe und Aggregate setzt den Verteiler (bei einem B-Schlauch) erstellt Wasserversorgung zwischen Pumpe und Verteiler unterstützt die Trupps bei Entnahme von Geräten bedient Verteiler nach Weisung führt die Atemschutzüberwachung
6 1. HLF Angriffstrupp rüstet sich aus mit PA, Feuerwehrleine, Fluchthauben rüstet sich aus mit C-Strahlr., Beleuchtungsgerät, Brechwerkzeug, Verteiler, zwei Schlauchtragekörbe Aufzugnutzung ist einzig und allein Entscheidung des Einsatzleiters vor Ort bei tatsächlicher Aufzugsnutzung nur mit angeschlossenen PA, Ausstieg zwei Etagen unterhalb des Brandgeschosses nimmt Steigleitung in Betrieb und sichert sich ausreichend Schlauchreserve bei vorhandenen Wandhydranten wird dieser verwendet geht mit Unterstützungstrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor
7 1. HLF Unterstützungstrupp rüstet sich aus mit PA, Feuerwehrleine, Fluchthauben, 3. Noch fehlendes Funkgerät (zur Zeit ELW), Signierkreide, Beleuchtungsgerät geht mit Angriffstrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor kontrolliert darüber liegende Wohnungen/Räume kontrolliert das in Frage kommende Treppenhaus, sowie die Steigleitung
8 DLK Einsatzleiter positioniert Einsatzfahrzeug mit Rücksicht auf nachrückende Einheiten rüstet sich aus mit Maskenbüchse, Feuerwehrleine, 1. Handfunkgerät steht für weitere Aufgaben zur Verfügung sofern DLK nicht eigenständig eingesetzt wird beobachtet Gebäude beruhigend auf Bewohner einwirken
9 DLK Maschinist positioniert Einsatzfahrzeug mit Rücksicht auf nachrückende Einheiten rüstet sich aus mit 2. Handfunkgerät verbleibt am Fahrzeug unterstützt die eingesetzten Einheiten bei Entnahme von Geräten
10 DLK Feuerwehrmann rüstet sich aus mit Maskenbüchse, Feuerwehrleine unterstützt den Maschinisten vom erstankommenden HLF beim Abnehmen der fahrbaren Haspel erstellt die Wasserversorgung zwischen Verteiler und Einspeisung / Hydranten und Fahrzeug
11 2. HLF Maschinist positioniert Einsatzfahrzeug mit Rücksicht auf nachrückende Einheiten rüstet sich aus mit 2. Handfunkgerät und AEF-Box verbleibt am Fahrzeug bedient Pumpe und Aggregate unterstützt die Trupps bei Entnahme von Geräten führt die Atemschutzüberwachung
12 2. HLF Staffelführer rüstet sich aus mit Maskenbüchse, Feuerwehrleine, 1. Handfunkgerät rüstet sich aus mit Beleuchtungsgerät Erkundung unterstützt Zugführer nach Weisung übermittelt Nachrichten (Rückmeldungen an Zugführer)
13 2. HLF Angriffstrupp rüstet sich aus mit Atemschutzmaske, Feuerwehrleine, Fluchthauben, 3. Noch fehlendes Funkgerät rüstet sich mit Langzeit-Pressluftatmern aus steht als Rettungstrupp zur Verfügung
14 2. HLF Unterstützungstrupp rüstet sich aus mit Maskenbüchse, Feuerwehrleine und Handlampen bringt Aufzüge auf Erdgleiche und blockiert diese Registrierung von Personen betreut ggf. Personen stellt den Nachschub für die Eingesetzten Einheiten sicher steht für weitere Aufgaben zur Verfügung
15 RTW Besatzung positioniert Einsatzfahrzeug mit Rücksicht auf vorausfahrende und nachrückende Einheiten außerhalb des Gefahrenbereichs rüstet sich mit Maskenbüchsen, Feuerwehrleinen und Handfunkgerät sichert rettungsdienstliche Versorgung für Verletzte Personen und Einsatzkräfte, insbesondere im Gefahrenbereich
16 Zeitlicher Ablauf - Löschzugeinsatz: 00:00 Ankunft 01:00 Erkundung 02:30 Einspeisung / Wasserversorgung erstellt 03:10 Angriffstrupp vom 2. HLF als Rettungstrupp in Bereitschaft 05:00 Löschbereitschaft im 10. OG hergestellt
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