Informationsveranstaltung
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- Rolf Berg
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 Seite 1 Informationsveranstaltung Referent Martin Kuhn Viessmann Akademie
2 Inhaltsangabe Begrüßung Unternehmen Viessmann Anwendungsbereiche Gesamtgerätevorstellung Brennstoffzellenmodul Wartung Diskussion und Fragen Seite 2
3 Die Viessmann Group
4 Die Viessmann Group 1917 Gründung Mitarbeiter 2,1 Mrd. Euro Umsatz 27 Gesellschaften für Produktion in 11 Ländern 74 Länder mit Vertriebsgesellschaften und Partnern Verkaufsniederlassungen weltweit Prozent Auslandsanteil Ländergesellschaften Vertriebspartner Seite 4
5 Komplettangebot Für alle Anwendungsbereiche und alle Energieträger Ein- und Zweifamilienhaus Mehrfamilienhaus Industrie Gewerbe/Kommunen Nahwärmenetz Öl Gas Solar Biomasse Luft-/Erdwärme Heiztechnik Anlagentechnik Kältetechnik Komplettangebot für alle Energieträger und Anwendungsbereiche von 1 kw bis 120 MW Seite 5
6 Viessmann Systeme als Chance nutzen Wir bieten unseren Kunden mit einem Leistungsspektrum von 0,75 kw el bis 530 kw el ein vollständiges KWK-Produktprogramm an Vitobloc kw el Vitovalor 300 0,75 kw el Vitotwin kw el Vitobloc kw el Vitobloc kw el Vitobloc kw el Vitobloc kw el Seite 6
7 Einsatzbereich von Mikro-KWK-Systemen Hoher Wärmebedarf Auslegungsleistung Heizkessel = 100% z.b. 20 kw 75% Jahresverbrauch ca m³ Gas Laufzeit ca h/a 50% Spitzenlastbetrieb Modulations-, bzw. Pufferspeicherbetrieb 25% 5,3 kw - 15 C Auslegungstemperatur 0 C 4000 h + 15 C Heizgrenze 8760 h Seite 7
8 Einsatzbereich von Mikro-KWK-Systemen Niedriger Wärmebedarf Auslegungsleistung Heizkessel = 100% z.b. 20 kw 75% Jahresverbrauch ca m³ Gas Laufzeit ca h/a 50% Neubau ca m³ Gas Geringe Laufzeit BHKW auf ca h/a 25% 5,3 kw 1000 h 4000 h - 15 C 0 C Auslegungstemperatur + 15 C Heizgrenze 8760 h Seite 8
9 Einsatzbereich von Mikro-KWK-Systemen Niedriger Wärmebedarf Auslegungsleistung Heizkessel = 100% z.b. 20 kw 75% Jahresverbrauch ca m³ Gas Laufzeit ca h/a 50% Neubau ca m³ Gas Geringe Laufzeit BHKW auf ca h/a 25% 1000 h 5,3 kw - 15 C Auslegungstemperatur 0 C 1 kw 4000 h Neubau ca m³ Gas Laufzeit Vitovalor ca h/a 6000 h + 15 C Heizgrenze 8760 h Seite 9
10 Übersicht KWK-Technologien Geeignet für die stationäre Anwendung, im Idealfall in Wohngebäuden Strom erzeugende Heizung produziert gleichzeitig Wärme und Strom Wärmeauskopplung zwischen 1 kw und 5 kw ermöglichen jetzt auch den Einsatz im Ein- und Zweifamilienhäusern sowie im Kleingewerbe (Ausnahme) Brennstoffzelle Neubau Vitotwin Stirlingmotor - Wärmebedarf + Bestand Seite 10
11 Mikro-KWK Gerät mit PEM-Brennstoffzelle (Polymer-Elektrolyt-Membran) Produktmerkmale Leistungen thermisch 1,0-20 kw elektrisch 0,75 kw * 0 2,5 5 7, , ,5 20 kw Brennstoffzellenmodul, Spitzenlastkesselmodul mit integriertem Gas-Brennwertgerät, Pufferspeicher &Trinkwasserspeicher sowie Hydraulik Brennstoffzelle Leistung 0,75 kw el, 1 kw th Elektrischer/Gesamt-Wirkungsgrad: 37% / 90 % (Hi) Schallleistung: < 49 db(a) Integrierte Systemtrennung zwischen Brennstoffzellenmodul und Heizungskreis durch Plattenwärmetauscher Spitzenlastkessel Leistung: 19 kw (TWW: 30 kw) * 0,75 kw ist Netto-Angabe, d.h. der Anteil für den Eigenverbrauch der Anlage ist bereits abgezogen Seite 11
12 Anwendungsgebiete, Technische Voraussetzungen und Merkmale Vorzugsweise für Neubau und modernisierten Bestand (Ein- und Zweifamilienhaus) mit geringem Wärmebedarf Ideal mit Fußbodenheizung, aber auch für Kompaktheizkörper mit 60/40 C Rücklauftemperatur muss dauerhaft < 40 C, Vorteil: kein zusätzlicher Wasseranschluss Für E-Gas zugelassen (ab 2016 volle Gasverträglichkeit) Vorlauftemperatur der Brennstoffzelle konstant 67 C Seite 12
13 Aufbauschema Spitzenlastmodul Spitzenlastkessel Vitodens 200 (Wirkungsgrad 109 %) Netzteil (hinter der Abdeckung) Vitocom (hinter der Abdeckung) 46 l Trinkwasserspeicher Gesamtsystem (Hydraulik & Elektrik) komplett in Gehäuse fertigverbunden Seite 13 MAG Pufferspeicherkreislauf 170 l Pufferspeicher Aquablock (Pumpen, Wärmetauscher, Sicherheitsgruppen, Ventile)
14 Aufbauschema Brennstoffzellenmodul Gleichspannung Wechselspannung (Netz) Inverter mit Kühlungsgebläse Wasserstoff & Sauerstoff Gleichspannung, Wärme & Wasser Brennstoffzelleneinheit Wärme Strom Reformereinheit Erdgas Wasserstoff, CO2 (CO) & Wärme Gas Seite 14
15 Aufbauschema Brennstoffzellenmodul Inverter mit Kühlungsgebläse (Gleichspannung Wechselspannung (Netz) Reformereinheit Reformierung + Gasreinigung DI-Kartusche Aufbereitung interner Wasserkreislauf zur Stackkühlung Entschwefelungskartusche Nicht sichtbar Wasserbehälter Sammlung Kondensat Seite 15 Stack (Wasserstoff & Sauerstoff Wasserdampf, Gleichspannung & Wärme)
16 Brennstoffzellentypen für stationäre Mikro-KWK Anwendungen Brennstoffzellentyp Festoxid-BZ (SOFC) Schmelzkarbonat-BZ (MCFC) Phosphorsäure-BZ (PAFC) Direktmethanol-BZ (DMFC) Alkalische Brennstoffzelle (AFC) Polymerelektrolytmembran BZ (PEMFC) Betriebstemperatur C C C C C Zunehmende Betriebstemperatur 0 90 C (NT-PEM) C (HT-PEM) Einsatzgebiet Dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung, Kraftwerke (KWK) Kraftwerke (KWK) Kraftwerke (KWK) Portable Anwendungen, Fahrzeuge Raumfahrt, Militär Mobile Anwendungen, dezentr. Strom-und Wärmeerzeugung PEM + SOFC Brennstoffzellentypen werden hauptsächlich im Mikro KWK-Bereich eingesetzt Seite 16
17 PEM-Brennstoffzelle Aufbau und Funktionsweise Nutzstrom + - O 2 (Luft) H 2 Luft/ H 2 O Elektrolyt H 2 Kathode (Membran) Anode Seite 17
18 Brennstoffzellengesamtsystem Systemkonfiguration Brennstoffzellenmodul Wasser für Dampfreformierung Abgas Wasser für Shift- Reaktion Odoriertes Erdgas Entschwefeltes Erdgas H 2, CO 2, 1 2 CO, CH 3 Entschwefelung + Brenner Reformer 4 Luft Luft Gasaufbereitung H 2, CO 2 Luft 4 PEM-Stack 5 Inverter Luftversorgung Gleichstrom Wechselstrom Netz DI-Wasser (VL) DI-Wasser (RL) Nutzwärme Seite 18
19 Hydraulik & Wasserkreisläufe Trinkwassers peicher Trinkwasseraufbereitung Heizkreislauf (Wasser) Pufferspeicherkreislauf (Trinkwasser) BZ-Kreislauf (DI-Wasser) Pufferspeicher Brennstoffzellenmodul HRL Spitzenlastkessel Seite 19
20 Seite 20 Mögliche Anlagenschemen
21 Anordnung Zähler interner Nettostromzähler M-Bus Vitocom LON Hausverteilung Brennstoffverbrauch EVU-Zweirichtungszähler Viessmann Smartmeter Wärmemengenzähler Seite 21
22 Stromoptimierte Betriebsweise am Beispiel eines Sommertages Startzeitpunktbestimmung basierend auf statistischen Stromverbrauchsdaten Speicherladezustand Daten gehen nach einem Stromausfall nicht verloren Eigenverbrauchanteil (Produktionsdeckung) 52 % Eigenverbrauchanteil (Produktionsdeckung) 23 % Seite 22
23 Die Viessmann Vitotrol App Systemkonfiguration 6 WLAN- Verbindung 3 LAN-Verbindung 7, 8 WLAN-Verbindung oder Mobilfunknetz 4 DSL-Router 1 Wärmeerzeugerer mit Kommunikationsmodul 2 Vitocom 300 (bereits integriert) 4 Vitodata Server Seite 23
24 Vitotrol App für Darstellung Getrennter Wärme- /Stromlayer Energie-Cockpit Layer Betriebsprogramm Seite 24
25 Seite 25 Systemintegration Erdgas E max. 40 C Wasser
26 Wartung wann? was? Inhalt? wer? jährlich Wartung Spitzenlastkessel, wie Gas-Brennwertgerät Heizungsfachbetrieb oder Viessmann 2-jährlich Wartung Brennstoffzelle Luftfilter, DI-Wasserfilter Heizungsfachbetrieb oder Viessmann 5-jährlich Pflichtwartung Brennstoffzelle Gassensor, CO-Sensor Viessmann 10-jährlich Pflicht-Vollwartung Brennstoffzelle wie 2-jährlich und 5-jährlich, zusätzlich Gasdrucksensor und weiterer Luftfilter Viessmann Seite 26
27 Vorteile Vollständiges Brennstoffzellenheizsystem, dadurch einfache Installation und kurze Montagezeiten (vergleichbar Gas-Brennwert-Kompaktgerät) durch Spitzenlastkessel mit kompletter Hydraulik, 170 l Pufferspeicher und 46 l Trinkwasser-Ladespeicher Einfache Integration im Gebäude durch Abgassammelführung Einfache Einbringung durch zweiteilige Lieferung Brennstoffzellen- u. Spitzenlastkesselmodul Platzsparend, da Kompaktbauweise in Küchenraster, Aufstellfläche nur 0,65m² Einfache Planung und hohe Wiedererkennung durch Anschlusszubehör aus dem Gas- Wandgeräte-Programm Einfacher Service, niedrige Servicekosten aufgrund wartungsfreier Entschwefelung und nicht erforderlicher aufwändiger Wasseraufbereitung Seite 27
28 Seite 28 Vielen Dank
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