Realsteuer-Atlas 2012

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1 Realsteuer-Atlas 2012 Eine Untersuchung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, IHK zu Koblenz, IHK Rheinhessen in Mainz und der IHK Pfalz in Ludwigshafen zur Grund- und Gewerbesteuer in Rheinland-Pfalz IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz/Saarland Industrie- und Handelskammer Trier Herzogenbuscher Straße Trier Ansprechpartner: Angela Cimniak Tel

2 Realsteuerhebesätze in Rheinland-Pfalz im Jahr 2012 Grund- und Gewerbesteuer sind eine wichtige Einnahmequelle der Kommunen. Zugleich sind sie für die Unternehmen ein bedeutender Kostenfaktor, der die Standortentscheidung maßgeblich beeinflussen kann. Die vorliegende Untersuchung gibt einen Überblick über die Grund- und Gewerbesteuerhebesätze in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Außerdem sind hierin die Daten für alle Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk Pfalz enthalten. Die Übersicht soll ansiedlungswilligen Unternehmen als erste Orientierung dienen. Darüber hinaus möchten die Industrie und Handelskammern mit dieser Untersuchung ihren Mitgliedsunternehmen einige wichtige Informationen zu diesen beiden Steuerarten an die Hand geben. Aber auch für die kommunalen Entscheidungsträger dürfte der Realsteuer-Atlas interessante Informationen bereitstellen. Die Daten wurden bei den Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen sowie den Statistischen Landesämtern erhoben, denen wir an dieser Stelle ganz herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung danken. Erweitert wird unsere Untersuchung in diesem Jahr durch eine graphische Aufbereitung der erhobenen Daten, die als Übersicht 11 eingefügt wurde. Die unterschiedlich hohen Gewerbesteuerhebesätze der Kommunen sind durch unterschiedliche Farben in einer Landkarte für den Kammerbezirks der IHK Pfalz eingetragen. So wird auf einen Blick deutlich, welche Hebesatzbereiche in den einzelnen Regionen der Pfalz vorliegen. Für die Erstellung dieser Grafik sei der IHK Trier ganz herzlich gedankt. Leider können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben in dieser Broschüre übernehmen. Ludwigshafen und Trier im November 2012 Industrie- und Handelskammer für die Pfalz Ludwigsplatz Ludwigshafen Ansprechpartner: Angela Cimniak Tel Industrie- und Handelskammer Trier Herzogenbuscher Straße Trier Ansprechpartner: Reinhard Neises Tel

3 Inhaltsverzeichnis Seite I. Erläuterungen zur Grund- und Gewerbesteuer 4 II. Analyse und Bewertung 8 III. Übersichten Übersicht 1: 14 Realsteuerhebesätze 2012 der Städte mit mehr als Einwohnern in Rheinland-Pfalz Übersicht 2: 16 Gewerbesteuerhebesätze 2010 bis 2012 in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz Übersicht 3: 17 Hebesätze Grundsteuer B 2010 bis 2012 in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz Übersicht 4: 18 Gewerbesteuerhebesätze 2010 bis 2012 in Städten und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit mehr als Einwohnern Übersicht 5: 19 Gewerbesteuer: Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen in 2012 Übersicht 6: 20 Gewerbesteuer: Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen in 2012 Übersicht 7: 21 Grundsteuer B: Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen in 2012 Übersicht 8: 22 Grundsteuer B: Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen in 2012 Übersicht 9: 23 Anzahl der Städte und Gemeinden mit einem Hebesatz von % in 2012 Übersicht 10: 24 Realsteuerhebesätze 2012 aller Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk Pfalz Übersicht 11: 38 Grafik Realsteuerhebesätze 2012 im IHK-Bezirk Pfalz 3

4 I. Erläuterungen zur Grund- und Gewerbesteuer 1. Allgemeines Grundsteuer und Gewerbesteuer werden auch als "Realsteuern" bezeichnet ( 3 Abs. 2 Abgabenordnung). Die Grundsteuer gliedert sich gemäß 2 Grundsteuergesetz in eine "Grundsteuer A", die bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben erhoben wird in dieser Untersuchung aber nicht näher betrachtet wird und in eine "Grundsteuer B", die auf allen übrigen Grundstücken lastet und für die Unternehmen von Bedeutung ist. Die Einnahmen aus der Grundsteuer fließen den Gemeinden wegen ihrer einheitswertabhängigen Bemessungsgrundlage, unabhängig von konjunkturellen Schwankungen, in relativ konstanter Höhe zu und sind damit eine fest kalkulierbare Steuergröße. Die Einnahmen aus der Grundsteuer A werden in den kommenden Jahren mit rund 370 Mio. Euro für die gesamte Bundesrepublik in etwa konstant bleiben. Dagegen geht der Arbeitskreis Steuerschätzung in seiner Sitzung im Mai 2012 davon aus, dass die wesentlich höheren Einnahmen aus der Grundsteuer B nach einem Anstieg um 1,9 % im Jahr 2012 auf 11,5 Mrd. Euro, in den Folgejahren jährlich um etwa zwei Prozent zunehmen werden. 1 Gewerbebetriebe unterliegen der Gewerbesteuer. Besteuerungsgrundlage ist der Gewerbeertrag. Ausgangspunkt für die Berechnung des Gewerbeertrages ist der Gewinn des Unternehmens, der der Einkommen- oder Körperschaftsteuer zugrunde gelegt wird. Diesem sind bestimmte Beträge hinzuzurechnen, die bei der Gewinnermittlung abgezogen wurden. Diese Summe ist sodann um bestimmte Beträge zu kürzen. Bei natürlichen Personen sowie bei Personenhandelsgesellschaften wird außerdem ein Freibetrag von Euro in Abzug gebracht, den es für Kapitalgesellschaften nicht gibt. Im Unterschied zur Einkommensteuer knüpft die Gewerbesteuer am Unternehmen an. Dieser Objektcharakter der Gewerbesteuer hat zur Folge, dass verschiedene gewerbliche Unternehmen einer natürlichen Person als eigenständige Betriebe angesehen werden, die jeder für sich der Gewerbesteuer unterliegen. Die Steuer ist in der Gemeinde zu entrichten, in der das Gewerbe ausgeübt wird. Werden Betriebsstätten in mehreren Gemeinden unterhalten oder erstreckt sich eine Betriebsstätte über mehrere Gemeinden, so wird die Gewerbesteuer gemäß 4 Gewerbesteuergesetz in jeder Gemeinde nach dem Teil des Steuermessbetrages erhoben, der auf sie entfällt. Das Grundgesetz bestimmt in Artikel 106 Abs. 6, dass das Aufkommen der Grund- und Gewerbesteuer den Gemeinden zusteht. Allerdings müssen die Gemeinden einen Teil ihrer Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Form einer Umlage, der sog. Gewerbesteuerumlage, an Bund und Länder abführen. Das Grundgesetz gibt den Gemeinden darüber hinaus das Recht, Hebesätze festzulegen. Damit wird ihnen die Möglichkeit eröffnet, Einfluss auf die Höhe der von den Unternehmen zu leistenden Abgabe zu nehmen und aktiv Standortpolitik zu betreiben. 1 Ergebnis der 138. Sitzung des Arbeitskreises Steuerschätzung vom in Fulda 4

5 2. Einnahmequelle der Kommunen Grund- und Gewerbesteuer gehören zu den wichtigsten Steuereinnahmen der Kommunen. Sie machen im Durchschnitt rund 60 % der gesamten gemeindlichen Steuereinnahmen aus. Hinzu kommen die Anteile an der Einkommensteuer (rund 34 %) und der Umsatzsteuer (rund fünf Prozent). 2 Zu den Gesamteinnahmen der Kommunen tragen die Steuereinnahmen aber nur mit etwa einem Drittel bei. Der Rest sind laufende Zuweisungen von Bund und Ländern sowie sonstige Einnahmen (Mieten, Pachten, Gebühren, Veräußerung von Vermögen und Beteiligungen). Nach den Rekordeinnahmen im Jahr 2008 sind die Gewerbesteuereinnahmen bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 stark eingebrochen: die Gemeinden nahmen nur noch 32,4 Mrd. Euro Gewerbesteuer ein. Das war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 21,2 % bzw. knapp 8,8 Mrd. Euro. Damit machte die Gewerbesteuer in 2009 nur noch 47,3 % des gesamten gemeindlichen Steueraufkommens von 68,3 Mrd. Euro (nach noch 53,4 % in 2008) aus! Mit dem Konjunkturaufschwung der letzten Jahre einhergehend fließt den Kommunen aber wieder deutlich mehr Gewerbesteuer zu. Nach der Pressemeldung des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums vom Januar 2012 waren es im Jahr 2011 für alle Städte und Kommunen in Rheinland-Pfalz insgesamt 1,65 Mrd. Euro, was ein Zuwachs um rund 13 % bedeutet. Die Einnahmen lagen um 27 Millionen Euro höher als im bisherigen Rekordjahr Für das laufende Jahr 2012 erwartet der Arbeitskreis Steuerschätzung 3 einen weiteren Zuwachs der Gewerbesteuer im gesamten Bundesgebiet und zwar auf rund 42,6 Mrd. Euro. Dies bedeutet einen Anstieg um 5,4 %. Auch für die folgenden Jahre werden weitere Zuwächse von rund vier Prozent prognostiziert. 3. Bedeutung der Gewerbesteuer als Finanzierungsquelle der Kommunen fraglich Die Gewerbesteuer ist als festes Band zwischen den Gemeinden und der gewerblichen Wirtschaft Ausdruck der wechselseitigen Abhängigkeit. Attraktive Realsteuerhebesätze sind vorteilhaft für ansiedlungsund investitionsbereite Unternehmen und dadurch auch für die Gemeinden, in Krisenzeiten ebenso wie in Zeiten normaler wirtschaftlicher Entwicklung. Infolge der Neuregelungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 hat die Gewerbesteuer erheblich an Bedeutung gewonnen. Um die Einnahmeausfälle aus der Senkung des Körperschaftsteuertarifs fiskalisch auszugleichen hat der Gesetzgeber zahlreiche Gegenfinanzierungsmaßnahmen eingeführt. Statt des seit langem von der IHK-Organisation geforderten Ersatzes beziehungsweise der Abschaffung der Gewerbesteuer wurde ihre Bemessungsgrundlage um Zinsen, Mieten, Pachten sowie Lizenzgebühren verbreitert. Dies bedeutet grundsätzlich eine Mehrbelastung für die Unternehmen und kann gerade in wirtschaftlich schwierigen Jahren dazu führen, dass Unternehmen nicht nur konjunkturbedingt in Schwierigkeiten kommen, sondern zusätzlich durch die ertragsunabhängige Komponente bei der Gewerbesteuer belastet 2 Institut Finanzen und Steuern e. V., IFSt-Schrift Nr. 475, Entwicklung der Realsteuerhebesätze der Gemeinden mit und mehr Einwohnern im Jahr 2011, S Ergebnis der 140. Sitzung des Arbeitskreises Steuerschätzungen vom in Frankfurt (Oder) 5

6 werden. Zwar werden durch die Einführung eines Freibetrags in Höhe von Euro zumindest kleinere Unternehmen verschont. Größere Unternehmen, die in der Regel den gewerbesteuerlichen Freibetrag überschreiten, sehen sich dagegen einer wesentlich höheren Gesamtsteuerbelastung gegenübergestellt. Kapitalgesellschaften Aufgrund der Veränderungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 bekommt die Gewerbesteuer bei den Kapitalgesellschaften eine dominierende Stellung. Sie können die Gewerbesteuer nicht anrechnen, so dass eine Hebesatzerhöhung sofort und eindeutig eine Steuererhöhung bedeutet. Diese ist nach dem Wegfall des Betriebsausgabenabzugs der Gewerbesteuer im Zuge der Unternehmensteuerreform auch transparent. Besonders problematisch sind dabei die Abkoppelung von der Ertragssituation der Unternehmen und die Betonung von Elementen einer Substanzbesteuerung. Die Höhe der Gewerbesteuerbelastung ist insbesondere abhängig von der Höhe der Gewerbesteuerhebesätze und dem Umfang der gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen. Die tatsächliche Gesamtbelastung von Kapitalgesellschaften ergibt sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Während die Körperschaftsteuer und der Solidaritätszuschlag konstant 15,83 % betragen, ist die Gewerbesteuer eine variable Größe, die sowohl von der Höhe des Gewerbesteuer-Hebesatzes als auch von der Höhe der Hinzurechnungen und Kürzungen abhängt. Personengesellschaften Bei Personenunternehmen ist die Situation gegenüber den Kapitalgesellschaften differenziert zu betrachten. Durch die Ausweitung der pauschalierten Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer von bisher Faktor 1,8 auf Faktor 3,8 entfaltet die Gewerbesteuer bis zum kritischen Hebesatz von 380 % bzw. bei Einbeziehung des Solidaritätszuschlags bis zum Hebesatz von 400 % grundsätzlich keine Belastungswirkung. Die Anrechnung mit dem Faktor 3,8 führt somit bei einem örtlichen Hebesatz von 400 % zu einer Vollanrechnung der Gewerbesteuer. Dies setzt aber voraus, dass ausreichend Einkommensteuer zur Anrechnung zur Verfügung steht. Hieran kann es insbesondere fehlen, wenn kein positiver Gewerbeertrag erwirtschaftet wird, durch hohe gewerbesteuerliche Hinzurechnungen aber ein positiver Gewerbesteuermessbetrag entsteht und daher Gewerbesteuer festgesetzt wird. Oder wenn in anderen Einkunftsarten Verluste erwirtschaftet werden und daher keine oder nur geringe Einkommensteuer festgesetzt wird oder wenn neben einem positiven Gewerbeertrag in anderen Einkunftsarten Verluste erwirtschaftet werden und daher keine oder nur geringe Einkommensteuer festgesetzt wird. Solche Phasen ohne oder mit niedrigen Gewinnen treten auch in gesunden Unternehmen auf, und zwar regelmäßig bei Umstrukturierungen, Neugründungen, Nachfrageänderungen aufgrund von Strukturwandel oder einfach in Krisenzeiten. Gleichermaßen kann es sein, dass nicht ausreichend Anrechnungspotential zur Verfügung steht, wenn für Zwecke der Einkommensteuer Verlustvorträge vorliegen. Sofern die gesetzlich vorgesehene Anrechnung der Gewerbesteuer mangels Anrechnungspotential ins Leere läuft, kommt es zu keiner Abmilderung der Gesamtsteuerbelastung. Als Konsequenz daraus kann sich insbesondere auf Grund des Betriebsausgabenabzugsverbots der Gewerbesteuer eine evident erhöhte Gesamtsteuerbelastung ergeben. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten funktioniert also die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer nicht. Eine Hebesatzerhöhung verschärft dann diese Situation noch. 6

7 4. Reformbedarf bleibt Die Entwicklung des Jahres 2009 zeigt, dass die Gewerbesteuer trotz der Verbreiterung der Bemessungsgrundlage nach wie vor den Kommunen keine verlässliche Einnahmequelle garantiert. Aus Sicht der Kammerorganisation muss daher weiter über eine Reform nachgedacht werden, wie etwa Ersatz der Gewerbesteuer oder zumindest ihrer ertragsunabhängigen Komponenten durch eine Beteiligung der Kommunen an verlässlicheren Steuerquellen wie Umsatzsteuer und/oder Lohnsteuer. Brauchbare Modelle, die auch das grundgesetzlich garantierte Hebesatzrecht der Gemeinden nicht tangieren, haben Wissenschaft und Wirtschaft teilweise schon vor Jahren erarbeitet und liegen heute vor. Leider hat die im Jahr 2010 eingesetzte Kommission zur Neuordnung der Gemeindefinanzierung insoweit zu keinem Erfolg geführt. Dabei steht die Wirtschaft zu ihrer Verantwortung, einen angemessenen Beitrag zur Sicherung der Handlungsfähigkeit der Kommunen zu leisten, denn sie ist Bestandteil der kommunalen Gemeinschaft. Damit sie dies aber leisten können, brauchen die Unternehmen wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen. Hierzu gehört vor allem eine moderate Steuer- und Gebührenpolitik. Von Jahr zu Jahr steigende Hebesätze beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit und damit letztlich auch das Steueraufkommen in der Gemeinde. 7

8 II. Analyse und Bewertung 1. Ausgewählte Städte in Rheinland-Pfalz Die Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHK) hat im Jahr 2012 zum fünften Mal eine Untersuchung der Hebesätze bei der Gewerbesteuer und den Grundsteuern durchgeführt, diesmal ohne Einbeziehung des Saarlandes. Neben allen Gemeinden des jeweiligen Kammerbezirks wurden für Rheinland-Pfalz die Werte für die Städte mit mehr als Einwohnern zusammengestellt. Außerdem wurden 21 Städte mit mehr als Einwohnern beziehungsweise mit einer besonderen örtlichen Bedeutung ausgewählt und die Entwicklung ihrer Realsteuern analysiert. Die rheinland-pfälzischen Städte mit mehr als Einwohnern haben stark an der Steuerschraube gedreht. 4 Bei der Gewerbesteuer haben drei der neun Städte ihre Hebesätze angehoben: Ludwigshafen von 360 % auf 375 %, Trier von 390 % auf 420 % und Worms von 400 % auf 410 %. Damit liegen die Hebesätze in 2012 zwischen 375 % und 440 %. Sechs der neun Städte erheben einen Gewerbesteuerhebesatz von mehr als 400 %, im Vorjahr waren es nur vier Städte. Bei der Grundsteuer B waren die Hebesatzerhöhungen noch deutlich stärker: von den betrachteten neun Städten haben sieben ihre Hebesätze um 10 bis 50 Prozentpunkte angehoben: Koblenz und Neustadt/Weinstraße um je 10 Prozentpunkte von 390 % auf 400 % bzw. von 370 % auf 380 %, Trier und Speyer um je 30 Prozentpunkte auf 420 % bzw. auf 400 %, Worms um 36 Punkte auf 406 %, Mainz um 40 Punkte auf 440 % und Kaiserslautern sogar um 50 Prozentpunkte von 370 % auf 420 %. Durch diese Erhöhungen haben nun 7 Städte einen Hebesatz von 400 % oder mehr, im Vorjahr waren es nur zwei Städte. Die starke Tendenz zu Hebesatzerhöhungen, besonders bei der Grundsteuer B, aber auch bei der Gewerbesteuer, bestätigt sich auch bei der Analyse der Werte für die 21 ausgewählten Städte mit mehr als Einwohnern bzw. mit einer besonderen örtlichen Bedeutung in Rheinland-Pfalz. Hier haben sieben den Hebesatz der Gewerbesteuer erhöht, keine hat ihren Hebesatz gesenkt. 5 Die Hebesatzerhöhungen liegen zwischen 10 und 30 Prozentpunkten. Den höchsten Gewerbesteuerhebesatz hat wie bereits im Vorjahr Mainz mit 440 %, gefolgt von Trier. Hier wurde der Hebesatz von 390 % auf 420 % angehoben. Den niedrigsten Hebesatz in dieser Gruppe wenden Bad Neuenahr-Ahrweiler und Wittlich mit 352 % an (nach noch 330 % im Vorjahr in Bad Neuenahr-Ahrweiler), den zweitniedrigsten Hebesatz hat die Stadt Ludwigshafen mit 375 % nach 360 % im Vorjahr. Insgesamt haben inzwischen 10 der 21 Kommunen Hebesätze über 400 % im Vorjahr waren es noch 7 Kommunen. Auffällig ist, dass diese Kommunen bis auf die Kreisstadt Bad Kreuznach kreisfreie Städte sind. Bei der Grundsteuer B haben 10 der betrachteten 21 Kommunen den Hebesatz angehoben, 2011 gab es hier bereits 11 Hebesatzerhöhungen. Hebesatzsenkungen hat es keine gegeben. 6 Den höchsten Hebesatz wendet die Stadt Mainz mit 440 % nach 400 % im Vorjahr an und hat damit den vorjährigen Spitzenreiter Ludwigshafen mit einem Hebesatz von weiterhin 420 % übertroffen. Auch Trier und Kaiserslautern haben auf diesen Wert aufgeschlossen. Der niedrigste Hebesatz unter den betrachteten Gemeinden liegt bei 340 % und gilt nur noch in Germersheim und Wittlich. In acht der 21 Kommunen liegt der Hebesatz inzwischen bei 400 % und darüber, 2011 war dies nur bei drei Kommunen der Fall. 4 Übersicht 1: Realsteuerhebesätze 2012 der Städte mit mehr als Einwohnern in Rheinland-Pfalz 5 Übersicht 2: Gewerbesteuerhebesätze 2010 bis 2012 in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz 6 Übersicht 3: Grundsteuerhebesätze B 2010 bis 2012 in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz 8

9 Die Hebesatzerhöhungen auf breiter Front belasten die Unternehmen doppelt: infolge der Anhebung der Hebesätze und durch die Konjunkturbelebung in den Jahren 2010 und 2011 sind die Gewerbesteuereinnahmen stark gestiegen. Trotzdem ist es nicht zu einer Haushaltskonsolidierung der Kommunen gekommen. Durch die Hebesatzerhöhungen werden nicht nur die Gewinne stärker abgeschöpft, sondern durch die erweiterte Hinzurechnung ertragsunabhängiger Positionen durch die Unternehmensteuerreform 2008 erfolgt auch eine verstärkte Substanzbesteuerung. Damit entscheidet der örtliche Hebesatz noch stärker über die Standortqualität der einzelnen Kommunen und die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Firmen als vor der Unternehmensteuerreform Die Gewerbesteuer kann Betriebe existentiell gefährden oder auch zu Standortverlagerungen bewegen, womit aus fiskalischer Sicht Hebesatzerhöhungen sogar zu steuerlichen Mindereinnahmen anstelle geplanter Mehreinnahmen führen können. 2. IHK-Bezirk Pfalz Der Bezirk der IHK Pfalz zählt insgesamt 500 Gemeinden, die sich in acht kreisfreie Städte, 14 verbandsfreie Städte und Gemeinden sowie 478 Ortsgemeinden aufgliedern. Dabei zählt das Oberzentrum Ludwigshafen mit gut Einwohnern die meisten und die Ortsgemeinde Hausweiler mit 43 Einwohnern die wenigsten Einwohner. Im Kammerbezirk der IHK Pfalz wurden schon in 2011 die Realsteuerhebesätze in vielen Kommunen angehoben. Bei der Gewerbesteuer nahm die Tendenz zur Erhöhung der Hebesätze deutlich zu: nachdem in Gemeinden und in 2010 nur sechs Gemeinden den Gewerbesteuerhebesatz angehoben haben, drehten hier 2012 inzwischen 74 Gemeinden an der Steuerschraube. Die Hebesatzerhöhungen lagen zwischen einem und 36 Prozentpunkten, 41 davon betrugen 10 und mehr Prozentpunkte. Hebesatzsenkungen gab es bei der Gewerbesteuer in 2012 nicht. Die gesamte Bandbreite der Hebesätze umfasst bei der Gewerbesteuer nach wie vor 80 Prozentpunkte. Den niedrigsten Hebesatz von 330 % wenden jetzt nur noch vier Gemeinden an, 2011 (2010) waren es noch 7 (12). 7 Den höchsten Hebesatz von 410 % erheben die vier kreisfreien Städte Frankenthal, Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken. 8 Die Häufungen bei den Hebesätzen liegen nach wie vor bei Hebesätzen zwischen 350 % und 370 %. Dabei lässt sich allerdings insgesamt eine deutliche Verschiebung zu höheren Hebesätzen feststellen. 9 Der am häufigsten angewandte Hebesatz liegt in 2012 zwar wie schon in den Vorjahren bei 352 %, wird inzwischen aber nur noch von 208 entsprechend 42 % der 500 pfälzischen Gemeinden erhoben. Im Vorjahr waren es mit 235 Gemeinden noch 47 %. Nur noch 49 Gemeinden haben einen Hebesatz bei der Gewerbesteuer von 350 % nach 62 Gemeinden in 2011 (2010: 78 Gemeinden). Gleichzeitig ist die Zahl der Gemeinden mit einem Hebesatz von 360 % von 82 in 2011 (2010: 78 Gemeinden) auf 93 Gemeinden angestiegen. Einen Hebesatz von 370 % wenden mit 29 nach vorher 31 jetzt weniger Gemeinden an. Dafür liegt der Hebesatz inzwischen in 47 Gemeinden über 370 %, in 2011 hatten nur 27 Gemeinden Hebesätze über 370 % Übersicht 5: Gewerbesteuer - Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen 8 Übersicht 6: Gewerbesteuer - Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen 9 Übersicht 9: Anzahl der Städte und Gemeinden mit einem Hebesatz von... in Übersicht 9: Anzahl der Städte und Gemeinden mit einem Hebesatz von... in

10 Im Spitzenbereich der Gewerbesteuerhebesätze liegen im Kammerbezirk der IHK Pfalz alle kreisfreien Städte mit Ausnahme der Stadt Ludwigshafen, deren Hebesatz nach der durchgeführten Erhöhung von 360 % auf 375 % immer noch relativ unternehmensfreundlich und deutlich niedriger als in den übrigen kreisfreien Städten der Pfalz ist. Dies dürfte sich insbesondere dadurch erklären, dass die kommunale Einnahmesituation Ludwigshafens grundsätzlich positiv durch den Sitz der BASF SE geprägt wird. Die kreisfreien Städte Frankenthal, Kaiserslautern, Zweibrücken und seit 2012 auch Pirmasens haben einen Hebesatz von 410 %. Die übrigen kreisfreien Städte erheben wie im Vorjahr folgende Hebesätze: Speyer 405 %, Landau 399 % und Neustadt/W. 390 %. Unter diesem Gesichtspunkt können die kreisfreien Städte daher nach wie vor als wenig attraktive Standorte für die Wirtschaft gelten. Neben den kreisfreien Städten haben aber auch Dierbach, Kandel Stadt, Nieder- und Oberhausen a.d.a. sowie Unkenbach mit 400 % und Essweiler mit 392 % hohe Gewerbesteuerhebesätze. 11 Die niedrigsten Hebesätze bei der Gewerbesteuer wenden mit 330 % wie im Vorjahr die Gemeinden Mauschbach, Dudenhofen, Harthausen und Frankweiler an, gefolgt von Weilerbach (337 % nach 330 %) und den Gemeinden Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim, Neuhofen, Böchingen, Knöringen und Waldhambach. Hier liegt der Hebesatz der Grundsteuer B unverändert bei 340 %, in Schellweiler, Etschberg und Haschbach am Remigiusberg liegt er - ebenfalls unverändert - bei 350 %. In allen anderen Gemeinden liegt er darüber. Damit haben nur noch 60 Gemeinden einen Hebesatz von 350 % oder weniger, in 2011 waren es noch 77 Gemeinden Übersicht 6: Gewerbesteuer - Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen 12 Übersicht 5: Gewerbesteuer - Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen 10

11 Ein direkter Vergleich zwischen den in den Ortsgemeinden in der Pfalz erhobenen Gewerbesteuerhebesätzen wird durch die wirtschaftlichen Disparitäten in der Pfalz erschwert. Bemerkenswert ist aber, dass mehr Gemeinden in der Rheinpfalz als in der Westpfalz zu hohen Hebesätzen tendieren. Betrachtet man die Häufungspunkte der Gewerbesteuerhebesätze in den beiden Regionen, so ergibt sich folgendes Bild: Sowohl in der Rheinpfalz als auch in der Westpfalz ist der häufigste Hebesatz bei der Gewerbesteuer noch 352 %. Allerdings wenden ihn weniger Gemeinden als im Vorjahr an (Rheinpfalz 40 % nach 42 % im Vj. und Westpfalz 43 % nach 50 % im Vj.). Dies gilt in der Rheinpfalz auch noch für die Hebesatzhäufungen bei 350 %, 360 % und 370 %. Dafür haben aber 29 nach vorher 20 Kommunen Hebesätze über 370 %. Das sind inzwischen knapp 16 % der 184 rheinpfälzischen Kommunen nach neun Prozent im Vorjahr. In der Westpfalz werden dagegen auch die Hebesätze 360 % und 370 % häufiger angewandt als Außerdem werden auch hier Hebesätze über 370 % zunehmend festgesetzt: Sie gelten in 2012 in 18 (2011: acht) und damit knapp sechs Prozent der westpfälzischen Kommunen. Wichtige Häufungen bei den Gewerbesteuerhebesätzen Gewerbesteuerhebesatz Gemeinden der Rheinpfalz (184) Gemeinden in der Westpfalz (316) in % in % in % (11) 4,9 ( 5,9) 40 ( 51) 12,6 (16,1) (77) 39,7 (41,8) 135 (158) 42,7 (50,0) (27) 13,0 (14,6) 69 ( 55) 21,8 (17,4) (17) 8,1 ( 9,2) 24 ( 14) 7,6 ( 4,4) > (20) 15,8 ( 9,2) 18 ( 8) 5,6 ( 4,4) Die Erhöhungen bei der Grundsteuer B waren wie bereits in den Vorjahren noch umfangreicher als bei der Gewerbesteuer, und zwar sowohl betreffend ihre Zahl als auch die jeweilige Erhöhung in Prozentpunkten. In 2011 hatten 388 Gemeinden den Hebesatz bei der Grundsteuer B. In 2012 gab es weitere 254 Anhebungen bei der Grundsteuer B. Diese lagen zwischen einem und 111 Prozentpunkten, wobei 44 der 254 Anhebungen mehr als 40 Prozentpunkte betrugen. Hebesatzsenkungen gab es auch hier nicht. Insgesamt liegen die Hebesätze zwischen 265 % und 454 %, die Spreizung ist also mit 189 Prozentpunkten um 34 Prozentpunkte größer geworden und auch deutlich breiter als bei der Gewerbesteuer. Der am häufigsten angewandte Hebesatz bei der Grundsteuer B liegt nach wie vor bei 338 % (167 nach 196 Kommunen). In 2011 hatten noch 125, in 2012 nur noch 28 Kommunen einen Hebesatz unter diesem Wert. Den zweithäufigsten Hebesatz von 340 % wenden nun 64 nach 128 Kommunen an. Der im Vorjahr am dritthäufigsten angewandte Hebesatz von 320 % wird nur noch von neun nach noch 68 Kommunen im Vorjahr erhoben. Dafür sind im Bereich höherer Hebesätze neue Häufungspunkte entstanden: 350 % - inzwischen der dritthäufigste Hebesatz erheben 50 nach 26 Kommunen, 360 % 48 nach nur drei Kommunen und 370 % 28 nach nur fünf Kommunen. Hebesätze von über 370 % wenden nun 45 Kommunen an im Vorjahr waren es nur drei Kommunen. 13 Insgesamt ist es damit bei der Grundsteuer B zu massiven Hebesatzerhöhungen gekommen. 13 Übersicht 9: Anzahl der Städte und Gemeinden mit einem Hebesatz von... in

12 Der höchste Hebesatz wird inzwischen von der Gemeinde Frankenstein erhoben und liegt bei 454 %, gefolgt von den Gemeinden Waldleinigen, Oberalben und Ruthweiler, in denen der Hebesatz der Grundsteuer B inzwischen bei 450 % liegt. Die kreisfreie Stadt Landau erhebt einen Hebesatz von 430 % (2011: 340 %), gefolgt von Nerzweiler mit 425 % (2011: 330 %) und der kreisfreien Stadt Ludwigshafen mit unveränderten 420 %. Dies war im Vorjahr noch der höchste Hebesatz im Kammerbezirk der IHK Pfalz! Inzwischen gilt er außerdem in Kaiserslautern und Grumbach. In Wolfenstein Stadt liegt der Hebesatz inzwischen bei 415 % (2011: 338 %), in Herchweiler, Nußbach und Reipoltskirchen bei 410 % (2011: 338 % bzw. 340 %). Einen Hebesatz von 400 % erheben inzwischen fünf Städte (Speyer, Bosenbach, Oberwiesen, Schönenberg-Kübelberg und Wiesweiler). 14 Bezogen auf die noch nicht genannten kreisfreien Städte des Kammerbezirks fiel die Entwicklung der Hebesätze bei der Grundsteuer B gemessen an den bisher beschriebenen Erhöhungen dagegen relativ moderat aus: Pirmasens hat den Hebesatz auf 390 % nach 370 % angehoben, in Neustadt/Weinstraße gilt ein Hebesatz von 380 % nach 370 %. In Frankenthal (380 %) und Zweibrücken (370 %) sind die Hebesätze gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Den niedrigsten im Kammerbezirk der IHK Pfalz erhobenen Hebesatz wendet wie in den Vorjahren die Gemeinde Frankweiler mit nur 265 % an. Dann folgen vier nach vorher acht Gemeinden mit einem Hebesatz von 290 %: Knöringen, Mauschbach, Neuhofen und Pfeffelbach. 15 Alle anderen Gemeinden im Kammerbezirk erheben höhere Sätze bei der Grundsteuer B. Die teilweise starken Anhebungen der Grundsteuer B führen für Unternehmen und auch private Immobilienbesitzer zu einer massiven Zusatzbelastung, und das im Bereich der Substanzbesteuerung. Dies gilt durch die vorgeschriebenen gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen auch für die Gewerbesteuer, auch wenn die Hebesatzerhöhungen hier geringer ausfielen als bei der Grundsteuer B. Mit immer höheren Hebesätzen bekommen die Gewerbe- und die Grundsteuer bei der Ansiedlungsfrage, aber auch bei der Entscheidung zum Verbleib in der Kommune, eine immer größere Bedeutung. Dies gilt 14 Übersicht 8: Grundsteuer B - Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen 15 Übersicht 7: Grundsteuer B - Städte und Gemeinden des Kammerbezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen 12

13 insbesondere für Kapitalgesellschaften, bei denen die Gewerbesteuer wegen der fehlenden Anrechenbarkeit eine dominierende Stellung in Bezug auf die Abgabenbelastung hat. 3. Kommunen in der Pflicht Die Aufwärtsentwicklung der Realsteuerhebesätze ist insbesondere vor dem Hintergrund der bisher guten konjunkturellen Entwicklung mit Sorge zu sehen: Selbst bei deutlich steigenden Steuereinnahmen brauchen die Kommunen zusätzliche Einnahmen, um bei immer noch meist defizitären Haushalten - die ihnen übertragenen Aufgaben schultern zu können! Nachdem die Gemeindefinanzreformkommission im vergangenen Jahr gescheitert ist, bleibt zu hoffen, dass die Teilnahme am kommunalen Entschuldungsfonds nicht zu dem Versuch führt, die erforderlichen Konsolidierungsschritte auf der Einnahmeseite durch Steuer- und Hebesatzerhöhungen zu erreichen. Wichtig ist, dass die kommunalen Aufgaben und Ausgaben einer genauen Prüfung unterzogen werden und mögliche Einsparpotentiale genutzt werden. Die aktuellen politischen Entwicklungen zeigen, dass man eine zu hohe Verschuldung nicht durch zusätzliche finanzielle Mittel in den Griff bekommt. Es müssen die strukturellen Probleme gelöst werden. Insofern muss auch das Konnexitätsprinzip wieder beachtet werden. Dieses besagt, dass den Kommunen bei der Verpflichtung zur Übernahme zusätzlicher ausgabewirksamer Aufgaben auch die entsprechenden Mittel zu deren Finanzierung zur Verfügung gestellt werden müssen. Dies wurde inzwischen sogar vom Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz angemahnt. So können den Kommunen zusätzliche finanzielle Belastungen erspart werden. Auf der Einnahmeseite können sie dann einen weiteren Schritt zur Konsolidierung tun, indem sie durch wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen das Wachstum der vor Ort ansässigen Wirtschaft fördern. Hierdurch kann auch auf der Einnahmeseite ein dauerhafter Beitrag zur Haushaltskonsolidierung geleistet werden. 13

14 Übersicht 1: Realsteuerhebesätze 2012 der Städte mit mehr als Einwohnern in Rheinland-Pfalz Stadt Einwohnerzahl Hebesatz Gewerbesteuer Hebesatz Grundsteuer B Hebesatz Grundsteuer A Mainz* * Ludwigshafen* * Koblenz* * Trier* * Kaiserslautern* 99790* Worms* 83292* Neuwied/Rh. * 64318* Neustadt/WN* 52941* Speyer* 50036* Mainz* * * Einwohner Rheinland-Pfalz, Stand: , Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz 14

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16 Übersicht 2: Gewerbesteuerhebesätze 2010 bis 2012 in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Einwohnerzahl* Hebesatz 2010 Hebesatz 2011 Hebesatz 2012 Mainz Ludwigshafen Koblenz Trier Kaiserslautern Worms Neuwied Neustadt/W Speyer Frankenthal Bad Kreuznach Landau Pirmasens Zweibrücken Idar-Oberstein Andernach Bad Neuenahr- Ahrw Germersheim Hassloch Konz Wittlich *Stand: , Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz 16

17 Übersicht 3: Hebesätze Grundsteuer B 2010 bis 2012 in ausgewählten Städten in Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Einwohnerzahl* Hebesatz 2010 Hebesatz 2011 Hebesatz 2012 Mainz Ludwigshafen Koblenz Trier Kaiserslautern Worms Neuwied Neustadt/W Speyer Frankenthal Bad Kreuznach Landau Pirmasens Zweibrücken Idar-Oberstein Andernach Bad Neuenahr- Ahrw Germersheim Hassloch Konz Wittlich *Stand: , Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz 17

18 Übersicht 4: Gewerbesteuerhebesätze 2010 bis 2012 in Städten und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit mehr als Einwohnern Stadt Einwohner* Gewerbesteuerhebesätze** Ludwigshafen a. Rh., kfr. Stadt Kaiserslautern, kfr. Stadt Neustadt an der W., kfr. Stadt Speyer, kfr. Stadt Frankenthal (Pfalz), kfr. Stadt Landau in der Pfalz, kfr. Stadt Pirmasens, kfr. Stadt Zweibrücken, kfr. Stadt Germersheim, Stadt Hassloch Schifferstadt, Stadt Bad Dürkheim, Stadt Wörth am Rhein, Stadt Grünstadt, Stadt Mutterstadt Limburgerhof Böhl-Iggelheim Herxheim bei Landau *Stand: , Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz **Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 18

19 Übersicht 5: Gewerbesteuer Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen in 2012 (in Klammern die Hebesätze des Vorjahres) PLZ Stadt/Gemeinde Gewerbesteuer * Dudenhofen 330 (330) Frankweiler 330 (330) Harthausen 330 (330) Mauschbach 330 (330) Weilerbach 337 (330) Böchingen 340 (340) Dannstadt-Schauernheim 340 (340) Hochdorf-Assenheim 340 (340) Knöringen 340 (340) Neuhofen 340 (340) Waldhambach 340 (340) * Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 19

20 Übersicht 6: Gewerbesteuer Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen in 2012 (in Klammern die Hebesätze des Vorjahres) PLZ Stadt/Gemeinde Gewerbesteuer * Frankenthal (Pfalz), kfr. Stadt 410 (410) Kaiserslautern, kfr. Stadt 410 (410) Zweibrücken, kfr. Stadt 410 (410) Pirmasens, kfr. Stadt 410 (400) Speyer, kfr. Stadt 405 (405) Dierbach 400 (400) Kandel, Stadt 400 (400) Niederhausen an d. A. 400 (400) Oberhausen an d. A. 400 (400) Unkenbach 400 (400) Landau in der Pfalz, kfr. Stadt 399 (399) Eßweiler 392 (382) Battenberg (Pfalz) 390 (390) Germersheim, Stadt 390 (390) Neustadt an der W., kfr. Stadt 390 (390) Obrigheim (Pfalz) 390 (390) Elmstein 390 (370) Frankeneck 390 (370) Lambrecht (Pfalz), Stadt 390 (370) Weidenthal 390 (370) Waldleiningen 388 (352) Fischbach 385 (385) Bockenheim a. d. W. 385 (380) Bissersheim 385 (370) * Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 20

21 Übersicht 7: Grundsteuer B Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den niedrigsten Hebesätzen in 2012 (in Klammern die Hebesätze des Vorjahres) PLZ Stadt/Gemeinde Grundsteuer B * Frankweiler 265 (265) Knöringen 290 (290) Mauschbach 290 (290) Neuhofen 290 (290) Pfeffelbach 290 (290) Kreimbach-Kaulbach 300 (300) Gossersweiler-Stein 305 (305) Weilerbach 313 (300) Altrip 317 (317) Birkenhördt 317 (317) Böchingen 317 (317) Gerhardsbrunn 317 (317) Kollweiler 317 (317) Merzweiler 317 (317) Oberotterbach 317 (317) Schweighofen 317 (317) Silz 317 (317) Bobenheim-Roxheim 320 (320) Ehweiler 320 (320) * Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 21

22 Übersicht 8: Grundsteuer B Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz mit den höchsten Hebesätzen in 2012 (in Klammern die Hebesätze des Vorjahres) PLZ Stadt/Gemeinde Grundsteuer B * Frankenstein 454 (343) Waldleiningen 450 (343) Oberalben 450 (340) Ruthweiler 450 (340) Landau in der Pfalz, kfr. Stadt 430 (400) Nerzweiler 425 (330) Ludwigshafen a. Rh., kfr. Stadt 420 (420) Kaiserslautern, kfr. Stadt 420 (370) Grumbach 420 (320) Wolfstein, Stadt 415 (338) Herchweiler 410 (340) Nußbach 410 (338) Reipoltskirchen 410 (338) Speyer, kfr. Stadt 400 (370) Bosenbach 400 (340) Oberwiesen 400 (340) Schönenberg-Kübelberg 400 (340) Wiesweiler 400 (330) * Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 22

23 Übersicht 9: Anzahl der Städte und Gemeinden mit einem Hebesatz von... % in 2012 Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. Eigene Erhebung, für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 23

24 Übersicht 10: Realsteuerhebesätze aller Städte und Gemeinden des IHK-Bezirks Pfalz 16 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Adenbach 335 (290) 365 (330) 360 (360) Albersweiler 300 (290) 360 (340) 380 (360) Albessen 290 (290) 340 (340) 352 (352) Albisheim (Pfrimm) 320 (300) 345 (320) 370 (370) Alsenz 320 (320) 340 (340) 350 (350) Altdorf 305 (305) 350 (350) 352 (352) Altenglan 290 (290) 375 (340) 350 (350) Altenkirchen 290 (290) 370 (340) 352 (352) Althornbach 285 (269) 338 (317) 352 (352) Altleiningen 290 (290) 370 (340) 356 (356) Altrip 269 (269) 317 (317) 352 (352) Annweiler am Trifels, Stadt 285 (285) 352 (338) 360 (360) Aschbach 300 (290) 399 (338) 362 (362) Bad Bergzabern, Stadt 320 (290) 360 (338) 355 (352) Bad Dürkheim, Stadt 285 (285) 338 (338) 356 (356) Bann 300 (285) 355 (338) 360 (352) Barbelroth 285 (285) 338 (338) 379 (379) Battenberg (Pfalz) 285 (280) 338 (320) 390 (390) Battweiler 285 (280) 356 (320) 352 (352) Bayerfeld-Steckweiler 300 (300) 338 (338) 360 (360) Bechhofen 285 (280) 339 (320) 352 (352) Bedesbach 290 (290) 395 (340) 360 (350) Beindersheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Bellheim 285 (285) 340 (340) 352 (352) Bennhausen 330 (320) 360 (340) 360 (360) Berg (Pfalz) 285 (285) 338 (338) 360 (360) Biedershausen 285 (285) 338 (338) 350 (350) Biedesheim 350 (300) 370 (320) 370 (370) Billigheim-Ingenheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Birkenheide 290 (290) 335 (335) 350 (350) Birkenhördt 269 (269) 317 (317) 360 (360) Birkweiler 285 (285) 338 (338) 352 (352) 24

25 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Bischheim 330 (320) 360 (340) 360 (360) Bissersheim 285 (285) 340 (340) 385 (370) Bisterschied 320 (300) 350 (338) 360 (360) Blaubach 290 (290) 340 (340) 352 (352) Bobenheim am Berg 315 (285) 378 (338) 352 (352) Bobenheim-Roxheim 270 (270) 320 (320) 350 (350) Bobenthal 285 (285) 338 (338) 352 (352) Böbingen 305 (305) 350 (350) 352 (352) Böchingen 269 (269) 317 (317) 340 (340) Bockenheim a. d. W. 290 (285) 350 (340) 385 (380) Böhl-Iggelheim 290 (270) 340 (320) 360 (350) Bolanden 320 (320) 340 (340) 360 (360) Böllenborn 285 (285) 338 (338) 378 (378) Bornheim 285 (285) 338 (338) 364 (364) Börrstadt 290 (280) 340 (320) 353 (350) Börsborn 300 (290) 350 (340) 352 (352) Bosenbach 290 (290) 400 (340) 350 (350) Bottenbach 296 (296) 341 (341) 352 (352) Breitenbach 290 (290) 340 (340) 379 (379) Breunigweiler 290 (290) 340 (340) 350 (350) Bruchmühlbach-Miesau 285 (285) 380 (338) 352 (352) Bruchweiler-Bärenbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Brücken (Pfalz) 310 (290) 360 (340) 352 (352) Bubenheim 320 (300) 345 (320) 370 (370) Buborn 290 (290) 330 (330) 350 (350) Bundenthal 285 (285) 338 (338) 360 (360) Burrweiler 305 (305) 350 (350) 352 (352) Busenberg 285 (285) 338 (338) 352 (352) Carlsberg 285 (285) 370 (338) 370 (356) Clausen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Contwig 285 (269) 338 (317) 352 (352) Cronenberg 320 (290) 358 (330) 350 (350) Dackenheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Dahn, Stadt 285 (280) 338 (320) 355 (355) Dannenfels 330 (320) 360 (340) 360 (360) Dannstadt-Schauernheim 285 (285) 338 (338) 340 (340) Darstein 285 (280) 338 (320) 352 (352) 25

26 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Deidesheim, Stadt 285 (285) 370 (350) 360 (360) Deimberg 290 (290) 342 (330) 352 (352) Dellfeld 285 (280) 347 (320) 352 (352) Dennweiler-Frohnbach 290 (290) 340 (340) 352 (352) Dernbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Dielkirchen 330 (300) 360 (338) 360 (360) Dierbach 285 (285) 338 (338) 400 (400) Dietrichingen 285 (280) 338 (320) 352 (352) Dimbach 285 (280) 338 (320) 352 (352) Dirmstein 300 (285) 360 (340) 370 (370) Dittweiler 340 (290) 390 (340) 360 (353) Donsieders 285 (285) 345 (338) 352 (352) Dörrenbach 285 (285) 338 (338) 375 (375) Dörrmoschel 300 (300) 340 (340) 360 (360) Dreisen 320 (300) 345 (320) 370 (370) Dudenhofen 285 (260) 340 (290) 330 (330) Dunzweiler 290 (290) 340 (340) 379 (379) Ebertsheim 315 (285) 360 (340) 380 (380) Edenkoben, Stadt 320 (320) 360 (360) 370 (370) Edesheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Ehweiler 290 (290) 320 (320) 352 (352) Einöllen 290 (290) 369 (338) 362 (362) Einselthum 320 (300) 345 (320) 370 (370) Eisenberg (Pfalz), Stadt 320 (320) 360 (340) 355 (355) Ellerstadt 285 (285) 338 (338) 352 (352) Elmstein 340 (300) 365 (320) 390 (370) Elzweiler 350 (290) 390 (340) 350 (350) Enkenbach-Alsenborn 285 (285) 338 (338) 352 (352) Eppenbrunn 285 (285) 350 (338) 352 (352) Erdesbach 290 (290) 390 (340) 350 (350) Erfweiler 285 (285) 338 (338) 352 (352) Erlenbach bei Dahn 285 (285) 341 (341) 360 (360) Erlenbach bei Kandel 300 (300) 350 (350) 360 (360) Erpolzheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Erzenhausen 285 (269) 338 (317) 352 (352) Eschbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Essingen 285 (285) 338 (338) 364 (364) 26

27 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Eßweiler 330 (310) 396 (350) 392 (382) Esthal 300 (300) 355 (320) 360 (350) Etschberg 290 (290) 340 (340) 350 (350) Eulenbis 285 (285) 338 (338) 352 (352) Eußerthal 285 (285) 338 (338) 352 (352) Falkenstein 300 (285) 360 (338) 350 (350) Finkenbach-Gersweiler 330 (300) 368 (338) 352 (352) Fischbach 296 (296) 350 (350) 385 (385) Fischbach bei Dahn 290 (290) 340 (340) 352 (352) Flemlingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Föckelberg 290 (290) 380 (340) 350 (350) Forst a. d. W. 285 (285) 360 (340) 360 (360) Frankelbach 290 (290) 360 (345) 355 (352) Frankeneck 330 (300) 370 (340) 390 (370) Frankenstein 296 (296) 454 (343) 360 (352) Frankenthal (Pfalz), kfr. Stadt 300 (300) 380 (380) 410 (410) Frankweiler 240 (240) 265 (265) 330 (330) Freckenfeld 300 (300) 350 (350) 360 (360) Freimersheim (Pfalz) 305 (305) 350 (350) 352 (352) Freinsheim, Stadt 297 (285) 352 (338) 352 (352) Freisbach 290 (290) 340 (340) 352 (352) Friedelsheim 295 (290) 345 (340) 352 (352) Frohnhofen 290 (290) 340 (340) 352 (352) Fußgönheim 285 (269) 338 (317) 352 (352) Gauersheim 330 (320) 360 (340) 360 (360) Gaugrehweiler 320 (320) 338 (338) 360 (360) Gehrweiler 340 (300) 360 (340) 360 (360) Geiselberg 285 (250) 338 (290) 352 (340) Gerbach 340 (300) 360 (338) 360 (360) Gerhardsbrunn 269 (269) 317 (317) 352 (352) Germersheim, Stadt 290 (290) 340 (340) 390 (390) Gerolsheim 285 (285) 340 (340) 370 (360) Ginsweiler 290 (280) 330 (320) 352 (352) Glanbrücken 322 (290) 365 (330) 372 (352) Glan-Münchweiler 300 (285) 350 (338) 355 (352) Gleisweiler 305 (305) 350 (350) 352 (352) Gleiszellen-Gleishorbach 285 (285) 338 (338) 355 (355) 27

28 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Göcklingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Göllheim 320 (300) 365 (320) 370 (370) Gommersheim 305 (305) 350 (350) 352 (352) Gonbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Gönnheim a. d. W 320 (320) 345 (340) 356 (356) Gossersweiler-Stein 260 (260) 305 (305) 360 (360) Gries 290 (290) 340 (340) 352 (352) Großbundenbach 313 (280) 371 (320) 352 (352) Großfischlingen 305 (305) 350 (350) 352 (352) Großkarlbach 285 (285) 338 (338) 360 (360) Großniedesheim 285 (285) 338 (338) 360 (360) Großsteinhausen 285 (280) 351 (320) 352 (352) Grumbach 375 (280) 420 (320) 380 (350) Grünstadt, Stadt 300 (300) 360 (360) 380 (360) Gundersweiler 320 (300) 350 (340) 360 (360) Hagenbach 285 (285) 338 (338) 360 (360) Hainfeld 305 (305) 350 (350) 352 (352) Hanhofen 285 (285) 338 (338) 350 (350) Harthausen 285 (260) 340 (290) 330 (330) Haschbach am Remigiusberg 290 (290) 340 (340) 350 (350) Haßloch 286 (286) 344 (344) 380 (380) Hatzenbühl 285 (285) 338 (338) 352 (352) Hauenstein 285 (280) 338 (320) 352 (352) Hauptstuhl 295 (285) 350 (338) 360 (352) Hausweiler 290 (290) 340 (330) 352 (352) Hefersweiler 290 (290) 357 (338) 362 (362) Heiligenmoschel 290 (280) 360 (320) 360 (352) Heinzenhausen 350 (290) 387 (330) 350 (350) Heltersberg 285 (255) 338 (290) 352 (340) Henschtal 300 (290) 350 (340) 352 (352) Herchweiler 330 (290) 410 (340) 352 (352) Hergersweiler 285 (285) 338 (338) 380 (380) Hermersberg 285 (285) 338 (338) 352 (352) Herren-Sulzbach 290 (290) 338 (330) 352 (352) Herschberg 295 (285) 360 (340) 370 (360) Herschweiler-Pettersheim 290 (290) 340 (340) 352 (352) Herxheim am Berg 305 (305) 350 (350) 356 (356) 28

29 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Herxheim bei Landau 285 (285) 338 (338) 352 (352) Herxheimweyher 285 (285) 338 (338) 352 (352) Heßheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Hettenhausen 285 (285) 338 (338) 350 (350) Hettenleidelheim 305 (290) 355 (340) 367 (352) Heuchelheim bei Frankenthal 285 (285) 338 (338) 352 (352) Heuchelheim-Klingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Hilst 300 (300) 340 (340) 352 (352) Hinterweidenthal 296 (280) 341 (320) 352 (352) Hinzweiler 350 (300) 383 (338) 372 (362) Hirschhorn/Pfalz 285 (285) 370 (340) 355 (352) Hirschthal 285 (285) 338 (338) 352 (352) Hochdorf-Assenheim 285 (285) 338 (338) 340 (340) Hochspeyer 290 (290) 390 (350) 380 (365) Hochstadt (Pfalz) 285 (285) 338 (338) 364 (364) Höheinöd 285 (270) 338 (320) 350 (350) Höheischweiler 285 (280) 354 (320) 352 (352) Hohenöllen 290 (290) 330 (330) 352 (352) Höhfröschen 300 (280) 360 (320) 352 (352) Homberg 305 (290) 345 (330) 350 (350) Hoppstädten 310 (290) 345 (330) 350 (350) Horbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Hördt 285 (285) 379 (338) 352 (352) Höringen 300 (300) 338 (338) 352 (352) Hornbach, Stadt 285 (280) 338 (320) 352 (352) Horschbach 290 (280) 340 (320) 350 (350) Hüffler 310 (290) 360 (340) 352 (352) Hütschenhausen 300 (285) 360 (338) 360 (352) Ilbesheim 330 (320) 360 (340) 360 (360) Ilbesheim bei Landau 285 (285) 338 (338) 352 (352) Immesheim 320 (300) 345 (320) 370 (370) Impflingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Imsbach 310 (285) 360 (338) 352 (352) Imsweiler 370 (300) 370 (338) 370 (360) Insheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Jakobsweiler 330 (320) 360 (340) 360 (360) Jettenbach 290 (290) 338 (338) 362 (362) 29

30 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Jockgrim 285 (285) 340 (340) 352 (352) Kaiserslautern, kfr. Stadt 310 (280) 420 (370) 410 (410) Kalkofen 300 (300) 338 (338) 352 (352) Kallstadt 300 (295) 355 (338) 352 (352) Kandel, Stadt 300 (300) 350 (350) 400 (400) Kapellen-Drusweiler 280 (280) 330 (330) 355 (355) Kappeln 315 (290) 350 (330) 352 (352) Kapsweyer 285 (285) 338 (338) 355 (355) Käshofen 285 (269) 338 (317) 352 (352) Katzenbach 340 (300) 370 (340) 370 (352) Katzweiler 285 (285) 360 (338) 355 (352) Kerzenheim 300 (300) 350 (350) 370 (370) Kindenheim 285 (285) 340 (340) 370 (370) Kindsbach 290 (285) 350 (338) 360 (352) Kirchheim a. d. W. 285 (285) 340 (340) 370 (370) Kirchheimbolanden, Stadt 330 (320) 360 (340) 365 (360) Kirrweiler 290 (290) 330 (330) 352 (352) Kirrweiler (Pfalz) 296 (296) 343 (343) 362 (362) Kleinbundenbach 285 (280) 338 (320) 352 (352) Kleinfischlingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Kleinkarlbach 285 (285) 340 (340) 367 (367) Kleinniedesheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Kleinsteinhausen 285 (269) 347 (317) 352 (352) Klingenmünster 285 (285) 338 (338) 352 (352) Knittelsheim 285 (285) 365 (338) 352 (352) Knopp-Labach 285 (285) 338 (338) 350 (350) Knöringen 255 (255) 290 (290) 340 (340) Kollweiler 269 (269) 317 (317) 352 (352) Konken 290 (290) 340 (340) 360 (360) Körborn 310 (290) 350 (340) 352 (352) Kottweiler-Schwanden 285 (285) 338 (338) 352 (352) Krähenberg 285 (285) 338 (338) 352 (352) Kreimbach-Kaulbach 290 (270) 300 (300) 360 (350) Krickenbach 290 (285) 340 (338) 360 (352) Kriegsfeld 330 (320) 360 (340) 360 (360) Kröppen 290 (290) 342 (340) 352 (352) Krottelbach 300 (290) 350 (340) 352 (352) 30

31 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Kuhardt 285 (285) 338 (338) 352 (352) Kusel, Stadt 290 (290) 340 (340) 360 (360) Lambrecht (Pfalz), Stadt 320 (300) 360 (340) 390 (370) Lambsborn 285 (285) 360 (338) 352 (352) Lambsheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Landau in der Pfalz, kfr. Stadt 320 (295) 430 (400) 399 (399) Landstuhl, Sickingenstadt 310 (285) 365 (338) 360 (352) Langenbach 290 (290) 340 (340) 352 (352) Langweiler 310 (290) 355 (330) 350 (350) Langwieden 285 (285) 390 (338) 352 (352) Laumersheim 285 (285) 338 (338) 360 (360) Lauterecken, Stadt 320 (280) 360 (320) 360 (350) Lautersheim 323 (300) 348 (320) 370 (370) Leimen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Leimersheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Leinsweiler 290 (290) 338 (338) 360 (360) Lemberg 296 (296) 341 (341) 355 (355) Limburgerhof 285 (285) 338 (338) 352 (352) Linden 290 (280) 345 (320) 360 (352) Lindenberg 300 (300) 360 (340) 370 (370) Lingenfeld 290 (290) 340 (340) 352 (352) Lohnsfeld 285 (285) 338 (338) 350 (350) Lohnweiler 315 (280) 356 (320) 350 (350) Ludwigshafen a. Rh., kfr. Stadt 320 (320) 420 (420) 375 (360) Ludwigswinkel 285 (285) 338 (338) 352 (352) Lug 285 (269) 338 (317) 352 (352) Lustadt 290 (290) 340 (340) 352 (352) Mackenbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Maikammer 296 (296) 343 (343) 370 (365) Mannweiler-Cölln 315 (300) 350 (338) 352 (352) Marnheim 330 (320) 360 (340) 360 (360) Martinshöhe 285 (285) 360 (338) 380 (352) Maßweiler 290 (280) 352 (320) 360 (352) Matzenbach 300 (285) 350 (338) 352 (352) Mauschbach 255 (255) 290 (290) 330 (330) Maxdorf 290 (270) 345 (317) 352 (352) Meckenheim 285 (285) 338 (338) 350 (350) 31

32 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Medard 345 (280) 363 (320) 370 (350) Mehlbach 285 (285) 370 (338) 360 (352) Mehlingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Mertesheim 350 (285) 370 (340) 380 (370) Merzalben 285 (285) 358 (338) 352 (352) Merzweiler 269 (269) 317 (317) 352 (352) Minfeld 285 (285) 338 (338) 360 (360) Mittelbrunn 285 (285) 338 (338) 352 (352) Morschheim 330 (320) 360 (340) 360 (360) Mörsfeld 330 (320) 360 (340) 360 (360) Münchweiler a. d. Rodalb 285 (285) 352 (338) 352 (352) Münchweiler am Klingbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Münchweiler an d. A. 300 (285) 350 (340) 360 (360) Münsterappel 320 (320) 338 (338) 355 (355) Mutterstadt 285 (285) 338 (338) 350 (350) Nanzdietschweiler 300 (290) 350 (340) 352 (352) Neidenfels 300 (300) 340 (340) 370 (370) Nerzweiler 400 (290) 425 (330) 350 (350) Neuburg am Rhein 285 (285) 338 (338) 360 (360) Neuhemsbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Neuhofen 255 (255) 290 (290) 340 (340) Neuleiningen 290 (285) 345 (340) 370 (360) Neunkirchen am Potzberg 290 (290) 370 (340) 350 (350) Neupotz 285 (285) 340 (340) 352 (352) Neustadt an der W., kfr. Stadt 270 (270) 380 (370) 390 (390) Niederalben 290 (290) 380 (340) 350 (350) Niederhausen an d. A. 300 (300) 338 (338) 400 (400) Niederhorbach 285 (285) 338 (338) 355 (355) Niederkirchen 290 (280) 340 (320) 360 (360) Niederkirchen bei Deidesheim 285 (285) 360 (350) 360 (360) Niedermohr 285 (285) 338 (338) 352 (352) Niedermoschel 325 (300) 338 (338) 360 (360) Niederotterbach 285 (285) 338 (338) 355 (355) Niederschlettenbach 285 (280) 338 (320) 355 (355) Niederstaufenbach 290 (290) 370 (340) 350 (350) Nothweiler 285 (269) 338 (317) 352 (352) Nünschweiler 285 (285) 338 (338) 352 (352) 32

33 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Nußbach 310 (290) 410 (338) 370 (362) Oberalben 380 (290) 450 (340) 352 (352) Oberarnbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Oberhausen 285 (285) 338 (338) 370 (370) Oberhausen an d. A. 300 (300) 338 (338) 400 (400) Obermoschel, Stadt 350 (300) 350 (338) 352 (352) Oberndorf 300 (300) 338 (338) 350 (350) Obernheim-Kirchenarnbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Oberotterbach 269 (269) 317 (317) 355 (355) Oberschlettenbach 285 (285) 338 (338) 355 (355) Obersimten 285 (285) 370 (338) 352 (352) Oberstaufenbach 290 (290) 360 (340) 350 (350) Obersülzen 285 (285) 340 (340) 380 (380) Oberweiler im Tal 290 (290) 394 (338) 362 (362) Oberweiler-Tiefenbach 290 (290) 375 (338) 362 (352) Oberwiesen 370 (320) 400 (340) 360 (360) Obrigheim (Pfalz) 285 (285) 340 (340) 390 (390) Odenbach 290 (280) 340 (320) 352 (352) Offenbach an der Queich 285 (285) 340 (340) 364 (364) Offenbach-Hundheim 350 (280) 365 (320) 370 (350) Ohmbach 290 (290) 340 (340) 356 (356) Olsbrücken 285 (285) 350 (340) 355 (352) Orbis 330 (320) 360 (340) 360 (360) Otterbach 285 (285) 360 (340) 360 (355) Otterberg, Stadt 300 (290) 360 (330) 365 (360) Ottersheim 336 (300) 362 (320) 370 (370) Ottersheim bei Landau 285 (285) 340 (340) 370 (370) Otterstadt 285 (270) 340 (320) 350 (350) Petersberg 285 (280) 352 (320) 352 (352) Pfeffelbach 255 (255) 290 (290) 352 (352) Pirmasens, kfr. Stadt 280 (280) 390 (370) 410 (400) Pleisweiler-Oberhofen 285 (285) 338 (338) 370 (370) Queidersbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Quirnbach/Pfalz 300 (290) 350 (340) 352 (352) Quirnheim 285 (285) 340 (340) 380 (380) Ramberg 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rammelsbach 290 (290) 380 (340) 350 (350) 33

34 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Ramsen 300 (290) 350 (350) 360 (360) Ramstein-Miesenbach, Stadt 285 (285) 338 (338) 352 (352) Ranschbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Ransweiler 350 (300) 370 (340) 360 (360) Rathskirchen 340 (300) 370 (338) 360 (360) Rathsweiler 290 (290) 340 (340) 350 (350) Rehweiler 290 (290) 340 (340) 352 (352) Reichenbach-Steegen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Reichsthal 340 (300) 360 (338) 360 (360) Reichweiler 290 (290) 365 (340) 352 (352) Reifenberg 285 (280) 338 (320) 352 (352) Reipoltskirchen 290 (290) 410 (338) 362 (362) Relsberg 320 (290) 390 (338) 370 (362) Rheinzabern 285 (285) 340 (340) 352 (352) Rhodt unter Rietburg 305 (305) 350 (350) 352 (352) Riedelberg 285 (280) 344 (320) 352 (352) Rieschweiler-Mühlbach 285 (280) 341 (320) 352 (352) Rinnthal 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rittersheim 330 (320) 360 (340) 360 (360) Rockenhausen, Stadt 370 (300) 370 (340) 380 (350) Rodalben, Stadt 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rodenbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rödersheim-Gronau 285 (285) 338 (338) 350 (350) Rohrbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Römerberg 285 (285) 340 (340) 350 (350) Roschbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rosenkopf 285 (269) 338 (317) 352 (352) Rothselberg 290 (290) 350 (338) 362 (362) Rülzheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rumbach 285 (280) 338 (320) 360 (360) Ruppertsberg 285 (285) 340 (340) 360 (360) Ruppertsecken 340 (320) 350 (340) 360 (360) Ruppertsweiler 285 (285) 338 (338) 352 (352) Rüssingen 320 (300) 345 (320) 370 (370) Ruthweiler 400 (290) 450 (340) 352 (352) Rutsweiler a. d. Lauter 330 (290) 380 (338) 370 (362) Rutsweiler am Glan 290 (290) 360 (340) 350 (350) 34

35 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Saalstadt 285 (285) 338 (338) 352 (352) Sankt Alban 320 (300) 350 (338) 360 (360) Sankt Julian 325 (280) 355 (320) 360 (350) Sankt Martin 296 (296) 343 (343) 365 (365) Schallodenbach 290 (280) 360 (320) 360 (360) Schauerberg 285 (285) 338 (338) 350 (350) Scheibenhardt 285 (285) 350 (338) 360 (360) Schellweiler 290 (290) 340 (340) 350 (350) Schiersfeld 300 (300) 338 (338) 352 (352) Schifferstadt, Stadt 290 (290) 340 (340) 360 (360) Schindhard 285 (269) 338 (317) 352 (352) Schmalenberg 285 (285) 338 (338) 352 (352) Schmitshausen 295 (285) 345 (325) 355 (350) Schneckenhausen 290 (280) 360 (320) 360 (352) Schönau (Pfalz) 290 (290) 340 (340) 360 (360) Schönborn 340 (300) 370 (338) 360 (360) Schönenberg-Kübelberg 290 (290) 400 (340) 352 (352) Schopp 285 (285) 338 (338) 360 (352) Schwanheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Schwedelbach 285 (269) 338 (317) 352 (330) Schwegenheim 290 (290) 340 (340) 352 (352) Schweigen-Rechtenbach 285 (285) 338 (338) 378 (378) Schweighofen 269 (269) 317 (317) 355 (355) Schweisweiler 320 (300) 370 (338) 350 (350) Schweix 300 (300) 352 (340) 352 (352) Seelen 310 (300) 350 (338) 360 (360) Selchenbach 310 (290) 370 (340) 352 (352) Sembach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Siebeldingen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Silz 269 (269) 317 (317) 380 (380) Sippersfeld 300 (300) 338 (338) 350 (350) Sitters 340 (300) 370 (338) 360 (360) Speyer, kfr. Stadt 300 (280) 400 (370) 405 (405) Spirkelbach 296 (280) 341 (320) 352 (352) Stahlberg 380 (300) 380 (338) 360 (360) Standenbühl 320 (300) 345 (320) 370 (370) Steinalben 285 (285) 338 (338) 352 (330) 35

36 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Steinbach am Donnersberg 300 (300) 345 (338) 350 (350) Steinbach am Glan 285 (285) 338 (338) 352 (352) Steinfeld 285 (285) 338 (338) 365 (365) Steinweiler 300 (300) 350 (350) 360 (360) Steinwenden 285 (285) 338 (338) 352 (352) Stelzenberg 295 (285) 350 (338) 380 (352) Stetten 330 (320) 360 (340) 360 (360) Sulzbachtal 295 (285) 370 (338) 370 (352) Teschenmoschel 300 (300) 338 (338) 360 (360) Thaleischweiler-Fröschen 285 (269) 338 (317) 352 (352) Thallichtenberg 320 (290) 350 (340) 355 (352) Theisbergstegen 290 (290) 340 (340) 352 (352) Tiefenthal 290 (290) 370 (340) 356 (356) Trippstadt 285 (269) 338 (317) 352 (352) Trulben 285 (285) 342 (338) 360 (360) Ulmet 290 (290) 370 (340) 350 (350) Unkenbach 290 (290) 350 (350) 400 (400) Unterjeckenbach 290 (290) 330 (330) 352 (352) Venningen 305 (305) 350 (350) 352 (352) Vinningen 296 (296) 341 (341) 352 (352) Völkersweiler 275 (269) 325 (317) 352 (352) Vollmersweiler 300 (300) 350 (350) 360 (360) Vorderweidenthal 285 (285) 338 (338) 352 (352) Wachenheim a. d. W., Stadt 290 (290) 360 (360) 370 (370) Wahnwegen 285 (285) 338 (338) 352 (352) Waldfischbach-Burgalben 285 (285) 341 (338) 352 (352) Waldgrehweiler 340 (340) 340 (340) 360 (360) Waldhambach 285 (285) 325 (325) 340 (340) Waldleiningen 450 (296) 450 (343) 388 (352) Waldmohr 290 (280) 370 (320) 360 (360) Waldrohrbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Waldsee 285 (270) 340 (320) 350 (350) Wallhalben 295 (285) 350 (338) 370 (360) Walshausen 285 (280) 338 (320) 352 (352) Walsheim 285 (285) 338 (338) 352 (352) Wartenberg-Rohrbach 285 (285) 338 (338) 352 (352) Wattenheim 290 (290) 370 (340) 356 (356) 36

37 Postleitzahl Stadt/ Gemeinde Grundsteuer A Grundsteuer B Gewerbesteuer Weidenthal 330 (300) 370 (340) 390 (370) Weilerbach 268 (260) 313 (300) 337 (330) Weingarten (Pfalz) 290 (290) 340 (340) 352 (352) Weisenheim am Berg 300 (285) 350 (338) 356 (356) Weisenheim am Sand 300 (285) 355 (338) 352 (352) Weitersweiler 320 (320) 345 (320) 370 (370) Welchweiler 290 (290) 390 (340) 350 (350) Wernersberg 285 (285) 338 (338) 352 (352) Weselberg 285 (285) 338 (330) 355 (355) Westheim (Pfalz) 290 (290) 340 (340) 352 (352) Weyher in der Pfalz 305 (305) 350 (350) 352 (352) Wiesbach 285 (280) 338 (320) 352 (352) Wiesweiler 350 (290) 400 (330) 350 (350) Wilgartswiesen 285 (300) 338 (320) 352 (352) Winden 300 (300) 350 (350) 360 (360) Winnweiler 290 (280) 340 (320) 355 (350) Winterbach (Pfalz) 285 (285) 338 (338) 360 (360) Winterborn 300 (300) 338 (338) 355 (355) Wolfstein, Stadt 320 (290) 415 (338) 362 (362) Wörth am Rhein, Stadt 285 (285) 338 (338) 352 (352) Würzweiler 340 (300) 380 (338) 360 (360) Zeiskam 285 (285) 340 (340) 370 (370) Zellertal 320 (300) 345 (320) 370 (370) Zweibrücken, kfr. Stadt 280 (280) 370 (370) 410 (410) 16 Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernommen werden. 37

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