Basisdienste und Basisapplikationen
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- Hansi Fürst
- vor 10 Jahren
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1 Basisdienste und Basisapplikationen Domain Name System (Vertiefung) Dynamic Host Configuration MIME-Signalisierung Verzeichnisdienste
2 Funktionen des DNS Das Domain Name System hält Namen und Adressen des Internets zur Abfrage via UDP bereit: IP Adressen für einen Namen Namen für eine IP Adresse Zugeordneter Nameserver Zugeordneter Mailserver Weitere Beschreibungen Die Anfragen werden mit sog. Resource Records beantwortet.
3 Aufbau des DNS Ein Resource Record besteht aus dem Quintupel Beispiel: Domain_name Time_to_live Class Type Value IN A IN CNAME www IN MX 50 admins.is....
4 DNS Record Typen Type Bedeutung Wert SOA Start of Authority Zonendefinition A IP Adresse 32-Bit Integer MX Mail Exchanger Priorität, Mailserver NS Name Server DNS Servername CNAME Canonical Name Domain Name PTR Pointer Alias einer IP Adresse HINFO Host Information z.b. CPU / OS TXT Text Freier ASCII Text
5 DNS Messageformat
6 Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) IPv4 erwartet, dass für jeden Host eine IP Adresse, Netzmaske und ein Defaultgateway konfiguriert werden. Eine zentralisierte, dynamische Zuweisung kann durch DHCP erfolgen: Vermietung von IP Adressen, fest (per MAC) oder dynamisch Übermittlung von Subnetzmaske, Defaultgateway, Hostname Übermittlung von DNS Servern, Domainnamen, MTU-Size Verbreiten der Zeitzone, statischer Routen, des Printservers Viele weitere Attribute definiert...
7 DHCP Funktionen DHCP Server discovery vom Client [UDP(67) broadcast] Ggfs Weiterleitung durch lokalen Relay Agent DHCP Offer von DHCP Server(n) [UDP(68) broadcast,tid] DHCP Request vom Client an Server [UDP(67) broadcast,tid] DHCP Acknowledge vom Server [UDP(68) broadcast, TID]
8 Multimedia Datenaustausch Medienspezifische Datenkodierung führt zu vielen verschieden Formaten Formate bedeuten Medien-daten-spezifische Intelligenz (Kompression) Medien-Typen erfordern Klassen von Applikationen (e.g. Viewer, Player) Applikationen müssen die Daten-formate verstehen Format-verarbeitung ist eine wichtige Anwendungsintelligenz Medien-typen, Formate und Applikationen offen für Neuentwicklungen Daten-Austausch in heterogenen Umgebungen erfordert Standards Jedes feste Standardschema behindert Innovation & Kommunikation
9 Mime Signalisierung Multipurpose Internet Mail Extensions (RFCs et al.) defiiert einen erweiterbares Metakommunikationsschema über Medientypen, Formate und Applikationen. Schlüsselkomponenten: Definition von medienspezifischen Tags Content-Type: type/subtype (* = wildcard) Beispiel Content-Type: application/msword image/gif audio/mp3 Neue Mime-Types werden kontinuierlich festgelegt.
10 Mime Signalisierung (2)
11 Verzeichnisdienste Rechnernetze benötigen in der Praxis weitere, anwendungsspezifische Informationen: Login-Daten Informationen über netzweite Dienste Informationen über Software und Geräte... Hierfür sind Verzeichnisdienste gut geeignet: Flexibel hierarchisch strukturierbar Eigene Zugriffs- und Verteilungsfunktionen Beispiele: NIS, NDS, ADS, LDAP
12 Vision
13 LDAP Ein LDAP-Baum gliedert sich in Knoten Jeder Knoten bildet ein Objekt mit zugehörigen Attributen Jeder Knoten besitzt einen Relative Distinguished Name als Informationsschlüssel Bsp: cn= Babs Jensen
14 LDAP Beinhaltet Informationen über Objekte Objekte haben ein oder mehrere Attribute Attribute können mehrere Werte annehmen Ein Attribut bildet den RDN (cn=barbara J Jensen) Zusammen mit den darrüberliegenden Knoten des Objekts wird der Distinguished Name gebildet: dn: cn= Barbara J Jensen, o=u of M, c=us
15 LDAP-Operationen LDAP Zugriffe bilden drei Gruppen: Lesen - Schreiben - Verbinden Bind Search Compare Add Delete Modify ModifyRDN Abandon Bsp: ldapdelete -h ldap.uom.edu -D cn=ldap Admin, o=u of M, c=us -w secret cn= Barbara J Jensen, o=u of M, c=us
16 LDAP-Technologien LDAP ist ein offener Standard (RFC 3377) LDAP hat breite Betriebssystemunterstützung LDAP - Server beherrschen Replikation und Delegation (Referral) LDAPv3 unterstützt SSL, SASL und Kerberos- Authentisierung Die meisten LDAP-Daten sind Textstrings (einfache Kodierung bei Netzübertragung), aber Binärdaten können verarbeitet werden
17 Selbsteinschätzungsfragen 1. Wie erfährt ein Sender die Adresse des zu einer Adresse gehörigen Mailservers? 2. Wie läuft das Kommunikationsdiagramm einer DHCP Anfrage ab? 3. Wie funktioniert das: Sie versenden eine Worddatei als Attachment und der Empfänger kann sie per Click öffnen? 4. Wie kann eine Systemanmeldung via LDAP funktionieren?
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So wird der administrative Aufwand bei der Konfiguration von Endgeräten erheblich reduziert.
11.2 Cisco und DHCP.. nur teilweise CCNA relevant DHCP Dynamic Host Configuration Protocol ist der Nachfolger des BOOTP Protokolls und wird verwendet um anfrandenen Hosts dynamisch IP Parameter - i.d.r.
Folgende Voraussetzungen für die Konfiguration müssen erfüllt sein: - Ein Bootimage ab Version 7.4.4. - Optional einen DHCP Server.
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[11-4] https://de.wikipedia.org/wiki/lightweight_directory_access_protocol
Literatur [11-1] http://www.syn-wiki.de/lan-wan- Analysis/htm/ger/_0/Namensdienst.htm [11-2] https://de.wikipedia.org/wiki/remote_method_invocation [11-3] https://de.wikipedia.org/wiki/verzeichnisdienst
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