Durchfluss - Dynamische Blende

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1 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende Merkmale System Auswertung Durchfluss Dynamische Blende Anzeigen Schalten Messen Nennweiten DN Bereich 0, l/min Medien Wasser Wässrige Emulsionen Aggressive Medien Druckfestigkeit Max. 100 bar Medientemperatur C Einsatzgebiete Industrielle Mess- und Überwachungstechnik Startsysteme bei Hochdruckreinigern Werkzeugmaschinen zur Emulsionskontrolle Laserkühlüberwachung mit schnellster Reaktionszeit Sägeemulsionsüberwachung bei Halbleitersägen pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

2 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Funktion und Vorteile Sehr große Messbereichsspanne Schnelle Reaktionszeit Robust durch Anschlag Geringste Streuung in der Serie (100 % individuelle Kalibration) Baukastenkonzept Eine dünne federnde Blende aus Edelstahl, die den gesamten Strömungsquerschnitt abdeckt, wird durch die strömende Flüssigkeit ausgelenkt und legt sich dabei an einen bogenförmigen Anschlag an (eine Überdehnung findet daher nicht statt!). Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende Programmierbarkeit von Parametern Alle XF Sensoren von HONSBERG gehören der Familie der intelligenten Sensoren an. Sie verfügen über einen Mikrokontroller, der eine Fülle von Parameteränderung erlaubt. Standardmäßig bieten alle drei Hauptelektroniken Möglichkeiten, vor Ort, Veränderungen vorzunehmen. Zusätzlich kann über ein Gerätekonfigurator jeder Zeit alle abgelegten Parameter eines Gerätes verändert werden, wenn dies gewünscht oder nötig wird. LABO-XF-I / U / F / C / S Flow Anschlag FLEX-XF Pulsprogrammierung an Pin 2: 1 Sekunde lang Versorgungsspannungspegel anlegen und der aktuelle Wert wird als Endwert (bei analogen Ausgängen) oder als Schaltwert (bei Grenzwertschaltern) übernommen. Blende Magnet Auf der Blende befindet sich ein kunststoffgekapselter Magnet. Bei Auslenkung ändert sich sein Magnetfeld, das von einem Sensor außerhalb des Strömungsraumes detektiert wird. Biegsame Blende aus Edelstahl mit kunststoffgekapseltem Magnet. OMNI-XF Programmierung mit Magnet-Clip: 1 Sekunde lang Magnet an Markierung halten und der aktuelle Wert wird als Endwert (bei analogen Ausgängen) oder als Schaltwert (bei Grenzwertschaltern) übernommen. Da die Blende nur gebogen wird und ohne Drehlager arbeitet, gibt es nahezu keine Reibungseffekte und geringsten Verschleiß. Die Bewegung erfolgt praktisch hysteresefrei, und die Messergebnisse besitzen eine sehr gute Reproduzierbarkeit. Die geringe Masse der Blende führt zu einer schnellen Reaktionszeit. Die nahezu vollständige Abdeckung des Strömungsquerschnittes in der Ruhelage ermöglicht einen kleinen Messbereichsanfang. Die Bewertung des gesamten Strömungsquerschnittes ermöglicht eine unproblematische Rohrleitungsführung. Ein- und Auslaufstrecken sind nicht erforderlich. Durch den geformten Anschlag und die Federeigenschaften der Blende werden selbst starke Wasserschläge schadlos überstanden. Die geringe Anzahl von medienberührten Teilen sowie die Biegung der Blende garantiert geringe Verschmutzungsneigung und Anhaftungen. Flanschbauweise vereinfacht Montage und Service. ECI-1 Programmieren mit Magnet-Ring: Mit Hilfe des Displays und des auslenkbaren Rings lassen sich zahlreiche Parameter komfortabel vor Ort einstellen. Das XF-System ist durch eine Reihe von Optionen flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassbar: Unterschiedlichste Materialien und Anschlussmöglichkeiten Hochtemperaturausführung Rückströmungsfestigkeit Kleinstmengen-Messung Alle Parametereinstellungen können falls erforderlich zu jeder Zeit an allen intelligenten Sensoren mit dem Gerätekonfigurator ECI-1 vorgenommen werden. Universal Schaltausgänge Die Push-Pull Transitorausgänge ermöglichen einfachste Installation. Sie installieren den Ausgang wie einen NPN Schalter, und es ist ein NPN Schalter, Sie installieren den Ausgang wie einen PNP Schalter, und es ist ein PNP Schalter, ohne Programmierung oder Drahtbrücken. Kurzschlussfest und Verpolungssicherheit ist sichergestellt und bei einer OMNI-Elektronik wird zusätzlich eine Überlast oder ein Kurzschluss im Display angezeigt. 2 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

3 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Geräteübersicht Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende Gerät Bereich l/min Druckfestigkeit in bar Medientemperatur Versorgung Anzeigen Ausgangssignal Schalten Messen Seite LABO-XF-S 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Melde- LED 1 x Push- Pull - 5 LABO-XF-I 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Melde- LED ma 10 LABO-XF-U 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Melde- LED V 10 LABO-XF-F 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Melde- LED - Frequenz 0..2 khz (Push- Pull) 10 LABO-XF-C 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Melde- LED - X Pulse/ Liter (Push- Pull) 10 FLEX-XF 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Melde- LED 1 x Push-Pull 0/4..20 ma V oder 0..2 khz 15 OMNI-XF 0,6..80 (0,4..100) PN C (150 C) V DC Grafik-LCD beleuchtet tranflektiv und Melde-LED 2 x Push-Pull 0/4..20 ma oder V 20 OMNI- Zähleroption C 26 Vorwahlzähler mit externer Rücksetzmöglichkeit, antivalenten Schaltausgängen und Momentanwertanzeige. OMNI- Zähleroption C1 Momentanwertanzeige mit Analogausgang, Volumen-Pulsausgang und Summenzähler 30 ECI-1 34 Alle Parameter von LABO, FLEX, und OMNI lassen sich über den Gerätekonfigurator ECI-1 einstellen oder ändern. pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

4 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende Optionen LABO-Transmitter Temperatur bis 150 C OMNI Tropic-Ausführung Zubehör ZV / ZE (Filter) KB... /...PU-.. (Rundsteckverbinder 4 / 5-polig) OMNI-TA (Auswerteelektronik) OMNI Remote 35 Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. 4 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

5 Durchflussschalter LABO-XF-S Sobald kleinste Durchflüsse anstehen, wird die Blende zwangsläufig ausgelenkt. Die Bewertung des gesamten Strömungsquerschnittes ermöglicht eine unproblematische Rohrleitungsführung. Einund Auslaufstrecken sind nicht erforderlich. Durch den geformten Anschlag und die Federeigenschaften der Blende werden selbst starke Wasserschläge schadlos überstanden. Die geringe Anzahl von medienberührten Teilen garantiert geringe Verschmutzungsneigung und zuverlässigen Betrieb. Ein- und auslaufseitig werden Anschlussstücke angeflanscht, die in verschiedenen Nennweiten und Materialien verfügbar sind. Durch Entfernen der vier Schrauben der Flanschverbindung ist die Messeinheit im Servicefall einfach entnehmbar, während die Anschlüsse in der Rohrleitung verbleiben. Technische Daten Sehr kleine Reaktionszeit Hohe Überlastsicherheit Messbereich 1:80 Niedriger Druckverlust Kompakte Bauform Merkmale Eine dünne federnde Blende aus Edelstahl, die den gesamten Strömungsquerschnitt abdeckt, wird durch die strömende Flüssigkeit ausgelenkt und legt sich dabei an einen bogenförmigen Anschlag an. Blende Flow Magnet Auf der Blende befindet sich ein kunststoffgekapselter Magnet. Bei Auslenkung ändert sich sein Magnetfeld, das von einem Sensor außerhalb des Strömungsraumes detektiert wird. Biegsame Blende aus Edelstahl mit kunststoffgekapseltem Magnet. Anschlag Die integrierte Auswertelektronik stellt einen elektronischen Schaltausgang (Push-Pull) mit einstellbarer Charakteristik (Minimum / Maximum) und Hysterese zur Verfügung, der bei Über-oder Unterschreiten eines einstellbaren Grenzwertes anspricht. Der Schaltwert kann auf Wunsch über "Teach-In" bei jeweils anstehender Strömung eingestellt werden. Ausführungen mit Analog- oder Pulsausgang sind ebenfalls verfügbar (siehe gesonderte Datenblätter). Da die Blende nur gebogen wird und ohne Lager arbeitet, gibt es nahezu keine Reibungseffekte. Die Bewegung erfolgt daher praktisch hysteresefrei, und der Schaltpunkt besitzt eine sehr gute Reproduzierbarkeit. Die geringe Masse der Blende führt zu einer geringen Reaktionszeit. Die nahezu vollständige Abdeckung des Strömungsquerschnittes in der Ruhelage ermöglicht eine niedrige Ansprechschwelle. Flanschschrauben Versorgungsspannung Leistungsaufnahme Schaltausgang Anzeige Sensor dynamische Blende Nennweite DN Anschlussart Innengewinde G 1 / 4..G 1, optional Außengewinde oder Schlauchtülle, NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Schaltbereiche l/min (Wasser) Standardbereiche siehe Tabelle Bereiche, Kleinstmengenbereich 0,4..6 l/min als Option erhältlich Messunsicherheit Standardbereiche: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,25 l/min Kleinstmengenbereich: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,1 l/min Druckverlust max. 0,5 bar am Messbereichsende Druckfestigkeit Kunststoffausführung: PN 16 bar Ganzmetallausführung: PN 100 bar Medientemperatur C mit Option Hochtemperatur C Umgebungstemperatur C Lagertemperatur C Werkstoffe medienberührt Körper: PPS, CW614N vernickelt oder Edelstahl Anschlüsse: POM, CW614N vernickelt oder Edelstahl Dichtungen: FKM Blende: Edelstahl k Magnethalterung: PPS Klebstoff: Epoxidharz Werkstoffe nicht Sensorrohr: CW614N vernickelt medienberührt Klebstoff: Epoxidharz V DC Edelstahl Ganzmetallausführung: Stahl < 1 W (bei unbelasteten Ausgängen) Transistorausgang "Push-Pull" (kurzschluss- und verpolungsfest) l out = 100 ma max. gelbe LED (Ein = Normal / Aus = Alarm / schnelles Blinken = Programmierung) pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

6 Elektr.-Anschluss für Rundsteckverbinder M12x1, 4-polig Schutzart IP 67 Gewicht siehe Tabelle Abmessungen und Gewichte Konformität CE Abmessungen und Gewichte Bereiche Nennweite Schaltbereich l/min H 2O Q max empf. DN ,4.. 6,0 120 DN ,0.. 15,0 DN ,0.. 25,0 DN ,0.. 50,0 DN ,0.. 80,0 DN 25 * 1,0..100,0 * Rohrinnenmaß Ø22,5 Sonderbereiche sind möglich. Anschlussbild braun weiß blau schwarz Anschlussbeispiel: Z=Last Vor der Elektroinstallation ist darauf zu achten, dass die Versorgungsspannung den Datenangaben entspricht. Es wird empfohlen, abgeschirmtes Kabel zu verwenden. Z PNP Der Gegentakt-Schaltausgang (Push-Pull-Ausgang) kann wahlweise wie ein PNP- oder wie ein NPN-Ausgang beschaltet werden. Z NPN V DC Programmierung 0 V Schaltausgang Anschlussstücke G DN L B X ØD Gewicht* Metall / kg Kunststoff Metall / Kunststoff G 1 / 4 DN ,5 / 33 0,245 / 0,055 G 3 / 8 DN 10 0,240 / 0,050 G 1 / 2 DN ,0 / 37 0,250 / 0,055 G 3 / 4 DN ,0 / 42 0,270 / 0,060 G 1 DN ,400 / 0,085 G 1 / 4 A DN ,230 / 0,045 G 3 / 8 A DN ,230 / 0,045 G 1 / 2 A DN ,240 / 0,050 G 3 / 4 A DN ,235 / 0,050 G 1 A DN ,235 / 0,050 *Gewichte pro Anschluss ohne Schrauben NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Körper Ausführung Gewicht* kg Kunststoff ca. 0,100 Metall ca. 0,400 *Gewichte incl. Innenteile, Sensor und Schrauben für Anschlussstücke Optionen Das XF-System ist durch eine Reihe von Optionen flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassbar: Ganzmetallausführung Die Standardausführung besitzt einen Kunststoffkörper mit einer Druckfestigkeit von 16 bar. Als Option ist ein Metallkörper (Messing vernickelt) mit einer Druckfestigkeit von 100 bar erhältlich. Der höhere Betriebsdruck erfordert eine Kombination mit Metall-Anschlussstücken. Schaltwerteinstellungen sind im Bereich l/min möglich. 6 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

7 Hochtemperatur Wird die Ganzmetallausführung mit Sensoren in Hochtemperaturausführung ausgestattet, wird ein Betrieb bei Medientemperaturen bis zu 150 C ermöglicht. Hierbei sitzt das primäre Sensorelement im Gehäuse der Messeinheit, während die Auswerteelektronik über ein 50 cm langes hitzebeständiges Kabel vom Gehäuse abgesetzt ist. Hinweis: Ein Betrieb des Kunststoffkörpers mit mehr als 70 C ist ebenfalls möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass hierdurch die Druckbelastbarkeit abnimmt. Beständigkeit gegen Rückstrom Bei Durchfluss in Vorwärtsrichtung legt sich die Blende an einen bogenförmigen Anschlag an und wird auch bei Durchflüssen, die deutlich höher als der vorgesehene Messbereich sind, oder bei Wasserschlägen nicht beschädigt. Bei Durchfluss oder Druckschlägen in Gegenrichtung legt sie sich in der Standardausführung an einen umlaufenden Stützring aus Kunststoff oder Edelstahl an und verschließt den Strömungsquerschnitt nahezu vollständig. Hierdurch baut sich ein Druck auf, der die Blende zerstören kann. In Applikationen, in denen solche Bedingungen auftreten können (z.b. durch elastische Schlauchleitungen hinter dem Messmittel) wird der Einsatz der Option Rückströmungsfestigkeit empfohlen. Hierbei wird der Stützring durch einen ebenfalls bogenförmigen Anschlag aus Edelstahl ersetzt, so dass die Blende bei Strömung in Gegenrichtung die gleiche Überlast- und Druckschlagfestigkeit wie in Vorwärtsrichtung erhält. Eine Schaltwerteinstellung in Gegenrichtung ist jedoch nicht möglich. Kleinstmengen-Messung Für Schaltbereiche bis 6 l/min kann die Empfindlichkeit und damit die Stabilität des Messsystems erhöht werden, so dass Schaltwerteinstellungen auch unter 1 l/min, nämlich ab 0,4 l/min möglich werden. Hierzu wird der Sensor auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses eingesetzt. Diese Option steht für Metallgehäuse und Ausführungen mit Rückströmungsfestigkeit nicht zur Verfügung. Handhabung und Betrieb Montage Ein- und Auslaufstrecken sind bei der Montage des Messinstruments nicht zu beachten. Es ist aber darauf zu achten, dass der freie Querschnitt der Anströmung durch die montierte Rohrleitung nicht so verengt wird, dass eine Düsenwirkung zu ungleicher Verteilung der Strömung im Inneren des Messinstruments führt. Hierdurch könnten Messfehler verursacht werden. Das Instrument wird mit montierten Anschlussstücken geliefert. Diese dürfen für die Montage in die Rohrleitung demontiert werden. Hierzu werden die vier Schrauben in der Stirnseite eines der Anschlüsse gelöst und vollständig entfernt. Die Anschlussstücke werden dann in der Rohrleitung montiert. Die Anschlüsse der Ein- und Auslaufseite dürfen bei Bedarf miteinander vertauscht werden, um dadurch z.b. die Montagerichtung der vier Gewindeschrauben zu ändern. Anschließend wird der Körper des Instruments zwischen die Anschlussstücke geschoben und mit Hilfe der vier Gewindeschrauben befestigt. Es ist darauf zu achten, dass die O-Ringe dabei in der vorgesehenen Position sind. Diese Befestigungsmethode erlaubt eine einfache Demontage zur Reinigung und Wartung oder auch einen Austausch des Instruments unter Beibehaltung der vorhandenen Anschlussstücke. Die Blende ist trotz ihrer geringen Masse sehr robust. Trotzdem sollte sie bei der Montage nicht gewaltsam geknickt oder gestaucht werden. Das Messinstrument ist für den Betrieb mit Wasser oder nichtaggressiven Medien gleicher Viskosität bestimmt. Der Betrieb mit Luft oder anderen Gasen kann zu einem Flattern der Blende führen, das die Blende innerhalb kurzer Zeit zerstören kann. Es ist daher insbesondere bei der Inbetriebnahme darauf zu achten, dass die Anlage langsam mit dem flüssigen Medium befüllt wird und erst dann Betriebszustände mit höherer Durchflussrate angefahren werden. Es sollte durch geeignete Rohrleitungsführung dafür gesorgt werden, dass das Messinstrument in Betriebspausen der Anlage nicht leerlaufen kann. Der Betrieb des Messinstruments ist grundsätzlich in jeder Lage möglich. Die geringste Verschmutzungsneigung besteht allerdings, wenn die Blende hängend betrieben wird, also aus einer senkrechten Lage von unten nach oben schwingt (siehe Prinzip-Skizze s. 1 Merkmale). Hierzu muss der Einbau in eine waagerecht geführte Rohrleitung erfolgen. Bei waagerechtem Einbau sollte die Elektronik in Kleinstmengen- Ausführung (max. 6 l/min, siehe Optionen) nach unten zeigen, für andere Ausführungen nach oben. Die Justage im Werk erfolgt mit Durchfluss in waagerechter Richtung. Wichtig: Unabhängig von der Montagerichtung ist Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb, dass das Medium keine ferritischen Partikel enthält, die sich am Magneten auf der Blende anlagern können. Diese können zu Messfehlern führen. Außerdem ist sicherzustellen, dass keine Partikel mit Korngrößen > 100 µm im Medium vorhanden sind. Diese können im Spalt der Blende stecken bleiben und ggfs. eine Rückkehr der Blende in die Nulllage verhindern, so dass auch ohne fließendes Medium eine Durchflussrate angezeigt wird. Ggfs. ist vor dem Messsystem ein Filter mit Maschenweite < 100 µm vorzusehen. Die Durchflussrichtung ist zu beachten. Diese ist auf dem Gehäuse mit einem Pfeil gekennzeichnet. Wenn die Gefahr von rückwärtigen Strömungen besteht (z.b. durch in der Rohrleitung vorhandene elastische Schläuche), sollte eine Ausführung mit der Option Rückströmungsfestigkeit gewählt werden. Das Elektronikgehäuse ist mit dem Primärsensor verbunden und kann vom Anwender nicht demontiert werden. Hinweise Der Schaltwert kann vom Benutzer per Teach-In programmiert werden. Die Programmierbarkeit kann auf Wunsch ab Werk gesperrt werden. Als komfortable Programmiermöglichkeit per PC für alle Parameter und zur Justierung steht der Gerätekonfigurator ECI-1 mit zugehöriger Software zur Verfügung. pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

8 Bedienung und Programmierung Zur Einstellung des Schaltwertes ist wie folgt vorzugehen: Gerät mit dem einzustellenden Strömungswert beaufschlagen Impuls von mindestens 0,5 Sekunden und max. 2 Sekunden Dauer an Pin 2 anlegen (z.b. durch Brücke zur Versorgungsspannung oder Puls von SPS), um den gemessenen Wert zu übernehmen. Nach erfolgtem Teach-In sollte Pin 2 mit 0 V verbunden werden, um versehentliche Programmierung zu verhindern. Das Gerät besitzt eine gelbe LED, die während des Programmierpulses blinkt. Im Betrieb dient die LED als Zustandsanzeige des Schaltausganges. Um zu vermeiden, dass für das Teach-In ein unerwünschter Betriebszustand angefahren werden muss, kann das Gerät ab Werk mit einem Teach-Offset versehen werden. Der Teach-Offset-Wert wird vor dem Abspeichern zum aktuellen Messwert addiert. Der Offset-Wert kann positiv oder negativ sein. Beispiel: Der Schaltwert soll auf 80 l/min eingestellt werden. Problemlos sind aber nur 60 /min zu erreichen. In diesem Fall würde das Gerät mit einem Teach-Offset von +20 l/min bestellt werden. Bei 60 l/min im Prozess würde dann beim Teachen ein Wert von 80 l/min gespeichert werden. Der Grenzwertschalter kann zur Minimum- oder Maximum-Überwachung verwendet werden. Bei einem Minimum-Schalter führt das Unterschreiten des Grenzwertes zum Umschalten in den Alarmzustand. Die Rückkehr in den Normalzustand erfolgt, wenn der Grenzwert zuzüglich der eingestellten Hysterese wieder überschritten wird. T Bei einem Maximum-Schalter führt das Überschreiten des Grenzwertes zum Umschalten in den Alarmzustand. Die Rückkehr in den Normalzustand erfolgt, wenn der Grenzwert abzüglich der eingestellten Hysterese wieder unterschritten wird. T Max Max-Hyst Das Wechseln in den Alarmzustand kann mit einer Schaltverzögerungszeit (t DS) versehen werden. Ebenso kann das Rückschalten in den Normalzustand mit einer davon verschiedenen Rückschaltverzögerungszeit (t DR) versehen werden. T Max Max-Hyst (Im Normalzustand ist die integrierte LED an, im Alarmzustand aus, was dem Zustand bei fehlender Versorgungsspannung entspricht. t t Min+Hyst Min t Der Schaltausgang ist bei nicht invertierter Ausführung (Standard) im Normalzustand auf Versorgungsspannungspegel, im Alarmzustand auf 0 V, so dass ein Kabelbruch beim Signalempfänger ebenfalls Alarmzustand anzeigen würde. Optional kann der Schaltausgang invertiert ausgeführt werden, d.h. im Normalzustand liegt 0 V am Ausgang an, im Alarmzustand Versorgungsspannungspegel. t nicht invertierter Ausgang invertierter Ausgang Eine optional bestellbare Power-On-Delay-Funktion ermöglicht es, den Schaltausgang nach dem Anlegen der Versorgungsspannung für eine definierte Zeit im Normalzustand zu halten. 8 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

9 Bestellschlüssel LABO - XF- S = Option S 1. Schaltausgang (Grenzwertschalter) S Push-Pull (kompatibel zu PNP und NPN) 2. Nennweite 008 DN 8 - G 1 / DN 10 - G 3 / DN 15 - G 1 / DN 20 - G 3 / DN 25 - G 1 3. Anschlussart G Innengewinde A Außengewinde T Schlauchtülle 4. Anschlusswerkstoff M CW614N vernickelt P POM K Edelstahl 5. Körperwerkstoff Q PPS M CW614N vernickelt K Edelstahl 6. Schaltbereich 006 Kleinstmenge 0,4.. 6,0 l/min 015 1,0.. 15,0 l/min 025 1,0.. 25,0 l/min 050 1,0.. 50,0 l/min 080 1,0.. 80,0 l/min 100 1,0..100,0 l/min 7. Dichtungswerkstoff V FKM E EPDM N NBR 8. Rückströmungsfestigkeit O Ohne Rückströmungsfestigkeit R Mit Rückströmungsfestigkeit 9. Programmierung N Nicht programmierbar (kein Teach-In) P Programmierbar (Teach-In möglich) 10. Schaltfunktion L Minimum-Schalter H Maximum-Schalter 11. Schaltsignal O Standard I Invertiert 12. Elektrischer Anschluss S Für Rundsteckverbinder M12x1, 4-polig 13. Optional H 150 C Version (mit 300 mm Kabel, nur für Metallgehäuse) Optionen Schaltverzögerungszeit (0,0..99,9 s), s (von Normal zu Alarm) Rückschaltverzögerungszeit (0,0..99,9 s), s (von Alarm zu Normal) Power-On-Delay-Zeit (0..99 s) (Zeit nach Anlegen der Versorgung, in der der Schaltausgang nicht betätigt wird) Schaltausgang fest eingestellt auf Schalthysterese % Standard = 2 % der Messspanne Teach-Offset (in Prozent der Messspanne) % Standard = 0 % Weitere Optionen auf Anfrage. Zubehör s l/min Rundsteckverbinder / Kabel (KB...) Weitere Informationen erhalten Sie im Hauptverzeichnis Zubehör Gerätekonfigurator ECI-1 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

10 Durchflusstransmitter LABO-XF-I / U / F / C Da die Blende nur gebogen wird und ohne Lager arbeitet, gibt es nahezu keine Reibungseffekte. Die Bewegung erfolgt daher praktisch hysteresefrei, und die Messergebnisse besitzen eine sehr gute Reproduzierbarkeit. Die geringe Masse der Blende führt zu einer geringen Reaktionszeit. Die nahezu vollständige Abdeckung des Strömungsquerschnittes in der Ruhelage resultiert in einer hohen Anlaufempfindlichkeit. Sobald kleinste Durchflüsse anstehen, wird die Blende zwangsläufig ausgelenkt. Die Bewertung des gesamten Strömungsquerschnittes ermöglicht eine unproblematische Rohrleitungsführung. Ein- und Auslaufstrecken sind nicht erforderlich. Durch den geformten Anschlag und die Federeigenschaften der Blende werden selbst starke Wasserschläge schadlos überstanden. Die geringe Anzahl von medienberührten Teilen garantiert geringe Verschmutzungsneigung und zuverlässigen Betrieb. Ein- und auslaufseitig werden Anschlussstücke angeflanscht, die in verschiedenen Nennweiten und Materialien verfügbar sind. Durch Entfernen der vier Schrauben der Flanschverbindung ist die Messeinheit im Servicefall einfach entnehmbar, während die Anschlüsse in der Rohrleitung verbleiben. Die LABO-XF-Elektronik stellt unterschiedliche Ausgangssignale zur Verfügung: Analogsignal 0/4..20 ma (LABO-XF-I) Analogsignal 0/2..10 V (LABO-XF-U) Frequenzsignal (LABO-XF-F) oder Mengensignal Puls / x Liter (LABO-XF-C) Eine Ausführung mit Schaltausgang ist ebenfalls verfügbar. Sehr kleine Reaktionszeit Hohe Überlastsicherheit Messbereich 1:100 Niedriger Druckverlust Kompakte Bauform V, ma, Frequenz-, Pulsausgang komplett konfigurierbar Merkmale Eine dünne federnde Blende aus Edelstahl, die den gesamten Strömungsquerschnitt abdeckt, wird durch die strömende Flüssigkeit ausgelenkt und legt sich dabei an einen bogenförmigen Anschlag an. Blende Flow Magnet Auf der Blende befindet sich ein kunststoffgekapselter Magnet. Bei Auslenkung ändert sich sein Magnetfeld, das von einem Sensor außerhalb des Strömungsraumes detektiert wird. Biegsame Blende aus Edelstahl mit kunststoffgekapseltem Magnet. Anschlag Der Bereichsendwert kann auf Wunsch über "Teach-In" bei jeweils anstehender Strömung eingestellt werden. Technische Daten Flanschschrauben: Versorgungsspannung Leistungsaufnahme Sensor dynamische Blende Nennweite DN Anschlussart Innengewinde G 1 / 4..G 1, optional Außengewinde oder Schlauchtülle, NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Messbereiche l/min (Wasser) Standardbereiche siehe Tabelle Bereiche, Kleinstmengen-Bereich 0,4..6 l/min als Option erhältlich Messunsicherheit Standardbereiche: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,25 l/min Kleinstmengenbereich: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,1 l/min Druckverlust max. 0,5 bar Druckfestigkeit Kunststoffausführung: PN 16 bar Ganzmetallausführung: PN 100 bar Medientemperatur C mit Option Hochtemperatur C Umgebungstemperatur C Lagertemperatur C Werkstoffe medienberührt Körper: PPS, CW614N vernickelt oder Edelstahl Anschlüsse: POM, CW614N vernickelt oder Edelstahl Dichtungen: FKM Blende: Edelstahl k Magnethalterung: PPS Klebstoff: Epoxidharz Werkstoffe nicht Sensorrohr: CW614N vernickelt medienberührt Klebstoff: Epoxidharz Edelstahl Ganzmetallausführung: Stahl V DC bei Spannungsausgang 10 V: V DC < 1 W (bei unbelasteten Ausgängen) 10 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

11 Ausgangsdaten alle Ausgänge sind kurzschlussfest und verpolungssicher Stromausgang: ma (0..20 ma auf Anfrage) Spannungsausgang: Ausgangsstrom max. 20 ma V (2..10 V auf Anfrage) Frequenzausgang: l out = 100 ma max. Transistorausgang "Push-Pull" Ausgangsfrequenz abhängig vom Messbereich, Standard 500 Imp/l (entspricht 833,3 Hz bei 100 l/min) Kleinstmengen-Bereich: 5000 Imp/l (entspricht 500 Hz bei 6 l/min) (andere Frequenzen auf Anfrage) Pulsausgang: Transistorausgang "Push-Pull" l out = 100 ma max. Pulsbreite 50 ms Puls/Menge ist bei der Bestellung anzugeben Anzeige gelbe LED zeigt Betriebsspannung (LABO-XF-I / U) oder Ausgangszustand (LABO-XF-F / C) (schnelles Blinken = Programmierung) Elektr.-Anschluss für Rundsteckverbinder M12x1, 4-polig Schutzart IP 67 Gewicht siehe Tabelle Abmessungen und Gewichte Konformität CE Bereiche Nennweite Schaltbereich l/min H 2O Q max empf. DN ,4.. 6,0 120 DN ,0.. 15,0 DN ,0.. 25,0 DN ,0.. 50,0 DN ,0.. 80,0 DN 25 * 1,0..100,0 * Rohrinnenmaß Ø22,5 Sonderbereiche sind möglich. Anschlussbild braun weiß blau schwarz Anschlussbeispiel: 2 1 Z=Last Z PNP Z NPN V DC Programmierung 0 V Signalausgang Signalausgangskennlinien 3 4 Wert x = Anfang des spezifizierten Messbereichs = nicht spezifizierter Bereich Stromausgang 20 ma Spannungsausgang 10 V Vor der Elektroinstallation ist darauf zu achten, dass die Versorgungsspannung den Datenangaben entspricht. Es wird empfohlen, abgeschirmtes Kabel zu verwenden. Der Gegentakt-Schaltausgang (Push-Pull-Ausgang) der Frequenzausgangsversion kann wahlweise wie ein PNP- oder wie ein NPN- Ausgang beschaltet werden. 4 0 x Frequenzausgang 100 % Durchfluss 0 0 x 100 % Durchfluss V f max 0 0 x 100 % Durchfluss f max wählbar im Bereich bis zu 2000 Hz Andere Kennlinien auf Anfrage pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

12 Abmessungen und Gewichte Hochtemperatur Wird die Ganzmetallausführung mit Sensoren in Hochtemperaturausführung ausgestattet, wird ein Betrieb bei Medientemperaturen bis zu 150 C ermöglicht. Hierbei sitzt das primäre Sensorelement im Gehäuse der Messeinheit, während die Auswertelektronik über ein 50 cm langes hitzebeständiges Kabel vom Gehäuse abgesetzt ist. Beständigkeit gegen Rückstrom Bei Durchfluss in Vorwärtsrichtung legt sich die Blende an einen bogenförmigen Anschlag an und wird auch bei Durchflüssen, die deutlich höher als der vorgesehene Messbereich sind, oder bei Wasserschlägen nicht beschädigt. Bei Durchfluss oder Druckschlägen in Gegenrichtung legt sie sich in der Standardausführung an einen umlaufenden Stützring aus Kunststoff oder Edelstahl an und verschließt den Strömungsquerschnitt nahezu vollständig. Hierdurch baut sich ein Druck auf, der die Blende zerstören kann. In Applikationen, in denen solche Bedingungen auftreten können (z.b. durch elastische Schlauchleitungen hinter dem Messmittel) wird der Einsatz der Option Rückströmungsfestigkeit empfohlen. Hierbei wird der Stützring durch einen ebenfalls bogenförmigen Anschlag aus Edelstahl ersetzt, so dass die Blende bei Strömung in Gegenrichtung die gleiche Überlast- und Druckschlagfestigkeit wie in Vorwärtsrichtung erhält. Eine Messung in Gegenrichtung ist jedoch nicht möglich. Anschlussstücke G DN L B X ØD Gewicht* Metall / kg Kunststoff Metall / Kunststoff G 1 / 4 DN ,5 / 33 0,245 / 0,055 G 3 / 8 DN 10 0,240 / 0,050 G 1 / 2 DN ,0 / 37 0,250 / 0,055 G 3 / 4 DN ,0 / 42 0,270 / 0,060 G 1 DN ,400 / 0,085 G 1 / 4 A DN ,230 / 0,045 G 3 / 8 A DN ,230 / 0,045 G 1 / 2 A DN ,240 / 0,050 G 3 / 4 A DN ,235 / 0,050 G 1 A DN ,235 / 0,050 *Gewichte pro Anschluss ohne Schrauben NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Körper Ausführung Gewicht* kg Kunststoff ca. 0,100 Metall ca. 0,400 *Gewichte incl. Innenteile, Sensor und Schrauben für Anschlussstücke Optionen Das XF-System ist durch eine Reihe von Optionen flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassbar: Ganzmetallausführung Die Standardausführung besitzt einen Kunststoffkörper mit einer Druckfestigkeit von 16 bar. Als Option ist ein Metallkörper (Messing vernickelt oder Edelstahl) mit einer Druckfestigkeit von 100 bar erhältlich. Der höhere Betriebsdruck erfordert eine Kombination mit Metall-Anschlussstücken. Kleinstmengen-Messung Für Messbereiche bis 6 l/min kann die Empfindlichkeit des Messsystems erhöht werden, so dass Messungen auch unter 1 l/min, nämlich ab 0,4 l/min möglich werden. Hierzu wird der Sensor auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses eingesetzt. Diese Option steht für Metallgehäuse und Ausführungen mit Rückströmungsfestigkeit nicht zur Verfügung. Handhabung und Betrieb Montage Ein- und Auslaufstrecken sind bei der Montage des Messinstruments nicht zu beachten. Es ist aber darauf zu achten, dass der freie Querschnitt der Anströmung durch die montierte Rohrleitung nicht so verengt wird, dass eine Düsenwirkung zu ungleicher Verteilung der Strömung im Inneren des Messinstruments führt. Hierdurch könnten Messfehler verursacht werden. Das Instrument wird mit montierten Anschlussstücken geliefert. Diese dürfen für die Montage in die Rohrleitung demontiert werden. Hierzu werden die vier Schrauben in der Stirnseite eines der Anschlüsse gelöst und vollständig entfernt. Die Anschlussstücke werden dann in der Rohrleitung montiert. Die Anschlüsse der Ein- und Auslaufseite dürfen bei Bedarf miteinander vertauscht werden, um dadurch z.b. die Montagerichtung der vier Gewindeschrauben zu ändern. Anschließend wird der Körper des Instruments zwischen die Anschlussstücke geschoben und mit Hilfe der vier Gewindeschrauben befestigt. Es ist darauf zu achten, dass die O-Ringe dabei in der vorgesehenen Position sind. Diese Befestigungsmethode erlaubt eine einfache Demontage zur Reinigung und Wartung oder auch einen Austausch des Instruments unter Beibehaltung der vorhandenen Anschlussstücke. Die Blende ist trotz ihrer geringen Masse sehr robust. Trotzdem sollte sie bei der Montage nicht gewaltsam geknickt oder gestaucht werden. Das Messinstrument ist für den Betrieb mit Wasser oder nichtaggressiven Medien gleicher Viskosität bestimmt. Der Betrieb mit Luft oder anderen Gasen kann zu einem Flattern der Blende führen, das die Blende innerhalb kurzer Zeit zerstören kann. Messungen sind im Bereich l/min möglich. 12 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

13 Es ist daher insbesondere bei der Inbetriebnahme darauf zu achten, dass die Anlage langsam mit dem flüssigen Medium befüllt wird und erst dann Betriebszustände mit höherer Durchflussrate angefahren werden. Es sollte durch geeignete Rohrleitungsführung dafür gesorgt werden, dass das Messinstrument in Betriebspausen der Anlage nicht leerlaufen kann. Der Betrieb des Messinstruments ist grundsätzlich in jeder Lage möglich. Die geringste Verschmutzungsneigung besteht allerdings, wenn die Blende hängend betrieben wird, also aus einer senkrechten Lage von unten nach oben schwingt (siehe Prinzip-Skizze s. 1 Merkmale). Hierzu muss der Einbau in eine waagerecht geführte Rohrleitung erfolgen. Bei waagerechtem Einbau sollte die Elektronik in Kleinstmengen- Ausführung (max. 6 l/min, siehe Optionen) nach unten zeigen, für andere Ausführungen nach oben. Die Justage im Werk erfolgt mit Durchfluss in waagerechter Richtung. Wichtig: Unabhängig von der Montagerichtung ist Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb, dass das Medium keine ferritischen Partikel enthält, die sich am Magneten auf der Blende anlagern können. Diese können zu Messfehlern führen. Außerdem ist sicherzustellen, dass keine Partikel mit Korngrößen > 100 µm im Medium vorhanden sind. Diese können im Spalt der Blende stecken bleiben und ggfs. eine Rückkehr der Blende in die Nulllage verhindern, so dass auch ohne fließendes Medium eine Durchflussrate angezeigt wird. Ggfs. ist vor dem Messsystem ein Filter mit Maschenweite < 100 µm vorzusehen. Die Durchflussrichtung ist zu beachten. Diese ist auf dem Gehäuse mit einem Pfeil gekennzeichnet. Wenn die Gefahr von rückwärtigen Strömungen besteht (z.b. durch in der Rohrleitung vorhandene elastische Schläuche), sollte eine Ausführung mit der Option Rückströmungsfestigkeit gewählt werden. Das Elektronikgehäuse ist mit dem Primärsensor verbunden und kann vom Anwender nicht demontiert werden. Hinweise Der Messbereichsendwert kann vom Benutzer per Teach-In programmiert werden. Die Programmierbarkeit muss bei der Bestellung angegeben werden, anderenfalls ist das Gerät nicht programmierbar. Als komfortable Programmiermöglichkeit per PC für alle Parameter und zur Justierung steht der Gerätekonfigurator ECI-1 mit zugehöriger Software zur Verfügung. Bei der Pulsausgangsversion steht die Teach-In-Funktion nicht zur Verfügung. Bedienung und Programmierung Der Teach-In-Vorgang kann vom Benutzer wie folgt durchgeführt werden: Gerät mit dem einzustellenden Durchflusswert beaufschlagen Impuls von mindestens 0,5 Sekunden und max. 2 Sekunden Dauer an Pin 2 anlegen (z.b. durch Brücke zur Versorgungsspannung oder Puls von SPS), um den gemessenen Wert zu übernehmen. Nach erfolgtem Teach-In sollte Pin 2 mit 0 V verbunden werden, um versehentliche Programmierung zu verhindern. Die Geräte besitzen eine gelbe LED, die während des Programmierpulses blinkt. Im Betrieb dient die LED als Betriebsspannungsanzeige (bei Analogausgang) oder als Schaltzustandsanzeige (bei Frequenz- oder Pulsausgang). Um zu vermeiden, dass für das Teach-In ein unerwünschter Betriebszustand angefahren werden muss, kann das Gerät ab Werk mit einem Teach-Offset versehen werden. Der Teach-Offset-Wert wird vor dem Abspeichern zum aktuellen Messwert addiert. Der Offset-Wert kann positiv oder negativ sein. Beispiel: Das Messbereichsende soll auf 80 l/min eingestellt werden. Problemlos sind aber nur 60 /min zu erreichen. In diesem Fall würde das Gerät mit einem Teach-Offset von +20 l/min bestellt werden. Bei 60 l/min im Prozess würde dann beim Teachen ein Wert von 80 l/min gespeichert werden. pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

14 Bestellschlüssel LABO - XF- = Option S 1. Signalausgang I Stromausgang ma U Spannungsausgang V F Frequenzausgang C Pulsausgang 2. Nennweite 008 DN 8 - G 1 / DN 10 - G 3 / DN 15 - G 1 / DN 20 - G 3 / DN 25 - G 1 3. Anschlussart G Innengewinde A Außengewinde T Schlauchtülle 4. Anschlusswerkstoff M CW614N vernickelt P POM K Edelstahl 5. Körperwerkstoff Q PPS M CW614N vernickelt K Edelstahl 6. Messbereich 006 Kleinstmenge 0,4.. 6,0 l/min 015 1,0.. 15,0 l/min 025 1,0.. 25,0 l/min 050 1,0.. 50,0 l/min 080 1,0.. 80,0 l/min 100 1,0..100,0 l/min 7. Dichtungswerkstoff V FKM E EPDM N NBR 8. Rückströmungsfestigkeit O Ohne Rückströmungsfestigkeit R Mit Rückströmungsfestigkeit 9. Programmierung N Nicht programmierbar (kein Teach-In) P Programmierbar (Teach-In möglich) 10. Elektrischer Anschluss S Für Rundsteckverbinder M12x1, 4-polig 11. Optional H 150 C Version (mit 300 mm Kabel, nur für Metallgehäuse) Notwendige Bestellangaben Für LABO-XF-F: Ausgangsfrequenz bei Vollausschlag Maximalwert: 2000 Hz Für LABO-XF-C: Für die Pulsausgangsversion muss das Volumen angegeben werden (mit Zahlenwert und Einheit), das einem Puls entsprechen soll. Volumen pro Puls (Zahlenwert) Volumen pro Puls (Einheit) Optionen Sonderbereich Analogausgang: <= Messbereich (Standard=Messbereich) Sonderbereich Frequenzausgang: <= Messbereich (Standard=Messbereich) Power-On-Delay-Zeit (0..99 s) (Zeit nach Anlegen der Versorgung, in der Schaltausgang nicht betätigt wird) Weitere Optionen auf Anfrage. Zubehör Rundsteckverbinder / Kabel (KB...) Weitere Informationen erhalten Sie im Hauptverzeichnis Zubehör Auswertelektronik OMNI-TA Gerätekonfigurator ECI-1 Hz l/min l/min s 14 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

15 Durchflusstransmitter / -schalter FLEX-XF und die Federeigenschaften der Blende werden selbst starke Wasserschläge schadlos überstanden. Die geringe Anzahl von medienberührten Teilen garantiert geringe Verschmutzungsneigung und zuverlässigen Betrieb. Die Anschlussstücke sind beidseitig wählbar und werden angeflanscht. Verschiedene Nennweiten und Materialien werden angeboten. Durch Entfernen der vier Schrauben der Flanschverbindung ist die Messeinheit im Servicefall einfach entnehmbar, während die Anschlüsse in der Rohrleitung verbleiben. Die integrierte Auswerteelektronik FLEX-XF besitzt einen Analogausgang (4..20 ma oder V) und einen Transistorausgang (Push-Pull). Der Transistorausgang kann als Grenzwertschalter zur Minimum- oder Maximum-Überwachung oder aber auch als Frequenzausgang genutzt werden. Technische Daten Universeller Durchflusssensor mit schneller dynamischer Blende Schaltausgang und / oder Analogausgang (4..20 ma oder V) Große Messwertspanne Schutzart IP 67 Kabelabgang stufenlos drehbar Robustes Edelstahlgehäuse Merkmale Eine dünne federnde Blende aus Edelstahl, die den gesamten Strömungsquerschnitt abdeckt, wird durch die strömende Flüssigkeit ausgelenkt und legt sich dabei an einen bogenförmigen Anschlag an. Blende Flow Magnet Auf der Blende befindet sich ein kunststoffgekapselter Magnet. Bei Auslenkung ändert sich sein Magnetfeld, das von einem Sensor außerhalb des Strömungsraumes detektiert wird. Biegsame Blende aus Edelstahl mit kunststoffgekapseltem Magnet. Anschlag Da die Blende nur gebogen wird und ohne Lager arbeitet, gibt es nahezu keine Reibungseffekte. Die Bewegung erfolgt daher praktisch hysteresefrei, und die Messergebnisse besitzen eine sehr gute Reproduzierbarkeit. Die geringe Masse der Blende führt zu einer schnellen Reaktionszeit. Die nahezu vollständige Abdeckung des Strömungsquerschnittes in der Ruhelage ermöglicht eine hohe Anfangsempfindlichkeit. Sobald kleinste Durchflüsse anstehen, wird die Blende zwangsläufig ausgelenkt. Die Bewertung des gesamten Strömungsquerschnittes ermöglicht eine unproblematische Rohrleitungsführung. Ein- und Auslaufstrecken sind nicht erforderlich. Durch den geformten Anschlag Flanschschrauben: Versorgungsspannung Leistungsaufnahme Analogausgang Sensor dynamische Blende Nennweite DN Anschlussart Innengewinde G 1 / 4..G 1, optional Außengewinde oder Schlauchtülle, NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Messbereiche l/min (Wasser) Standardbereiche siehe Tabelle Bereiche, Kleinstmengenbereich 0,4..6 l/min als Option erhältlich Genauigkeit Standardbereiche: ±3 %vom Messwert, mindestens 0,25 l/min Kleinstmengen-Bereich: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,1 l/min Druckverlust max. 0,5 bar am Messbereichsende Druckfestigkeit Kunststoffausführung: PN 16 bar Ganzmetallausführung: PN 100 bar Medientemperatur C mit Option Hochtemperatur C Umgebungstemperatur C Lagertemperatur C Werkstoffe medienberührt Körper: PPS, CW614N vernickelt oder Edelstahl Anschlüsse: POM, CW614N vernickelt oder Edelstahl Dichtungen: FKM Blende: Edelstahl k Magnethalterung: PPS Klebstoff: Epoxidharz Werkstoffe nicht medienberührt Elektronikgehäuse / CW614N vernickelt Stecker PA6.6 Clip PA V DC Edelstahl Ganzmetallausführung: Stahl < 1 W (bei unbelasteten Ausgängen) ma / Bürde 500 Ohm max. oder V / Last min. 1 kohm pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

16 Schaltausgang Transistorausgang "Push-Pull" (kurzschluss- und verpolungsfest) I out = 100 ma max. Hysterese 2 % F.S., Lage der Hysterese bei Min.-Schalter oberhalb, bei Max.-Schalter unterhalb des Grenzwertes Anzeige gelbe LED (Ein = Normal / Aus = Alarm / schnelles Blinken = Programmierung) Elektr.-Anschluss für Rundsteckverbinder M12x1, 4-polig Schutzart IP 67 Gewicht siehe Tabelle Abmessungen und Gewichte Konformität CE Anschlussbild braun weiß blau schwarz Anschlussbeispiel: Z=Last Z PNP Z NPN V DC Analogausgang 0 V Schalt-/ Frequenzausgang Signalausgangskennlinien Wert x = Anfang des spezifizierten Messbereichs = nicht spezifizierter Bereich Stromausgang ma x Frequenzausgang 100 % Durchfluss Spannungsausgang V x 100 % Durchfluss Vor der Elektroinstallation ist sicherzustellen, dass die Versorgungsspannung den Datenangaben entspricht. Es wird empfohlen, abgeschirmtes Kabel zu verwenden. Abmessungen und Gewichte V f max 0 0 x 100 % Durchfluss f max wählbar im Bereich bis zu 2000 Hz Andere Kennlinien auf Anfrage Bereiche Nennweite Schaltbereich l/min H 2O Q max empf. DN ,4.. 6,0 120 DN ,0.. 15,0 DN ,0.. 25,0 DN ,0.. 50,0 DN ,0.. 80,0 DN 25 * 1,0..100,0 * Rohrinnenmaß Ø22,5 Sonderbereiche sind möglich. Anschlussstücke G DN L B X ØD Gewicht* Metall / kg Kunststoff Metall / Kunststoff G 1 / 4 DN ,5 / 33 0,245 / 0,055 G 3 / 8 DN 10 0,240 / 0,050 G 1 / 2 DN ,0 / 37 0,250 / 0,055 G 3 / 4 DN ,0 / 42 0,270 / 0,060 G 1 DN ,400 / 0,085 G 1 / 4 A DN ,230 / 0,045 G 3 / 8 A DN ,230 / 0,045 G 1 / 2 A DN ,240 / 0,050 G 3 / 4 A DN ,235 / 0,050 G 1 A DN ,235 / 0,050 *Gewichte pro Anschluss ohne Schrauben NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Körper 16 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

17 Ausführung Gewicht* kg Kunststoff ca. 0,210 Metall ca. 0,490 Metall (mit Distanzstück) ca. 0,560 *Gewichte incl. Innenteile, Sensor und Schrauben für Anschlussstücke Optionen Das XF-System ist durch eine Reihe von Optionen flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassbar: Ganzmetallausführung Die Standardausführung besitzt einen Kunststoffkörper mit einer Druckfestigkeit von 16 bar. Als Option ist ein Metallkörper (Messing vernickelt) mit einer Druckfestigkeit von 100 bar erhältlich. Der höhere Betriebsdruck erfordert eine Kombination mit Metall-Anschlussstücken. Messungen bzw. Schaltwerteinstellungen sind im Bereich l/min möglich. Hochtemperatur Wird die Ganzmetallausführung mit Sensoren in Hochtemperaturausführung und einem Schwanenhals ausgestattet, wird ein Betrieb bei Medientemperaturen bis zu 150 C ermöglicht. Hinweis: Ein Betrieb des Kunststoffkörpers mit mehr als 70 C ist ebenfalls möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass hierdurch die Druckbelastbarkeit abnimmt. Beständigkeit gegen Rückstrom Bei Durchfluss in Vorwärtsrichtung legt sich die Blende an einen bogenförmigen Anschlag an und wird auch bei Durchflüssen, die deutlich höher als der vorgesehene Messbereich sind, oder bei Wasserschlägen nicht beschädigt. Bei Durchfluss oder Druckschlägen in Gegenrichtung legt sie sich in der Standardausführung an einen umlaufenden Stützring aus Kunststoff oder Edelstahl an und verschließt den Strömungsquerschnitt nahezu vollständig. Hierdurch baut sich ein Druck auf, der die Blende zerstören kann. In Applikationen, in denen solche Bedingungen auftreten können (z.b. durch elastische Schlauchleitungen hinter dem Messmittel) wird der Einsatz der Option Rückströmungsfestigkeit empfohlen. Hierbei wird der Stützring durch einen ebenfalls bogenförmigen Anschlag aus Edelstahl ersetzt, so dass die Blende bei Strömung in Gegenrichtung die gleiche Überlast- und Druckschlagfestigkeit wie in Vorwärtsrichtung erhält. Eine Messung oder Schaltwerteinstellung in Gegenrichtung ist jedoch nicht möglich. Kleinstmengen-Messung Für Messbereiche bis 6 l/min kann die Empfindlichkeit des Messsystems erhöht werden, so dass Messungen auch unter 1 l/min, nämlich ab 0,4 l/min möglich werden. Hierzu wird der Sensor auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses eingesetzt. Diese Option steht für Metallgehäuse und Ausführungen mit Rückströmungsfestigkeit nicht zur Verfügung. Handhabung und Betrieb Montage Ein- und Auslaufstrecken sind bei der Montage des Messinstruments nicht zu beachten. Es ist aber darauf zu achten, dass der freie Querschnitt der Anströmung durch die montierte Rohrleitung nicht so verengt wird, dass eine Düsenwirkung zu ungleicher Verteilung der Strömung im Inneren des Messinstruments führt. Hierdurch könnten Messfehler verursacht werden. Das Instrument wird mit montierten Anschlussstücken geliefert. Diese dürfen für die Montage in die Rohrleitung demontiert werden. Hierzu werden die vier Schrauben in der Stirnseite eines der Anschlüsse gelöst und vollständig entfernt. Die Anschlussstücke werden dann in der Rohrleitung montiert. Die Anschlüsse der Ein- und Auslaufseite dürfen bei Bedarf miteinander vertauscht werden, um dadurch z.b. die Montagerichtung der vier Gewindeschrauben zu ändern. Anschließend wird der Körper des Instruments zwischen die Anschlussstücke geschoben und mit Hilfe der vier Gewindeschrauben befestigt. Es ist darauf zu achten, dass die O-Ringe dabei in der vorgesehenen Position sind. Diese Befestigungsmethode erlaubt eine einfache Demontage zur Reinigung und Wartung oder auch einen Austausch des Instruments unter Beibehaltung der vorhandenen Anschlussstücke. Die Blende ist trotz ihrer geringen Masse sehr robust. Trotzdem sollte sie bei der Montage nicht gewaltsam geknickt oder gestaucht werden. Das Messinstrument ist für den Betrieb mit Wasser oder nichtaggressiven Medien gleicher Viskosität bestimmt. Der Betrieb mit Luft oder anderen Gasen kann zu einem Flattern der Blende führen, das die Blende innerhalb kurzer Zeit zerstören kann. Es ist daher insbesondere bei der Inbetriebnahme darauf zu achten, dass die Anlage langsam mit dem flüssigen Medium befüllt wird und erst dann Betriebszustände mit höherer Durchflussrate angefahren werden. Es sollte durch geeignete Rohrleitungsführung dafür gesorgt werden, dass das Messinstrument in Betriebspausen der Anlage nicht leerlaufen kann. Der Betrieb des Messinstruments ist grundsätzlich in jeder Lage möglich. Die geringste Verschmutzungsneigung besteht allerdings, wenn die Blende hängend betrieben wird, also aus einer senkrechten Lage von unten nach oben schwingt (siehe Prinzip-Skizze s. 1 Merkmale). Hierzu muss der Einbau in eine waagerecht geführte Rohrleitung erfolgen. Bei waagerechtem Einbau sollte die Elektronik in Kleinstmengen- Ausführung (max. 6 l/min, siehe Optionen) nach unten zeigen, für andere Ausführungen nach oben. Die Justage im Werk erfolgt mit Durchfluss in waagerechter Richtung. Wichtig: Unabhängig von der Montagerichtung ist Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb, dass das Medium keine ferritischen Partikel enthält, die sich am Magneten auf der Blende anlagern können. Diese können zu Messfehlern führen. Außerdem ist sicherzustellen, dass keine Partikel mit Korngrößen > 100 µm im Medium vorhanden sind. Diese können im Spalt der Blende stecken bleiben und ggfs. eine Rückkehr der Blende in die Nulllage verhindern, so dass auch ohne fließendes Medium eine Durchflussrate angezeigt wird. Ggfs. ist vor dem Messsystem ein Filter mit Maschenweite < 100 µm vorzusehen. pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

18 Die Durchflussrichtung ist zu beachten. Diese ist auf dem Gehäuse mit einem Pfeil gekennzeichnet. Wenn die Gefahr von rückwärtigen Strömungen besteht (z.b. durch in der Rohrleitung vorhandene elastische Schläuche), sollte eine Ausführung mit der Option Rückströmungsfestigkeit gewählt werden. Das Elektronikgehäuse ist mit dem Primärsensor verbunden und kann vom Anwender nicht demontiert werden. Nach dem Einbau kann der Elektronikkopf zur Ausrichtung des Kabelabgangs gedreht werden. Programmierung Die Elektronik enthält einen Magnetkontakt, mit dessen Hilfe verschiedene Parameter programmiert werden können. Die Programmierung erfolgt, indem ein Magnet-Clip für einen Zeitraum zwischen 0,5 und 2 Sekunden an die auf dem Typenschild befindliche Markierung gebracht wird. Bei kürzerer oder längerer Kontaktzeit findet keine Programmierung statt (Schutz vor externen Magnetfeldern). Bei einem Maximum-Schalter führt das Überschreiten des Grenzwertes zum Umschalten in den Alarmzustand. Die Rückkehr in den Normalzustand erfolgt, wenn der Grenzwert abzüglich der eingestellten Hysterese wieder unterschritten wird. Max Max-Hyst T Das Wechseln in den Alarmzustand kann mit einer Schaltverzögerungszeit (t DS) versehen werden. Ebenso kann das Rückschalten in den Normalzustand mit einer davon verschiedenen Rückschaltverzögerungszeit (t DR) versehen werden. t T Der Clip kann nach dem Programmieren ( Teachen ) entweder am Gerät belassen oder zur Datensicherheit entfernt werden. Das Gerät besitzt eine gelbe LED, die während des Programmierpulses blinkt. Im Betrieb dient die LED als Zustandsanzeige des Schaltausganges. Um zu vermeiden, dass für das Teachen ein unerwünschter Betriebszustand angefahren werden muss, kann das Gerät ab Werk mit einem Teach-Offset versehen werden. Der Teach-Offset-Wert wird vor dem Abspeichern zum aktuellen Messwert addiert (oder subtrahiert, falls negativ angegeben). Beispiel: Der Schaltwert soll auf 70 % des Messbereiches eingestellt werden, da bei diesem Durchfluss ein kritischer Zustand im Prozess gemeldet werden soll. Gefahrlos sind aber nur 50 % zu erreichen. In diesem Fall würde das Gerät mit einem Teach-Offset von +20 % bestellt werden. Bei 50 % im Prozess würde dann beim Teachen ein Schaltwert von 70 % gespeichert werden. Üblicherweise wird die Programmierung zum Setzen des Grenzwertschalters verwendet. Auf Wunsch sind aber auch andere Parameter wie z.b. Endwert des Analog- oder Frequenzausganges setzbar. Der Grenzwertschalter kann zur Minimum- oder Maximum-Überwachung verwendet werden. Bei einem Minimum-Schalter führt das Unterschreiten des Grenzwertes zum Umschalten in den Alarmzustand. Die Rückkehr in den Normalzustand erfolgt, wenn der Grenzwert zuzüglich der eingestellten Hysterese wieder überschritten wird. Max Max-Hyst t DS Im Normalzustand ist die integrierte LED an, im Alarmzustand aus, was dem Zustand bei fehlender Versorgungsspannung entspricht. Der Schaltausgang ist bei nicht invertierter Ausführung (Standard) im Normalzustand auf Versorgungsspannungspegel, im Alarmzustand auf 0 V, so dass ein Kabelbruch beim Signalempfänger ebenfalls Alarmzustand anzeigen würde. Optional kann der Schaltausgang invertiert ausgeführt werden, d.h. im Normalzustand liegt 0 V am Ausgang an, im Alarmzustand Versorgungsspannungspegel. nicht invertierter Ausgang t DR t t T invertierter Ausgang Min+Hyst Min t Eine optional bestellbare Power-On-Delay-Funktion ermöglicht es, den Schaltausgang nach dem Anlegen der Versorgungsspannung für eine definierte Zeit im Normalzustand zu halten. 18 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

19 Bestellschlüssel FLEX - XF- = Option Nennweite 008 DN 8 - G 1 / DN 10 - G 3 / DN 15 - G 1 / DN 20 - G 3 / DN 25 - G 1 2. Anschlussart G Innengewinde A Außengewinde T Schlauchtülle 3. Anschlusswerkstoff M CW614N vernickelt P POM K Edelstahl 4. Körperwerkstoff Q PPS M CW614N vernickelt K Edelstahl 5. Messbereich 006 Kleinstmenge 0,4.. 6,0 l/min 015 1,0.. 15,0 l/min 025 1,0.. 25,0 l/min 050 1,0.. 50,0 l/min 080 1,0.. 80,0 l/min 100 1,0..100,0 l/min 6. Dichtungswerkstoff V FKM E EPDM N NBR 7. Rückströmungsfestigkeit O Ohne Rückströmungsfestigkeit R Mit Rückströmungsfestigkeit 8. Analogausgang I Stromausgang 0/4..20 ma U Spannungsausgang 0/2..10 V 9. Schaltfunktion L Minimum-Schalter H Maximum-Schalter R Frequenzausgang 10. Schaltsignal O Standard I Invertiert 11. Optional D 150 C Version (mit Distanzstück, nur für Metallgehäuse) Optionen Sonderbereich Analogausgang: <= Messbereich (Standard = Messbereich) Sonderbereich Frequenzausgang: <= Messbereich (Standard = Messbereich) Endfrequenz (max Hz) Schaltverzögerung, s (von Normal zu Alarm) Rückschaltverzögerung, s (von Alarm zu Normal) Power-On-Delay-Zeit (0..99 s) (Zeit nach Anlegen der Versorgung,in der der Schaltausgang nicht betätigt wird) Schaltausgang fest eingestellt Sonderhysterese % (Standard = 2 % EW) l/min l/min Hz s l/min Bei nicht ausgefüllten Feldern wird automatisch die Standardeinstellung ausgewählt. Zubehör Rundsteckverbinder / Kabel (KB...) Weitere Informationen finden Sie im Hauptverzeichnis Zubehör Gerätekonfigurator ECI-1 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

20 Durchflusstransmitter / -schalter OMNI-XF Ein- und Auslaufstrecken sind nicht erforderlich. Durch den geformten Anschlag und die Federeigenschaften der Blende werden selbst starke Wasserschläge schadlos überstanden. Die geringe Anzahl von medienberührten Teilen garantiert geringe Verschmutzungsneigung und zuverlässigen Betrieb. Ein- und auslaufseitig werden Anschlussstücke angeflanscht, die in verschiedenen Nennweiten und Materialien verfügbar sind. Durch Entfernen der vier Schrauben der Flanschverbindung ist die Messeinheit im Servicefall einfach entnehmbar, während die Anschlüsse in der Rohrleitung verbleiben. Der auf dem Messwertaufnehmer befindliche OMNI-Messumformer besitzt ein grafisches hintergrundbeleuchtetes LCD-Display, das sowohl im Dunkeln als auch in hellem Sonnenlicht sehr gut ablesbar ist. Das Grafikdisplay erlaubt die Anzeige von Messwerten und Parametern in klarer verständlicher Form. Universeller Durchflusssensor mit dynamischer Blende Analogausgang, zwei Schaltausgänge Klare, gut lesbare, beleuchtete LCD-Anzeige Wechselbare Dimensionen in der Anzeige Für den industriellen Einsatz konzipiert Kleine, kompakte Baumaße Einfache Installation Merkmale Eine dünne federnde Blende aus Edelstahl, die den gesamten Strömungsquerschnitt abdeckt, wird durch die strömende Flüssigkeit ausgelenkt und legt sich dabei an einen bogenförmigen Anschlag an. Flow Anschlag Die Messwerte werden 4-stellig zusammen mit ihrer physikalischen Einheit angezeigt, die auch vom Benutzer verändert werden kann. Die Elektronik verfügt über einen Analogausgang (4..20 ma oder V) und zwei Schaltausgänge, die als Grenzwertschalter zur Minimum- oder Maximum-Überwachung oder als Zweipunktregler verwendet werden können. Die Schaltausgänge sind als Push-Pull-Treiber ausgeführt und können daher sowohl als PNPals auch als NPN-Ausgang verwendet werden. Die Überschreitung von Grenzwerten wird mit einer weit sichtbaren roten LED und durch eine Klarschriftmeldung im Display signalisiert. Das Edelstahlgehäuse besitzt eine gehärtete kratzfeste Mineralglasscheibe. Die Bedienung erfolgt durch einen magnetbestückten Programmierring, so dass keine Gehäusedurchbrüche für Bedienelemente notwendig sind und die Dichtigkeit des Gehäuses dauerhaft gewährleistet ist. Der Ring erlaubt durch Drehen nach links und rechts einfaches Verändern der Parameter (z.b. Schaltpunkt, Hysterese...). Als Schutz vor unbeabsichtigter Programmierung kann er abgenommen und um 180 gedreht wieder aufgesetzt oder wie ein Schlüssel komplett abgenommen werden. Blende Magnet Auf der Blende befindet sich ein kunststoffgekapselter Magnet. Bei Auslenkung ändert sich sein Magnetfeld, das von einem Sensor außerhalb des Strömungsraumes detektiert wird. Biegsame Blende aus Edelstahl mit kunststoffgekapseltem Magnet. OPTION C: Vorwahlzähler mit externer Rücksetzmöglichkeit, antivalenten Schaltausgängen und Momentanwertanzeige. OPTION C1: Momentanwertanzeige mit Analogausgang, Volumen-Pulsausgang und Summenzähler Da die Blende nur gebogen wird und ohne Lager arbeitet, gibt es nahezu keine Reibungseffekte. Die Bewegung erfolgt daher praktisch hysteresefrei, und die Messergebnisse besitzen eine sehr gute Reproduzierbarkeit. Die geringe Masse der Blende führt zu einer geringen Reaktionszeit. Die nahezu vollständige Abdeckung des Strömungsquerschnittes in der Ruhelage resultiert in einer hohen Anlaufempfindlichkeit. Sobald kleinste Durchflüsse anstehen, wird die Blende zwangsläufig ausgelenkt. Die Bewertung des gesamten Strömungsquerschnittes ermöglicht eine unproblematische Rohrleitungsführung. 20 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

21 Technische Daten Sensor dynamische Blende Nennweite DN Anschlussart Innengewinde G 1 / 4..G 1, optional Außengewinde, Innengewinde 1 / 4 NPT.. 1 NPT oder Schlauchtülle, kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Messbereiche l/min (Wasser) Standardbereiche siehe Tabelle Bereiche, Kleinstmengenbereich 0,4..6 l/min als Option erhältlich Genauigkeit Standardbereiche: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,25 l/min Kleinstmengenbereich: ±3 % vom Messwert, mindestens 0,1 l/min Druckverlust max. 0,5 bar am Messbereichsende Druckfestigkeit Kunststoffausführung: PN 16 bar Ganzmetallausführung: PN 100 bar Medientemperatur C mit Option Hochtemperatur C Umgebungstemperatur C Lagertemperatur C Werkstoffe medienberührt Körper: PPS, CW614N vernickelt oder Edelstahl Anschlüsse: POM, CW614N vernickelt oder Edelstahl Dichtungen: FKM Blende: Edelstahl k Magnethalterung: PPS Klebstoff: Epoxidharz Werkstoffe Gehäuse Edelstahl nicht medienberührt Glas Mineralglas gehärtet Magnet Samarium-Cobalt Ring POM Flanschschrauben Versorgung Leistungsaufnahme Signalausgang Schaltausgang Hysterese Anzeige Elektr.-Anschluss Schutzart Gewicht Konformität V DC < 1 W Edelstahl Ganzmetallausführung: Stahl 4/0..20 ma / Last max. 500 Ohm (0/2..10 V auf Anfrage) Transistorausgang "Push-Pull" (kurzschluss- und verpolungsfest) I out = 100 ma max. einstellbar, Lage der Hysterese von Min. oder Max. abhängig grafisches LCD-Display erweiterter Temperaturbereich C, 32 x 16 Pixel, Hintergrundbeleuchtung, zeigt Wert und Dimension, LED-Meldeleuchte blinkend mit gleichzeitiger Meldung im Display. für Rundsteckverbinder M12x1, 5-polig IP 67 / (IP 68 bei Ölfüllung) siehe Tabelle Abmessungen und Gewichte CE Signalausgangskennlinien Wert x = Anfang des spezifizierten Messbereichs = nicht spezifizierter Bereich Stromausgang 20 0 x 100 % Durchfluss Andere Kennlinien auf Anfrage Bereiche Spannungsausgang Nennweite Schaltbereich l/min H 2O Q max empf. DN ,4.. 6,0 120 DN ,0.. 15,0 DN ,0.. 25,0 DN ,0.. 50,0 DN ,0.. 80,0 DN 25 * 1,0..100,0 * Rohrinnenmaß Ø22,5 Sonderbereiche sind möglich. Anschlussbild braun weiß blau schwarz grau Anschlussbeispiel: ma Steckverbinder M12x1 Z = Last Z PNP Siehe separates Anschlussbild von Option C und C1 in separaten Beschreibungen. Vor der Elektroinstallation ist darauf zu achten, dass die Versorgungsspannung den Datenangaben entspricht. Die Verwendung abgeschirmter Leitung wird empfohlen. Z NPN 10 V 0 0 x 100 % Durchfluss V DC Analogausgang 0 V Schaltsignal 1 Schaltsignal 2 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

22 Abmessungen und Gewichte Optionen Anschlussstücke G DN L B X ØD Gewicht* Metall / kg Kunststoff Metall / Kunststoff G 1 / 4 DN ,5 / 33 0,245 / 0,055 G 3 / 8 DN 10 22,5 / 33 0,240 / 0,050 G 1 / 2 DN ,0 / 37 0,250 / 0,055 G 3 / 4 DN ,0 / 42 0,270 / 0,060 G 1 DN ,400 / 0,085 G 1 / 4 A DN ,230 / 0,045 G 3 / 8 A DN ,230 / 0,045 G 1 / 2 A DN ,240 / 0,050 G 3 / 4 A DN ,235 / 0,050 G 1 A DN ,235 / 0,050 *Gewichte pro Anschluss ohne Schrauben NPT-Gewinde und kundenspezifische Anschlüsse auf Anfrage Bei NPT-Anschlussstücken kann die Einbaulänge abweichen Körper Ausführung Gewicht* kg Kunststoff ca. 0,265 Metall ca. 0,550 Metall (mit Distanzstück) ca. 0,625 Metall (mit Schwanenhals) ca. 0,720 *Gewichte incl. Innenteile, Sensor und Schrauben für Anschlussstücke Das XF-System ist durch eine Reihe von Optionen flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassbar: Ganzmetallausführung Die Standardausführung besitzt einen Kunststoffkörper mit einer Druckfestigkeit von 16 bar. Als Option ist ein Metallkörper (Messing vernickelt) mit einer Druckfestigkeit von 100 bar erhältlich. Der höhere Betriebsdruck erfordert eine Kombination mit Metall-Anschlussstücken. Messungen bzw. Schaltwerteinstellungen sind im Bereich l/min möglich. Hochtemperatur Wird die Ganzmetallausführung mit Sensoren in Hochtemperaturausführung und einem Schwanenhals ausgestattet, wird ein Betrieb bei Medientemperaturen bis zu 150 C ermöglicht. Hinweis: Ein Betrieb des Kunststoffkörpers mit mehr als 70 C ist ebenfalls möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass hierdurch die Druckbelastbarkeit abnimmt. Beständigkeit gegen Rückstrom Bei Durchfluss in Vorwärtsrichtung legt sich die Blende an einen bogenförmigen Anschlag an und wird auch bei Durchflüssen, die deutlich höher als der vorgesehene Messbereich sind, oder bei Wasserschlägen nicht beschädigt. Bei Durchfluss oder Druckschlägen in Gegenrichtung legt sie sich in der Standardausführung an einen umlaufenden Stützring aus Kunststoff oder Edelstahl an und verschließt den Strömungsquerschnitt nahezu vollständig. Hierdurch baut sich ein Druck auf, der die Blende zerstören kann. In Applikationen, in denen solche Bedingungen auftreten können (z.b. durch elastische Schlauchleitungen hinter dem Messmittel) wird der Einsatz der Option Rückströmungsfestigkeit empfohlen. Hierbei wird der Stützring durch einen ebenfalls bogenförmigen Anschlag aus Edelstahl ersetzt, so dass die Blende bei Strömung in Gegenrichtung die gleiche Überlast- und Druckschlagfestigkeit wie in Vorwärtsrichtung erhält. Eine Messung oder Schaltwerteinstellung in Gegenrichtung ist jedoch nicht möglich. 22 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

23 Kleinstmengen-Messung Für Messbereiche bis 6 l/min kann die Empfindlichkeit des Messsystems erhöht werden, so dass Messungen auch unter 1 l/min, nämlich ab 0,4 l/min möglich werden. Hierzu wird der Sensor auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses eingesetzt. Diese Option steht für Metallgehäuse und Ausführungen mit Rückströmungsfestigkeit nicht zur Verfügung. Handhabung und Betrieb Montage Ein- und Auslaufstrecken sind bei der Montage des Messinstruments nicht zu beachten. Es ist aber darauf zu achten, dass der freie Querschnitt der Anströmung durch die montierte Rohrleitung nicht so verengt wird, dass eine Düsenwirkung zu ungleicher Verteilung der Strömung im Inneren des Messinstruments führt. Hierdurch könnten Messfehler verursacht werden. Das Instrument wird mit montierten Anschlussstücken geliefert. Diese dürfen für die Montage in die Rohrleitung demontiert werden. Hierzu werden die vier Schrauben in der Stirnseite eines der Anschlüsse gelöst und vollständig entfernt. Die Anschlussstücke werden dann in der Rohrleitung montiert. Die Anschlüsse der Ein- und Auslaufseite dürfen bei Bedarf miteinander vertauscht werden, um dadurch z.b. die Montagerichtung der vier Gewindeschrauben zu ändern. Anschließend wird der Körper des Instruments zwischen die Anschlussstücke geschoben und mit Hilfe der vier Gewindeschrauben befestigt. Es ist darauf zu achten, dass die O-Ringe dabei in der vorgesehenen Position sind. Diese Befestigungsmethode erlaubt eine einfache Demontage zur Reinigung und Wartung oder auch einen Austausch des Instruments unter Beibehaltung der vorhandenen Anschlussstücke. Die Blende ist trotz ihrer geringen Masse sehr robust. Trotzdem sollte sie bei der Montage nicht gewaltsam geknickt oder gestaucht werden. Das Messinstrument ist für den Betrieb mit Wasser oder nichtaggressiven Medien gleicher Viskosität bestimmt. Der Betrieb mit Luft oder anderen Gasen kann zu einem Flattern der Blende führen, das die Blende innerhalb kurzer Zeit zerstören kann. Es ist daher insbesondere bei der Inbetriebnahme darauf zu achten, dass die Anlage langsam mit dem flüssigen Medium befüllt wird und erst dann Betriebszustände mit höherer Durchflussrate angefahren werden. Es sollte durch geeignete Rohrleitungsführung dafür gesorgt werden, dass das Messinstrument in Betriebspausen der Anlage nicht leerlaufen kann. Der Betrieb des Messinstruments ist grundsätzlich in jeder Lage möglich. Die geringste Verschmutzungsneigung besteht allerdings, wenn die Blende hängend betrieben wird, also aus einer senkrechten Lage von unten nach oben schwingt (siehe Prinzip-Skizze s. 1 Merkmale). Hierzu muss der Einbau in eine waagerecht geführte Rohrleitung erfolgen. Bei waagerechtem Einbau sollte die Elektronik in Kleinstmengen- Ausführung (max. 6 l/min, siehe Optionen) nach unten zeigen, für andere Ausführungen nach oben. Die Justage im Werk erfolgt mit Durchfluss in waagerechter Richtung. Wichtig: Unabhängig von der Montagerichtung ist Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb, dass das Medium keine ferritischen Partikel enthält, die sich am Magneten auf der Blende anlagern können. Diese können zu Messfehlern führen. Außerdem ist sicherzustellen, dass keine Partikel mit Korngrößen > 100 µm im Medium vorhanden sind. Diese können im Spalt der Blende stecken bleiben und ggfs. eine Rückkehr der Blende in die Nulllage verhindern, so dass auch ohne fließendes Medium eine Durchflussrate angezeigt wird. Ggfs. ist vor dem Messsystem ein Filter mit Maschenweite < 100 µm vorzusehen. Die Durchflussrichtung ist zu beachten. Diese ist auf dem Gehäuse mit einem Pfeil gekennzeichnet. Wenn die Gefahr von rückwärtigen Strömungen besteht (z.b. durch in der Rohrleitung vorhandene elastische Schläuche), sollte eine Ausführung mit der Option Rückströmungsfestigkeit gewählt werden. Das Elektronikgehäuse ist mit dem Primärsensor verbunden und kann vom Anwender nicht demontiert werden. Nach dem Einbau kann der Elektronikkopf zur Ausrichtung des Kabelabgangs gedreht werden. Programmierung Der Ringspalt des Programmierrings lässt sich in die Pos. 1 und Pos. 2 auslenken. Folgende Aktionen sind möglich: Tasten auf 1 = weiter (STEP) Tasten auf 2 = ändern (PROG) Ruhelage zwischen 1 und 2 Der Ring ist als Schlüsselsystem abnehmbar oder verdreht wieder aufsteckbar um Programmierschutz zu erhalten. Die Bedienung erfolgt im Dialog mit den Displaymeldungen, was eine einfache Handhabung sicherstellt. Wird ausgehend von der Normalanzeige (Momentanmesswert mit Einheit) wiederholt auf 1 (STEP) getastet, so wird die Anzeige nacheinander folgende Informationen anzeigen: Anzeige der Parameter mit Pos. 1 Schaltwert S1 (Schaltpunkt 1 in der gewählten Einheit) Schaltcharakteristik von S1 MIN = Minimalwertüberwachung MAX = Maximalwertüberwachung Hysterese 1 (Hysteresewert von S1 in der eingestellten Einheit) Schaltwert S2 Schaltcharakteristik von S2 Hysterese 2 Code Nach Eingabe des Code 111 können weitere Parameter bestimmt werden: Filter (Einschwingzeit von Anzeige und Ausgang) Physikalische Einheit (Units) Ausgang (Output): ma oder ma 0/4 ma (Messwert, der 0/4 ma entspricht) 20 ma (Messwert, der 20 ma entspricht) Bei Ausführungen mit Spannungsausgang sind 20 ma sinngemäß durch 10 V zu ersetzen. Ändern (editieren) mit Pos. 2 Wenn der gerade sichtbare Parameter geändert werden soll: Ringspalt auf Pos. 2 drehen und es erscheint ein blinkender Cursor, der die änderbare Stelle anzeigt Durch wiederholtes Drehen auf Pos. 2 werden die Werte erhöht, durch Drehen auf Pos. 1 wandert der Cursor zur nächsten Stelle Verlassen des Parameters durch Drehen auf Pos. 1 (bis Cursor die Zeile verlässt) heißt die Änderung übernehmen Bei keiner Aktion innerhalb 30 Sekunden springt das Gerät wieder auf den normalen Anzeigebereich zurück, ohne dass die Änderung übernommen wird pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

24 Die Grenzwertschalter S1 und S2 können zur Minimum- oder Maximum-Überwachung verwendet werden. Bei einem Minimum-Schalter führt das Unterschreiten des Grenzwertes zum Umschalten in den Alarmzustand. Die Rückkehr in den Normalzustand erfolgt, wenn der Grenzwert zuzüglich der eingestellten Hysterese wieder überschritten wird. T Min+Hyst Min Bei einem Maximum-Schalter führt das Überschreiten des Grenzwertes zum Umschalten in den Alarmzustand. Die Rückkehr in den Normalzustand erfolgt, wenn der Grenzwert abzüglich der eingestellten Hysterese wieder unterschritten wird. T Max Max-Hyst Das Wechseln in den Alarmzustand wird durch die integrierte rote LED und eine Klarschriftmeldung im Display angezeigt. Die Schaltausgänge sind im Normalzustand auf Versorgungsspannungspegel, im Alarmzustand auf 0 V, so dass ein Kabelbruch beim Signalempfänger ebenfalls Alarmzustand anzeigt würde. Überlastanzeige Überlast eines Schaltausganges wird detektiert, auf dem Display angezeigt ( Check S1 / S2 ) und der Schaltausgang wird abgeschaltet. Simulationsmodus Zur einfacheren Inbetriebnahme bietet der Sensor einen Simulationsmodus des analogen Ausgangs. Es ist möglich einen programmierbaren Wert im Bereich 0..26,0 ma am Ausgang zu erzeugen (ohne die Prozessgröße zu verändern). Hiermit kann bei der Inbetriebnahme die Strecke zwischen Sensor und nachgeschalteter Elektronik getestet werden. Zu erreichen ist dieser Modus über Code 311. Werkseinstellung Nach Veränderung der Konfigurationsparameter ist ein Zurückstellen zur Werkseinstellung mit Code 989 jederzeit möglich. t t Bestellschlüssel OMNI - XF- = Option Nennweite 008 DN 8 - G 1 / DN 10 - G 3 / DN 15 - G 1 / DN 20 - G 3 / DN 25 - G 1 2. Anschlussart G Innengewinde A Außengewinde N Innengewinde NPT T Schlauchtülle 3. Anschlusswerkstoff M CW614N vernickelt P POM K Edelstahl 4. Körperwerkstoff Q PPS M CW614N vernickelt K Edelstahl 5. Messbereich 006 Kleinstmenge 0,4.. 6,0 l/min 015 1,0.. 15,0 l/min 025 1,0.. 25,0 l/min 050 1,0.. 50,0 l/min 080 1,0.. 80,0 l/min 100 1,0..100,0 l/min 6. Dichtungswerkstoff V FKM E EPDM N NBR 7. Rückströmungsfestigkeit O Ohne Rückströmungsfestigkeit R Mit Rückströmungsfestigkeit 8. Analogausgang I Stromausgang 0/4..20 ma U Spannungsausgang 0/2..10 V K ohne 9. Optionen 1 D 150 C Version (mit Distanzstück, nur für Metallgehäuse) H 150 C Version (mit Schwanenhals, nur für Metallgehäuse) O Tropic-Ausführung Ölgefüllte Version für schweren Einsatz oder Außen-Einsatz 10. Optionen 2 C Zähler C C1 Zähler C1 24 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

25 Optionen Zähler C (Hard- und Software-Option): Vorwahlzähler mit externer Rücksetzmöglichkeit, antivalenten Schaltausgängen und Momentanwertanzeige (geändertes Anschlussbild!) Zähler C1 (Software-Option): Momentanwertanzeige mit Analogausgang, Volumen-Pulsausgang und Summenzähler Siehe separate Information zu Zähleroption C und C1. Zubehör Kabel / Rundsteckverbinder (KB...) Weitere Informationen erhalten Sie im Hauptverzeichnis Zubehör Gerätekonfigurator ECI-1 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

26 Zähleroption C für OMNI-Durchflussgeber Zähler für Durchflussgeber: Kolben Dynamische Blende Rotor Turbine Zahnrad Schraube Kalorimetrie MID Vortex Die Anzeige des Zählerstandes erfolgt in einem nur 4-stelligen LCD-Display. Dabei wird die Anzahl der Dezimalstellen und die angezeigte Einheit laufend dem aktuellen Zählerstand angepasst. Die kleinste darstellbare Menge ist dabei 0,001 ml (= 1 µl), die größte 9999 m³. Somit hat der Zähler insgesamt 13 Stellen, von denen jeweils die vier obersten signifikanten Stellen angezeigt werden. Die Anzeigeauflösung ist damit jederzeit mindestens 1 Promille des angezeigten Wertes oder besser, was im Allgemeinen die Genauigkeit des angeschlossenen Durchflussgebers übersteigt. Die nicht angezeigten Stellen des Zählers sind dann für die Genauigkeit der Messung nicht relevant. Das automatische dynamische Wechseln der Dimensionen in der Anzeige bezogen auf den Zählerstand erlaubt eine einfache Ablesung trotz der nur 4-stelligen Anzeige. Außerdem erübrigt sich eine Konfigurierung des Zählers durch den Benutzer. Zähleroption C1: Statt der hier beschriebenen Zähleroption C steht alternativ die Zähleroption C1 zur Verfügung (siehe entsprechendes Datenblatt). Diese bietet zusätzlich zur Momentanwertanzeige einen Summenzähler ohne einstellbaren Vorwahlwert sowie einen Pulsausgang, der nach einer einstellbaren Fluidmenge zyklisch jeweils einen Puls abgibt. Außerdem steht ein Analogausgang (4..20 ma oder V) für den Momentanwert der Durchflussrate zur Verfügung (wie bei OMNI-Standard-Ausführung). Technische Daten Einfache Summenzählung Verfügbar für jeden OMNI-Durchflussgeber Einfache Abfüllzählung mit programmierbarem Endsignal Kontrollumschaltung auf Momentanwert Automatisches, dynamisches Wechseln von Anzeigeeinheit und Dezimalstellen in der Grafikanzeige Antivalente Ausgänge Simple Menüführung durch Grafikanzeige Merkmale Die Zähleroption C ist eine Hardware- und Software-Option für alle OMNI-Durchflussgeber. Sie ermöglicht eine Verbrauchsmessung des strömenden Fluids (Flüssigkeit oder Gas) durch Summenbildung. Im Display ist primär die Summe ablesbar. Durch Betätigung des Ringes kann temporär auf die momentane Durchflussrate umgeschaltet werden. Darüber hinaus bietet die Software die Möglichkeit, einen Vorwahlwert einzustellen, bei dessen Erreichen die Schaltausgänge der OMNI-Elektronik betätigt werden. Hierdurch wird z.b. eine Abfüllsteuerung möglich. Das Rücksetzen des Zählerstandes erfolgt entweder mit Hilfe des Programmierringes oder über einen externen Reset-Impuls an Pin 2 der Elektronik. Im Gegensatz zur Standard-OMNI-Elektronik steht daher an Pin 2 kein Analogausgang zur Verfügung. Durch Verbindung des Reset-Einganges mit einem der Schaltausgänge kann auch ein automatisches Rücksetzen erfolgen. Der Zähler kann auf Abwärts- oder Aufwärtszählung programmiert werden. Bei Aufwärtszählung erfolgt die Betätigung der Schaltausgänge bei Erreichen des Vorwahlwertes und das Rücksetzen auf Null. Bei Abwärtszählung erfolgt das Rücksetzen auf den Vorwahlwert und die Betätigung der Schaltausgänge bei Erreichen des Zählerstandes Null. Die beiden Schaltausgänge S1 und S2 schalten jeweils gleichzeitig, haben aber immer entgegengesetzte (antivalente) Zustände. Dieses Verhalten kann zur Kabelbruchdetektion genutzt werden. Zählbereich ml bis 9999 m³ mit automatischem Setzen der Dezimalstellen und der jeweiligen Dimension Schaltsignalausgänge (Pin 4 + 5) Zählerresetsignal (Pin 2) Anschlussbild braun weiß blau schwarz grau Anschlussbeispiel: Steckverbinder M12x1 2 x Push-Pull-Ausgang, max. 100 ma, kurzschluss- u. verpolungsfest, antivalente Zustände, am Gerät konfigurierbar als Wischsignal oder Flankensignal Ansteuerung mit 0 V und Versorgungsspannungspegel Versorgung abhängig von Grundgerät (typisch 24 V DC) Z = Last Vor Anschluss der Versorgungsspannung ist sicherzustellen, dass diese den Datenangaben entspricht! Die Versorgungsspannungsgrenzen sind dem Datenblatt des Grundgerätes zu entnehmen. Wenn ein Zählerstandverlust bei Ausfall der Versorgungsspannung vermieden werden soll, ist für eine geeignete Pufferung (z.b. mittels einer Batterie) zu sorgen. Die Verwendung abgeschirmter Leitung wird empfohlen. Z PNP Z NPN 24 V DC Reseteingang 0 V Schaltsignal 1 Schaltsignal 2 26 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

27 Handhabung und Betrieb Programmierung Der Zähler zeigt auf dem Display den Summenzählerstand in Wert und Einheit an. Die Dimensionen ml, L, m³ werden automatisch gesetzt. Zum Betrieb als Summenzähler sind keine Einstellungen durch den Benutzer erforderlich. Für die Nutzung der weiteren Funktionen können Einstellungen notwendig werden. Diese werden mit Hilfe des am Gerät befindlichen Programmierringes vorgenommen. Der Ring erlaubt durch Drehen nach links und rechts einfaches Verändern der Parameter. Als Schutz vor unbeabsichtigter Programmierung kann er abgenommen und um 180 gedreht wieder aufgesetzt oder wie ein Schlüssel komplett abgenommen werden. Durchflussgebers und ist ab Werk bereits passend eingestellt (z.b. ml/min, l/min, l/h, m³/h). Vorwahlwert Der Vorwahlwert wird bei Zählrichtung aufwärts als Schaltwert verwendet. Sobald der Summenzählerstand diesen Wert erreicht, werden die beiden Schaltausgänge betätigt. Bei Zählrichtung abwärts dient der Vorwahlwert als Reset-Wert, d.h. der Zähler wird bei einem Reset auf diesen Wert gesetzt und zählt dann von hier aus abwärts bis Null. Bei Erreichen von Null werden die Schaltausgänge betätigt. Code Über einen Code gelangt man in unterschiedliche Eingabeebenen, in der Parameter verändert oder Funktionen ausgeführt werden können (damit dies nicht unabsichtlich erfolgt, wird der Code abgefragt!). Es stehen zwei verschiedene feste Codes zur Verfügung, die vom Benutzer nicht verändert werden können: Code 100: Manueller Reset für Summenzähler Der Ringspalt des Programmierrings lässt sich in die Pos. 1 und Pos. 2 auslenken. Folgende Aktionen sind möglich: Tasten auf 1 = weiter (STEP) Tasten auf 2 = ändern (PROG) Ruhelage zwischen 1 und 2 Die Bedienung erfolgt im Dialog mit den Displaymeldungen, was eine einfache Handhabung sicherstellt. Wenn ausgehend von der Normalanzeige (Summe inkl. Dimension) wiederholt auf 1 (Step) getastet wird, so wird das Display zyklisch folgende Informationen zeigen: Normalanzeige Summe mit Dimension (z.b. Liter) Momentanwertanzeige (z.b. l/min) Vorwahlwert incl. Art des Schaltausgangs Code Wird das Gerät bei irgendeiner Anzeige nicht weiter bedient, fällt das Gerät nach 10 Sekunden in die Normalanzeige zurück. Soll eine Eingabe erfolgen (z.b. Vorwahlwert oder Code), so muss der Ring während der zu ändernde Wert angezeigt wird einmal auf 2 (PROG) gedreht werden. Es erscheint dann ein blinkender Cursor an der letzten Stelle. Mit weiteren Drehungen auf 2 kann die blinkende Stelle verändert werden, bei Drehung auf 1 springt der Cursor eine Stelle nach links. Wird die 1 an der vordersten Stelle betätigt, wird der eingestellte Wert übernommen und der nächste Parameter wird angezeigt (ohne blinkenden Cursor). Wird eine Änderung nicht innerhalb von 30 Sekunden übernommen, fällt das Gerät in die Normalanzeige zurück, Änderungen werden verworfen. Dieses Bedienprinzip gilt für alle Eingaben. Die Momentanwertanzeige zeigt die aktuelle Durchflussrate. Die angezeigte Einheit ist abhängig vom Messbereich des gewählten Nach Eingabe dieses Codes erfolgt eine Rückfrage, ob der Zähler zurückgesetzt werden soll, die mit 1 (ja) oder 2 (nein) beantwortet werden muss. Der Reset erfolgt entweder auf Null (bei Zählrichtung aufwärts) oder auf den Vorwahlwert (bei Zählrichtung abwärts). Code 111: Parametereinstellung Gate Time (nur bei frequenzgebenden Sensoren vorhanden) Filterzeit Zählrichtung (aufwärts / abwärts) Einheit für Vorwahlwert Dezimalstelle für Vorwahlwert Schaltverhalten für Schaltausgänge (Flanke / Wischsignal) Pulsdauer (für Wischsignal) Reset-Methode (manuell / über Signal) Bedeutung der Parameter: Gate Time Dieser Parameter ist nur bei frequenzgebenden Sensoren vorhanden. Die Frequenz wird durch Torzeitmessung ermittelt. Der Parameter Gate Time definiert die eingestellte Torzeit. Es sind vier Werte einstellbar: 0,25 s / 0,5 s / 1,0 s / 2,0 s Der Parameter beeinflusst einerseits die Geschwindigkeit der Messung und andererseits die Auflösung des Ergebnisses. Gate Time Auflösung 0,25 s 4 Hz 0,50 s 2 Hz 1,00 s 1 Hz 2,00 s 0,5 Hz Filterzeit Die eingestellte Filterzeit beschreibt die Zeit, nach der der Momentanwert nach einer sprunghaften Änderung wieder den Istwert darstellt. Die Filterung kann verwendet werden, um schwankende Messwerte zu beruhigen. Es stehen folgende Einstellwerte zur Verfügung: Off / 0,2 s / 0,5 / 1,0 / 2,0 / 4,0 / 8,0 / 16 s / 32 s Zählrichtung Es stehen die Einstellwert pos und neg zur Verfügung. Bei Einstellung pos zählt der Summenzähler aufwärts. Bei Erreichen des Vorwahlwertes werden die Schaltausgänge betätigt, der pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

28 Zähler zählt aber weiterhin aufwärts. Bei einem Reset wird der Zähler auf Null gesetzt. Bei Einstellung neg zählt der Zähler rückwärts auf Null. Bei Zählerstand Null werden die Schaltausgänge betätigt, und der Zähler stoppt. Bei einem Reset wird der Zählerstand auf den Vorwahlwert gesetzt. Einheit für Vorwahlwert Der Vorwahlwert kann in einer wählbaren Einheit angegeben werden. Es stehen die Einheiten ml, Liter oder m³ zur Verfügung. Dezimalstelle für Vorwahlwert Hier kann die Auflösung des Vorwahlwertes angegeben werden. Es stehen null bis 3 Dezimalstellen zur Verfügung. In jedem Fall stehen vier Stellen zur Verfügung, so dass Zahlenwerte von 0,001 bis 9999 angegeben werden können (in den o.g. Einheiten). Schaltverhalten für Schaltausgänge Hier kann das Verhalten der Schaltausgänge bei Erreichen des Vorwahlwertes (bzw. Null bei Zählrichtung abwärts) bestimmt werden. Es stehen folgende Einstellwerte zur Verfügung: = Flanke: Die Schaltausgänge ändern ihren Zustand bis zum nächsten Reset =? Wischsignal: Die Schaltausgänge ändern ihren Zustand für eine einstellbare Zeit (Pulsdauer siehe nächster Parameter) Die Pulspolarität bzw. die Schaltrichtung sind nicht einstellbar, da die beiden Schaltausgänge jeweils entgegengesetzte (antivalente) Zustände haben und so über die Beschaltung die Polarität des Signals gewählt werden kann. Das Symbol stell das Verhalten des Schaltausgangs an Pin 4 dar. Pulsdauer (nur bei Schaltverhalten Wischsignal ) Die Pulsdauer ist einstellbar von 0,1 s bis 9,9 s in Schritten zu 0,1 s. Reset-Methode Der Summenzähler kann sowohl manuell über den Ring als auch über ein elektrisches Signal an Pin 2 zurückgesetzt werden. Das Verhalten des Signaleinganges kann hier konfiguriert werden. Durch Beschaltung des Reset-Einganges mit einem der Ausgangssignale kann eine Autoreset-Funktion realisiert werden. Das Verhalten kann durch die Beschaltung und die Wahl verschiedener Parameter beeinflusst werden. Beispiel: Der Zähler soll aufwärts zählen und bei Erreichen des Vorwahlwertes erneut bei Null beginnen. Maßnahmen: Der Reset-Eingang Pin 2 wird mit dem Schaltausgang Pin 4 verbunden. Die Zählrichtung wird auf pos gesetzt. Das Schaltverhalten für die Schaltausgänge wird auf = gesetzt Die Reset-Methode wird auf = gesetzt braun weiß blau schwarz grau 24 V DC Reseteingang Beschreibung des Verhaltens: Während der Summenzähler aufwärts zählt, liegt jetzt am Schaltausgang Pin 4 Low-Potential (0 V) an. Bei Erreichen des Vorwahlwertes ändert der Schaltausgang seinen Zustand auf High-Potential (24 V ). Durch diese positive Flanke wird an Pin 2 der Reset ausgelöst. Der Zähler wird auf Null zurückgesetzt und der Schaltausgang Pin 4 fällt auf Low-Potential zurück. Der Zyklus beginnt von vorn. Code 989: Default Nach Eingabe dieses Codes erfolgt eine Rückfrage, ob alle Parameter auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden sollen, die mit 1 (ja) oder 2 (nein) beantwortet werden muss. 0 V Schaltsignal 1 Schaltsignal 2 Es stehen folgende Einstellwerte zur Verfügung: Off Signaleingang Pin 2 funktionslos, Reset nur über Ring = Reset durch positive Flanke an Pin 2: Zähler wird bei Auftreten einer Low-High-Flanke zurückgesetzt und zählt anschließend sofort weiter? Reset durch negative Flanke an Pin 2: Zähler wird bei Auftreten einer High-Low-Flanke zurückgesetzt und zählt anschließend sofort weiter =??= Reset durch positiven Puls an Pin 2: Zähler wird bei Auftreten einer Low-High-Flanke zurückgesetzt, gesetoppt und zählt erst nach Ende des Pulses (High-Low-Flanke) weiter Reset durch negativen Puls an Pin 2: Zähler wird bei Auftreten einer High-Low-Flanke zurückgesetzt, gestoppt und zählt erst nach Ende des Pulses (High-Low-Flanke) weiter 28 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

29 Kombinationsbeispiele Die Zähleroption C ist für nachfolgende OMNI-Geräte verfügbar: OMNI-CF.. Vortex OMNI-TA Tafeleinbau OMNI-RR.. Rotor OMNI-F.. Kalorimetrisch OMNI-RT.. Turbine OMNI-FG.. Kalorimetrisch OMNI-VHS.. Schraube OMNI-FIN.. Kalorimetrisch OMNI-VHZ.. Zahnrad OMNI-FIS.. Magnetisch-Induktiv OMNI-XF.. Dynamische Blende OMNI-HD1K OMNI-HD2K OMNI-HR1MV OMNI-HR2E OMNI-HR2VE Kolben OMNI-MID1.. Magnetisch-Induktiv pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

30 Zähleroption C1 für OMNI-Durchflussgeber Zähler für Durchflussgeber: Kolben Dynamische Blende Rotor Turbine Zahnrad Schraube MID Vortex Technische Daten Zählbereich ml bis 9999 m³ mit automatischem Setzen der Dezimalstellen und der jeweiligen Dimension Pulssignalausgänge (Pin 4 + 5) Anschlussbild braun weiß blau schwarz grau 2 x Push-Pull-Ausgang, max. 100 ma, kurzschluss- u. verpolungsfest, antivalente Zustände, Pulsdauer 36 ms Z = Last Z Z 24 V DC Analogausgang 0 V Pulsausgang 1 Pulsausgang 2 antivalent Momentanwertanzeige und Summenzählung Pulsausgang mit einstellbarer Pulswertigkeit Antivalente Ausgänge Analogausgang des Momentanwertes Einfache Menüführung durch Grafikanzeige Anschlussbeispiel: PNP NPN Merkmale Die Zähleroption C1 ist eine Software-Option für alle OMNI-Durchflussgeber. Sie ermöglicht eine Verbrauchsmessung des strömenden Fluids (Flüssigkeit oder Gas) durch Summenbildung. Im Display ist primär die momentane Durchflussrate ablesbar. Durch Betätigung des Ringes kann temporär auf die Summe umgeschaltet werden. Das Rücksetzen des Zählerstandes erfolgt mit Hilfe des Programmierringes. Darüber hinaus bietet die Software einen Pulsausgang mit einstellbarer Pulswertigkeit. Zur Pulsausgabe werden die Schaltausgänge S1 und S2 genutzt. Sie schalten jeweils gleichzeitig, haben aber immer entgegengesetzte (antivalente) Zustände. Dieses Verhalten kann zur Kabelbruchdetektion genutzt werden. Steckverbinder M12x1 Vor Anschluss der Versorgungsspannung ist sicherzustellen, dass diese den Datenangaben entspricht! Die Versorgungsspannungsgrenzen sind dem Datenblatt des Grundgerätes zu entnehmen. Wenn ein Zählerstandverlust bei Ausfall der Versorgungsspannung vermieden werden soll, ist für eine geeignete Pufferung (z.b. mittels einer Batterie) zu sorgen. Die Verwendung abgeschirmter Leitung wird empfohlen. Die Anzeige des Zählerstandes erfolgt in einem nur 4-stelligen LCD-Display. Dabei wird die Anzahl der Dezimalstellen und die angezeigte Einheit laufend dem aktuellen Zählerstand angepasst. Die kleinste darstellbare Menge ist dabei 0,001 ml (= 1 µl), die größte 9999 m³. Somit hat der Zähler insgesamt 13 Stellen, von denen jeweils die vier obersten signifikanten Stellen angezeigt werden. Die Anzeigeauflösung ist damit jederzeit mindestens 1 Promille des angezeigten Wertes oder besser, was im Allgemeinen die Genauigkeit des angeschlossenen Durchflussgebers übersteigt. Die nicht angezeigten Stellen des Zählers sind dann für die Genauigkeit der Messung nicht relevant. Das automatische dynamische Wechseln der Dimensionen in der Anzeige bezogen auf den Zählerstand erlaubt eine einfache Ablesung trotz der nur 4-stelligen Anzeige. Außerdem erübrigt sich eine Konfigurierung des Zählers durch den Benutzer. Zähleroption C: Statt der hier beschriebenen Zähleroption C1 steht alternativ die Zähleroption C zur Verfügung (siehe entsprechendes Datenblatt). Diese bietet einen Summenzähler mit einstellbarem Vorwahlwert und externer Reset-Möglichkeit. Hiermit kann z.b. eine Abfüllsteuerung realisiert werden. Außerdem steht eine Momentanwertanzeige zur Verfügung, jedoch ohne analoges Ausgangssignal. 30 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

31 Handhabung und Betrieb Programmierung Der Zähler zeigt primär auf dem Display die momentante Durchflussrate in Wert und Einheit an. Hierzu sind keinerlei Einstellungen durch den Benutzer notwendig. Für die Nutzung der weiteren Funktionen können Einstellungen notwendig werden. Diese werden mit Hilfe des am Gerät befindlichen Programmierringes vorgenommen. Der Ring erlaubt durch Drehen nach links und rechts einfaches Verändern der Parameter. Als Schutz vor unbeabsichtigter Programmierung kann er abgenommen und um 180 gedreht wieder aufgesetzt oder wie ein Schlüssel komplett abgenommen werden. Code Über einen Code gelangt man in unterschiedliche Eingabeebenen, in der Parameter verändert oder Funktionen ausgeführt werden können (damit dies nicht unabsichtlich erfolgt, wird der Code abgefragt!). Es stehen zwei verschiedene feste Codes zur Verfügung, die vom Benutzer nicht verändert werden können: Code 100: Reset für Summenzähler Code 111: Parametereinstellung Gate Time (nur bei frequenzgebenden Sensoren vorhanden) Filterzeit Rohrinnendurchmesser Einheit für Pulswertigkeit Zahlenwert für Pulswertigkeit Analogausgangscharakteristik Skalierung Bottom Skalierung Top Der Ringspalt des Programmierrings lässt sich in die Pos. 1 und Pos. 2 auslenken. Folgende Aktionen sind möglich: Tasten auf 1 = weiter (STEP) Tasten auf 2 = ändern (PROG) Ruhelage zwischen 1 und 2 Die Bedienung erfolgt im Dialog mit den Displaymeldungen, was eine einfache Handhabung sicherstellt. Wenn ausgehend von der Normalanzeige (Momentanwert der Durchflussrate) wiederholt auf 1 (Step) getastet wird, so wird das Display zyklisch folgende Informationen zeigen: Normalanzeige Momentanwertanzeige (z.b. l/min) Summe mit Dimension (z.b. Liter) Code Wird das Gerät bei irgendeiner Anzeige nicht weiter bedient, fällt das Gerät nach 10 Sekunden in die Normalanzeige zurück. Soll eine Eingabe erfolgen (z.b. Code), so muss der Ring während der zu ändernde Wert angezeigt wird einmal auf 2 (PROG) gedreht werden. Es erscheint dann ein blinkender Cursor an der letzten Stelle. Mit weiteren Drehungen auf 2 kann die blinkende Stelle verändert werden, bei Drehung auf 1 springt der Cursor eine Stelle nach links. Wird die 1 an der vordersten Stelle betätigt, wird der eingestellte Wert übernommen und der nächste Parameter wird angezeigt (ohne blinkenden Cursor). Wird eine Änderung nicht innerhalb von 30 Sekunden übernommen, fällt das Gerät in die Normalanzeige zurück, Änderungen werden verworfen. Dieses Bedienprinzip gilt für alle Eingaben. Bedeutung der Parameter: Gate Time Dieser Parameter ist nur bei frequenzgebenden Sensoren vorhanden. Die Frequenz wird durch Torzeitmessung ermittelt. Der Parameter Gate Time definiert die eingestellte Torzeit. Es sind vier Werte einstellbar: 0,25 s / 0,5 s / 1,0 s / 2,0 s Der Parameter beeinflusst einerseits die Geschwindigkeit der Messung und andererseits die Auflösung des Ergebnisses. Gate Time Auflösung 0,25 s 4 Hz 0,50 s 2 Hz 1,00 s 1 Hz 2,00 s 0,5 Hz Filterzeit Die eingestellte Filterzeit beschreibt die Zeit, nach der der Momentanwert nach einer sprunghaften Änderung wieder den Istwert darstellt. Die Filterung kann verwendet werden, um schwankende Messwerte zu beruhigen. Es stehen folgende Einstellwerte zur Verfügung: Off / 0,2 s / 0,5 / 1,0 / 2,0 / 4,0 / 8,0 / 16 s / 32 s Rohrinnendurchmesser (Diameter) Dieser Parameter ermöglicht bei Strömungssensoren, die die Geschwindigkeit des strömenden Mediums erfassen (z.b. bei OMNI- F), die Eingabe eines Rohrdurchmessers, um so in die Durchflussrate umrechnen zu können. Die eingebbaren Zahlenwerte sind vom Geschwindigkeitsmessbereich des Grundgerätes abhängig. Sie beeinflussen die Nachkommastellenzahl des angezeigten Momentanwertes. Pulswertigkeit Die Pulswertigkeit ist die Fluidmenge des strömenden Mediums, nach der ein Puls am Ausgang abgegeben werden soll. Sie wird durch zwei Parameter definiert: Einheit (PlsUnit) Es stehen die Einheiten ml, Liter oder m³ zur Verfügung. Zahlenwert (PulsVal) Einstellbereich Damit sind Pulswertigkeiten von 1 ml bis 9999 m³ einstellbar. pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

32 Es ist zu beachten, dass die Pulswertigkeit nicht beliebig klein eingestellt werden darf, da sich sonst am Ausgang nicht darstellbare Ausgangsfrequenzen ergeben würden. Die höchste darstellbare Frequenz ist theoretisch 1 / 36 ms = 27,7 Hz, wobei 36 ms die fest eingestellte Pulsbreite ist. Real muss eine kleinere Frequenz gewählt werden, da sonst die Pulse unmittelbar aufeinander folgen und nicht mehr als solche zu erkennen sind. Die minimale Pulswertigkeit kann für eine gegebene Durchflussrate und eine maximale Frequenz wie folgt berechnet werden: V = ( Q * 1000 ) / ( f * 60 ) wobei: Q = Durchflussrate in l/min f = Maximalfrequenz V = Minimale Pulswertigkeit (in ml) Beispiel: Die maximale Durchflussrate betrage Q = 60 l/min. Die Frequenz soll nicht größer als 20 Hz sein. Dann ergibt sich das minimale Pulsvolumen zu: V = (60 l/min * 1000 ) / (20 Hz * 60 ) = 50 ml Analogausgangscharakteristik (Output) Je nach Ausführung des Analogausgangs kann hier gewählt werden zwischen ma und ma oder V und V Skalierung Bottom Der Parameter wird angezeigt als 0 ma, 4 ma, 0 V oder 2 V je nach Ausführung des Analogausganges und der eingestellten Charakteristik. Er definiert den Momentanwert der Durchflussrate, der dem angezeigten Analogwert entsprechen soll. Skalierung Top Der Parameter wird angezeigt als 20 ma oder 10 V je nach Ausführung des Analogausganges. Er definiert den Momentanwert der Durchflussrate, der 20 ma bzw. 10 V entsprechen soll. Code 311: Simulationsmodus Zur einfacheren Inbetriebnahme unterstützt der Sensor einen Simulationsmodus des analogen Ausgangs. Es ist möglich einen programmierbaren Wert im Bereich 0..21,0 ma (bzw ,0 V) am Ausgang zu erzeugen (ohne die Prozessgröße zu verändern). Hiermit kann bei der Inbetriebnahme die Strecke zwischen Sensor und nachgeschalteter Elektronik getestet werden. Code 989: Default Nach Eingabe dieses Codes erfolgt eine Rückfrage, ob alle Parameter auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden sollen, die mit 1 (ja) oder 2 (nein) beantwortet werden muss. 32 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

33 Kombinationsbeispiele Die Zähleroption C1 ist für nachfolgende OMNI-Geräte verfügbar: OMNI-TA Tafeleinbau OMNI-CF.. Vortex OMNI-RR.. Rotor OMNI-F.. Kalorimetrisch OMNI-RT.. Turbine OMNI-FG.. Kalorimetrisch OMNI-VHS.. Schraube OMNI-FIN.. Kalorimetrisch OMNI-VHZ.. Zahnrad OMNI-FIS.. Magnetisch-Induktiv OMNI-XF.. Dynamische Blende OMNI-HD1K OMNI-HD2K OMNI-HR1MV OMNI-HR2E OMNI-HR2VE Kolben OMNI-MID1.. Magnetisch-Induktiv pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

34 Gerätekonfigurator ECI-1 Handhabung und Betrieb Anschluss Der Gerätekonfigurator ist für den vorübergehenden Anschluss in der Applikation bestimmt. Er wird zwischen die vorhandene Zuleitung des Sensors und den Sensor geschaltet. Die Versorgung erfolgt über die Sensorversorgung und den USB-Port des Computers. Im inaktiven Zustand (ohne Kommunikation) verhält sich der Konfigurator völlig neutral, alle Signale des Sensors stehen der Applikation weiterhin zur Verfügung. Bei Kommunikation zwischen Computer und Sensor werden die Signalleitungen im Konfigurator aufgetrennt, so dass in diesem Zustand die Ausgangssignale des Sensors nicht zur Verfügung stehen. Vor Ort verwendbar für: - Parameteränderung - Firmware-Update - Justierung der Ein- und Ausgänge Anschließbar über USB Merkmale Der Gerätekonfigurator ECI-1 ist ein Interface, das den Anschluss von mikrocontrollergesteuerten HONSBERG-Sensoren an den USB-Port eines Computers gestattet. In Verbindung mit der Windows-Software "HONSBERG Device Configurator" ermöglicht er die Änderung aller Konfigurationseinstellungen des Sensors das Auslesen von Messwerten die Justage der Ein- und Ausgänge Firmware-Updates Technische Daten Hilfsspannung V DC (abhängig vom angeschlossenen Sensor) und über USB Leistungsaufnahme < 1 W Anschluss Sensor Kabelbuchse M12x1, 5-polig, gerade Länge ca. 50 cm Zuleitung Gerätestecker M12x1, 5-polig USB USB-Buchse Typ B Betriebstemperatur C Lagertemperatur C Gehäuseabmessungen 98 mm (L) x 64 mm (B) x 38 mm (H) Gehäusewerkstoff ABS Schutzart IP 40 Zum Anschluss 4-poliger Zuleitungen ohne Mittelbohrung an den eingebauten 5-poligen Gerätestecker wird der Adapter K04-05 mitgeliefert. 4-polige Zuleitungen mit Mittelbohrung können ohne Adapter verwendet werden. Bestellschlüssel Gerätekonfigurator (Lieferumfang siehe Abbildung unten) Lieferumfang: 1. Gerätekonfigurator ECI-1 2. USB-Kabel 3. Adapter K Stecker KB05G 5. Kabel K05PU-02SG 6. Tragekoffer (Software und Steckernetzteil sind nicht im Lieferumfang enthalten) Zubehör: Software 'Device Configurator 1.00' Beschreibung der Software siehe Datenblatt EDC Steckernetzteil 24 V DC (mit montiertem Rundsteckverbinder, 5-polig) ECI-1 EDC 1.00 EPWR24-1 Ersatzteile: M12x1-Adapter 4- / 5-polig K04-05 PUR-Kabel, 5-polig, abgeschirmt K05PU-02SG mit Rundsteckverbinder M12x1 Rundsteckverbinder M12x1, 5-polig KB05G (ohne Kabel) pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

35 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Filter Filter Typ ZV Typ ZE Die HONSBERG Filter werden zum Schutz der Geräte gegen Verschmutzung angeboten oder als selbstständige Bauteile für Grobund Feinfiltration von Flüssigkeiten. Weitere Informationen siehe pi-ho_filter pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

36 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Rundsteckverbinder Rundsteckverbinder 4-polig Rundsteckverbinder 4 / 5-polig Rundsteckverbinder 5-polig 3 blau 2 weiß 1 braun 4 schwarz 1 braun 2 weiß 3 blau 4 schwarz 5 grau Bestellschlüssel Konfektioniert Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende K 04 PU = Option 1. Polzahl 04 4-polig 2. Kabelwerkstoff PU- 3. Kabellänge PUR 02 2 m 05 5 m m weitere Längen auf Anfrage 4. Schirm S mit Schirm an Kupplung aufgelegt U ungeschirmt N mit Schirm nicht an Kupplung aufgelegt 5. Steckerabgang G gerade W gewinkelt 90 Bestellschlüssel Selbstkonfektion KB 1. Polanzahl 04 4-polig 05 5-polig 2. Steckerabgang G gerade W gewinkelt 90 Bestellschlüssel Konfektioniert K 05 - PU = Option 1. Polzahl 05 5-polig 2. Kabelwerkstoff PU- PUR 3. Kabellänge 02 2 m 05 5 m m Weitere Längen auf Anfrage 4. Schirm S mit Schirm an Kupplung aufgelegt U ungeschirmt N mit Schirm nicht an Kupplung aufgelegt 5. Steckerabgang G gerade W gewinkelt pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

37 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Auswerteelektroniken Auswerteelektronik OMNI-TA Primärsensor V ma Frequenz Externer Umformer mit gleichen Daten wie die Elektronik, die direkt auf dem Primärsensor montiert werden kann, aber als externe Tafeleinbau-Variante mit IP67 Gehäuse (Front). OMNI - Tropic-Ausführun Diese OMNI-Elektronik-Option ist bei sich schnell ändernden Temperaturen oder bei Außeninstallationen zu benutzen (das Gerät ist mit Öl gefüllt und verhindert daher auch bei widrigen Umständen Kondensat im Elektronikgehäuse) pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

38 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende 38 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

39 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

40 GHM GROUP CORPORATE GHM Messtechnik GmbH Schloßstr Erolzheim GERMANY Phone Fax Produktübersicht Durchfluss Sensorik - Dynamische und Messtechnik Blende Labormesstechnik Industrielle Sensorik und Messtechnik Temperatur Industrieelektronik Anzeigen / Regler Messumformer / Signalkonditionierung Trennverstärker Sicherheits- und Überwachungsgeräte Leistungselektronik Kalibrieren und Prüfen Prozessmesstechnik Hygienic Design GHMadapt Temperatur Durchfluss Füllstand / Grenzstand Analyse Messdatenerfassung Datenlogger / Messdatenüberwachung Prüfstandmesstechnik Erneuerbare Energien 40 pi-ho-sm-flow-dynamische-blende_d V

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