Wandern und Bergsteigen. Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln im Grossraum Innsbruck. Hin f a h r t - Ge n u s s mi t Ba h n & Bu s

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1 Hin f a h r t - Ge n u s s mi t Ba h n & Bu s Rüc k f a h r t - Ge l d g sp a r t siehe Infos SEITE 55 & auf der Rückseite Wandern und Bergsteigen Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln im Grossraum Innsbruck Attraktive Gebirgsdurchquerungen, Überschreitungen und Rundtouren 8 13 Tourenvorschläge tägige Wanderungen und Bergtouren 8 unterschiedliche Ausgangs- und Endpunkte 8 alle Bus- und Bahnverbindungen 8 Fahrpläne Sommer kostenlose Rückfahrt mit Postbus und IVB 8 attraktive ÖBB-Ticketangebote 8 wichtige Bahnverbindungen nach Innsbruck 8 Schutzhütten und Gasthöfe 8 Sicherheitshinweise 8 OeAV-Mitglied werden

2 Die Erarbeitung und Drucklegung dieser Broschüre wurde durch die Förderung des Lebensministeriums, der Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz im Oesterreichischen Alpenverein, dem Alpenverein Innsbruck, der Postbus GmbH, den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) möglich. Impressum Herausgeber und Verleger: Alpenverein Innsbruck Meinhardstraße 7-11 A-6020 Innsbruck Für Inhalt, Text, Grafiken und Layout verantwortlich: Josef Essl, Innsbruck Fotos: Druck: alle Fotos von Josef Essl Sterndruck GmbH, Fügen Hinweis: Die Auswahl der Wanderungen/Bergtouren und die Erarbeitung dieser Broschüre erfolgte sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen des Autors. Dennoch kann für die Richtigkeit der Angaben keine Haftung übernommen werden. Die Verantwortung für die Tourenauswahl trifft der/die BergsteigerIn selbst und das Wandern/Bergsteigen im alpinen und hochalpinen Gelände erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung für selbst erlittene Schäden ist deshalb ausgeschlossen. Für Hinweise und Anregungen ist der Alpenverein Innsbruck jederzeit dankbar. Bitte richten Sie diese an den Alpenverein Innsbruck, Meinhardstraße 7-11, 6020 Innsbruck, Ein besonderer Dank gilt Hr. Ernst Gärtner und Hr. Manfred Mayr von der Postbus GmbH für die Hilfe bei der Fahrplanerstellung. Die Postbus- und ÖBB-Fahrpläne besitzen ihre volle Gültigkeit bis 12. Dezember Die IVB-Fahrpläne sind ganzjährig gültig. Innsbruck, Juni 2011

3 Liebe OeAV Mitglieder, liebe Bergfreunde, liebe Leserinnen und Leser! Wussten Sie schon, dass die größte Umweltbelastung die sich aus dem Alpintourismus ergibt, der Ressourcenverbrauch durch die Anreise mit dem eigenen Kraftfahrzeug ist? Im Sommer 2005 reisten nur noch knapp 13 Prozent, der auf verschiedenen Schutzhütten Österreichs befragten Bergsteiger und Bergwanderer, mit dem öffentlichen Verkehrsmittel an. Die vermeintliche Flexibilität und Bequemlichkeit führte in den letzten Jahren zu einer wahren PKW- Überschwemmung bis in die hintersten Täler unseres Landes. Der Oesterreichische Alpenverein widmet sich wieder verstärkt diesem Thema, um dieser Spirale mit attraktiven und vor allem umweltverträglichen Verkehrsangeboten entgegenzuwirken. Im Vergleich dazu liegt der Anteil des öffentlichen Verkehrs bei Schweizer Bergsteigern um die 45 Prozent. Der vorliegende Wanderführer präsentiert Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten - unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsgrade - wie Sie Ihren Ausflug in alpines Gelände und den Besuch auf über 28 Schutzhütten und Berggasthöfen, inklusive der bequemen und sicheren An- und Rückreise mit dem Zug und/oder dem Bus, zu einem unvergesslichen Erlebnis gestalten können. Der Autor Josef Essl, ein erfahrener Alpinist und Verfasser von alpinen Publikationen, hat die Wandervorschläge in dieser Broschüre mit Begeisterung für Sie zusammengestellt, damit Sie Ihren Tag in der wunderschönen Tiroler Gebirgslandschaft auch wirklich ungetrübt genießen können. In seinen Recherchen hat er ganz besonders darauf Bedacht genommen, dass Sie auf Ihr eigenes Fahrzeug verzichten und trotzdem die volle und uneingeschränkte Mobilität besitzen. Die Wanderziele, die Sie in diesem Wanderführer vorfinden, sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Ganz gleich, ob mit dem ÖBB-Postbus, der ÖBB-Schiene oder den IVB, Sie gelangen sicher und bequem zu den Ausgangspunkten herrlicher Wanderungen bzw. wieder retour. In Tirol stehen Ihnen während der Wandersaison über 250 ÖBB- Postbusse auf insgesamt 69 Kraftfahrlinien zur Verfügung. Über 400 qualifizierte Mitarbeiter kümmern sich um ihre sichere Beförderung. Die IVB verfügt im Raum Innsbruck über 30 konzessionierte Linien, die von über 500 Mitarbeitern betreut werden. Ein ganz besonders attraktives Angebot hält auch der ÖBB-Personenverkehr mit dem Minimax-Ticket für Gruppen zwischen zwei und fünf Personen für Sie bereit. Je mehr Personen mit der Bahn fahren, desto mehr Ermäßigung gibt es. Weitere Informationen über das Minimax-Ticket der ÖBB finden Sie auf Seite 55 in dieser Broschüre. Liebe Alpenvereinsmitglieder, geschätzte Leserinnen und Leser. Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei Ihrer nächsten Wanderung das dichte und attraktive Angebot der ÖBB und des ÖBB-Postbus zu nutzen. Leisten auch Sie dadurch Ihren Beitrag für eine nachhaltige um umweltfreundliche Mobilität. Peter Hasslacher, Leiter der Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, Oesterreichischer Alpenverein Birgitta Schauer, Naturschutzreferentin, Alpenverein Innsbruck Wolfram Gehri, Regionalmanager ÖBB-Postbus GmbH, Tirol Alexander Jug, Regionalmanager ÖBB, Tirol Martin Baltes, Geschäftsführer, IVB 3 Vorwort

4 Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung Tipps für Ihre Sicherheit Wandertipp für 1 Tag Tour 1: Grandiose Tiefblicke auf Innsbruck - eine Bergwanderung von der Hungerburg auf das Brandjochkreuz Tour 2: Bekannte Skitourenberge im Sommer beschaulich erleben - vom Silleskogel zur Vennspitze Tour 3: Über die sanften Bergkuppen der Brennerberge - Grenzgang zwischen Sattelberg und Portjoch Tour 4: Der Freihut schönes Gipfelplateau in den Sellrainer Bergen - einsame Wanderung von St. Sigmund nach Praxmar Wandertipp für 1-2 Tage Tour 5: Im Antlitz der Tribulaune - von Obernberg über das Gstreinjöchl ins Gschnitztal Tour 6: Am Serleskamm - vom Gschnitztal über 5 Gipfel ins Stubaital Wandertipp für 2 Tage Tour 7: Hautnah die Gletscherwelt der Stubaier Alpen erleben - vom Gschnitztal ins Stubaital Tour 8: Kalkkögel durch die Dolomiten Nordtirols - von Neustift i. St. nach Grinzens Tour 9: Über Jöcher und Gipfel im Karwendel - Bergwanderung von Reith b. Seefeld bis Innsbruck Tour 10: Über Grate und Kämme in den Tuxer Alpen - 7 Gipfel in zwei Tagen Wandertipp für 3 Tage Tour 11: Naturpark Karwendel - Erlebnisreiche Nordkette - in 3 Tagen vom Solsteinhaus zur Bettelwurfhütte Tour 12: Auf Schusters Rappen durch den Naturpark Karwendel - im Antlitz grandioser Felsgipfel Tour 13: Bergerlebnis zwischen Olperer und Schrammacher - vom Brenner über die Sonnenseite der Zillertaler Alpen Adressen, Telefonnummern und Hinweise Abkürzungen Mitglied werden beim Alpenverein Innsbruck Weiterführende Alpinliteratur Ausgewählte Literatur zur Mobilität Rückfahrts-Gutscheine POSTBUS Wichtige Bahnverbindungen nach Innsbruck Tirols Wanderberge laden ein: Mit dem Minimax-Ticket der ÖBB zum unschlagbar günstigen Preis hinein ins Wandervergnügen

5 Einleitung Klimawandel, hohe Energie- und Treibstoffkosten, Stau, Stress, Luftschadstoffe, Lärm, usw. sind mittlerweile zu ständigen Begleitern geworden. Tirol ist aufgrund seiner extremen Topographie und Lage von den negativen Auswirkungen besonders betroffen. Schlechte Luft und ständiger Lärm - bis in die alpinen Regionen - benötigen ein Umdenken in unserer Freizeitmobilität. Die nun vorliegende Broschüre beinhaltet 13 wunderschöne und interessante Gebirgsdurchquerungen, -überschreitungen und Rundtouren im Nahbereich von Innsbruck. Für diese ausgewählten ein- bis dreitägigen Wanderungen und Bergtouren kann man sein Auto zu Hause stehen lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umweltschonend, stressfrei und entspannend anreisen und gleichzeitig seine eigene CO 2 -Bilanz verbessern. Um die Attraktivität der Bahn- und/oder Busanreise zu den Bergwanderzielen zu erhöhen bzw. die Rückfahrt flexibel gestalten zu können, wurde bei jedem Tourenvorschlag ein unterschiedlicher Ausgangs- und Endpunkt gewählt. Diese Broschüre sollte deshalb auch alle eingefleischten Autofahrer überzeugen, dass Bergtouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos möglich sind und keinen Mobilitätsverlust bedeuten. Einer der wesentlichen Punkte beim Wandern oder Bergsteigen ist der Faktor Zeit und dieser beinhaltet Genuss, Entschleunigung, bewusste Wahrnehmung unserer Umwelt und auch der Blick für das Kleine und vermeintlich Unscheinbare. Gerade der Großraum Innsbruck verfügt über ein durchaus attraktives Verkehrsnetz, wo wunderschöne Touren durch die Tuxer Alpen, die Stubaier Alpen, die Kalkkögel oder das Karwendel ohne großen Aufwand machbar sind. Mit dieser Broschüre will man aber nicht nur die Lust auf das Wandern mit öffentlichen Verkehrsmitteln steigern, sondern auch das häufige Argument der überteuerten Fahrkarten für Bus & Bahn entkräften. Mit äußerst attraktiven Angeboten soll ein Anreiz für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmitteln geschaffen werden. Für die in dieser Broschüre beschriebenen Wanderungen bieten das Postbus-Regionalmanagement und die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) kostenlose Rückfahrten an (siehe Infos auf der Rückseite dieser Broschüre). Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) warten mit äußerst attraktiven Ticketangeboten auf (siehe Infos S. 55). Jede einzelne beschriebene Gebirgsdurchquerung, -überschreitung und Rundtour beinhaltet Zusatzinformationen, wie Charakter, Gehzeit, Höhendifferenz, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, Kartengrundlagen, usw. In dieser Broschüre finden sich einfache, aber auch durchaus anspruchsvolle Tourenangebote. Jedoch sind bei keiner dieser Routenvorschläge Gletscher zu queren oder Felsen zu überklettern. Dennoch ist für alle beschriebenen Touren zumindest eine gute körperliche Verfassung sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Beinahe alle Touren bieten Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten auf Schützhütten oder Berggasthöfen, wodurch die Gehzeiten und die einzelnen Etappen individuell gestaltet (z.b. verkürzt oder ausgedehnt) werden können. Zudem besteht aber auch bei den allermeisten Mehrtageswanderungen die Möglichkeit, die Touren frühzeitig zu beenden und ins Tal abzusteigen. Wer mit den einzelnen Etappen nicht das Auslangen findet, kann noch zusätzlich Gipfel entlang einzelner Routen und/oder im Nahbereich von Schutzhütten besteigen. Diese sind in dieser Broschüre kurz beschrieben. In diesem Fall ist es aber ratsam noch zusätzliche Führerliteratur zur Rate zu ziehen. Der hintere Teil der Broschüre widmet sich noch zusätzlichen Informationen, wie Alpiner Wetterdienst, Notruf, Alpine Auskünfte, Telefonnummern über Fahrplanauskünfte und Literatur. Josef Essl 5

6 Tipps für Ihre Sicherheit Charakter der Tour Die Beurteilung einer Wanderung/Bergtour hängt von verschiedenen Faktoren ab: Steilheit des Geländes, Zustand des Weges, Länge der Etappen, Wetterbedingungen und körperliche Konstitution (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, usw.). Die in dieser Broschüre beschriebenen Tourenvorschläge werden in drei Schwierigkeitsgrade eingeteilt: leicht mittel schwer Aufstiegszeit Die Angaben der Gehzeiten (ohne Pausen) gelten für normale Bedingungen. Die Zeitangaben sind durchschnittliche Richtzeiten, können aber je nach Kondition, alpiner Erfahrung, Schneeverhältnissen, Wetterbedingungen, usw. über- oder unterschritten werden. Planung Neben dem Kartenstudium, sollte zusätzlich eine ausgewählte Fach- und Führerliteratur beigezogen werden. Ende Juni - Mitte Juli: Die hohen Übergänge und Nordhänge sind oft noch schneebedeckt und erfordern besondere Vorsicht. Mitte Juli Mitte August: Die höheren Übergänge werden schneefrei. Die Monate Juli und August bedeuten aber auch eine hohe Gewitterneigung. Die Wetterentwicklung sollte in diesen Monaten besonders beachtet werden. Diese Zeit ist auch die Hochsaison der Bergsteiger und Bergwanderer. Eine Reservierung sollte auf den Schutzhütten dann unbedingt vorgenommen werden. Mitte August - Mitte September: Die Gewittersituation beginnt sich zu entspannen. Auch auf den Schutzhütten und Bergen wird es zunehmend ruhiger. Achten muss man bereits im September auf Schnee, denn Kaltfrontdurchzüge können die Berge durchaus in eine Winterlandschaft verwandeln und dabei Bergwege unkenntlich und gefährlich machen. Ausrüstung Für Wanderungen/Bergtouren über mehrere Tage gilt es sich gut auszurüsten, jedoch sollte man keinesfalls zu viel in den Rucksack packen. Eine folgende Ausrüstungs-Checkliste soll die Planung erleichtern: Kleidung: Berg- bzw. Tourenhose, Pulli (Fleece), Jacke (wind- und wasserdicht, atmungsaktiv), Mütze, Handschuhe, 2 Paar Socken, Funktionswäsche, Wechselwäsche Bergschuhe: knöchelhoch, Einsatzbereich C Sonnenschutz: Brille, Creme, Lippenschutz, Sonnenkappe Rucksack: Liter, Erste-Hilfe-Packet, Biwaksack, Taschenlampe, Trinkflasche, kleiner Jausenbehälter (z.b. LunchBox von Light my Fire) Sonstiges: Snowline-Spikes (für Querungen von Altschneefeldern), Tourenstöcke, Freizeithose, Hausschuhe, Waschzeug, Handtuch (im Kleinstformat), Hüttenschlafsack, Mobiltelefon, Kamera, Karten, Ausweis, Mitgliedskarte (OeAV/DAV/Naturfreunde/ÖTK), Taschengeld und E-Card. Alle Infos zum NOTRUF Gerät man in eine alpine Notsituation, hat man mehrere Möglichkeiten Hilfe zu holen. Einerseits bieten alpine Schutzhütten nicht nur Unterkunftsmöglichkeiten, sondern sind auch zugleich alpine Meldestellen bei Unfällen und Notfällen. EURO-Notruf: 112 Österreich: 140 (Rotes Kreuz 144) 6

7 7 Richtiges Verhalten im Gebirge Während wir die Bergwelt und die Natur um uns genießen, sollten wir einige Regeln zu unserem Schutz und zum Schutz der Natur beachten. Beachten Sie die Wettervorhersage Richtige Ausrüstung für Bergwanderung (siehe Ausrüstungsliste). Mitnahme von genügend Verpflegung (vor allem Flüssigkeit). Planung entsprechend der körperlichen Leistungsfähigkeit. Halten Sie sich an die Markierungen und bleiben Sie am Weg. Abschneider zerstören die Pflanzendecke und fördern die Erosion. Rasten Sie nie an steinschlaggefährdeten Stellen (z.b. Rinnen). Treten Sie keine Steine los. Suchen Sie bei Gewittern nicht unter einzeln stehenden Felsen oder Bäumen Schutz. Machen Sie keinen unnötigen Lärm. Tiere können verschreckt und andere Wanderer gestört werden. Werfen Sie keinen Abfall (auch nicht Papiertaschentücher, Obstschalen, usw.) oder brennende Zündhölzer und Zigarettenstummel weg und machen Sie kein Feuer. Pflücken und beschädigen Sie keine Pflanzen. Das Wetter im Gebirge Bei Schönwetter zeigt sich das Gebirge durchaus friedvoll und genussreich. Hingegen bei Wetterstürzen mit Nebel, Gewitter, Regen, Hagel oder sogar Schnee, die im Hochgebirge oft sehr schnell hereinbrechen können, wird die zuvor noch vertraute Landschaft nicht mehr wiederzuerkennen sein und ganz plötzlich lauern überall nicht zu unterschätzende Gefahren. Gerade Blitz und Donner fallen im Gebirge ziemlich heftig aus. Insbesondere der Aufenthalt auf Gipfeln, Graten, Kuppen oder im Bereich von Kletterstellen (Seilsicherungen, Bohrhaken, usw.) ist lebensgefährlich und sollte tunlichst gemieden oder so schnell wie möglich verlassen werden. Auch in den Sommermonaten können Kälteeinbrüche zu heftigen Schneefällen führen, wodurch vertraute Wege, Steige und Markierungen plötzlich verschwinden. Aus diesem Grund ist gerade im Hochgebirge das Wetter ständig zu beobachten und bei herannahenden Schlechtwetterfronten ist es ratsam, lieber einen Tag länger auf der Schutzhütte auszuharren, als überhastet ins Tal abzusteigen oder gar die Tour fortzusetzen. Altschneefelder Der Frühsommer ist mit seinen sattgrünen und blumenreichen Bergwiesen die schönste Wanderzeit. Doch zu dieser Zeit lauern vor allem in den steilen Gräben und Rinnen immer noch zahlreiche Schneefelder, die insbesondere am Morgen pickelhart sein können. Die Querung sollte auf jeden Fall mit Stöcken und kräftigen Schritten erfolgen. Noch sicherer ist die Querung mit den äußerst handlichen und leichten Snowline-Spikes. Sonneneinstrahlung Keinesfalls unterschätzen darf man im Hochgebirge die starke Sonneneinstrahlung. Sonnenbrille, Kopfschutz und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, bieten dabei den besten Schutz. Mitnahme von Hunden Für Hunde gibt es wohl nichts Schöneres, bei einer Wanderung/Bergtour dabei zu sein. Hier gilt es sich bereits im Vorfeld zu informieren, ob die Tour für Hunde geeignet ist (z.b. Kletterstellen, Eisenleitern, usw.). Nicht alle Wirtsleute auf den Schutzhütten sind über die Anwesenheit von Hunden erfreut. Schon aus Rücksichtnahme gegenüber anderen Hüttengästen, sollte deshalb im Vorfeld auf der Schutzhütte angefragt werden, ob die Mitnahme eines Hundes möglich ist.

8 Tour 1 Grandiose Tiefblicke auf Innsbruck - von der Hungerburg auf das Brandjochkreuz Innsbruck/Hungerburg Familienabfahrt ehem. Umbrüggler Alm - Höttinger Alm Achselbodenhütte Brandjochkreuz Aspachhütte Rauschbrunnen Innsbruck/Sadrach Infos zur Tour Dauer der Tour: 1 Tag Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: Innsbruck/Hungerburg (868 m) Endpunkt: Innsbruck/Sadrach (662 m) Charakter der Tour: Wunderschöne Rundwanderung durch verschiedenen Höhenstufen oberhalb von Innsbruck. Alpintechnisch weist die Tour keine Schwierigkeiten auf, jedoch sind für diese Tagestour eine gute Kondition Voraussetzung. Der Anstieg vom Brandjochboden zum Brandjochkreuz ist durchaus steil, alpintechnisch aber unschwierig. Höchster Punkt: Brandjochkreuz (2.268 m) Gesamtgehzeit: 8½ - 9 Std. Gesamthöhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Höttinger Alm (1.487 m), Privat, Tel. +43/(0)676/ , geöff. von Mitte April bis Anfang November Wh. Rauschbrunnen (1.088 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , nahezu ganzjährig geöffnet. Karte: AV-Karte Innsbruck/Umgebung 31/5, 1: Routenverlauf Die Lage von Innsbruck kann man wohl als einzigartig bezeichnen, denn in wenigen Minuten findet man ein schier unendliches Wanderrefugium vor. Die gesamte Nordkette auf der Südabdachung des Naturparkes Karwendel wird dabei von einem vielfältigen Netz von Wanderwegen durchzogen. Die Bergwanderung führt vom Stadtteil Hungerburg (868 m) ein Stück über die Familienabfahrt und anschließend zur ehem. Umbrüggler Alm (1.115 m). Nun folgt der Anstieg auf dem Weg Nr. 215 hinauf zur Höttinger Alm (1.487 m). Nach kleineren Auf- und Abstiegen erreicht man den Achselboden mit der gleichnamigen Hütte. Hat man den knorrigen Fichtenwald in nördlicher Richtung durchquert, gelangt man in die Latschen- Fahrpläne Anfahrt (IVB/Linie J): Innsbruck/Sportcenter Marktplatz Hungerburg/No Ibk./Sportcenter Ibk./Landesmuseum Ibk./Maria Theresien Str Ibk./Marktplatz Ibk./Höttinger Kirchplatz Hungerburg/Nordpark Rückfahrt (IVB/Linie A): Innsbruck/Sadrach Innsbruck Marktplatz Innsbru Ibk./Sadrach Ibk./Fürstenweg Ibk./Marktplatz Ibk./Maria-Theresien Str Ibk./Museumstraße Wandertipp für 1 Tag 8

9 Wie eine Pyramide ragt der Gipfelaufbau des Brandjochkreuzes empor. region und erreicht nach gut 1 Stunde den Brandjochboden (1.967 m). Die letzten 300 HM führen hoch über Innsbruck auf einem markierten Steiglein durchwegs steil zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt wiederum über den Südrücken und anschließend in westlicher Richtung in das Schneekar. Vorbei an einer kleinen Jagdhütte (1.754 m), gelangt man schon bald zur Aspachhütte (1.534 m) und nach weiteren za h l r e i c h e n W e g k e h r e n zum Wh. Rauschbrunnen m), wo man seine Batterien wieder aufladen kann. Der letzte Teil des Abstieges führt entlang des Weges Nr. 220 in Richtung Höttinger Bild. Zum Höttinger Bild gelangen wir jedoch nicht, sondern zweigen kurz zuvor in das Buechtal ab und folgen dem Steig und in weiterer Folge der Forststraße bis nach Innsbruck/Sadrach, wo man mit dem IVB-Bus wieder direkt nach Innsbruck gelangt. rdpark fährt Mo - Fr 2 fährt Sa 3 fährt Sonn- und Feiertag 4 fährt Mo - Sa ck Museumstrasse Rückfahrt kostenlos 9 Wandertipp für 1 Tag

10 Tour 2 Bekannte Skitourenberge im Sommer Beschaulich erleben - vom Silleskogel zur Vennspitze Vals/Padaunerweg Gh. Steckholzer Fahrstrasse (Einmündung Wegtafel: Silleskogel) Sillalm Silleskogel Rossgrubenkofel Vennspitze Gh. Steckholzer Bhf. St. Jodok am Brenner Infos zur Tour Dauer der Tour: 1 Tag Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: Vals/Padaunerweg (1.250 m) Endpunkt: St. Jodok a. Br. (1.129 m) Charakter der Tour: Einsame Bergwanderung, die mittlerweile aufgrund schlechter Wegmarkierung auf den letzten 400 HM zum Silleskogel etwas Orientierungssinn benötigt und ein sicheres Gehen im weglosen Gelände verlangt. Der Anstieg (Silleskogel ist als Orientierungspunkt immer sichtbar) weist keine alpintechnischen Schwierigkeiten auf. Die letzten 20 HM zum Gipfel des Silleskogel sind steil und verlangen Trittsicherheit. Höchster Punkt: Rossgrubenkofel (2.450 m) Gesamtgehzeit: 7 7½ Std. Gesamthöhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Gh. Steckholzer (1.570 m), Privat, Tel. +43/(0)5279/5390, nahezu ganzjährig geöffnet Gh. Lamm (1.129 m), Privat, Tel. +43/(0)5279/5201, ganzjährig geöffnet Karte: AV-Karte Brennerberge 31/3, 1: Routenverlauf Der Beginn des Anstieges führt von der Bushaltestelle Vals/Padaunerweg über den durchwegs steilen Sommerweg hinauf zum Ortsteil Padaun. Ein Erlebnis bildet kurz vor dem Gh. Steckholzer der Steig, der aufgrund eines Stallneubaues mitten hindurch führt. Schon kurz darauf erreicht man die Fa h rst ra ß e, der man ca. 10 Minuten talauswärts bis zu einer gelben Wegtafel folgt. Rechterhand mündet man nun in eine leicht ansteigende Forststraße ein, die nach wenigen Hundert Metern in einen Steig übergeht. Ein kurzes Stück bergab, trifft man wiederum auf eine Forststraße. Das dort stehende Wegschild ist etwas verwirrend, weil es nach unten zeigt. Jedenfalls folgt man der Forststraße leicht bergauf bis man die Sillalm erreicht. Direkt bei der Alm rechterhand dem markierten Steig in das Kar der Roßgrube folgend. Ab ca m verliert sich der Steig als auch die Markierung und man ist nun ein wenig auf seinen eigenen Orientierungssinn angewiesen. Da der Silleskogel immer sichtbar ist, ergibt sich im unschwierigen Gelände eine logische Routenwahl. Jedenfalls steuert man links vom Gipfel die Einsattelung an. Direkt bei der Einsattelung trifft man wieder auf eine gute Wegmarkierung und folgt dieser steil hinauf Wandertipp für 1 Tag 10

11 zum Gipfel des Silleskogel (2.418 m). Nicht selten wird man den Gipfel für sich alleine haben. Der Steig folgt nun dem Gratverlauf, der in einigen Abschnitten recht abschüssig ist. Am Rossgrubenkofel (2.450 m) hat man schließlich den höchsten Punkt erreicht. Nur wenige Minuten später steht man schließlich auf der Vennspitze (2.390 m). Über weitläufige Bergwiesen und Zwergstrauchheiden führt der Steig hinunter zum Gh. Steckholzer, wo man eine Rast einlegen und sich bei einem guten Essen stärken sollte. Der Abstieg erfolgt neuerlich durch das Stallgebäude und in weiterer Folge bis zu einem Wegschild, welches in Richtung St. Jodok weist. Diesem Weg folgt man steiler hinunter in den Talboden von Vals. Zuletzt erreicht man entlang des Valserbaches gemütlich den Ort St. Jodok a. Br. (1.129 m), wo man zuletzt nochmals wenige Meter zum Bahnhof aufsteigt. Auf dem Weg zum Roßgrubenkofel. Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Steinach a. Br. Innsbruck Hbhf Bhf. Steinach a. Br Weiterfahrt (Postbus 4144): Steinach a. Br. St. Jodok a. Br. Vals Bhf. Steinach a. Br St. Jodok a. Br./ehem. Postamt an umsteigen St. Jodok a. Br./ehem. Postamt ab Vals/Abzw. Padaunerweg Rückfahrt (ÖBB): St. Jodok a. Br. Steinach a. Br. - Innsbruck Hbhf. Bhf. St. Jodok a. Br Steinach a. Br Matrei a. Br Innsbruck Hbhf fährt täglich vom 12. Juni 10. Dezember fährt Mo - Sa 3 fährt Mo - Fr, wenn Schultag in Tirol 4 fährt Mo - Fr, wenn schulfreier Tag in Tirol sowie Sa 5 fährt täglich 11 Wandertipp für 1 Tag

12 Tour 3 Über die sanften Bergkuppen der Brennerberge - Grenzgang zwischen Sattelberg und Portjoch Bhf. Gries a. Br. Sattelbergalm Sattelberg Pkt m Karsattel Flachjoch Hoher Lorenzen Sandjöchl Grubenkopf Portjoch Obernberg/Gsth. Waldesruh Infos zur Tour Dauer der Tour: 1 Tag Schwierigkeitsgrad: bis Ausgangspunkt: Bhf. Gries a. Brenner (1.164 m) Endpunkt: Obernberg/Gsth. Waldesruh (1.439 m) Anforderung: Die Überschreitung der südlichen Brennerberge ist unschwierig, verlangt aber eine ausreichende Kondition. Höchster Punkt: Grubenkopf (2.337 m) Gesamtgehzeit: 8 8½ Std. Gesamthöhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Sattelbergalm (1.633 m), Privat, Tel. +43/(0)5274/87717, nahezu ganzjährig geöffnet Gsth. Waldesruh (1.439 m), Privat, Tel. +43/(0)5274/87575, nahezu ganzjährig geöffnet Karte: AV-Brennerberge 31/3, 1: Routenverlauf Vom Bahnhof in Gries a. Brenner muss man ein kurzes Stück in den Ort absteigen, quert die Bundesstraße, passiert einige Häuser sowie die Betonstelze n der Brennera u t o b a h n und erreicht nach wenigen Minuten mit dem Ortsteil Neder den eigentlichen Ausgangspunkt dieser landschaftlich äußerst r e i z v o l l e n Wanderung. Von Neder steigt man durchgehend sanft über die Waldschneise (ehem. Skipiste) zur schön gelegenen Sattelbergalm (1.633 m) auf. Man sollte sich ein wenig Zeit gönnen und dem Wirt einen Besuch abstatten. Nach einer schmackhaften Jause wandert man etwas oberhalb der Sattelbergalm auf der Forststraße in südlicher Richtung bis zur Wegmarkierung. Hier verlässt man die Straße und folgt dem Steig anfangs durch einen knorrigen Fichtenwald, der aber schon bald in eine waldfreie Zone mit Zwergsträuchern übergeht. Auf dem weitläufigen Gipfelplateau des Sattelberges (2.115 m) thront ein imposantes Gipfelkreuz. Mit grandiosen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt, folgt man dem Tiroler Höhenweg etwas nördlich des Wandertipp für 1 Tag 12

13 Die sanften Bergkuppen der südlichen Brennerberge. Grenzkammes in einem angenehmen Auf und Ab zum Karsattel (2.093 m), zum Flachjoch (2.124 m) und zum Hohen Lorenzen (2.315 m). Damit sind bereits mehr als die Hälfte der Grenzwanderung am Kamm der südlichen Brennerberge zurückgelegt. Der Abstieg zum Sandjöchl ist bald geschafft und nicht selten wird man hier auf Mountainbiker treffen, die über die häufig befahrene alte Militärstraße dieses Ziel wählen. Wer die Tour abkürzen möchte, könnte bereits vom Sandjöchl (2.165 m) direkt zum Obernberger See und weiter nach Obernberg absteigen. Lässt es die Kraft noch zu, ist eine Weiterwanderung über den Grubenkopf (2.337 m) und schließlich zum Portjoch (2.110 m) zu empfehlen. Von hier im Antlitz des Hinteren Roßlaufs und Obernberger Tribulauns anfangs etwas steiler zum malerisch gelegenen Obernberger See. Zuletzt führt der Wanderweg über Bergwiesen zum Gh. Waldesruh in Obernberg. Der idyllische Obernberger See. Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Gries a. Br. Innsbruck Hbhf Bhf. Gries a. Br Rückfahrt (Postbus 4143): Obernberg/Waldesruh Steinach a. Br. Obernberg/Gh Waldesruh Bhf. Steinach a. Br Rückfahrt kostenlos Rückfahrt (ÖBB): Steinach a. Br. Innsbruck Hbhf. Bhf. Steinach a. Br Innsbruck Hbhf fährt Mo - Sa 2 fährt Sa und So 3 fährt Mo - Fr 4 fährt täglich 13 Wandertipp für 1 Tag

14 Tour 4 Der Freihut schönes Gipfelplateau in den Sellrainer Bergen - einsame Wanderung von St. Sigmund nach Praxmar Innsbruck Gries i. S. St. Sigmund Freihut Pkt m Rözer Grüblalm (Legeralm) Schöntal Praxmar Infos zur Tour Dauer der Tour: 1 Tag Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: St. Sigmund i. S. (1.513 m) Endpunkt: Praxmar (1.692 m) Charakter der Tour: Der Freihut ist mit Sicherheit kein überlaufener Berg. Der Anstieg von St. Sigmund ist durchwegs steil, alpintechnisch aber unschwierig. Der Abstieg nach Praxmar führt entlang steil abfallender Hänge. Trittsicherheit ist für diese Bergwanderung Voraussetzung. Höchster Punkt: Freihut (2.616 m) Gesamtgehzeit: 5½ 6 Std. Gesamthöhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Ghf. Praxmar (1.692 m), Privat, Tel. +43/(0)5236/212, nahezu ganzjährig geöffnet Karte: AV-Karte Sellrain 31/2, 1: Routenverlauf Ausgangspunkt für diese schöne Bergwanderung ist der große Parkplatz (= Bushaltestelle) in St. Sigmund i. S. Man folgt der Fahrstraße ins Gleirschtal. Wenige Minuten vor der Alm zweigt linkerhand der Steig über freie Wiesen ab. Ein kurzes Stück im Wald und entlang eines Karrenweges, führt der Steig durchwegs steil hinauf zum K a r l s k o p f (2.200 m). Kurz auf der N o r d s e i t e, geht es über den Steinlehnergrat zum weitläufigen und durchaus eindrucksvollen Gipfelplateau, an dessen Südende sich der unwesentlich höhere Gipfel erhebt. Nach dem Besuch des Freihutgipfels folgt man dem nach Westen steil abfallenden Kamm in Richtung Praxmar und steigt schließlich in die Grube ab. Über Kämme und Kare erreicht man das Schöntal bzw. die Rözer Grüblalm (Legeralm). Schon bald tritt man in den Zirbenwald ein, überquert eine schmale Bergstraße und gelangt schließlich zum nördlichen Ende von Praxmar. Nach wenigen Gehminuten ist die Bushaltestelle beim großen Parkplatz erreicht. Wenige Schritte von der Haltestelle entfernt, ladet der gemütliche Gh. Praxmar mit seiner großen Terrasse zum Verweilen und zu einem guten Essen ein. Wandertipp für 1 Tag 14

15 Der Freihut (r.) wirkt wenig spektakulär, bietet aber eine erlebnisreiche Wanderung. Fahrpläne Anfahrt (Postbus 4166): Innsbruck Bbhf. St. Sigmund i. S. Innsbruck Bbhf./Steig G Innsbruck Finanzamt 8.05 Kematen Kirche 8.25 Sellrain Gemeindeamt 8.34 Gries i. S. Postamt 8.45 St. Sigmund/Gleirschtal 9.20 Rückfahrt (Postbus 4166): Praxmar Innsbruck Hbhf. Praxmar/Wendestelle Gries i. S. Postamt Kematen Kirche Innsbruck Finanzamt Rückfahrt kostenlos Innsbruck Bbhf./Steig G fährt täglich von 11. Juli bis 25. September fährt Mo - Fr von 11. Juli bis 25. September Wandertipp für 1 Tag

16 Tour 5 Im Antlitz der Tribulaune - von Obernberg über das Gstreinjöchl ins Gschnitztal Obernberg/Gh. Waldesruh Innere Wildgrube Gstreinjöchl Tribulaunhaus (Gargglerin) Gschnitztal/Gh. Feuerstein Infos zur Tour Dauer der Tour: 1-2 Tage Schwierigkeitsgrad: bis Ausgangspunkt: Obernberg/Gh. Waldesruh (1.439 m) Endpunkt: Gschnitztal/Gh. Feuerstein (1.281 m) Anforderung: Konditionell durchaus anspruchsvolle Bergtour, die vor allem bei der Besteigung der Gargglerin und dem Abstieg über den Weg Nr. 63 Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt. Höchster Punkt: Gstreinjöchl (2.540 m) Gesamtgehzeit: 8 8½ Std. Gesamthöhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Alpengasthof Waldesruh/Obernberg (1.439 m), Privat, Tel. +43/(0)5274/ 87575, nahezu ganzjährig geöffnet Tribulaunhaus (2.064 m), Naturfreunde Österreich, Tel. +43/(0)5276/252, geöff. von Juni bis Oktober Einkehrmöglichkeit: Gh. Feuerstein/Gschnitz (1.281 m), Privat, Tel. +43/(0)5276/78045, nahezu ganzjährig geöffnet Karte: AV-Brennerberge 31/3, 1: Routenverlauf Der Parkplatz im Talschluss von Obernberg ist als Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Wanderungen bekannt, wobei sich die überwiegende Mehrheit der Wanderer in Richtung Obernberger See orientieren. Nur Wenige werden das Gstreinjöchl als Tagesziel wählen und schon gar nicht ins benachbarte Gschnitztal absteigen. Völlig zu unrecht, denn der Anstieg auf über m ist landschaftlich äußerst reizvoll, wild und ursprünglich. Direkt von der Bushaltestelle folgt man der Nebenstraße in n ö r d l i c h e r Richtung zum Waldbauer. Bereits nach wenigen Minuten mündet man in den Fußweg ein und steuert entlang des Baches den Talschluss des Inneren Gebirges an. Ab ca m zweigt der Steig rechterhand ab und führt in einigen Kehren und durchwegs steil hinauf zur Inneren Wildgrube. Von der Inneren Wildgrube gelangt man in südwestlicher Richtung zum Gstreinjöchl (2.540 m), dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Aufgefädelt wie ein Perlenkranz stehen sie da: Obernberger Tribulaun, Schwarze Wand, Gschnitzer Tribulaun und Pflerscher Tribulaun. Steil führt der Steig anschließend hinunter zum Tribulaunhaus (2.064 m). Hier kann man die 1. Etappe beenden und übernachten. Will man heute noch ins Tal absteigen, so kann dies einerseits gemütlich über den Steig durch das Sandestal erfolgen oder etwas schweißtreibender über den Westkamm, woraus sich die steile Gargglerin erhebt. 400 HM Wandertipp für 1-2 Tage 16

17 Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Steinach a. Br. Wahre Felsmonumente: Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun sind von der Schutzhütte bis zum Gipfel noch einmal einzuplanen, bevor der Abstieg über den durchwegs steilen Weg Nr. 63 ins Gschnitztal/Gh. Feuerstein erfolgt. Mögliche Gipfelziele vom Tribulaunhaus Gargglerin (2.470 m): Der Anstieg zum Gipfel ist etwas ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (Gehzeit ca. 1 Stunde). Gschnitzer Tribulaun (2.946 m): Dieser Berg wirkt unnahbar, ist aber doch relativ einfach zu besteigen. Der Anstieg verläuft zwar durchwegs steil (Ausnahme Gipfelplateau), stellt aber keine alpinen Hindernisse dar. Einzelne Seilsicherungen erleichtern den Anstieg, insbesondere ab der Schneetalscharte. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber dennoch Voraussetzung (Gehzeit ca. 3 Stunden). Innsbruck Hbhf Bhf. Steinach a. Br Weiterfahrt (Postbus 4146): Steinach a. Br. Obernberg Bhf. Steinach a. Br Obernberg a. Br./Gh. Waldesruh Anfahrt (Bus 4143): Innsbruck Bbhf./Steig F) Obernberg a. Br. Innsbruck Bbhf./Steig F Obernberg a. Br./Waldesruh Rückfahrt (Postbus 4146): Gschnitz Trins Steinach a. Br. Gschnitz/Gh. Feuerstein Trins/Gemeindeamt Bhf. Steinach a. Br Rückfahrt kostenlos Rückfahrt (ÖBB): Steinach a. Br. Innsbruck Bhf. Steinach a. Br Innsbruck Hbhf fährt Mo - Fr 2 fährt Sa 3 fahrt täglich 4 fährt Mo - Sa 5 fährt So 17 Wandertipp für 1-2 Tage

18 Tour 6 Am Serleskamm - Vom Gschnitztal über 5 Gipfel ins Stubaital Trins/Waldfestplatz Padasterjochhaus Wasenwand Kesselspitze Ober der Mauer Lämpermahdspitze Serlesjöchl Gh. Wildeben Medraz/Stille Infos zur Tour Dauer der Tour: 1-2 Tage Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: Trins/Waldfestplatz (1.235 m) Endpunkt: Medraz/Dorf (922 m) Charakter der Tour: Wunderschöne Gratwanderung zwischen Gschnitztal und Stubaital. Die gesamte Überschreitung weist keine alpintechnischen Schwierigkeiten (keine Kletterstellen) auf. Jedoch sind einzelne Abschnitte steil und verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Höchster Punkt: Kesselspitze (2.728 m) Gesamtgehzeit: 8 8¾ Std. Gesamthöhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Padasterjochhaus (2.232 m), Naturfreunde Österreich, Tel. +43/(0)699/ , geöff. von Mitte Juni bis Ende September Gh. Wildeben (1.781 m), Privat, Tel. +43/(0)664/640164, wurzer. geöff. von Pfingsten bis Anfang Oktober Karte: AV-Innsbruck und Umgebung 31/5, 1: Routenverlauf Die hier beschriebene Wanderung über den Serleskamm ist äußerst reizvoll, setzt aber auch aufgrund der Länge eine gute Kondition. Für eine Tageswanderung ist neben einer guten körperlichen Verfassung auch ein stabiles Wetter wichtig, da der Steig eine längere Zeit am Grat verläuft. Wer den Genuss sucht und genügend Zeit hat, findet ihn natürlich auch bei dieser Tour, denn mit zwei Übernachtungsmöglichkeiten kann die Wanderung auf 2 Etappen angenehm verkürzt werden. Von der Haltestelle Trins/ Waldfestplatz ein Stück in das Finetztal bis zur Brücke, die man quert. Ein kurzes Stück zurück zur St. Barbara Kapelle, folgt man nun dem breiten Fußweg zu einer Wiese bzw. zum Eingang in das Padastertal. Dem Steig folgend und immer wieder die Forststraße querend, erreicht man nach ca. 2¾ Stunden das schön gelegene Padasterjochhaus (2.232 m). Hier besteht nun die Möglichkeit zu übernachten und die Wanderung am nächsten Tag gemütlich fortzusetzen oder noch am gleichen Tag auf sich zu nehmen. Von der Schutzhütte zur Wasenwand (2.563 m), wobei der Gipfel noch zusätzlich bestiegen werden kann. Entlang des schönen Kammes passiert man den Roten Kopf und steigt zuletzt etwas steiler zur Kesselspitze (2.728 m) auf. Eine unbeschreibliche Aussicht entschädigt für die Mühen. Dem Kamm abermals folgend, geht es zum breiten Gip- Wandertipp für 1-2 Tage 18

19 felplateau Ober der Mauer (2.520 m). Hier wechselt man auf die steile Westseite und gelangt schon bald zur Lämpermahdspitze (2.595 m). Der folgende Abschnitt bis zum Serlesjöchl (2.384 m) verlangt Trittsicherheit, da das Gelände steil ins Stubaital abbricht. Vom Serlesjöchl in nordwestlicher Richtung hinunter zum Gh. Wildeben (1.781 m), wobei der erste Abschnitt unterhalb des Jöchls etwas steiler ist. Will man hier die heutige Wanderung beenden, kann man beim Gh. Wildeben in gemütlichen Heubetten übernachten. Ansonsten dem steilen Steig bis zur Abzweigung Medraz folgen (man kann auch über die Forststraße absteigen), wo man im unteren Abschnitt in die Forststraße einmündet. Auf dieser zuletzt bis Medraz/Stille. Hinweis Muss die Bergwanderung beispielsweise aufgrund eines Schlechtwettereinbruches abgebrochen werden, so besteht die Möglichkeit, kurz nach der Kesselspitze über die Kugelwand bzw.das Kalbenjoch nach Trins abzusteigen. Anschließende Rückfahrt mit dem Postbus von Trins nach Steinach a. Br. und mit der Bahn zurück nach Innsbruck Hbhf. (siehe Fahrplan S. 17). Mögliche Gipfelziele vom Padasterjochhaus Hammerspitze (2.600 m): Von der Schutzhütte auf markiertem Wanderweg in knapp 1 Stunde zum Gipfel. Kirchdach (2.840 m): Anspruchsvoller Gipfel, den man vom Padasterjochhaus in ca. 2 Stunden erreicht. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. Mögliches Gipfelziel vom Serlesjöchl Serles (2.717 m): Wunderschöner Aussichtsgipfel, der in einer guten Stunde vom Serlesjöchl unschwierig erreichbar ist. Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Steinach a. Br. Innsbruck Hbhf Bhf. Steinach a. Br Weiterfahrt (Postbus 4146): Steinach a. Br. Trins Bhf. Steinach a. Br Trins/Waldfestplatz Rückfahrt (IVB/inn.bus): Medraz Stille Fulpmes/Brücke Innsbruck Hbhf. Rückfahrt kostenlos Medraz/Stille Fulpmes Brücke an umsteigen Fulpmes Brücke ab Innsbruck Hbhf./Steig A fährt Mo - Fr 2 fährt Mo - Sa 3 fährt täglich 19 Wandertipp für 1-2 Tage Blick über den Serleskamm zur Serles, dem Altar Tirols.

20 Tour 7 Hautnah die Gletscherwelt der Stubaier Alpen erleben - vom Gschnitztal ins Stubaital Infos zur Tour Dauer der Tour: 2 Tage Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: Gschnitztal/Gsth. Feuerstein (1.281 m) Endpunkt: Stubaital/Ranalt (1.308 m) Anforderung: Landschaftlich wunderschöne Gebirgsdurchquerung vom Gschnitztal ins Stubaital, die jedoch steile Abschnitte aufweist und deshalb Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition erfordert. Höchster Punkt: Simmingjöchl (2.764 m) Gesamtgehzeit: 9½ - 10 Std. Gesamthöhenmeter: Karten: AV-Brennerberge 31/3, 1:50.000, AV-Hochstubai 31/1, 1: Etappe 1 Gh. Feuerstein Laponesalm Simmingsee Bremer Hütte Eckdaten Gehzeit: 4 Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Laponesalm (1.472 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Anfang Mai bis Ende Oktober Bremer Hütte, DAV-Sektion Bremen, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Mitte Juni bis Anfang Oktober Routenverlauf Das Gschnitztal gehört in Nordtirol noch zu jenen Tälern, die ihre Authentizität zur Gänze bewahrt haben. Hier hat die Natur in all ihrer Ausprägung das Sagen und wird nicht durch Hotelburgen, Schigebiete, G o l f p l ä t z e, usw. gestört. Der imposante Talschluss wird von mächtigen Dreitausendern umrahmt. Die W a n d e r u n g beginnt beim Gh. Feuerstein und führt anfangs auf einer Straße taleinwärts. Schon bald weicht man linkerhand auf den Wanderweg aus und erreicht nach knapp 30 Minuten die schön gelegene Laponesalm (1.472 m). Erlebnisreich gestaltet sich der weitere Anstieg über den Rückfahrt (IVB/in neu angelegten Steig zur Bremer Hütte (2.413 m), wobei Ranalt beim malerisch gelegenen Simmingsee (2.010 m) eine Pause eingelegt werden sollte. Die letzten 400 HM führen über die Neustift/Ortsmitte so genannte Mitteregga zum Schutzhaus, das man nach 4 Fulpmes/Ortsmitte Stunden erreicht. Ist der Tag noch jung, das Wetter beständig und die Kondition gut, steht einer Weiterwanderung Innsbruck Hbhf. zur Wandertipp für 2 Tage 20

21 Nürnberger Hütte nichts im Wege. Ansonsten wird eine Übernachtung auf der Bremer Hütte empfohlen. Mögliches Gipfelziel von der Bremer Hütte Innere Wetterspitz (3.055 m): 2½ Stunden muss man für den Anstieg zum Gipfel rechnen. Der Anstieg ist durchwegs steil und vor allem die Gratüberschreitung zum Gipfel erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Etappe 2 Bremer Hütte Simingjoch Nürnberger H. Langental Ranalt Eckdaten Gehzeit: 5½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Nürnberger Hütte (2.280 m), DAV-Sektion Nürnberg, Tel. +43(0)5226/ 2492, geöff. von Mitte Juni bis Anfang Oktober Routenverlauf Im Antlitz des Simmingferners steigt man von der Bremer Hütte zum Simmingjöchl (2.764 m) auf, wobei der obere Abschnitt steil ist. Vom Jöchl genießt man einen herrlichen Ausblick auf die höchsten Gletscherberge der Stubaier Alpen. Der Abstieg ist durchwegs abschüssig und nach zahlreichen Kehren erreicht man den Langtalbach. Die Hütte unmittelbar vor Augen, müssen jetzt noch einmal 60 HM im Aufstieg überwunden werden. Eine Übernachtung auf der Schutzhütte ist genauso möglich, wie ein Abstieg nach Ranalt. Für die Wanderung nach Ranalt sind von der Nürnberger Hütte ca. 2 Stunden einzuplanen. Mögliches Gipfelziel von der Nürnberger Hütte Niederl (2.680 m): Eine kurze Wanderung (400 HM) führt hinauf zum Niederl, wo man einen atemberaubenden Blick auf die höchsten Berge der Stubaier Alpen hat. Man sollte sich die Zeit nehmen und noch eine kleine Wanderung zum Schafgrübl mit seinen herrlichen Bergseen unternehmen. Im Anschluss kann man zum Punkt m aufsteigen, von wo ein steiler Steig zur Nürnberger Hütte hinunterführt. Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Steinach a. Br. Innsbruck Hbhf Bhf. Steinach a. Br Weiterfahrt (Postbus 4146): Steinach a. Br. Gschnitz Bhf. Steinach a. Br Gschnitz/Gh. Feuerstein n.bus): Ranalt Neustift Fulpmes Innsbruck Hbhf Rückfahrt kostenlos 21 1 fährt Mo - Fr 2 fährt Mo - Sa 3 fährt täglich 4 fährt Sa

22 Tour 8 Kalkkögel durch die Dolomiten Nordtirols - von Neustift i. St. nach Grinzens Infos zur Tour Dauer der Tour: 2 Tage Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: Neustift i. St./Ortsmitte (993 m) Endpunkt: Grinzens/Café Olympia (928 m) Charakter der Tour: Alpintechnisch weist die Überschreitung von Neustift nach Grinzens über das Seejöchl keine Schwierigkeiten auf. Will man jedoch zusätzlich den Hohen Burgstall oder die Schlicker Seespitze besteigen, sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Eine gute Kondition und Ausdauer sind ohnehin für diese Bergwanderung mitzubringen. Höchster Punkt: Schlicker Seejöchl (2.518 m) Gesamtgehzeit: 10¼ 10¾ Std. Gesamthöhenmeter: Karte: AV-Innsbruck und Umgebung 31/5, 1: Etappe 1 Neustift i. St. Mahderberg Schönegg Starkenburger Hütte Schlicker Schartl Seejöchl Adolf-Pichler-Hütte Eckdaten Gehzeit: 5¾ 6 Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Starkenburger Hütte (2.237 m), DAV-Sektion Starkenburg-Darmstadt, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Anfang Juni bis Anfang Oktober Adolf-Pichler-Hütte (1.977 m), Akademischer Alpenklub Innsbruck, Tel. +43/(0)7207/02724, geöff. von Anfang Juni bis Mitte Oktober Routenverlauf Vom Ortszentrum in Neustift i. St. steuert man den tief eingeschnittenen Graben des Bachertales an, überquert den Bach in nordöstlicher Richtung und folgt dem Steig in zahlreichen Kehren hinauf zum Aussichtspunkt Schönegg. Weiter in gerader Linie bis zur Einmündung in die Forstraße. Auf dieser zuletzt ein kurzes Stück bis zur Starkenburger Hütte (2.237 m), die man nach über 3 Stunden erreicht. Nach einer ordentlichen Stärkung geht es entlang des Steiges und unterhalb des Hohen Burgstalles zum Schlicker Schartl (2.456 m). Das Gelände fällt hier steil ins Oberbergtal ab. Hoch über den Bergwiesen der Seealm und unterhalb der imposanten Wandfluchten der Schlicker Seespitze, steigt man weiter zum Seejöchl (2.518 m) auf, dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Traumhaft schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, die sich in einem Bergsee spiegelt, werden bleibende Eindrücke hinterlassen. Anfangs etwas rutschig auf dem Kalkschotter, verwandelt sich die Landschaft schon sehr bald in ein Grün aus alpinen Rasen. Über diese sanft zur Adolf-Pichler-Hütte (1.977 m). Wandertipp für 2 Tage 22

23 Mögliche Gipfelziele von der Starkenburger Hütte Hoher Burgstall (2.611 m): Von der Starkenburger Hütte in ca. 1 Stunde zum Gipfel. Der Anstieg ist durchwegs steil. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. Mögliche Gipfelziele vom Seejöchl Schlicker Seespitze (2.804 m): Vom Seejöchl steigt man über die Schotterreise mitunter mühsam (rutschiger Kalkschotter) bis zu den Felsen auf. Schlecht sichtbare Steigspuren führen zuletzt in leichter Blockkletterei (Schwierigkeitsgrad I) zum aussichtsreichen Gipfel. Gamskogel (2.659 m): Einfache Wanderung vom Seejöchl über den breiten Südwestrücken zum Gipfel (Gehzeit ca. 20 Min.). Etappe 2 Adolf-Pichler-Hütte Kemater Alm Katzenlöcher Salfeinsalm Salfeins Nederer Alm (Jhtt.) Grinzens Eckdaten Gehzeit: 4½ 4¾ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Kemater Alm (1.673 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Anfang Mai bis Ende Oktober Routenverlauf Herrliche Bergwiesen im Antlitz der steilaufragenden Kalkkögel verfeinern den Abstieg zur Kemater Alm (1.673 m). Der folgende Abstieg entlang der Forststraße ist vielleicht etwas fad, aber nicht von langer Dauer. Auf ca m mündet man linkerhand in den Steig ein, der vorbei an der Salfeinsalm (1.738 m) in knapp 1½ Stunden zum weitläufigen Salfeins- Gipfelplateau (2.000 m) führt. Berühmt sind mittlerweile die Fotomotive von diesem Aussichtspunkt auf die grandiosen Kalkkögel, die sich in einem kleinen Bergsee spiegeln. Unschwierig erfolgt der nunmehrige Abstieg zum tiefergelegenen Gipfelkreuz. Zuletzt durch den mitunter etwas steileren Wald nach Grinzens. Hinweis Will man die Bergwanderung nicht über Salfeins fortsetzen, so besteht auch die Möglichkeit, die Tour zu verkürzen und auf der Forststraße durch das Senderstal nach Grinzens abzusteigen (Gehzeit ca. 2 Stunden). Fahrpläne Anfahrt (IVB/inn.bus): Innsbruck Hbhf. Fulpmes Neustift i. St. Innsbruck Hbhf Fulpmes/Ortsmitte Neustift i. St./Ortsmitte Rückfahrt (Postbus 4162): Grinzens Götzens Innsbruck Grinzens Café Olympia Innsbruck Finanzamt Innsbruck Bbhf./Steig E Fortsetzung Rückfahrt (Postbus 4162) Rückfahrt kostenlos 23 1 fährt Mo - Fr 2 fährt täglich

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25 Blick von Salfeins auf die imposanten Felsberge der Kalkkögel, den Dolomiten Nordtirols.

26 Tour 9 Über Jöcher und Gipfel im Karwendel - Bergwanderung von Reith b. Seefeld bis Innsbruck Infos zur Tour Dauer der Tour: 2 Tage Schwierigkeitsgrad: bis Ausgangspunkt: Reith b. Seefeld (1.130 m) Endpunkt: Innsbruck/Bahn-Hst. Kranebitten (700 m) Charakter der Tour: Einzelne Abschnitte sind steil und etwas ausgesetzt und verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Besondere Aufmerksamkeit verlangt der Abstieg durch das Kaminl zwischen Solsteinhaus und Neue Magdeburger Hütte sowie über den zum Teil steilen und an einigen Abschnitten ausgesetzten Schleifwandsteig. Höchster Punkt: Nördlinger Hütte (2.239 m) Gesamtgehzeit: 10 10½ Std. Gesamthöhenmeter: Karte: AV-Karwendel West 5/1, 1:25.000, AV-Innsbruck und Umgebung 31/5, 1: Etappe 1 Reith b. Seefeld Schartlehnerhaus Hüttenegg Nördlinger Hütte Ursprungsattel Kotzengruben Jöchlschröfen Kuhloch Eppzirler Scharte Solsteinhaus Eckdaten Gehzeit: 6-6½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Nördlinger Hütte (2.239 m), DAV-Sektion Nördlingen, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Anfang Juni bis Anfang Oktober Solsteinhaus, OeAV-Alpenverein Innsbruck, Tel. +43/(0)5232/81557, geöff. von Mitte Mai bis Ende September Routenverlauf Die Wanderung beginnt direkt im Ort von Reith b. Seefeld und führt anfänglich steil zwischen den Häusern hinauf zum Waldrand. Man folgt dem Weg Nr. 211 kurz auf einem Traktorweg, mündet jedoch schon bald in den mit zahlreichen Kehren gespickten Steig ein. Auf knapp m gelangt man auf eine neu angelegte Forststraße, der man ein kurzes Stück taleinwärts folgt. Nach gut 250 m zweigt rechterhand erneut der Steig ab. Eine Vielzahl an Kehren begleiten uns hinauf zum Schartlehnerhaus (1.856 m). Über den Latschenrücken des Schoaßgrates erreicht man nach 3 Stunden die Nördlinger Hütte (2.239 m). Von der Schutzhütte ostwärts zum Ursprungsattel (2.087 m). Vom Sattel nicht in Richtung Freiungstürme, sondern in nördlicher Richtung hinunter zum Pkt m. Man quert ein weitläufiges Kar und erreicht den Kamm der Jöchelschröfen (1.821 m). Im Schatten der Kuhlochspitze steigt man durch das große Geröllfeld des Kuhlochs zur Eppzirler Scharte (2.102 m) auf, wo eine grandiose Aussicht für die Mühen entschädigt. Von hier aus würde sich die Tour über den Zirler Kletter- Wandertipp für 2 Tage 26

27 steig zur Erlspitze anbieten, wobei dieses Unterfangen ohne Klettersteigset dringend abzuraten ist. Das Solsteinhaus (1.806 m) vor Augen, steigt man die letzten knapp 300 HM zur schön gelegenen Schutzhütte ab. Variante Wer sich im alpinen Gelände absolut sicher fühlt, kann die Überschreitung vom Ursprungsattel entlang des Freiunger Höhenweges bis zur Eppzirler Scharte wählen. Obwohl die kritischen Stellen versichert sind, sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unerlässlich. Mögliche Gipfelziele von der Nördlinger H. und vom Solsteinhaus Reitherspitze (2.374 m): Von der Nördlinger Hütte in ca. 20 Minuten zum Gipfel. Der Anstieg ist mitunter steil und und an einigen Stellen seilversichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für die Besteigung dieses markanten Gipfels. Erlspitze (2.405 m): Der Anstieg von der Eppzirler Scharte zur Erlspitze über den Erlturm hat Klettersteigcharakter. Für die Überschreitung ist die Mitnahme eines Klettersteigsets unbedingt erforderlich. Der Normalanstieg vom Solsteinhaus ist durchwegs steil und verlangt Trittsicherheit, weist aber keine alpintechnischen Schwierigkeiten auf (Gehzeit ca. 1¼ Stunden). Großer Solstein (2.541 m): Vom Solsteinhaus über den weiten Westrücken in knapp 2 Stunden unschwierig zum aussichtsreichen Gipfel. Etappe 2 Solsteinhaus Zirler Schützensteig Nr. 214 Kaminl Neue Magdeburger Hütte Schoberwaldhütte Schleifwandsteig Peters Mähder Bhf. Innsbruck/Kranebitten Eckdaten Gehzeit: 4-4½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Neue Magdeburger Hütte (1.637 m), DAV-Sektion Geltendorf, Tel. +43/(0)5238/88790, geöff. von Mitte Mai bis Mitte Oktober Routenverlauf Wunderschön ist die Wanderung über den Zirler Schützensteig zur Neuen Magdeburger Hütte (1.637 m), die man bereits nach 1½ Stunden erreicht. Vorsicht und vor allem Trittsicherheit bedarf es beim kurzen Abstieg durch das Kaminl (Seilsicherung vorhanden). Hat man sich auf der N. Magdeburger Hütte gestärkt, folgt man dem Weg in östlicher Richtung zur Schoberwaldhütte, steigt durch den Schoberwald ab, überquert den tiefeingeschnittenen Sulzenbachgraben und folgt dem Schleifwandsteig unterhalb des Heechenbergs. Das Gelände bricht hier steil hinunter. Trittsicherheit sind Voraussetzung für diesen Abschnitt. Auf der Ostseite gelangt man noch einmal zu einer versicherten Stelle, bevor das Steiglein anfangs steil ins Inntal hinunterführt. Doch schon bald wird das Gelände sanfter und nach einigen Kehren über die Peters Mähder gelangt man schließlich zur Fahrstraße und zuletzt zum Bhf. Innsbruck/Kranebitten. Mögliche Gipfelziele von der Neuen Magdeburger Hütte Kirchberger Köpfl (1.943 m): Unschwieriger Anstieg auf die höchste Erhebung des Heechenbergs (Gehzeit ca. 40 Min.). Großer Solstein (2.541 m) und/oder Kleiner Solstein (2.637 m): Die Anstiegsvariante über den Höttinger Schützensteig verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Vor allem auch der weitere Aufstieg vom Sattel zum Gipfel des Kleinen Solsteins (Gehzeit ca. 3½ Stunden). Der Große Solstein ist vom Sattel unschwierig erreichbar (Gehzeit ca. 3 Stunden). Die Anstiegsvariante durch das Wörgltal ist einfacher, aber aufgrund des rutschigen Kalkschotters schweißtreibender. 27 Wandertipp für 2 Tage

28 Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Reith b. Seefeld Innsbruck Hbhf Bhf. Reith b. Seefeld Rückfahrt (ÖBB): Kranebitten Ibk. Westbhf. Innsbruck Hbhf. Ibk./Kranebitten Bhf Innsbruck Westbhf Innsbruck Hbhf fährt täglich 2 fährt Mo - Sa 3 fährt Mo - Fr Wandertipps für 1 Tag Blick vom Kirchberger Köpfl 28 auf den unnahbar wirkenden Kl. Solstein.

29 Tour 10 Über Grate und Kämme in den Tuxer Alpen - 7 hohe Gipfel in zwei Tagen Infos zur Tour Dauer der Tour: 2 Tage Schwierigkeitsgrad: bis Ausgangspunkt: Ellbögen/Mühltal (1.039 m) Endpunkt: Pfons (1.043 m) Charakter der Tour: Wunderschöne Kamm- und Gipfelüberschreitung, die aufgrund der Länge und der häufigen Auf- und Abstiege eine gute Kondition, Ausdauer und in einzelnen Abschnitten auch Trittsicherheit voraussetzt. Höchster Punkt: Rosenjoch (2.796 m) Gesamtgehzeit: Std. Gesamthöhenmeter: Karte: AV-Karte Innsbruck-Umgebung 31/5, 1:50.000, AV-Karte Tuxer Alpen 33, 1: Etappe 1 Ellbögen/Mühltal Viggartal Meissnerhaus Viggar Hochleger Glungezerhütte Eckdaten Gehzeit: 4½ - 5 Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Meißnerhaus (1.707 m), DAV Sektion Ebersberg-Grafing, Tel. +43/512/377697, geöff. von Anfang Mai bis Ende Oktober Glungezerhütte (2.610 m), OeAV-Sektion Hall i. T., Tel. +43/5223/78018, geöff. von Mitte Juni bis Anfang Oktober Routenverlauf Vom Ortsteil Mühltal auf der mitunter steilen Forststraße durch das Viggartal in direkter Linie zum Meißnerhaus, wobei man wenige Minuten vor der Schutzhütte auf den Hauptast der F o r s t s t ra ß e trifft. Das Meißnerhaus hat bereits ab Anfang Mai geöffnet und wer sich stärken möchte, muss kurz die Anstiegsroute verlassen und auf die andere Talseite über den Viggarbach wechseln. Der W e i t e r w e g führt hinauf zum Viggar Hochleger (1.928 m) und anschließend über alpine Rasen und Hochweiden zum Pkt m. Über 500 HM geht es nun noch einmal hinauf zur Glungezerhütte (2.610 m), die hoch über dem Viggartal und Inntal in einer Scharte thront. 29 Wandertipp für 2 Tage

30 Etappe 2 Glungezerhütte Glungezer Gamslahnerspitze Kreuzspitze Rosenjoch Grünbergspitze Seeblesspitze Pfoner Kreuzjöchl Pfoner Ochsenalm Pfons Eckdaten Gehzeit: 7½ - 8 Std. Höhenmeter: Einkehrmöglichkeit: Pfoner Ochsenalm (2.163 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Anfang Juni bis Ende September Routenverlauf Früh sollte man aufbrechen, um nicht nur die konditionell anspruchsvolle 2. Etappe genussvoll zu meistern, sondern um auch am Glungezer (2.677 m) den herrlichen Sonnenaufgang erleben zu können. Den Gipfel erreicht man von der Schutzhütte in 10 Minuten. Über den nach Süden verlaufenden teils schmalen Kamm, geht es in einem leichten Auf und Ab zur m hohen Gamslahnerspitze. Nun erfolgt ein Abstieg von knapp 100 HM zum Kreuzjöchl (2.575 m), bevor man zur Kreuzspitze (2.746 m) aufsteigt. Dabei wird der Blick hinunter in das weitläufige Becken der Seegrube mit den zahlreichen Seen und Lacken (Blaue Seen) bleibende Eindrücke hinterlassen. Vom aussichtsreichen Gipfel der Kreuzspitze steigt man ein kurzes Stück steil hinunter, bevor der Steig über den breiten Gratrücken zur höchsten Erhebung dieser Wanderung, dem Rosenjoch (2.796 m), hinaufführt. Hier sollte man sich Zeit nehmen und die umliegende Bergwelt (Karwendel, Stubaier Alpen, Hohe Tauern, Zillertaler Alpen, Wilder- und Zahmer Kaiser, usw.) in sich aufnehmen, bevor die Wanderung zur beinahe gleich hohen Grünbergspitze (2.790 m) fortgesetzt wird. Der Abstieg von der Grünbergspitze führt am Gratverlauf über das Seeköpfl und unterhalb der Seeblesspitze (2.628 m) vorbei. Den Gipfel erreicht man über einen kurzen steilen Steig. Hat man auch diesen Berg erklommen, fehlt im Reigen der sieben Gipfel nur mehr das Pfoner Kreuzjöchl (2.640 m), das man unspektakulär über einen breiten Rücken erwandert. Den unscheinbaren kleinen Felsgipfel ziert mittlerweile ein Gipfelkreuz. Angenehm gestaltet sich der Abstieg über alpine Grasmatten zur Pfoner Ochsenalm (2.163 m), wo man sich ein letztes Mal stärken kann, bevor ein längerer Abstieg über die Forststraße nach Pfons (1.043 m) erfolgt. Hinweis Die Gratwanderung kann mit Abstiegen von der Kreuzspitze bzw. Rosenjoch durch das Arztal nach St. Peter/Ellbögen bzw. von der Grünbergspitze und vom Pfoner Kreuzjöchl nach Navis unterbrochen bzw. verkürzt werden. Fahrpläne Anfahrt (Postbus 4141): Innsbruck Bbhf. Ellbögen/Mühltal Innsbruck Bbhf./Steig F Ellbögen/Mühltal Rückfahrt (Postbus 4141): Pfons - Innsbruck Pfons/Feuerwehr Innsbruck Bbhf./Steig F Fortsetzung Rückfahrt (Postbus 4141) Pfons/Feuerwehr Innsbruck Bbhf./Steig F Rückfahrt kostenlos 1 fährt Sa, So, an allg. Feiertagen 2 fährt täglich 3 fährt Mo - Sa 30

31 31 Wandertipps für 1 Tag Am Glungezer in aller Stille den Sonnenaufgang genießen.

32 Tour 11 Naturpark Karwendel Erlebnisreiche Nordkette - in 3 Tagen vom Solsteinhaus zur Bettelwurfhütte Infos zur Tour Dauer der Tour: 3 Tage Schwierigkeitsgrad: bis Ausgangspunkt: Bhf. Hochzirl (922 m) Endpunkt: Bhst. Absam/Bettelwurfsiedlung (760 m) Anforderung: Landschaftlich wunderschöne und genussvolle Bergwanderung mit Hüttenübernachtungen auf der Nord- und Südseite der Innsbrucker Nordkette. Alpintechnisch weisen alle drei Etappen keine Schwierigkeiten auf. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition sind aber unerlässlich. Einige Berggipfel können noch zusätzlich erklommen werden. Höchster Punkt: Edelweißkopf (2.288 m) Gesamtgehzeit: 15-15½ Std. Gesamthöhenmeter: Karten: AV-Innsbruck-Umgebung 31/5, 1:50.000, AV-Karwendel West 5/1, 1:25.000, AV-Karwendel Mitte 5/2, 1: Etappe 1 Bhf. Hochzirl Solen Alm Höllkar Solsteinhaus Eckdaten Gehzeit: 2½ Std. Höhenmeter: 884 Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Solsteinhaus, OeAV-Alpenverein Innsbruck, Tel. +43/(0)5232/81557, geöff. von Mitte Mai bis Ende September Routenverlauf Die erste Etappe führt vom Bhf. Hochzirl anfangs auf einem Steig und in weiterer Folger entlang eines Karrenweges-Nr. 213 bis zur Materialseilbahn (ca m) und weiter über einen Steig in einigen Kehren zur Solen Alm (1.644 m). Ohne viel Höhengewinn gelangt man ins Höllkar, bevor der letzte schöne Anstieg zum Solsteinhaus erfolgt. Mögliche Gipfelziele vom Solsteinhaus Großer Solstein (2.540 m): Vom Solsteinhaus über den weiten Westrücken in knapp 2 Std. unschwierig zum aussichtsreichen Gipfel. Erlspitze (2.405 m): Der Anstieg zur Erlspitze ist durchwegs steil und erfordert Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Eine Besonderheit beim Anstieg bildet der Blick auf die grandiose Felsnadel, die aber nur Kletterern vorenthalten ist (Gehzeit ca. 1¼ Stunden). Wandertipp für 3 Tage 32

33 Etappe 2 Solsteinhaus Jagerwasserle Wilde Iss Frau Hitt-Sattel Berghotel Seegrube Edelweisskopf Mühlkarscharte Mandlscharte Pfeishütte Eckdaten Gehzeit: 6-6½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Berghotel Seegrube (1.906 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , nahezu ganzjährig geöffnet Routenverlauf Die heutige Etappe ist durchaus lang, doch bei einem frühen Aufbruch ist sie problemlos zu schaffen, zumal auch die Möglichkeit einer Übernachtung im Berghotel Seegrube (Anmeldung erforderlich) besteht. Vom Solsteinhaus in nördlicher Richtung hinunter zum Jagerwasserl und weiter auf dem Steig Nr. 213 bis zur Wilden Iss. Die anschließende Wanderung führt über den Gipfelstürmerweg Nr. 215 zum Frau Hitt-Sattel. Hoch über Innsbruck erfolgt ein kurzer Abstieg, bevor man in leichtem Auf und Ab das Berghotel Seegrube (1.906 m) erreicht. Es besteht natürlich auch nach einer ausgiebigen Rast die Möglichkeit, mit der Seilbahn zum Hafelekar zu fahren und von dort die Wanderung über den Goetheweg fortzusetzen. Genussvoller ist aber auf jeden Fall der schöne Anstieg über die steilen Südhänge zum Edelweißkopf (2.288 m). Kurz danach wechselt man am Goetheweg über die Mühlkarscharte auf die Nordseite, um dann in einigen Kehren zur Mandlscharte (2.277 m) aufzusteigen. Zuletzt über einen von Bergspitzen eingeschlossenen alpinen Latschenkessel zur Pfeishütte (1.922 m). Hinweis Beendet man nach der 2. Etappe die Wanderung, so bietet sich ein Abstieg vom Frau Hitt-Sattel über die Höttinger Alm bzw. von der Seegrube (Talfahrt mit Gondelbahn möglich) direkt nach Innsbruck an. Mögliche Gipfelziele von der Pfeishütte Rumerspitze (2.454 m): Imposanter Aussichtsgipfel hoch über dem Inntal. Für den Anstieg über den Ost- als auch den Westgrat ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung (Schwierigkeitsgrad I II). Für den Anstieg über den Ostgrat sind ca. 1½ Stunden und über den Westgrat 2 Stunden einzuplanen. Stempeljochspitze (2.543 m): Der Anstieg auf die Stempeljochspitze ist unschwierig und führt über alpine Grasmatten und Kalkschotter in ca. 40 Minuten vom Stempeljoch (2.215 m) zum Gipfel. 33 Blick von der Wandertipps Rumerspitze für über 1 ein Tag schier unendliches Gipfelmeer.

34 Etappe 3 Pfeishütte Stempeljoch Wilde Bande Steig Lafatscherjoch Bettelwurfhütte II. Ladhütte Salzbergstrasse Bhst. Absam/ Bettelwurfsiedlung Eckdaten Gehzeit: 6½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Bettelwurfhütte (2.077 m), OeAV-Alpenverein Innsbruck, Tel. +43/(0)5223/53353, geöff. von Anfang Juni bis Anfang Oktober Routenverlauf Beendet man die Wanderung mit der heutigen Etappe, sind ca. 6½ Stunden Gesamtgehzeit bis nach Absam einzuplanen. Wer jedoch die Gemütlichkeit bevorzugt und vielleicht noch den imposanten Gr. Bettelwurf besteigen möchte, sollte unbedingt auf der Bettelwurfhütte (2.077 m) übernachten und den grandiosen Ausblick sowie das ausgezeichnete Essen genießen. Von der Pfeishütte steigt man knapp 300 HM zum Stempeljoch (2.215 m) auf, bevor der Steig auf der Nordostseite anfangs sehr steil über eine Schotterreise (ca. 100 HM) hinunterführt und in den Wilde Bande Steig (Nr. 222) einmündet, der im Antlitz des Gr. und Kl. Lafatschers zum Lafatscher Joch (2.081 m) führt. Vom Lafatscher Joch unterhalb der Speckkarspitze in einem leichten Auf und Ab zwischen und m zur Bettelwurfhütte, wobei kurz vor der Schutzhütte ein letzter Abstieg von ca. 100 HM erfolgt. Wie auf einem Adlerhorst thront die Bettelwurfhütte über dem Halltal im Schutze des Gr. und Kl. Bettelwurfs, die man nach ca. 3½ Stunden von der Pfeishütte aus erreicht. Es besteht nun die Möglichkeit zu übernachten, aber auch bis zum Endpunkt dieser Wanderung abzusteigen. Steil ist jedenfalls der Abstieg von der Bettelwurfhütte ins Halltal bis zur II. Ladhütte. Von der II. Ladhütte anfangs entlang des Fluchtsteiges talauswärts, bis dieser in die Salzbergstraße einmündet. Zuletzt zwischen den Häusern zur Bhst. Bettelwurfsiedlung in Absam/Eichat. Hinweis Von der Pfeishütte besteht auch die Möglichkeit, die Bergwanderung mit dem Abstieg über das Kreuzjöchl und in weiterer Folge entweder über die Vintl Alm oder Rumer Alm nach Hoch-Rum oder nach Innsbruck/Mühlau zu beenden. Mögliches Gipfelziel vom Lafatscherjoch Speckkarspitze (2.621 m): Als Nachbar des Bettelwurfs wird die Speckkarspitze relativ wenig bestiegen. Der Anstieg vom Lafatscherjoch über den anfangs breiten Rücken ist unschwierig. Mit Fortdauer sind leichte Felspassagen zu überwinden und kurz unterhalb des Gipfels verengt sich der Gipfelgrat, sodass Schwindelfreiheit ein wichtiger Begleiter sein sollte. Gehzeit vom Lafatscherjoch ca. 1½ Stunden. Mögliche Gipfelziele von der Bettelwurfhütte Kleiner und/oder Gr. Bettelwurf (2.650 m bzw m): Beide Anstiege sind steil und erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (Seilsicherungen vorhanden). Für die Überschreitung vom Kl. zum Gr. Bettelwurf ist eine Klettersteigausrüstung notwendig. Wandertipps für 1 Tag 34

35 Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Hochzirl Innsbruck Hbhf Innsbruck Westbhf Bhf. Hochzirl Anfahrt (Postbus 4176): Innsbruck Hbhf. Zirl Hochzirl Innsbruck Bbhf./Steig F Innsbruck Finanzamt Zirl Gemeindeamt Zirl Gemeindeamt Bhf. Hochzirl umsteigen Rückfahrt (inn.bus/linie E): Absam/Eichat Innsbruck Hbhf. Absam/Eichat Bettelwurfsiedlung Eichat Föhrenwald Innsbruck Hbhf./ Steig A 1 fährt täglich 2 fährt Mo - Sa 3 fährt Sa, So und allg. Feiertage alle 30 Min. Rückfahrt kostenlos 35 Wandertipps für 1 Tag Blick über das Halltal auf Stempeljochspitze und Roßkopf (r.).

36 Tour 12 Auf Schusters Rappen durch den Naturpark Karwendel - im Antlitz grandioser Felsgipfel Infos zur Tour Dauer der Tour: 3 Tage Schwierigkeitsgrad: bis Ausgangspunkt: Scharnitz (964 m) Endpunkt: Stans (563 m) Charakter der Tour: Die Wanderung durch das Karwendel ist ein Klassiker. Die einzelnen Etappen weisen keine alpintechnischen Schwierigkeiten auf, jedoch ist aufgrund der Länge der Wanderung eine entsprechende Ausdauer erforderlich. Höchster Punkt: Lamsenjochhütte (1.953 m) Gesamtgehzeit: 15½ 16 Std. Gesamthöhenmeter: Karte: AV-Karwendel West 5/1, 1:25.000, AV-Karwendel Mitte 5/2, 1:25.000, AV-Karwendel Ost 5/3, 1: Etappe 1 Scharnitz Larchet Alm Anger Alm Karwendelhaus Eckdaten Gehzeit: 5-5½ Std. Höhenmeter: 807 Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Karwendelhaus (1.771 m), DAV Sektion Männer-Turnverein München, Tel. +43/(0)5213/5623, geöff. von Anfang Juni bis Mitte Oktober Routenverlauf Der Naturpark Karwendel gehört mit Sicherheit zu den imposantesten Gebirgsgruppen im gesamten Alpenbogen. Für viele Wanderbegeisterte gehört es deshalb zu einem Muss, das Karwendelgebirge zumindest einmal durchwandert zu haben. Im Rahmen des bekannten Karwendelmarsches erfolgt dies an einem Tag, was mit Sicherheit mehr Stress als Genuss bedeutet. Deshalb ist diese Durchquerung auf drei gemütliche Tage ausgerichtet. Sie weicht zudem von der klassischen Karwendelroute auch ein wenig ab, weil sie nicht nach Pertisau, sondern über die Lamsenjochhütte ins Inntal führt. Vom Bahnhof in Scharnitz folgt man der Forststraße (= Weg-Nr. 201, Via Alpina und E4 alpin) ins Karwendeltal. Auf dieser in angenehmer Steigung zur Larchet Alm (1.174 m) und in weiterer Folge zur Anger Alm (1.310 m). Mit Sicherheit wird man von zahlreichen Mountainbikern überholt und nicht selten wird man sich während dieser Etappe selbst ein Rad wünschen. Zuletzt steigt die Straße steiler an und nach einigen Kehren ist das Karwendelhaus nach gut 5 Stunden erreicht. Wandertipp für 3 Tage 36

37 Mögliches Gipfelziel vom Karwendelhaus Birkkarspitze (2.749 m): In 2½ Stunden erreicht man vom Karwendelhaus auf dem Weg-Nr. 225 den höchsten Gipfel des Karwendels. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Besteigung. Mit 920 km 2 gehört der Naturpark Karwendel zu den größten Schutzgebieten Mitteleuropas. Etappe 2 Karwendelhaus Kl. Ahornboden Ladizalm Falkenhütte Hohljoch Engalm Alpengasthof Eng Bins-Alm-Niederleger Bins- Alm-Hochleger Lamsenjochhütte Eckdaten Gehzeit: 7½ - 8 Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Falkenhütte (1.848 m), DAV-Sektion Oberland, Tel. +43/(0)5245/245, geöff. von Anfang Juni bis Mitte Oktober Eng-Alm (1.227 m), Privat, geöff. von Mai bis Anfang Oktober Bins-Alm-Niederleger (1.502 m), Privat, Tel. +43/(0)5245/214, geöff. von Mitte Mai bis Ende Oktober Alpengasthof Eng (1.203 m), Privat, Tel. +43/(0)5245/231, geöff. von Mitte Mai bis Ende Oktober Lamsenjochhütte (1.953 m), DAV-Sektion Oberland, Tel. +43/(0)5244/62063, geöff. von Mitte Juni bis Mitte Oktober Routenverlauf Die 2. Etappe ist durchaus lang, kann aber aufgrund mehrerer Einkehrund Übernachtungsmöglichkeiten jederzeit unterbrochen werden. Vom Karwendelhaus wenige Höhenmeter hinauf zum Hochalmsattel (1.802 m). Weiter bis zur Weggabelung, wo man in den Weg-Nr. 201 einmündet. Diesem folgend bis zum Pkt m. Nun nicht hinunter zum Kl. Ahornboden, sondern geradeaus weiter bis zum Pkt m. Entlang der Forststraße zur Ladizalm (1.573 m) und weiter zur Falkenhütte (1.848 m). Von der Schutzhütte ein kurzes Stück hinunter zum Spielissjoch (1.773 m) und anschließend am Fuße der imposanten Lalidererwände zum Hohljoch (1.794 m). Nach etwas mehr als 500 HM Abstieg erreicht man den 37 Wandertipp für 3 Tage

38 Großen Ahornboden mit den Engalmen (1.227 m). Kurz vor dem Alpengasthof Eng zweigt der Weg rechterhand ab und man steigt zum Niederleger der Bins-Alm (1.502 m) auf. Vorbei am Hochleger, erreicht man schon bald das Westliche Lamsenjoch (1.940 m). Das heutige Etappenziel mit der Lamsenjochhütte (1.953 m) ist nun bald erreicht. Mögliches Gipfelziel von der Lamsenjochhütte Lamsen Spitze (2.508 m): Imposanter Felsgipfel, der trotz seines abweisenden Charakters in 2 Std. von der Lamsenjochhütte verhältnismäßig einfach zu besteigen ist. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber Voraussetzung. Etappe 3 Lamsenjochhütte Stallenalm Wolfsklamm Stans Eckdaten Gehzeit: 4½ - 5 Std. Höhenmeter: Einkehrmöglichkeit: Stallenalm (1.340 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , geöff. von Ende Mai bis Ende September Diverse Gasthöfe in Stans Routenverlauf Von der Schutzhütte entlang des Weges-Nr. 227 (= Via Alpina u. Adlerweg) talauswärts. Auf ca m mündet man in den Fahrweg ein und folgt diesem bis zur Stallenalm (1.340 m), wo man sich bei der Stallenhütte stärken kann. Sanft geht es entlang des Fahrweges über den Stallenboden, der schließlich in einen Mischwald übergeht. Auf ca m folgt man nicht der offiziellen Fahrstraße, sondern dem Weg geradeaus bis auf ca m. Hier mündet man linkerhand in den Weg (= Adlerweg) ein und steigt zum Stallenbach bzw. in Richtung St. Georgenberg ab. Hat man den Bach passiert, zweigt man rechterhand ab und folgt dem Steig bis zur imposanten Wolfsklamm. Eindrucksvoll geht es über Holzstege durch die Klamm nach Stans und zuletzt in südlicher Richtung bis zur Bahnhaltestelle. Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Seefeld Scharnitz Innsbruck Hbhf Innsbruck Westbhf Bhf. Seefeld Bhf. Scharnitz Rückfahrt (ÖBB): Stans Schwaz Hall i. T. Innsbruck Bhf. Stans Bhf. Schwaz Bhf. Hall i. T Innsbruck Hbhf fährt täglich 2 fährt Mo - Sa Wandertipp für 3 Tage 38

39 39 Wandertipps für 1 Tag Die Stallenalm am Fuße des Rauhen Knölls.

40 Tour 13 Bergerlebnis zwischen Olperer und Schrammacher - vom Brenner über die Sonnenseite der Zillertaler Alpen Infos zur Tour Dauer der Tour: 3 Tage Schwierigkeitsgrad: Ausgangspunkt: Bhf. Brenner (1.371 m) Endpunkt: Toldern/Schmirntal (1.462 m) Charakter der Tour: Durchwegs wenig schwierige Bergwanderung, die aber aufgrund der Länge eine gute Kondition und Ausdauer voraussetzt. Für einzelne Abschnitte (z.b. Besteigung Kraxentrager, Alpeiner Scharte) sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Höchster Punkt: Alpeiner Scharte (2.959 m) Gesamtgehzeit: 14 15½ Std. Gesamthöhenmeter: Karte: AV-Brennerberge 31/3, 1: Etappe 1 Bhf. Brenner Venntal Landshuter Europahütte Eckdaten Gehzeit: 4 4½ Std. Höhenmeter: Einkehrmöglichkeit: Jausenstation Venn (1.458 m), Privat, Tel. +43/(0)664/ , nahezu ganzjährig geöffnet Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Landshuter Europahütte (2.713 m), DAV-Sektion Landshut, Tel. +39/0472/646076, geöff. von Mitte Juni bis Ende September Routenverlauf Nach einer knapp 40-minütigen Bahnfahrt bis zum Bahnhof Brenner, muss man anfangs der Straße in nördlicher Richtung durch den Ort bis zum Eingang in das Venntal folgen (Bhf. Brennersee wird mit der Bahn nicht mehr direkt angefahren). Noch hört man den Lärm der Autobahn, doch schon nach wenigen Minuten kehrt eine wunderbare Stille ein. Spätestens bei den Vennhöfen (1.458 m) öffnet sich eine grandiose Gebirgswelt, die den stressigen Alltag sehr schnell vergessen lässt. Direkt bei den letzten Almgebäuden mündet man in den Wanderweg ein und steigt im Schatten der knorrigen Fichten und Lärchen bis zur Wald- und Baumgrenze auf. Durch ein weitläufiges alpines Becken mit sanften Geländeformationen, überwindet man kurz unterhalb der Schutzhütte noch einmal ein etwas steileres und verblocktes Gelände. Die Hütte bereits vor Augen, sind es nur mehr wenige Minuten bis zum heutigen Tagesziel. Die Landshuter Europahütte (2.713 m) ist eine besondere Hütte, da der Gastraum auf Südtiroler und die Zimmer auf Nordtiroler Boden stehen. Wandertipp für 3 Tage 40

41 Hinweis Will man die Bergwanderung verkürzen, so besteht die Möglichkeit von der Landshuter Europahütte direkt ins Pfitschertal abzusteigen und anschließend mit dem Bus bis Sterzing und anschließend mit der Bahn zum Brenner bzw. Innsbruck zurückzukehren (Fahrplanauskunft unter der Tel. +39/0471/ bzw. Mögliches Gipfelziel von der Europa Landshuter Hütte Kraxentrager (2.999 m): Von der Landshuter Europahütte in ca. 45 Min. (300 HM) bis zum Gipfelkreuz. Der Anstieg ist mit Ausnahme einer sehr luftigen, jedoch versicherten Stelle unschwierig. Schwindelfreiheit ist aber in diesem Abschnitt erforderlich (grandioses Panorama). Wildseespitze (2.733 m): Recht unscheinbarer Gipfel am Tiroler Höhenweg. Kurze Seilsicherungen helfen den 45-minütigen Anstieg zu erleichtern. Herrlicher Ausblick von der Schutzhütte auf den Talschluss des Pfitschertales mit Gr. Möseler und den Hängegletschern des Hochfernermassivs (v.l.). Etappe 2 Landshuter Europahütte Landshuter Höhenweg Pfitscherjoch Pfitscherjoch Haus Weg Nr. 528 Weg Nr. 502 Alpeiner Scharte Geraer Hütte Eckdaten Gehzeit: 5 5½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten: Pfitscherjoch Haus (2.277 m), Privat, Tel. +39/0472/630119, geöff. von Anfang Juli bis Ende September Geraer Hütte (2.326 m), DAV-Sektion Landshut, Tel. +43/676/ , geöff. von Mitte Juni bis Ende September Routenverlauf Auf dem sehr schön angelegten Landshuter Höhenweg führt die Wanderung am zweiten Tag in gut 2 Stunden, hoch über dem Pfitschertal, zum Pfitscherjoch Haus (2.277 m). Nach einer kleinen Stärkung wandert man auf dem Steig Nr. 528 in angenehmer Steigung bis zur Einmündung in den Weg Nr. 502 (keinesfalls vom Pfitscherjoch in Richtung Schlegeisspeicher absteigen). Während unterhalb wunderschöne Gebirgsseen heraufleuchten, folgt man dem immer steiler werdenden Steig zur Alpeiner Scharte (2.959 m), dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Der steile Abstieg zur Gerarer Hütte ist nur von kurzer Dauer, denn schon bald wird das Gelände weitläufig und sanfter. 41 Wandertipp für 3 Tage

42 Besonderheit: Molybdänbergwerk hoch über dem Valsertal Unterhalb der stark eingeschnittenen Alpeiner Scharte und am Fuße des Alpeiner Schartenkopfes, befindet sich der Stolleneingang des im Jahre 1941 geplanten Molybdänbergwerkes. Eine Transportseilbahn, Stützen sowie eine große Aufbereitungsanlage in Vals wurden von Zwangsarbeitern errichtet. Bereits 1946 wurde die Transportseilbahn wieder abgebaut und 1989 die Aufbereitungsanlage gesprengt. In Betrieb ging der Abbau von Molybdän auf fast m nie. Der Stolleneingang ist offen und die dunkle Vergangenheit nach wie vor gut sichtbar. Etappe 3 Geraer Hütte Weg Nr. 525/527 Steinernes Lamm Wildlahnertal Toldern/Schmirntal Eckdaten Gehzeit: 3 3½ Std. Höhenmeter: Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit: Gsth. Olpererblick, Privat, Tel. +43/(0)5279/20120, ganzjährig geöffnet Routenverlauf Über weite alpine Hochflächen folgt man dem Steig am Fuße des Fußsteins und Olperers zum Steinernen Lamm (2.528 m). Nach einigen Wegkehren erreicht man das wildromantische und ursprüngliche Wildlahnertal. In angenehmer Steilheit steigt man durch das weitläufige, vom Gletscher geformte Hochtal ab und gelangt zuletzt auf eine Forststraße nach Toldern (1.465 m). Im Gh. Olpererblick kann man bei einem guten Essen den erlebnisreichen Tag mit dem Blick auf die Gletscherwelt des Olperers ausklingen lassen. Hinweis Es besteht die Möglichkeit, die Tour auf der Geraer Hütte zu beenden und ins Valsertal/Touristenrast abzusteigen und mit dem Postbus nach Steinach a. Br. und anschließend mit den ÖBB nach Innsbruck zurückzukehren (siehe Fahrplan S. 43/Vals Touristenrast - Bhf. Steinach a. Br.). 42

43 Fahrpläne Anfahrt (ÖBB): Innsbruck Hbhf. Brenner Innsbruck Hbhf Matrei a. Br Steinach a. Br Bhf. Brenner Rückfahrt (Postbus 4144): Toldern St. Jodok Steinach a. Br. Schmirntal/Toldern St. Jodok a. Br./ ehem. Postamt St. Jodok a. Br./ ehem. Postamt umsteigen Bhf. Steinach a. Br Rückfahrt kostenlos Rückfahrt (Postbus 4144): Vals St. Jodok a. Br. Steinach a. Br. Vals/Touristenrast Vals/Joggler St. Jodok a. Br./ ehem. Postamt St. Jodok a. Br./ ehem. Postamt umsteigen Bhf. Steinach a. Br Rückfahrt kostenlos Rückfahrt (ÖBB): Steinach a. Br. Innsbruck Hbhf. Bhf. Steinach a. Br Innsbruck Hbhf fährt täglich 2 fährt Mo - Sa 3 fährt Mo - Fr 4 fährt vom bis , Mo - Fr 43 Ein imposantes Bergpanorama Wandertipps begleitet für den 1 Tag Wanderer hinauf zur Alpeiner Scharte.

44 Adressen, Telefonnummern und Hinweise Alpiner Wetterdienst Alpenwetter: 0900/ Regionalwetter: 0900/ Ostalpen: 0900/ persönliche Beratung: +43/(0)512/ (Mo bis Sa von Uhr) Notruf 112 (Europäischer Notruf) 140 /144 (Österreich) Fahrplanauskünfte Österreichische Bundesbahn (ÖBB) Tel. +43/(0)5/1717 (Ortstarif) ÖBB-Postbus GmbH und zentrale Auskunft Tel. +43/(0)512/ (Mo - Fr von 7.00 bis Uhr) Tel (täglich von 6.00 bis Uhr) Tel. +43/(0)1/ (aus dem Ausland, täglich von 6.00 bis Uhr) Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) und Stubaitalbahn GmbH Tel. +43/(0) (Mo - Fr von 7.30 bis Uhr) Verkehrsverbund Tirol (VVT) Tel. +43/(0)512/ Öffentlicher Nahverkehr in Südtirol (Bahn & Bus) Tel. +39/0471/ Neu in Tirol: Auf die Minute Echtzeitauskunft am Handy - das neue Kundenservice von Postbus Tirol. Weitere Infos: (URL nur für Handys) Toureninformation und Alpine Auskunft Alpenverein Innsbruck Meinhardstraße 7-11 A-6020 Innsbruck Tel. +43/(0)512/ Fax +43/(0)512/

45 Oesterreichischer Alpenverein - Auskünfte zu Natur- und Umweltschutz und Alpine Raumordnung Oesterreichischer Alpenverein Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz Olympiastraße 37 A-6020 Innsbruck Tel. +43/(0)512/ Fax +43/(0)512/ Alpine Auskunft - offenes Portal für aktuelle Tourenbedingungen Abkürzungen AV Bhf. Bbhf. Bhst. ca. DAV Gsth. geöff. Hst. Hbhf. HM Ibk. IVB Jhtt. Nr. OeAV ÖBB Std. tägl. Tel. usw. VVT Wh. z.b. Alpenverein Bahnhof Busbahnhof Bushaltestelle zirka Deutscher Alpenverein Gasthaus/Gasthof geöffnet Haltestelle Hauptbahnhof Höhenmeter Innsbruck Innsbrucker Verkehrsbetriebe Jagdhütte Nummer Oesterreichischer Alpenverein Österreichische Bundesbahn Stunden täglich Telefon und so weiter Verkehrsverbund Tirol Wirtshaus zum Beispiel 45

46 Mitglied werden beim Alpenverein Innsbruck Unterstützen Sie den OeAV beim Alpenschutz und genießen Sie außerdem zahlreiche Vorteile 1. Versicherung Das Alpenverein Weltweit Service, die internationale Sport- und Freizeitversicherung des Alpenvereins, ist für jedes Mitglied gratis und übernimmt Bergungskosten bis ,-, alle Rückholkosten aus dem Ausland und ersetzt Kosten für einen stationären Krankenhausaufenthalt im Ausland bis zu 7.500,-. Eine Europa Haftpflichtversicherung für viele Sportarten, die Schäden bis ,- deckt und eine Europa-Rechtsschutzversicherung für viele Sportarten bis ,- sind ebenfalls inkludiert. 2. Ermässigung Für Mitglieder gibt es bis zu 50 % Rabatt bei der Übernachtung in 545 Schutzhütten des Oesterreichischen, Deutschen und Südtiroler Alpenvereins und Mitgliederrechte auf weiteren Hütten in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Spanien, Slowenien und Liechtenstein. Ermäßigungen in mehr als 70 privaten Gasthöfen und in einer Reihe von Talherbergen sind ebenfalls inkludiert. 3. Familien-Bonus Familien zahlen weniger: Ehe- bzw. Lebenspartner von Mitgliedern bezahlen den ermäßigten Beitrag und Kinder ohne Einkommen erhalten die Mitgliedschaft bis 27 Jahre kostenlos. Dies gilt auch für AlleinerzieherInnen. Familienförderung liegt dem Alpenverein am Herzen. Daher gibt s auch preiswerte Familienurlaube auf Hütten, eigene Familiengruppen und zahlreiche weitere Angebote. 4. Jugendarbeit Beim Sportklettern, bei Skitouren, beim Schneeschuhwandern oder beim Übernachten im selbst gebauten Iglu ist jede Menge Spaß garantiert. Über sieben geführte Jugendgruppen im Alpenverein Innsbruck bieten sinnvolle Freizeitgestaltung und oft Freundschaften fürs Leben. Im Jugend- und Seminarhaus Obernberg werden umfassende Programme angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie unter 5. Ausbildung Qualifizierte Mitarbeiter im Alpenverein Innsbruck bieten im Fels, Schnee und Eis umfassende Alpinausbildungen an. 6. Naturschutz Der OeAV setzt sich als Anwalt der Alpen für die Erhaltung von Naturund Kulturlandschaften ein. Er ist der Partner der alpinen Nationalparks, plant und betreut Schutzgebiete, setzt sich für eine umfassende Alpine Raumordnung ein, engagiert sich für Umweltbildungsmaßnahmen und ist führend für die Alpenkonvention tätig. Bei der umweltgerechten Energie- und Trinkwasserversorgung sowie bei der Abfall- und Abwasserentsorgung im Gebirge genießt der Alpenverein Weltruf. 7. Alpine Auskunft Die Alpine Auskunft des Alpenvereins Innsbruck bietet den Wanderern, Bergsteigern, Skitourengehern, usw. umfassende alpine Informationen an: Im Internet ( oder als persönliche Beratung durch Bergführer (Tel. +43/(0)512/ ). 46

47 8. Information Mehrmals jährlich erhalten Mitglieder kostenlos die Zeitschriften Innsbruck Alpin und Bergauf. Außerdem können Mitglieder Fachpublikationen, Naturkundliche Führer, Hochgebirgs- und Expeditionskarten, Bayerische Alpenvereinskarten (auch als DVD) und Bergsportprodukte günstig erwerben. Weitere Infos, Angebote und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auch unter 9. Sport In der Kletterhalle Tivoli, in der Kletterhalle der Hauptschule Rum sowie im Boulderraum der Geschäftsstelle des Alpenvereins Innsbruck können Mitglieder Kletterkurse belegen, professionell klettern oder bouldern. 10. Berge Berg- und Skitouren in den Alpen, Trekkingabenteuer, Mountainbiketouren, Kulturreisen oder Expeditionen in die Weltberge - das und vieles mehr bietet der Alpenverein Innsbruck. Wählen Sie Ihr persönliches Traumziel aus dem umfassenden Tourenprogramm "Innsbruck Alpin". 11. Gutscheine Neumitglieder erhalten bei ihrer Anmeldung in der Geschäftsstelle Gutscheine im Gesamtwert von 80,- überreicht. Der Gutschein beinhaltet: je 1 Übernachtung auf unseren Sektionshütten (Solsteinhaus, Franz-Senn-Hütte, Pfeishütte, Bettelwurfhütte) 1 Führungstour im Rahmen des Tourenprogramms Nachlass in der Höhe von 40,- für eine Wanderwoche 1 Alpenvereinskarte Ihrer Wahl 1 T-Shirt Mitgliedsbeiträge Erwachsene Jahre 52,00 Jugend bis 18 Jahre 21,50 Junioren Jahre 40,00 Senioren ab 61 Jahre 40,00 Ehe- bzw. Lebenspartner von Mitgliedern 40,00 Neue Mitglieder werben Sind Sie bereits Mitglied beim OeAV, so können Sie neue Mitglieder werben und erhalten für 1 neues Mitglied eine Alpenvereinskarte, für 5 neue Mitglieder Gutscheine im Wert von 60,- und für 10 neue Mitglieder Gutscheine im Wert von 140,- von Sport Weitere Informationen Alpenverein Innsbruck, Meinhardstraße 7-11, A-6020 Innsbruck, Tel. +43/(0)512/587828, Fax +43/(0)512/588842,

48 Weiterführende Alpin-Literatur DAV, OeAV und AVS - Hrsg. (2005): Alpenvereins-HÜTTEN Ostalpen (Deutschland, Österreich, Südtirol). Bergverlag Rother. 9. Aufl., München, 560 S. Demmel, R. (2010): Karwendel. Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen. Bergverlag Rother (Hrsg.). 7. Aufl.; München, 136 S Farbabbildungen. Gogl, H. (2011): Wipptaler Wanderbuch (Viggar- und Arztal, Navistal, Schmirn- und Valsertal, Obernberg- und Gschnitztal, Brennerregion). Verlagsanstalt Tyrolia (Hrsg.). Innsbruck, 255 S. Klier, W. (2011): Alpenvereinsführer - Karwendel (alpin). Bergverlag Rother (Hrsg.). 16. Aufl.; München, 400 S. Klier, W. (2006): Alpenvereinsführer - Stubaier Alpen (alpin). Bergverlag Rother (Hrsg.). 13. Aufl.; München, 448 S. Klier, W. (2011): Rund um Innsbruck. Karwendel - Sellrain - Tuxer Alpen. Bergverlag Rother (Hrsg.). 5. Aufl.; München, 128 S Farbabbildungen. Klier, W. (2009): Stubai - Wipptal. Mit Gschnitz, Obernberg, Navis, Schmirn und Vals. Bergverlag Rother (Hrsg.). 4. Aufl.; München, 128 S Farbabbildungen. Ausgewählte Literatur zur Mobilität Alpenverein Südtirol - Hrsg. (2010): Wandern ohne Auto. Verschiedene Gebietsführer für Rosengarten/Latemar, Gröden/Schlerngebiet, Lana/Ulten/Deutschnonsberg, Wipptal, Tschögglberg, Obervinschgau; Bozen. Heinze, W. G. u. H.H. Kill (1997): Freizeit und Mobilität. Neue Lösungen im Freizeitverkehr. Hannover: Verlag der Akad. Raumforschung und Landesplanung, 190 S. Lebensministerium - Hrsg. (2007): Erfolgreiche Wege für Tourismuswirtschaft und Umwelt: Mobilitätsmanagement für Freizeit und Tourismus - Leitfaden für Tourismusregionen, Ausflugsziele, Tourismus- und Freizeitbetriebe und Veranstalter. Die Broschüre wurde erstellt im Rahmen des klima:aktiv mobil Programms; Wien, 55 S. Nationalpark Hohe Tauern-Tirol & Oesterreichischer Alpenverein (2011): Nationalpark-Wanderbus Nationalparkregion Hohe Tauern-Osttirol (Faltprospekt); Matrei i. O. - Innsbruck, o.s. Oesterreichischer Alpenverein/Fachabt. Raumplanung-Naturschutz - Hrsg. (2009): Jahrestagung Bergsteigerdörfer: Öffentlicher Verkehr in peripheren Räumen. Ideen - Taten - Fakten Nr. 3, Tagung Grünau im Almtal/Oberösterreich, September 2009; Innsbruck, 70 S. Oesterreichischer Alpenverein/Fachabt. Raumplanung-Naturschutz - Hrsg. (2008): Aktivierungsprogramm umweltfreundliche Anreise in die Berge. OeAV-Dokumente Nr. 5; Innsbruck, 90 S. Pröttel, M. (2008): GEBIRGSZÜGE - Mit Bahn und Bus in die Münchner Hausberge. Panico Verlag (Hrsg.); Köngen, 120 S. Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention - Hrsg. (2007): Alpenkonvention - Alpenzustandsbericht: Alpensignale - Sonderserie 1: Verkehr und Mobilität in den Alpen. Innsbruck/Bozen, 153 S. Stettler, J. (2000): Trend- und Natursportarten und Mobilität. In: Trend- und Natursportarten in den Wissenschaften: Forschungsstand - Methoden - Perspektiven. A. Escher, H. Egner und M. Kleinhans (Hrsg.); Hamburg: CzwalinaVerlag, S Wecker, E., L. Stitzinger (2002): Bergtouren mit Bus & Bahn. Bayerische Alpen. 88 Ziele zwischen Allgäu und Berchtesgaden. DAV-Sektion München (Hrsg.); München, 192 S. 48

49 Rückfahrts-Gutscheine Postbus (bitte aus Perforierung heraustrennen) G U T S C H E I N Bergsteigerticket gültig für 1 Person, für 1 Rückfahrt Tour 3 Obernberg/Waldesruh - Bhf. Steinach a. Br. gültig vom bis Entwertung durch Abriss G U T S C H E I N Bergsteigerticket gültig für 1 Person, für 1 Rückfahrt Tour 4 Praxmar - Innsbruck Hbhf. gültig vom bis Entwertung durch Abriss G U T S C H E I N Bergsteigerticket gültig für 1 Person, für 1 Rückfahrt Tour 5 Gschnitz/Gh. Feuerstein - Bhf. Steinach a. Br. gültig vom bis Entwertung durch Abriss 49

50 50

51 Rückfahrts-Gutscheine Postbus (bitte aus Perforierung heraustrennen) G U T S C H E I N Bergsteigerticket gültig für 1 Person, für 1 Rückfahrt Tour 8 Grinzens/Cafe Olympia - Innsbruck Hbhf. gültig vom bis Entwertung durch Abriss G U T S C H E I N Bergsteigerticket gültig für 1 Person, für 1 Rückfahrt Tour 10 Pfons/Feuerwehr - Innsbruck Hbhf. gültig vom bis Entwertung durch Abriss G U T S C H E I N Bergsteigerticket gültig für 1 Person, für 1 Rückfahrt Tour 13 Toldern/Schmirntal - Bhf. Steinach a. Br. Variante: Vals/Touristenrast - Bhf. Steinach a. Br. gültig vom bis Entwertung durch Abriss 51

52 52

53 Die wichtigsten Bahnverbindungen nach Innsbruck Anreise: Bregenz - Feldkirch - Innsbruck Bregenz Feldkirch Landeck-Zams Innsbruck Anreise: München - Wörgl - Innsbruck München Kufstein Wörgl Jenbach Innsbruck Anreise: Wien - Salzburg - Innsbruck Wien Westbahnhof Linz Salzburg Innsbruck Anreise: Graz - Salzburg/Kitzbühel - Wörgl - Innsbruck Graz Liezen Bischofshofen Bischofshofen umsteigen Salzburg umsteigen Salzburg Kitzbühel Wörgl Jenbach Innsbruck Anreise: Klagenfurt - Schwarzach - Salzburg/Kitzbühel - Innsbruck Klagenfurt Mallnitz-Obervellach Schwarzach-St. Veit Schwarzach-St. Veit umsteigen Salzburg umsteigen Salzburg Kitzbühel Wörgl Jenbach Innsbruck fährt täglich 53

54 Notizen 54

55 55 Tirols Wanderberge laden ein: Mit dem Minimax- Ticket der ÖBB zum unschlagbar günstigen Preis hinein ins Wandervergnügen rische Almwiesen, kristallklare Bergseen, würzige Luft und atemberaubend Fschöne Bergpanoramen. All das hat unser wunderschönes Land Tirol für Wanderbegeisterte zu bieten. Das ist hinlänglich längst bekannt. Aber wussten Sie auch, dass Sie bei der An- und Rückreise zu bzw. von Ihrer Wanderung gerne auf ihren eigenen PKW verzichten können? Die ÖBB zeigen Ihnen, wie einfach das geht. Sie schonen dabei nicht nur die Umwelt und sparen Ressourcen. Mit dem unschlagbar günstigen Minimax-Ticket der ÖBB sparen Sie darüber hinaus auch noch bares Geld. Das Minimax-Ticket wurde für Gruppen zwischen zwei und fünf Personen geschaffen. Je mehr Personen mit der Bahn fahren, desto mehr Ermäßigung gibt es. Für die erste Person bedeutet das 10 % zum normalen Ticketpreis, bis hinauf zu 50 % für die fünfte Person. Besonderer Bonus für VORTEILScard Besitzer Wenn zudem noch mindestens zwei Reisende im Besitz einer ÖBB-VORTEILScard oder eines Tiroler Familienpasses sind, dann erhalten alle Personen in der Gruppe das noch günstigere Minimax-VORTEILScard-Ticket. Für die erste Person bedeutet das 50 % zum normalen Ticketpreis, bis hinauf zu 75 % Ermäßigung für die fünfte Person. Preisbeispiel Anhand der klassischen Karwendeltour (S. 36), die sich bei vielen Wanderern ganz besonderer Beliebtheit erfreut, dürfen wir Ihnen ein Preisbeispiel für die Hinfahrt zum Ausgangspunkt der Tour von Innsbruck Hbhf. Bhf. Scharnitz bzw. Rückfahrt vom Bhf. Stans bei Schwaz nach Innsbruck Hbhf. präsentieren: Fahrpreis für fünf Erwachsene ohne VORTEILScard bzw. ohne Minimax-Ticket 62,50. Fahrpreis für fünf Erwachsene mit VORTEILScard 34,50. Ticket für fünf Erwachsene (davon mindestens zwei mit VORTEILScard) und Minimax-Ticket zum unschlagbar günstigen Preis von nur 23,-. Die Ersparnis gegenüber dem Normaltarif beträgt 39,50. Mit wenigen Klicks zu Ihrem Minimax-VORTEILScard-Ticket So einfach gelangen Sie zu Ihrem Minimax-VORTEILScard-Ticket: Sie berühren den Touchscreen des ÖBB-Fahrscheinautomaten. Sie wählen Fahrkarte Inland mit Zielwahl. Geben Sie bitte Ihr gewünschtes Fahrtziel ein (siehe Beispiel Bhf. Scharnitz). Geben Sie die Anzahl der reisenden Personen ein und drücken Sie den Button VORTEILScard und in weiterer Folge den Button Minimax-VC-Ticket. Ihr gewünschtes Ticket erscheint. Bestätigen Sie bitte den Vorgang mit OK Fahrkarte kaufen. Sie bezahlen den Fahrschein entweder bar oder mit Kredit- bzw. Bankomatkarte. Der sicheren und bequemen Fahrt mit den ÖBB zu Ihrem Wandervergnügen steht nichts mehr im Wege. Dieselben Schritte am Fahrscheinautomaten - ohne die Vorauswahl VORTEILScard - gilt auch für das reguläre Minimax-Ticket. Online-Tickets stark im Kommen Die Kassa im Internet ist vor dem Computer zu Hause oder im Büro und kann sieben Tage die Woche rund um die Uhr besucht werden Reisevorbereitungen für Ihre Wanderung ganz ohne Stress. Und so funktioniert s: Rufen Sie die Seite auf. Geben sie Abfahrts- und Ankunftsbahnhof sowie Reisedatum und -zeit ein. Sie klicken auf Verbindung suchen. Auf der nächsten Seite erhalten Sie einige Verbindungs- Alternativen z.b. mit unterschiedlichen Zeiten. Klicken Sie bei der Verbindung ihrer Wahl auf Ticket und Preise. Auf der nächsten Seite werden unterschiedliche Tarife angeboten (1. oder 2. Klasse, mit VORTEILScard, Minimax-Ticket etc.). Treffen Sie Ihre Wahl und klicken sie Buchen. Auf der nächsten Seite können Sie in diversen Pulldown-Menüs die Details ihres Tickets definieren und auch die Zahlungsart wählen. Haben Sie alles ausgewählt, können Sie Ihr Ticket nochmals prüfen, danach Ticket ausdrucken und jederzeit losfahren. Wichtig: Online-Tickets sind von Storno und Erstattung ausgeschlossen und nicht übertragbar. Lichtbildausweis nicht vergessen, muss mit dem Namen auf dem Ticket übereinstimmen. Die Österreichischen Bundesbahnen wünschen Ihnen eine gute An- und Rückreise mit dem sensationell günstigen Minimax-Ticket und ein unvergessliches Wandervergnügen inmitten der herrlichen Tiroler Bergwelt.

56 Attraktive Angebote von Postbus, IVB und ÖBB Die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel soll auch belohnt werden. Für all jene in dieser Broschüre beschriebenen Wanderungen, Bergtouren, Gebirgsüberschreitungen und -durchquerungen mit Postbus- und IVB-Benützung gilt nur einmal für die Anfahrt zu bezahlen. Für die kostenlose Rückfahrt mit dem Postbus können auf S. 49 und S. 51 die entsprechenden Gutscheine herausgetrennt werden. Für die Rückfahrt mit IVB- bzw. INN-Bussen (Tour 1/S. 8, Tour 6/S. 18, Tour 7/S. 20, Tour 11/S. 32) lassen Sie einfach Ihr ÖBB-, Postbus- oder IVB-Hinfahrtticket auf einer Schutzhütte oder einem Gasthaus, welche(s) auf Ihrer Route liegt abstempeln und schon können Sie nach Vorweis des Tickets beim Buschauffeur die Heimreise kostenlos antreten. Auch die Österreichischen Bundesbahnen bieten den Wanderern mit dem Minimax- bzw. Minimax-VC-Ticket äußerst attraktive Preisermäßigungen an. Nähere Infos finden Sie auf S. 55. Der Slogan: Hinfahrt Genuss mit Bahn & Bus, Rückfahrt Geld g spart wird beim Regionalmanagement des Postbusunternehmens, bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben und den Österreichischen Bundesbahnen wörtlich genommen. 56 Wandertipps für 1 Tag

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