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1 für PerfectEnergy-Solarmodule Inhalt 1. Einleitung 2. Technische Daten/Allgemeines 3. Sicherheitshinweise 4. Montage 5. Elektrischer Anschluss 6. Erdung 7. Wartung 1. Einleitung Solarmodule wandeln Licht durch den photovoltaischen Effekt in elektrische Energie um. PerfectEnergy Solarmodule sind hauptsächlich für den Anschluss an einen Wechselrichter zur Stromeinspeisung ins öffentliche Stromnetz bestimmt. Bitte beachten Sie beim Anschluss an einen Wechselrichter die Anweisungen des Wechselrichter- Herstellers, und beim Anschluss an einen Laderegler die Anweisungen des Laderegler- und Akkumulator- Herstellers. Diese Anleitung enthält Hinweise zum sicheren Umgang mit Solarmodulen und bezieht sich auf die Freiland- Aufständerung, Flachdach-Aufständerung und Aufdachmontage gerahmter Solarmodule von PerfectEnergy. Sie ist ausschließlich für Fachkräfte bestimmt, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation mit der Installation vertraut sind, und bietet sicherheitsrelevante Anleitungen für die Montage, den Anschluss sowie die Wartung der Solarmodule. Wichtiger Hinweis: Die Montage der Solarmodule, und insbesondere der elektrische Anschluss dürfen nur durch elektrotechnisch ausgebildetes Fachpersonal erfolgen. Zur Wartung und bei Störungen im Betrieb ist stets entsprechendes Fachpersonal heranzuziehen. Die Installationsmethoden, der Umgang mit dem Produkt und seine Verwendung liegen außerhalb der Kontrolle des Unternehmens. Aus diesem Grund übernimmt PerfectEnergy keine Haftung für Schäden, die durch den nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, oder fehlerhafte Montage, Betrieb, Verwendung oder Wartung entstehen. Lesen Sie diese Anleitung vor der Handhabung der Solarmodule unbedingt sorgfältig durch, und machen Sie sich mit den Sicherheitshinweisen vertraut. Übergeben Sie diese Anleitung nach der Installation an den Betreiber der Solaranlage zur weiteren Aufbewahrung. Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 1

2 2. Technische Daten Typenbezeichnung PEM-160/X-72M PEM-180/X-72M-SCC Elektrische Daten (bei Standard Test Bedingungen: Einstrahlung 1000 W/m²; Luftmasse 1,5; Modultemperatur 25 C) Nennleistung (P) 170 W 175 W 180 W 180W 185W 190W Mpp-Spannung (Umpp) 35,6 V 35,9 V 36,3 V 36,4 V 36,7 V 36,9 V Leerlaufspannung (Uoc) 44,3 V 44,6 V 44,7 V 44,8 V 45,0 V 45,4 V Mpp-Strom (Impp) 4,77 A 4,88 A 4,95 A 4,95 A 5,05 A 5,16 A Kurzschluss-Strom (Isc) 5,12 A 5,20 A 5,28 A 5,29 A 5,37 A 5,51 A Überstrom-Sicherung 10 A 10 A Temperaturkoeffizienten [%/ C] Leistung (αp) -0,49-0,49-0,49-0,49-0,49-0,49 Leerlaufspannung (αuoc) -0,34-0,34-0,34-0,34-0,34-0,34 Kurzschluss-Strom (αisc) +0,03 +0,03 +0,03 +0,03 +0,03 +0,03 Mechanische Daten Abmessungen 1580 x 808 x 45 mm 1580 x 808 x 45 mm Gewicht 15,5 Kg 15,5 Kg Maximale Belastung 5400 Pa 5400 Pa Die Nennleistung unterliegt einer Fertigungstoleranz von ± 3% Die Abmessungen unterliegen einer Fertigungstoleranz von ± 2 mm Technische Änderungen vorbehalten Allgemeines: Solarmodule erzeugen Strom und stehen unter Spannung, sobald sie Licht ausgesetzt werden. Ein einzelnes Solarmodul erzeugt eine Spannung von unter 50VDC. Bei Reihenverschaltung summieren sich die Spannungen der einzelnen Solarmodule und können so eine Gefahr darstellen. Die Solarmodule entsprechen der Anwendungsklasse A: Gefährliche Spannung (IEC 61730: > 50V; EN61730: >120V), Anlagen gefährlicher Leistung (>240W), wo mit unbeschränktem Zugang gerechnet werden muss. EN und -2 zertifizierte Module dieser Anwendungsklasse entsprechen den Anforderungen der Schutzklasse II. Die maximale Systemspannung miteinander verschalteter Module darf 1000 VDC nicht überschreiten. Ein Solarmodul kann mehr Stromstärke und/oder Spannung erzeugen, als unter den Standard-Test- Bedingungen gemessen wird. Sonniges, kühles Wetter und durch Schnee oder Wasser bedingte Reflektionen können zu einer Erhöhung der erzeugten (umgewandelten) Stromstärke und Spannung führen. Aus diesem Grund sollten die auf dem Modul angegebenen Werte für Isc (Kurzschluss-Strom) und Voc (Leerlaufspannung) bei der Bestimmung der Spannungsleistung, der Strombelastbarkeit der Leiter, der Sicherungsgrößen und der Größe der Steuerungen, die an den PV-Ausgang angeschlossen werden, mit dem Faktor 1,25 multipliziert werden. Zur Größenbestimmung von Sicherungen und Leitern kann bei bestimmten Elektrovorschriften ein weiterer Multiplikator von 1,25 erforderlich sein. Unsere Produkte sind nicht für eine Anwendung geeignet, bei der künstlich konzentriertes Sonnenlicht auf die Module einwirkt. Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 2

3 3. Sicherheitshinweise Die Montage und die Inbetriebnahme der Solarmodule dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation mit der Installation und der sachgemäßen und sicheren Ausführung vertraut sind. Achten Sie bei der Montage auf die Einhaltung der örtlich gültigen Normen, Baubestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften. Die Sicherheitshinweise anderer Anlagenkomponenten müssen befolgt werden. Führen Sie die Installation nicht bei starkem Wind oder nassem Wetter durch. Verwenden Sie geeignete Absturzsicherungen. Verhindern Sie das mögliche Herabfallen von Gegenständen. Sichern Sie den Arbeitsbereich, damit keine anderen Personen verletzt werden können. Verwenden Sie keine beschädigten Module! Überprüfen Sie vor der Installation die Anschlussdose, Kabel und Steckverbindungen. Benutzen Sie weder die Anschlussdose noch die Solarkabel als Tragegriff. Tragen Sie keine Farbe oder Klebstoffe auf die Rückseite des Moduls auf. Lassen Sie keine Gegenstände auf das Solarmodul fallen. Vermeiden Sie Kratzer auf dem Frontglas. Das Solarmodul darf nicht betreten werden! Wenn die Glasplatte gebrochen oder die Rückseitenfolie eingerissen ist, kann der Kontakt mit der Moduloberfläche oder dem Modulrahmen einen elektrischen Schlag verursachen. Bevor Sie elektrische Anschlüsse vornehmen oder trennen, bedecken Sie alle Module der PV-Anlage mit einem lichtundurchlässigen Tuch oder Material. Die elektrische Inbetriebnahme der Solarmodule darf nur von einer konzessionierten Elektrofachkraft ausgeführt werden! Module weder anschließen noch trennen, wenn diese Strom erzeugen oder Strom von externen Quellen vorhanden ist. Legen Sie vor der Installation alle metallischen Schmuckstücke ab, um die Möglichkeit eines unabsichtlichen Kontakts mit stromführenden Leitungen zu reduzieren. Benutzen Sie nur trockenes, isoliertes Werkzeug für die Elektromontage. Achten Sie auf einwandfreie Kabelverbindungen (kein Spalt, kein Schmutz). Beachten Sie unbedingt auch die Anweisungen des Wechselrichterherstellers! Vor Beginn von Arbeiten an einer Solaranlage muss diese durch einen DC-Freischalter stromlos geschaltet werden, da bei Arbeiten an gleichstromführenden Leitern ein tödlicher Lichtbogen entstehen kann! Aus Gründen des Brandschutzes müssen die Module bei Aufdach-Montage oberhalb eines feuerbeständigen Untergrundes angebracht werden. Solarmodule gelten als nicht explosionsgeschützte Betriebsmittel. Daher dürfen sie nicht in der Nähe von leicht entzündlichen Gasen und Dämpfen (z.b. Tankstellen, Gasbehälter, Farbspritzanlagen), oder neben offenen Flammen und entflammbaren Materialien installiert werden. Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 3

4 4. Montage 4.1 Standort Die Solarmodule können auf Dächern oder auf Freiflächen mittels geeigneter Montagegestelle montiert werden. Achten Sie dabei bitte auf die Einhaltung der örtlich gültigen Normen, Baubestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften. Die Befestigung muss den Lastanforderungen am Standort entsprechend ausreichend dimensioniert sein. Um den optimalen Ertrag der Anlage zu erzielen, sollten alle Module die gleiche Ausrichtung und Neigung haben, und die Sonneneinstrahlung sollte möglichst senkrecht auf die Generatorfläche treffen. In der nördlichen Hemisphäre sollte die Oberfläche der Module nach Süden ausgerichtet sein. In Europa beträgt der optimale Neigungswinkel Die Solarmodule sollten nicht durch Bäume oder Gebäude verschattet werden! Selbst geringe, partielle Verschattungen führen zu Ertragsminderungen! Als verschattungsfrei gilt ein Modul, wenn es vollflächig, ganzjährig nicht verschattet wird, und auch an den kalendarisch ungünstigsten Tagen über mehrere Stunden ein ungehinderter Sonnenlichteinfall möglich ist. Die Module dürfen nicht im Stauwasser stehen. Bei Belastung durch Salz (empfohlener Abstand vom Meer: 500m) und Schwefel (z.b. Vulkane) besteht Korrosionsgefahr. Die Module dürfen nicht außergewöhnlichen chemischen Belastungen (z.b. Emissionen durch produzierende Betriebe) ausgesetzt werden. Bei Installation auf einem Dach müssen die Module über einer feuerfesten Bedachung montiert werden, die für eine derartige Anwendung ausgelegt ist. 4.2 Montagehinweise Montagearbeiten dürfen nur von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden. Die Solarmodule müssen fest an einem Montagegestell befestigt werden, welches für die örtlichen Wind und Schneelasten ausgelegt ist. Beachten Sie bei der Materialauswahl des Montagesystems die elektrochemische Spannungsreihe, um Kontaktkorrosion zwischen verschiedenen Metallen zu vermeiden. Achten Sie auf eine ausreichende Hinterlüftung der Module (min.20 mm). Diese verhindert einen leistungsmindernden Wärmestau. Zwischen den einzelnen Modulrahmen sollte ein Abstand von mindestens 5 mm eingehalten werden, um wärmebedingte Ausdehnung zu ermöglichen. Der Modulrahmen darf weder entfernt noch modifiziert werden. Benutzen Sie zur Montage die vorhandenen Bohrungen und nehmen Sie keine weiteren Bohrungen vor! (Garantieverlust) Bei der Verwendung von Modulklemmen dürfen diese das Frontglas nicht berühren oder verschatten, und die Klemmen dürfen den Modulrahmen nicht deformieren. Die Montage der Solarmodule kann sowohl hochkant als auch quer erfolgen. Die Module müssen jeweils an mindestens 4 Punkten sicher befestigt werden. Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 4

5 4.3 Montagevorgaben Die in dieser Anleitung beschriebenen PerfectEnergy-Module sind so konstruiert und zertifiziert, dass sie einer maximalen positiven (bzw. aufwärts wirkenden, z.b. Wind) und negativen (bzw. abwärts wirkenden, z.b. Schnee) Last von 5400 Pa (Pascal; 540 kg/m²) standhalten, wenn sie gemäß einer der folgenden Montagekonfigurationen montiert werden. PEM-160/X-72M PEM-180/X-72M-SCC Verschrauben Befestigen Sie das Modul mithilfe der Werksseitig angebrachten Montagebohrungen am Gestell. Pro Modul werden vier M8 Edelstahlschrauben mit Muttern, Distanzscheiben und Federringen empfohlen. Die Positionen der Montagebohrungen können Sie der nebenstehenden Abbildung entnehmen. Klemmen Bei der Quer-Montage der Module wird die höhere Belastungsgrenze ( Heavy Snow Load ) von 5400 Pa nur garantiert, wenn die Modulrahmen zusätzlich in der Mitte unterstützt werden! = zulässiger Klemm-Bereich Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 5

6 5. Elektrischer Anschluss Der elektrische Anschluss darf nur von ausgebildeten Elektrofachkräften durchgeführt werden! Die maximale Systemspannung miteinander verschalteter Module darf 1000 VDC nicht überschreiten! Beachten Sie bei der Auslegung der Anlage, dass die Modulspannung bei niedrigen Temperaturen ansteigt. Verschalten Sie nur Module des gleichen Typs und der gleichen Leistungsklasse miteinander. Für den elektrischen Anschluss sind die Module mit Anschlussdosen und Solarkabeln mit Steckern ausgerüstet. Die Stecker sind mit der jeweiligen Polarität gekennzeichnet. Achten Sie auf die richtige Polarität und spaltfreie Verbindungen. Die Steckverbindungen niemals unter Laststrom ziehen oder stecken! Benutzen Sie für zusätzlich benötigte Kabel (z.b. Strangkabel) immer spezielle Solarkabel mit einem Leitungsquerschnitt von mindestens 4 mm². Wir empfehlen, die Kabel mit UV-beständigen Kabelbindern am Montagegestell zu befestigen, damit insbesondere die Steckverbindungen nicht in einer wasserführenden Eben liegen. Die Anschlussdosen sind werkseitig mit jeweils 3 Bypassdioden ausgestattet. Diese minimieren im Verschattungsfall Verluste und vermeiden Beschädigungen der Solarmodule. Beachten Sie beim Anschluss der Solarmodule an einen Wechselrichter die Vorgaben des Wechselrichter-Herstellers. 6. Erdung Die Rahmen der Solarmodule müssen fachgerecht geerdet werden! Die spezifischen Voraussetzungen (z.b. Blitzschutz) entnehmen Sie bitte den geltenden regionalen und örtlichen Vorschriften zur Erdung von PV-Anlagen und Montagerahmen. Ist auf dem Gebäude bereits ein äußeres Blitzschutzsystem vorhanden oder vorgesehen, muss die PV-Anlage in das Schutzkonzept gegen direkten Blitzeinschlag integriert werden. Die Solarmodule können mittels einer Erdungsklemme und einer Schraube mit Scheibe, Zahnscheibe und Mutter an die Erdungslöcher angeschlossen werden. Die Position der Erdungslöcher entnehmen Sie bitte der Abbildung unter Punkt 4.3. Die Erdungslöcher sind gekennzeichnet und haben einen Durchmesser von 4 mm. Stellen Sie sicher, dass die Eloxalschicht des Rahmens von der Zahnscheibe durchdrungen wird, und ein sicherer elektrischer Kontakt mit dem Rahmen besteht. Zeichnung: Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 6

7 7. Wartung PerfectEnergy Solarmodule sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und nahezu wartungsfrei. Bei ausreichender Neigung (>15 ) ist eine Reinigung der Module wegen der Selbstreinigung durch Regen nicht erforderlich. Bei starker Verschmutzung wird eine Reinigung mit viel Wasser ohne Reinigungsmittel und mit einem schonenden Reinigungsgerät (Tuch oder Schwamm) empfohlen. Verwenden Sie keine rauen Reinigungsmittel wie Scheuerpulver, Stahlwolle, Kratzer, Klingen oder andere scharfe Gegenstände, um die Glasoberfläche des Moduls zu reinigen. Bei Verwendung derartiger Mittel und Werkzeuge verfällt die Produktgarantie! Die Anlage sollte einmal jährlich auf folgende Aspekte hin kontrolliert werden: Sicherer Halt und Korrosionsfreiheit aller Befestigungen. Sicherer Anschluss, Sauberkeit und Korrosionsfreiheit aller Kabelverbindungen. Unversehrtheit von Kabeln und Frontglas. Weitere Informationen, aktuelle Datenblätter, Garantiebedingungen, Zertifikate, etc. finden Sie auch auf unserer Webseite Kontakt: PerfectEnergy GmbH Tannenweg Sankt Augustin Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) [email protected] Web: Stand: Januar 2011 Technische Änderungen vorbehalten Seite 7

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