Einsatzstellenorientierung
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- Marta Bach
- vor 7 Jahren
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4 Jörg Thöne Einsatzstellenorientierung Verlag W. Kohlhammer
5 Wichtiger Hinweis Der Verfasser hat größte Mühe darauf verwendet, dass die Angaben und Anweisungen dem jeweiligen Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entsprechen. Weil sich jedoch die technische Entwicklung sowie Normen und Vorschriften ständig im Fluss befinden, sind Fehler nicht vollständig auszuschließen. Daher übernehmen der Autor und der Verlag für die im Buch enthaltenen Angaben und Anweisungen keine Gewähr. Die Abbildungen stammen soweit nicht anders angegeben vom Autor. 1. Auflage 2018 Alle Rechte vorbehalten W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart Umschlagbild: Christian Elsner Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart Print: ISBN E-Book-Formate: pdf: ISBN epub: ISBN mobi: ISBN Für den Inhalt abgedruckter oder verlinkter Websites ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich. Die W. Kohlhammer GmbH hat keinen Einfluss auf die verknüpften Seiten und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.
6 Inhaltsverzeichnis Vorwort Rechtsgrundlagen Brandschutzgesetze Musterbauordnung Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 7»Atemschutz« Baukunde Vorbeugender Brandschutz Anlagentechnischer Brandschutz Organisatorischer Brandschutz Baulicher Brandschutz Der Einsatz Hilfsfristen Orientierung und Kommunikation Fehlerkultur Das Führungssystem Führungsorganisation Führungsmittel Führungsvorgang Optimierung Gebäudebeurteilung Größe des Gebäudes Art des Gebäudes Zeitlicher Ursprung des Gebäudes Benutzung des Gebäudes Energieversorgung des Gebäudes Orientierung und Kommunikation Das ORTEN-Schema Das Führungssystem Weitere Anwendungsgebiete
7 Inhaltsverzeichnis 6 Ausbildung Stufenkonzept Kontrollpunkte Hilfsmittel Praktische Einsatzübungen Strukturierte Nachbesprechung Ausblick Danksagung Literatur- und Quellenverzeichnis
8 Vorwort»MAYDAY, MAYDAY, MAYDAY! Hier Angriffstrupp HLF 1, befinden uns im 3. OG auf der rechten Seite, mein Truppmann ist kollabiert, benötige dringend Unterstützung, MAYDAY, ENDE.«Gerade bei Brandeinsätzen in Gebäuden sind Feuerwehreinsatzkräfte enormen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Es müssen die passenden Ausrüstungsgegenstände mitgenommen, Gefahren beurteilt und die befohlenen Aufgaben in möglichst kurzer Zeit erledigt werden. Da kann es schon mal zu einer gewissen Orientierungslosigkeit bei den im Innenangriff eingesetzten Kräften kommen. Angefangen bei der ersteintreffenden Führungskraft, die vier Phasen der Erkundung durchführt, um sich in kürzester Zeit einen Eindruck vom Gefährdungspotenzial für Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte zu verschaffen. Als Resultat daraus wird ein Gefahrenschwerpunkt definiert, um dann in der Planungsphase mögliche Angriffs- und/oder Rettungswege auszuwählen und über weitere Kräfte mit den dazugehörigen Bereitstellungsräumen zu entscheiden. Spätestens in der Phase der Befehlsgebung muss sich der Einheitsführer über die Bezeichnung der verschiedenen Seiten oder Sektoren Gedanken machen. Zielführend ist dabei sicherlich eine für alle am Einsatz beteiligten Kräfte verständliche Wahl der Bezeichnungen. Genauso wie die Auswahl eines Orientierungspunktes, wie zum Beispiel dem Haus- oder Kellereingang. Besonders brisant wird es dann bei einem Atemschutznotfall, von dem beispielhaft der obige Funkspruch rührt. Ein in Not geratener Atemschutztrupp ist laut Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 7»Atemschutz«verpflichtet, bei einem Notfall eine qualifizierte Mayday-Meldung abzugeben. Diese Meldung sollte die Trupp-Bezeichnung, die Notlage und den aktuellen Aufenthaltsort beinhalten. In dem obigen Beispiel wird das 3. OG und die rechte Seite angegeben. Folgende Fragen können sich hieraus ergeben: Meint der Meldende das 3. OG oder das 3. Geschoss? (3. Geschoss = 2. OG) Wo ist die gemeldete rechte Seite? Von welchem Orientierungspunkt geht der Meldende aus? Ist eine Orientierungslosigkeit bzw. Fehleinschätzung des eigenen Ortes aufgrund der extremen Lage und Stresssituation möglich? 7
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