Stand GE H
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- Bertold Salzmann
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1 Stand GE H
2 Inhaltsverzeichnis 1 NORMEN UND VORSCHRIFTEN Normen und Vorschriften Abgasanlage und effektiver Wärmebedarf ALLGEMEINES Moderne Konzeption Hinweise zum Einsatz der Brenner Produktbeschreibung MONTAGE Allgemeiner Hinweis nach DIN EN Brandschutz Montage- und Einstellwerkzeuge Montage des Brenners Elektroanschluss Gasanschluss INBETRIEBNAHME Gasarmatur montieren Entlüftung der Gasleitung und Gasarmatur Überprüfung des Wärmeerzeugers Bestimmung des Gasdurchsatzes Betriebsanzeige / Haubenverriegelung Brennereinstellung Kontrolle der Verbrennungswerte WARTUNG Wartung Flammenüberwachung Filtersieb reinigen oder austauschen FEHLERSUCHE Störursachendiagnose LME TECHNISCHE DOKUMENTATION Technische Daten und Elektro-Anschluss Grundeinstellungstabelle und Einstellmaße für Erdgas Grundeinstellungstabelle und Einstellmaße für Flüssiggas Einstellungstabelle für GE H auf G 215/7 (95 kw) für Erdgas (Buderus Hellas) Einstellungstabelle f. GE H auf G 215/7 (95 kw) f. Flüssiggas (Buderus Hellas) Schaltplan Arbeitsfeld Feuerungsautomat LME Explosionszeichnung Legende zur Explosionszeichnung Abmessungen GEWÄHRLEISTUNG Gewährleistung Ersatzteile Hersteller - Bescheinigung EG-Baumuster-Konformitätserklärung... 26
3 Sicherheitshinweise - Bitte beachten! Zum Installieren und Einstellen des Gas-Gebläsebrenners ist die Montage- Betriebsund Wartungsanleitung zu beachten! Bitte lesen Sie diese Installationsanleitung vor Installationsbeginn aufmerksam durch. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Installationsanleitung entstehen, entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche! Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten können zu Verletzungen oder Sachschäden führen! Arbeiten an der Heizungsanlage Installations-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten dürfen nur durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden. Bei Arbeiten an Brenner und Kessel Heizungs-Notschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern Ölzuleitung absperren und gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern. Mit diesem Zeichen sind Hinweise gekennzeichnet, die Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer Personen sowie Vermeidung von Schäden unbedingt beachten müssen. Mit diesem Zeichen sind Hinweise versehen, die zur Betriebssicherheit und richtigen Funktion des Gas-Gebläsebrenners beachtet werden müssen. Es weist ebenfalls auf die Beachtung rechtlicher Bestimmungen hin. Aufbewahrung der Unterlagen HINWEIS! Diese Anleitung muss am Gerät verbleiben, damit sie auch bei einem späteren Bedarf zur Verfügung steht. Bei einem Betreiberwechsel muss die Anleitung an den nachfolgenden Betreiber übergeben werden. 3
4 1 Normen und Vorschriften 1. Normen und Vorschriften GE H / 100 kw 1.1 Normen und Vorschriften Nachfolgende Normen und Richtlinien sind bei der Installation und beim Brennerbetrieb zu beachten. HeizAnlV Heizanlagenverordnung FeuVo Feuerungsverordnung der Bundesländer 1. BImSchV Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen VDE Vorschriften und Sonderanforderungen der Energieversorgungsunternehmen EN 303, Teil 1 und Teil 2 Heizkessel mit Gebläsebrenner EN 60335, Teil 1 Sicherheit elektrischer Geräte für den Haushalt und ähnliche Zwecke DIN 4705 Berechnung von Schornstein-Abmessungen DIN 4751 Warmwasserheizungsanlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen DIN Elektr. Ausrüstung von Feuerungsanlagen Bitte berücksichtigen Sie die regional gültige Landesbauordnung. 1.2 Abgasanlage und effektiver Wärmebedarf Kessel, Brenner und Abgasanlage (Schornstein) bilden eine betriebliche Einheit, niedrigen Abgastemperaturen muß bei einer Leistungsreduzierung Rechnung getragen werden. ACHTUNG! Geräteschaden durch Kondensat! Kondensat zersetzt das Abgassystem. Deshalb: - Bei Abgastemperaturen unter 160 C muss die Anlage so ausgelegt sein, dass Schäden durch Kondensat vermieden werden. ACHTUNG! Geräteschaden durch Kondensat! Kondensat zerstört den Warmlufterzeuger. Deshalb: - Bei Warmlufterzeugern sind bestimmte Mindestabgastemperaturen einzuhalten. Diese müssen der Unterlage des Warmlufterzeugers entnommen werden. Bei Abgastemperaturen unter 160 C muss die Anlage so ausgelegt sein, dass Schäden durch Kondensat vermieden werden. Zur Erzielung gleichmäßiger Verbrennungswerte und Reduzierung eventueller Feuchtigkeit empfiehlt sich der Einbau einer Zugbegrenzerklappe (Nebenlufteinrichtung). Diese sollte möglichst im Schornstein installiert werden, um eventuelle Geräusche im Rauchrohr zu verhindern. Abb. 1: 4
5 2 Allgemeines GE H / 100 kw 2. Allgemeines 2.1 Moderne Konzeption Die Gasbrenner der Baureihe GE H sind vollautomatische Gas-Gebläsebrenner in Monoblock-Bauweise. Sie sind für den Betrieb mit Erdgas und Flüssiggas geeignet und nach DIN EN 676 gebaut und geprüft. Die hohe Pressung und die steile Kennlinie des Gebläses in Verbindung mit der günstigen Öffnungscharakteristik des Gasmagnetventils garantieren sicheres Anfahren, Überwinden hoher Kesselwiderstände und weitgehende Unabhängigkeit vom Schornsteinzug. Extrem niedrige Schadstoffemission und exakte Anpassung an den gewünschten Wärmebedarf werden ermöglicht durch das optimierte Zusammenwirken von Mischsystem, Gasdüse, Gaskompaktarmatur und Gebläse. 2.2 Hinweise zum Einsatz der Brenner Die Gasbrenner GE H sind grundsätzlich geeignet zum Einsatz an handelsüblichen Heizkesseln (intermittierender Betrieb) für die Wohnraumbeheizung und Brauchwassererzeugung. Die Entwicklung und die Prüfverfahren sind auf die Betriebsbedingungen dieser Anlagen abgestimmt. Die nachfolgend aufgezeigten Einsatzbereiche für Gasbrenner stellen besondere Anforderungen und Betriebsbedingungen dar, deshalb behält sich die MHG Heiztechnik die ausdrückliche Freigabe vor bei: Dunkelstrahlern Backöfen Glühöfen Trocknungskammern industrieller Anwendung Bei Anlagen mit überdurchschnittlich hohen Feuerraum- oder Temperaturbelastungen sollte ebenfalls eine Abstimmung mit MHG Heiztechnik erfolgen. Die Brenner dürfen nicht in Räumen mit starkem Staubanfall oder hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. Waschküchen) betrieben werden. Der Heizraum muss frostsicher und gut belüftet sein. Werden diese Hinweise nicht beachtet, entfällt für auftretende Schäden, die auf einer dieser Ursachen beruhen, die Gewährleistung. 2.3 Produktbeschreibung Schaltung einstufig mit Vorbelüftung, Magnetventil langsam öffnend, zugelassen für intermittierenden Betrieb an Guss- / Stahl-Heizkesseln. Der Brenner besteht aus: - Spiralgehäuse (Leichtmetall-Druckguss) - Brennerrohr - Mischsystem mit Düsenrohr - Gehäusedeckel mit Funktionsteilen - Elektromotor mit Betriebskondensator - Hochleistungsgebläserad - Luftdruckschalter - Gasfeuerungsautomat mit Diagnosefunktion nach DIN EN 298 und DIN EN Ionisationselektrode zur Flammenüberwachung - Zündtransformator, Störgrad < N - Zündelektrodenblock (Zündkabel steckbar) - Gasarmaturenblock montiert mit Filtersieb, Gasdruckwächter, Gasdruckregler, Magnetventile Klasse A - Abdeckhaube - Anschluss-Stecker nach DIN Klemmflansch nach DIN EN Brennerdichtung und Anschluss-Schrauben - Schnellverschlüsse und Service-Aufhängung zur Vereinfachung der Wartung Der Brenner ist warmerprobt. Die Brenner dürfen in Räumen, in denen mit Luftverunreinigungen durch Halogenkohlenwasserstoffe zu rechnen ist, wie z. B. Friseurbetrieben, Druckereien, chemischen Reinigungen, Labors etc. nur betrieben werden, wenn ausreichende Maßnahmen ergriffen werden, die für die Heranführung unbelasteter Verrennungsluft sorgen. Im Zweifelsfall sollte eine Rücksprache mit MHG Heiztechnik erfolgen. 5
6 3 Montage 3. Montage GE H / 100 kw 3.1 Allgemeiner Hinweis nach DIN EN 676 Der Brenner GE H muss in Übereinstimmung mit den gültigen Vorschriften eingebaut und darf nur in gut belüfteten Räumen betrieben werden. Die Instruktionen vor dem Einbau und Betrieb des Brenners sind zu beachten. Verlegung und Anschluss der Gasleitung dürfen nur von einem zugelassenen Installateur erfolgen. Die Verlegung der Elektro-Anschlüsse muss gem. den VDE- und EVU-Vorschriften erfolgen. Der Brenneranschluss muss mit einem flexiblen Kabel versehen sein, dabei dürfen Phase und Null-Leiter nicht vertauscht werden. Der Einbau thermisch beeinflusster Gas-Absperrarmaturen ist in vielen Bundesländern vorgeschrieben. Die Grundlage ist die jeweils gültige Muster-Feuerungsverordnung der Bundesländer. Sechskantschraubendreher SW 4 - Entfernen der Brennerhaube - Schnellverschlüsse - Zündelektrode - Ionisationselektrode - Stauscheibe Sechskantschraubendreher SW 2,5 - Einstellung Gasdurchsatz Schlitzschraubendreher - Öffnen Messnippel - Gas- und Luftmessnippel 3.4 Montage des Brenners 0,6x3,5 Bei der Montage des Gasbrenners an einen Heizkessel sind die folgenden Maße und Abmessungen zu beachten (s. nachstehende Abb. sowie Kap. 7.11): - Lochkreis 150 ±1,5 mm - Kesseltürbohrung min 110 mm Phase und Null-Leiter dürfen nicht vertauscht werden! Auf den einwandfreien Anschluss des Schutzleiters ist zu achten! 3.2 Brandschutz Laut Muster-Feuerversicherungsverordnung (M-FeuVo) sowie der Bauordnungen der Länder sind für Brandschutz an Gasanlagen Gas-Absperrarmaturen bzw. Brandschutz-Ventile erforderlich. Diese Vorrichtungen müssen bauseitig installiert werden. 3.3 Montage- und Einstellwerkzeuge Schraubenschlüssel SW 13 - Anbau Kesselflansch an Kessel - Fixierung Brenner am Kessel Schraubenschlüssel SW 42 - Anschluss Überwurfmutter Kompaktarmatur Sechskantschraubendreher SW 5 - Brennerflansch Abb. 2: Kesselanschluss nach DIN EN 226 6
7 GE H / 100 kw 3. Montage 3.5 Elektroanschluss Der 7-polige Anschluss-Stecker wird direkt in die Buchse am Brenner eingesteckt. Zur Verdrahtung des Steckers s. Schaltplan Kap Verpolungsschutz Beim Vertauschen der Anschlüsse für Phase und Null-Leiter erfolgt durch den Feuerungsautomaten Störabschaltung am Ende von «TSA». 3.6 Gasanschluss Der Anschluss des Brenners an die Gasleitung erfolgt mit Hilfe des Anschlussflansches der Gasarmatur (¾ Innengewinde). Beim Anschluss des Brenners müssen die technischen Regeln und Anweisungen des zuständigen GVU s berücksichtigt werden. Max. Gaseingangsdruck p E 100 mbar 7
8 4. Inbetriebnahme GE H / 100 kw 4 Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme ist sicherzustellen, dass der Brenner ordnungsgemäß und den örtlichen Vorschriften entsprechend installiert und angeschlossen wurde. 4.1 Gasarmatur montieren 4.2 Entlüftung der Gasleitung und Gasarmatur Vor der Inbetriebnahme müssen die Gasleitungen vom GVU entlüftet werden, bis die vorhandene Luft oder das inerte Gas aus den Leitungen verdrängt ist. Anschließend sind die Armaturen zu entlüften. Hierzu wird an die Mess-Stelle (P vor ) am Eingang der Gasarmatur ein bis ins Freie führender Schlauch zur Entlüftung angeschlossen. Zur Entlüftung muss die Verschluss-Schraube des Messnippels und der Gaskugelhahn geöffnet werden. Das Gas strömt jetzt aus den Armaturen über den Entlüftungsschlauch ins Freie. Diese Arbeiten sind auch nach Austausch der Gasarmatur zu wiederholen. 4.3 Überprüfung des Wärmeerzeugers Abb. 3: Montage Gasarmatur Vor dem ersten Start des Brenners müssen folgende Punkte kontrolliert werden: Alle Gas-Multiblocks dürfen nur wie nachstehend dargestellt eingebaut werden. Eine Einbaulage im grauen Feld ist nicht zulässig. Abb. 4: - Ist der Brenner für den Kessel geeignet (s. Kennfeld in Kap. 7.7)? - Ist der Kessel ausreichend mit Wasser gefüllt? - Funktionieren die Ventilatoren an Warmlufterhitzern? - Sind die Abgaswege frei bzw. die Abgasklappen geöffnet? - Besitzt die Abgasleitung eine Messöffnung? - Steht ausreichender Gasdruck in der Gasleitung zur Verfügung (Erdgas min. 20 mbar, Flüssiggas ca. 50 mbar Fließdruck)? - Ist für ausreichende Luftzufuhr gesorgt? Gasarmatur in die Rohrleitung einbauen - Gasarmatur biegefest nach EN 161 Gruppe 2 - Verschlusskappen entfernen - Durchflussrichtung beachten: Pfeile am Gehäuse - Einbaulage: In senkrechte Leitung beliebig, in waagerechte Leitung gekippt bis max. 90 L/R, nicht über Kopf - Volumen der Rohrleitung zwischen CG... und Brenner durch kurze Leitungen klein halten - Gerät spannungsfrei einbauen - passenden Schraubenschlüssel verwenden - Gerät nicht als Hebel benutzen! 4.4 Bestimmung des Gasdurchsatzes Zur Einstellung der richtigen Belastung des Kessels muss der einzustellende Gasdurchsatz (Betriebsvolumen V B ) bestimmt werden. Hierzu entnehmen Sie dem Typenschild des Kessels die Nennleistung Q n. Bestimmung des Normvolumens V n : V n = Q n / (η Kessel *H u, n ) Bestimmung des Umrechnungsfaktors f: f = (p Baro +p G ) / 1013 * 273 /(273+t G ) Bestimmung des Betriebsvolumens V B : V B = V n / f 8
9 GE H / 100 kw 4. Inbetriebnahme Legende: V B = Betriebsvolumen V N = Normvolumen Q n = Nennleistung η Kessel = Wirkungsgrad Kessel H u = unterer Heizwert P Baro = aktueller Luftdruck P G = Gasdruck am Zähler = Gastemperatur am Zähler t G 4.5 Betriebsanzeige / Haubenverriegelung Abb. 6: Lufteinlaufdüse mit Winkel 1 Lufteinlaufdüse 2 Luftklappe Abb. 5: Lampenfeld GE H 1 Fixierung Brennerhaube 2 Entstörtaste 3 LED 3 an = Störung 4 LED 4 an = Betrieb 5 LED 5 an = Magnetventil geöffnet Gebläsepressung Zur Kontrolle der Einstellung ist es erforderlich, die Gebläsepressung zu messen (s. nachstehende Abb.). Der Messnippel (Ø 9 mm) befindet sich rechts neben dem Gasrohr auf dem Gehäusedeckel. Zur Messung ist die Schraube im Messnippel zu lösen. Komfortable Bedienung und Betriebsanzeige durch das serienmäßig eingebaute Lampenfeld. Aufgrund übersichtlicher Beschriftung ist eine Entriegelung bei Störabschaltung auch für den Endverbraucher möglich. 4.6 Brennereinstellung Der Brenner ist verbrennungstechnisch auf mittlere Leistung voreingestellt und muss auf die jeweilige Kesselleistung eingestellt werden. Hierzu kann der Brenner mit Hilfe der Grundeinstellungstabelle (s. Kap. 7.2 bzw. Kap. 7.3) voreingestellt werden. Abb. 7: 1 Messanschluss zur Bestimmung der Gebläsepressung Lufteinlaufdüse Die Lufteinlaufdüse ist voreingestellt (s. Kap. 7.2 bzw. Kap. 7.3, Grundeinstellungstabelle) 9
10 4. Inbetriebnahme GE H / 100 kw Luftverstellung Zur Einstellung der Luftmenge wird die Klemmschraube 2 gelöst (s. Abb. 8). Nun kann die Luftklappe mit dem Hebel 1 verstellt werden, dabei muss die Gebläsepressung kontrolliert werden. Nach dem Verstellen wird die Klemmschraube 2 wieder angezogen. Kontrolle der CO2-Werte mit aufgesetzter Abdeckung an Luftansaugschalldämpfer. Abb. 9 Gasarmatur Mess-Stellen an der Gasarmatur Abb. 8: 1 Luftklappeneinstellung 2 Klemmschraube Einstellung Gasarmatur Der Brenner ist gemeinsam mit der gelieferten Gasarmatur warmerprobt. Drossel, Startgasmenge und Gasdruck sind werksseitig voreingestellt. Beim Einstellen des Druckreglers und der Hauptmengendrossel sind die angegebenen Drehrichtungen auf der Gasarmatur zu beachten (s. nachstehende Abb.). Die Skalenwerte sind Näherungswerte. Abb. 10: Mess-Stellen: A Gaseingangsdruck p E B Düsendruck p G 1 hinter dem Filter, vor dem 1. Ventil 2 = 3 zwischen den Ventilen 4 hinter dem 2. Ventil Alle Einstellungen mit Innensechskantschlüssel 2,5 mm vornehmen. Keine Gewaltanwendung! 10
11 GE H / 100 kw 4. Inbetriebnahme Startgasdruck p S und Düsendruck p G einstellen - Nach der Feineinstellung Schraube ST wieder festziehen - Der Gasdruck geht nach ca. 8 Sek. auf Düsendruck p G - An p G Düsendruck entsprechend Abgasanalyse feineinstellen. Gasdruckwächter p W einstellen Abb. 11: Werkseinstellung: p S = Skalenwert 8 p G = Skalenwert 40 p W = 10 mbar - Brenner einschalten. - Gasdruck an B messen. - Kugelhahn vor der Kompakteinheit langsam schließen bis der Gasausgangsdruck um 2 mbar fällt. - p W verstellen, bis der Druckwächter den Brenner abschaltet (= Regelabschaltung). - Kugelhahn öffnen. Der Brenner muss automatisch wieder in Betrieb gehen. Startgasdruck p S immer kleiner als Düsendruck p G einstellen. Abb. 13: Abb. 12: Feineinstellung: - Am Mess-Stutzen B Gasdruck messen - Zur Feineinstellung des Startgasdruckes: Verschluss- Schraube ST ca. zwei Umdrehungen lösen - Startgasdruck bleibt dann konstant - An p S Startgasdruck entsprechend Abgasanalyse feineinstellen - Alle Mess-Stutzen verschließen. Für die Reproduzierbarkeit der Startgasstufe muss zwischen zwei Schaltungen eine Wartezeit von mind. 30 Sek. liegen. - Wenn trotz niedriger Startgasdruck-Einstellung der Brenner laut zündet, muss der Querschnitt der Drossel im Ausgang der Gasarmatur verkleinert werden. 11
12 4. Inbetriebnahme GE H / 100 kw Abgasverlust Die Abgasverluste sind nach erfolgter Inbetriebnahme und Einregulierung durch den Heizungsfachmann per Messung zu kontrollieren. Die Abgasverluste dürfen die zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten. Als Voraussetzung für die messtechnische Erfassung des CO2-Wertes sind ein abgedichteter Kessel und Rauchrohranschluss unbedingt erforderlich. Falschlufteinbruch verfälscht das Messergebnis. Abb. 14: Einstellschraube drehen: Nach rechts (-) = Drossel schließen Nach links (+) = Drossel öffnen - Um den gewünschten Brennerdruck zu erreichen, muss der Düsendruck p G der Gasarmatur vergrößert werden. 4.7 Kontrolle der Verbrennungswerte Damit der Brenner umweltfreundlich, wirtschaftlich und störungsfrei arbeitet, müssen bei der Inbetriebnahme die Abgaswerte gemessen werden (s. nachstehende Tabelle). Die genauen, maximalen CO 2 -Werte der Gase können beim zuständigen Gasversorger erfragt werden. CO2 - Tabelle Einstellwerte CO2 [Vol.-%] Maximalwerte CO2 [Vol.-%] Erdgas L 8,8-9,3 11,5-11,7 Erdgas H 9,5-10,0 11,8-12,5 Flüssiggas 10,3-11,0 13,8 CO Der Brenner sollte so eingestellt werden, dass möglichst wenig CO entsteht. 12
13 5 Wartung GE H / 100 kw 5. Wartung 5.1 Wartung Die gesetzlichen Vorschriften schreiben eine jährliche Wartung der Heizungsanlage vor. Der Brenner ist zu reinigen (Gebläserad, Mischsystem, Zündeinrichtung, Ionisationselektroden etc.) und die Position der Zündelektroden zu kontrollieren. Zur Durchführung von Wartungsarbeiten kann der Gehäusedeckel mit den Funktionsteilen nach Lösen von fünf Schnellverschlüssen bzw. Schrauben vom Brennergehäuse getrennt und nach dem Herausziehen in eine der Service-Aufnahmen eingehängt werden. Bei einer Brenner- und/oder Kesselwartung müssen die Verschraubungen der Gasarmatur gelöst werden. Vor der Wiederinbetriebnahme ist darauf zu achten, dass die Verschraubungen wieder einwandfrei befestigt sind. Abb. 16: Serviceposition GE H Verschraubungen bei der jährlichen Wartung auf Leckagen prüfen. Defekte bzw. verschlissene Dichtungen erneuern. Abb. 17 Zündelektrodenpositionierung Abb. 15: Gehäusedeckel mit 5 Schnellverschluss- Schrauben Legende: Pos. Anz. Sach-Nr. Bezeichnung Stauscheibe Düsenrohr Elektrodenblock Ionisationselektrode Brennerrohr 13
14 5. Wartung GE H / 100 kw 5.2 Flammenüberwachung Die Flammenüberwachung erfolgt unter Ausnutzung der Leitfähigkeit und des Gleichrichtereffekts der Flamme, mittels einer Ionisationselektrode. Ein Kurzschluss zwischen Ionisationselektrode und Masse führt zur Störabschaltung. LME 11 Fühlerspannung zwischen Klemme 1 und 2 bzw. Masse (Wechselspannungsmessgerät Ri 10 MΩ) Schaltschwellen (Grenzwerte) Einschalten (Flamme ein) (Gleichstrommessgerät Ri 5 kω) Ausschalten (Flamme aus) (Gleichstrommessgerät Ri 5 kω) erforderlicher Fühlerstrom für zuverlässigen Betrieb Max. Kurzschluss-Strom zwischen Klemme 1 und 2 bzw. Masse (Wechselstrommessgerät Ri 5 kω) bei Netzspannung UN = AC 230 V AC V 1,5 µa DC 0,5 µa DC 3 µa DC µa Abb. 19: Position Ionisationselektrode Ionisationsstrom im Betrieb: GE H: µa LME v01/0804 M C ION Abb. 18: Legende Mess-Schaltung C Elektrolytkondensator µf; DC V; für digitales Messgerät FE Ionisationselektrode M Microamperemeter Ri max Ω Abb. 20: Der Anschluss der Ionisationselektrode ist steckbar ausgeführt. 14
15 GE H / 100 kw 5. Wartung 5.3 Filtersieb reinigen oder austauschen - Kugelhahn schließen - Alle vier Schrauben 1 lockern - zwei davon - je nach den räumlichen Verhältnissen - ganz herausdrehen - Filtersieb 2 herausziehen - Filtersieb reinigen oder austauschen und wieder einbauen - Anschlussflansche auf Dichtheit prüfen. Abb. 21: Zum Anschluss des Multimeters wird die Steckverbindung aufgetrennt. Abb. 23: Abb. 22: Die beiden Messkabel des Multimeters an die beiden Enden angeschlossen. 15
16 6 Fehlersuche 6. Fehlersuche GE H / 100 kw 6.1 Störursachendiagnose LME Nach Störabschaltung leuchtet die rote Störsignalleuchte «LED». In diesem Zustand kann durch Betätigen des Entriegelungstasters > 3 Sek. die visuelle Störursachendiagnose gemäß Störcodetabelle aktiviert werden. Durch nochmalige Betätigung des Entriegelungstasters > 3 Sek. wird die Interfacediagnose aktiviert. Die Aktivierung der Störursachendiagnose ergibt sich aus folgender Sequenz: OCI400 Störstellung ein Störstellung visuelle Diagnose blinkt Störstellung Interfacediagnose PC / Analyzer Entriegelung EK > 3 s Störcodetabelle xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxx EK > 3 s 7101z04/0804 EK < 3 s Abb. 24: EK = Entstörtaster 16 Blinkcode «rot» der Störsignalleuchte «LED» Störmeldung* Störcodetabelle Mögliche Ursache 2 x blinkenhh Ein Keine Flammenbildung am Ende der «TSA» - defekte oder verschmutzte Brennstoffventile - defekter oder verschmutzter Flammenfühler - schlechte Brennereinstellung, kein Brennstoff - defekte Zündeinrichtung 3 x blinkenhhh Ein Fehler Luftdruckwächter - Luftdruckausfall nach Ablauf «t10» - Luftdruckwächter verschweißt in Ruheposition 4 x blinkenhhhh Ein Flammensignal beim Brennerstart 5 x blinken hhhhh Ein Zeitüberwachung Luftdruckwächter - Luftdruckwächter verschweißt in Arbeitsposition 7 x blinkenhhhhhhh Ein Flammenabriss während des Betriebs zu häufig (Repetitionsbegrenzung) - defekte oder verschmutzte Brennstoffventile - defekter oder verschmutzter Flammenfühler - schlechte Brennereinstellung 10 x blinken Verdrahtungsfehler oder interner Fehler, Ausgangskontakte, sonstige Fehler Aus hhhhhhhhhh 14 x blinken hhhhhhhhhhhhhh Ein CPI-Kontakt nicht geschlossen * Spannung an S3 (Brennerbuchse) und Klemme 10 (Sockel LMO)
17 GE H / 100 kw 6. Fehlersuche Während der Störursachendiagnose sind die Steuerausgänge spannungslos - Der Brenner bleibt ausgeschaltet, - Die externe Störanzeige bleibt spannungslos - Störungssignal «AL» an Klemme 10 gem. Störcodetabelle. Verlassen der Störursachendiagnose und Wiedereinschalten des Brenners erfolgt durch Entriegelung. Entriegelungstaster ca. 1 Sek. (< 3 Sek.) drücken. Abb. 25: 1 Entstörtaste Beachten Sie hierzu auch das Kap
18 7 Technische Dokumentation 7. Technische Dokumentation GE H / 100 kw 7.1 Technische Daten und Elektro- Anschluss Netzanschluss: Anschlusswert: Motorleistung: Gewicht: Gasarten: Baumusterkennzeichen: 230 V, 50 Hz ca. 230 W 90 W ca. 13 kg Erdgas, Flüssiggas CE-0085AQ0916 Abb. 26: Elektroanschluss GE H 7.2 Grundeinstellungstabelle und Einstellmaße für Erdgas Brennertyp Sach-Nr. Leistung kw Gasdurchsatz [m³/h] Gebläsepressung [mbar] Düsendruck [mbar] Feuerraumdruck [mbar] 65 6,3 1,5 2,5 4,0 0, ,8 2,5 3,5 4,0 0,25 GE HN ,3 3,3 5,8 4,0 0, ,2 4,0 8,5 4,0 0,35 Einstellwerte Erdgas H Anhaltswerte: Heizwert (H U ) des Gases: 10,0 kwh/m³: CO 2 : 9,5 Vol.%: Erforderlicher Gasfließdruck: 20 mbar, max. 100 mbar 7.3 Grundeinstellungstabelle und Einstellmaße für Flüssiggas Brennertyp Sach-Nr. Leistung kw Gasdurchsatz [m³/h] Lufteinlaufdüse Gebläsepressung [mbar] Düsendruck [mbar] Lufteinlaufdüse Feuerraumdruck [mbar] 65 2,5 1,5 3,2 4,0 0,2 80 3,1 2,5 5,8 4,0 0,25 GE HF ,7 3,3 8,0 4,0 0, ,2 4,1 10,2 4,0 0,35 Einstellwerte Flüssiggas Anhaltswerte: Heizwert (H U ) des Gases: 25,89 kwh/m³: CO 2 : 11,5 Vol.%: Erforderlicher Gasfließdruck: 50 mbar, max. 100 mbar 18
19 GE H / 100 kw 7. Technische Dokumentation 7.4 Einstellungstabelle für GE H auf G 215/7 (95 kw) für Erdgas (Buderus Hellas) Brennertyp Sach-Nr. Leistung kw GE HN Einstellwerte Erdgas H Anhaltswerte: Gasdurchsatz [m³/h] Gebläsepressung [mbar] Düsendruck [mbar] Feuerraumdruck [mbar] 65 6,5 3,0 1,5 4,0 0, ,0 4,5 3,5 4,0 0, ,5 5,5 6,5 4,0 0, ,3 6,0 10,5 4,0 0,85 Heizwert (H U ) des Gases: 10,0 kwh/m³: CO 2 : 9,7 Vol.%: Erforderlicher Gasfließdruck: 20 mbar, max. 100 mbar Schattierte Felder: Brennereinstellung ab Werk Einstellungen an der Gasarmatur: Startgasdruckeinstellung PS: ganz auf Anschlag max. (>10) Gasdruckreglereinstellung PG: mind. auf Skalenwert 50 Gasdruckwächtereinstellung PW: auf 10 mbar 7.5 Einstellungstabelle f. GE H auf G 215/7 (95 kw) f. Flüssiggas (Buderus Hellas) Brennertyp Sach-Nr. Leistung kw Gasdurchsatz [m³/h] Lufteinlaufdüse Gebläsepressung [mbar] Düsendruck [mbar] Lufteinlaufdüse Feuerraumdruck [mbar] 65 2,5 3,0 2,0 4,0 0, ,1 4,5 5,8 4,0 0,30 GE HF ,7 5,5 8,8 4,0 0, ,0 6,0 12,6 4,0 0,85 Einstellwerte Flüssiggas Anhaltswerte: Heizwert (H U ) des Gases: 25,9 kwh/m³: CO 2 : 11,5 Vol.%: Erforderlicher Gasfließdruck: 50 mbar, max. 100 mbar Schattierte Felder: Brennereinstellung ab Werk Einstellungen an der Gasarmatur: Startgasdruckeinstellung PS: ganz auf Anschlag max. (>10) Gasdruckreglereinstellung PG: mind. auf Skalenwert 50 Gasdruckwächtereinstellung PW: auf 10 mbar 19
20 7. Technische Dokumentation GE H / 100 kw 7.6 Schaltplan Abb. 27: 20
21 GE H / 100 kw 7. Technische Dokumentation 7.7 Arbeitsfeld Die nachstehende Grafik zeigt den Einsatzbereich des Brenners bezogen auf den Feuerraumdruck des Kessels. Kennfeld der Gas-Gebläsebrenner GE H [mbar] 1,4 1,3 1,2 1,1 1 0,9 0,8 GE H 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0, [kw] Abb. 28: Legende: mbar = zulässiger Feuerraumdruck kw = Kesselleistung [kw] (Erdgas H) 7.8 Feuerungsautomat LME Legende: A Startbefehl (Einschaltung durch «R») B-B Intervall für Flammenbildung C Betriebsstellung des Brenners erreicht C-D Brennerbetrieb (Wärmeproduktion) D Regelabschaltung durch «R» Brenner wird sofort ausgeschaltet Automat ist unverzüglich bereit für Wiederanlauf AL Störmeldung (Alarm) BV... Brennstoffventil EK2 Fernentriegelungstaster FS Flammensignal GP Gasdruckwächter LP Luftdruckwächter M Gebläsemotor R Temperatur- / Druckregler SB Sicherheitsbegrenzer W Temperatur- / Druckwächter Z Zündtransformator LME tw (min 1 ) ca. 2,5 Wartezeit t1 (Sek.) 30 Vorspülzeit TSA max. (Sek.) 3 Sicherheitszeit Anlauf t3n (Sek.) 2 Zündzeit TSA t3 (Sek.) 2 Vorzündzeit t10 min. 1 (Sek.) 5 Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung 1 ) max. 65 Sek. Unterspannung: Sicherheitsabschaltung bei: - Netzspannung niedriger als typisch AC 160 V - Wiederanlauf bei Anstieg der Netzspannung über AC 195 V Verpolungsschutz Beim Vertauschen der Anschlüsse für Phase und Null-Leiter erfolgt Störabschaltung am Ende von «TSA». Entriegelung des LME Nach jeder Störabschaltung ist eine sofortige Entriegelung möglich! Dafür Entriegelungstaster min. 0,5 Sek., max. jedoch 3 Sek. gedrückt halten. 21
22 7. Technische Dokumentation GE H / 100 kw 7.9 Explosionszeichnung Abb. 29: Explosionszeichnung 22
23 GE H / 100 kw 7. Technische Dokumentation 7.10 Legende zur Explosionszeichnung Pos. GE H Beschreibung Sach-Nr. 1 1 Gehäuse vollständig Gehäusedeckel kompl Brennerrohr Stauscheibe GE H Düsenrohr GE HN Düsenrohr GE HF Zündelektrodenblock Ionisationselektrode Zündkabel mit Steckerhülsen, 500 mm Zündtrafo EBI mit Kabel, elektronisch Halteblech für Zündtrafo Gasfeuerungsautomat LME Lufteinlaufdüse Einpresshalterung Rapier Sicherungsscheibe Verschlusszapfen Rapier 6x43 mm Abdeckung für Schalldämpfer Schalldämpfer kompl Kabeldurchführung Buchse mit Kabel 7-polig Gegenstecker (Kessel) Gasarmatur CG o.a. 1 Flanschset für Gasarmatur CG 12, Rp ½, Ausgangsseite o.a. 1 Flanschset für Gasarmatur CG 12, Rp ¾, Eingangsseite Rohrdoppelnippel 102-G ½ x 70, Messing [ab ] Luftdruckwächter LGW3-A1H Anbauflansch Luftdruckwächter E-Motor mit Kondensator, 90 W Kondensator 4 müf, FHP 90W Gebläserad 133x62,4 mm Brennerhaube GE H, kompl Distanzscheibe für Gebläserad Brennerkopfdichtung Kesselflansch Brennerrohrflansch GE 1H Kesselflansch kompl Lampenfeld Schelle für Ionisationselektrode Ionisationskabel Kabelabdeckung 40 mm Luftklappe GE H Stellknopf (für Luftklappe)
24 7. Technische Dokumentation GE H / 100 kw 7.11 Abmessungen Abb. 30: 24
25 8 Gewährleistung GE 1H / 100 kw 8. Gewährleistung 8.1 Gewährleistung Der Gas-Gebläsebrenner von MHG erbringt seine einwandfreie Funktion bei fachgerechter Installation und Inbetriebnahme sowie Verbrennung der für den jeweiligen Gasbrenner zugelassenen Brenngase. Die Gewährleistung gilt für 24 Monate nach Inbetriebnahme, längstens jedoch 27 Monate nach Versanddatum und beschränkt sich auf den Ersatz defekter Teile. Einzelheiten sind dem Gerätepaß zu entnehmen. 8.2 Ersatzteile Bei Austausch nur Original-Ersatzteile von MHG verwenden: Einige Komponenten sind speziell für MHG-Brenner ausgelegt und gefertigt. Bei Ersatzteil-Bestellungen bitte immer die Brennernummer angeben. Alle Maße in mm. Technische Änderungen und Wechsel von Komponenten vorbehalten. 25
26 8. Gewährleistung GE H / 100 kw Hersteller - Bescheinigung nach 6 (1) 1. BImSchV Buchholz i.d.n., Die Firma MHG Heiztechnik GmbH bescheinigt hiermit für die nachstehend aufgeführten Gasbrenner: Produkt Gasbrenner mit Gebläse Typ / Baumuster-Nr. GE H / CE-0085AQ0916 Prüfnormen DIN EN 676 Prüfstelle Gaswärme Institut (GWI) Essen Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001 Zertifizierung Germanischer Lloyd (GLC) Diese Produkte erfüllen die Anforderungen der aufgeführten Richtlinien und Normen und stimmen mit dem bei der obigen Prüfstelle geprüften Baumuster überein. Mit dieser Erklärung ist jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften verbunden. Nach DIN EN 297 erfüllen die aufgeführten Brenner die Forderungen der NO x -Klasse 3 ( 80 mg/kwh). MHG erklärt, dass die Brenner GE 1H ab Baujahr 2010 den Anforderungen der 1. BImSchV in der Fassung vom entsprechen und dass die dort geforderten NOx-Grenzwerte, gemessen nach Anlage 3 und DIN EN 676, eingehalten werden. Die oben bezeichneten Gasbrenner sind ausschließlich zum Einbau in Kessel bestimmt, die ebenfalls nach entsprechenden Richtlinien und Normen zugelassen sind. Von dem Anlagenersteller ist zu gewährleisten, dass alle für das Zusammenwirken von Ölbrenner und Kessel gültigen Vorschriften beachtet werden. EG-Baumuster-Konformitätserklärung Hamburg, Die MHG Heiztechnik GmbH bescheinigt hiermit, dass die nachstehend aufgeführten Gasbrenner mit Gebläse: Baureihe GE 1H Baumuster-Nr. CE-0085AQ0916 dem Baumuster, wie es in der EG - Baumuster-Prüfbescheinigung beschrieben ist, entsprechen. Sie genügen den geltenden Anforderungen der Gasgeräte-Richtlinie 90/396 EWG vom MHG Heiztechnik GmbH M. Niedermayer i.v. R. Gieseler 26
27 GE 1H / 100 kw Ihre Notizen Einstell- und Messwerte Kunde : Anlage : Kessel Hersteller Typ Leistung kw kcal/h (x 1000) Brenner Typ Fabrik-Nr. Leistung Baujahr Gasart / Wobbe-Zahl kw Einstell- und Messwerte Maß - A mm Maß - B mm Luftdruck (v. Stauscheibe) mbar Stellung Luftklappe Skala Stellung Lufteinlaufdüse Gasdruck vor Ventil mbar Gasdruck hinter Ventil mbar Gasdurchsatz m³/h KW min. KW max. CO 2 Vol.% CO mg/kwh; ppm NO x mg/kwh; ppm Gastemperatur C Lufttemperatur C Abgastemperatur (brutto) C Druck / Kesselende mbar Druck / Feuerraum mbar Feuertechn. Wirkungsgrad % Stufe 1 Datum Unterschrift Stand:
28
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