Departement Bildung, Kultur und Sport Abteilung Volksschule Übertrittsprüfung 2014 Aufgaben Prüfung an die 3. Klasse Bezirksschule Prüfung Name und Vorname der Schülerin / des Schülers... Prüfende Schule... Prüfungsdatum Dienstag, 3. Juni 2014 Fach Prüfungsdauer Erlaubte Hilfsmittel Nicht erlaubte Hilfsmittel Deutsch: Textverständnis und Grammatik 45 Minuten keine Duden, Wörterbücher Punkt- bzw. Fehlerzahl... Note... Visum 1 Visum 2......
Achte bei allen Antworten auf korrekte Sprache. Orthographie- und Satzzeichenfehler werden bei der Bewertung in Abzug gebracht! Die Zahlen in Klammern bezeichnen die Zeilennummern im Text. Fragen zum Textverständnis 1. Die folgenden Sätze beziehen sich auf den Text, enthalten aber jeweils einen inhaltlichen Fehler. Verbessere diesen Fehler in der Zeile darunter. Beachte das Beispiel. Beispiel: Weil Sieböck entsprechende Erfahrungen gemacht hat, verzichtet er auch nach seiner Fahrradtour um die halbe Welt weiterhin auf ein Handy. Wanderung a. Alfred Winter behauptet, es sei bequem, per E-Mail und ständig erreichbar zu sein. b. Die Verwendung moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail oder Handy führt zu einem geringeren Arbeitstempo. c. Durch die Nutzung von E-Mails und Handys am Arbeitsplatz können sich viele Menschen nur noch maximal zweieinhalb Minuten unterhalten. d. Wenn man bei risikoreichen Unternehmungen auf ein Handy verzichtet, passt man besser auf andere auf. e. Obwohl es die Veranstalter von Vorträgen nervös macht, verzichtet Alfred Winter auf Terminabsprachen mit dem Handy. /5 2. In welchen zwei der sechs Textabschnitte erfährt man nichts über die Telefonierund E-Mail-Gewohnheiten von konkreten Personen? Unterstreiche die beiden! Abschnitt 1 Abschnitt 2 Abschnitt 3 Abschnitt 4 Abschnitt 5 Abschnitt 6 /2 3. In welchen zwei der sechs Textabschnitte werden Vergleiche zu früheren Zeiten gezogen? Unterstreiche die beiden! Abschnitt 1 Abschnitt 2 Abschnitt 3 Abschnitt 4 Abschnitt 5 Abschnitt 6 /2 Aufgaben 2/6
4. In welchen zwei der sechs Textabschnitte ist davon die Rede, dass E-Mail-Gebrauch belastend sein kann? Unterstreiche die beiden! Abschnitt 1 Abschnitt 2 Abschnitt 3 Abschnitt 4 Abschnitt 5 Abschnitt 6 /2 5. Kreuze an, in welchem Verhältnis die jeweils genannten Textteile zueinander stehen. Setze pro Teilaufgabe ein Kreuz! a. Abschnitt 3 (Z. 11-22) erweitert und veranschaulicht die Aussage von Abschnitt 2 steht inhaltlich im Gegensatz zu Abschnitt 2 stellt Fragen zu Abschnitt 2 fasst Abschnitt 2 zusammen b. Abschnitt 4 (Z. 23-30) entfernt sich vom Hauptthema des Textes bringt ein neues Beispiel ist ein Ergebnis von Abschnitt 3 verallgemeinert die Feststellung von Abschnitt 3 c. Abschnitt 5 (Z. 31-34) schliesst den Hauptteil des Textes ab widerlegt Abschnitt 4 knüpft inhaltlich an Abschnitt 4 an verallgemeinert die Überschrift d. Abschnitt 6 (Z. 35-41) rundet den Text mit einem Ausblick ab erklärt Abschnitt 5 steht im Gegensatz zur Überschrift führt die Abschnitte 4 und 5 zu einem Ende 6. Ersetze die unterstrichenen Ausdrücke durch jeweils ein Wort aus derselben Wortfamilie! Der Sinn der Aussage darf dadurch nicht verändert werden. Beachte das Beispiel. Beispiel: Er hat ständig Angst davor, dass etwas Schlimmes passiert. Er ist also ein ängstlicher Mensch. a. Jedes Mal, wenn ein Handy klingelt, zuckt er vor Schreck zusammen. Er ist also ein Mensch. Aufgaben 3/6
b. Auch ältere Menschen können den Umgang mit einem Fotohandy lernen. Der Umgang damit ist also. c. Manche Jugendliche machen sich keine Sorgen wegen ihrer Handyrechnung. Die Jugendlichen sind in diesem Bereich zu. d. Beim Eintippen einer Geheimnummer muss man Acht geben, nicht beobachtet zu werden. Man sollte also sein. 7. Ermittle die Bedeutung der unterstrichenen Redensarten in den folgenden Sätzen! Setze jeweils ein Kreuz. a. Die Mitarbeiter der Handyfirma haben etwas läuten hören. Ihr Arbeitsplatz soll in Gefahr sein.... haben durch Andeutungen davon erfahren...... haben in einer Lautsprecherdurchsage gehört...... haben Angst davor...... wollen sich dagegen wehren... b. Als der Verkäufer das Handy anpries, redete er wie ein Buch.... redete er wie ein Gelehrter.... erklärte er das Handy anhand der Gebrauchsanleitung.... sprach er ohne Unterlass.... redete er wie gedruckt. c. Der Name des Erfinders des Telefons liegt ihm auf der Zunge.... fällt ihm von selbst ein.... ist ihm bekannt, doch er sagt ihn nicht.... ist für ihn schwer auszusprechen.... fällt ihm in diesem Augenblick nicht ein. d. Beim Lesen des Handyvertrags hat Thomas nur Bahnhof verstanden.... keine Ahnung gehabt.... den Einstieg nicht gefunden.... keinen Ausweg mehr gesehen.... nichts begriffen. Fragen zur Grammatik: 1. Unterstreiche die Subjekte (Z. 1-3): Begeben wir uns auf eine Zeitreise zurück in eine nicht allzu ferne Vergangenheit. Wer so ungefähr um 1995 herum schon ein Handy hatte, war sehr wichtig. Oder er hatte das Gerät gerade deshalb, um wichtig zu erscheinen. /3 Aufgaben 4/6
2. Setze die unterstrichenen Verbformen aus folgendem Textausschnitt (Z. 6-9) ins Präteritum! Zu den wenigen, die trotz bedeutender beruflicher Position ganz ohne Handy auskommen, gehört der Buchautor Alfred Winter. Die Vorstellung, vom Aufstehen bis zum Bettgehen ständig erreichbar zu sein, ist ja schrecklich, sagt Alfred Winter, der auch keinen Computer besitzt, folglich nicht mit E-Mails belästigt wird und nur ganz wenig fernsieht. /2 3. Bestimme die Wortart der unterstrichenen Wörter! (Z. 16-17) Die Sorgfalt und Genauigkeit bleiben bei diesen getriebenen Menschen auf der Strecke, dazu gesellt sich ein Gefühl ständigen Drucks. Genauigkeit dazu bleiben sich diesen ein auf ständigen 4. Ergänze folgende Tabelle: Nomen (keine zu Nomen gewordene Verben! Bsp: das Arbeiten) Gefühl (Z.17) Verb Adjektiv (keine Partizipien! Beispiel: arbeitend, gearbeitet) raten (Z.24) interessant (Z.28) Einsamkeit (Z.28) schreiben (Z.32) /5 Aufgaben 5/6
5. Der folgende Text enthält fünf Grammatikfehler. Markiere diese und verbessere sie in der Zeile darunter! Der Sinn des Textes darf dabei nicht verändert werden. Handys sind für viele Jugendliche auch deshalb wichtig, weil sie ihnen Ansehen bei Gleichaltrige verschaffen. In den achtziger Jahren war das noch nicht möglich. Heute werden auf einem grossem Zubehörmarkt bunte Handytaschen und schrille Klingeltöne angeboten, damit Handys individueller werden. So kommt zu den Telefonkosten von den mehrsten nur schwer zu einschätzen weitere finanzielle Belastungen hinzu. /5 6. Im folgenden Text finden sich vier Rechtschreibefehler. Markiere diese und verbessere sie in der Zeile darunter. In warscheinlich allen gebirgigen Regionen der Welt wird gejodelt, um mit rufen weite Entfernungen zu überbrücken. Sogar bei den Viehirten Amerikas und in Asien findet man solche Regel rechten Stimmkünstler. 7. Setze im folgenden Text die vier fehlenden Kommas. Ich werde Ihnen die Gefahren der Handynutzung erklären sprach der Beratungslehrer als er am Elternabend an das Mikrophon trat und Ihnen meine Bedenken darlegen. Auf der Grundlage von Umfragen und aufwändigen Studien erläuterte er diese Gefahren bis alle wesentlichen Punkte angesprochen waren. Total: /50 J Viel Erfolg!!! J Aufgaben 6/6
Departement Bildung, Kultur und Sport Abteilung Volksschule Übertrittsprüfung 2014 Lösungen Prüfung an die 3. Klasse Bezirksschule Prüfung Fach Prüfungsdauer Deutsch: Textverständnis und Grammatik 45 Minuten Erlaubte Hilfsmittel Nicht erlaubte Hilfsmittel keine Duden, Wörterbücher
Allgemeine Hinweise: Orthographie- und Interpunktionsfehler haben Abzug zur Folge. Wenn bei einer Aufgabe Punkte für korrekte Inhalte vergeben werden, muss bei sprachlichen Unkorrektheiten (auch bei grammatikalischen Begriffen) 1 Fehler pro Aufgabe oder Teilaufgabe (a, b) verrechnet werden. Fehlende Satzzeichen am Satzende gelten nicht als Fehler. Eindeutige Abkürzungen (zum Beispiel bei grammatikalischen Begriffen) sind zulässig. Punkteabzug für Orthographie- und Interpunktionsfehler: (Fehler am Schluss der Korrektur zusammenzählen und die daraus resultierende Anzahl Punkte abziehen.) 0 2 Fehler: 0 Punkte 3 4 Fehler: 1 Punkt 5 6 Fehler: 2 Punkte 7 8 Fehler: 3 Punkte etc. Fragen zum Textverständnis 1. Die folgenden Sätze beziehen sich auf den Text, enthalten aber jeweils einen inhaltlichen Fehler. Verbessere diesen Fehler in der Zeile darunter. Beachte das Beispiel. Beispiel: Weil Sieböck entsprechende Erfahrungen gemacht hat, verzichtet er auch nach seiner Fahrradtour um die halbe Welt weiterhin auf ein Handy. Wanderung a. Alfred Winter behauptet, es sei bequem, per E-Mail und ständig erreichbar zu sein. unangenehm, schrecklich, lästig (falsch: nicht bequem; unbequem akzeptiert) b. Die Verwendung moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail oder Handy führt zu einem geringeren Arbeitstempo. höheren, schnelleren, beschleunigten (auch: Konzentrationsvermögen statt Arbeitstempo) c. Durch die Nutzung von E-Mails und Handys am Arbeitsplatz können sich viele Menschen nur noch maximal zweieinhalb Minuten unterhalten. konzentrieren; akzeptiert: aufmerksam sein, aufpassen ( sich muss bei diesen Lösungen durchgestrichen sein) d. Wenn man bei risikoreichen Unternehmungen auf ein Handy verzichtet, passt man besser auf andere auf. sich, sich selbst (auch: in Gefahrensituationen statt auf andere ) e. Obwohl es die Veranstalter von Vorträgen nervös macht, verzichtet Alfred Winter auf Terminabsprachen mit dem Handy. (Gregor) Sieböck (falsch: er) pro richtige Antwort 1 P /5 Lösungen 2/7
2. In welchen zwei der sechs Textabschnitte erfährt man nichts über die Telefonierund E-Mail-Gewohnheiten von konkreten Personen? Unterstreiche die beiden! Abschnitt 1 Abschnitt 2 pro richtige Antwort 1 P Abschnitt 3 Abschnitt 4 Abschnitt 5 Abschnitt 6 /2 3. In welchen zwei der sechs Textabschnitte werden Vergleiche zu früheren Zeiten gezogen? Unterstreiche die beiden! Abschnitt 1 Abschnitt 2 pro richtige Antwort 1 P Abschnitt 3 Abschnitt 4 Abschnitt 5 Abschnitt 6 /2 4. In welchen zwei der sechs Textabschnitte ist davon die Rede, dass E-Mail-Gebrauch belastend sein kann? Unterstreiche die beiden! Abschnitt 1 Abschnitt 2 pro richtige Antwort 1 P Abschnitt 3 Abschnitt 4 Abschnitt 5 Abschnitt 6 /2 5. Kreuze an, in welchem Verhältnis die jeweils genannten Textteile zueinander stehen. Setze pro Teilaufgabe ein Kreuz! a. Abschnitt 3 (Z. 10-21) X erweitert und veranschaulicht die Aussage von Abschnitt 2 steht inhaltlich im Gegensatz zu Abschnitt 2 stellt Fragen zu Abschnitt 2 fasst Abschnitt 2 zusammen b. Abschnitt 4 (Z. 22-29) entfernt sich vom Hauptthema des Textes X bringt ein neues Beispiel ist ein Ergebnis von Abschnitt 3 verallgemeinert die Feststellung von Abschnitt 3 c. Abschnitt 5 (Z. 30-33) schliesst den Hauptteil des Textes ab widerlegt Abschnitt 4 X knüpft inhaltlich an Abschnitt 4 an verallgemeinert die Überschrift d. Abschnitt 6 (Z. 34-40) rundet den Text mit einem Ausblick ab erklärt Abschnitt 5 steht im Gegensatz zur Überschrift X führt die Abschnitte 4 und 5 zu einem Ende pro richtige Teilaufgabe 1 P Lösungen 3/7
6. Ersetze die unterstrichenen Ausdrücke durch jeweils ein Wort aus derselben Wortfamilie! Der Sinn der Aussage darf dadurch nicht verändert werden. Beachte das Beispiel. Beispiel: Er hat ständig Angst davor, dass etwas Schlimmes passiert. Er ist also ein ängstlicher Mensch. a. Jedes Mal, wenn ein Handy klingelt, zuckt er vor Schreck zusammen. Er ist also ein schreckhafter (falsch: schrecklicher) Mensch. b. Auch ältere Menschen können den Umgang mit einem Fotohandy lernen. Der Umgang damit ist also lernbar / erlernbar. c. Manche Jugendliche machen sich keine Sorgen wegen ihrer Handyrechnung. Die Jugendlichen sind in diesem Bereich zu sorglos, unbesorgt. d. Beim Eintippen einer Geheimnummer muss man Acht geben, nicht beobachtet zu werden. Man sollte also achtsam sein. Pro richtige Teilaufgabe 1 P 7. Ermittle die Bedeutung der unterstrichenen Redensarten in den folgenden Sätzen! Setze jeweils ein Kreuz. a. Die Mitarbeiter der Handyfirma haben etwas läuten hören. Ihr Arbeitsplatz soll in Gefahr sein. X... haben durch Andeutungen davon erfahren...... haben in einer Lautsprecherdurchsage gehört...... haben Angst davor...... wollen sich dagegen wehren... b. Als der Verkäufer das Handy anpries, redete er wie ein Buch.... redete er wie ein Gelehrter.... erklärte er das Handy anhand der Gebrauchsanleitung. X... sprach er ohne Unterlass.... redete er wie gedruckt. c. Der Name des Erfinders des Telefons liegt ihm auf der Zunge.... fällt ihm von selbst ein.... ist ihm bekannt, doch er sagt ihn nicht.... ist für ihn schwer auszusprechen. X... fällt ihm in diesem Augenblick nicht ein. d. Beim Lesen des Handyvertrags hat Thomas nur Bahnhof verstanden.... keine Ahnung gehabt.... den Einstieg nicht gefunden.... keinen Ausweg mehr gesehen. X... nichts begriffen. Pro richtige Teilaufgabe 1 P Lösungen 4/7
Fragen zur Grammatik: 1. Unterstreiche die Subjekte (Z. 1-3): Begeben wir uns auf eine Zeitreise zurück in eine nicht allzu ferne Vergangenheit. Wer so ungefähr um 1995 herum schon ein Handy hatte, war sehr wichtig. Oder er hatte das Gerät gerade deshalb, um wichtig zu erscheinen. Pro richtiges Subjekt 1 P; überzählige falsche abziehen /3 2. Setze die unterstrichenen Verbformen aus folgendem Textausschnitt (Z. 6-9) ins Präteritum! Zu den wenigen, die trotz bedeutender beruflicher Position ganz ohne Handy auskommen, gehört der Buchautor Alfred Winter. Die Vorstellung, vom Aufstehen bis zum Bettgehen ständig erreichbar zu sein, ist ja schrecklich, sagt Alfred Winter, der auch keinen Computer besitzt, folglich nicht mit E-Mails belästigt wird und nur ganz wenig fernsieht. auskamen, besassen, wurde, fernsah (Orthographie muss korrekt sein) 0.5 Punkte pro richtige Verbform /2 3. Bestimme die Wortart der unterstrichenen Wörter! (Z. 16-17) Die Sorgfalt und Genauigkeit bleiben bei diesen getriebenen Menschen auf der Strecke, dazu gesellt sich ein Gefühl ständigen Drucks. Genauigkeit Nomen dazu Partikel bleiben Verb sich (Reflexiv-)Pronomen diesen (Demonstrativ)Pronomen ein Pronomen/(unbest) Artikel auf Partikel / Präposition ständigen Adjektiv pro richtige Lösung 0.5 P Lösungen 5/7
4. Ergänze folgende Tabelle: Nomen (keine zu Nomen gewordene Verben! Bsp: das Arbeiten) Verb Adjektiv (keine Partizipien! Beispiel: arbeitend, gearbeitet) Gefühl (Z.17) fühlen fühlbar, gefühlvoll, gefühllos, einfühlsam Rat, Ratschlag raten (Z.24) ratsam Interesse (sich) interessieren interessant (Z.28) Einsamkeit (Z.28) vereinsamen einsam Schrift schreiben (Z.32) schriftlich Pro richtiges Feld 0.5 P; Orthographie muss korrekt sein /5 5. Der folgende Text enthält fünf Grammatikfehler. Markiere diese und verbessere sie in der Zeile darunter! Der Sinn des Textes darf dabei nicht verändert werden. Handys sind für viele Jugendliche auch deshalb wichtig, weil sie ihnen Ansehen bei Gleichaltrige verschaffen. In den achtziger Jahren war das noch nicht möglich. Heute werden Gleichaltrigen auf einem grossem Zubehörmarkt bunte Handytaschen und schrille Klingeltöne angeboten, grossen damit Handys individueller werden. So kommt zu den Telefonkosten von den mehrsten nur kommen, meisten schwer zu einschätzen weitere finanzielle Belastungen hinzu. einzuschätzen pro richtiger Korrektur 1 P; überzählige falsche abziehen /5 Lösungen 6/7
6. Im folgenden Text finden sich vier Rechtschreibefehler. Markiere diese und verbessere sie in der Zeile darunter. In warscheinlich allen gebirgigen Regionen der Welt wird gejodelt, um mit rufen weite wahrscheinlich, Rufen Entfernungen zu überbrücken. Sogar bei den Viehirten Amerikas und in Asien findet man Viehhirten (Vieh-Hirten akzeptiert) solche Regel rechten Stimmkünstler. regelrechten pro richtiger Korrektur 1 P; überzählige falsche abziehen 7. Setze im folgenden Text die vier fehlenden Kommas. Ich werde Ihnen die Gefahren der Handynutzung erklären, sprach der Beratungslehrer, als er am Elternabend an das Mikrophon trat, und Ihnen meine Bedenken darlegen. Auf der Grundlage von Umfragen und aufwändigen Studien erläuterte er diese Gefahren, bis alle wesentlichen Punkte angesprochen waren. pro richtiges Komma 1 P, überzählige falsche abziehen Total: /50 Lösungen 7/7
Textblatt Übertrittsprüfung 2014 Deutsch, 3. Klasse Bezirksschule Ein Handy? Nein, danke! 5 10 15 20 25 30 35 40 Begeben wir uns auf eine Zeitreise zurück in eine nicht allzu ferne Vergangenheit. Wer so ungefähr um 1995 herum schon ein Handy hatte, war sehr wichtig. Oder er hatte das Gerät gerade deshalb, um wichtig zu erscheinen. Genau 15 Jahre später sind nicht die Handybesitzer, sondern die Handyverweigerer die große Minderheit rein rechnerisch gibt es sie eigentlich gar nicht, immerhin beträgt die Dichte mittlerweile 1.2 Mobiltelefone pro Staatsbürger. Zu den wenigen, die trotz bedeutender beruflicher Position ganz ohne Handy auskommen, gehört der Buchautor Alfred Winter. Die Vorstellung, vom Aufstehen bis zum Bettgehen ständig erreichbar zu sein, ist ja schrecklich", sagt Alfred Winter, der auch keinen Computer besitzt, folglich nicht mit E-Mails belästigt wird und nur ganz wenig" fernsieht. In dieser Hinsicht geben wissenschaftliche Untersuchungen Alfred Winter Recht: Vor lauter Sorge, etwas Wichtiges zu verpassen, liest man jede hereinkommende E-Mail und nimmt jedes Handytelefonat an. Bis man danach wieder zur normalen" Arbeit zurückkehrt, vergeht nach einer Studie von Gloria Mark (University of California) im Schnitt fast eine halbe Stunde. Um den Zeitverlust hereinzubringen, wird schneller gearbeitet: Menschen, die ständig unterbrochen werden, entwickeln eine beschleunigte Arbeitsweise, um die verlorene Zeit zu kompensieren", schreibt sie. Die Sorgfalt und Genauigkeit bleiben bei diesen getriebenen Menschen auf der Strecke, dazu gesellt sich ein Gefühl ständigen Drucks. Ganz nebenbei verlernt der Mensch, sich länger auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Er verinnerlicht die ständige Unterbrechung derart, dass er sie geradezu vermisst, wenn sie einmal länger ausbleibt. Die Zeitspanne der maximal möglichen Konzentration, so die Wissenschaftlerin, sei bereits auf alarmierende zweieinhalb Minuten gefallen. Dagegen wird der Nutzen des Mobiltelefons für Wanderer, Tourengeher und Bergsteiger eigentlich von niemandem in Abrede gestellt. Für alle Fälle" sollte er doch ein Handy dabei haben - das bekam auch der Abenteurer Gregor Sieböck geraten, als er zu einem großen Marsch aufbrach. Von seinem Heimatort Bad Ischl aus ging er bis zur Atlantikküste, danach von Feuerland bis Ecuador, durch Kalifornien, Japan und Neuseeland. Auf ein Mobiltelefon hat er bei dieser drei Jahre dauernden Wanderung um die halbe Welt aber doch verzichtet. Sieböck machte in der handylosen Einsamkeit eine interessante Erfahrung:,,Man geht mit einer anderen Verantwortung und passt besser auf sich auf, wenn man weiß: Es darf nichts passieren! Als radikalen Technikfeind sieht sich Sieböck deshalb nicht, nutzte er doch unterwegs in Städten die Möglichkeit, von Internetcafés aus die Daheimgebliebenen über Erlebnisse und Eindrücke zu informieren. Auch E-Mails darf man ihm schreiben, allerdings nehme er sich die Freiheit, nicht permanent nach neuen Mails zu schauen und immer sofort zu antworten. Gregor Sieböck hat das Nicht-immer-erreichbar-Sein als Lebenseinstellung in den heimischen Alltag mitgenommen, in dem er viel unterwegs ist, um bei Vorträgen über seine Wanderungen zu erzählen. Amüsiert stellt er dabei immer wieder fest, wie ungewohnt die Unerreichbarkeit für uns geworden ist: Es ist vielleicht mehr Planungsaufwand, aber wenn ich etwa mit einem Veranstalter einen Treffpunkt und eine Uhrzeit ausmache, dann bin ich da. Ausgemacht ist ausgemacht. Trotzdem sind sie immer ganz nervös." Seltsam, denn irgendwie hat das in der Zeit vor den Handys auch funktioniert, in einer nicht allzu fernen Vergangenheit. 1 2 3 4 5 6 nach: Gerhard Öhlinger, Ein Handy? Nein, danke!, Salzburger Nachrichten vom 28.09.2009