Informationsabend Übertritt

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Transkript:

Informationsabend Übertritt 15. November 2018

Ziel des heutigen Abends Primarschule (Lukas Schaeppi, Schulleitung) Grundsätzliche Überlegungen zu Beurteilung und Selektion Wege zum Zuweisungsvorschlag Kriterien, Instrumente, Ablauf Sekundarschule (Anja Weber, Schulleitung) Profil der Sekundarschule

Übersicht Grundsätzliches zur Selektion Prozedere Zeitplan Übertritt Fragerunde ganz am Schluss

Übergänge im Kontext Sekundarschule I Kindergarten Unterstufe 2 Jahre Primarschule Mittelstufe 4 Jahre Leistungszug A, E, P 3 Jahre 2 Jahrgänge Primarstufe Sekundarstufe 1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus

Übergänge im Kontext: Systemwechsel 6. Klasse wird das vierte Mal auf der Primarstufe geführt 4 Jahre alter Lehrplan, 4 Jahr neuer Lehrplan keine Leistungszüge (neu) Sekundarschule übernimmt das vierte Mal die Schülerinnen und Schüler in der 7. Klasse Leistungszüge (Niveau) wie bisher Enger Austausch der beiden Stufen mit Absprachen, Hospitationen, Treffpunkten, etc.

... beurteilen...... selektionieren...

Zitat Manfred Spitzer Menschen bestimmen sich selbst, d.h., sie bewerten, entscheiden und handeln. sobald wir etwas tun, stecken die drei Funktionen in diesem Tun bereits drin. Wir finden etwas gut oder schlecht, entscheiden uns dafür oder dagegen und setzen diese Entscheidung in die Tat um.

HABEN SIE DAS SCHILD NICHT GESEHEN? Dieser Fahrzeuglenker ist unaufmerksam

HABE ICH EIN ROTES AUTO? Der Polizist ist farbenblind

Beurteilung Die Beurteilung dient der Lern- und Persönlichkeitsentwicklung während der ganzen Schulzeit. In besonderen Situationen dient die Beurteilung zudem der Selektion.

Der richtige Weg?

Der richtige Weg? Bewerten: Wo will ich hin? Welche Ausrüstung habe ich dabei? Welcher Weg entspricht meinem Können? Welches sind meine Vorlieben?

Auf Grund der Einschätzung / Bewertung wird entschieden und der richtige Weg ausgewählt. (Selektion = Auswahl)

... Zuweisungsvorschlag...

Kriterien Entspricht der gewählte Schultyp der Eigenart Ihres Kindes und seinen derzeitigen Leistungsmöglichkeiten?

Kriterien Wird Ihr Kind in dem angestrebten Leistungszug der nachfolgenden Schule weder über- noch unterfordert sein?

Kriterien Wird Ihr Kind im gewählten Leistungszug entspannt lernen, sich wohl fühlen können, glücklich sein?

Kriterien Kann der gewählte Leistungszug zur Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes beitragen?

Kriterien Kann Ihr Kind mit den zukünftigen Anforderungen auch seelisch umgehen?

Kriterien Entspricht die Arbeitshaltung dem gewählten Leistungszug?

Kriterien Wie steht es mit der Lern-, Denk- und Konzentrationsfähigkeit?

Elemente zur Abstützung des Zuweisungsvorschlags Darstellung der Abteilungen der Sekundarstufe I Vergleichsarbeiten Allgemeine Leistungstests Kriterien Selbst-, Sozial- und Fachkompetenz Horizontaler/vertikaler Erfahrungsaustausch Check P6 Zeugnis

lange eckige Form runde Form Würfelform

Im Vordergrund soll die Entwicklung des Kindes stehen. Der Erfolg trifft dann ein, wenn möglichst viele Punkte des Umfeldes optimal sind. In Bezug auf die Schule muss der gewählte Leistungszug der Eigenart Ihres Kindes und seinen derzeitigen Leistungsmöglichkeiten entsprechen. Vertrauen Sie auf die Fachkompetenz der empfehlenden Lehrperson und lassen Sie sich nicht von überhöhten und unrealistischen Wünschen leiten.

Gerücht Es gibt bestimmte Beförderungsnotendurchschnitte im Zeugnis, die automatisch für eine bestimmte nachfolgende Stufe berechtigen.

Prozedere Fördermassnahme Fördermassnahnme in SEK? evt. Abklärung SPD 5. Klasse 6. Klasse Zuweisungsvor. Austausch als Basis Auswertung Elterngespräch Übertrittsprüfung Sekundarschule Fördermassnahme SL / Entscheid A E P F F F

Austausch als Basis Erwartungen klären 30.11.201 8 als Vorbereitung

Elterngespräch Personale und methodische Kompetenzen Soziale Kompetenzen Fachkompetenz Einschätzung Zuteilung Leistungszug

Zuweisung x

Zuweisung x Bottmingen 12.1.2019 H.Muster N. Muster

Zuweisung x Bottmingen 21.1.2019 Schulleitung

Zuweisung x Bottmingen 12.1.2019 H.Muster N. Muster

... Termine...

Termine 15.11.2018 Informationsabend Übertritt 30.11.2018 Austausch Erziehungsberechtigte, Kind, Lehrperson Dez. / Jan. Gespräche, Zuweisungsvorschlag 18.1.2019 Zuweisungsvorschläge >> Antrag an die Schulleitung 21.1.2019 Meldung Zuweisungsentscheid / Prüflinge durch Schulleitung 4.2.2019 Übertrittsprüfung Deutsch / Mathematik Sekundarschule Bi/Bo 7.2.2019 Nachholprüfung Deutsch / Mathematik Sekundardchule Bi/Bo 8.3.2019 Versand Zuweisungsentscheid an Erziehungsberechtigte dur. AVS 18.3. bis 22.3.2019 Einsicht der Prüfungsresultate durch Erziehungsberechtigte an der Sekundarschule

Informationsanlass BIZ Montag 12. November 18 18.30 Uhr BIZ Bottmingen Mittwoch 21. November 2018 18.30 Uhr BIZ Liestal

Thomas Oetiker und Anja Weber Schulleitung

Ablauf Sekundarschule Binningen Leistungszüge A/E/P Wegweiser des Kantons

Sek Binningen 26 Klassen 530 Schülerinnen und Schüler 60 Lehrpersonen 11 Co-Lehrpersonen 3 Schulhäuser (Nord, Süd, Ost) Leistungszüge auf alle Schulhäuser verteilt 2 Schulleitende

Leistungszug A / E / P Leistungszug A Leistungszug E Leistungszug P Unterricht vorwiegend im Klassenzimmer Unterricht im Zimmer der Fachlehrpersonen Unterricht im Zimmer der Fachlehrpersonen Berufliche Orientierung mit intensiver Begleitung Berufliche Orientierung Berufliche Orientierung Berufslehre EBA/EFZ Berufslehre EFZ, evtl. mit Berufsmatura Weiterführende Schulen (FMS, IMS, WMS) Berufslehre EFZ evtl. mit Berufsmatura FMS, IMS, WMS Gymnasium Spezielle Förderung (ISF), falls nötig mit angepassten Lernzielen Begabten- und Begabungsförderung (BBF) Spezielle Förderung (ISF), ohne angepasste Lernziele Begabten- und Begabungsförderung (BBF) keine Spezielle Förderung (ISF) möglich Begabten- und Begabungsförderung (BBF)

Beurteilung im 7. Schuljahr (1. Sekundarklasse) Jahrespromotion und Standortgespräche wie in der Primarschule Bedingungen für eine definitive Beförderung: jegliche Noten unter 4 müssen doppelt kompensiert werden maximal drei Noten unter 4 sind erlaubt die Noten aller Fächer zählen Das Zeugnis am Ende des 1. Schuljahres entscheidet über die Beförderung in die 2. Klasse im selben oder im nächst tieferen Leistungszug, resp. Wiederholung des Leistungszugs A. Auswirkung bei Nichtbeförderung: Leistungszugwechsel vom P ins E; vom E ins A oder Repetition im A

Stundentafel und LP VS BL

Wegweiser Übertritt Primarstufe > Sekundarstufe I

48 Übertrittsprüfung an der Sekundarschule Deutsch 90 Min. / Mathematik 60 Min. Lerninhalte bis Ende 5. Klasse Leistungszug E Durchschnitt mindestens 4.5 Leistungszug P Durchschnitt mindestens 5.25 Zuweisungsentscheid gemäss Prüfungsresultat durch das Amt für Volksschulen In allen Fällen, welche von diesem Ablauf abweichen, stellt das Amt für Volksschulen einen Zuweisungsentscheid aus. Erziehungsberechtigte Anmeldung zur Übertrittsprüfung Sekundarschule Einladung zur Übertrittsprüfung Sekundarschule Durchführung Übertrittsprüfung ab 22. Januar 2019 4. Februar 2019 Amt für Volksschulen Versand Zuweisungsentscheid nach Übertrittsprüfung bis 18. Januar 2019 8. März 2019

49 Klassenbildung der Sekundarschulkreise Schulleitungen der Sekundarschulen im Sekundarschulkreis keine Gewährleistung für üblichen Sekundarschulstandort Genehmigung durch Amt für Volksschulen Sekundarschulkreise definitive Klassenbildung 25. März 2019 Sekundarschulen

50 Zuweisungen zu den Sekundarschulstandorten Freiwillige Dauer, Zumutbarkeit Schulweg und persönliche Gründe Anhörung Zuweisungsentscheid durch das Amt für Volksschulen Sekundarschule Aufruf zu freiwilligem Standortwechsel Amt für Volksschulen 26. März 2019 bis 10. April 2019 Versand definitive Standortzuweisung 24. Mai 2019

51 Rechtliche Grundlagen Übertrittsverfahren Verordnung über die schulische Laufbahn (SGS 640.21) 35 37 Klassenbildung und Schülerzuweisung Bildungsgesetz (SGS 640) 11 Verordnung für die Sekundarschule (SGS 642.11) 12a 13 Massnahmen der Speziellen Förderung und Sonderschulung Bildungsgesetz (SGS 640) 45 und 49 Individuelle Beurteilung Verordnung über die schulische Laufbahn (SGS 640.21) 18-24

Hinweis Handout unter www.schule-bottmingen.ch www.primarschule.binningen.ch www.sekbinningen.ch

Fragen

Was bewirkt erweiterter Musikunterricht? Quelle: Manfred Spitzer (2002): Musik im Kopf. S. 310. Schattauer

Weitere Informationen zu den emu-klassen Downloadbereich der Sekundarschule Binningen www.sekbinningen.ch/downloads