GÜNTHER MASSENKEIL ORATORIUM UND PASSION Mit 64 Notenbeispielen und 56 Abbildungen Teil 1 LAABER
VORWORT 1 Abkürzungsverzeichnis 2 Bibliothekssigel 2 EINLEITUNG 5 KAPITEL I Dm PASSION BIS ZUM 17. JAHRHUNDERT 11 Die lateinische katholische Passion 13 Die Choräle Passion 13 Die Anfange der Mehrstimmigkeit 16 Das erste Zeugnis: der Füssener Traktat 16 Die ersten mehrstimmigen Werke (bis ca. 1500) 17 Die große Zeit der Mehrstimmigkeit 19 Die Passion von Antoine de Longueval 20 Zur Typologie der Passionsvertonung seit 1500 26 Die responsorialen und durchkomponierten Passionen bis 1619 26 Die responsoriale Passion in Spanien und in anderen iberischen Ländern 36 Die motettische Passion nach Longueval 39 Die konzertierende Passion 42 Die evangelische Passion 44 Die motettische Passion 44 Die deutschen Longueval-Quellen 44 Die Longueval-Passion als unmittelbares Vorbild 45 Andere motettische lateinische Passionen 46 Die motettischen deutschen Passionen 49 Die deutsche responsoriale Passion 53 Ihre Entstehung bei Johann Walter 53 Die Überlieferung der Walter-Passionen 58 Die responsorialen Passionen anderer Komponisten 59 Die responsorialen Historien 63 Verzeichnis der Editionen 71
VI KAPITEL II DAS ITALIENISCHE ORATORIUM BIS CA. 1730 UND DAS LATEINISCHE ORATORIUM 73 Die Vorgeschichte bis ca. 1640 75 Die religionsgeschichtlichen Voraussetzungen und die Anfänge der filippinischen Institution Oratorium 75 Die dialogischen geistlichen Madrigale als musikalische Vorläufer des italienischen Oratoriums 84 Zur Vorgeschichte des lateinischen Oratoriums 88 Das Oratorio del Crocifisso 88 Die dialogischen Motetten im frühen 17. Jahrhundert 90 Exkurs: Daniel Bollius (ca. 1590 - ca. 1642) und sein Johannes-Spiel 94 Das Oratorium in Rom ca. 1640-1660 99 Die italienischen Oratorien 99 Der Werkbestand und der terminologische Befund 99 Grundzüge der Gestaltung 101 Die lateinischen Oratorien 105 Giacomo Carissimi 105 Die anderen Komponisten 110 Die Ausbreitung des Oratoriums in Italien und in Wien bis zum frühen 18. Jahrhundert 113 Rom bis ca. 1720 114 Die institutionellen Voraussetzungen 114 Die erhaltenen Werke und ihre Komponisten 115 Bologna bis 1724 121 Modena bis ca. 1700 126 Florenz bis 1723 130 Venedig bis 1720 133 Neapel bis 1722 135 Wien bis 1740 137 Der kaiserliche Hof und die gattungsgeschichtlichen Voraussetzungen 137 Die Quellen 141 Die Sujets und Texte 145 Oratorien in anderen Städten und ohne feststellbare Aufführungsorte 148 Der Stil des italienischen Oratoriums bis zum frühen 18. Jahrhundert 150 Die textlichen Gegebenheiten 150 Zur Musik 152 Die monodischen Stilarten und ihre Umwandlung 152 Das Rezitativ 154 Die Arie 157 Der oratoriengeschichtliche Sonderfall: Frankreich im späten 17. Jahrhundert 162
VII Die politische und religiöse Situation und die dialogischen Motetten vor Charpentier 162 Marc-Antoine Charpentier und seine lateinischen Oratorien 165 Andere Oratorien bis ca. 1730 171 KAPITEL III DIE WEITERENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN PASSION UND DIE ERSTE PHASE DES DEUTSCHEN EVANGELISCHEN ORATORIUMS IM 18. JAHRHUNDERT 173 Die kirchenmusikalischen Voraussetzungen im 17. Jahrhundert 175 Von der responsorialen zur konzertierenden Passion 175 Textgestaltung und Gesamtgliederung 179 Die Einzelgesänge des Passionsberichts 181 Die Turba-Sätze 182 Die Einschübe 182 Aufführungsgegebenheiten und -möglichkeiten 183 Die Historien und Passionen von Heinrich Schütz 183 Die Auferstehungshistorie 184 Die Weihnachtshistorie 185 Die Sieben Worte 187 Die Passionen 187 Sonstige musikalische Formen 190 Die konzertierenden Historien und Actus musici 190 Die dialogischen geistlichen Konzerte 193 Dietrich Buxtehude und seine Lübecker Abendmusiken 194 Oratorische Passion und Oratorium in Hamburg bis zum Tode von Telemann (1767) 197 Die ersten Werke und die Vertonungen der Brockes-Passion 197 Johann Mattheson 205 Georg Philipp Telemann 208 Oratorien sonstiger Komponisten :.:211 Oratorische Passionen und Passions-Oratorien in anderen deutschen Städten bis 1755/56 212 Johann Sebastian Bach in Leipzig: die Passionen und Oratorien 214 Carl Heinrich Graun und Karl Wilhelm Ramler in Berlin 220 KAPITEL IV GEORG FRIEDRICH HÄNDEL UND SEINE ENGLISCHEN ORATORIEN... 225 Vorgeschichte und Werkbestand 227 Der Übergang von der Oper zum Oratorium 229 Die Libretti: Sujets, Verfasser, Quellen 236
VIII Besonderheiten der kompositorischen Entstehung und der Aufführungsweise 239 Zur Frage nach dem geistesgeschichtlichen Ort 240 Zur Wirkungsgeschichte Händeis in England im 18. Jahrhundert... 244 Die Entstehung der Musikfeste 244 Die sonstigen Oratorien 244 KAPITEL V DIE ZWEITE PHASE DES DEUTSCHEN EVANGELISCHEN ORATORIUMS IM 18. JAHRHUNDERT 247 Die Hauptorte 249 Hamburg mit Carl Philipp Emanuel Bach 249 Danzig 251 Lübeck 252 Schwerin-Ludwigslust 252 Leipzig nach Johann Sebastian Bach 258 Berlin 260 Magdeburg 262 Andere Städte 267 Augsburg 267 Rudolstadt 268 Altenburg 270 Bückeburg 270 Dresden 271 Eisenach 271 Göttingen 271 Gotha 272 Halle 272 Nürnberg 273 Weimar 273 Kopenhagen 274 Nicht bestimmbare Aufführungsorte 275 ANHANG 277 Erhaltene italienische und lateinische Oratorien vor 1800 279 Kurzliste, Teil 1 (1640-1730/40) 280