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Transkript:

s_enn s_enn

Modellübersicht mit Führungsschienen Typ SN 71.1 Typ SN 71.1 Rechteckabdeckung mit Stabführung Typ SN 70.1 Typ SN 70.1 Rechteckabdeckung

Typ SN 71.1 mit Führungsschienen Typ SN 71.1 Rechteckabdeckung Edelstahlbehang nach DIN 4102 A2 nicht brennbar (4 mm stark), aus horizontal angeordneten mattierten V4A-Profilen. Profilform nach neuesten energie- und lichttechnischen Erkenntnissen, an Tragebänder gleichen Materials im Abstand von 150 mm befestigt. Durch die freie Fläche von ~ 23 % zwischen den einzelnen Profilen ist auch im herabgefahrenen Zustand ein hoher Sichtkontakt nach außen gewährleistet. Typ SN 71.1 Standardanlage mit Führungsschienen min. Breite 62 cm, max. Breite 270 cm, max. Höhe 280 cm für projektspezifisch angefertigte Anlagen min. Breite 65 cm, max. Breite 270 cm, max. Höhe 600 cm, max. Fläche 14 m² Seite 3 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Typ SN 71.1 Führungsschiene, Abmessungen Maßstab 1 : 2 / 1 : 10 M 1:2 M 1:10 Seite 5 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Typ SN 71.1 Führungsschiene und Rechteckabdeckung, Abmessungen Maßstab 1 : 2 / 1 : 10 178 89 10 Welle ca.78 10 173 85 89 15 Fußkonsole 138 Rasterbreite 60 40 64 50 Abdeckung Fallrohr Führungsschiene 30 x 30 Anlagenhöhe max.1500 max.1500 M 1:2 M 1:10 Welle Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012 Seite 6

Typ SN 71.1 Führungsschiene Seite 7 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Leistungsverzeichnis Typ SN 71.1 Führungsschiene Modell Baugrößen Beschreibung Abdeckung Tuchwelle Seitenlager Behang Typ SN 71.1 Breite: 62 cm 270 cm, Höhe max. 280 cm Senkrechtbeschattung mit Microlamellen- Edelstahlbehang und Führungsschiene, Standardanlage Typ SN 71.1 mit Rundkasten, vor Fassade angeordnet. Seitliche Führung des Behangs in Alu- Führungsschienen, 30 x 30 mm, stranggepresst, mit beidseitig integrierten Kunststoffführungen. Die Anzahl der Alu-Abstandshalter wird der Anlagenhöhe angepasst.fallrohr in gerundeter Form aus Alu, stranggepresst, eloxiert in Edelstahlfarbton, 34 x 27 mm, mit integrierter Nut zur Behangbefestigung und beidseitigen Führungsgleitern aus Polyamid. Aluminium stranggepresst, Ø 170 mm. Alternativ: gekantete Abdeckung aus Aluminium, rechteckig ca. 180 x 180 mm. Aluminium stranggepresst, Ø 80 mm, in Sonderform, so ausgebildet, dass der Behang formschlüssig befestigt ist. Aluminiumguss, mit Aufnahmen für Welle, Antrieb und Abdeckung. Edelstahlbehang nach DIN 4102-1, A2 nicht brennbar, aus horizontal angeordneten V4A- Microlamellen 4 x 5 mm (T x H), mattiert, Profilform nach den neuesten energie- und lichttechnischen Erkenntnissen, an Tragbändern gleichen Materials im Abstand von 150 mm befestigt. Gewicht des Behangs ca. 4,3 kg/m². Durch die freie Fläche von ~23 % zwischen den einzelnen V4A-Microlamellen wird auch im herabgefahrenen Zustand ein hoher Sichtkontakt nach außen gewährleistet. Mittlere effektive g-werte (g tot ) in Verbindung mit einer Wärmeschutzverglasung (g-wert der Verglasung nach DIN EN 410: 053) für typische Wetterdaten des Testreferenzjahres 5 (Würzburg). Südfassade: 0,06, West (Ost): 0,07, Nord: 0,07 Als Windstabilität wird eine Widerstandsfestigkeit des Behangs bis zu 25 m/sek. (entspr. 9 Beaufort) gefordert. Bedienung Gestellfarbe Montage Fabrikat Antrieb durch einen in der Welle eingebauten Rohrmotor, 230 V/ 50 Hz mit Endschalter für Rechtsund Linkslauf zur exakten Einstellung der Ablauflänge, mit Anschlusskabel (ca. 1 m lang, flexibel 4 x 0,72 mm²) und angebauter Steckerkupplung, an der bauseits das vom Innenraum durch die Fassade geführte Zuleitungskabel angeschlossen wird. Fabrikat SOMFY oder gleichwertig. Alternativ: Elektro-Antrieb wie vor beschrieben, jedoch mit integriertem Funkempfänger, inkl. Funkhandsender. Fabrikat SOMFY RTS oder gleichwertig. Alle sichtbaren Aluminiumteile pulverbeschichtet. Standardfarbe: Silber (RAL 9006) Option: Sonderfarben nach RAL. Kunststoffteile generell schwarz. Wand-, Nischen oder Fensterrahmenmontage. Lieferung ohne Montageschrauben bzw. Dübel. Der Ausschreibung liegt das Fabrikat Typ SN 71.1 der Firma clauss markisen Projekt GmbH, Bissinger Straße 9, 73266 Bissingen-Ochsenwang zugrunde oder gleichwertig. Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012 Seite 8

Typ SN 70.1 Stabführung Typ SN 70.1 Rechteckabdeckung Edelstahlbehang nach DIN 4102 A2 nicht brennbar (4 mm stark), aus horizontal angeordneten mattierten V4A-Profilen. Profilform nach neuesten energie- und lichttechnischen Erkenntnissen, an Tragebänder gleichen Materials im Abstand von 150 mm befestigt. Durch die freie Fläche von ~ 23 % zwischen den einzelnen Profilen ist auch im herabgefahrenen Zustand ein hoher Sichtkontakt nach außen gewährleistet. Typ SN 70.1 Standardanlage mit Stabführung min. Breite 62 cm, max. Breite 270 cm, max. Höhe 280 cm für projektspezifisch angefertigte Anlagen min. Breite 65 cm, max. Breite 270 cm, max. Höhe 600 cm, max. Fläche 14 m² Seite 9 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Typ SN 70.1 Stabführung, Abmessungen Maßstab 1 : 2 / 1 : 10 M 1:2 M 1:10 Seite 11 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Typ SN 70.1 Stabführung, Abmessungen Maßstab 1 : 2 / 1 : 10 174 89 Welle ca.78 173 15 Anlagenhöhe 50 30 Rasterbreite 20 85 60 138 10 Abdeckung Fallrohr Gleiter Führungsstab Stabhalter M 1:2 Fallrohr Welle M 1:10 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012 Seite 12

Typ SN 70.1 Stabführung Seite 13 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Leistungsverzeichnis Typ SN 70.1 Stabführung Modell Baugrößen Beschreibung Abdeckung Tuchwelle Seitenlager Behang Typ SN 70.1 Breite: 62 cm 270 cm, Höhe max. 280 cm Senkrechtbeschattung mit Microlamellen- Edelstahlbehang und Stabführung, Standardanlage Typ SN 70.1 mit Rundkasten, vor Fassade angeordnet. Seitliche Führung des Fallrohrs durch Führungsstab aus Edelstahl, Ø 15 mm. Stabhalter aus Aluminiumguss. Doppelter Stabhalter für Zusatzfelder. Fallrohr in gerundeter Form aus Alu, stranggepresst, eloxiert in Edelstahlfarbton, 34 x 27 mm, mit integrierter Nut zur Behangbefestigung und beidseitigen Führungsgleitern aus Polyamid. Aluminium stranggepresst, Ø 170 mm. Alternativ: gekantete Abdeckung aus Aluminium, rechteckig ca. 180 x 180 mm. Aluminium stranggepresst, Ø 80 mm, in Sonderform, so ausgebildet, dass der Behang formschlüssig befestigt ist. Aluminiumguss, mit Aufnahmen für Welle, Antrieb und Abdeckung. Edelstahlbehang nach DIN 4102-1, A2 nicht brennbar, aus horizontal angeordneten V4A- Microlamellen 4 x 5 mm (T x H), mattiert, Profilform nach den neuesten energie- und lichttechnischen Erkenntnissen, an Tragbändern gleichen Materials im Abstand von 150 mm befestigt. Gewicht des Behangs ca. 4,3 kg/m². Durch die freie Fläche von ~23 % zwischen den einzelnen V4A-Microlamellen wird auch im herabgefahrenen Zustand ein hoher Sichtkontakt nach außen gewährleistet. Mittlere effektive g-werte (g tot ) in Verbindung mit einer Wärmeschutzverglasung (g-wert der Verglasung nach DIN EN 410: 053) für typische Wetterdaten des Testreferenzjahres 5 (Würzburg). Südfassade: 0,06, West (Ost): 0,07, Nord: 0,07 Als Windstabilität wird eine Widerstandsfestigkeit des Behangs bis zu 12 m/sek. (entspr. 6 Beaufort) gefordert. Bedienung Gestellfarben Montage Fabrikat Antrieb durch einen in der Welle eingebauten Rohrmotor, 230 V/ 50 Hz mit Endschalter für Rechtsund Linkslauf zur exakten Einstellung der Ablauflänge, mit Anschlusskabel (ca. 1 m lang, flexibel 4 x 0,72 mm²) und angebauter Steckerkupplung, an der bauseits das vom Innenraum durch die Fassade geführte Zuleitungskabel angeschlossen wird. Fabrikat SOMFY oder gleichwertig. Alternativ: Elektro-Antrieb wie vor beschrieben, jedoch mit integriertem Funkempfänger, inkl. Funkhandsender. Fabrikat SOMFY RTS oder gleichwertig. Alle sichtbaren Aluminiumteile pulverbeschichtet. Standardfarbe: Silber (RAL 9006) Option: Sonderfarben nach RAL. Kunststoffteile generell schwarz. Wand-, Nischen oder Fensterrahmenmontage. Lieferung ohne Montageschrauben bzw. Dübel. Der Ausschreibung liegt das Fabrikat Typ SN 70.1 der Firma clauss markisen Projekt GmbH, Bissinger Straße 9, 73266 Bissingen-Ochsenwang zugrunde oder gleichwertig. Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012 Seite 14

Funktion im Detail Querschnitt Maßstab 1:1 Die einzelnen Profilstäbe sind aus Edelstahl rollgeformt und in Ausfallrichtung auf biegsame Edelstahlbänder mittels Laser aufgeschweißt. Durch die flexiblen Bänder ist der Edelstahlbehang auf der Wickelwelle aufrollbar. Sonne: Sobald die Sonne mehr als 20 über dem Horizont steht wird die direkte Einstrahlung komplett vermieden. Querschnitt Maßstab 5:1 Wind: Die freigegebene maximale Anströmgeschwindigkeit beträgt: V max = 25 m/s (12 m/s bei Stabführung) Damit ist ca. 130 % windstabiler als herkömmliche Raffstores und ca. 210 % windstabiler als textile Markisen. Um Beschädigungen zu vermeiden empfehlen wir den Einsatz von einem vorgeschalteten Windsensor. Pflege: Edelstahl besitzt einen hohen Selbstreinigungseffekt und ist bei Bedarf leicht zu reinigen. 5 mm 60 Dauertest: ist aus Edelstahl V4A und somit langlebig und hat die geforderten Testzyklen der Europanorm für Markisen weit übertroffen. Recycling: Edelstahl kann problemlos dem Verwertungskreislauf zugeführt werden. 1,4 mm 20 Energieeintrag: Durch die Reduktion des Energieeintrages in Gebäuden können die Klimatisierungskosten stark gesenkt werden. Kosten: Durch industrielle Serienfertigung erhält ein hervorragendes Kosten-/Nutzenverhältnis. 4 mm Wickeldurchmesser: Wickl. Behanglänge (mm) Durchmesser (mm) 1 259 84,90 2 545 93,30 3 858 101,13 4 1197 110,13 5 1562 118,53 6 1953 126,93 7 2371 135,33 8 2817 143,73 Seite 15 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012

Technische Daten Energie Für typische Wetterdaten des Testreferenzjahres 5 (Würzburg) wurde ermittelt, welche effektiven monatlichen g-werte sich bei außenliegender Anbringung von einstellen. Die Analyse erfolgte auf Basis von Stundenmittelwerten. Wärmeschutz- Verglasung Südfassade West (Ost) Nord Fassadenorientierung Sonnenschutz- Verglasung Südfassade West (Ost) Nord Fassadenorientierung Effektive g-werte (gtot) 0,08 0,06 0,06 0,05 0,06 0,06 0,06 0,06 0,06 0,06 0,07 0,09 0,06 0,08 0,07 0,07 0,07 0,07 0,07 0,07 0,07 0,07 0,07 0,08 0,07 0,07 - - - 0,06 0,07 0,07 0,07 0,07 0,07 - - - 0,07 Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Gesamt Effektive g-werte (gtot) 0,06 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,06 0,07 0,05 0,06 0,06 0,06 0,06 0,05 0,05 0,05 0,06 0,06 0,06 0,06 0,06 0,06 - - - 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,06 - - - 0,05 Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Gesamt Wärmeschutzverglasung in Kombination mit außenliegend (g-wert der Verglasung nach EN 410: 0,53) Sonnenschutzverglasung in Kombination mit außenliegend (g-wert der Verglasung nach EN 410: 0,36) Nach DIN 4108-2 gilt: g total =g Fc g total = Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung einschließlich Sonnenschutz g = Gesamtenergiedurchlassgrad der Verglasung nach DIN EN 410 Fc = Abminderungsfaktor der Sonnenschutzvorrichtung Außerdem gilt nach VDI 2078: b = g total /0,8 b = Durchlassfaktor von Glas + Sonnenschutz Angaben ermittelt vom Fraunhofer Institut für Solare Energietechnik ISE, Freiburg Licht Für typische Wetterdaten des Testreferenzjahres 5 (Würzburg) wurde die Anzahl der Stunden ermittelt, an denen die flachstehende Sonne zwischen den Profilen hindurchscheint, und an denen ein zusätzlicher Blendschutz notwendig sein kann. Ob tatsächlich Blendung auftritt, hängt von der Position und der Orientierung des Arbeitsplatzes im Raum ab. Die Geländegeometrie und evtl. Bebauung können zu weiteren Verringerungen führen. Südfassade West (Ost) Nord V y V y V y Fassadenorientierung 62/ 21/ 3/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 18/ 42/ 39/ 185/ 76/ 90/ 112/ 255/ 208/ 231/ 255/ 203/ 222/ 151/ 73/ 39/ 1915/ 14/ 14/ 10/ 21/ 5/ 0/ 0/ 9/ 24/ 20/ 11/ 4/ 132/ 38/ 41/ 43/ 158/ 148/ 179/ 209/ 146/ 127/ 77/ 36/ 4/ 1222/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 0/ 48/ 81/ 108/ 125/ 54/ 14/ 0/ 0/ 0/ 430/ Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Gesamt v: Anzahl der Stunden pro Monat mit kritisch tiefem Profilwinkel zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr (typische Bürozeiten) y: Anzahl der Stunden pro Monat mit direkter Einstrahlung auf die jeweilige Fassade Angaben ermittelt vom Fraunhofer Institut für Solare Energietechnik ISE, Freiburg Transmission (%) 0,25 0,20 0,15 0,10 0,05 0 20 40 60 80 Höhenwinkel Transmission Transmission Tv in Abhängigkeit des Höhenwinkels der Sonne, Azimut = 0 Anlagehöhe 100 150 Anlagenraster (cm) 100 125 150 175 200 225 250 270 13 14 16 18 20 21 24 25 15 17 19 22 24 26 29 31 Gewicht ca. Gewichte in kg von Behang, Wickelwelle, Motor, Lagerdeckel und Abdeckung 200 17 20 22 26 28 31 35 37 250 19 22 25 29 33 36 40 42 280 21 25 28 33 37 40 45 48 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012 Seite 16

Windkanaltest Moderne Sonnenschutzsysteme können wesentlich zur Energieeinsparung von Gebäuden beitragen. Wissenschaftliche Studien beweisen, welchen bedeutenden Beitrag moderne Sonnenschutzsysteme zur Reduktion von Treibhausgasen und zur Einsparung von Millionen Tonnen Öl leisten können. Gebäude sind die größten Energieverbraucher in der EU. Mehr als 40% des primären Energieverbrauchs in Europa entfällt auf die Errichtung und Nutzung der Gebäude mehr als in den Sektoren Verkehr oder Industrie. Das erklärt auch, warum die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) so wichtig ist. Architekten bevorzugen Transparenz der Trend zu immer mehr Glas in der Architektur hält an. Die größeren Glasflächen werden zu den Schwachpunkten der Gebäude, weil sie zu extremer Überhitzung der Gebäude im Sommer führen. Die Lösung ist meistens die Installation von aufwendigen Klimaanlagen mit hohem Energieverbrauch. Viel effizienter ist es, durch den Einsatz von Sonnenschutzsystemen den solaren Wärmeeintrag zu vermindern und damit auf Kühlung völlig zu verzichten oder zumindest die Kühllast stark zu senken. Durch den Einsatz von intelligenten Sonnenschutzsystemen könnten vom Energiebedarf aller Gebäude der EU25 (410 Mio Tonnen Öläquivalent) 41 Mio Tonnen (10%) eingespart werden. Bekannterweise reduzieren außenliegende Sonnenschutzsysteme den solaren Energieeintrag mit Abstand am deutlichsten. Um den auftretenden großen Windlasten an hohen und exponiert gelegenen Gebäuden standzuhalten, wird jedoch ein moderner, sehr leistungsfähiger und zuverlässiger außenliegender Sonnenschutz benötigt. Um die Leistungsfähigkeit von in Bezug auf die Windstabilität nachzuweisen, wurde beschlossen, einen möglichst praxisnahen Test im Windkanal durchzuführen. Versuchsdurchführung: Um eine ganze Gebäudefassade bzw. insbesondere auch die besonders windbeaufschlagten Gebäudeecken zu simulieren, wurde entschieden, einen kompletten Container mit in den Maximalanlagenbreiten von 2,70 m und Anlagenhöhe 3,00 m für den Test auszurüsten. Die Testanlagen wurden jeweils unter frontaler Anströmung 90, schräger Anströmung 45 bzw. seitlicher Anströmung 0 mit Wind beaufschlagt. Bei jeder Windgeschwindigkeit wurden die Anlagen jeweils in die untere Endposition gefahren, dort ca. 5 Minuten mit der jeweiligen Windgeschwindigkeit beaufschlagt und anschließend wieder in die obere Endposition gefahren. Es erfolgte schrittweise eine Erhöhung der Windgeschwindigkeit von 5 m/s. Im ersten Versuchsdurchgang wurden die -Anlagen laminar angeströmt, in einem zweiten Durchgang wurde ein Keil vor die Öffnung des Windkanals montiert, um starke Windturbulenzen zu erzeugen und somit Böen zu simulieren. Ergebnis: konnte erfolgreich bis zu einer Windgeschwindigkeit von 35 m/s (entspr. 125 km/h) unter allen Anströmsituationen getestet werden. Hierbei war die komplette Funktionsfähigkeit gegeben. Für alle Installationslösungen unmittelbar vor der Fassade wird jetzt für eine max. Windgeschwindigkeit von 25 m/s (entspr. 90 km/h), mit Stabführung mit 12m/s (entspr. 43 km/h), freigegeben. Zusammenfassung: Neben Langlebigkeit, geringer Verschmutzungsneigung, hervorragender Energiereduktion sowie beeindruckender Transparenz in der Durchsicht kann mit einem weiteren gravierenden Vorteil punkten: Der nachgewiesenen extrem hohen Windbelastbarkeit! (Download: Windkanal-Film unter www.clauss-markisen.de oder als CD erhältlich.) Seite 17 Technische Änderungen vorbehalten architekten Ausgabe 2012