Justus-Liebig-Universität Gießen Professur für BWL und Wirtschaftsinformatik Univ.-Prof. Axel C. Schwickert Thema Seminar zur Wirtschaftsinformatik im Wintersemester 01/02 03. / 04. April 2002 Thin versus Fat Clients von Alexander Kamp Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 1/ 24 Gibt es Personen, die mit Thin Client nichts anfangen können?...ist das Konzept bekannt? Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 2/ 24
Inhaltsverzeichnis 1. Client / Server Prinzip 2. Fat Clients 3. Thin Clients 4. Thin vs. Fat 5. Ausblick Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 3/ 24 Client / Server Prinzip Client C1 Anfrage an ServerS2 1 Server S1 Client C2 Anfrage für Client C1 2 Server S2 Kommunikationsserver Datenserver Client schickt Anfrage an Server und bekommt Antwort. Server kann Doppelfunktion ausüben, so wird er zum Client und leitet die Anfrage an den Server S2 weiter. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 4/ 24
Client / Server Prinzip Server Client S C C1 S C2 Es besteht eine beidseitige 1:n Beziehung zwischen Client und Server. S1 C S2 S1 C1 S2 C2 Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 5/ 24 Client Server ist ein Softwarearchitekturmodell. Client / Server Prinzip Unterscheidung von vertikaler und horizontaler Verteilung der Applikation bzw. Anwendung. Die vertikale Verteilung erfolgt in drei Komponenten: 1. Präsentationsfunktionen 2. Applikationsfunktionen 3. Datenverwaltungsfunktionen Die horizontale Verteilung Zuweisung auf mehrere Rechner kann in fünf Verteilungsformen realisiert werden. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 6/ 24
Die horizontale Verteilung der Applikation. Client / Server Prinzip Distributed Remote Thin Client Distributed Remote Fat Client Distributed base Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 7/ 24 Inhaltsverzeichnis 1. Client / Server Prinzip 2. Fat Clients 3. Thin Clients 4. Thin vs. Fat 5. Ausblick Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 8/ 24
Fat Clients Kennzeichnend: Einsatzgebiet von Fat Clients ist die Verteilungsform der Verteilten Datenbank. Datenhaltung ist nicht ausschließlich Domäne des Datenbankservers. Das spaltet die Clients von den passiven Datenservern. Das anwendungsspezifische Durchführen von Applikation und Präsentation obliegt den Fat Clients. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 9/ 24 Fat Clients sind aufwendig konzipierte Arbeitsplatzrechner, wie PC oder Workstations. Sie können stand-alone oder im serverbasierten Betrieb eingesetzt werden. Fat Clients Bestandteile: Hardware Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, Graphikkarte, Zentralprozessor und eine Anzahl von externen Peripheriegeräten. Software Betriebssystem und sämtliche Anwendungssoftware. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 10 / 24
Anwendungsgründe: Nachteile Datensicherheit Fat Clients System- und Supportaufwand werkauslastung Flexibilität Vorteile Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 11 / 24 Inhaltsverzeichnis 1. Client / Server Prinzip 2. Fat Clients 3. Thin Clients 4. Thin vs. Fat 5. Ausblick Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 12 / 24
Thin Clients Kennzeichnend: Einsatzgebiet von Thin Clients ist die Verteilungsform der Verteilten Präsentation. Mit der Präsentation verbundene Aufgaben sind nicht ausschließlich Domäne des Clients. Das spaltet die Präsentationssicht. Steuerung und Prüfung der Daten übernimmt der Server. Thin Clients führen z. T. völlig unterschiedliche Präsentationen durch (Fenstertechnik). Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 13 / 24 Thin Clients sind nur mit dem nötigsten ausgestattete Computer. Es gibt keinen einheitlichen Standard. Thin Clients Bestandteile: Hardware graphikfähiger Bildschirm, Eingabegeräte (Tastatur, Maus), werkzugang. Erscheinungsformen X-Terminals, Windows-based Terminals, NetPC und NC. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 14 / 24
Anwendungsgründe: Nachteile Psychologischer Aspekt Thin Clients infrastruktur ASP Wartung Datenschutz Vorteile Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 15 / 24 Inhaltsverzeichnis 1. Client / Server Prinzip 2. Fat Clients 3. Thin Clients 4. Thin vs. Fat 5. Ausblick Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 16 / 24
Abgrenzung: Die Grenze zwischen Thin und Fat Clients wird nur durch die Anwendung bestimmt, sie verläuft somit fließend. Thin vs. Fat Entscheidungskriterium sind die Gesamtkosten. Total Cost of Ownership Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 17 / 24 Total Cost of Ownership: Thin vs. Fat Ein PC kann als Thin Client eingesetzt werden. d. h. Verwendungszweck ist nicht Entscheidungskriterium. Benutzeraktivitäten Betrieb + technischer Support Anschaffung ca. 45% 20 25% Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 18 / 24
TCO bei dezentralen Systemen höher. Gründe: Thin vs. Fat Verwaltung der Software. Kontrolle jedes einzelnen PCs durch seinen Benutzer. Konfiguration der DV-Architektur. Praxis: Keine komplette Umstellung auf Thin Clients. Oftmals Kombination beider Systeme. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 19 / 24 Inhaltsverzeichnis 1. Client / Server Prinzip 2. Fat Clients 3. Thin Clients 4. Thin vs. Fat 5. Ausblick Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 20 / 24
Prognosen: Pricewaterhouse-Coopers Anstieg um 300% innerhalb der nächsten 2 Jahre. Ausblick International Cooperation Zehnfacher Anstieg der Absatzmenge von Thin Clients, auf 8,7 Millionen Geräte bis 2005. Der wirtschaftliche Abschwung fördert das kostengünstigere Thin Client-Konzept. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 21 / 24 Wie sich der Thin Client-Markt verhalten wird, wenn wieder höhere IT-Budgets zur Verfügung stehen, bleibt ungewiss. Ausblick Sicher ist, dass schon oft ein Auf und Ab des Thin Client-Marktes zu verzeichnen war. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 22 / 24
Ende... 1. Client / Server Prinzip 2. Fat Clients 3. Thin Clients 4. Thin vs. Fat 5. Ausblick Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 23 / 24 Ende......Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Alexander Kamp - Thin versus Fat Clients 24 / 24