Internet Interconnected Networks - Geschichte -



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Transkript:

Internet Interconnected Networks - Geschichte - 1876 Erfindung des Telefons 1941 Erfindung des ersten Computers 60er Jahre ARPA (Advanced Research Projects Agency) ARPANET Ziel: Netz, indem weltweit Rechner verbunden sind, und das auch noch funktioniert, wenn Teile ausgefallen sind. 1969 erste 4 Rechner sind ans ARPANET angeschlossen 1972 40 Rechner sind ans ARPANET angeschlossen Ende 80er Jahre MILNET abgeteilt von ARPANET; NSF (National Science Foundation) entwickelt Backbone (LVS) in USA Netz der Netze wächst Parallel dazu Entwicklung in Europa COSINE EuropaNET 1992 Ebone (LVS) in Europa (europäischer Internet Backbone) 1983 TCP/IP Grundlage für Datenverkehr im Internet 1

TCP/IP TCP/IP: ein Netzwerkprotokoll zur Datenübermittlung Datenübertragung: - Daten in kleine Pakete zerstückeln - Jedes Paket erhält folgende Angaben: - Adresse des Zielcomputers (Host / Hostrechner) - wievieltes Paket innerhalb dieser Sendung TCP: Transmission Control Protocol =Protokoll für Übertragungskontrolle, ist zuständig für: 1. Richtige Reihenfolge der Pakete beim Empfänger 2. Vollständigkeit der Sendung IP: Internet Protokoll ist zuständig für Adressierung der Sendung 2

IP Adressierungsschema Jeder Rechner im Internet braucht mindestens eine eindeutige Internet-Adresse. Zu diesem Zweck wurde für die Internet-Adresse (IP-Protokolladresse) ein 32-bit langes Wort, eingeführt. IP = Internet-Protokoll = Zahlenkombination, die einem Computer für die Dauer der Arbeitszeit im Internet zugewiesen wird Aufbau einer IP-Adresse: Erster Teil=Netzwerknummer Zweiter Teil = Hostnummer typische IP-Adresse 193.196.64.1: IP+Netzmaske Netz-ID Host-ID 1100 0001 1100 0100 01 00 0000 0000 0001 193 196 64 1 Netz-ID: 193.196.64-127 => FH Karlsruhe 193.196.64/24 => FH-Dienste 193.196.66/24 => CAD-Labor 3

DNS (Domain Name Services) - übersetzt IP-Adresse in Namensadresse. - hierarchischer Aufbau (vgl. IP-Adressen): Top-Level-Domain (Verwaltungsbereich, steht an letzter Stelle) Sub-Level-Domain (->weitere untergeordnete Domains möglich) Bsp.: FH-Karlsruhe.de: Top-Level = de Beispiele für Top-Level-Domains: de Deutschland org Organisation at Österreich net allgemeines Netz ch Schweiz edu amerikanische Hochschule it Italien gov amerikanische Behörde my Malaysia mil amerikanische Militäreinrichtung com kommerziell orientierter Namesinhaber Sub-Level-Domains innerhalb des Top-Level-Domains.de werden von der Verwaltungsbehörde DE-NIC (Deutsches Network Information Center) vergeben 4

Client / Server Server (Verkäufer, Bediener): Computer, auf denen Informationen gespeichert sind Server-Programme, die permanet auf Anfragen warten Bsp.: WWW-Server (=HTTP-Dämonen) wartet auf Anfragen, die WWW-Seiten vom Server Rechner abrufen wollen ( sind meistens Unix-Rechner) Client (Kunden): Benutzer, die Information haben wollen Client-Programme die Daten von Servern anfordern Bsp.: WWW-Browser (=WWW-Client) Klick auf Verweis (Link) WWW-Client startet eine Anfrage an den WWW-Server auf dem Hostrechner WWW-Server wertet Daten aus und sendet die gewünschte Dateien. Kommunikation zwischen Client und Server über HTTP-Protokoll (läuft über TCP/IP) WWW-Adressen (=Uniform Resource Locator URL -) beginnen mit http:// 5

WWW-Clients Vom RZ installierte WWW-Clients in der FH: unter Windows NT: Internet Explorer Netscape Navigator 4.07 unter Unix: Lynx ( SEPP) 6

Routing / Gateways Rechner für den Datenverkehr zwischen den Netzen NetzwerkNr. ABC NetzwerkNr. DEF Hostrechner ABC Hostrechner DEF Subnetz ABC -19 ABC-19 - Gateway-Rechner: Routen für ABC-19 andere Netzwerke DEF-28 - Gateway-Rechner Routen für DEF-28 andere Netzwerke Subnetz DEF-28 Routing: Weiterleiten von Daten zwischen Subnetzen mittels Routing-Tabellen Routing-Tabellen: Routen vom eigenen Netzwerk zu anderen Netzwerken 7

Internet Dienste 1. Internet als Dateiübertragungssystem: direkter Datenaustausch 2. Internet als Informationssystem: Zugriffe auf Online-Datenbanken, Newssysteme, Elektronische Bücher und Journale,.. 3. Internet als! Kommunikationssystem!: Konkret hier: - E Mail (elektronische Post) - Telnet (Fernzugriff auf Fremdsysteme) - FTP (Dateitransfer) - WWW (Informationssuche) - Usenet News (Veröffentlichung in Diskussionsforen) Mailinglisten, IRC (Internet Relay Chat) 8

Telnet Fernzugriff vom eigenen Computer auf andere Systeme. 9

World-Wide-Web (WWW) - WWW steht für Worl Wide Web - wurde vom CERN Institut in der Schweiz entwickelt - basiert auf dem Prinzip des Hypertext (HTML-Dokumente auf verschiedenen Computern auf der ganzen Welt) - Hypertextdokumente sind Textdateien, die über Schlüsselwörter (Links) mit einem oder mehreren anderen Textdokumenten vernetzt sind - Das Hyper-Text-Transfer-Protokoll (HTTP) ist ein Protokoll für ein verteiltes Hypermedia Informationssystem. Es regelt die Übertragung von Dokumenten zwischen WWW-Servern und WWW-Clients. 10

URL URL steht für Uniform Ressource Locator ist die spezielle Adressierungsart des WWW, um an Dokumentezu gelangen besteht aus mehreren Teilen: 1. Bezeichnung des Protokolls Bsp.: http 2. Doppelpunkt : 3. zwei Slashes // 4. Internetadresse des Computers, gefolgt vom Verzeichnis, indem sich die Datei befindet z.b.: http://www.fbi-lkt.fh-karlsruhe.de/lab/info01/ws01-02/welcome.shtml http: Netzwerkprotokoll (Hypertext Transfer Protokoll) html: Datei ist ein WWW-Dokument ( Bilder, Sounds,...) 11

Internet ein paar nette Links Weitere Begriffsdefinitionen und Infos unter http://mars.tuwien.ac.at/hig/www.html Zur Geschichte des Internets gibt es einige nette Links: http://www.michaelkaul.de/geschichte/geschichte.html - Chronologischer Ablauf http://www.users.comcity.de/~horibo/history.htm - Einleitung - Kurze Beschreibung http://userpage.chemie.fuberlin.de/~sunny/internet_arbeit/net_nindex.html http://www.phil-fak.uniduesseldorf.de/mmedia/web/index1.html http://www.ask.uni-karlsruhe.de/books/inetbuch/all.html. 12