Analoges/digitales Erweiterungsmodul für das bidirektionale Funksystem INTERFACE Datenblatt 10266_02_de Beschreibung PHOENIX CONTACT - 09/2006 Das bidirektional arbeitende Funksystem RAD-ISM-...- SET-BD-BUS-ANT besteht aus zwei sogenannten Transceiver-n. Die Transceiver können Funksignale senden und empfangen das Sende-Empfangsmanagement geschieht dabei automatisch. An dieses System können Erweiterungsmodule angereiht werden, um die Anzahl der zu übertragenden Signale (digital oder analog) an die Anforderungen anzupassen. Die Versorgung der Erweiterungsmodule sowie die Kommunikation über einen internen Datenbus wird mit dem Busfuß- Steckverbinder realisiert. Mit dem analogen/digitalen Erweiterungsmodul können ein analoges Signal (4 ma... 20 ma) und zwei digitale Signale ein- und ausgegeben werden. Stellen Sie sicher, dass Sie immer mit der aktuellen Dokumentation arbeiten. Diese steht unter der Adresse www.download.phoenixcontact.de zum Download bereit. Dieses Datenblatt gilt für die auf der folgenden Seite aufgelisteten Produkte:
Bestelldaten Beschreibung Typ Artikel-Nr. VPE Analoges/digitales Erweiterungsmodul für das bidirektionale Funksystem 2622 1 Technische Daten Versorgung Versorgungsspannung U B (über Busfuß) 24 V DC Toleranz -0 % / +2 % Verpolschutz ja Stromaufnahme (bei U B ) Analog-Eingang 110 ma Anzahl Eingänge 1 Auflösung 16 Bit Signalbereich (Toleranz bei 2 C) 10 ma (I OFF ), 0 ma (I ON ) 4 ma... 20 ma ±0,22 % ±0,0 % Übersteuerungsbereich 10 % Untersteuerungsbereich % Eingangswiderstand < 10 Ω Temperaturkoeffizient (-20 C... +6 C) 0,00 %/K Versorgung für passive Sensoren Analog-Ausgang Anzahl Ausgänge 1 Auflösung 16 Bit Signalbereich (Toleranz bei 2 C) U B 4 ma... 20 ma ±0,22 % ±0,0 % Übersteuerungsbereich 10 % Untersteuerungsbereich % Maximaler Bürdenwiderstand R B = (U B - 10 V) / 20 ma Toleranz bei 2 C Temperaturkoeffizient (-20 C... +6 C) Digital-Eingang Anzahl Eingänge Maximale Eingangsfrequenz Eingangsimpedanz Signalbereich Max. Schaltpegel 1-Signal ( H ) 0-Signal ( L ) ±0,0 % ±0,22 % 0,004 %/K 2, galvanisch getrennt 1 Hz 20 kω V AC/DC... 0 V AC/DC V DC 1, V DC 10266_02_de PHOENIX CONTACT 2
Digital-Ausgang Anzahl Ausgänge Kontaktmaterial Maximale Ausgangsfrequenz Maximale Schaltspannung gemäß EG-Konformitätserklärung (c) gemäß UL-Zulassung Maximaler Schaltstrom gemäß EG-Konformitätserklärung (c) gemäß UL-Zulassung Mechanische Lebensdauer Elektrische Lebensdauer gemäß EG-Konformitätserklärung (c) gemäß UL-Zulassung Klimatische Daten Umgebungstemperatur Betrieb (IEC 6006-1/UL 0) Lagerung Relative Luftfeuchtigkeit Anzeigen LED: Status LED: IN/OUT 1 + 2 Allgemeine Daten 2 potenzialfreie Schließer Ag, vergoldet 1 Hz 0 V AC/DC 20 V AC / 0 V DC 0, A 2 A 1 x 10 Schaltspiele x 10 Schaltspiele (bei 0, A Schaltstrom) x 10 Schaltspiele (bei 2 A Schaltstrom) -20 C... +6 C -40 C... + C 20 %... % (keine Betauung) ON / OFF / blinkend ON / OFF Gehäusematerial Polyamid PA unverstärkt Schutzart IP20 Montage Auf Tragschiene TS nach EN 601 Einbaulage Beliebig Abmessungen (B x H x T) 22, mm x 99 mm x 114, mm Gewicht ca. 14 g Leiterquerschnitt 0,2 mm 2... 2, mm 2 Zulassungen CE c (siehe Seite ) UL U TELEMETERING EQUIPMENT FOR HAZARDOUS LOCATIONS LISTED 9EXO Class I Div 2 Groups A, B, C, D T These devices must be wired in accordance with Class I, Division 2 wiring methods as described in the National Electrical Code, Article 01-4(b) or the authority having jurisdiction. Transmitter unit is to be used with a purely resistive antenna when installed in Class I, Division 2 areas. ATEX X II G EEx nl IIC T ITS 06ATEX420 IECEx Ex nl IIC T IECEx ITS 06.0010U 10266_02_de PHOENIX CONTACT
Aufbau 6 6 4 2 1 9 10 11 12 Ord.No.: 2 6 2 2 4 STAT Bild 1 1 14 1 16 D-IN+OUT-2D-1A Aufbau ma-l LOOP 1 GND 2 P+ IN - 4 IN + LOOP GND 6 P+ OUT- OUT + IN 9 IN 1A IN 1B IN 2A IN 2B OUT OUT1A OUT1B OUT2A OUT2B 1 Stecker: Ausgang analog + GND + 24 V 2 Stecker: Eingang analog + GND + 24 V (IN/OUT: 24 V = Sensorversorgung) Stecker: Eingang digital 1 + 2 4 Stecker: Ausgang digital 1 + 2 Drehschalter mit Pos. 1 bis 6 LED: Status LED: IN 1 + IN 2 LED: OUT 1 + OUT 2 9 Busfuß-Steckverbinder 10 11 12 1 14 1 16 2 M A H 6 /, " 6 1 6 1 /, " 1 1 1 1! " # $ % & 2 M A H 6 4 * + 6 6 '! " # $ 1 ) 1 * 1 ) 1 * 6 ) 6 * 6 ) 6 * Bild 2 Blockschaltbild 10266_02_de PHOENIX CONTACT 4
Installation Die werden innerhalb eines Schaltschranks oder -kastens auf eine Tragschiene aufgerastet. Zuordnung der Ein- und Ausgabemodule Um eine Übertragung von Signalen zu ermöglichen, ist es notwendig, einem Eingabemodul ein entsprechendes Ausgabemodul zur Verfügung zu stellen und zuzuordnen. Dies geschieht über den Drehschalter (Pos. in Bild 1) mit den entsprechenden Codierungen 1 bis. Ein Eingabemodul muss mit derselben Codierung versehen sein wie das zugeordnete Ausgabemodul auf der anderen Seite des Übertragungssystemes. Anzeige- und Diagnose-Elemente Der Schaltschrank/-kasten muss den Anforderungen der EN 6090-1 bezüglich der Brandschutzumhüllung genügen. In der elektrischen Anlage des Gebäudes muss eine zweipolige Trennvorrichtung vorgesehen sein, um die Einrichtung vom Versorgungsstromkreis zu trennen. Bei Arbeiten an Schaltschränken muss sich das Bedienpersonal zum Schutz der Baugruppen vor Entladung von statischer Elektrizität vor dem Öffnen von Schaltkästen bzw. Schaltschränken und vor dem Berühren von Baugruppen elektrostatisch entladen. Die Anzahl der Erweitungsmodule ist auf acht Erweiterungen pro System beschränkt. 1A 1B 2A 2 6 20mA-Loop UT Status-LED Sobald die Funkverbindung zwischen den Transceiver-Geräten aufgebaut ist und ein Signaltransfer zwischen dem Eingabemodul und dem dazugehörigen Ausgabemodul möglich ist, wird dies über die Status-LED angezeigt (LED ON, Pos. 6 in Bild ). Sollte kein korrespondierendes Ausgabemodul gefunden werden (z. B. falsche Adressierung), wird dies über ein Blinken der Status-LED angezeigt. Digital IN-LEDs Die Digital IN-LEDs (Pos. in Bild ) geben Auskunft über den Zustand der digitalen Eingänge. Die LED IN 1 zeigt den Zustand des digitalen Eingangs 1 an usw. Digital OUT-LEDs Die Digital OUT-LEDs (Pos. in Bild ) geben Auskunft über den Zustand der digitalen Ausgänge. Die LED OUT 1 zeigt den Zustand des digitalen Ausgangs 1 an usw. Analog-Eingang Für die Verwendung von passiven Sensoren steht an den Anschlussklemmen eine Versorgungsspannung von 24 V DC zur Verfügung (Pos. 2 in Bild 1, Anschlussbelegung siehe Bild 2). Analog-Ausgang Der analoge Ausgang des Erweiterungsmoduls (Pos. 1 in Bild 1) ist als passiver Ausgang ausgeführt. Die interne Spannungsversorgung kann zur Speisung des Aktors verwendet werden. Nach jeder Änderung an den Codierungen ist ein Power-up notwendig, um die Konfiguration zu übernehmen. Digital-Eingänge Die zwei digitalen Eingänge des Erweiterungsmoduls (Pos. in Bild 1) können Spannungen von V AC/DC bis 0 V AC/DC verarbeiten. Sie sind von der Versorgungsspannung (über Busfuß) galvanisch getrennt. Bild LEDs Digital-Ausgänge Die zwei digitalen Ausgänge des Erweiterungsmoduls (Pos. 4 in Bild 1) sind als potenzialfreie Relaiskontakte (Schließer) ausgeführt. 10266_02_de PHOENIX CONTACT
Anschlussbeispiele A 4...20 ma +24V 1 Nutzung der internen Spannungsversorgung Aktiver Sensor Digitaler Eingang +24 V A GND GND IN1 24 V IN2 24 V GND 4...20 ma +24 V 2 Externe Speisung des Aktors 4 Passiver Sensor mit 2-Leiter-Anschluss 6 Digitaler Ausgang 0 V DC/ 0 V AC 10266_02_de PHOENIX CONTACT 6
EG-Konformitätserklärung 10266_02_de PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG 22 Blomberg Germany Phone: +49-(0) 2--00 Fax: +49-(0) 2--4 12 00 www.phoenixcontact.com