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Transkript:

Stationär Mittelpunkt Persönlichkeit dividuelle Gesi ter der Sucht w

«Können Sie mir bitte sagen, wie ich von hier fortkomme?», fragte Alice die Katze. Sie antwortete: «Das hängt sehr davon ab, wohin du gehen willst.» «Wohin, ist mir egal», antwortete Alice. «Dann», sagte die Katze, «ist es auch egal, welchen Weg du nimmst.» Aus «Alice im Wunderland» von Lewis Carroll Die stationäre Therapie in Gontenschwil gehört zum Angebot der Klinik Im Hasel. Die Klinik ist spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit Alkohol- und anderen Suchtkrankheiten sowie auf die Behandlung von psychischen Folge- und Begleiterkrankungen. Die Behandlungsdauer ergibt sich aus der persönlichen Situation der Betroffenen. Je nach Schwere und Komplexität der Erkrankung wird eine Langzeittherapie oder eine intensive Kurzzeittherapie angeboten. Das ressourcenorientierte Therapieangebot eignet sich für Menschen mit ein- oder mehrfacher Suchtmittelabhängigkeit, die ihre schwierige Lebenssituation tiefgreifend verbessern wollen. Die Betroffenen bauen auf ihren individuellen Möglichkeiten auf und erarbeiten sich mit professioneller Unterstützung den Weg in eine suchtfreie Zukunft. Im Anschluss an eine stationäre Therapie kann die weitere Unterstützung und Begleitung bei Bedarf durch das Ambulatorium Lenzburg sichergestellt werden. Als Kompetenzzentrum für die integrierte Behandlung von Sucht- und Traumafolgestörungen folgen unsere Therapien den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin und bauen auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Sucht und Abhängigkeit auf. Leitung Dr. Thomas Lüddeckens Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (FMH) MAS Psychotraumatologie UZH Sucht- und Verkehrsmedizin

«Beginnen Sie nicht zu reparieren, was bereits funktioniert. Finden Sie heraus, was gut klappt und tun Sie mehr davon. Wenn etwas trotz aller Anstrengung nicht klappt: Versuchen Sie etwas anderes.» Steve de Shazer, amerikanischer Psychotherapeut und Autor Intensive Kurzzeittherapie Eine intensive Kurzzeittherapie bietet die Möglichkeit, den Ausstieg zu schaffen, ohne den Arbeitsplatz und den Kontakt zur Familie und zu Freunden zu verlieren. Voraus setzung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im Einzel- und Gruppensetting (10 12 Personen) sowie zur Einhaltung des Behandlungsplans und der Abstinenz (Alkohol, unerlaubte Substanzen). Da die Patientinnen und Patienten ihrem Arbeitsplatz nur kurzzeitig fernbleiben, müssen sie nicht befürchten, ihre Stelle zu verlieren. Wichtig ist zudem ein soziales Umfeld mit unterstützender Qualität wie eine stabile Wohnsituation und ein fester Arbeitsplatz oder zumindest die Aussicht darauf. Eine stationäre Kurzzeittherapie kann auch als Timeout oder Krisenintervention angewendet werden und lässt sich durch eine Traumatherapie ergänzen. Neben der Einzeltherapie ist die zielorientierte Gruppentherapie ebenfalls Teil der Intensivtherapie. Hier werden die Angehörigen und das soziale Umfeld miteinbezogen, ausserdem werden arbeitsbezogene Anliegen unterstützt und eine aktive Freizeitgestaltung gefördert. Der achtsamkeitsbasierte Ansatz des Therapieprogramms ermöglicht den Betroffenen den Wechsel vom Tun zum Sein. Mittels Körperübungen und bewusster Wahrnehmung lernen sie, den eigenen Gedanken und Empfindungen unvoreingenommen zu begegnen. Weitere Elemente der Therapie sind Psychoedukation, Kunsttherapie sowie Ausdauer- und Kraftsport. Meditation, Qi Gong und Yoga verbessern die Körperwahrnehmung, stärken die Stresstoleranz und dienen der Förderung des Wohlbefindens.

«Im Mittelpunkt steht der Mensch als Persönlichkeit. Wir nehmen das individuelle Gesicht hinter der Sucht wahr und bauen eine gleichwertige Beziehung auf mit Achtung und Respekt.» Stationäre Langzeittherapie Die stationäre Langzeittherapie bietet die Möglichkeit zu einer umfassenden und tiefgreifenden Neuorientierung im Leben. Die häufig über viele Jahre erfahrenen psychischen und sozialen Belastungen als Ursachen und Folgen der Abhängigkeitserkrankung verlangen nach Entlastung, Reflexion und Aufarbeitung. Der langjährige Umgang mit der Abhängigkeit, die zusätzlichen psychischen Probleme und der Suchtausstiegsprozess fordern täglich grösste Anstrengungen sowohl von den Betroffenen als auch von nahestehenden Personen. Diesem Umstand will die stationäre Langzeittherapie gerecht werden. Sie zielt mittels evidenzbasierten Verfahren wie «Sicher heit finden», «Soziales Kompetenztraining SKT» oder «Rückfallpräventionstraining RPT» vor allem darauf ab, die gesunden Anteile zu stärken, damit der Suchtausstiegsprozess zwar mit professioneller Hilfe, aber aus eigener Kraft erfolgreich bewältigt werden kann. Im Rahmen wöchentlicher Einzel- und Gruppenpsychotherapien werden individuelle und übergeordnete Problemstellungen bearbeitet. Eine realistische Haltung gegenüber der Erkrankung wird gefördert. Komplementärtherapeutische Angebote wie Kunst- und Körpertherapie unterstützen die Patientinnen und Patienten darin, eine gesunde Positionierung gegenüber sich selbst und der Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln. Angehörige und nahestehende Personen werden miteinbezogen und ebenso wie die Betroffenen als wichtige Leistungserbringer geschätzt. Auf dieser Grundlage und mit Unterstützung des Sozialdienstes werden zudem Antworten auf berufliche und soziale Fragen gesucht. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Die Abrechnung erfolgt nach Tarmed-Tarif. Weitere Informationen sind auf unserer Website unter www.klinikimhasel.ch zu finden.

«Wir bilden die Pfeiler, auf denen suchtkranke Menschen ihre Brücke zurück ins Leben bauen.» Julie von Effinger von Schloss Wildegg glaubte an die Möglichkeit des Menschen, sich zu ändern. Am 14. Februar 1911 gründete sie eine Stiftung, um «der Trunksucht zu steuern» und zur «sozialen Erhebung» der betroffenen «Mitmenschen beizutragen». In den verschiedenen Einrichtungen der Von Effinger Stiftung suchen wir heute von der Diagnose über vielfältige Therapieformen bis zur Selbsthilfe gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten nach neuen, sicheren Wegen zurück in ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben. Als verlässlicher Partner begleiten wir sie dabei mit Respekt und Engagement Schritt für Schritt durch den Genesungsprozess. «Im als Klinik Im Hasel Stationäre Therapie Postfach 31 CH-5728 Gontenschwil Tel. +41 62 738 60 00 Fax +41 62 738 60 29 info@klinikimhasel.ch www.klinikimhasel.ch ein haus der von effinger stiftung in hin