Zwyginet Know How Paper



Ähnliche Dokumente
Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren

SICHERHEIT DER KINDER im Fahrzeug

Anleitung über den Umgang mit Schildern

Zulassung nach MID (Measurement Instruments Directive)

Handbuch. NAFI Online-Spezial. Kunden- / Datenverwaltung. 1. Auflage. (Stand: )

AGROPLUS Buchhaltung. Daten-Server und Sicherheitskopie. Version vom b

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office

Würfelt man dabei je genau 10 - mal eine 1, 2, 3, 4, 5 und 6, so beträgt die Anzahl. der verschiedenen Reihenfolgen, in denen man dies tun kann, 60!.

Lizenzierung von SharePoint Server 2013

Lehrer: Einschreibemethoden

Media Teil III. Begriffe, Definitionen, Übungen

Sichere Anleitung Zertifikate / Schlüssel für Kunden der Sparkasse Germersheim-Kandel. Sichere . der

Wie ist das Wissen von Jugendlichen über Verhütungsmethoden?

Avenue Oldtimer Liebhaber- und Sammlerfahrzeuge. Ihre Leidenschaft, gut versichert

Informationsblatt Induktionsbeweis

Handbuch ECDL 2003 Professional Modul 3: Kommunikation Kalender freigeben und andere Kalender aufrufen

Handbuch ECDL 2003 Modul 2: Computermanagement und Dateiverwaltung Der Task-Manager

1. TEIL (3 5 Fragen) Freizeit, Unterhaltung 2,5 Min.

Das Werk einschließlich aller seiner Texte ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts

Outlook. sysplus.ch outlook - mail-grundlagen Seite 1/8. Mail-Grundlagen. Posteingang

Übungsaufgaben Tilgungsrechnung

Widerrufsbelehrung der Free-Linked GmbH. Stand: Juni 2014

Definition und Begriffe

Statuten in leichter Sprache

Webalizer HOWTO. Stand:

Primzahlen und RSA-Verschlüsselung

Mathematischer Spaziergang für die 1. Primarstufe

Deutsches Rotes Kreuz. Kopfschmerztagebuch von:

SCHRITT 1: Öffnen des Bildes und Auswahl der Option»Drucken«im Menü»Datei«...2. SCHRITT 2: Angeben des Papierformat im Dialog»Drucklayout«...

Grundlagen der Theoretischen Informatik, SoSe 2008

Übersicht über die Fahrerlaubnisklassen

AutoCAD Dienstprogramm zur Lizenzübertragung

MORE Profile. Pass- und Lizenzverwaltungssystem. Stand: MORE Projects GmbH

Wir machen neue Politik für Baden-Württemberg

Musterlösungen zur Linearen Algebra II Blatt 5

Welche Bereiche gibt es auf der Internetseite vom Bundes-Aufsichtsamt für Flugsicherung?

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern

Fähigkeitsausweis für Fahrer/innen der Kategorien C/C1 und D/D1

Wichtiges Thema: Ihre private Rente und der viel zu wenig beachtete - Rentenfaktor

Die Tabellenvorlage im Katalog für Tabellen speichern... 2 Weiteres zu Schnellbausteinkatalogen EDV + Didaktik - Dr. Viola Vockrodt-Scholz

Alle Schlüssel-Karten (blaue Rückseite) werden den Schlüssel-Farben nach sortiert und in vier getrennte Stapel mit der Bildseite nach oben gelegt.

Umzug der abfallwirtschaftlichen Nummern /Kündigung

Alltag mit dem Android Smartphone

Lizenzierung von SharePoint Server 2013

Mathematischer Vorbereitungskurs für Ökonomen

Was bedeutet Inklusion für Geschwisterkinder? Ein Meinungsbild. Irene von Drigalski Geschäftsführerin Novartis Stiftung FamilienBande.

Die Führerscheinklassen - Welche Fahrzeuge darf ich mit welcher Klasse fahren?

WinVetpro im Betriebsmodus Laptop

7 Rechnen mit Polynomen

1. Einführung Erstellung einer Teillieferung Erstellung einer Teilrechnung 6

BUCHHALTUNG BUCHFÜHRUNG WO IST ER EIGENTLICH? - DER UNTERSCHIED?

Installation OMNIKEY 3121 USB

Prozentrechnung. Wir können nun eine Formel für die Berechnung des Prozentwertes aufstellen:

Bürgerhilfe Florstadt

Studierendenwettbewerb Innovate Teaching! Umsetzungsplan

Tutorium zur Mikroökonomie II WS 02/03 Universität Mannheim Tri Vi Dang. Aufgabenblatt 3 (KW 44) ( )

Das Stationsportal der DB Station&Service AG - Das Rollenkonzept. DB Station&Service AG Vertrieb Stationsportal Berlin, Juli 2015

Verkehrssicherheitsarbeit. Herzlich Willkommen zur Veranstaltung. Huppertz. Kfz i.s.d. Zulassungsrechts. Bernd Huppertz 1

Datenbank LAP - Chefexperten Detailhandel

Geprüfte/-r Betriebswirt/-in. Hinweise zur fachübergreifenden Projektarbeit

Teaser-Bilder erstellen mit GIMP. Bildbearbeitung mit GIMP 1

Spielanleitung. Art.-Nr.: Spieleautoren: Arno Steinwender und Christoph Puhl

ACDSee 10. ACDSee 10: Fotos gruppieren und schneller durchsuchen. Was ist Gruppieren? Fotos gruppieren. Das Inhaltsverzeichnis zum Gruppieren nutzen

Warenwirtschaft Verkauf Einkauf Projektverwaltung Artikelverwaltung Kundenspezifische Artikel Verwaltung der Serien- u. Chargennummern Lagerverwaltung

Das sogenannte Beamen ist auch in EEP möglich ohne das Zusatzprogramm Beamer. Zwar etwas umständlicher aber es funktioniert

Datenexport aus JS - Software

Lernaufgabe Industriekauffrau/Industriekaufmann Angebot und Auftrag: Arbeitsblatt I Auftragsbeschreibung

Stellvertretenden Genehmiger verwalten. Tipps & Tricks

Nicht kopieren. Der neue Report von: Stefan Ploberger. 1. Ausgabe 2003

Präzisierungen zur MWST Übergangsinfo 01

Bernadette Büsgen HR-Consulting

9 Auto. Rund um das Auto. Welche Wörter zum Thema Auto kennst du? Welches Wort passt? Lies die Definitionen und ordne zu.

Auktionen erstellen und verwalten mit dem GV Büro System und der Justiz Auktion

Zahlenwinkel: Forscherkarte 1. alleine. Zahlenwinkel: Forschertipp 1

Ergebnis und Auswertung der BSV-Online-Umfrage zur dienstlichen Beurteilung

Arbeitslos Wohnen in den Niederlanden, Arbeiten in Deutschland

Bundesverband Flachglas Großhandel Isolierglasherstellung Veredlung e.v. U g -Werte-Tabellen nach DIN EN 673. Flachglasbranche.

Meinungen zur Altersvorsorge

Der neue EU-Führerschein und das neue Erlaubnisrecht

Meldung der Waffennummern (Waffenkennzeichen) nach der Feuerwaffenverordnung der EU

6 Schulungsmodul: Probenahme im Betrieb

Familienrecht Vorlesung 6. Familienrecht

A. Ersetzung einer veralteten Govello-ID ( Absenderadresse )

Freischaltung eines neuen VR-NetKeys mit SecureGo

Sehr geehrte Damen und Herren

R. Brinkmann Seite Schriftliche Übung Mathematik Stochastik II (Nachschreiber) Jan. 2007

Zeichen bei Zahlen entschlüsseln

Mean Time Between Failures (MTBF)

Resultate GfS-Umfrage November Wie bekannt ist das Phänomen Illettrismus bei der Schweizer Bevölkerung?

4 Aufzählungen und Listen erstellen

Internationales Altkatholisches Laienforum

Anleitung zum Herunterladen von DIN-Vorschriften außerhalb des internen Hochschulnetzes

Schrittweise Anleitung zur Erstellung einer Angebotseite 1. In Ihrem Dashboard klicken Sie auf Neu anlegen, um eine neue Seite zu erstellen.

KinderPlus. Mit KinderPlus wird Ihr Kind zum Privatpatienten im Krankenhaus.

sondern alle Werte gleich behandelt. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Ergebnisse, je länger sie in der Vergangenheit

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor!

Elektrische Logigsystem mit Rückführung

Internet online Update (Mozilla Firefox)

Dann zahlt die Regierung einen Teil der Kosten oder alle Kosten für den Dolmetscher.

Transkript:

Inhaltsverzeichnis 1 Nummernschema für SBB Fahrzeuge bis 1989...2 1.1 Lokomotiven und Triebwagen...2 1.2 Lokomotiven und Traktoren...2 1.3 Trieb- und Steuerwagen...2 1.4 Betriebsart...2 1.5 Achsenzahl...3 2 Nummernschema für SBB Triebfahrzeuge ab 1989...4 2.1 Elektrische Streckenlokomotiven...4 2.2 Diesel- und Rangierlokomotiven...4 2.3 Triebwagen und Triebzüge...5 2.4 Diverses...5 3 Das neue Nummernschema für normalspurige Traktoren...6 3.1 1. Stelle der Seriennummer...6 3.2 2. Stelle der Seriennummer...6 3.3 3. Stelle der Seriennummer...6 4 Berechnung der Selbstkontrollziffer...6 5 Internationale Wagenbezeichnung...7 6 UIC...8 7 RIC...8 8 RIV...8 9 Abkürzungen:...8 Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 1/8

1 Nummernschema für SBB Fahrzeuge bis 1989 1.1 Lokomotiven und Triebwagen Serie R Triebfahrzeuge, die mit über 110 km/h Höchstgeschwindigkeit verkehren dürfen. Bei Triebwagen wird der Buchstabe «R» der Wagenbezeichnung vorangestellt. 1.2 Lokomotiven und Traktoren Serie A Serie B Serie C Serie D Serie E Serie T Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten über 80 km/h Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 70 bis 80 km/h Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 60 und 65 km/h Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeiten von 45 bis 55 km/h Rangierlokomotiven und Tenderlokomotiven (für Serien Eb, Ec usw. siehe Erklärung unter Ziffer 1.4) Traktoren 1.3 Trieb- und Steuerwagen Serie A Serie AB Serie ABD Serie ABDZ Serie B Serie BD Serie BDZ Serie D Serie DZ Serie R 1.4 Betriebsart Personentriebwagen und Steuerwagen 1. Klasse Personentriebwagen und Steuerwagen 1. und 2. Klasse Personentriebwagen und Steuerwagen 1. und 2. Klasse mit Gepäckabteil Personentriebwagen und Steuerwagen 1. und 2. Klasse mit Gepäck- und Postabteil Personentriebwagen und Steuerwagen 2. Klasse Personentriebwagen und Steuerwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil Personentriebwagen und Steuerwagen 2. Klasse mit Gepäck- und Postabteil Gepäcktriebwagen und Steuerwagen Gepäcktriebwagen und Steuerwagen mit Postabteil Schnelltriebwagen (Erklärung siehe unter Lokomotiven und Triebwagen) Index a Akkumulatoren-Triebfahrzeuge Index e elektrische Triebfahrzeuge mit Stromabnehmer Index ea elektrische Triebfahrzeuge mit Stromabnehmer und Akkumulatorenbatterie Index em elektrische Triebfahrzeuge mit Stromabnehmer und Dieselmotor Index m Triebfahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor Index h Triebfahrzeuge mit Zahnradantrieb Index t Steuerwagen Bei Tenderlokomotiven (Serie E, ausgenommen Rangierlok) wird die Höchstgeschwindigkeit statt mit grossen Buchstaben B, C oder D mit Gleichlautenden kleinen Buchstaben als Index b, c oder d bezeichnet. Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 2/8

1.5 Achsenzahl Die Achsenzahl der Lokomotiven und Triebwagen wird in Bruchform angegeben, wobei der Zähler die Anzahl der angetriebenen Achsen, der Nenner die Gesamtachsenzahl (bei Dampflok ohne Tender) darstellt, zum Beispiel 3/6, 6/8, 8/14. Steuerwagen und Reisezugwagen mit 4 Achsen erhalten keinen Index der Achsenzahl. Index 2 beziehungsweise 3 = Wagen mit 2 beziehungsweise 3 Achsen. Die Seriebezeichnung der Trieb-, Steuer- und Reisezugwagen wurde vor dem 3. Juni 1956 (Dreiklassensystem) mit A = 1. Klasse, B = 2. Klasse (heute beide 1. Klasse = A) und C = 3. Klasse (heute 2. Klasse = B) bezeichnet. Ab 1. Januar 1962 ist in Übereinstimmung mit dem RIC-Reglement die Seriebezeichnung F für Gepäcktriebwagen beziehungsweise -abteil in D abgeändert worden. Die Indexbezeichnung der Achsenzahl für Steuer- und Reisezugwagen vor dem 1. Januar 1962 war für 4achsige Wagen die Zahl 4, dagegen für 2achsige Wagen keine Indexzahl. Steuer- und Reisezugwagen mit geschlossenen Plattformen und Faltenbälgen hatten vor dem 1. Januar 1962 nach der Achsenzahl den Index ü (heute keinen Index). Hingegen haben die Wagen mit offenen Plattformen, die früher nicht speziell bezeichnet waren, heute den Index i. Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 3/8

2 Nummernschema für SBB Triebfahrzeuge ab 1989 Das 1989 vorgestellte neue Nummernschema für SBB-Triebfahrzeuge ist überarbeitet worden, unter anderem damit Privatbahn- und allfällige Privat- Triebfahrzeuge integriert werden können. Bisher sind nur neue Triebfahrzeugserien nach dem neuen Schema nummeriert worden, mit den Umbauten von Rbe 4/4 und Deh 4/6 und De 4/4 erscheinen nun auch ältere Fahrzeuge mit den neuen Nummern. 2.1 Elektrische Streckenlokomotiven 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle 3 3 Triebachsen 0 Reserve 0 Unterbauart SBB 4 4 Triebachsen 1 heute Index I 6 6 Triebachsen 2 heute Index II 3 heute Index III 4 heute Index IV 5 heute Index V 6 heute Index VI 7 bisher Index VII 8 bisher Index VIII 9 Reserve 2.2 Diesel- und Rangierlokomotiven 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle 8 Diesellokomotiven 0 Reserve 0-4 SBB 9 Rangierlokomotiven 1 Reserve 5 BLS/ BN/ GBS/ SEZ 2 2 Triebachsen 6-8 Übrige KTU, Private 3 3 Triebachsen 9 Reserve 4 4 Triebachsen 5 Reserve 6 6 Triebachsen 7 Reserve 8 Reserve 9 Reserve Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 4/8

2.3 Triebwagen und Triebzüge 1. Stelle 2. Stelle 3. Stelle 5 0 Schnellfahrzüge 0-4 SBB 1 Vorortzüge 5 BLS/ BN/ GBS/ SEZ 2 (R)ABE 6-8 Übrige KTU, Private 3 (R)ABDE 9 Reserve 4 (R)Be 5 Be(m) 6 (R)BDe 7 Bde 8 De 9 Reserve 2.4 Diverses Im neuen Nummernschema beginnt die Ordnungsnummer in der Regel bei 000. Bei Umnummerierungen werden durch Ausrangierung entstandene Lücken aufgefüllt. Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 5/8

3 Das neue Nummernschema für normalspurige Traktoren 3.1 1. Stelle der Seriennummer 2 Traktoren 3.2 2. Stelle der Seriennummer 0 Ta 1 Te 3 Tem 3 Tm 4 Tea 5-8 Reserve 9 He (Zahnradlok) 3.3 3. Stelle der Seriennummer 0 SBB Leistung <100 kw 1 SBB Leistung 100-199 kw 2 SBB Leistung 200-299 kw 3 SBB Leistung 300-399 kw 4 SBB Leistung >399 kw 5 BLS-Gruppe 6-8 Übrige KTU, Private 9 Reserve 4 Berechnung der Selbstkontrollziffer Ziffern an ungerader Stelle von rechts mit 2 multiplizieren Ziffern an gerader Stelle von rechts mit 1 multiplizieren Ziffern der Ergebnisse zusammenzählen Unterschied zur nächst höheren vollen Zehnerzahl entspricht der Selbstkontrollziffer Beispiel: Re 450 038-5 15+5=20 4 5 0 0 3 8 x1 x2 x1 x2 x1 x2 =4 =10 =0 =0 =3 =16 4 +1+0 +0 +0 +3 +1+6 =15 Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 6/8

5 Internationale Wagenbezeichnung Das Wagenbezeichnungssystem hat weitgehend die gleichen Bezeichnungen wie die Triebwagen und Triebzüge. Es sieht wie folgt aus: Grossbuchstaben A Wagen mit Abteil 1. Klasse B Wagen mit Abteil 2. Klasse C Wagen mit Abteil 3. Klasse (bis 1956) D Wagen mit Postabteil XR Wagen mit Barabteil SR Gesellschaftswagen WL Schlafwagen WR Speisewagen Kleinbuchstaben c m t Wagen mit Liegeplätzen Länge über Puffer > 24m Steuerwagen Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 7/8

6 UIC Es handelt sich hier nicht im Fahrzeugpole sondern um die Vereinigung der europäischen Bahnen. Es werden hier unter anderem der europäische Fahrpläne festgelegt und verschiedene Normen ausgearbeitet wie z.b. das Lichtraumprofil usw. Sie sind Herausgeber der Reglemente RIC und RIV. 7 RIC Hier werden die Normen der UIC auf die Personenwagen umgesetzt. D.h. es ist ein Reglement, wo genau definiert ist, welche Eigenschaften ein Wagen besitzen muss, um in einem anderen Land verkehren zu dürfen. Wurden beim Wagenbau all diese Vorschriften eingehalten, darf an diesem Wagen die Anschrift RIC angebracht werden, was aber noch lange nicht heisst, dass das Fahrzeug auch im Ausland eingesetzt wird. Um dies zu kennzeichnen steht das Austauschverfahren an 1. und 2. Stelle der Wagennummer (z.b. 51 für Innland und 61 für Ausland). 8 RIV Hier ist es ähnlich wie beim RIC. Es wurde aber auf Güterwagen umgesetzt. Es wurde in diesem Reglement verschieden Sachen zusammengefasst. Es beinhaltet unter anderem, in welchem technischen Zustand ein Fahrzeug sein muss, wenn es die Landesgrenze verlässt und mit welchen Anschriften es versehen sein muss. Auch hier werden die Wagen mit entsprechenden Zahlen an 1. und 2. Stelle der Wagennummer gekennzeichnet. So sind alle Wagen mit den Ziffern 21, 31, 23 und 33 RIV-taugliche Wagen (es handelt sich dabei um die wichtigsten zwei Austauschverfahren wobei die 23 und 33 für private Güterwagen steht). 42 und 82 sind Fahrzeuge die nur im Innland verkehren dürfen. 9 Abkürzungen: AW ClWL CWL FDV RIC RIV SSG TSI UIC Allgemeiner Vertrag für die Verwendung von Güterwagen Compagnie Internationale des Wagon-Lits, auch ISG: Internationale Schlaf- und Speisewagen-Gesellschaft heute: La Compagnie des Wagons-Lits Fahr-Dienst-Vorschriften Regolamento lnternazionale delle Carrozze Regolamento lnternazionale Veicoli Schweizerische Speisewagen-Gesell-Schaft (heute nach verschiedenen Umbenennungen: Elvetino) Technische Spezifikationen für die Interoperabilität Union internationale des chemins de fer Ausgabe: www.abz.homepage.bluewin.ch Nummerierungsplan SBB.doc 8/8