Olli s TrainController Geschichte



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Transkript:

Olli s TrainController Geschichte Inhaltsverzeichnis Vorwort...1 Wie kam ich zum TrainController?...2 Aktuelle Zentrale...2 Wie sieht meine Anlage aus...3 Schattenbahnhof (Bf-S)...3 Hauptbahnhof (Hbf)...4 Durchgangsbahnhof auf der Strecke (Bf-M)...4 Dorf-Bahnhof, Kopfbahnhof (Bf-H)...4 Der Betrieb auf der Anlage...4 Drehscheiben- Betrieb mit Bw...5 Lokomotiven (Loks)...5 Einmessen von Loks...5 Lok Funktionen...5 Wagen...5 Beleuchtung von Wagen...6 Durchsagen...6 Meine Anlagen Dateien...6 Fazit...6 Vorwort Wie kam es dazu, dass ich diese Zeilen schreibe? Durch das Forum von Herrn Freiwald wurde ich auf einen Zeitungsbericht aufmerksam, in dem der Anlagenbetrieb mit TrainController (TC), einer Josef Brandl Anlage, beschrieben wurde. Das wollte ich auch versuchen um meine Ideen weiterzugeben, die hinter meiner Anlage und dem Betrieb darauf stecken. Sie sollen Anregung sein vielleicht doch über eine PC Steuerung nachzudenken oder neue Ideen für TrainController Anwender zu geben. Also viel Spaß beim eintauchen in Olli s Modellbahnwelt. Großer Dank auch an meine Familie. Ohne deren Unterstützung ich nicht in dem Umfang meinem Hobby nachgehen könnte, wie ich es jetzt tue. www.ollismodellbahnseite.de 02.01.2014 1

Wie kam ich zum TrainController? Alles fing an mit einer 6021 von Märklin an. Das war mein Einstieg in die Digitale Modellbahnwelt. Damals wollte ich eine kleine Anlage bauen um meine schönen Modelle auch mal wieder zu bewegen. Ich wollte analog schalten und die Loks digital fahren. Schnell zeigte sich aber, dass man mit der 6021 von Märklin sehr begrenzt in seinen Möglichkeiten ist. Möchte man mehr, musste man für jede Funktion (Fahrstraßen, Magnetartikel Steuerung usw.) einen weiteren Kasten kaufen und ein Netzteil. Das gefiel mir nicht. Und so viel Platz und Geld hatte ich auch nicht. So viel mein Augenmerk auf die Intelibox 1 von Uhlenbrock. Nach dem Kauf zeigte sich alles in einem ist super und die 6021 wurde zeitnah verkauft. Bei der Intellibox waren Demo CD s dabei. Als kleines Spielkind (im Manne!) wollte ich das einfach mal probieren. So besorgte ich mir ein Kabel und verband die Intellibox mit dem Computer. Da war es um mich geschehen und ein Test diverser Modellbahn- Software Produkte begann. Die Tests wurden auch durch einige sehr negative Erfahrungen begleitet. Bei einer Software hatte ich alle Signale und Weichen eingerichtet, aber plötzlich waren sie, durch einen Fehler in diesem Produkt, alle wieder weg. Stunden an Arbeit umsonst. Durch einen Modellbahn-Kollegen wurde ich auf den TrainController aufmerksam. Als erstes war ich von dem Demo Modus beeindruckt. Man konnte seine komplette Anlage anlegen, mit allen Loks, Signalen und Weichen. Da gab es nicht, wie bei allen anderen Produkten, eine Beschränkung in der Anzahl an Loks oder Magnetartikeln. Persönlich finde ich nämlich diese Beschränkung beim Testen sehr störend. Dann wurde ein weiterer Punkt meiner Anforderungen erfüllt. Man konnte ganz einfach auf allen beliebigen Computern die Software legal installieren, die Anlagen-Dateien auf einem USB Stick mitnehmen und dort bearbeiten. So muss man nicht immer im Keller bleiben, man kann auch mal im Wohnzimmer bei der Familie etwas tun. Bei anderen Produkten war oft zum Betrieb die Original CD notwendig, oder beim Datentransport von PC zu PC kam es zu Datenverlusten. So kommen wir zum nächsten Punkt der mich bis heute begeistert. Die Datensicherheit und die Stabilität von TC. Es kam noch nie durch die Software zu Datenverlusten. Auch jedes Update konnte man ohne Bedenken sofort nach Erscheinen aufspielen. Es läuft immer stabil. Da ich nun auch noch am besten mit dem Aufbau der Software und den Gedanken von Herrn Freiwald zurechtkam, war nun klar. TrainController ist meine Modellbahn Software. Aktuelle Zentrale Das ist zurzeit die ECOS 2. Wie kam ich nun von der Intellibox zur ECOS2? Damals kam mfx auf. Die Loks lassen sich mit dem Motorola Format auch mit der Intellibox steuern, ja das stimmt. Leider gab es aber auch bei mir oft einen Reset mit der Intellibox. Das störte schon manchmal. Da kam damals die Central Station 1 (CS1) von Märklin (ESU) raus. Leider konnte Sie am Anfang noch nicht den S88 Bus und andere Dinge. So blieb ich noch bei der Intellibox. Aber dann kam das Update 2.04. Da konnte ich nicht mehr warten und kaufte mir eine CS1 um meine mfx Modelle in vollem Umfang genießen zu können. Damit wurde meine Anlage in Sachen Stabilität noch einmal deutlich besser. Dann gab es manchmal doch beim S88 Bus, bei Funken der Schleifer an Weichen (Märklin C und K- Gleis System), falsche Auslösungen von Meldern. Dann brachte ESU einen mfx/m4 fähigen Booster heraus. Nach dem ich mir den zugelegt hatte, wurde der komplette digitale Fahrstrom der Anlage aus dem Booster geliefert. Die Magnetartikel erhalten Ihren Digitalstrom aus der CS1 direkt. Der S88 Bus ist auch an der CS1 angeschlossen. Seit dem nun die Masse des S88 Busses, an dem Booster angeschlossen ist, gibt es keine Probleme mehr. Mein Fazit, der S88 Bus darf nicht an dem gleichen Gerät angeschlossen werden wie die Schienenmasse der S88 Decoder. Als nächste Stufe kam das ESU Reloaded Update für die CS1. Das war dann der entscheidende Schritt zu der perfekten Modellbahnsteuerung. Damit waren alle noch so kleinen Fehler beseitigt. Alles lief www.ollismodellbahnseite.de 02.01.2014 2

zu 99 Prozent stabil. Als dann aber die ECOS 2 auf den Markt kam und die Regler der CS1 nicht mehr die besten waren, habe ich noch einmal Geld in die Hand genommen, was ich aber auch nie bereut habe. Allein die Regler und das Display machen wirklich noch mal richtig Spaß. Wie sieht meine Anlage aus Zum Beginn muss ich sagen, es ist meine erste digitale Modellbahnanlage die ich damals aufgebaut habe. Sie ist also von der Aufteilung nicht perfekt. Und es gibt auch nur pro Block einen Melder, außer im Schattenbahnhof. In den Blöcken wo sich nur ein Melder befindet, liegt er ungefähr in der Mitte des Blocks. Im Schattenbahnhof wo es zwei Melder sind, am Ende und am Anfang. Aber all dies kann ich trotz dieser kleinen Fehler mit dem TC hervorragend steuern. Alle Züge fahren weich und langsam an und bleiben auch ohne Ruck stehen. Es gab also bisher für mich keinen Grund daran etwas zu ändern. Trotzdem würde ich bei einer neuen Anlage doch ein paar Melder mehr einbauen. Meine Melder sind auch nur zwischen 3 bis 30 cm lang. Es kommen als Rückmeldemodule die RM-88- N-O aus dem Hause Littfinski zum Einsatz. Bei den Signal-, Weichen-Decodern und Drehscheiben- Decoder verwende ich auch Littfinski Produkte. Wie bin ich zu Littfinski gekommen? Beim Suchen nach Signaldecoder war das damals der einzige den ich gefunden habe, bei dem man an einem Decoder 4 Signale anschließen kann und die schon eine Dunkelschaltung für Vorsignale und Auf- und Abblenden mit auf dem Decoder hatten. Außerdem haben sich diese Decoder als sehr zuverlässig erwiesen. Und man kann Sie als Bausatz bestellen und so noch ein wenig mehr basteln. Alle Decoder bekommen ihren Digitalstrom und die Versorgung vom Booster. Es gibt keine getrennte Versorgung der Decoder. Die Anlage besteht aus einem 6 gleisigen Schattenbahnhof (Bf-S)in Ebene 0, einem 7 gleisigen Hauptbahnhof (Hbf) mit zusätzlichen Abstellgleisen in Ebene 1, einem 2 gleisigen Durchfahrts- Bahnhof (Bf-M) auf der Strecke für den Nahverkehr in Ebene 1 und einem 3 Gleisigen Sackbahnhof (Bf-H) für den Nahverkehr auf der Ebene 2. Auf Ebene 2 befindet sich auch das kleine Bw mit Drehscheibe. Bei der Anlage wurde darauf geachtet das man Züge fahren lassen kann aber auch selbst fahren oder rangieren kann. Noch ein kurzes Wort zum Gleissystem. Ich fahre auf Märklin K Gleis im sichtbaren Bereich und im unsichtbaren mit C-Gleis. Damit müssen alle Modelle Ihre Digitalspannung durch Mittelleiter und Schienen beziehen. Alle Wagen sind auf Wechselstromachsen umgerüstet. Damit auch alle Rückmeldungen störungsfrei funktionieren. Schattenbahnhof (Bf-S) Die beiden Außengleise 1 und 6 dienen als Durchfahrtgleise. Gleis 1 für Strecke 1 und Gleis 6 für Strecke 1 und 2. Somit kann Gleis 1 auch noch als Abstellgleis genutzt werden. Der Schattenbahnhof kann also Maximum 5 Züge aufnehmen. Wobei die Gleise 1und 2 für 2 Meter lange Güterzüge gedacht sind, die auf Strecke 1 gegen den Uhrzeigersinn die Anlage befahren. Die Gleise 3 und 4 sind für Personenzüge bis 170 cm (5 Personen Wagen in 1 zu 93,5) gedacht, die auch die Strecke 1 befahren. Es ist aber auch möglich mit Triebwagen von Gleis 3 und 4 beide Strecken zu befahren. Gleis 5 ist für Nahverkehrszüge mit bis zu 3 Wagen in 1 zu 93,5 gedacht, die im Uhrzeigersinn die Strecke 2 befahren. Die Anlage lässt auf Grund der Größe keinen Betrieb mit Modellen in 1 zu 87 zu. www.ollismodellbahnseite.de 02.01.2014 3

Hauptbahnhof (Hbf) Der Hauptbahnhof (Hbf) hat 7 Hauptgleise und 6 weitere Abstellgleise. Die Gleise 1 und 2 sind für die Personenzüge von Strecke 1 gedacht. Gleis 3 ist das Durchfahrgleis für Güterzüge gedacht. Die Gleise 4 und 6 dienen dem Nahverkehr von Strecke 2. Gleis 5 ist ein Abstellgleis für Triebwagen (z.b. Gläserner Zug). In Gleis 7 kann der Nahverkehr aus Bf-H Kopf machen. Durchgangsbahnhof auf der Strecke (Bf-M) Der Durchgangsbahnhof ist aus der S-Bahnstation von Faller entstanden und dient dem Nahverkehr auf beiden Strecken zum halten oder wenden. Er hat auch noch drei Abstellgleise 11-13 bekommen, für Lok und kleine Triebwagen Dorf-Bahnhof, Kopfbahnhof (Bf-H) Bf-H besteht aus 3 Bahnsteiggleisen für den Nahverkehr und einem Abstellgleis. Der Bf-H ist als Kopfbahnhof ausgelegt. Der Betrieb auf der Anlage Meine Grundidee ist eine 2 Spurige Hauptstrecke. Mit Abzweig zum Bw und zum Bf-H. Ich wollte nicht ständig am Bildschirm die Fahrstraßen auslösen. Das wollte ich per Tastatur tun. Da ich eine kleine Bluetooth Tastatur habe bin ich so Mobil und kann die Zugfahrten von überall genießen. Damit ich die Zugfahrten per Taststatur auslösen kann, habe ich jedem Block einen Buchstaben auf der Tastatur zugeordnet. Damit diese Tasten auch mehrfach verwendet werden können habe ich im TC Taster für jede Taste der Tastatur angelegt und Sie verknüpft. Dann habe ich eine Zugfahrt angelegt, z.b. von Hbf Gleis 1 (Taste 1) nach Bf-H. In Bf-H sind alle 3 Bahnsteiggleise Zielgleise dieser Zugfahrt. Der Zug sucht sich selbst einen freien Block. So habe ich auch noch Abwechslung. Der Bf- H hat als Taste das H. Also starten man die Zugfahrt mit den Tasten 1 und H. So sind nun alle Zugfahrten auf der Anlage angelegt. Alle werden mit Start/Zieltaste gestartet. So kann man selbst bestimmen von wo nach wo welcher Zug fährt. Nun wollen wir mal den Nahverkehrszug, der im Hbf auf Gleis 1 Abfahrt bereit steht, begleiten. Die Baureihe 212 ist eingemessen und alle wichtigen Funktionen sind angelegt. Nun starten wir die Zugfahrt mit den Tasten 1 und H. Die 212er startet Ihren Motor, das Licht geht an. Die Bahnsteigdurchsage fordert zum einsteigen auf und die Dreiachsigen-Umbauwagen schließen Ihre Türen. Der Motor heult auf und die 212 setzt sich mit Ihrem Zug in Bewegung. Sie fährt die Einspurige Strecke in Richtung Bf-H. Der Bahnübergang fängt an zu blinken. Kurz bevor die 212 er mit Ihrem Zug den Bahnübergang passiert stößt Sie noch ein Warnsignal mit Ihrer Hupe aus. Kurz vor dem Bahnhof drosselt Sie Ihre Geschwindigkeit. Die Richtige Fahrstraße stellt sich, der Zug hat Einfahrt auf Gleis 3. Der Zug fährt langsam in den Bahnhof ein und bleibt mit kurzen Bremsquitschen stehen. Nun kommt eine kurze Willkommensdurchsage. Danach schaltet der Lokführer den Motor ab und macht das Licht aus. Somit ist eine Zugfahrt beendet. Nun können ja viele moderne Loks Ihre Beleuchtung doch sehr detailliert schalten. So kam von mir natürlich der Wunsch dieses im TC auch so zu nutzen. Es sollte erkannt werden auf welcher Seite der Lok sich die Wagen beim Starten der Zugfahrt befinden, oder ob die Lok allein fährt. Wenn man das feststellt, kann man auch die Beleuchtung der Lok so steuern, dass es auf der Seite, wo die Wagen angehängt sind, dunkel ist oder wenn die Lok alleine unterwegs ist, auch hinten rotes Licht leuchtet. Das gilt natürlich auch, wenn die Lok die Wagen schiebt. Wie macht man das. Man legt einfach 3 Zugbeschreibungen an. Erste: Lok fährt alleine, die zweite: Lok Führerstand 1 vorne, am Führerstand 2 hängen die Wagen und Führerstand 1 hinten die Lok schiebt die Wagen mit Führerstand 2, die dritte: Lok Führerstand 2 vorne, am Führerstand 1 hängen die Wagen und Führerstand 2 hinten die Lok www.ollismodellbahnseite.de 02.01.2014 4

schiebt die Wagen mit Führerstand 1. Nun legt man die eigentliche Zugfahrt einfach 3-mal an. So das jede Zugfahrt nur dann startet wenn eine dieser Zugbeschreibungen zutrifft. So kann man nun in jeder Zugfahrt das richtige Lichtbild der Lok ansteuern. Je nachdem wie Sie im Block steht. Drehscheiben- Betrieb mit Bw Meine Drehscheibe ist zwar Digital, aber ich wollte Sie nicht für S88 Rückmeldungen umbauen, und auch die Abstellgleise wollte ich nicht ständig unter Strom setzten. Deswegen steuere ich meine Drehscheibe von Hand. Meine Zugfahrten enden auf der Bühne der Drehscheibe. Aber es sind alles Bahnwärter, die die Kontakte der Drehscheibe realisieren. Fahre ich nun eine Lok von der Bühne ins Abstellgleis, muss ich die Lok kurz von Hand in den entsprechenden Block ziehen. Danach wird auch das Abstellgleis als besetzt ausgeleuchtet. Lokomotiven (Loks) Alle Loks sind in Fahrzeugruppen eingeteilt. Dampflok, Dampflok Sound, Diesellok, Diesellok Sound, E Lok, E Lok Sound, Triebwagen und Triebwagen Sound. Bei den Wartungsinterwallen sind 40 Std eingegeben. Diese werden bei Arbeiten an der Lok nicht zurückgesetzt, sondern um weiter 40 Std erhöht. Somit hat man immer auch eine Übersicht wie lange die Lok schon in Betrieb ist. Alle Lok Bilder sind selbst erstellt. Als Basis dienen wenn möglich die Bilder der Lok des Herstellers. Einmessen von Loks Zu Beginn habe ich immer das Einmessen der Loks mit dem TC vermieden. Damals habe ich meinen Tachowagen und die einfache Methode genommen und nur die min, mittel und max. Geschwindigkeit ermittelt und in TC eingestellt. Aber in irgendeinem Winter habe ich das Einmessen noch einmal probiert und seit dem werden alle Loks mit der Funktion des TC s eingemessen. Das Ergebnis ist wirklich hervorragend. Meine Loks sind vom Decoder aus so eingestellt, dass Sie wenn möglich nur 80 km/h Maximal Geschwindigkeit erreichen. Diese Geschwindigkeit hat sich bei meiner Anlagengröße als Ideal herausgestellt, da dann die Züge nicht an einem vorbeifliegen. Auch die Beschleunigungs- und Verzögerungs-Abläufe sehen so sehr harmonisch aus. Loks mit einer geringeren Originalgeschwindigkeit sind natürlich auch noch langsamer eingestellt. Lok Funktionen Heute haben Loks teilweise eine Unmenge an Funktionen. Diese habe ich nicht alle im TC angelegt. Jede Lok hat Grundfunktionen wie Licht, Fahrgeräusch, Rauch, Kupplung, Durchsagen, Horn und Pfeife. Diese habe ich angelegt. Die Funktionen Rauch und Fahrgeräusch sind je mit einem zentralen Schalter aktivierbar. Das heißt, ist der Schalter für Rauch nicht aktiviert, raucht keine Lok bei Ihrer Zugfahrt. Das ist mit dem Sound auch so. Man kann also ganz einfach wählen. Der Dampf bei den Loks ist auch über Makros gesteuert. Damit die Dampfeinsätze nicht immer dampfen, sondern nur an den Stellen der Anlage wo man es auch sieht. Und dann auch nur für eine Zeit x damit Sie nicht mit der Zeit kaputt gehen. Alle Funktionen, die ich nicht direkt aus dem Lokführerstand steuern möchte, habe ich auf versteckt gesetzt. So sind die Lokführerstände nicht so überladen mit Funktionen. Einige Funktionen werden auf der Anlage in Blöcken durch Aktionsmarkierungen ausgelöst. Wagen Einzelne Wagen in dem Sinne gibt es fast gar nicht. Bei mir gibt es Züge. Der kann auch mal aus einem Wagen bestehen. Die Züge sind in zwei Gruppen eingeteilt, unter 110 cm und über 110 cm. In diesen Fahrzeuggruppen sind auch die Triebwagen enthalten, da Sie ja auch Züge sind. www.ollismodellbahnseite.de 02.01.2014 5

Die Züge sind mit Ihren längen eingegeben. Somit findet auch eine Überwachung durch den TC statt. Da in den Blöcken auch eine maximale Zuglänge hinterlegt ist. Somit kann es nicht passieren, dass zu lange Züge in zu kurzen Blöcken enden. Beleuchtung von Wagen Alle Personenwagen haben eine LED Beleuchtung bekommen. Da diese nicht viel Strom verbrauchen und auch im Original die Züge fast immer mit Licht fahren, habe ich auf Decodern in den Wagen verzichtet. Auch ist oft der Einbauort nicht vorhanden. Nur die Züge, die es ab Werk zulassen, werden bei Bedarf abgeschaltet. Damit reicht eine einpolige Kupplung von RTS aus. Man montiert einen Schleifer unter einen Wagen des Zugverbandes und verteilt Ihn per Stromführender Kupplung durch den ganzen Zug. Durchsagen Zu einem Bahnhof gehören auch Durchsagen. Diese habe ich mir mit einem digitalen Diktiergerät aufgezeichnet und selbst erstellt. Manche stammen vom Original, aber viele habe ich auch für meine Anlage passend aufgenommen. Durchsagen gibt es im Anlagenbetrieb aber nur im Hbf. Da man sonst vom Sound erschlagen wird. Bei Abfahrt eines Zuges kommt eine Durchsage, oder wenn ein Zug in den Hbf einfährt oder durchfährt (Güterzug). Auch diese Durchsagen kann ich mit einem zentralen Schalter deaktivieren. Man kann also auch nur die Züge genießen. Meine Anlagen Dateien Damit Ihr euch alles ansehen könnt, findet Ihr mein TC Projekt zum Download auf meiner Homepage. Ihr benötigt nur eine Demo Version von TC Gold. Hier findet Ihr auch diverses Zubehör für den TC. Fazit Ich hoffe ich habe euch mit diesen Zeilen nicht gelangweilt und Ihr seid am Ende angekommen. Ich werde bestimmt nicht alles beschrieben haben. Wenn Ihr Fragen habt, dann könnt Ihr mich immer gerne anschreiben. Hoffe es hat euch gefallen. Vielleicht werde ich ja meine Geschichte auch noch weiter erzählen. Ciao Olli www.ollismodellbahnseite.de 02.01.2014 6