Beschreibung SY Larja Das Boot wurde in den letzten Jahren laufend modernisiert und befindet sich in einem TOP Zustand. Sie sollten es sich unbedingt ansehen! Sofern bekannt, ist das Jahr der Installation bzw. des Austauschs/Erstbetriebs in Klammen angegeben. Daten Typ Konstrukteur Bauwerft Hanseat 70 B II Willi Asmus Asmus KG, Glückstadt Baujahr Nov. 1976, Erstwasserung April 1977 Baunummer 193 Länge über alles Länge Wasserlinie Breite Tiefgang Verdrängung Ballast Rumpffarbe Deckfarbe Rigg Kraftstofftank Wassertank Warmwasserboiler Fäkalientank Elektrisches System Starterbatterie 10,93 m 9 m 3,41 m 1,80 m 6,3 t 2,3 t weiß Beige Toptakelung, Reckmann, silbereloxiert 140 l 240 l 20 l 120 l 12 V 70 Ah, wartungsfrei
Bordnetzbatterie 150 Ah, wartungsfrei (2013) Ladegerät Mobitronic IU0U Segel/Rigg 15 A Großsegel durchgelattet Hood, 22,25 qm (2009) Rollgenua III Reckmann, ca. 25 qm (1999) Rollgenua II Hood, 41,1 qm (2008) Rollgenua I Blister mit Bergeschlauch Reckmann ein-saling Topprigg, an Deck stehend Rollreffanlage Furlex 200s (2006) Baumniederholer - Kicker Achterstag (2003), Püttinge (2007), Wanten (2010). Motor North, ca. 44 qm Ca. 80 qm Vetus P4/17 (36 PS), Basis Peugeot, vier Zylinder, Zweikreiskühlung, elektrische Kraftstoffpumpe. Einbau des neuen Motors 1995, neue Bowdenzüge für Gas und Getriebe 2009, neuer Wärmetauscher mit Abgasbrause 2012, neue Motorlager 2013, Instrumentenpanel im Cockpit mit Voltmeter, Drehzahlanzeige und Warnlampen für Öldruck, Temperatur und Batterieladung. Start/Stopp des Motors erfolgt über Zündschlüssel am Instrumentenpanel. Robustes Hurth HBW Getriebe, 30 mm Welle mit seewassergeschmierter Stopfbuchse (2010), Dreiflügel-Verstellpropeller. Der Motor verfügt über einen separaten Hauptschalter zur Starterbatterie. Die Batteriespannung kann am Voltmeter am Sicherungskasten über dem Kartentisch abgelesen werden. Der Innenkreislauf der Motorkühlung versorgt den Warmwasserboiler (1999), der zusätzlich mit 220V Landstrom beheizt werden kann. Der Motor ist erreichbar über eine Klappe im Cockpitboden sowie über die herausnehmbaren Stufen am Niedergang. Zusätzliche Schalldämmung des Motorraums mit alukaschierten Bitumen-/Schaummatten (2012). Motorersatzteile Dieselfilter, Ölfilter, Keilriemen, Impeller, Zahnriemen sind an Bord. Rumpf Der Rumpf ist weiß, mit zwei blauen Wasserpassstreifen und einem blauen Zierstreifen. Der Rumpf ist in stabilem Volllaminat (Isophtalsäureharz) gefertigt und nicht lackiert. Das Gelcoat ist heute noch strahlend weiß und wird es bei richtiger Pflege auch noch lange Zeit bleiben. Wasser- und Dieseltank sind hintereinander in der Kielflosse unterhalb des Salontischs untergebracht und erlauben so den tiefstmöglichen Schwerpunkt. Der Fäkalientank ist im Vorschiff unter der Vorschiffskoje einlaminiert und dient auf diese Weise zusätzlich als wasserdichtes Schott.
Das Unterwasserschiff hat eine prophylaktische Osmosebehandlung im Jahr 1993 erhalten. Der Rumpf wies damals (wie heute) jedoch keine Osmosespuren auf. Das Ruderblatt enthält eine Edelstahlkonstruktion, die das Gerüst des innen geschäumten, außen laminierten Blatts bildet. Das Ruderblatt ist nicht wasserdicht und verfügt daher über einen Ablauf auf der Unterseite, damit im Winterlager das Wasser abtropft. Deck Das Gelcoat an Deck ist beige und in einem sehr guten Zustand. Die Laufflächen an Deck sind grau lackiert. Auf dem Aufbau befinden sich zwei Skylights mit getöntem Glas, Teak Handläufe. Das blaue Sprayhood (2008) verfügt über eine feste Frontscheibe. Die seitlichen Fenster im Aufbau wurden im Jahr 2009 ausgewechselt, die neuen Fenster sind leicht getönt, so dass ein guter Sichtschutz von außen gegeben ist. Die Fußreling (Aluminium gelocht) wurde im Jahr 2010 abgenommen und neu eloxiert (Silber). Im Ankerkasten befindet sich der Pflugscharanker mit Kette und Leine. Der Stevenbeschlag verfügt über eine Ankerrolle und einen Kettenstopper. Der mit einer Trittplatte aus Teak versehene Bugkorb verfügt über eine Zweifarbenlaterne. Am Heckkorb befindet sich die Hecklaterne. Der Heckkorb ist zweigeteilt, dazwischen befindet sich die klappbare Badeleiter aus Aluminium. Die Relingsdrähte wurden 2006 erneuert. Im Mast befinden sich das Dampferlicht, eine Decksbeleuchtung sowie eine Dreifarbenlaterne im Masttopp. Ferner sind am Mast Windex, UKW Antenne und Windmesseinrichtung installiert. Am Mastfuß befindet sich der Tankverschluss für den Wassertank. An Backbord befindet sich an Deck ein Tankverschluss zur Absaugung des Fäkalientanks. Im Heck befindet sich die separate Gasbox, die zwei 5 Kg Gasflaschen beherbergt. Es befinden sich vorne und hinten jeweils zwei große Festmacherklampen. Vorne befindet sich ergänzend ein mittig platzierter stabiler Poller, der gleichzeitig der Ankerkastenbelüftung dient. Eine Spring kann an der Mittelklüse der Fußreling befestigt werden. Fender und Leinen sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Cockpit Das Cockpit wurde 1997 mit sauber gearbeiteten und Laibung versehenen Teakstäben versehen. Das Teakgräting im Cockpitboden wurde 2009 erneuert. Im Cockpitboden befinden sich neben der Klappe zum Motorraum die Lenzpumpe, der Dieseltankanschluss sowie zwei sehr groß dimensionierte Wasserabläufe. Im Niedergangsbereich befindet sich ein Staufach, in dem sich eine Cockpitdusche (kalt/warm) installiert ist. Vier Backskisten bieten reichlich Stauraum für Ausrüstung. In der hinteren Backskiste befindet sich der Cockpittisch. Dort ist auch die Gasheizung (2013) untergebracht. Die Vorsegel werden über je zwei große Winschen (Enkes 26 und 28) bedient. Unter dem Sprayhood befinden sich zwei weitere Winschen für nach hinten geführte Leinen für Baumniederholer und Cunningham.
Zum bequemen Sitzen auf der hohen Kante wurde der obere Relingsdraht im Cockpitbereich durch blaue Gurte ersetzt (2011). Rechts und links des Niedergangs befinden sich die Instrumente: Repeater-Kompass (NECO NM4), Autohelm ST50 Wind, Autohelm ST50 Echolot, Nasa Log (2013). Der tragbare GPS Empfänger (Garmin GPS 50) wird unter dem Sprayhood auf die Winsch gesetzt. Das Sprayhood bietet einen sehr guten Schutz bei Regen, so dass ein Schauer auch mal ohne Ölzeug abgesessen werden kann. Eine Pinnenverlängerung aus Edelstahl erlaubt das Steuern des Boots auch unterhalb des Sprayhoods. Die Teakpinne verfügt ergänzend über einen Pinnenausleger aus Teak. Der Autopilot vom Typ Autohelm 2000m verfügt über eine separate Steuereinheit, die im Bereich des Niedergangs eingehängt wird. Bei Abwesenheit wird das Cockpit mit einem Cockpitpersennig (2009) geschützt, welches an einem Reißverschluss am Sprayhood befestigt wird und das gesamte Cockpit flach überspannt. Für den Aufenthalt an Bord gibt es ergänzend eine Kuchenbude in hellem Stoff, die ebenfalls am Reißverschluss des Sprayhoods befestigt wird und hinten durch einen Edelstahlbügel gestützt wird. Die Kuchenbude ist rundum mit Fenstern versehen und kann zu allen drei Seiten geöffnet werden. Der Edelstahlbügel ist an der Außenkante des Sülls fest installiert und muss für den Aufbau lediglich hochgeklappt werden. Innen Das Boot ist in der legendären Asmus Qualität in feinem Mahagoni ausgebaut. Alle Ausbauten sind seidenmatt lackiert. Die Bodenbretter sind mahagonifurniert. Salon Die Oberflächen von Salontisch und Pantry sind mit Resopal in Teakoptik versehen. Der Tisch verfügt über ein großes Flaschenfach. Stauraum befindet sich in großen Fächern unter den Salonpolstern und vielen Schränken. Der Schrank unter dem Kartentisch verfügt über zwei herausziehbare Staukörbe. Ausgelegt ist ein grauer Teppich (2011), Polster sind grau, ebenso die Vorhänge und Kissen. Für die Skylights können blaue Verdunkelungen eingehängt werden. Die Salonkojen sind sehr breit, Betten können hinter den hochklappbaren Rückenpolstern gelagert werden. An Backbord kann mit der Rückenlehne eine Doppelkoje eingesetzt werden. Navigation Der Kartentisch verfügt über eine Klappe für Kartenmaterial. Oberhalb des Kartentischs befindet sich ein offenes Staufach für Handbücher. Neben dem MP3/CD/Radio befindet sich hier das UKW Funkgerät. Des weiteren sind hier die Sicherungen mit Voltmeter/Amperemeter sowie die Bedieneinheit für Heizung (Funktionen lüften, heizen, Thermostat) untergebracht. Als Sitzplatz des Navigators dient die Hundekoje. Unterhalb des Sitzes sind die Batterien untergebracht. Dort befindet sich auch der Hauptschalter der Bordnetzbatterie. Im hinteren Bereich der Hundekoje befindet sich weiterer Stauraum unterhalb des Polsters. Im Fußbereich des Navigationstischs befindet sich der Abfalleimer.
Pantry Die Pantry verfügt über einen sehr voluminösen Kühlschrank (120 Liter), ein Edelstahlwaschbecken mit Einhebelmischer, einen zweiflammigen Gasherd mit Backofen sowie ein offenes Gewürzfach. Das Kühlaggregat (2003) verfügt über einen separaten Wechselrichter (2003), der automatisch von Batterie- auf Landstrombetrieb umschaltet. Unterhalb des Waschbeckens befindet sich die Besteckschublade. Oberhalb von Kühlschrank und Herd befinden sich Schränke mit Schiebetüren Töpfe und Teller. Diese Schränke sind mit ausgeformten Einlagen versehen, die ein Klappern und herumfliegen des Geschirrs und der Töpfe verhindern. Vorschiff Das Vorschiff ist mit einer Tür zum Salon abtrennbar. Die Tür schließt wechselseitig zum Bad. Im Durchgang zum Vorschiff befindet sich an Steuerbord der sehr große Kleiderschrank, der mit einer Kleiderstange versehen ist. Die Vorschiffskojen sind mit den gleichen grauen Polstern wie im Salon versehen. Die Bordwände wurden hier mit einer schönen Wegerung in Mahagoni verkleidet. Zwei geschlossene Schränke und zwei Schwalbennester bieten weitere Staumöglichkeiten. Rechts und links sind Lampen im Kopfbereich der Kojen installiert. Ein herausnehmbares Mittelpolster ermöglicht die Vergrößerung der Liegefläche. Unterhalb der Vorschiffskojen befinden sich vorne der Fäkalientank, rechts Stauraum für die Vorsegel und links die Pumpe und der Druckbehälter für das elektrische Vakuum-WC. Bad Im Bad befinden sich ein Porzellanwaschbecken mit Einhebelmischer, Schrankraum, Handtuchhalter und das elektrische WC. Im Bodenbereich befindet sich eine Teakgräting, unter der ein Wasserablauf in die Bilge führt. Unterhalb des Waschbeckens befinden sich die Wasserpumpe sowie der Druckausgleichbehälter der Druckwasseranlage, welcher verhindert, dass die Wasserpumpe stottert. Neben dem WC ist die Pumpe erreichbar, über die der Fäkalientank abgepumpt wird. Der Fäkalientank kann zusätzlich über einen Deckanschluss abgesaugt werden, jedoch muss hierfür ein Absaugschlauch installiert werden. Alle Anschlüsse hierfür sind bereit vorhanden, inkl. Umschaltventil im Vorschiff.
Hinweis Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Dennoch können Irrtümer/Änderungen nicht ausgeschlossen werden. Bitte machen Sie sich selbst ein Bild von dem Zustand und der Ausrüstung des Schiffs vor Ort. Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir. Halstenbek, im Februar 2013 Lars Knickrehm http://hanseat.weebly.com/ LKnickrehm(at)gmx.net Telefon 04101-409957 Mobil 0172-4597926