Kurze Geschichte der Hypnose Moritz Rudolf Hypnosetherapeut www.hypnose.moritzrudolf.de 1
Inhaltsverzeichnis Autor...3 Kurze Geschichte der Hypnose...4 Hypnose und Religion...6 Hypnose und Schulmedizin...6 Kontakt:...7 2
Autor Hypnosetherapie Moritz Rudolf www.moritzrudolf.de Wilhelm-Stolze-Str. 19 10249 Berlin +49 (0)30 70 22 00 23 +49 (0)176 23 56 97 12 info@moritzrudolf.de Copyright 2009-2013 Moritz Rudolf Alle Rechte vorbehalten Moritz Rudolf, geboren 1971, ist Heilpraktiker und praktizierender Hypnosetherapeut in Berlin. Er absolvierte internationale Hypnoseausbildungen, u.a. beim Omni Hypnosis Training Center in Zürich (Schweiz), beim Omni Hypnosis Training Center DeLand, Florida (USA) und beim Hypnotherapy Training Institute in Corte Madera (USA). Er ist Mitglied in der National Guild of Hypnotists (USA), der größten und ältesten Hypnosevereinigung der Welt, sowie des National Board of Hypnosis Education and Certification (USA). Er leitet das Omni Hypnosis Training Center Berlin. Durch kontinuierliche Fortbildungen u.a. in den USA und der Schweiz praktiziert Moritz Rudolf seine Hypnosetherapie stets auf dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Dazu gehören auch spezielle, in Deutschland weitgehend unbekannte Hypnosemethoden wie Ultra-Height. Mit diesen Methoden können besonders tiefgreifende und nachhaltige positive Veränderungen mit der Hypnose erzielt werden. Mehr auf www.hypnose.moritzrudolf.de. 3
Kurze Geschichte der Hypnose Hypnose lässt sich über 4.000 Jahre zurückverfolgen, bis ins Alte Ägypten. Auch im Indien und Griechenland des Altertums war die Hypnose bekannt. In Ägypten gab es sogenannte Schlaf- oder Traumtempel, um Leute mit allen Arten von körperlichen und mentalen Problemen in einen tranceartigen oder hypnotischen Zustand zu versetzen und darüber zu heilen. Priester und Priesterinnen interpretierten dann die Träume, um Wissen über die Krankheit zu erlangen und eine Heilung zu ermöglichen. Meditation, Gesänge, Fasten, Bäder und Opfer für den Schutzgott oder andere Geistwesen waren oft Teil des Heilungsprozesses. Im späten 18. Jahrhundert hatte der österreichische Arzt Franz Anton Mesmer die Theorie, die Luft enthalte ein quasi-magnetisches Fluidum, das von unserem Nervensystem absorbiert werde. Sei der Fluss dieses magnetischen Fluidums im Blut und im Nervensystem blockiert, so führe dies zu Krankheit. Er glaubte, dass dieses kosmische Fluidum in Magneten gespeichert und auf Patienten übertragen werden könne, um sie von ihrer Krankheit zu heilen. Seine Patienten gingen während seiner Behandlungen regelmäßig in einen tiefen Trancezustand und er hatte eine Zeitlang große Heilerfolge. Seine Theorie der Hypnose wurde bekannt als animalischer Magnetismus oder Mesmerismus. Mitte des 19. Jahrhunderts war diese Theorie als falsch entlarvt worden und Hypnose wurde langsam als natürliches und normales Phänomen verstanden. James Braid wird oft als erster wahrer Hypnotiseur der Neuzeit gesehen. Er veröffentlichte seine Ansicht, dass Hypnose nichts mit Magnetismus zu tun habe. Sondern dass Hypnose ein physiologischer Prozess sei, der zu einem Schlaf des Nervensystems führe. 1842 prägte er den Begriff der Hypnose, abgeleitet von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes. Braid erkannte bald, dass es sich bei der Hypnose nicht um einen Schlaf handelt. Er versuchte, eine andere Bezeichnung durchzusetzen - aber zu spät. Der Begriff 4
Hypnose hatte sich schon zu weit verbreitet und blieb haften. Im frühen 20. Jahrhundert identifizierte der österreichische Neurologe Sigmund Freud den Teil des Verstandes, der jetzt als Unterbewusstsein bezeichnet wird. Bei seinen Beobachtungen an Patienten in Hypnose erkannte er, dass unterdrückte Erinnerungen im Unterbewusstsein viele psychische Erkrankungen hervorrufen können. Während des Amerikanischen Bürgerkrieges (1861-1865) wurde Hypnose das erste Mal umfassend von Ärzten zur Schmerzkontrolle eingesetzt, indem sie die natürliche Fähigkeit des Verstandes nutzten, um Anästhesie hervorzurufen. Zum gleichen Zweck wurde die Hypnose von amerikanischen Ärzten auch während des Ersten und Zweiten Weltkrieges und während des Koreakrieges eingesetzt, sowie zur Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen. Der Mann, der Hypnose für medizinische Zwecke auf ein Niveau bis dahin unbekannter Effektivität und Erfolge brachte, war Dave Elman (1900-1967). Elmans Definition der Hypnose ist unter professionellen Hypnotiseuren immer noch weit verbreitet und besonders treffend: Hypnose ist die Umgehung des kritischen Faktors des Bewusstseins und Zulassen von akzeptablem selektivem Denken. Es gibt bis heute niemanden, der mehr Ärzte, Zahnärzte und Psychologen im Gebrauch der Hypnose unterrichtet hat als Elman. Obwohl er selbst ein medizinischer Laie war. Seine Technik der schnellen Hypnoseeinleitung mit eingebauten versteckten Tests auf Trancetiefe gehört auch heute noch zu den effektivsten Induktionen. Elmans Techniken der Hypnoanalyse ( Regression to cause and fix it!) sind auch im 21. Jahrhundert hochaktuell und stellen vieles, was heutzutage als moderne Hypnose verkauft wird, an Effektivität weit in den Schatten. Elmans Schüler Gerald F. Kein vom Omni Hypnosis Training Center hat dessen Methoden noch verfeinert. Er steht seit Jahrzehnten für klinische und experimentelle Hypnose auf höchstem Niveau. 5
Hypnose und Religion Hypnose wurde im Jahr 1957 durch Papst Pius XII. von der katholischen Kirche anerkannt. Er erklärte, dass die Anwendung von Hypnose durch medizinisches Personal zum Zwecke der Diagnose und Behandlung erlaubt ist. Hypnose und Schulmedizin Die Techniken der Hypnose sind seit tausenden von Jahren bekannt. Dennoch wurde die Hypnose erst Mitte des 20. Jahrhunderts von der Schulmedizin anerkannt. 1955 veröffentlichte die British Medical Association eine Stellungnahme, in der sie Hypnose als wertvolles medizinisches Werkzeug anerkennt und die Anwendung im Rahmen von Psychoneurosen und als hypnotische Anästhesie zur Schmerzkontrolle bei Geburten und chirurgischen Operationen empfiehlt. Gleichzeitig empfahl die BMI allen Ärzten und Medizinstudenten, Grundkenntnisse in Hypnose zu erwerben. 1958 erkannte die American Medical Association Hypnose als brauchbare wissenschaftliche Therapie für bestimmte Krankheiten an. Sie regte weitere Forschungen im Feld der Hypnose an, obgleich sie feststellte, dass einige Teilaspekte der Hypnose unbekannt und umstritten sind. 1962 bestätigte die American Psychiatric Association, dass Hypnose ein brauchbares Teilgebiet der Psychologie ist und geeignet, um bestimmte psychologische Probleme zu behandeln. Deutschland ist, was die Hypnose angeht, im Vergleich zum angloamerikanischen Sprachraum leider immer noch ein Entwicklungsland. Der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie nach 11 PsychThG hat 2006 eine Stellungnahme über Hypnose im Rahmen der Psychotherapie veröffentlicht. Darin wird Hypnose in engen Grenzen als wissenschaftliche Behandlungsmethode im Rahmen der Psychotherapie anerkannt. 6
Einen guten Überblick (auf Englisch) über den aktuellen Forschungsstand zu Hypnose bei medizinischen Indikationen finden Sie in diesem Aufsatz von James H. Stewart, MD: Hypnosis in Contemporary Medicine (Mayo Clin Proc. April 2005;80(4):511-524). Wenn Sie mehr über Hypnose erfahren möchten oder sie für sich selbst nutzen wollen rufen Sie mich an: 030 70 22 00 23 oder besuchen Sie meine Webseite www.hypnose.moritzrudolf.de In einem kostenfreien Erstgespräch besprechen wir detailliert, wie Hypnose Ihnen helfen kann, Ihr individuelles Ziel zu erreichen. Moritz Rudolf Hypnosetherapeut Berlin, 2012 Kontakt: Wilhelm-Stolze-Str. 19 10249 Berlin +49 (0)30 70 22 00 23 +49 (0)176 23 56 97 12 info@moritzrudolf.de 7