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Transkript:

CHAMPIONS (R)EVOLUTION Step-by-Step Insertionsanleitung (minimal-invasiv) Schaffung der Kavität Inserieren des Implantats Abformung Arbeit im Dentallabor Einsetzen des Zahnersatzes

1. Schaffung der Kavität 1 Ausgangssituation 2 Schleimhaut-Dickenmessung mit dem gelben Bohrer. In diesem Fall: 4 mm 3 Aufbereitung der gesamten Knochenkavität 4 Knochenkavität mit der Länge 10 mm 5 Je nach Knochendichte (D3 D1) benötigt man weitere Bohrungen: gelb, schwarz, weiß, blau, braun. Zu beachten bitte: die Primärstabilität im D1-/ D2-Knochen sollte ausschließlich von der spongiösen Knochenstruktur erzielt werden! 6 D. h.: Im D1-/D2-Knochen wird bei einem ø 3,5 mm Implantat der crestale Knochen mit dem braunen (ø 3,25 mm) und auch mit dem orangenen (ø 3,7 mm) Bohrer aufbereitet. Für ein ø 4,0 mm Implantat wird entsprechend die Kavität auf ø 4,5 mm crestal erweitert. 2

7 Nach jeder Bohrung erfolgt eine taktile Kontrolle durch KKK. 8 Bei weichem Knochen und/oder dicker Gingiva > 4 mm benutzt man die Condenser ø 2,4 und ø 3,0 mm, auch um zu eruieren, ob eine Primärstabilität von mindestens 30/40 Ncm erreicht wird. 9 KKK auch nach jedem Condenser-Einsatz! 3

2. Inserieren des Implantats 10 Aus der sterilen Verpackung heraus ohne Berührung des Implantats, beginnt man die Insertion. Das Implantat wird zunächst mit der Kunststoffeindrehhilfe inseriert, bis es nicht mehr geht. 11 Bei der Implantation hat man nun die Wahl: Entweder inseriert man das Champion mit einer chirurgischen Einheit 12 oder (mit Adapter) mit der Drehmomentratsche. Ideal, für beide Insertionsmethoden, ist ein finales Drehmoment von 40 Ncm, von der spongiösen Struktur kommend (siehe Bild 5 & 6). 13 Platform-switching : Das Champion wird äqui- oder 1 mm subkrestal inseriert. Mit einer kleinen Röntgenaufnahme überprüft man das Implantat! 14 Mit Klopfschall-, Periost- oder Ostell- Kontrolle verifiziert man ebenfalls die richtige Positionierung des Implantats. 4

15 Ein passender Gingiva-Clix wird ausgesucht und auf dem Shuttle sicher fixiert bzw. für mindestens 7 Wochen aufgesteckt. 16 Der Gingiva-Clix dient bereits als Gingiva-Former zur Auskonturierung der Zahnfleischmanschette um das Implantat. 17 Der Gingiva-Clix wird nach frühestens 7 Wochen mit einem entsprechenden Instrument 18 abgezogen. 5

3. abformung Möglichkeit 1 mit dem PEEK-Abdruckpfosten in den Shuttle 19 Für die Abformung gibt es zwei Möglichkeiten: Ohne Lösen der kurzen Halteschraube (Art. 3085) 20 über den Shuttle wird der PEEK- Abdruckpfosten (Art. 3122) sicher in den Shuttle fixiert/eingeklickt. 21 Umspritzen des Abdruckpfosten mit Abformungsmasse, z. B. Impregum 22 Abformung des gesamten Kiefers mit einem geschlossenen Löffel. 23 Das Laboranalog wird ebenfalls mit einem Shuttle (Art. 3100) verschraubt und beide zusammen in den PEEK-Abdruckpfosten der Abformung eingeklickt. 6

3. Abformung Möglichkeit 2 mit dem verschraubbaren Abdruckpfosten in den Shuttle 24 Eine noch präzisere Abformung erfolgt mit Hilfe eines verschraubbaren, metallischen Abdruckpfostens (Art. Nr. 31221). 26 löst man zunächst die kurze Halteschraube (Art. 3085) aus dem Shuttle/Implantat mit der Hand. Der Shuttle bleibt jedoch im Implantat. 25 Mit dem Prothetik-Schlüssel (Art. 3086 oder 30861) 27 Nun steckt man bis zum Einrasten durch leichtes Hineinführen den mit langer Halteschraube (Art. 30850) bespickten, metallischen Abdruckpfosten. Bitte achten Sie darauf, dass der Hexadapter in den Sechskant einrastet. 28 29 Die lange Halteschraube (Art. 30850) wird per Hand und nur leicht angezogen. Der metallische Pfosten wird mit einer weißen Abformkappe versehen (Einmalartikel!). 30 31 Der Abdruckpfosten mit Abformkappe wird mit einer Abdruckmasse umspritzt und mit einem geschlossenen Löffel der Abdruck genommen. 7

4. Arbeit im Dentallabor Den Abdruck bekommen Sie von Ihrem Zahnarzt samt metallischem Abdruckpfosten (Art. 31220) und langer Halteschraube (Art. 30850). Sie benötigen zusätzlich das Laboranalog-Set (Art. 31218), das Sie mehrfach verwenden können. 32 Im Labor verschraubt man das Laboranalog- Set (Laboranalog + Gingiva-Shuttle) mit dem metallischen Abdruckpfosten mit der langen Halteschraube (Art. 30850). 33 Das, mit langer Halteschraube (Art. 30850), leicht mit Hand zusammengeschraubte Laboranalog + Shuttle + metallischem Abdruckpfosten 34 wird präzise in die weiße Abformkappe in die Abformung reponiert (Art. 31218 Laboranalog-Set). 35 Den Shuttle und 1 mm des Laboranalogs mit der Zahnfleischmaske umspritzen 36 37 und das Gipsmodell herstellen. 8

38 Die lange Halteschraube (Art. 30850) 39 kann nun mit dem Prothetikschlüssel per Hand gelöst werden. 40 Den metallischen Abdruckpfosten sowie den Shuttle kann man nun abziehen 41 und ein Abutment mit der kurzen Halteschraube (Art. 3085) fixieren. 42 Der Zahnersatz kann nun auf dem Abutment angefertigt werden. 9

5. Einsetzen des Zahnersatzes 43 Zur Gerüstanprobe oder zum Einsetzen 44 wird der Gingiva-Clix 45 wieder abgezogen. 46 Aus dem Champion Implantat samt Shuttle 47 wird die kurze Halteschraube (Art. 3085) entnommen. 48 Der Shuttle wird mit dem Shuttle- Abzieher per Hand im Uhrzeigersinn (rechtsdrehend) abgezogen. 10

49 50 51 Ratsche nur verwenden, wenn der Shuttle durch Eindrehen von Hand nicht lösbar ist! Der Shuttle-Abzieher hebt den Shuttle durch Eindrehen vom Boden des Implantats schonend heraus. 52 53 Das Abutment wird mit kurzer Halteschraube (Art. 3085) in entsprechender Position im Hexadapter des Champion 54 mit 30 Ncm 55 fixiert. 56 Konventionell einzementierte Krone 11

Champions-Implants GmbH Bornheimer Landstr. 8 D-55237 Flonheim fon +49 (0)6734 914 080 fax +49 (0)6734 105 3 info@champions-implants.com Mehr Informationen zu unseren Produkten www.champions-implants.com 08.12.15 Version 2015-10